Bücher mit dem Tag "tokio"
231 Bücher
- Haruki Murakami
Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki
(654)Aktuelle Rezension von: Lia48(C. N.: u. a. Sui*idgedanken, Tod, Se*uelle Gewalt, evtl. Depression)
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💬 „Warum Bahnhöfe ihn in solche Begeisterung versetzten, konnte er niemandem erklären. Und selbst wenn, hätte man ihn ohnehin nur für ein sehr seltsames Kind gehalten. Mitunter fand Tsukuru ja sogar selbst, dass mit ihm einiges nicht stimmte.“💬 „Wie Wind wehte, wie Wasser rauschte, wie Licht durch die Wolken fiel, ja sogar die Farben der jahreszeitlichen Blumen - alles war anders als früher.“
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📖 KLAPPENTEXT:
„Der junge Tsukuru Tazaki ist Teil einer Clique von fünf Freunden, deren Mitglieder alle eine Farbe im Namen tragen. Nur Tsukuru fällt aus dem Rahmen und empfindet sich – auch im übertragenen Sinne – als farblos, denn anders als seine Freunde hat er keine besonderen Eigenheiten oder Vorlieben, ausgenommen vielleicht ein vages Interesse für Bahnhöfe. Als er nach der Oberschule die gemeinsame Heimatstadt Nagoya verlässt, um in Tokio zu studieren, tut dies der Freundschaft keinen Abbruch. Zumindest nicht bis zu jenem Sommertag, an dem Tsukuru voller Vorfreude auf die Ferien nach Nagoya zurückkehrt – und herausfindet, dass seine Freunde ihn plötzlich und unerklärlicherweise schneiden. Erfolglos versucht er wieder und wieder, sie zu erreichen, bis er schließlich einen Anruf erhält: Tsukuru solle sich in Zukunft von ihnen fernhalten, lautet die Botschaft, er wisse schon, warum. Verzweifelt kehrt Tsukuru nach Tokio zurück, wo er ein halbes Jahr am Rande des Selbstmo*ds verbringt.Viele Jahre später offenbart sich der inzwischen 36-jährige Tsukuru seiner neuen Freundin Sara, die nicht glauben kann, dass er nie versucht hat, der Geschichte auf den Grund zu gehen. Von ihr ermutigt, macht Tsukuru sich auf, um sich den Dämonen seiner Vergangenheit zu stellen.“
💬 „Du kannst deine Geschichte weder auslöschen noch rückgängig machen. Denn damit würdest du zugleich dein inneres Wesen tö*en.“----
📝 KURZMEINUNG:
Diese Geschichte besitzt eine schöne philosophische und leicht spirituelle Note. Sie spielt manchmal mit den Übergängen von Traum, Realität und anderen Bewusstseinsebenen und hat ein paar wenige skurrile Elemente.
Nicht immer wusste ich alles einzuordnen, was jedoch absolut nicht auf die Spitze getrieben wurde und so tatsächlich seinen eigenen Reiz für mich hatte.
In kürzester Zeit bin ich durch das Buch geflogen.
Auch vom Schreibstil her mochte ich es wirklich gerne, zudem hat mir die Grundidee gefallen.
Die Bettgeschichten und nächtlichen Träume des Protagonisten hätte ich in seinen Details nicht benötigt. Und dass er Letztere mit einer Vergewa*tigung vergleicht, fand ich moralisch etwas fragwürdig.Nach meiner ersten Lektüre von Murakami kann ich nun erahnen, welche Anziehung sein Schreiben für viele Lesende ausstrahlt. Ob all seine Geschichten etwas für mich sind, kann ich noch nicht sagen. Aber zum überwiegenden Teil hat er mich hier erreicht, wenn auch nicht auf allen Ebenen.
Der farblose Schmetterling unter dem bunten Schutzumschlag bei meiner Hardcover-Ausgabe finde ich übrigens eine wirklich schöne Idee und passt gut zum Inhalt.
Auf meinem SuB warten nun noch „Wenn der Wind singt / Pinball 1973“ und die beiden Bücher von „Die Ermordung des Commendatore“ von Murakami auf mich. Ich bin gespannt!
Für die hiesige Lektüre gibt es von mir 3,5/5 Sterne!
- Haruki Murakami
Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt
(553)Aktuelle Rezension von: Nicolai_LevinHaruki Murakami hat eine ganze Menge enthusiastischer Fans - gerade unter Leuten, die selbst schreiben. Das weckte meine Neugier. Um mich dem Werk des Vielgelobten zu nähern, habe ich mich für den 1985 erschienenen Roman „Hardboiled Wonderland und das Ende der Welt“ entschieden.
Das Buch enthält zwei Erzählstränge, die kapitelweise wechseln; sie sind in den Überschriften explizit ausgewiesen, in unterschiedlichen Zeitformen beschrieben und auch typografisch voneinander abgehoben. Es ist also alles geboten, um Verwirrung beim Publikum zu vermeiden. Natürlich hängen die beiden anfangs völlig disparat wirkenden Ströme zusammen.
In „Das Ende der Welt“ kommt der Icherzähler, ohne zu wissen, wie, in ein geheimnisvolles traumartiges Städtchen, in dem Einhörner grasen. Er wird umsorgt, alle sind um sein Wohl bedacht, und er wird schon erwartet, um seine Tätigkeit als Traumleser anzutreten. Allerdings muss er sich von seinem Schatten trennen und ihm wird beschieden, dass er nicht mehr hinaus kann. Das Traumlesen findet in der Bibliothek statt, eine Bibliothekarin bringt ihm alte Tierschädel, aus denen Bilder aufsteigen, wenn er sie berührt - und diese Bilder betrachtet er, vier oder fünf Schädel schafft er pro Abend. Als der Winter kommt, erfährt er, dass sein Schatten, den er beim Torwächter zurückgelassen hat, bald sterben wird und dass mit dem Tod des Schattens auch die Seele dahingehen muss. Es erwartet ihn ein ewiges Dasein ohne Erinnerungen, Leid und Leidenschaft im wohlgeordneten, friedlichen Einerlei des Städtchens. Aber noch ist sein Schatten nicht tot, vielmehr schmiedet er Pläne für den gemeinschaftlichen Ausbruch aus der öden Seligkeit.
Actionreicher geht es im zweiten Strang zu, „Hardboiled Wonderland“ spielt im Tokio einer nahen Zukunft. Das „System“ beherrscht den Umgang und Handel mit Daten und die „Semioten“ sind die Piraten, die mit dem „System“ konkurrieren. Der Icherzähler arbeitet als freiberuflicher „Kalkulator“ für das System, was heißt, dass er mit Hilfe seiner Hirnströme Daten, die man ihm vorlegt, chiffriert. Er erhält einen Auftrag von einem geheimnisvollen Professor, der ein Labor tief im Untergrund betreibt. Als er dessen Zahlenkolonnen verschlüsseln soll, bekommt er geheimnisvollen Besuch und stellt fest, dass man hinter ihm her ist. Nach aufregenden Verfolgungsjagden durch die Tunnellandschaften mit der dicken Tochter des Wissenschaftlers und durch Tokio mit einer Bibliothekarin, die ihm bei seinen Recherchen geholfen hat, zeigt sich: Der Professor hat eine Methode gefunden, die Psyche von Menschen zu einem gegebenem Zeitpunkt abzuziehen, anzureichern und zu visualisieren und so als einzigartigen Kodierungsschlüssel für Daten zu verwenden (das sogenannte „Shuffling“). Im Falle des Helden ist das Bewusstseinsabbild eben das „Ende der Welt“ und aufgrund eines neuronalen Fehlers droht er, innerhalb von zwei Tagen sein derzeitiges Bewusstsein zu verlieren und sich am „Ende der Welt“ zu finden, was nichts anderes heißt, als dass er physisch tot sein wird. Nur wenn er es schafft, aus dem „Ende der Welt“ zu entkommen, kann er im Hier und Jetzt weiterleben - aber möchte er das überhaupt?
Ich habe mich bei der Lektüre unterhalten, es war immer fesselnd, und man wollte wissen, wie es weitergeht. Kurios fand ich, wie europäisch der Roman geprägt ist: Die mythische Welt des ummauerten Städtchens hat keinerlei asiatische oder japanische Prägung - sie ist vage, zeitlos und unverortet. Die Tokioter Erzählung dagegen ist voll von Referenzen und Zitaten aus Film, Musik, Literatur - und alles davon ist westlich! Würde sich der Held nicht gelegentlich mal einen Tofu braten und herzhaft mit Fleisch und Gemüse frühstücken, dann könnte dieser Teil der Geschichte genauso gut in Kopenhagen, Brüssel oder Indianapolis spielen. Ich fand diese Westlichkeit eigenartig und lustig, denn genau zu jener Zeit, als das Buch erschien, Mitte der 1980-er, war man bei uns in Europa von Japan und seiner Kultur besessen, im Fernsehen lief „Shogun“, und alle Jungs wollten Samuraischwerter haben.
Gut in die Zeit passt auch jener postmoderne Eklektizismus der Stilrichtungen, die Murakami in diesem Buch vereint: Märchen/Mythos, Detektivgeschichte mit einem zynischen Einzelgänger als Erzähler à la Dashiel Hammett, SciFi / Daten / Neuronerdzeux mit den Bewusstseinsabzügen und dem Chiffrieren, klassische Abenteuerstory mit den Elementen als Gegner in den Tunneln unterhalb Tokios. Mir war das in dieser Fülle ein bisschen zu wüst und zu wild und zu viel, aber das mag Geschmacksache sein.
Die Augen hatten auch etwas zu rollen, weil jede Frau, der unser namenloser Held begegnet, nichts anderes im Kopf hat, als mit ihm schlafen zu wollen. Herrje, Murakami, möchte man da rufen, du bist, was?, fünfunddreißig, keine fünfzehn mehr und noch keine fünfzig, also komm mal runter von deinen Testosteronfantasien! Und auch die Geschichte mit den Psychogrammen, die den Leuten entnommen und wieder implantiert werden, erschien mir reichlich krude, auch wenn ich die Grundidee mag, individuelle Persönlichkeitsmerkmale als Chiffrierbasis zu verwenden.
Ich habe den Verdacht, dass dieses Buch tiefer tut, als es ist. Die menschliche Frage, ob man ein Leben mit allen Aufs und Abs, allen Päckchen auf der Seele und allen Bürden, die damit einhergehen bevorzugt, gegenüber einer gleichförmig plätschernden Existenz ohne Leid und Freud, ist per se schon interessant (wenn auch für alle von uns, die sich gegen Suizid entschieden haben, vermutlich bereits beantwortet). Aber Murakami verhandelt dieses Thema ja nicht generell, sondern nur unter der Maßgabe seiner ewig weit hergeholten Idee von implantierten Nervenweichen, und das führt dazu, dass das Buch clever sein mag, aber eben leider nicht klug.
Am Ende bleibt etwas verquere Unterhaltungslektüre mit nicht eingelöstem höheren Anspruch.
Und ein massiver Störfaktor, bei dem ich nicht weiß, ob ich ihn dem Verlag (Dumont) oder amazon/Kindle ankreiden muss: Die Trennfunktion beim deutschen Textsatz der Kindleversion ist so derart unterirdisch, dass man kotzen könnte. Es sind mehr Wörter falsch getrennt als richtig, und als ich tatsächlich „Sch-ach“ lesen musste, habe ich laut geschrieen!
- Haruki Murakami
Von Männern, die keine Frauen haben
(176)Aktuelle Rezension von: Paperboat“Von Männern, die keine Frauen haben” ist eine Kurzgeschichtensammlung, deren Kern Männer stehen ohne Frauen stehen. Diese Männer werden innerhalb der Erzählung von unterschiedlichen Frauen ergänzt, entweder weil sie diese begehren oder generell einsam zu sein scheinen. Typisch Murakami sind von Melancholisch über Normal bis Skurril wieder diverse Facetten dabei.
Tja, war ich die richtige Person für dieses Buch? Ich bin nicht der größte Fan von Kurzgeschichten, aber dieses Buch hat mich so gar nicht erreicht. An mir sind die einzelnen Geschichten vorbeigezogen wie eine flüchtige Begegnung mit einem Fremden auf der Straße; noch bevor ich einen Sinn in ihnen erkennen konnte, waren sie auch schon zu Ende. Entsprechend ungerührt haben mich die Geschichten zurückgelassen. Gerade, wenn es sich da um einen Murakami handelt, von dem ich normalerweise sehr angetan bin, ist das besonders enttäuschend. Meine Hoffnung: Mein nächstes Buch von ihm wird hoffentlich besser! - Mario Vargas Llosa
Das böse Mädchen
(228)Aktuelle Rezension von: KlausEffing**Das böse Mädchen** – Mario Vargas Llosa
Mario Vargas Llosa entführt uns in diesem faszinierenden Roman (Erscheinungsjahr 2006, knapp 400 Seiten) in die Welt von Ricardo und seiner lebenslangen Liebe für das "böse Mädchen." Diese rätselhafte Frau taucht immer wieder in Ricardos Leben auf, nur um ihn dann wieder zu verlassen – jedes Mal unter neuer Identität und mit einem geheimen Ziel. 🌍
Von den Straßen Limas über das Paris der 60er bis hin nach London und Tokio – der Roman ist fast eine Reise um die Welt und gleichzeitig eine Zeitreise durch politische und gesellschaftliche Umbrüche, von Revolutionen bis zum Kalten Krieg. Ricardo bleibt stets der naive Träumer, ein Übersetzer, der sich nach einem ruhigen Leben sehnt. Das böse Mädchen hingegen ist das Gegenteil: eine Frau voller Geheimnisse, ehrgeizig und bereit, für ihre Freiheit fast alles zu opfern.
Die Spannung zwischen beiden Figuren ist elektrisierend, mal romantisch und zart, dann wieder brutal und distanziert. Vargas Llosa zeigt meisterhaft die dunklen Seiten der Liebe und fragt, wie weit wir für unsere Sehnsüchte gehen würden. Dabei bringt er Erotik, Ironie und bittere Realität zusammen und schafft ein Porträt von Liebe, das sowohl verstörend als auch faszinierend ist.
Eine packende Lektüre über eine ungewöhnliche Liebe – für alle, die von Geschichten über Leidenschaft und die Macht der Sehnsucht nicht genug bekommen können - Haruki Murakami
Wenn der Wind singt / Pinball 1973
(110)Aktuelle Rezension von: oliverZwei super Kurzgeschichten und einen süchtig machenden Schreibstiel. Freue mich auf weitere Bücher von Haruki
- Yasmin Shakarami
Tokioregen
(214)Aktuelle Rezension von: JoennaTokioregen von Yasmin Shakarami
Malu kommt aus Deutschland und macht einen Schüleraustausch in Japan. Sie reist nach Tokio wo sie ein Jahr in eine Schule geht und in einer Gastfamilie wohnt. Ihre Gastschwester besucht sogar die gleiche Klasse wie Malu.
Tokio ist ganz anders und viel intensiver als sie sich vorgestellt hat. Eigentlich dachte Malu das sie sich gut vorbereitet hat. Aber Tokio ist einfach viel mehr, viel mehr Glitzer, Leben, Kleider einfach alles.
Ihre Gastschwester stellt ihr Kentaro vor. Er hat eine Deutsche Mutter und ein Japanischen Vater. Und ihre Gastschwester ist verliebt ihn Kentaro. Auch Malu ist von seiner Anziehung angezogen. Sie haben ein romantisches Date und Malu hat Angst vor der Reaktion ihrer Gastschwester.
Doch dann passiert etwas schreckliches Tokio wird von einem schweren Erdbeben heimgesucht. Und alles ist anders als es vorher war.
Ein einzigartiger, tief berührender Roman über Verlust, die Suche nach der großen Liebe und nach sich selbst. - Katie Agnew
Die Perlenfrauen
(94)Aktuelle Rezension von: karin66Das Cover und der Titel haben sofort mein Interesse an dem Buch geweckt. Lässt es doch auf einen tollen Roman hoffen. Die Autorin habe ich bis jetzt noch nicht gekannt.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, so dass die Seiten nur so dahinflogen und ich am Ende überrascht war, als das Buch zu Ende war.
Die einzelnen Personen sind vortrefflich gewählt. Meine Sympathie galt sofort Sophia.
Das Buch wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Zum einen gibt es da Sophia, die noch nichts wirklich in ihrem Leben auf die Reihe gebracht hat. Sie bekommt von ihrer sterbenskranken Großmutter den Auftrag, nach einer verschwundenen Perlenkette zu suchen.
Die andere Handlung bestreiten Ammas, das sind Perlentaucherinnen. Da wird auch wieder ein Mutter-Tochter Verhältnis aufgezählt, und es geht hauptsächlich um bestimmte Perlen, die am Ende eine Verbindung zu allem darstellen.
Selten hat mich ein Roman so gut unterhalten, wie dieser. Er beinhaltet alles, was man sich so wünschen kann, Romantik, Tragik, Lügen, Intrigen, Liebe und Verzeihen. Ein wunderschönes Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. Es hat mir ein großes Lesevergnügen bereitet.
- Haruki Murakami
Der Elefant verschwindet
(192)Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecherIn acht Kurzgeschichten bringt uns Murakami die Schlichtheit der Dinge nahe. Geschichten über einen Elefanten, der verschwindet, über eine Frau, die über einen langen Zeitraum nicht schlafen kann oder einen Mann, der seine Katze sucht. Keine großartigen Ereignisse und trotzdem findet der Autor in diesen Kleinigkeiten Dinge zum Vorschein, die man als Leser nicht erwartet hätte.
Manche Geschichten haben mir äußerst gut gefallen und manche überhaupt nicht. Daher glaube ich, dass dieses Buch ein guter Einstieg war in Murakami's Werke und man sich bei seinen anderen Werken komplett in den Geschichten verlieren kann. Bis jetzt habe ich kaum Bücher von asiatischen Autoren gelesen und von Stil waren sie bis jetzt immer sehr ähnlich. Aktuell bin ich noch unschlüssig, ob es meinen Lesevorlieben entspricht, aber es ist auf jeden Fall einen erneuten Versuch wert.
- Jan-Philipp Sendker
Akikos stilles Glück
(57)Aktuelle Rezension von: rose7474Von Jan-Philipp Sendker habe ich bereits die Birma Trilogie mit Begeisterung gelesen.
Dieses Buch entführte mich diesmal nach Japan. Alles war wieder gefühlvoll geschrieben und die Geschichte konnte mich wieder sehr berühren.
Ich bekam einen guten Einblick in die japanische Kultur. Mit den Protagonisten konnte ich sehr mitfühlen.
Daher wohlverdiente 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung von mir.
- Mieko Kawakami
Brüste und Eier
(93)Aktuelle Rezension von: MaisbooksDieses Buch habe ich im Urlaub innerhalb eines Tages gelesen. So vieles in dem Buch war mir vertraut, dementsprechend war ich sehr berührt, auch wenn mir die Gewalt sehr nah ging, die die Frauen in dem Buch erfahren. Mieko Kawakami ist eine wichtige Stimme in der Literatur und ich freue mich über jedes Buch, das sie veröffentlicht.
- Fiona Kawazoe
Für immer und Sushi?
(64)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerJapan kenne ich bisher nur aus den Medien. Bereisen konnte ich es noch nicht, weder physisch und literarisch. Daher ist der Schauplatz Japans für mich eine komplett neue Umgebung und Erfahrung. Im Roman „Für immer und Sushi?“ von Fiona Kawazoe geht es um die Protagonistin Vanessa, deren Leben in Deutschland etwas aus der Bahn geworfen wurde. Und Knall auf Fall findet sie sich in Japan wieder und beginnt dort, nach und nach ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Und das gelingt ihr außerordentlich gut. Bis hin zum Zweifel, ob sie wirklich wieder nach Deutschland zurück möchte. Wobei ihr die Liebe zusätzlich dazwischenkommt. Der Leser kann die Entwicklung Vanessas vom schüchternen, leicht depressiven Mädchen bis zu einer jungen, selbstbewussten Frau regelrecht spüren. Manches Mal möchte man sie ein klein wenig anschubsen, damit sie endlich in die Gänge kommt. Zumindest ist es mir so ergangen. Aber ich bin ja auch eine ungeduldige Person. „Für immer und Sushi?“ ist eine Geschichte von der Selbstfindung, der Selbstbehauptung und – dem für mich wichtigsten Punkt – der tiefen Freundschaft. Und das aus tiefer Freundschaft und grenzenlosem Vertrauen auch Liebe werden kann, mit all ihren Stolpersteinen, erfahren wir Leser durch Fiona Kawazoe in ihrem Roman „Für immer und Sushi?“ auf liebevolle Art und Weise. Und wer weiß, vielleicht steckt ja hier und da auch etwas Autobiografisches der Autorin zwischen den Zeilen.
- Gōshō Aoyama
Detektiv Conan 04
(70)Aktuelle Rezension von: VarlannaDieses Mal haben wir es mit drei Fällen zu tun. Während der erste Fall - für mich - wenig spektakulär war, geht es im zweiten Fall direkt mit der schwarzen Organisation weiter. Auch hier habe ich das Gefühl, dass Gosho gar keinen so langen Manga geplant hat, den Conan kommt den beiden Männern langsam auf die Spur. Er erfährt, dass sie sich Gin und Wodka nennen und den Zug mitsamt der Passagiere in die Luft jagen wollen.
Was ich doch etwas komisch fand, war, dass die Beiden so in der Öffentlichkeit über ihren Plan, die Organisation und ihre Codenamen gesprochen haben. Aber vermutlich liegt es auch daran, dass die Geschichte nicht so lang gehen sollte. Conan wurde natürlich bemerkt und hatte Mühe und Not den Plan der Organisation zu vereiteln und musste dabei selbst schauen, dass er von ihnen nicht enttarnt wird. Mir war gar nicht mehr bewusst, dass Conan alle Passagiere geopfert hätte, nur um Gin und Wodka zu folgen. Dank Ran hat er sich wieder auf das Hier und Jetzt und die Bombe fokussiert.
Ich fands Schade, dass er nicht versucht hat mit Professor Agasa nach Nagoya zu fahren, um die Spur der Männer in Schwarz zu verfolgen. Stattdessen ging es im dritten Fall des Bandes um Conan und die Detective Boys.
Das Bonus Manga am Ende mit Gosho ist wie immer der Hammer :)
- Haruki Murakami
Afterdark
(353)Aktuelle Rezension von: MEvaIch liebe einfach Murakami's Geschichten! Wenn dieses Buch vage genannt wird ist das berechtigt - es geschieht absolut nichts. Aber Murakami schafft es dieses Nichts mit den besten Anekdoten und interessanten Charakteren zu füllen. Diese Nacht ist ein Wendepunkt im Leben aller Charaktere und ich frage mich auch Wochen später wie ihre verknüpften Schicksale sich entwickelt haben mögen. Ich empfehle dieses Buch den Murakami-Fans. Für den Erstleser hat mich "Die farblosen Pilgerjahre des Herrn Tazaki" begeistert, "Kafka am Strand" aus den Pantoffeln gehauen und "Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt" mich selbst verstehen lassen.
- Marie Lu
Warcross (Band 1) - Das Spiel ist eröffnet
(190)Aktuelle Rezension von: Das_LesedingInhalt:
die Hackerin Emika ist hoch verschuldet und versucht irgendwie über die Runden zu kommen. Als sie ein Auftaktspiel des eSport Warcross verfolgt, kommt sie auf die Idee das Spiel zu hacken und sich dadurch etwas dazuzuverdienen ...Meinung:
Marie Lu hat früher selbst Videospiele designt, bevor sie ihr erstes Buch geschrieben hat, daher wusste sie, wovon sie schreibt und es lässt sich schnell und einfach in die Welt von Warcross eintauchen. Der Einstieg ist spannend, traurig und voller Aktion, die Charaktere werden gut vorgestellt und in Emika kann man sich gut hineinversetzten und dann kommt irgendwann der Punkt, in dem es einfach langweilig wird. Schnell ist klar, wer der böse Hacker ist, welchen Emika aufspüren soll und auch sonst wirkt die Geschichte ab ca. der Hälfte extrem konstruiert und vorhersehbar. SPOILER ANFANG: Emika entdeckt eine verschlüsselte Datei, welche sie an ihre Grenzen bringt. Es sollte ihr daher zu denken geben, dass andere besser sind als sie. Dennoch macht sie einfach so weiter und versucht nicht mal ihre Daten (besser) zu schützen. Sie muss erst von außen darauf hingewiesen werden, realisiert dann das Problem, verändert aber nichts. Natürlich gibt es auch explizite Szenen, welche aber ganz plötzlich abbrechen und das ist für alle ok und sie tun so, als wäre es nachvollziehbar. Ähm nein, das waren alle keine Gründe und die Protagonisten sind alt genug. Und wenn man auf das Jugendbuch anspielt, dann hätte man diese Szenen auch streichen können - komplett! SPOILER ENDE. Was mich sehr überzeugt hat, waren die Kapitel, in denen auf die Gefahren des dauerhaften Datendiebstahls hingewiesen wurde. Natürlich leben wir (noch) nicht in so einer Welt wie in diesem Buch dargestellt, aber dennoch holen wir uns so viele Geräte (und oder Apps) ins Haus, welche unsere Daten sammeln und diese verwerten, dass es gruselig ist. Wer wissen will, wie Warcross ausgeht, muss den zweiten Teil lesen!Cover:
Das Cover passt nicht zwingend zum Inhalt. Hier hätte ich mir mehr vom eigentlichen Spiel oder Darknet erhofft. So erinnert das Cover eher an einen verwahrliosten Park.Fazit:
Eine spannende Einführung in Warcross, welche nicht durchgehend überzeugt hat. Dennoch möchte ich wissen, wie es ausgeht und werde auch den zweiten Teil lesen. Weil mich die Vorhersehbarkeit gestört und die Logik nicht immer gepasst hat vergebe ich nur 3 Sterne. Eine Leseempfehlung spreche ich an alle aus, welche viele Smart Home Geräte zu Hause haben und auch die Sprachsteuerung am Handy aktiv nutzen. - Haruki Murakami
1Q84
(38)Aktuelle Rezension von: vormi1984. Aomame hat zwei verschieden große Ohren. Beim Rendezvous mit einem reichen Ölhändler zückt sie eine Nadel und ersticht ihn – ein Auftragsmord, um altes Unrecht zu sühnen. Tengo ist Hobby-Schriftsteller. Er soll einen Roman der exzentrischen 17-jährigen Fukaeri überarbeiten, damit sie einen Literaturpreis bekommt. Der Text ist äußerst originell, aber schlecht geschrieben – ein riskanter Auftrag. Aomame wundert sich, warum die Nachrichten ihren Mord nicht melden. Ist sie in eine Parallelwelt geraten? Um diese Sphäre vom gewöhnlichen Leben im Jahr 1984 zu unterscheiden, gibt Aomame der neuen, unheimlichen Welt den Namen 1Q84.
Inhaltsangabe auf amazon
Das Buch wollte ich schon lange lesen oder hören.
Und da ich in letzter Zeit zufällig über mehrere Vergleiche gestolpert bin, die Stephen King mit Haruki Murakami verglichen haben, hat mich das angespornt es nun endlich mal anzugehen.
Leider bin ich nur bis ungefähr zur Hälfte gekommen, aber jetzt muss ich die Waffen strecken.
Es ist mir viel zu ausufernd und langatmig erzählt.
Und was mich bei S. King fast gar nicht stört, was ich bei ihm sogar reizvoll und atmosphärisch empfinde, stört mich hier doch sehr..
Denn ich empfinde es als viel extremer.
Leider also nichts für mich... - Makoto Shinkai
your name.
(119)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeDie 17-jährige Mitsuha lebt in Itomori, einem winzigen Dorf in Japans Provinz. Der gleichaltrige Taki geht in Tokio zur Schule. Über Nacht tauschen sie aus unerfindlichen Gründen die Körper.
Was als witzige Körpertausch-Geschichte beginnt, in der Junge und Mädchen in dem Alltag und Leben des jeweils anderen klarkommen müssen und dies auch mehr oder weniger erfolgreich meistern, entwickelt sich zu einer sehr unerwarteten und seltsamen Liebesgeschichte. Denn von einem Tag auf den anderen tauschen sie nicht mehr. Und da macht sich Taki auf die Suche nach dem Mädchen aus dem Dorf.
Der Roman zum gleichnamigen Animationsfilm war für mich anfangs etwas ungewohnt zu lesen, doch ich fand recht schnell in die Geschichte hinein und konnte auch die Worte mit den Bildern zusammenbringen. Ganz besonders schön finde ich, dass die Handlung aus der Ich-Perspektive von Taki und Mitsuha erzählt wird. Dadurch erhielt ich beim Lesen Einblicke und erfuhr Hintergründe, die im Film mit einer Geste oder einem Gesichtsausdruck dargestellt werden, die nur schwer zu interpretieren sind.
Der Roman ist eine wundervolle Ergänzung zum Film. Beides kann ich nur wärmstens empfehlen.
- Fuminori Nakamura
Der Dieb
(91)Aktuelle Rezension von: reading_squirrelDas war leider überhaupt nicht mein Fall.
Den Schreibstil habe ich als gewöhnungsbedürftig empfunden, wodurch das Lesen für mich eher holprig war. Den Figuren konnte ich relativ wenig abgewinnen, wobei die Thematik an sich super interessant ist. Das Ende hat mich dann wiederum eiskalt erwischt.Vielleicht war's auch einfach nicht mein Buch. Eigentlich habe ich bisher sehr viel gutes über den Autor gehört und wage mich zu einem späteren Zeitpunkt vermutlich an ein anderes Buch von ihm.
- Satoshi Yagisawa
Die Tage in der Buchhandlung Morisaki − Roman (Bücherliebe in Tokio 1)
(302)Aktuelle Rezension von: AlmeriIch hatte mir das Buch, wegen dem sehr hübschen Buchcover, gekauft. Der erste Satz dieser einfühlsamen Geschichte lautet im Klappentext: “Vom Trost der Bücher!” Ich fand diese vier Wörter so ausdrucksvoll, spannend und geheimnisvoll – so das ich diese Geschichte vom japanischen Autor Satoshi Yagisawa unbedingt lesen wollte. Und ich wurde hier recht zügig in die gut umgesetzte Übersetzung Wort für Wort mitgerissen. Die Geschichte erzählt über eine junge Frau, die in der Liebe unglücklich war und einen Neuanfang, oder nennen wir es Selbstfindung, benötigte. Man kann in der heutigen Zeit ganz schnell an seine Grenzen stoßen und wenn man sie nicht rechtzeitig wahrnimmt, fällt man schnell in eine krankhafte Situation. Die Protagonistin bekam ihre Auszeit zum Erholen beim Onkel in der Buchhandlung. Während ihrer Selbstfindung half sie ihrem Onkel in der Buchhandlung aus. Bekam Kontakt zu anderen buchliebhabenden Käufer/innen und erkannte durch den Trost der Bücher eine neue Sichtweise ihrer Lebenssituation. Der Schriftsteller erzählt diese Geschichte mit viel Wärme und gibt dem Leser auch Mut sich mit Lesen zu heilen. Ich wurde durch den ersten Band der Bücherliebe in Tokio unterhaltsam und neugierig auf den zweiten Band vorbereitet. Ich kann hier ganz klar eine Leseempfehlung aussprechen!
- Haruki Murakami
Untergrundkrieg
(55)Aktuelle Rezension von: MEvaFaszinierender und erschütternder Zeugenbericht. Viele direkte oder indirekte Opfer des Sarin-Anschlags wurden in die Tiefe interviewt und es bleibt Fassungslosigkeit, allerdings auch die Frage nach Schicksal und Glück zurück.
Die Drahtzieher werden entmystifiziert und die Mitglieder der Aum-Sekte von ihrem teuflischen Stempel teilweise befreit. Für Murakami sind alle gleich - menschlich.
- Chris Broad
Abroad in Japan
(37)Aktuelle Rezension von: AnnaAzaleeIn „Abroad in Japan“ erzählt Chris Broad von seiner Tätigkeit als Hilfslehrer in Japan - ein Job, den er ohne Japanisch-Kenntnisse direkt nach der Uni (vor circa zehn Jahren) angetreten hat.
Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch durch das wirklich schön gestaltete Cover und das herrliche Wortspiel von Autorenname und Titel - und es hat mich nicht enttäuscht. In jedem Kapitel berichtet Chris Broad über einen anderen Aspekt seines Lebens und in der nordjapanischen Provinz: von Schneemassen über Sake trinken und Love Hotels bis zu einem Onsen-Besuch und den Schulalltag. Dabei wird einem beim Lesen nicht langweilig, denn die Geschichten sind leichtfüßig und humorvoll geschrieben, die einzelnen Kapitel nicht zu lang und man hat oft das Gefühl, die Höhen und Tiefen seiner Erlebnisse direkt mit zu erleben. Der Autor gibt hier einen unverfälschten und nicht geschönten Blick eines Ausländers auf das Leben in Japan, mit all seinen Kulturschocks, aber auch spannenden Erlebnissen und Tücken im Alltag.
Fazit: für Japan-Reisende ein absolutes must-have im Reisegepäck.
- Sayaka Murata
Die Ladenhüterin
(361)Aktuelle Rezension von: Primrose24Keiko Furukura war immer eine Außenseiterin. Bereits in der Schule konnte sie die Reaktionen ihrer Mitschüler nur schwer nachvollziehen. Menschen und ihre Gefühle waren für sie immer ein großes Rätsel, sodass sie nie irgendwo zugehörig war. Als sie jedoch den Aushilfsjob in einem 24-Stunden-Markt annimmt, ist sie erstmals Teil einer Gruppe in der alle gleich sind und alles Ordnung und Regeln unterliegt. Der Job wird zu ihrem Leben. Als jedoch ein neuer Mitarbeiter auftaucht, gerät Keikos geordnete Welt ins Wanken.
Die Geschichte wird ausschließlich aus Keikos Sicht erzählt und spielt vornehmlich im Konbini und in ihrem Zuhause, den zwei Orten, die ihr Leben in Gänze ausmachen. Als Protagonistin ist Keiko ziemlich unnahbar und emotionslos, weshalb sie oft Schwierigkeiten hat mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Im Konbini eignet sie sich jedoch die Sprech- und Verhaltensweisen der anderen Mitarbeiter an, um wenigstens etwas dazu zu gehören. Doch von außen wird sie weiterhin bewertet, als ob ihr etwas Wichtiges fehlt, da sie nicht verheiratet ist und immer noch in einem Aushilfsjob arbeitet. Die Geschichte beleuchtet dabei kritisch die gesellschaftliche „Normalität“ von der Keiko mit ihrem Verhalten klar abweicht. Auch wenn mir die Geschichte per se gut gefallen hat, bleibt mir jedoch zu viel ungesagt und wirkte auf mich beinahe unvollendet. Eine interessante Perspektive auf die Gesellschaft, die für mich noch mehr hätte ausgearbeitet werden können.
- Makoto Shinkai
Weathering With You
(21)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeDer 16-jährige Ausreißer Hodaka Morishima erreicht Tokio während einer Regenperiode. Beim Journalisten Keisuke Suga und seiner Mitarbeiterin Natsumi findet er eine Beschäftigung und Unterschlupf. Als er Hina Amano und ihren jüngeren Bruder Nagi kennenlernt, entsteht aus einer Geschäftsidee eine ganz besondere Freundschaft: Hina kann mit einem Gebet für Sonnenschein sorgen und die Menschen wünschen sich die Sonne zurück, wofür sie bereit sind auch zu bezahlen. Als echtes "Sonnenscheinmädchen" erwartet Hina allerdings ein Schicksal...
Ich hatte ein paar Schwierigkeiten einen richtigen Lesefluss zu finden. Erzählt wird in unregelmäßigen Wechseln aus unterschiedlichen Perspektiven. Dabei ist es leider nicht sofort ersichtlich, wer gerade spricht (Hodaka, Hina, Keisuke, Natsumi, ...) weshalb ich häufig ganze Seiten mehrfach lesen musste um den Sinn zu erfassen und Zusammenhänge zu verstehen bzw. der Handlung und den Gedanken der Person zu folgen.
Insgesamt hat mir die Geschichte aber sehr gut gefallen, besonders das für mich wirklich unerwartete Ende.
- Cecilia Vinesse
Sieben Nächte in Tokio
(86)Aktuelle Rezension von: LitaraIn den ersten Kapiteln zog sich die Geschichte ein wenig dahin, aber es wurde immer spannender, da die Figuren eine wirkliche Entwicklung durchmachen und man mehr über Sophia erfährt. Nur die Rückblenden haben mich ein wenig gestört, da sie meiner Meinung nach nicht immer passend waren. Aber auf jeden Fall konnte mich das Buch fesseln, da sich die Geschichte auch wirklich vorwärtsbewegt und man mit jedem Tag, der in der Geschichte vergeht, mehr mitfiebert























