Bücher mit dem Tag "tolle illustrationen"
124 Bücher
- Walter Moers
Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
(331)Aktuelle Rezension von: shrimpdumplingIch glaube, ich habe mit Walter Moers einen neuen Lieblingsautor gefunden. Ich wollte endlich mal etwas von ihm lesen und habe mir Prinzessin Insomnia trotz eher gemischter Bewertungen gekauft; Vor allem wegen der wunderschönen Illustrationen, die mich sofort angesprochen haben.
Während des Lesens habe ich mich oft gefragt, wie man so kreativ sein kann und auf solche Ideen kommt. Die Welt und die Darstellung wirken unglaublich fantasievoll und einzigartig.
Besonders schön fand ich auch die Hintergrundgeschichte, wie dieses Werk entstanden ist. Das hat dem Buch noch einmal eine ganz andere Tiefe gegeben.
Insgesamt bin ich wirklich froh, dem Buch eine Chance gegeben zu haben. Für mich ist es ein wunderschönes und besonderes Werk, das vor allem durch seine Atmosphäre und die Illustrationen überzeugt.
- Walter Moers
Die Insel der Tausend Leuchttürme
(131)Aktuelle Rezension von: MetalfischchenIch mag Moers dickere Bücher mehr als die dünnen. Die neu erfundenen fantastischen Gestalten bleiben in kurzen Geschichten «kleine Spinnereien», zu denen ich wenig Beziehung aufbaue. Diese Nordsee-Inspirierte Welt ist aber wirklich ausgefleischt und ich möchte gleich selbst dorthin reisen.
Der Protagonist erlebt Ferien, wie ich sie auch machen würde, mit Sightseeing, Museumsbesuch, kulinarischen Abenteuern etc., nur halt in einer fantastischen Welt mit plattdeutsch sprechenden Gnomen. Allein diese Beschreibungen haben mich schon recht gut unterhalten. Wie immer sind auch die Zeichnungen ein Highlight. Erst nach den ersten ca. 200 Seiten nimmt das eigentliche Abenteuer überhaupt an Fahrt auf, aber gaaanz langsam.
Nach über der Hälfte des dicken Schunkens ist den Lesenden schon eine Weile klar, dass irgendwann noch etwas Grosses mit unserem «auserwählten» Protagonisten passieren wird, aber es lässt sich Zeit. Bevor es dann auf einmal richtig dramatisch und zackig endet.
Ich mag das Buch und habe die Figuren und ihre Welt wirklich ins Herz geschlossen - das Ende hat mich dementsprechend etwas traurig zurückgelassen. Weil sich der Spannungsaufbau so viel Zeit lässt, habe ich immer nur hier und da immer mal wieder ein bisschen gelesen. Die grosse Spannung, die die Zeit im Flug vergehen lässt, ist nur zeitweise aufgekommen. Finde ich aber nicht so schlimm, genossen habe ich es trotzdem.
- Walter Moers
Der Bücherdrache
(254)Aktuelle Rezension von: MonikaDas Leben unter der Erde scheint spannender zu sein als das " Oben"
wenn der Bücherdrache, belegt mit einer Auswahl an Namen, recht hat. Warum?
Er ist der Literatur begegnet.
Ein Plädoyer, Lesen zu lernen, aber dann auch das eigene Denken nicht zu vergessen. Um der Gesundheit willen, gehört ebenso Bewegung und Neugier auf das Leben dazu.
Dies lese ich versteckt, mit großem Vergnügen an den Wortspielerein und der ausgeklügelten Fantasie zur Unterwelt heraus.Mag die Handlung auch etwas langgestreckt sein und eher beschreibend, als spannend ausgerichtet. Es passt, denn es ist ein Jugendbuch, eine Geschichte zum Nachspielen, zum Nachzeichnen. Genügend Inspiration gibt es durch die sehr eigenen, aber einfachen grafischen Zeichnungen.Wieviel Blatt Papier allein werden benötigt werden, um den Drachen zu zeichnen, und wieviel Spaß wird es machen, ihn nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.
Schwarz- Weiß ist hier nicht nur neutral, sondern es regt die eigene Fantasie an.
Da es so zahlreiche Wortfindigkeiten sind, werde ich das Buch zum Nachblättern mit Sicherheit häufig in die Hand nehmen.
- Roald Dahl
Matilda
(208)Aktuelle Rezension von: KraszentiaRoald Dahls Matilda ist eines dieser Bücher, bei denen man ständig zwischen Lachen, Staunen und heimlicher Schadenfreude hin- und hergerissen ist.
Die kleine Matilda ist nicht nur unglaublich klug, sie hat auch das Pech, die wahrscheinlich dümmsten Eltern der Welt zu haben. Während ihre Familie lieber fernsieht und Unsinn redet, verschlingt Matilda Bücher und denkt sich: Das Leben muss doch mehr zu bieten haben als das.
In der Schule wird es richtig turbulent – vor allem wegen der legendär fiesen Schulleiterin Frau Knüppelkuh . An dieser Stelle macht das Lesen richtig Spaß, denn Matilda und das Schicksal (sagen wir es mal so) der gemeinen Erwachsenen sorgen für einige sehr unterhaltsame Momente.
Matilda ist frech, warmherzig und wunderbar übertrieben. Es ist ein Buch, das zeigt, dass Intelligenz, Mut und ein wenig Fantasie manchmal stärker sind als die lautesten Erwachsenen. Und um ehrlich zu sein, kann man beim Lesen nicht umhin, sich zu wünschen, man hätte selbst Matildas besondere Talente. - Torben Kuhlmann
Earhart
(131)Aktuelle Rezension von: LucccyEarheart ist das Abenteuer einer Maus, basierend auf der Biografie der berühmten Pilotin.
Und damit ist das tollste an dem Buch und dieser Reihe schon gesagt: als Abenteuer einer kleinen Maus wird Kindern die Biografie einer berühmten Persönlichkeit erzählt.
Die Bilder rahmen die Handlung wunderbar ein und bringen den Leser durch in die Zeit der Erzählung. Mir gefallen die detailreichen Zeichnungen sehr gut. Die Zeichungen heben sich angenehm von den Comic-artigen Bildern verbreiteter Kinderbücher ab.
Auf den ersten Blick wirkt das Buch sehr textlastig, wird aber durch die Zeichnungen angenehm aufgelockert.
Das Buch ist für Grundschulkinder zum Vorlesen geeignet, ab Klasse 4 würde ich es zum Selberlesen geben.
Ich kann das Buch wie viele andere Bücher der Reihe empfehlen und freue mich sehr, dass dieses Mal eine weibliche Figur im Mittelpunkt der Handlung steht.
- Walter Moers
Das Einhörnchen, das rückwärts leben wollte
(79)Aktuelle Rezension von: Sanne54Walter Moers hat mit dem zamonischen Universum eine unglaublich fantasievolle, oft urkomische Welt geschaffen, die nicht selten durch seinen unvergleichlichen Humor und Schreibstil, unerwartete Ideen und den kritisch-ironischen Unterton eine Besonderheit in der Literaturwelt darstellt, wie ich finde. Auch seine detaillreichen Illustrationen sind toll.
Leider hat mich dieses Kurzgeschichten-Werk nicht richtig überzeugt. Wie von anderen Lesern hier schon angemerkt finde auch ich es unerwartet (und unnötig) brutal, aber mich haben die Fabeln auch nicht wirklich gepackt. Anders als in den langen Geschichten, die mich schon eine gefühlte Ewigkeit begleiten, fand ich nicht so recht ins Zamonien-Feeling hinein. Deshalb würde ich das Buch als solide bezeichnen, es fällt aber definitiv im Vergleich zu Blaubär, den Träumenden Büchern oder dem Schrecksenmeister ab, obwohl es viel Moers-typisches mitbringt. - Torben Kuhlmann
Edison
(47)Aktuelle Rezension von: TintenweltenDer Mäuserich Pete versucht mit der Hilfe seines Mäuseprofessors einen verschollenen Schatz zu bergen, der sich auf dem Meeresgrund befinden soll. Dabei tauchen sie nicht nur tief hinab, sondern machen auch eine erhellende Entdeckung.
Die pelzigen Protagonisten bringen einem auf absolut niedliche Art und Weise Themen der Wissenschaft näher. Wer hätte gedacht, dass sie so über sich hinauswachsen können und solchen Anteil an der Geschichte der Menschheit hatten? Es ist eine gelungene Mischung aus Fantasy, Science-Fiction, Abenteuergeschichte und wundervollem Bilderbuch. Für kleine und große Entdecker geeignet!
🥰
Jede einzelne Seite wurde von ihm wunderschön und atmosphärisch illustriert und stellt damit ein wahres Kunstwerk dar, welches sich perfekt in die Geschichten einfügt. Und die Mäuse 🐭! Cuteness-Faktor pur 💖🥹
- Walter Moers
Weihnachten auf der Lindwurmfeste
(203)Aktuelle Rezension von: Lilli33Ich habe dieses Buch als Mogelpackung empfunden
Dass ich bei angegebenen 112 Seiten keine ausufernde Geschichte wie von Walter Moers gewohnt erwarten kann, war mir sehr wohl bewusst. Zudem wurde das Buch als Briefroman angepriesen, also war ich auch damit einverstanden. Es ist ein Brief von Hildegunst von Mythenmetz an Hachmed Ben Kibitzer. Dieser umfasst allerdings nur 52 Seiten des vorliegenden Buches. Dem voran gehen kurze Beschreibungen diverser Personen/Wesen und ein Vorwort des „Übersetzers“ Walter Moers. Im Anhang finden sich etliche taxonomische Tafeln, bei denen mir leider die Beschriftung fehlte. Nur mit den Zeichnungen kann ich nicht so viel anfangen, so nett sie auch anzuschauen sind. Schließlich folgt noch eine Leseprobe zu „Der Bücherdrache“, die 8 Seiten umfasst. Somit ist das Preis-Leistungs-Verhältnis für meinen Geschmack sehr dürftig.
Auch inhaltlich konnte Moers mich nicht überzeugen. Weihnachten an sich ist in Zamonien und somit auch auf der Lindwurmfeste unbekannt. Allerdings wird gegen Ende des Jahres ein dreitägiges Fest gefeiert, das sehr an unser Weihnachten erinnert, Hamoulimepp. In seinem Brief geht Hildegunst von Mythenmetz auf die verschiedenen Bräuche ein, meist mit einer negativen Konnotation. Nur wenig empfindet er als positiv. Dabei ist kaum eine seiner Aussagen überraschend oder witzig. Unter sprachwissenschaftlichem Aspekt kann man dem Buch durchaus etwas abgewinnen, es war aber nicht ganz das, was ich erwartete. Für die schöne Aufmachung kann ich mich aber erwärmen.
★★★☆☆
- René Goscinny
Asterix 06
(109)Aktuelle Rezension von: MarcsbuechereckeHallo, mein Name ist Marc und ich bin wohl süchtig nach lustigen Galliern. Fragt mich nicht wieso, aber auf einmal hatte ich schon wieder Bock mein aktuelles Buch liegen zu lassen, über mein Regal zu schauen und mir einen weiteren Band der wohl erfolgreichsten europäischen Comic-Reihe der Welt hinter die Birne zu hauen. Gelesen hatte ich die Geschichte dann auch in einem Rutsch und war mal wieder sehr angetan von der gelungenen Geschichte um Asterix und Obelix.
Die Römer beziehungsweise Julius Cäsar schicken mal wieder einen Neuen in die gallische Provence, der natürlich nicht wahrhaben möchte, dass dieses kleine Dorf solch ein großes Problem sein soll. Um zu beweisen, dass auch eine Wand, die Gallier nicht aufhalten kann, wettet Asterix, dass er eine Tour durch ganz Frankreich machen wird. Als Beweis für die Tour wird er in jeder Station kulinarische Köstlichkeiten besorgen und mit in das Dorf bringen.
Mal ehrlich: Normalerweise versuche ich Spoiler ja immer zu vermeiden. In diesem Fall dürfte aber natürlich jedem klar sein, wie diese Wette ausgeht. Natürlich ist es in diesen Büchern schwierig von Charakterentwicklungen zu sprechen, haben wir hier ja durchaus ein wenig den „Bibi Blocksberg“ – Effekt, den wir beobachten können: Auch, wenn wir durchaus Anspielungen und Verweise auf vorhergehende Ausgaben erhalten, läuft die Zeit im gallischen Dorf nicht wirklich weiter. Aber genau das macht in meinen Augen auch den Reiz der Comics ein wenig aus. Besonderheit in diesem Buch war aber, dass wir eine explizite Erwähnung eines vorhergehenden Bandes haben, genauer gesagt wird darauf hingewiesen, dass sich seit Die goldene Sichel sich nichts in Lutetia verändert habe.
Fazit:
Auch dieser Band war wieder mal richtig gut und hat total Spaß gemacht. Und wie wir ja alle wissen, gibt es keine bessere historische Quelle als Asterix-Comics. Daher: ohne den gallischen Krieger hätten wir heute nicht das erfolgreichste Fahrrad-Rennen der Welt …
- Knut Krüger
Nur mal schnell das Mammut retten
(42)Aktuelle Rezension von: franzi__Franzi_Schon das Cover hat mich neugierig gemacht: Was haben ein Junge, Zitronen und ein Mammut miteinander zu tun? Der Titel gibt zumindest einen Hinweis darauf, wie der Junge Henry und das Mammut Norbert zusammenhängen – aber was ist mit den Zitronen?
Das Buch wurde von Motte und mir in Windeseile gelesen. Es erzählt eine gut strukturierte, leicht nachvollziehbare Geschichte über wahre Freundschaft, Mut und Abenteuer. Besonders schön: Es eignet sich wunderbar für Kinder ab 8 Jahren.
Worum geht es in dem Buch?
Eigentlich wünscht sich Henry nichts sehnlicher als einen Hund. Doch dann stolpert er im Wald über einen Blätterhaufen und traut seinen Augen nicht: Darunter verbirgt sich ein zotteliges Mammutkind! Gemeinsam mit seinen besten Freunden bringt er das Tier heimlich nach Hause – fest entschlossen, es zu retten. Doch wie versteckt man ein übermütiges Mammut, das zum Frühstück am liebsten Hausschuhe frisst? Und was tun, wenn es plötzlich in großer Gefahr schwebt?
Neben dem Buch möchten wir noch die Hörbuchausgabe aus dem Silberfisch Verlag, gelesen von Andreas Fröhlich, empfehlen. Die leicht gekürzte Fassung lässt sich wunderbar anhören und ist ein echtes Hörerlebnis.
- Charles Darwin
Die Fahrt der Beagle
(4)Aktuelle Rezension von: SikalDie Evolutionstheorie Charles Darwins wird heute nur noch von einer kleinen Gruppe als unwissenschaftlich oder gar falsch angegriffen. Seit der Veröffentlichung der „Entstehung der Arten“ ist um diese Theorie ein heißer Kampf ausgebrochen, der uns heute nicht mehr daran zweifeln lässt, woher die Arten und damit auch der Mensch stammen.„Die Fahrt der Beagle“ ist für das mit Sicherheit bedeutendste Buch Darwins als Grundlage zu sehen. Der Wissenschaftler, der mit 22 Jahren zu dieser Fahrt aufgebrochen ist, hat sich danach immer wieder auf Erkenntnisse aus dieser Reise gestützt und daraus seine bemerkenswerten Schlüsse gezogen.
Dieses, im wbg Theiss Verlag herausgegebene Werk stützt sich auf die Originalausgabe der zweiten Edition von 1845 und einer Übersetzung aus dem Englischen von Eike Schönfeld. Die Texte wurden (wo möglich) leicht gekürzt, um eine einfachere Lesbarkeit zu ermöglich und um weitere Texte aus der Zeit Darwins bereichert, die zu einem besseren Verständnis des Originaltextes beitragen.
Die Reisen Darwins erstreckten sich über 5 Jahre (geplant waren ursprünglich zwei Jahre) und führten den Wissenschaftler - von England ausgehend - über vier unterschiedliche Routen um die ganze Welt. Die Reisen erstreckten sich von 1831 bis ins Jahr 1836.
Charles Darwin durchquerte auf seinen Entdeckungsreisen dabei den Atlantik, den pazifischen Ozean, die Tasmanische See und den indischen Ozean, bevor er am Ende seiner Reisen wiederum über Südamerika nach England zurückreiste.
Welche Spuren diese Reise über Südamerika und die Inseln der Weltmeere – vor allem Galapagos – bei Darwin hinterlassen haben, ist uns allen heute bewusst. Welche Eindrücke diese Reise für Darwin selbst hinterlassen hat, können wir allenfalls erahnen. Welchen wissenschaftlichen Wert er uns durch seine Eindrücke und die dazu gehörigen Aufzeichnungen vermacht hat, sehen wir daran, wohin sich die Biologie - oder genauer die Evolutionsforschung – entwickelte.
Es stellt sich die Frage, ob es die Gentechnik in der heutigen Form gebe, wären dieser nicht die Abenteuer von Charles Darwin vorausgegangen.
Der Autor hatte aber nicht nur das Zeug seine wissenschaftlichen Forschungen niederzuschreiben und diese als Fakten zu notieren, vielmehr hat Darwin dieses Buch als einen spannenden Reisebricht gestaltet, der seine Leser an vielen Stellen nicht weniger zu fesseln vermag als ein moderner Abenteuerroman.
Vielleicht liegt es auch an dieser Art der Schilderungen, welche das Buch bis heute so faszinierend machen. Jules Verne hätte es nicht besser gekonnt, hätte er darüber einen fiktiven Roman geschrieben.
Dem Verlag ist es gelungen, das romanhafte dieses Buches noch besser in den Vordergrund zu rücken und durch die zusätzlich gewählten Texte noch anschaulicher zu gestallten. Des Weiteren sind Originalabbildungen Darwins durch Bilder (aus den unterschiedlichen Epochen bis heute) ergänzt und vermitteln dadurch umso mehr den Eindruck einer modernen Erzählung.
Ein wissenschaftlicher Roman, der durch die Kunst des Verlages und des Autors, die Reisen des Charles Darwin beinahe wie einen Film vor dem geistigen Auge des Lesers ablaufen lässt. Gerne vergebe ich für dieses wunderschön gestaltete Buch 5 Sterne.
- Sabine Bohlmann
Kleine Lesehelden: Der kleine Siebenschläfer kommt in die Schule
(10)Aktuelle Rezension von: mabuerele„...Der kleine Siebenschläfer steht vor seiner Höhle. Er ist sehr aufgeregt. Heute ist nämlich der erste Waldschultag der kleinen Tiere…“
Mit diesen Zeilen beginnt ein Kinderbuch, das ich als Geschenk für jeden Schulanfänger empfehlen würde. Es stammt aus der Reihe kleine Lesehelden.
Die Geschichte ist in großer Schrift geschrieben. Viele farbige Zeichnungen veranschaulichen das Geschehen. Regelmäßig gibt es Rätselseiten, die abwechslungsreich sind und das Leseverständnis überprüfen.
Zu Beginn werden die Protagonisten mit Bild und kurzem Text vorgestellt. Der Leser erfährt, was das einzelne Tier besonders kann.
„...Zuallererst sollt ihr euch ein bisschen besser kennenlernen. Deshalb möchte ich, dass jeder sich der Klasse vorstellt und erzählt, was er am besten kann!...“
Mit dieser Aufforderung beginnt die erste Stunde. Wenn einer sein Begabung genannt hat, testen die anderen, ob sie das auch kennen. Es geht darum, jeden so anzunehmen, wie er ist, und keinen auszugrenzen. Es geht auch um Freundschaft und Zusammenhalt.
Nach jedem Kapitel wird dem kleinen Leser eine Frage zu seinem eigenen Leben gestellt, zum Beispiel:
„...Würdest du auch gern fliegen können?...“
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist kindgerecht und abwechslungsreich.
- Marikka Pfeiffer
Das Springende Haus. Einmal Hollywood und zurück
(25)Aktuelle Rezension von: Eya_liestLonni zog mit ihrer Familie in eine andere Straße. Leider ist die Gegend sehr ruhig, es scheint, dass keines der Häuser von einem Kind bewohnt ist😑.
Lonni langweilt sich,bis sie ihre Nachbarn "die Familie Wendelin" trifft.
Obwohl die neugierige Nachbarin "Frau Kiesewetter" Lonni und ihre Familie vor den seltsamen Wendelins gewarnt hat, akzeptieren Lonnis Eltern, dass ihre Tochter mit dem kleinen Nick Wendelin spielt😍.
Tatsächlich hat Frau Kiesewetter nicht ganz Unrecht,denn die Wendelins sind in der Tat seltsam😎. Sie verbergen ein ungewöhnliches Geheimnis, das niemand, außer Lonni, kennt🔒. Ihr Haus macht auf der ganzen Welt Sprünge😍. Wow, es ist wunderschön🙆! Was für ein Abenteuer!
Aber in letzter Zeit, und seit Nicks Großeltern bei einem Sprung verschwunden sind, macht das Haus unorganisierte und unvorhergesehene Sprünge😱.
Eigentlich ist es Nicks Großvater, der das Haus gebaut hat, und nur er kann es reparieren, aber er ist vor 2 Monaten verschwunden.
Lonni und Nick fanden einen geheimen Brief, den Opa Widu geschrieben hatte, um seinem Enkel Nick den code des Hauses zu geben, um Opa Widu zu retten.Aber dieser muss geheim gehalten werden, und Nick muss alles tun, ohne seiner Familie etwas zu sagen.Leider war der code nicht offensichtlich, sondern versteckt in Form eines Rätsels,sehr kompliziert.
Das Abenteuer beginnt und vor allem die Sprünge gehen weiter, einmal ein Sprung auf einen Baum, einmal in Hollywood... - Cleveland Amory
Die Katze, die zur Weihnacht kam
(46)Aktuelle Rezension von: Igelmanu66»Niemanden, der je Eigentum einer Katze war, wird es verwundern, dass er selbst die unbedeutendsten Ereignisse, die im Zusammenhang mit seiner Katze passierten, sein ganzes Leben nicht vergisst.«
Dieses Buch wartete bei mir fast ein Jahr aufs Gelesenwerden, weil ich davon ausging, dass es ein Weihnachtsbuch wäre. Das ist aber nicht der Fall. Die Handlung startet nur zufällig am Weihnachtstag, weil der Autor da seine Katze auf der Straße gefunden und mit zu sich nach Hause genommen hat. Sie ist sein erstes Haustier, die kommende Zeit mit ihr wird folglich recht spannend. Cleveland Amory berichtet über das erste Jahr mit ihr, Weihnachten spielt keine sonderliche Rolle im Buch und man kann es problemlos auch im Sommer lesen.
Der Autor schreibt liebevoll, witzig und extrem unterhaltsam. Ich habe manches Mal beim Lesen laut lachen müssen! Selber habe ich keine Katze, kann nur auf Berichte befreundeter „Katzenmenschen“ zurückgreifen, aber ich denke, dass die beschriebenen Situationen vielen Frauchen und Herrchen, die sich im Eigentum einer Katze befinden, bekannt vorkommen werden. Wirklich schöne und treffende Illustrationen machen den Lesespaß perfekt, dieses Buch ist eins von der Sorte, die man gerne mehrfach liest.
Der Autor war ein sehr populärer amerikanischer Tierschützer, der sich mit spektakulären Rettungsaktionen einen Namen machte. Im Buch verfolgt der Leser mit, wie er in Kanada Robben mit Farbe besprüht, um sie vor dem Abschlachten zu bewahren. Durch seine vielen Reisen sah er sich eigentlich außerstande, sich ein eigenes Haustier zuzulegen. Eigentlich ;-)
Fazit: Liebevoll, witzig und extrem unterhaltsam. Wer Katzen mag, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
»Wie sicher jeder weiß, der längere Zeit Umgang mit ihnen hatte, zeigen Katzen eine unendliche Geduld mit der Begrenztheit des menschlichen Geistes. Sie sind sich bewusst, dass sie sich wohl oder übel mit unserem für sie qualvoll langsamen Auffassungsvermögen abfinden müssen. Sie müssen in Kauf nehmen, dass wir Menschen peinlich niedrige Intelligenzquotienten haben und vermutlich wegen dieses Defekts außerstande sind, auch nur die simpelsten und klarsten Weisungen zu verstehen, geschweige denn zu befolgen.«
- Gerda Raidt
Müll
(9)Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_OggIch habe für ein Büchereiprojekt mehrere Kinderbücher zum Thema Müll gekauft. Dieses hier hat mich besonders begeistert. Es geht vielen kritischen Fragen nach: Woher kommt eigentlich der viele Müll? Wie war das früher? Wie wird es in der Zukunft sein? Sind das nicht alles Spinner, die ihren Müll trennen?
Das Buch spart nicht an Kritik, kommt dabei aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger. Es macht bewusst, was heute eigentlich als selbstverständlich angesehen wird, aber noch gar nicht so lange ist, wie es eben ist. Die enorme Wegwerfgesellschaft und ihre gegenwärtigen und zukünftigen Probleme werden kritisch betrachtet. Aber wie kann man es vielleicht besser machen? Auch dafür hat dieses Buch einige gute Vorschläge.
Sehr ansprechend ist es auch durch die vielen Illustrationen und die kindgerechte Sprache.
Mehr davon!
- Wolfram Hänel
Streusel unterm Weihnachtsbaum
(3)Aktuelle Rezension von: Igelmanu66»Weißt du eigentlich, dass Hunde ihren Teller so sauber lecken, dass er überhaupt nie abgewaschen werden muss? … Man könnte einem Hund sogar einfach das ganze Geschirr hinstellen, er würde ALLES sauber lecken. Und billiger wäre es auch noch! Weil ein Hund keinen Strom braucht und kein Wasser und keine Geschirrspül-Tabs!«
Luca und Emma wissen ganz genau, was sie wollen, nämlich einen Hund! Schon länger nerven sie ihre Eltern damit und so kurz vor Weihnachten drehen sie noch mal so richtig auf. Doch ohne Erfolg. Daher entwickeln die Geschwister einen Plan: Wenn die Eltern ihnen keinen Hund kaufen wollen, dann machen das eben Luca und Emma von ihrem Erspartem. Und dann schenken sie ihnen den kleinen Vierbeiner. Wenn der dann unterm Weihnachtsbaum sitzt und total niedlich aussieht, werden Mama und Papa ihn schon mögen.
Ein guter Plan, doch die Umsetzung wird mehr als chaotisch…
Bücher, in denen sich Kinder ein Tier zu Weihnachten wünschen und es dann irgendwie schaffen, ihre anfangs ablehnenden Eltern zu überreden, habe ich schon öfter gesehen. Die sind meist witzig und letztlich weihnachtlich harmonisch. Etwas in der Art habe ich hier auch erwartet und bekommen, aber darüber hinaus wurde ich angenehm überrascht.
Die Anschaffung eines Haustieres sollte sehr gründlich überlegt werden. So ein Tier ist zwar nett, niedlich und ein prima Kumpel, aber es macht auch viel Arbeit, kostet Geld und verschwindet nicht einfach, wenn man mal eben ins Wochenende oder gar in den Urlaub fahren möchte. Wie viel Chaos ein Hundewelpe bei zudem unerfahrenen Besitzern innerhalb kürzester Zeit anrichten kann, wird hier deutlich gezeigt. Natürlich kann man als Leser darüber schmunzeln, muss aber anschließend auch nicht aufräumen und Schäden beseitigen.
Die Kapitel werden abwechselnd aus der Perspektive der Kinder und der des Hundewelpen erzählt. Dabei wird auch klar, wie schlimm es für den Kleinen anfangs ist, in die neue Familie zu kommen. Schließlich wird er von seinen Eltern und Geschwistern getrennt und aus dem Zuhause genommen, das er kannte und wo er sich wohl fühlte. Luca und Emma bekommen ein richtig schlechtes Gewissen!
Natürlich darf man sich hier auch auf ein gutes Ende freuen, weihnachtlich harmonisch halt. Es gibt viele witzige Momente und sehr schöne und liebenswerte Illustrationen, daneben wird aber auch ganz deutlich, worauf man sich bei einem tierischen Familienzuwachs außerdem einstellen darf.
Fazit: Sehr gelungen! Stoff zum Nachdenken, aber außerdem weihnachtlich, witzig und mit sehr schönen Illustrationen.
- René Goscinny
Asterix 13
(99)Aktuelle Rezension von: Igelmanu66»Wie blöd, die gute Zwiebelsuppe wegzuschütten und stattdessen Sesterzen reinzutun.«
Obelix versteht nicht, wie man um verschwundene Sesterzen so einen Wirbel machen kann. Aber natürlich ist er seinem Freund Asterix behilflich, der versuchen muss, das gestohlene Geld zurückzubekommen. Doch die bewährten Methoden (Römer verprügeln) bringen hier keinen Erfolg und mit dem Versuch, das Geld auf normalem Weg zu verdienen, tun sich die Freunde ziemlich schwer…
Diesen Band empfand ich als unterhaltsam, er war aber kein Highlight. Es gibt witzige Stellen, beispielsweise Obelix beim Theater, beim Ausspionieren einer Bank oder als unwilliger Wildschweinhändler. Ich lande bei 3,5 Sternen, die ich aufrunde. Und ich freue mich auf den Folgeband, der ist nämlich einer meiner Favoriten.
Fazit: Ein paar sehr unterhaltsame Szenen, aber kein Highlight.
- René Goscinny
Asterix 18
(95)Aktuelle Rezension von: Igelmanu66»Der spinnt, der Römer! Das ist das erste Mal, dass mir einer sagt, ich sei zerbrechlich.«
Eine im völlig betrunkenen Zustand von Majestix eingegangene Wette sorgt dafür, dass sich Asterix und Obelix auf eine heikle Mission begeben müssen. Sie müssen nichts weniger leisten, als den Lorbeerkranz von Julius Cäsar in ihr Dorf zu bringen. Ärgerlicherweise befindet der sich jedoch gewöhnlich auf Cäsars Kopf und damit gut bewacht in seinem Palast, was selbst für zwei Angreifer mit Zaubertrank eine große Aufgabe ist. Aber der pfiffige Asterix hat natürlich eine Idee…
Was habe ich wieder gelacht! Wenn sich Asterix und Obelix selbst auf dem Sklavenmarkt zum Verkauf anbieten, ist das urkomisch. Das Beste ist jedes Mal das von ihnen gekochte Gericht einschließlich der Folgen bei Verzehr. Herrlich!
Fazit: Ich habe wieder so gelacht! Und mir gleich den nächsten Band rausgesucht.
- Xóchil Schütz
Hier kommt Polly Osterkuh!
(8)Aktuelle Rezension von: Nadjan1979Die Bilder im Buch waren wunderschön und es war auch mal ein ganz anderes Osterbuch. Diekleine Osterkuh Polly lässt sich eigentlich durch nichts aufhalten. Nur das Bemalen von Ostereiern gelingt ihr, wegen ihrer Körperfülle nicht sofort. Aber Polly wäre nicht Pilly, wenn es hierfür nicht auch eine Lösung geben würde. Für kleinere Kinder sehr zu empfehlen!
- Fabian und Christian Jeremies
Mein monsterlanges Zick-Zack-Buch: Fang den Schnurk!
(2)Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick
Wenn man sie gefalteten Seiten dieses Bilderbuches auseinanderklappt, erhält man mit 3,30 m das längste Wimmelbuch der Welt.
Es erzählt ohne Worte die Geschichte von Ping und Pong, die mit Schaufel Sonne schirm und einem Rucksack voller Essen einen Ausflug an den Strand machen. Doch der Schnurk stiehlt ihnen den Rucksack, worauf sich Ping und Pong auf eine Verfolgungsjagd begeben. Eile ist geboten, denn der Schnurk futtert mit jeder Seite mehr von den Vorräten auf.
Die Kinder sollen auf jeder neuen Seite, die sie aufschlagen jeweils den Ping und den Pong finden, den Schnurk, das Essen aus dem Rucksack, den Wusel, der sich über die Essenreste hermacht, immer mehr Minnies und die Monster-Goldsterne…
Ein großer Such- und Findespaß.
- Ulrich Hub
Das letzte Schaf
(57)Aktuelle Rezension von: PageTurnersCatWir alle haben schon Mal, glaube ich, von der Weihnachtsgeschichte gehört. Sei es im Religionsunterricht, Zuhause an Weihnachten oder aber aus Filmen. Doch wer kann sagen, dass sie dich damals wirklich so zugetragen hat? Vielleicht jemand der dabei war? Doch die Menschen und Tiere im Stall hatten sich nicht die Zeit alles aufzuschreiben. Also gibt es keine vernünftigen Zeugen? Oh doch, die Schafe der Hirten waren Teil der Geschichte und können sie daher erzählen. Doch was antworten sie, wenn man sie danach fragt? Ganz einfach: "Man kann es nicht mit Worten beschreiben" und dann schauen sie ganz verklärt gen Himmel...
Ich bin von diesem Buch verzaubert. Die Schafe, wirklich jedes einzelne ist so genial beschrieben und vor allem gezeichnet. Und erst die Charaktere, zum Beispiel das peinliche Schaf mit dem Seitenscheitel, oder das Schaf mit dem Gibsbein oder das Schaf mit der Zahnspange erst.
Ulrich Hub erzählt die Geschichte von den Schafen, die zum Stall und dem in Windeln gewickelten Kind ziehen -okay, besser gesagt sie suchen ihre Hirten- mit einem Augenzwinkern und so warmherzig. Und die Zeichnungen von Jörg Mühle sind einfach treffsicher. Da kann einfach nur eine fröhliche Weihnachtsstimmung aufkommen; Inklusiver Hintergrundinformationen von Ochse, Esel und den Kamelen. Ein schönes Buch für die ganze Familie.
- Fabcaro
Asterix 40
(49)Aktuelle Rezension von: peedeeAsterix, Band 40: Cäsars Soldaten sind träge geworden. Das gefällt ihm natürlich überhaupt nicht. Aber Visusversus hat die Lösung: Er ist ein Weltverbesserer und überzeugt, dass „Positives Denken“ – gepaart mit weniger Wildschwein, aber mehr Gemüse – die Lösung ist. Mit seiner manipulativen Methode verändert er nicht nur die Soldaten, sondern auch das Dorf von Asterix und Obelix…
Erster Eindruck: Asterix mit einem Fremden im Zentrum des Covers – gefällt mir.
Im Jahre 50 v Chr. ist Visusversus ein wahrer Vordenker: positives Denken, gesunde Ernährung, mehr Bewegung! Wow! Seine Worte ergeben zwar nicht viel Sinn, aber stetige Wiederholung höhlt bekanntlich auch den grössten Hinkelstein. Was bei den Soldaten Wirkung zeigt, soll nun auch bei den Galliern Früchte tragen. Bei seinem ersten Besuch im Dorf hat er eines sehr gut drauf: Er weiss, Komplimente zu verteilen (auch wenn sie inhaltlich schwer nachvollziehbar sind). Und mit seiner Masche kriegt er alle. Alle? Nein, zum Glück doch nicht. Miraculix und Asterix sehen die Problematik und wollen etwas dagegen unternehmen.
Üblicherweise begeben sich jeweils nur die drei Freunde Asterix, Obelix und Idefix auf eine Reise, um ein Problem zu lösen. Dieses Mal werden sie jedoch vom Chef persönlich – Majestix – begleitet. Weshalb? Nun, seine Gutemine hat ihn verlassen und er will sie unbedingt zurückholen! Es hat mich amüsiert, dass der sonst so taff auftretende Majestix ganz kleinlaut wurde, als er meinte, seine Gutemine, sein „Minchen“, hätte ihn verlassen. Die ganze Reise über schwelgt er in Schwermut. Obelix versucht ihn aufzumuntern – ohne Erfolg. Witzig fand ich die Thematik der öffentlichen Verkehrsmittel und der Tretroller. Selbstverständlich endet das Buch mit dem obligaten Festmahl! 4 Sterne. - René Goscinny
Asterix 22
(91)Aktuelle Rezension von: Darcys_LesestuebchenDie Fische von Verleihnix haben nicht die allerbeste Qualität, vielleicht auch, weil sie aus Lutetia kommen, das laut ihm ein Qualitätsmerkmal ist. Aber nun sind sie ihm ausgegangen und da Miraculix dringend welche für den Zaubertrank braucht, beschließen Asterix und Obelix fischen zu gehen. Aber ein Unglück jagt das nächste und so verirren sich sich zunächst auf dem Meer und landen schließlich an Land, das irgendwie ganz anders ist, zumal die "Römer" und auch die heimischen Tieren eher befremdeln...
Vorwort:
Asterix - Die grosse Überfahrt ist bei den Comics der 22. Band und kann unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden. Es können SPOILER vorkommen.
Meine Meinung:
Es ist eine Ewigkeit her, dass ich zuletzt einen Asterix-Comic gelesen habe und nachdem ich nun Die grosse Überfahrt genießen durfte, frage ich mich wirklich, warum ich immer so große Pause dazwischen lege. Denn obwohl es teils etwas gehetzt wirkte und nicht die gleiche Sogkraft wie manch anderer Band aufwies, konnte mich die unfreiwillige Reise von den beiden Galliern zu unbekannten Welten super unterhalten und gerade mache Andeutung machte richtig Spaß.
Die Geschichte fing recht simpel an und ich fand es klasse, dass zunächst die beliebte Dorfschlägerei samt dem running-gag rund um die fauligen Fische von Verleihnix auf einen warteten. Zwar gab es die ja schon sehr oft, aber sie können mich jedes Mal wieder zum Lachen und Schmunzeln bringen. Die Handlung wirkte manchmal etwas sehr gehetzt und gerade der Kulturcrash, sei es mit den Ureinwohnern oder den Wikingern war mir zu kurz. Denn vor allem die Missverständnisse durch die fehlende Verständigung und der Eigenheiten der Kulturen waren zu herrlich und hätten gerne mehr ausgebaut werden können.
Da gefielen mir auch die ganzen Anspielungen auf typisch amerikanische Geschichte, wie zum Beispiel die Freiheiststatue oder auch die Mondlandung. Das machte richtig Spaß und ich fand es klasse, wie generell mit der Geschichte der Entdeckung von Amerika gespielt wurde. Nicht jeder Gag zündete immer gleich, aber sie unterhielten mich sehr gut. Das Ende kam mir dann etwas recht plötzlich und generell finde ich schon, dass ein paar Seiten mehr doch ganz gut getan hätten.
Der Zeichenstil gefiel mir wieder sehr und ich liebte die kleinen Details, die es immer wieder zu entdecken gab.
Fazit:
Es wird kein Lieblingsband werden, aber ich wurde gut unterhalten und gerade die Anspielungen fand ich prima. Mir hat die Reise von Asterix und Obelix trotz kleinerer Schwächen super gefallen. Von mir gibt es:
4 von 5 Sterne























