Bücher mit dem Tag "toller schreibstil"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "toller schreibstil" gekennzeichnet haben.

40 Bücher

  1. Cover des Buches Berühre mich. Nicht. (ISBN: 9783736305274)
    Laura Kneidl

    Berühre mich. Nicht.

     (1.993)
    Aktuelle Rezension von: bonny-buecherwurm

    Berühre mich. Nicht. ist ein Buch, welches sehrwohl berührt. Egal ob Schmerz, Liebe, Hass und Freude, es ist alles dabei und in jeder einzelnen Szene für den Leser spürbar. 

    Sage war mir sofort sympathisch. So mutig, alles hinter sich zu lassen, ohne Geld, Freunde, Wohnung und Job in ein neues Leben zu flüchten. Dies machte mich direkt neugierig darauf, was sie schlimmes erlebt hatte und war gezwungen einfach weiterzulesen. 

    Bei Luca war ich anfangs skeptisch, da ich nicht damit gerechnet hätte, dass er einer der Hauptcharaktere ist. Dennoch passt es einfach perfekt. 

     Auch die Nebencharaktere wie April, Aaron, Megan und Conner sind einfach nicht wegzudenken. 

    Laura Kneidl hat mit Berühre mich. Nicht. ihr können unter Beweis gestellt. Ihr Schreibstil ist super und geht unter die Haut. Wobei Sie auch ein wichtiges Thema in dem Buch aufgefasst hat, welches meiner Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit bekommen sollte. 

    Fazit:

    Dieses Buch, war mein Start in das Jahr 2022 und es hätte nicht besser sein können. Ich empfehle es jedem, der eine mitreißende Story lesen möchte, auch wenn das Ende einen zu Tränen rührt. Doch zum Glück hab ich den 2ten Teil direkt neben mir liegen 😉


  2. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Erwachen (ISBN: 9783959911313)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Erwachen

     (947)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Die mächtigste der Dreizehn Feen sind nach Verfolgung und 1000 Jahren Schlaf auf Rache.  Wie weit würdest du für deine Rache gehe? Was für ein tolles Setting, was mich ab der ersten Seite komplett in seinen Bann ziehen konnte. Neben den wunderbar charakterisierten Figuren hat die Autorin einen toller Schreib- und Erzählstil.

    Der Auftakt dieser märchenhaften Fantasy-Trilogie ist in meinen Augen absolut gelungen und macht eindeutig neugierig, was in den nächsten Bänden noch alles passieren wird.

    Ich kann diesen faszinierenden und sehr unterhaltsamen ersten Teil absolut weiterempfehlen und vergebe volle 5 Sterne.

  3. Cover des Buches Wie die Ruhe vor dem Sturm (ISBN: 9783736312791)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Ruhe vor dem Sturm

     (761)
    Aktuelle Rezension von: jessies_buechermagie

    In dem Buch geht es um die Geschichte von Eleanor und Greyson.

    Im ersten Teil des Buches sind die beiden noch Teenager und lernen sich kennen. Greyson hilft Eleanor durch eine schwierige Zeit, bis die beiden sich irgendwann aus den Augen verlieren.


    Jahre später treffen sich die beiden durch Zufall wieder, als Eleanor als Nanny für Greysons Kinder eingestellt wird. Nur hat der kalte, unnahbare Mann von heute überhaupt nichts mehr mit dem Jungen von damals gemein. Doch so, wie er ihr vor Jahren geholfen hat, entschließt sie auch ihm zu helfen.


    Viele Emotionen und jede Menge Drama.

    Für mich ein bisschen zu viel Drama, insgesamt aber trotzdem eine süße Story und eine Leseempfehlung!

  4. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499266720)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

     (11.722)
    Aktuelle Rezension von: EinganzeshalbesBuch

    Die Identifikation mit der Protagonistin viel mir sofort sehr leicht. Wie sie andere Menschen beschreibt, voller Vorurteile und Klassen-Stereotypen ist so unterhaltsam und bildlich. Besonders gut finde ich, dass Louisa auf viele verschiedenen Ebenen vorgestellt wurde: im Beruf, in einer Beziehung, in der Familie. Sie müsste durch ihre interessanten und problematischen Familienverhältnisse, ihre ungesunde Beziehung und ihren verlorenen Job eigentlich in einem Loch stecken, allerdings hat sie sich im Laufe der Zeit einige Mechanismen angeeignet um all das auszublenden. Umso schöner ist es mitzuerleben wie sie immer weiter ihr Leben selbst bestimmt und lebt.

    Auch wenn ich gern mehr über das Leben von Camilla Traynor und ihre Gefühlswelt erfahren hätte, wurden alle Charaktere gut herausgearbeitet und jede Figur hat seine eigenen Eigenarten.

    Der einzige Charakter, der mich wirklich gestört hat, ist Patrick. Ich habe selten eine so unsympathische Figur kennengelernt und habe kein Verständnis für die lange Beziehung von ihm und Louisa. 

    Die Entwicklung Wills hingegen ist so gut gelungen, dass ich trotzdem 5 Sterne gebe. Jedes Motiv von ihm war klar und jede Laune irgendwie begründet. Dass er einen so guten Einfluss auf Louisa ausübt und sie nachhaltig beeinflusst, ist einfach inspirierend. Obwohl sein Leben (für ihn) bereits endete, nutzt er seine Energie, um sie zu verändern.
    Von ihm habe ich gelernt, wie wichtig es ist an sich selbst zu denken und Die Welt zu erleben,

    Ich hoffe man spürt Wills Einfluss (nachhaltig) in Louisas Leben. 

    Alle Charaktere (außer Patrick natürlich) sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich bin sehr froh, dass die Fortsetzung bereits auf mich wartet und ich viele von ihnen wieder sehen (lesen) werde.

    Neben den tollen Figuren, empfehle ich das Buch auch wegen des unfassbar wichtigen und schönen Themas weiter. Es ist sehr wichtig, dass Themen wie Sterbehilfe mehr in der Gesellschaft ankommen und dieses Buch leistet seinen Teil dazu. 

  5. Cover des Buches Plötzlich Fee - Winternacht (ISBN: 9783453314450)
    Julie Kagawa

    Plötzlich Fee - Winternacht

     (1.580)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Diese Reihe gehört wohl in jedes Regal eines Fantasy Lesers. Auch ich konnte natürlich nicht daran vorbeigehen und bin auch nach dem zweiten Band von dieser Reihe überzeugt. 

    Das Setting, das Nimmernie, welches gleichzeitig so unbeschreiblich schön, aber auch gefährlich und geheimnisvoll dargestellt wurde ist in meinen Augen etwas ganz besonderes. Ich konnte mich stundenlang darin verlieren. Gleichzeitig fand ich aber auch die Verbindungen zur menschlichen Welt so glaubwürdig dargestellt. 

    Meghan war für mich im ersten Band leider noch etwas zu unreif und ich muss sagen, gerade am Anfang des Buches ist sie mir mit ihrem Selbstmitleid wirklich sehr stark auf die Nerven gegangen. Sie wirkte bockig und einfach nur wie ein kleines Kind. Dies legte sich zum Glück nach einiger Zeit, sie wurde wieder etwas willensstärker, kämpferischer. Dennoch denke ich, dass hier wirklich noch Potenzial nach oben ist. Ash zeigte sich wieder etwas mehr Bad Boy, seinen inneren Kampf zwischen seinen Familie und seinem Herzen konnte ich förmlich spüren. Doch zeigte auch er letztendlich, wie groß sein Herz wirklich war und wieviel er für die richtige Sache bereit ist, zu geben. Puk war wieder wie immer, witzig und konnte so manche ernste Stimmung auflockern. Er konnte mich wirklich immer wieder erheitern. 

    Die Handlung war gut. Auch wenn sie mich vom Hocker hauen konnte, ich nicht vollkommen an das Buch gefesselt war, so hatte ich doch Vergnügen beim Lesen. Die Reise der Charaktere erfolgte flüssig, es gab für mich keine Szenen, welche sich mir zu lange zogen oder in welchen ich mich langweilte. So fand ich es sehr angenehm leicht. Die Entwicklung der Geschichte fand ich sehr gut, es gab Wendungen, welche ich so nicht erwartet habe. Ich war immer wieder gespannt, was denn als nächstes passierte. Auch fand ich die Loveintrest zwischen Meghan und Ash diesesmal etwas besser. Im ersten Band ging mir da alles etwas zu schnell, hier schien sich dies auszuzahlen und die beiden vor große Probleme zu stellen. Dies machte die ganze Geschichte für mich aber wieder etwas interessanter. Generell bin ich sehr neugierig, was der dritte Band mit sich bringen wird, wie die Story weitergeht. 

    Der Schreibstil der Autorin ist leicht und angenehm. Das Wortbuilding sagte mir sehr zu und ich konnte einen guten Lesefluss aufbauen. 

    Mein Fazit:

    Nachdem ich es endlich geschafft habe, den ersten Band dieser weit bekannten Reihe zu lesen, war ich gespannt, was der zweite Band mit sich bringen würde. Das Nimmernie, welches die Autorin erschaffen hatte, fand ich unglaublich faszinierend. So wunderschön, aber gleichzeitig gefährlich und geheimnisvoll. Die Verbundenheit zur realen Welt fand ich sehr glaubhaft. Meghan war für mich im ersten Band leider etwas zu unreif und gerade am Anfang des Buches war ich wirklich sehr stark von ihr genervt. Jedoch fing sie sich wieder etwas, wurde doch etwas stärker und für mich zu einem angenehmeren Charakter. Trotzdem steckt hier meiner Meinung nach noch wirklich viel Potenzial nach oben. Die Handlung war gut. Auch wenn sie mich jetzt nicht vom Hocker hauen konnte, ich nicht an das Buch gefesselt wurde, so hatte ich doch mit dem Buch eine vergnügliche Zeit. Die Geschichte hatte einen tollen Fluss, es gab kaum Szenen, die sich mir zu lange zogen oder in welchen ich vor langweile das Buch weglegen wollte. Auch die Entwicklung der Geschichte gefiel mir sehr gut. Es gab Wendungen, welche ich so nicht erwartet hätte. Die Loveintrest zwischen Meghan und Ash fand ich diesesmal interessanter, ging mir im ersten Band einfach alles zu schnell, so hatten die beiden hier deutliche Probleme, welche die ganze Sache für mich interessanter machte. Ich bin sehr gespannt, wie die Geschichte sich weiterentwickeln wird. Meiner Meinung nach steht die Reihe zurecht in fast jedem Bücherregal. 


  6. Cover des Buches Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen (ISBN: 9783423215503)
    James Carol

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

     (306)
    Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_M

    Jefferson Winter ist Profiler und spezialisiert auf Serienmorde. Er ist der Sohn eines amerikanischen Serienkillers, eines Frauenmörders.
    In London sind jetzt nacheinander insgesamt vier Frauen verschwunden, die nach einer gewissen Zeit wieder auftauchten: misshandelt, verstümmelt und lobotomiert. Ihre Körper leben noch, ihre Seelen sind tot. Sie werden für den Rest ihres Lebens anderen Menschen ausgeliefert bleiben.

    Jetzt ist eine fünfte Frau vermisst. Jefferson Winter wird zu dem Fall hinzugezogen. Winter ist hochintelligent, sehr selbstbewusst und konzentriert. Er war bei der Hinrichtung seines Vaters anwesend. Der flüsterte ihm auf dem Sterbebett vier Worte zu, die Winter immer wieder beschäftigen: Du bist wie ich. Das ist zunächst schockierend für Winter. Es löst die Angst aus, dass es stimmen könnte. Es scheint, als würde ihn das bei seiner Arbeit als Profiler antreiben. Jedesmal, wenn er einen Täter zur Strecke bringt, bringt er wohl auch seinen Vater zur Strecke. Dennoch ist wohl auch etwas Wahres daran. Vielleicht ist Winter wie sein Vater, aber er geht anders mit seinen Kräften um. Und vielleicht kann er sich deshalb so gut in die Täter hineinversetzen. Vielleicht ist er deshalb so kaltblütig und gnadenlos mit den Tätern. Jefferson Winter ist ein Einzelkämpfer im positivsten Sinne. Er weicht allen Nachteilen des Teamworks aus, nutzt jedoch dessen Vorteile. Er handelt unorthodox und eigenverantwortlich, manchmal auch grenzwertig. Er kann die Situation immer ohne Illusionen einschätzen und ist nie zögerlich aber auch nicht leichtsinnig. Interessant ist, dass er seine Einschätzung stets weiterhin hinterfragt, überprüft, jederzeit darauf gefasst, etwas übersehen oder falsch eingeordnet zu haben.
    Die sehr attraktive und ebenfalls sehr intelligente Londoner Polizistin Templeton ist seine Team – Partnerin.

    Der Fall der verschwundenen Frauen ist deshalb etwas besonderes, weil die Opfer am Ende nicht tot sind. Wer ist der Täter? Sind es zwei? Zwei Männer oder ein Pärchen? Was passiert in den Wochen und Monaten, in denen sie verschwunden sind? Es gibt keine Spuren. Auffällig ist, dass die Frauen alle mit Männern verheiratet sind, die ständig fremdgehen. Außerdem sehen die Opfer einander ähnlich. Die Widersprüchlichkeit, mit der die Frauen behandelt werden lässt auf zwei Täter schließen: einer, der grausam und brutal ist und einer, der sie pflegt und sich kümmert.

    Das Buch ist ein toller Lesestoff, einer von der Sorte, die man regelrecht verschlingt. Der Schreibstil ist leichtfüßig. Die Spannung ist geschickt durchkomponiert. Der Leser weiß Dinge, die Jefferson noch nicht weiß. Aber es gibt auch Dinge, die Winter weiß, der Leser aber nicht. Und es gibt Fakten, die noch niemand weiß, außer, dass danach gesucht werden muss. Stück für Stück nähert man sich dem Szenario des Horrors an.

    Am Ende steht eine mehr als verkorkste Mutter-Sohn-Beziehung. Die Mutter, vom Hals ab gelähmt nach einem Verkehrsunfall, steuert den Sohn, der alles tut, was die Frau von ihm verlangt, vom Bett aus. Über Monitore verfolgt sie, was ihr Sohn mit den im Keller des Hauses gefangenen Frauen tut. Die Frau lebt all ihren im Leben erlittenen Frust an diesem Frauen und auch an ihrem Sohn aus. Das gipfelt in solchen Aktionen, dass die Frauen angezogen und frisiert werden wie die Mutter als junge Frau ausgesehen hat. Das löst in der alten Frau höchste Verzückung aus. Verquaste und verkorkste Persönlichkeiten, für immer unerreichbar für Heilung und das Ende des Elends.

  7. Cover des Buches Light & Darkness (ISBN: 9783551315946)
    Laura Kneidl

    Light & Darkness

     (889)
    Aktuelle Rezension von: LynnEvaCarter

    Als ich das Buch fertig gelesen habe, hätte ich es gerne noch mal gelesen! Es ist jedenfalls eine meiner Lieblingsbücher und ich kann es immer wieder weiterempfehlen. Leider gibt es keinen zweiten Band. Ich habe nachdem ich den ersten fertig glesen habe nach einem zweiten gesucht, doch es gibt keinen.

    Ein gelungenes Buch von Laura Kneidel!

  8. Cover des Buches Drachenreiter - Die Feder eines Greifs (ISBN: 9783791500119)
    Cornelia Funke

    Drachenreiter - Die Feder eines Greifs

     (199)
    Aktuelle Rezension von: somagichlesen

    Rezension zum Hörbuch:

    Inhaltsangabe: Das zweite Abenteuer für Ben, Lung und Co! Zwei Jahre sind seit dem ersten Band vergangen. Ben wohnt nun bei Familie Wiesengrund, die eine Organisation zum Schutz von Fabelwesen betreiben. Der Name der Fabelwesen-Beschützer ist Freefab und ihr Hauptsitz befindet sich in Mimameidr, irgendwo in den norwegischen Wäldern. Doch dann passierte plötzlich etwas schreckliches: In Griechenland wird die letzte Pegasus-Stute von einer Schlange gebissen und stirbt daraufhin. Doch was passiert nun mit ihren drei unterschlüpften Fohlen? Barnabas und Vita Wiesengrund, Bens Adoptivelter entscheidet sich dazu, die Fohlen des letzten Pegasus nach Mimameidr zu bringen. Allerdings brauchen die Fohlen ihre Mutter um zu schlüpfen. Sind die Pegasus-Fohlen etwa schon verloren? Nein, eine Möglichkeit gibt es noch, doch diese ist überaus gefährlich! Die letzte Rettung gibt es bei dem gefährlichsten, unbarmherzigsten, gemeinsten Fabelwesen der ganzen Welt! Nur die Feder eines Greifs, kann die Fohlen noch retten... .

    Meine Meinung:

    Zur Geschichte: Cornelia Funke konnte mich mit diesem Abenteuer wieder einmal voll und ganz begeistern! Ihr lebhafter Erzählstil, kombiniert mit einem wunderbaren Abenteuer - was will man mehr? Ich fand die Geschichte in diesem Band wieder sehr schön, aber natürlich kommt auch die Spannung nicht zu kurz. Das Hörbuch geht ca. 10 Stunden, doch ich habe es in kürzester Zeit gehört, es war großartig. Man wollte immer wissen, wie es weitergeht, die Handlung fesselt einen total. Oft war die Handlung auch ziemlich packend und berührend, zum Beispiel wenn Guiniver, Bens Schwester, sich Sorgen um die Fohlen gemacht hat, ich konnte sie dann immer voll verstehen. Die Protagonisten sind einfach toll, Ben, der Drachenreiter, Lung, sein Drache, Schwefelfell, ein pilzliebendes Koboldmädchen, Vita, Barnabas und Guiniver, Bens Familie, sie alle habe ich ins Herz geschlossen, sie sind so mutig, richtige Vorbilder für Kinder, aber natürlich auch für Erwachsene. In diesen Hör- /Buch geht sehr viel um Fabelwesen, die aber öfters mal einen anderen Charakter haben, als in typischen Büchern oder Geschichten: Drachen sind loyale und weise Tiere, Kobolde lieben Pilze und Ratten können Pilotinnen sein. Die Geschichte zeigt Fabelwesen von einer anderen Seite, die meiner Meinung nach, aber viel Besser ist, außerdem beinhaltet es so viele tolle Botschaften, zum Beispiel, dass man nie zu klein ist, um etwas zu erreichen oder das man sich auf seine Freunde verlassen kann. Das Setting ist überaus gelungen. es beginnt in den verzauberten Wäldern von Norwegen und führt uns bin in den Dschungel von Indonesien. Cornelia Funke ist es überaus gut gelungen, dass alles so zu beschreiben, dass man beim lesen das Gefühl hat, als sei man selbst in Mimameidr ( Norwegen ) oder irgendwo im tiefsten Urwald. Das Cover finde ich überaus gelungen, es sieht einfach wunderschön aus! 

    zum Hörbuch: Rainer Strecker ist, seit dem ich das Hörbuch gehört habe, einer meiner liebsten Synchronsprecher, er spricht die Protagonisten wahnsinnig gut! Beim Hören war es immer so angenehm, wenn er die Geschichte, lebhaft und einfach verzaubernd erzählt hat. Cornelia Funke selbst spricht auch bei diesem Hörbuch mit. Sie ist wirklich eine begabte Sprecherin, nicht nur das Schreiben und Illustrieren liegt ihr! Sie verleiht den Charakteren eine tolle Stimme und strahlt beim sprechen immer eine gewisse Art von Ruhe aus. Das Hörbuch ist eines der besten, die ich je gehört habe, die Qualität ist umwerfend, ich habe noch nie ein so tolles Hörbuch gehört. Die Geschichte wird zudem mit ganz leisen, passenden Geräuschen oder Musik begleitet, was das Hören noch schöner macht. Der Karton, in dem die einzelnen CDs sind, ist überaus schön gestaltet! Ein großes Lob an Atmende Bücher! 

    Fazit: Eine wunderschöne Geschichte, die einfach wunderbar ist, mit tollen Protagonisten, einem herrlichen Schreibstill und einer packenden Handlung. Das Hörbuch ist wirklich ein wahrer Hörgenuss!

  9. Cover des Buches Mädchenfänger (ISBN: 9783499266799)
    Jilliane Hoffman

    Mädchenfänger

     (1.001)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Dies war mein erstes Buch der recht bekannten Autorin, sodass ich neugierig mit Lesen begonnen habe. Die Vorfreude wurde aber relativ schnell getrübt, der für mich relativ vorhersehbare Handlungsverlauf wies kaum Spannung auf und die Seiten zogen sich zäh dahin. Die vielen Passagen über die ganzen Dienststellen, Behörden und die trockenen Details der Polizeiarbeit fand ich wirklich langweilig, sie ziehen sich wie Kaugummi immer wieder durch das gesamte Buch. Auch die ganzen „Zufälle“ fand ich wirklich unrealistisch, unlogisch und wenig aufregend. Das Grundthema über die Leichtfertigkeit junger Menschen im Umgang mit dem Internet hätte guten Stoff für eine spannende Geschichte geliefert, leider konnte dies hier, meiner Meinung nach, nicht zur Genüge umgesetzt werden. Auch das Ende bzw. die Auflösung glänzen hier nicht durch Originalität. Schade drum!

  10. Cover des Buches Beim Leben meiner Tochter (ISBN: 9783746631936)
    Michel Bussi

    Beim Leben meiner Tochter

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Miamou
    Nach „Das Mädchen mit den blauen Augen“ war „Beim Leben meiner Tochter“ nun der zweite Roman, den ich von Michel Bussi gelesen habe. Und obwohl das Lesen des ersteren schon etwas her ist, konnte ich mich bei Bussi gleich wieder finden…er hat einen enormen Wiedererkennungswert in seinem Schreibstil und natürlich auch wie er seine Geschichte aufbaut.

    Worum geht’s? Die Familie Ballion macht Urlaub auf der Insel La Reunion, als plötzlich die Mutter, Liane, auf spurlose Weise verschwindet. Der Vater Martial und die Tochter Sopha sind plötzlich auf sich allein gestellt und finden ich in einer Verfolgungsjagd wieder. Denn sehr schnell wir Marital als Mörder von Liane dargestellt und obwohl er immer wieder beteuert, es nicht gewesen zu sein, spricht das Beweismaterial ganz anders. Als die Polizei dann unerwartet auf eine Geschichte aus der Vergangenheit stößt, werden die Karten nochmal neu gemischt.

    Bussi fackelt nicht lange herum und lässt den Leser gleich von der ersten Zeile weg in die Handlung hineinstürzen. Der verzweifelte Marital sucht seine Frau auf dem Hotelzimmer und kann sie nirgends finden. Als die Polizei, die nach einer Vermisstenanzeige, das Zimmer auf den Kopf stellt und dabei Blutspuren findet, wird es für Martial eng. Er flüchtet, gemeinsam mit seiner Tochter und versucht auf der kleinen Insel unterzutauchen. Dies gelingt ihn zunächst erstaunlich gut, aber nur deswegen, weil sich die Polizei zunächst uneinig ist, wie sie arbeiten soll. So plätschert die Handlung in der ersten Hälfte des Buches ein wenig dahin. Sie läuft nach einem gewissen Schema ab: Marital flüchtet mit seiner Tochter von einem Ort zum nächsten und die Polizei sucht ihn, ohne in Frage zu stellen, ob ihr Verdacht gerechtfertigt ist. Die beiden ermittelnden Beamten könnten unterschiedlicher gar nicht sein. Aja ist sehr aktiv und sehr auf ihre Karriere bedacht, während ihr Kollege Christos eher eine ruhige Kugel schiebt. Er ist dann aber derjenige, der Licht in die ganzen Ermittlungen bringt und nachzuforschen beginnt, was in der Vergangenheit passiert ist und ob Martial wirklich so ein kaltblütiger Mörder ist, wie von allen zunächst angenommen wird.

    Der Zeitrahmen der Handlung beschränkt sich auf zwei Tage, die es aber in sich haben. Es wird entführt, getötet und geflüchtet. Dabei erzählt Bussi die Geschichte in parallelen Handlungssträngen und springt auf in den Erzählformen hin und her. Zum einem gibt es diesen auktorialen Erzähler, dann gibt es aber immer wieder Auszüge, die aus der Sicht der 6 – jährigen Sopha erzählt werden. Zwischendurch gibt es ein Kapitel das abwechselnd in der Ich – Perspektive von Martial und dessen Exfrau erzählt werden. Speziell Sophas Sicht ist nicht immer ganz stimmig, da eine sechsjährige wohl kaum so analysiert denken wird, schon gar nicht, wenn sie sich in der Ausnahmesituation einer Flucht befindet. Während des Lesens war sie also vor meinem Auge immer älter, als sie nun tatsächlich war. Auch zu den vielen anderen handelnden Personen konnte ich leider nicht wirklich in Beziehung treten. Besonders die Polizisten wirkten sehr schablonenhaft und da man bei Marital bis zu den letzten Kapiteln nicht wusste, ob er nun schuldig ist oder nicht konnte man auch mit ihm nicht wirklich Mitleid empfinden.

    Bussi baut die Handlung speziell in der zweiten Hälfte des Buches (wo es dann erst so richtig losgeht) sehr komplex auf. Immer wieder wirft er neue Momente hinein, die im Grunde alles auf den Kopf stellen. Trotzdem bleibt dieses Alles sehr undurchschaubar. Bis zum Ende weiß man nicht so recht, wo das Ganze hingehen soll. Meine Empfehlung ist daher, sollte man sich entscheiden, dieses Buch zu lesen, dass man es möglichst zeitnah tut. Die Ermittlungen und deren Ergebnisse werden dann durchaus komplex mit vielen losen Enden, die sich erst in den letzten Kapiteln zu einem Ganzen zusammensetzen. Meiner Meinung nach hätte Bussi da schon um einiges früher damit beginnen können, damit in der zweiten Hälfte des Romans nicht dieser Eindruck des Gedrängten entsteht.

    Alles in Allem würde ich sagen, dass man das Buch ruhig lesen kann, allerdings mit dem notwendigen Durchhaltevermögen, da sich für mich erst nach der ersten Hälfte des Buches wirklich Spannung aufbaute, dann aber so gewaltig, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass Michel Bussi es um Einiges besser kann, weswegen ich mich auf weitere Roman von ihm freue.
  11. Cover des Buches Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat (ISBN: 9783734100987)
    Gavin Extence

    Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat

     (512)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Roman über das unerhörte Leben des Alex Woods sehr stark an die Literaturverfilmung von Forrest Gump erinnert. Eigentlich fängt die Geschichte ganz sympathisch an, doch leider ist sie viel zu lang und meines Erachtens auch ein wenig zu nachgeahmt. Zwar ist der eher introvertierte, kluge Alex ein Junge, den man schnell ins Herz schliesst und die Idee des Meteoriten-Einschlags fand ich sehr originell, doch die Handlung verliert zu schnell an Spannung und die phantasievollen Einfälle flachen immer mehr ab.

    Ich habe das Buch nicht ungern gelesen, jedoch bleibt wenig hängen und man vergisst die etwas über-konstruierte Geschichte schnell wieder.

  12. Cover des Buches Du. Wirst. Vergessen. (ISBN: 9783442269211)
    Suzanne Young

    Du. Wirst. Vergessen.

     (191)
    Aktuelle Rezension von: LostHope2000

    Am Anfang ist es eine kleine Liebesgeschichte, "das Programm" ist noch nicht sehr präsent aber das kommt sehr schnell. Ein Schicksalsschlag nach dem anderen kommt auf die beiden zu und dann wird James geholt. Für Sloane bricht eine Welt zusammen, sie versucht alles aber landet ebenfalls im "Programm" dort wird ihr alles genommen. Ab dort wird es spannend und ich musste mir oft denken "Was für Arschlöcher" "Das können die doch nicht tun".. mir blieb manchmal echt die Sprache weg. Das Buch stürzt ein in ein regelrechtes Gerühlschaos. Es ist so geschrieben als ob es Wirklichkeit ist, wenn ich aufhörte zu lesen musste ich mich erstmal erinnern wo ich überhaupt war xD Als es dem Ende zuging wusste ich das da noch ein zweiter Band kommen muss und gott sei dank ist es auch so. 

    Sloane und James sind mir so ans Hrrz gewachsen aber auch die anderen. Sie sind alle so beschrieben wie ganz normale Teenies aber die "Das Programm" im Rücken haben. Man fühlt mit ihnen. 

    Das irgendwas mit Michael ist war mir irgendwie direkt bewusst und ich weiß noch nicht was ich von ihm halten soll. Ich schaue mal wie der zweite Band ist. 

    Das Ende hat mich echt rastlos zurück gelassen. Ich habe mir ja schon bisschen was gedacht aber SO nicht... Mal gucken ob sie das alles erklärt 

  13. Cover des Buches Die Glasglocke (ISBN: 9783518423653)
    Sylvia Plath

    Die Glasglocke

     (358)
    Aktuelle Rezension von: wandablue

    Sylvia Plath ist mir immer als bekannter Name im Kopf herumgeschwirrt, aber ich konnte sie, bzw. ihren Namen nicht richtig verorten. Als ich „Die Glasglocke“ in die Hand bekomme, ist es mit meinen Kenntnissen über ihre Person  nicht weit her. Entsprechend verwirrt bin ich bei Beginn der Lektüre. Wovon wird hier geschrieben? Vom sexuellen Erwachen der weiblichen Generation Anfang der 1950er Jahre, als das Frauenbild langsam in Bewegung kam, im allgemeinen aber noch ziemlich verstaubt war? So viel feuchte Küsse im Mondschein! 

    Sylvia Plath schrieb ihren bekannten, ja berühmten Roman auf dem Hintergrund ihres eigenen tragischen Lebens. Ich muss „wiki“ bemühen, erfahre dann, dass der Autorin nur ein relativ kurzes Leben vergönnt war (1931 Boston, bis 1963, London). 

     "Die Glasglocke" verarbeitet sicherlich Teile der Lebenserfahrung der Autorin, es ist die Geschichte einer Depression, die aus heiterem Himmel einen jungen Menschen befällt und dem nicht geholfen werden kann, weil in den 1950ern Jahren (und lange danach) die Ärzte wenig über diese Krankheit wussten und weil die Allgemeinheit Depressionen unter „verrückt geworden“ abstempelte und die davon betroffenen Menschen mit Respektlosigkeit und Ächtung bestraften, was bekanntlich kaum zur Gesundung beiträgt. 

    Der Roman „Die Glasglocke“ beschreibt die Erfahrung der jungen Esther Greenwood, die eine begabte junge Collegestudentin ist, die von einem Stipendium zum anderen buchstäblich fliegt, bis sie plötzlich von ihrer Krankheit getroffen und aus der Bahn geworfen wird. Sie weiß nichts über Depressionen und weiß nicht, wie ihr geschieht. Auch ihre Umwelt ist ratlos. Die einsetzende „Behandlung“ in einer psychiatrischen Klinik kann man kaum eine solche nennen, zum Glück ist ihre Mutter klug genug, sie wieder nach Hause zu nehmen. Es gelingt Esther irgendwie der Krankheit davonzulaufen, aber eine Weile später wird sie wieder davon eingeholt. 

    Der Kommentar: 
    Sylvia Plath schreibt gut, anschaulich und phrasenlos. Ihre Welt, die Welt der Schönen und Reichen oder die, die es sein wollen, ist jedoch nicht die meine und es fällt mir deshalb schwer, die Hohlheit dieser Gesellschaft zu ertragen. Davon abgesehen ist „Die Glasglocke“ ein hervorragendes Stück Zeitgeschichte, eine frühe eindrückliche und schnörkellose Schilderung einer Depression. Beeindruckend!

    Was mir fehlt, ist eine sinnvolle Anbindung an den aufregenden ersten Satz: „Es war ein verrückter schwüler Sommer, an dem die Rosenbergs auf den elektrischen Stuhl kamen und ich nicht wusste, was ich in New York eigentlich sollte.“ Möglich, dass S. Plath die Empathielosigkeit ihrer Gesellschaftsschicht damit anprangern will, die weder Mitleid mit einer unmenschlichen Bestrafung hat, noch sich in jemanden einfühlen kann, der „anders“ ist, mit anderen Worten, sich nicht in Menschen mit Handicap einfühlen kann. Trotzdem hängt dieser intensive erste Satz letztlich ein wenig lose in der Luft. 

    Fazit: Ein Klassiker. 

    Erstveröffentlichung 1963, hier: 2005, Suhrkamp.
    Kategorie: Klassiker 

     

  14. Cover des Buches Liebe und andere Fremdwörter (ISBN: 9783841421616)
    Erin McCahan

    Liebe und andere Fremdwörter

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Buechereule

    Nun denn, versuchen wir uns (okay, nur ich mich,) mal ein einer Rezension, wie ich schon mehrere gesehen habe. An alle denen das zu lang wird: Scrollt runter zum Fazit.


    Zum Umschlag: Das Cover ist okay, ich persönlich mag solche, die mehr zu bieten haben als Schrift lieber, aber was soll's. Der Klappentext ist, obwohl recht knapp, sehr passend, nichts zu beanstanden soweit.


    Die Geschichte: Es geht um die 15-, beziehungsweise 16-jährige Josie, hochbegabt. Ihre ältere Schwester will heiraten, jedoch ist Josie ganz und gar nicht einverstanden. Dann hat sie selbst auch noch Ärger mit der Liebe und... 

    Ach, was erzähle ich hier eigentlich schnöde vom Inhalt. Die, die das Buch gelesen haben, wissen es schon, und der Rest muss es halt rausfinden. (Kleiner Tipp meinerseits: Lesen ist zu diesem Zweck eine äußerst effektive Methode ;)!) Springen wir also direkt zum:

    Schreibstil: Gerade so hoch, dass ich noch drankomme, obgleich ich manche Ausdrücke nicht kenne, erschließen sie sich meistens, wobei die Betonung auf meistens liegt. (À propos: Kann mir jemand sagen, was equolent (schreibt man das so?) bedeutet? Danke im voraus!)

    Die Charaktere: Authentisch, interessant, man kann sich bestimmt mit einem identifizieren. Und wenn nicht ist es auch nicht schlimm. Ich mag Josies Humor.


    Ich muss noch eine Kategorie hinzufügen, ohne die ich nicht auskäme:

    Was ich so mitgenommen habe: Ich sollte mal auf dieses Sprachdings achten. Das ist mir vorher nicht so bewusst gewesen, aber wann man so darüber nachdenkt, erscheint es extrem plausibel. Ansonsten ist hier schon wieder der beste Freund am Ende die große Liebe. Außer "Kissing Booth" fällt mir auch kein Gegenbeispiel ein. Jemandem von euch?

    Fazit: Gut geschrieben, interessante Charaktere, tolle Geschichte (obwohl sie am Anfang nicht direkt ins Rollen kam) Daher:

    Ein sehr gutes Buch, das sich seine fünf Sterne verdient hat.



  15. Cover des Buches Prost, auf die Wirtin (ISBN: 9782496703467)
    Friedrich Kalpenstein

    Prost, auf die Wirtin

     (87)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    „Constantin Tischler – Hauptkommissar in Brunngries“


    *Tischler wurde hellhörig. Nichts war spannender, als Dorftratsch. Und allen Zweifeln zum Trotz klebte an ihm stets eine Portion Wahrheit.*


    Ausgerechnet am Sonntag wird die Leiche der Brunngrieser Wirtin gefunden. Dabei tritt Constantin Tischler seine neue Dienststelle als Hauptkommissar erst am Montag an! Doch da kann man nichts machen und Tischler wirft sich in die Ermittlungen rund um die Brunngrieser Dorfgemeinschaft. An seiner Seite der übereifrige aber etwas tollpatschige Polizeiobermeister Fink. 



    Der Krimi wartet mit genau den Komponenten auf, die man sich von einem Lokalkrimi erwartet: ein neuer „Sheriff ist in der Stadt“, Dörfler, die so einiges zu verbergen haben und in ihren Bahnen festgefahren sind, ein Adjutant an der Seite, der für Humor sorgen soll und natürlich eine Leiche. Diese ist ausgerechnet die schöne Wirtin, die den Männern den Kopf verdreht hat und deren eigener Mann durch Trunksucht und Eifersucht auffällt. Da kommt so einiges zusammen. 


    Nicht nur die Dorfbewohner, auch Tischler und seine Kollegen, warten hier mit einigen Schrullen auf. Beim Hauptkommissar ist es seine fanatische Leidenschaft zum Kaffee, beim Polizeiobermeister Fink seine Art, sich viel zu sehr wie in einem Film zu benehmen und dabei über das Ziel hinauszuschießen. Hinzu kommt ein Wirt, der am Leben zu scheitern scheint, eine Metzgerfamilie mit Geheimnissen, ein Koch, der sehr von sich überzeugt ist und der Klatsch und Tratsch im Dorf. Das sorgt für einige humorvolle Momente – auch wenn der Humor nicht immer zur vollen Gänze bei mir ankam. 


    Fazit: Das Ambiente hat zu einem Heimatkrimi gepasst, die Charaktere waren etwas schrullig, die Ermittlungen angenehm – der Humor nicht immer meins, aber alles in allem habe ich mich gut unterhalten. 

  16. Cover des Buches Als Gott schlief (ISBN: 9783839217177)
    Jennifer B. Wind

    Als Gott schlief

     (134)
    Aktuelle Rezension von: Benni91

    An "Als Gott schlief" bin ich mit relativ hohen Erwartungen herangegangen, denn die Rezensionen hier und auf anderen Seiten haben mich wirklich neugierig gemacht.... Im ersten Drittel war ich noch etwas enttäuscht, aber dann steigert sich das Buch von Seite und Seite und wartet mit einem unglaublichen Twist gegen Ende auf, den ich überhaupt habe nicht kommen sehen und der mich wirklich im Positiven Sinne umgehauen hat, deswegen die volle Punktzahl von mir für diesen Thriller von Jennifer B. Wind!

    Worum geht es? Als eine Reihe von katholischen Geistlichen auf grausame Weise zu Tode kommt, stehen Jutta Stern und Ihr Kollege Dr. Thomas Neumann auf dem Plan. Ergänzt werden Sie durch ihren direkten Vorgesetzen, Georg Kunze. Mit diesem Trio konnte ich mich gut identifizieren. Während Jutta vor einiger Zeit während eines Einsatzes ihren Partner verlor und noch immer stark unter diesem Verlust leidet, ergänzt Neumann sie als eine Person, die wohl nicht aus der Bahn werfen kann und die überdurchschnittlich intelligent erscheint...

    Als sie ihre Ermittlungen aufnehmen, können Sie zunächst neben ihrem Beruf keine Gemeinsamkeiten zwischen den Opfern feststellen.... Doch dann führt sie eine heiße Spur weit zurück in die Vergangenheit und in ein Kinderheim, in dem alle Opfer früher tätig waren..... Doch warum mussten sie sterben? 

    Der Schreibstil von Jennifer B. Wind ist flüssig und das Spannungsniveau wird durch eine einfache und verständliche Sprache stets hoch gehalten... Es gibt eine Reihe von Wendungen, die mir gut gefallen haben und der Leser wird immer wieder auf eine neue Fährt gelockt.... Lediglich am Anfang musste ich mich ein wenig in die Geschichte eingewöhnen..... 

    Insgesamt habe ich, wie ihr seht, kaum was zu kritisieren, weshalb dieser Thriller auch die vollen 5 Sterne für mich wert ist! Ich würde mich auch sehr über eine Fortsetzung freuen :) 

  17. Cover des Buches An jedem einzelnen Tag (ISBN: 9783442383894)
    Marianne Kavanagh

    An jedem einzelnen Tag

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Saskia_Reinhold
    Klappentext


  18. Cover des Buches Der Schatten (ISBN: 9783442719037)
    Melanie Raabe

    Der Schatten

     (292)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    Norah ist Journalistin und tritt gerade ihre neue Stelle in Wien an. Schon am ersten Tag wird sie von einer fremden Frau angesprochen, die ihr sagt, sie würde an einem bestimmten Tag in der Zukunft einen Mann umbringen. Der Name des Mannes sagt Norah zunächst nichts, doch begibt sie sich bald auf die Suche nach ihm, um herauszufinden, was es damit auf sich hat.

    Die Geschichte wird aus Norahs Sicht erzählt, was nahe legt, dass der*die Leser*in Norah so allumfassend kennenlernen und eine Bindung zu ihr aufbauen kann. Aber falsch gedacht. Norah blieb für mich ein gesichtsloser Charakter, der das Jetsetleben in vollen Zügen genießen zu scheint. Sie wechselt zwischen Berlin und Wien, zwischen Freund X und Freundin XY so schnell, dass mir gar nicht bewusst werden konnte, welchen Charakter es denn nun wirklich für die Geschichte brauchte und wer nur eine Füllperson gewesen ist. Gefühlt waren alle Charaktere unnötig und zeigten nur, was für ein Social Butterfly Norah zu sein scheint. Die Begegnungen mit ihnen trugen so gut wie kaum zur Geschichte bei und waren somit austauschbar und komplett ignorierbar.

    Die Auflösung der Geschichte war für mich schlichtweg absurd, konstruiert und artifiziell. Ich musste mich mit Mühe und Not bei der Stange halten und war letztendlich froh, mich durchgebissen zu haben und die letzte Seite umschlagen zu können.

    Scheint einfach nicht meine Autorin zu sein, schade.

  19. Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (ISBN: 9783328107514)
    Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher

     (3.365)
    Aktuelle Rezension von: eva_maria_hofer

    Hildegunst von Mythenmetz lebt ein ruhiges Leben auf der Lindwurmfeste. Als sein Dichtpate stirbt, erbt er ein makelloses Manuskript. Dieses berührt Mythenmetz so sehr, dass er sich auf die Suche nach dessen Autor nach Buchhaim begibt. 

    Das Leben in Buchhaim und Mythenmetzs Erfahrungen werden auf humorvolle Art ausführlich beschrieben. Im Verlauf der Suche nach dem Urheber des Manuskripts wird Mythenmetz in die gefährlichen Katakomben von Buchhaim gesperrt und findet dort nach einer Odyssee den sagenumwobenen Schattenkönig. Es entwickelt sich eine äußerst ambivalente Beziehung. Schließlich hilft der Schattenkönig Mythenmetz, dem Labyrinth unter Buchhaim zu entkommen, wofür der Schattenkönig und Buchhaim einen hohen Preis zahlen.

    Walter Moers bezieht sich auf unzählige literarische Vorlagen und schreibt mit einem so leichten Wortwitz, dass ich dieses Buch schon alleine deshalb empfehle.

  20. Cover des Buches Der Weitseher (ISBN: 9783453524811)
    Robin Hobb

    Der Weitseher

     (86)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    Robin Hobb und ihre Bücher habe ich jetzt schon lange auf dem SuB und musste endlich mal gelesen werde. Ich wusste schon, dass das 1. Buch der Trilogie einige Schwächen hatte, aber dachte mir, ok, ich kann auch mal etwas langsamer in die Geschichte starten. Oje, also ich weiß nicht ob es zu 100 % dem Buch geschuldet ist, oder meiner Leseflaute, aber ich habe doch glatt fast 3 Monate dafür gebraucht. Und ich denke, dass lag nicht nur an mir.

    Hier wird die Geschichte von Fitz erzählt, wie er eine Ausbildung zum Assassinen erhält, aber diese Geschichte hat kaum solche Elemente enthalten. Ich muss jetzt auch nicht Action auf jeder Seite haben und mag auch meine politischen Intrigen, aber am Ende der fast 700 Seiten hab ich mich dann schon gefragt, hmm wars das jetzt oder was? Das hätte man doch ruhig einmal kürzen können. Kann natürlich sein, dass sich das in den Folgebänden ändern wird, die ich mir auch anschauen werde. Noch habe ich die Hoffnung in Frau Hobb nicht ganz aufgegeben.

  21. Cover des Buches Gar kein Plan ist auch eine Lösung (ISBN: 9783958185449)
    Kyra Groh

    Gar kein Plan ist auch eine Lösung

     (67)
    Aktuelle Rezension von: BohevianBraun

    Das ist bereits der zweite Roman, den ich von ihr gelesen habe und ich bereue keine Seite. Besonders gut finde ich, dass man von den Formulierungen her nach dem zweiten oder dritten Roman nicht das Gefühl hat, diesen Dialog schon einmal gelesen zu haben. Im Gegenteil: Jeder Roman steht für sich!
    Sehr zu empfehlen.

  22. Cover des Buches A Different Blue (ISBN: 9783736314924)
    Amy Harmon

    A Different Blue

     (213)
    Aktuelle Rezension von: autumn_girl

    Titel: A different blue 

    Autorin: Amy Harmon 

    Verlag: Lyx

    Cover: Ein Traum in allen blau Tönen und natürlich passt es zum Titel.

    Die Kapitelüberschriften mit den verschieden blau Tönen war eine schöne, optisch ansprechende Idee, weil es das Thema nochmal aufgegriffen hat. 


    Das erste Buch für das Jahr 2022 und schon ein Highlight!


    Was hat mir gefallen?

    Zunächst muss ich den wunderschönen, poetischen Schreibstil hervorheben. Es war schön und einfach, in die Geschichte einzutauchen und ich wollte jedes Wort einsaugen und immer weiter und weiter lesen.

    Bei diesem Buch steht die Romantik nicht im Vordergrund(!), was ich überhaupt nicht schlimm fand. Die (Vor-)Geschichte fand ich so fesselnd, dass das Buch den Romantikteil gar nicht wirklich braucht. 

    Das Buch war eine Reise. Eine Reise, auf der man Blue begleitet hat, (zu) sich selbst finden. Aber gleichzeitig war es auch eine Reise für sich selbst. Wer bin ich? Wer möchte ich sein? Wie bestimmt meine Vergangenheit meine Gegenwart und Zukunft und inwiefern möchte ich das? Mit solchen Fragen wird man konfrontiert und das fand ich großartig! Es ist ein Buch zum Nachdenken über sein Leben und sich selbst. Und hierbei fällt mir eine Szene ein, die mich tief berührt hat: Blue hört Wilson beim Cello spielen zu und diese Musik löst etwas in ihr aus, was sie maßgeblich beeinflusst. Das war einer der wichtigen (positiven) Wendepunkte in ihrem Leben.                         Was ist meiner? Was ist deiner? 

    Dieses Buch lebt von Geschichten, was man an vielen Stellen direkt und indirekt merkt. Zum einen Blues Geschichte, die im Laufe des Buches zu Tage kommt, aber auch die vielen Erzählungen, Geschichte, Musik, Poesie... Es kommt in so vielen Stellen vor und ich liebe Motive in Geschichten. 

    Nun zu den Charakteren: Blue hat den größten Wandel durchlebt, den ich je in einem Buch gelesen habe! Zu Beginn ist sie eine unsichere, Aufmerksamkeit liebende, verlorene, egoistische, gebrochene, in der Öffentlichkeit oberflächliche und im Inneren tiefgründige Person. Das Blue so viel mehr ist, dass in ihr so viel Geschichte verborgen ist, entdeckt Wilson nach kurzer Zeit. Er ist die ganze Zeit ein stabiler, fürsorglicher, emphatischer, zurückhaltender Charakter. Und wie ich bereits gesagt habe, steht in ihrer Beziehung nicht die Romantik im Vordergrund. Es ist schwierig zu erklären, aber da ist ein Band auf tiefgründiger, emotionaler Ebene zwischen Blue und Wilson. Das Verständnis und Akzeptanz für einander steht im Vordergrund. 

    Im Laufe der Geschichte wird Blue immer selbstbewusster, stärker, offener und sie ist ehrlich sich selbst gegenüber, lernt sich selbst kennen bzw. entdeckt sich neu, durch all die Ereignisse in ihrem Leben. 

    Da spreche ich schon den nächsten Punkt an: Die Wendepunkte in der Geschichte. Sie haben mich überrascht, weil sie nicht vorhersehbar waren und das ist wahre Kunst! Es hat mich gefesselt und fasziniert, wie Harmon ihr Buch aufgebaut hat. 

    Mehrmals habe ich gelesen, dass sich Leser*innen über die Langatmigkeit des Buches beklagt haben. Ja, ich muss zustimmen, dass mache Passagen etwas langgezogen waren, was mich jedoch nicht gestört hat, Dank des hervorragenden Schreibstiles, dennoch sind sie meiner Meinung nach wichtig für den Verlauf des Buches und das Verständnis. 


    Was hat mir nicht gefallen?

    Da es ein romantisches Buch ist, hätte ich mir gewünscht, dass der Teil etwas mehr integriert wird. 


    Fazit: Ein großartiges, emotionales, tiefgründiges Buch, was mein Herz berührt hat. Es ist nicht mein letztes Buch von der Autorin, da mir der Schreibstil sehr, sehr gut gefallen hat! 

    Ich empfehle es jedem, da es ein Buch ist, wo man viel über das Leben und sich selbst nachdenkt! 


    Bewertung:🌕🌕🌕🌕🌕/🌕🌕🌕🌕🌕 (und ein (Jahres?)Highlight 

  23. Cover des Buches Nashville (ISBN: 9783841503725)
    Antonia Michaelis

    Nashville

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Weltentraeumerin
    „Nashville“ ist für mich persönlich nicht so gut wie die anderen Bücher von der Autorin, was es nicht zu einem schlechten Buch macht, denn aus der Masse der meisten Bücher sticht es immer noch problemlos heraus.
    Von Anfang an muss man sich einfach darauf einlassen, dass Svenja Nashville bei sich aufnimmt und nicht zur Polizei geht. Dass alle hinnehmen, dass eine Achtzehnjährige einfach so ein ihr zugelaufenes Kind aufnimmt. Das sind Handlungen, die gegen jede Vernunft laufen, aber nur wenn man sie einfach akzeptiert, kann man dem Buch auch eine Chance geben.

    Natürlich zeigt sich aber auch hier der herausragende Schreibstil der Autorin, allein schon generell in der Wortwahl und der Formulierung der Sätze. Diese sogen mich hinein in ihre poetische Melancholie. Das ist ein Stil, mit dem klarkommen muss, aber der auch einfach ziemlich cool ist, obwohl ich auch hier sagen würde, dass er in anderen Werken von ihr besser zur Geltung kommt. Aber vielleicht liegt das alles auch einfach daran, dass dieses Buch an sich einfach nicht ganz mein persönlicher Fall war und andere empfinden das ganz anders.

    Das Ganze spielt in Tübingen im Sommersemester. Svenja ist dorthin gezogen und fängt ihr zweites Semester Medizin an. Der Autorin gelingt es dabei, diese Atmosphäre und auch ein bisschen die alltäglichen Sorgen von Studierenden spürbar zu machen, gerade auch die vom Anfang des Studiums. Svenja steht an einem Umbruch, weiß nicht so ganz, was sie will, genießt einerseits ihre neue Selbstständigkeit, ist aber auch andererseits davon überfordert, alles alleine klären zu müssen – und das alles noch viel mehr, da sie sich ja auch noch um Nashville kümmert. In gewisser Weise schwingt da eine Metaphorik mit, dazu, auszuziehen und eigenständig zu werden, und der Autorin gelingt es durchaus, diese Emotionen rüberzubringen.
    Ansonsten ist Svenja aber, wie es auch zu dem Stil passt, recht naiv, leichtgläubig und verträumt, was nicht unbedingt schlecht ist. Wie gesagt, man muss mit dem Stil klarkommen, und der umschließt die Handlung ebenso wie die Charaktere.

    Ein zentrales Thema des Buches ist allerdings Obdachlosigkeit. Durch den Stil wird dem natürlich eine gewisse romantisierende Seite verliehen, dennoch habe ich es als Abwechslung empfunden, dass diesem doch oft eher totgeschwiegenen, aber im Alltag in der Stadt stets präsenten Thema Beachtung geschenkt wird.
    Was mir auch sehr gefallen hat, war, wie selbstverständlich mit LGBT+ umgegangen wird. Generell wird sehr offen mit dem Thema Sex umgegangen, ungewöhnlich für andere Jugendbücher, aber sehr authentisch. Liebesgeschichten spielen eine Rolle, spielen sich aber nicht dauernd auf störende Weise in den Vordergrund.

    Ich versank beim Lesen ein wenig in dem düsteren, aber poetischen Stil, ließ mich von bildhaften Worten davontragen und von dem Sog, der durch die immer präsente unterschwellige Spannung entstand, mitreißen. Dabei weiß gerade das Ende noch mal zu schockieren und bleibt mit hoher Wahrscheinlichkeit in Erinnerung. Auch wenn ich manches schon vorhergesehen habe. Vieles enthält dabei Diskussionspotenzial und nicht alle Handlungen sind unproblematisch - aber ich glaube, das ist auch gewollt, um eben infragezustellen, zu schockieren und darüber nachzudenken.

    Fazit: Einige Handlungen sind nicht wirklich nachvollziehbar, trotzdem eine Geschichte im düsteren, poetischen und melancholischen Stil, die fesselnd Themen wie Obdachlosigkeit anspricht und passend zu diesem Stil eine eher naive, leichtgläubige und verträumte Protagonistin im Zentrum hat.

  24. Cover des Buches Daughter of Smoke and Bone (ISBN: 9781444722628)
    Laini Taylor

    Daughter of Smoke and Bone

     (54)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Karou ist Kunststudentin in Prag. Sie ist ein talentiertes, aber ganz normales Mädchen mit 17 Jahren. Außer, dass sie doch irgendwie nicht so normal ist: sie hat blaue Haare (nicht gefärbt), eine Kette mit Perlen, die Wünsche erfüllt und ein Notizbuch mit Skizzen von fantastischen Wesen gefüllt. Keiner glaubt ihr, dass die gezeichneten Mischwesen (halb Vogel, halb Schlange oder Reptil, Bulle und Löwe) nicht etwa ihrer Fantasie entspringen... Doch wenn Karou an einer ganz bestimmten Türe in Prag kloppft und hereingebeten wird, finden sich dort eben jene Wesen: Karous Familie. Als mysteriöse schwarze Handabdrücke auf den Türen Prags erscheinen, ahnt Karou, dass die Zeit des Versteckens bald vorbei sein könnte.

    Meine Meinung:

    Ich habe dieses Buch nun bereits 2x gelesen, weil ich es so toll finde! Letztes Jahr hatte ich es mir in der deutschen Übersetzung ausgeliehen, weil ich aber den Schreibstil so toll und unverwechselbar fand, habe ich mir die Trilogie auf Englisch gekauft und bevor ich in Band 2 gestartet bin, habe ich mir ein re-read von diesem Band gegönnt.

    Es kommt selten vor, dass ich ein Buch häufiger lese, nur extrem gute Bücher lese ich erneut! Und Karous Geschichte gehört definitiv dazu.

    Ich liebe das Setting in Prag - das ist ein außergewöhnliches Setting für eine außergewöhnliche Handlung. Die Stadt fängt die Stimmung des Buchs absolut perfekt ein und ich bekomme sofort Fernweh, mir die Stadt erneut anzusehen (kleine Reiseempfehlung). 

    Nicht nur Karou hat einen tollen Humor, vor allem ihre beste Freundin Zuze hat mich ständig zum Lachen gebracht. Zwar beginnt die Geschichte ähnlich wie viele Urban Fantasy Geschichten (nichts ahnendes Mädchen findet eine Welt außerhalb unserer) aber die Umsetzung war grandios und einzigartig!!! Die Charaktere sind toll gezeichnet, man kann jeden so gut vor sich sehen, als lägen Karous Skizzen vor mir. Jeder hat so seine Besonderheiten und wie es so oft ist, ist eben vieles nicht immer so, wie es scheint - die Charaktere entwickeln sich toll und ich bin gespannt auf mehr.

    Fazit:

    Eine riesige Leseempfehlung von mir, tolles Buch, tolle Charaktere und spannend bis zum Schluss - sofort Band 2 bereit legen!

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks