Bücher mit dem Tag "tom cruise"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tom cruise" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Troublemaker (ISBN: 9783868828733)
    Leah Remini

    Troublemaker

     (65)
    Aktuelle Rezension von: alinas-lesezeit

    Ich als großer Leah Remini Fan musste mir das Buch natürlich holen und...wow! Es war sehr viel spannender als erwartet. Man kante zwar bereits ein paar Fakten, aber alles in diesem Buch zu lesen war ein tolles Gefühl. Einfach mal hinter die Kulissen zu blicken wird wahrscheinlich jedem gefallen.


    Eine totale Empfehlung

  2. Cover des Buches Interview mit einem Vampir (ISBN: 9783442430536)
    Anne Rice

    Interview mit einem Vampir

     (567)
    Aktuelle Rezension von: Di_ddy


    Louis wird im 18 Jahrhundert von Lestat zu einem Vampir gemacht. Fortan leben sie zsm. Auf Louis Plantage in New Orleans, bis die Sklaven Verdacht schöpfen, dass etwas nicht mit ihren Herren stimmt und sie fliehen müssen. 
    Auf ihrem Weg entdecken sie Claudia, eine 5-jährige Waise und machen sie ebenfalls zur Vampirin. Da kann man sich schon denken, dass das nicht gut gehen kann… Eine Ewigkeit im Körper eines Kleinkindes, während der Geist reift? Auch bei Louis läuft nicht alles rund, denn er hat sich sein Gewissen bewahrt… Schlecht für einen Vampiren, denn diese leben ja bekanntlich vom Blut der Menschen… Wie wird es also mit den zwei unglücklichen Vampiren und ihrem Schöpfer weitergehen? 



    Diese Vampire sind einfach noch vom alten Schlag! Anders kann ich es nicht sagen  
    Klar, der Roman wurde ja auch schon 1973 geschrieben, da war die Welt eine andere. Dementsprechend ist auch der Stil ein ganz anderer und manchmal nicht ganz so flüssig zu lesen. Ich denke, manch einer wird sich etwas schwerer tun, so etwas zu lesen. 
    Ich finde allerdings, dass es sich lohnt. Klar, man sollte auf Vampire stehen, vllt allg. gerne in Richtung Gothic tendieren (zumindest habe ich Anne Rice in dieser Phase meines Lebens entdeckt ). Ansonsten lässt sich sagen, dass in meinen Augen Anne Rice eine Legende in dieser Szene ist und man sich eines ihrer Werke mal zu Gemüte geführt haben sollte.


  3. Cover des Buches Die Outsider (ISBN: 9783423781695)
    Susan E. Hinton

    Die Outsider

     (184)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Der vierzehnjährige Ponyboy Curtis lebt allein mit seinen älteren Brüdern Soda und Darry, seit die Eltern bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Ponyboy ist ein Greaser - so nennen sich die Jugendlichen aus den Slums der Großstadt, die einen endlosen Kleinkrieg gegen die arroganten Socs aus den wohlhabenden Familien der West Side führen. Dieser Krieg hinterlässt nicht nur sichtbare Wunden, sondern auch Narben auf der Seele: Der nervöse Jonny hat panische Angst vor den Socs, seitdem sie ihn brutal zusammengeschlagen haben.

    Als Pony und Jonny eines Abends von einigen betrunkenen Socs überfallen werden, dreht Jonny durch und ersticht einen der anderen Jungen. Mit Ponyboy flieht er aus der Stadt und versteckt sich in einer alten Holzkirche. Dort kommt es zur zweiten Katastrophe: Beim Versuch, einige Kinder aus der brennenden Kirche retten, wird Jonny schwer verletzt. Dass die Greaser die Socs in einer großen Schlacht besiegen, ist für Ponyboy nun nicht mehr so wichtig. Durch Jonnys Tod beginnt er zu verstehen, wie sinnlos Hass und Gewalt tatsächlich sind.

    Meinung:

    Es handelt sich hierbei um einen Klassiker, den man auch Jahre später nochmals lesen kann. Wir haben dieses Buch erstmals in der Schule gelesen, weshalb wahrscheinlich viele Menschen, meiner Generation, dieses Buch bereits kennen. Mich würde es ja wirklich interessieren, ob dieses Buch noch heute in der Schule gelesen wird.

    Jedenfalls: Dafür, dass die Autorin zum damaligen Zeitpunkt erst 16 Jahre alt war, ist es wirklich ein hervorragendes Buch. Es wurde realitätsnah, mitfühlend und auch leicht verständlich geschrieben, ein ideales Jugendbuch also. Zudem zeigt es auch deutlich die Unterschiede der sozialen Schichten und die damit verbundenen Probleme auf. 

    Fazit:

    Mir hat es wirklich gut gefallen, nochmal in die Geschichte einzutauchen. 

  4. Cover des Buches Seifenblasen küsst man nicht (ISBN: 9783570308677)
    Elisabeth Herrmann

    Seifenblasen küsst man nicht

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Larimaya
    Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Ich kenne bisher nur Krimis von Elisabeth Herrmann und war gespannt auf dieses Jugendbuch. Ich wurde nicht enttäuscht.
    Die Heldin Coralie ist sehr sympathisch und kämpft für ihre Ziele. Ihr Gegenpart David ist ein vielschichtiger Charakter, der es ebenfalls nicht leicht hat.
    Immer wieder geschehen die verrücktesten Zufälle. Wenn man denkt, das kann doch nicht sein, ist es genauso. Die Welt ist ziemlich klein, wenn so viele Charaktere miteinander in Verbindung stehen. Dafür gibt es einen Stern Abzug.
    Ansonsten ist "Seifenblasen küsst man nicht" eine schöne Lektüre.
  5. Cover des Buches Der letzte Befehl (ISBN: 9783734106071)
    Lee Child

    Der letzte Befehl

     (40)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Dafür, dass dieser Band Reachers Ende seiner Militärlaufbahn und den Anfang seines Vagabundenlebens gewidmet ist, liefert der Autor zu wenig. Reacher lässt überraschend leicht los und ist zu schnell in seiner neuen Rolle. Dass er zudem seine Karriere für einen Senatorenbengel opfert, ist unglaubwürdig. Irgendwie fehlten in dem Buch ein bis drei Kapitel, die den Übergang etwas dramatischer hätten gestalten können.
    Wie auch immer - zu wenig für "den" Band!

  6. Cover des Buches Die Firma (ISBN: 9783800092475)
    John Grisham

    Die Firma

     (525)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Dass John Grisham exquisite Thriller abliefert ist nicht neu, aber mit „Die Firma“ möchte man fast sagen übertrifft er sich selbst. Schon allein die Grundidee des Thrillers ist der Coup schlecht hin. Die Mafia hat eine eigene Anwaltskanzlei die unter dem Mantel der Seriosität die Drecksarbeiten wie Steuergeschäfte, Geldwäsche, Firmengründungen etc. für sie macht. Die „armen“ Angestellten wissen davon allerdings nichts und sind irgendwann so tief in diesen Machenschaften verstrickt, dass ein rauskommen nur noch unter Lebensgefahr möglich ist. Grisham gelingt es, durch seinen fesselnden Erzählstil, den Leser am Buch zu halten. Die Spannung wird Stück für Stück nach oben geschraubt wobei die Handlungen der Hauptfiguren (zu aller erst natürlich Mitch McDeere oder aber auch die Kontaktpersonen beim FBI) plausibel und überzeugend geschildert werden. Die Geschichte ist so packend erzählt, das man egal wie spät es schon ist, das Finale unbedingt noch lesen will. Der beste und raffinierteste Justiz-Thriller, den ich seit langem gelesen habe. Ich kann ihn nur jedem Thriller-Fan empfehlen. Von mir gibt es dafür volle 5 Sterne.

  7. Cover des Buches Tom Cruise (ISBN: 9783426274620)
    Andrew Morton

    Tom Cruise

     (23)
    Aktuelle Rezension von: awogfli
    Das war genau das, was ich mir von dieser Biografie erhofft hatte. Ich bin ja so gar kein Fan von Tom Cruise, aber die Verstrickungen des Schauspielers in die Machenschaften von Scientology interessieren mich ungemein. Diesen Fokus des Buches hat Andrew Morton mehr als übererfüllt. In nur 120 Seiten wird der traditionelle Werdegang von Cruise geschildert und dann gehts schon los mit der Sekte. In spannender Weise wird das Konstrukt des ewig lächelnden Superstars Sekte, Filme, (Ehe-)Frauen, Einflussnahmen, Druckmittel und Medienstrategien entlarvt. Dabei wird auch ein guter Einblick in die Geheimgesellschaft Scientology ihre Geschichte und die organisatorische Struktur gegeben. Dieses Werk ist eine sehr gute spannende Mischung aus Biografie und Sektengeschichte, wobei ich keine einzige Sekunde das Gefühl hatte, es handelt sich um einen reinen Verrriss des Schauspielers. Im Gegenteil im Bereich der persönlichen Beziehungen zu Frauen ging der Autor Morton für mich fast zu milde mit Cruise um. Fazit: absolut lesenswert!
  8. Cover des Buches Tom Cruise (ISBN: 9783453073159)
    Frank Schnelle

    Tom Cruise

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Top Gun (ISBN: 9783404130849)
    Mike Cogan

    Top Gun

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Im Gefängnis des Glaubens (ISBN: 9783421045355)
    Lawrence Wright

    Im Gefängnis des Glaubens

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    “Ich würde gerne eine Religion gründen. Da ist das wirklich große Geld zu holen.” (S. 123) Dieser Ausspruch, den Ron L. Hubbard bereits in den Jahren 1948 oder 1949 geäußert hat, ist vermutlich der wahre Kern dieser Bewegung.

     

    Lawrence Wright beschreibt umfassend, sehr sachlich und nicht wertend die Entstehung der Church of Scientology. Das erste Kapitel beschäftigt sich auf knapp 200 Seiten mit dem Gründer Ron L. Hubbard. Wright beschreibt Scientology als das was es ist: Eine autoritäre Vereinigung, die mit oberflächlichen psychologischen „Therapien“ (Dianetik) und vermeintlichen „Lebenshelfern“ (Auditoren) ihre Mitglieder durch Gehirnwäschen unbedingten Gehorsam einbläuen. Auch Elektroschocks und Folter kommen zur Anwendung. Stellenweise liest sich das Buch wie ein Bericht aus einem stalinistischen oder maoistischen Umerziehungs- bzw. Straflager. Mitglieder werden für kleinste Vergehen in monatelang in fensterlose Verliese gesperrt, erhalten kaum Nahrung und, das ist für mich das Erschreckende daran, bedanken sich bei Hubbard und später bei dessen Nachfolger noch.

    Den Mitgliedern ist es verboten Kinder zu bekommen. Wird eine Frau trotzdem schwanger, wird sie zur Abtreibung gezwungen.

     

    Ein Aussteigen aus dieser Sekte ist kaum möglich, denn Abtrünnige werden gnadenlos verfolgt.

     

    Der aufmerksame Leser entdeckt recht bald, dass Hubbard vor allem um Geld, Einfluss, Macht und das eigene Prestige geht. Deswegen steht die Anwerbung von „berühmten“ und einflussreichen Hollywoodstars und Politikern ganz oben auf der Prioritätenliste. Hier werden Namen wie Leonard Cohen, Tom Cruise und John Travolta genannt. Besonders Travolta spielt eine unrühmliche Rolle in dieser Vereinigung. Gemeinsam mit seiner Frau Kelly Preston pusht er Scientology in Hollywood. Als ihr gemeinsamer Sohn Jett, der mit 16 Jahren an einem Krampfanfall stirbt, ist die Rolle die Scientology dabei spielt, eine dunkle. So sollen die Eltern die Medikamente, die Jett, der an Epilepsie litt, gegen den ausdrücklichen Rat der Ärzte abgesetzt haben, und „Heilmethoden“ nach Hubbard anzuwenden.  

     

    Alles in allem – auch durch die vielen Fußnoten – ein unheimlich interessantes, informatives und lesenswertes Buch. Eine kleine Kritik muss ich doch anbringen: Wright schreibt ausschließlich aus amerikanischer Sicht. Das finde ich schade, den Scientology hat, wie ein Krake, seine Tentakel auch in Europa ausgestreckt, um bekannte Menschen für ihre Ziele anzuwerben.

     

    Fazit:

     

    Dieses Buch ist durch eine profunde, sachliche und ja geradezu nüchterne Unvoreingenommenheit gekennzeichnet. Es legt das „System Scientology“ offen. Jeder kann sich seine eigene Meinung bilden, ob er sein Heil in dieser Sekte finden könnte oder nicht.


  11. Cover des Buches "Rain Man" (ISBN: 9781405876773)
    Leonore Fleischer

    "Rain Man"

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Durch den Tod des Vaters finden zwei Brüder wieder zueinander: der smarte Charlie und der behinderte Raymiond. Zwei Brüder, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Charlie möchte eigentlich nur an das Geld, das Ray geerbt hat, doch schon bald baut sich eine enge Beziehung zwischen beiden auf. Menschlich bewegend, mit Humor und einem Spritzer Melancholie gehört dieser Roman zur ganz großen Literatur.
  12. Cover des Buches Tom Cruise (ISBN: 9783552051430)
    Berndt Schulz

    Tom Cruise

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Avenue Montaigne (ISBN: 9783462401264)
    Harald Schmidt.

    Avenue Montaigne

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Deutsche? So uncool! Die Doppelausgabe zur Schmidtschen Kolumne im "Focus", 2007 in Bielefeld begonnen und jetzt beendet. Im Rückblick ein toller Überblick über die Politik der Nullerjahre, Riester und Struck, vor AFD und Trump die "gute alte Zeit". Im Kern sind die Deutschen einfach verbissener verglichen etwa mit Franzosen und Italienern, auch wenn diese natürlich übertrieben-klischeehaft dargestellt werde. "Savoir-vivre" und "dolce vita" sind einfach nicht zu übersetzen. "Verbissenheit" eventuell als Alternativtitel? Würd mich freuen, ihn wieder mehr in der Glotze zu sehen.
  14. Cover des Buches Steven Spielberg - Tiefenscharfe Analysen (ISBN: 9783746732152)
  15. Cover des Buches Die perfekte Masche (ISBN: 9783548374475)
    Neil Strauss

    Die perfekte Masche

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Neil Strauss erzählt die gleiche Geschichte wie Mystery in seinem Buch, dieses häts nicht gebraucht.
  16. Cover des Buches Tom Cruise (ISBN: 9783929470383)
    Veronika Rall

    Tom Cruise

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Open Secret (ISBN: 0688153178)
    David Ehrenstein

    Open Secret

     (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    Der Klappentext verspricht mehr als der Inhalt gibt. Geschrieben zur Zeit von Ellen DeGeneres Outing wird mehr von ihr berichtet als von den Schwulen Hollywood's. Dennoch bietet das Buch einige interessante Einblicke in die seltsamen Taktiken der Publicity-Maschinerie der Traumfabrik. Amüsant, daß Tom Cruise ein ganzes Kapitel in dem Buch gewidmet wird.
  18. Cover des Buches Wie Tom Cruise mein Leben stahl (ISBN: 9783492249461)
    Guillaume de LaCroix

    Wie Tom Cruise mein Leben stahl

     (16)
    Aktuelle Rezension von: awogfli
    Wow in diesem Roman bekommt das Wort Fiktion eine völlig neue Bedeutung nämlich im Sinne von Wahnwitz. Der Ausdruck Wahnwitz ist übrigens wortwörtlich zu nehmen, es handelt sich um eine Mischung aus unbegrenztem Größenwahn und irrsinnig(e,) witzige Vorstellungskraft.

    Dem französichen Autor Guillaume de la Croix, einem pummeligen fad häßlichen Normalbürger, fällt es eines Tages wie Schuppen von den Augen: Tom Cruise - dieser elendige Gauner - hat ihm sein Leben gestohlen. So strengt er in den USA einen Prozess wegen des Identitätsdiebstahles an (in Amerika kann man ja jeden für alles verklagen). Es sieht zuerst selbstverständlich sehr schlecht für ihn aus, aber ein über alle Zweifel erhabener Überraschungszeuge (mehr kann ich nicht verraten, ohne zu spoilern) tritt auf und bestätigt das Verbrechen. Somit gewinnt Guillaume de la Croix den Prozess und führt fortan das Leben von Tom Cruise noch viel glamuröser als dieser.

    "Wenn die Natur dem Menschen zwei Hände gegeben hat, dann sicher, um mir zu applaudieren" La Repubblicca Mai 2011

    "Neulich bittet mich ein Mann auf der Straße um ein Autogramm, aber er hat weder Stift noch Papier. Ich auch nicht. Damit er dennoch ein Andenken an unser Zusammentreffen hat, schlage ich ihm richtig eins in die Fresse. Er war begeistert!" MTV News Now Oktober 2010

    Der Roman ist aber nicht nur klamauk-witzig und dada, sondern er entlarvt durch die wahnhafte Überspitzung des American way of life auch viele Probleme der heutigen USA und unserer modernen Mediengesellschaft: Die abgehobene Überheblichkeit der Superstars, die unzähligen Schönheitsoperationen, die Amigo Truppe der Filmindustrie, den Jugendlichkeitswahn in Hollywood, das mit keiner Vernunft zu beschreibende Merchandising (z.B. Silikonschwanz mit Guillaumes Gesicht, Kaugummi mit Guillaumes Spermageschmack...), die zahlreichen Mordanschläge auf Celebrities, um selbst berühmt zu werden, die Part-Time Berühmtheit der Unterschicht in den Reality Shows, der doppelte Tod von Hollywoodlegenden, wenn sie zuerst vergessen werden und letztendlich richtig sterben usw...usf...

    "Amerika macht mich träumen - nicht aber die Amerikaner, die aus dem Kapitalismus eine Religion, aus dem Individualismus eine Tugend und aus dem elektrischen Stuhl eine Lösung gemacht haben."

    Ich lese ja oft und gerne sehr schräge Bücher, aber dieses reiht sich bei den begeisterten schwarzhumorigen Irrsinnspunkten ganz vorne ein. Ich freue mich sehr, dass ich manchmal einfach in einem offenen Bücherregal nach einem Titel greife, der mich durch seine Abgedrehtheit spontan anspricht und es immer wieder wage, zuzuschlagen, obwohl ich auch sehr oft danebengegriffen habe.

    Fazit: Absolute Leseempfehlung von mir, aber sicher nicht für Jedermann. Alle, die so wie Dr. Seltsam kichern können, MÜSSEN das Buch aber unbedingt lesen.

    PS: Dieses Mal möchte ich mal den Ersten Satz des Buches zitieren, denn es ist absolut notwendig :-):
    "Ich danke allen Wörtern, die so freundlich waren, in diesem Buch zu erscheinen; alle anderen können mir gestohlen bleiben."

  19. Cover des Buches Göttliche Kerle (ISBN: 9783929470222)
    Sabine Horst

    Göttliche Kerle

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Angelsammy

    Diese Hardcoverausgabe ist für alle Kinoaficionados, Kultur- wie Kultursoziologie Interessierten gleichermaßen geeignet oder einfach auch nur für diejenigen, die Interesse an Schauspielern haben. 

    Das Buch stammt aus dem Jahr 2002. Deswegen können logischerweise nur die Schauspieler und Strömungen berücksichtigt werden, die bis Drucklegung des Buches aktuell waren. 

    Dieses Buch ist eine Sammlung von Essays der Herausgeberinnen Sabine Horst und Constanze Kleis. 23 Autor / innen tummeln sich hier. 

    Der Untertitel des Buches lautet Männer - Sex - Kino. Und das trifft hier zu wie die Faust auf den Mephisto. 

    Es hat fünf Teile, die sich wiederum in Kapitel auffächern. Traumtypen ➡ Body Parts ➡ Ausflüge auf besetztes Gelände ➡ Göttlich und Gay ( hier sind die drei Beiträge von schwulen Verfassern ) ➡ Wir basteln uns den perfekten Mann 

    Was gibt es über den Mann im Kino zu sagen, was wir noch nicht im Feuilleton, Hochglanzmagazinen oder Zeitungen gelesen oder im Fernsehen bzw. Internet gesehen haben? Werdet ihr euch jetzt gewiß fragen.

    Sehr viel! Überraschend viel sogar. Es wird analysiert, was einen Typen zum Traumtypen auf der Leinwand macht und was nicht. Was schiefläuft und was Erfolg verspricht. 

    Tom Cruise, Ewan McGregor, Johnny Depp, George Clooney, Gérard Depardieu, Russell Crowe, Brad Pitt, Robert Redford und Chow Yun-Fat sind die Objekte der erläuternden Begierde der ersten neun Essays. 

    In Body Parts wiederum geht es allgemeiner um den Körper des Mannes im Film und warum manche Teile derart schmerzlich unterrepräsentiert sind im visuellen Spektrum. Ja, DAS Teil auch, aber ebenso Beine und Po, Ha! 

    Penis, das Lächeln ( nicht das Lächeln des Penis ), der Po, die Bekleidung, die Körpersprache, die Beine, Lifting, sind die nächsten sieben Essays. 

    Im nächsten Part wird dann aufgezeigt, wie der Mann zum Objekt der Frau wird, die aktiv ihren Blick einsetzt anstatt umgekehrt. Tarzan, Actionkino, Piratenfilm und der Western. 

    Göttlich und gay - Zum Wandel schwuler Ikonen im zeitgenössischen Film, Schwule Aneignung klassischer Hollywood- Romanzen und Der Popstar als androgynes Ideal des Kinos; von Ingo Arend; Thomas Röske und Gerald Siegmund. 

    Im finalen Teil geht es um Rudolph Valentino, Leonardo diCaprio und Fanfiction. 

    Das Buch enthält viele viele Bilder, auch einige explizite von Full front nudity, in Schwarzweiß und in der Mitte eine Fotostrecke verschiedener Photos in Farbe. Viele Filmszenen sind Screenshot by Screenshot abgebildet. 

    Das Großartige an dem Buch ist, daß es nicht trocken und staubig daherkommt, sondern äußerst unterhaltsam und humorvoll. Man kann noch viel dazu lernen, über innere Strukturen, innere Zusammenhänge, den speziellen schwulen Blick, unbewußte Konnotationen und Verschiebungen, Role Models und das Gegenteil. 

    Die Essays sind nicht lang, aber auch nicht zu kurz, sodaß es nie langweilig wird. Die gewonnenen Erkenntnisse kann man auch auf Schauspieler anwenden, die erst später als 2002 in Erscheinung traten. Man wird Filme nie mehr mit denselben Augen sehen. Egal, ob Klassiker oder neue. Klasse Buch! Auf 351 Seiten mit Kurzbiographien der Essayisten und Index. 

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