Bücher mit dem Tag "tomas"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tomas" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.730)
    Aktuelle Rezension von: wortverzaubert

    „Der Schatten des Windes“ von Carlos Ruiz Zafón ist ein absolutes Herzensbuch von mir. 🥰

    Ich konnte gar nicht mehr genug von Daniel und dem geheimnisvollen Friedhof der vergessenen Bücher bekommen. 📚

    Die Handlung ist spannend und der Schreibstil sehr mitreißend und anschaulich.
    Außerdem mag ich das Setting in Barcelona. 🇪🇸

    Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung und volle Punktzahl 5/5

  2. Cover des Buches Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (ISBN: 9783596510979)
    Milan Kundera

    Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

     (1.128)
    Aktuelle Rezension von: Novella_Romana

    In Anbetracht der Tatsache, dass Geschichten mit ihren Figuren stehen und fallen, kann man diesem Roman nur 5 Sterne geben. Er ist sehr poetisch gechrieben und gespickt mit sinnvollen Weisheiten und Reflexionen. Zwar wird er für meinen Geschmack gegen Ende hin zu politisch, eine solche subjektive Empfindung zieht ihm aber bestimmt keinen Stern ab.

  3. Cover des Buches Auf immer gejagt (ISBN: 9783551583536)
    Erin Summerill

    Auf immer gejagt

     (232)
    Aktuelle Rezension von: leonietimm_

    Der Schreibstil hat es mir schwer gemacht in das Buch reinzukommen, weil er mir ein bisschen zu flach war. Kurze Sätze aneinander gereiht mit wenig Inhalt. Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, war an manchen Stellen allerdings vorhersehbar. Die Charaktere waren ziemlich oberflächlich und die Handlungen nicht immer nachvollziehbar. Die Liebesgeschichte wurde hin und wieder aufgegriffen, dann aber ziemlich kurz abgehandelt. Die Geschichte wird aus Sicht der Protagonistin Tessa erzählt. Man wird am Anfang in ihre Welt geworfen und macht mit ihr und Cohen, dem Protagonisten eine Reise, um den Mörder ihres Vaters zu finden. Die Spannung hat sich im Laufe des Buches aufgebaut und zum Ende hin deutlich gesteigert. Es waren einige Wendungen, die für mich vorhersehbar waren, aber durchaus ebenfalls welche, die ich nicht habe kommen sehen. Alles in Allem ein gutes Buch.

  4. Cover des Buches Die Auslese - Nur die Besten überleben (ISBN: 9783442264155)
    Joelle Charbonneau

    Die Auslese - Nur die Besten überleben

     (745)
    Aktuelle Rezension von: Lese-Eule-Steffi

    Cia’s größter Wunsch ist es für die Auslese ausgewählt zu werden, so wie ihr Vater damals. Denn nur wenn sie zur Auslese zugelassen wird kann sie einmal eine Universität besuchen. Doch die Bedingungen sind streng und nur wer sein Bestes zeigt übersteht die Phasen der Auslese. Als Cia für die diesjährige Auslese ausgewählt wird ist ihre Freude zuerst groß. Doch die warnenden Worte ihres Vaters lassen sie wachsamer werden. Noch weiß sie nicht was sie in der Auslese erwartet. In Thomas findet Cia schnell einen Freund und Verbündeten, sie weiht ihn in ihre Befürchtungen ein. Nach und nach wird Cia klar, wie schrecklich die Auslese wirklich ist. Die Prüfungen sind hart und als die ersten Kandidaten sterben, bekommt auch Cia große Angst.


    Die Autorin verwendet eine bildliche Sprache und als Leser kann man sich die Umgebung gut vorstellen. Die ganze Geschichte wurde spannend und fesselnd erzählt, sodass es fast nie langweilig oder gar langwierig wirkt. Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus Cia’s Sicht geschrieben. Ihre Gefühle und Gedanken, aber auch ihre Ängste und Sorgen werden detailliert erläutert und der Leser versteht eigentlich immer den Grund für Cia’s Handlungen. Die Autorin hat sich mit der Auslese wirklich etwas sehr spannendes überlegt, mir haben die Prüfungen, denen sich die Kandidaten stellen müssen, unglaublich gut gefallen. Ich war jedoch auch schockiert wie hart und schwer die Prüfungen waren. Sie verlangen alles von den Kandidaten ab und lassen sie an ihre Grenzen kommen. Das System der  Regierung ist alles andere als richtig und oberflächlich. Die ersten drei Prüfungen waren relativ schnell vorbei, waren für mich aber auch die spannendsten. In der letzten Prüfung zeigt sich wer wirklich überleben kann und wer den schweren Bedingungen, die auf der Welt herrschen, gewachsen ist.

    Cia ist die Hauptcharaktere und durch die Ich Schreibweise kann man sich auch nur sie gut vorstellen. Am Anfang ist sie noch jung und naiv doch in Laufe der Auslese lernt sie. Sie ist ein kluges Köpfchen und es lässt sich leicht erraten, weshalb auch sie die Auslese bestehen kann. Ich fand es nur sehr schade, dass sie so perfekt ist. Man hat das Gefühl sie kann so gut wie alles und weiß auf alles eine Lösung. Sie durchschaut die Dinge recht schnell, aber einige Fehler hätten ihr auch nicht schaden können. Sie ist der wahre Inbegriff von Perfektion und das macht es etwas unrealistisch. Leider hat man von den anderen Charakteren wenig mitbekommen. Man weiß nicht was sie denken oder wie es ihnen ergeht. Man sieht nur das was auch Cia in ihnen sieht.

  5. Cover des Buches Der Lehrling des Magiers (ISBN: 9783734160950)
    Raymond Feist

    Der Lehrling des Magiers

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Achtung der erste Abschnitt könnte Spoiler enthalten. Um meine Meinung zu dem Buch zu erfahren bitte ab Meinung weiterlesen. 

    Kurze Zusammenfassung

    Wir werden von Raymond Feist in die Welt Midkemia entführt. Hier lernen wir Pug und seinen Freund Tomas kennen die beide in diesem Jahr zum Stand eines Lehrlings erhoben werden sollen. Bei Tomas ist direkt klar das er ein Mann der Waffe ist, mit seinen starken Schultern, aber bei Pug schweigen die Meister. Er bleibt alleine übrig erst zum Ende der Auswahlzeremonie erwählt ihn der Hofzauber. 

    Sein bisheriges Leben, das aus Küchendienst und der Gleichen bestand ändert sich abrupt und er widmet seine Zeit nun den Studien. Meister Kulgan lehrt ihn Lesen und  Schreiben und natürlich das Zaubern. Doch das will nicht so recht funktionieren. Um einen freien Kopf zu bekommen und nicht ganz unnütz zu sein wird ihm das Reiten beigebracht, um nun mehr der neue Freund und Begleiter der temperamentvollen Herzogstochter Carline. 

    Bei einem Ausflug geraten sie in Bedrängnis und mit der Hilfe von Magie rettet Pug Carline und wird zum Dank vom Herzog zum Junker ernannt und erhält sein eigens Land. 

    Nun kommen zu seiner Ausbildung auch noch, die Verpflichtungen an seinen Herren und ein plötzlich auf tauchendes fremdes Volk, das die Volker von Midkemia bedroht zu Pugs Sorgen hinzu.


    Meinung

    Ich kann ganz ehrlich sagen das es mit einer der besten Fantasy-Sagen ist die ich bisher angefangen habe. Während ich die Rezension schreibe bin ich bereits bei der Hälfte des zweiten Teils. Die Figuren sind alle liebevoll und mit ganz viel Gefühl dargestellt so das man auch bei dem schlimmsten Bösewicht mitfühlen kann. 

    Die Geschichte selbst ist gut verschachtelt so das man, wie die Figuren selbst, nicht alles direkt überblicken kann, aber nicht zu verschachtelt das es anstrengend zu lesen ist. Sowohl die Haupt- als auch die Nebenstorys sind gut und lebhaft geschrieben. 

    Das einzige was mich ab und an stört sind die teilweise sehr großen Zeitsprünge, aber spätestens nach dem ersten Buch hat man sich an die außergewöhnliche Eigenart des Schreibstil gewohnt und ihn lieben gelernt. Zu dem baut sich ein Verständnis für die Zeitsprünge auf, da man die Entwicklung in einen kürzeren Zeitrahmen nicht realistisch darstellen lassen würde.

  6. Cover des Buches Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben (ISBN: 9783734160479)
    Joelle Charbonneau

    Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben

     (320)
    Aktuelle Rezension von: Lese-Eule-Steffi

    Die, die die Auslese überlebt und bestanden haben, sind an der Universität aufgenommen worden. Doch mit der Ruhe klappt es noch nicht so ganz. Sie alle müssen sich weiteren Tests und Prüfungen stellen. Zusammen mit fremden Kommilitonen kämpft sie in der ersten Zeit um ihr Überleben. Und obwohl die eigentliche Auslese vorbei ist, sterben weitere Menschen. Was während der Auslese passiert ist, lässt Cia keine Ruhe und sie will gegen dieses System kämpfen und Dr. Barnes stürzen. Sie schließt sich einer gruppe Rebellen an, doch es ergeben sich Komplikationen und Cia begreift, dass alles anders scheint wie es ist.


    Die Idee des zweiten Bandes knüpft an den ersten an. Die Geschichte geht fast nahtlos in den zweiten über und man ist sehr schnell in dem Geschehen drin. Auch hier werden Studenten aufgrund mangelnder Kompetenzen und Intelligenz aussortiert. Hier hat sich die Autorin wieder einiges einfallen lassen und neue und  spannende Prüfungen eingeführt. Diese Tests haben mir wieder sehr gut gefallen, so wie auch schon im ersten Teil. Es war leider ein wenig vorhersehbar, denn auch hier ist wieder einmal Cia die Besten und weiß sofort die Lösung der Probleme. Sie ist einfach zu perfekt, sodass es schon fast nicht mehr real ist. Was mir aber gefallen hat war, dass die Autorin einen kleinen Konflikt erzeugt hat, eben weil Cia so perfekt ist. Im ersten Abschnitt konnte mich das Buch richtig fesseln, es waren die Aufgaben denen sie sich stellen musste, die es so spannend gemacht haben. Als die vorbei waren, hat sich der Mittelteil sehr in die Länge gezogen, ich hatte das Gefühl ich komme mit dem Buch gar nicht weiter und lese Passagen, die ich davor schon gelesen hatte. Es kommen neue Handlungen hinzu die scheinbar nichts mit der wirklichen Story zu tun haben. Erst am Ende nimmt es wieder an Spannung auf, als Cia versucht aktiv gegen das System der Auslese zu rebellieren. Hier sind auch überraschende Wendungen dabei, die ich so nicht erwartet hätte.  

    Es kommen sehr viele neue Studenten dazu und auch hier spalten sich die Persönlichkeiten. Einige scheinen zu Cia zu stehen und andere wollen ihr schaden. Zu Tomas hat Cia regelmäßig Kontakt, auch wenn das etwas schwerer ist als davor. Was ich ganz gut fand war, dass die Story nicht so sehr über die Beziehung zwischen den Hauptprotagonisten ging. Das bleibt eher im Hintergrund und finde ich auch gut, denn das ist normalerweise mit unter ein Hauptthema in anderen, vergleichbaren Büchern. Wie auch oben erwähnt stört es mich, dass Cia immer die Beste ist, so jemanden gibt es in Wirklichkeit einfach nicht. Andere, neue Charaktere sind jedoch schwer zu durchschauen und man weiß nicht, ob sie nicht doch böse Absichten haben. Einige haben mir wirklich gut gefallen.

  7. Cover des Buches Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint (ISBN: 9783734161254)
    Joelle Charbonneau

    Die Auslese - Nichts ist, wie es scheint

     (182)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Falkenberg

    Eine Mischung aus den Tributen von Panem, Die Bestimmung und Maze Runner

    Klappentext

    Cia Vale hat die gefährliche Auslese überlebt, während Chaos und Wut in der Gesellschaft ausbrechen. Ein verheerender Bürgerkrieg steht bevor, und die Rebellen schmieden einen Plan, die grausame Regierung zu stürzen. Auch Cia ist bereit, um das endgültige Ende der Auslese zu kämpfen. Aber sie kann es nicht alleine tun! Sie hofft auf die Loyalität ihrer Klassenkameraden, doch das kann tödlich für sie enden. Denn Täuschung und Wahrheit liegen nah beieinander. Und der Einsatz ist hoch, denn auf dem Spiel steht das Leben all derer, die sie liebt. Wem kann Cia vertrauen?

    Meinung

    Achtung Spoiler Gefahr!!!

    Cia kann sich mittlerweile wieder an alles Erinnern. Sie ist fest entschlossen alles zu tun, um die Auslese für immer zu beenden. Band 3 hat für mich wieder etwas nachgelassen. Dies ist der Dramatischte Teil dieser Reihe. Für meinen Geschmack etwas zu dramatisch. Das erste das ich mich gefragt habe, wie kann die Präsidentin einem 16 vielleicht 17-jährigem Mädchen den Auftrag erteilen 12 Menschen zu töten, um die Auslese zu stoppen. Weil sie vermeintlich die einzige ist die das kann. Cia ist einfach für alles die Lösung, aber an diesem Punkt ist es dann doch etwas zu viel des Guten. Gut am Ende erfahren wir das es ein Test war, auch wenn ich mir da immer noch nicht sicher bin welche Lösung jetzt wirklich am logischsten gewesen wäre. Damit die Auslese für immer beendet wird. Für meinen Teil war das ganze jetzt nicht so ganz logisch. Auch das Symon so schwer zu töten war, war jetzt nicht so ganz logisch. Vor allem da im Buch teilweise widersprüchliche Dinge standen. Erst war er tot, dann hat er aber wieder gelebt … . Das am Ende Cia´s Bruder für sie stirbt hat der Dramatik in diesem Band dann noch die Krone aufgesetzt. Dennoch lässt sich das Buch sehr angenehm lesen. Wenn man davon absieht, das Cia die Lösung für jegliche Probleme ist.

    Fazit

    Nettes Leseabenteuer für Fans von Dystopien. Wenn man einmal davon absieht das Cia die Lösung jeglicher Probleme ist.

  8. Cover des Buches Blutbraut (ISBN: 9783570308875)
    Lynn Raven

    Blutbraut

     (1.065)
    Aktuelle Rezension von: Wortwunsch

    Das Buch Blutbraut von Lynn Raven und dem cbjverlag hab ich schon vor längerer Zeit gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Es ist kein klassisches Vampirbuch, was mir persönlich sehr gefällt. Das Buch war direkt am Anfang sehr spannend. In der Mitte hat das Buch sich etwas gezogen, aber es wurde schnell wieder spannend. Der Schreibstil ist sehr angenehm und hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.

  9. Cover des Buches Untot mit Biss (ISBN: 9783492291835)
    Karen Chance

    Untot mit Biss

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92

    Das Buch, " Untot mit Biss", von der Autorin Karen Chance, ist der Auftakt der Reihe.  Diese handelt von der Seherin Cassie Palmer. Sie lebte unter Vampiren, die sich ihre Gabe zu nutzen machen wollten, doch seit Jahren ist sie auf der Flucht. Als sie von einem Vampir aufgesprüht wird, muss sie beim Vampirsenat um Schutz bitten. Wird sie je ihr eigenes Leben führen können und was wollen die Vampire von ihr ?

    Das Buch ist in Kapiteln unterteilt und in der Ich-Perspektive aus Cassies Sicht geschrieben.

    Mein Fazit:

    Ich kam etwas schwer in die Story hinein. Ebenso handelt die Story nicht nur von der Seherin Cassie und den Vampiren, sondern  viele weitere Wesen spielen hier eine Rolle. Es gibt sehr viele Erklärungen und die Story kommt nur langsam in Fahrt. Das Ende lässt Raum für mehr.  Mal schauen wie der zweite Roman "Hinreißend Untot" wird.  Dieser Teil bekommt von mir leider nur 2,5 von 5 Sterne .

  10. Cover des Buches Das Vermächtnis der Johanna (ISBN: 9783958762992)
    Christine Weiske

    Das Vermächtnis der Johanna

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Nimithil
    Romina, die unerwartet das Erbe der Johanna annimmt, stellt sich den Kampf gegen das Böse. Die Geschichte ist von der Grundidee sehr interessant gestaltet und hat in meinen Augen viel Potenzial. Ich hatte jedoch das Gefühl, dass oft gesprungen wurde und womit ich bis zum Ende nicht klar gekommen bin war die abgehackte Sprache und der damit verbundene Schreibstil.
    Es gab Teile des Buches wo die Sprache floss und es war sehr gut gelungen (ein Genuss!), jedoch folgten oft Teile wo es nicht der Fall war. Dies stört in meinen Augen den Lesefluss.

    Auf den ersten 50 Seiten des Buches passiert viel und man ist von Anfang an in der Geschichte drin. Aus dem Buch heraus wird nicht bewusst in welcher Zeit es spielt, finde ich jedoch nicht so schlimm. Was ich vermisst habe ist jedoch ein genauerer Einblick in die Welt und die Charaktere. Nach dem ersten Band habe ich nur einen groben Eindruck erhalten.

    Da ich der Meinung bin, dass die Geschichte viel Potenzial hat würde ich 2,5 Sterne geben. Die Idee ist wirklich sehr gut, aber in meinen Augen muss am Schreibstil noch gefeilt werden - stilistische Eigenheiten sind okay, aber das war etwas zu viel.


    Ich bin mir sicher, dass meine Rezension auch hier eingestellt war... warum diese weg ist weiß ich leider nicht. 
  11. Cover des Buches Der verwaiste Thron (ISBN: 9783734160981)
    Raymond Feist

    Der verwaiste Thron

     (78)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Inhalt:

    Pug, der ehemalige Zauberlehrling, fristet nach seiner Gefangennahme durch die Tsuranis ein elendes Dasein als Sklave auf deren Heimatwelt Kelewan. Als eines Tages jedoch sein magisches Talent von einem Erhabenen, einem Zauberer Kelewans, erkannt wird, wendet sich sein Schicksal.
    Unterdessen geht der sogenannte Spaltkrieg weiter. Prinz Arutha, sein Bruder Lyam, ihr Vater Borric, der Herzog von Crydee, und ihre Verbündeten, die Elben und die Zwerge, kämpfen weiter gegen die Invasoren. Auch Tomas, Pugs bester Freund aus Kindertagen, ist unter den Kämpfern, doch der Einfluss des Drachenherrschers, dessen verzauberte Rüstung er trägt, nimmt immer mehr zu. Tomas nimmt immer mehr die Züge eines Valherus an - den einstigen Unterdrückern der Elben.
    Doch je länger der Krieg fortschreitet, desto stärker nimmt die Politik Einfluss auf das Geschehen, sowohl auf Kelewan als auch auf Midkemia werden Intrigen gesponnen, die den Krieg entscheiden können. Wer wird am Ende siegen?

    Meine Meinung:

    "Der verwaiste Thron" ist der 2. Band der High Fantasy-Reihe "Die Midkemia-Saga" und gehört zu den Fantasyklassikern. Das merkt man wieder beim Schreibstil - der übergeordnete allwissende Erzähler, der von Szene zu Szene springt und häufig nicht nur Ortswechsel, sondern auch Zeitsprünge in der Erzählung macht, ist heutzutage nicht mehr wirklich modern.
    Hinzu kommt, dass dieser Band der Reihe knapp zehn Jahre umfasst. Das verstärkt den Eindruck des episodenhaften Erzählens noch. Obwohl einzelne Hauptfiguren im Vordergrund stehen - der Zauberlehrling und Sklave Pug, der menschliche Drachenkrieger Tomas, Prinz Arutha von Crydee -, geht der Roman nicht sehr in die Tiefe. Die Emotionen der Figuren bleiben oberflächlich, die Distanz zu den Figuren wird beim Lesen nicht wirklich überwunden.
    Das muss man wissen, wenn man sich auf die Geschichte einlassen möchte. Denn es lohnt sich. Die Welten, sowohl Midkemia (von ihr ist eine Karte vorne und hinten im Buch eingefügt) als auch Kelewan sind gut ausgearbeitet und überzeugen mit ihrer eigenen Kultur, verschiedenen Wesen, Tieren und Pflanzen. Während Midkemia mehr ans europäische Mittelalter und "Der Herr der Ringe" erinnert (es gibt Elben, Zwerge, Trolle, Dunkelelben, Trolle, Drachen und Kobolde neben den Menschen), ist Kelewan klar an die asiatischen Hochkulturen angelehnt. Das Aufeinanderprallen dieser Welten und Kulturen wird am Schicksal einzelner Figuren anschaulich beschrieben und irgendwie kann man sich am Ende des Buches mit beiden Seiten des Krieges anfreunden.
    Was Herr Feist leider nicht so gut kann, sind Liebesgeschichten. Es tut mir leid, das sagen zu müssen. Sowohl Pug als auch Tomas und Arutha finden in diesem Buch ihre Herzensdamen und für Pug ist es die tiefe, wahre Liebe, nachdem er zum ersten Mal mit seiner Angebeteten Sex hatte. Äh, ja, klar. Nein, tut mir leid, Herr Feist, aber eine tiefe emotionale Beziehung sieht anders aus.
    Zugutehalten möchte ich ihm dabei aber, dass es bei Raymond Feist die Frauen sind, die entscheiden, ob sie eine Beziehung mit einem der Männer haben möchten. Die Herren schmachten, die Frauen machen den ersten Schritt. Damit hebt sich Raymond Feist wohltuend von der Alt-Herren-Sicht auf Frauenfiguren ab. Zwar sind es auch bei ihm die Männer, die in den Krieg ziehen und die Frauen beschützen, aber dennoch sind seine Frauenfiguren starke Charaktere und Prinzessin Carline und Prinzessin Anita finden sich nicht einfach so mit ihrem Schicksal ab. Darüber hinaus erlernt Prinzessin Carline im ersten Band das Kämpfen und darf auch einmal in Kampfhandlungen eingreifen. Wenn man bedenkt, dass die High Fantasy-Reihe bereits aus den 80ern stammt, dann ist das nicht selbstverständlich.
    Einen Kritikpunkt habe ich jedoch leider noch: Der Korrektor des Buches hat sich leider nicht mit Ruhm bekleckert. Es waren erschreckend grobe Schnitzer in diesem Buch drin. Hier hätte sorgfältiger gearbeitet werden müssen und ich habe mich stellenweise über einige Fehler richtig geärgert. Besonders bei einer Neuauflage eines Klassikers hätte man erwarten dürfen, dass diese Fehler inzwischen getilgt sind. Ich habe überlegt, dafür einen Stern abzuziehen, habe mich dann jedoch dagegen entschieden, weil ich nur den Autor und seine Geschichte beurteilen wollte. Insgesamt sind es daher 4 Sterne geworden.
  12. Cover des Buches Das Lachen der Yanomami (ISBN: 9783738031041)
    Nina Hutzfeldt

    Das Lachen der Yanomami

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Solengelen

    Kurzbeschreibung

    Als Helene stirbt, steht Andrea vor einem Scherbenhaufen. Sie hat nicht nur ihre Mutter verloren, sondern auch eine enge Freundin. Beim Ausräumen der Wohnung findet Andrea einen geheimnisvollen Brief, der einen Hinweis auf ihren unbekannten Vater enthält. Ihre Freundin Mareike bestärkt sie in ihrem Wunsch, ihren Vater kennenzulernen.

    Doch wo ist er und wie soll sie ihn finden?

    1993: Samuel unternimmt mit Jean eine Abenteuerreise in den Regenwald Amazoniens. Niemals hätte er erwartet, was ihm dort widerfährt. Er trifft nicht nur auf einen besonderen Menschen, sondern erkennt auch sein wahres Ich und fängt an, an seinem alten Leben zu zweifeln.

    Was will er wirklich?

    Fazit

    Andrea findet nach dem Tod ihrer Mutter Hinweise auf ihren Vater, den sie nie kennen gelernt hat. Da sie mit ihrer Klasse eine Fahrt nach England geplant hat, beschließt sie vorab dem Hotel einen Besuch abzustatten. Dort angekommen lernt sie Christopher kennen. Er hilft ihr bei der Suche nach ihrem Vater. Aber was verschweigt er ihr? Und was ist, wenn Andrea ihrer Vater gefunden hat, wird es so sein, wie sie es sich vorgestellt hat, was erfährt sie über die Beziehung zwischen ihrem Vater und ihrer Mutter? 

    Im zweiten Handlungsstrang, der in der Vergangenheit liegt, lernt der Leser Samuel kennen, der sich seinem verstorbenen Vater zuliebe auf ein verwegenes Abenteuer einlässt und uns in eine geheime exotische und bedrohte Welt entführt. In eine Welt voller Gier, die ein Paradies bedroht. 

    Wie hängen die beiden Geschichten zusammen? 

    Der leichte, aber auch bildhafte Schreibstil hat mich sofort in die Geschichte gezogen. Ich bin in England an Andrea's Seite gewesen, genauso wie im Dschungel bei Samuel und den Ureinwohnern. 

    Die beiden Handlungsstränge wechseln sich ab. Obwohl einer in der Vergangenheit und der andere in der Zukunft spielt, kann man beiden gut folgen. Allerdings finde ich die Geschichte um Samuel und die Ureinwohner interessanter, als die Geschichte um Andrea. Es hat mir immer wieder Gänsehaut beschert und es hat mich an reale diesbezügliche Ereignisse in erschreckender Weise widerspiegelt. 

    Die Autorin versteht es, den Leser bis zum Schluss über die Zusammenhänge der beiden Handlungsstränge im Unklaren zu lassen. "Das Lachen der Yanomami" regt zum Nachdenken an, zum Nachdenken über uns Menschen, über unsere Gier und was wir anderen und unserer Umwelt damit antun. 
  13. Cover des Buches Der Thron des Nordens (Valenias Töchter 2) (ISBN: 9783551583642)
    Rebecca Ross

    Der Thron des Nordens (Valenias Töchter 2)

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Booksandmore18

    Meine Meinung zum Buch (spoilerfrei):


    Dieser zweite und finale Teil der Reihe war tatsächlich noch besser als der erste! Ich habe das Setting der Geschichte echt geliebt. Die Handlung startet nämlich an einem Punkt, an dem die meisten Bücher bereits aufhören, was echt spannend zu sehen war. Zuerst hatte ich Zweifel, ob es nicht langweilig werden würde, doch das Buch konnte mich mit vielen Wendungen überraschen und begeistern.


    Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist sehr interessant. Die Machtübernahme durch die rechtmässige Königin Isolde hat das Land gespalten. Die einen unterstützen sie, die anderen sind dagegen. Auch müssen nun ganz viele Bürger mit dem Schrecken der Vergangenheit abschliessen und den Frieden finden. Das Worldbuilding war wirklich wundervoll und ich habe genossen, in die Welt einzutauchen.


    Die Protagonistin Brienna habe ich in diesem Teil noch lieber gewonnen. Sie ist einfach toll mit ihrem starken Charakter und der gefühlvollen Seite. Auch ihre Beziehung zu den Personen aus dem ersten Teil hat sich wahnsinnig gut entwickelt. Besonders zu Cartier konnte man erstmals die Liebe so wirklich sehen, denn im ersten Teil ist dieser Aspekt fast am Ende erst aufgekommen. Auch ihr Leben als MacQuinn ist sehr kompliziert, da sie als Allenach vielen Vorurteilen ausgesetzt ist. Besonders mit den Ereignissen am Ende ist sie wahnsinnig erwachsen umgegangen und konnte Dinge akzeptieren, die wirklich schwer zu tragen sind.


    Dieses Buch wurde aus zwei Perspektiven abwechselnd geschrieben. Ständig endeten Kapitel mit einem mini Cliffhanger und ich wollte unbedingt weiterlesen, da man jedes Mal aufs neue wieder mit Geheimnissen zurückgelassen wurde. Die zweite Perspektive erzählt die Geschichte von Cartier bzw. Aodhan Morgane. So lernt man diesen Charakter sehr gut kennen und ich konnte eine schöne Bindung zu ihm aufbauen. Auch er handelt sehr moralisch und bekommt Gewissenskonflikte mit seinen Ansichten und den Gesetzen der Insel. Und ich habe ihn und Brienna gemeinsam sehr geliebt.


    Es gab so viele interessante und spannende Momente in diesem Buch, die mich immer weiterlesen liessen. Die Ereignisse haben sich gerade gegen Ende überschlagen, sodass ich richtig mitfiebern konnte und das Buch nicht mehr weglegen wollte. Deshalb hat es für mich auch ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️Sterne verdient! Mit wahnsinnig tollen Personen und einer Handlung, die mich überzeugen konnte, ist dieses Buch ein Highlight für mich.

  14. Cover des Buches Die Teufelsbibel (ISBN: 9783404163267)
    Richard Dübell

    Die Teufelsbibel

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Sommerkindt
    Die Geschichte ist interessant ja aber viel zu langatmig.
    Mal abgesehen davon entführt der Autor den Leser in eine dunkle brutale Welt, in der das Wohlergehen der Menschen auf dem Wohlwollen anderer beruht. Weder die Kirche noch das normale Volk scheint den geringsten Begriff von gut oder böse zu haben bzw. nur in geringen Mase.
    Anfangs ist man von den vielen Protagonisten überfordert. Erst im Laufe der Geschichte klamüsert sich heraus wer wohin gehört.
    Wer historische Romane mag kann ich dieses Buch nur empfehlen alle anderen nur wenn sie grad Langeweile haben und mal in eine andere Zeit eintauchen will.
    Und die Geschichte hat eine wirklich überraschende Wendung.
    Es werden mehrere Handlungsbögen aufgebaut, was auch daran liegt das sich die Geschichte so zieht. Aber wenn man erstmal Blut gleckt hat bleibt man dran. Man braucht einfach nur einen sehr langen Aten.

  15. Cover des Buches Mein Leben als Pinguin (ISBN: 9783548610269)
    Katarina Mazetti

    Mein Leben als Pinguin

     (75)
    Aktuelle Rezension von: mysticcat
    Inhaltsangabe des Verlags:
    Wilma aus Stockholm, Lehrerin und tapfere Optimistin mit Unterbiss, hat es nicht leicht im Leben. Deshalb erfüllt sie sich ihren großen Traum: Eine Reise in die Antarktis, zu den Pinguinen. Doch am Flughafen in Paris geht wieder mal fast alles schief: Erst in letzter Minute stolpert sie buchstäblich ins Gate und Tomas direkt in die Arme. Der wurde vor kurzem von seiner Frau verlassen und vermisst seine Kinder. Traurig sucht er die Einsamkeit - doch da hat er nicht mit Wilma gerechnet. An Bord der MS Orlowskij entdecken sie, dass man zusammen weniger allein ist - denn stehen Pinguine nicht immer ganz eng beieinander im eisigen Wind am Ende der Welt?

    Die Stimmen des Hörbuches:

    Brigitte Janner, Anne Weber und Stephan Schad lassen die Protagonisten zum Leben erwachen und erzählen jeweils Kapitel aus ihrer Sicht. Da die Stimmen sehr gut zu den Personen und auch zum Alter passen, wird hier viel Abwechslung und Emotion geboten.

    Meine Meinung:
    Die Charaktere sind jeweils sehr schrullig, aber Liebenswert. Wilma unterrichtet Mathematik und Physik an einer konfessionellen Schule und bietet mir daher, schon rein beruflich, eine tolle Projektionsfigur. Ihre offene Art und optimistische Lebenseinstellung haben sie auch für mich vom Fleck weg sympathisch gemacht.
    Thomas ist der Stereotyp des arbeitenden Mannes einer "Nur-Hausfrau", die sich wegen ihrer unterschiedlichen Erfahrungswelten auseinander leben. Für die Beziehung wäre wichtig, dass beide die Mühen und Anstrengungen des jeweils anderen hätten sehen können und ab und zu ein Wechsel der Rollen (zumindest im Urlaub) stattfindet. Entsprechend unwissend sieht er auch die Trennung und kann es nicht verstehen.
    Alba ist eine ältere Dame, die vor Jahren eine tolle Affäre mit dem Schiffsarzt Sven hatte, auf den sie sich schon gefreut hat. Da sie vor hat, mal sehr alt zu werden, nutzt sie den Herbst ihres Lebens für Reisen an schöne Orte, die sie noch mal sehen möchte.
    Ich finde es großartig, wie die drei Charaktere miteinander verkettet sind - denn auch die so optimistische Wilma reist nicht grundlos alleine um die Welt. Neben der tiefgründigen Geschichte und dem spanenden Beziehungsgeflecht gibt es noch imposante Eindrücke der Flora und Fauna. Wen es interessiert, der wandelt auch auf Charles Darwins Spuren und wird ans Ende der Welt mitgenommen.

    Fazit: Toller und gefühlvoller Liebes-Reise-Drama-Roman als gradios vertontes Hörbuch. Ich konnte es nicht zur Seite legen.
  16. Cover des Buches Der Lord und die Rebellin (ISBN: 9783442366217)
    Christina Dodd

    Der Lord und die Rebellin

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Fran-Ci
    Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt.
    Es ist wunderschön geschrieben, ohne kitschig zu werden, 
    okay, vielleicht ein bisschen;)
    Aber die Charaktere sind willensstark und so gut beschrieben, dass man sich sehr gut ins sie hineinversetzen kann.
    Auch das Ende gefällt mir sehr gut, obwohl es etwas Klischeehaft ist.
  17. Cover des Buches Der Schlüssel der Magie - Die Diebin (ISBN: 9783734162664)
    Robert Jackson Bennett

    Der Schlüssel der Magie - Die Diebin

     (47)
    Aktuelle Rezension von: KataleyaDiamond


    Was für eine nervenaufreibende, fantastische Geschichte!


    "Der Schlüssel der Magie" entführt uns in eine völlig neu erschaffene Welt, in der die Gesetze der Physik durch Eigenschaftsveränderungen mittels sogenannter Skriben fast keine Rolle mehr spielen und mittendrin befindet sich Sancia. Eine junge Frau mit einer tragischen Vergangenheit, die durch außergewöhnliche Fähigkeiten jede Menge Aufträge als Diebin erledigt und dabei in den Besitz eines Gegenstandes kommt, der älter und wertvoller ist als alles, was sie bisher besessen hat. Ein Schlüssel. Nicht irgendein Schlüssel, sondern ein Schlüssel mit Bewusstsein, der mit Sancia kommuniziert,... doch wie ist all das möglich? Welches Geheimnis verbirgt sich hinter allem?


    In diesem ersten Band 'Die Diebin' der Gauner-Fantasy-Trilogie, werden wir in die Kenntnisse der bestehenden Welt eingeführt. Es wird ziemlich viel erklärt, was in bestimmten Situationen wirklich sehr hilfreich und wichtig für das Verstehen war, teilweise aber auch etwas störend den eigentlich vollkommen flüssigen Lesefluss unterbrochen hat. Und doch hat die magische Welt, wie Robert Jackson Bennett sie in seinem Buch erschaffen hat, etwas besonderes. Dieses Wirken von Magie, wie sie durch Skriben und Sigillen erzeugt wird, habe ich bisher noch in keinem Buch gefunden und fand es daher umso faszinierender und wirklich einzigartig. Ich war von Beginn an sehr neugierig auf die Geschichte und bin noch immer völlig gefangen.


    Jede Menge Machtspielchen, Intrigen, Experimente bestimmen das Leben und Treiben der sogenannten Handelshäuser rund um Sancia, doch all das ist nicht so tragisch, wenn man nicht gerade wie sie in den Focus eben jener rückt. 


    Ein Katz- und Maus-Spiel beginnt und nimmt ein unwahrscheinliches Ausmaß an, das keiner je erwartet hätte.


    Sancia beweist sehr viel Mut, hat mir aber zeitweise auch sehr Leid getan. Die ewige Gejagte zu sein, niemand wirklich vertrauen zu können und nur auf sich selbst zu hören, ist wirklich kein einfaches Los. Umso wundervoller ist es zu sehen, wie sie sich entwickelt. 


    Ganz verzaubert hat mich das schöne, passende Cover des Buches. Es birgt etwas geheimnisvolles und weckt noch einmal mehr die Neugier auf 'Der Schlüssel der Magie'.

  18. Cover des Buches Das Netz (ISBN: 9783832165192)
    Lilja Sigurðardóttir

    Das Netz

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Lesen78

    Kurzbeschreibung / Klappentext:

    Wer ist die attraktive Frau, die regelmäßig den Zoll am Flughafen von Reykjavik passiert? Je aufmerksamer der Zollbeamte Bragi sie beobachtet, desto sicherer ist er sich: Diese Frau hat etwas zu verbergen.


    Die junge Mutter Sonja hat bei einer schmutzigen Scheidung das Sorgerecht für ihren Sohn verloren. Sie setzt alles daran, ihn zurückzubekommen, kann sich aber nicht mal einen Anwalt leisten. Verzweifelt lässt sie sich darauf ein, Kokain nach Island zu schmuggeln. Nur ein paarmal, sagt sie sich.


    Agla, einst eine hochrangige Bankerin, hat ganz andere Probleme: Sie muss sich nach dem isländischen Finanzcrash unbequeme Fragen zu ihrer Rolle in einigen dubiosen Deals gefallen lassen. Kein Grund, nervös zu werden – denkt sie.
     

    Als sich Bragis, Sonjas und Aglas Wege kreuzen, entspinnt sich ein komplexes Netz der Kriminalität. Und bei jedem Versuch, sich daraus zu befreien, verstricken sie sich nur noch tiefer …

    Meine Meinung: 

    Das Netz ist der Auftakt der Island-Trilogie und dass es kein Einzelband ist, merkt man am Aufbau der Geschichte. Anders als bei einem Einzelband wird man deutlich langsamer in die Geschichte eingeführt und lernt nach und nach diverse Charaktere kennen. 

    Erzählt wird die Geschichte aus den Sichtweisen von Sonja der jungen Mutter, die um das Sorgerecht ihres Sohnes kämpft. Von Bragi, dem Zollbeamten der bei seiner Arbeit auf Sonja aufmerksam geworden ist. Und von Agla, der Bankerin mit einigen Problemen, die nicht nur ihren Job betreffen. 

    So unterschiedlich die Charaktere sind, so interessant sind sie auch. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, wann und wie diese drei zusammenkommen. Über das wann, wie und wo war ich dann aber doch überrascht. 

    Bewusst habe ich gesagt die Drei sind interessant, denn wirklich sympathisch waren sie mir alle nicht. Trotzdem hat mir die Zeichnung der Charaktere sehr gut gefallen, weil sie durch ihre unsympathische Art einfach real wirken. Klingt vielleicht jetzt etwas seltsam, aber ich kann es nicht anders erklären. 

    Die Geschichte entwickelt sich langsam, aber da es der erste von drei Teilen ist, war das zu erwarten. Trotzdem kommt, je mehr Informationen man erhält eine angenehme Spannung auf & man fiebert richtig mit. Vor allem weil auch einige brisante Überraschungen ans Tageslicht kommen, mit denen ich so nicht gerechnet habe. 

    Das Buchcover mit dem Eisberg finde ich sehr passen, denn genau so ist die Geschichte. Sie verändert sich langsam und wirkt dadurch etwas unterkühlt, hat aber eine unerwartete Tiefe. 

    Fazit:

    Eine Geschichte, die sich langsame verändert und dadurch etwas unterkühlt wirkt, aber eine unerwartete Tiefe hat. Ich bin schon sehr gespannt auf Band 2 der auch bereits bei mir eingezogen ist. Das Netz bekommt von mir 4 von 5 Sternen. 

    Das Buch wurde mir von NetGalley und dem Dumont Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung in keiner Weise beeinflusst hat.

  19. Cover des Buches Die unsichtbaren Stimmen (ISBN: 9783596184811)
    Carolina De Robertis

    Die unsichtbaren Stimmen

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Barbara62
    Drei Frauen stehen im Mittelpunkt dieser Familiensaga aus Uruguay:
    Pajarita, die Großmutter, wird auf dem Land geboren und zieht mit ihrem italienischen Mann nach Montevideo, muss aber für ihre vier Kinder mehr oder weniger alleine sorgen. Eva, die Tochter, Dichterin und Intellektuelle mit traumatischen Jugenderlebnissen, flieht nach Argentinien, lebt dort in den Kreisen der Bohème, findet aber erst nach ihrer Rückkehr ihr Glück. Salomé, die Enkelin, schließt sich jung den Tupamaro-Rebellen an und durchleidet  die ganze Grausamkeit der Militärdiktatur.

    So unterschiedlich ihre Lebenswege auch sind, alle drei Frauen kämpfen auf ihre Weise mutig um Unabhängigkeit.

    In ihrem großartig erzählten, tief berührenden Romandebüt zeichnet Carolina de Robertis, US-Amerikanerin mit Wurzeln in Uruguay, die Umbrüche des 20. Jahrhunderts in Lateinamerika nach und lässt in südamerikanischer Erzähltradition Bilder, Geräusche und Gerüche lebendig werden.

  20. Cover des Buches Die Rattenfängerin (ISBN: 9783442740079)
    Inger Frimansson

    Die Rattenfängerin

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches KGI - Tödliche Rache (ISBN: 9783802586781)
    Maya Banks

    KGI - Tödliche Rache

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Blubb0butterfly
    Eckdaten
    Band 2
    LXY-Verlag
    Übersetzung: Katrin Mrugalla und Richard Betzenbichler
    2013
    9,99 €
    ISBN: 978-3-8025-8678-1
    324 Seiten + 5 Seiten Buchvorstellungen

    Cover
    Das Cover ist schwarzblau. Links ist die Gesichtshälfte eines Mannes mit blauen Augen zu sehen. Wahrscheinlich haben alle Männer der Kelly-Familie blaue Augen. Die Frau läuft auf einem Steg Richtung Wasser.

    Inhalt (Klappentext)
    Der KGI-Agent Sam Kelly befindet sich auf einer Undercover-Mission in Mexiko, als er in einer zwielichtigen Bar auf die junge Sophie Lundgren trifft. Er ist sofort fasziniert von der Fremden und beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit ihr. Doch dann wird Sam zu einem gefährlichen Einsatz gerufen und muss die junge Frau zurücklassen. Als er kurze Zeit später versucht, sie wiederzufinden, ist Sophie verschwunden. Seitdem sind fünf Monate vergangen und Sam kann die geheimnisvolle Schönheit und die intimen Stunden, die er mit ihr verbrachte, noch immer nicht vergessen. Umso fassungsloser ist er, als Sophie plötzlich bei ihm auftaucht – verletzt und völlig verängstigt. Sie wird von Kriminellen verfolgt, die sie um jeden Preis tot sehen wollen. Doch nicht nur ihr Leben ist in Gefahr: Die Unbekannten haben es auch auf Sam und seine gesamte Familie abgesehen. Sam muss einsehen, dass Sophie nicht die Frau ist, für die er sie einst gehalten hatte. Und auch wenn er weiß, dass er ihr niemals wieder trauen kann, bleibt ihm keine andere Wahl, als Sophie vor der drohenden Gefahr zu schützen. Denn Sophie ist schwanger – mit Sams Tochter.

    Autorin (Klappentext)
    Maya Banks lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Texas. Wenn sie nicht schreibt, unternimmt sie gerne Reisen mit ihrer Familie.

    Meinung
    Ein weiterer toller Band der Reihe. Ich finde den Band sogar ein bisschen besser als den ersten Band. Hier geht es nämlich noch mehr Sache, vor allem wegen Sophies Familie. Und man kann diesen hier auch unabhängig vom ersten Band lesen.
    Ich hoffe, man erfährt noch mehr über Garrett. Er scheint nämlich Probleme zu haben und es wäre toll, wenn man seine Geschichte erfährt.
    Hier sind wirklich alle Familienmitglieder involviert und es geht richtig zur Sache. Und in Sophie findet sich eine unglaublich tapfere Frau wieder, die sich trotz Schwangerschaft immer noch standhaft zur Wehr setzen kann.
  22. Cover des Buches Panik (ISBN: 9783442461585)
    Gianluca Morozzi

    Panik

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Alondria
    Inhalt Mitten im Sommer auf einem Sonntag in Bologna stecken drei Menschen in einem Fahrstuhl fest: Claudia, eine Studentin, die als Kellnerin arbeitet, Tomas, der mit seiner Freundin nach Amsterdam ausreißen will, und Aldo, der ein Doppelleben führt. Aldo ist ein verheirateter Familienvater und psychopathischer Mörder. Die Luft im Fahrstuhl wird immer dünner und keiner hört die verzweifelten Hilferufe. Stundenlang sitzen die drei fest und als plötzlich das Licht ausgeht, wird es für Aldo immer schwieriger, sich zu beherrschen.
    Meine Meinung ......Also... wo soll ich anfangen? Ich habe noch nie ein so langweiliges und schlecht geschriebenes Buch wie dieses gelesen. Der Schreibstil erinnert an Schreibübungen in der Grundschule (kurz und abgehackt) und die Wortwahl ist teilweise sowas von niveaulos, dass es schon peinlich ist. Völlig uninteressante und mit der eigentlichen Story nicht im Zusammenhang stehende Passagen machen das Lesen zur reinsten Geduldsübung, da es einfach langweilig ist. Schon von vornherein weiß der Leser genau, was geschehen wird - dies trägt nicht gerade zum Aufbau der Spannung bei. Das einzig positive: Das Ende hat mich wirklich überrascht. Allerdings war die Überraschung nicht so groß, dass ich dieses Buch weiterempfehlen würde.
  23. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks