Bücher mit dem Tag "toni"

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39 Bücher

  1. Cover des Buches That Night - Schuldig für immer (ISBN: 9783596030330)
    Chevy Stevens

    That Night - Schuldig für immer

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Ach ja, ich habe das Gefühl, jeder mag Chevy Stevens Bücher außer mir -durchgängig Top-Bewertungen. Daher wollte ich es nun mit diesem "Thriller" noch einmal versuchen. Und jetzt bin ich immer noch enttäuscht.

    Die Story an sich ist gut. Eine Frau ist unschuldig im Gefängnis. Anklage: Sie habe zusammen mit ihrem Freund ihre Schwester ermordet. Im Laufe dieses Romans werden die Hintergründe aufgedeckt. Dabei werden Zeitsprünge vorgenommen zwischen den Geschehnissen damals vor dem Verbrechen und dem Heute, in dem die inhaftierte Protagonistin freigelassen wird.

    Schon beim Anfang hatte ich Probleme mich für die Vergangenheit der Protagonistin zu interessieren. Diese empfand ich als langweilig, öde und nervig. Dann entschied ich mich dafür abzubrechen und zum Ende zu wechseln, damit ich wenigstens den Ausgang erfahre. Und was soll ich sagen, das hat gereicht. Es hat gereicht, die ersten und letzten 50 Seiten zu lesen, den Mittelteil kann man sich dann denken. 

    Kurz um: Ich kann dieses Buch nicht empfehlen. Keine Spannung, nur Langeweile. Falls du zu der großen Menge der Bewunderer von Chevy Stevens gehörst, freut es mich, dass dir dieser Roman (kein Thriller) etwas geben konnte. Wahrscheinlich muss man mit einer anderen Vorstellung an dieses Buch herangehen. Erwarte hier keinen Thriller! Eher einen Unterhaltungsroman über vorhersehbare Teenagerprobleme.

    Fazit

    THAT NIGHT:SCHULDIG FÜR IMMER ist ein Thriller ohne Thrill mit einer vorhersehbaren Story ohne Überraschungsmomente -Es konnte mich nicht packen, nicht unterhalten, nicht emotional berühren.

    That nicht. Schuldig für immer| Chevy Stevens| Fischer Taschenbuch Verlag| 2015| 464 Seiten| 9,99€




  2. Cover des Buches Finstermoos - Aller Frevel Anfang (ISBN: 9783785577486)
    Janet Clark

    Finstermoos - Aller Frevel Anfang

     (173)
    Aktuelle Rezension von: sjule
    Vorweg mich stört schonmal eins: Es ist eine Reihe von 4 Büchern a um die 230 Seiten a 9,95 € . Das scheint mir eine reine Geldmache zu sein, denn man hätte die gesamte Geschichte auch in ein bis zwei Büchern und eventuell etwas komprimierter bringen können. 

    Wir lesen zwei Zeitstränge in Finstermoos. Zum einen den, in dem Mascha aus Berlin mit ihrer Mutter in das hinterwäldlerische Dorf Finstermoos kommt, in dem gerade ein Babyleiche in der Baugrube von Valentins Vater gefunden wurde. Seine Freunde Luzi und Basti begleiten ihn und erleben einige Abenteuer. 
    Das ganze Dorf scheint Dreck am Stecken zu haben.
    Zum anderen sitzen Basti, sein Bruder und Valentin in einem Bunker fest und versuchen rauszukommen. Doch wie sind sie darein gekommen. Und wo sind Mascha und Luzie. 

    Gerade zu Beginn hat man viele Fragezeichen. Nicht weil die Story das hergibt, sondern weil man mit Personen und Verhältnissen nur so zugeschmissen wird und man einfach immer wieder durcheinander kommt. Ich habe mehr als die Hälfte des Buches gebraucht um alles zu sortieren. 

    Die Irrungen und Wirrungen sind dann zwar interessant und Janet Clark schafft es auch ein paar spannende Szenen einzubauen, doch endet das Buch gerade als es Fahrt auf nimmt sehr abrupt nach 225 Seiten.
  3. Cover des Buches Lauras letzte Party (ISBN: 9783518465905)
    J. K. Johansson

    Lauras letzte Party

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Lisa173

    Vieles wird im Laufe des Buches angeteasert, aber nie wirklich zu Ende geführt. Die Charaktere bleiben alle gesichtslose Gestalten, mit denen man nicht sympathisieren kann. Das Ende fühlt sich eher an den Haaren herbeigezogen an, als ein gut überlegtes Ereignis, was im Laufe der Geschichte heimlich aufgebaut wird.

    Sehr enttäuschend

  4. Cover des Buches Finstermoos - Am schmalen Grat (ISBN: 9783785577493)
    Janet Clark

    Finstermoos - Am schmalen Grat

     (119)
    Aktuelle Rezension von: -Coco-

    Meinung:

    Band zwei schließt nahtlos an seinem Vorgänger an, und man findet sich schnell wieder zurecht. Unsere Protagonisten in diesem Band sind, wie auch im vorherigen, Basti, Valentin, Luzie, Mascha und wie vorhergesehene rückt auch Nic in diesen Bund.

    Diese versuchen nun herauszufinden was mit Maschas Mutter passiert ist, weshalb sie sich auf die Suche nach dieser machen. Bei der Suche kommen sie nicht nur Geheimnissen nahe, stellen Vermutungen darüber auf, was im Dorf eigentlich passiert oder was hier früher passierte, sondern werden auch noch von einem Mysteriösen „Typen“ verfolgt, der sie umbringen will. 

    Anscheinend ist alles etwas kompliziert und miteinander verknüpft. Alle Streitereien der Väter von Luzie und Basti und auch die Probleme die man mit Valentins Familie hat, alles hat anscheinend einen Ursprung, der schon viel früher begann. Wobei auch die Familie von Mascha darin verwickelt ist. Wie??? Keine Ahnung.

    Die Geschichte wird spannend aus den verschiedensten Sichten erzählt, und immer, wenn man denkt man hat einen Hinweis oder hat ein Geheimnis gelüftet, kommen widere welche dazu und man steht am Anfang. Wie auch im vorherigen Band werden Sequenzen aus der nahen Zukunft dazwischen gespielt, wobei diese hier von Nic geschildert werden.

    Die Figuren sind sympathisch, unterschiedlich und ihre Freundschaft hält sie zusammen, obwohl auch immer wieder Krisen, durch Geheimnisse etc. entstehen, ziehen sie trotzdem an einem Strang und versuchen gemeinsam den Geheimnissen von Finstermoos auf die Spruen zu gehen.

     

    Fazit:

    Eine gelungene Fortsetzung, die nicht nur nahtlos an Band 1 anschließt, sondern auch spannend weitergeht und einen fesselt!!!


  5. Cover des Buches Glückskinder (ISBN: 9783453424067)
    Teresa Simon

    Glückskinder

     (123)
    Aktuelle Rezension von: EngelAnni

    Ich habe "Glückskinder" zum Geburtstag geschenkt bekommen. Lt Klappentext ist es ein Buch, was ich mir auch selbst gekauft hätte.

    Lt Klapentext werden sich die Münchnerin Toni und die ehemalige KZ-Insassin Griet begegnen. Zuerst mögen sie sich nicht, dies soll sich aber im Laufe der Geschichte ändern. Außerdem soll es um die harten Nachkriegsjahre gehen, in denen die Münchner Bevölkerung kaum etwas zu essen hat und der Handel auf dem Schwarzmarkt floriert.

    Die Hintergrundgeschichte, in der das harte Leben im Nachkriegsdeutschland beschrieben wird, gefällt mir sehr gut. Ich habe bisher hauptsächlich Bücher gelesen, die mit Kriegsende auch zu Ende waren. Deswegen habe ich mich gefreut, etwas mehr über die harten Jahre bis 1948 zu erfahren.

    Die Autorin gibt einen gute Eindruck in die Entbehrungen, die die Hauptfiguren erleiden müssen und es ist auch spannend geschildert, wie der Handel auf dem Schwarzmarkt entsteht.

    Leider gerät diese Geschichte etwas in den Hintergrund, da die seichten Liebesgeschichten in den Vordergrund gerückt werden. Diese Geschichten passen eher in einen "schmalzigen" Liebesroman, aber nicht richtig in den historischen Kontext. Es läuft alles ein bisschen zu glatt und gipfelt darin, dass ein früherer Nazianhänger eine polnische Jüdin heiratet.

    Ich kann daher leider nur 3 Sterne vergeben.

  6. Cover des Buches Finstermoos - Im Angesicht der Toten (ISBN: 9783785577509)
    Janet Clark

    Finstermoos - Im Angesicht der Toten

     (92)
    Aktuelle Rezension von: -Bitterblue-
    Nun ist bereits der dritte Band beendet und ich bin schon so gespannt wie die Reihe enden wird.
    Der Anfang von Band 3 war etwas fad, gut zu lesen, aber auch nicht so sonderlich spannend. Dafür wird es gegen Ende richtig spannend. Einige neue Details kommen ans Licht und manches Puzzelstück setzt sich zusammen.
    Ich will endlich wissen wie die Freunde in den Bunker kamen und vorallem warum!! Ich hoffe auf ein gigantisches Finale
  7. Cover des Buches Finstermoos  - Bedenke das Ende (ISBN: 9783785577516)
    Janet Clark

    Finstermoos - Bedenke das Ende

     (79)
    Aktuelle Rezension von: -Coco-

    Nun endlich erfahren wir, was es mit den ganzen Geheimnissen in Finstermoos auf sich hat! Doch finden die Freunde Maschas Mutter? Und kommen sie auch gut davon?

    Meinung:

    Der Schreibstil der vierten Runde in Finstermoos, ist wie auch in den anderen Bänden wirklich gut, jugendlich und schnell zu lesen. Das heißt, man kommt gut voran und kann die Rätsel endlich mit den Protagonisten lösen.

    Dieser Folgeband schließt spannend und nahtlos an seinem Vorgänger an, wobei die Spannung eigentlich immer vorhanden bleibt. Neben traurigen und gefährlichen Ereignisse, Enthüllungen und Erkenntnisse, ziehen die Freunde so gut es geht an einem Strang, um herauszufinden, wer ihnen denn an den Kragen will, und was nun wirklich passiert ist. So begeben sie sich eigenhändig auf Nachforschungen und müssen sich gegen vieles wappnen, das auf sie zukommt.

    Am Schluss überschlagen sich die Ereignisse, es kommt zu einem letzten gefährlichen Kampf und alle verschiedenen Puzzlestücke wurden zu einer ganzen Geschichte zusammengefügt! Menschen die man vorher anders einschätzte, entpuppten sich zu richtige Beschützern und Rettern oder zu den gefährlichsten Ganoven.

    Fazit:

    Ein toller, spannender und gelungener Abschluss der Reihe. Es passierten so viele verschiedene Dinge und es war wirklich toll. Auch die Auflösung fand ich wirklich geglückt und ich kann diese Reihe wärmsten weiterempfehle!


  8. Cover des Buches Dunkle Havel (ISBN: 9783954515073)
    Tim Pieper

    Dunkle Havel

     (69)
    Aktuelle Rezension von: hapedah

    Vor 16 Jahren verschwand Toni Sanftlebens Frau Sofie spurlos und ließ nicht nur ihren Ehemann, sondern auch den kleinen Sohn Aroon zurück. Unzufrieden mit den Ermittlungen macht er schließlich selbst eine Ausbildung bei der Polizei und auch in der Gegenwart werden Tonis Gedanken noch von der Suche nach seiner Frau beherrscht. Als er zu einem Mordopfer gerufen wird, in dessen Tasche ein Foto von Sofie gefunden wurde, ist der Hauptkommissar wie elektrisiert und stürzt sich voller Elan in den neuen Fall - sehr zum Unmut seines Vorgesetzten, dem nur die nächste Beförderung wichtig ist. 

    "Dunkle Havel" von Tim Pieper ist der erste Fall um Hauptkommissar Toni Sanftleben, inzwischen gibt es bereits vier nachfolgende Bände. Ich habe den sympathischen, zum Glück nicht perfekten Ermittler zunächst mit dem fünften Fall kennen gelernt und war danach neugierig auf seine private Vorgeschichte, was mich veranlasste, die ersten vier Bände zu kaufen. Mit dem Reihenstart bin ich nun rundum zufrieden. Wie erhofft, habe ich viel über Tonis Vergangenheit erfahren können, was für mich neben der eigentlichen Krimihandlung den Reiz dieses Buches ausgemacht hat. 

    Wer bei einem Krimi ausschließlich an den harten Fakten rund um Tat und Tätersuche interessiert ist, wird hier enttäuscht werden, der Autor stellt auch die privaten Belange seines Ermittlers ausgiebig vor. Meiner Meinung nach gewinnt die Figur dadurch an Tiefe, ich hatte bald den Eindruck, Toni schon gut zu kennen und auch seine Beziehung zu Sohn Aroon fand ich zufriedenstellend beschrieben. Dabei ist die Spannung für mich keineswegs auf der Strecke geblieben, ich mochte das Buch bis zur letzten Seite kaum aus der Hand legen. 

    Wie es sich für einen guten Regionalkrimi gehört, war der Hintergrund, hier das idyllische Havelland, ausführlich vorgestellt. Obwohl ich die Gegend bisher nur vom vorbei Fahren auf der Autobahn kenne, ist es Tim Pieper gelungen, in mir die Lust auf einen Urlaub im Havelgebiet zu wecken. Damit hat der Roman alles erfüllt, was ich mir davon versprochen habe, so dass ich gern eine Leseempfehlung ausspreche. 

    Fazit: Toni Sanftlebens erster Fall stellt den Ermittler umfassend vor, der Fall ist spannend geschrieben und die idyllische Region, in der der Krimi spielt, lädt zu einem Besuch ein. Ich habe das Leseerlebnis von der ersten bis zur letzten Seite genossen und empfehle es daher gern weiter. 

  9. Cover des Buches Maria, ihm schmeckt's nicht! (ISBN: 9783548283388)
    Jan Weiler

    Maria, ihm schmeckt's nicht!

     (1.137)
    Aktuelle Rezension von: MoniqueH

    Jan Weiler schreibt Geschichten die teils basiert sind auf sein eigenes Leben. Dieses Buch beschreibt den Anfangsjahren in seine Beziehung, später Hochzeit und die ersten Lebensjahre. Wichtig ist dabei das er eine Frau geheiratet hat die eine italienische Vater hat. Vieles in dieses Buch dreht um den Vater. Der ist originell und sich selbst. Jeder muss sich ihm anpassen ob er will oder nicht es passiert einfach. Jan kommt dadurch in viele komisch und unmögliche Situationen und erzählt es so als ob man selbst daneben sitzt.

    Lachen vorprogrammiert.

  10. Cover des Buches Brooklyn (ISBN: 9783423086493)
    Colm Tóibín

    Brooklyn

     (73)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Gleich mal vorweg, hierbei handelt es sich um ein ruhiges Buch, ohne großes Drama – das fand ich sehr angenehm. Trotzdem ist es nicht uninteressant und vor allem ist es gut geschrieben. Es fängt die Stimmung bzw. die Atmosphäre der Geschichte sehr gut ein.

    Auch die Stimmung der Protagonistin, wie sie sich eher unfreiwillig auf die große Reise macht und wie es ihr in der großen, fremden Stadt geht, fängt das Buch gut ein.

    Auch die jeweiligen Kulissen sind sehr schön eingefangen, egal ob es ein überfüllter kleiner Laden in der Provinz ist, ein dunkler enger Raum auf einen Schiff oder die Wohngemeinschaftsverhältnisse in New York.


    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Jede Figur die auftaucht hat seine Eigenarten und diese werden (meist) charmant inszeniert.

    Ich mochte die Protagonistin und bin ihr sehr gerne durch ihre Geschichte gefolgt (außer zum Ende, aber dazu später mehr).

    Sie ist ein normales Mädchen, sie hat auch Ängste, lässt sich von diesen aber nicht einnehmen. Sie geht irgendwie ihren Weg – das hat mir wirklich gut gefallen.


    Viele Themen werden eher unterschwelliger behandelt, wie z.B. Rassismus. Trotzdem wird alles mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und Respekt behandelt.

    Auch solche Themen wie Heimweh tauchen auf oder wie es ist in einer neuen Stadt (in einem neuen Leben) alleine klar kommen zu müssen.

    Das Buch erzählt die Geschichte von Eilis, wie sie von zu Hause weggeht und das erste Mal auf eigenen Beinen stehen muss. Demzufolge ist es irgendwie auch ein Buch über das erwachsen werden.


    Obwohl es auch um Liebe geht, ist das Buch diesbezüglich nicht unbedingt nüchtern, aber auch nicht gerade euphorisch. Es ist nicht gänzlich unemotional, aber auch nicht wirklich emotional, sondern fast schon abgeklärt. Das hat mir gelegentlich Schwierigkeiten bereitet.

    Das Buch hat Charme und auch einen gewissen unterschwelligen, leisen Witz. Das hat mir sehr gut gefallen.


    Das Buch ist in vier Teile untergliedert und die ersten drei haben mir wirklich richtig gut gefallen – im letzten Teil musste ich mich jedoch sehr über die Protagonistin ärgern.

    Es missfiel mir, sie beim selbstbelügen zu beobachten und wie sie sich die Tatsachen verdreht und einfach nicht ehrlich zu sich oder anderen ist.

    Ich fand es zwar gut dargestellt, wie sie nach langem wieder nach Hause zu Besuch kommt, wie schnell sie in alte Rollen verfällt, wie vertraut und anders sich das alte zu Hause anfühlt.

    Und dennoch, ich muss sagen, dass mich das Buch auf diesen letzten Seiten verloren hat. Es wirkte auch wie im Zeitraffer verfasst – es wurde mir als Leser keine Zeit gegeben, den Verlauf und Eilis Umschwung nicht nur zu lesen, sondern zu verfolgen und somit zu verstehen.

    Dadurch hat auch die Protagonistin bei mir sämtliche Sympathien verloren. Denn dadurch wurde mir klar, dass sie eine schwache Person ist. Sie ist wankelmütig, hat eigentlich bis zu Letzt keine Entscheidung aus eigener Kraft getroffen und hat sich nie für irgendein Verhalten verantwortet und das ist feige. Es ist nicht mal gänzlich unnachvollziehbar, vielleicht ist es sogar menschlich, aber für einen Roman hätte ich mir etwas anderes/mehr gewünscht.

    Kurzum, das Ende war totaler Rotz und hat mir fast das ganze Buch kaputt gemacht. Ich habe mir aber fest vorgenommen, von den paar Seiten, nicht das ganze Buch madig zu machen – aber leicht fällt mir das nicht.


    Wer sich übrigens nicht spoilern lassen möchte, sollte auf gar keinen Fall den Klappentext lesen! Der erzählt den kompletten roten Faden des ganzen Buches.


    Fazit

    Das Buch hat mir über weite Strecken sehr gut gefallen. Es ist ruhig, aber schön erzählt. Wenn nur das katastrophale Ende nicht wäre, was mir fast das ganze Buch kaputt gemacht hätte.

    (Wobei ich mit ihrer leider eben nicht ganz selbst getroffenen Entscheidung leben kann)

  11. Cover des Buches Eisfieber (ISBN: 9783404156689)
    Ken Follett

    Eisfieber

     (494)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Eisfieber von Ken Follett aus dem Lübbe Verlag

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    🦠 Inhalt

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    Toni ist Sicherheitschefin bei einer Firma die mit Viren forscht um Medikamente herzustellen. Das Buch beginnt damit, dass zwei Dosen eines Medikamentes fehlen.

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    🦠 was mir gefallen hat

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    Ken Follett ist einfach immer wieder einer meiner Lieblingsautoren. Er schafft es mit diesem Buch mich zu informieren und zu unterhalten.

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    Man lernt die Protagonisten kennen und begleitet sie teilweise entspannt oder Fingernägelkauend vor Aufregung bis zum Showdown.

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    Man fiebert mit oder regt sich auf... herrlich, wenn ein Buch das schafft.

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    Das Buch ist schon etwas älter... aber gerade jetzt mit einer Pandemie... sehr aktuell.

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    🦠 was mir nicht so gut gefallen hat

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    Hmmmm... vielleicht, warum habe ich das Buch nicht schon vorher gelesen?

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    🦠 Fazit

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    Lesen! Ein erstgemeinter Lesetipp von mir.

  12. Cover des Buches 8 Tage im Juni (ISBN: 9783414823632)
    Brigitte Glaser

    8 Tage im Juni

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Becci5997

    Inhalt: 

    „Jenny und Lovis trennen Welten: Lovis‘ Vater verdient gut, Jenny aber weiß oft nicht, wie sie das nächste Abendessen für ihre Familie organisieren soll. Der Zufall führt die zwei zusammen: Als Lovis spätabends an einer U-Bahn-Haltestelle überfallen und von den Angreifern auf die Gleise gestoßen wird, ist es Jenny, die ihn im letzten Moment auf den Bahnsteig zieht. Bevor die Polizei kommt, läuft sie weg. Lovis geht das Mädchen mit den roten Haaren nicht mehr aus dem Kopf, er möchte sie unbedingt wiedersehen. Auch Jenny denkt an den fremden Jungen, will ihn aber so schnell wie möglich vergessen. Denn einer der Schläger ist ein Junge aus ihrer Siedlung, mit dem sie schon im Sandkasten gespielt hat. Wenn sie den verrät, steckt sie erst recht in Schwierigkeiten. Aber Lovis gibt so schnell nicht auf …“
     Quelle: Buchrücken „8 Tage im Juni“ von Brigitte Glaser


    In „8 Tage im Juni“ prallen regelrecht zwei Welten aufeinander. Jenny und Lovis treffen sich das erste Mal, als sie ihm nach einem Überfall das Leben rettet. Während Lovis in einer normalen Wohngegend lebt, verbringt Jenny ihr Leben in einer Art Sozialsiedlung. Die einzige Gemeinsamkeit, die die beiden haben ist, dass ihnen jeweils ein Elternteil fehlt. Während Lovis „nur“ mit starkem Stottern zu kämpfen hat, muss Jenny sich um ihre kranke Mutter und ihren kleinen Bruder kümmern und nebenbei dafür sorgen, dass täglich etwas zu Essen vorhanden ist. Und wer hätte es gedacht – nach seiner Rettung verliebt sich Lovis in Jenny. Aber beide haben nicht nur das Problem, dass sie lernen müssen, wie man Verständnis füreinander aufbringt…


    Ich muss sagen, dass mir die Geschichte um Jenny und Lovis überhaupt nicht gefallen hat. Zuerst einmal täuscht das Cover ziemlich. Abgebildet ist ein junges verliebt wirkendes Paar, aber von den großen Gefühlen kann man kaum etwas in der Geschichte finden. An einer Stelle kommt es zu einem Kuss, allerdings konnte man das vorher überhaupt nicht erahnen, da man meiner Meinung nach nicht merken konnte, dass sich da überhaupt etwas anbahnt. Das empfand ich als ziemlich merkwürdig und so wirkte die minimal romantische Handlung auf mich ziemlich erzwungen.

    Das könnte allerdings auch daran liegen, dass Brigitte Glaser eigentlich Krimi-Autorin ist. Dieser Teil des Buchs war auch absolut nicht verkehrt (bezogen auf den im Klappentext angesprochenen Überfall), nur sie hat versucht mindestens zwei Bereiche zu vereinen und das in meinen Augen leider nicht geschafft. Der Schreibstil war in Ordnung, aber leider gab es für mich eine Menge an vollkommen nebensächlichen Informationen. Und auch der Titel des Buchs sagt nicht viel mehr aus, als dass sich die Handlung über die genannte Tagesanzahl erstreckt.


    Ich hatte mir deutlich mehr von der Geschichte erhofft und versprochen, deshalb war dieses Buch für mich leider ein Flop.

  13. Cover des Buches Buddenbrooks (ISBN: 9783596521487)
    Thomas Mann

    Buddenbrooks

     (2.363)
    Aktuelle Rezension von: AnnikaKemmeter

    Ein großes Stück Weltliteratur. Die Erzählweise ist erstklassig. Die Charaktere nur im Außenblick stereotyp, entfalten ihre Facetten, sobald sich der Autor ihnen zuwendet. Leider hat es auch seine Längen, vielleicht besonders für den heutigen Leser. Aber die Botschaft kommt auf leisen Sohlen und unaufdringlich erst ganz am Ende. Warum geht diese Familie unter? Für mich führt der falschverstandene Stolz und der selbsterzeugte Druck zu den entscheidenden Fehlentscheidungen.

  14. Cover des Buches Falsche Nummer, richtiger Mann (ISBN: 9782919805389)
    Elle Casey

    Falsche Nummer, richtiger Mann

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbella

    Die Protagonistin May stolpert, auf Grund von einer Verkettung verschiedener Umstände, mitten in eine Bikerbar und gerät direkt in die Schusslinie eines Kriminellen. Ozzie, der zottelbärtige Muskelberg rettet sie und lässt dadurch seine Undercover-Rolle auffliegen.
    Und schon befindet sich May mitten in den Ermittlungen der privaten Sicherheitsfirma "Bourbon Street Boys" wieder.
    Der Schreibstil lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen. Die Story sprüht nur so vor witzigen Momenten und Sprüchen der Charaktere, ohne dabei lächerlich oder albern zu werden. Ebenso bekommt man als Leser einen guten Einblick in die Arbeit und tägliche Routine einer Sicherheitsfirma. Ich habe mich für ein paar Stunden nett unterhalten gefühlt, allerdings hätte ich mir gewünscht, mehr von Ozzie als Charakter und Liebesgeschichte von ihm und May zu lesen. Das ging mir zwischen Schusswechsel und Trainingsprogramm zu flott. Plötzlich wird sich gegenseitig die große Liebe gestanden und dann ist das Buch zu Ende. Das ging mir einfach zu schnell.

  15. Cover des Buches Wir tun es für Geld (ISBN: 9783548281445)
    Matthias Sachau

    Wir tun es für Geld

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Wuschel88

    Das Buch sollte eine schnelle und lustige Lektüre zwischen zwei ernsten Wälzern sein. Dass das Buch dann allerdings so schnell zu Ende gelesen sein würde, hatte ich dann doch nicht erwartet. Innerhalb eines Abends hatte ich das Buch durch und das, obwohl ich gerade erst den ersten dicken Wälzer beendet und eigentlich irgendwie schon genug für den Tag gelesen hatte, dachte ich.

    Ich musste mich schon zwingen, das Buch zur Seite zu legen, denn es ist wirklich witzig und unterhaltsam geschrieben. Auch wenn man kein HiFi und Jazz Freak ist, sind die Ausführungen dazu nicht zu ermüdend. Es ist gut geschrieben und einfach zu lesen. Kleine "Tagebucheindrücke" vom neuen Nachbarn geben immer wieder eine andere Sicht auf das Geschehene, ohne aber zu viel zu verraten. Das finde ich eine sehr witzige und auflockernde Idee.

    Es war auch nie so übertrieben "lustig", dass ich das Gefühl hatte, mich fremdschämen zu müssen. Gerade bei Filmen geht es mir öfter so, dass ich bei zu übertriebenen Szenen "Pause" drücke, weil ich mir denke, dass das jetzt nicht wahr sein kann. Das hatte ich bei dem Buch nie, auch wenn ich bei dem Titel fast schon so etwas erwartet hätte.

  16. Cover des Buches Höllenflirt (ISBN: 9783401063867)
    Beatrix Gurian

    Höllenflirt

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Leselupe2go

    Siehe auch mein Video auf Youtube

    Es geht um die 16-jährige Toni. Sie ist Sängerin in einer Punkband, hat knallig gefärbte Haare, und gibt nach außen hin die Rebellin, innerlich ist sie aber doch ein braves, nettes Mädchen. Dann trifft sie Valle, der sie vor allem interessiert, weil er etwas Gefährliches, Unberechenbares an sich hat und sich vollkommen unkonventionell verhält.

    Es stellt sich heraus, dass er teuflische Geheimnisse hat, die Toni eher abstoßen. Um nicht prüde zu wirken, lässt sie sich aber doch darauf ein und erlebt ab diesem Zeitpunkt eine schlimme Überraschung nach der anderen.

    Zunächst war mir diese Toni nicht besonders sympathisch, weil sie nach außen hin etwas zeigt, was sie gar nicht empfindet und einfach nur ein trotziges Mädchen ist, das nicht weiß, wohin im Leben. Sie will zu Beginn der Geschichte einfach nur besonders sein und spielt die Rebellin. Aber sie macht durch die schockierenden Erlebnisse, die sie herausfordern und dazu antreiben, herauszufinden, wer sie ist und was ihr wichtig ist, eine rasante Entwicklung durch.

    Schon bald konnte ich mich gut in sie hineinversetzen, in den jungen Menschen, der seine Identität sucht und dabei sich selbst findet.

    Die Verbundenheit zwischen Schwestern ist ebenso ein Thema, wie das Meistern schwieriger Familiensituationen und die Erkenntnis, dass man nicht gegen alles sein muss, um sich von den anderen zu unterscheiden, sondern sich für das einsetzen kann, was einem am Herzen liegt, um zu zeigen, wer man ist.

    Ein tolles Jugendbuch, von dem Themen her bestimmt sehr ansprechend für alle Leser ab 14

    Viel Spaß beim Selberlesen!

  17. Cover des Buches Mein Bett ist halbvoll (ISBN: 9783426788288)
    Singlefrau

    Mein Bett ist halbvoll

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Meloenchenx3
    Ich muss leider zugeben das ich von dem Buch einiges erwartet habe. Richtig umgehauen hat es mich aber nicht,aber jeder hat ja einen eigenen geschmack.

    An sich ist es schön flüssig geschrieben nur es fehlt dieser Kick, es gab ein paar Passagen bei denen ich wirklich schmunzeln musste mehr kam aber wirklich auch nicht zustande.
    Toni war für mich als Protagonistin auch nicht wirklich greifbar , ich konnte in ihre Welt in dem Sinne nicht wirklich finde. Es kam so an als würde Toni was festes wollen und im anderen dann doch wieder nicht.
    Ich kam mit dem verlauf der "Geschichte" leider nicht klar , leider erfuhr man auch nicht sonderlich viel von Toni meiner Meinung nach.
    Was auch widersprüchlig war, Toni möchte keine Kinder haben ,schläft aber mit einem verheirateten Mann und regt sich auf weshalb dieser so eine meinung gegenüber der zeugung hat. Mir ist auch oft im Text rübergekommen das Toni sich und ihre Lover als erwachsen bezeichnet. Scheinbar haben wir 2 verschiedene Definition davon. Da ich mich als relativ junger Mensch manchmal wirklich für Tonis Verhalten geschämt habe.

    Um es nun kurz zusammen zufassen schöner,flüßiger Schreibstil , aber das Buch bzw die Handlung und die Geschichte (ich hab sie leider nicht wirklich gefunden) sind nicht meines. Meiner Erachtens nach würde ich das nicht empfehlen ,aber jeder hat ja einen anderen Geschmack. Mir hat das Buch leider nicht zugesagt ,denn die paar Stellen zum schmunzeln haben es leider nicht sonderlich rausgerissen.
  18. Cover des Buches Flips - Ein Wollschwein legt los (ISBN: 9783747800331)
    Mascha Matysiak

    Flips - Ein Wollschwein legt los

     (46)
    Aktuelle Rezension von: BienchenMaja

    Eines Tages trifft Toni auf ihrem Schulweg ein wolliges Schweinchen. Sie nennt es Flips, denn es liebt Erdnussflips über alles. Schon immer hat sich Toni ein eigenes Haustier gewünscht, also nimmt sie es einfach mit nach Hause. Zusammen mit Flips wird Tonis Alltag zu einem richtigen Abenteuer...

    Meiner Meinung nach ist dieses Buch sehr spannend und oft auch ziemlich lustig. Flips ist ein verrücktes Schweinchen und macht es Toni nicht immer leicht. Aber dafür gibt es zumindest etwas zum Lachen.
    Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, aber an ein paar Stellen ist es mir (10 Jahre alt) schwer gefallen, zu verstehen, was die Autorin sagen wollte.
    Mir hat dieses Buch sehr gefallen. ich würde es auf jeden Fall allen weiterempfehlen, die gerne lachen und Abenteuer erleben.
    Es ist sehr schade, dass es keinen zweiten Band gibt. Den hätte ich auf jeden Fall gleich bestellt.

  19. Cover des Buches Wunderlich fährt nach Norden (ISBN: 9783596030378)
    Marion Brasch

    Wunderlich fährt nach Norden

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Naibenak

    Herr Wunderlich ist Anfang 40 und wurde gerade von seiner Freundin Marie verlassen. Geschieden ist er auch bereits – seinen Sohn aus dieser Ehe hat er seit über 10 Jahren nicht mehr gesehen.

     „Wunderlich war der unglücklichste Mensch, den er kannte. Er kannte zwar nicht viele Menschen, doch was spielt das für eine Rolle, wenn das Unglück größer ist als man selbst.“ (Zitat S. 5)

    Als Wunderlich also kurz nach Maries Auszug auf dem Dach seines Hauses im Selbstmitleid schwimmt, bekommt er eine Nachricht auf seinem Handy – von „Anonym“ – mit dem Wortlaut: „Guck nach vorn“. Fortan entwickelt sich die wunderliche Geschichte eines Mannes, der mit „Anonym“ kommuniziert und auf der Suche ist. Was er letztendlich findet,  hätte er so niemals erwartet.

    Ich muss schon sagen, diese Geschichte von Marion Brasch ist äußerst verwunderlich – der Name ist quasi Programm ;-) Wunderlich begibt sich also auf die Reise nach Norden und gerät währenddessen von einer verrückten Situation in die nächste. Als Leser fragt man sich immer wieder: wie kann das jetzt sein? Was hat das zu bedeuten? Ist das jetzt doch eher ein Märchen? Am Ende des Romans angelangt, sage ich: ja! Ein Märchen. Ein wunderbar erfrischendes, amüsantes, berührendes Märchen, das auch sehr viele Wahrheiten in sich birgt. Wunderlich trifft auf Finke, Tony, den Schönen Ringo, das Mädchen im Zug mit ihrem Opa… viele unterschiedliche Menschen, die ihn verändern. Anfangs noch auf der Flucht vor seinem trübsinnigen & leeren Leben, entdeckt er auf der Reise mehr und mehr die schönen & einfachen Momente, die ein Leben lebenswert machen. Aber auch Momente des Zögerns und beinahe Kapitulierens bleiben nicht aus. Die Autorin erzählt Wunderlichs wunderliche Geschichte mit viel Wärme und Leichtigkeit und mit jeder Menge Komik. Schon sehr schnell ist mir dieser Mann ans Herz gewachsen und ich habe ihn neugierig und teils mit klopfendem Herzen von einer Station seiner Reise zur nächsten begleitet. Am Ende hat mich Marion Brasch etwas ratlos und - zugegeben – leicht enttäuscht zurück gelassen. Aber das Ende ist noch nicht das Ende ;-) Das Buch lädt zum Nachdenken ein – über das Ende des Romans und über noch viel mehr.

    Fazit:  Ein herzerfrischender, witziger Roman, der sich fließend lesen lässt und mich voll und ganz gefangen genommen hat. Ein modernes Märchen, das nicht unbedingt ein Märchen bleiben muss, weil man so einiges wahr werden lassen kann. Oder besser: „… eine Liebeserklärung an die sonderbaren Momente des Lebens: eigensinnig, komisch und berührend.“ (Zitat Klappentext) Bitte mehr davon Frau Brasch! Danke :-)

    (Anmerkung: gelesen und rezensiert in 2015)

  20. Cover des Buches Drecksspiel (ISBN: 9783746704265)
    Martin Krist

    Drecksspiel

     (169)
    Aktuelle Rezension von: Cat78

    Anfangs herrscht ein ganz schönes Chaos. Die Sprünge zu den einzelnen Handlungen waren zu Beginn echt verwirrend, zumal es recht lange dauert bis man die Zusammenhänge erkennt. Allerdings bin ich das bei Martin Krist ja auch schon gewohnt und war so diesemal vorbereitet. Zettel und Stift lagen schon bereit.

    Doch sobald sich die ersten feinen Verbindungen bilden wird es einfacher.

    Die Story an sich ist gut ausgearbeitet und durch die verschiedenen Einzelgeschichten die am Ende ein Gesammtbild ergeben wird es nicht langweilig. 

    Die Kunst genau dann in eine ander Handlung zu springen wenn es bei dem einem Strang gerade spannend wird, hat der Autor, zu meinem Leidwesen, anscheinend perfektioniert.

    Die Figuren waren autentisch und ihr Handeln war logisch. Auch die Vorgeschichte der einzelnen  Protas waren gut ausgearbeitet.

    Zum Schluss nahm die Geschichte dann an Fahrt zu und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

  21. Cover des Buches Kreuzblume (ISBN: 9783734103872)
    Andrea Schacht

    Kreuzblume

     (77)
    Aktuelle Rezension von: lissy94

    Meine Meinung


    Cover

    Das Cover zeigt die mittelalterliche Stadt Köln, mit dem Kölner und eine Frau die wahrscheinlich die Protagonistin Antonia sein soll. Das Cover passt zum Inhalt des Romans und


    Schreibstil und Inhalt

    In jedem Kapitel wird von einer anderen Person, die in der Geschichte vorkommt erzählt. Am Anfang war dies etwas verwirrend, bis man die ganzen Charaktere kennengelernt hatte. Anfangs laufen diese Erzählstränge nebeneinander her, bis sich das Ganze mehr und mehr zusammenfügt und sich die einzelnen Erzählstränge miteinander verbinden.

    Teilweise sind manche Kapitel etwas langatmig und ich war nahe dran die ein paar Seiten zu überspringen, was ich dann auch gemacht habe. Dies macht bei diesem Buch absolut nichts aus, die Handlung blieb trotzdem klar, obwohl ich immer mal wieder ein paar Seiten übersprungen habe.

    Ansonsten lässt sich das Buch gut lesen. Besonders die Beschreibungen sind sehr detailliert und so konnte ich mich gut in die Zeitepoche eindenken und mir das Geschehene gut vorstellen.


    Am Anfang der Geschichte wird die Hauptprotagonistin Antonia oder Toni wie sie genannt wird vorgestellt. Wegen des Krieges hat Toni keine leichte Kindheit und da ihr Vater der Armee angehört beschließt Tonis Mutter als Markentenderin mit dem Tross mitzuziehen. Da es nicht leicht ist in dieser Zeit ein Mädchen zu sein, verkleidet sich Antonia als Junge und ist somit als Toni in dem Trupp bekannt. So erlebt Toni einige Abenteuer, bis es schwierig für sie wird, da sie einen geliebten Menschen verliert und dann stößt sie auch noch auf ein Familiengeheimnis und Toni weiß auf einmal nicht mehr, wer sie ist.


    Fazit

    Ein schön geschriebener historischer Roman für zwischendurch. Mich konnte die Geschichte anfangs nicht packen und habe deshalb einige Zeit benötigt, um mich in die Geschichte einzufühlen. Ich kann das Buch allen empfehlen, die gerne gut recherchierte historische Romane lesen.

    Ich gebe dem Buch 3 Sterne, da es mich nicht voll überzeugen konnte.

  22. Cover des Buches Würdest du bitte endlich still sein, bitte (ISBN: 9783596903900)
    Raymond Carver

    Würdest du bitte endlich still sein, bitte

     (43)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    22 Erzählungen des amerikanischen Schriftstellers Raymond Carver, die nachhaltig unterstrichen durch die Einleitung seines Freundes und Kollegen Richard Ford ihre Wirkung entfalten. Carver, der selbst viele Höhen und Tiefen in seinem Leben erlebte, erzählt still, jedoch mit einem scharfen Kennerblick. Seine Erzählungen sind Ausschnitte aus dem Leben, seine Protagonisten nicht nur Verlierer oder Gestrandete, sondern auch einfach nur Menschen, ganz schlichte, normale Menschen, wie man sie überall antreffen kann, auch im eigenen Spiegelbild.

    So zum Beispiel Bill und Arlene Miller in der Erzählung „Nachbarn“. Bill, Buchhalter und Arlene, Sekretärin sind ein glückliches Paar und doch fühlen sie sich vom Leben übergangen. Ganz besonders deutlich wird ihnen dies, als sie wieder einmal für die Stones von nebenan Wohnung und Katze versorgen, während die beiden auf einer Reise unterwegs sind. Die Nachbarwohnung zieht beide in ihren Bann, auch wenn dort nur die Alltäglichkeit zu finden ist, so scheinen Bill und Arlene sich regelrecht danach zu verzehren zwischen Socken und Bettwäsche den Schlüssel für ein erfüllteres Leben zu finden.

    Oder der Lehrer Ralph Wyman in der Erzählung „Würdest du bitte endlich still sein, bitte!“, der als junger Student noch unstet seinen Weg suchte und diesen nach dem Zusammentreffen mit der schönen Marian Ross gefunden hatte. Nach Jahren des Glücks wächst eine kleine Familie zusammen und doch schwelt in Ralph eine Glut, die er nicht beherrschen kann. Seine Ahnung, dass Marian ihn zwei oder drei Jahre zuvor auf einer Party mit Mitchell Anderson betrogen hat, ist schon lange nicht mehr nur eine Ahnung. Als beide sich über den damaligen Abend unterhalten stürzt Ralph in ein tiefes emotionales Loch, alles scheint über ihm zusammenzubrechen.

    Carver lässt den Leser innehalten. Danach schüttelst du das Leben der anderen entweder befreit von dir ab und kehrst in dein Idyll zurück oder du verzweifelst an deiner eigenen Kleinbürgerlichkeit und den Barrieren, die dich beschränken.

  23. Cover des Buches Die Haferhorde – Immer den Nüstern nach! (ISBN: 9783734840227)
    Suza Kolb

    Die Haferhorde – Immer den Nüstern nach!

     (10)
    Aktuelle Rezension von: -Anett-
    Darum geht es:Ein Wildschwein auf dem Blümchenhof? Damit ist die Gräfin ganz und gar nicht einverstanden. Doch der kleine Frischling Freddy hat seine Familie verloren – klar dass Schoko und Keks ihm da helfen müssen, schließlich sind sie Super-Rettungs-Ponys! 
    Dabei haben sie gerade eigentlich ganz andere Sorgen. Denn die Chefin hat beschlossen, ein Springturnier zu veranstalten, und ausgerechnet der sonst so gemütliche Haflinger Toni wird plötzlich vom größten Ehrgeiz gepackt 

    Meine Meinung:Diese Bücher aus der Serie "Die Haferhorde" lese ich zusammen mit meiner Tochter (8 Jahre)

    Bereits letzten Monat haben wir den 2. Band gelesen und nun musste natürlich auch gleich der nächste her. Hier treffen wir auch auf alte Bekannte - und einen neuen. Freddy der Frischling. Der hat sich nämlich verlaufen und endet auf dem Blümchenhof, wo er Schoko um Hilfe bittet, seine Horde wieder zu finden. Klar, Superpony Schoko will das natürlich, dafür muss aber Freddy erst einmal versteckt werden, denn die Zweibeiner dürfen ihn keineswegs finden.

    Aber dann kommt auch noch ein albernes Springturnier dazwischen, bei dem Schoko keinesfalls mitmachen will und alles boykottiert. Aber ausgerechnet sein Freund Toni will das unbedingt! Und so kommt es auch noch zu einem Streit der beiden.

    Also wieder jede Menge los auf dem Blümchenhof.
    Wieder wird die Geschichte aus Schokos Sicht erzählt: frisch, witzig und frech, aber auch sehr lehrreich. Dazu kommen auch wieder die richtig schönen Illustrationen von Nina Dullek, auf die sich meine Tochter immer besonders freut, denn die sind wirklich witzig und immer wieder finden sich kleine Dinge da wieder.


    Fazit:
     Das ist mal wieder eine Kinderbuchserie, die groß und klein einfach nur Spaß macht.
    Die Kinder bekommen wissenswertes über Pferde mit und auf eine spielerische Art und Weise lernen sie hier Neid, aber auch Stolz und Freundschaft kennen. Die Geschichten sind einfach nur mehr!

    Absolute Leseempfehlung von uns!
  24. Cover des Buches Blutiges Frühjahr (ISBN: 9783865520975)
    Greg F. Gifune

    Blutiges Frühjahr

     (33)
    Aktuelle Rezension von: PeWa
    Schon von klein auf kennen sich Alan, Rick, Donald und Bernhard und sind durch dick und dünn gegangen. Umso geschockter sind die Freunde nach Bernhards Selbstmord und die Kindheit kommt wieder hoch. Sie finden in seinen Sachen nicht nur eine Ankündigung auf ein blutiges Frühjahr, sondern nach und nach immer mehr Hinweise, dass Bernhard angeblich Ritualmorde durchgeführt haben soll. Dabei soll er Frauen nicht nur vergewaltigt, sondern auch zu Tode gequält haben. Als dann tatsächlich verstümmelte Frauenleichen auftauchen, reißt es vor allem Alan quasi den Boden unter den Füßen weg.
    Seine Freunde dachten, Bernhard in- und auswendig zu kennen. Aber wie gut man seine Freunde manchmal eben nicht kennt wird sich noch herausstellen, schließlich erwartet uns ein blutiges Frühjahr...

    Der Thriller von Greg F. Gifune sticht sofort durch den besonderen Schreibstil hervor. Liest man nur den Klappentext meint man ein typisches Buch dieser Art in den Händen zu halten. Aber weit gefehlt! Das Buch ist kaum spannungsgeladen und rasant und trotzdem möchte man es nicht mehr aus der Hand legen.
    Der Autor schafft es eine melancholische und düstere Stimmung zu schaffen. Man neigt selbst mit Alan zusammen während des Lesens in eine Art Depression zu fallen und möchte mit ihm Bernhards grausame Taten aufdecken.
    Die Nerven sind permanent zum zerreißen gespannt, obwohl die Geschichte selbst gar nicht so spannungsgeladen ist und ihre Höhen und Tiefen hat. Man merkt als Leser überhaupt nicht wie man nach und nach immer tiefer in den Sog der Geschehnisse gerissen wird und kann irgendwann einfach nicht mehr aufhören weiterzulesen und dass trotz der ganzen Kälte die einem hochkriecht.

    Der Aufbau des Thrillers ist passend zum Buchtitel. Die Geschichte ist nämlich in Jahreszeiten aufgeteilt und so wird auch das Geheimnis nach und nach aufgedeckt.
    Das Buch ist trotz Horror und Dunkelheit, die man während des Lesens spürt auch für zartbesaitete Leser geeignet. Der Roman ist nämlich relativ unblutig und wird erst im letzten Teil eklig.

    Ansonsten ist der Schreibstil des Autors melancholisch und das Puzzle, das sich nach und nach zusammensetzt wirkt schlüssig und gut durchdacht. Auch die Charaktere sind wundervoll gezeichnet. Man leidet und fiebert als Leser regelrecht mit Alan mit und möchte ihm helfen, die Geschichte möglichst schnell aufzuklären und zuende zu bringen.

    Ich selbst habe das Buch an heißen Sommertagen gelesen und musste doch frösteln, weil ich einfach eine Gänsehaut von der Stimmung in dieser Geschichte bekam. Ich habe die Geschichte und die ganze Atmosphäre von der ersten bis zur letzten Seite genossen und kann nur mein absolutes Kompliment an den genialen Autor aussprechen. Man meint als Thrillerliebhaber schon alles zu kennen und wird vom "Blutigen Frühjahr" völlig überrascht.

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