Bücher mit dem Tag "toscana"

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61 Bücher

  1. Cover des Buches Und draußen stirbt ein Vogel (ISBN: 9783453269682)
    Sabine Thiesler

    Und draußen stirbt ein Vogel

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Sabine Thiesler, ist eine Autorin die ich vorher nun wirklich noch nicht kannte. Ich gebe es ja ungern zu, aber dem ist nun einmal so. 

    Also war ich mal wieder recht neugierig, denn ich bin ja immer wieder auf der Suche nach etwas neuem. Frau Thiesler schreibt über eine Autorin, welche selbst Thriller schreibt, die unter die Haut gehen. Rina Kramer heißt sie und ist gerade auf Lesereise. Etwas das wirklich die meisten Autoren aus eigener Erfahrung kennen! Bei der letzten Lesung ist auch Manuel dabei - der Stalker von Rina Kramer. Er ist selbst Autor und ist der Meinung, Rina Kramer klaue ihm seine Geschichten aus dem Kopf. Es hört sich schon krank an. Ist es auch, wenn man bedenkt, dass er Rina Kramer sogar bis in die Toskana folgt.

    Dort ist Rina die meiste Zeit alleine. Sie wohnt auf ihrem Berg, da ihr Sohn ins Internat geht und ihr Mann Regisseur ist. Manuel quartiert sich also in das Gästehaus von Rina Kramer ein und plant sie umzubringen - oder was auch immer. So ganz verstehe ich diesen Menschen nicht. Er ist einfach schwer zu fassen und für mich schwer zu verstehen. Aber ich glaube, gerade das macht dieses Buch auch so faszinierend.

     Frau Thiesler versteht es einfach, einen in diese Geschichte mit zunehmen. Sie thematisiert die Probleme in einer offenen Ehe. Wenn beide Partner ihr Leben leben und sich eigentlich nur auf sich konzentrieren, bleibt einer der beiden immer auf der Strecke. Dies kann zum einen der Mann sein, oder wie in diesem Falle nun einmal die Frau. 

    Wenn sich dann auch noch ein „gestörter“ Mensch einquartiert und so gar nicht am sozialen Leben der Personen teilnimmt, sondern sich eher nur im Dunkeln bewegt, so macht er einem, wie in diesem Falle Manuel, schlicht Angst. Es muss noch nicht einmal Blut fließen oder irgendetwas passieren. Die ganze Geschichte macht einfach nur Angst. Man fiebert Stundenlang mit den Personen mit und denkt sich, warum schickt Rina Manuel nicht gleich nach hause?

    Dazu passiert in der Toskana dann auch noch ein Mord an einer anderen Schriftstellerin und es gibt einige Diebstähle. Nebenbei erfährt man noch einiges über das Leben von Priestern in Italien und es gibt auch einige Missverständnisse.

    Es klingt alles irgendwie abgedreht. Das ist es auch irgendwie, aber es ist trotzdem aufgrund der Schreibweise der Autorin sehr schlüssig und man kann es sehr gut verstehen. Es ist für mich ein Thriller der besonderen Art, da er zum einen so unaufdringlich beschrieben ist, aber trotzdem auf eine wundersame Art dann doch einem Gänsehaut verursacht und am Schluss will man nur noch mehr und es geht dann doch zu schnell zu Ende. Ich habe mir dann auf einmal noch mal 100 Seiten zu den 448 gewünscht. 

    Und was ich mir wünsche - noch viele Thriller von dieser Autorin. Sie ist etwas Besonderes und das muss von Menschen, die Thriller und Krimis mögen, gelesen werden.

    http://www.literaturlounge.eu


  2. Cover des Buches Aprikosenküsse (ISBN: 9783442483907)
    Claudia Winter

    Aprikosenküsse

     (163)
    Aktuelle Rezension von: BlondAngel

    ~+~Klappentext ~+~


    Das Leben der jungen Foodjournalistin Hanna könnte so wunderbar sein. Hätte sie nur nicht diese Restaurantkritik geschrieben, wegen der eine italienische Gutsherrin einen Herzinfarkt erlitten hat! Als sie dann auch noch versehentlich in den Besitz der Urne gelangt, reist die von Schuldgefühlen geplagte Hanna nach Italien – und wird zum unfreiwilligen Opfer eines Testaments, das es in sich hat. Denn selbst über ihren Tod hinaus verfolgt Giuseppa Camini nur ein Ziel: ihren unleidlichen Enkel Fabrizio endlich in den Hafen der Ehe zu steuern. Eine Aufgabe, die ein ganzes toskanisches Dorf in Atem hält, ein Familiendrama heraufbeschwört und Hannas Gefühlswelt komplett durcheinanderwirbelt!   


    ~+~Mein Urteil~+~


    Italien - La Dolce Vita. Insgesamt 5 mal konnte ich dieses Land bereisen und finde es bezaubernd, das ich auch gerne literarisch mich in dieses Land begebe. "Aprikosenküsse" spielt neben Berlin in Italien.

    Hauptpersonen sind die Foodjournalistin Hanna und Gutsherr Fabrizio. Hanna hat einen üblen Artikel geschrieben, der für Aufregung gesorgt hat und für einen Herzinfakt einer älteren Dame, die zudem Fabrizios Oma ist.

    In Italien wird ihr Erbe verlesen, das natürlich auch an Bedingungen geknüpft ist.

    Hanna muss nach Italien reisen, um die Urne zurückzubringen und für ihren Artikel gerade stehen. Dabei lernt sie Fabrizio und seine Familie kennen. Die Dinge nehmen eine andere Wendung, als Hanna gehofft hat.

    Fast klingt es wie ein "Aufgewerteter" Groschenroman. Zumindest scheint das so auf den ersten Seiten. Auch wenn dieser Roman etwas schnulzig ist, so ist er aber auch köstlich und lässt den Leser schmunzeln. Er lässt sich außerdem sehr schön lesen. Er wechselt zwischen den Perpesktiven von Fabrizio und Hanna, aber man kommt keineswegs durcheinander.

    Eine leichte Kost für Zwischendurch und auch perfekt als Urlaubslektüre.

  3. Cover des Buches Bewusstlos (ISBN: 9783453415317)
    Sabine Thiesler

    Bewusstlos

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Mine90
    Ein Thriller, an dem ich einige Wochen genagt habe..
    Leider habe ich mehr erwartet. Das Buch hat stellenweise seine Längen und -wer es gelesen hat- nennt mich ruhig begriffsstutzig, dass ich ziemlich lange benötigt habe um herauszufinden warum dieses Buch "Bewusstlos" heißt!
    Ich würde sagen man kann es gut zwischendurch lesen, für mich persönlich aber keine absolute Leseempfehlung mit großartigem Spannungsfaktor. Somit leider nur 3 Sterne.
  4. Cover des Buches Hexenkind (ISBN: B0036QA5MI)
    Sabine Thiesler

    Hexenkind

     (501)
    Aktuelle Rezension von: dieterhollender

    Vorne drauf steht Krimi, doch drinnen schleppt sich eine uninteressante und ermüdend ausgedehnte Familiengeschichte dahin. Normalerweise lese ich 2-3 Bücher pro Woche, bei diesem Werk habe ich in der dritten Woche immer noch nicht mal die Häfte geschafft. Es ist so uninteressant! Neben der gnadenlos verschleppten Story sind es auch die Figuren, die den Lesefluss stören. Keine davon  ist normal. Jede einzelne wird peinlich genau mit irgendwelchen Macken ausgestattet, die bis ins Detail geschildeert werden, und deren Unglaunwürdigkeit  man überhaupt nicht wissen will! 

    Die Autorin sollte sich entsccheiden: Krimi oder Family-Saga. bei Family-Saga würden uns dann auch diese Anhäufung an nervenden Rückblicken erspart bleiben.

  5. Cover des Buches Der Kindersammler (ISBN: 9783945386453)
    Sabine Thiesler

    Der Kindersammler

     (1.244)
    Aktuelle Rezension von: smongiss

    Achtung Spoiler:



    Die Hintergrundgeschichte zum Kindersammler und das Verschwinden von Benjamin ist spannend geschrieben. 

    Der Schreibstil ist bis auf das ständige Hin- und Herspringen zwischen den verschiedenen Charakteren angenehm flüssig.

    Zwischendurch ist die "Suche" in der Toskana etwas langatmig, da Anne quasi nichts unternimmt, während Enrico 200 Seiten lang immer gleich beschrieben wird. Er ist sympathisch, baut tolle Häuser und zieht alle in seinen Bann. Super Typ!

    Ich finde es merkwürdig, dass Anne nach 10 Jahren zufällig das Haus des Mörders kauft, die Kommissarin Mareike den Urlaub genau im richtigen Haus bucht und ihr Anhang dem Mörder auf der einzigen Wanderung in die Arme läuft. Als gäbe es nur drei Häuser in Italien...

    Nun gut, hier und da etwas kantig, im Großen und Ganzen dennoch ein starker Thriller (?). Die Szenen aus Alfreds/Enricos sicht sind spannend und die Affäre mit dem charmanten Kai fand ich persönlich erfrischend. Das Ende hat mich ein wenig überrascht, und das im positiven Sinne!

  6. Cover des Buches Aber so was von Amore (ISBN: 9783746630397)
    Christina Beuther

    Aber so was von Amore

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Bambisusuu
    Der Roman "Aber so was von Amore" wurde von der Autorin "Christina Beuther" verfasst und ist vom "Aufbau Verlag". Hierbei handelt es sich um eine amüsante Liebeskomödie mit viel Humor und Romantik. 

    Polly Sommer wurde von ihrem Verlobten sitzen gelassen und somit hat Polly von der Liebe erstmal genug und sucht nach einer Ablenkung. Da kommt der Auftrag ihrer Chefin Marta ganz recht. Denn Polly Sommer soll einen Artikel über die Künstlerin Liv verfassen, doch die befindet sich in der Toskana. Also begibt sich Polly auf eine abenteuerliche Reise nach Italien und versucht ihren Alltag hinter sich zu lassen. Polly versteht sich auf Anhieb mit Liv. Ihre Nachbarn hingegen kommen ihr zu Anfang nicht sonderlich sympathisch rüber. Besonders der arrogante Leo geht ihr nicht mehr aus dem Kopf und schon geriet ihr Leben wieder ins Wanken.

    Die Autorin Christina Beuther hat eine tolle und unterhaltsame Liebesgeschichte geschrieben und auch ihr Schreibstil gefällt mir sehr. Der Klappentext und das Cover haben mich zu Anfang angesprochen. Hierdurch erfährt man schon, dass das Buch einiges zum Lachen bietet.

    Die Atmosphäre in der Toskana wurde bildlich geschildert und auch die Einwohner in Certona haben einen charmanten Eindruck hinterlassen. Das Buch ist dadurch wie eine kleine Urlaubsreise in die Toskana und somit eine schöne Ablenkung aus dem Alltag.

    Auch die Charaktere fand ich sehr amüsant. Polly Sommer ist eine für mich sehr verpeilte Persönlichkeit, die nicht unbedingt Glück in der Liebe hat. Ihr Ziel in der Toskana war nur den Auftrag ihrer Chefin zu erfüllen und ihre Sorgen für einen Moment zu vergessen. Doch die Geschichte lenkt später in eine andere Richtung, wie schon zu erwarten ist.

    Leo hingegen ist zu Anfang eingebildet und hochnäsig. Als Neffe des Lord Henry scheint er sich als etwas Besseres zu fühlen und behandelt Polly eher abweisend. Polly ist nicht wirklich begeistert von seiner Art, auch wenn sie sein Aussehen bewundert. Dadurch ist das Verhältnis der beiden Hauptprotagonisten zu Anfang angespannt, entwickelt sich aber mit der Zeit zu einer tollen Zuneigung.

    Dass Leo und Polly noch irgendwann Interesse zueinander zeigen, ist nicht zu übersehen. Die Handlung kann man bis zur Hälfte eigentlich schon vorhersehen. Trotzdem hat mir das gut gefallen, weil man mitgefiebert hat, ob man mit seiner Vorstellung richtig gelegen hat. Besonders nach der Hälfte geschehen viele Ereignisse mit denen man als Leser nicht gerechnet hat und man somit voller Spannung das Buch weitergelesen hat.

    Natürlich ist das Buch an manchen Stellen etwas kitschig, was aber für mich eine romantische Stimmung bringt und zu jedem Liebesroman dazu gehört!

    Für mich ein gelunger Liebesroman mit einer großen Unterhaltung, tollen Charakteren und einer spannenden Handlung!
  7. Cover des Buches Ab heute seh ich bunt (ISBN: 9783746632223)
    Antje Szillat

    Ab heute seh ich bunt

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    3,5 Sterne, aufgerundet auf 4.
    Es ist eigentlich keine neue Geschichte. Eine Frau in den 40ern bricht aus ihrem eintönigen Leben und der eintönigen Ehe aus und startet noch mal neu.
    Die Hauptprotagonistin Charlotte hatte eigentlich geplant, nur für sechs Monate ihrer Freundin Britta in der Toskana bei der Eröffnung eines neuen Hotels zu helfen. Doch in Italien trifft sie ihre Jugendliebe wieder, die beiden verlieben sich,… Man kann sich den Fortgang denken. Wirkliche Überraschungen gibt es in dem Buch nicht, und zeitweise war mir Charlotte richtig unsympathisch. Andererseits wirkt sie aber auch sehr authentisch.
    Den Schreibstil der Autorin mag ich sehr. Sie schreibt leicht und locker, und auch wenn die Geschichte sehr vorhersehbar ist, ist es doch eine gute Unterhaltung!

  8. Cover des Buches Die Morde von Morcone (ISBN: 9783548289243)
    Stefan Ulrich

    Die Morde von Morcone

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Sidny
    Robert Lichtenwald, ein Münchner Wirtschaftsanwalt, hat sich seinen Lebenstraum erfüllt und nennt ein Rustico in der idyllischen Maremma sein eigen. Eigentlich wollte er dort mit Frau und Tochter "la dolce vita" genießen, doch die beiden hatten andere Pläne, und Robert verbringt sein Sabbatjahr alleine im Süden.
    Auf einer Wanderung entdeckt er in einer halbverfallenen Kirche eine Leiche, der der Mörder ein "L" in die Haut geritzt hat. Robert ahnt noch nicht, dass es nicht bei einem Mord bleiben wird...

    Ist der letzte Urlaub schon so lange her, dass eine kleine Auszeit dringend nötig ist? Dann bekommt man mit diesem Titel sehr viel Toskana-Ambiente, denn leckeres Essen, die wunderbare Landschaft und die typisch italienische Lässigkeit finden trotz der Morde ihren Platz in diesem Buch - beinah so gut, wie ein echter Kurztrip nach Italien.
    Mir haben Regionalkrimis manchmal ein bisschen zu viel Ambiente und zu wenig Mordermittlung, doch der Autor hat hier für meinen Geschmack die goldene Mitte getroffen. Die Mordserie ist sehr mysteriös, erst nach dem dritten Mord hatte ich eine Idee, wo überhaupt das Motiv liegen und die Verbindung zwischen den Opfern sein könnte. Aber damit wusste ich noch lange nicht, wer der Täter ist - damit tappte ich bis zum großen Finale im Dunkeln, was mein Leserherz bei einem Krimi natürlich immer höher schlagen lässt.

    Bei einem Toskana-Krimi mit einem deutsch-italienischen Ermittlerduo bleibt es natürlich nicht aus, dass mit dem ein oder anderen Klischee gespielt wird, doch Stefan Ulrich übertreibt es zum Glück nicht damit, sondern setzt sie wohldosiert und manchmal auch überraschend ein.
    Die Figurenzeichnung konnte mich überzeugen, Robert ist zum Glück weder der Typ "staubtrockener Anwalt" noch "depressiver Ermittler" und mit der Journalistin Giada bekommt er zudem temperamentvolle, südländische Unterstützung.

    Mit etwa 280 Seiten ist dieser Krimi fast etwas zu schnell ausgelesen, andererseits war er so aber auch von Anfang bis Ende sehr spannend und hat mir unterhaltsame Lesestunden beschert. Und ich habe auch große Lust auf weitere Fälle des cleveren Wahlitalieners bekommen - sowohl für Italien- als auch für Krimifans empfehlenswert.
  9. Cover des Buches Der Menschenräuber (ISBN: 9783453435254)
    Sabine Thiesler

    Der Menschenräuber

     (204)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Oh wow, was für ein spannendes Buch. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich total in den Bann gezogen.

    Jonathan verliert nach einem Unfall seine Tochter, dann seinen Job und weil er mit der Situation nicht klar kommt auch noch seinen Frau.

    Er beschließt in Deutschland die Zelte abzubrechen und erstmals nach Italien zu gehen um sich dort eine Auszeit zu nehmen. In einem einsamen Bergdorf macht er Halt und kommt in einer ziemlich heruntergekommenen Pension unter.

    Dort trifft er auf die junge, blinde Sophia und mit ihr beginnt er ein neues Leben. Doch eines Tages holt in seine Vergangenheit ein und der sympathische Jonathan wird aus Wut und Zorn  zu einem Mörder.

     

    Ein super Schreibstil. So fesseln und spannend geschrieben, dass ich das Buch tatsächlich nicht aus der Hand legen konnte. Jonathan ist so ein sympathischer Charakter. Man fühlt mit ihm egal, in welcher Situation.

    Die Handlung hat mir gut gefallen, sie war schlüssig und nicht zu übertrieben.

    So gefällt mir das!

  10. Cover des Buches Die Totengräberin (ISBN: 9783453434684)
    Sabine Thiesler

    Die Totengräberin

     (354)
    Aktuelle Rezension von: feuer_feder


    • Rezi: Obwohl der Mord am Anfang der Geschichte passiert und der Leser genau weiß, wer der Täter ist, wird es keine einzige Sekunde langweilig, denn Sabine Thiesler schafft es auf ihre eigene Art und Weise die Figuren so ineinander zu verstricken, das die Geschichte nicht nur in einem Chaos endet sondern auch immer ein Realistisches Ende nimmt.  Denn nicht in jeder Geschichte wird der Täter geschnappt.
      Eigene Meinung: Die Totengräberin ist nach Hexenkind mein absolutes Highlight von Sabine Thiesler. Man saugt förmlich das Leben Italiens

      ein sondern wird von der Spannung so mitgerissen das ein weglegen des Buches kaum bis gar nicht mehr möglich ist.  

  11. Cover des Buches Die Frauen der Villa Fiore (ISBN: 9783442488063)
    Constanze Wilken

    Die Frauen der Villa Fiore

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Subidu

    Als Fan der Wales-Romane von Constanze Wilken war ich jetzt sehr gespannt auf den ersten Teil der neuen Reihe, in die uns die Autorin diesmal in die Toskana entführt.

    Und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Von der ersten Seite an bin ich abgetaucht in diesen Roman, in die Geschichte und in die wunderschöne Gegend der Toskana. 

    Constanze Wilken hat die besondere Gabe der bildlichen Beschreibung und so hatte ich das Gefühl, wenn ich die Augen schließe alles vor mir zu sehen, zu riechen, schmecken und spüren, den Wind auf der Haut, die Wärme der Sonne. 

     Sehr gut recherchiert, sehr interessant und nicht zu überladen: das Thema Weinanbau und Weinbereitung. 

     Mit Giulia und Paul hat die Autorin zwei sehr authentische Protagonisten erschaffen, die besonders durch ihre Ecken und Kanten sympathisch rüber kommen. Man lernt beide sehr gut und intensiv kennen. Vor allem Giulia, die hier ihren Platz in ihrer Familie sucht.Von Anfang an so sympathisch habe ich ihre Geschichte nur so verschlungen.

    Aber auch für die anderen Charaktere hat Constanze Wilken ein gutes Händchen bewiesen und sehr interessante Figurern erschaffen, von denen man noch viel mehr erfahren möchte.

    Eine bis zum Schluss spannende Familiengeschichte mit vielen Emotionen, traurigen Elementen, Intrigen, Geheimnissen, aber auch viel Humor, geschrieben mit viel Herzblut und Liebe zum Detail.

     Für mich ein absolut gelungener Auftakt dieser Trilogie und verdiente 5 Sterne. Ich freue mich nun auf das neue Buch und mehr von ihren Schwestern zu erfahren.
      


  12. Cover des Buches Mama mag keine Spaghetti (ISBN: 9783548611495)
    Tessa Hennig

    Mama mag keine Spaghetti

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Lesezeichenfee zum Buch und Inhalt:
    Hanna wird von ihrem Mann verlassen. Katrin, seine Auserwählte, ist 20 Jahre jünger. Ihre Tochter Julia will in Italien Lorenzo heiraten.

    Irgendwann hab ich Tessa Hennigs ganze Romane durch. Denn die sind alle so genial. Ich fand das Buch so witzig mit lauter Verwirrungen, Hindernissen und Charakteren die man sich so vorstellen kann und in die man sich verliebt. Es fällt einem dann immer schwer wieder loszulassen. Es gefiel mir auch, als Franco und Hanna auf den Spuren ihrer Vergangenheit waren. Das war irgendwie ein wenig traurig.

    Leider gehe ich beim Ende nicht mit der Autorin konform. Ich fand es sehr schade, vor allem, weil mir Katrin ans Herz gewachsen ist und Franco. Aber nichtsdestotrotz, das ist einfach Geschmacksache.

    Das Cover ist wie immer sehr witzig. Es passt wunderbar zum Buch. Ich kann mich nie entscheiden, welches Cover das Beste ist. Natürlich eine 1.

    Lesezeichenfees Fazit:
    Eine Geschichte, die es in sich hat und die alles beinhaltet, was ein spannender Sommerliebesroman haben sollte. 5 Sterne und eine Empfehlung für den Urlaub. 

  13. Cover des Buches Sommerreise (ISBN: 9783548612508)
    Åsa Hellberg

    Sommerreise

     (30)
    Aktuelle Rezension von: amyyma88
    Schönes Buch in einem einfachen Stil geschrieben. Genau für Sommer geeignet :)
  14. Cover des Buches Die Wildrosentöchter (ISBN: 9783328104766)
    Valentina Cebeni

    Die Wildrosentöchter

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Obwohl es in den Augen der Geschichte falsch war, für uns war es richtig."


    "Die Wildrosentöchter" ist ein Frauenroman mit historischen Einschlägen von der italienischen Autorin Valentina Cebeni. Ich habe bereits ein Buch der Autorin gelesen und auch diese Geschichte war zwar schön zu lesen aber auch nicht wirklich was Besonderes, obwohl es sehr gute Ansätze hatte. Ein Roman, der sich sehr gut im Liegestuhl in der Sonne lesen lässt, auch wenn die Handlung Großteils im Winter/Frühling spielt.

    Inhalt: Cassandra trauert um ihre große Liebe Lorenzo, der vor einem Jahr nach schwerer Krankheit verstorben ist. Von ihrem einst so großem Glück blieb nur eine kleine Tochter und ein idyllisches Weingut, das versorgt werden muss. Als sie zwischen Weinreben und Rosenbüschen eine alte Box aus dem Jahr 1944 findet, wittert sie ein großes Familiengeheimnis, das in die Zeiten des zweiten Weltkrieges zurückführt und gemeinsam mit Eneas, dem neuen Chorleiter ihrer Tochter, kommt sie einer tragischen Liebesgeschichte auf die Spur.

    Meine Meinung: Das Cover und die Aufbereitung des Taschenbuches passt perfekt für einen sommerlichen Frauenroman. Das Buch ist kompakt und nicht zu dick, so dass es sich in der Strandtasche leicht mitführen und im Liegestuhl super schnell weglesen lässt. Das Bild am Cover spiegelt den romantischen, toskanischen Flair wider, so dass man sich sofort im Setting des Buches wohlfühlt. In der Innenseite der Klappenbroschur finden wir ein schönes Zitat des Buches und die Ecken sind mit Rosenblüten verziert, so dass sich ein idyllisches Gesamtbild ergibt.
    Der Titel des Buches passt nicht wirklich zur Geschichte, da Wildrosen mit der Story rein gar nichts zu tun haben. "Die Weinrebentöchter" hätte da viel besser gepasst, aber vermutlich würde dieser Titel die Zielgruppe nicht so ansprechen. Was weiß ich schon von Marketing. 😅

    Valentina Cebeni hat einen leichten Schreibstil, der mir schon fast zu leicht ist. Die Geschichte lässt sich super schnell lesen, aber die Gefühle kommen nicht wirklich bei mir an, weil viel zu wenig beschrieben wird und somit alles zu schnell geht. Die eingebaute Liebesgeschichte zum Beispiel ging mir persönlich viel zu schnell, ich konnte die plötzlichen Gefühle nicht wirklich nachvollziehen und plötzlich war da eine große Liebe. Die Darstellung von Eneas Charakter war mir auch viel zu plump. Man erfährt nicht wirklich viel über seine Persönlichkeit und somit kamen bei mir auch einfach keine Gefühle auf.

    Die Storyline der Geschichte war sehr ansprechend und hatte sehr viel Potential, da Cassandra einer wunderschönen Liebesgeschichte auf der Spur ist, die in die schreckliche Zeit des zweiten Weltkrieges führt. Anita, die Schwester von Cassandras Großvater, verliebte sich in einen deutschen Soldaten und somit in den Feind. Eine tragische Liebesgeschichte, die dem Buch eine besondere Story gibt. Bei den Nachforschungen kommt Cassandra immer wieder mit Veteranen der ehemaligen Partisanen, den italienischen Widerstandskämpfern, in Kontakt, die heute zwar alt und grau sind, aber noch immer jede Menge Stolz und wahre, tragische Geschichten zu erzählen haben. Diese "Zeitzeugen" sind sehr gelungen und haben der Geschichte einen besonderen Reiz verliehen. Wir vergessen immer wieder, dass die schreckliche Zeit des zweiten Weltkrieges noch gar nicht so lange her ist und noch immer genug Menschen leben, die in dieser tragischen Zeit aufgewachsen sind.
    Die Geschichte spielt in einem idyllischen Weingut, in der malerischen toskanischen Landschaft - sehr romantisch und perfekt für heiße Sommertage, auch wenn die Geschichte zum Teil im Winter / Frühling spielt. Der toskanische Flair spiegelt für mich aber immer SOMMER wider.

    Die Protagonistin Cassandra ist zwar auf Anhieb sehr sympathisch, aber auch sprunghaft und zum Teil unverständlich, weil sie Probleme heraufbeschwört wo in Wirklichkeit gar keine sind. Einmal hat sie dermaßen überreagiert, dass ich nur genervt die Augen verdrehen musste, aber vielleicht liegt das am italienischen Temperament. 😅 Im Großen und Ganzen habe ich die Geschichte aber sehr gerne aus ihrer Sicht verfolgt und mir ihr Glück gewünscht. Ihre Tochter Aurora ist eine ganz Süße und Cassandra hat wohl die bester Schwiegermutter der Welt.
    Wie bereits erwähnt, gingen mir die Gefühle zu Eneas viel zu schnell und waren für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Als der erste Kuss kam, musste ich die Zeile zweimal lesen, weil die Situation für mich völlig aus der Welt gegriffen war. Anziehungskraft war für mich nicht zu spüren und somit hatte ich damit auch nicht gerechnet. Zwischen verliebt sein und Liebe liegt ein großer Unterschied und das verliebt sein wurde hier einfach übersprungen.

    Die Auflösung des Familiengeheimnisses konnte mich überraschen, weil ich mit so einem tragischen Geheimnis nicht gerechnet habe. Diese Wendung hat mir sehr gut gefallen auch wenn ich zufriedener gewesen wäre, wenn der Schuldige zur Rechenschaft gezogen worden wäre.
    Cassandra hat zuletzt natürlich doch noch ihr verdientes Glück gefunden, ansonsten wäre es ja kein romantischer Frauenroman.

    Ein sommerlicher Frauenroman mit tragischem Familiengeheimnis und historischen Einschlägen - perfekt für heiße Sommertage am Strand oder im Garten. Auch wenn auf Grund des Schreibstils das Buch nicht unbedingt was Besonderes ist, hat die Geschichte faszinierende Ansätze und lässt sich super schnell weglesen.

  15. Cover des Buches Toskanisches Vermächtnis (ISBN: 9783458681281)
    Camilla Trinchieri

    Toskanisches Vermächtnis

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Nil

    Nico Doyle war jahrelang bei der New Yorker Mordkommission und ist nun in die Toskana gezogen nachdem seine Frau verstarb. Sie war Italienerin und ihre Verwandtschaft in Italien ist alles was ihm noch bleibt nachdem er aus dem Polizeidienst unehrenhaft entlassen wurde. Und dann findet ausgerechnet Nico eine Leiche! Es kommt wie zu erwarten, er wird in die Mordermittlung vom hiesigen Maresciallo hineingezogen. Das Geheimnis um das „Toskanisches Vermächtnis“ wird dann zu guter Letzt gelüftet.

    Eine üppige Personallage im Kriminalroman macht es zunächst etwas unübersichtlich, aber dann doch spannend. Denn alle haben ihren Anteil an der Geschichte und sind von Bedeutung. Gelungen ist die Diversität der Charaktere, da sind nicht nur die romantischen Italiener und die attraktiven Italienerinnen am Start, auch viele mit Ecken und Kante. Das gefiel!

    Der Roman lebt natürlich auch von dem toskanischen Flair im Chianti mit seiner Landschaft, seinen Bewohnern mit ihrem Charme und vor allem von guter toskanischer Küche! Hier wird noch mehr geschlemmt als bei Donna Leon, da darf man auf gar keinen Fall hungrig sein, sonst kocht man tonnenweise Pasta!

    Camilla Trinchieri schreibt aus einer sehr amerikanischen Perspektive, wenn die Wangenküsschen und so manch andere Gepflogenheit erklärend im Text auftauchen, aber das ist in Maßen und somit ok. Ihr Schreibstil ist eingängig und lässt sich gut lesen. Vor allem schimmert die Liebe zu Land und Leuten durch und macht den Krimi zu einem absolut klassichen whodunit mit sehr viel Chiani-Lokalkolorit. Also dann „Chin chin!“

    Fazit: Ein solider Krimi, aber etwas zu lang für meinen Geschmack mit sehr eng bedruckten 363 Seiten im Taschenbuch. Da hätte die ein oder andere Passage knackiger ausfallen dürfen!

     

  16. Cover des Buches In Schönheit sterben (ISBN: 9783548290485)
    Stefan Ulrich

    In Schönheit sterben

     (60)
    Aktuelle Rezension von: SaRah

              In Rom geschieht ein Mord an einer bedeutenden Persönlichkeit.  Das  Ermittlerduo in Rom begibt sich also auf Täter-und Spurensuch, was sich als  kompliziert herausstellt, da es viele Möglichkeiten gibt.

    Man lernt den Rechtsanwalt Robert Lichtenwald und die liebe 

    Giada Bianchi 

    aus einer coolen Perspektive kennen. Robert Lichtenwald ist ein sympathischer, liebenswerter Protagonist, Ende 40, und ehemaliger Rechtsanwalt aus München, den dort nichts mehr hält und der sich in der Toskana ein Haus gekauft hat. Seine Bekannte oder auch Freundin Giada und nachher auch Partnerin bei den Mordermittlungen ist eine atemberaubend, sympathische Frau, welche zusätzlichen stark emotional ist.  Giada besitzt im Gegensatz zu Robert einen temperamentvollen Charakter und kann ihre Emotionen nur schwer unterdrücken, was ich ab und zu etwas nervig finde, schlussendlich aber dazu gehört. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein, weswegen sie auch so gut zusammen passen. Er ist streng, geradlinig und kann seine Sinne gut beisammen halten und sie ist viel aufgerdrehter und durch das jüngere Alter viel quirliger, sodass der Leser hier echt auch gefühlsmäßig was geboten bekommt. Zusätzlich zu den Charakteren kommen aber noch einige andere Sachen,  wie Grabräuber und eben diese "Liebe", wobei der Mordfall immer im Vordergrund steht.


    Meiner Meinung nach, wird dem Leser nicht langweilig, da Stefan Ulrichs seinen Job wirklich versteht, sympathisch schreibt und dem Leser  gute Unterhaltung bietet. Das erste Buch kenne ich noch nicht, steht aber jetzt auf meiner Wunschliste.


    Der Schreibstil ist hervorragend, detailgetreu und mit Ausnahme von manchen extremen Beschreibungen und fremdartigen Wörtern, gut zu lesen. Mehrfach habe ich mich gefühlt als wäre ich selber in der Toskana und habe zwischendurch richtig Lust auf Urlaub bekommen, gepaart mit dieser unfassbar interessanten Mordgeschichte ist dieses Buch ein Muss für alle Krimifans aber auch für Italienliebhaber.

            

     

  17. Cover des Buches Die Häupter meiner Lieben (ISBN: 9783257227260)
    Ingrid Noll

    Die Häupter meiner Lieben

     (279)
    Aktuelle Rezension von: arowana

    Maya verlebt eine freudlose Kindheit. Der Vater hat die Familie verlassen, das Geld ist knapp und ihre Mutter und ihr älterer Bruder piesacken Maya wo es nur geht.

    In der Schule läuft es für Maya, genannt die Elefantin, nicht besser.

    Bis eines Tages die wohlstandsverwahrloste Cora auftaucht. Die beiden 16-jährigen freunden sich an und Maya gesteht Cora ihren Hang zur Kleptomanie. Cora zeigt sich begeistert und erweist sich als gelehrigen Schülerin in Sachen Diebstahl.

     Wie es halt so ist im Leben junger Mädchen, tauchen bald mehr oder weniger lästige Verehrer auf. Anfangs können sie sich noch damit behelfen die Jünglinge mit Demütigungen in die Flucht zu schlagen. Doch die Probleme werden größer und die Jünglinge zu  Männern. Die beiden stellen fest, dass ein gepflegter Mord um einiges nachhaltiger als humanere Lösungen.  

    Während Maya, zu früh eine Familie gründet zieht es Cora nach Florenz und es dauert nicht lange, da hat sie sich einen älteren reichen Bauingenieur geangelt. Maya die das Familienleben bald satt, hat schnappt sich ihren kleinen Sohn und zieht nach Florenz, zu Cora in die rosa Villa.

    Alles könnte so schön sein, wären da nicht der Bauingenieur und Mayas versoffener Vater. 

    Gut das die jungen Frauen sich zu helfen wissen und in der Haushälterin Emilia eine Verbündete gefunden haben. 


    Die Häupter meiner Lieben ist ein schwarzhumoriges Buch, dass Lust auf Italien und Dolce Vita macht. Hätten wir nicht alle gern eine rosa Villa in Florenz?

  18. Cover des Buches Ach, wär ich nur zu Hause geblieben (ISBN: 9783785737422)
    Kerstin Gier

    Ach, wär ich nur zu Hause geblieben

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Petra_Mayer
    Ich mag die Geschichten von Kerstin Gier sehr und habe mir aus diesem Grund dieses Hörbuch gekauft.
    Dieses Hörbuch hat diesmal leider nicht ganz meinen Humor getroffen, wie andere Geschichten von Kerstin Gier.
    Teilweise sind  amüsante Episoden zu hören.

    Hörbuch - Bearbeitete Fassung - 4 CDs - 249 Minuten - 43 Tracks


    Inhalt:

    Dies ist ein Hörbuch darüber, wie man Postkartentexte richtig deutet, warum es sinnvoll ist, die Sprache des Urlaubslandes zu sprechen und was man unter "authentischem Ambiente" versteht. Es geht um die urkomischen Missgeschicke, die einem seltsamerweise immer im Urlaub passieren und darüber, wer einem in der schönsten Zeit des Jahres den letzten Nerv rauben kann - kurz: dieses Hörbuch gehört in jede Reisetasche!
  19. Cover des Buches Julia (ISBN: 9783596512638)
    Anne Fortier

    Julia

     (414)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Nach dem Tod ihrer Tante Rose, die überraschend Julias Zwillingsschwester Janice ihr gesamtes Erbe hinterlassen hat, begibt sich Julia zurück in ihre Geburtsland Italien, wo Julia dem Nachlass von Tante Rose zufolge den Schatz ihrer früh verstorbenen Mutter Diane finden soll. Auf dem Weg nach Siena begegnet Julia, die unter ihren Geburtsnamen Giulietta Tomolei reist, Eva Maria Salimbeni, die die Vorfahren von Julia und die damit verbundenen Familienfehden kennt. In einem Schließfach ihrer Mutter findet Julia mehrere Bücher und Schriften, die die Geschichte von Romeo und Julia aus verschiedenen Epochen enthalten, darunter auch die Urfassung aus dem Jahr 1340, die William Shakespeare 200 Jahre später adaptierte. Auf der Suche nach dem Erbe ihrer Mutter und ihren eigenen Wurzeln fühlt sich Julia in Siena zunehmend verfolgt und bedroht. Schutz erhofft sie sich von Eva Marias Patensohn, Alessandro Santini. Durch seine Unterstützung werden die alten Familienfehden wieder angefacht und offenbar scheint sich die Rome-und-Julia-Geschichte damit zu wiederholen. 

    Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen. In der Vergangenheit im Jahr 1340 verlieben sich Giulietta Tolomei und Romeo Marescotti ineinander. Ein Heiratsantrag Romeos wird jedoch von Giuliettas Vater abgelehnt und das Drama nimmt seinen Lauf...

    In der Gegenwart begleitet man Julia auf der Suche nach dem Schatz ihrer Mutter, die dabei die Geschichte des tragischen Liebespaares liest. Durch die verwandtschaftlichen Beziehungen sind beide Erzählstränge eng miteinander verknüpft. Dabei wird offenbar, dass ein Fluch auf den beiden italienischen Familien zu liegen scheint. Die Liebesgeschichte von Giulietta Tolomei und ihrem Romeo endete tragisch und auch Julias Eltern sind früh verstorben. Droht Julia nun das gleiche Schicksal oder kann sie den Fluch brechen?

    "Julia" ist eine Mischung aus Familiendrama, Liebesgeschichte, Krimimalroman und Historienepos. Durch die anschauliche Beschreibung der Stadt und ihrer historischen Orte fühlt man sich bildlich nach Siena versetzt und taucht in die Atmosphäre buchstäblich ein. 

    Während der Erzählstrang in der Vergangenheit - eine klassische romantische Liebesgeschichte - emotional mehr fesselt, ist die Geschichte in der Gegenwart aufgrund der spürbaren Bedrohung Julias und ihrer rätselhaften Suche nach dem Schatz ihrer Mutter spannender konstruiert. 

    Die Parallelen zwischen Gegenwart und Vergangenheit wirken dabei allerdings etwas zu gewollt, die Figuren zumal ein wenig klischeehaft dargestellt, was aber wiederum zum historischen Hintergrund passend ist. 

    Es ist nicht ganz einfach, den Überblick über alle handelnden Akteure in Gegenwart und Vergangenheit zu behalten, da keine tiefer gehende Charakterdarstellung erfolgt. Selbst Romeo und Julia wirken wie ihre Nachfahren etwas blass. Die Geschichte kann deshalb auch nicht durchgehend fesseln. Durch die Detailverliebtheit und die unbedingte Verknüpfung von historischen Fakten mit einer fiktiven Geschichte treten unweigerlich Längen auf, bei der insbesondere die Romantik der Liebesgeschichte in der Gegenwart auf der Strecke bleibt. 

  20. Cover des Buches Tote kriegen keinen Sonnenbrand (ISBN: 9783328102427)
    Hilke Sellnick

    Tote kriegen keinen Sonnenbrand

     (9)
    Aktuelle Rezension von: KyraCade

    Hilke Sellnick schreibt seit über 30 Jahren erfolgreich Romane, die regelmäßig die Spitzenplätze der SPIEGEL-Bestsellerliste stürmen. Dabei ist die Autorin dafür bekannt, immer wieder neue Pseudonyme zu verwenden, was sie auch ganz praktisch findet: Floppt ein Roman, wird einfach ein anderes Pseudonym verwendet. Aber bei Sellnick floppt wenig. Auch ihre neue Reihe rund um die Pianistin Henriette von Kerchenstein, liebevoll Henni genannt, scheint bereits nach dem ersten Band ein wahrer Renner zu werden.

    Mit viel Humor wird Henni verkuppelt, schlägt jedoch jedes Angebot aus. Der Leser begibt sich mit ihr schließlich auf eine abenteuerliche Reise in die schöne Toskana, wo Henni bald schon mit einem Mord konfrontiert wird, den sie aufzuklären versucht. Der Hauptcharakter ist bereits auf den ersten Seiten sympathisch. Henni ist unkompliziert, hat kleine Spleens, ist aber eher der Kumpel von nebenan, die Freundin, mit der man stundenlang Kaffee trinken gehen und ratschen möchte.

    Man darf keinen spannungsgeladenen Krimi mit Mordfällen, Obduktionen und knallharter Ermittlungsarbeit erwarten. Dafür aber ein humorvolles Buch mit starken Charakteren, die toll gezeichnet sind. Schnell wird man zu einem Teil der Geschichte, taucht ein in Hennis Welt und begibt sich selbst auf die Suche nach der Lösung. Schließlich kann Henni hin und wieder Hilfe gebrauchen, wenn sie sich auf die Spuren des Täters begibt.

    Sellnick ist mit diesem Roman ein klasse Einstieg in eine neue Buchreihe gelungen. Allzu lange auf den zweiten Band muss man auch nicht mehr warten, der wird am 09. Dezember bereits veröffentlicht. Ein tolles Weihnachtsgeschenk und die richtige Lektüre für triste Wintertage, wird der Leser doch in die wunderschöne Toskana entführt.

  21. Cover des Buches Nacht der Stachelschweine (ISBN: 9783499249891)
    Felicitas Mayall

    Nacht der Stachelschweine

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Julitraum
    In der Toskana in einem alten Kloster in der Nähe von Montalcino hat sich eine recht selbtsame Gruppe Deutscher einquartiert, die den Dofbewohnern komisch vorkommt. Es ist eine Selbstfindungsgruppe, die durch ihre Leiterin zu sich selbst finden soll, also die eigenen Probleme und Schwächen erkennen soll, damit ein Leben leichter wird. Die Gruppe ist an sich schon schwierig, nicht alle verstehen sich und es bestehen Spannungen. Auch die Leiterin der Gruppe hat so ihre Schwierigkeiten, mit den Teilnehmern und mit sich selbst. Dann verschwindet die jüngste Teilnehmerin der Gruppe. Carolin, eine äußerst attraktive junge Frau von Anfang 20. Man findet ihre Leiche in einer Höhle n den anliegenden Wäldern. Die Gruppe ist verstört noch verstörter, als sich herausstellt, daß Carolin ermordet wurde. Wer könnte in dieser Abgeschiedenheit ein Mord begehen. Der Verdacht liegt jetzt nahe, daß es jemand aus der Gruppe war, doch die Polizei sichert Spuren an der Leiche, die auf einen zurückgebliebenen, jungen Mann aus der Gegend deuten, der oft durch die Wälder streift. Der emittelnde Kommissar jedoch glaubt jedoch nicht an diesen Täter, vielmehr liegt sein Fokus auf der Gruppe Deutscher, sogar die Gruppenleiterin vermutet den Täter in ihren Reihen. Da es gibt Sprachprobleme bei der Befragung gibt, wird die deutsche Komissarin Laura Gottberg um Amtshilfe genötigt. Selbst Halbitalienierin sieht sie dieser Amtshilfe mit gemischten Gefühlen entgegen. Zuhause verlässt die alleinerziehene Mutter ihre beiden halbwüchsigen Kinder in die Obhut ihres nicht gerade lebenstüchtigen Ex-Ehemannes, zudem braucht ihr betagter Vater eigentlich auch jeden Tag Fürsorge. Trotzdem ist Laura bei Ankunft in der Toskana wieder einmal gefangen von der einmaligen Landschaft und Atmosphäre und auch der italienische Kollege hat etwas an sich, daß Laura unruhig werden lässt. Die Ermittlungen hingegen gestalten sich mehr als schiwerig. Wo könnte ein Motiv liegen?

    Dieser Krimi ist der erste aus der Reihe um die Münchner Kommissarin Laura Gottberg und von den meist positiven Rezensionen wurde ich dazu verleitet, dieses Buch zu lesen. Doch leider wurde ich mehr als enttäuscht. Für einen Krimi ist dieses Buch wirklich sehr schwach. Spannung vermag man nicht wahrzunehmen, die Handlung plätscherte mir einfach zu sehr dahin. Hauptmerk liegt auch mehr auf den seelischen Befindlichkeiten der Protagonisten, ihren Lebenssituationen, Träumen, Wünschen usw. Passt natürlich zur Selbstfindungsgruppe, die jedoch auch keine spannenden Protagonisten bietet. Die Auflösung des Falles kommt auch etwas weit hergeholt daher und lässt den Leser den Krimi zwar abschließen, aber nicht mit einem zufriedenen Lesegefühl. Schade.
  22. Cover des Buches Kloster, Mord und Dolce Vita - Folge 01 (ISBN: 9783838793467)
    Valentina Morelli

    Kloster, Mord und Dolce Vita - Folge 01

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: In der idyllischen Toskana, genauer gesagt in einem eigentlich ruhigem Kloster ereignet sich ein seltsamer Todesfall. Schwester Raffaela liegt tot im Klosterhof. Ist sie etwa vom Glockenturm gestürzt? Schwester Isabella kann das nicht glauben und beginnt den Dorfcarabiniere Matteo bei seinen Ermittlungen zu unterstützen. Der Hörer taucht mit den beiden ein in die sengende Hitze Italiens und in so manch dunkles Dorfgeheimnis.

    Meine Meinung: Im Cozy Crime scheint es üblich zu sein den Spannungsball eher flach zu halten und mit ruhiger Erzählung durch das Geschehen zu führen. Definitiv ein Pluspunkt für diesen Serienauftakt ist das vermittelte Urlaubsflair. Die Autorin schafft es trotz Todesfall eine eher gemütlich, positive Stimmung zu schaffen. Die Protagonistin Isabella war mir sehr sympathisch und auch den jungen Matteo mochte ich (auch wenn er manchmal ganz schön unbeholfen ist). In moderatem Tempo wurde die Ermittlung vorangetrieben und die "Hinweise" auf raffinierte Weise eingeflochten. Ich empfand es als angenehm, dass dieser Krimi mit erstaunlich wenig Personen auskam. Die Auflösung überrascht wenig und die "Idee" des göttlichen Beistands fand ich sehr amüsant. Nebenfiguren wie der nervige Bürgermeister und die strenge Äbtissin vervollständigen das Bild und runden die Handlung gut ab. 

    Sprecherin Chris Nonnast trug zur eher ruhigen Atmosphäre des Krimis bei und ich habe ihr gerne zugehört. 

    Mein Fazit: Eine Empfehlung für alle HörerInnen (LeserInnen) des entspannten Cozy Crimes. 

  23. Cover des Buches Tod in der Villa Verbena: Ein Toskana-Krimi (ISBN: 9783960877769)
    Barbara Büchner

    Tod in der Villa Verbena: Ein Toskana-Krimi

     (27)
    Aktuelle Rezension von: buechererzaehlengeschichten


    Ein kurzweiliger und spannender Krimi, der mich gut unterhalten und mir teilweise Gänsehaut beschert hat. Auch eine gut beschriebene toskanische Landschaft hat mich nicht von der eigentlichen Geschichte abgelenkt. Die authentischen Charaktere haben die Geschichte sowie die eine oder andere Beschreibung lebendig werden lassen und mich immer im Geschehen eingebunden.
    Das Ende war nicht vorhersehbar, aber schlüssig.
    Der Schreibstil der Autorin war flüssig und hat mir gut gefallen.

    Leseempfehlung 4 / 5 Sternen

    Als die Münchener Sportstudentin Juliane Emser eine Villa in der Toskana mit einem eigenen Weingut erbt, hält sie das für einen verblüffenden Glücksfall. Doch ihre Mutter warnt sie so energisch vor einem Besuch bei ihren italienischen Verwandten, dass ihre Freude schnell von Unsicherheit überschattet wird. Warum kann sie sich absolut nicht daran erinnern, dass sie als kleines Mädchen mit ihrem Vater dort schon einmal zu Besuch war? Und haben die Ängste, die ihren Alltag durchziehen, gar ihre Ursache in einem schrecklichen Kindheitserlebnis in der Villa Verbena? Während die nichtsahnende Juliane versucht, mehr über das Gut La Querce herauszufinden, könnte das idyllische Örtchen für sie schneller zur Todesfalle werden als sie denkt ...

  24. Cover des Buches True Love (ISBN: 9783751920643)
    Kitty Clark

    True Love

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Christyscandlesandbookscorner

    Das Cover ist sehr schön gehalten und passt gut zur Story.
    Man wird als sofort in die Handlung gesogen und ist mitten im chaotischen Leben von Amy. Die Protagonistin ist einerseits unglaublich romantisch, aber andererseits leider auch naiv. Ich habe sofort Sympathie mit ihr geschlossen. Kitty Clark schafft es wunderbar, dem Leser das Gefühl zu geben, dass Amys Traum von der perfekten Verlobung leider nicht klappen wird. Ich wollte sie schütteln, ihr die Augen öffnen um sie vor dem Schmerz zu warnen, weil das Schicksal und die Handlung mich wirklich mitgerissen haben. Aber Amy hat das alleine geschafft, sie legte eine tolle Wandlung hin und fand zu sich selbst. Eine wirklich wichtige Botschaft an alle Leser.
    Auch die anderen Charaktere kamen gut rüber, aber ich hätte mir hier und da noch ein paar mehr Eigenschaften gewünscht, die der Person eine gewisse Tiefe geben.
    Die Storyline kommt sehr zügig voran, an manchen Stellen geht es mir etwas zu hastig. Grade, weil sie einige Szenen so wundervoll langsam, detailliert und mit Liebe beschreibt, hätte ich mir auch bei anderen Ereignissen diese Ruhe gewünscht. Langweilig wird es jedoch auf keinen Fall. Die komplette Storyline ist voller Geschehnisse, da hätte man bestimmt auch zwei Bücher draus machen können.
    Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Man kommt zügig voran und merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht.
    Harry hat es mir besonders angetan. Die Idee dahinter ist so genial und liebevoll zugleich und er hat ein wirklich schönes Ende gefunden, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass er Amys Neustart noch miterleben darf.
    Das Buch bekommt von mir 4/5 Sterne. Es eignet sich gut für alle Fans von Hochzeiten und romantischen Geschichten.

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