Bücher mit dem Tag "toskana"
166 Bücher
- Stephenie Meyer
Biss zur Mittagsstunde (Bella und Edward 2)
(7.784)Aktuelle Rezension von: booklover98Aus nostalgischen Gründen, greife ich immer wieder gerne zu dieser Reihe. Der 2. Band ist immer mit einer Art Hass-Liebe verbunden. Auch wenn das Buch so viel besser als der Film ist, fühlt sich New Moon immer wie ein Lückenfüller an. Der Schreibstil ist gewohnt angenehm zu lesen und es ist auch schön, das Jacob mehr vorkommt, aber Bellas Depression ist nur schwer zu ertragen. In diesem Buch mag ich sie als Protagonisten nicht so gern. Bis(s) zur Mittagsstunde ist einfach der schwächste Band der Saga und wird immer mein am wenigsten gemochtes Buch der Reihe sein.
- Sabine Thiesler
Der Kindersammler
(1.260)Aktuelle Rezension von: makamaIn diesem Buch geht es um einen charismatischen Kindermörder ---- in Abstand von einigen Jahren werden in Deutschland 3 kleine Jungen ermordet ---- dann ist Ruhe - aber der Täter ist nicht gefasst. Dann verschwinden in Italien auch 3 kleine Jungen, sie wurden nie gefunden. Unter ihnen ist auch ein deutscher Junge - der kleine Felix. Jahre nach seinem Verschwinden kehr seine Mutter in die Toscana zurück. Sie will endlich wissen, was mit ihrem kleinen Sohn passiert ist - und damit dem Täter, einen charismatischen Mann sehr nahe.
Fazit und Meinung: Ein Buch nach meinem Geschmack - eine interessante Geschichte, authentische und überzeugende Protagonisten - ein merkwürdiger aber nicht unsympathischer Mann und verschwundene Kinder. Was ist mit ihnen passiert. Wurden sie auch ermordet und wenn ja, wo sind dann ihre Leichen. Eine Kommissarin - die nicht aufgibt und durch Zufall persönlich in den Fall gezogen wird. Mir hat dieses Buch gut gefallen und ich vergebe gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung für dieses Buch.
- Bianca Iosivoni
Midnight Chronicles - Dunkelsplitter
(321)Aktuelle Rezension von: Pilzi90In Band 3 dieser Reihe geht die Geschichte von Roxy und Shaw weiter. Nach dem schrecklichen Angriff auf das Hunterquartier reisen die beiden gemeinsam mi Ella nach Prag um dort weitere entflohene Seelen aus der Unterwelt zu finden und zurück zu schicken.
Das Leseempfinden war wieder sehr gut und ich mag den Schreibstil der Autorin. Die Geschichte ist fesselnd.
Ich bin gespannt wie es in Band 4 weiter geht. In diesem Band gab es einige Wendungen mit denen ich gerechnet habe, auch wenn ich es mir anders gewünscht hätte. Jedoch hat mich das Ende hilflos zurück gelassen und ich hoffe das alles funktioniert.
- Daniel Glattauer
Die spürst du nicht
(328)Aktuelle Rezension von: Pe_AsDas 14-jährige Flüchtlingsmädchen Aayana darf mit ihrer Schulfreundin Sophie-Luise, deren Familie und einer befreundeten Familie mit in den Luxusurlaub in die Toskana. Doch schon am ersten Tag kommt es zur Tragödie...
Ein so aktuelles, ernstes und Gesellschaftskritisches Thema mit einem doch so charmanten Wortwitz angehen zu können ist eine Kunst.
Ich kann dieses Buch wirklich wärmstens empfehlen.
- Kate Eberlen
Miss you
(216)Aktuelle Rezension von: MonikaisreadingEine total schöne Liebesgeschichte um zwei Menschen die sich im Laufe des Lebens immer wieder knapp verpassen. Ich habe mit beiden geweint, geflucht gelitten und mich gefreut. Ich zähle es zu meinen Lieblingsbüchern
- Sabine Thiesler
Die Totengräberin
(367)Aktuelle Rezension von: P_GandalfMagda und Johannes haben sich in der Toskana einen zweiten Wohnsitz aufgebaut und ein altes Anwesen liebevoll modernisiert. Doch dann betrügt Johannes Magda mit Carolina. "Wenn einer den anderen betrügt, ist das Leben vorbei", ist Magdas Credo, das seien Ursprung in ihrer Vergangenheit hat.
Um so vergiftet Magda Johannes am ersten Tag ihres gemeinsamen Urlaubs in der Toskana und begräbt ihn im Gemüsegraben des Anwesens. Offiziell ist Johannes nach Rom gefahren, um einen Freund zu besuchen.
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Sabine Thiesler hat einen guten Psychothriller geschrieben, in dem sich die Hauptperson immer mehr in ihren Lügengeschichten und ihrer Sehnsucht nach einer heilen Welt verstrickt und am Ende keinen Ausweg sieht. Seite um Seite wird Magdas besondere Form von Wahnsinn deutlicher und tödlicher.
Die Personen sind gut getroffen und ihr Handeln erscheint mir nachvollziehbar. Insbesondere Lukas, Johannes Bruder, hat mir gut gefallen. Stefano Topo wird toll überzeichnet.
Fazit:
Die letzte Spannung fehlt diesem Roman leider, was auch daran liegt, dass manche Handlung vorhersehbar ist. Über das Ende kann man streiten.
Trotz dieser Kritik halte ich den Roman für lesenswert und kann ihn empfehlen.
- Ursula Poznanski
Aquila
(598)Aktuelle Rezension von: BrixWieder mal ein grandioser Roman aus der Feder von Ursula Poznanski. Wie auch immer sie es macht: Ihre Romane funktionieren! 𝓔𝓼 𝓱𝓪𝓽 𝓢𝓾𝓬𝓱𝓽𝓹𝓸𝓽𝓮𝓷𝓽𝓲𝓪𝓵: 𝓜𝓪𝓷 𝓴𝓪𝓷𝓷 𝓷𝓲𝓬𝓱𝓽 𝓭𝓪𝓶𝓲𝓽 𝓪𝓾𝓯𝓱ö𝓻𝓮𝓷, 𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓢𝓮𝓲𝓽𝓮 𝓾𝓶 𝓭𝓲𝓮 𝓪𝓷𝓭𝓮𝓻𝓮 𝓵𝓮𝓼𝓮𝓷. 🤩 Dieser #Jugendthriller ist außerordentlich spannend und wunderbar zum Miträtseln.
Nika wacht in ihrer Wohnung auf mit einem Verband um die Hand und einem Schnitt im Gesicht. Sie kann sich an nichts erinnern. Ihr fehlen ganze zwei Tage! Ein blutverschmiertes T-Shirt und ein mit Drohungen beschmierter Spiegel deuten daraufhin hin, dass etwas Schreckliches geschehen sein muss. Und Nika kann sich nicht einmal sicher sein, ob sie nicht selbst die Täterin war.
𝗘𝘀 𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝘂𝗺 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗝𝘂𝗴𝗲𝗻𝗱𝗿𝗼𝗺𝗮𝗻, 𝗱𝗲𝗿 𝗲𝗵𝗲𝗿 𝗳ü𝗿 ä𝗹𝘁𝗲𝗿𝗲 𝗝𝘂𝗴𝗲𝗻𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗴𝗲𝗲𝗶𝗴𝗻𝗲𝘁 𝗶𝘀𝘁, 𝗱𝗲𝗻𝗻 𝗲𝘀 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝘂𝗺 𝗠𝗼𝗿𝗱, 𝗧𝗼𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗴, 𝗘𝗻𝘁𝗳ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴, 𝗗𝗿𝗼𝗵𝘂𝗻𝗴, 𝗗𝗿𝗮𝗻𝗴𝘀𝗮𝗹𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻 𝘂𝘀𝘄., 𝗷𝗲𝗱𝗼𝗰𝗵 𝗶𝗻 𝗷𝘂𝗴𝗲𝗻𝗱𝗴𝗲𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿 𝗦𝗽𝗿𝗮𝗰𝗵𝗲.
Nika ist eine sehr sympathische Protagonistin. Sie ist sehr taff. 💪 Ihre kurzen Anflüge von Beunruhigung, wobei nackte Panik in diesen Situationen durchaus angebracht wäre, unterbricht sie sofort mit meisterhaften Überlebens- und Bewältigungsstrategien, indem sie zum Beispiel, statt panisch zu werden, von Hundert hinunter zählt.
Dieser Jugendthriller bietet einige stunden Spannung und Unterhaltung, auch für Erwachsene!💥
𝓢𝓽𝓮𝓵𝓵𝓮𝓷𝔀𝓮𝓲𝓼𝓮 𝓶𝓾𝓼𝓼 𝓶𝓪𝓷 ü𝓫𝓮𝓻 𝓴𝓵𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓛𝓸𝓰𝓲𝓴𝓵ü𝓬𝓴𝓮𝓷 𝓱𝓲𝓷𝔀𝓮𝓰𝓼𝓮𝓱𝓮𝓷: z.B.: Wenn die Täterin/der Täter (ich will ja nicht spoilern) den Zettel gefunden hätte, dann hätte sie/er einzelne verschlüsselte Hinweise sofort identifiziert wie etwa Autokennzeichen und hätte Nika den Zettel abgenommen. Außerdem: Wie kann jemand, der Schwierigkeiten hat, italienisch zu verstehen und zu sprechen, in Italien studieren, wenn dort sicherlich in der Landessprache doziert wird.🙄
- Gisa Pauly
Der Mann ist das Problem
(54)Aktuelle Rezension von: LangeweileKlappentext:
Helene hat genug! Als ihr Mann sich zu ihrem Geburtstag seinen eigenen Wunsch erfüllt und ihr ein Wohnmobil schenkt, das sie nie wollte, ist das Maß gestrichen voll. Sie setzt sich in das wuchtige Gefährt und düst los, ohne Plan, ohne Ziel, ohne Kohle. Letzteres ändert sich jedoch, als sie im Einbauschrank ein kleines Vermögen findet. Wie ist Siegfried an so viel Geld gekommen? Aber pah, was soll‘s! Eine bessere Grundlage für einen Neustart kann es schließlich kaum geben! In einem toskanischen Städtchen beginnt für Helene ein aufregendes neues Leben. Als Siegfried plötzlich vor ihrer Tür steht, ist allerdings erstmal Schluss mit Dolce Vita. Doch will er wirklich sie zurück oder nur sein Geld?
Die Autorin ist quasi ein Garant für lockere und lustige Unterhaltung.Zu Anfang war die Geschichte etwas zähflüssig,auch wenn es zwischendurch immer einiges zu lachen gibt. Ab der Mitte nahm das Buch dann Fahrt auf, es wurde zusehends spannender, mit einer kleinen Überraschung zum Schluss.
- Bianca Iosivoni
Midnight Chronicles - Todeshauch
(208)Aktuelle Rezension von: Primrose24Roxy und Shaw haben sich endlich ihre Gefühle füreinander eingestanden, als das Schicksal die Beiden erneut auseinanderreist. Doch selbst wenn sie dieses Hindernis überwinden können, bleiben immer noch die verlorenen Geisterseelen, die Roxy in die Unterwelt verbannen muss. Aber auch Shaws Vergangenheit stellt ein Hindernis dar, denn der Hexenkönig Baldur scheint selbst Jagd auf die Hunter zu machen. Kann Roxy ihren Fluch brechen und sich gegen den Hexenkönig behaupten, auch wenn dies bedeutet Shaw für immer zu verlieren?
Im bereits fünften Band der Reihe wechselt die Erzählperspektive endlich zurück zu Shaw und Roxy. Nachdem der dritte Band der Reihe so spektakulär geendet ist, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung im fünften Band. Shaw weiß endlich von seiner Vergangenheit und tut alles dafür Roxy zu retten. Die Beziehung der Beiden zueinander hat sich deutlich zum Positiven verändert, seit Roxy sich ihre Gefühle eingestanden hat. Die Dynamik und Emotionen zwischen den Beiden waren für mich stets fühlbar. Ein weiterer Pluspunkt der Reihe ist auch dieses Mal die spannende und rasante Handlung. Die Geschichte wird niemals langweilig oder zäh, da eine interessante Wendung auf die andere folgt. Ich bin wirklich gespannt, wie diese wundervolle Reihe zu Ende gehen wird und bin ein wenig traurig, dass dies die letzte Geschichte aus Shaws und Roxys Perspektive gewesen ist.
- Sabine Thiesler
Hexenkind: Thriller
(513)Aktuelle Rezension von: MoidlvomberchIch habe das Buch schon vor einiger Zeit gelesen.
Sabine Thiesler wurde mir von meiner Familie ans Herz gelegt, dies ist nun das zweite Buch von ihr das ich gelesen habe.
Und ich bin auch hier wieder absolut fasziniert und sprachlos.
Ihr Schreib- und erzählstil ist einfach einmalig ich konnte das Buch nicht mehr weglegen...bis zu letzt tappte ich im dunkeln.
Sie schafft es sie Spannung bis zur letzten Seite hoch zu halten und so interessant und fesselnd zu schreiben dass ich das Buch kaum weg legen konnte.
Die Kapitel waren teilweise recht kurz gehalten was aber absolut klasse war, sie haben dadurch eine absolute Wucht bekommen!
Das Buch und der Handlungslauf blieben sind mir noch sehr lange im Gedächtnis geblieben - noch heute lässt mich das Buch teils sprachlos fasziniert zurück!
Auf solche Ideen muss man erst mal kommen - Hut ab - Respekt!
Daher von mir auch für dieses Buch eine absolut klare Lese- und Kaufempfehlung!
Wundervolle Autorin mit krassen Ideen!
- Sabine Thiesler
Der Keller
(134)Aktuelle Rezension von: M__E__U_Als ausgesprochener Fan dieser Autorin empfinde ich dieses Buch definitiv nicht als ihr bestes.
Es liegt irgendwo in Teilen zwischen Groschenroman und hervorragendem Thriller und Psychogramm der Protagonist:innen - zumindest nach meinem Empfinden wechselte es immer wieder zwischen diesen Qualitäten hin und her.
Manche ausschweifende Beschreibung der skurrilen Biographien wäre mE in dieser epischen Breite nicht notwendig gewesen.
Dennoch konnte ich mich nicht dem Sog der Geschichte entziehen - ich habe es als Hörbuch beim Autofahren "konsumiert".
Die toskanischen Betrachtungen sind definitiv immer wieder ein Gewinn in ihren Büchern.
Allerdings würde ich dieses Buch nicht als das Highlight ihrer Reihe empfehlen.
- Sabine Thiesler
Der Menschenräuber
(217)Aktuelle Rezension von: Gute_NachtInhalt
Er verliert zuerst seine Tochter durch einen schrecklichen Unfall. Dann seinen Job. Schließlich seine Frau. Als Jonathan, ein erfolgreiche Medienmanager, in einem einsamen Bergdorf in der Toskana ankommt, scheint er am Ende zu sein. Dann jedoch trifft er die junge Sophia und beginnt ein neues Leben mit ihr - bis ihn die Vergangenheit einholt. Aus Rache wird er zum Mörder. Aber das ist erst der Anfang …
Fazit
Mir gefallen sehr gut die verschiedenen Erzählperspektiven.
- Elizabeth George
Nur eine böse Tat
(119)Aktuelle Rezension von: UlrikeBodeDies war mein erster Roman dieser Autorin und obwohl mir doch einige Hintergrundinformationen fehlten, fand ich ihn von der ersten Seite an unglaublich spannend. Die Protagonisten sind sehr facettenreich und bildhaft beschrieben.
In einem sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil hat mich die Autorin mit diesem Roman überzeugt.
Es war ein spannendes Katz und Mausspiel.
Es waren gesellschaftskritische Themen, es ging um Freundschaft und Verrat, Vertrauen und viele Emotionen Es immer emotional wenn es um Kinder geht, auch bei uns Lesern. Aber auch die Definition von Freundschaft wurde hier auf die Spitze getrieben und auf eine harte Probe gestellt, die auf Seiten der Ermittler mehr zum Bauchgefühl als zu professioneller Recherchearbeit geführt haben.
In diesem Roman ist am Ende alles anders als gedacht, was am Ende für eine unerwartete Überraschung.
gesorgt hat.
Ich kann hier nur eine klare Leseempfehlung geben, auch vor der tollen Kulisse Italiens war dieser Roman einfach toll durchdacht und war ein pures Lesevergnügen.
- Sabine Thiesler
Nachts in meinem Haus
(117)Aktuelle Rezension von: Nadine21Tom ist glücklich verheiratet. Er ist reich und lebt auf der Sonnenseite des Lebens. Doch in einer stürmischen Nacht trifft er eine falsche Entscheidung und muss nach Italien flüchten. Doch sein Freund, der verspricht ihm zu helfen, ändert seine Meinung und Tom befindet sich fortan alleine auf der Flucht. Wird er sein Leben zurück bekommen?
Die Geschichte hinter dem Buch ist spannend und man fiebert auch mit Tom mit, der eigentlich sein Leben zurück verdient hätte. Aber ansonsten zieht sich die Handlung in die Länge und die Polizei kommt auch nicht wirklich gut dabei weg. Die Nebenschauplätze haben wenig bis gar nichts mit der Handlung zu tun und haben mich beim Lesen eher gestört. Ich habe mich auch immer wieder gefragt, warum Tom, der teilweise am Boden lag, nicht zur Polizei geht?
- Jenna Evans Welch
Love & Gelato
(124)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraDas Motto für die Lesechallenge im August lautete: „Lies ein Buch mit einem englischsprachigen Titel“. Dies konnte ich ganz wunderbar mit meinem Wunsch verknüpfen, dieses Jahr noch eine typische Sommerlektüre zu lesen. Und so griff ich zu Love & Gelato von Jenna Evans Welch. Zugegeben, „Gelato“ ist eigentlich kein englisches Wort, aber die deutsche Ausgabe, die 2017 veröffentlicht wurde, trägt immerhin den englischen Originaltitel. 2022 folgte dann die Netflix-Adaption des Jugendbuches von den Machern von The Kissing Booth und To all the Boys I’ve loved before. Das Buch verspricht eine sommerliche Reise in die Toskana voller Sonnenschein, Liebe und Eiscreme, auf die ich mich sehr gefreut habe.
Die 16-jährige Carolina Emerson, kurz Lina, geht noch zur High School in Seattle, als ihre Mutter an Bauchspeicheldrüsenkrebs stirbt. Auf dem Totenbett verspricht sie ihrer Mutter, für einen Sommer zu ihrer Jugendliebe Howard in die Toskana zu ziehen. Kurz vor ihrem Abflug erfährt Lina von ihrer Großmutter, dass Howard nicht nur ein enger Freund ihrer Mutter, sondern auch ihr leiblicher Vater ist. Den Schock kann sie jedoch kaum verdauen, denn bei ihrer Ankunft erfährt sie, dass Howard Verwalter des Florence American Cemetery and Memorial ist, eine Gedenkstätte für über 4000 US-Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg in der Toskana gefallen sind. Jedes Mal, wenn sie aus ihrem Fenster schaut, erblickt sie die Reihen zahlloser weißer Kreuze, die an die Toten erinnern sollen. Kein Wunder also, dass sie sich am anderen Ende der Welt nicht zuhause fühlt. Doch dann trifft sie beim Joggen auf Lorenzo Ferrara, einen Jungen aus der Nachbarschaft, der sie mir der örtlichen Jugendclique bekannt macht. Und so beginnt für Lina der Sommer ihres Lebens voller Lasagne, Pizza, Pasta, Gelato und Schmetterlingen im Bauch.
„Ihr hattet doch auch schon mal schlechte Tage, oder?“, ist der erste Satz des Prologs. Die Ich-Erzählerin bricht zu Beginn die vierte Wand und spricht den Leser direkt an. Sie erzählt also zuerst im Präsens, bevor sie auf eine Retrospektive umschwenkt und dadurch ins Präteritum wechselt. Wenn Lina von schlechten Tagen spricht, meint sie nicht, dass man verschlafen oder den Bus verpasst hat, sondern die Tage, an denen ihre Mutter ihre Krebsdiagnose erhält und wenige Monate später im Krankenhaus stirbt. In gewisser Weise ist Lina also am Anfang der Geschichte am Tiefpunkt ihres Lebens, als sie nach Italien aufbricht. Love & Gelato ist mit annähernd 400 Seiten und 28 Kapiteln plus Prolog eine leichte Lektüre für den Sommer.
Protagonistin ist die 16-jährige Lina Emerson, die als kleines und schlankes Mädchen beschrieben wird. Sie hat braune Augen und dunkles, lockiges Haar, das sie als störrisch bezeichnet. Laut eigener Aussage trägt sie Kleidergröße XS und ist sehr sportlich. Sie ist eine ausgezeichnete Langstreckenläuferin und schafft pro Woche mehr als 40 Kilometer. Lina ist neugierig, abenteuerlustig, mutig und manchmal ein wenig sarkastisch, weshalb ich sie schnell mochte. Zwar ist sie anfangs unnötig kalt und abweisend zu Howard, was ihm gegenüber nicht fair ist, aber man kann es ihr in ihrer Situation wohl kaum verdenken. Sie trauert noch um ihre verstorbene Mutter, soll plötzlich bei einem ihr fremden Mann in einem fremden Land auf einem gigantischen Friedhof leben, der ihr immer wieder den Tod ihrer Mutter vor Augen führt. Da kann man ihr ihre Gefühlsausbrüche und impulsiven Einfälle wohl kaum übel nehmen. Im Großen und Ganzen ist Lina also wirklich schwer in Ordnung.
Typisch für ein Jugendbuch ist Evans Welchs Schreibstil leicht, flüssig und dialogorientiert. Die Sprache ist locker, alltagsnah und hat oft einen humorvollen Unterton, der mich immer wieder schmunzeln ließ. Die Seiten schmelzen dadurch unter den Fingern weg wie Eis in der Sommerhitze. Das Tempo bleibt meist zügig, obwohl sich die erzählte Zeit gerade mal auf etwas mehr als eine Woche beläuft. Immer wieder werden auch italienische Phrasen eingebettet, die teilweise nicht übersetzt werden. Sollte man wie Lina also kein Italienisch sprechen, wird man genau wie sie, manches nicht verstehen. Dadurch soll sich der Leser wahrscheinlich noch mehr mit ihr identifizieren können. Ich kann zumindest Französisch, was wie Italienisch eine romanische Sprache ist, weshalb ich mir immerhin ein paar Worte ableiten konnte. Die Atmosphäre ist einerseits romantisch und idyllisch, andererseits auch nachdenklich. Insgesamt gibt es am Stil nicht viel zu kritisieren, über eine Sache bin ich dann aber doch gestolpert: Als Lina an die Zukunft denkt, sagt sie: „Der Tag schien zwar noch Lichtjahre entfernt zu sein, aber…“ (S. 327). Dieser Fehler ist mir schon in mehreren Büchern aufgefallen und Evans Welch reiht sich damit bei anderen Jugendbuchautoren wie Elizabeth Miles oder Ransom Riggs ein. Also hier noch mal für alle zum Mitschreiben: Ein Lichtjahr ist die Strecke, die eine elektromagnetische Welle in einem Jahr im Vakuum zurücklegt (9,461 Billionen Kilometer). Wenn Lina hingegen meint, ein Tag läge noch sehr weit in der Zukunft, ist dies eine zeitliche Distanz und keine räumliche. Ich denke, dadurch wird deutlich, dass Love & Gelato sprachlich gut, aber nicht perfekt ist.
Meine Erwartungshaltung an dieses Buch war eine süße, leichte Sommerromanze in Italien. Tatsächlich wurde ich aber positiv überrascht, denn es ging hier nicht nur um eine Lovestory zwischen zwei Teenagern, sondern um viel mehr. Die Geschichte handelt von Themen wie Verlust, Familie und Identität. Lina gelangt an das Tagebuch ihrer Mutter, das diese während ihrer Zeit in Italien geschrieben hatte. Dieses Tagebuch hilft Lina nicht nur, die Trauer zu bewältigen, sondern zeigt ihr auch ein Bild ihrer Mutter, das sie so noch nicht kannte. Lina kommen erste Zweifel, ob Howard wirklich ihr leiblicher Vater ist. Das Tagebuch birgt ein Geheimnis und so geht es plötzlich nicht nur um Linas Liebesgeschichte, sondern auch um die ihrer Mutter, dessen Ausgang ihr lange unbekannt ist. Linas erste große Liebe, ihre Beziehung zu Howard und das Tagebuch ihrer Mutter verflechten sich zu einer Coming of Age-Story, die den Spannungsbogen ganz natürlich aufrecht erhält, wodurch Love & Gelato nie langweilig wird.
2022 erschien dann die Netflix-Verfilmung von Love & Gelato mit Susanna Skaggs und Tobia de Angelis in den Hauptrollen. Der Film kam extrem schlecht beim Publikum an und ist bei Rotten Tomatoes mit vernichtenden 20% bewertet. Einer der Gründe für die schlechten Kritiken ist das massive Abweichen von der Buchvorlage. Hier ein paar Beispiele: Im Buch hat Lina die High School noch nicht beendet und überlegt, nach dem Sommer ihren Abschluss an der American International School in Florenz zu machen. Im Film ist sie dagegen Medizinstudentin im ersten Jahr, wodurch Film-Lina manchmal unreif wirke, eben weil ihre Vorlage noch jünger ist. Außerdem reist Lina im Film nicht nach Florenz, sondern nach Rom, während sie im Buch nur einen Tagestrip dorthin macht. Es wurde also nicht nur der Grund für ihre Reise, sondern auch das Setting verändert. In Italien lernt Film-Lina dann auch einen jungen Mann namens Alessandro Albani kennen, mit dem sie eine Romanze beginnt. Im Buch gibt es niemanden mit diesem Namen, während Thomas Heath, der gutaussehende Junge aus Lorenzos Clique, auf den Lina steht, im Film gar nicht vorkommt. Auch Francesca Bernardo, eine Studienfreundin von Linas Mutter, nimmt im Film eine deutlich größere Rolle ein, indem sie die Film-Lina einkleidet, während Buch-Lina von ihr im Tagebuch erfährt und nur ein einziges Mal mit ihr telefoniert, sie aber nie persönlich trifft. Generell sind viele Nebenfiguren im Film völlig andere als im Buch. Lorenzo ist beispielsweise kein Schüler, sondern macht eine Ausbildung zum Koch. Zudem wurde oft kritisiert, dass die Vergangenheit von Linas Mutter im Film weitestgehend untergeht, weshalb es ihm an Tiefgang fehle. Ich habe mich dazu entschieden, den Film nicht zu schauen, vor allem, weil er keine gute Buchverfilmung sei.
Das Ende ist recht plötzlich und der Ausgang der Geschichte sehr vorhersehbar, was sowohl das Geheimnis aus Hadleys Tagebuch betrifft als auch Linas Liebesgeschichte oder die Frage, ob Lina nach dem Sommer in die USA zurückkehrt oder in Italien bleibt. Natürlich hätte Lina das Tagebuch ihrer Mutter auch in wenigen Stunden lesen können, um sich schlaflose Nächte mit Grübeleien zu ersparen, aber die Begründungen, Lina sei nach einigen Seiten emotional so aufgewühlt, dass sie es weglegen muss oder sie hat Angst, es durchzulesen, weil die Geschichte ihrer Mutter dann schneller vorbei ist, sind oberflächlich nachvollziehbar. Auch wenn Love & Gelato also vielleicht nicht perfekt ist, ist es trotzdem eine zuckersüße Lektüre, die man wunderbar in den Sommerurlaub mitnehmen kann.
Love & Gelato von Jenna Evans Welch ist ein zugängliches Jugendbuch, das eine sommerliche Atmosphäre, italienischen Charme und eine Mischung aus Romance, Familiengeheimnis und Coming of Age-Themen miteinander verbindet. Die Geschichte überzeugt vor allem durch den lockeren, humorvollen Schreibstil und einem überraschenden Tiefgang. Besonders Howard Mercer ist mir ans Herz gewachsen. Zwar wirken einige Wendungen vorhersehbar und sprachlich gibt es gelegentlich Ungenauigkeiten, insgesamt kann ich den unterhaltsamen Roman aus dem Jahr 2017 allerdings wärmstens als Sommerlektüre empfehlen. Deshalb erhält er von mir vier von fünf Federn. Leider wird dieses Buch nicht mehr auf Deutsch verlegt. Deswegen müsst ihr es entweder gebraucht oder auf Englisch kaufen, aber lasst euch davon bitte nicht abschrecken.
- Paolo Riva
Flüssiges Gold
(51)Aktuelle Rezension von: Franz_NawratilSpannende Geschichte Ein Hörgenuss. Aber MONTEGIARDINO liegt nicht in Italien sondern in San Marino. Und Siena ist weiter im Westen. San Marino liegt nicht in der Toskana. Oder ich hab was übersehen, ich habe die ganze Karte abgesucht.Ich freu mich schon auf die nächsten Hörbücher. Die Beschreibungen sind sehr einprägend.
- Gaby Hauptmann
Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud
(45)Aktuelle Rezension von: MarcsbuechereckeGaby Hauptmann gehört schon seit vielen Jahren für mich zur Elite der Frauenliteratur, sind ihre Bücher doch immer gespickt mit einer großen Brise Situationskomik ohne zusehr in irgendwelche Klischees zu rutschen.
Ich würde lügen, wenn ich sage, dass die Bücher von Gaby Hauptmann nicht durchaus auch ein wenig vorhersehbar seien, aber hier finde ich: auf die Verpackung kommt es an.
Ihr Schreibstil ist locker aber nicht plump; ihre Charaktere sind zwar nicht das, was ich besonders vielschichtig nenne, aber sie sind irgendwie doch Eines - nämlich einfach herrlich menschlich. Mit Fehlern und Macken, die teilweise zwar sehr typisiert sind, aber mal Hand aufs Herz: Genau das macht einen Roman dieses Genres doch aus, oder?
Besonders gelungen finde, wie es Frau Hauptmann gekonnt gelungen ist, das "Lästern" über Gabriellas Angeohnheit, jeden in ihr Bett einzuladen einzufangen.
Die Geschichte ist auf den ersten Blick sehr seicht und dümpelt die ersten Kapitel auch sehr vor sich hin, weist gegen Ende aber einen Tiefgang auf, für den ich Gaby Hauptmann so mag.
Auch hier findet man sich plötztlich umringt von Aussagen, von denen man nicht weiß, welche man jetzt explizit glauben soll.
Wer meint es gut mit Gabriella? Diese Frage schoss mir ebenfalls regelmäßig durch den Kopf.
Fazit:
Bestimmt nicht der beste Roman, den es gibt. Dennoch perfekt geeignet, um einige schöne Stunde auf der Couch, der Terrasse oder im Bett zu verbringen.
- Iny Lorentz
Die Löwin
(200)Aktuelle Rezension von: Katzenbaer12Die ersten Kapitel machen sehr viel Spaß, dann wird es anstrengend und man sollte sich viele Namen merken. Mir fiel das schwer und ich hatte keine Lust, auf die Liste der Namen zu blicken. So fand ich manches geschichtliche verwirrend, aber ich gebe meiner eigenen Faulheit die Schuld, nicht der Autorin. Die Handlung um Caterina fand ich fesselnd, das Ende war vielleicht etwas zu gehetzt.
wie so oft sehr stimmungs volle Schilderungen.
Ich werde das Buch noch einmal lesen, um auch die geschichtlichen Ereignisse zu verstehen.
ich persönlich hätte auf das viele Gerede um männliche Körperteile und Vergewaltigungen verzichten können, aber bei IL geht es wohl nicht anders. Kann man drüberweglesen.Dieses Buch verdient bessere Bewertungen, wenn man bedenkt, welcher Quatsch hier manchmal hochgejazzt wird. Ich denke, die typische IL Leserin will einfach seichtere Literatur?
- Cristina Caboni
Die Rosenfrauen
(105)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderElena Rossini hat zwar ein ungeheures Talent für Düfte und stammt auch aus einer Familie, in der das kreieren von Düften und Parfums dazu gehört, aber sie geht einen anderen Weg. Bald wird sie heiraten und ist einfach nur glücklich. Als sie eines Tages früher nach Hause kommt und ihren Verlobten mit einer anderen erwischt, bricht für die junge Frau eine Welt zusammen. Durch Zufall bekommt sie aber die Möglichkeit ihr vergrabenes Talent wieder zu fördern und fängt an sich ihren Talenten zu stellen und vor allem, sie forscht in der Geschichte ihrer Familie nach. Endlich will Elena Klarheit haben und sie will sich auch wieder verlieben und Den Duft finden. Cristina Caboni hat einen wunderschönen Familien/Liebesroman geschrieben und entführt uns unter anderem in die Provence und in die Toskana und im Anhang befindet sich ein tolles Duftlexikon.
- Hanna Holmgren
Pinienduft im Hotel Toscana Mare (Verliebt in Italien)
(73)Aktuelle Rezension von: AlineCharlyAls in ihrem Leben alles den Bach runtergeht, beschließt Emilia sich in ein neues Arbeitsprojekt im Ausland zu stürzen. Dabei verschlägt es sie ausgerechnet in die Toskana mit all dem guten Essen und den netten Menschen. Doch schnell stellt sie fest, dass das Anwesen noch sehr weit entfernt von dem versprochenen, traumhaften Boutique-Hotel ist. Da Aufgeben aber keine Option ist, setzt sie alles daran das verwilderte Grundstück in ihr Traumhotel zu verwandeln. Allerdings hat sie dabei gleich mehrere Männer, die ihr das Leben schwer machen wollen.
Auch in dieser Geschichte war der Schreibstil der Autorin gewohnt angenehm und so bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Da ich die Reihe nicht in der richtigen Reihenfolge gelesen habe, habe ich bereits einige der Bewohner Camaiores kennengelernt und auch dieses Mal konnten sie mich mit ihrer herzlichen Art begeistern. Emilia ist eine sympathische Protagonistin in die man sich gut hineinversetzen kann. Dagegen ist Aurelio eher der mysteriöse und unnahbare Typ bei dem es etwas dauert bis man mit ihm warm wird. Bei beiden hätte man für meinen Geschmack etwas tiefer in ihre Charakter, Gedanken und Beweggründe abtauchen können. Auch wenn die ganze Handlung relativ schnell vorhersehbar war, habe ich mich gefreut zu sehen, dass Emilia schnell in der Gemeinde ankommt und dort ihren Platz findet.
Alles in allem ist es eine schöne, wenn auch recht vorhersehbare Liebesgeschichte, die ich gerne weiterempfehle für alle, die auf der Suche nach einer leichten, sommerlichen Liebesgeschichte sind. - Felicitas Mayall
Wolfstod
(70)Aktuelle Rezension von: Lillith54wDieses Buch war mal wieder ein Fall von „lese ich mal hier im Urlaub, weil ich gerade nichts Besseres zur Verfügung habe“. Und tatsächlich habe ich mich am Anfang etwas schwer getan, zum Glück bin ich jedoch am Ball geblieben und wurde mit einem in meinen Augen wunderbaren leisen Italien-Krimi belohnt.
Warum leise? Weil die Atmosphäre der Toskana, die beschriebenen Orte, Düfte, Landschaften, Restaurants und Spezialitäten auf eine einzigartige Weise miteinander verwoben sind. Bei der Flut sogenannter „Urlaubskrimis“, die häufig in Italien oder Südfrankreich spielen, verliert man leicht die Lust, wenn die Geschichten wie ein Reiseführer wirken und die Handlung nur gezwungenermaßen dort angesiedelt ist.
Hier ist einfach alles anders. Alles wirkt wie aus einem Guss, anders kann ich es nicht sagen. Das liegt sicher am schriftstellerischen Talent der Autorin. Auch die Dialoge zwischen den Hauptfiguren sind poetisch bis philosophisch gestaltet. Und was die Poesie betrifft – ein Faible für Dichtkunst kann beim Lesen dieses Buches nicht schaden, denn immer wieder werden Gedichte zitiert oder angedeutet.
Insgesamt bleibt für mich das Fazit: Das Buch liest sich einfach gut und man lässt sich auf die Charaktere sehr gerne ein!
Worum geht es?? Es ist der vierte Band einer Reihe um die Münchner Kommissarin Laura Gottberg. Sie wird von ihrem italienischen Kollegen Angelo Guerrini um Amtshilfe gebeten als ein deutscher Schriftsteller in der Nähe von Siena unter ungeklärten Umständen tot aufgefunden wird. Laura und Angelo kennen sich wohl aus einem Vorgängerband und sind nicht nur Kollegen...
Dass es sich bereits um den vierten Band einer Reihe handelt, stört beim Lesen nicht, da keine Vorkenntnisse nötig sind, um in die Geschichte einzutauchen.
Der Todesfall führt zu einigen weiteren Mordversuchen, die Aufklärung gestaltet sich einigermaßen zäh, aber da die Geschichte einfach so bildhaft und mit so angenehm gesetzten Worten in Szene gesetzt wurde liest man (jedenfalls ich) sehr gern einfach weiter und weiter...
Gut gefallen hat mir sowohl die Interaktion des „Liebespaars“ als auch die aufkeimende Freundschaft zwischen den beiden Vätern (Laura hat ihren Vater mit nach Italien genommen, der seit dem Tod seiner italienischen Frau Trübsal blies).
Ich war traurig zu erfahren, dass Felicitas Mayall bereits verstorben ist . Ich werde versuchen, noch einige andere Bände der Reihe zu lesen.
Für mich 5 * und eine eindeutige Leseempfehlung!
- Christina Beuther
Aber so was von Amore
(97)Aktuelle Rezension von: BambisusuuDer Roman "Aber so was von Amore" wurde von der Autorin "Christina Beuther" verfasst und ist vom "Aufbau Verlag". Hierbei handelt es sich um eine amüsante Liebeskomödie mit viel Humor und Romantik.
Polly Sommer wurde von ihrem Verlobten sitzen gelassen und somit hat Polly von der Liebe erstmal genug und sucht nach einer Ablenkung. Da kommt der Auftrag ihrer Chefin Marta ganz recht. Denn Polly Sommer soll einen Artikel über die Künstlerin Liv verfassen, doch die befindet sich in der Toskana. Also begibt sich Polly auf eine abenteuerliche Reise nach Italien und versucht ihren Alltag hinter sich zu lassen. Polly versteht sich auf Anhieb mit Liv. Ihre Nachbarn hingegen kommen ihr zu Anfang nicht sonderlich sympathisch rüber. Besonders der arrogante Leo geht ihr nicht mehr aus dem Kopf und schon geriet ihr Leben wieder ins Wanken.
Die Autorin Christina Beuther hat eine tolle und unterhaltsame Liebesgeschichte geschrieben und auch ihr Schreibstil gefällt mir sehr. Der Klappentext und das Cover haben mich zu Anfang angesprochen. Hierdurch erfährt man schon, dass das Buch einiges zum Lachen bietet.
Die Atmosphäre in der Toskana wurde bildlich geschildert und auch die Einwohner in Certona haben einen charmanten Eindruck hinterlassen. Das Buch ist dadurch wie eine kleine Urlaubsreise in die Toskana und somit eine schöne Ablenkung aus dem Alltag.
Auch die Charaktere fand ich sehr amüsant. Polly Sommer ist eine für mich sehr verpeilte Persönlichkeit, die nicht unbedingt Glück in der Liebe hat. Ihr Ziel in der Toskana war nur den Auftrag ihrer Chefin zu erfüllen und ihre Sorgen für einen Moment zu vergessen. Doch die Geschichte lenkt später in eine andere Richtung, wie schon zu erwarten ist.
Leo hingegen ist zu Anfang eingebildet und hochnäsig. Als Neffe des Lord Henry scheint er sich als etwas Besseres zu fühlen und behandelt Polly eher abweisend. Polly ist nicht wirklich begeistert von seiner Art, auch wenn sie sein Aussehen bewundert. Dadurch ist das Verhältnis der beiden Hauptprotagonisten zu Anfang angespannt, entwickelt sich aber mit der Zeit zu einer tollen Zuneigung.
Dass Leo und Polly noch irgendwann Interesse zueinander zeigen, ist nicht zu übersehen. Die Handlung kann man bis zur Hälfte eigentlich schon vorhersehen. Trotzdem hat mir das gut gefallen, weil man mitgefiebert hat, ob man mit seiner Vorstellung richtig gelegen hat. Besonders nach der Hälfte geschehen viele Ereignisse mit denen man als Leser nicht gerechnet hat und man somit voller Spannung das Buch weitergelesen hat.
Natürlich ist das Buch an manchen Stellen etwas kitschig, was aber für mich eine romantische Stimmung bringt und zu jedem Liebesroman dazu gehört!
Für mich ein gelunger Liebesroman mit einer großen Unterhaltung, tollen Charakteren und einer spannenden Handlung! - Karin Seemayer
Die Tochter der Toskana
(74)Aktuelle Rezension von: Christin87"Die Tochter der Toskana" erzählt die Geschichte um Antonella und Michele zwei Jahre nach "...wie alles begann" weiter.
Antonella lebt noch immer in ihrem kleinen abgeschiedenen Bergdorf. Michele, der sich inzwischen Marco nennt, ist aus der Kavallerieschule in die ihn sein Vater geschickt hat desertiert, hat sich dem Geheimbund der "Giovine Italia" angeschlossen und wurde daraufhin von seinem Vater verstoßen und vom heimischen Weingut verbannt.
Auf seinen Reisen im Namen der Giovine Italia kommt er Antonella in einer Situation zu Hilfe, die sie den Entschluss fassen lässt ihre Heimat und ihren Verlobten zu verlassen und ein neues Leben in Genua zu beginnen.Und so beginnt die gemeinsame Reise von Antonella und Marco. . .
Und was für eine Reise diese 430 Seiten sind. Ich habe das Gefühl ich war bei jedem Schritt dabei. Ich bin verliebt in dieses Buch und seine beiden Hauptdarsteller. Lang ist es her, dass ich in so kurzer Zeit ein Buch verschlungen habe und mich auch nach mehr als 100 Seiten noch schwer tat es wegzulegen.
Die Kulissen, die Gefühle, die Geschehnisse - alles fühlt sich so real und natürlich an, dass es ein einziges Vergnügen ist zu lesen.
Die zart aufkeimende Liebe zwischen den beiden, die Art wie Marco Antonella zeigt, wie Liebe sein kann, ist soooooo herzerwärmend ohne schnulzig zu sein, dass man die Liebe und die Sehnsucht praktisch mitfühlt.Die historischen Fakten und die Beschreibungen der Lebensart Italiens im frühen 19 Jahrhundert sind interessant und lehrreich, ohne den Lesefluss zu beschweren.
Ich freue mich sehr, dass es einen Folgeband gibt, um den Weg der beiden weiter zu verfolgen.
Das wirklich einzige was ich an dieser Reihe nicht mag, ist der Name Antonella. Aber den kann man sich halt nicht aussuchen 😆.Ich glaube die kurze Zusatzgeschichte "...wie alles begann" hat auch unglaublich gut dazu beigetragen, dass ich sofort in das Buch eintauchen konnte. Mit der sollte man also auf jeden Fall starten.
Ein 5-Sterne-Plus Buch und schon jetzt ein Jahreshighlight.
- Sabine Thiesler
Zeckenbiss
(78)Aktuelle Rezension von: Moidlvomberchich habe nun schon komplett alle Bücher der Autorin Sabine Thiesler gelesen
Dies hier ist mit Sicherheit nicht der beste Thriller von ihr aber durchaus auch sehr lesenswert.
Die kurzen Kapitel und der sehr angenehm und flüssig zu lesende Schreibstil sind auch hier wieder wie gewohnt dabei, so habe ich das Buch in nur wenigen Tagen durchgelesen.
Sabine Thiesler ist ja durchaus für ihren Handlungsort in der Toskana bekannt, diesmal hat man hier leider nicht so viel davon gelesen, das hätte gerne mehr sein dürfen. auch waren es mir diesmal fast ein bisschen zu viele verschiedene Protagonisten, die Story war allerdings wieder sehr ausgeklügelt und spannend gehalten.
schön war es auch wieder etwas Donati Neri zu lesen, auch wenn dies tatsächlich etwas kurz gehalten war :-)
ein typischer Thiesler eben :-)Das Buch kann man deshalb auf jeden fall lesen!!! :-)























