Bücher mit dem Tag "tot"
343 Bücher
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele
(17.949)Aktuelle Rezension von: HeimelinaBevor die neuen Teile der Reihe dran sind, musste die Geschichte rund um Katniss, Peeta und Distrikt 12 noch einmal gelesen werden.
Ich habe die Bücher damals das erste Mal als junge Jugendliche gelesen. Ich finde es spannend, an wie viel und gleichzeitig wie wenig ich mich erinnert habe und wie anders ich die Geschichte erlebt habe, jetzt wo ich an einem anderen Punkt im Leben stehe.
Der Einstieg in die Geschichte ist schnell und direkt. Das Worldbuilding passiert quasi nebenher, was ich sehr faszinierend und erfrischend fand. Erzählt wird aus der Perspektive von Katniss Everdeen.
In diesem Buch passiert unglaublich viel. Die Autorin schafft es auf verhältnismäßig wenigen Seiten tiefgründige Charaktere zu schaffen, in die man sich als Leser reinfühlen kann.
Mehrere Wochen Hungerspiele werden beschrieben, die sich wie mehrere Wochen anfühlen, aber nie langweilig werden.
Der Spannungsbogen wird durchgehend aufrecht erhalten. Dadurch, dass Katniss immer und zu jeder Zeit in Gefahr ist, wenn sie sich falsch verhält (innerhalb und außerhalb der Arena), bleibt man als Leser, genauso wie sie, die ganze Zeit in einer Art "Habachtstellung".
Die ganze Idee des Buches ist so unfassbar schlimm wie genial und ein perfektes Abbild unserer Gesellschaft. Ich konnte mich beim Lesen so sehr in Katniss und Distrikt 12 reinversetzen und mich mit ihr identifizieren, bis ich irgendwann festgestellt habe, dass das Kapitol die westliche Welt repräsentiert, von der ich ein Teil bin bzw. wir sind. Natürlich ist alles ein wenig überspitzt, aber im Grunde wahr. Ich habe mich für unsere Gesellschaft geschämt. Durch unseren Lebensstil tragen wir aktiv dazu bei, dass andere Teile der Welt und deren Menschen ausgebeutet werden.
Das Buch lässt mich nachdenklich zurück.
Meiner Meinung nach ein absolutes Must-Read, was man tatsächlich auch mehrmals lesen kann.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 3: Opal. Schattenglanz
(3.127)Aktuelle Rezension von: Meeehlie„Opal – Schattenglanz“ ist der dritte Band der Lux-Bände von Jennifer L. Armentrout. Auch dieses Buch konnte mich überzeugen, obwohl hier von der Geschichte her deutlich weniger passiert ist als in den beiden Vorgängern.
Dawson, der Zwillingsbruder von Daemon ist wieder zuhause und muss sich erst wieder an ein Leben nach der Gefangenschaft gewöhnen.
Katy dagegen muss mit Problemen bezüglich ihrer und Dees Freundschaft fertig werden, ist glücklich mit Daemon doch dann tritt zu allem Überfluss auch noch Blake wieder auf. Was hat er vor, wo Daemon ihm doch ausdrücklich davor gewarnt hat zurück zu kommen?!?
Das Lesen hat weiterhin sehr viel Spaß macht. Die Charaktere vertiefen sich langsam und man bekommt von jedem nochmal neue kleine Facetten gezeigt. Die Geschichte entwickelt sich vorwärts und man bekommt weitere Informationen, was es mit dem VM und Co. auf sich hat.
Der Rest des Bandes war spannend, obwohl er leicht vorhersehbar war und keine wirklichen Action-Höhepunkte hatte. Man erfährt auch wobei es sich um den Titel Opal handelt.
Blake treibt es auch immer wieder auf die Spitze und versucht Katy so nahe wie möglich zu kommen….
Katy und Daemon hingegen versuchen sich immer wieder Momente zu stehlen in denen sie zusammen sein können. Doch irgendwie werden die beiden immer unterbrochen. Hier geht es also auch etwas ruhiger zu.
Es war schön mal ein bisschen das Tempo rauszunehmen, die Entwicklungen der einzelnen Personen mitzubekommen, auch eine sehr liebevolle Seite in der Beziehung zwischen Katy und Daemon hervorzuheben.
Wie das mit den beiden vorangegangen ist war sehr wichtig, damit das Ende noch an Dramatik dazubekommt. Dieses Ende war auch voll fies und lässt einen fassungslos zurück.
Dieser Band ist ruhiger als die Vorgänger, doch genauso toll und spannend geschrieben. Durch den Cliffhanger freut man sich und fiebert man dem nächsten Band entgegen. - Jonas Jonasson
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
(5.963)Aktuelle Rezension von: annalogWahnsinnig witzige Idee, die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen. Hier gibt es die Geschichte des 100-jährigen, der vor seiner Geburtstagsparty flüchtet und dabei so allerhand erlebt. Es gibt immer wieder Rückblicke auf sein Leben und auch da hat er Dinge erlebt, die mich kopfschüttelnd zurückgelassen haben.
Mir ist übel aufgestoßen, dass das N-Wort verwendet wurde. Ich hatte hoffentlich noch eine ältere Version und in den neueren ist das hoffentlich überarbeitet? - John Green
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
(12.820)Aktuelle Rezension von: JoxannaJohn Greens Bestseller „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ist ohne Frage eine hochemotionale Achterbahnfahrt, die mich allerdings mit sehr gemischten Gefühlen zurücklässt.
Die Geschichte um die krebskranke Hazel und den charmanten Augustus geht zweifellos unter die Haut. Stellenweise war das Buch für mich emotional kaum zu ertragen und hat ganz real meine eigenen Ängste vor dem Tod getriggert. Wer hier sensible Antennen hat, wird tief getroffen. Schön beschrieben fand ich dagegen die Reise nach Amsterdam, die dem Ganzen eine greifbare, atmosphärische Kulisse verlieh.
Dennoch konnte ich den gigantischen Hype um das Buch nicht an allen Stellen nachvollziehen. Der Schreibstil des Autors schwankt extrem – mal wirkt er fast zu simpel, im nächsten Moment bemüht anspruchsvoll. Besonders gestört haben mich die philosophischen Gespräche der beiden Protagonisten. Für Jugendliche in ihrem Alter wirkten diese Dialoge schlichtweg unglaubwürdig und künstlich konstruiert.
Auch die Suche nach dem Autor Van Houten im Buch – der sich als absolut unsympathisch entpuppt – und das verzweifelte Streben nach einer Fortsetzung seines Romans fühlten sich für mich an wie vergebliche Liebesmüh. An diesen Stellen zog sich die Handlung arg in die Länge und blieb paradoxerweise trotz der schweren Thematik an der Oberfläche.
Fazit: Ein bewegendes Buch, das wichtige Fragen aufwirft, aber durch seine oft unauthentischen Charaktere und Längen einiges an Potenzial einbüßt. Keine leichte Kost.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter 5)
(9.984)Aktuelle Rezension von: leniisbooks4,5 ★
Mit Harry Potter und der Orden des Phönix schlägt die Reihe deutlich ernstere und düsterere Töne an. Man spürt, dass die Figuren älter werden und zunehmend Verantwortung übernehmen müssen. Die unbeschwerteren Abenteuer der ersten Bände treten stärker in den Hintergrund, während Bedrohungen, politische Machtspiele und persönliche Verluste an Bedeutung gewinnen.
Besonders Harrys Entwicklung steht dabei im Mittelpunkt. Seine Wut und Frustration wirken seinem Alter entsprechend nachvollziehbar. Zwar fehlt ihm oft noch die Weitsicht, um das gesamte Ausmaß der Ereignisse zu erfassen, gleichzeitig wird aber deutlich, wie sehr er im Vergleich zu den vorherigen Bänden gereift ist. Seine innere Zerrissenheit verleiht der Geschichte zusätzliche emotionale Tiefe.
Ein großer Teil der Spannung entsteht durch Dolores Umbridge. Als Gegenspielerin ist sie besonders wirkungsvoll, weil ihre Methoden erschreckend realistisch wirken. Ihre bürokratische Art, Kontrolle auszuüben und Informationen zu beeinflussen, macht sie zu einer Figur, die auf eine ganz andere Weise bedrohlich ist als Voldemort.
Sehr gelungen ist auch die Entwicklung von Dumbledores Armee. Es macht Spaß zu verfolgen, wie sich die Schülerinnen und Schüler nicht alles gefallen lassen, selbstständig denken und Verantwortung übernehmen. Gerade dieser Zusammenhalt vermittelt Hoffnung in einer Zeit, in der viele Erwachsene versagen oder wichtige Informationen zurückhalten.
Beeindruckend ist zudem Nevilles Entwicklung. Er gewinnt deutlich an Selbstvertrauen und Stärke und zeigt, wie viel Potenzial in ihm steckt. Damit gehört er zu den Figuren, die in diesem Band besonders positiv hervorstechen.
Interessant ist außerdem, wie viele Parallelen sich zur realen Welt ziehen lassen. Der Umgang mit Macht, die Kontrolle von Informationen und die Manipulation öffentlicher Wahrnehmung wirken erstaunlich aktuell und verleihen der Handlung zusätzliche Relevanz.
Die Mischung aus vertrautem Schulalltag, dem Widerstand gegen Umbridge und der wachsenden Bedrohung durch Voldemort funktioniert hervorragend. Der Schulalltag sorgt für Beständigkeit und Vertrautheit, während die politischen Konflikte und die Gefahr für Spannung sorgen. Zwar hätten einige Passagen etwas kürzer ausfallen können, insgesamt trägt die ausführliche Erzählweise aber zur Entwicklung der Figuren und der Handlung bei.
Das Ende hinterlässt schließlich einen besonders starken Eindruck. Der tragische Verlust einer wichtigen Figur sorgt für einen emotionalen Einschnitt, der nicht nur die Charaktere, sondern die gesamte Reihe nachhaltig prägt. Dadurch wirkt der Roman wie ein entscheidender Wendepunkt innerhalb der Geschichte.
Fazit:
Harry Potter und der Orden des Phönix ist ein deutlich düsterer und emotionalerer Band der Reihe, der mit starken Charakterentwicklungen, gesellschaftlich relevanten Themen und einer gelungenen Mischung aus Schulalltag und Widerstand überzeugt. Trotz kleiner Längen entfaltet die Geschichte eine große emotionale Wirkung und bereitet den Weg für die noch dunkleren Ereignisse der folgenden Bände.
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn
(8.339)Aktuelle Rezension von: abouteverybookEndlich ging es weiter, denn im letzten Jahr habe ich die ersten beiden Teile gelesen.
Katniss ist in diesem Teil ziemlich rebellisch. Während sie versucht Rache an Präsident Snow auszuüben, hat sie mit den vielen Regelungen ihres neuen Zuhauses zu kämpfen. In diesem Teil hatte ich auch ziemlich oft das Gefühl, dass sie absolut niemanden an sich ranlässt. Jegliche ihrer Beziehungen blieben oberflächlich, was super schade ist, aber auch sehr verständlich. Katniss weiß nicht wem sie vertrauen kann und nach allem was in diesem Buch, aber auch schon in den Büchern davor geschehen ist, zeigt sich deutlich wie nachvollziehbar dieses Gefühl ist. Auch ich als Leserin habe teilweise nicht ganz den Zugang zu ihr bekommen. Aber genau das macht sie so echt. Ihre Gefühle, Gedanken und Erfahrungen sind so individuell, manchmal auch widersprüchlich und genau das ist der Kern davon, warum ich sie so mochte. Auch wenn ich keine Berührungspunkte mit ihren Umständen habe, war ihre Verlorenheit in dieser Welt, wohl das was ich am Meisten nachvollziehen konnte.
Die Geschichte war wieder mal spannend mit einigen Wendungen, obwohl ich bei gewissen Personen schon damit gerechnet habe, dass sie ganz andere Motive haben.
Manchmal hatte ich aber das Gefühl, dass die Filme, etwas ausführlicher bei diesem Teil sind. Ich werde sie noch einmal rewatchen und das überprüfen. Dadurch bekam ich den Anschein, dass alles in der Geschichte so schnell erzählt wurde.
Das Ende ist so, wie es ist, sinnvoll und realistisch, aber irgendwie hat es auch ein Gefühl davon hinterlassen, dass etwas fehlen würde. Wir bekommen nur Katniss Perspektive, wodurch natürlich klar ist, dass wir nicht immer alle Informationen erhalten, aber ein bisschen mehr Hintergrundgeschehen hätte mir gut gefallen.
Das ist natürlich nur meine Meinung und davon abgesehen hat mir die Geschichte auch sehr gut gefallen. Teilweise war es etwas erschreckend und beängstigend, aber das ist wohl das Gefühl, das eine Dystopie auslöst.
Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne. Die Geschichte und auch die gesamte Reihe hat mir sehr gut gefallen. Ich kann es kaum erwarten die Vorgeschichten zu lesen, die möglicherweise mehr Klarheit bringen. - Cassandra Clare
City of Ashes
(4.931)Aktuelle Rezension von: i1arieIch muss gesehen, dass ich mich ein bisschen durch das Buch gequält habe. Es war mir an einigen Stellen zu hektisch und auch zu kindisch. Die Handlung verläuft immer sehr sehr schnell. Klassische Problematik hier auch, würde die Charaktere miteinander reden, gäbe es weniger Probleme.
Aber nochmal geordnet, die Story von Band 2 knüpft direkt an Band 1 an. Wir haben noch alle Charaktere aus Band 1 dabei mit Clary, Jace, Simon, Alec, Magnus, Izzy & Luke. Ich liebe die Dynamik der Freunde untereinander aber man merkt hier einfach, dass es sich um ein Jugendbuch handelt.
Ich habe einige Unterschiede zur Netflix Verfilmung festgestellt aber der größte ist die zeitliche Abfolge. Dinge passieren in anderen Abfolgen und viel schneller und hektischer.
Mich stört es wie hier eine Handlung auf die nächste folgt und es dann sehr kurz nur angerissen wird. Ich hätte lieber etwas mehr Inhalt und weniger Hektik. Es ist dennoch ein sehr gutes Buch aber mit einigen Ups und Downs.
Optisch hat mein Exemplar der Bücherbüchsen Farbschnitt mit dem schwarz weiß Bild.
- Victoria Aveyard
Gläsernes Schwert (Die Farben des Blutes 2)
(1.203)Aktuelle Rezension von: Punix"Ich bin eine Waffe aus Fleisch und Blut, ein von Haut umhülltes Schwert. Ich wurde geboren, um einen König zu töten, um eine Schreckensherrschaft zu beenden, bevor sie richtig beginnen kann. Feuer und Blitz haben ihn an die Macht gebracht, und Feuer und Blitz werden ihn zu Fall bringen." - Zitat
Ich wollte das Buch mehrmals abbrechen und dann wiederum konnte ich es teilweise nicht aus der Hand legen. Es fällt mir wirklich schwer es zu bewerten.
Ich glaube, ich mag weiterhin die Idee hinter dem Buch und auch der Weltenaufbau gefällt mir ziemlich gut. Mal ehrlich, Flugzeuge, Motorräder und Co. sind schon verdammt cool in einem Fantasybuch und es gibt dem ganzen einen dystopischen Hauch. Dazu noch die Fähigkeiten der Silbernen und der besonderen Roten. Es gefällt mir und gibt mir manchmal das Gefühl ein Superheldenfilm in meinem Kopf zu schauen.
Nur leider fehlte mir was auf der Gefühlsebene und das, obwohl die Protagonistin ziemlich oft über ihre Probleme nachdenkt und versucht alles um sich herum zu analysieren. Vielleicht liegt es aber auch genau daran, sie denkt sehr viel nach, aber die zwischenmenschlichen Handlungen werden oft abgekürzt. Und die Liebesgeschichte? Nicht wirklich existent, außer vielleicht im Kopf der Protagonistin und in angedeuteten Passagen.
Fazit: Hmm. Ich weiß immer noch nicht genau, wie ich das Buch bewerten soll 😁 Der nächste Band liegt jedenfalls bereit und ich hoffe er gefällt mir besser.
- Matt Haig
Die Mitternachtsbibliothek
(1.687)Aktuelle Rezension von: Eva_JirsaTriggerwarnung: Die ersten Kapitel sind heftig. Alle, die wirklich depressiv sind, sich zu sehr mit Nora vergleichen, sollten unbedingt im Hinterkopf behalten, dass das nur ein Buch ist! Lest unbedingt ohne zu urteilen bis zum Ende!
Denn sobald sie, Nora, in der Bibliothek ist, geht es erst los. Die Bibliothekarin zeigt ihr das Multiversum aus philosophischer Sicht und lässt Nora verschiedene Leben "anprobieren". Ungewöhnliche und geniale Idee, doch die Story wird zu schnell zum munteren Universen-Hopsen, was in seiner Vielzahl eher ermüdend wirkt.
Positiv ist, man leidet und liebt mit Nora! Das ist sehr toll geschrieben. (Wobei das Leiden depressiven Personen sehr nahe gehen könnte!)
Das Ende kommt etwas abrupt. Die kurze Action kann das nur mäßig kompensieren, aber wir Leseratten können uns an Noras (jetzt) positiver Lebenansicht ein paar Scheiben abschneiden. - Falls das der Gedanke hinter dem Buch ist, kommt er gut rüber.
- Patrick Süskind
Das Parfum
(10.270)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrZuallererst, Patrick Süßkind hat es geschafft Jean-Baptiste Grenouille als das größte Ekel der Menschheit darzustellen. Ein wirklich unangenehmer Charakter, in dessen Kopf man nicht stecken möchte.
Leider hat sich die Geschichte etwas in den ausschweifenden Details verloren. Auch die Aufzählung sämtlicher Straßennamen aus Paris, haben mich am Anfang sehr gestört. Im Großen und Ganzen gehört "das Parfüm" für mich zu einem der Klassiker, den man nicht unbedingt gelesen haben muss. Ich gehe sogar soweit zu sagen, der Film hat mir das erste Mal besser gefallen, als das Buch.
- Mona Kasten
Save Us: Special Edition
(2.083)Aktuelle Rezension von: Katharina_Dick94Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte wurde nie langweilig (wobei ich das von allen 3 Teilen behaupten kann.) Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben und man konnte sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzten. Oft war es zum Haare raufen, man dachte alles wird gut, dann kam wieder ein riesen Dämpfer. Echt toll geschrieben. Mir hat es viele Spaß gemacht diese Bücher zu lesen.
- Jay Asher
Tote Mädchen lügen nicht
(5.013)Aktuelle Rezension von: Julia92Inhalt: Als Clay aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. 13 Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt. 13 Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon …
Meinung: Es fällt mir nicht leicht, eine Bewertung zu diesem Buch abzugeben, da es sich um ein hochsensibles Thema handelt und Suizid nie die Lösung sein sollte. Hannah Baker ist eine Jugendliche, die sehr mit sich selbst zu kämpfen hat und am Ende nur noch diese Option sieht. Mit der gesamten Story hatte ich so meine Probleme.
Der Schreibstil ist weder anspruchsvoll noch besitzt er Wiedererkennungswert. Vermutlich ist das gewollt, um die Jugendlichen möglichst wahrheitsgetreu darzustellen. Erzählt wird das Buch aus zwei Perspektiven – Hannah und Clay – in der ersten Person.
Mit Hannah hatte ich so meine Probleme. Sie kam mir sehr unnahbar vor, ich fand keinen Draht, konnte nicht mal Mitgefühl entwickeln. Ihre Persönlichkeit war einfach nicht tiefgründig genug. Relativ kühl und beinahe herablassend zählt sie die Dinge auf, die andere Schüler ihr angetan haben und stellt Leute an den Pranger, die teilweise nicht mal vorsätzlich gehandelt haben. Das machte sie für mich sehr unsympathisch.
Jeder Mensch reagiert anders auf sein Umfeld und es gibt leider zu viele Opfer von Mobbingattacken und Schlimmerem. In Hannahs Fall einen Klaps auf den Po zu bekommen oder als „Mitfahrgelegenheit“ betitelt zu werden, spiegelt nicht mal ansatzweise die wahren Probleme der Gesellschaft wider. Das Buch sollte vermutlich Augen öffnen. Doch ich bin hier zwiegespalten. Die Message sollte doch sein, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und darüber nachzudenken, wozu Mobbing führen kann. Doch Hannah macht es ihren Mitmenschen nicht leicht. Sie stößt sie von sich weg, wird Zeugin einer Vergewaltigung und sieht dennoch sich selbst als Opfer. Sie verlangt permanent von allen anderen, sich in sie hineinzuversetzen, ist aber nicht eine Sekunde bereit, dasselbe zu tun.
Als sie am Ende auch noch den Vertrauenslehrer die Mitschuld an ihrem Selbstmord gibt, konnte ich beim Lesen nur noch den Kopf schütteln. Sie ist verzweifelt. Sie will Hilfe. Das behauptet sie zumindest. Doch sie lässt sich nicht helfen und läuft stattdessen davon. Ihr Lehrer bittet sie mehrere Male, zu bleiben, doch sie ignoriert dies. Ihm dann noch vorzuwerfen, nicht hartnäckig genug gewesen zu sein, ist nicht fair von ihr.
Hier war mir einfach die komplette Handlung zu gestellt. Der Autor reihte ein Ereignis um das andere und zeichnete Hannahs Persönlichkeit sehr übertrieben – meiner Meinung nach.
Das Buch war flüssig zu lesen. Immer wieder hoffte ich auf den Punkt, der das Fass zum Überlaufen brachte. Doch er kam nicht. Psychologische Hilfe wäre hier für die Protagonistin wertvoll gewesen. Stattdessen anderen die Schuld an allem zu geben, ist keine gute Message. Schade fand ich auch, dass nicht auf die Gefühlswelt der Mitschüler und der Lehrer eingegangen worden ist. Mich hätte sehr interessiert, wie sie mit dem Verlust umgehen. Auch Hannahs Eltern kommen nicht zu Wort. Die gesamte Story bezieht sich rein auf Hannahs Erlebnisse in ihrer Bubble. Das war mir etwas zu einseitig. Es fehlte an Abwechslung, an „Leben“. Clay war mir leider auch nicht sonderlich sympathisch.
Ich vergebe 2 von 5 Sternen, da das Buch ein wichtiges Thema anspricht, jedoch in der Umsetzung meiner Meinung nach nicht gelungen ist.
- Sarah Sprinz
Dunbridge Academy - Anywhere
(1.152)Aktuelle Rezension von: NefinaFür die Leserunde zum neuesten Band der Dunbridge Academy dachte ich mir, dass ich vorher vielleicht mal mit Band 1 anfangen sollte, um besser in die Reihe reinzukommen. Ganz ehrlich? Ich hatte erst meine Zweifel. Mit über 30 noch eine Geschichte über Internatsschüler lesen? Ich war mir nicht sicher, ob mich das wirklich abholen würde.
Tja. Und dann habe ich angefangen zu lesen und war komplett verloren.
Dieses Buch liest sich so unglaublich locker und leicht, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Ehe ich mich versah, war ich völlig in der Welt der Dunbridge Academy angekommen und wollte sie gar nicht mehr verlassen. Das Internatssetting in Schottland hat einfach eine besondere Atmosphäre. Alte Gemäuer, Freundschaften, heimliche Treffen und dieses Gefühl von Zusammenhalt machen das Ganze unglaublich gemütlich.
Emma und Henry habe ich beide sofort ins Herz geschlossen. Emma wirkt stark, aber gleichzeitig sehr nahbar, und Henry war für mich einfach ein wundervoller Bookboyfriend. Die beiden harmonieren unglaublich gut miteinander und ihre Geschichte hat mich von Anfang bis Ende mitfiebern lassen.
Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte nicht von ständigem Drama lebt. Stattdessen stehen die Figuren, ihre Gefühle und ihre Entwicklung im Mittelpunkt. Dadurch wirkte alles sehr authentisch und emotional. Ich habe gelacht, mitgefiebert und an manchen Stellen auch ordentlich mitgelitten.
Aber nicht nur Emma und Henry konnten mich überzeugen. Auch die Nebencharaktere haben mich neugierig gemacht und dafür gesorgt, dass ich unbedingt mehr über die anderen Bewohner der Academy erfahren wollte. Genau deshalb musste ich nach diesem Buch natürlich direkt weiterlesen.
Sarah Sprinz hat einfach einen Schreibstil, der süchtig macht. Modern, emotional und gleichzeitig unglaublich leicht zu lesen. Für mich war Anywhere die perfekte Mischung aus Wohlfühlbuch, Liebesgeschichte und Internatsatmosphäre.
Fazit: Eigentlich wollte ich mich nur für die Leserunde einlesen, am Ende hat mich die Dunbridge Academy komplett für sich gewonnen. Emma und Henry habe ich geliebt und ich konnte gar nicht schnell genug zum nächsten Band greifen.
- Jay Kristoff
Nevernight - Die Prüfung
(725)Aktuelle Rezension von: Klaus_MIch habe selten ein Buch gelesen, das mich durch seine bloße Wortgewalt so gefesselt hat. Kristoff schreibt nicht einfach nur eine Geschichte – er zelebriert sie mit einer cineastischen, bildgewaltigen Sprache. Wer düstere Storys, Auftragskiller-Akademien und einen außergewöhnlichen Erzähler sucht, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Ein absolutes Jahreshighlight!
- Mariana Leky
Was man von hier aus sehen kann
(988)Aktuelle Rezension von: AnirahMariana Lekys Roman ist wie ein modernes Märchen für Erwachsene – voller schräger Charaktere, dörflicher Idylle und einer Prise magischem Realismus. Die Geschichte rund um Selma, die den Tod eines Dorfbewohners voraussieht, sobald sie von einem Okapi träumt, ist sprachlich wunderschön und mit viel Feingefühl für das Zwischenmenschliche erzählt.
Was mir gefallen hat:
-
Der Schreibstil: Leky findet Bilder und Vergleiche, die man so noch nie gelesen hat. Man fliegt förmlich durch die Seiten.
-
Die Atmosphäre: Das Dorf Westerwald wird so lebendig beschrieben, dass man sich sofort als Teil dieser kauzigen Gemeinschaft fühlt.
-
Die Charaktere: Besonders der Optiker und seine unterdrückten Gefühle sind herzzerreißend und wunderbar beobachtet.
Kritikpunkte: Obwohl die einzelnen Szenen glänzen und die Melancholie des Buches sehr einnehmend ist, fehlte mir am Ende der rote Faden, der alles zu einem bedeutsamen Ganzen verknüpft. Viele Handlungsstränge bleiben eher anekdotisch, und manche philosophischen Ansätze wirken zwar charmant, gehen aber nicht wirklich in die Tiefe.
Fazit:
Es ist mitreißend zu lesen, aber leider kommt dabei nichts Großes dabei heraus. Ein schönes Buch für zwischendurch, das durch seine Sprache besticht, mich aber emotional nicht so nachhaltig bewegt hat, wie ich es bei der Grundidee erwartet hätte.
-
- Pierce Brown
Red Rising
(515)Aktuelle Rezension von: Isa_HeDas Buch „Red Rising“ ist der Auftakt der gleichnamigen Reihe von Pierce Brown und auch mein erstes Buch von diesem Autors und ich kann nur sagen, ich war begeistert.
Der Schreibstil des Autors hat mich sehr begeistert. Er ist angenehm zu lesen, gleichzeitig unglaublich packend und bildgewaltig. Pierce Broen erschafft hier Szenen, die sich beim Lesen mühelos vor dem inneren Auge entfalten. Trotz der Komplexität seiner Welt bleibt die Geschichte aber auch jederzeit zugänglich. Der Autor erklärt Strukturen, Hierarchien, gerade auch wie die Bevölkerung in Klassen aufgeteilt ist, die sich durch Farben unterschieden, und Hintergründe ausführlich, ohne den Lesefluss auszubremsen oder mit Informationdn zu überfordern. Jedes neue Detail fügt sich einfach sehr gut in die Handlung ein und lässt die Welt Stück für Stück wachsen.
Eine große Stärke des Romans ist für mich definitiv das Worldbuilding. Anfangs erscheint die Welt hart, ungerecht und gnadenlos, da man sie aus der Sicht von Darrow, der als Roter ganz unten in der Gesellschaft steht, kennenlernt. Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr Facetten offenbaren sich. Nicht nur Action und Rebellion sind Teil der Geschichte sondern auch Macht, Verlust, Verrat und Unterdrückung, aber auch Freundschaft und Aufopferungsbefreitschaft finden hier ihren Platz. Das Erzähltempo mochte ich ebenfalls sehr gerne. Es gibt eine gute Mischung aus Action und ruhigeren Passagen, aber auch in denen merkt man eine unterschwellige Spannung. Sie dienen nicht nur als Verschnaufspause, sondern vertiefen die Figuren, bauen Konglikte auf und bereiten die nächsten Entwicklungen vor. Immer wieder sorgen auch überraschende Wendungen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.
Die Charaktere wurden ebenfalls vom Autor sehr gut ausgearbeitet. Sie sind vielschichtig, glaubwürdig und entwickeln sich stets weiter. Darrow als Protagonisten begleitet man auf seinen Weg, der alles andere als einfach ist. Man leidet, hofft, zweifelt und kämpft mit ihm, wobei er von dem Ziel angetrieben wird, den Tod seiner großen Liebe zu rächen und gegen die Ungerechtigkeit zu kämpfen. Dazu muss er sich aber als ein Goldener in das Institut einschleusen und seine eigentliche Identität ablegen. Seine Entwicklung im Laufe der Handlung empfand ich als sehr gelungen. Sie wirkt authentisch, ist auch oft schmerzhaft und zeigt aber sehr eindrucksvoll, wie sehr ihn seine Entschiedungen und Erlebnisse verändern.
Mir hat der Auftakt der Red Rising Reihe insgesamt sehr gut gefallen. Ich mochte diese komplexe und detaillierte Welt sowie Darrow als Protagonisten unglaublich gerne. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit ihm weitergeht und ob es ihm gelingt, eine seit Jahrhunderten gefestigte Gesellschaft, die auf Unterdrückung und Macht basiert, zu erschüttern. Von mir gibt es volle fünf Sterne und ich kann das Buch nur sehr an alle SciFi-Liebhaber empfehlen.
- Stephen King
Shining
(1.750)Aktuelle Rezension von: Hari_T_Wer nur Stanley Kubricks Filmklassiker kennt, kennt nur die halbe Wahrheit. Während der Film auf visuelle Kälte und einen von Anfang an wahnsinnigen Jack Nicholson setzt, entfaltet Stephen King im Buch eine Tragödie, die einem das Herz bricht. Warum das Buch triumphiert:
Der psychologische Verfall: Jack Torrance ist im Buch kein geborenes Monster. Er ist ein liebender Vater und Ehemann, der verzweifelt gegen seine Alkoholsucht, seine innere Wut und die Isolation kämpft. Das Overlook-Hotel nutzt diese Risse in seiner Psyche perfide aus. Dieser schleichende Verlust der Kontrolle ist emotionaler und packender als jeder Jumpscare.
Das lebendige Hotel: Das Overlook ist im Buch kein bloßes Setting, sondern eine eigenständige, bösartige Figur. Von den unheimlichen Heckentieren bis zum tickenden, metaphorischen Heizkessel im Keller – die Atmosphäre ist so dicht, dass man beim Lesen selbst Beklemmungen bekommt. Fazit:
King zeigt hier meisterhaft, dass der größte Horror nicht von außen kommt, sondern aus dem Inneren eines Menschen entspringt. Ein absolutes Paradebeispiel dafür, dass kein Film jemals die Komplexität und die emotionale Wucht eines genial geschriebenen Buches ersetzen kann. 5 von 5 Sternen.
- Ava Dellaira
Love Letters to the Dead
(1.013)Aktuelle Rezension von: rose7474Ich fand das Buch im Bücherschrank und hatte keine Erwartungen daran. Dieses Jugendbuch hatte ein sehr interessantes Thema und war gefühlvoll geschrieben. Der Schreibstil war sehr flüssig und gut zu lesen.
Mich hat es berührt. Doch es gab immer mal kleine Längen. Daher 4 Sterne und eine Leseempfehlung.
- James Frey
Endgame 1. Die Auserwählten
(795)Aktuelle Rezension von: aliciaswonderworldDas Buch ist sehr spannend und beinhaltet viele Rätsel, bei denen es sehr cool zu sehen ist, wie die verschiedenen Charaktere an sie herangehen. Da es aus vielen Perspektiven geschrieben ist, lernen wir auch alle Charaktere gut kennen und sehen, wie jeder mit der Situation umgeht. Die Geschichte ist überraschend brutal, aber das fand ich eher realistisch, als störend.
Vor allem am Anfang sind die vielen Charaktere und Perspektiven allerdings ziemlich überfordernd und ich brauchte recht lange, bis ich den grundlegenden Plot verstanden und durch die Charaktere durchgefunden habe. Leider war ich auch nicht der größte Fan von dem Übernatürlichen, das für den Plot so wie er ist allerdings notwendig ist. Außerdem sind nach dem Lesen immer noch sehr viele offene Fragen übrig, die hoffentlich in den nächsten Teilen beantwortet werden.
--> 3,3/5 Sterne - Lauren Oliver
Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie
(1.425)Aktuelle Rezension von: knuddelbackeIch muss zugeben, eins der Bücher die mich seit langem wirklich überrascht haben. Ich fand den Klappentext eigentlich nicht sehr verlockend, da aber krank und Mangels anderer Beschäftigungsmöglichkeiten, gab ich dem Buch eine Chance. Gott sei Dank. Binnen 24 Stunden hatte ich es durchgelesen.
Zu Beginn habe ich ein bisschen gebraucht um mit den jugendlichen Figuren, dem Schauplatz Highschool und der ungewohnten Atmosphäre klar zukommen. Man selber ist nicht mehr die jüngste und hat eigentlich einen ganz anderen Alltag. Doch als Mutter einer Tochter erkennt man dann das ein oder andere wieder. Spätestens mit Lesen des Dritten Tages hatte mich das Buch erwischt. Ich fieberte mit Sam, der Hauptfigurschon sehr schnell und sehr intensiv mit. Ich frage mich, genau wie sie selbst, ob sie wieder am 12. Februar aufwachen wird? Wird Sam wieder sterben? Welche menschlichen Tragödien warten diesmal auf sie? Was wird anders laufen und natürlich die finale Frage, wie geht das Buch aus? Wird sie sterben , oder wird sie dem Tod entgehen können ?
Sam macht eine unglaubliche Entwicklung durch. Dadurch, dass sie den Tag immer wieder durchlebt ,beginnt sie sich selbst und ihre Verhaltensweisen zu reflektieren. Ein Charakterzug, der bei Jugendlichen Ihren Alters eher selten vorkommt. Das Buch präsentiert die üblichen Charaktere in der Schule , so dass die Wahrscheinlichkeit der Identifikation sehr hoch ist, auch oder gerade bei den jüngeren Lesern. Die Autorin hat denke ich ein ganz gutes Bild einer amerikanischen GegenwartsHighschool geschaffen . Ihr ist eine gute sozialkritische Analyse der aktuellen Generation mit all Ihren Facetten gelungen. Implementiert in einen spannenden Plot. Sams Vermögen zur Selbstreflektion und die damit verbundene Fähigkeit ihr eigenes Handeln kritisch zu hinterfragen, Handlungen in der Vergangenheit zu bewerten und daraus zu lernen, das hat mich wirklich berührt
- Kelly Oram
Cinder & Ella
(1.694)Aktuelle Rezension von: Tina-IsabelleMeine Meinung
Das ganze Buch liest sich wie ein Disney Film. Nur ohne Gesangseinlage. Alles bleibt an der Oberfläche und geht nur minimal in die Tiefe.
Man fühlt mit Ella mit und trotz, dass es zwei POVs gibt, also Ella und Cinder, bleibt dieser etwas blass. Wie der typische Prinz eines Disneyfilms.
Die Geschichte war zu Ende und ich dachte nur: Jep. Wie im Film.
Versteht mich nicht falsch: ich mag Disney Filme, sie sind leicht und süß und niedlich mit einer Botschaft und vor allem ist es: Kindheit.
Darum kann ich auch dieser Geschichte etwas abgewinnen. Vor 20 Jahren hätte ich diese Geschichte geliebt. Ich hätte mitgefiebert, mich emotional an die Charaktere gebunden und mit ihnen gelitten.
Doch stand heute? Tja.
Mir ist das leider zu zuckrig und zu flach. Die Geschichte beinhaltet eine Fülle an Themen, wie: Unfall, Tod eines geliebten Menschen, lange Reha, Suizidversuch, den Körper nach schweren Verbrennungen wieder annehmen und noch so viel mehr. Aber diese werden nur am Rande erwähnt oder es wird überspielt.
Das ist mir zu wenig.
Ich denke, es ist eine nette Geschichte über die erste Liebe, aber viel zu oberflächlich.
Und ja, ich weiß, dass es einen zweiten Band gibt, aber den werde ich nicht mehr lesen.
Fazit
Nett - Renée Ahdieh
Zorn und Morgenröte
(934)Aktuelle Rezension von: Anna0807Die Grundidee dieses Buches hat mich von Anfang an angesprochen. Das Setting, die Ausgangssituation und die bekannte Geschichte, auf der alles basiert, haben für mich eigentlich großes Potenzial versprochen.
Leider hat mich die Umsetzung lange Zeit nicht wirklich erreicht. Über weite Strecken hatte ich das Gefühl, nicht richtig in die Geschichte hineinzufinden. Erst im letzten Drittel kam bei mir so etwas wie echtes Interesse auf, und ich hatte das Gefühl, endlich in der Handlung angekommen zu sein.
Ein großer Kritikpunkt für mich war der Erzählstil. Die vielen Sprünge zwischen Szenen haben es mir schwer gemacht, mich fallen zu lassen. Oft wirkten Szenen zu knapp erzählt, und auch die Dialoge haben sich für mich teilweise leer und wenig bedeutungsvoll angefühlt. Dadurch fehlte mir die Tiefe, die ich für eine solche Geschichte gebraucht hätte.
Auch mit den Charakteren bin ich nicht wirklich warm geworden. Viele Entscheidungen wirkten auf mich nicht nachvollziehbar, und gerade Shazi und Chalid haben mich eher genervt als berührt. Besonders ihre Beziehung konnte mich emotional überhaupt nicht abholen, da sie für mich zu wenig ausgearbeitet war.
Dabei liegt das Problem für mich weniger in der Idee der Handlung, sondern vielmehr in der Umsetzung. Die Geschichte hätte so viel Potenzial gehabt, wirkt aber stellenweise blass und wenig ausgeschöpft.
Bis kurz vor dem Ende war ich mir deshalb ziemlich sicher, dass ich die Reihe nicht weiterverfolgen werde. Das Finale konnte mich dann zumindest etwas versöhnlicher zurücklassen. Es war solide und hat mich dazu gebracht, Band zwei vielleicht doch noch eine Chance zu geben – auch wenn ich mir da selbst noch nicht ganz sicher bin.
Insgesamt bleibt für mich ein Buch mit starker Grundidee, das mich in der Umsetzung jedoch nicht überzeugen konnte.
- Benedict Wells
Vom Ende der Einsamkeit
(1.125)Aktuelle Rezension von: KaciVon diesem Buch hatte ich im Vorfeld unglaublich viel gehört und entsprechend hohe Erwartungen. Viele bezeichnen es als tief bewegend und emotional, weshalb ich gespannt war, ob mich die Geschichte genauso berühren würde.
Die Geschichte ist ohne Frage emotional angelegt und erzählt vom Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Themen wie Verlust, Trauer, Einsamkeit und Liebe ziehen sich durch das gesamte Buch. Trotzdem konnte sie mich leider nicht so packen, wie ich es mir erhofft hatte. Die vielen Zeit- und Szenensprünge haben es mir schwer gemacht, richtig in die Geschichte einzutauchen und mit den Figuren mitzufiebern.
Dabei haben mir die Protagonisten oft unglaublich leid getan. Ihr Schicksal hat mich beschäftigt, aber gleichzeitig konnte ich keine wirkliche Verbindung zu ihnen aufbauen. Mir fehlte die emotionale Nähe, um komplett mitgerissen zu werden.
Insgesamt ist Vom Ende der Einsamkeit ein nachdenklicher Roman mit schönen Gedanken über das Leben und die Menschen, die uns prägen. Für mich blieb er jedoch hinter meinen Erwartungen zurück und konnte mich emotional nicht vollständig erreichen. Deshalb gibt es von mir 3 Sterne ⭐⭐⭐.
- Brittainy Cherry
Wie die Luft zum Atmen
(1.130)Aktuelle Rezension von: Claudia107Inhaltsangabe: "Als Elizabeth wenige Meter vor ihrem Haus einen Hund anfährt, ahnt sie noch nicht, dass dies die erste missglückte Begegnung mit ihrem neuen Nachbarn ist. Der verzweifelte und von Kopf bis Fuß tätowierte Tristan Cole ist außer sich und gibt Liz deutlich zu verstehen, dass sie sich von ihm fernhalten soll. Im Ort ranken sich wilde Gerüchte um den Fremden. Tristan sei wild, unberechenbar, ein Monster. Doch so sehr alle versuchen, Liz vor ihm zu warnen, sieht sie in seinen sturmumtosten Augen einen Schmerz, den sie selbst nur allzu gut kennt - und der ihr sagt, dass Tristan Cole der Einzige ist, der ihr geben kann, wonach sie sich seit einem Jahr von ganzem Herzen sehnt!"
Dieser Roman lag nun schon sehr lange auf meinem SuB, ich habe tatsächlich die Ausgabe von 2017 zu Hause. Inzwischen wurde der Roman neu aufgelegt mit farbigem Buchschnitt, wirklich sehr hübsch.
Da ich inzwischen so viel negatives Feedback zu dem Roman erhalten habe bin ich mit keinen allzu großen Erwartungen ans Lesen herangegangen. Tja und ich muss ehrlich zugeben, das Buch ist wirklich schon fast trivial, unfassbar dramatisch und es mangelt auch nicht an Spicy-Szenen. Allerdings fand ich den Schreibstil der Autorin wirklich gut und flüssig lesbar, auch wenn wohl einige Rechtschreib- und Übersetzungsfehler vorhanden sind. Trotzdem hat dieser Roman durchaus Potential und Leser*innen, die es mögen, wenn es dramatisch zugeht, alles etwas unlogisch ist sowie die Gegebenheiten mit zu viel Zufall behaftet sind werden hier sicherlich ausnahmslos gut unterhalten.
Allerdings muss ich zugeben, besonders Liz kleine Tochter Emma ist mir dermaßen ans Herz gewachsen. Ansonsten ist der Roman schon sehr klischeebehaftet und auch schon obszön.
Fazit: Wenn man was leichtes lesen möchte ist dieser Roman sicherlich genau das Richtige, denn er ist unfassbar dramatisch, obszön, trivial mit einigen Spicy-Szenen. Der Schreibstil lässt sich dabei aber wirklich sehr flüssig und leicht lesen. Also, einfach nicht mit zu hohen Erwartungen an dieses Buch herangehen, dann könnte es gut gefallen. Ich persönlich vergebe 3,5 ⭐.























