Bücher mit dem Tag "totenbeschwörer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "totenbeschwörer" gekennzeichnet haben.

26 Bücher

  1. Cover des Buches Aller Anfang ist Hölle (ISBN: 9783596188598)
    Jana Oliver

    Aller Anfang ist Hölle

     (729)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Klappentext

    Im Jahr 2018 hat Luzifer die Zahl der Dämonen in allen größeren Städten erhöht. Wenn sie nicht mit ihren Hausaufgaben beschäftigt ist oder mit ihrer wachsenden Zuneigung zum engelsgleichen Dämonenfänger-Azubi Simon, ist Riley in Atlanta unterwegs, um geplagte Bürger vor Höllenbrut zu bewahren - nur Dämonen ersten Grades natürlich, gemäß den strikten Regeln der Zunft. Das Leben ist so alltäglich, wie es nur sein kann für eine ganz normale Siebzehnjährige. Aber dann ruiniert ein mächtiger Geo-Dämon fünften Grades Rileys Routineauftrag in einer Bibliothek und bringt ihr Leben in Gefahr. Und als ob das nicht schlimm genug wäre, trifft eine unvorhergesehene Tragödie die Fängerzunft. Nun hat Riley eine gefährlichere Zukunft vor sich, als sie sich jemals vorzustellen vermocht hat.


    Konnte mich leider nicht packen. Ich werde diese Reihe nicht fortsetzen.

  2. Cover des Buches Seelenraub (ISBN: 9783596188604)
    Jana Oliver

    Seelenraub

     (418)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Wenn Riley dachte, es kann nicht schlimmer werden, als es ihr schon im ersten Band geht, so geht es doch schlimmer. Die Übergriffe der Dämonen auf Atlanta werde immer heftiger und diesmal haben sie alle Mitglieder bei einem Zunfttreffen angegriffen. Viele Kollegen wurden hierbei getötet oder aufs schwerste verletzt. Auch Simon, ihr bester Freund, ist mit unter den Opfern. Aber das kann sie so nicht passieren lassen, also geht sie einen Packt mit dem Himmel ab, um Simon zu retten. Dieser darf davon aber nichts wissen und so ist er auch nicht besonders gut auf sie zu sprechen. Denn er gibt Riley an allem die Schuld. Die überlebenden Fänger geben jedoch ihrem Vater die Schuld. Eine harte Zeit für Riley und das Gefühl allein da zu stehen.

    Zudem der Vatikan sich nun einschaltet und seine besten Leute schickt, nicht unbedingt im Sinne der Zunft.

    Becks nimmt etwas Rücksicht ist aber dennoch der strenge Lehrer und Beschützer, so wie er es ihrem Vater versprochen hat. Dann kommt noch Ori auf den Plan. Ein eigenständiger Dämonenfänger, welcher ohne die Zunft auf die Jagd geht. Somit ein Dorn im Auge dieser. Hier hat Riley ganz schön mit ihren Gefühlen zu kämpfen, den Ori ist anders als Becks und sieht zudem noch verdammt heiß aus. So viel Stress, Entscheidungen und der weitere Kampf ums Überleben…

    Der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach. Riley ist immer noch die Person, welche im Vordergrund steht. Die neuen Charaktere sind interessant und geben dem ganzen nochmal ne Prise Pepp.

  3. Cover des Buches Skulduggery Pleasant (Band 6) - Passage der Totenbeschwörer (ISBN: 9783785579046)
    Derek Landy

    Skulduggery Pleasant (Band 6) - Passage der Totenbeschwörer

     (261)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    Band 6 von Skulduggery Pleasant und es geht brisant weiter.

    Dieser Band knüpft direkt an die Geschehnisse zum Vorband an und der Autor versteht, wie er seine Figuren lenken und führen muss. Er erschafft fesselnde Charaktere, die mit jedem Band mehr und mehr wachsen. Sie bekommen weitere Tiefe und wurden weiter ausgearbeitet, ohne dass es jedoch zu extrem wirkt.

    Die herrlichen und witzigen Dialoge bleibt Derek Landy seinen Lesern treu und auch hier merkt man deutlich, dass sich der Schöpfer mit seinem Werk auseinander gesetzt hat.

    Er hat einen klaren Handlungsstrang für jeden Band und den Handlungsstrang, der uns als Leser auf das große Finale hinführt. Wunderbar klar geschrieben.

    Ich betonte ja schon die Gespräche, die die ganze Geschichte immer wieder auflockert und eine gewisse Prise Humor verleiht.

    Jedoch finde ich die Altersempfehlung ab 12 nicht mehr gerecht. Ich würde das Alter tatsächlich etwas höher ansetzen, da einige Seiten doch sehr brutal beschrieben sind. Der Autor nimmt dabei kein Blatt vor dem Mund. Daher würde ich hier erst ab 14 oder 15 sagen. 

  4. Cover des Buches Hex Hall - Wilder Zauber (ISBN: 9783802582394)
    Rachel Hawkins

    Hex Hall - Wilder Zauber

     (537)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Sorek

    Super Auftakt in einer Welt voller magische Wesen.
    Habe den ersten Band an einem tag durch gehabt und fand ihn Mega schön :) 

  5. Cover des Buches Seelenfänger (ISBN: 9783442469963)
    Jonathan L. Howard

    Seelenfänger

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Johannes Cabal ist auf dem Weg in die Hölle um dem Teufel seine Seele wieder abzunehmen. Er hat Glück, denn Satan wettet gerne und er hat noch ein Konzept für einen Jahrmarkt in der Schublade. Er gibt Johannes ein Jahr Zeit, einhundert Seelen vertraglich zum Überschreiben ihrer Seele an den Höllenfürsten zu bewegen und der Jahrmarkt soll dafür die Basis bilden. Johannes ist Nekromant, aber kein Jahrmarktbetreiber und von dem was Menschen Spaß macht, hat er leider auch keine Ahnung, also benötigt er Verstärkung, denn die Sanduhr rieselt weiter…

    Ein Fantasy-Roman vollgefüllt mit schwarzem Humor, Ideen und manchmal gibt es auch etwas zum Nachdenken. Die Brüder Johannes und Horst Cabal könnten unterschiedlicher nicht sein. Johannes ist eine Miesmuschel, Misanthrop und eigentlich nur an seinen Forschungen interessiert. Bruder Horst ist ein Vampir mit viel Charisma und einem guten Herzen, der den Jahrmarkt seines Bruders zum Laufen bringt. Das Herzstück des Jahrmarktes ist eine Dampflok mit dem der Jahrmarkt durch die Landen fährt und seine makabren Attraktionen zur Schau stellt. Das Buch ist an keiner Stelle langweilig, die Charaktere sehr interessant und die Geschichte wird brillant erzählt. Ob Satan, die Latexlady Layla oder Bones sie alle tragen dazu bei, dass dieses Buch ein rabenschwarzer Lesegenuss geworden ist. An jeder Station warten neue Geschichten und Schicksale auf den Leser. Wer hat es verdient seine Seele dem Teufel zu überschreiben und wer nicht? Wird es Johannes gelingen, die geforderten Seelen zur Unterschrift zu verführen, oder ist sein Leben verwirkt?

    Wer schwarzen Humor und Fantasy mag, dürfte an Johannes Cabal seine Freude haben. Ich werde der Serie treu bleiben und mich schon bald wieder mit dem miesepetrigen Johannes auf die Reise begeben.
  6. Cover des Buches Skulduggery Pleasant 3 - Die Diablerie bittet zum Sterben (ISBN: 9783732000708)
    Derek Landy

    Skulduggery Pleasant 3 - Die Diablerie bittet zum Sterben

     (497)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Auch dieser Teil hat mich genau wie die ersten beiden überzeugt. Die Handlung ist spannend, allerdings möchte ich über sie nicht so viel schreiben, da sie viel enthält und ich nichts vorwegnehmen möchte. Über was ich allerdings schreiben möchte, ist die neu eingeführte Figur, des jungen Transportes Flechter Renn. Dieser ist eine sehr eigene, etwas bescheuerte, aber auch freundliche und lustige Figur. Die Beschreibung als Nervensäge ist durchaus zu treffend. Diese penetrante Eigenschaft schafft viele herrlich komische Situationen, die mich entweder zum Schmunzeln oder zum lauten Lachen gebracht hat. Damit ist er zwar nicht meine neue Lieblingsfigur, aber er ist eine gute Ergänzung der bisher eingeführten Figuren. Wer mich ebenfalls noch mehr von sich überzeugen konnte, ist China. Nun noch ein paar Worte zum Ende, das hat mich schockiert, überrascht und sprachlos zurückgelassen. Ja, ich wusste, dass das passiert. Schließlich habe ich die Reihe schonmal gelesen, aber es hat mich dann doch kalt erwischt. Das ist auch das Schöne und Gute an dieser Reihe. Sie packt einen immer wieder aufs Neue. Deshalb gebe ich, wie auch den vorherigen Teilen, 5 von 5 Sterne.

  7. Cover des Buches Nicht schon wieder ein Vampir! (ISBN: 9783802582844)
    Tate Hallaway

    Nicht schon wieder ein Vampir!

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Fenja1987
    Garnet Lacey könnte eigentlich ganz zufrieden sein mit ihrem Leben, gebe es da nicht dieses Problem. Sie ist eine Hexe, nun sie persönlich stört das nicht, doch der Vatikan hat es seit jeher auf die Fahnen geschrieben das Übersinnliche zu vernichten. Nachdem die Jäger ihren Hexenzirkel vernichtet haben ist sie auf der Flucht und strandet letztendlich in einem kleinen Ort, in dem sie in einem Laden für Magierbedarf arbeitet. Wer würde schließlich auf die Idee kommen, dass eine echte Hexe genau da arbeiten könnte? Dummerweise hat die Göttin Lillith seit dem Angriff, von Garnet Besitz ergriffen und das alles andere als angenehm. Eines Tages begegnet Garnet dem Vampir Sebastian, der durch sein ungewöhnliche Hobby, ebenfalls den Vatikan auf den Plan ruft. Und wäre das alles nicht schon anstrengend genug taucht auch noch Garnets Ex-Freund und Vampir wieder auf.

    Die Geschichte von Garnet, Lillith Sebastian und Parrish hat mich wirklich gut unterhalten. Mit viel Selbstironie beschreibt Garnet ihr chaotisches Leben. Angefangen vom Angriff der Vatikanagenten, Garnets Interaktion mit "Lillith" ihrer eigenen inneren Göttin über dem Hin und her zwischen Sebastian und Parrish. Alles wirklich amüsant. Sebastian natürlich äußerst attraktiv hat aber stellenweiße auch was vom Typ verschrobener Wissenschaftler. So ganz konnte ich ihn noch nicht einordnen. Hat mir eigentlich auch ganz gut gefallen. Die Nebencharaktere haben mir auch ganz gut gefallen. Allen voran Mátyás der Sohn von Sebastian, der alle Jahre wieder seine nicht ganz tote Mutter ausgräbt. Aber auch Garnets Menschliche Freunde, wie William, der im gleichen Laden arbeitet wie Garnet oder Ivy, die im Café neben dem Zauberladen arbeitet sind wirklich liebenswert. Die Handlung ist jetzt nicht wirklich tiefgründig, dennoch sehr amüsant und kurzweilig mit so mancher unerwarteter Wendung.

    Fazit: Ein wirklich netter Auftakt der Reihe um die Hexe Garnet Lacey, Vampiren und Göttern. Wer eine fantastische Lektüre für einen verregneten Lesenachmittag sucht oder einfach so für Zwischendurch, wird hier fündig. Mir hat es durchaus Spass gemacht. 4 von 5 Punkten von mir!

    Reihenfolge der Bücher:
    1. Nicht schon wieder ein Vampir!
    2. Beiß noch einmal mit Gefühl
    3. Vampir sein ist alles
    4. Biss in alle Ewigkeit
  8. Cover des Buches Skulduggery Pleasant 4 - Sabotage im Sanktuarium (ISBN: 9783732000722)
    Derek Landy

    Skulduggery Pleasant 4 - Sabotage im Sanktuarium

     (410)
    Aktuelle Rezension von: Sunnyleinchen

    Inhalt: Seit der großen Schlacht ist Skulduggery in der Welt der Gesichtslosen verschwunden. Nur ein Wunder kann ihn jetzt noch retten – oder Walküre: Sie muss ganz schnell seinen Kopf finden, der ihm einst von drei Kobolden in Irland gestohlen wurde. Während Walküre um die halbe Welt reist, wird der Magier Skarabäus nach 200 Jahren Gefängnis entlassen. Zwar hat er seine Zauberkräfte eingebüßt, doch seine Rachelust ist ungebrochen. Sofort schart er einen Kreis der schlimmsten Übeltäter um sich, unter ihnen auch Remus Crux, der die Seiten gewechselt hat. Sie alle können Skulduggerys Rückkehr kaum erwarten – denn jeder Einzelne von ihnen hat noch eine Rechnung mit ihm offen ... 

    Bei Band vier hatte ich so meine Schwierigkeiten. Der Start zieht sich etwas und man merkt einfach, dass Skulduggery mit seinem einzigartigen Wesen fehlt. Ich war mir schon fast sicher, dass dies der bisher langweiligste Band sein würde.... Doch dann geht es so richtig los und die Handlung überschlägt sich förmlich. Beim Lesen konnte ich den Zeitdruck den die Charaktere haben gut nachvollziehen. Man hechtete von einer spannenden Seite zur nächsten. Das Hotel Mitternacht und sein Besitzer, gefielen mir als Element besonders gut und der Cliffhanger treibt einen ja förmlich zum nächsten Band! Die verschiedenen Szenen haben mich wirklich in Atem gehalten und ich war mehr als einmal der Meinung, dass es der ein óder andere Charakter nicht überleben wird.

    Nach vier Bänden gefällt mir besonders gut, wie charmant der Autor neue Charaktere einflechtete, ohne der Standartbesetzung die Show zu stehlen. Dabei bleibt jeder, ob bekannt oder neu, ein echten Unikat. Die Covergestaltung ist ebenfalls ein Knaller und macht dem Inhalt alle Ehre.

  9. Cover des Buches Kraken in der Spree (ISBN: 9783963503139)
    Naduschka Kalinina

    Kraken in der Spree

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Worum geht es? Kraken und seine Brüder stellen fest, dass ihr eher ungeliebter Vater in einen Goldfisch verwandelt wurde und dass er verdammt viel Dreck am stecken hat, den die Geschwister nun regeln müssen, damit sich ihr Vater wieder an seiner früheren Gestalt erfreuen kann. Doch so einfach ist dies nicht, denn es handelt sich bei dem Zauber um eine sehr alte Magie, die heutzutage eher unüblich ist. Onkel Krutschowych, ein Hausgeist und zudem das gefährlichste Wesen der Stadt, bietet ihnen nicht ganz uneigennützig seine Hilfe an. So kommt es, dass die Geschwister einen eigenen Domovoi zugeschrieben bekommen, der sie vor dem Zirkel und in ihrem Zuhause beschützt. Gemeinsam mit diesem Domovoi erlebt Kraken im Laufe des Buches etliche Abenteuer innerhalb Berlins, die ihn an seine Grenzen bringen.

    Dieses Werk war mein erstes Urban Fantasy Buch und es hat mich voll und ganz in seinen Bann gezogen, da es unglaublich viele Elemente miteinander vereint, die mir persönlich besonders gut gefallen. 

    Zum einen lässt die Autorin den Leser in eine Welt voller magischer Geschöpfe eintauchen, die allesamt feste Charaktereigenschaften besitzen und somit einen absoluten Wiedererkennungswert haben. Zu ihnen gehören zum Beispiel Ghule, Pixis, Hexen, Hausgeister und auch Kobolde. An dieser Stelle hätte ich mir innerhalb des Buches eine Art Übersicht für eben diese Wesen gewünscht, denn einige davon sind mir fremd gewesen. Google hat es natürlich auch getan, aber nett wäre es dennoch gewesen.

    Andererseits hat die Autorin einfach ein Talent dafür, Klischees, einen derben Humor, jede Menge Action und eine geballte Ladung Spannung so miteinander zu paaren, dass etwas Tolles dabei herum kommt. Vor allem der Humor kommt hier nicht zu kurz, denn das Protagonistenpaar Kraken Paluschke und sein Domovoi liefern sich immer wieder Schlagabtausche, die einfach zum Brüllen sind.

    Innerhalb des Buches wird der Leser aber auch mit ernsten Themen, wie z.B. Krieg konfrontiert. Durch diesen Aspekt gelingt es der Autorin, dass der Leser sich kritisch mit geschichtlichen Ereignissen auseinandersetzt und geschehene Dinge vielleicht sogar hinterfragt.

    Insgesamt ist dieses Buch wirklich zu empfehlen und für Menschen, die einen besonderen Bezug zu Berlin haben, bestimmt doppelt so interessant. An einem zweiten Teil wird bereits fleißig gearbeitet.

  10. Cover des Buches Ein Fall für Johannes Cabal - Totenbeschwörer (ISBN: 9783442470341)
    Jonathan L. Howard

    Ein Fall für Johannes Cabal - Totenbeschwörer

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Die „Johannes Cabal“ – Reihe begann ich 2013. Obwohl ich den Auftakt „Seelenfänger“ mochte und bereits zwei Folgebände besaß, hielt ich mich mit dem Weiterlesen zurück, weil ich warten wollte, bis sie weiter fortgeschritten ist. Der vierte Band erschien 2014 in Englisch, also wollte ich ausharren, bis dieser übersetzt wäre. Ich wartete und wartete. Im Juli 2016 war meine Geduld am Ende. Ich fragte die Twitter-Community um Rat, ob eine Übersetzung nach zwei Jahren noch wahrscheinlich sei. Meine liebe Blogger-Kollegin Elizzy wandte sich für mich an den Autor Jonathan L. Howard, der dann auch prompt antwortete, dass er leider keinen deutschen Vertrag über den vierten und fünften Band habe. Unerhört. Er riet mir, Mundpropaganda für die Reihe zu betreiben, denn stiegen die Verkaufszahlen, würde Goldmann seinen Vertrag eventuell ausweiten. Deal. Einen Monat später nahm ich mir den zweiten Band „Totenbeschwörer“ vor und erfülle nun hiermit meinen Part, euch von dem Buch zu erzählen.

    Nekromanten haben es schwer. Von der Welt gehasst und verfolgt, kann ein Nekromant nicht einmal ohne Komplikationen ein Buch ausleihen. Gut, Johannes Cabal wollte das Buch nachts ausleihen, als die Bibliothek verlassen war. Er hatte auch nicht vor, es jemals zurückzugeben oder Ausleihgebühren zu zahlen. Aber das ist noch lange kein Grund, ihn ins Gefängnis zu werfen und zu exekutieren, oder? Während Cabal in seiner Todeszelle über diese Ungerechtigkeit nachgrübelt, erhält er überraschenden Besuch. Ein hoher Staatsmann verspricht, ihn zu begnadigen, wäre er bereit, seine Fähigkeiten einzusetzen, um den unerwartet und gänzlich unpassend verstorbenen Kaiser des Reiches vorübergehend wiederzubeleben. Cabal erkennt die Gunst der Stunde und lässt sich auf die Vereinbarung ein. Doch damit fangen seine Probleme erst an…

    Ich verstehe, warum die Verkaufszahlen der „Johannes Cabal“ – Reihe nicht ausreichten, um einen weiterführenden Vertrag zwischen Goldmann und Jonathan L. Howard zu rechtfertigen. Die Bücher um den zwielichtigen Geisterbeschwörer Cabal sind sehr speziell. Sie liegen weit abseits vom Mainstream und werden daher wohl niemals die weltweiten Bestsellerlisten stürmen. Sie verkörpern eine besondere Art von Humor und folgen einem Erzählstil, der ein wenig nostalgisch an den Film Noir der 1940er und 1950er erinnert. Jonathan L. Howard schreibt nüchtern und altmodisch, er lässt die Skurrilität seiner Geschichten für sich sprechen, statt atemlos dem nächsten Actionkick nachzujagen. Das bedeutet nicht, dass seine Bücher nicht spannend wären, doch das Erzähltempo ist wesentlich gemäßigter, als man es heutzutage aus der modernen Literatur gewohnt ist. In „Totenbeschwörer“ treten diese Eigenheiten meiner Meinung nach noch deutlicher zu Tage als in „Seelenfänger“, weil es sich bei diesem zweiten Band um einen Kriminalroman in der Tradition von Agatha Christies „Miss Marple“ handelt. Mich überraschte diese Herangehensweise, da ich mir den Protagonisten Johannes Cabal vor der Lektüre niemals als Detektiv hätte vorstellen können. Natürlich ist er hinsichtlich seiner Fähigkeiten geradezu prädestiniert für diese Rolle, denn er liebt es, seinen analytischen Verstand für die Lösung kniffeliger Rätsel einzusetzen, aber ich hätte nicht erwartet, dass ihn die Aufklärung eines Kriminalfalls interessiert. Dass er in die Ermittlung involviert wird, ist ein gewaltiger Zufall – dass er sich dieser annimmt, ist seinem Ehrgeiz sowie seiner Eitelkeit zuzuschreiben. Ich bezweifle, dass ich der verwinkelten Logik des Falls allein auf die Schliche gekommen wäre, obwohl die Auswahl der Verdächtigen eingeschränkt ist, was wiederum daran liegt, dass das Setting räumlich eng begrenzt ist. Der Großteil der Handlung spielt in einem Luftschiff; denkt ihr nun an das Bild eines Zeppelins, liegt ihr allerdings daneben. Die „Prinzessin Hortense“ gleicht eher einem fliegenden Flugzeugträger, was ich dank erstaunlich detaillierter Illustrationen behaupten kann. Die Funktionsweise des Prachtstücks erschloss sich mir nicht völlig, die libellenähnlichen Entomopter verstand ich besser, doch ich wusste die leichte Steampunk-Atmosphäre, die Howard durch ihren Einsatz beschwört, sehr zu schätzen. Dieses Flair passt einfach zu Cabal, dem charmanten Schurken, pardon, Nekromanten. Es ist schwer zu sagen, was genau Cabal charmant erscheinen lässt, denn sympathisch ist er nicht. Er ist Egoist und Misanthrop, andere Menschen sind ihm bestenfalls lästig. Er neigt zu drastischen, endgültigen Entscheidungen und behandelt Gewalt als ein selbstverständliches, notwendiges Mittel zum Zweck. Trotz dessen beobachte ich ihn unheimlich gern. Gerade aufgrund seiner verkümmerten sozialen Kompetenzen bereiten mir seine Interaktionen mit dem Rest der Menschheit einen Heidenspaß, weil dadurch der unnachahmliche, trockene, makabre Witz entsteht, der Howard und Cabal so eigen ist.

    „Totenbeschwörer“ ist ein Krimi, der von allem etwas hat. Er ist ein bisschen Steampunk, ein bisschen Urban Fantasy und ein bisschen politischer Thriller. Jonathan L. Howard jongliert diese wilde Mischung spielend und lässt seinen Protagonisten Johannes Cabal durch diverse Reifen springen, ohne ihm jemals die Würde zu rauben. Cabal bleibt Cabal und bestreitet die Herausforderungen des Autors authentisch auf seine eigene skurrile, grenzwertige Art und Weise. Ich mag Howards speziellen Schreibstil, obwohl er hin und wieder umständlich ist und ich liebe die Courage, mit der er dem Mainstream trotzt. Der zweite Band der „Johannes Cabal“ – Reihe ist, wie bereits der Vorgänger, altmodische Literatur und genau aus diesem Grund herrlich erfrischend. Ich hätte nicht gezögert, dieses Buch mit vier Sternen zu belohnen, wäre es für meinen Geschmack nicht etwas arg krimilastig. Ich mag nun mal keine Krimis – nicht einmal Johannes Cabal, der vermutlich faszinierendste Geisterbeschwörer der Welt, vermag das zu ändern.

  11. Cover des Buches Gierige Schatten (ISBN: 9783404154661)
    Laurell K. Hamilton

    Gierige Schatten

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Anita Blake 04: Anita trifft sich weiterhin mit Richard dem Werwolf. Jean Claude passt das gar nicht und reagiert eifersüchtig, er intrigiert gegen Richard. Das wäre gar nicht nötig gewesen, denn Anita wird auch ohne Jean Claude von Zweifeln geplagt, der Werwolf in Richard macht ihr Angst.

    Wie immer, wenn es um Werwölfe geht, fühle ich mich gelangweilt. Diese ganze Rudelgeschichte und Hierarchie geht mir auf die Nerven. Ein Großteil des Buchs handelt aber auch von den Beziehungen zwischen Anita und Richard, Richard und Jean Claude, Jean Claude und Anita. Jean Claude macht einen Vorschlag, den Anita seltsamerweise nicht ablehnt. Entwickelt sich da eine Dreierbeziehung?

    Anita scheint sich inzwischen selbst in ein Monster zu verwandeln. Nicht in ein magisches Monster, sondern in eine eiskalte, gnadenlose Killerin. Dieser Zug gefällt mir nicht. Zum zweiten Mal begeht sie Selbstjustiz, aus reiner Rache.


    Mein Fazit: ausgefallene Morde, spannend, dramatisch und mit interessanten Entwicklungen, 5 Sterne 

  12. Cover des Buches Das Institut für Angst und Schrecken (ISBN: 9783442470358)
    Jonathan L. Howard

    Das Institut für Angst und Schrecken

     (15)
    Aktuelle Rezension von: bieberbruda
    Nach einem Ausflug ins Krimi-Genre besinnt sich Jonathan L. Howard im dritten Band der Johannes Cabal-Reihe auf alte Starken und überzeugt mir einem außergewöhnlichen Fantasy-Roman.

    Die Story:
    Johannes Cabal erhält überraschenden Besuch von drei Männern, die sich als Mitglieder des Instituts für Angst und Schrecken herausstellen. Sie möchten Cabal als Reiseführer ins Traumlande anheuern - Cabal war zwar noch nie dort, aber er kennt zumindest einige Geschichten und nimmt den lukrativen Auftrag letztendlich an. Die Männer (Shadrach, Bose und Corde) machen sich zusammen mit Cabal auf den Weg ins Traumland und finden sich - wie sollte es anders sein - in einem Traumland wieder: Hier ist nichts wie es scheint und die Grenzen zwischen Traum und Albtraum sind fließend. Dort treffen Sie nicht nur auf Ghule, Riesen oder Hexen, sondern müssen es auch mit waschechten Göttern aufnehmen...

    Meine Meinung:
    Nachdem ich beim zweiten Band (Totenbeschwörer) etwas enttäuscht war, hat mir dieser Teil wieder richtig gut gefallen. Im Traumlande konnte sich der Autor so richtig austoben und zeichnet ein witziges Bild voller skurriler Ideen und tollen Charakteren. Das wird teilweise etwas zu abgedreht, sodass man als Leser ab und zu abgehängt wird, was sicherlich an der Kürze des Buches liegt. Die Geschichte ist dieses mal richtig spannend und bietet einen sehr überraschenden Schluss, der Lust auf mehr macht. Teil 4 ist ja bereits auf Englisch erschienen und wird hoffentlich auch bald in Deutschland veröffentlicht!
    Sarkastisch, fantastisch, abgedreht...in diesem Band hat Jonathan L. Howard also (fast) alles richtig gemacht!

    Fazit:
    Ein skurriler und witziger Ritt durch das Traumlande. Das Institut für Angst und Schrecken macht einfach Spaß und deshalb vergebe ich volle 5 Sterne!
  13. Cover des Buches Göttin der Dunkelheit (ISBN: 9783404164103)
    Laurell K. Hamilton

    Göttin der Dunkelheit

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Anita Blake 9: Wow, diesen Teil fand ich wieder sehr spannend. Anita wird von Edward dem Kopfgeldjäger um Hilfe gebeten, um ein unbekanntes Monster zu jagen. Dieses Wesen hat in Santa Fe massenweise Menschen gefoltert, gehäutet, verstümmelt und getötet. Edward, Anita und zwei weitere Kenner der übernatürlichen Szene sind ratlos. Anita macht sich mal wieder bei allen unbeliebt, sei es beim FBI, bei ihren Kollegen oder dem Meister der Stadt: ein ausgesprochen sadistischer aztekischer Vampir. Auf einige Details der Folterungen bei den Vampiren hätte ich vielleicht verzichten können, ich verstand nicht mal, welchem Zweck es dienen sollte - inhaltlich. Vielleicht ein Hinweis auf das mordende Monster. Man weiß es nicht, denn dieses Mal wird die Geschichte im nächsten Band fortgesetzt.

    Ein wenig enttäuscht war ich darüber, dass Jean Claude und Richard plötzlich keine Rolle mehr spielen in Anitas Leben. Man nicht mal genau, wie es dazu kam, was die beiden davon halten, oder ob sie überhaupt noch in Kontakt stehen. Dagegen lernt man nun Edward besser kennen, was mir durchaus gefällt. Er war bisher ja eher ein geheimnisvolles Wesen und eine interessante Persönlichkeit.

    Mein Fazit: Obwohl ich nicht mit allem zufrieden war, gebe gerne 5 Sterne. Durchweg spannend und wie immer ausgezeichnet geschrieben! 

  14. Cover des Buches Nacht der Schatten (ISBN: 9783404165889)
    Laurell K. Hamilton

    Nacht der Schatten

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Anita Blake Band 12 (Teil 2): Die Geschichte setzt zum Glück genau dort an, wo der vorherige Teil aufhörte. Der von den Wölfen gekidnapte Leopard Gregory kann vor seiner Hinrichtung von Anita gerettet werden. Ob der sich von den erlittenen Traumata jemals erholen wird, ist allerdings fraglich. Darum kümmer sich jedoch niemand. Anita mischt sich lieber auch weiterhin in die Angelegenheiten des Werwolf Rudels ein, auch ungebeten. Doch kaum ist ein Problem behoben, eskalieren die Dinge. Inzwischen wenden sich die verschiedensten Rudel an Anita um Hilfe - Anita, Rächerin der Witwen und Waisen...

    Auch hier wird wieder stundenlang diskutiert obwohl Eile geboten ist, Anita hat nichts dazugelernt. Zudem muss man sich mit den Auswirkungen von Anitas innerem Sukkubus herumschlagen. Sex ja, Sex nein, Sex vielleicht, ja, nein, doch, ist Petting und Beißen auch Sex, der Amerikaner sagt dazu nein, der Europäer ja. Erst wird darüber nachgedacht, dann diskutiert und dann wird er ausgeführt und man darf alles nochmal erfahren… Nur noch anstrengend, nicht erotisch. Interessant wohl nur noch für Leute die selbst unter Hormonstau leiden. Ich habe jedenfalls den Eindruck gewonnen, dass die Autorin diesen Sukkubus nur deshalb erdacht hat um neben all der Gewalt auch noch mehr Sex unterbringen zu können. Sex sells, wie man so schön sagt, aber ein Übermaß wird auch schnell langweilig. Im Übrigen ist mir inzwischen egal geworden, wen oder ob sie überhaupt jemanden liebt, bzw glaubt, zu lieben. Das hin und her ist kaum noch zu ertragen und Anitas Naivität in der Hinsicht ebenfalls.

    Im Großen und Ganzen ist auch dieser Band wieder vom Stil her gut geschrieben, so dass man am Ball bleiben muss. Einfach abbrechen oder ein Kapitel überschlagen, das geht hier nicht. Die Hintergründe für Anitas seltsame Entscheidungen und Einmischungen wurden stets erläutert, was hier wirklich wichtig ist. Nur leider konnte ich sie dennoch meist einfach nicht mehr nachvollziehen. Anita oder die Autorin selbst hat wohl ein psychisches Problem. Die Reihe nimmt irgendwie krankhafte Ausmaße an, und ich verstehe langsam, weshalb die Übersetzung der Reihe nicht mehr fortgesetzt wurde.


    Fazit: fesselnd und grausam in der Handlung, emotionslos und nervig  in Anitas Gedankenwelt. 4 Sterne


  15. Cover des Buches Die Dämonenfängerin - Aller Anfang ist Hölle (ISBN: B0062OWR1I)
    Jana Oliver

    Die Dämonenfängerin - Aller Anfang ist Hölle

     (80)
    Aktuelle Rezension von: bibliotheka_yva

    Darum geht es:
    Im Jahr 2018 sieht Luzifer die Gelegenheit gekommen, gegenüber der himmlischen Konkurrenz Boden gut zu machen, und erhöht die Zahl der Dämonen in allen großen Städten, auch in Atlanta. Glücklicherweise werden die Menschen von Dämonenfängern beschützt, deren Job es ist, mit dieser Plage aufzuräumen. Riley ist unterwegs, um die Bürger vor Höllenbrut ersten Grades zu beschützen. Business as usual für eine Dämonenfängerazubi. Aber als ein mächtiger Geo-Dämon Rileys Routineauftrag in einer Bibliothek zunichte macht, ihr Leben und ihre Art zu leben bedroht, erkennt sie, dass sie womöglich mitten in einen Kampf zwischen Himmel und Hölle geraten ist.

    Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Rasant und flüssig erzählt und hat sich kein bisschen gezogen. Die Protagonistin ist charakterlich stark und versucht sich durchzubeißen auch in ihrem Beruf der eine reine Männerdomäne ist. Sie übernimmt Verantwortung für ihr Leben und kämpft... Beck der Trinker und Geselle, der versucht Riley beizustehen hat mich als Figur ebenso überzeugen können. Es sind natürlich noch viele Fragen offen, da es sich hier um Band 1 handelt...
    Alles in allem ein tolles Buch, das von Anfang bis zum Schluss die Spannung gehalten hat...

  16. Cover des Buches Wind (ISBN: 9783492269834)
    Alexey Pehov

    Wind

     (100)
    Aktuelle Rezension von: HansBuchtinger
    Alexey Pehov zählt zu meinen Lieblingsautoren und da kam ich natürlich auch nicht um diese Reihe herum. Die Story zieht sich zwar an einigen Stellen, dennoch bin ich sehr begeistert! Die idee hinsichtlich der Funken (weiß, schwarz und grau) finde ich sehr interessant. Und natürlich hat Garred hier auch wieder eine kleine Nebenrolle.
    Alles in allem ein gelungenes Fantasy-Werk!
  17. Cover des Buches Finsteres Verlangen (ISBN: 9783404166770)
    Laurell K. Hamilton

    Finsteres Verlangen

     (36)
    Aktuelle Rezension von: GeschichtenAgentin
    Manchmal muss es einfach Trash sein – >Anita Blake!< Die Abenteuer der Vampirhenkerin, die im Hauptberuf als Animator Verstorbene zum Leben erweckt, damit diese so wichtige Fragen wie „Wo hast Du das Testament versteckt?“ beantworten können, haben schon von Beginn an einen hohen Trash-Faktor. Da Laurell K. Hamilton schon seit vielen Jahren an dieser Serie schreibt, kamen mit der Zeit immer mehr Trash-Elemente dazu. Das reicht von uralten Monstern, vor denen sogar Meister-Vampire Angst haben, bis hin zu der Frage, mit wievielen Männern eine Frau ausgehen darf. Dazwischen detaillierte Beschreibung und Verwendung von Waffen und Kampftechniken aller Art. Und dazwischen jede Menge Sex. Oder auch nicht, wenn die amerikanische Moral gerade mal wieder verbietet, mit einem ganzen Rudel Wer-Leoparden ins Bett zu gehen. Die Serie um die Vampir-Henkerin Anita Blake hat für europäische Leser einen doppelten Trash-Faktor. Da sind einmal die Charaktere, Schauplätze und Handlung. Gestaltwandler aller Art, Meistervampire mit französischen Akzent, Monsterjäger die mit P. Marlowe verwandt sein könnten besiedeln amerikanische Strip-Clubs, Wüsten, Vororte und Hochhausschluchten und stürzen sich in Machtkämpfe, Intrigen und die Suche nach der wahren Liebe. Übel genug, doch der besondere amerikanische Blickwinkel verdoppelt den Trash-Genuss. Anita Blake fragt sich allen Ernstes, ob sie die klassische amerikanische Dating-Regel brechen darf: Gehe niemals mit jemanden aus, der attraktiver ist als Du! Und dieser Vampir ist schon verdammt attraktiv. Oder die Frage, mit wievielen Monstern eine Frau ins Bett gehen darf. Oder ihre Probleme, angemessen weiblich gekleidet zu sein und trotzdem voll bewaffnet. Für immer im Gedächtnis bleibt mir die Szene, als ein Schneider ihr ein Brautjungfern-Kleid nähen soll – noch so etwas typisch Amerikanisches. Der arme Kerl verzweifelt an der Aufgabe, die vielen Narben mit Stoff zu verstecken. Anita hingegen ist es nur wichtig, ihre Waffen in dem Brautjungfern-Kleid so zu verstecken, dass sie schnell dran kommt. Nicht, dass es einen konkreten Anlass gäbe – aber bei so vielen Menschen wie auf einer Hochzeit kann immer etwas passieren. Nein, und jemand der mit einem Stoff-Pinguin schläft kann ja nicht paranoid sein … Und spätestens seit dem Wer-Kaninchen war mir klar, dass diese Autorin vor nichts zurückschreckt und sich ihr Plot immer auf der falschen Seite der Wahrscheinlichkeit aufhält. Hat mal jemand gemessen, wieviel Liter Blut die Heldin pro Buch verliert? Für mich hat die Serie nur ein Manko: Der deutsche Heimatverlag Bastei Lübbe braucht unangemessen lange, um die neuen Folgen ins Deutsche zu übersetzen. Und er hält die Reihenfolge nicht so wirklich ein. Deswegen gehören die Anita Blake Romane von >Laurell K. Hamilton< zu den wenigen Büchern, die ich zum Teil auf Englisch gelesen habe.
  18. Cover des Buches Blutroter Mond (ISBN: 9783404152582)
    Laurell K. Hamilton

    Blutroter Mond

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Anita Blake 02: Monster Mash - In diesem Band geht es hauptsächlich um Zombies, Nekromantie und Voodoo. Wer sich ekeln und gruseln möchte, findet hier eine recht gute Möglichkeit. Anita, die selbst Nekromantin ist, hat einige üble Begegnungen mit Zombies, die ihr an den Kragen wollen, bzw. deren Erwecker. Sie wird auch vom Spukkommando zu furchtbaren Tatorten gerufen, die einem Schlachtfeld gleichen. Was für ein Monster geht da um, Anita will es herausfinden.

    Jean-Claude hatte Anita in Teil 1 mit zwei von vier Schritten belegt, die sie zu seinem menschlichen Diener machen sollen. Aus Sicht der Vampire eine große Ehre. Er fordert nun seine Rechte, Anita soll ihm gehorchen. Tut sie es nicht, schadet es seinem Ansehen als neuer Meister der Stadt. Anita weigert sich weiterhin, doch immerhin kann sie ihm etwas Respekt abringen. Bin gespannt, wie das weitergeht.

    Hamiltons Schreibstil fand ich noch immer etwas verwirrend, außerdem kamen sehr viele Personen vor, die ich manchmal nicht einordnen konnte. Insgesamt ist der Roman aber intelligent und größtenteils realistisch gehalten.


    Fazit: Eklige Zombies nun nicht so mein Ding, aber dennoch war es spannend. Gute 4 Sterne 

  19. Cover des Buches Schattengedicht: Dämmerung (ISBN: 9781540429773)
    Caroline J. Hunt

    Schattengedicht: Dämmerung

     (4)
    Aktuelle Rezension von: alexlovesreading

    Im Königreich Caelias ist die Gilde der Totenbeschwörer verboten. Doch als diese einen neuen, mächtigen Großmeister bekommen, wollen sich die Totenbeschwörer rächen und Caelias Hauptstadt Caelon einnehmen, um über das Königreich zu regieren. Mit einer riesigen Armee von Untoten brechen sie auf, um immer weiter nördlich zu ziehen und letztendlich Caelon zu erreichen und dort den Herrschersitz zu erklimmen. Doch es gibt Widerstand, wenn auch nicht besonder starken. Um sich jedoch gegen die Armee der Totenbeschwörer zu widersetzen, braucht es mehr als das, alle Provinzen müssten zusammenarbeiten, um eine Übernahme der verbotenen Gilde zu stoppen.Mit ihrem ersten Buch "Dämmerung" der neuen Reihe "Schattengedicht" veröffentlicht Caroline J. Hunt einen spannenden und aufregenden High Fantasy-Roman. Der erste Teil "Dämmerung" handelt vom Anfang des Kriegs und erzählt die Vorgeschichte der Hauptfiguren. Durch viele Perspektivenwechsel bringt die Autorin eine tolle Abwechslung und eine große Bandbreite an Abenteuern, Erlebnissen und Sichtweisen in die Geschichte. Trotz der vielen Charaktere, hat man immer einen guten Überblick über alle, gerade durch die vielen Perspektivenwechsel. Auch die Vorgeschichte des neuen Großmeisters der Totenbeschwörer kommt natürlich nicht zu kurz. Leider empfand ich den Anfang als ein wenig langgezogen und nicht so spannend. Ab dem zweiten Teil von "Dämmerung" geht jedoch dann spätestens los mit der Action, Spannung und Leselust. Hunts Charaktere sind sehr authentisch. Wie schon erwähnt, haben mir die Perspektivenwechsel sehr zugesagt und man konnte alle Charaktere ein wenig näher kennenlernen, als wäre das Buch nur aus einer Perspektive geschrieben. Die Gedanken und Vorgeschichte aller Charaktere wird so beschreiben, dass man so gut wie alle Handlungen nachvollziehen kann, auch die der vermeintlich bösen und nutzlosen Charaktere..
    Alles in allem also ein spannender High Fantasy-Roman. Durch den Anfang leider ein Stern Abzug, sonst aber wirklich durchgehend sich steigernde Spannung. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Teil und wie es mit den Charakteren und der Herrschaft um Caelia weitergeht!
  20. Cover des Buches Zirkus der Verdammten (ISBN: 9783404153718)
    Laurell K. Hamilton

    Zirkus der Verdammten

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Anita Blake 03: Anita hat mal wieder volle Kanne zu tun. Mannomann, die kann einem Leid tun! Zombies,Monsterschlangen, Exekution eines entarteten Vampirs, ein stinkiger Chef, ein unzufriedener Meistervampir, Daueraufträge vom Spukkommando und eine illegale Vampirtöter Truppe, angriffslustige Vampire aller Arten, ein anhänglicher Lykanthrop und ein Nekromant im Praktikum - das alles kurz vor Halloween, die geschäftigste Zeit für Totenbeschwörer. Bleibt Anita da noch Zeit für eine Halloween Party und eine Verabredung? Oder auch nur für zwei Stunden Schlaf? Eher nicht, aber stattdessen reichliche Möglichkeiten für Verletzungen.


    Die Diskussionen zwischen Anita und Jean Claude, bzw Anitas Gezicke geht mir langsam etwas auf den Keks. Ganz so harsche Worte hat er nun auch nicht verdient, da ist Anita schon schlimmeren Vampiren begegnet. Auch eine kleine Unlogik ist mir aufgefallen. Ansonsten war es aber dermaßen actionreich, dass kaum Zeit zum Luftholen blieb.

    Mein Fazit: Rasant, mörderisch, bluttriefend, spannend, 5 Sterne 

  21. Cover des Buches Bleiche Stille (ISBN: 9783404155484)
    Laurell K. Hamilton

    Bleiche Stille

     (112)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Ich bin Anita-Blake-Quereinsteiger in diesem 5ten Band der Reihe und dachte erst ich habe ins falsche Regal gegriffen. Magie, Vampire, Werwölfe, Elfen usw. sind in dieser Welt derart selbstverständlich, dass ich als Gewohnheits-Horror-Romane-Leser dachte:"ok, zieh' ich mir rein!". Und dann kam die Ernüchterung. Erst mal dieses ewig nervige Gestrecke einer Szene, die in wenigen Zeilen erledigt werden könnte, auf mehrere Seiten, in denen dann letzendlich nichts, gar nichts, passiert. So ist das halbe Buch im Nichts verschwunden.
    Die Garderobe eines Mannes wird regelmäßig auf einer Drittelseite beschrieben - mehrfach! Zum Glück kennt Anita nicht allzu viele Männer, aber leider genug. Ein großer Anteil liest sich wie ein Modemagazin für Anhänger der Gothik-Szene.
    Anita Blake ist tough, unbeugsam und eine Kämpferin, die ihre Körpergröße mit Kampflust und ihre Unsicherheit mit Agression kompensiert. Nicht falsch verstehen - ich kenne und schätze einige Menschen, die "nur" 155-165 cm groß sind, weil sie nicht einseitig mit Agression ihre angeblich nachteilige Körpergröße verteidigen, sondern mit Ironie, Intelligenz und gesunder Selbsteinschätzung kompensieren (eine hätte ich fast geheiratet). Aber Anita - Anita reitet alle 10-15 Seiten darauf rum. Das macht kaum jemand mit geringerer Körpergröße!
    Als dann noch eine Pseudo-Maso-Sexszene in einem Folterkeller über 20 Seiten breitgetreten wurde war für mich das Maß voll. Weg damit! Und zwar nicht ins Büchertausch-Regal, sondern in den Papiermüll...
    Wie auch immer - Zeitverschwendung!

  22. Cover des Buches Edittas Totenbeschwörertagebücher (ISBN: 9783745011265)
    Yvy Kazi

    Edittas Totenbeschwörertagebücher

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Shaylana
    Dieses Buch fällt eindeutig unter die Kategorie "Warum hat mir keiner gesagt, dass das Buch so verdammt gut ist, sonst hätte ich es schon viel früher gelesen!". Es verdient eindeutig mehr Werbung, denn aus meiner Sicht gibt es nichts zu bemängeln. Aber fangen wir mal von vorne an:


    Editta ist eine Totenbeschwörerin und will eigentlich nur ihre Ruhe. Blöd nur, dass ein Ritter bei ihr daheim auftaucht und sie zum König bringt, um die Untotenplage im Land zu lösen. Was wie ein einfacher Auftrag aussieht, artet bald in etwas viel größeres aus und Editta kommt dem Geheimnis aus ihrer Vergangenheit auf die Spur. Dabei steht ihr eine Truppe aus Menschen zur Seite, die unterschiedlicher nicht sein könnten. 


    Ich musste wirklich viel lachen bei dem Buch. Weil es so witzig war? - Nein, eher weil Editta einen ziemlich trockenen Humor hat und fließend Ironisch spricht. Gerade ihre Abneigung gegen andere Menschen (Herr-von-und-zu-blond hat lange gebraucht, bis er es wert war, dass sich Editta seinen Namen gemerkt hat), birgt einiges an Potential für Lacher. Wer sich nicht sicher ist, ob der Humor zu einem passt, ließt sich am besten einmal die Leseprobe auf Neobooks durch. Denn so geht es das restliche Buch weiter (Lieblingszitat: "In meinem Herzen werde ich immer ein Kevin bleiben.")
    Die Geschichte an sich strotzt dafür nur so an ekligen Begegnungen mit Untoten, Blutregen verdirbt die Laune und auch sonst ist es eher düster gehalten. Und gefährlich, denn Edittas Aufträge bringen sie in den Wald der Silben. Auch bietet das Buch einige Themen zum Nachdenken. Ob man die große Liebe nur unter Berücksichtigung der Äußerlichkeiten findet, wie wichtig Treue ist oder auch was Freundschaften eigentlich ausmachen. Mir haben die Denkanstöße, die die Geschichte gegeben hat, wirklich gefallen. 
    Die anderen Charaktere haben alle etwas für sich. Den guten Mann der für Herzrasen bei Editta sorgt konnte ich zwar nicht wirklich leiden, aber mir gefiel die Liebesgeschichte dahinter, sodass ich die ganze Zeit mitgefiebert habe, wann endlich diese drei Worte gesprochen werden. Ob es geklappt hat? Tja, lest selbst. Doch zu Ende ist die Geschichte noch lange nicht. Band zwei ist schon unterwegs und gerade der Epilog hat mich richtig zappelig werden lassen. 


    Eine Prise trockenem Humors, einige spannende Abenteuer und eine ziemlich eigensinnige Protagonistin machen das Buch zu einem absoluten Lesehighlight! 
  23. Cover des Buches Im Schatten des Jaotar (ISBN: 9783742799302)
    Rike Moor

    Im Schatten des Jaotar

     (2)
    Aktuelle Rezension von: ulliken
    Phantasievolles Abenteuer, das uns in eine fremde Welt mitnimmt


    Das Cover fällt ins Auge. Ein dichter Urwald, in den die Sonne scheint. Durch das brechende Licht sehen wir verschiedene Grüntöne vom dunklen bis ins neongrüne. Es fordert dazu auf, das Buch in die Hand zu nehmen.

    In der Welt Kataria liegt auf einem abgelegenen Kontinent der Regenwald von Onar. In diesem sind die Manori beheimatet.
     
    Sie fühlen sich bedroht. Die Späher zweier befreundeter Stämme finden Spuren von einem Untier. Es gibt eine gefährliche Kreatur, den Jaotar, der ihnen und ihren Stämmen zu nahe kommt. Zeitgleich erkranken viele Angehörige ihrer Stämme. Sie schlafen sehr schlecht und leiden unter schlimmen Träumen.

    So werden Krieger, Jäger und Späher ausgeschickt, um dieses Wesen zu jagen. Unter ihnen befinden sich Nairi (weiblich) und Yriiel (männlich), die unterschiedlichen Stämmen angehören und noch recht jung sind. Es scheint, dass zur Not Magie eingesetzt werden muss, dies ist aber bei den Stämmen strengstens verboten. Allerdings ist Nairi dazu bereit, Yriiel ist strikt dagegen.

    Bei der Jagd stellt sich heraus, dass die Jaotare wohl nicht ihr größtes Problem sind. Stehen ihnen ihre Götter bei? Muss dennoch (positive) Magie eingesetzt werden? Immer wieder stellen sich neue Gefahren ein. Zudem scheint es, sie können wohl noch nicht einmal ihren eigenen Stammesbrüdern und- schwestern trauen. Doch die schlimmste Gefahr kann sich niemand von ihnen vorstellen!

    Der Roman lässt sich sehr flüssig lesen. Aber wenn man meint, was soll denn jetzt noch kommen, die Lösung ist nah, doch das Ende des Buches ist weit - kommt wieder eine Wendung, mit der keiner rechnet. Die Spannung steigt bis zum Schluss. Ich konnte gar nicht schnell genug umblättern.

    Erzählt wird aus Sicht von Nairi und Yriiel. In diese kann ich mich sehr wohl hineinversetzen - auch wenn sie keine Menschen sind.

    Rike Moor verfügt über eine überquellende Phantasie, mit der sie uns einer anderen Welt und deren Bewohner näherbringt. Ich hätte gerne einmal ein gezeichnetes Bild eines Manori gesehen - eines Wesens, das atmet, essen und trinken muss, Gefühle hat und träumt, das eine Symbiose mit den unterschiedlichsten Pflanzen eingegangen ist . Also auch MEINE Vorstellungskraft wurde herausgefordert.

    Die Autorin gibt an, dieses Buch sei für Leser ab 15/16 Jahre geeignet, die Interesse an epischer Fantasy haben. 

    In ihrem High Fantasy-Roman kommen weder Werwölfe, Vampire, Trolle noch Zwerge, Elfen, Menschen usw. vor. Das ist meines Erachtens etwas ganz Neues. Dies ist das erst Buch einer geplanten Tetralogie. Der nächste Band ist "Die schwarzen Steine" und Band 3 soll in 2019 veröffentlicht werden.

    Ich habe den Roman "Im Schatten des Jaotar" mit seinen 580 Seiten sehr gerne gelesen. Rike Moor ist Selfpublisherin. Sie erhalten das Buch unter ISBN 978-3-7467-6087-2 sowie in allen Buchhandlungen. Ich kann es voll und ganz empfehlen. 

  24. Cover des Buches Vampir-Schrecken (ISBN: 9783404739110)
    Jason Dark

    Vampir-Schrecken

     (1)
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