Bücher mit dem Tag "toulouse"

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17 Bücher

  1. Cover des Buches Die Uralte Metropole - Lilith (ISBN: 9783453529113)
    Christoph Marzi

    Die Uralte Metropole - Lilith

     (401)
    Aktuelle Rezension von: BeeLu
    * Teil zwei einer Reihe*


    Der Auftakt 'Lycidas' der Reihe aus der Uralten Metropole hat mir schon außerordentlich gut gefallen, sodass ich den Nachfolgeband 'Lilith' nicht lange liegen lassen konnte! 
    Mein Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Charakteren (Ich möchte auch Dinsdale das Irrlicht haben!) war herzlich und es gesellen sich noch neue tolle Figuren dazu!
    Es ist einige Zeit seit den Geschehnissen vom letzten Weihnachtsfest vergangen und Emily und Aurora leben sich bei ihren neuen Pflegeeltern ein, sie besuchen eine "normale" Schule und versuchen, ein weitgehend normales Leben zu führen. Beide erhalten Unterricht von Wittgenstein und dem Elfen Micklewhite und gerade Emily baut ihre Trickster-Fähigkeiten aus. Doch die Vergangenheit ruht nicht und schnell wird klar, dass es in der Uralten Metropole Unruhen gibt, außerdem gilt es weiterhin, Kontakt zur kleinen Mara herzustellen.
    Jack the Ripper treibt sein Unwesen und auch andere Geschöpfe sind auf den Plan gerufen. Und was hat es mit der mysteriösen Lilith auf sich, um die sich alles zu drehen scheint?
    Wiedereinmal toll! Sofort hatte Marzi mich wieder abgeholt und in die Uralte Metropole eintauchen lassen. Ich liebe diese düstere, gruselige Welt! 
    Im Gegensatz zu 'Lycidas' geht es hier etwas geradliniger vor, es gibt weniger verwirrende Zeitsprünge, dafür ist es für meinen Geschmack stellenweise ein wenig langatmig gewesen. Aber wirklich nur ein wenig. Der schrullige Wittgenstein ist wieder Erzähler und ich liebe seine trockene Art, von den Geschehnissen zu berichten. Ein bisschen holprig wird es, wenn er als allwissender Erzähler von Gedanken und Gegebenheiten berichtet, die er so gar nicht oder nur schwer wissen kann (vielleicht wurde es ihm im Nachhinein auch einfach erzählt?) aber ich finde diese überheblich angehauchte Art ganz passend zu diesem Charakter. 
    Die Verbindung zwischen Emily und Aurora ist sehr eng und die Zuneigung und den Halt, den beide sich gegenseitig geben wird nahezu durch die Seiten greifbar.
    Marzi vermengt ägyptische Götter, griechische Sagen und Mythen gekonnt miteinander und lässt in der Jetztzeit zusätzlich noch den Flair vom viktorianischen London entstehen - und erzeugt trotzdem eine spannende und stimmige Welt!
    Der nächste Band wird definitiv nicht mehr lange ungelesen bei mir verweilen!

  2. Cover des Buches Der Bastard von Tolosa (ISBN: 9783426503096)
    Ulf Schiewe

    Der Bastard von Tolosa

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen winzigen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung.

    Bis auf die Montalban-Familiensaga (deren erster Band dieses Buch ist) habe ich bereits alle Bücher von diesem Autor geniessen dürfen. Nun habe ich mich auch seines Debütwerkes angenommen. Natürlich waren meine Erwartungen sehr hoch, konnte ich doch alle anderen Bücher mit der Höchstbewertung auszeichnen. Ich wurde nicht enttäuscht!

    Die Geschichte wird auf eine ungewöhnliche Weise erzählt: In Ich-Form und zwar in Form einer Retrospektive. Der Protagonist erzählt von seinem abenteuerlichen Leben zur Zeit der Kreuzzüge im "Heiligen Land" und den Gefahren und Intrigen in der Heimat nach seiner Heimkehr. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz.

    Dabei bedient sich der Autor einer bildgewaltigen, bunten Sprache, die den Leser mit ungeheuerer Sogkraft förmlich in das Geschehen hineinzieht. Das Leben zu jener Zeit - sowohl in Kriegszeiten als auch in der Heimat - wird mit einer wundervollen Lebendigkeit geschildert. Der Leser kann sich der Faszination dieser Schilderungen beim besten Willen nicht entziehen. Dass dabei auch sehr verstörende Grausamkeiten keineswegs ausgespart werden, gehört zwingend dazu und mag manchen Leser schaudern lassen. Aber das gehört nunmal zu dieser Zeit...! Die Komplexität des Protagonisten und dessen Wandlung im Laufe der Zeit wurde hervorragend geschildert.

    Man merkt dem Buch nicht an, dass es sich hierbei um ein Erstlingswerk handelt. Es ist allerdings für meinen Geschmack ein wenig zu lang geraten und ein paar kleinere Längen im ersten Teil des Buches ließen sich wohl ob der nötigen Erklärungen nicht vermeiden. Die verwirrenden Familienverhältnisse und eine grosse Vielzahl von Personen haben stellenweise etwas Verwirrung hervorgerufen. Da muss sich der Leser schon sehr aufmerksam durchbeißen!

    Letztendlich tut dies dem hervorragenden Gesamteindruck des Buches keinen Abbruch! Ich habe es genossen und freue mich jetzt schon sehr auf den zweiten Band!
  3. Cover des Buches Wintergeister (ISBN: 9783426507759)
    Kate Mosse

    Wintergeister

     (92)
    Aktuelle Rezension von: calimero8169

    Inhalt

    Der junge Engländer, der endlich vergessen will. Eine Reise, die ihm eine einzigartige Begegnung beschert. Eine Begegnung die so tief ist, dass sie ihn wieder an das Leben und die Liebe glauben lässt - und ein Jahrhunderte alter Brief, der von diesem Zusammentreffen zeugt.

    Eindruck

    Aus dem Brief:
    Wir sind, wer wir sind, wegen derjenigen, die wir beschließen zu lieben, und wegen
    der jenigen, die uns lieben. 


    Prima
    Im Jahre des Herrn 1329

    "Wintergeister" - eine mystische und sehr melancholische Reise durch Verlust, Trauer, Schmerz und Liebe. Eine magische - aber keinesfalls kitschige - Reise durch Raum und Zeit, die den Leser mitnimmt aus den 30er Jahren zurück zum Anfang des 14. Jahr-hunderts, zu den letzten Tagen der letzten Katharergemeinden.
    Diese Geschichte ist so voller Verzweiflung und Schmerz, aber auch Hoffnung und Liebe, dass sie mich hineingezogen hat in einen magischen Traum, aus dem ich nicht mehr aufwachen mochte und der mein Gefühl, dass es auf der Welt - egal ob in ferner Vergangenheit, der Gegenwart oder der Zukunft - diese eine Seele gibt, die mir verwandt ist. Man muss nur die Brücke finden,
    über die eine Kommunikation möglich ist. 

    Fazit

    Ein tiefgründiges Buch, für alle die fühlen, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt als wir rational erklären können und die sich fallen lassen können in das Mysterium Psyche.
  4. Cover des Buches Tote Fische beißen nicht (ISBN: 9783548610894)
    Auerbach & Keller

    Tote Fische beißen nicht

     (70)
    Aktuelle Rezension von: HeidiTroi

    Pippa Bolle ist eigentlich Übersetzerin und will eigentlich nur in Ruhe ihren Hemmingway übersetzen, da kommt – ganz zufällig – ein Mord dazwischen. Ist zwar schon eine Weile her, aber doch recht unpraktisch. Vor allem deshalb, weil der Fall passenderweise in Frankreich, besser gesagt in Okzitanien, passiert ist. Und da lässt es sich schön entspannen und Urlaub machen. Vom Urlaub merkt Pippa nicht viel. Ihre Nachforschungen halten sie zu sehr auf Trab, dazu gleich drei Männer, die um ihre Gunst buhlen – oder waren’s vier? Und als dann auch noch ein richtiger Mord passiert und der Autan zu blasen beginnt, geht es rund.

    Ein witziges Detail am Rande: Statt einer Autorenvita gibt es ein Interview mit den beiden Autorinnendamen Auerbach&Keller und das auch gleich zu Beginn des Buches. Und noch witziger: Sie treten dann auch noch im Buch auf. Als Hausgäste, die ihren Urlaub in Chantilly sur Lac verbringen.

    Ein Krimi, wie ich sie liebe: Mit Humor, wenig Blut und doch spannend. Eine unbedingte Leseempfehlung für euch und für mich ganz klar: Die anderen Bände von Pippa Bolle springen auch gleich in meine Bibliothek.

  5. Cover des Buches Die brennenden Kammern (ISBN: 9783404184125)
    Kate Mosse

    Die brennenden Kammern

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Kiki2705

    Frankreich im 16. Jahrhundert - "Die brenndenden Kammern" von Kate Mosse spielt in einer Zeit, in der der Glaubenskrieg zwischen den Katholiken und den Hugenotten zu einer blutigen und brutalen Auseinandersetzung wird.

    Das Cover des Buches hat mir zunächst gut gefallen. Auch der Prolog, der zu einer späteren Zeit spielt, wirft zunächst viele Fragen beim Leser auf und lässt hoffen, dass die Lektüre geheimnisvoll und spannend wird.

    Als Hauptperson tritt zunächst Minou auf. Sie ist die Tochter eines Buchhändlers in Carcassonne und hat 2 kleiner Geschwister. Eines Tages erhält sie einen mysteriösen Brief mit den Worten "Sie weiß, dass Ihr lebt"... Dieses Rätsel, was es mit diesen Worten auf sich hat, zieht sich durch das ganze Buch.
    Minou ist eine sehr selbstbewusste junge Frau und hat mir sehr gut gefallen.
    Sie geht zusammen mit ihrem jüngeren Bruder nach Toulouse und gerät dort immer tiefer in die Konflikte zwischen Katholiken und Hugenotten.
    In den schwierigen Zeiten lernt sie den Hugenotten Piet Reydon kennen.

    Zwischen den beiden entwickelt sich eine Liebesgeschichte.
    Auf der Suche nach der Lösung der verworrenen Vergangenheit und den dahinter steckenden Geheimnissen kann der Leser Minou und letztlich auch Piet dabei begleiten, wie sie Schritt für Schritt zur Aufklärung gelangen.
    Dabei lernen sie die unterschiedlichsten Persönlichkeiten auf beiden Glaubensseiten kennen - manche durch und durch gemein, manche aalglatt, andere Spione und nur auf ihren Vorteil aus.

    Insgesamt fand ich den Schreibstil der Autorin sehr gut.
    Aber leider kann ich nicht sagen, dass ich das Buch unbedingt weiter empfehlen würde. Mir hat der durchgehende Spannungsbogen gefehlt. Es war für mich nicht wie bei anderen Büchern, dass ich es kaum aus der Hand legen wollte und unbedingt den Fortgang der Geschichte in Erfahrung bringen wollte.

    Ich kann nicht genau beziffern, woran dies gelegen hat. Vielleicht daran, dass mir manche Stellen zu schnell "runtergeschrieben" und abgehandelt waren. Das Ende des Romans war mir persönlich zu unpassend. Manche Charaktere machten eine Wendung, die für mich nicht ins Bild passten.

    Die Autorin hat es jedoch geschafft, zum Schluss noch einen Ausblick auf den weiteren Fortgang der Geschichte zu geben und somit neugierig auf die Fortsetzung zu machen. Ob ich mir diese dann auch besorgen werde, sei dahingestellt.



  6. Cover des Buches Nacht (ISBN: 9783426306758)
    Bernard Minier

    Nacht

     (12)
    Aktuelle Rezension von: EmmaWinter

    Mit "Nacht" läßt Bernard Minier seinen Kommissar Martin Servaz aus Toulouse bereits ein viertes Mal Verbrecher jagen. Dieser Band schließt enger an die Ereignisse der ersten beiden Thriller an, in denen der Serienmörder Julian Hirtmann eine wichtige Rolle gespielt hat. Man kann diesen Band aber auch ohne Vorkenntnisse lesen.

    Ein erstes Todesopfer, das auf einer norwegischen Ölplattform gearbeitet hat,  bringt die Suche nach Hirtmann wieder in Gang. Nachdem er jahrelang verschwunden war, scheint es endlich wieder eine Spur des schweizer Serienmörders zu geben. Martin Servaz jagt derweil einen Serienvergewaltiger und wird dabei schwer verletzt.

    Hirtmann beginnt erneut ein psychologisches Katz und Maus-Spiel mit Servaz. Langsam wird klar, warum der Verbrecher sich aus seiner Deckung gewagt hat. Eine interessante neue Entwicklung.

    Minier lässt seinen Figuren wieder Zeit und Raum, um sich zu entwickeln, zu reflektieren und zu handeln. Das gilt auch viele Nebenfiguren, denen ein umfangreicher Hintergrund zugestanden wird. Dies macht die Figuren lebendiger und glaubhafter. Der Schreibstil hat für mich bei aller Spannung immer etwas Beherrschtes. So stelle ich mir auch die Hauptfigur vor, beherrscht und abgeklärt. Daher empfinde ich diesen Stil als absolut stimmig.

    Es passiert sehr viel in diesem vierten Band und die Handlung führt durch mehrere Länder, das fördert das Lesetempo. Reichlich brenzlige Situationen sorgen gehörig für Spannung und die kurzen Kapitel tun ein Übriges. Es wird aus der Sicht verschiedener Personen erzählt, so dass sich die Handlung von mehreren Seiten aus auf das Ende zubewegt. Minier gelingt es auch hier wieder, mit Überraschungen aufzuwarten. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht, denn das Ende hat es in sich.

    Insgesamt ein sehr spannender Thriller mit etwas Grusel, denn die bedeutenden Ereignisse geschehen in der Nacht, wie der Titel bereits andeutet. Ich habe das Buch rasch durchgelesen und vergebe vier Thrillersterne.



  7. Cover des Buches Kinder der Hoffnung (ISBN: 9783734105494)
    Marc Levy

    Kinder der Hoffnung

     (81)
    Aktuelle Rezension von: surya
    Dieses Buch war für mich das erste von Marc Levy und ich habe mich - gerade auch aufgrund der guten Kritik ("Der Nr. 1-Bestseller aus Frankreich") sehr auf dieses Buch gefreut. Leider habe ich es jedoch nach ca. 200 Seiten abgebrochen. Ich habe es ein paar Tage mit mir herum geschleppt und als ich mir eingestand, dass ich zunehmend weniger gerne ans Lesen dachte, beschloss ich, es nun doch schweren Herzens abzubrechen.

    Das Buch handelt von jungen Burschen, die in den vierziger Jahren in der Resistance kämpfen. Sie kämpfen für eine gerechtere Welt und riskieren dabei nicht nur einmal ihr Leben. Und genau diese Tatsache war wahrscheinlich der Grund für meinen Abbruch. Zu viel, zu sehr im Mittelpunkt stehen die diversen Attentate ihrerseits. Dies mag damals die Realität gewesen sein, für mich war es jedoch wohl der falsche Augenblick, mich so intensiv mit diesen Attentaten auseinander zu setzen. Hätte es schöner gefunden, wenn diese in eine andere Rahmengeschichte eingebettet gewesen wären.

    Fazit: Vielleicht hätte das Buch noch an Fahrt gewonnen, wenn ich ihm eine weitere Chance gegeben hätte; da ich jedoch eine Leseflaute in großen Schritten herbei eilen sah, habe ich mich entschlossen, dieses Buch abzubrechen.
  8. Cover des Buches Die Comtessa (ISBN: 9783426507315)
    Ulf Schiewe

    Die Comtessa

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen sehr knappen Einblick in die Handlung gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Ich kenne nur wenige Schriftsteller, die aus einer Verbindung von historischen Fakten mit einer fiktiven Handlung ein gelungenes Buch erschaffen können. Dieser Schriftsteller gehört zweifelsfrei dazu!

    Wieder kann er mit seiner bildhaften und bunten Schreibweise ein tiefes Gefühl für die Zeit und die Protagonisten erzeugen. Überhaupt sind die vielen handelnden Personen sehr detailliert und mit Tiefe gezeichnet. Die Handlung hat Tempo und Spannung. Bemerkenswert, dass es fast keine Längen zu beklagen gibt.

    Die Aufmachung des Buches bedarf besonderer Erwähnung: Zunächst ist das Cover sehr gut gewählt und passt zur Geschichte (ist ja nicht gerade allzuoft anzutreffen...). Sehr gut auch die Erklärung des Autors in seinen Anmerkungen bezüglich der historischen Fakten und zu den historischen Personen bzw. den fiktiven Personen. Ergänzend dazu noch Karten und ein umfangreiches Glossar.

    Ach so - und hier werden die Vorzüge eines E-Books mal so richtig gewürdigt: Die Verlinkung von Personen, Namen und Fremdworten zum Glossar! Man kann also sofort zur entsprechenden Stelle im Glossar zwecks Erklärung und wieder zum Text zurückspringen. Toll! 

    Insgesamt ein Buch, welches sich würdig als Nachfolger von "Der Bastard von Tolosa" erweist und mir sehr viel Lesespass bereitet hat.
    Mit viel Vorfreude beginne ich gleich im Anschluss den Dritten Band der "Montalbano-Familien-Saga"!
  9. Cover des Buches Wolfsbeute (ISBN: 9783426305812)
    Bernard Minier

    Wolfsbeute

     (32)
    Aktuelle Rezension von: EmmaWinter

    Es ist immer schwer, einen guten Thriller zu besprechen, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten. Oft genug wird in den Rezensionen ausgeplaudert, was man sich als Leser gerne selbst mehrere hundert Seiten lang erarbeitet, um dann einen tollen Aha-Moment zu erleben - oder eben nicht, wenn es schon in der Rezension oder auf dem Buchumschlag steht. Das ist ärgerlich.

    Erfreulicherweise ist der Klappentext von „Wolfsbeute“ extrem knapp gehalten. Deswegen sei hier auch kaum mehr verraten: Kommissar Servaz, der sich nach seinem letzten Fall in einer Reha-Einrichtung befindet, versucht seelisch wieder auf die Beine zu kommen. Gleichzeitig lernen wir die erfolgreiche Radiomoderatorin Christine Steinmeyer kennen. Servaz und Christine erhalten beide anonyme Post und damit beginnen über 600 spannende Thrillerseiten. Christine wird Opfer eines Stalkers und zu dessen Spielball ...

    Eigentlich mag ich Plots nicht so sehr, in denen mit der wehrlosen Hauptperson perfide Spielchen gespielt werden ... Da fühlt man sich selbst so hilflos. Dieses Buch hat mich aber wirklich gefesselt. Es braucht ein bisschen, bis die ersten Fäden sich finden, aber dann konnte ich es kaum noch aus der Hand legen. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Martin Servaz und Christine geschildert, so baut sich langsam aber sicher Spannung auf.

    Miniers Schreibstil ist eher ruhig und beherrscht, nicht hektisch. Er läßt sich Zeit, seine Figuren in ihrem Umfeld vorzustellen und sie agieren zu lassen. Bei Christine wird dadurch der Einfluss des Stalkers auf ihr Leben (Vorher/Nachher-Vergleich) besonders deutlich und nachvollziehbar.

    Obwohl dies bereits der dritte Band der Servaz-Reihe ist, kann man diesen Thriller auch ohne Vorkenntnisse lesen. Es gibt genug Hinweise auf Servaz‘ Vergangenheit, um seine Handlungsweisen zu verstehen.

    Einziges Manko: Mir war die Protagonistin nicht sympathisch.

    Insgesamt kann ich diesen Thriller auch versierten Spannungs-Leser*innen absolut empfehlen; es gibt reichlich Aha-Momente. Man muss der Handlung etwas Zeit lassen, um die Spannung aufzubauen und dann ist man gefangen.

    Viereinhalb Sterne.



  10. Cover des Buches Angélique - Hochzeit wider Willen (ISBN: 9783442377008)
    Anne Golon

    Angélique - Hochzeit wider Willen

     (22)
    Aktuelle Rezension von: BookFan_3000
    Kurzbeschreibung: Angélique wird mit dem Grafen Joffrey de Peyrac vermählt. Ihr anfängliches Entsetzen über dessen von Narben entstelltes Gesicht weicht tiefer Liebe und Hochachtung. Doch es ist ihnen nur eine kurze Zeit des Glücks beschieden. Denn Joffrey hat einen verschlagenen Widersacher, der seine Macht zu nutzen weiß … Meine Meinung: Schöne Fortsetzung des ersten Bandes, teils auch sehr spannend und gut geschrieben.
  11. Cover des Buches Der Spion und der Bankier (ISBN: 9783257232585)
    Liaty Pisani

    Der Spion und der Bankier

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Die Affäre Calas (ISBN: 9783746623702)
    Helene Luise Köppel

    Die Affäre Calas

     (13)
    Aktuelle Rezension von: schacla
    Als die Tante von Sandrine Feuerbach in Toulouse stirb, erbt die junge Anwältin nicht nur zwei Anwesen in Südfrankreich, sondern auch ein Jahre lang gehütetes Geheimnis:
    Sandrine ist wie ihre Tante eine echte Callas, und somit wird die "Affäre Callas" zu ihrer eigenen Familien Geschichte. Der älteste Sohn der Hugenottenfamilie starb im Jahr 1761 unter rätselhafter umständen. Die Bruderschaft der Weissen Büsser, geben dem Vater die Schuld daran ihn ermordet zu haben, da der Sohn zum katholischen Glauben konvertieren wollte. Auch ohne Beweise wurde der Vater hingerichtet. Voltrain, war jedoch fest überzeugt das es sich hier um ein Justizverbrechen handelt, trotzdem wurde der ganze Fall nie aufgeklärt. Sandrine macht sich also zusammen mit ihrem Jugendfreund auf die Suche, um dieses Verbrechen nach Jahrhunderten aufzudecken. Doch schon nach kurzer Zeit verschwindet Henri spurlos. Sie selber wird in ihrem Haus überfallen. Ein ganzen Monat vergeht bis sie sich mit ihrer Freundin zurück nach Toulouse wagt um Henri zu finden.

    Meine Meinung: Ich muss sagen das mich dieses Buch nicht  ganz überzeugen konnte. Der Schreibstil hat mir zwar sehr zugesagt, denn er ist sehr fliessen und man kommt gut in die Geschichte rein und kann sich einfach tragen lasse, doch fand ich es einfach nicht spannend. Es gab zwar immer wieder Stellen bei denen ich dachte, dass es nun spannend wird, jedoch wurde es das in meinen Augen nicht. Die Protagonisten, fand ich sehr sympathisch ich konnte mich auch super in die Personen hineinversetzten. Was ich schade finde, oder es einfach als mein Fehler ansehe ist, oft wenn in einem Buch es um Gemälde geht oder um bekannte Gegenstände suche ich Bilder davon im Internet. Bei den Sachen die in diesem Buch vorkommen, habe ich es irgendwie nicht hingekriegt das richtige Gemälde zu finden und dadurch hatte ich zum Teil nicht wirklich Ahnung um was es genau ging. Was mich auch noch störte war, das es zu beginn sehr intensiv über die Affäre Callas ging, aber sobal Henri verschwand, ging es so gut wie nur um Henri und nicht wirklich mehr um die Affäre Callas. An sich jedoch, was ich zu der Geschichte sagen kann, ist das sie sich so dahin zieht. Dadurch war für mich das Ende um so überraschender, jedoch muss ich trotzdem sagen, dass auch wenn es mich überrascht hat das Ende mir nicht gefallen hat.

    Mein Fazit: Ein interessantes Buch, dass mich leider nicht packen konnte. Trotzdem empfehle ich es jedem der Sich für die Affäre Callas interessiert und auch sonst ein kleiner Fan von Geheimen Bruderschaften ist.

  13. Cover des Buches Der Kelch der Könige (ISBN: 9783218007061)
    T. J. Armstrong

    Der Kelch der Könige

     (2)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Die Inhaltsangabe zu diesem historischen Roman liest sich sehr spannend und geheimnisvoll. Leider kann die Geschichte diese Erwartungen nicht erfüllen. Ich fand ihn leider viel zu verworren, als ob der AutorT. J. Armstrong viel zu viel in seiner Story unterbringen wollte. Weniger ist manchmal mehr.
  14. Cover des Buches Das Handbuch der Dynastien (ISBN: 9783491960510)
    John E. Morby

    Das Handbuch der Dynastien

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Fussball WM´98 Frankreich (ISBN: B002WAEVYC)

    Fussball WM´98 Frankreich

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Mord en rose (ISBN: B00Y2R0EWQ)
    Bernadette Olderdissen

    Mord en rose

     (24)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain
    Das Cover ist gut gemacht und deutet darauf hin, wo der Krimi spielt - in Frankreich, genauer gesagt in Toulouse.
    Der Schreibstil der Autorin ist einfach phantastisch. Die Orte und Protagonisten werden sehr gut beschrieben, der Spannungsbogen wird von der ersten bis zur letzten Seite sehr hoch gehalten.
    Die Hauptprotagonistin und Hobby-Ermittlerin Kira wirft zwar noch einige Fragen auf, die aber sicher in den Fortsetzungen geklärt werden.
    Es gibt sehr viele Verdächtige in diesem Buch und es lädt einem zu Miträtseln ein.
    Auch Witz und Humor finden in diesem sehr gutem Buch Platz.
    Fazit: Absoluter Top-Krimi. Freue mich auf "Bis der Tod dich findet".
  17. Cover des Buches Smaragdfeuer oder die Liebe des Narren (ISBN: 9783925828003)
  18. Zeige:
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