Bücher mit dem Tag "tourette-syndrom"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tourette-syndrom" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches Coma (ISBN: 9783453675773)
    John Niven

    Coma

     (130)
    Aktuelle Rezension von: Babscha

    Man nehme zwei ungleiche Brüder, der eine ein verschlafener Spießbürger mit einer untreuen, charakterschwachen Ehefrau, die ein angenehmes Luxusleben auf höherem Level anstrebt, der andere ein asozialer Kleinganove im entsprechenden Umfeld, platziere beide in ein verschlafenes schottisches Küstenstädtchen, füge noch ein paar kriminelle Randfiguren hinzu und unterlege das Ganze mit einer kruden story um Macht, Geld, Betrug und Golfsport. Fertig ist ein Kabinettstückchen, das in seiner Simplizität jedoch in keiner Form vom Hocker zu hauen vermag.

    Gary Irvine, der Spießer, liebt das Golfspiel, ist jedoch völlig untalentiert. Als ihm ein Mitspieler eines Tages ungewollt einen Golfball an den Kopf donnert, verbessern sich nach einiger Zeit im Koma seine Spielkünste bis in die Ränge der „Open“. Sein Problem: Bei Anspannung muss er touretteartig obszöne Unflätigkeiten heraushauen, kombiniert mit innerem öffentlichem Masturbationszwang. Sein nichtsnutziger Bruder wird gleichzeitig nach einem verkorksten Drogendeal von einer lokalen Kiezgröße massiv unter Druck gesetzt und soll sich als Killer bewähren. 

    Das Buch mangelt für mich an mehreren Stellen: Die Figuren sind samt und sonders flach, unsympathisch und gesichtslos, die Männer triebgesteuerte Machos mit kleinem Verstand und großer Schnauze, die Frauen nur willfähriges stilloses Begleitwerk, immer gerissen auf ihren Vorteil bedacht und Fähnchen im Wind. Selbst wenn der Autor das genau so gewollt hat, zündete die Geschichte bei mir einfach nicht, sie ist einfach zu aufgesetzt und vulgär und nervt insbesondere durch das endlos eingestreute Fachvokabular des Golfsports. Mag ja für Anhänger dieser Sportart unterhaltsam, lustig und von hohem Wiedererkennungswert sein, mich hat´s nicht mal ansatzweise interessiert. Selbst das Finale bietet keinen überzeugenden showdown, sondern wirkt nur wie schnell hingeschludert.

    Natürlich, das Werk ist aus Heynes Hard-Core-Ecke, das war vorher klar, aber wie Niven hier mit endlos obszönem Vokabular und teils widerwärtigen  Figurzeichnungen zu punkten und zu unterhalten versucht, ist für mich nicht nachvollziehbar. Für mich ein Satz mit X, der nicht dazu einlädt, noch andere Werke des Autors zu lesen. 

  2. Cover des Buches Ficken sag ich selten (ISBN: 9783550080128)
    Olaf Blumberg

    Ficken sag ich selten

     (38)
    Aktuelle Rezension von: WildRose
    Komische Angewohnheiten hat doch eigentlich jeder, oder? Auch Olaf Blomberg hatte immer schon ein paar merkwürdige Angewohnheiten, auf die er manchmal sogar angesprochen wurde. Doch als Olaf Anfang zwanzig ist und mitten im Lehramtsstudium steckt, fängt er an, sehr heftig zu "ticcen". Plötzlich hat er den Drang, ständig laut zu schimpfen und Leute zu beleidigen. Gegen den heftigen Zwang kann Olaf nichts tun, wenn es ihm gelingt, sich einen Tic ein paar Sekunden lang zu verkneifen, wird dieser dafür danach oft umso heftiger. So erhält Olaf dann die Diagnose Tourette. Plötzlich ist sein ganzes Leben von dieser mysteriösen Krankheit geprägt. Kann er sein Studium überhaupt fortsetzen? Wie reagieren fremde Leute, wenn er sie auf der Straße beschimpft? Wird er je eine glückliche Beziehung führen können?

    Aufrichtig und unsentimental berichtet Olaf Blumberg in seinem Buch von seinem Leben mit dem Tourette-Syndrom. Dabei konzentriert er sich vor allem auf den sozialen Aspekt - denn Tourette fällt nun einmal auf und nicht jeder kann damit umgehen - sowie auf das Studium, das ihm so viel bedeutet - aufgrund seines Tourettes kann er sein Lehramtsstudium nicht fortsetzen und entscheidet sich stattdessen für ein Studium sozialer Arbeit. Das Buch zeigt sehr gut, mit welchen Herausforderungen und Problemen gerade junge Menschen mit Tourette im Alltag konfrontiert sind. Darum ist es auf jeden Fall lesenswert.
    Ein kleiner Minuspunkt war für mich an manchen Stellen der betont locker-flockige Schreibstil. Mir persönlich gefiel dieser weniger gut, aber Geschmäcker sind natürlich verschieden und der Inhalt des Buches - so mutig und ehrlich - lohnt die Lektüre.
  3. Cover des Buches Die Clifton-Lüge (ISBN: 9783947031184)
    Svea Lundberg

    Die Clifton-Lüge

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Lavinia_Dierssen

    Wir begegnen Roman, ein Schriftsteller mit Tourette, der nicht nur im Laufe der Geschichte emotional und psychisch wächst, sondern auch seine Liebe Kristjan in Island findet.

    Die Autorin wählt ihre Worte so geschickt, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte und das Lesen einer emotionalen Achterbahn gleicht.

    Ich kann Romans Gefühlswelt besonders gut nachempfinden, da ich selbst eine Tic Störung habe und um den Druck der Gesellschaft weiß.

    Das Cover ist wunderschön gestaltet. Unter dem Titel hatte ich etwas anderes vermutet, wurde aber positiv überrascht und bin so dankbar für das Happy End und den Epilog.

  4. Cover des Buches Herr Tourette und ich (ISBN: 9783404600113)
    Pelle Sandstrak

    Herr Tourette und ich

     (30)
    Aktuelle Rezension von: EmmaZecka
    Dieses Buch fiel mir in einem Einkaufszentrum in die Hände. Da ich dank dem Film "Vincent will Meer" schon eine ungefähre Vorstellung hatte, was das Tourette Syndrom ist, hatte mich der Klappentext sehr angesprochen. Immerhin war der Spielfilm ja doch eine fiktive Geschichte. Hier sollte ich Einblicke in eine Biografie bekommen.

    Anfangs hatte ich Mühe mich in dem Schreibstil und somit auch in der Geschichte einzufinden. Sandstrak begann mit seiner Erzählung ganz von vorne. Die ersten Zwänge fingen bereits in den Kindertagen an. Gerettet hatte mich die Tatsache, dass er sehr genau beschrieb, wie er in Situationen handelte, in denen Tics oder Zwänge auftraten. So habe ich in den Kapiteln, in der die Kindheit behandelt wurde, nicht abgeschaltet.

    Je älter er wurde, desto mehr kam der Bezug zu seiner Gefühlsebene. Das hat mir sehr gut gefallen, da ich inzwischen genug Einblicke und Vorstellungen von seinen Tics hatte. Jetzt erfuhr ich das, was ich mir schon dachte: Ihm waren seine Tics, je älter er wurde, immer peinlicher. Die Zwänge wurden immer größer.

    Als ich fast über die Hälfte des Buches gelesen hatte, begann ich mich zu fragen, ob es noch schlimmer kommen konnte. Schon seit einigen Seiten hatte ich das Gefühl, dass Sandstrak an den Tiefpunkten seines Lebens angekommen war. Ich fragte mich, ob er in dieser Biografie seine "Rettung" und die genaue Behandlungsmethode, mit der man ihm helfen konnte, überhaupt beschrieb.

    Ich wurde nicht enttäuscht. Pelle Sandstraks Biografie ist ein Buch mit Höhen und Tiefen. Anfangs noch vor die Frage gestellt, welche Krankheit er denn eigentlich habe, lernt er letztendlich einerseits mit ihr umzugehen, andererseits bestimmte Verhaltensmuster zu besiegen.

    (Warum ich das Buch erst ab 16 empfehlen kann, ist einfach, klingt vielleicht etwas plump. Bei der Altersbegrenzung gehe ich meist von mir aus. Mich hätte solch eine Biografie einfach nicht früher angesprochen).

  5. Cover des Buches Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe (ISBN: 9783570310939)
    Brian Conaghan

    Jetzt spricht Dylan Mint und Mr Dog hält die Klappe

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Dorolino

    In dieser Geschichte, geht es um den Jungen Dylan Mint, welcher von seinem Leben mit Tourette mitten in der Pubertät erzählt. Da er befürchtet, nicht mehr lange zu leben, stellt er eine Liste zusammen, mit Dingen die er vor seinem Tod noch erledigen will.

     

    Ich habe diese Geschichte als Hörbuch gehört und obwohl sie mir sehr gut gefallen hat, hatte ich doch einige Schwierigkeiten ihr zu folgen. Die harte Jugendsprache gepaart mit dem Tourette fand ich sehr gewöhnungsbedürftig, dennoch interessant und besonders. Dylan fand ich großartig, vor allem wie er mit seiner Krankheit umgeht, die er übrigens Mr. Dog nennt fand ich bemerkenswert. Ich konnte mich gut in ihn hineinfühlen und manchmal tat er mir leid. Dennoch ist er ein starker Charakter. Dieses Buch klärt auf und macht auch Mut, regt aber auch zum nachdenken an, wie ich finde. Außerdem hat mich Dylans lustige Erzählweise sehr gut unterhalten.

    Fazit: Gute Unterhaltung, doch nichts für schnell nebenbei. Man sollte sich für diese Geschichte schon Zeit nehmen und auch zwischen den Zeilen lesen bzw. hören.

  6. Cover des Buches Sechs Millionen Kekse im Jahr (ISBN: 9783456853680)
    Jessica Thom

    Sechs Millionen Kekse im Jahr

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurmchaos

              Es ist schon eine Weile her, als ich dieses Buch gelesen habe, dennoch ist es mir -trotz stressigem Leben- sehr gut im Gedächtnis geblieben. 

    Das Buch ist eine Art Tagebuch einer jungen Frau mit Tourette Syndrom. es ist ein sehr persönliches Buch und kein Roman im engeren Sinne. Es wurde nicht mit Spannungsbogeund einem üblichen Aufbau geschrieben, sondern sind eigentlich Aufzeichnungen eines Alltags für eine Betroffene. 

    Andere Mitmenschen, die ebenfalls mit diesem Syndrom leben, mögen einen völlig anderen Verlauf, andere Erfahrungen haben, Jessica Thorn schreibt hier kein Sachbuch über eine Erkrankung, sie lässt uns Leser ohne filter teilhaben an ihrem Leben.

    Manchmal erinnerte mich der Text mehr an meinen eigenen Terminkalender, nichtsdestotrotz war es wichtig für mich, dieses Buch zu lesen. 

    Es räumt auf mit Vorurteilen, mit der lustigen Verballhornung in TV Serien.

    Es zeigt, ohne anzuklagen, wie bitter es sein muss für Betroffene, so falsch dargestellt zu werden.

    Es hat mich tief beeindruckt, mit welchem Mut Jessica Thorn ihr Schicksal annimmt, wie sie Verschlechterungen des Zustands, persönliche Beleidigungen und ein extrem eingeschränktes Leben meistert.

    Egal, ob man Menschen mit diesen Syndrom selbst kennt, lesenswert ist dieses Buch allemal!

            

  7. Cover des Buches Die Liga der Siebzehn - Im Netz des Feindes (ISBN: 9783833903182)
    Richard Paul Evans

    Die Liga der Siebzehn - Im Netz des Feindes

     (18)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Der 2. Band der Jugendfantasy-Reihe "Die Liga der Siebzehn", "Im Netz des Feindes", steht dem 1. Band "Unter Strom" zum Glück in nichts nach. Er ist wieder absolut spannend geschrieben, begeistert mit sympathischen jugendlichen Helden, mit denen man als Leser einfach nur mitfiebern kann bzw. muss, und einer spannenden Story zwischen Flucht, Rettungsmission und Konter gegen die machthungrigen Wissenschaftler und Konzernchefs des Elgen Konzerns.

    Michael, Taylor und Ostin ist es gelungen, einige der anderen Jugendlichen mit elektrischen Kräften, die sogenannten Glows, aus der Elgen Akademie zu befreien und zu flüchten. Zusammen bilden sie nun den Elektroclan und werden vom Elgen Konzern gejagt, der ihnen immer ein Schritt voraus zu sein scheint. Als wären das nicht schon Schwierigkeiten genug, so ist Michaels Mutter auch noch immer in der Gewalt der Elgen und Michael macht sich auf eine verzweifelte Suche nach ihr, die ihn und die anderen schließlich nach Peru führt. Was da passiert, werde ich nicht erzählen, um nicht zu viel zu verraten. Nur so viel: Es bleibt spannend!

    Leider gibt es den 3. Band bislang noch nicht auf Deutsch. Ich hoffe aber, dass es bald mit der Reihe weitergeht. Im Englischen gibt es bereits 5 Bände. Für ausreichend Lese-Nachschub hat Richard Paul Evans also gesorgt. ;-)
  8. Cover des Buches Motherless Brooklyn (ISBN: 9783608503890)
    Jonathan Lethem

    Motherless Brooklyn

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Motherless Brooklyn ist die Geschichte des in einem Brooklyner Waisenhaus aufgewachsenen Lionel Essrog. Er hat das „Tourette”-Syndrom. Seine mal mehr, mal weniger stark ausgeprägten „Tics“ stellen seine Umwelt auf eine Geduldsprobe. Er ist ein Sonderling und von der Außenwelt Abgeschottet bis sich der kleinkriminelle Frank Minna seiner annimmt. Frank Minnas Zuneigung zu den Jungen ist gleichermaßen familiär wie verächtlich, doch gibt er ihnen eine raue Art von Zuhause. Zum ersten Mal in seinem Leben fühlt Lionel sich akzeptiert, kann seinem kaum zu kontrollierenden Verhalten ungehemmt freien Lauf lassen. Als Frank eines Nachts ermordet wird, heftet sich Lionel auf die Fersen seines Mörders. Doch die Story ist eher eine Begleiterscheinung, Lethem entspringt ein sprachliches Feuerwerk, bei dem der äußerst symphatische Protagonist, seine Zwangsneurosen und Brooklyn im Vordergrund stehen.
  9. Cover des Buches Coole Nummer (ISBN: 9783423626576)
    Jason Reynolds

    Coole Nummer

     (8)
    Aktuelle Rezension von: FAMI_Anke
    Eigentlich dachte ich immer, dass es in Brooklyn in den USA doch etwas spannender zugeht. Es müssen jetzt nicht immer diese schaurigen Berichte über Mord, Totschlag, Drogen und Rassismus sein. Dort gibt es bestimmt auch schöne Dinge über die man schreiben kann. Freundschaft und Familie zum Beispiel. Jason Reynolds hat sich daran gewagt. Leider war es meines Erachtens nicht sehr fesselnd.

    Allen Brooks, von allen nur Ali genannt, weil er ein paar Mal die Wochen zum Boxtraining geht, ist 15 Jahre alt und wohnt mit seiner kleinen Schwester Jazz und seiner Mutter Doris in Brooklyn. Sein  Vater John kommt alle paar Tage mal vorbei. Ali hat leider nicht sonderlich viele Freunde und ist glücklich über die neue Familie, die nebenan einzieht. Kurz darauf freundet er sich mit den beiden Brüdern an. Schnell bekommen sie auch putzige Spitznamen: der eine Noodles, weil er Frauen küsst als würde er Spaghetti einsaugen und der andere Needles, weil er strickt. Beide Brüder könnten unterschiedlicher nicht sein. Hat doch vor allem Needles das Tourette-Syndrom.
    Eines Tages werden alle Drei auf einer Party eingeladen. Und genau da passiert das, was passieren muss, wenn der eine jedem Streit aus dem Weg geht, der andere immer wieder eine große Klappe hat und der Dritte im Bunde eben jenes Syndrom.

    Das Buch war jetzt nicht schlecht. Es ist aus Ali's Sicht geschrieben und genauso hat es sich auch gelesen. Wie ein 15-jähriger, der dir abends noch von seinem Tag erzählt. Das hab ich dem Autor wirklich abgenommen. Also würde hinten nicht ein junger, erwachsener Mann zu sehen sein, dann hätte ich wirklich gedacht, dass der Autor noch lange nicht in meinem Alter ist.
    Aber alles andere war eben nicht so ... naja ... großartig eben. Ich verstehe schon, dass in einem Armenviertel in Amerika, das vorwiegend von Schwarzen bevölkert ist, nicht so viele spannende Dinge passieren. Dass Freundschaft, Loyalität und vor allem Familie viel mehr Wert haben. Soll jetzt nicht anmaßend sein oder verächtlich klingen. Ganz im Gegenteil. Wir alle sollten uns vielleicht mal wieder auf solche Werte besinnen.
    Aber als der Moment nach der Hälfte des Buches kam, dass die Jungs endlich auf die langersehnte Party dürfen, dachte ich noch, dass die Erzählung etwas mehr Schwung bekommt. Leider war die Party und die Gefahrensituation genauso schnell rum wie sie gekommen war. Und das fand ich schon etwas Schade.

    Die Charaktere sind wirklich voll in Ordnung.
    Ali ist schon sehr reif für sein Alter und will trotz seiner Kampferfahrungen im RIng jeder Situation außerhalb aus dem Weg gehen und eben nur keinen Streit anfangen. Er hält bedingungslos zu seiner Schwester und seinen Eltern. Selbst den beiden Brüdern gegenüber ist er mehr loyal als ihm eigentlich gut tun würde. Das einzige Blöde war, dass er seine Eltern immer mit Vornamen nannte. Nie stand "Mum hat das gemacht und dann kam Dad hinzu", sondern immer nur "Doris hat das gemacht und dann kam John hinzu".
    Noodles ist einfach einer mit großer Fresse und jemand, der gerne mal auf dicke Hose macht. Aber im Grunde einer von "Hunde, die bellen, beißen nicht". Mich störte nur, dass er die ganze Zeit so auf seinen Bruder rumhackt und ihn auch für das eine oder andere verantwortlich macht, für das sein Bruder ja gar nichts kann.
    Needles ist das ganze Buch über sehr ruhig. Er sagt nicht viel, aber trotzdem fühle ich doch am Ende des Buches am meisten mit ihm.
    DIe Eltern von Ali sind genauso wie ich mir Eltern vorstelle, deren Kinder in Problemvierteln aufwachsen. Sie haben eine strenge Hand und wollen eben mit allen Mittel verhindern, dass ihre Kinder kriminell werden. Aber trotzdem sind sie total nette Menschen und lieben ihre Kinder innig.

    Nach dem Ende des Buches bleibt mir nur zu sagen, dass das Buch nicht schlecht ist. Es hat seine Ecken und Kanten. Was um Gottes Willen ja auch nicht schlecht ist. Jason Reynolds hat ein Buch über Freundschaft, Familie und Loyalität geschrieben, was definitv mehr Jugendliche lesen sollte. Leider fehlte mir persönlich noch ein bisschen mehr Spannung.
    Aber allen anderen Lesern kann ich es trotzdem nur empfehlen!
  10. Cover des Buches Die Liga der Siebzehn - Unter Strom (ISBN: 9783833902437)
    Richard Paul Evans

    Die Liga der Siebzehn - Unter Strom

     (36)
    Aktuelle Rezension von: NicoleGozdek

    Es ist schon eine Weile her, dass ich "Unter Strom" gelesen habe, aber irgendwie war die Rezension zum Roman etwas in Vergessenheit geraten. Nun habe ich gerade den 2. Band "Im Netz des Feindes" beendet - Zeit für eine Doppelrezension! 

    Ich muss gestehen, ich bin auf dieses Buch dank des sehr gelungenen Covers aufmerksam geworden. Erst dann hatte ich gemerkt, dass der englische Originalband schon eine Weile auf meiner Wunschliste schlief. Dabei hat mich die Ausgangsidee wirklich fasziniert. Es geht um 17 Kinder - inzwischen Jugendliche von knapp 15 Jahren -, die aufgrund eines schief gegangenen wissenschaftlichen Experiments nun über elektrische Kräfte verfügen. Eine Maschine hat die Menge der Elektrizität in Säuglingen erhöht, die meisten starben, aber die überlebenden Kinder entwickelten unterschiedliche elektrische Fähigkeiten: elektrische Schläge abgeben, Blitze schleudern, elektrische Impulse des Gehirns manipulieren (Gedächtnis zurücksetzen, Gedanken lesen), mithilfe von Elektro-Ortung sehen, Licht und Wärme erzeugen, Schmerzen lindern, etc. Als die Elgen von den Kräften der Kinder erfahren, trachten sie danach, sie unter ihre Kontrolle zu bringen, ihre Fähigkeiten zu erforschen und auszubeuten. Ein Kind nach dem anderen holen sie zu sich in den Elgen Akademie, bis nur noch 2 Kinder fehlen. Hier beginnt die Geschichte des Romans.

    Ich finde die Idee einfach genial: Sie ist einerseits einfach, aber gleichzeitig auch einzigartig und irgendwie plausibel. Ich kann mir vorstellen, dass es irgendwann tatsächlich Menschen geben wird, die aufgrund erhöhter Elektrizität über besondere Fähigkeiten verfügen. Diese Mischung aus Magie und Technik reizt mich an der Reihe. Darüber hinaus hat der Autor Richard Paul Evans die Idee gut durchdacht, was man an der Vielfältigkeit der Begabungen der Jugendlichen erkennt.

    Ein großes Plus sind auch die Hauptfiguren. Ich mag ja Außenseiter-Helden und Hauptfigur Michael ist einer, wie er im Buche steht - oder auch nicht, denn Michael leidet unter dem Tourette-Syndrom, also unter Tics und nervösen Muskelzuckungen, die bei Stress immer stärker werden. Aufgrund seines Tourette-Syndroms wird er in der Schule gemobbt und kann sich nur auf seinen besten Freund Ostin, einen super-intelligenten, leicht übergewichtigen Jungen und ebenfalls ein Außenseiter, verlassen. Doch Michael hat ein Geheimnis: Er ist elektrisch und kann Stromschläge abgeben. Als er sich eines Tages gegen die Schulrüpel Jack und Wade wehrt und seine Kräfte einsetzt, lernt er die attraktive und beliebte Cheerleaderin Taylor kennen, die über ähnliche Kräfte verfügt. Die beiden ahnen nicht, dass ihnen der Elgen Konzern bereits auf der Spur ist. 

    Was folgt ist dramatisch, spannend und mitreißend. Als Leser kann man sich wunderbar mit den Hauptfiguren identifizieren, besonders mit Ich-Erzähler Michael. Und da mich die Frage nicht losgelassen hat, wie es mit den beiden weitergeht, habe ich natürlich prompt den 2. Band "Im Netz des Feindes" gekauft. ;-)

    Insgesamt ein sehr spannender und gelungener Jugendfantasy-Roman aus der Feder des Bestseller-Autors Richard Paul Evans.
  11. Cover des Buches Wie ich aus Versehen eine Bank ausraubte (ISBN: 9783945362068)
    Simon Bartsch

    Wie ich aus Versehen eine Bank ausraubte

     (28)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

    Inhalt: Jan ist verliebt in Laura. Ein Teufelsweib! Sie macht die lustigsten Grimassen, schreit die tollsten Ausdrücke und mit ihr kann man einfach Pferde stehlen gehen. Und Geld. Denn mit der jungen Frau raubt der etwas einfältige Jan „unfreiwillig“ eine Bank aus. Unfreiwillig, weil Laura unter dem Tourette-Syndrom leidet.
    Das ungleiche Paar macht sich mit der Beute auf eine Reise durch halb Europa. Ob als versehentlicher Drogenkurier in Brüssel, Roof Climber auf dem Eifelturm oder Karnevalsprinz vor dem Buckingham Palace – Jan ist bei seinen Aktionen stets in seinem Element und bei seinen Schilderungen im eigenen Blog sehr ausführlich.
    Doch die plötzliche Berühmtheit reizt auch düstere Gestalten. Welche Rolle spielt der gemeinsame Psychologe von Laura und Jan in diesem Spiel? Was hat es mit dem findigen Journalisten Günter auf sich? Und warum verschwindet Laura ganz plötzlich mitsamt der Beute?

    Wie ich aus Versehen eine Bank ausraubte stammt aus der Feder von Simon Bartsch.

    Leider konnte mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugenm denn es traf so gar nicht meinen Sinn für Humor. Die humoristischen Szenen wurden  immer unrealistischer und überzogener und es wurden ständig irgendwelche Klischees bedient, das es wirklich kaum noch Spaß machte der Geschichte zu folgen und ich mich wirklich gelangweilt habe.

    Mein Fazit

    Da jeder einen anderen Sinn für Humor hat, mag dieses Buch bestimmt auch begeistern, für mich war dieses Buch nicht das Richtige.

  12. Cover des Buches Jetzt spricht Dylan Mint, und Mr. Dog hält die Klappe (ISBN: 9783837308266)
    Brian Conaghan

    Jetzt spricht Dylan Mint, und Mr. Dog hält die Klappe

     (17)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti
    Das war eins der besten Hörbücher, die ich bis jetzt gehört habe. Der Sprecher, Martin Baltscheit, liest es so wahnsinnig toll, dass man denkt Dylan Mint ist es selbst. Ich habe selten so viel Vielfalt in einer Stimme erlebt. Ich denke als Buch wäre es nur halb so gut gewesen.
    Die Geschichte selbst ist etwas vorhersehbar, aber das stört gar nicht. Teilweise habe ich sogar darauf gewartet, dass es so wir wie ich mir das vorgestellt habe. Es war schon immer wieder lustig, wenn Dylans Tourette an den unpassensten Stellen auftritt. Ich habe so gelacht, als er zu seiner Auserwählten hingegangen ist, um sie zur Schulparty einzuladen und sie dann erstmal übel beleidigt hat. Die Charaktere sind fast alle total sympatisch und liebenswert.
    Man sollte ich sich das Hörbuch unbedingt mal angehört haben. 
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