Bücher mit dem Tag "tourismus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tourismus" gekennzeichnet haben.

151 Bücher

  1. Cover des Buches Ein ganzes Leben (ISBN: 9783442482917)
    Robert Seethaler

    Ein ganzes Leben

     (390)
    Aktuelle Rezension von: elaliest

    Erzählt wird die Lebensgeschichte von Andreas Egger, Bewohner eines kleinen Dorfes inmitten der Alpen. Es geht um Verlust, Liebe, Ungerechtigkeit und Fortschritt. Als junger Mann schließt sich Egger einem Arbeitstrupp an, der eine der ersten Bergbahnen bauen soll. In Marie findet Egger die Liebe seines Lebens. 

    Jahre später, als die Welt längst eine andere geworden ist blickt Egger erstaunt zurück auf sein Leben. 

    Ruhig, unaufgeregt und doch wahnsinnig ergreifend. Das beschreibt wohl am besten meine Meinung zu Robert Seethalers 'Ein ganzes Leben'. Das Buch besticht durch seine fast schon karge Sprache und die Kürze. Immerhin ist hier ein ganzes Leben auf nur 185 Seiten zusammengefasst worden, das muss man erstmal schaffen. Und dennoch kann ich sagen, das mich dieses kleine Büchlein wirklich voll und ganz in seinen Bann gezogen hat. 

    Die Story an sich ist eher unaufgeregt. Ebenso wie der Protagonist der Geschichte. Diese Unaufgeregtheit macht meiner Meinung nach das Buch aus. Denn das Leben besteht nicht immer nur aus aberwitzigen Abenteuern. 

    Mich hat beim Lesen immer wieder der Gedanke beschäftigt, dass in einem Menschenleben augenscheinlich so wenig und rückblickend dennoch so viel passiert. Für mich ein absoluter Lesegenuss der noch lange nachhallt und eine ganz klare Leseempfehlung ! 

  2. Cover des Buches Nächte, in denen Sturm aufzieht (ISBN: 9783499275692)
    Jojo Moyes

    Nächte, in denen Sturm aufzieht

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Bonzei

    Dies ist mein erstes Buch von Jojo Moyes. Die Bücher von ihr scheinen etwas besonderse zu haben. Auch dieses Buch ist nett geschrieben, aber wie bereits erwähnt, gibt es einen ziemlich langen Einführungsbereich und die Geschichte fängt erst spät an Spannend zu werden, dann aber richtig!!!

    Ich habe überlegt ob ich 3 oder 4 Sterne geben soll. Der Schreibstiel ist flüssig und gut verständlich, die Protagonisten sind liebenswert. Das Buch hat mir die Freude an einer einsamen Bucht in Australien mit ihren teils kautzigen aber autentisch wirkenden Bewohnern näher gebracht. Auch wenn dies Buch erst spät spannend wird, werde ich in das Leben dieser Menschen eingeführt und darf daran Teil haben, ich habe es gerne gelesen. Deshalb habe ich mich für 4 Sterne entschieden. 

    Ach ja, manche Charaktere finden sogar ein happy End. :-)

     

  3. Cover des Buches Every Little Thing - Mehr als nur ein Sommer (ISBN: 9783548288673)
    Samantha Young

    Every Little Thing - Mehr als nur ein Sommer

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Die Geschichte von Bailey und Vaughn kündigte sich bereits im ersten Band an und ich war ziemlich heiß auf diese Geschichte. Die beiden Streithähne konnten nur eine explosive Mischung abgeben. Kurz zu den Hardfacts: Bailey Hartwell ist Erbin des Stadtnamens und Besitzerin einer kleinen Pension. Ich finde sie absolut hinreißend! Sie sagt offen und ehrlich und ganz ohne Scham, was sie denkt. Konsequenzen sind ihr egal und diese Ehrlichkeit ist beneidenswert (und auch ein wenig beängstigend). Sie ist klug, loyal und freundlich, bei Männern aber eher vorsichtig. Leider ist diese wunderbare Frau mit einer sehr instabilen Familie bzw. Schwester geplagt, die neidzerfressen und ekelhaft intrigant ist. Vaughn ist Hotelbesitzer und somit Baileys Konkurrent. Vor vier Jahren tauchte er auf und seitdem tanzen die beiden umeinander herum. Dass sie sich unheimlich anziehend finden, verdrängen sie dabei natürlich. Vaughn macht es ihr mit seiner teilweise gebieterischen, eiskalt berechnenden und grüblerischen Art auch nicht einfach. Er ist sehr reich und sehr erfolgreich und doch fehlt etwas in seinem Leben. Die Liebe ist ihm nicht fremd, aber sie macht ihm Angst. Seine Vergangenheit und auch das Vorbild seines Vaters – zu dem er ein ausgesprochen gutes Verhältnis hat! – machen es ihm schwer, an echte Gefühle zu glauben. Doch die vorlaute Bailey geht ihm ganz schön unter die Haut… Auch hier baut die Autorin die Liebesgeschichte sehr langsam auf und lässt der Leserin Zeit, sich zu verlieben, entlieben und wieder verlieben. Außerdem gibt sie ihrer erschaffenen Mädelsclique viel Raum, um sich zu entfalten: Bailey, die Pensionsleiterin, Amery, die Buchhändlerin (ich liebe sie!), Dahlia, die Inhaberin des Souvenierlädchens und Jessica, frischgebackene Stadtärztin brachten mich mit ihren Kaffeekränzchen zum Schmunzeln und Schwärmen. Ich liebe sie alle und hoffe sehr, dass sie alle ihr eigenes Buch bekommen! In diesem Buch wird nicht nur eine Liebesgeschichte erzählt, sondern vor allem die Geschichte einer Stadt, deren Bewohnern, dem Zusammenhalt und der Freundschaft. Ich bin begeistert und brauche dringend mehr davon!

  4. Cover des Buches Hummeldumm (ISBN: 9783596512379)
    Tommy Jaud

    Hummeldumm

     (1.455)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte7

    Ganz am Anfang brauchte ich etwas, um in die Geschichte rein zu kommen. Doch dann war es einfach nur lustig, ich bin froh, dass ich dabei geblieben bin. An einigen Stellen habe ich sogar laut gelacht.

    Natürlich ist Humor immer Geschmackssache. Aber ich fand dieses Buch einfach nur lustig und hatte großen Spaß beim Lesen.

  5. Cover des Buches Ich küss dich tot (ISBN: 9783746634388)
    Ellen Berg

    Ich küss dich tot

     (86)
    Aktuelle Rezension von: 0Soraya0

    Zum Inhalt (Klappentext):
    Endlich wird gemordet!
    Hotelmanagerin Annabelle hat gerade einen Superjob in Singapur ergattert, als sie das Alpenhotel ihrer Eltern retten soll. Fest entschlossen, den maroden Familienbetrieb zu verkaufen, reist sie in die verschneite Heimat – und findet eine Leiche im Straßengraben. Ist es einer der Investoren, die das verträumte Bergdorf touristisch aufmöbeln wollen? Welche Rolle spielt Andi, der charmante Sohn der Nachbarn, mit denen ihre Eltern eine alte Fehde verbindet? Als eine weitere Leiche auftaucht, beginnt für Annabelle ein Wettlauf um Liebe und familiäres Glück.
    Ein mörderisch komischer Roman über die Tücken des Familienlebens und die wahre Liebe am falschen Ort.

    Meine Meinung:

    Dank dem angenehm zu lesenden Schreibstil von Ellen Berg war ich schnell in der Geschichte drin. Anna wird also unter falschen Tatsachen nach Hause ins schöne Bayern gelockt und was sie da erwartet ist wirklich eine wilde, verworrende und teiwleise klischeebehaftetes Wirrwarr aus Liebschaften und Morden.
    Der Autorin ist es hier sehr gut gelungen das Verhältnis von Humor, Spannung und bayrischem Familienleben zu finden. So gibt es viele unterhaltsame Szenen, die sehr bildhaft beschrieben werden. Aber immer wenn man sich sicher fühlt, kommt die nächste Leiche daher und viele Fragezeichen tauchen auf. Bis zum bitteren Ende bleibt es spannend und den Leser erwarten einige Überraschungen.
    An sich habe ich mich wirklich gut unterhalten gefühlt, allerdings war es mir stelleweise schon ein bisschen zu sehr unrealistisch. Ich denke wenn sich Ellen Berg an diesen Stellen etwas zurück gehalten hätte, wäre das große Ganze für mich stimmiger gewesen.
    Sehr gut gefallen haben mir die Beschreibungen der einzelnen Charaktere. Auch die bildhafte Beschreibung des bayischen Puxdorf und seiner teilweise sehr urigen Einwohner war klasse. Ich hatte fast den Eindruck ich bin im Nachbardorf. Dadurch hat die Geschichte wirklich an Lebendigkeit gewonnen.

    Fazit:

    Ein sehr humorvoller, familienlastiger und bayrischer Krimi zum Wohlfühlen, dem an der ein oder anderen Stelle ein bisschen weniger allerdings gut getan hätte.

  6. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.655)
    Aktuelle Rezension von: yezz

    Ich bin eigentlich kein großer Krimi-Fan. Aber ein Krimi aus der Sichtweise eines Schafs klang so skurril, dass ich es einfach lesen musste. 

    Nun schreibe ich diese Rezension ein paar Jahre, nachdem ich das Buch gelesen habe. Allerdings kann ich mich daran erinnern, wie humorvoll aber auch liebevoll in der Schreibweise ich es fand.

    Es braucht ein wenig, ins Buch reinzukommen, danach hatte es mich dann aber gepackt. Es ist mit Sicherheit nicht das spannendste Buch, aber perfekt wenn man mal was anderes und etwas Zerstreuung sucht. 

  7. Cover des Buches Limit (ISBN: 9783596184880)
    Frank Schätzing

    Limit

     (586)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Buch ist ein Thriller und ein SciFi-Roman. Man hätte wohl zwei Bücher draus machen können. Dann wären sie vielleicht auch nicht so dick geworden, was ja gelegentlich Leute vom Lesen abhält.

    Mich hat es nicht abgehalten, was ich nicht bereue. Ich hatte eine gute Zeit mit spannender Unterhaltung mit dem Buch, war im Schanghai der Zukunft und auf dem Mond in einem toll ausgedachten Hotel.

    Kurz zum Inhalt: Ein Privatmann hat Kraft und Ideenreichtum, eine neue Energiequelle nutzbar zu machen, Helium-3. Der Rohstoff ist auf dem Mond zu finden. Der Abbau wird erst wirtschaftlich, als eben jener kühne Unternehmer einen Weltraumaufzug baut und zur Energieerzeugung den passenden Fusionsrektor. Nebenbei erschließt er dabei noch ein neues Zielgebiet für den Tourismus.
    Die etablierte, auf Öl basierende Energieindustrie leidet darunter sehr. In dem Spannungsfeld zwischen alt und neu gibt es genug Stoff für den Thriller, denn man versucht mit allerlei Gewalt, das Neue zurückzuwerfen.
    Die Figuren sind glaubhaft für mich. Privatdetektiv, pfiffige junge Dame, durchgeknallter Terrorist, sehr menschlicher chinesischer Tech-Unternehmer und der bunte Strauß an reichen Leuten, die auf den Mond eingeladen werden und mit mir gemeinsam die tollen Errungenschaften der Zukunft erleben dürfen. 

    Ab und wird mir etwas zuviel zerstört und werden zuviele Leute getötet. Thriller eben.

  8. Cover des Buches Fauler Zauber (ISBN: 9783426522905)
    Diana Wynne Jones

    Fauler Zauber

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Mit „Fauler Zauber“ wagte ich mich nun in eine Welt, außerhalb der von Diana Wynne Jones erschaffenen „Howl-Saga. Die Spannung war groß, da nicht nur das Cover ein absoluter Eyecatcher war, sondern auch die Kurzbeschreibung von einem interessanten Szenario erzählte.


    Denn nach Derkholm kommen jedes Jahr, Pilger, welche zwar meist viel Geld mitbringen, aber auch viel Schaden anrichten. Zudem obliegt es den Bewohnern dieser Welt ihre Gäste zu bespaßen und ihnen Abenteuer und Spannung zu bieten. Doch damals soll nun Schluss sein, denn die Bewohner können und wollen nicht mehr.


    Nach den ersten Seiten eine verständliche Situation, denn hier zeigte sich welche Ausmaße die Pilgerfahrten auf die Bewohner, ihr Land und ihre Ernten haben. Um so spannender fand ich es nun die Welt an sich kennenzulernen und gleichzeitig etwas gegen Mr. Chesney zu unternehmen. Dabei zeigte sich auch, welche Hintergründe die Fahrten hatten und wie geschickt er Personen aus seiner Welt, in dieser einsetzte.


    Leider war ab der Hälfte die Spannung ein wenig bei mir raus. Nicht wegen der Story an sich, sondern von den teils sehr verwirrenden Handlungen der Charaktere. Ich verstand nicht, wieso man nicht eine Horde Soldaten an ihren rechtmäßigen Platz zauberte, anstatt sie querfeldein durch Wald und Wiesen zu bugsieren und dann auch noch aufzupassen das sie nicht Reißaus nahmen. Hier fehlte mir hin und wieder die Logik.


    Dafür hatte ich um so mehr Spaß mit dem Zauberer Derk, welcher ein Geschick dafür besaß Tiere zu kreuzen. Egal ob Greife mit menschlichen Zügen und Sprechgewohnheiten oder fliegenden Pferden, hier fand man eine ganze Menge interessanter Kombinationen, welche mal mehr und weniger Sinn ergaben. Unterhaltend war es trotzdem. Für mich wurde es hier nur schwierig, wenn es um Derks Kinder ging. Da er hier sowohl seine vollständig menschlichen, als auch die Greifen, welchen er einen Teil seiner DNA gab, meinte. Da man es hier aber mit mehr als 5 Kindern zutun hatte, verwechselte ich viele oftmals. Man sollte zwar meinen, das man einen Greif vom Menschen unterscheiden könne, da aber oftmals nur die Charaktereigenschaften angesprochen wurden, fiel mir dies aber wirklich sehr schwer.


    Zum Ende hin nahm das Buch dann zum Glück noch einmal ordentlich Fahrt auf und bescherte mir tatsächlich einzigartige Momente. Hier zeigte sich dann auch wieder, dass die Autorin wunderschöne Enden schreiben kann und es schafft, viele Themen unter einen Hut zu bringen.

     

    Fazit:


    Und auch diesmal bewies Diana Wynne Jones das sie wundervolle Geschichte schreiben konnten. „Fauler Zauber“ bot mir ein wunderschönes Setting, gepaart mit einfallsreichen Charakteren und tollen Wendungen. Es machte einfach Spaß dieses Buch zu lesen, auch wenn gerade das zweite Drittel etwas langatmig daher kam und es hin und wieder ein paar Logiklücken gab.

  9. Cover des Buches Totentanz im Pulverschnee (ISBN: 9783462055115)
    Joe Fischler

    Totentanz im Pulverschnee

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Anna_Ressler

    Inhalt: Inspektor Arno Bussi wollte eigentlich Urlaub machen. Zugegeben nicht ganz freiwillig, aber was tut der brave Sohn nicht alles der Frau Mama zu liebe? So findet er sich beim alljährlichen Eisfestival in Maria Schnee wieder. Als die attraktive Eisprinzessin verschwindet und auch noch Erna Katz vom LKA Tirol erscheint, kann Arno es nicht lassen. Schließlich hat er Insider Wissen und kann den Kollegen doch nützlich sein. 

    Meine Meinung: Ein weiterer spritziger Krimi aus der Feder von Joe Fischler. Der Schreibstil passt zum Setting und man fliegt locker von Seite zu Seite. Der Autor verpackt im Krimi geschickt und unaufdringlich sowohl Gesellschaftskritik als auch seine eigene Kenntnis über "Land u. Leute" in Tirol. Auch der Humor kommt dabei nicht zu kurz. 

    Der Protagonist Arno Bussi war mir in den ersten Bänden ja schon sympathisch. Das er manchmal regelrecht unmenschliches durchmachen muss sei dahingestellt. Auch die weiteren Personen sind gut dargestellt mit ihren Ecken und Kanten, sie waren sehr lebendig. Ich konnte mir die "Mama" oder Frau Katz mit ihrer "berliner Schnauze" richtig gut vorstellen. 

    Die Mischung zwischen privater Verwicklungen und Krimihandlung gelingen dem Autor meiner Meinung nach sehr gut. Es ergibt sich ein harmonisches Gesamtpaket.

    Nach einer kleinen Einführung geht die Geschichte flott voran und man möchte dranbleiben bis zum Schluss. Die Auflösung hat mich dann doch etwas überrascht und die Sache mit dem Fuchs war mir eindeutig ein Zufall zu fiel - aber ich verbuche das als künstlerische Freiheit. 

    Meine Meinung: Die Arno-Bussi-Reihe kann ich uneingeschränkt empfehlen und ich freue mich auf weitere Fälle mit dem Inspektor.

  10. Cover des Buches Rain Song (ISBN: 9783401504230)
    Antje Babendererde

    Rain Song

     (314)
    Aktuelle Rezension von: books_and_baking

    In dieses Buch ist man schnell und leicht rein gekommen, weil der Schreibstil sehr gut war. Ich mochte es sehr, dass die Geschichte aus der Perspektive von mehreren verschiedenen Personen geschrieben ist. Auch der Handlungsort hat mir mega gefallen, doch leider bin ich mit den Protagonisten nicht ganz warm geworden. Hanna, die eigentlich auf der Suche nach ihrem Verlobten war, hat sich für mich gefühlt nie so wirklich auf die Socken gemacht und somit ist für mich die Geschichte lange nur auf einer Stelle stehen geblieben. Doch zum Ende hin hat die Story doch noch an Fahrt aufgenommen und ich hätte nie mit diesem Ende gerechnet. Es war für mich eine sehr nette Geschichte für zwischendurch, die aber etwas mehr Spannung zwischendurch vertragen hätte.

  11. Cover des Buches Schäfchenwolkenhimmel (ISBN: 9783426522165)
    Gabriella Engelmann

    Schäfchenwolkenhimmel

     (53)
    Aktuelle Rezension von: RoRezepte

    Minnie erinnert sich an viele glücklichen Zeiten ihrer Kindheit bei ihrer Oma Rieke auf Föhr. Doch nachdem ihre Oma verstorben ist, und ihre Mutter das vererbte Haus ruckzuck verkauft hatte, war sie 13 Jahre lang nicht mehr auf der Insel. Doch nun wird ihr Arbeitgeber Travel TV eine Dokumentation auf Föhr drehen und Minnie soll voraus fahren und die Dreharbeiten planen. Kaum angekommen, steckt Minnie wieder im echten Föhrer Leben drin – denn die Insulaner mucken gegen die Investoren und Immobilienspekulanten auf. Die „Rettet-Föhr-Initiative“ für die Ursprünglichkeit der Insel und deren Bewohner. Könnte dies endlich etwas sein, wofür auch Minnie brennen könnte? Eine Leidenschaft, welche sie im Leben vorantreiben könnte?

    „Einfach mal innehalten, die Dinge auf mich wirken lassen, fühlen … und bei mir selbst sein.“

    Neben dem ganzen Trubel um die TV Produktion, wird Minnie zu einer Lebensretterin eines kleinen Lämmchen und unweigerlich auch zu einer Mama. Denn die Kleine lässt sich nur von Minnie die Flasche geben – noch mehr Streß pur. Doch absolut herzzerreißend. 

    „Die Insulaner sagen einfach: »Los, komm schon, versuch’s doch, wenn du dich traust.«“

    Schäfchenwolkenhimmel ist eine 5-Sterne-Wohlfühlgeschichte mit wunderschönen Landschaftsbeschreibungen, detailliert und sympathisch beschriebenen Protagonisten, einem so süßen Lämmchen, welches einen sofort ans Herz wächst, und einer liebevollen Oma Rieke, welche wir nie persönlich kennenlernen durften. Sie ist so greifbar nah, herzlich und weise beschrieben, dass sie selbst, ohne zutun, meine liebste Nebenprotagonistin ist. Wer hätte nicht auch gerne eine solche Oma Rieke? Aber auch Leevke ist mit ihrem Spleen ist absolut humoristisch. Minnie hat ein absolutes Händchen für wunderbare Menschen in ihrem Leben.

    „Die Nordsee ist das beste Heilmittel, das es gibt – und einfach unvergleichlich schön.“

    Gabriella Engelmanns neuer Roman ist eine wunderbare Geschichte über Heimat, seine Wurzeln und einem Neuanfang; dem sich trauen und wiederfinden. Absolut empfehlenswert!

    Die Rezepte aus Schäfchenwolkenhimmel gibt es unter www.RoRezepte.com & https://rorezepte.com/schaefchenwolkenhimmel-gabriella-engelmann

  12. Cover des Buches Gehen, um zu bleiben (ISBN: 9783442176724)
    Anika Landsteiner

    Gehen, um zu bleiben

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zugegeben, der Titel hat mich gelockt und da ich viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es schließlich gelesen und das sehr gerne. Mit einem wundervollen Schreibstil wird ein Reisebericht geschildert, Länder erkundet und Erfahrungen geteilt.

    Es handelt vom Mut loszugehen und das kam in den einzelnen Kapiteln wirklich sehr schön rüber.

    Einzig beim “Ankommen” hat mir ein wenig Spiritualität gefehlt, den der Titel verspricht. Die Autorin selbst weist im Buch darauf hin, dass es ein Reisebericht ist und er als solcher gelesen werden soll. Schade eigentlich, da ich noch mehr in ihm gesehen hätte.

    Das Buch ist trotzdem absolut empfehlenswert und wirklich gut geschrieben!

  13. Cover des Buches Die Toten vom Lärchensee (ISBN: 9783462053203)
    Joe Fischler

    Die Toten vom Lärchensee

     (101)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Arno Bussi, Band 2: Polizist Arno Bussi vom Bundeskriminalamt Wien soll einen Cold Case aufklären, und zwar im Stubenwald in Tirol. Schon wieder Tirol? Nun ja, lieber Arno, da hilft nichts, da musst du hin. Seinerzeit ertrank der Seewirt, nachdem er betäubt ins Wasser geworfen wurde. Bevor Arno seine Ermittlungen wirklich aufnehmen kann, wird ein Todesfall vermeldet. Was ist seinerzeit am Lärchensee passiert? Gibt es einen Zusammenhang mit dem neuen Todesfall?

    Erster Eindruck: Das Cover ist humorvoll gestaltet; Arno auf der Vespa und eine heisse Liebe – gefällt mir sehr gut. Auf den inneren Klappen gibt es einen gezeichneten Situationsplan – das mag ich sehr.

    Dies ist Band 2 der Reihe, kann aber unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden (schöner ist es jedoch, mit Band 1 zu starten). Da ich den ersten Band erst vor zwei Tagen gelesen habe, war ich noch ganz in der Arno-Bussi-Welt drin.

    Innenminister Qualtinger hat einen Sonderauftrag für seinen „speziellen Freund“ Arno Bussi vom Bundeskriminalamt Wien: Er sendet ihn erneut ins Tirol, und zwar nach Stubenwald, wo er einen Cold Case aufklären soll. Angekommen in Stubenwald, macht Arno schon eine „zünftige gastroenterologische Selbsterfahrung“, da er aus dem Dorfbrunnen trinkt, wo jedoch vermerkt ist, dass es kein Trinkwasser ist. Tja, dumm gelaufen, lieber Arno.
    Witzig waren die beiden Bernhards: der wortkarge Ortspolizist Bernhard Franz (man übe sich in Geduld, bis man die gewünschten Informationen erhält!) und sein Bernhardiner namens „Bernhard“ (wie könnte er auch anders heissen?). Arno weiss nicht genau, wo er beginnen soll, um den fünfjährigen Cold Case lösen zu können. Da Zucker beim Denken helfen kann, genehmigt er sich gerne zwei oder lieber drei Stück Käsesahnetorte vom Bäcker Luggi (ich glaube, ich habe nur aufgrund der Beschreibungen all der verdrückten Backwaren ein Pfund zugenommen!).
    Arnos Liebesleben ist ein bisschen durchzogen. Er verliert schnell mal sein Herz (und seine Hose!) – dieses Mal bei der Aktivistin Laura Gams, die in den Augen Arnos eine wahrgewordene Lara Croft darstellt. Sie protestiert gegen eine geplante Chalet-Überbauung am Lärchensee. Der Projektleiter Aschenwald und die Bürgermeisterin sind natürlich wenig erfreut über diese Störung. Als ein Verbrechen gemeldet wird, gerät Aschenwald ins Visier der Ermittlungen…

    Das Buch hat sich wiederum flüssig lesen lassen und ich kam mir vor wie in einem Heimatfilm, bei dem aber auch die Spannung nicht zu kurz kam. Von mir gibt es 5 Sterne und ich freue mich auf den nächsten Fall mit Arno.

  14. Cover des Buches Fischbrötchen und Zimtsterne (ISBN: 9783947738328)
    Jane Hell

    Fischbrötchen und Zimtsterne

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Nina_Sollorz-Wagner

    In " Fischbrötchen und Zimtsterne: Ein Ostseeroman | Fördeliebe 3 " zog es Laura zwecks Ausbildung von Eckernförde nach Sylt. Nach erfolgreichem Abschluss blieb sie in der Tourismusagentur und schlitterte in eine Affäre mit ihrem verheirateten Chef Jacques. 

    Als dieser Laura wieder einmal versetzt und Laura danach auf Heimaturlaub geht, überdenkt sie das ganze mit ihm und auf zuraten ihres besten Freundes versucht es Laura mit Tinder. 

    Gleich das erste Match mit Ben endet in einem Date, ein Date das vielversprechend sein könnte. Wäre da nicht ihre ungeklärte Nichtbeziehung zu Jacques und die Tatsache, dass Laura zur Zeit auf Sylt Zuhause ist. 

    Doch dann kommt für Laura die Möglichkeit, wieder in Eckernförde einen passenden Job zu bekommen und so aus der unglücklichen Situation mit ihrem Chef zu kommen, lässt sie nach vorne sehen und macht sich mit viel Tatendrang daran, den hiesigen Weihnachtsmarkt neu auszurichten. 

    Das Laura dann prompt wieder Ben trifft und beide sich zueinander hingezogen fühlen, könnte das I-Tüpfelchen sein. Jedoch stößt Ben Laura vor dem Kopf und das, als sie ein weiteres tolles Date hatten aus dem leicht mehr hätte werden können. 

    Wird sich Laura davon abhalten lassen, ihren neuen Job erfolgreich abzuschließen? Und gibt sie die Gefühlen zu Ben auf, oder diesem noch eine weitere Chance? 

    Die Story hat mich schnell in ihren Bann gebracht, dabei bleibt sie spannungsgeladen sowie abwechslungsreich. Man darf mit Laura und Ben mitfiebern und die verschiedesten Emotionen erleben. Es gibt einiges zum schmunzeln bis herzhaft zu lachen und so manche mitfühlende Momente. 

    Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen, da ich wissen wollte, ob es für Laura und Ben ein Happy End gab. 

    Das Buch bekommt von mir eine Lese / Kaufempfehlung und 5 ⭐⭐⭐⭐⭐ Sterne. 


  15. Cover des Buches Hummeldumm (ISBN: 9783839891070)
    Tommy Jaud

    Hummeldumm

     (194)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    "Hummeldumm" ist ein Buch, welches ich auf Anraten einer lieben Kollegin als Hörspiel gehört habe. Der Titel beschreibt einfach so genau, wie dieses Buch ist: Hummeldumm. In diesem Buch passiert ein Blödsinn nach dem anderen und man kommt aus dem stöhnen, Kopf schütteln und schmunzeln bis lachen nicht mehr raus. 

    Ein Paar verreist im Urlaub nach Namibia und ist mit einer Safari unterwegs. Nicht irgendeine Safari. Eine Safari voller unterschiedlicher Menschen aus ganz Europa und alle haben sie irgendwie ihre Klatsche. Und dennoch hat diese Reisetruppe mein Herz am Ende eingenommen. 

    Allem vorweg: Carlos! (Insider, ich rede nicht weiter)

    Ich für meinen Teil, bin froh, das Buch gehört zu haben. Bin mir nicht sicher, ob es im Buch so gut rüber gekommen wäre. Die ganzen unterschiedlichen Akzente und Sprechweisen der Personen waren einfach ihre Markenzeichen und haben perfekt gepasst. 

    Schön ist es, das das Buch vom Autor selbst gesprochen wurde. So was befürworte ich sehr. 

    So viel dummblubb auf einen Haufen war manchmal gar nicht so einfach zu verkraften. 

    Definitiv eine Empfehlung! 

  16. Cover des Buches Leichen, die auf Kühe starren (ISBN: 9783709979228)
    Tatjana Kruse

    Leichen, die auf Kühe starren

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomarie

    Tatjana Kruses Krimis sind witzig, skurril und meist auch ein wenig boshaft. So auch ihr neuer Krimi, der in Kitzbühel spielt.

    Dort tauchen an unterschiedlichen Stellen Leichenteile auf, ein Serienmörder im Heimatort von Hansi Hinterseer? Genau den sucht eine Gruppe von hartgesottenen Fans, die einen minutiösen Plan ausgearbeitet haben, ihrem Idol nahe zukommen. Blöd nur, dass sie damit auch einem geheimen Treffen von weltweit operierenden Gangsterbossen in die Quere kommen. Dann gibt es noch das Zimmermädchen Leo, die zufällig in die Geschichte schlittert und abenteuerlustig genug ist, diesen Zufall zur beruflichen Neuorientierung zu nutzen.

    Wie immer hält die Autorin ein hohes Tempo und die Gags zünden wie ein Feuerwerk, es gibt keine Erholungspausen für die Leser. Ein Lacher folgt auf den nächsten. Ihre Figuren sind liebevoll skurril und man merkt einfach, wieviel Spaß Frau Kruse selbst mit ihren Einfällen und Protagonisten hat.

    Wer also schwarzen und bösen Humor liebt und einen witzigen Krimi sucht, ist bei „Leichen, die auf Kühe starren“ bestens aufgehoben.

  17. Cover des Buches Tödliche Algarve (ISBN: 9783499003233)
    Carolina Conrad

    Tödliche Algarve

     (28)
    Aktuelle Rezension von: tigerbea

    Inspektor Almeida erhält von der Freundin seiner Halbschwester Liliana einen aufgeregten Anruf - Liliana ist spurlos verschwunden. Ihre letzte Spur führt zu einem alten Pilgerweg. Als dort noch zwei weitere Wanderer verschwinden und diese später tot aufgefunden werden, beginnt Almeida sich doch Sorgen zu machen. Er bittet seine deutsche Freundin Anabela um Unterstützung. Anabela kommt dem Mörder sehr nah - viel zu nah...

    "Tödliche Algarve" ist der dritte Fall für Anabela Silva und Inspektor Almeida. Carolina Conrad beweist auch hier wieder, daß man hohe Spannung mit viel Lokalkolorit mischen kann, ohne daß ein Part leidet. Der Fall ist nämlich wirklich sehr spannend. Man verfolgt das Geschehen so gebannt, daß man fast seine Umwelt vergißt. Man hat an keiner Stelle eine Vermutung, wer hinter den Taten steckt und bekommt ihn erst ganz am Ende präsentiert. Und dann ist die Lösung eigentlich so logisch, daß man es fast nicht glauben kann nicht von allein darauf gekommen zu sein. Wie bereits in den Vorgängerbänden geizt die Autorin nicht mit lokalem Wissen. Man bekommt diese Region so schön dargestellt, daß man sie vor Augen hat und fast persönlich dort ist. Ebenfalls gibt sie interessante Einblicke in die örtliche Geschichte und spickt die Handlung mit portugiesischen Sprichwörtern, die im Anhang oder direkt im Text übersetzt sind. Ebenso gelungen sind die Charaktere. Anabela und Almeida entwickeln sich immer weiter in ihrer Beziehung und sind jeder für sich absolut sympathisch. Hier bekommt man auch genug Hintergrundwissen, um das Buch auch als Einstiegsband zu verstehen. Für die Krimihandlung benötigt man keine Vorkenntnisse, da jeder Band in sich abgeschlossen ist. Durch den lockeren Stil und den gelungenen regionalen Bezug eignet sich dieser Krimi hervorragend als Sommerkrimi oder zum Träumen vom nächsten Sommer!

  18. Cover des Buches Die Legende des Feuerberges (ISBN: 9783404174324)
    Sarah Lark

    Die Legende des Feuerberges

     (46)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Die Legende des Feuerberges ist der dritte Teil der Feuerblüten-Trilogie von Sarah Lark. Die Trilogie als gesamtes hat mir gut gefallen. Der dritte Teil nicht wirklich. Die Bücher lassen sich alle separat lesen und sind in sich abgeschlossen. Jeder Teil behandelt eine neue Generation.

    Mich faszinieren diese Historischen - Love - Landscape - Familiensagen von Sarah Lark. Vor allem weil sie in Neuseeland spielen, zu einer Zeit in der vieles geschehen ist. Auch zeigt sie wunderbar die Kontraste zwischen den weißen und den Maori auf. Die Autorin schafft es gekonnt Fiktion und Fakten zu vereinen. Der Schreibstil ist auch flüssig und leicht. So fühlt man sich ins 19 Jahrhundert nach Neuseeland versetzt. Frau Lark hat eine tolle bildliche Art die Flora und Fauna zu beschreiben. Auch die Protagonisten beschreibt sie sehr authentisch.

    Allerdings war dieser Teil sehr langatmig und teilweise langweilig. Auch konnte man das Ende schnell vorausahnen. Mir fiel es bei diesem Teil extrem schwer einen sympathischen Protagonisten zu finden. In den 10 behandelnden Jahren die dem Leser geschildert werden geht es um die Leben von Aroha, Robin und March. Die drei sind miteinander verwandt und teilweise zusammen aufgewachsen. Obwohl alle drei sehr unterschiedlich sind konnte mich keiner wirklich überzeugen. Aroha war mir zu sehr in ihrer Trauer und den Gedanken verflucht zu sein gefangen. Robin war naiv und ein Träumer und March war mir zu hartherzig und ehrgeizig die auch über Leichen gehen würde. Genauso wie ihre Charaktere waren ihre Berufe. Aroha wird Übersetzterin und schließlich Hotelbesitzerin. Robin lebt für die Schauspielerei und March ist durch und durch Geschäftsfrau.

    Dieser Teil ist viel schwächer als die anderen Teile. Man kann gut darauf verzichten ihn zu lesen. Eigentlich schade, weil die Autorin sonst immer sehr gute Bücher schreibt.

  19. Cover des Buches Frische Brise auf dem Sommerdeich (ISBN: 9783959102124)
    Katja Just

    Frische Brise auf dem Sommerdeich

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Marakkaram

    ** Ich glaube aus tiefstem Herzen, dass man das alles ganz besonders auf einer Hallig wunderbar vereinen könnte. Das Bewahren der Traditionen, eine lebendige Gesellschaft und trotzdem ein fortschrittliches Leben in einem einzigartigen Lebensraum. **

    Erneut nimmt uns Katja Just mit auf die kleine Hallig Hooge, ihre Wahlheimat. Und wieder macht es einfach nur Spaß ihr zuzuhören, wenn sie über die Kühe, die absolute Dunkelheit, Landunter, dem sozialen Gefüge in so einer kleinen Gemeinschaft, aber auch von ihrem Urlaub von der Hallig usw. erzählt. Denn das tut sie frei heraus, sehr persönlich und auch ungeschönt. Man spürt ihre Liebe und Hingabe in jeder Zeile und das macht dieses Buch zu etwas besonderem. 

    Man erlebt ein faszinierendes, völlig anderes Leben, in das ich (wie bei "Bergsommer") unglaublich gerne eintauche und mich von der Autorin an die Hand nehmen lasse. Ihr Schreibstil ist dabei so herrlich bildhaft, dass man bei der Wattwanderung nach Rungholt, den Schlick zwischen den Zehen spürt. 

    Jedem Kapitel ist ein kleines s/w Foto vorangestellt - stattdessen eine kleine Fotostrecke im Innenteil wäre das I-Tüpfelchen gewesen.

    Mir gefällt nicht jedes Buch dieser an sich großartigen Reihe, aber "Frische Brise auf dem Sommerdeich" ist ein absoluter Volltreffer und ich würde mich gerne auch ein 3. Mal von Katja Just mit auf die Halligen nehmen lassen.  

  20. Cover des Buches The Colour of Magic (ISBN: 0552124753)
    Terry Pratchett

    The Colour of Magic

     (88)
    Aktuelle Rezension von: CelinaS
    Auch mit diesem Buch schafft Terry Pratchett es wieder einmal, einen der Aspekte des Lebens zu parodieren und uns die eigene Welt vor Augen zu führen.
    Als der erste Tourist nach Ankh Morpork kommt, stellt er damit die Stadt und, im weiteren Verlauf der Geschichte, die ganze Scheibenwelt auf den Kopf. Den mit seiner gutgläubigen Naivität bringt er sich und seinen "Fremdenführer" immer wieder in brenzlige Situationen. Diese werden immer wieder auf überraschende Weise gelöst und es ist gleichzeitig sehr lustig, dem Touristen, Twoflower, und seinem Touristenführer "zuzuhören". Wo Twoflower jedeGefahr als "Original" und "typisch" für die Region ansieht und unbedingt erleben will, muss der andere in seinem Bemühen, Twoflower in einem Stück nach Hause zu bringen, immer wieder über seinen eigenen Schatten springen.
    Obwohl es einerseits eine sehr unterhaltsame Fantasy-Geschichte mit zwei eher ungewöhnlichen Helden ist, legt Pratchett doch auch den Daumen auf Aspekte unseres täglichen Lebens und spitzt Situationen und Verhalten, die wir alle kennen, zu. So erlebt man, wie verschiedene Personen und Gruppierungen auf die Ankunft des Touristen reagieren: von Hotelbesitzern, die das Unwissen des Ortsfremden ausnutzen, über den bereits genannten Fremdenführer, bis hin zu Gruppierungen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, mehr Touristen anzulocken. So sehr man über diese Lachen kann (denn letztendlich ist es auch ein lustiges Buch), wurde ich doch immer mal wieder nachdenklich. Das Verhalten Twoflowers kann zwar meistens als übertrieben angesehen werden, aber es kam auch vor, dass es sehr genau der Wahrheit entsprach und dem, wie sich Touristen heute verhalten. Da das Buch 1983 veröffentlicht wurde, kann ich schwer abschätzen, inwiefern sich Touristen damals schon so verhalten haben. Aber wenn sich dieses Verhalten erst in den vergangenen 30 Jahren entwickelt hat, ist es doch erschreckend, wie sehr wir mittlerweile einem überspitzten Bild aus einem Fantasy-Roman von vor 30 Jahren entsprechen.
  21. Cover des Buches Bergland (ISBN: 9783442316182)
    Jarka Kubsova

    Bergland

     (25)
    Aktuelle Rezension von: miss_atticos

    Der Innerleithof in den Südtiroler Bergen trägt viele Geschichten in sich. In den Stuben versteckt sich so manches Geheimnis. Ein Blick hinein offenbart nicht nur das lauschige Plätzchen auf der Ofenbrücke. Rosa übernimmt in den 40er Jahren den Hof von ihrem Vater. Die Brüder sind im Krieg geblieben, die Schwestern in die Stadt und die Mutter früh gestorben. Niemand aus Tiefenthal glaubt daran, dass sie es schaffen kann. Doch Rosa lässt sich nicht beirren und geht ihren ganz eigenen Weg.

    Später ist aus dem Hof ein kleines Ferienidyll für Urlauber geworden. Hannes, Rosa‘s Enkel, und seine Frau Franziska haben alle Hände voll zu tun. Es ist doch Einiges zu tun, um dem zu entsprechen, was verlangt wird. Ob sie alle Kriterien erfüllen, um auch endlich mit fünf Küken vom Dachverband ausgezeichnet zu werden? Die Gäste sind schließlich auf Händen zu tragen. Kaum sind die einen Feriengäste weg und die Wohnungen geputzt, stehen die Nächsten auf der Matte. Man kann ja mal probieren, ob man eher rein kann. Sepp, Hannes‘ Vater, kann sich damit nicht wirklich anfreunden. Die Touristen kommen und denken, die Berge gehören ihnen. Sie quetschen sich in Plastik-Outdoor-Kleidung, kaufen die schrägsten Gletschersonnenbrillen und hinterlassen ihren Müll überall, nur nicht dort, wo er hingehört. Die Natur muss Hotels und Skipisten weichen, im Tal werden die Höfe immer größer und moderner. Ärger und Frust sind vorprogrammiert. Wut und Selbstzweifel und vor allem Verzweiflung gehören genauso zum Puls der Zeit wie die Liebe zur Natur und zu den Tieren. Damals wie heute. Fortschritt? Rückschritt? Wer weiß das schon. Die Zeit ist im Wandel. Alles hat seine guten und seine schlechten Seiten. 

    Die kantigen und unnahbaren Figuren Rosa und Sepp hatten sich sehr bald in mein Herz geschlichen. Die Entwicklung der Beiden, das Herausarbeiten ihrer Charakterzüge, das nach und nach Freilegen ihrer Gefühle hat mir sehr gut gefallen. Die Mutter-Kind-Beziehung ist anfangs vor allem durch vermeintlich fehlende Zuneigung geprägt. Seite um Seite wird klarer, dass Rosa wusste, was sie mit ihren Händen schaffen kann, aber nicht, was sie mit der Liebe anfangen soll. Geprägt von Missverständnissen leben Sepp und Rosa nebeneinander und erst zu spät verstehen sie, miteinander richtig umzugehen. Dass das Leben auf einem Hof sowie der mit der Zeit einhergehende Wandel schwierig sein kann, zeigt sich, als Franziska nicht mehr kann. Vier Kinder, Touristen und ein unglücklicher Mann. Ob sie zusammen die Kurve kratzen?

    Ein schöner, authentischer, trauriger und warmer Landroman. So mitten aus dem Leben mit Schicksalsschlägen, Träumen und Wünschen. #lesenistankommen passt hier ganz wunderbar! Eintauchen, begeistern lassen und zufrieden sein. Keine Seite war zu viel. Danke für diesen Lesegenuss!

  22. Cover des Buches Flüsternde Wälder (ISBN: 9783866124868)
    Nicola Förg

    Flüsternde Wälder

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Ich liebe die Reihe um Irmi Mangold. Nicola Foergs schreibt einfach sehr unterhaltsam und die Faelle sind auch immer spannend. Schoene Unterhaltung. 

  23. Cover des Buches Wenn Wattwürmer weinen (ISBN: 9783499005435)
    Christiane Franke

    Wenn Wattwürmer weinen

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Das war wieder wie ein Kurzurlaub an der Nordsee! Ich habe das Setting und die Atmosphäre sehr genossen, auch wenn es hier um einen Mordfall geht. Es ist ein gemütlicher Krimi, der durchaus spannend ist, aber eben auch durch die liebenswerten "typisch norddeutschen" Charaktere überzeugt. Ich hatte viel Vergnügen an dieser Geschichte und hoffe, dass wir noch vieles von Rosa, Henner und Rudi lesen dürfen!

  24. Cover des Buches Ein Strandkorb für Oma (ISBN: 9783499256868)
    Janne Mommsen

    Ein Strandkorb für Oma

     (85)
    Aktuelle Rezension von: UlrikesBuecherschrank

    Sönke und seine Freundin Maria haben Besuch von Jade,Sönke's 15 jähriger Cousine.Sie möchte unbedingt einmal Föhr sehen.Aber statt eines lieben Mädchens bekommen die beiden es mit einem pupertierenden Grufti zu tun.Mit der Ruhe ist es erstmal vorbei.Außerdem wird Oma immer vergesslicher und ausgerechnet in dieser Zeit passiert ein ein Raub im Kunstmuseum und Polizistin Maria bekommt Unterstützung von ihrem Exfreund der jetzt bei der Kripo auf dem Festland arbeitet.Sönke ist alles andere als begeistert.

    Der Schreibstil ist sehr leicht und zügig zu lesen.Die Protagonisten passen sehr gut in diesen Roman hinein.Die Spannung erhöht sich im Laufe der Geschichte.

    Fazit:Dieser Roman knüpft  ca.ein Jahr später an wo der erste Band aufhört.Die Familienverhältnisse von den Riewerts sind auch in diesem Roman für mich etwas kompliziert aber vielleicht ist es vom Autor so gewollt. Er nahm mich auch öfters einmal mit zu einem Spaziergang über die Insel. So bekam ich auch einiges über die Insel zu Lesen. Es ist ein guter Roman der eigentlich alles zu bieten hat:Etwas Action,einiges an Eifersucht,noch mehr Gefühle und ein schönes Ende.Wobei mir zwischendurch Sönke's Erzählung doch etwas nervig wurde.Da zog sich die Geschichte doch etwas hin.Der erste Band dieser Reihe hat mir etwas besser gefallen weil er auch humorvoller war.Meiner Meinung nach ist dieser Roman gerade als Urlaubslektüre gut geeignet.Dies ist der zweite Band der Reihe. Er ist zwar in sich abgeschlossen aber der Leser sollte meiner Ansicht nach das Vorgängerbuch kennen.


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