Bücher mit dem Tag "transplantation"
45 Bücher
- Neal Shusterman
Vollendet – Die Flucht
(748)Aktuelle Rezension von: Roman-TippsMit Neal Shustermans dystopischen Scythe-Trilogie konnte er mich so begeistern, dass ich noch mehr Bücher von ihm lesen wollte. Somit war ich schon ganz gespannt auf den Auftaktband „Vollendet – Die Flucht“ aus der 4 Bände umfassenden Vollendet-Reihe von Neal Shusterman.
Die Vollendet-Reihe spielt in einem zukünftigen USA, in welchem Jugendliche, die zu viel Ärger machen, „umgewandelt“ werden können. Das bedeutet, dass ihr gesamter Körper sofort zur Organspende freigegeben wird. Es wird behauptet, dass die Teile des Körpers weiterleben, also dass man selber weiterlebt, nur in einer anderen Form. Ob ein Jugendlicher umgewandelt werden darf, wird von den Eltern bzw. den Erziehungsberechtigten entschieden. Und diese Entscheidung kann nicht rückgängig gemacht werden. Jugendliche, die sich dagegen wären und fliehen, werden gejagt, bis zur Festnahme.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass dieses Thema so richtig…unter die Haut geht, sodass mir ganz anders wurde. Fassungslos, aufgrund dieser Schrecken. Nochmal mehr, wenn man erfährt, wie die Umwandlung passiert. Die Ungerechtigkeit, dass man über ein Leben so bestimmen kann. Dass einem so etwas angetan wird. Dass man nichts dagegen tun kann. Dass es kaum welche gibt, die dagegen angehen. Die Art und Weise, wie dieses System durchgeführt wird. Und das alles erinnert mich an die grausame Ausbeutung von Tieren in unserer Welt – nur dass es in der Geschichte Jugendliche sind, die so etwas durchmachen müssen.
Die Handlung wird aus der Sicht von mehreren Charakteren in der personalen Erzählweise erzählt, hauptsächlich jedoch von Risa, Connor und Lev, die sich auf eine ziemlich krasse Weise begegnen, nämlich inmitten einer halsbrecherischen Verfolgungsjagd auf einer Straße. Alle drei sind Wandler, also Jugendliche, die umgewandelt werden sollen. Während sie auf der Flucht sind, gibt es so einige gefährliche, schaurige und überraschende Momente und Wendungen. Und ganz besonders Levs Entwicklung auf dieser Flucht ist unglaublich.
Neal Shustermans Schreibstil ist flüssig und locker zu lesen. Die Handlung ist spannend, nur hin und wieder ein bisschen langatmig. Aber größtenteils überwiegen Momente voller heftiger und actionreicher Wendungen und Szenen, Herzklopfen und Fragen, wie es nun wohl weitergeht. Auch die Charaktere werden nach und nach tiefgründiger und haben mir gefallen. Connor, der langsam zu einer Legende wird. Risa, mit ihrer Hoffnung und dem kühlen Kopf. Lev, der Gefahren eingeht, um seine Pläne durchzusetzen. Auch das Ende fand ich passend mit dem krassen Showdown. Doch es ist noch lange nicht vorbei. Die Vollendet-Reihe werde ich definitiv weiterlesen!
Fazit:
Eine spannende Dystopie mit einer erschreckenden und albtraumhaften Zukunftsvision. Das Thema geht so richtig unter die Haut und hat mich fassungslos machen können. Die Idee ist spannend umgesetzt und die Charaktere entwickeln sich mit der Zeit. Ich bin neugierig, wie alles letztendlich enden wird und werde die Vollendet-Reihe weiterlesen.
- Neal Shusterman
Vollendet – Der Aufstand
(344)Aktuelle Rezension von: VinnyZu Beginn des Buches wurden nochmal alle Begriffe erklärt, die in Band 1 aufgetaucht sind. Das fand ich sehr gut. 😊
In diesem Buch lernen wir zwei neue Wandler kennen. Zu einem Miracolina, ein Zehntopfer, das für mich persönlich noch schlimmer im Verhalten war, als Lev in Band 1. Als zweites taucht Starkey auf, ein gestorchtes Kund. Starkes empfand ich von Anfang an als unangenehme und machthungrige Person. Der Eindruck hat sich für mich im Laufe der Geschichte nicht verändert.
Zu guter Letzt, lernen wir Cam kennen. Cam ist ein sogenannter „Verbundsmensch“. Er wurde komplett aus Transplantaten erschaffen. Er besteht nur aus den Besten der Besten.
Einerseits finde ich diese Vorstellung interessant, aber auf der anderen Seite gruselig. Trotzdem war es für mich faszinierend, wie Cam sich selbst kennen lernt.
Im Buch treffen wir auch alte Bekannte wieder. Connor und Risa kümmern sich auf dem Friedhof um die geflüchteten Wandler.
Durch die Explosion im Erntecamp (in Band 1), hat Connor sein Arm verloren. Er erhielt aber ein Transplantat, das ausgerechnet der Arm seines Erzfeindes (Roland) war. Connor hat Angst, dass er mit dem Arm Risa verletzen könnte.
Auch Lev treffen wir wieder und erfahren, wie es ihm seit seiner Verhaftung ergangen ist.
Risa lernt im Laufe der Geschichte Cam kennen und sie befindet sich nicht mehr auf dem Friedhof. Das ist für Connor keine schöne Situation, insbesondere da er immer mit der Angst lebt, dass der Friedhof hochgenommen werden könnte.
Nelson, der damalige JuPo, der von Connor im Band 1 betäubt wurden ist, taucht nun auch wieder auf. Diesmal ist er aber als Teilepirat unterwegs und will Connor finden.
Im letzten Teil des Buches wurde es nochmal richtig spannend und das Ende war eine Überraschung. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.
- Brittainy C. Cherry
Gegen den bittersten Sturm
(328)Aktuelle Rezension von: RicardahnsAuch in der Compass Reihe schafft die Autorin wieder einer herzzerreißende Stimmung. Die Beziehung ist geprägt von Höhen und Tiefen, sodass man immer weiterlesen möchte!
Die Geschichte von Connor und Aaliyah ist mitfühlend. Aaliyah findet auch zu sich selbst, was ein zusätzlicher Pluspunkt für die Geschichte für mich hat.
- Dani Atkins
Der Klang deines Lächelns
(171)Aktuelle Rezension von: Ramona_DanielaHeute stelle ich dir "Der Klang deines Lächelns" von Dani Atkins vor.
Zum Inhalt:
Ally und Charlotte haben sich seit 7 Jahren nicht gesehen. Ausgerechnet auf der Intensiv-Station eines Krankenhauses treffen die beiden wieder aufeinander. Ally bangt um das Leben ihres Mannes Joe, der einen Jungen aus einem zugefrorenen See vor dem sicheren Tod rettete, und nun im Koma liegt. Charlotte hingegen betet für ihren Verlobten David, dessen Herz nach einer Vireninfektion schwer geschädigt ist. Während beide Frauen auf ein Wunder hoffen, prasseln Erinnerungen auf sie ein – an ihre gemeinsame Studentenzeit, an Partys, an endlose Sommernächte. Aber auch an Verrat, an Untreue und daran, dass sie beide David geliebt haben.
In der dunkelsten Stunde der Nacht müssen Ally und Charlotte eine folgenschwere Entscheidung treffen. Werden Sie mit der Vergangenheit Frieden schließen können? Von dieser Frage hängt am Ende alles ab - sogar das Leben von Joe und David.Meine Meinung:
Dies ist mein zweites Buch der Autorin. Ich habe es als Hörbuch gehört und es hat mich emotional ziemlich an den Rand der Verzweiflung gebracht. Dennoch wird man nicht hoffnungslos zurückgelassen. Der Schreibstil ist angenehm, berührend und emotional. Man erlebt am Anfang der Geschichte zwei dramatische Ereignisse. Durch diese war ich sofort gefesselt und konnte kaum aufhören. Das Ganze wird auf zwei Zeitebenen vorgestellt. Man erlebt sowohl die Gegenwart der Beteiligten, als auch was es mit gewissen Vorkommnissen auf sich hat. In die Vergangenheitsebene musste ich erst einmal hinein finden. Am Schluss ergibt es ein großes Ganzes und ich saß mit Tränen in den Augen davor und konnte kaum glauben, wie sehr es mich berührt hat.
Fazit: Definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin. Für Leser, die es emotional und auch dramatisch mögen eine Empfehlung!
- Jessi Kirby
Mein Herz wird dich finden
(515)Aktuelle Rezension von: Mia04Als ich "Mein Herz wird dich finden" von Jessi Kirby las, war ich etwa 14 Jahre alt und es war eines meiner ersten Young-Adult-Bücher. Ich erinnere mich noch gut dran, wie mich die emotionale Tiefe der Geschichte berührt hat. Die Art und Weise, wie Mia mit ihrer Trauer umgeht und wie sie Noah trifft, hat mich damals wirklich bewegt. Die Geschichte ist voller Emotionen – von Schmerz über Verzweiflung bis hin zu Hoffnung und Liebe. Besonders gefallen hat mir, wie Jessi Kirby das komplexe Thema der Organspende einfühlsam und authentisch darstellt.
Mia ist eine authentische Protagonistin, deren innere Kämpfe und Schuldgefühle ich gut nachvollziehen konnte. Noah hingegen bringt eine positive Energie in die Geschichte, die Mia hilft, wieder ins Leben zurückzukehren. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich langsam und realistisch, was ich sehr gelungen fand.
Dieses Buch hat mir gezeigt, wie herzzereißend und emotional Young Adult Geschichten sein können. Die Zitate am Anfang jedes Kapitels waren inspirierend und haben die Handlung noch stärker betont.
Selbst heute noch denke ich gerne an diese Geschichte zurück und erinnere mich an die Gefühle, die sie in mir ausgelöst hat.
- Kira Gembri
Ein Teil von uns
(194)Aktuelle Rezension von: Bethany_beMir hat das Buch sehr gefallen, vor allem Nias Entwicklung und die Szenen in Australien. Meine Lieblingsszene ist die des Regenschauers... Durch den Schreibstil konnte ich mir nicht nur die Natur, sondern auch die beiden sehr gut und lebhaft vorstellen.
Ich empfinde die Geschichte als aufmunternd, starkmachend und generell als motivierend. Dass Aaron etwas erleben will und auch Nia bereit für ein Abenteuer wird, zeigt, wie wichtig es ist, das zu machen, was einen glücklich macht und nicht, was erwartet wird.
Auch die Thematik des Nierenversagens von Aaron wurde ziemlich gut und sensibel behandelt. Dass man ernste Themen mit etwas Witz und Romantik in einem Roman verbindet, sorgt dafür, dass sich die Thematik einprägt. Das hat sie bei mir, sodass das Buch sensibilisiert und aufklärt.
- Guillaume Musso
Vielleicht morgen
(580)Aktuelle Rezension von: Melanie_LudwigInhalt
Seine Philosophielesungen sind stets überfüllt, als Harvard-Professor hat er es geschafft – eigentlich müsste Matthew Shapiro glücklich sein. Er ist es aber nicht. Jedenfalls nicht mehr, seit der Tod seiner Frau ihn und ihren gemeinsame Tochter einsam zurückließ. Auch die junge Sommelière Emma Lovenstein hat sich mit ihrer Anstellung im Sterne-Restaurant »Imperator« beruflich ihren Traum erfüllt. Doch der Erfolg konnte sie nicht vor der tiefen Krise bewahren, die die Trennung von ihrem Liebhaber François in ihr auslöste. Zu tief sitzt der Schmerz über seine Entscheidung, nach Jahren des Hinhaltens doch bei seiner Frau und den Kindern zu bleiben. Seitdem ist das Lächeln aus Emmas Leben verschwunden. Bis zu dem Tag, als Matthew auf einem Flohmarkt etwas kauft, das ihr Leben für immer verändern wird: Einen gebrauchten Laptop mit der Signatur »Emma L.«
Ein Buch das mich gut unterhalten hat. Es war interessant sowohl Emma als auch Matthew kennenzulernen. Es hat viele Themen gestriffen z.b Ängste, Depressionen und liebe. Von mir gibt es eine klare Weiterempfehlung.
- Neal Shusterman
Vollendet - Die Wahrheit
(95)Aktuelle Rezension von: CalipaEigene Meinung
Vor zwei Jahren habe ich diese Reihe von Neal Shusterman angefangen. Nun, 2025, habe ich die Reihe beendet und darauf war ich nicht vorbereitet…
Ohne Umschweife starte ich eigentlich direkt wieder in die Geschichte.
Und ohne es zu merken, entfaltet der Abschlussband eine solche Sogwirkung, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Schlag auf Schlag passiert etwas Neues, und wieder müssen nicht nur Connor und Risa eine Umwandlung fürchten, sondern auch Lev, Starkey – oder sogar Cam. Wie gewohnt lese ich abwechselnd aus den Perspektiven der Hauptcharaktere, und natürlich lässt es sich Neal Shusterman nicht nehmen, auch wieder Einblicke in die „allgemeine Welt“ zu geben. Ich bekomme also mit, wie sich die Gedanken und Einstellungen der „normalen“ Bevölkerung verändern – oder eben nicht.
„Vollendet – Die Wahrheit“ ist für mich ein absoluter Page-Turner, der nicht nur einmal ethische Fragen aufwirft, sondern tief unter die Haut geht. Vielleicht wisst ihr ja schon, wie sehr ich Shustermans Dystopien liebe – und das hat sich auch hier wieder bestätigt. Seine Charaktere sind nie nur gut oder böse. Sie sind widersprüchlich, vielschichtig und realistisch. Er erschafft eine Welt, die erschreckend real sein könnte – und genau das macht es so intensiv. Ich war mehr als einmal den Tränen nahe und dachte zwischendurch wirklich: Dieses Buch hat alles – außer ein Happy End.
Die Charaktere entwickeln sich glaubhaft weiter. Aus flüchtenden Jugendlichen werden – wenn auch gezwungenermaßen – junge Erwachsene. Weniger politisch als der Vorgänger, zielt der letzte Band wieder mehr auf Ethik, Gewissen und Emotionen ab.
Jugendliche, die um ihren Platz in der Welt kämpfen – und ums Überleben. Kinder, die aus Glaubensgründen von ihren Familien als „Zehntopfer“ verabschiedet werden. Eine Rebellion, die versucht, das Umdenken der Menschheit zu bewirken. Doch der Weg dorthin ist hart – wenn nicht sogar unmöglich.
Die Figuren, die ich auf diesem Weg begleiten durfte, waren allesamt besonders. Vor allem die Jugendlichen wurden mit so viel Authentizität gezeichnet und weiterentwickelt, dass es mir unglaublich schwerfiel, das Buch am Ende zuzuschlagen. Eine Reihe, die ich wirklich nur wärmstens empfehlen kann!
Mein abschließendes Fazit
Neal Shusterman schafft es auch im finalen Band seiner Dystopie-Reihe, eine mitreißende und erschütternd realistische Welt zu zeichnen. Ich bin durch die Seiten geflogen!
Die erschreckend vorstellbare Realität, die er hier aufzeigt, bleibt lange im Kopf. Wieder begleite ich Connor, Risa, Lev und Cam – und bekomme gleichzeitig viele Perspektiven aus der Welt und anderen Jugendlichen mit. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Wenn du Dystopien liebst, kann ich dir eigentlich jedes Buch von Neal Shusterman ans Herz legen – besonders diese Reihe.
Wenn dich weitere Rezensionen von mir interessieren, oder allgemeiner Büchertalk, besuche mich doch gern auf meinem Blogg :)
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- Lily Oliver
Die Tage, die ich dir verspreche
(260)Aktuelle Rezension von: Frenx51Gwen hat ein Herz von einer anderen Person erhalten und wie alle behaupten, sollte sie doch nun glücklich sein, da alles wieder gut wird. Doch sie empfindet keine Lebensfreude, sondern Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Ihr kommt eine Idee und sie bietet ihr neues Herz in einem Internetforum an. Noah, der Moderator in diesem Forum ist, geht zum Schein darauf ein. Doch als Gwen vor ihm steht, merkt er, wie verzweifelt sie wirklich ist.
Ein kaputtes Herz zu haben und auf eine Herztransplantation warten zu müssen, ist wahrscheinlich ein schreckliches Gefühl. Wenn man dann die Möglichkeit hat ein neues zu bekommen, muss man wohl unglaublich glücklich sein. Doch Gwens Gefühle sind anders, sie fühlt sich mit dem neuen Herz nicht wohl und hat Schuldgefühle gegenüber der Person, die dafür gestorben ist. Sie hat nicht das Gefühl, dass sie glücklich werden kann und sucht verzweifelt nach einer Person, die ihr neues Herz haben will.
Die beiden Charaktere Gwen und Noah fand ich sehr authentisch und sympathisch. Gwen wirkte für mich am Anfang sehr kalt und depressiv, ich konnte nicht nachvollziehen, warum sie sich so sehr sträubt. Erst im Laufe des Buchs konnte ich Gwen und ihre Sichtweise besser verstehen, denn ich glaube für diejenigen, die sich damit noch nicht beschäftigen mussten ist es schwer nachzuvollziehen. In manchen Situationen musste ich mir auch in Erinnerung rufen, dass Gwen depressiv sind und sich darum jetzt vielleicht so verhält. Noah hingegen ist eigentlich sehr liebenswert und will nur das Beste für Gwen.
Die Perspektiven wechseln sich immer zwischen Gwen und Noah ab und werden zusätzlich durch frühere Nachrichten aus dem Forum unterstützt. Der Perspektivenwechsel ist an einigen Stellen etwas anstrengender zu lesen, da er an einigen Stellen abschweifend ist und Gwen und Noah sich immer wieder auch missverstehen. Auch die Liebesgeschichte der Beiden hat mir an einigen Stellen zu viel Raum eingenommen. Emotional konnte mich die Geschichte an einigen Stellen packen, jedoch nicht komplett.
Eine besondere Liebesgeschichte, die vor vielen Hürden steht.
- Irmgard Kramer
Am Ende der Welt traf ich Noah
(127)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeMarlene fühlt sich von ihren Eltern eingeengt und bevormundet. Sie „bricht aus“ indem sie einen fremden roten Koffer als ihren eigenen ausgibt und damit eine fremde Identität annimmt. In einer abgelegenen und abgeschotteten Villa trifft sie auf den blinden Noah, dem ihr Alter Ego das Schwimmen beibringen soll. Schon bald bemerkt sie, dass die Nonne, der Jäger und der Koch, die ihre einzigen Mitbewohner auf dem Anwesen sind, ein Geheimnis verbergen…
Ich konnte leider von Anfang an keine Sympathie für die Ich-Erzählerin und Protagonistin aufbringen. Marlenes Bericht liest sich irgendwie langweilig und -atmig. Daher hätte ich das Buch spätestens nach 100 gelesenen Seiten abgebrochen. Doch die Geschichte war spannend und ich wollte unbedingt wissen, was hinter den Verwirrungen und dem seltsamen Verhalten der Personen steckt. Die Handlung wurde zum Ende hin so verworren, dass ich nur noch den Kopf schütteln wollte, bevor sich alles aufklärte.
Insgesamt ist die Geschichte gar nicht schlecht, nur fand ich den Erzählstil schrecklich anstrengend. Und ich ärgerte mich, dass nicht zumindest in den ersten Kapiteln gesagt wird, wie alt Marlene ist. Dass Noah „in ihrem Alter“ und sie „nicht mehr dreizehn“ ist, half dabei so gar nicht. Spoiler: Sie ist 17.
- Neal Shusterman
Vollendet - Die Rache
(183)Aktuelle Rezension von: CalipaEigene Meinung
Nach langer Pause in dieser Reihe hat meine SuB Ziehung wieder zurückgeführt zu Neal Shustermans dystopischen Reihe “Vollendet”. Diesmal geht es im dritten Band weiter und ich war gespannt wie ein Flitzbogen…
Wie bereits gewohnt bei Neal Shusterman Büchern, fiel mir auch hier der Wiedereinstieg sehr leicht. Ich hatte sofort wieder jegliche Charaktere im Kopf, wusste, wo die Geschichte zuletzt geendet hatte, und war im Bilde. Auch wenn hier diesmal auf ein Glossar (leider) verzichtet wurde. Weiterhin lese ich aus der Erzähl-Perspektive der verschiedenen Charaktere, von denen es wieder sehr viel gibt.
In diesem Band geht es weitaus ruhiger zu, als in seinen Vorgängern. Die Geschichte geht natürlich weiter, wenn auch etwas langatmig. Die verschiedenen Charaktere wie Connor, Risa oder auch Lev, sind nicht nur auf der Suche nach Lösung, sondern auch auf der Suche nach ihren Teammitgliedern. Schnell werden auch hier wieder Freunde zu Feinden und manche Feinde entpuppen sich als helfende Hand. Es geht viel über die Gedanken der verschiedenen Charaktere, mehr um den Hintergrund der “Umwandlungs” Reform und bei manchen Seelen geht es auch um Rache. Hier und da kommt es zu ein paar langwierigen Erläuterungen und ich für meinen Teil hatte das Gefühl nicht vorwärtszukommen. Keine Sorge, diese Abschnitte sind nicht lang, aber immer Mal wieder eingestreut.
Die Charaktere sind weiterhin einfach genial ausgearbeitet bei Shusterman. Neben den Protagonisten Risa, Connor, Lev, lese ich auch aus den Sichten der fast genauso wichtigen Nebencharaktere. Bekomme auch hier wieder Eindrücke in verschiedene Szenerien. Es gibt ein Kapitel wo es um einen Verkäufer geht, dessen Sicht auf die dort regierende Politik auch durchaus wichtig ist. So bekommt die komplette Reihe einfach noch mehr Tiefe. Auch werden hier einige Entscheidungen getroffen, von denen ich nur hoffen kann, dass sie für die Charaktere im besten Fall positiv enden.
Mein abschließendes Fazit
Bisher muss ich gestehen ist “Vollendet – die Rache” der schwächste Teil der vierteiligen Reihe. Es gibt sehr viele Hintergrundinformationen, viele interessante Blickwinkel der Charaktere und wie und warum sie ihre Entscheidungen treffen. Allerdings gibt es auch immer wieder Passagen, an dem das Buch etwas stillsteht. Es wirkt hier und da ein wenig langatmig, was aber nicht das ganze Buch betrifft. Wieder hatte ich hier tolle und wissenswerte Gedanken der Charaktere mitbekommen und der allgemeinen Bevölkerung. Es bleibt auf jeden Fall spannend und auch wenn der Dritte Band nicht so sehr mitreißen konnte, bin ich gespannt auf das Finale!
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- Sonja Roos
Für immer und ein Vierteljahr
(25)Aktuelle Rezension von: leseHuhnFür immer und ein Vierteljahr
von Sonja Roos, erschienen im Acabus Verlag im Februar 2019, eBook 352 Seiten
Klappentext
Marc Karmann will nur eins: Sein verkorkstes Leben in den Griff kriegen. Dazu gehört auch, endlich einen Schlussstrich unter seine Ehe mit der reichen, schönen, aber unnahbaren Jana zu ziehen. Die beiden haben sich nichts mehr zu sagen und auch an Sohn Julius kommt Marc nicht mehr heran. Jana willigt in eine Scheidung ein, jedoch nur unter einer Bedingung: Marc soll für ein Vierteljahr zu ihr zurückkehren, sich um den renitenten Teenager kümmern und - sie auf Händen tragen. Und zwar wörtlich, denn Jana verlangt, dass Marc sie morgens und abends die Treppe herunter- beziehungsweise hochträgt. Bald findet Marc heraus, dass seine Frau gute Gründe für dieses merkwürdige Arrangement hat. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, den Jana bereits aufgegeben zu haben scheint und bei dem Marc einmal mehr Gefahr läuft, alles zu verlieren, was ihm am Herzen liegt.
Meine Meinung
Marc, Jana und auch Julius sind die nette und reiche Familie. Kaufen können sie sich alles, nur ihre Gefühle benötigen eine Generalüberholung. Marc hat sich in eine Jüngere verguckt, seine Noch-Ehefrau Jana toleriert es und der Filius Julius hat nur noch Hassgefühle für seinen Vater. Doch kann Marc das in einem Vierteljahr wieder gerade biegen und warum nur diese kurze Zeitspanne?
Schnell wird dem Leser klar, das Marc und seine Noch-Freundin Lydia kurz vor dem Ende ihrer Beziehung stehen. Aber die ansteigenden Gefühle von Jana Marc gegenüber werfen doch einige Fragen auf. Marc findet dann doch relativ zügig einen Weg zu seinem Sohn und das hat leider damit zu tun, dass er sich freikauft. Die Noch-Ehe von Marc und Jana mit all ihren Höhen und Tiefen hat mir sehr gut gefallen. Das Annähern und wieder von sich wegstoßen werden sehr bildlich und gefühlvoll beschrieben. Doch zum Schluss fand ich es persönlich unpassend, auch wenn es in Wirklichkeit bestimmt 100-mal und mehr so passiert. Grundsätzlich stehe ich dem Thema Organspende positiv gegenüber, nur wenn sich dann Menschen ihr Leben erkaufen, werde ich wütend. Ich hätte mich über ein kitschiges und liebevolles Happy End mehr gefreut.
Fazit
Sonja Roos hat einen angenehmen Schreibstil, ihre Figuren sind authentisch und die Story zu meinem Leidwesen auch. Dennoch haben mir Marc, Jana und Julius sehr gut gefallen. Ihre Entwicklung hat auch den ein oder anderen Lacher beschert. Von mir gibt es 4 🐥🐥🐥🐥 - Jennifer Wiley
In jedem Atemzug nur Du
(107)Aktuelle Rezension von: Eva_GHazel hat den Schritt gewagt und sich an einer Uni weit entfernt von ihren Eltern beworben und hat sogar den begehrten Stipendiumsplatz bei Red ergattern können. Doch für Hazel ist der Neustart an der Lullaby University viel mehr als nur eine räumliche Trennung von ihrer Familie, denn hier kennt sie niemand als die, an Mukoviszidose erkrankte Hazel, sondern sie wird als das gesehen, was sie ist - eine junge, lebensbejahende und immer positive Frau. Allerdings hat ein anderer Beweggrund zu der Bewerbung an der LUB geführt. Denn im Halbschlaf nach ihrer Lungentransplantation vor zwei Jahren hat sie zwei Angestellte der Klinik belauscht, die etwas angedeutet haben über die Spenderin der Lunge. Seither denkt Hazel immer wieder darüber nach und konnte einen tödlichen Autounfall von drei Studentinnen der LUB nicht vergessen. Nun möchte sie vor Ort darüber nachforschen. Schon bei ihrer Ankunft lernt sie neben ihren Mitbewohnern auch Lewis kennen, der ihr schon bald nicht mehr aus dem Kopf geht, was eindeutig auf Beidseitigkeit beruht. Nur ihm kann sie ihr größtes Geheimnis anvertrauen und findet in ihm nicht nur einen Ruhepol, sondern auch die Liebe.
Jennifer Wiley hat in diesem New-Adult-Roman neben der wunderbaren Athmosphäre des Modoc National Forest in Kalifornien, auch das realistische Leben an einer Uni eingefangen, die sich ganz dem Schutz der Umwelt verschrieben hat eingefangen. Hazel ist eine so mutige, junge Frau, die den Lesern des Buches einfach ans Herz wachsen muss. Denn trotz ihrer Erkrankung liebt sie ihr Leben und genießt es, soweit es ihr möglich ist. Umso mehr erfreut es die Leser auch, als sie Lewis kennen- und lieben lernt, denn er ist einfühlsam und überzeugt durch seine zurückhaltende Art.
Dieses Buch hat mich heute den Tag über begleitet und ich habe in jeder freien Sekunde darin gelesen. Denn neben der wunderschönen, berührenden Handlung, hat mich auch der Erzählstil der Autorin überzeugt und ich war durchgehend gefesselt. Sehr gelungen finde ich auch, dass neben der Suche nach der Spenderin, dem Leben als Studentin auch eine zarte, sehr bewegende Liebesgeschichte eine große Rolle spielt und so die Mischung aus Romantik und Spannung perfekt ist.
- Christine Brand
Blind
(209)Aktuelle Rezension von: sbalunziaDie kurzen Kapitel haben mir besonders gut gefallen – gefährlich für mich als „Nur-noch-ein-Kapitel“-Leserin.
Die Grundidee der Geschichte fand ich grossartig. Die App und das Restaurant, in dem Nathaniel arbeitet, mögen auf den ersten Blick absurd wirken, doch gerade das macht ihren Reiz aus – denn solche Konzepte existieren tatsächlich.
Mit den Charakteren konnte ich persönlich nicht direkt warm werden; sie wirkten auf mich nicht durchweg sympathisch. Trotzdem habe ich die Vielfalt innerhalb der Figurenkonstellation sehr geschätzt. Sie brachte interessante Dynamiken ins Spiel – Missverständnisse und unterschiedliche Herangehensweisen an ein und dasselbe Problem.
Die Handlung hat mich schnell gepackt. Besonders gefallen hat mir, dass ich lange Zeit keine Ahnung hatte, wer tatsächlich hinter allem steckt. Die verschiedenen Schicksale und scheinbar voneinander unabhängigen Ereignisse wurden am Ende schlüssig miteinander verknüpft. Nur die Art und Weise, was mit Carole geschehen ist, erschien mir etwas konstruiert und wirkte nicht ganz organisch.
Insgesamt hat mich das Buch aber gut unterhalten, und ich bin mir sicher, dass ich auch weitere Bände der Reihe lesen werde.
- Janette John
Per Deadline Mord
(16)Aktuelle Rezension von: TrikerinCover:Das passt zum Buchtitel.Die Spritze im Vordergrund sagt schon aus,dass es etwas mit Medizin zu tun hat
Zum Inhalt:Heidelberg:2001 stirbt eine junge Mutter weil sie kein Spenderherz bekommen konnte. Sie hinterläßt einen Ehemann und 2 kleine Kinder.Konstanz 14 Jahre später:Eine junge bildschöne Frau stürzt vom Münster.War es Selbstmord? Oder würde sie gestossen?Die Polizistin Nadine Andres und ihre Kollegen ermitteln in dem Fall.2 ähnlich gelagerte Fälle kommen zutage.Die Frauen sind bildschön und rothaarig.Die Fälle sehen zwar unterschiedlich aus aber die Ermittler suchen Verbindungen.Bei den Recherchen stoßen sie auf die Firma ELA Transplant.Diese hat sich das Ziel gesetzt ,Menschen die auf ein Spenderorgan angewiesen sind schneller zu versorgen.Daraufhin wird Nadine Andres verfolgt und überfallen.Der Täter droht ihr.Sie soll mit den Ermittlungen aufhören.Dem Team wird schnell klar,dass sie in ein Wespennest gestochen haben.Sie sind Organhandel auf der Spur.Organisiertes Verbrechen im großen Stil.Das Team ackert sich durch ein Labyrint aus Lügen und Betrug.Sie kommen in sehr gefährliche Situationen.
Mein Eindruck:
Ein aufwühlendes Buch.Man wird nachdenklich.Hoffen wir daß solch eine kriminelle Energie keine Chance hat.Es ist flüssig und gut geschrieben.Sehr gut recherchiert.Aber für einen Thriller hätte ich mir mehr Spannung gewünscht.Für mich war es ein sehr guter Krimi.Langeweile kommt nicht auf.Mir hat es aber sehr gut gefallen.Es ist lesenswert.Dafür 4 Sterne
- Kim Nina Ocker
Everything I Ever Needed
(126)Aktuelle Rezension von: Amy_ThyndalWer Band 1 der Dilogie kennt, weiß, dass Dexter keine einfache Vergangenheit hat. In Everything I ever needed wagt er einen Neustart und trifft dabei ausgerechnet auf Ava, die in ihrem Leben wirklich keine Aufregung gebrauchen kann. Doch von Anfang an fliegen zwischen den beiden die Fetzen... oder Funken?
Für mich war Everything I ever needed ein echtes Wohlfühlbuch. Einerseits voller tiefer Emotionen, die mich berührt haben, andererseits getragen von einer wunderschönen Liebesgeschichte, die ich so noch nicht gelesen habe. Gerade die Vergangenheit von Dexter und Ava machen das Buch umso tiefgehender.
- Dani Atkins
Bis zum Mond und zurück: Roman | Ganz großes Gefühlskino von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Dani Atkins
(5)Aktuelle Rezension von: Sabine1979Alex verliert seine Frau bei einem Autounfall und ohne es zu wissen, hatte sie sich entschlossen, Organspenderin zu sein.
Ich selbst habe vor 8 Jahren eine Lunge transplantier bekommen und es war für mich noch spannender, als für Nicht Transplantierte.
Ich kann Alex verstehen, dass er die Empfänger kennenlernen wollte, auch ich würde gerne die Familie meiner Spenderin kennenlernen. Es ist aber in D. absolut verboten. Ich fand es auch schön, wie sich die Empfänger verstanden haben und ich mochte auch sehr den kleinen Jungen von Alex.
- Sharon Bolton
Im Visier des Mörders
(47)Aktuelle Rezension von: Reeda_BookIch fand das Buch super spannend und würde es empfehlen.
- Martina Gercke
Dein Herz in mir
(38)Aktuelle Rezension von: RedroseIch bin inzwischen Fan der Autorin geworden und mit „Dein Herz in mir“ zeigt Martina Gercke noch eine neue Seite, die ich aus den bisher gelesenen Romanen nicht kannte.
Piper und Daisy Moore sind eineiige Zwillinge und auch wenn man sie äußerlich kaum voneinander unterscheiden kann, sind sie charakterlich doch sehr unterschiedlich. Piper ist sehr sportlich und möchte alles ausprobieren, während Daisy eher der Gemütlichkeit den Vorrang gibt. Immerhin ist ihr Job als Köchin in einem Gourmetrestaurant stressig genug.
Die Autorin kann nicht verbergen, dass sie selbst gerne kocht und bei den Beschreibungen der Menüs ist mir wieder einmal das Wasser im Mund zusammengelaufen.
„Als Vorspeise gab es Garnelen auf einem Salatbett mit Granatapfelkernen und einer Manga-Balsamico-Soße dazu. Als Hauptgang standen ein saftiges Filetsteak mit Erdbeer-Barbecue-Soße, karamellisierten Zwiebeln und Süßkartoffelchips auf der Karte, zum Dessert hatte sie einen Pistazien-Cheesecake mit Himbeer-Limetten-Soße, Datteln und Cashewnüssen im Glas vorbereitet.“ Lecker!
Zusammen mit ihren Freunden verbringen Piper und Daisy einen letzten Sommer in Martha´s Vineyard, bevor sie ihre beruflichen Wege auseinanderführen.
Durch einen schrecklichen Unfall werden die Zukunftspläne der Zwillinge jäh zerstört. Und dann taucht Luke Redmond auf, der reiche Schnösel, der immer am Limit lebt und den sein Körper gezwungen hat, seine Lebensweise zu überdenken.
Daisy und Luke verbringen einige Tage zusammen auf Martha´s Vineyard und ich wäre sehr gerne an Daisys Stelle gewesen 😉
Gemeinsam haben Sie das Glück, Wale zu beobachten und ich schmelze dahin. „Das Meer leuchtete tiefblau und glitzerte, als ob der Sternenhimmel hineingefallen wäre. Im Hintergrund lag Martha´s Vineyard, dessen schroffe Felsen mit Sand und Dünengras überzogen waren. Es war einfach unglaublich.“
Martina Gercke ist die Meisterin der romantischen Liebesromane und ich habe mich sehr gerne in die Geschichte einsaugen und von ihr verzaubern lassen.
5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung!
- Natalie Regier
Der Klang deines Herzens
(11)Aktuelle Rezension von: NicolerubiBen und Lou, ihre Geschichte ist emotional, berührend, traurig und hoffnungsvoll!
Trauer und Lebensfreude sind dicht beieinander.
Gefühle, die verwirren und Zweifel hervorrufen.
"Es hört sich anders an, Ben."
Levi hat mir oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, so süss!
"Es war nicht geplant, dass ihr um die Wette schnarcht?" ;-)
Wunderbare Charaktere und ein locker leichter Schreibstil.
Ein purer Lesegenuß!
Sehr empfehlenswert! ❤ - Emma Scott
Tausend Augenblicke: All-In-Duett 1
(42)Aktuelle Rezension von: xx_yyInhalt
Kasey ist Gitarristin der aufsteigenden Band "Rapid Confession". Nach jedem Konzert ertränkt sie ihre Dämonen in Alkohol und steigt mit irgendeinem Typen ins Bett. Jonah ist Glaskünstler und arbeitet abends als Fahrer einer Limousine in Las Vegas. Hierbei lernt er Kasey kennen, als er sie nach einem ihrer Konzerte völlig betrunken nach Hause fahren soll. Sofort hat er das Bedürfnis, sie zu beschützen. Gleichzeitig weiß er, dass er sie auf Abstand halten muss. Seit seiner Herzkrankheit lässt er niemanden an sich heran, um sie nicht mit dieser zu belasten. Doch Kasey bekommt er nicht aus seinem Kopf.
Meinung
Wenn man am Anfang einmal darüber hinwegsieht, wie schnell und überstürzt alles passiert und praktisch von niemanden hinterfragt wird, ist die Kennenlerngeschichte der beiden Protagonisten ganz süß. Auch später im Buch passiert vieles immer noch überstürzt und alles wird übertrieben dramatisiert. Mittendrin gibt es einen Teil über mehrere Kapitel, in denen außer Sex leider wirklich gar nichts passiert. Da ich auch diese nur wenig ansprechend fand, wurde die vorher vielleicht schöne Stimmung des Buchs stark gestört. Die Stimme der LeserInnen waren leider auch nicht ganz nach meinem Geschmack.
Ich glaube, hätte ich die Geschichte gehört/gelesen, als ich jünger war, hätte ich sie geliebt. Aber heute ist sie leider nicht mehr ganz das, was ich in einem Buch lesen möchte.- Einzelne Kateg
- Dinah Marte Golch
Die andere Tochter
(98)Aktuelle Rezension von: berrycokeAuf den Roman „Die andere Tochter“ von Dinah Marte Golch habe ich mich sehr gefreut,da mich bereits die Leseprobe sehr gefesselt hat.
Ich finde das Thema Organspende äußerst spannend und der Plot des Romans,dass die Organempfängerin Kontakt zu der Familie der verstorbenen Spenderin aufnimmt,ist sehr ungewöhnlich und hat mich in seinen Bann gezogen.
Leider wird mir die Story ab der Hälfte des Buches zu abstrus,die Spannung geht über weite Teile verloren.
Es werden sehr viele Themen aufgegriffen,wie eben eine Organtransplantation und die dadurch entstehende Belastung,vererbte Traumata,aber auch Kunstraub während des zweiten Weltkriegs,um nur einige wichtige davon zu nennen.
Hier wäre weniger Thematik vielleicht etwas mehr gewesen.
Die Charaktere sind gut gezeichnet,trotzdem bleibt mir die Protagonistin Toni fremd und ich kann ihre Handlungs-und Denkweisen kaum nachvollziehen.
Nichtsdestotrotz hat mich der Roman über weite Teile ganz gut unterhalten(gegen Ende nimmt die Story nochmal Fahrt auf) und ist definitiv gut geschrieben. - Rose Bloom
Wo mein Herz schlägt
(81)Aktuelle Rezension von: Lesepinguin22Mich hat das Cover sofort angesprochen, allerdings harmoniert es nicht ganz mit der Handlung. Dafür verspricht der Klappentext eine dramatische Lovestory, die meiner Meinung nach sehr gelungen ist. Es wird in der Ich-Form abwechselnd aus der Sicht von Grant und Claire erzählt. Ich konnte mich gut in beide hineinversetzen und bin dank des flüssigen Schreibstils der Autorin durch die Seiten geflogen. Das Erzähltempo ist angenehm und nicht zu langatmig. Und auch das Setting passt perfekt zur Geschichte.
Durch die bildhaften Szenen war ich mittendrin und habe die Zeit auf Lundy Island genossen. Bereits der Prolog startet rührend. Grants jüngerer Bruder William stirbt bei einem Unfall, nachdem sie seinen Geburtstag gefeiert haben. All der Schmerz ist deutlich spürbar. Ich war sofort emotional dabei. Jedoch habe ich mich gefragt, wo der Transporter mitten in der Nacht so überraschend herkam.
Die 25-jährige Claire Rooney ist ein liebevoller, hilfsbereiter Mensch. Zu Grant Collins Glück gehört sie zu der hartnäckigen Sorte. Sie führt ein unbeschwertes Leben und braucht nach einer Viruserkrankung ein neues Herz. Nach langem Bangen ist es so weit – Claire erhält eine zweite Chance. Jedoch ist sie nach der Transplantation hin- und hergerissen. Sie besucht die Familie des Spenders, um sich bei ihnen zu bedanken. Womit sie nicht gerechnet hat: Ein verbitterter Bruder, der die einzige Pension auf der Insel besitzt. Claire schafft es nicht, Grant die Wahrheit über ihren Besuch zu sagen, und beschließt, länger zu bleiben.
Sie wird von Scarlet und Maddy – die Frau und Tochter des Spenders – herzlich begrüßt und baut zu ihnen ein freundschaftliches Verhältnis auf. Allerdings kennt niemand Claires Geheimnis. Mit der Zeit schafft sie es, sich Grant anzunäheren. Aber er hat Angst davor, noch einen Menschen zu verlieren, und braucht lange, um ihr zu vertrauen. Zum Glück gelingt es Claire, seine Mauern zu durchbrechen und sich in sein Herz zu schleichen.
Grants Verletzbarkeit ist deutlich spürbar und absolut verständlich. Er trauert und ist einsam. Zudem lebt er zurückgezogen und hat finanziellen Probleme mit seiner Pension. Sein Leben besteht nur noch aus tristen Tagen, bis Claire seinen Alltag auf den Kopf stellt. Ich mochte den grummeligen Pensionsbesitzer auf Anhieb und habe mit ihm mitgefühlt. Er ist gut aussehend, aber mit seiner düsteren Art und Wortkargheit ein harter Brocken für Claire. Was passiert, wenn er erfährt, dass das Herz seines Bruders in ihrer Brust schlägt?
Die Autorin greift ein emotionales Thema auf und geht damit behutsam um. Sie zeigt die Trauer, den Schmerz und die Verbitterung sowie die Gedanken des Spendenempfängers. Damit hat sie mich sehr berührt.
Fazit
»Wo mein Herz schlägt« war für mich das erste Buch von Rose Bloom, aber es wird nicht das letzte bleiben. Die Geschichte war wunderschön, gespickt mit Gänsehautmomenten und ganz viel Liebe. Es gab unerwartete Wendungen und amüsante Stellen – perfekt für eine prickelnde Romanze. Ich kann den Roman für gemütliche Sommertage auf der Terrasse absolut empfehlen.
- Johanna Wasser
Glasherzmelodie
(29)Aktuelle Rezension von: Fabelhafte_BuecherweltDas Cover ist ein Traum und eigentlich habe ich das Buch fast allein deswegen gekauft. Die Farben, das Pärchen auf dem Dach und natürlich auch der Titel haben mich berührt.
Es kommen nur sehr wenige Charaktere vor, welche man aber genau deshalb sehr gut kennenlernen kann. Ich konnte mit Mila mitleiden, lernte ihre Ängste, ihre Probleme und ihre Gefühle kennen und begann die junge Frau zu lieben.
Obwohl Aki immer nur zwischendurch kurz auftaucht und man über ihn immer nur kurze Ausschnitte zu lesen bekommt, erfährt man sehr viel über sein Leben und seine teilweise schreckliche Vergangenheit.Immer wieder dachte ich mir, dass ich mir über den weiteren Verlauf der Geschichte sicher bin. Dass ich vielleicht eine Ahnung habe, wie das Buch enden könnte. Doch dann wurde ich überrascht. Mit diesen Wendungen und vor allem mit dem Ende! hätte ich niemals gerechnet. Der Autorin ist damit ein wirklich spannendes Buch gelungen, dass mich immer wieder überrascht hat. Auch hatte ich vor allem in der zweiten Hälfte des Buches immer wieder Tränen in den Augen. Die Geschichte um Mila, Jo und Aki hat mich sehr berührt und mir auch ein wenige meine Augen für die schönen Momente im Leben geöffnet. Man weiß nie, wie viel Zeit man noch hat.
Fazit
Über dieses Thema habe ich mir eigentlich noch nie wirklich Gedanken gemacht. Warum auch? Ich habe es noch nie erlebt. Zum Glück! Doch diese Geschichte hat meine Augen für diese Thematik geöffnet. Es ist ein wirklich tolles, interessantes, spannendes, trauriges aber auch wichtiges Buch, welches ich nur jedem ans Herz legen kann.























