Bücher mit dem Tag "transsibirische eisenbahn"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "transsibirische eisenbahn" gekennzeichnet haben.

19 Bücher

  1. Cover des Buches Als die Träume in den Himmel stiegen (ISBN: 9783596299706)
    Laura McVeigh

    Als die Träume in den Himmel stiegen

     (81)
    Aktuelle Rezension von: leniks

    Das Buch habe ich im Rahmen einer Wanderbuchrunde gelesen. Der Titel und auch der Klappentext haben mich dazu bewogen es zu lesen. Samar und ihre Familie müssen aus ihrem sicheren Haus in Kabul fliehen, Dies erzählt sie anders als von mir erwartet. Ich bin mir immer noch nicht sicher ob die Familie nun .... Toll fand ich die Fahrt mit der Transibierischen Eisenbahn. Der Schreibstil war gut, jedoch habe ich manches zweimal lesen müssen im den Sinn zu verstehen. Ich bin jedenfalls froh so etwas nicht erlebt zu haben, denn solche Geschichten gibt es sicherlich auch in echt. Das Buch umfasst 352 Seiten mit 36 Kapiteln untergliedert in 6 Teile. Die Unterteilung in die Teile habe ich nicht nachvollziehen können. Von mir bekommt das Buch drei gute Sterne.


  2. Cover des Buches Winter (ISBN: 9783841905734)
    Barbara Schaefer

    Winter

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Frühling, Sommer und Herbst ähneln einander. Nur der Winter steht für sich. Die Welt gerät in einen anderen Aggregatzustand: Wasser gefriert. Die Landschaft wird erst kahl, dann weiß. Was macht das mit den Menschen?

    Barbara Schaefer lebte vier Wintermonate in Grönland, an der rauen, isolierten Ostküste. Sie war überwältigt von der grimmigen Landschaft und den harten Lebensbedingungen. Sie wanderte über den gefrorenen Baikalsee, suchte den Schnee am Kilimandscharo, überquerte auf Schneeschuhen eine Hochebene in Schweden, reiste nach Norwegen, in die Arktis und in die Alpen und versuchte dabei zu ergründen, was das ist: Winter. Und warum der so viel Freude bringen kann. Sie hörte Winterlieder, las Winterbücher, sah Winterfilme. Sie hat draußen manchmal jämmerlich gefroren – und wollte dennoch in diesen Momenten nirgends anders hin. Denn anstatt am Strand zu liegen, trifft sie lieber Menschen im Winter. In den Bergen, am Meer, in der Stadt.

     

    EIGENE MEINUNG:

    Schon die Aufmachung dieses Buches passt für mich perfekt ins Bild und ist etwas Besonderes. Es handelt sich um ein Hardcover, jedoch ohne Schutzumschlag. Der Leineneinband hat eine tolle Struktur und ist in einer blaugrauen – für mich sehr winterlichen – Farbe gefärbt. Der Titel steht groß im Mittelpunkt und ist wie „Eine Liebeserklärung“ und der Name der Autorin von weißen, verschieden großen Punkten – Schneeflocken – umgeben. Ein wenig schade fand ich es, dass die Schrift am Buchrücken sich leider mit fortschreitendem Gebrauch etwas abgelöst hat. Dafür liebe ich das Lesebändchen und beim ersten Aufschlagen erwartet einen auch eine Überraschung: So farblich zurückhaltend die Gestaltung von außen auch ist, die erste/letzte Seite sind in einem tollen Orangeton gehalten. Mit so etwas hatte ich gar nicht gerechnet und finde den Kontrast und die Wirkung auf mich als Leser ganz toll!

     

    Zu Beginn finden wir ein fein gestaltetes Inhaltsverzeichnis, dass uns die großen Kapitel „Winterliebe“, „Nordwärts“, „In die Stadt“, „In den Bergen“ und „Vom Eise befreit“ mit vielen Unterpunkten aufzeigt. Darauffolgend beginnt jedes dieser großen Kapitel mit einem winterlichen Aquarell. Eine umfangreiche Bibliografie ergänzt am Ende die Ausführungen und in beiden Umschlagseiten befinden sich toll gestaltete Karten. Diese waren für mich aber eher Zier als wirkliche Information. Etwas problematischer fand ich die sehr kleine Schrift, die mir das Lesen nicht unbedingt erleichtert hat.

     

    Da ich „Winter“ als Sachbuch eingruppiert habe steht unter „Inhalt“ mal wieder der Original-Klappentext. Für mich klang er in erster Linie nach einem Reisebericht – dann habe ich jedoch viel mehr bekommen! „Eine Liebeserklärung“ trifft es perfekt: In den fünf angesprochenen Kapiteln werden die verschiedensten Aspekte des Winters beleuchtet. Die eigenen Reisen der Autorin sind natürlich damit verflochten, bilden für mich aber nicht den Mittelpunkt, sondern eher einen roten Faden. Im Buch selbst geht es um viel mehr und so viel Verschiedenes: Was sind eigentlich Eis, Schnee, Eisblumen, etc. Wie entsteht dies alles? Welche Forschungen wurden dazu angestellt? Es geht um Eisklettern, Lawinen, verschiedene Reisen, historische Persönlichkeiten rund um das Thema, Maler, Autoren, Polarforscher, Kindheitserinnerungen, Schicksale. Natürlich dürfen auch die Polarlichter, Wintersport, Klimawandel, Wissenschaft und Tiere im Winter nicht fehlen. Über das „Natürlich“ im letzten Satz musste ich jetzt selbst etwas lachen, denn das war es für mich eigentlich zu Beginn überhaupt nicht. Dieses Buch hat mich in so vielen Aspekten überrascht und ich höre jetzt auch damit auf so viele dieser aufzuzählen. Wo ich am Anfang noch damit gehadert habe, dass ich keinen rechten roten Faden fand, war ich zum Schluss völlig begeistert von der lockeren Zusammenstellung von „Winterthemen“!!

     

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es war zu jeder Zeit unterhaltsam und flüssig zu lesen, auch wenn einem das ein oder andere Thema mal mehr, mal weniger lag. Ich habe so viel Wissenswertes erfahren, ohne je das Gefühl zu haben in einem Lehrbuch zu lesen. Barbara Schaefer schreibt mit einer solchen Begeisterung, dass es einfach ansteckend ist. Ich habe in einer anderen Rezension gelesen dieses Buch sei ein „Reiseverführer“ und kann nur zustimmen. Auch wenn ich, als Winterfan, für viele Orte und Unternehmungen daraus wohl doch nicht gemacht bin. ;)

     

     

    FAZIT:

    Die Vielseitigkeit und Unvorhersehbarkeit dieses Buches hat mir wahnsinnig gut gefallen – es ist eine Mischung aus Reise- und Erlebnisbericht, Geschichte und Kultur, sowie Wissenschaft und noch so vielem mehr! Die Autorin hat mich in eine tolle Winterstimmung versetzt und zum Nachdenken angeregt! Außerdem habe ich viel dazu gelernt! Man merkt wie sehr sie den Winter liebt und im Laufe des Lesens auch wie sehr man selbst ihn mag! Auch als Geschenk kann ich mir „Winter“ sehr gut vorstellen.

  3. Cover des Buches Ohne Flugzeug um die Welt (ISBN: 9783431070033)
    Giulia Fontana

    Ohne Flugzeug um die Welt

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Meine Meinung 

    Cover:

    Ein Hingucker.

    Das Buch allgemein ist sehr schön gestaltet. Angefangen beim Cover, welches die beiden Reisenden zeigt. Das finde ich richtig toll, so konnte ich mir dir Beiden echt gut vorstellen und mit jedem Satz  wurden sie mir auch immer sympathischer 😊. Ganz besonders gut gefallen mir auch die Karten auf der Innenseite der Klappen, einfach toll, um die Reiseroute stets vor Augen zu haben und einen bildhaften Eindruck von der Strecke und den besuchten Orten zu bekommen 🗺. 



    Inhalt:

    Mir hat das Buch gut gefallen. Ja, wirklich gut. Ich konnte Giulia und Lorenz durch, mir fremde, Länder folgen. Länder, die ich noch nie besucht habe, aber eines Tages auch bereisen möchte 🌎. 

    Zu Beginn des Buches entwickelt sich der Plan von Deutschland nach Australien zu kommen und dann beginnt auch schon die große Reise. 

    Wir erleben Russland mit dem Trubel in der Hauptstadt Moskau, machen einen kurzen Abstecher in die Mongolei, durch China und dann mit einem Frachtschiff über das Meer nach Brisbane und dann ein Jahr Australien. Es war aufregend🌅! 

    Mir gefällt die Idee von Giulia und Lorenz und wie stark sie es durchziehen, das Fliegen zu vermeiden und damit haben sie auch mich inspiriert meine nächsten Reisen nicht mit dem Flugzeug anzutreten, weil man mit dem Zug viel mehr erlebt. Und ist es nicht das, was man beim Reisen eigentlich erleben möchte? Mehr Landschaften 🌌 und vor allem mehr Leute kennenlernen? Ich fand es immer wahnsinnig interessant, wenn andere Menschen dazugestoßen sind und allgemein konnte ich mir aus diesem Buch viel Wissen mitnehmen: über die verschiedenen Länder und ihre Kulturen und ich habe mir ein paar Anreize geholt, was mir alles anschauen möchte. Beispielsweise die Lenin-Bibliothek in Moskau und ich möchte eine Wanderung um den Baikalsee machen 🌒.

    Giulia und Lorenz haben immer alles gut beschrieben und es wurde so gut, wie nie langweilig… bei den Informationen rund um die Klimakrise musste ich mich zwischendurch sehr anstrengen, weil es sich in diesen Momenten, wie ein Lehrbuch angefühlt hat. Aber trotzdem gehören diese Seiten zum Buch dazu und runden das ganze Wissen ab. 

    Zwischen den einzelnen Kapiteln tauchen auch sogenannte ’Infoboxen’ auf, drei um genau zu sein. In denen wird immer ein Thema bezogen auf die Umwelt und die aktuelle Reise beschrieben. Es geht zum Beispiel um die Umweltfreundlichkeit eines Frachtschiffes uns den CO2-Fußabdruck von Giulia und Lorenz während ihrer Reise 👣. 



    Fazit:

    Dieses Buch sollte jeder lesen, der selbst gern reist oder eines Tages damit anfangen möchte. 

    Man kann viel lernen, sich Inspirationen holen und vor allem kann man sich für das Zug-Fahren überzeugen lassen, weil es dir mehr von der Welt zeigt, als nur vorbeiziehende Wolken 🌥 . 

  4. Cover des Buches Aleph (ISBN: 9783257242423)
    Paulo Coelho

    Aleph

     (143)
    Aktuelle Rezension von: lu_booksandpieces

    . . . 

    Zum Buch . . .

    Aleph ist zugegeben nicht mein Favorit von Paulo Coelho. Er macht sich auf die Suche nach dem Sinn und wird von seinem Mentor sowie durch seinen Glauben bestärkt und unterstützt.


    Gedanken zur Geschichte . . .

    Das Buch hat mir leider nicht ganz so gut gefallen, wie ich es von „Veronika beschließt zu sterben“ oder den „Schriften von Accra“ gewohnt war. Dennoch ist der Schreibstil wahnsinnig klug und das Buch lässt sich sehr schön lesen. Es regt definitiv zum Nachdenken an. Einige Stellen kamen mir etwas weither geholt vor und ich konnte mich für die Sichtweise nicht öffnen.


    Fazit . . .

    Ein Buch, welches zum Nachdenken anregt. Leider hat es mich nicht vollends überzeugt, der Schreibstil ist jedoch unübertrefflich!


  5. Cover des Buches aWay (ISBN: 9783958893689)
    Nic Jordan

    aWay

     (15)
    Aktuelle Rezension von: booknerd84
    • Titel: aWay
    • Autorin: Nic Jordan
    • Verlag: Conbook
    • Seitenanzahl: 416 Seiten

    Inhalt/Klappentext:

    Eines tristen englischen Herbsttags trifft Nic mal wieder eine Entscheidung, die ihr Leben umkrempeln wird. Aber diesmal komplett. Wenige Monate später bricht sie per Anhalter auf in Richtung Byron Bay, Australien – und reist einmal kreuz und quer durch Europa und Asien. Was sie unterwegs erlebt, wird sie ihr Leben lang begleiten: In Polen begibt sie sich auf die Suche nach ihrem entfremdeten Vater. Auf der Strecke zwischen St. Petersburg und Moskau rettet sie eine Rollstuhlfahrerin aus einem brennenden Auto, bevor sie als einzige Fahrgästin in die Transsibirische Eisenbahn steigt. In Kambodscha übernachtet sie mitten im Dschungel und in Malaysia in einem Geisterhaus. Jeden Tag aufs Neue lässt sie sich auf völlig unbekannte Situationen, Mitfahrgelegenheiten und Gastgeber ein. Sie setzt sich der absoluten Einsamkeit aus und begegnet Fremden, die gar nichts haben und doch so viel geben. Eindringlich und humorvoll erzählt Nic in »aWay« von ihrem Vagabundenleben unterwegs, von der großen Kraft des Zufalls und von ihrer späten Einsicht: Um eine Reise wirklich zu verstehen, muss man an den Ort zurückkehren, an dem alles begonnen hat.

    Mein Fazit:

    Trampen ist eine Sache die sich sicherlich nicht jeder traut. Ich selbst würde es auch niemals tun. Man kann nie wissen zu wem man ins Auto steigt und was alles passieren könnte. Die Autorin Nic Jordan aber hatte all diesen Mut und ist per Anhalt quer durch Europa bis nach Asien gereist.

    In diesem Buch erzählt sie von allen Abenteuern die sie auf ihrer Reise erlebt hat. Gerade wenn man per Anhalter reist, gehört hier viel Mut dazu. Nic Jordan erzählt ihre Erlebnisse super authentisch, sympathisch und mit viel Herzblut. Man fühlte sich stets, als ob man mit ihr auf Reisen wäre. 

    Ich habe auf jeden Fall großen Respekt vor ihr. So eine große Reise ist ja auch mit viel Planung verbunden. Auf der anderen Seite muss man auch sehr spontan sein. Wo übernachtet man, wie weit möchte man am nächsten Tag reisen, hat man immer und überall genug Verpflegung dabei und so weiter. 

    Nic Jordan konnte mich mit ihren Erzählungen richtig mitreißen. Die Berichte ihrer einzelnen Stationen waren immer super interessant zu verfolgen. Neue Menschen, verschiedene Kulturen. All das wartete auf die Autorin. 

    Mich konnte dieser Reisebericht komplett überzeugen und fesseln. Man kann die Abenteuerlust der Autorin beim Lesen fast greifen und man merkt wie sie sich auf ihrer Reise auch weiterentwickelt. Wer also gerne außergewöhnliche Reiseberichte liest und ein bisschen Fernweh bekommen möchte, ist hier genau richtig. Ich vergebe hierfür 5 von 5 Sterne!

    Liebe Grüße
    eure Jasmin (booknerd84)

  6. Cover des Buches Transsibirien (ISBN: 9783865031204)
    Eugen Zabel

    Transsibirien

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Endstation Taiga (ISBN: 9783630621913)
    Petra Hulová

    Endstation Taiga

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Beagle
    „Mit Endstation Taiga hat sich Petra Hulova einen Platz in der Weltliteratur verdient. Der Ruhm, den ihr dieser Roman einbringen wird, wird ihr lange bleiben.“ (Tyden) – So steht es auf der Rückseite geschrieben. Und ich kann dem nicht widersprechen! Spannend, wie ein Thriller, informativ, wie ein Reisebericht und erzählerische Meisterleistung fügen sich in diesem Buch zusammen. Im Jahr 1946 bricht der Däne Hablund Doran zu einer Expedition nach Sibirien auf. In dem kleinen Dorf Charyn möchte er einen Reportagefilm über das Leben der dortigen Menschen drehen. Ihre Bräuche haben ihn fasziniert und er will dies einem breiten Publikum bekannt machen. Doch er soll nie mehr zurückkehren. Schon bald lässt seine Frau Marianne in verschiedensten Zeitungen Aufrufe abdrucken, dass sie Expeditionen, um ihren Mann zu suchen, finanziert. Doch es melden sich nur Scharlatane. 60 Jahre später wird der Student Erske Jenkel auf eine dieser alten Anzeigen aufmerksam. Er beschließt, seinen lange vergessenen Landsmann zu suchen. Oder zumindest, herauszufinden, was mit ihm geschah, denn Hablund müsste inzwischen an die 100 Jahre alt sein. So bricht der Student ebenfalls nach Charyn auf. Das Dorf hat sich in all den Jahren kaum verändert. Noch immer liegt es mit dem angrenzenden Ort Cevapik im Streit, dort, wo die „Rübenschädel“ hausen, die Ureinwohner dieses Landstrichs. Die Russen von Charyn haben sich noch immer nicht mit ihnen verbunden, leben ihr eigenes Leben. Erske kommt bei der Familie Kavaryc unter. Die Tochter arbeitet in der örtlichen Poststation, sie ist somit eine der wichtigsten Personen im Dorf. Die alten Kacarycs sind zum Teil Nachfahren der Kar, den „Rübenschädeln“, doch, da sie auch zur Hälfte Russen sind, werden sie im Dorf geduldet. Aber Erske erfährt nicht viel über Hablund. Die Zeitgenossen, die ihn noch kannten, sind bis auf wenige Ausnahmen alle inzwischen gestorben. Nur Saska, seine Charyner Ehefrau, lebt noch, aber sie gibt sich nur den vollkommen sinnlosen Hoffnungen hin, Hablund würde eines Tages wieder aus dem Zug steigen. Denn auch Charyn hat er verlassen, ohne, dass Saska ihn jemals wieder gesehen hat. Wo also, ist der Däne abgeblieben? Der Roman gliedert sich immer wieder in verschiedene Erzählabschnitte. Es wird aus den Perspektiven von Hablund, Erske, Marianne und Fedorek (dem Ehemann der Postbeamtin) erzählt. Petra Hulova beschreibt diesen kargen Landstrich dabei so detailgetreu, dass man ihn wahrlich sympathisch finden muss. Sie erzählt vom harten Leben, von der lebensnotwendigen Transsibirischen Eisenbahn und den einfachen Leuten. „Endstation Taiga“ ist ein Buch, das man mit zunehmender Seitenzahl nicht mehr aus der Hand legen kann, so beeindruckend ist es geschrieben!
  8. Cover des Buches Ein Ort names Taiga (Kurzgeschichte, Humor) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe) (ISBN: 9783960871187)
    Bettina Klusemann

    Ein Ort names Taiga (Kurzgeschichte, Humor) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)

     (19)
    Aktuelle Rezension von: LadyMoonlight2012
    Dieser kurze Booksnack hat mich zwar unterhalten, aber leider irgendwie auch nicht vom Hocker gerissen. Für meinen Geschmack ist die Kurzgeschichte etwas zu klischeehaft, was Russen anbelangt und auch nicht ganz so lustig wie ich es mir erhofft hatte. Für zwischendurch ist der Booksnack aber ganz okay, die Geschichte liest sich schön flüssig. Von mir gibt es daher 2,5 Sterne, ich runde aber auf 3 Sterne auf.
  9. Cover des Buches Mut für zwei (ISBN: 9783492308892)
    Julia Malchow

    Mut für zwei

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Ann-KathrinSpeckmann

    Ich lese derzeit einen Reisebericht nach dem anderen durch, um mich selbst zu motivieren und ein paar Tipps einzusammeln. So bin ich dann auch bei diesem Buch gelandet. Ich selbst werde zwar in den nächsten Jahren höchstwahrscheinlich nur ohne Kind unterwegs sein, aber allgegenwärtig ist das Thema trotzdem. Und ich muss zugeben, dass ich bei dem Gedanken an eine mögliche Schwangerschaft zuerst denke, dass mir das alles kaputt machen würde. Allerdings schwingt bei mir auch immer der Gedanke mit, dass das vor allem an möglichen Vätern und am Geld läge. Wenn man ganz allein und finanziell unabhängig wäre ...
    Ich habe es auch schon eins, zwei Mal in Gegenwart von bekannten Müttern (die selbst ganz zu Hause bleiben) zu sagen, dass ich auf jeden Fall weiter studieren würde. Ich plane nicht mal ein Kind und trotzdem wurde mir quasi gesagt, was für ein Rabenmutter ich bin. Das sehe ich nicht allzu ernst. Aber ich merke es auch, dass die Gedankenmuste ziemlich festgelegt sind. Und ich finde jede Frau und jeden Mann bewundernswert der daraus ausbricht und sich eigene Gedanken macht.
    Das Buch wäre super für eine Leserunde. ;) Ich komme jetzt mal direkt zum Buch. Zwei Sachen mochte ich nicht: Nr. 1 ist der Schreibstil. Der ist meiner Meinung nach nicht gut gelungen und hat mich häufig aus dem Lesefluss gerissen.
    Die zweite Sache ist, dass ich es sehr komisch fand, welche Rolle ihr Mann bekommen hat. Beim Abschied in der Transsibirischen Eisenbahn wurde mehr über den Taxifahrer als über ihn gesagt. Vielleicht gibt es da Dinge, die nicht gesagt werden wollen, die mich auch nichts angehen. Aber irgendwie hat mir sein Part und seine Einbeziehung sehr gefehlt. Insbesondere dann, wenn einmal mehr gesagt wurde, dass beide sich gleich viel kümmern und Einfluss haben wollen.


    Insgesamt ein tolles und empfehlenswertes Buch. Auch wenn man selbst kinderlos ist.
  10. Cover des Buches DJ Dionysos (ISBN: 9783462042313)
    Hans Nieswandt

    DJ Dionysos

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Hans berichtet uns von seinen Erlebnissen als DJ all over the world, vor allem in Hanoi und Manila, und gewährt uns Einblicke in seinen Diskoroman über DJ Dennis, den er zu schreiben beabsichtigt. Richtig lustig wirds aber, als Hänschen von seinen Erlebnissen rund ums Bier-Ufo (Warsteiner Welt) im Hochsauerland erzählt, wohin er zwecks Beschallung eingeladen war..
  11. Cover des Buches Lissabon - Hongkong mit der Eisenbahn (ISBN: 9783800307951)
    Karl Johaentges

    Lissabon - Hongkong mit der Eisenbahn

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Buecherstapel
    Johaentges machte sein Hobby Fotografieren zum Beruf. Seine Reiseberichte sind angenehm uneitel und lassen den Menschen, denen er unterwegs begegnet, viel Raum.
  12. Cover des Buches Die Ferne Frau (ISBN: B0000EAVJ0)
    Paul Rosenhayn

    Die Ferne Frau

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Zarengold (ISBN: B002KRGW44)
    Karsten Prachold

    Zarengold

     (2)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Einmal im Leben mit der Transsibirischen Eisenbahn durch Russland fahren – für viele ein grosser Traum. Auf der schwierigsten und längsten Bahnstrecke der Welt verkehrt der Sonderzug „Zarengold“. Der Autor, ein begeisterter Globetrotter und seit jeher von der russischen Seele in den Bann gezogen, zeigt auf, dass hier im wahrsten Sinne der Weg das Ziel ist…

    Erster Eindruck: Ein schönes Cover mit zwei Fotos; einerseits sieht man den Zug von aussen und andererseits erhält man einen Einblick in den Restaurantwagen. Der Bildband hat zahlreiche Fotos.

    Ich habe vor Jahren eine Reportage im Fernsehen über die Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn gesehen und als dieses Buch im Regal vor mir lag, musste ich einfach zugreifen.

    An Sachbüchern mag ich, dass viele Fakten über ein Thema präsentiert werden, sodass ich mich über längere Zeit damit beschäftigen kann. Dieses Buch vermittelt genau das: Fakten über die Reise oder über die Geschichte Russlands, dazu traumhafte Bilder über Land und Leute. Hier ein paar Zahlen zum „Zarengold“: 12 Schlafwagen der 1. und 2. Klasse, 160 Gäste, 2 Speisewagen, 1 Salonwagen, 1 Generatorwagen, 2 E-Loks. Es gibt unterschiedliche Kategorien von Kabinen; die Nostalgiewagen wurden seinerzeit von Breschnew als Reisezug auf der Sibirienstrecke benutzt. Es gibt drei verschiedene Strecken, die bekannteste ist wahrscheinlich die von Moskau nach Peking (ca. 8‘000 km).

    Die Liebe und Faszination des Autors zu Russland sind gut spürbar. Seine Art, Dinge zu beschreiben, möchte ich fast als poetisch bezeichnen. Natürlich können auf 116 Seiten nicht alle Informationen bis ins kleinste Detail gegeben werden, doch für mich war es genau das Richtige. Weiterführende Literatur zu diesem Thema gibt es ja genügend. Parallel zu diesem Buch habe ich noch einige Videos im Internet geschaut und bei Reiseanbietern Informationen gelesen. Aufgrund des zum Teil hohen Preises (je nach Kategorie) wird diese Reise jedoch für viele ein ungelebter Traum bleiben.
  14. Cover des Buches In Siberia (ISBN: 9780099459262)
    Colin Thubron

    In Siberia

     (2)
    Aktuelle Rezension von: ichundelaine
    Man sollte viel mehr reisen! Leider fehlt einem meist die Zeit und/oder das Geld und/oder die richtigen Mitreisenden, deshalb bin ich ein sehr großer Freund der Reiseliteratur. Sie erlaubt es dem Leser, durch die abenteuerlichsten Gegenden dieser Erde zu reisen, ohne einen Fuß in den Schnee oder Sand setzen zu müssen. 

    Mit Colin Thubron bin ich also kürzlich mit Bahn, Schiff und Bus von Yekaterinenburg bis Vladiwostok ein Mal quer durch Sibirien gereist und es war wahrlich ein düsteres Abenteuer. Nichts desto trotz wollte ich nach der Lektüre SOFORT meine Tickets für die Transsibirische Eisenbahn kaufen.

    Sibirien erstreckt sich über ein Areal von 13,1 Quadratkilometern und ist sogar größer als China, doch leben dort nicht annähernd so viele Menschen und die klimatischen Bedingungen sind in Teilen sehr sehr harsch. So rau wie die Natur dort, so sind auch die Menschen, die irgendwie immer gelitten haben. Sie es unter den Zaren, dem kommunistischen Regime oder unter der Vernachlässigung der jetzigen Regierung. Thubron bereist halb-verwaiste Akademikerstädte, wo nur noch einige Tapfere aushalten und mit primitivsten Mitteln nach magnetischer Strahlung forschen, er besucht ein Dorf, wo wirklich JEDER Alkoholiker ist und ist immer wieder Gast bei warmherzigen, interessanten Menschen.

    Er zeigt in seinem Buch die Zerissenheit Sibiriens, die irgendwo auch für ganz Russland steht - der Spagat zwischen Moderne und Tradition, die während des Kommunismus unterdrückt wurde. Gleichzeitig beschreibt er düstere Landschaften so eindringlich, dass ich beim Lesen leicht fröstelte.

    Dieses Buch hat alles, was man sich von einem Reisebericht wünscht und noch einiges mehr. Minuspunkte würde ich lediglich aufgrund der theologischen Ausschweifungen geben, allerdings fallen diese nicht allzu stark ins Gewicht. 

    Klare Leseempfehlung für Daheimbleiber und Seiten-Reiser!

  15. Cover des Buches Mein russisches Abenteuer (DuMont Reiseabenteuer) (ISBN: 9783770184651)
    Jens Mühling

    Mein russisches Abenteuer (DuMont Reiseabenteuer)

     (33)
    Aktuelle Rezension von: JohannesGroschupf
    Jens Mühling erzählt von seinen Reisen, Irrfahrten und Entdeckungen im heutigen Russland. Er ist kein Abenteurer, sondern ein freundlicher Gast und Zuhörer, der den Russen auf Augenhöhe begegnet, der neugierig ist und höflich genug, ihre Sprache zu sprechen. So öffnet sich ihm mehr und mehr ein Land, das den meisten von uns so gut wie unbekannt ist.

    Die Geschichten erzählen vom ganzen Land und von völlig unterschiedlichen Menschen. Von einem selbsternannten Sohn Gottes, der Jünger um sich schart. Von einer häuslichen Wodkaprügelei. Von einer Bootsfahrt mit einem volltrunkenen Fährmann. Von Gesprächen in der transsibirischen Eisenbahn. Von alten Bettlern, die damals die Blockade Leningrads überlebt haben. Vom Penis Rasputins, der nun in Formaldehyd eingelegt ist, vierundvierzig Zentimeter im Ruhezustand...

    Eine Suche aber strukturiert das Buch: die Suche nach der Altgläubigen Agafja, die seit Jahrzehnten keinen Kontakt mehr mit der Außenwelt hatte...

    Wirklich lesenswertes Buch über Russland und das Reisen allgemein, sinnlich und präzise erzählt. 
  16. Cover des Buches Die Eisläuferin (ISBN: 9783423214155)
    Katharina Münk

    Die Eisläuferin

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Langeweile
    Die Leseprobe dieses Buches fand ich interessant,das Buch hat mich enttäuscht. Eine Regierungschefin macht mit ihrem Mann inkognito Urlaub.Bei einer Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn fiel ihr ein Ortsschild auf den Kopf,wodurch sie ins Koma fällt.Beim Erwachen fehlen ihr die letzten zwanzig Jahre ihres Lebens ,sowie ihr Kurzzeitgedächtnis.Diese Tatsache darf der Öffentlichkeit nicht bekannt werden.Ihr Mann und ihr Mitarbeiterstab bringen sie jeden Tag wieder auf den neuesten Stand,damit sie ihre Regierungstätigkeit weiter ausüben kann.Sie verändert sich ,trifft mehr spontane und emotionale Entscheidungen. Ich fand das Buch sehr zähflüssig und ohne besondere Spannung.Ich denke ,die Geschichte hätte mehr hergegeben. Buchtitel: Die Eisläuferin
  17. Cover des Buches RUSSLAND (ISBN: 9783746983837)
    Katharina Füllenbach

    RUSSLAND

     (20)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Die gebundenen Füße (ISBN: 9783548269016)
    Kathryn Harrison

    Die gebundenen Füße

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Im Alter von etwa fünf Jahren wurden der kleinen May die Füße gebunden. Ein Brauch im China des späten 19. Jahrhunderts, denn chinesische Männer stehen auf kleine, zierliche Füße und so hofft Mays Familie, ihr so einen reichen, guten Bräutigam bescheren zu können. Doch stattdessen wird May die vierte Frau eines brutalen Mannes und flieht schließlich nach Shanghai, wo sie als Prostituierte arbeitet und später einen Australier heiratet.

    Doch zum Zeitpunkt des Buches ist dies alles schon eine Ewigkeit her. May ist mittlerweile über 50 Jahre alt und wohnt mit ihrem Schwager und ihren Nichten in Nizza. Und das ist enttäuschend. Denn ja, Mays Leben wird in Rückblenden erzählt, aber hauptsächlich geht es um May im Jetzt und um ihre Beziehung zu ihrer Nichte Alice. Ohnehin geht es in dem Buch zu etwa 50% um die wilde Alice und deren Leben. Das fand ich sehr schade, denn ich habe das Buch einfach unter völlig anderen Vorstellungen begonnen. Ich wollte etwas über den Brauch des Füße bindens lernen, über das Leben im alten China, über Mays junges Leben und wie sie sich so durchs Leben kämpft. Stattdessen habe ich eine Familiengeschichte bekommen in der die Beziehungen verschiedener Personen untereinander aufgedröselt wurden und all die Tragik in ihrem Leben und wie unfair doch alles ist und so weiter und so fort. Das war gelinde gesagt echt langweilig.

     

    Auch muss ich sagen, dass ich leider mit den Charakteren überhaupt nicht warm geworden bin. May ist mir im Laufe ihrer Entwicklung immer unsympathischer geworden. Alice war mir nie sympathisch und wurde immer noch schlimmer. Die anderen Charaktere waren ja ohnehin unbedeutend, trotzdem auch hier ein paar Eindrücke: Suzanne konnte ich überhaupt nicht leiden, da sie mir zu weinerlich war. Eleanor mochte ich echt gerne, auch wenn sie für die Geschichte nicht nötig gewesen wäre. Arthur war vermutlich mein Liebling, wenn auch unglaublich naiv.

     

    Leider hat mir auch der Schreibstil wenig gefallen. Ich fand diesen extrem verwirrend. Ständig wurde zwischen den Charakteren, den Zeiten und den Orten hin und her gesprungen, sodass es immer etwas gebraucht hat, bis ich verstanden habe, wo in der Geschichte ich gerade bin. Die Sprache war mir an vielen Stellen zu schwülstig und geschwollen, zu übertrieben förmlich. Es war als würde man ein billiges Theater des frühen 20. Jahrhunderts sehen, aber es war zu viel, um sich wirklich dort anwesend zu fühlen.

     

    Insgesamt bin ich von der Geschichte sehr enttäuscht. Ich vergebe zwei Sterne, weil ich die wenigen Rückblenden zu Mays Vergangenheit gut fand. Das Buch hat aber ansonsten nicht meinen Erwartungen entsprochen.

     

    Kurzmeinung: Leider habe ich mich schwer getan, Sympathien mit den Charakteren zu entwickeln und das macht es schwer, das Buch zu mögen.

     

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Essen, Reisen, Fotos, Geocachen, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/


     


  19. Cover des Buches Der Gefangene von Urga (ISBN: 9783104020877)
    László Krasznahorkai

    Der Gefangene von Urga

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
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