Bücher mit dem Tag "transsylvanien"
25 Bücher
- Bram Stoker
Dracula
(1.138)Aktuelle Rezension von: AntonWdNEine schöne Mischung von Geschichten die zeigen, dass Bram Stoker auch jenseits seines Dracula-Romans ein toller Erzähler war. "Draculas Gast" ist wohl ein Kapitel des Romans, das es nicht dessen Endfassung geschafft hat. Es spielt in der Gegend von München, während der Reise von Jonathan Harker nach Transsilvanien. Mein persönlicher Favorit unter den sechs Geschichten, "Die Squaw", spielt in Nürnberg und erzählt von der blutigen Rache einer Katze für den Mord an ihrem Jungen. Eine sehr spannende Geschichte ist das "Rattenbegräbnis" das in Paris angesiedelt ist. In der Erzählung "Crooken Sands", die in Schottland spielt, greift Stoker auf humorvolle Weise das Thema "kulturelle Aneignung" am Beispiel des schottischen Kilts auf. Insgesamt eine sehr lesenswerte Sammlung von Geschichten.
- Bram Stoker
Dracula
(242)Aktuelle Rezension von: FranziskaBo96Im Rahmen einer Klassiker-Leserunde habe ich mich mal an diesen Klassiker auf Englisch getraut - und habe es nicht bereut!
Natürlich, der Schreibstil ist für unseren heutigen Geschmack sicherlich zu ausschweifend und detailliert und manche Weltansichten überholt, aber darauf stellt man sich auch ein, wenn man ein Buch aus dem 19. Jahrhundert liest.
Ich war begeistert davon, zu erfahren, woher ein Großteil des Vampir-Mythos kommt und wie viel davon auch noch heute in unserer Popkultur zu finden ist (gleichzeitig aber auch, wie sehr sich das Grundverständnis der Figur Dracula vom Original in manchen Aspekten entfernt hat). Besonders überrascht war ich darüber, wie oft ich mich doch tatsächlich noch so richtig gegruselt habe.
Sicher gibt es einige Stellen, durch die man sich etwas durchkämpfen muss, aber für mich war es das allemal wert, um den Originalmythos einmal hautnah zu erleben!
- Anne Rice
Interview mit einem Vampir, 1 Blu-ray
(578)Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider1976 erschuf Anne Rice einen faszinierenden und auch sinnlichen Roman, Interview mit einem Vampir. 1994 verfilmte Neil Jordan diesen grandiosen Stoff und erschuff eine eigene und Sog artige neue Welt. Lestat de Lioncourt wird von Tom Cruise wunderbar verkörpert und es ist eine seiner besten Rollen überhaupt. Er meistert den Spagat zwischen "Sex-Symbo", blutiger Vampir, Bösewicht und treuer Gefährte auf geniale Art und Weise und das Spiel seiner Augen ist hervorragend. Brad Pitt als Louis de Pointe du Lac hat eine scheue, verletztliche und liebenswerte Art und man fühlt, leidet und freut sich mit ihm immer mit. Die kleine Kirsten Dunst als Claudia ist einfach der Hammer und leider kann sie heute kaum noch etwas von diesem frischen, verzehrenden, traurigen und zerrissenen Spiel zeigen. Die drei zusammen bilden eine tolle Truppe und es ist eine tolle Kulisse mit der wir mit ihnen jagen dürfen. Der Journalist Daniel Malloy wird von dem hinreisenden Christian Slater verkörpert und sein Minenspiel ist einfach nur groß. Als Vampirleckerbissen gibt es Armand, verkörpert von Antonia Banderas! Ein toller und großartiger Film, der dem Buch vollkommen gerecht wird und mit einigen heißen, spannenden und faszinierenden Szenen aufwartet.
- Kerri Maniscalco
Hunting Prince Dracula
(125)Aktuelle Rezension von: lesertherapieWas ist nur mit dieser Reihe, dass ich für die ersten Kapitel gefühlt dreimal so lang brauche wie für den Rest? Ich hatte, wie schon beim ersten Teil, einen etwas holprigeren Start. Es zog sich tatsächlich ganz schön, obwohl wir direkt mit einem nicht natürlichen Tod konfrontiert werden.
Bis dann ein wenig mehr Tempo aufkam, hat es gedauert. Wir bei einer Achterbahn, die langsame Steigung bis zu dem Punkt, an dem die Fahrt unweigerlich losgeht und einen mit emotionalen Hochs und Tiefs ganz schön mitnimmt. Und das liebe ich an der Reihe!
Neben trockenem Humor und der sich (mehr oder weniger für das späte 19. Jahrhundert) zart anbahnenden Liebesgeschichte zwischen Audrey und Thomas, die vielen, wirklich gut recherchierten und erklärten Ausführungen zur Anatomie und den Vorgehensweisen zur damaligen Zeit.
Natürlich musste ich nach dem Beenden direkt den nächsten Teil beginnen und bin jetzt bereits traurig, dass nach dem gerade erschienenen vierten Band Schluss ist.
- Anne Rice
Gespräch mit einem Vampir
(285)Aktuelle Rezension von: Asmodina66XInhalt
Er ist so schön wie ein Engel und so unverletzbar wie ein Gott: Lestat de Liancourt, der ewige Rebell unter den Vampiren, Beherrscher der Finsternis und Verführer von großer erotischer Kraft. Mit seinem Schützling Louis macht er sich auf die Reise durch die Nacht – auf der Suche nach anderen Untoten, nach Gefährten und Abenteurern in der ewigen, dunklen Unsterblichkeit.
Schreibstil
Der Schreibstil von Anne Rice unglaublich bildhaft, insbesondere bei ihren Schilderung der verschiedenen Epochen. Dabei benutzt sie teilweise sehr anspruchsvolle Formulierungen und Worte, meist beim Beschreiben von Louis' Emotionen.
Fazit
Ich habe dieses Buch mit siebzehn gelesen und es fasziniert mich heute noch genauso wie am ersten Tag. Die Autorin hat einfach die unglaubliche Gabe, die Leser in ihre Welt, zu ihren Charakteren zu führen. Ich hoffe, das wir noch viel von ihr lesen werden.
- Paulo Coelho
Die Hexe von Portobello
(306)Aktuelle Rezension von: bellas_ausleseInhalt:
Es geht um das Leben von Athena, die als Baby aus Rumänien adoptiert wurde und bei libanesischen Eltern größtenteils in London aufwuchs.
Meinung:
Die Hexe von Portobello las sich für mich, wie ein typischer Coelho im gemäßigten Tempo. Besonders habe ich die Erzählweise empfunden. Wir erfahren die Geschichte über Athena durch Berichte der Menschen, die ihren Lebensweg gekreuzt haben. Dabei tauchen Personen immer wieder auf oder auch nur einmal. Mir hat dies sehr gut gefallen, vorallem auch weil der Aufbau chronologisch war und jede Sichtweise mehr Details eröffnet hat.
Coelho hat in diesem Roman wieder einiges an Gesellschaftskritik unter gebracht und gibt Einblicke in das Leben und die Gedanken eines Adoptivkindes. Diese Passagen waren erhellend für mich.
An einigen Stellen war mir die Geschichte etwas zu esoterisch, das kenne ich aber aus anderen Romanen von ihm und konnte leicht darüber hinweg lesen.
Was mich allerdings sehr gestört hat, war das Bild, dass er von Mann und Frau zeichnet. Für mich hat es sich nach sehr festgefahrenem Schubladendenken angefühlt. Als gäbe es nur schwarz und weiß, festgefahren in binären Geschlechterrollen. Es werden auch Archetypen einer Frau erwähnt, was ich als misogyn empfinde. - Wolfgang Hohlbein
Am Abgrund
(379)Aktuelle Rezension von: TanteGhostDer Protagonist ist von Anfang an interessant und weiß nicht einmal selber, was er genau ist. Er gerät unfreiwillig in ein Abenteuer.
Inhalt: Andrej will in das Dorf seiner Kindheit zurück kehren. Er möchte seinen Sohn wiedersehen und die Trauer um seine Frau verarbeiten. Doch im Dorf angekommen sieht er nur noch eine menschenleere Siedlung und im großen Wehrturm findet er die Leichen all jener, die er eben noch vermisst hat.
Einzig ein Junge, ein Familienmitglied, aber eben nicht sein Sohn, hat überlebt und kann ihm erzählen, was passiert ist.
Frederic und Andrej machen sich an die Verfolgung der Entführer und der Dorfbewohner, welche sie mitgenommen haben. Dabei stoßen sie auf ihre Widersacher und Andrej seine Weichheit sorgt später dafür, dass unschuldige Gasthausbesucher in einem höllischen Flammenmeer umkommen müssen.
In Constanta angekommen, scheinen Frederic und Andrej so ziemlich an ihrem Ziel zu sein. Doch sie haben sich mit ziemlich zwielichtigen Leuten eingelassen, die Andrej jetzt in die Pfanne hauen.
Andrej gerät in Gefangenschaft und in den Strudel von Machenschaften mächtiger Leute. Und er lernt etwas wichtiges über sich und seine Familie.
Fazit: Oh man, schon wieder eine Reihe. Ich kann aber auch machen, was ich will. Jedes, aber auch jedes Buch, was mich in irgendeiner Form anmacht, was ich gern lesen wollen würde, ist Teil einer Reihe. - So auch hier. Einziger Vorteil: In diesem Fall handelt es sich um den ersten Band eben dieser Reihe. Und eins ist mal klar, wenn mich der Band hier überzeugt, dann werde ich mir wohl auch die folgenden noch irgendwie holen müssen. Da führt wohl kein Weg daran vorbei *seufz - Kann nicht mal jemand das Erschaffen von immer und immer wieder neuen Reihen einfach verbieten…. das wäre doch mal was. - Alles klar, es werden wohl die die nächsten 9 Folgebände auch noch werden.
Der Start in die Reihe war spannend und authentisch. Hohlbein hat hier kein langes Vorgeplänkel gemacht und ist gleich voll in die Handlung eingestiegen. Gleich zu Anfang bin ich auf den Protagonisten neugierig geworden. Dass er nicht ganz “normal” ist, war mir von Anfang an klar und dass er so auffällig wenig über sich selber wusste, hat die Handlung nur noch zusätzlich aufgepeppt.
Alles an der Handlung war so beschrieben, dass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkam oder die Handlung gestoppt hätte. Ich hatte die ganze Zeit diesen Andrej vor meinem geistigen Auge, wie er mit seinen langen schwarzen Haaren den Schwarm aller Frauen verkörpert, gleichzeitig aber auch irgendwie naiv und unwissend durch die Welt tappt. - Ich bin wirklich klasse unterhalten worden und bereue die Lektüre in keiner Weise.
Wie schon einmal gesagt, müssen hier unbedingt die Folgebände ran. Mich interessiert einfach, wie es mit diesem seltsamen jungen Mann weiter geht. Was er noch über sich lernt, wie sich sein Körper noch weiter verändert und was mit Frederic, sein kleiner Verwandter, noch wird.
Ich kann dieses Buch wirklich ruhigen Gewissens empfehlen. Es ist zwar schon etwas älter, wenn man nach dem Erscheinungsdatum geht, aber der Leser wird gut unterhalten. Es hat Spannung, es hat Drama und es hat Mystik. Wolfgang Hohlbein hat hier ein Werk abgeliefert, was durchaus mit zu seinen besten gezählt werden kann.
Aber Vorsicht, es handelt sich hier um den Auftakt zu einer Reihe. Ihr lauft Gefahr, da in eine wirklich spannende und umfangreiche Geschichte hinein zu geraten.
- C. C. Humphreys
Vlad
(57)Aktuelle Rezension von: Kolibri_liestBis zum sechsten Kapitel ist es etwas trocken. Hier empfehle ich dran zu bleiben! Denn es lohnt sich. Das Buch ist ab da gut geschrieben und die Idee Dracula seine Geschichte als eine Art der Beichte erzählen zu lassen ist sehr gut verarbeitet. Wie bei jeder historischen Figur gibt es auch bei Dracula oder Vlad Tsepesch. Teile des Lebens, die im Schatten liegen, doch C.C. Humphreys hat diese Lücken gut geschlossen, um eine runde Geschichte anzubieten. Bis zum Schluss weiß man nicht, auf wessen Seite man stehen sollte und das Ende hat mich überrascht, was ich nicht erwartet habe als eingefleischter Dracula-Fan!
- Dan Simmons
Kinder der Nacht
(69)Aktuelle Rezension von: AngelsammyDer Titel meiner Rezension bezieht sich auf den häufig gebrauchten rumänischen Fluch: Geh zum Teufel! Denn Dracu bedeutet in jener romanischen Sprache nicht nur Teufel, sondern auch Drache.
Das Buch setzt noch 1989 ein, kurz nach der Hinrichtung der Ceaușescus und den immer noch anhaltenden Wehen der rumänischen Revolution. Diese sind dabei, ein brandneues Land gebären zu wollen. Wirklich?
Pater Mike O'Rourke aus der Diözese Chicago ist Mitglied einer Gruppe eines Milliardärs (ebenfalls Yankee), die die Waisenhäuser dieses südosteuropäischen Landes besuchen.
Weil während Ceaușescus Regime jegliche Verhütung streng untersagt war und jede Familie mindestens fünf Kinder haben sollte, wurden viele unerwünschte Babys zur Welt gebracht.
Diese landeten dann, sich selbst überlassen, unterernährt, oft krank und unter Hospitalismus leidend, in jenen Löchern der Hölle. Um sie zu "stärken", wurden vielen von ihnen Blut gespritzt. Daher die vielen Babys mit AIDS und Hepatitis.
Mike ist geschockt und beschließt, als helfende Hand in jenem Land vorerst zu bleiben.
Kleiner Zeitsprung: Neues Jahrzehnt und die 38jährige Ärztin und Hämatologin Kate Neumann aus Colorado ist in București, um sich im Ersten Bezirk in einem Krankenhaus für die Kinder zu.engagieren, die sonst keinen haben. Um Leben zu retten.
Sie ist ebenso fassungslos über die unsagbaren Zustände. Illegal werden Kinder, vorwiegend von Amerikanern, gekauft und auch welche offiziell adoptiert. Bis die Regierung 1991 das endgültig verbietet.
Sie hat einen ungewöhnlichen Patienten, den Säugling, den sie Joshua taufen wird. Er hat eine seltene und seltsame Krankheit und eine außergewöhnliche Selbstheilung zugleich, sobald er eine Transfusion erhält.
Sie schafft es, den Jungen legal zu adoptieren und nach Amerika zu bringen. Allerdings hat dies bittere Folgen für sie, als Joshua unter dramatischen Umständen gekidnappt und nach Rumänien verbracht wird.
Mit Pater Mike, den sie bereits aus România kennt und ihrem dakischen Freund Lucian Forsea begibt sie sich auf gefährliches Terrain, als sie nach illegaler Einreise Joshua finden will.
Die Securitate existiert natürlich noch, aber unter neuem Namen und es gibt mehr als nur einen Todfeind auf ihrem Weg. Vlad höchstpersönlich gehört dazu. Und die Strigoi, wie die Vampire eigentlich heißen.
Ich bin vornehmlich skeptisch, wenn ein Amerikaner über das alte Europa schreibt und vor allem, wenn es um Südost- und Osteuropa geht.
Ich bin aber angenehm überrascht. Er hat im Land recheriert, sich von Rumänen beraten lassen (im Nachwort erwähnt) und so sehr viel Authentizität ins Buch einfließen lassen.
Er benutzt auch rumänische Sätze und Wörter, die größtenteils korrekt geschrieben, aber mit einigen, kleinen Fehlern, was jedoch dem Übersetzer geschuldet sein kann.
Obwohl die harten Fakten richtig sind, ist doch ein Schnitzer enthalten. Timișoara (Temesvár/Temeschburg) ist nicht in Transsilvanien (Ardeal, Erdélyi, Siebenbürgen), sondern im Banat. Zudem fehlt diese sehr wichtige Stadt auf der Landkarte, die der Geschichte vorangestellt ist.
Auf jeden Fall ist die Handlung ungewöhnlich, fußt auf der Realität und bietet eine faszinierende Erklärung für den Vampirmythos.
Es gibt unvorhersehbare Wendungen und die Art, wie sich die Protagonisten entwickeln, überzeugt durchaus.
Einige Klischees werden nicht vermieden, aber geschenkt. Die sind so spärlich, dass diese der Spannung keinen Abbruch tun.
Origineller und frischer Plot, der 31 Jahre nach Erstveröffentlichung immer noch wie neu wirkt. Das gibt dem blutleeren, ausgesaugten Subgenre superbe Impulse.
- Wolfgang Hohlbein
Der Vampyr
(283)Aktuelle Rezension von: TanteGhostEine herrliche Eigeninterprätation des historischen Graf Dracula im Stil von Wolfgang Hohlbein.
Inhalt: Andrej und Frederic machen sich gemeinsam auf den Weg, um ihre Leute zu befreien. Dabei stoßen sei auf das Sklavenschiff auf der Donau. Doch der Befreiungsversuch schlägt fehl und stattdessen geraten sie in die Fänge von Abu Dun. Der will die Kräfte, die Andrej hat.
Doch auch das Sklavenschiff gerät in Gefahr, als es von der Inquisition mit griechischem Feuer unter Beschuss genommen wird. – Andrej, Abu Dun und Frederic werden Verbündete wieder Willen. Ihr neuer Gegner ist Graf Tepesch. Der Foltergraf, welcher als Dracula Menschen aufs Übelste foltert und und tötet. Auch er will das erreichen, was Andrej und Frederic haben. Er weiß mehr als Andrej selber. Theoretisch kennt er auch den Weg zu diesem Zustand. Die Umsetzung fehlt noch.
Fazit: Das Buch stammt aus dem Jahr 2000. Es ist also nicht gerade die neueste Lektüre, aber meiner Meinung nach sind die Bücher von Wolfgang Hohlbein wie Wein. Die werden nicht älter, die werden besser. – auf die Reihe aufmerksam geworden, bin ich durch eine Freundin, die diese Reihe mal durchgesuchtet hat. Dann ist sie wieder in Vergessenheit geraten, nur um durch einen Zufall neu entdeckt zu werden.
Dieser zweite Band knüpft an den ersten an. – Für eine Reihe nicht unlogisch. Jedoch braucht es den ersten Band nicht zwingend fürs Verständnis. Die Protagonisten jagen vergangenen Ereignissen nach. Dazu ist es nicht nötig, die Umstände genau zu kennen.
Zunächst sieht alles erst einmal nach einer klassischen Heldenreise aus. Unterwegs, im Namen der Gerechtigkeit, geraten die Protagonisten erst in Gefangenschaft, dann in einen Hinterhalt und wieder in Gefangenschaft. – Die Gefangenschaft auf der Burg bei Graf Tepesch weißt sehr starke historische Bezüge zum wirklichen Foltergraf von Transsilvanien auf. Es gab einen Graf Dracul, welcher Menschen grausam foltern lies und sie auf Pfähle spießte. Genau diese Gemeinsamkeiten machen dieses Buch so interessant. Irgendwie kann ich mir gut vorstellen, dass es so oder ähnlich seinerzeit wirklich abgelaufen sein könnte. Selbst der Grund, warum der Graf das alles tut, wird in diesem Buch mit einmal schlüssig. – Ein sehr geschickter Schachzug, hier die Story eines etwas anderen Vampyrs hineinzuschreiben.
Wer und was der Protagonist ist, kommt erst jetzt, im zweiten Band, so wirklich zur Sprache.
Die ganze Handlung ist in der Welt von Dracula eingebettet. Das Ganze liest sich, als wäre es am Ende genau so passiert. Vollkommen unerheblich, ob es nun diese Vampyre wirklich gibt, oder nicht.
Dieser zweite Band ist eine ins ich abgeschlossene Story, die aber auch gut weiter gesponnen werden kann. Die Reise von Andrej und Frederic ist noch lang nicht zu Ende und man kann noch viel erwarten.
Die ganze Story kommt im typischen Hohlbein-Stil daher. Sie ist stellenweise sehr langatmig erzählt. Dafür aber bildgewaltig, sofern man sich darauf einlässt, und in einem einfachen Stil.
Ich hatte bei der Lektüre insbesondere Kopfkino von diesem Grafen und seinen krausamen Taten. Eine mittelalterliche Welt, auf einer Burg mit einem wirklich sehr herrischen und eigenen Burgherren. Stellenweise habe ich mit den Opfern, von denen berichtet wurde, sehr gut mitfühlen können.
Interessant war, dass hier wirklich Fakten des historischen Graf Dracul eingearbeitet waren. So ein wirklich unmenschlicher Burgherr hat ja in Transsilvanien wirklich existiert. Und auf diesem Typen beruht ja auch das Ding mit Dracula, auch wenn es stark abgewandelt wurde. Aber eben genau so kann man sich die Entstehung der Sage vorstellen.
Die Story ist in sich geschlossen. Man kann diesen zweiten Band sehr gut unabhängig vom Rest der Reihe lesen und hat so eben ein Stück von Andrej´s Reise. Allerdings kann man diese Story auch sehr gut weiter spinnen. Das ist wirklich geschickt gemacht.
Es handelt sich hier um den zwieten Band einer Reihe, was Aber nicht besonder auffällt. Als einzelnes Buch gelesen, könnte man es als Entstehungsgeschichte von Graf Dracula sehen.
Für Fans von Hohlbein und Fantasybegeisterte ein Muss.
- Liliana Le Hingrat
Das dunkle Herz der Welt
(67)Aktuelle Rezension von: NiamhTiCullenBei jeder Handlung und hatte man das Gefühl alles mitzuerleben, körperlichen Schmerz, Emotion,das Hadern,Hassgefühle....Sehr heftige Folterungen,die etwas abgemildert beschrieben wurden(so hat die Autorin es auch beschrieben)aber einen dennoch kurz mal nach Luft schnappen ließen.Das Ende hat mich berührt und ich empfand Wehmut,dass es so enden musste...Auf die Geschichte der Söhne, bin ich sehr gespannt,auch weil es so wenig darüber zu lesen gibt, zumindest ohne dass Vampirismus darin vorkommt
- Kathryn Smith
Die Schattenritter - Kuss der Dunkelheit
(103)Aktuelle Rezension von: BoleynhistoricJahrhunderte nach dem Tod seiner Frau kann der Vampir Bishop ihren Verlust noch nicht verarbeiten und besucht ihr Grab in Rumänien, doch dort erwartet ihn eine Vampirjägerin namens Marika, die ihn gefangen nimmt. Sie ist eine bezaubernde junge Frau, doch wenn er könnte, würde er sie umbringen. Tagelang lässt sie ihn ohne Blut in diesem muffigen Keller liegen, gepeinigt von Silber und fragt ihn nach Saint aus. Saint war ein alter Freund und einer der Schattenritter und wie sich später für ihn herausstellt, ihr Erzeuger. Marika hasst Vampire über alles, doch bei Bishop bekommt sie andere Gefühle, Gefühle die ihr fremd sind. Ihr Auftraggeber verlangt die Aushändigung von Bishop, doch nach all der Zeit in der sich die beiden kennengelernt haben, kann sie ihn nicht einfach ausliefern und lässt ihn laufen. Marika wird oftmals von ihm gerettet und kann sich ihrer Gefühle nicht mehr wehren und die beiden verlieben sich ineinander. Ihre Freunde und Vampirjäger Gehilfen stellen sich gegen sie und wollen sie töten, doch Bishop beschützt sie und ihre Liebe wird immer größer. Ein geheimnisvoller Orden macht ihnen das Leben schwer und will alle Vampire und auch Marika gefangen nehmen, doch das Schicksal hält etwas anderes bereit.
Kuss der Dunkelheit ist der zweite Teil der Schattenritter Reihe und gut gelungen. Das Buch ist spannend und flüssig geschrieben und hat einfach das gewisse Etwas.
Mir hat allerdings der erste Band besser gefallen und deshalb gebe ich nur 4 Sterne. - Fred Vargas
Der verbotene Ort
(141)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderKommissar Adamsberg muss für einen Kongress nach London reisen und macht dort einen grausamen Fund. Auf einem berühmten Friedhof stehen 17 Paar Schuhe mit den Füßen von Menschen drin. Die dortigen Kollegen ermitteln sofort und als er wieder nach Frankreich zurück kehrt, wird er auch an einen schrecklichen Tatort gerufen. Ein Journalist wurde grausam hingerichtet. Alles scheint etwas merkwürdig und es gibt so viele Spuren, auch Mythen um Vampire und alte Geschichten und Sagen. Die Spuren führen nach Serbien, nach Wien und Adamsberg muss immer mit einem Dolmetscher die Befragungen vornehmen. Menschliche Ängste und alte Rituale halten ihn fest im Griff und er stößt immer wieder an seine Grenzen. Fred Vargas schreibt ungeheuer spannend, mit viel Witz und schwarzem Humor und nimmt die ]Sprachenfaulheit[ ihrer Landsleute auf die Schippe. Eine ungeheuer spannende Lektüre.
- Angela Sommer-Bodenburg
Der kleine Vampir und Graf Dracula
(23)Aktuelle Rezension von: NyanshaAnton und seine Eltern begeben sich auf eine Reise durch Transsilvanien. Der Psychologe Schwartenfeger hat angeregt, dem Vampirthema auf den Grund zu gehen und zu Bedenken gegeben, dass Anton sein Interesse an dem Vampirthema so bestimmt ein für alle Mal verliert. Doch es ist ausgerechnet Antons Vater, der sich mehr und mehr für das Thema zu erwärmen beginnt, worüber Antons Mutter nicht gerade glücklich ist. Nichtsdestotrotz handelt es sich um eine spannende Reise, bei der auch der Leser etwas mehr über einige Orte Transsilvaniens lernen kann.
Der kleine Vampir ist mit seiner Familie in seine Heimat zurückgekehrt und nun erwarten die Schlottersteins bei ihrer Wiedervereinigungsfeier ausgerechnet Graf Dracula persönlich. Auch Anton ist eingeladen, doch er muss eine transsilvanische Tracht tragen - dumm nur, dass seine Mutter ausgerechnet eine Mädchentracht erworben hat. Es ist letzten Endes Lumpi, der Anton mit zur Feier nimmt und mir hat richtig gut gefallen, dass er offenbar eine Entwicklung durchgemacht hat. Während er in den vorherigen Bänden immer nur gemein und schlecht gelaunt dargestellt wurde, führt er nun auch mal ganz normale Gespräche mit Anton.
Doch letzten Endes kommt Anton nicht darum herum, sich von seinen vampirischen Freunden zu verabschieden, die immerhin von Dracula selbst unter dessen Fittiche genommen werden.
Ich hatte tatsächlich den einen oder anderen Kloß im Hals, denn der drohende Abschied war während des ganzen Buches über spürbar. Anton besucht seine Freunde zwar, aber diese sind endlich wieder in ihrer Heimat angekommen, die sie wohl auch nicht wieder verlassen werden. Ich bin umso gespannter, wie es weitergeht!
- Carola Kickers
Schrei der Pfauen
(4)Aktuelle Rezension von: micra-catSchrei der Pfauen hat mich sehr an die Gruselkassetten von Europa erinnert, die ich während meiner Teenie-Zeit gehört habe. Die Geschichte ist nicht besonders anspruchsvoll und allein durch die Kürze des Hörbuchs (ca. 1 Std.) ist es natürlich kaum möglich den Charakteren besondere Tiefe zu verleihen. . Die Stimme des älteren Sprechers passt sehr gut zur Grusel-Atmosphäre und man fühlt sich auch in die Epoche, in der die Geschichte spielt, zurückversetzt. Die Lesung wird zudem durch unheimliche Musik untermalt und auch mit Geräuschen, z. B. Hufgetrappel der Pferdekutschen. Das ist ganz schön gemacht und auch die Verzweiflung von Lord Hensley, dessen schwangere Frau unheilbar erkrankt ist und ihn zu einem folgenschweren Schritt verleitet, wird gut dargestellt. Er weiß keinen anderen Rat mehr, das Leben seiner Frau zu retten und erhofft sich Hilfe von einem Vampir. Damit nimmt das Unheil seinen Lauf…. . Leider war mir der Lord in seinen Handlungen viel zu blauäugig und unglaubwürdig, weil er sich vorher keinerlei Gedanken gemacht hat, wie er das mit dem Vampir regeln will und auch nicht erkennt, was für ein Kind er da aufzieht. . Alles in allem war ich etwas enttäuscht, zu kurz, zu hoher Preis, zu simple Geschichte, da hatte ich eindeutig mehr erwartet. - Andreas Varesi
Das Geheimnis der Bathory
(6)Aktuelle Rezension von: RaissaMoorDieses Buch habe ich sogar mehrmals gelesen, denn die Charaktere sind unglaublich detailliert ausgearbeitet. Man hat das Gefühl, man kennt jeden einzelnen von ihnen. Auch das Ungarn des 17. Jahrhunderts ist sehr gut vorstellbar. Ich kann das Buch nur jeden empfehlen, der gerne düstere Geschichten mag.
- Beth Fantaskey
Der Vampir, den ich liebte
(204)Aktuelle Rezension von: Crazygirl1Hätte ich dieses Buch in jüngeren Jahren gelesen, wäre mein Urteil sicherlich etwas besser ausgefallen. Für einen erfahrenen Leser von Vampirbüchern sind sowohl die Story als auch die Charaktere einfach zu seicht. Das Buch entwickelt sich sehr langsam, oft zu langsam. Wir verweilen ewig im Teeniedrama rund um Schule, Freunde und Liebe. Einerseits hilft das die Charaktere kennenzulernen, andererseits treibt dadurch die Geschichte zu lange auf der Stelle. Das Thema Vampire und deren Welt wird kaum in Angriff genommen, was ich sehr schade finde. Die Briefe von Lucius an seinen Onkel, lockern das ganze etwas auf, was gut gelungen ist. Das Buch ist nicht wirklich schlecht geschrieben, der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Dennoch ist mir persönlich zu viel Fokus auf die Teenie Probleme und zu wenig auf eine spannende Vampirgeschichte gelegt worden. Trotz des ganzen Tamtam um Jessica ist sie mir als Charakter zu wenig greifbar, ich kann auch nach Beendigung nicht sagen ob sie mir sympathisch ist oder nicht. Auch Lucius ist mir nicht ausgereift genug. Da hat manch eine Nebenfigur besser Punkten können.
Das Ende ist ebenfalls sehr unspektakulär.
Insgesamt ist das Buch okay, mehr aber auch nicht. Ich bin bei knappen 3 Sternen
- Bram Stoker
Dracula
(47)Aktuelle Rezension von: mangomopsInhalt:
Jonathan Harker, ein Londoner Anwalt, wird die Begegnung mit dem legendenumwitterten Graf Dracula niemals vergessen können. Sein Aufenthalt auf dessen Schloss soll nur der Auftakt einer jungen Mission sein, die den Grafen nach London führen wird. Doch der Vampirjäger Van Helsing stellt sich dem Untoten entgegen. In Reiseberichten, Briefen und Tagebüchern lassen zwölf Sprecher die Zuhörer an einer schauerlichen Jagd teilhaben, die den Autor Bram Stoker einst zum Urvater des Vamoirromans machte. Graf Dracula wurde in dieser Lesung extra als Figur angelegt, um mit der genialen Interpretation von Katharina Thalbach einen unvergesslichen Auftritt zu haben.
Meine Meinung:
Das Hörspiel ist schnell gehört und auch gut gemacht. Ich fand es spannend mal für zwischen durch. Dabei mag ich Hörspiele nicht so sehr. Dieses kann man aber mal hören. Tolle Stimmen und die Story ist auch nicht schlecht. - Matthew Bunson
Das Buch der Vampire
(16)Aktuelle Rezension von: RavenEin super Lexikon über Vampire. Hier kann man alle möglichen Begriffe über die Wesen der Nacht nachschlagen und sich somit noch mehr Wissen aneignen. - Angela Sommer-Bodenburg
Der kleine Vampir und die große Liebe
(59)Aktuelle Rezension von: NyanshaAuftritt eines Vampirs, der in die Geschichte eingeht – dafür, extrem ätzend zu sein. Olga, Fräulein von Seifenschwein-Schlotterstein. Doch dazu später mehr, denn zuerst einmal sollte erwähnt werden, dass das Thema Liebe diesmal im Vordergrund steht. Antons Eltern sehen sich „Romeo und Julia“ im Theater an und Anton entdeckt, dass Anna eigentlich schon ganz toll ist. Geiermeier, der Friedhofswächter, der den Schlottersteins ohnehin gerne das Handwerk legen würde, bekommt einen Gehilfen namens Schnuppermaul. Der ist offiziell Gärtner, wird von Geiermeier aber bald in die Geheimnisse des Friedhofs eingeweiht. Anton muss bald feststellen, dass er nun offiziell nicht mehr Rüdigers „Lieblingsperson“ ist, denn dieser ist hin und weg von Olga, dem oben erwähnten Albtraum. Ihre Eltern wurden in ihrem Schloss in Transsylvanien von Vampirjägern umgebracht und Dorothee, Rüdigers Tante, die auch in der Gruft derer von Schlotterstein residiert, ist ihre einzige, lebende Verwandte. Also hat Olga sich nun mit ihrem Klappsarg auf den Weg gemacht und beschlossen, erst einmal zu bleiben. Sie bekommt Unterricht im Anschleichen von Tante Dorothee, hält sich selbst aber für die Schönste, Klügste und schlichtweg Unwiderstehlichste. Der kleine Vampir stimmt ihr da leider auch zu. Anton lernt schnell, dass das mit den Mädchen so eine Sache ist, denn er kann kaum ein gutes Wort über Olga verlieren, ohne, dass Anna eifersüchtig wird. Zu allem Überfluss besucht ihn der kleine Vampir entweder gar nicht mehr, oder zusammen mit seiner Herzallerliebsten. Olga hat eigentlich recht wenig für Rüdiger übrig, doch dieser ist wahrlich blind vor Liebe. Doch von einem auf den anderen Abend reist Olga einfach ab und bricht Rüdiger damit vorerst das Herz. - Gerald Axelrod
TRANSSYLVANIEN - Im Reich von Dracula - Mythen & Legenden
(10)Noch keine Rezension vorhanden - John Marks
Der Vampir
(33)Aktuelle Rezension von: Rabentochter„Der Vampir“ wäre gern eine originelles und überzeugendes Remake des Klassikers von Bram Stokers „Dracula“, kommt aber nicht an das Original heran. Der Beginn ähnelt dem Original noch auffallend und auch wie die Erzählung sich zusammen setzt ist definitiv vom Klassiker inspiriert. Erzählt wird die Geschichte nämlich teilweise durch Tagebucheinträge und E-Mails. Allerdings gelingt es dem Remake nicht die Spannung über weite Strecken des Buches zu halten. Anfang, wie auch Schluss sind durchaus spannend und lesenswert, aber der Hauptteil ist zu langatmig gehalten und kommt nicht zum Punkt.
Es gleicht einem ewigen Tappen im Dunkeln, bis man endlich gnädigerweise den Schalter findet und Licht die Szenerie erhellt. Diesem Tappen im Dunkeln fehlt allerdings jegliche Spannung, sodass ich das Buch auch mal über Wochen nicht angerührt habe, was mir den erneuten Einstieg nicht einfach gemacht hat, weil ich den Überblick verlor, welche Figur welche Stelle inne hatte beim Sender. Vielleicht passiert das nicht, wenn man das Buch in einem Rutsch durchliest oder zumindest einigermaßen am Ball bleibt.
Teilweise fand ich die Erzählung auch zu verworren und kompliziert. Mehr Geradlinigkeit wäre hier wünschenswert gewesen. Gegen Ende klärt sich das Ganze etwas auf, aber wirklich befriedigend fand ich die „Auflösung“ nicht.
Der Schreibstil ist soweit gut lesbar, enthält aber teilweise deutliche Längen, die man kürzer hätte fassen können.
Fazit: Wenn man Stokers Original kennt, dann ist diese Version leider enttäuschend. Ohne Vorkenntnis kann man dem Buch eine Chance geben und es mit dem zähen Mittelteil aufnehmen.