Bücher mit dem Tag "trauer"
2.669 Bücher
- Jojo Moyes
Ein ganzes halbes Jahr
(11.892)Aktuelle Rezension von: FunkelzauberNachdem ich Vollmondkinder von Anna Swedenborg gelesen hatte – ein außergewöhnliches Buch voller Tiefe, Herz und Hoffnung – suchte ich etwas, das sich ebenfalls mit den wichtigen Fragen des Lebens beschäftigt: Was ist wirklich bedeutsam, worauf sollten wir achten? Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes hat mich auf seine eigene Art berührt.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will, sie ist romantisch, bewegend und gleichzeitig sehr ehrlich – über Verlust, Lebensentscheidungen und darüber, wie kostbar jeder Moment ist. Lou und Will zeigen, wie Begegnungen unser Leben verändern können und wie wichtig es ist, für sich selbst und andere einzustehen.
Dieses Buch hat mich nicht nur emotional mitgerissen, sondern auch nachdenklich gemacht über das, was im Leben wirklich zählt. Für alle, die neben einer bewegenden Liebesgeschichte auch über Lebenssinn und Wertschätzung nachdenken möchten, ist dieses Buch absolut lesenswert.
- Stefanie Stahl
Das Kind in dir muss Heimat finden
(276)Aktuelle Rezension von: Berit-PaulineLehrAlso, als Psychogin sollte man nicht unbedingt auffordern sich selber zu therapieren, gerade nicht bei einer so tiefliegenden Problematik.
Ansich ein guter Ratgeber um zu verstehen was schief gelaufen ist oder schief laufen kann.
Es gab tatsächlich auch ein paar denkanregungen aber nicht unbedingt im Positiven. Man steht mit seinem grübeln dann alleine da. Auch ein Paar dinge die durchaus triggern können. Seinem Inneren Kind ist damit nicht wirklich geholfen.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Die Erwählte
(3.181)Aktuelle Rezension von: ronjaist ein starker Einstieg in eine actionreiche Fantasywelt. Im Mittelpunkt steht Celaena, eine tödliche Assassinin mit einer komplexen Vergangenheit, die nicht nur kämpfen, sondern auch um ihre Freiheit und Zukunft ringen muss.
Besonders spannend ist der Wettbewerb am Hof, der mit Intrigen, Machtspielen und geheimen Absprachen durchzogen ist. Dadurch entsteht ständig Spannung, weil man nie sicher sein kann, wem man trauen kann. Auch die Mischung aus Gefahr und den ersten romantischen Spannungen sorgt dafür, dass die Geschichte emotional abwechslungsreich bleibt.
Der Schreibstil ist leicht zugänglich und macht es einfach, in die Welt einzutauchen. Manchmal wirkt die Handlung etwas vorhersehbar, und nicht alle Entwicklungen überraschen wirklich. Trotzdem bleibt das Buch durch seine starke Hauptfigur und die wachsende Spannung sehr fesselnd.
Insgesamt ist es ein gelungener Auftakt, der vor allem durch seine Figur Celaena und die Atmosphäre überzeugt und Lust auf die weiteren Teile macht
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 3: Opal. Schattenglanz
(3.124)Aktuelle Rezension von: asomeOpal von Jennifer L. Armentrout ist der dritte Band der Reihe, und endlich stehen Katy und Daemon zu ihren Gefühlen. Das ewige Hin und Her sowie die passiv‑aggressiven Spielchen zwischen den beiden gehören erfreulicherweise der Vergangenheit an. Der Schreibstil bleibt angenehm flüssig, sodass sich das Buch leicht lesen lässt – auch wenn die Handlung zwischendrin etwas langatmig wirkt und man manchmal schneller zum Punkt hätte kommen können.
Was mich allerdings gestört hat, war Katys ständiges Gejammer und die Eifersuchtsausbrüche auf beiden Seiten. Ebenso fand ich es schade, dass Dee das Gespräch mit Katy meidet – natürlich ist sie verletzt und trauert, aber irgendwann sollte man Dinge klären.
Vielleicht nervten mich diese Passagen auch deshalb besonders, weil ich nicht ganz zur eigentlichen Zielgruppe gehöre. Insgesamt war Opal ein solides Buch, für mich jedoch bisher das schwächste der Reihe. Ich hoffe, Band 4 kann mich wieder stärker fesseln. - John Green
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
(12.816)Aktuelle Rezension von: Trishen77"Eigentlich ist fast alles eine Nebenwirkung des Sterbens."
Ich bin bereits seit Eine wie Alaska ein großer Fan des amerikanischen Autors John Green und seiner Jugendromane, die oft die Feinheiten dieses Genres und einzigartigen Thematiken verknüpfen. Ich weiß nicht, was es genau ist, das seine Bücher so ehrlich und doch so gut erzählt erscheinen lässt, aber in seinen Büchern fühle ich wohl, wie es mir sonst nur bei Autoren wie John Irving, Jorge Luis Borges oder den Gedichten Rilkes passiert. Was ihn jetzt nicht mit einer dieser Autoren konkret in Verbindung setzten soll, aber es ist da eine unkomplizierte Präsens in seinen Geschichten, Personen, seiner ganzen Sprache, die der Erfahrung des Lesens ein wenig das Glasscheibenhafte, das Hindernis nimmt, was manchmal zwischen Leser und Lektüre steht.
Gleich vorweg: "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist ein wirklich tolles Buch. Es ist vollkommen unprätentiös, es wirkt auf dem Leser, ist ein wunderbar unüberladenes Erlebnis. Es erreicht uns im Kleinen und es erreicht uns im Großen, ist eines dieser Bücher, an dem wir nicht vorübergehen können, sondern kurz innehalten, vielleicht nicht einmal genau wissen warum wir innehalten, aber eins ist klar: das Innehalten genügt als Grund, die Rührung genügt als Schleife auf dem Moment, das Buch, gelesen, in der Hand, genügt als vollendeter Ruf an das Leben in uns allen.
"-und sofort bekam ich Angst, dass die Leute über mich, wenn ich starb, auch nichts anderes zu sagen hätten, außer das ich tapfer gekämpft hätte, als wäre das einzige, was ich je getan hatte, Krebs zu haben."
Und um Leben geht es in diesem Buch, viel mehr, als in vielen anderen Büchern, in denen die Menschen tatsächlich die ganze Zeit einfach nur leben.
Hazel Grace ist 16 und kann nur noch durch zugeführten Sauerstoff aus einer Flasche überleben, die sie mit sich herumtragen muss; Krebs in der Schilddrüse, Metastasen in der Lunge - unheilbar, nur noch aufhaltbar. Gelegentlich geht sie einmal in der Woche zu einer Art Gruppentherapie in einer Kirche für krebskranke Kinder. Dort trifft sie eines Tages einen Jungen, der selber mal an Krebs erkrankt war, jetzt aber gesund ist. Und es scheint, dass er sich auffällig für Hazel interessiert...
Es ist natürlich letztlich unbeschreiblich, wie nah einem ein Buch nach der Lektüre steht. Also nicht nur, wie nah es einem geht, sondern wie sehr man darin, abseits vom Thema, Spuren einer lebendigen Wirklichkeit und Wesenhaftigkeit spürt - oder, altmodisch gesagt: Dass es ist, als wären die Romanfiguren Teilnehmer an einem Spiel, das auch wir spielen, wenn wir das Buch wieder geschlossen haben. Solche Bücher erreichen uns mit ihrem Thema stärker als andere, nicht weil sie Illusionen fabrizieren oder unterstützen, sondern weil sie offenbaren, was gültig ist in allem, egal ob Realität oder Fiktion. Eins davon ist sicherlich die Liebe und dieser Roman zeigt auch noch einige mehr.
"Jedenfalls sind die wahren Helden nicht die Leute, die Sachen tun; die wahren Helden sind die, die Dinge BEMERKEN, die AUFMERKSAM sind."
Im Grunde ist die Geschichte eine Liebesgeschichte – und dass sie viel, viel mehr ist, lässt diesen letzten Punkt trotzdem nicht in Vergessenheit geraten. Von den Szenen, durch die diese Buch sich bewegt, haben mich viele berührt, viele habe ich mit Spannung und Aufmerksamkeit verfolgt, viele sind mir als sehr gut geschilderte Gesten im Gedächtnis geblieben, die Kleinigkeiten eines Buches eben, die seine Lektüre zu einem riesengroßen Raum machen, den man nach der Lektüre nicht sofort verlassen kann, weil man ihn noch eine ganze Weile durchwandern muss. Übergreifend (Achtung SPOILER) hat mich aber letztendlich die Szene berührt, in der das Motto, die Essenz dieses Buches in aller Deutlichkeit hervortritt, wie sonst nur in einem Film , der einen sehr ähnlichen Namen und eine ähnliche Botschaft trägt. Die Szene in der Gus zu ihr sagt und man weiß, dass es das ganze Buch einfängt und letztendlich in diesem Satz der Punkt hinter die Aussage gesetzt wird, wodurch sie vollkommen ist:
"Das Leben ist schön, Hazel Grace."
Ein Moment zum Heulen. Aber auch ein Moment um John Green zu danken. Weil er ein großartiges Buch geschrieben hat. Denn damit ist natürlich nicht alles gesagt - aber das Wichtigste.
Nachtrag: Es grenzt vielleicht schon an Blasphemie, wenn ich mir erlaube hier zwei Bücher anzuhängen, die keineswegs genau wie dieses Buch sind, ja noch nicht mal mit derselben Grundthematik arbeiten, aber denjenigen gefallen könnten, die auch dieses Buch gut fanden, und vielleicht stelle ich sie auch nur hier noch hinten an, weil sie mir ebenfalls sehr am Herzen liegen:
Das also ist mein Leben
Die Nackten
Auch sehr zu empfehlen ist natürlich "Eine wie Alaska", Greens Debüt, ähnlich einzigartig wie dieser Roman. - Stephen King
Es
(2.393)Aktuelle Rezension von: LuliaDie Geschichte spielt in der amerikanischen Ostküstenstadt Derry im Staate Maine, wo in regelmäßigen Abständen ein Wesen erwacht und daraufhin Menschen verschwinden. Das Wesen ernährt sich von Angst und nimmt bevorzugt die Gestalt des Clowns Pennywise an. Eine Gruppe befreundeter Kinder, unter denen ein Junge seinen kleinen Bruder durch das Wesen verloren hat, stellen sich diesem Grauen, besiegen es scheinbar und werden Jahrzehnte später erneut nach Derry gerufen, als das Monster zurückkehrt. Die größtenteils realitätsnahe Handlung ist vom subtilen Grusel durchzogen und fokussiert sich vor allem auf die Dynamik innerhalb der Freunde.
Bei den Protagonisten steht der Anführer des Clubs der Verlierer Bill im Vordergrund der Geschichte, der durch den Verlust seines kleinen Bruders durch das Wesen angetrieben wird. Die anderen Freunde fügen sich mit ihren individuellen Eigenschaften zu einem harmonischen Ganzen zusammen, was für eine angenehme Dynamik innerhalb der Handlung sorgt.
Wer atmosphärische Gänsehautgeschichten mit psychologischer Tiefe mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist flüssig detailreich, atmosphärisch und unterstützt den Lesefluss sehr gut.
Einziger Minuspunkt: Einige Stellen der Handlung, vor allem den Kampf gegen Pennywise betreffend, sind zu abstrakt und nicht immer nachvollziehbar, was den Lesespaß mindert.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen. - Rebecca Yarros
Onyx Storm – Flammengeküsst
(668)Aktuelle Rezension von: readwithinesDieses Buch – genau wie die beiden Bände davor – hat bei mir gefühlt Herzrhythmusstörungen ausgelöst 💀💓
(Let me be overdramatic 😹)Viele sagen, Band 1 sei der stärkste der Reihe. Sehe ich ähnlich.
Aber: Jeder Band konnte für mich mit dem ersten mithalten – nicht, weil er ihn kopiert, sondern weil die Geschichte insgesamt einfach extrem stark ist 🔥Onyx Storm führt uns an viele Orte. Sehr viele 🌍
Aber nichts davon fühlt sich zufällig an. Alles hat einen Sinn. Die Handlung ist so dicht und ineinander verwoben, dass man selbst keine Ahnung hat, was als Nächstes passiert.
Manche Dinge glaubt man vorherzusehen – nur um sich kurz sicher zu fühlen 😌
Denn ein paar Seiten später kann wieder alles einstürzen 💥
Und genau das macht es so faszinierend.Zu den Figuren:
Violet hatte ihre unsichere Phase in Band 2 – Xaden hat sie in diesem Band. Und das aus sehr, sehr guten Gründen 😮💨
Ich mag die beiden unglaublich gern und habe jede einzelne Emotion mitgefühlt. Jede. 💔🔥
Die Nebenfiguren bekommen hier deutlich mehr Raum, und man beginnt, sie immer mehr ins Herz zu schliessen 🖤
Was natürlich dazu führt, dass man konstant Angst hat, sie könnten jederzeit sterben 😭🫠Das Ende hat mich mit unzähligen Fragen zurückgelassen – was vermutlich exakt Rebeccas Plan war 😹👀
Diese Reihe ist unfassbar gut und hat massives Suchtpotenzial 🐉🔥
Ich freue mich riesig auf den nächsten Band … auch wenn es noch dauern wird ⏳💔 - George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 02
(2.032)Aktuelle Rezension von: 27_Marie_787Am Anfang ein bisschen schwer zu verstehen mit den ganzen Häusern und den ganzen Personen, die macht echt oft verwechsel.(Bzw ich verwechsle sie immernoch.) Es hat mir sehr gut gefallen wie es aufegebaut ist, dass es nicht nur um eine Person geht sondern von Kapitel zu Kapitel es sich ändert. Das Buch ist sehr ausführlich und detailliert geschrieben und weiter zu empfehle.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter 5)
(9.978)Aktuelle Rezension von: LiJenDer dunkle Lord ist zurück.
Ein Ministerium das im nicht glaubt.
Eine neue schreckliche Lehrerin in Pink.
Ein ganzes Schuljahr voller Strafen und Albträume.
Mit alldem muss sich Harry herum schlagen.
Zum Glück hat Harry seine Freunde die hinter ihm stehen und ihn unterstützen. Ihn motivieren und vertrauen.
Wieder ein sehr gelungenes Buch.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Kriegerin im Schatten
(2.057)Aktuelle Rezension von: Bookish_DreamerIch habe den zweiten Band der Throne of Glass-Reihe von Sarah J. Maas gelesen – und was soll ich sagen? Ich bin wieder einmal komplett begeistert! Der Einstieg in die Geschichte fiel mir unglaublich leicht, fast so, als wäre ich nie wirklich aus dieser Welt heraus gewesen. Für mich war dieser Teil sogar noch stärker als der erste.
Die Handlung hat mich von Anfang an gefesselt, und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Sarah J. Maas schafft es einfach, eine Atmosphäre zu kreieren, die einen völlig in ihren Bann zieht – ich war wieder voll und ganz in dieser Welt gefangen.
Besonders gut gefallen hat mir die intensivere emotionale Ebene, vor allem das zusätzliche Drama zwischen Chaol und Celaena. Diese Entwicklung hat der Geschichte noch mehr Tiefe gegeben und mich beim Lesen richtig mitgenommen. Die Dynamik zwischen den Charakteren war spannend, teilweise herzzerreißend und hat das Ganze noch packender gemacht.
Insgesamt kann ich wirklich nichts an diesem Buch aussetzen. Spannung, Emotionen, Charakterentwicklung – für mich hat einfach alles gestimmt. Ein rundum gelungener zweiter Band, der meine Erwartungen sogar noch übertroffen hat!
Ich freue mich jetzt schon riesig darauf, weiterzulesen und zu sehen, wie sich die Geschichte entwickelt.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
(6.141)Aktuelle Rezension von: asomeObsidian – Schattendunkel von Jennifer L. Armentrout ist der erste Band einer fünfteiligen Reihe, die in den letzten Jahren irgendwie an mir vorbeigegangen ist. Immer wieder habe ich das Buch in Buchhandlungen gesehen oder etwas darüber gelesen, es aber nie wirklich auf dem Schirm gehabt.
Mit Mitte 40 gehöre ich nicht mehr ganz zur eigentlichen Zielgruppe, daher fiel mir der Einstieg zunächst etwas schwer. Der Beginn erinnert stark an einen typischen Teenagerroman – Umzug, Herzschmerz und Highschooldrama inklusive. Doch etwa ab der Mitte nimmt die Geschichte spürbar Fahrt auf, und die Welt der Lux erweist sich als erfrischend anders.
Die Handlung wird zunehmend spannender, und die Hintergründe um die Lux sowie ihre Präsenz auf der Erde werden nach und nach aufgedeckt. Obsidian – Schattendunkel ist sicher kein absolutes Highlight, aber ein unterhaltsamer Zeitvertreib, der Lust auf die weiteren Bände der Reihe macht.
- Sarah J. Maas
Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis
(2.643)Aktuelle Rezension von: Popis0904Der zweite Band hat mich noch einmal deutlich mehr in seinen Bann gezogen als der erste Teil. Die Geschichte entwickelt sich intensiv, emotional und gleichzeitig auch spannend weiter, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Besonders beeindruckt hat mich, wie sehr man mit den Protagonisten mitfühlt. Ihre Gedanken, Zweifel und Hoffnungen wirken so greifbar, dass man automatisch mit ihnen leidet, hofft und mitfiebert. Gerade Feyres Entwicklung hat mich dabei besonders berührt.
Auch die bildhaften Beschreibungen haben mir wieder unglaublich gut gefallen. Sie schaffen es, eine ganz eigene Atmosphäre zu erzeugen, sodass man vollkommen in die Welt eintaucht und das Gefühl hat, selbst Teil der Geschichte zu sein.
Für mich ist dieser Band eine klare Steigerung zum Auftakt und hat mich emotional nochmal ein Stück mehr abgeholt als der erste.
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe
(9.042)Aktuelle Rezension von: Isika0510Auch der zweite Band hat mich direkt gehabt, obwohl ich den Film kenne.
Ich war direkt wieder im Geschehen und habe mitgefiebert!
Ich fande es spannend und super geschrieben. Man hat mit den Charakteren mitgelitten und gefreut!
Ich bin gespannt, ob mir auch der dritte Band so gut gefällt und freu mich schon drauf, ihn zu lesen!
Wirklich lesenswert, ob man die Filme kennt oder nicht!
- Hanya Yanagihara
Ein wenig Leben
(650)Aktuelle Rezension von: marie_d„Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara hat mich beeindruckt und gleichzeitig irritiert. Ich bin der Geschichte und der Entwicklung der Figuren gerne gefolgt – ihre Beziehungen wirken authentisch, ihre Emotionen nachvollziehbar. Gerade die Dynamik zwischen den Charakteren hat mich lange beschäftigt, weil sie so fein und glaubwürdig erzählt ist.
Gleichzeitig ist das Buch schwer auszuhalten. Es zeigt Gewalt und Leid in einer Intensität, die manchmal fast zu viel wird. Ich hatte stellenweise das Gefühl, dass Schmerz und Trauma fast ästhetisiert werden. Deshalb fände ich eine Triggerwarnung sehr wichtig, um Leser*innen auf die Inhalte vorzubereiten.
Insgesamt halte ich „Ein wenig Leben“ für ein sehr gut geschriebenes Buch, das emotional viel auslöst und nachhallt. Trotzdem verstehe ich den extremen Hype nicht ganz – vielleicht, weil die Geschichte in ihrer Dramatik manchmal die leisen Zwischentöne überdeckt.
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn
(8.325)Aktuelle Rezension von: Ellaa_Meine Kurzeinschätzung: Fast hätte ich doch glatt vergessen, diese wundervolle Reihe zu Ende zu lesen. ♡ Die Tribute von Panem haben mich mit Haut und Haar für sich gewinnen können- und ich habe den Band mit einem weinenden und lachenden Auge zugeschlagen. Eine Dystopie voller Stärke, Hoffnung und Verlust. Liebe, Tiefgründigkeit und Feingefühl. Ich könnte ewig so weiterschwärmen. Ein muss für all diejenigen, die die Filme lieben. ♡ Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen- Und möge das Glück stets mit euch sein.. *Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler. Es handelt sich um den dritten und letzten Band der Trilogie.*
Cover: Das Cover gefällt mir wirklich gut. Auch hier sieht man das Gesicht einer jungen Frau mit stechenden grünen Augen. Während der erste Band mit grünen Blättern verziert wurde und der zweite Band eine tiefrote Farbe zeigt, erstrahlt der dritte und letzte Band in einem satten mitternachtsorange. ♡ Ich finde es wirklich wunderschön, dass die Bände von der Optik so perfekt aufeinander abgestimmt sind. Bei diesem Band starrt einen das junge Mädchen dieses Mal an. Frontal. Mit ihrem ganzen, jugendhaften Gesicht- Der Zorn steht ihr ins Gesicht geschrieben. Einfach eine wunderschöne und passende Gestaltung! ♡
Schreibstil: Der Schreibstil von Suzanne Collins hat mir wieder sehr gut gefallen. ♡ Er ist unheimlich flüssig und leicht zu lesen und der Sogeffekt erst einmal. Ich konnte mit dem Lesen zwischendrin gar nicht mehr aufhören. Ich liebe einfach die Welt die sie erschuf, die Rebellen, Gesellschaftskritiken und unperfekten, realistischen Charaktere. :) So muss es sein! Sehr detailliert, bildlich, aber auch düster und eindringlich. Definitiv Bücher die mir für immer im Gedächtnis bleiben werden. Ganz ganz große Liebe! ♡ Ich oute mich hiermit als Fan. :) Jedes Buch hatte ein für sich großes Überthema, hier waren es definitiv: Neuanfänge und Heilung. Und nichts anderes habe ich mir für Katniss gewünscht. Diesem tapferen 17 jährigen Mädchen, die schon schlimmes sehen musste und noch viel schlimmere Dinge tun. Ich freue mich schon auf weitere Werke der Autorin und bin sehr neugierig, wie mir diese gefallen werden.
Idee: Die Idee hat mir wirklich sehr Gut gefallen und war perfekt gegliedert und intelligent aufgebaut. Dieser Band steckte wirklich voller Emotionen und hat nicht nur die Charaktere, sondern auch mich, wirklich mitgenommen. In jeder Zeile klebte Schmerz und Verlust.. Zunächst müssen sich alle nach den letzten Geschehnissen sammeln- das Einleben mit den strengen Regeln aus Distrikt 13, die Heilung nach den letzten Spielen und die Zerstörung von Distrikt 12.. Coin will Katniss fit und als Figur für die Rebellen haben, doch sie funktioniert nicht ganz so, wie Coin sie haben will.. Katniss muss sich immerwieder der harten Realität stellen, um nicht nur ihre Rolle zu erfüllen, sondern sich den wahren Feind vor Augen zu führen: Snow.. Der auch Peeta in seiner Gewalt hat und so seine kleinen, aber feinen Spiele mit Katniss spielt.. Als er schließlich befreit werden kann, ist Peeta nichtmehr er selbst. Durch das Jägerwespengift manipuliert, sieht er Katniss als Feind an und versucht ständig sie umzubringen. Zudem kommt Katniss oberste Mission: Snow endlich zu töten und als Soldat an vorderster Front mitzukämpfen. Katniss muss nicht nur hart dafür trainieren.. Sie muss auch ein gefährliches Spiel spielen, um ihre Ziele zu erreichen.. Und nicht nur ein Verbündeter kommt dadurch ums Leben.. Als Snow endlich besiegt scheint, bricht die nächste Lawine über Katniss ein.. Und sie muss sich eingestehen, dass sie die Menschen um sich herum nicht nur teilweise falsch eingeschätzt hat, sondern auch Coin komplett zum Opfer gefallen ist. Wer überlebt diese Hungerspiele und wer nicht? Wer geht wahrhaftig als Sieger hervor? Das Ende hat mir unendlich gut gefallen.. Endlich ist der Krieg vorbei, Katniss und Peeta glücklich, die Spiele endlich nur Geschichte- ich hätte mir kein besseres Ende für alle gewünscht! ♡ Außer natürlich für Prim und Finnick tat es mir unendlich leid.. Nichts desto trotz, ist es eine wundervolle Reihe und auch insgesamt ein würdiges Ende. ♡
Charaktere: Die Charaktere haben mir wirklich sehr gut gefallen. Katniss muss wirklich füchterliches in diesem Band durchmachen. Man merkt, dass die letzten Hungerspiele, aber auch die Zerstörung ihres Distrikts sie nicht kalt gelassen haben.. Heilung, Wut, Trauer, aber auch Hoffnung sind die Worte, die am besten aufzeigen, was sie durchmacht. Genau dasselbe durchleben auch Finnick und Joanna. Peter macht eine komplette Wesensveränderung durch, vor allem durch die Folterungen im Kapitol, er und Katniss taten mir unendlich leid.. Denn es scheint zunächst, als hätten die beiden sich verloren.. Hasscharakter war hier definitiv Snow, vor allem aber Präsidentin Coin für mich. Was eine berechnende Persönlichkeit.. Gruselig! Wer mich ein wenig enttäuscht hat zum Ende hin, war Gale. Obwohl er komplett für Katniss da war, ihr immer zur Seite stande und ihr hilft, haben mir seine Handlungen und Einstellungen echt nicht gefallen.. leider! Ich freue mich, dass alle mir liebgewonnenen Charaktere ein würdiges Ende bekommen haben. Auch wenn viele Charaktere wie z.B. Finnick, leider starben. Als nächstes möchte ich unbedingt noch "Das Lied von Vogel und Schlange" lesen und hoffe, dass dieses Spin- Off meine Erwartungen erfüllen wird. ♡
Mein Fazit: Ich kann gar nicht anders als 5 Sterne zu vergeben. ♡ Die Tribute von Panem sind meine Seelenbücher- voller Emotionen und Verlust & eine Achterbahnfahrt der Gefühle durch und durch. Obwohl ich mir auch sehr gerne die Filme ansehe, sind die Bücher jedoch nochmal ein ganz anderes Fanerlebnis. Ich liebe einfach alles daran: Die Charaktere, die Idee und die kleinen, aber feinen Gesellschaftskritiken. Die Tribute von Panem haben hier ein wundervolles und verdientes Ende gefunden. ♡ Jetzt bin ich schon sehr neugierig auf die Zusatzbände und hoffe, sie werden dem Ganzen irgendwie gerecht. :) Eine ganz klare Leseempfehlung! ♡
- Cassandra Clare
City of Glass
(4.360)Aktuelle Rezension von: sumaNach dem Cliffhanger am Ende des letzten Bandes, ging es hier direkt weiter.
Vor allem dieser Band war nur so mit Action und Schlachten gefüllt und absolut episch.
Auch Enthüllungen und Drama wurde nicht gespart und alles wurde logisch aufgeklärt. Das ganze Buch war durchgehend spannend und ich konnte es nicht aus der Hand legen.
- Mona Kasten
Save You: Special Edition
(2.484)Aktuelle Rezension von: larareads_Nach diesem absolut grausamen Ende von Band eins setzt die Geschichte genau da an, wo unsere Welt stehen geblieben ist. Ruby ist am Boden zerstört und James hat eigentlich alles verloren, woran er geglaubt hat. Während er verzweifelt versucht, die Scherben seiner Existenz und vor allem die Beziehung zu Ruby irgendwie wieder zusammenzuflicken, kämpft sie darum, sich selbst zu schützen. Es ist ein unfassbar intensives Hin und Her zwischen Vergebung und dem Drang, den eigenen Stolz zu bewahren. James muss hier wirklich alles geben, um Ruby zu beweisen, dass er es wert ist, und dieser Weg ist alles andere als leicht oder kitschig.
Was ich an diesem zweiten Teil so unfassbar gelungen finde, ist, dass Ruby eben nicht sofort einknickt. Es ist so erfrischend und echt, wie sie mit ihrem Schmerz umgeht und James spüren lässt, dass man Vertrauen nicht einfach mit einer Entschuldigung zurückkauft. James wiederum hat mir so unendlich leid getan, man sieht in diesem Band einfach so deutlich die verletzte Seele hinter der arroganten Maske, die nie gelernt hat, mit Trauer oder Druck umzugehen. Toll sind für auch die neuen Perspektiven. Dass wir jetzt auch in die Köpfe von Ember und Lydia schauen dürfen, gibt der ganzen Maxton Hall Welt so viel mehr Tiefe. Embers eigene kleine Lovestory ist einfach nur Zucker und war genau der Lichtblick, den ich zwischen dem ganzen Drama gebraucht habe. Der Schreibstil ist dabei wie gewohnt ein einziger Traum, so leicht und trotzdem so voller Gefühl, dass man gar nicht merkt, wie die Seiten verfliegen.
Ein winziger Kritikpunkt ist vielleicht, dass James und Ruby sich manchmal im Kreis drehen, aber wenn man ehrlich ist, macht genau das die Reihe aus, dieses verzweifelte Suchen nach einem gemeinsamen Weg. Und dann dieses Ende. Ich hatte den Moment aus Band eins schon fast wieder verdrängt, aber wie das jetzt alles zusammenfällt und Rubys Welt ein zweites Mal erschüttert, ist einfach nur brutal.
Mein Fazit ist ganz klar, dass dieser Band ein absolutes Muss ist, wenn man Teil eins geliebt hat. Es ist ein Highlight für alle, die gerne mitleiden und diese ganz tiefe, ehrliche Charakterentwicklung feiern. Wer keine Lust auf oberflächlichen Spice hat, sondern echte Gefühle und eine Story mit Substanz sucht, wird hier glücklich.
- Leo Tolstoi
Krieg und Frieden (Leo Tolstoi)
(516)Aktuelle Rezension von: Itsnotabout_HappyendingsTolstois "Krieg und Frieden" ist ein zeitloses Meisterwerk, das die Schicksale russischer Adelsfamilien während der napoleonischen Kriege verfolgt, insbesondere die Entwicklungen von Pierre Besuchow, Andrej Bolkonski und Natascha Rostowa. Der Roman verbindet persönliche Geschichten mit historischen Ereignissen und zeigt die psychologische Tiefe der Charaktere. Besonders eindrucksvoll sind Pierres und Nataschas Wandlungen. Tolstois schonungslose Darstellung des Krieges, insbesondere der Schlacht von Borodino, entlarvt heroische Mythen und thematisiert die Sinnlosigkeit des Krieges sowie die Rolle des Individuums in der Geschichte.
Die Detailtreue des russischen Gesellschaftslebens im 19. Jahrhundert ist bemerkenswert, auch wenn die Vielzahl an russischen Namen und die Länge des Romans eine Herausforderung darstellen können.
Empfohlen für:
- Liebhaber komplexer Literatur
- Geschichtsinteressierte
- Leser philosophischer Themen
- Fans tiefgehender Charakterentwicklung
Weniger geeignet für:
- Leser, die schnelle Unterhaltung suchen
- Personen, die lange philosophische Passagen vermeiden
- Leser, die Schwierigkeiten mit vielen Charakteren und Handlungssträngen haben
Ein hilfreicher Tipp für das Lesen ist, eine Liste der Hauptcharaktere und deren Beziehungen zu erstellen.
- Matt Haig
Die Mitternachtsbibliothek
(1.651)Aktuelle Rezension von: natavitoIn Die Mitternachtsbibliothek geht es um Nora, die sich zwischen Leben und Tod in einer magischen Bibliothek wiederfindet. Dort kann sie all die Leben ausprobieren, die sie hätte führen können. Mit jeder Entscheidung erlebt sie neue Versionen ihrer selbst und stellt sich ihren verpassten Chancen. Doch je mehr Leben sie testet, desto mehr erkennt sie, was wirklich zählt. Am Ende geht es darum, ihren eigenen Weg anzunehmen.
Ich fand besonders schön, wie ruhig und gleichzeitig tiefgründig die Geschichte erzählt ist und wie sehr sie zum Nachdenken anregt. Nora mochte ich total gern, weil sie so echt wirkt und ihre Zweifel und Gedanken super nachvollziehbar sind – ihre Entwicklung war einfach das Highlight für mich. Mir hat das Buch auf jeden Fall einige Denkanstöße gegeben. Ich würde es wirklich jedem empfehlen, der gerne Bücher liest, die einen noch länger begleiten und zum Reflektieren bringen.
Ich poste meine Rezensionen auch auf Instagram unter @plotandlyrics sowie auf Thalia und Amazon.
- Jojo Moyes
Ein ganz neues Leben
(1.952)Aktuelle Rezension von: Katrin1Ich habe dieses Buch in einer Bücherecke gesehen und kannte nur die Autorin aufgrund des Films "Ein ganzes halbes Jahr" welcher mich tief berührt hat. Als ich feststellte, dass es sich bei Ein ganz neues Leben um die Fortsetzung handelte, konnte ich es kaum erwarten und ich wurde nicht enttäuscht. Ein wunderschönes Buch, eine gelungene Fortsetzung mit allen Gefühlen, die nach so einem Erlebnis dazugehören um zurück in ein ganz neues Leben zu finden.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Erbin des Feuers
(1.617)Aktuelle Rezension von: Whale_in_the_Clouds- Achtung, enthält Spoiler zu vorherigen Teilen der Reihe -
Celaena hat ihr Geheimnis offenbart und sich auf den Weg nach Wendelyn gemacht um dort Maeve aufzusuchen. Doch Maeve mag keine Halbblüter und so muss Celaena erst beweisen, dass sie ihrer Antworten würdig ist. Gemeinsam mit dem Fae-Krieger Rowan muss sie trainieren, während in Adarlan Chaol und Dorian und ihr Volk unter dem König leiden müssen.
Das Buch ist aus vielen verschiedenen Perspektiven geschrieben, wodurch es sich stellenweise fast zieht, aber insgesamt einen tollen Blick auf die verschiedenen Aspekte gibt. Ich mochte besonders die Perspektiven von Celaena und Manon gerne, aber auch die anderen sind wichtig für die Story.
In diesem Teil entwickelt sich vor allem Celaena weiter, muss sich ihrer Vergangenheit stellen und zu sich finden. Mir hat das sehr gut gefallen, weil der Kontrast zu ihrem Assassinen-Ich sehr herausgearbeitet wird und sie nicht nur äußerlich eine Verwandlung durchmacht.
Ich möchte auch gar nicht weiter spoilern, ich kann das Buch einfach nur empfehlen und freue mich schon extrem darauf, wie es weitergehen wird.
- Sebastian Fitzek
Passagier 23
(3.130)Aktuelle Rezension von: Bookworm26Passagier 23 ist für mich eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe – ein absoluter Favorit! Schon von der ersten Seite an wird man komplett in die Geschichte hineingezogen. Die Charaktere sind unglaublich gut ausgearbeitet; man bekommt das Gefühl, jeden einzelnen Passagier wirklich zu kennen.
Besonders gefallen hat mir, wie alle Handlungsstränge und Figuren harmonisch zusammengeführt werden. Man fiebert mit, versucht selbst zu rätseln und fühlt die emotionale Tiefe der Geschichte. Für alle, die psychologisch spannende Thriller mit einer dichten Atmosphäre, cleveren Wendungen und unvergesslichen Charakteren lieben, ist Passagier 23 ein absolutes Muss.
- George R. R. Martin
Das Lied von Eis und Feuer 03
(1.620)Aktuelle Rezension von: Daniela_FranzelinIch liebe die GOT Reihe. Für mich ist dieses Buch aber tatsächlich eines der schwächeren. Ich hatte das Gefühl, dass es irgendwie nur ein Übergang vom zweiten zum vierten Buch war. Es hat sich alles gesammelt, viel Strategie steckt dahinter, damit dann im vierten Teil alles geballt wieder passieren kann. Von daher nur 4 Sterne. Denn insgesamt ist es natürlich immer noch ein Teil von einem Meisterwerk - und dafür ist der nächste Teil eben wieder stärker.
- Jay Asher
Tote Mädchen lügen nicht
(5.012)Aktuelle Rezension von: Julia92Inhalt: Als Clay aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. 13 Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt. 13 Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon …
Meinung: Es fällt mir nicht leicht, eine Bewertung zu diesem Buch abzugeben, da es sich um ein hochsensibles Thema handelt und Suizid nie die Lösung sein sollte. Hannah Baker ist eine Jugendliche, die sehr mit sich selbst zu kämpfen hat und am Ende nur noch diese Option sieht. Mit der gesamten Story hatte ich so meine Probleme.
Der Schreibstil ist weder anspruchsvoll noch besitzt er Wiedererkennungswert. Vermutlich ist das gewollt, um die Jugendlichen möglichst wahrheitsgetreu darzustellen. Erzählt wird das Buch aus zwei Perspektiven – Hannah und Clay – in der ersten Person.
Mit Hannah hatte ich so meine Probleme. Sie kam mir sehr unnahbar vor, ich fand keinen Draht, konnte nicht mal Mitgefühl entwickeln. Ihre Persönlichkeit war einfach nicht tiefgründig genug. Relativ kühl und beinahe herablassend zählt sie die Dinge auf, die andere Schüler ihr angetan haben und stellt Leute an den Pranger, die teilweise nicht mal vorsätzlich gehandelt haben. Das machte sie für mich sehr unsympathisch.
Jeder Mensch reagiert anders auf sein Umfeld und es gibt leider zu viele Opfer von Mobbingattacken und Schlimmerem. In Hannahs Fall einen Klaps auf den Po zu bekommen oder als „Mitfahrgelegenheit“ betitelt zu werden, spiegelt nicht mal ansatzweise die wahren Probleme der Gesellschaft wider. Das Buch sollte vermutlich Augen öffnen. Doch ich bin hier zwiegespalten. Die Message sollte doch sein, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und darüber nachzudenken, wozu Mobbing führen kann. Doch Hannah macht es ihren Mitmenschen nicht leicht. Sie stößt sie von sich weg, wird Zeugin einer Vergewaltigung und sieht dennoch sich selbst als Opfer. Sie verlangt permanent von allen anderen, sich in sie hineinzuversetzen, ist aber nicht eine Sekunde bereit, dasselbe zu tun.
Als sie am Ende auch noch den Vertrauenslehrer die Mitschuld an ihrem Selbstmord gibt, konnte ich beim Lesen nur noch den Kopf schütteln. Sie ist verzweifelt. Sie will Hilfe. Das behauptet sie zumindest. Doch sie lässt sich nicht helfen und läuft stattdessen davon. Ihr Lehrer bittet sie mehrere Male, zu bleiben, doch sie ignoriert dies. Ihm dann noch vorzuwerfen, nicht hartnäckig genug gewesen zu sein, ist nicht fair von ihr.
Hier war mir einfach die komplette Handlung zu gestellt. Der Autor reihte ein Ereignis um das andere und zeichnete Hannahs Persönlichkeit sehr übertrieben – meiner Meinung nach.
Das Buch war flüssig zu lesen. Immer wieder hoffte ich auf den Punkt, der das Fass zum Überlaufen brachte. Doch er kam nicht. Psychologische Hilfe wäre hier für die Protagonistin wertvoll gewesen. Stattdessen anderen die Schuld an allem zu geben, ist keine gute Message. Schade fand ich auch, dass nicht auf die Gefühlswelt der Mitschüler und der Lehrer eingegangen worden ist. Mich hätte sehr interessiert, wie sie mit dem Verlust umgehen. Auch Hannahs Eltern kommen nicht zu Wort. Die gesamte Story bezieht sich rein auf Hannahs Erlebnisse in ihrer Bubble. Das war mir etwas zu einseitig. Es fehlte an Abwechslung, an „Leben“. Clay war mir leider auch nicht sonderlich sympathisch.
Ich vergebe 2 von 5 Sternen, da das Buch ein wichtiges Thema anspricht, jedoch in der Umsetzung meiner Meinung nach nicht gelungen ist.























