Bücher mit dem Tag "traumschiff"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "traumschiff" gekennzeichnet haben.

13 Bücher

  1. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453315839)
    Andy Weir

    Der Marsianer

     (811)
    Aktuelle Rezension von: Bouggo

    Kaum zu glauben, dass dieser phantastische Sciencefiction von 2014 an mir vorbeigehen konnte. Durch Zufall sprach eine gute Freundin davon und schon durch ihren Schilderungen leckte ich Blut. Eigentlich will ich Andy Weir nur eine neue Fünfer-Bewertung gönnen, denn gesagt wird in den vielen, vielen Rezensionen eigentlich alles. Die Story jedenfalls ist genau mein Ding.

    Es ist nun mal ein Hard-SciFi, und wem die technischen Details zu viel sind, der mag sie doch einfach getrost überlesen. Das schmälert nichts an der Spannung der Geschichte.

  2. Cover des Buches Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich (ISBN: 9783866481473)
    David Foster Wallace

    Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich

     (180)
    Aktuelle Rezension von: Christopher_B
    Man hätte es wissen können. Nachdem David Foster Wallace im März 1995 eine Karibik-Kreuzfahrt unternommen und darüber geschrieben hat, hätte man es wissen können. Eine Zeitung hatte ihn beauftragt, eine »persönliche Doku-Postkarte im Breitwandformat« zu schreiben. Er hat sich der Sache angenommen und allen, die noch niemals eine Luxuskreuzfahrt unternommen haben, erklärt, was da passiert, wie es sich anfühlt und wen man dabei trifft.

    Und das, obwohl ziemlich schnell klar wird, dass David Foster Wallace sich niemals von selbst auf das Deck des Luxusliners Nadir von Celebrity Cruises Inc. verirrt hätte. Hut ab, dazu gehören Mut und enorm viel Überwindung, so weit über den eigenen Schatten zu springen. Und sympathisch macht es ihn obendrein. Das Buch hätte gern doppelt so lang sein dürfen – wenn das nicht zugleich bedeutet hätte, dass Wallace auch doppelt so lang an Bord hätte bleiben müssen.

    Beeindruckend sind der Witz, die Klugheit und der Charme, mit denen Wallace die Situation an Bord beschreibt: eine real gewordene Phantasie, die so perfekt ist, dass die Gäste binnen Kurzem vergessen, dass es sich um eine Illusion handelt. Als wäre man ein Baby: Essen, Schlafen und Spielen, wann man möchte. Und vor allem: ohne sich um das Geringste sorgen zu müssen. Es fällt nicht schwer, die Luxuskreuzfahrt als die extremste Auswucherung des Massentourismus zu sehen, die es momentan auf der Welt gibt. Hedonismus in Reinform, aber dennoch gefragt. Ein Riesengeschäft. Was zum Teufel ist mit uns los?

    Am beeindruckendsten finde ich, dass es Wallace gelingt, während der gesamten Kreuzfahrt innerlich einen gewissen Abstand zu bewahren, stets ein wenig außen vor zu sein, zu beobachten und mit scharfem Auge mitzuteilen. Er versinkt nicht in der dargebotenen Luxus-Entertainment-Urlaubs-Welt, in der es zwischen acht und neun Mahlzeiten täglich gibt, in der der Room-Service nie länger als 15 Minuten braucht und in der Handtücher so schnell gewechselt werden, dass das Auge kaum nachkommt.

    Er bleibt der Kritiker dieser obszönen Welt, ein Funken Vernunft, vielleicht der letzte an Bord. Und wir sitzen auf seiner Schulter und fragen uns: Brauchen wir das alles? Ist es existentiell wichtig, dass wir mitten auf dem Pazifik Tontauben schießen können? Dass es Eisskulpturen am Buffet gibt? Dass das Bullauge zu unserer Kabine täglich von außen gereinigt wird?

    Man hätte es wissen können. Wenn man Wallace‘ Buch aufmerksam gelesen hätte, wären einem zwischen den Zeilen die ausbeuterischen Verhältnisse der Angestellten an Bord aufgefallen, die für einen mageren Lohn 12-Stunden-Schichten schieben müssen, fern von ihrer Familie, allzeit freundlich und lächelnd, weil sie wissen, dass sie sonst ihren Job verlieren. Man hätte die enorme Vergeudung von Ressourcen (Nahrung, Öl, Wasser …) sehen können, die dieses Luxusleben verursacht, angetrieben von nichts anderem als Eitelkeit und Feierlaune.

    Und wofür das alles? Für nichts. Unser Überleben auf diesem Planeten ist nicht abhängig davon, dass es Luxuskreuzfahrten gibt. Falls jemand in ein paar Jahren fragen sollte, warum unsere Welt zu Grunde geht – bei David Foster Wallace kann man es nachlesen. Man hätte es wissen können.
  3. Cover des Buches Mord an Bord (ISBN: 9783548255903)
    Hera Lind

    Mord an Bord

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Dieses Buch ist sehr tief in schwarzen Humor getunkt worden, jedoch habe ich dies nicht negativ aufgefasst, sondern war positiv von mir selbst überrascht, dass es mir so gut gefallen hat. Nur die Handlung war unrealistisch. Aber im Grunde genommen habe ich es verschlungen (:
  4. Cover des Buches Traumzeit und andere Tage (ISBN: 9783426789728)
    Heide Keller

    Traumzeit und andere Tage

     (5)
    Aktuelle Rezension von: SilviSommer

    Heide Keller geboren in Düsseldorf , aufgewachsen in Düren , war sie auf allen Meeren dieser Welt als Chefhostess Beatrice unterwegs, im Rheinland verwurzelt, fühlt sie sich heute wohl in ihrem Zuhause in Muffendorf bei Bonn Bad Godesberg . 

    Sie erzählt mit einer Herzwärme aus ihrem Leben, aus ihrer Kindheit, die Scheidung ihrer Eltern, den Anfängen ihrer Ausbildung bis zur Rolle ihres Lebens. 

    Schon früh stand für sie fest Schauspielerin zu werden und sie setzte Himmel und Hölle in Bewegung um im Schauspielstudio in Düsseldorf angenommen zu werden . 

    Ihr erstes Engagement an einem Theater in Kleve nahm jedoch dramatische Züge an. Sie lebte dort in einem mickrigen möblierten Zimmer mit Kochgelegenheit.... und von den Kollegen dort fühlte sie sich sehr gemobbt, auch wenn es dieses Wort damals noch nicht gab. 

    Danach ging es immer weiter mit Theaterstücken an Bühnen in verschiedener Städten . 

    Dann trat sie immer wieder mit dem wunderbaren Carl Heinz Schroth auf, dem sie sehr viel verdankte und der sie wie eine Tochter behandelte. Von ihm lernte sie viel und ihre Liebe für Italien kennen. 

    Carl Heinz Schroth lud sie zu sich in sein Haus am Ortasee ein. 

    In Italien fand sie eines Tages ihre große Liebe, Anna, Anna Blümchen hieß sie und war keine 6 Wochen alt als Heide sie davor rettete wie Müll entsorgt zu werden und so vor dem sicheren Tode bewahrte. Anna wurde ein sehr hübsches und eigenständiges Kätzchen das Autofahren liebte und es genoss in einem Strohkorb herumgetragen zu werden . Besuchte zusammen mit Heide ihre Freunde, besonders das Ehepaar Schoenfelder hätte es ihr angetan. 

    Leider wurde ihr diese Leidenschaft zur Freiheit und Autos später zum Verhängnis, ein Auto überfuhr sie. Sie lebte ein glückliches freies Leben bei Heide. 

    An der Berliner Komödie war sie sehr erfolgreich mit dem Sextett. Dort wurde schließlich Wolfgang Rademacher , den sie als sehr netten Menschen und auch workaholic beschreibt , auf sie aufmerksam und entdeckte sie für die Rolle ihres Lebens , der Chefstewardess Beatrice . 1981 spielte sie ihre erste Rolle an Bord des Traumschiff MS Deutschland . 

    Sie war privilegiert, hat viel gesehen und erlebt und wer kann von sich schon behaupten mit Löwen geschmust zu haben und später dort auch noch zersägt worden zu sein. Ja ich bin so neidisch darauf , Sigfried und Roy mit ihren Tigern und Löwen hätte ich auch soooo gerne einmal privat auf ihren Anwesen in Las Vegas besucht . 

    Heide Keller war zweimal verheiratet. Und ist sie mir in ihren Anfängen erst ein bisschen zickig , dann ein bisschen extrovertiert aber später immer liebenswerter erschienen. 

    Das Buch hat mich bestens unterhalten und einige Erlebnisse hätte ich auch gerne miterlebt.... es war sehr schön mit Heide Keller zusammen auf die Reise durch ihre Zeit zu gehen.

    Das Buch war ein Geburtstagsgeschenk meiner Schwester. Danke Bieni 

  5. Cover des Buches Dark Water (ISBN: 9783453772434)
    Koji Suzuki

    Dark Water

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Navi_M_Gray

    Wieso habe ich dieses Buch, damals vor 11 Jahren, eigentlich nie zu ende gelesen?
    Damals hatte ich mir alle Bücher, die es damals von Kouji Suzuki gab, gekauft. Es war auch das Jahr, in dem ich mit Japanischlernen beginnen sollte...
    Selbst als ich im vergangenen Jahr einer Tätigkeit nachgegangen bin, die ich heute als  Das grosse Bücherausmisten bezeichne, behielt ich die Bücher in meinem Besitz. Irgendeine Macht veranlasste mich dazu, sie zu behalten.
    So nahm ich Anfangs Februar  Dark Water aus dem Regal und war  bass erstaunt (höhö), als ich Notizen bemerkte. Mir war gar nicht mehr bewusst, dass ich mal mit dem Lesen dieses Buches begonnen hatte. Damals schaffte ich nicht einmal die erste der sieben Erzählungen fertig. Offenbar hatte ich damals keine Ahnung von guter Literatur -_^

    "Beklemmend, wie ein in einer
    finsteren Höhle liegender See,
    aus dem es keinen Ausgang mehr gibt."– Navi M. Gray
    In einem SatzEin Prolog, sieben Kurzgeschichten, ein Epilog, welche alle beklemmend vom Tod durch Wasser erzählen...


    Empfehle ich dieses Buch? Wieso?
    Ja!
    Lediglich eine der Erzählungen habe ich mit 2/5 bewertet, alle anderen höher! Eine wunderbare Übersetzung, sowie eine wunderbare farbenprächtige Sprache, düstere Begebenheiten und manchmal Übernatürliches machen dieses Buch zu einem wahren Schatz! Ich gebe es nicht mehr her!



    Prolog & Epilog   3/5
    Kayo geht mit ihrer Enkelin am Strand spazieren und erzählt ihr, von Treibgut. Gegenständen, die das Wasser in die Bucht von Tokyo spült. Sie bilden den Rahmen für die weiteren Erzählungen und schliessen nach der letzten Geschichte damit ab.


    Dunkles Wasser 浮遊する水   4/5
    Wer hat nicht den Film gesehen? Entweder das  japanische Original aus 2002 von Hideo Nakata oder das  Ami Remake mit Jennifer Connelly aus 2005? 
    Yoshimi, frisch von ihrem Mann getrennt, zieht mit ihrer Tochter Ikuko in ein schäbiges Apartment in einem noch schäbigeren Apartmentblock auf der künstlichen Insel Daiba (ich persönlich kenne nur das atemberaubende und luxuriöse Daiba). Merkwürdige Dinge ereignen sich, angefangen mit einem roten Rucksack, den Yoshimi's Tochter findet, der früher mal einem Mädchen gehört hat, welches dann verschwunden ist... 
    ▶︎ spätestens als der Wassertank auf dem Dach des Apartmentkomplexes zur Sprache kommt, und Yoshimi's Gedanken zu einem verwesenden Leichnam in jenem Tank liest, kommt man nicht umhin, an  Elisa Lam zu denken, die möglicherweise dem  Elevator Game zum Opfer gefallen ist... R.I.P.
    Selbst wenn man die Verfilmung(en) bereits gesehen hat, liest sich die Kurzgeschichte wunderbar spannend.



    Die einsame Insel 孤島   4/5
    Kensuke Suehiro trifft sich mit seinem langjährigen Freund Sasaki und muss mitansehen, wie dieser seine neue Freundin, Yukari, die ihm offenbar peinlich ist, wie Dreck behandelt. Ein paar Wochen später berichtet Sasaki, er habe Yukari auf der verwunschenen Insel  Daiba VI ausgesetzt. Yukari gehörte einer Sekte an und der zynische Sasaki schenkte er genau das, wonach Yukaris Sekte strebte. Kensuke kann die Geschichte erst nicht glauben. Als Sasaki dann im Krankenhaus liegt, offenbart er Kensuke, er habe die Wahrheit erzählt. Kensuke nimmt ein paar Jahre später an einer Expedition zur Insel Daiba VI teil und wird Zeuge des Wahrheitsgehalts von Sasakis Erzählung. 
    ▶︎ Der Schluss ist recht plump. Ansonsten eine super Geschichte!
    Daiba VI sehe ich jedes Mal auf meinem Spaziergang über die Rainbow Bridge. Jedoch wusste ich nicht, dass das Betreten verboten ist. 
    Möglicherweise mache ich ja mal einen Ausflug dahin, zusammen mit dem Dude. Einfach um vermeintlichen Geister zu sehen, die Suzuki hier beschreibt -_^


    Strafe 穴ぐら  5/5
    Hiroyuki Inagaki macht mit seinem Sohn Katsumi einen Spaziergang und verprügelt diesen aufgrund einer Kleinigkeit. Katsumi ist sich die Wutausbrüche seines Vaters gewohnt...
    Hiroyuki ergibt sich nach Prügelattacken dem Suff hin und als er eines Morgens aufwacht, ist seine Frau verschwunden. Erst denkt er, sie sei einkaufen gegangen. Als sie jedoch auch am Abend nicht zurück ist, denkt er, dass sie ihre Drohung endlich wahr gemacht und ihn verlassen hat.
    Also begibt er sich zum Hafen und geht auf sein Schiff, in dessen Laderaum er etwas Gruseliges entdeckt und noch gar nicht ahnt, mit welchem Grauen er sich auseinandersetzen muss, als er in den Laderaum steigt...
    ▶︎ eine wunderbare Erzählung über Tod, Liebe und Rache



    Traumschiff 夢の島クルーズ   3/5
    Masayuki Enoyoshi befindet sich an Bord der vornehmen Yacht  Minako, welche nach der nervenden Frau des Besitzers benannt wurde. Enoyoshi möchte wieder nach hause, da er das Geschwätz der Beiden nicht mehr erträgt. Plötzlich liegt die Minako still im Wasser. Der Motor ist aufgefallen. Der Kiel muss sich irgendwo verfangen haben.
    Die Sonne ist bereits unter gegangen und einer der Männer wird in die dunklen Wasser in der Bucht vor Tokyo tauchen müssen. Enoyoshi findet, dass er damit nichts zu tun hat und rührt keinen Finger. Schliesslich muss der Yachtbesitzer selbst in die dunklen Wasser tauchen. Was er da am Kiel sieht, lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren...




    Die Flaschenpost 漂流船   5/5
    Takagi befindet sich auf dem wohl letzten Seegang. Danach möchte er seine Freundin heiraten und je nach dem, wird er seinen Job auf See aufgeben müssen. Kurz bevor sie Tokyo erreichen, stosst die Crew auf eine herrenlose Yacht. Dem Kapitän widerstrebt es eigentlich, sich damit aufhalten zu müssen, da er auf See jedoch zwei Mann verloren hat, wofür er sich vor Gericht würde behaupten müssen, kann er dieser Yacht nicht einfach den Rücken kehren und so erkunden die Männer das luxuriöse Treibgut. Von der Besatzung fehlt jede Spur. Der Kapitän beschliesst, die Yacht nach Tokyo zu schleppen. Takagi bietet an, an Bord der Yacht zu gehen, sollte es zu Problemen kommen, wäre diese dann nicht unbemannt. Der Kapitän willigt ein und Takagi wird so sein Kindheitstraum erfüllt. 
    Irgendwann dämmert ihm, wieso keiner sonst an Bord gehen wollte. Die Männer halten die Yacht für ein Geisterschiff. Enoyshi findet das Logbuch und liest die seltsamen Eintragungen. Offenbar wurde ein Gegenstand, eine Flaschenpost, aus dem Wasser gefischt, wonach sich seltsame Dinge ereigneten. Enoyshi beginnt gegen die Angst und mögliche Geister zu kämpfen...




    Wassertheater ウォーター・カラー   2/5
    Ein ehemaliger Schauspieler eines Theaters, der nun hinter den Kulissen tätig ist, da er sich gegen den Regisseur aufgelehnt hat, findet sich mit einem Problem konfrontiert. Wasser. 
    ▶︎ irgendwie langweilig und nicht ganz klar... 




    Der unterirdische See 海に沈む森   5/5An einem Wochenende im Frühwinter 1975 brechen Fumihiko Sugiyama und dessen Kumpel Sakakibara auf ins Kalksteingebirge. Sie möchten eine Höhle finden, die noch kein Mensch zuvor betreten hat. Das Glück ist ihnen hold und sie stossen tatsächlich auf eine Höhle, die nirgends verzeichnet ist. Sugiyama, der anfangs besonnen reagiert, möchte nicht zu tief in die Höhle rein, da sie nicht genügend Ausrüstung dabei haben. Sakakibara ist jedoch Feuer und Flamme und stürmt ganz aufgeregt drauflos. Als sie dann zu einem Schacht kommen, legt Sugiyama seine Besonnenheit ab und gibt sich der Abenteuerlust hin. Natürlich ist ihnen Fortuna nicht die ganze Zeit über hold und so folgt ein bedauerliches Ereignis auf ein anderes...
    Zwanzig Jahre später macht sich Sugiyama's Sohn auf, die Höhle zu erforschen...
    ▶︎ Einzigartig auch hier, wie Suzuki die Atmosphäre in einer Höhle zu beschreiben im Stande ist! Gänsehaut pur! 
    Wer Filme wie Sanctum mag, wird diese Kurzgeschichte lieben! Mein absoluter Favorit!

  6. Cover des Buches Das ist ... legendär! (ISBN: 9783426786222)
    Valerie Höhne

    Das ist ... legendär!

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein Buch rund um das Thema "Serien", natürlich bemängelt jeder Leser, daß einzelne Lieblingsserien nicht behandelt werden, aber das hätte den Umfang des Buches platzen lassen. Zu Beginn wird über Serien und deren Bedeutung für uns als Kindheitserinnerung räsoniert, bevor einzelne Serien auf je 2 Seiten vorgestellt werden, und die wichtigsten sind schon dabei, wobei das Besondere herausgestrichen wird, bevor auch auf Nervigkeiten eingegangen wird. Und im Abschlußteil werden die besten Agenten, Cops usw. aufgeführt. Sehr akribisch alles, und für jeden Serienfan gibt es Neues zu entdecken.
  7. Cover des Buches Ein Traum von einem Schiff (ISBN: 9783839891971)
    Christoph Maria Herbst

    Ein Traum von einem Schiff

     (49)
    Aktuelle Rezension von: parden

    ZU GEWOLLT WITZIG...

    Schauspieler Christoph Maria Herbst, bekannt aus der erfolgreichen TV-Serie "Stromberg", war im Januar 2010 zum ersten (und letzten?) Mal auf dem TV-Traumschiff engagiert und hat seine Erlebnisse rund um diese Winterreise auf dem Dampfer der Nation aufgezeichnet. Bei der Ankunft in Panama ist sein Koffer immer noch in Madrid, auf höchster See jagt er Pantoffeldiebe, an der chilenischen Küste wird er als Stromberg erkannt und beschimpft, und auf Bora Bora ist er viel zu hautnah dabei, als ein Zyklon die ganze Inselgruppe neu sortiert. Unvergessene Begegnungen mit Montezuma und liebenswerten öffentlich-rechtlichen Fossilen, aufgezeichnet mit höchst unterhaltsamem ironischen Blick auf Kollegen und Eingeborene, Sitten und Gebräuche. Ein traumhaftes Hörerlebnis rund um eines der letzten Abenteuer unserer Zeit! 

    Ich mag Christoph Maria Herbst als Hörbuchsprecher sehr. Er hat ein unbestreitbares Talent, durch kleine Nuancen in Stimmlage und Betonung groteske Szenen und humorvolle Anteile einschließllich Zynismus nahezu spürbar werden zu lassen. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als ich endlich auf dieses Hörbuch stieß, dessen Text er selbst geschrieben hat. 

    Klingt ja auch erst einmal ganz witzig. Dieser Schauspieler und eine Rolle auf dem Traumschiff - das mutet ein wenig an wie seinerzeit Stefan Raabs Auftritt beim Eurovision Song Contest ('Wadde hadde dudde da', 2000). Passt irgendwie gar nicht. Dass sich Christoph Maria Herbst seine offenbar nahezu traumatischen Erfahrungen auf der MS Deutschland anschließend von der Seele schreiben musste: sicher absolut unterhaltsam.

    Oder etwa nicht? Darüber kann man zumindest geteilter Meinung sein, wie ich bereits während des Hörens merkte (ungekürzte Lesung: 3 Stunden und 56 Minuten). Ich will gar nicht leugnen, dass ich an manchen Stellen grinsen oder laut lachen musste. Allerdings waren die Schilderungen meist derart überzogen, die Witze so flach, dass Zynismus und Sarkasmus oftmals verpufften und verkrampft wirkten. Da wollte jemand auf Biegen und Brechen witzig sein.

    Besonders schlimm fand ich die Passagen, in denen Herbst mit gewohnt spitzer Zunge Kollegen und Crewmitglieder persönlich anging. Das nenne ich billiges Lästern, sonst nichts, und trifft für mich deutlich unter der Gürtellinie. Derartige 'Witze' auf Kosten anderer sind für mich ein 'No-Go', tauchen hier aber gern und häufig auf. Damit disqualifiziert sich der Autor in meinen Augen selbst.

    Trotz einiger unterhaltsamer Stellen und einer gewohnt brillanten Vortragsweise hat mich dieses Hörbuch aus den benannten Gründen in erster Linie enttäuscht. Schade, da hatte ich etwas anderes erwartet...


    © Parden

  8. Cover des Buches Ein Traum von einem Schiff (ISBN: 9783596191130)
    Christoph Maria Herbst

    Ein Traum von einem Schiff

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Duffy
    Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein Verlag mit einem bekannten Namen ein paar Euros macht. Nehmen wir einfach mal den äußerst talentierten Schauspieler Herbst, der sich ja auch als Humorist einen guten Ruf erspielt hat und lassen den ein Protokoll seiner Traumschiffreise schreiben. Es ist anzunehmen, dass man ihn nicht mit vorgehaltener Waffe zwingen musste, denn man merkt, dass ihm das wohl auch ansatzweise Spaß gemacht hat. Herbst versucht so manches Mal in Bandwurmsätzen viel von seiner Komik auf engstem Raum unterzubringen, doch leider scheitert er, denn er kann es einfach nicht, liest sich zu bemüht und konstruiert, scheitert am Anspruch, so etwas wie einen eigenen Stil zu entwickeln. Er ist eben Schauspieler, ein begnadeter Sprecher (das Hörbuch dürfte sicher interessanter sein) und hat als Komiker einen Status erreicht, den er selbst mit diesem Buch nicht demontieren kann. Da will man ihm gönnerhaft zurufen: "Schuster, bleib' bei Deinem Leisten", doch das wird er selbst herausgefunden haben. Ach ja, der Inhalt: Ein paar Gimmicks auf der Kreuzfahrt, Unwohlsein, bisschen Saufen, bisschen Leute-niedermachen, na, alles was Stromberg besser kann, aber Herbst ist ja nicht Sromberg, gibt sich aber Mühe, ein wenig wie Stromberg zu klingen und ... Ach, das Ganze ist zu belanglos, um sich darüber auszulassen, kurz vor dem Ärgerlichen, aber doch nicht ganz so schlimm und machen wir mal das, was das Beste ist: Decken wir den Mantel des Schweigens darüber.
  9. Cover des Buches Der Drink des Mörders (ISBN: 9783943709209)
    Miriam Rademacher

    Der Drink des Mörders

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Booky-72

    Colin Duffot springt für einen Freund als Tanzlehrer ein. Es geht auf Kreuzfahrt. Colin ist von den beiden Vorgängerbänden schon bekannt dafür, immer wieder auf Leichen zu stoßen und auch hier gibt es gleich zu Beginn der Fahrt einen Mord. Er begibt sich natürlich auf Mördersuche, ein wenig kannte er den Toten ja schon von der Anreise.

    Hilfe erhält er einerseits auf dem Schiff und aus der Ferne von seinen Freunden Norma und Jasper, die sich in die Heimat des Opfers nach Schottland begeben und dort sein Umfeld beleuchten.

    Die Charaktere sind allesamt sehr speziell aber durchweg sympathisch und die Auflösung reichlich spannend, die Kreuzfahrt wird noch richtig gefährlich für Colin. Wo er doch auch immer die Nase in fremde Angelegenheiten stecken muss…

    Mich hat dieser Fall begeistert, allerdings kannte ich die vorigen noch nicht, was ich aber gern nachholen werde.

     

     

  10. Cover des Buches 10 Jahre QUEEN MARY 2 in Hamburg (ISBN: 9783782212076)
    Ingo Thiel

    10 Jahre QUEEN MARY 2 in Hamburg

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein Bildband zum 10jährigen Jubiläum des Einlaufens der "Queen Mary 2" in Hamburg, empfangen von der Hamburger Bevölkerung (sogar in der Hafenstraße sollen Leute auf dem Dach gesessen und als "Sehleute" das Schiff begafft haben). Ein Großteil der Hamburgerinnen und Hamburger (mmh lecker!) scheinen dem großen Pott verfallen zu sein, rauschende Empfänge wurden dem alten Umweltverpester bereitet. Außerdem erhält diese Jubelschrift alle wissenswerten Fakten über das Schiff, und man bekommt einen photographischen Rundgang. Das Ganze kann man als Feier der Technik und Eleganz lesen oder für blöden Kommerz halten.
  11. Cover des Buches 115 Tage an Tisch 10 (ISBN: 9783946049098)
    Brina Stein

    115 Tage an Tisch 10

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Annett_Eagle
    Ich mag die Geschichte, in der nicht alles eitel Sonnenschein ist. Ich mag die Beschreibung der Häfen und des Schiffes und auch der Schreibstil gefällt mir sehr. 
    Bei den Personen gefallen mir der kleine Engel und die Geister am meisten. Eher negativ fallen mir die Landfrauen auf. Man hat das Gefühl, dass sie nur am Trinken sind. Außerdem schreien oder brüllen sie rum und sind für mein Verständnis überhaupt nicht witzig, obwohl die anderen Passagiere ständig über deren Witze lachen. 
    4 von 5 Sterne deshalb, weil mehr Infos über die Länder schön gewesen wären.
  12. Cover des Buches FLAME (Sky Chasers) (ISBN: 9781447241348)
    Amy Kathleen Ryan

    FLAME (Sky Chasers)

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Das Traumschiff (ISBN: 9783932234118)
    Angela Stascheit

    Das Traumschiff

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Perle

    Klappentext:

    Das lang erwartete Buch zur erfolgreichen ZDF-Serie "Das Traumschiff". Das azurblaue Meer der Karibik, der geheimnisvolle Amazonas und die weite Lanschaft Argentiniens sind Schausplätze für die vielfältigen Erlebnisse der Crew und Passagiere des rotweißen Luxusliners. Chef-Stewardeß Beatetrice kümmert sich unter tatkräftiger mithilfe von Kapitän Heinz Hansen und Schiffsarzt Dr. Horst Schröder voller Engagement um dike Sorgen und Nöte ihrer Gäste. Für jeden hat Beatrice ein offenes Ohr. Wenn aber ihre Gutmütigkeit ausgenutzt werden soll, kann sie sich mit energischer Zielstrebigkeit erfolgreich zur Wehr setzen. Alle Fans der Serie finden die resolute Chef-Stewardeß hier so, wie sie sie ins Herz geschlossen haben. Ein Bildteil mit Szenenfotos zeigt Beatrice und ihre Gäste an den verschiedenen Originalschauplätzen inmitten der exotischen Natur Südamerikas.

    Eigene Meinung:

    "Das Traumschiff" - ja, wer kann sich nicht an die erfolgreiche Serie im ZDF erinnern mit Beatrice der Chef-Stewardeß, dem Kapitän Hansen und dem Schiffarzt Dr. Schröder. Heide Keller, wie sie heißt, ich bin ihr schon mal begegnet vor über 20 Jahren, und holte mir ein Autogramm, welches ich leider nicht mehr besitze. Dieses Buch ersteigerte ich bei Ebay, da ich durch eine Person, die Fan der Serie ist, aufmerksam darauf wurde und am 1.1.2014 eine neue Folge vom Traumschiff lief + Sondersendung bis spät abends und ich mir dies nach Jahren nochmal anschaute. Beim Lesen musste ich an die vielen Jahre denken, als wir in den 80er und auch 90er Jahren mit den Großeltern im Wohnzimmer saßen und diese Serie begeistert auf der Flimmerkiste verfolgten. So spannend und schön und jetzt kam ich in den Genuss des Buches zur Serie. Die 2. Story von der Karibik fand ich noch besser als die Erste von Argentinien. Ich fieberte mit den Protagonisten mit und es war als wäre ich Live mit dabei, obwohl eine Kreufahrt überhaupt nichts für mich wäre. Doch ich habe es mit Freude gelesen und würde noch andere Bücher vom Traumschiff lesen wollen, da ich im Internet sah, dass es noch mehrere Bücher davon gibt. Was mich nur störte, waren die Schreibfehler, da waren wohl einige drin, z.B. statt Strand Stand, aber ich wusste was gemeint war. Deshalb 4 Sterne, zu 5 hat es nicht ganz gereicht.

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