Bücher mit dem Tag "traveller"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "traveller" gekennzeichnet haben.

14 Bücher

  1. Cover des Buches Time Thief - Keine Zeit für Traummänner (ISBN: 9783802594090)
    Katie MacAlister

    Time Thief - Keine Zeit für Traummänner

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Kristin84

    Zum Inhalt: 

    Kiya wird echt vom Pech verfolgt: Gerade wurde sie vom Blitz getroffen, hat ihren Job verloren und plötzlich bleibt ihr Auto mitten in der Pampa stehen. Um die erforderlichen Reparaturen bezahlen zu können, nimmt Kiya den Job als Hundesitterin bei der alten Frau Faa an. Sie ist auch die einzige in der Familie, die nett zu Kiya ist. Was man von deren Kindern und Enkeln nicht gerade behaupten kann. Nebenbei stellt Kiya auch noch fest, dass die ganze Familie observiert wird - und zwar von einem ziemlich gut aussehenden Typen namens Peter, der Kiyas Gefühle ziemlich durcheinander bringt. Und als wäre das nicht genug, erfährt Kiya so ganz nebenbei auch noch wer bzw. was sie wirklich ist und das Chaos ist perfekt.  


    Meine Meinung:

    Auch wenn sich bei mir der Fantasy-Roman-Hype so langsam verflüchtig, lese ich gerne immer mal wieder zwischendrin einen Roman aus diesem Genre - besonders, wenn er gut geschrieben ist. Da Katie MacAlister ja ziemlich erfolgreich mit ihren Büchern ist und ich auch schon das eine oder anderen von ihr gelesen habe, habe ich mal zu diesem Exemplar gegriffen, in dem es ausnahmsweise mal nicht um Vampire geht (was auf jeden Fall schon mal ein Pluspunkt ist).  

    Zunächst einmal bin ich mir nicht ganz sicher, was die Autorin hier eigentlich veröffentlichen wollte. Soll es ein Fantasyroman, ein Liebesroman, ein Unterhaltungsroman mit Witz oder ein Krimi sein. Irgendwie waren alles vier enthalten und das war meiner Meinung definitiv zu viel. Man konnte sich als Leser gar nicht so richtig auf ein Thema festlegen, es war ein stetiges Hin-und-Her-Springen. Klar, es gibt bestimmt auch andere Bücher, in denen die Story genre-übergreifend ist. Aber dort ist es vielleicht dann auch besser gemacht. Hier war es einfach zu viel und zu holprig, um eine wirklich flüssige Geschichte zu haben.  

    Wenn man dann den Genre-Mix verkraftet hat, taucht ein neuer negativer Punkt auf: die Hauptcharaktere! Zu Beginn macht der weibliche Hauptcharakter Kiya noch einen ganz guten Eindruck, auch wenn sie mit ihrem Auto spricht. Aber irgendwann fängt sie an, ein wenig nervig zu werden, denn sie redet andauern. Ohne Punkt und Komma und das egal in welcher Situation: Ob sie bedroht wird oder gerade mit einem heißen Typen rummacht, Kiya redet immer. Hier komme ich auch schon zum männlichen Hauptcharakter Peter. Der redet zum Glück nicht ganz so viel (er würde eh nicht zu Wort kommen :-)), hat dafür aber andere nervige Anwandlungen, die auch Kiya aufweisen kann: Das Anschmachten. Ich weiß, dass in solchen Büchern immer auch das Thema Liebe, Beziehung etc. darin vorkommen. Dagegen habe ich auch nichts, aber realistisch sollte es schon sein. Mal ganz ehrlich, Kiya und Peter schmachten sich gegenseitig an und denken nur darüber nach, wie toll sie sich finden und das in Situationen, in dem man bestimmt andere Dinge zu hat, z.B. wenn man bedroht wird. Selbst dann werfen sie sich noch heiße Blicke zu, wo jeder normale Mensch definitiv andere Sorgen hat.

    Vielleicht könnt ihr nun verstehen, warum ich in der Überschrift "too much" geschrieben habe. Meiner Meinung nach ist die Autorin hier wirklich über das Ziel hinaus geschossen, und zwar in jeglicher Art und Weise. Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall nicht mehr lesen - mir hat der erste schon gereicht.


    Mein Fazit: 

    In diesem Buch ist einfach alles too much: zu viel Angeschmachte, zu viele Genre und ein Hauptcharakter, der zu viel reden. Wie heißt es so schön: weniger ist manchmal mehr.

  2. Cover des Buches Stumme Narben (ISBN: B06WP4DCH3)
    Arwyn Yale

    Stumme Narben

     (21)
    Aktuelle Rezension von: parden

    SPANNENDER KURZ-THRILLER...

    Um nach einem aufreibenden Fall zur Ruhe zu kommen, mietet Detective Inspector Nathan OʼBrian ein einsam gelegenes Cottage im Norden Englands. In einer stürmischen Nacht klopft ein kleines Mädchen an seine Tür, bis auf die Knochen durchweicht, hält sie einen Zettel in der Hand, auf dem lediglich ein Name steht: Kate Haddock. Das Mädchen spricht kein Wort, niemand im Ort kennt sie. Den Namen Kate Haddock jedoch kennt jeder. Die Fünfjährige ertrank vor dreißig Jahren, in einer ebenso stürmischen Nacht. Als Nathan O'Brian sich in die Ermittlungen einmischt, wird ein Mordversuch auf die einzige Person verübt, die Licht ins Dunkle bringen könnte... 

    Dieser Kurz-Thriller von gerade einmal 133 Seiten erzählt die Vorgeschichte zu der Thriller-Reihe um den Ermittler Nathan O'Brian - die ich bislang noch nicht kenne, auf die ich nun aber Lust bekommen habe, sie zu lesen.

    Nathan O'Brian ist ein engagierter Detective, der nach einigen unschönen Geschehnissen in seinem letzten Fall nun erst einmal zur Ruhe kommen und darüber nachdenken will, ob er seinen Beruf wirklich noch ausüben will oder kann. Er hat sich dafür ein abgelegenes Cottage gemietet und freut sich darüber, im Dorfpub auf eine ehemalige Freundin aus Studienzeiten zu treffen.

    Doch bereits am ersten Abend ist es vorbei mit der Ruhe. Mitten im Gewitter (Dramaturgie gelungen!) klopft es an die Tür seines Cottages, und als O'Brian sie öffnet, steht ein kleines Mädchen davor, tropfnass mit blutenden Füßen und offenbar sehr verängstigt. Das Mädchen spricht kein Wort, reicht ihm aber einen abgerissenen Zettel, auf dem nur ein Name steht: Kate Haddock.

    Niemand im Dorf kennt das kleine Mädchen, das da vor O'Brians Tür steht, den Namen Kate Haddock jedoch sehr wohl. Vor 30 Jahren ist das damals fünfjährige Mädchen vor den Augen seiner Mutter im Fluss ertrunken. Was haben die beiden Fälle miteinander zu tun? Als O'Brian beginnt, dieser Frage nachzugehen, stößt er schnell auf Widerstand im Dorf. Dunkle Geheimnisse wabern zögerlich an die Oberfläche...

    Ein süffiger Schreibstil und stetig wechselnde Perspektiven jagen den Leser gekonnt durch die Seiten. Das Gefühl zunehmender Bedrohung lässt nicht nach, so dass ich ordentlich zusammenzuckte, als beim Lesen am Abend durch einen Windstoß in meiner Wohnung etwas zu Boden fiel. Himmel! 

    Im großen und ganzen konnte mich dieser Kurz-Thriller überzeugen, doch hätte ich mich über eine sorgfältigere Ausgestaltung einzelner Szenen gefreut. Manches war schon sehr skizzenhaft und überhastet und dadurch für mich nicht ausreichend vorstellbar geschildert. Für eine erste Charakterzeichnung reichte es jedoch aus, und wie bereits erwähnt, bin ich nun neugierig auf die weiteren Fälle des Detective O'Brian.

    Ein Einstieg, der definitiv Lust auf mehr macht!


    © Parden 

  3. Cover des Buches Seelenfänger (ISBN: 9783492281881)
    Andreas Brandhorst

    Seelenfänger

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Xandrin

    Ich habe schon mehrere Bücher des Autors gelesen und bin immer wieder überrascht. Ich mag wie der Autor Geschichten erzählt. Seelenfänger ist spannend und nicht vorhersehbar.  Man muss sich auf die Handlung einlassen und auch mitdenken um die ganzen komplexen Geschehnisse  zu erfassen um dem Protagonisten durch die verschiedenen Ebenen seiner Reise folgen zu können. Das Buch ist sicher nicht jedermanns Sache und entspricht nicht den sonstigen 

    Weltraumepen die der Autor schreibt. Es ist wirklich mal ein völlig andere Ansatz den ich sehr gelungen finde. Das einzige Nachteil ist das es ein durchaus offenes Ende ist und nicht jeder Handlungsstrang ist in sich abgeschlossen . Vermutlich ist das auch beabsichtigt.  Soweit ich weis ist Seelenfänger aber ein in sich abgeschlossener Roman. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.


  4. Cover des Buches Die beste Entscheidung unseres Lebens (ISBN: 9783462048100)
    Philipp Rusch

    Die beste Entscheidung unseres Lebens

     (22)
    Aktuelle Rezension von: CaroLiest
    Das Buch mit dem ansprechenden Cover steht seit 2014 in meinem Regal so, dass ich es ständig sehe - es verleiht mir Leichtigkeit und Durchhaltevermögen im Alltag. Mir haben die Geschichten sehr gefallen, die Reiseziele sind spannend. Echt schön gestaltetes Buch.
  5. Cover des Buches Die Lieben der Melody Shee (ISBN: B08KSB6YPD)
    Donal Ryan

    Die Lieben der Melody Shee

     (1)
    Aktuelle Rezension von: parden

    EHEBRUCH IN IRLAND...

    Als Melodys Mann sich nach zwei Fehlgeburten heimlich sterilisieren lässt, beantwortet sie diesen Vertrauensbruch mit einer Affäre und wird schwanger – von einem ihrer Schüler. Das hat Konsequenzen im erzkatholischen Irland. Melody schwankt zwischen dem stillen Glück, das das werdende Leben in ihr auslöst, und der Schuld, die sie mit seiner Entstehung auf sich geladen hat. Doch die Entscheidung, die sie letztlich trifft, ist so unkonventionell wie mutig. 

    Der Hörer lauscht bei diesem Roman den Tagebucheintragungen der Melody Shee, die etwa in der 12. Schwangerschaftswoche beginnen. Schnell wird klar: da ist ein Mensch in Not, denn Melody denkt darüber nach, sich das Leben zu nehmen. Und das obwohl sie doch schwanger ist - endlich. 

    Doch so einfach ist das nicht, denn sie ist nicht schwanger von ihrem Ehemann, der sich ohne ihr Wissen hat sterilisieren lassen, sondern von einem ihrer Schüler, 17 Jahre jung - und ein Traveller. Im erzkatholischen Irland ist Ehebruch eine Todsünde, und so verlässt Melodys Ehemann sie umgehend, sobald er von ihrer Schwangerschaft erfährt.

    Allein in ihrem Haus, widmet sich Melody ihren Erinnerungen, Gefühlen, Gedanken, die sich in den wöchentlichen Tagebucheintragungen manifestieren. So erhält man beim Hören nach und nach Einblicke in die Jahre ihrer Ehe - der Ehebruch war nur der traurige Schlusspunkt, verkorkst war die Ehe schon zuvor. 

    Die rigiden gesellschaftlich-kirchlichen Moralvorstellungen schnüren einem schon beim Hören teilweise die Luft ab, zumal Frauen davon (wieder einmal) stärker betroffen zu sein scheinen als Männer. Melody ist in ihrem Ort nun eine Geächtete, und selbst wenn sie in ihrer Wut einmal die Verfehlungen ihres Mannes herausschreit, ändert das nichts an ihrer eigenen Position.

    Der Vater des ungeborenen Kindes tritt hier nicht selbst in Erscheinung - er ist mit einigen anderen Männern seiner Sippe des fahrenden Volkes unterwegs, um Arbeit zu verrichten, ungewiss, wann er wiederkommen wird. Aber Melody lernt ein junges Mädchen derselben Sippe kennen, die wie sie selbst eine Geächtete ist - in ihrer eigenen Familie. Die zwei einsamen Seelen nähern sich an, tun sich gut, bis...

    Etwa die Hälfte des Hörbuchs empfand ich als sehr eindringlich, da es sich hier v.a. um die Ehe, die Kindheit und die aktuelle Situation der Melody Shee dreht. Einsamkeit, Traurigkeit, Wut, Schuldgefühle, Angst - all das ist nahezu greifbar, dicht und eindringlich geschildert. 

    Ab der Hälfte des Hörbuchs jedoch richtet sich das Geschehen mehr und mehr nach außen. Melodys Vater spielt hier ebenso eine Rolle wie die junge Travellerin mit ihrer Familienfehde. Dadurch zerfaserst die Erzählung zunehmend, und am Ende wird der Hörer schließlich komplett hängen gelassen. Es ist nicht klar, wie es weitergeht - mit der Schwangerschaft, mit dem Mädchen, mit Melody selbst.

    Keine einfache Erzählung. Vor allem anfangs beklemmend und düster, später ein wenig von Hoffnung durchzogen, die jedoch trügerisch zu sein scheint. Familienfehden, Todsünden, ein enges gesellschaftliches Korsett, Lebensträume und Enttäuschungen, Schuldgefühle - eine ganze Ansammlung schwerer Themen, die jedoch in einem eher nüchternen, fast lakonischen Schreibstil präsentiert werden. Donal Ryan muss man in jedem Fall attestieren, sich hervorragend in die Lage der Melody Shee versetzen zu können - kaum zu glauben, dass diese Zeilen von einem Mann geschrieben wurden...

    Ilknur Bahadir liest die ungekürzte Fassung (7 Stunden und 9 Minuten) dem ruhigen Schreibstil entsprechend unaufgeregt und eher bedächtig, was mir gut gefallen hat.

    Da mich das Hörbuch nur zur Hälfte wirklich überzeugen konnte, gibt es hier von mir nur gute 3 Sterne.


    © Parden

  6. Cover des Buches Ein letzter Job (ISBN: 9783518463727)
    Adrian McKinty

    Ein letzter Job

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Manuela_Leutenegger

    Dieses Buch war absolut nicht meins. Das erste seit Jahren das ich nicht fertig gelesen habe und auch nicht werde. Ich hatte nach 30 Seiten schon keine Lust mehr, dem Buch aber trotzdem bis zur 50ten Zeit gegeben. Leider hat sich das für mich nicht gelohnt. Ich kann mich der Meinungen derer die sagen er lässt sich flüssig lesen leider gar nicht anschließen.
    für mich war das keine Geschichte sondern nur abgehackte Sätze ohne Tiefgang. Schade. 

  7. Cover des Buches Time Thief - Kommt Zeit, kommt Liebe (ISBN: 9783802595455)
    Katie MacAlister

    Time Thief - Kommt Zeit, kommt Liebe

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Schnattchenx3
    Gwenhwyfar Byorn Owens ist die Tochter zweier chaotischer Hexen, denen sie immer wieder aus der Patsche helfen muss. Das geht jetzt sogar so weit, dass sie sie für ihre Mutter halten und unter Aufsicht steht. Die Protokollantin hält sie jedoch nicht davon ab, mal wieder sich um das Chaos ihrer Mütter zu kümmern - bis sie von einer Klippe gestoßen wird und stirbt. Das wäre auch ihr Schicksal, wenn nicht der gut aussehende Gregory Faa, ein Mitglied der Wache und Traveller, sie gesehen und spontan rettet - in dem er Zeit von einer Beauftragten des Todes stiehlt. 
    Ab da ist Gwen wieder wie gewohnt auf der Flucht mit ihren Müttern, und das nicht nur vor der Wache sondern auch dem Tod und ihrer Liebe zu Gregory. 

    Katie McAllister hat einmal wieder Sinn für Humor bewiesen. Die Geschichte um Gwen und Gregory ist lustig und leicht zu lesen. 
    Für mich wurde jedoch die Sache mit der Totenwelt und dem mittelalterlichen Krieg etwas zu abgedreht. 

    Trotzdem insgesamt ein lockeres, gutes Buch für Zwischendurch. 
  8. Cover des Buches On the Road (Twentieth Century Classics) (ISBN: 9780140182941)
  9. Cover des Buches Die Wiege aus Stein (ISBN: 9783442471478)
    Louise Doughty

    Die Wiege aus Stein

     (4)
    Aktuelle Rezension von: anushka
    Elijah Smith und seine Mutter Clementina gehören zum fahrenden Volk, das es am Ende des 19. Jahrhunderts in England nicht einfach hat. Elijah wächst ohne Vater auf und bekommt von seiner Mutter die Romani-Bräuche beigebracht. Häufig campieren sie mit anderen Familien zusammen und stellen ihre eigene kleine Gesellschaft dar. Doch dann verliebt sich Elijah ausgerechnet in Rose, eine Sesshafte, und heiratet sie. Als Clementina nach dem Tod ihres Mannes zu den beiden zieht sind Ärger und Unglück vorprogrammiert, denn Rose und Elijah müssen feststellen, dass sie aus zwei völlig unterschiedlichen Welten stammen. Doch Rose gibt nicht auf und schon gar nicht will sie ihrer lästigen und merkwürdigen Schwiegermutter klein beigeben. Die Geschichte beginnt an einem Grab Das Buch beginnt mit der Szene, in der Clementinas Sarg abgeholt und sie auf dem Friedhof begraben wird. Elijah lässt sie im gleichen Grab mit seiner toten Frau Rose bestatten. Die Ironie dieser Handlung versteht der Leser jedoch erst am Ende des Buch. Jedoch weiß der Leser schon früh, dass Clementina ihre Schwiegertochter um 20 Jahre überlebt hat. Von diesem Prolog wechselt die Erzählperspektive im nächsten Teil in die von Clementina, die aus ihrer eigenen und Elijahs Kindheit und Jugend zwischen den Jahren 1875 und 1895 berichtet. Im Anschluss wechselt die Geschichte zu Rose, die ihrer Sicht der Dinge von 1877 bis 1901 darstellt. Dieser Wechsel wiederholt sich, sodass Rose zweimal und Clementina dreimal zu Wort kommt. Jeder dieser Teile umfasst mehr oder weniger 20 Jahre, wobei sich die Ereignisse manchmal überschneiden, jedoch nie redundant sind. "Du wirst den Kummer mit Löffeln fressen" Elijah Smith wird auf einem Friedhof geboren, genauer gesagt, direkt auf einem Grabstein. Und ab diesem Moment bringt er seiner Mutter nur noch Unglück, oder zumindest ist sie sehr überzeugt, mit diesem Kind nur Scherereien haben zu werden. Elijah bleibt auch ihr eigenes Kind und bis zu ihrem Lebensende hütet sie das Geheimnis um seinen unglückseligen Vater. Doch dann wird deutlich, dass Clementina ihren Sohn gar nicht anders sehen kann, und doch liebt sie ihn abgöttisch. Als sie bei Lijah und Rose einzieht, prophezeit sie Rose jedoch, dass diese den "Kummer mit Löffeln fressen" werde. Denn Lijah ist ein Nichtsnutz und Taugenichts. Lange Zeit hat er keine feste Arbeit und die Familie muss hungern. Zudem trinkt er viel und braucht immer wieder seine Phasen, in denen er von Zuhause wegbleibt - ein Erbe seiner Romani-Kultur. Das alles ist für Rose nur schwer erträglich und belastet die Ehe neben der Anwesenheit von Clementina noch zusätzlich. Die Familie leidet unter dieser Situation, sodass sich zwischen Lijah und seinen Kindern keine feste Bindung entwickelt und die Familie nur durch Rose zusammengehalten wird. Von "Büldunck" und "Hexperimenten" Etwas belastend ist der Dialekt von Clementina, die nie eine Schulbildung erhalten hat und somit das Englisch der Unterschicht in Arbeitergegenden spricht, dass auch mit Dialekt übersetzt wurde. Auch Roses Sprachstil ist eher umgangssprachlich, allerdings gebildeter und besser zu lesen. Hinzu kommen zahlreiche Sätze in Romani, die leider nie übersetzt werden und zu denen sich auch kein Anhang findet. Das ist eigentlich mein größter Wehrmutstropfen beim Lesen gewesen, denn Clementina klingt teilweise wie ein kleines naives Kind. Trotzdem ist ihr Charakter so konzipiert, dass sie sich dessen bewusst ist und Lijah zur Schule schicken will. Dieser Versuch geht jedoch gründlich daneben, sodass auch Lijah später keine Schulbildung hat. Leseempfehlung? "Die Wiege aus Stein" ist ein sehr interessanter "historischer" Roman anderer Art. Es geht um kein Edelfräulein, dass einen Ritter sucht, sondern um bodenständige Menschen, die nur ein Auskommen wollen und durch eine ungewöhnliche Liebesbeziehung zusammengeworfen werden, obwohl sie nicht dazu gemacht sind, gemeinsam zu leben. Ich konnte aus diesem Buch viel über das Leben der Fahrenden lernen und auch über die Behandlung, die sie - wahrscheinlich in ganz Europa, hier aber am Beispiel von England - erfahren haben. Ich denke, teilweise herrschen diese Behandlungsweisen auch heute noch vor. Allerdings liest sich dieses Buch nicht so einfach weg, sondern erfordert vom Leser Aufmerksamkeit und Geduld - zumindest was Clementinas Dialekt angeht. Es ist tiefgründig und die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Zudem sind die Konflikte und allgemeinen Probleme sehr gut dargestellt. Auch wird deutlich, dass in den damaligen Zeiten und unter den gegebenen Umständen kein Raum für Romantik war und eine Liebe sehr leicht zerbrechen konnte.
  10. Cover des Buches Endlich weg (ISBN: 9783492254106)
    Rüdiger Barth

    Endlich weg

     (6)
    Aktuelle Rezension von: leserin
    Im Buch beschreibt Rüdiger Barth eine Weltreise zu zweit mit vielen Abenteuern und Erlebnissen. Sie bereisen die verschiedensten Gebiete der Welt und Rüdiger erzählt von den Erlebnissen. Von den Osterinseln bis Sydney und New York und vieles mehr. Manches Interessante und auch Neues habe ich im Buch erfahren.
  11. Cover des Buches Blutlust (ISBN: 9783935822374)
    Brian Lumley

    Blutlust

     (17)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    Hier finden wir uns auf einem fremden Planeten wieder und lernen die Ursprünge der Wamphyri kennen. Mehr SF als Horror. Mit zunehmender Seitenanzahl gewinnt die "Ursprungsstory" an Sympathie. Dennoch hoffe ich, daß bald wieder auf die Erde und zu Harry Keogh zurück gekehrt wird.
  12. Cover des Buches The Traveler (ISBN: 030727859X)
    John Twelve Hawks

    The Traveler

     (6)
    Aktuelle Rezension von: andreadressler
    Klasse gemachter Zukunftsthriller ( Triologie ) der spa nnend und gut geschildert worde !Wärmstens zum Weiterempfehlen !
  13. Cover des Buches Gebrauchsanweisung für die Welt (ISBN: 9783492059725)
    Andreas Altmann

    Gebrauchsanweisung für die Welt

     (53)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76
    'Rassismus ist wie der Dreck unter den Fingernägeln: Man muss überhaupt nichts tun, er kommt von selbst.'

    Inhalt:
    In seiner 'Gebrauchsanweisung für die Welt' erzählt Andreas Altmann von Einsamkeit und Toleranz, von Cluburlaub und richtigem Reisen, vom Erleben und Schreiben, von Heimweh und Fernweh, von Drogen und dem richtigen Umgang damit, was man unbedingt auf Reisen mitnehmen sollte, wie man am besten andere übers Ohr hauen und so Vorteile genießen kann.

    Mein Eindruck:
    Schon im Vorwort empfand ich den Autor als unsympathisch, zynisch, prahlerisch und das Buch als sprachlich zu bemüht. Sein Buch ist für mich eine Anhäufung von inhaltsleerem Geschwurbel, das direkt nach dem Lesen wieder verpufft ist, weil er eigentlich nicht wirklich etwas zu erzählen hat, sondern auf jeder Seite zeigen muss, wie toll er ist und wie dumm (fast) alle anderen sind. Mit jeder Seite wurde es schlimmer, und ich habe nur durchgehalten, weil ich hoffte, dass es irgendwann besser wird.

    Besonders negativ ist mir aufgefallen, dass der Autor Tugenden wie Höflichkeit, Toleranz, Freundlichkeit etc. predigt, aber keine davon selbst beherzigt, wodurch das ganze Buch wenig authentisch wirkt.

    Zwischendurch kann man immer wieder nette Anekdoten lesen, auch teile ich ein paar seiner Ansichten, aber die Art, wie Andreas Altmann erzählt, empfand ich als so ärgerlich und großspurig, dass mir auch diese Passagen wenig Spaß gemacht haben.

    Mein Resümee:
    Andreas Altmann hat zweifellos viele spannende Reisen unternommen und viel erlebt, um seine Bücher werde ich zukünftig dennoch einen weiten Bogen machen.
  14. Cover des Buches Totenhorcher (ISBN: 9783935822657)
    Brian Lumley

    Totenhorcher

     (12)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    Harry Keogh's Metamorphose und die Jagd nach einem nekrophilen nekromantischen Serienmörder sowie das Erscheinen eines bösen Ur-Vampirs auf Starside lassen das Buch blitzschnell lesen. Es werden neue Weichen in der Saga gelegt.
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