Bücher mit dem Tag "trier"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "trier" gekennzeichnet haben.

96 Bücher

  1. Cover des Buches Das Rachespiel (ISBN: 9783596196944)
    Arno Strobel

    Das Rachespiel

     (412)
    Aktuelle Rezension von: Meggiberlin38

    📚🔖 FERTIG 📚🔖


    Arno Strobel 

    Rachespiel 

    Psychothriller 

    352 Seiten 


    Kurzbeschreibung

    »Erfüllst du deine Aufgabe, kommt er frei. Erfüllst du sie nicht, wird er sterben.«


    Frank Geissler glaubt an einen Scherz, als er die Website aufruft: Ein Mann, nackt, am Boden festgekettet, in Todesangst. Daneben ein Käfig voller Ratten, unruhig, ausgehungert.

    Frank kann den Mann retten, heißt es. Aber nur wenn er Teil des »Spiels« wird und seine erste Aufgabe erfüllt. Angewidert schließt er die Website, doch kurz darauf ist der Mann tot. Und Frank beginnt zu zweifeln. Hätte er dem Unbekannten helfen können? Hätte er nicht sofort die Polizei informieren müssen? Aber es ist zu spät. Und nicht nur für den Toten. Auch Frank ist schon mittendrin. Mittendrin in einem Spiel, in dem er einer der Vier ist, einer der vier Kandidaten, für die es um alles geht. Um ihr eigenes Leben. Aber auch um das Leben aller, die ihnen etwas bedeuten …

    (Quelle Amazon)


    Meine Meinung 

    ☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆☆


    Was für eine spannende Geschichte. 


    Arno Strobel spielt hier mit den Urängsten und der absoluten seelischen Belastbarkeit. 


    In kleinen Rückblicken bekommt der Leser die Geschichte erzählt was damals passierte. 


    In der Gegenwart müssen sich nun die 4 Freunde dieser Vergangenheit stellen und um ihr Leben spielen. 


    Die Atmosphäre ist sehr bedrückend beschrieben. Man spürte regelrecht die Umgebung und die Dunkelheit.  Die Angst jedes "Spielers".

    Überall hört man in der Dunkelheit Geräusche die man nur bedingt zuordnen kann. 


    Nach und nach fragen sich die "Spieler" wem kann ich trauen,  hinzukommen die Vorwürfe jedes einzelnen, wer damals die größte Schuld und die größte Verantwortung hatte. Schuldzuweisungen werden immer deutlicher und grober.

    Es scheint eine Frage der Zeit zu sein, bis die Freunde von einst, sich gegenseitig Schaden zufügen. 


    Man fiebert mit  fragt sich  wer trägt hier Schuld? Wer steckt hinter diesem perversen Spiel, wer übt nach 30 Jahren dieses Rachespiel aus.


    In der Mitte des Buches hatte ich einen Verdacht, der sich am Ende auch bestätigte. 


    Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

  2. Cover des Buches Der Sarg (ISBN: 9783596191024)
    Arno Strobel

    Der Sarg

     (702)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Die Bewertung ist etwas schwierig. Einerseits konnte ich das Buch mehr oder weniger am Stück lesen - es war also nicht langweilig -, aber dann auch wieder so abgedreht, daß ich am Geisteszustand des Autors zweifle. Wie kommt ein gesunder Mensch an solche schaurigen Plots? Denn letzten Endes ist da nichts normal, und die Polizisten sind einer Umgebung ausgesetzt, die kein Mensch durchhalten kann.

    Auf die Beteiligten trifft dasselbe zu: Das ist nicht mehr normal. Pervers und durchgeknallt, anders kann man es nicht beschreiben.

    Was mich dann wiederum auf einen völlig neuen Gedanken bringt: Wenn man sich mit sowas beschäftigt, welchen Schaden nimmt dann die eigene Seele? Denn es kann ja nicht sein, daß man ohne Schaden da rauskommt. Definitiv nicht meins.

  3. Cover des Buches Der Oktobermann (ISBN: 9783423218054)
    Ben Aaronovitch

    Der Oktobermann

     (105)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:
    Tobi Winter, Mitarbeiter der BKA Abteilung 'Komplexe und Diffuse Angelegenheiten', erhält den Auftrag nach Trier zu reisen, da sich dort ein verdächtiger Fall mit biologischer Charakteristika ereignet hat. Jörg Koch, ein durchschnittlicher Mensch, wurde tot aufgefunden, doch nicht nur das; er ist komplett in einer Pilzschicht eingehüllt. Durch die Unterstützung der Trierer Kollegin Vanessa Sommer gelangt er zum Weingut Stracker, an dessen Weinhängen die Leiche gefunden wurde. Sommer kann hierzu beitragen, dass eine gewisse Edel-Fäule für bestimmte Weine zur Reifung genutzt wurde; laut Jacqueline Stracker, der Besitzerin des Weinguts, wird damit aber nicht mehr gearbeitet. Allerdings weiß sie von der Mär einer Flussgöttin zu berichten, welche von ihrem Großvater gehuldigt wurde. Tobi folgt dem schlichten Ritual und kann tatsächlich Kontakt mit der Flussgöttin des Kyll herstellen. Informationen fließen allerdings spärlich. Immerhin gibt es sogar geschichtliche Zusammenhänge - eine unglückliche Liebe und eine dementsprechende Vergeltung; allerdings aus der Zeit der Römer. Doch warum musste Herr Koch sterben - gewiss nicht, weil er ein Mitglied eines Weinclubs war - bis ein weiterer Toter aufgefunden wird, was die Geschichte komplizierter macht...

    KOMMENTAR:
    Der britische Autor Ben Aaronovitch verzeichnete mit seiner Flüsse-von-London-Reihe nicht nur in Großbritannien Erfolge, auch hierzulande wird die Serie um den Polizei-Zauberer Peter Grant ziemlich gefeiert. Diesem zahlt der Schriftsteller mit dem Roman 'Der Oktobermann' nun Tribut und erschafft mit Tobi Winter einen Pendant zu seiner Londoner Charaktere Peter Grant. Die Grundzüge dessen Universums bleiben dabei erhalten, also sind zum Beispiel magische Spuren immer noch 'Vestigia' zu nennen, es wurde lediglich auf das europäische Festland erweitert. Hierbei erwies Aaronovitch seine außergewöhnliche Leidenschaft zu Recherchen, denn der mit gut 200 Seiten etwas dünne Roman strotzt vor Wissen über die Weinherstellung, dem Gebiet um Trier sowie der Geschichte der Römer in dieser Region. Daraus ergab sich zum einen ein schöner eigenständiger Roman in dem bekannten Universum, der allen Freunden der Serie gefallen sollte - ganz besonders natürlich den deutschen Fans und zum anderen kann das Werk als toller Einstieg in Aaronovitchs Welt der Flüsse und ihren Gottheiten genutzt werden. Des Weiteren öffnen sich hier ungeahnte Möglichkeiten auf weitere Romane der Serie, welche zu Beginn an eigentlich auf gut sieben Romane angedacht war. Der Erfolg treibt allerdings voran und der Autor möchte auch mit der Serie fortfahren - könnte gleichzeitig mit 'Der Oktobermann' eine Sub-Serie gestartet haben. Außerdem ist es nun nicht unmöglich, dass ein gewisser Peter Grant sein geliebtes London für ein Abenteuer verlassen kann, ohne dem Ganzen eine Rechtfertigung zu suchen. Der Roman an sich ist ein ziemlich gelungenes, wenn auch knapp gehaltenes Stück Lesestoff - was allerdings wie erwähnt ja eigentlich nur als Dank an die deutschen Fans gedacht war. Da ich in diesem Jahr in der Gegend von Trier ein paar Tage Urlaub gemacht hatte, war ich natürlich auf eine gewisse Weise über den Roman entzückt. Ein schöner, kurzweiliges Buch - kann unbedarft jedem Freund des Mystischen empfohlen werden... 

    8,0 Sterne

  4. Cover des Buches Colors of Life - Lavendelmond (ISBN: B00SZU0ET4)
    Mella Dumont

    Colors of Life - Lavendelmond

     (164)
    Aktuelle Rezension von: Tini_Tintenfisch

    Der zweite Teil geht super spannend weiter. Neben der Liebesgeschichte kommen nämlich auch die Intrigen nicht zu kurz. Ich fande es mal wieder super kurzweilig zu lesen und freue mich jetzt gleich den 3. Teil anzufangen. 

  5. Cover des Buches Der Pestreiter (ISBN: 9783442480883)
    Deana Zinßmeister

    Der Pestreiter

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    Trier 1652: Susanna Arnold ist nach dem Schatzfund endlich zur Ruhe gekommen und lebt mit ihrem Vetter Arthur bei den Blatters, die sich nach ihrer Migration aus der Schweiz nach Trier ein neues Leben aufbauen wollen.

    Karl Kasper von der Leyen ist nun neuer Erzbischof und Fürst von Trier. Sein Anliegen ist es, die Stadt nach dem langen Krieg wieder aufzubauen. Doch noch immer wütet in einigen Dörfern die Pest und die Menschen sind den Juden und Hexen schlecht gesonnen. Die Menschen machen sie für die Pest verantwortlich.

    So ersinnt er einen Plan: Er will den Pestreiter durch die Dörfer schicken, um die Kranken von den Gesunden zu trennen. Außerdem soll Bendicht Blatter zusammen mit seinem Neffen Urs die Pest weiter erforschen, um vielleicht ein Heilmittel finden zu können. Doch das muss in aller Heimlichkeit geschehen, denn der Kurfürst möchte keinen Aufruhr.

    Susanna, nach dem Schatzfund reich, versucht ihren eigenen Weg zu gehen, nachdem sie glaubt, das Urs kein wirkliches Interesse mehr an ihr hat. Doch auch sie ist sich den Gefahren nicht bewusst und lernt die falschen Menschen kennen.

    Mein Fazit:

    Ich bin mit einer ziemlich hohen Erwartungshaltung an diesen Roman rangegangen, denn bislang konnte mich die Autorin mit ihren Geschichten überzeugen. Den ersten Band habe ich ja begeistert gelesen und wusste daher noch, worum es ungefähr geht.

    Aber leider wurde ich mit diesem Band enttäuscht. Ich hatte oft das Gefühl, dass sich die Autorin ein wenig verzettelt hat. So viele verschiedene Personen und häufige Sprünge zwischen den verschiedenen Stationen haben die ganze Geschichte etwas unübersichtlich gemacht. Wie ich finde, wurde es auch bis zum Schluss zu keinem richtigen Bild geformt.

    Des Weiteren empfand ich es sehr befremdlich, dass eine junge Frau zu diesen Zeiten sich eine eigene Wohnung nahm und somit völlig ohne Schutz leben konnte. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass es damals so möglich war, ohne dass die Frau irgendwelche Repressalien erfuhr. Es ist richtig, dass sie keine Familie hatte. Aber sie konnte bei den Blatters leben und irgendwie hätte ich das glaubwürdiger gefunden.

    Andererseits hat die Autorin sehr viele historische Ereignisse in den Roman eingebunden. Der damalige Erzbischof und Fürst von Tier, Karl Kasper von der Leyen, war seiner Zeit wirklich voraus und schaffte heimlich die Hexenverfolgung ab. Auch war ihm daran gelegen, die Stadt wieder zur Blühte zu bringen und so die Wirtschaft anzukurbeln. Aber ob es den Pestreiter wirklich gab? Darüber gibt es wohl nichts zu lesen! Die Pest war und ist eine furchtbare Krankheit. Daher wurde hier ziemlich plastisch geschildert, wie sehr Bendicht und Urs um das Leben der erkrankten kämpften, aber meist doch verloren.

    Nun, ich habe mich da ziemlich durchgekämpft und fand es oftmals sehr schwierig, die schnellen Sprünge zwischen den Orten und Personen nachzuvollziehen. Leider fehlte mir von Anfang der rote Faden. Schade, das kann die Autorin wirklich besser. Deshalb gibt es von mir nur drei Sterne, in der Hoffnung, dass der letzte Band der Trilogie wieder leichter zu lesen ist.

  6. Cover des Buches Die Legion des Raben (ISBN: 9783492500555)
    Maria W. Peter

    Die Legion des Raben

     (87)
    Aktuelle Rezension von: LEXI

    Bisweilen muss man einfach Dinge tun, die verboten sind…

    „Bisweilen muss man einfach Dinge tun, die verboten sind. Es gibt höhere Gesetze als die, die unser Kaiser erlässt.“

    Die junge Protagonistin Invita stößt auf ein gefährliches und tödliches Geheimnis. Als nach einem opulenten Festmahl im Hause ihres Herrn, des Statthalters der Provinz Gallia Belgica, ein hochrangiger Bürger aus altem treverischem Adel ermordet wird, bezichtigen die Witwe des ermordeten Gaius Baetius Quigo und dessen Sohn Publius den Sklaven Hyacinthus der Tat. Das Datum für seine Hinrichtung wird festgelegt. Darüber hinaus wird ein Exempel statuiert: jeder Sklave aus dem Haushalt des Ermordeten soll ebenfalls hingerichtet werden. Invitas Entsetzen ist groß und mit der Unterstützung ihrer Herrin Marcella beginnt sie, Nachforschungen im Umfeld des Hyacinthus anzustellen. Doch damit sticht sie in ein Wespennest. Die Zeit bis zur Hinrichtung wird knapp – und nicht nur die Haussklaven des Baetius Quigo müssen um ihr Leben fürchten…

    Im zweiten Band der Reihe um Invita stürzt sich die eigenwillige und dickköpfige Protagonistin mit vollem Elan in ihr nächstes Abenteuer. Da sie sich dieses Mal der Unterstützung ihrer Herrin sicher ist, sind Invitas Vorstöße mutiger. Es öffnen sich ihr viele Türen, die ohne den Einfluss von Domina Marcella verschlossen blieben. Ich war erfreut, vielen Personen aus dem ersten Band wieder zu begegnen. Die Charakterzeichnung der handelnden Figuren hat mir ausnehmend gut gefallen, besonders angetan war ich von der persönlichen Entwicklung Marcellas, die sich dank ihres neuen Glaubens von einer blassen, kranken und zerbrechlichen Frau in eine selbstsichere und in sich ruhende Persönlichkeit gewandelt hat. Ihr tiefes Mitgefühl und ihre christliche Nächstenliebe machten Marcella zu meiner favorisierten Nebenfigur dieses Buches. 

    Doch auch der alemannische Kriegsgefangene Flavus, dessen unverschämtes Auftreten und herablassender Gesichtsausdruck Invita stets zur Rage bringen, zeigt eine sanfte und einfühlsame Seite. Flavus hat definitiv etwas zu verbergen, und Invita möchte herausfinden, worum es sich dabei handelt. Die Autorin erlaubt nicht nur bei Flavus tiefere Einblicke in dessen Persönlichkeit, sie lüftet auch ein weiteres winziges Stück des Geheimnisses über Invitas Herkunft und Selenas Vergangenheit. Ein Amulett mit einer Mondsichel wird zu einem Symbol und ich vermute, dass es wohl in einem der Nachfolgebände eine relevante Rolle spielen wird. 

    Im Hause des Baetius Quigo brodelt es. Julia, die Witwe des Ermordeten, war mit den politischen Ansichten und Ambitionen ihres Ehemannes nicht einverstanden, ihre Verwandtschaft zum Kaiser machte sie darüber hinaus hochmütig. Julia ist eitel, herablassend und besitzt ein herrisches Wesen. Der Sohn Publius wurde vom Vater aufgrund seines maßlosen Ehrgeizes und seiner Machtgelüste verurteilt. Der gutaussehende und selbstsüchtige junge Mann ist ein unangenehmer Zeitgenosse, der sich vehement für die Hinrichtung des Hyacinthus und sämtlicher Haussklaven einsetzt. In weiteren Nebenrollen fungieren Baetia Minor, die jüngste Tochter des Mordopfers, der Präfekt und erfolgreiche Feldherr Spurius Cornix, der römische Beamte Aedil Marcus Ambrosius und der Procurator Marcus Metellus. Die Haussklaven Pelagius, Bricia, Celsus, Hermion sowie die Heilkundige Selena erhalten ebenfalls einen winzigen Gastauftritt in diesem Band.

    Obgleich mir bereits der erste Band dieser Reihe ausnehmend gut gefiel, hat das vorliegende Buch meine Erwartungen noch übertroffen. Die Autorin ist detailliert auf die einzelnen Charakterzüge ihrer Figuren eingegangen, persönliche Entwicklungen wurden wie bereits erwähnt authentisch dargestellt. Einzig die Ich-Erzählerin Invita scheint hinsichtlich ihrer Abenteuerlust und Waghalsigkeit lernresistent zu sein – sie bringt sich durch ihre Aktivitäten unermüdlich und wiederholt in gefährliche Situationen.

    Historische Fakten wurden gekonnt mit einem Kriminalfall verwoben. Der ausgeklügelte Mordplan mit ungeahnt weitreichenden Konsequenzen sorgte für große Spannung, die sich besonders im letzten Drittel des Buches drastisch steigert und die Protagonistin zu einem aufregenden Finale führt. Interessante Details über das Leben der römischen Bevölkerung, der herrschenden Familien und deren Sklaven sowie Informationen über die opulenten Essgelage der wohlhabenden Römer, ihren Aberglauben, die Götterverehrung sowie die Thermen als Zentren des öffentlichen Lebens rundeten das Leseerlebnis ab. Eine spannende und lehrreiche Geschichte, welche durch detaillierte historische Fakten im Anhang des Buches, einem ausführlichen Glossar sowie zwei Landkarten ergänzt wurde.

    Fazit: Auch im zweiten Band dieser Reihe konnte Maria W. Peter mich voll und ganz begeistern und ich durfte Invita auf ihren hoch spannenden, aber auch brandgefährlichen Nachforschungen begleiten. Der einnehmende Schreibstil der Autorin gepaart mit interessanten historischen Details aus der Zeit der Römerherrschaft machten die Lektüre dieses Buches zu einem Vergnügen. Auf den letzten Seiten des Buches erfährt man von Invitas Vorhaben, Einzelheiten über ihre Herkunft in Erfahrung zu bringen. Sie plant, in jener Stadt Nachforschungen zu betreiben, in welche sie als Säugling ausgesetzt wurde: Divodurum! 

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen und ich sehe der Lektüre des dritten Bandes mit großer Erwartungshaltung und Vorfreude entgegen. Begeisterte fünf Sterne!

  7. Cover des Buches Das Pestzeichen (ISBN: 9783442476398)
    Deana Zinßmeister

    Das Pestzeichen

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Malka

    Es geht in dem Buch um Ende des Dreißig jährigen Krieg, um eine junge Frau namens Susanna. Diese junge Frau verliert durch einen Mann namens Jeremias ihre ganze Familie. Warum? Aufgrund magischer Schriften, welche den Weg zu einem Schatz zeigen. Susannas Vater vertraut seiner Tochter kurz vor seinem Tod das Versteck der magischen Schriften an.

    So begibt sich die junge Frau auf eine gefährliche Abenteuerreise und lernt dabei sogar noch große Liebe kennen.

    Zum Schreibstil kann ich sagen, dass den Roman für sehr einfach geschrieben empfunden habe. Es wurden wenig bis gar keine Fremdwörter verwendet. Und wenn doch dann wären sie leicht verständlich. Die Autorin schreibt den Roman sehr flüssig und zusammenhängend. Die Beschreibung der Charaktere sorgt dafür, dass man sich diese sehr gut bildlich vorstellen konnte.

    Besonders gut fand ich dass die Autorin in dem Roman die Sichtweisen gewechselt hat. So wurde mal aus Susannas Sich und mal aus der Sicht von dem Jeremias geschrieben zum Beispiel.

    Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und haben meiner Ansicht auch gut in die Handlung gepasst.

    Die Hauptfigur Susanna hat Trotz ihres großen Verlustes niemals aufgegeben und immer weiter gekämpft. Am Ende hat sich ihr Kampf ausgezahlt. Susanna hat nicht nur den Schatz gefunden sondern auch ihre Liebe gefunden.

    Für mich gehört dieser Roman mit zu den gelungendsten historischen Romanen die ich jemals gelesen habe. Er ist ein Roman für zwischendurch. Ich habe ihn innerhalb von drei Tagen verschlungen. So gut fand ich diesen. Ich persönlich freue mich auf die Fortsetzung. Des Weiteren kann ich diesen Historischen Roman auf jeden Fall zum lesen weiter empfehlen. Er ist spannend, aufschlussreich bezogen auf das verwendete Zeitalter. Dieser Roman weckte in mir sehr viel Interesse für diese Zeitspanne.

  8. Cover des Buches Der Schatz Salomos (ISBN: 9783492500548)
    Maria W. Peter

    Der Schatz Salomos

     (53)
    Aktuelle Rezension von: LEXI

    Gib das dem Statthalter, denn sein Leben ist in Gefahr!

    Im dritten Band der Krimireihe um die Sklavin Invita versucht die betörend schöne Sklavin des mächtigen Sevir Augustalis Aelius Misenus, des Priesters des vergöttlichten Kaisers, dem Statthalter eine Nachricht zukommen zu lassen. Kurz darauf entdeckt Invita die elfenhafte blonde Schönheit ermordet auf der Straße. Als nur wenig später auch die Verlobte eines einflussreichen Beamtensohnes tot aufgefunden wird, kommt es zum Aufruhr in Divodurum. Der Herr des ermordeten Sklavenmädchens wiegelt die Menge auf und hetzt gegen die Juden. Aelius Misenus führt einen persönlichen Rachefeldzug gegen den erfolgreichen jüdischen Schmuckhändler Salomo Ben Isaac und dessen Vater. Skrupellos und mit großer Raffinesse nutzt er die beiden Morde, um den alten Gelehrten und Medicus Issac sowie seinen Sohn Salomo zu zerstören. Doch Divodurum ist zugleich auch die Heimatstadt von Invita, und sie ist dem zuvorkommenden, liebevollen und fürsorglichen alten Medicus sehr zugetan. Mit Marcellas Unterstützung setzt sie wieder einmal durch waghalsige Unternehmungen ihr Leben aufs Spiel, und beginnt einen Wettlauf gegen die Zeit, um ihre beiden Freunde zu retten.

    Invitas eigenmächtige Aktionen und ihre unerbittliche Hartnäckigkeit bei ihren Nachforschungen sorgen erneut für Aufruhr und spannungsgeladene Szenen. Invita wird in Divodurum mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und stößt auf weitere Spuren ihrer Herkunft. Doch leider begegnet sie während ihres Aufenthalts in dieser überfüllten Stadt, in welcher dank der hasserfüllten Aufwiegler gegen die Juden eine aggressive und feindselige Stimmung herrscht, auch ihrem größten Alptraum: der Familie des Cornelius Felix, ihres ehemaligen Herrn.

    Im dritten Band dieser Krimireihe, die im Jahre 260 n. Chr. beheimatet ist, stürmen germanische Barbaren den Limes und erschüttern Intrigen das Imperium, während die bessere Gesellschaft sich an Gladiatorenkämpfen und Hinrichtungen in der Arena ergötzt. Die Römer praktizieren eine göttliche Verehrung des Kaisers, die Welle der Christenverfolgung, initiiert von Kaiser Valerian, sowie magische Rituale, Flüche, Schutzzauber und Verwünschungen versetzen die Menschen in Angst und Schrecken. „In Zeiten von Krisen und Gefahr suchen Menschen oft nach einem Sündenbock, nach jemandem, dem sie die Schuld an allen möglichen Missständen anlasten können. Jemand, durch dessen Tod oder Vertreibung sie ihre eigene Angst besiegen können.“

    Der Schauplatz dieses spannenden Abenteuers ist Invitas Heimatstadt Divodurum. Für die Handlung relevante Nebenfiguren sind der römische Statthalter Legatus Augusti pro Praetore und seine Tochter Marcella, Invitas Herrin. Ein junger Advokat namens Crispianus setzt sich selbstlos für Isaac und Salomo ein, und eine attraktive reiche Witwe zeigt auffallendes Interesse an Marcellas Vater. Die beiden jüdischen Angeklagten waren unbestritten die Sympathieträger dieses Buches, während sich der Kaiserpriester Aelius als gewissenloser Manipulator entpuppt. Als weitere Antagonisten fungierten die grausamen und niederträchtigen Mitglieder der Familie des Cornelius Felix, die ihrerseits einiges zu verbergen haben.

    Die Charakterzeichnung der handelnden Figuren hat mir ausnehmend gut gefallen. Die Autorin liefert interessantes Hintergrundwissen um das Alltagsleben der Römer und ihrer Sklaven, ein spannender Kriminalfall und die waghalsigen Aktivitäten der Ich-Erzählerin Invita sorgten für aufregende Lesestunden. Die Identität des Mörders hat mich lange Zeit beschäftigt und letztendlich auch ein wenig überrascht. 

    Maria W. Peter stellt ihren Lesern im Anhang eine Karte des römischen Metz (Divodurum) im dritten Jahrhundert nach Christi sowie ein ausführliches Glossar zur Verfügung. Das Nachwort liefert detaillierte geschichtlichen Fakten zu Zeit und Schauplatz der Handlung.

    Fazit: „Der Schatz Salomos“ ist eine Geschichte voller Spannung und Lokalkolorit, dargebracht in einem einnehmenden Schreibstil und mit überzeugenden handelnden Figuren. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen und ich freue mich bereits auf den vierten Band der Invita-Reihe. 

  9. Cover des Buches Fortunas Rache (ISBN: 9783492500562)
    Maria W. Peter

    Fortunas Rache

     (58)
    Aktuelle Rezension von: clematis

    Als Baby im römischen Divodurum (heute Metz) ausgesetzt, von einem Sklavenhändler an den einflussreichen Ratsherren Cornelius Felix verkauft und von diesem im Alter von siebzehn Jahren an den Statthalter von Treveris (Trier), Legatus Augusti pro Praetore verschenkt, fristet Invita ein karges und streng geregeltes Leben als Sklavin, die Latrinen putzt und niedere Küchendienste versieht, bevor sie aufgrund ihrer bei Felix erworbenen Kenntnisse in Lesen und Schreiben der Tochter des Hauses, Marcella, zugewiesen wird. Als der sonst unauffällige Sklave Modestus plötzlich spurlos verschwindet, gerät Invita unter Verdacht, etwas mir der Sache zu tun zu haben, weil sie ja auch bisher immer wieder in Schwierigkeiten verwickelt war. Ihr bleibt wohl nichts anderes übrig, als Nachforschungen anzustellen, um ihre Unschuld zu beweisen.

    Außergewöhnlich wortgewaltig und mit etlichen typischen Ausdrücken aus der damaligen Zeit beginnt Autorin Maria W. Peter mit diesem ersten Band ihre Invita-Reihe. Sehr bildhaft beschreibt sie die römischen Errungenschaften wie fließwasserbetriebene Latrinen oder die bekannten Thermen und verblüfft den Leser mit interessanten Details zur damaligen Lebensweise. Sofort fesselt der Schreibstil mit Spannung und einer sorgfältig durchdachten Handlung von der ersten bis zur letzten Seite.

    Aus der Ich-Perspektive erzählt Invita ihr Schicksal, wodurch sehr persönliche Einblicke in ihre Lebens- und Gedankenwelt entstehen. Mitgefühl und Bewunderung für ihren Mut verspürt man beim Begleiten dieser sympathischen und durchsetzungsfähigen Hauptfigur. Aber nicht nur die Sklavin selber ist hervorragend entworfen, auch alle anderen Personen spielen lebendige und überaus authentische Rollen. 

    Geschickt wird Historisches mit Fiktivem verknüpft, sodass mit Fortunas Rache ein wunderbarer Roman vorliegt, der zusätzlich mit Kartenmaterial und einem informativen Nachwort einen gelungenen Auftakt für diese Serie bildet.

     


     

    Titel                             Fortunas Rache

    Autor                           Maria W. Peter

    ISBN                            978-3-492-50056-2

    Sprache                       Deutsch

    Ausgabe                      Flexibler Einband, 320 Seiten

                                       ebenfalls erhältlich als ebook

    Reihe                           Sklavin Invita, Teil 1

    Erscheinungsdatum      2. Mai 2017

    Verlag                          Piper

  10. Cover des Buches Winternachtssonne (ISBN: 9783959911399)
    Christelle Zaurrini

    Winternachtssonne

     (45)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks
    „Wenn man weiß, dass man die Möglichkeit hat, einen Menschen zu sehen, vermisst man ihn nicht. Wenn man aber weiß, dass diese Chance nicht besteht, ist das Verlangen nicht mehr zu bändigen.“

    Achtung, zweiter und abschließender Teil einer Reihe! Eventuelle Spoiler lassen sich dadurch nicht vermeiden.

    Zum Cover: Der zweite Teil gefällt mir äußerlich gesehen ja noch deutlich besser als der erste. Ich mag es, wie hier mit den Symbolen des Winters gespielt wurde. Als Winterkind hat das für mich sein ganz eigenes Flair. Generell wirkt dieses Cover für mich um einiges runter, weil die Farben sich besser einfügen und ein Ganzes bilden. Der Schnee, der Baum mit der Schaukel daran, auf der das Mädchen, das Betty darstellen soll, sitzt. Alles wirkt sehr echt und nicht erzwungen, was allerdings schon beim Cover des ersten Bandes der Fall war. Ich mag beide Cover einfach sehr gerne, weil sie nicht zu viel des Guten sind. Die perfekte Mischung, die nicht zu viel von der Geschichte verrät, aber schon einen Teil der Atmosphäre beisteuert.

    Zum Inhalt: >>Manchmal passieren Dinge, die einen verändern.<< Seit dem Tod ihrer Eltern ist Bettys Kopf ein düsterer Ort voller Schmerz und tiefer Abgründe. Bevor sie sich in ihrer Trauer vollkommen verlieren kann, schickt ihr Bruder sie in eine Therapie, wo sie Aiden kennenlernt, in dessen Kopf dieselben Schatten hausen. Für eine Zeit scheint es, als könnten sie sich gegenseitig retten, doch dann beginnt für beide der Alltag wieder und Aiden scheint wie ausgewechselt. Gezwängt in Muster, die er nach all den Jahren nicht mehr ablegen kann, verletzt er Betty immer wieder. Ist ihre Verbindung stark genug, um die Rollen, in denen sie Zuflucht gefunden hatten, aufzugeben?

    Meine Meinung: Dieser zweite Teil setzt ein paar Jahre nach dem ersten ein. Betty ist nun 17 und nun erleben wir die Geschichte aus ihrer Perspektive weiter. Wir treffen Dylon und Emma wieder, aber auch Kelly ist sehr deutlich älter geworden. Ich mochte es aber sehr, die Charaktere für noch ein Buch zu begleiten, denn die Schwierigkeiten des Umzuges hatten doch neue Ereignisse hervorgebracht und so lernen wir schließlich auch Aiden und seine kleine Schwester Fee kennen. Beide sind ebenso wie Betty sehr verletzlich, jedoch finde ich wurden diese Seiten gut dargestellt. Für mich war es auch schön zu sehen, dass Kelly sich mit Fee auch ohne Worte angefreundet hat. Das ist eine wirklich schöne Botschaft.
    Dennoch war dieses Hin und Her zwischen Betty und Aiden zwar notwendig und für die Dramatik auch sehr gut, aber realistisch nachvollziehen konnte ich es dadurch nicht so ganz. Ich mag zwar sowohl Aiden als auch Betty recht gerne, sie sind mir nun aber auch nicht wirklich im Kopf geblieben. Da bleibt mit beispielsweise Fee etwas besser im Kopf.
    Trotzdem mochte ich auch im zweiten Band wieder flüssigen Schreibstil und die vielen Zitate, die ich finden konnte und die ich mir allesamt markiert habe. Da hat die Autorin wirklich ein Händchen für, mit Wörtern in einem gewissen Rahmen umzugehen, dass sie sich super als Zitate eignen und man sich mit diesen eben auch identifizieren kann. Das finde ich persönlich auch immer sehr wichtig, denn nur das macht es letztlich, denke ich, auch möglich, dass einem ein Buch so richtig gefallen kann.

    Fazit: Trotz den Zitaten, die ja sowohl in Band 1 als nun auch in Band 2 wieder sehr schön vorhanden waren, ist für mich nicht deutlich erkennbar, welcher der beiden Bände schließlich der bessere gewesen ist. Für mich sind sie beide recht ebenbürtig, denn letztlich kann man sie auch nicht ganz vergleichen, weil sie unterschiedliche Themen behandeln, die sie jedoch beide wieder, zum Verlust und dem darüber hinwegkommen oder die Vergangenheit hinter sich lassen, zusammenführen. Deshalb bekommt „Winternachtssonne“ genau wie „Sommernachtswende“ von Christelle Zaurini von mir ebenfalls 4 Sterne.
  11. Cover des Buches Das Pestdorf (ISBN: 9783442481019)
    Deana Zinßmeister

    Das Pestdorf

     (21)
    Aktuelle Rezension von: bookwalker

    Der dritte Teil der Pestreihe beginnt mit einem großen Zeitsprung. Susanna und Urs sind verheiratet und haben bereits 2 Kinder, Gritli und Michael. Michael ist ein Kaufmann geworden, während Gritli ihrer Mutter in der Schneiderei aushilft. Michael wurde vor geraumer Zeit nach Italien auf „Geschäftsreise“ geschickt, um neue Kunden zu gewinnen. Dort hat Michael eine Affäre, die aber nur kurz erwähnt wird und auf die erst später genauer eingegangen wird. Währenddessen haben Susanna sowie Urs alle Hände voll zu tun, unteranderem weil Urs nun sein eigenes Hospital leitet. Als die Rückkehr Michael’s immer näher kommt, beschließt die Familie ein Willkommensfest zu veranstalten. Nach der Rückkehr des Sohnes wird bald bekannt, dass ebendieser schwul ist. Urs findet die beiden bei einem Schäferstündchen im Glashaus. Er verprügelt die Affäre seines Sohnes und schickt ihn weg. Michael selbst wird von seinem Vater ignoriert und im Zimmer eingesperrt, aus welchem er nicht versucht zu fliehen. Die Familie fällt allgemein in ein tiefes Loch, aus welchem sie nur schwer rauskommen. Dann wird Gritli mit einem Kleid zu einer Kundin nach Piesport geschickt. Gemeinsam mit einem jungen Mann, Melchior, nimmt sie die Reise auf sich, als plötzlich ebendort die Pest ausbricht und Melchior und Gritli in Piesport eingeschlossen werden. Urs, Michael, sowie der Vater von Melchior setzen alles daran, die zwei zu retten und werden dabei auch von dem Kurfürsten unterstützt. Nach einer schwierigen Aktion werden beide gerettet und können zu ihren Familien zurückkehren.

    Das Buch ist so wie die ersten beiden Teile oft interessant geschrieben. Leider fehlt mir auch hier das gewisse etwas, zumal die Tatsache, dass Michael schwul ist und das scheinbar in Italien nie aufgefallen ist, mir doch etwas unwahrscheinlich erscheint, auf andere jedoch eindeutig wirken kann. Die Tatsache, dass er dann die Reise auf sich nimmt um Michael nach Trier zu folgen, erscheint in meinen Augen leider wie eine schlechte Liebesgeschichte. Leider wechselt das Buch oft mitten im Kapitel von einer Sicht zur anderen, was oft etwas verwirrend wirkt und gewöhnungsbedürftig ist. Die Sicht von Gritli wird hingegen sehr gut dargestellt und lässt den Leser schön in ihre Welt eintauchen. Als sie mit Melchior nach Piesport reist, um dort das Kleid an eine Kundin abzuliefern und dort plötzlich die Pest ausbricht, wiederholen sich für den Leser einige Szenen aus dem ersten und zweiten Teil, was das Lesen etwas beschwerlich macht. Die Flucht aus dem Ort erscheint in meinen Augen völlig übertrieben und nicht wirklich glaubhaft. Das Ende jedoch finde ich sehr ansprechend und wundervoll, auch, wenn es eher ein plötzliches ist. Urban Griesser, welcher seit dem ersten Teil auch immer wieder in den Büchern auftaucht, wirkt für mich als Leser eher uninteressant und „störend“, da er für mich nicht ganz in das Geschehen passt. Als Abschluss für die Pest-Reihe ist „Das Pestdorf“ das beste Buch der Serie, jedoch hätte ich mir doch etwas mehr von den Büchern erwartet und wurde leider enttäuscht.

  12. Cover des Buches Christine Bernard. Der Fall Siebenschön (ISBN: 9783862823529)
    Michael E. Vieten

    Christine Bernard. Der Fall Siebenschön

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Little_Lucrezia

    Ich bekam dieses Buch zum Geburtstag und dachte noch, na ja, ein Krimi, der in meiner Heimat spielt. Ist vielleicht ganz ok. Doch als ich anfing zu lesen, ich konnte das Buch nicht mehr auf Seite legen, ich musste einfach wissen, wie es weiter geht, bis ich am Ende wusste, wie der Fall aufgelöst wird. Ich habe bisher alle Bücher um Komissarin Bernard verschlungen!

  13. Cover des Buches Der Verrat (ISBN: 9783328105428)
    Ellen Sandberg

    Der Verrat

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Lisa2311

    Nane wird nach 20 Jahren Haft entlassen und stellt damit das Leben ihrer Schwester Pia auf den Kopf. Es geht um Rache, oder Vergebung.

    Die Geschichte ist in Gegenwart und Vergangenheit (20 Jahre vorher) aufgeteilt. Das macht das ganze sehr interessant und leicht lesbar.

    Über die Vergangenheit erfährt man, warum Nane im Gefängnis gelandet ist. Dabei werden einige Familiendramen der drei Schwestern bekannt, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

    Es gibt aber auch noch einige andere Charaktere. Daher hat man von liebenswert bis nervig alles dabei.
    Die Anzahl der Namen ist anfangs jedoch etwas verwirrend. Z.B.: die Tochter und die Enkelin einer Person sind ca. gleichalt.
    In der Gegenwart geht es um die Entlassung von Nane und die Angst, die Wahrheit über damals könnte ans Licht kommen.
    Insgesamt herrscht eine düstere Atmosphäre, denn immer wieder gibt es Anspielungen, dass es noch mehr Geheimnisse und Dramen gibt.
    Das Buch hat fast 500 Seiten. Es hätten auch 100 weniger sein können. Auch das Setting eines Weinguts hat mich eher an eine 18 Uhr ARD Sendung erinnert 😂 Dennoch hat mir dieser "Spannungsroman" sehr gut gefallen. Das Ende fand ich nochmal sehr spannend und die Enthüllungen echt grausam.

  14. Cover des Buches Christine Bernard. Die Legende vom bösen Wolf (ISBN: 9783862825660)
    Michael E. Vieten

    Christine Bernard. Die Legende vom bösen Wolf

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt:

    Es gibt zwei Leichen und alles deutet darauf hin, dass beide Personen durch die Wölfe umgekommen sind. Christine Bernard, muss nun beweisen das die Tier wahrscheinlich unschuldig sind und sie nur an den Prager gestellt werden.


    Erster Satz:

    Der klagende Ruf der einsamen Krähe wäre nicht nötig gewesen.

    Meine Meinung:

    Endlich schaffe ich es zu diesem tollen Krimi eine Rezension zu schreiben. Ich habe ihn schon vor längerer Zeit gelesen und jetzt wird es endlich Zeit ihn euch zu zeigen.

    Kommen wir als erstes zum Cover :)
    Ich finde das Cover wirklich sehr toll gestaltet, mit dem Wolf und zugleich die düstere Wirkung dann. Ich finde es hat dann fast was Mystisches an sich und das finde ich richtig gut.

    Auch der Schreibstil des Autors konnte mich wieder fesseln und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und ich habe es nur so verschlungen, da ich unbedingt wissen wollte wer der Täter war und weil mich die Wölfe einfach so fasziniert haben.

    Da ich ein allgemeiner Wolfsfan bin, hat der Autor natürlich bei mir voll ins Schwarze mit diesem Buch getroffen und ich fand es wirklich sehr erschreckend, wie selbst diese Tiere noch mit Vorurteile kämpfen müssen.
    Ich meine es sind Tiere, die können sich nicht wehren. Klar, dass Märchen mit dem "Bösen Wolf" macht es nicht wirklich besser, aber iwann muss man zwischen Realität und Märchen unterscheiden.

    Unsere Kommissarin Christine Bernard, wird genau mit diesen Vorurteilen konfrontiert, weil für die Bürger ist klar, es war der Wolf und Fall erledigt.
    Dass, sich durch den Fall der Sumpf der menschlichen Abgründe aufgetan hat, mit dem rechnet man Anfangs überhaupt nicht.

    Christine Bernard, war mich auch wieder sehr sympathisch, ich mag die Kommissarin einfach. Ich mag ihrere Gedankengänge und es macht einfach Spaß sie als Leser bei den Ermittlungen zu begleiten und man fiebert mit ihr mit.

    Ihr Partner Jörg, war mich auch gleich wieder sympathisch, obwohl man teilweise mit seinem Charakter wirklich klar kommen muss, aber er ist zusammen mit Christine ein wirklich gute Team.

    Alles in einem kann ich an diesem Krimi wieder nicht meckern.
    Auch finde ich das der Autor, wieder ein ausgesprochen, aktuelles Thema genommen hat, mit dem man sich auch als Leser auseinander setzen muss und wie gesagt ich finde es wirklich sehr gut gewählt und es bringt einen zum Nachdenken, weil selber hat man auch brutal viele Vorurteile und warum? Weil es einem vorgelebt wird!
    Manchmal sollte man erst nachdenken, bevor man die Vorurteile von anderen einfach mit übernimmt. 

  15. Cover des Buches Und Marx stand still in Darwins Garten (ISBN: 9783548290614)
    Ilona Jerger

    Und Marx stand still in Darwins Garten

     (134)
    Aktuelle Rezension von: purrfectopatronum

    Ich habe das Buch zufällig in der Bücherei entdeckt, weil mir der Gedanke, Marx und Darwin auf eine intimere Art kennenzulernen, gefiel. Ilona Jerger gelingt es,  Darwins Gedanken größtenteils so verständlich darzustellen, dass man die Faszination und Leidenschaft, die Darwin für seine Forschungen hatte, nur nachempfinden kann.

    Ich empfehle das Buch Jeder*m, der*die einen Fuß in das Leben - so wie es ausgesehen haben könnte - von Darwin und Marx setzen möchte, um einen Einblick in die Köpfe der beiden Genies zu erhaschen. In diesem Sinne ist es ebenso eine gute Alternative zu einer schlichten Biografie der Männer.

  16. Cover des Buches Die Moselreise (ISBN: 9783442744176)
    Hanns-Josef Ortheil

    Die Moselreise

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    So beschaulich die Moselreise des Autors mit seinem Vater war, so gemütlich liest sich dieses Buch auch. Nachdem ich die 1 Jahr zuvor gemachte Reise des Autors mit seinem Vater nach Berlin per Hörbuch gehört habe, hatte ich mir gleich die "Moselreise" geholt. Denn die Art, wie Hanns-Josef Ortheil die gemachten

    Skizzen als Reisetagebuch niederschrieb, ist schon sehr besonders. Der musisch begabte Junge, der er ist, hat so eine besondere Art und ist auf so herzliche Weise mit seinen Eltern verbunden.

    Schwimmen und Klavier spielen sind seine Lieblingsbeschäftigungen. Bücher liest er im Schnelltempo. Alles kann er auf seinen Reisen machen, in der Mosel schwimmen gehen, Klavier spielen, denn es findet sich immer ein lange nicht gespieltes Klavier unterwegs und ein Buch hat er auch immer dabei. Nur seine Mutter fehlt ihm so sehr, das ihn unterwegs das Heimweh überfällt und beinahe die Reise abgebrochen werden muss. Mit Fingerspitzengefühl bekommt sein Vater ihn wieder auf die Spur. Jeden Tag schreibt er eine Postkarte mit den wesentlichen Erlebnissen an seine Mutter. So läßt er sie teilhaben. Schön auch die alten Fotos im Buch. Die Ähnlichkeit mit seinem Vater ist verblüffend.

    Die Reise begann mit dem Zug von Köln nach Koblenz. Von dort zu Fuß weiter entlang der Mosel Richtung Cochem und dann auch mit dem Fahrrad nach Bernkasel-Kues und Traben-Trarbach. Endet dann in Trier, der Stadt, die von den Römern noch sehr geprägt war.  
     
    Der Autor unternahm später noch viele weitere schöne Reisen mit seinem Vater, die immer weiter ausgebaut wurden. Nach dem Tod des Vaters (dessen Verlust für ihn kaum zu überwinden war) unternahm Hanns-Josef Ortheil genau diese Moselreise noch ein weiteres Mal. Immer in Zwiesprache mit dem Vater. Das war seine Art mit der Trauer umzugehen und die Erinnerungen noch mal aufleben zu lassen. Ich habe noch lange nicht alle Bücher des Autors gelesen, werde sie aber gleich auf meine Wunschliste setzen.
  17. Cover des Buches Die Witwen (ISBN: 9783990270882)
    Dagmar Leupold

    Die Witwen

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Arietta

    Meine Meinung zum Buch und Autorin:



    Ich muss sagen es ist wirklich ein Abenteuerlicher Roman. Voller Witz, Charme, tiefgründiger Wahrheiten mit viel Humor. Er hat die Qualität einer sehr Guten Mosel Auslese mit Goldmedaille.


    Es geht um die vier Frauen beste Freundinnen von Kindesbeinen an, sie halten zusammen wie Pech und Schwefel, man kann sie wie ein Kleeblatt vergleichen. Sie leben an der Mosel in einem verträumten Ort der in der Moselschleife liegt.

    Penny, die seit ihrer Hochzeit mit Otto dort lebt und das Weingut und das Lokal mit ihrer Schwiegermutter führt. Die drei anderen Beatrice, Dodo und Laura sind ihr von Berlin dort hin gefolgt, und sich in ihren Berufen erfüllt fühlen. Aber eines fehlt dem Kleeblatt ein Mann, sie fühlen sich wie Witwen, obwohl das auf keine zutrifft. Bei Penny vielleicht, Otto ist von einer Geschäftsreise nicht zurückgekehrt. Sie sind eine lustige Gesellschaft für jeden Spaß und Blödsinn zu haben. Sie Planen in einer Weinseeligen Laune auf Reisen zu gehen, aber dafür muss ein Chauffeur her, die Wahl fällt auf Bendix, schwer einzuschätzen, ein Eigenbrötler mit Macken.

    Es wird wirklich eine Abenteuerliche Reise auf der man sie begleitet, bis zur Mündung der Mosel und weiter.

    Es gibt so manche Pannen, bei der größten wo der Wagen streikt, haben sie viel Zeit in sich zu gehen, So erzählt jeder von den Fünfen seine Lebensgeschichte. Ihre Erinnerungen sind Humorvoll, aber auch teilweise von tiefgründiger Traurigkeit überschattet. Ich musste oft schmunzeln über diese Gemeinschaft, ihre Reise die begleitet ist von Witz, Charme und Humor. Ihnen wurde so einiges klar auf dieser Reise, ohne genauen Plan wo sie eigentlich hingehen sollte


    Zur Autorin:

    Sie hat mit viel Einfühlungsvermögen, Witz, Charme, Humor und einem Augenzwinkern, eine sehr spannende Lektüre über das Leben und eine Planlose Abenteuerliche Reise geschrieben, man kam an so viele Orte, lernte neues kennen. Erfährt viel über ihre Protagonisten, ihr Seelenleben und ihre Liebenswerte Macken. Den Schreibstil fand ich sehr mitreißend, tiefgründig , Humorvoll und temporeich, es kam nie Langeweile auf. Ein Roman voller überraschender Wendungen über die Dinge des Lebens.


    Eine Lektüre die ich mit Begeisterung gelesen habe, sie ist wie ein guter Alter Wein, den man genießt.

  18. Cover des Buches Forgotten Girl (ISBN: 9783960873778)
    Eva-Maria Silber

    Forgotten Girl

     (72)
    Aktuelle Rezension von: wildberry

    Am 21. April 1984 werden die drei schlimm zugerichteten Ermordeten Leichen am Totenmaar Weinfeld bei Daun gefunden.

    Die einzigen Überlebenden sind die Pfarrerstochter Katharina und der Mädchenschwarm Sebastian. 

    Katharina, zur damaligen Zeit fünfzehn Jahre alt, war eigentlich immer eine Aussenseiterin. Die meisten sahen in ihr nur das Pummelchen. 

    Aber wieso haben die damals angesagte Teenager sie eingeladen mit ihnen Zelten zu gehen. Katharina war nicht blöd und hat das ganze direkt durchschaut, aber weil sie total verschossen in Sebastian war, spielte sie das Spiel einfach mit. 

    Was geschah aber in der Nacht, wer hat diese grausame Tat begangen?

    Auch das fragt sich Jana Habena noch 30 Jahre später. Für sie war es damals der erste Mordfall. Mittlerweile ist sie Kriminalhauptkommissarin und konnte den Cold Case nie vergessen. Da sie sehr ergeizig ist aber auch einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit hat, ermittelt sie immer wieder aufs Neue. Besonders weil die DNA Analysettechnik sich immer weiter entwickelt.

    Ob sie den wahren Mörder wirklich nach über 30 Jahren findet, müsst ihr schon selbst raus finden. 

    Ich fand die Story sehr fesselnd, weil es wurde viel ermittelt was auch bildlich sehr gut dargestellt wurde. 

    Mir gefiel aber auch das die Geschichte in meiner Nähe spielt. 

    Die Spannung hielt sich durchweg, auch wenn ich so meine Vermutungen hatte, die sich größtenteils auch bestätigten. 

    Ich kann eine absolute Lese Empfehlung aussprechen 


  19. Cover des Buches Tief im Hochwald (ISBN: 9783954511013)
    Moni Reinsch

    Tief im Hochwald

     (13)
    Aktuelle Rezension von: irismaria

    "Tief im Hochwald" ist der Debütkrimi von Moni und Simon Reinsch (Mutter und Sohn) und dreht sich um eine Mordserie im Hunsrückdörfchen Hellersberg im Hochwald. Der Fund eines Toten, noch dazu eines Auswärtigen, kommt den Dörflern gar nicht gelegen, denn man plant die Feierlichkeiten zur Dorfprämierung und die örtliche Polizei ist mit einem Mord überfordert. Als ein zweiter Mord geschieht, kommt aus Trier  Kommissarin Vanessa Müller-Laskowski und muss sich Unterstützung im Dorf suchen, denn ohne Kenntnis der Gegend, der Vorgeschichte der Personen und des Geocachings, das ein Schlüssel zu den Taten zu sein scheint, kommen die Ermittlungen nicht voran…

    "Tief im Hochwald" ist ein durchweg spannender Regionalkrimi mit der richtigen Mischung aus Lokalkolorit, interessanten Personen und einer plausiblen aber nicht durchschaubaren Krimihandlung. Dazu flüssig geschrieben, intelligent und witzig – ein Buch, das ich sehr empfehlen kann!

  20. Cover des Buches Colors of Life - Himbeermond (ISBN: 9781500543389)
    Mella Dumont

    Colors of Life - Himbeermond

     (350)
    Aktuelle Rezension von: Rajet

    Der Schreibstil ist flüssig locker und modern.

    Das Cover ist ganz in der Farbe Himbeerrosa gehalten, in großer Schrift ist dies auch darauf zu lesen vor einem vollen Mond. In der linken Ecke ist ein Fluss mit einer Brücke schemenhaft dargestellt. Passt sehr gut zum Romaninhalt

    Der Klappentext mach neugierig auf einen Urban Fantasy Roman.

    Fazit:

    Die Bücher von der Autorin sind mir schon öfter ins Auge gefallen und ich habe schon ihren Zeitreiseroman „Als die Zeit von Himmel fiel“ begeistert gelesen. Nun sind die 6 Bände von Colors of Life durch ein Gewinnspiel bei mir gelandet und Band ein gelesen. Schon der Prolog wirft uns mit in ein spannendes Geschehen, den die Protagonistin steckt in einer lebensbedrohlichen Situation. Man fühlt direkt ihre Aufregung und Angst – vielversprechend.

    Der Roman schildert die Ereignisse hauptsächlich aus der Sicht Linas, als Studentin neu an der Universität von Trier. Ein spannende und historischer Handlungsort – liegt er doch mal in Deutschland und nicht in Amerika oder so. 

    Im Roman spielen Farben und Gefühle eine sehr große Rolle – sogar der Mond bekommt eine Farbe „Himbeer“. Im Roman geht es um die großen Gefühle wie:
    Freundschaft, Vertrauen, Liebe, Hilfsbereitschaft und die negativen Varianten: Hass, Misstrauen, Verrat.

    Alles in die Geschichte von Lina eingebunden, eine junge Frau, die auf einmal merkt, dass nichts so ist wie es scheint, dass sie ein großes Geheimnis umgibt und die Menschen, die sie mag und liebt ihr ganz viel verheimlicht haben. Wem kann sie da noch Vertrauen. Und wenn sie selbst den eigenen Gefühlen nicht mehr trauen kann, ständig in der Angst manipuliert zu werden, wer kann ihr helfen?

    Der Fantasy Anteil findet sich in Geheimbünden, einer dunklen Vergangenheit, mächtiger Kräfte und besondere Fähigkeiten wieder.

    Ein gelungener Roman, für Jugendliche bis 99, sympathische Protagonisten, ein toller Handlungsort. Und es geht ja noch in 5 Bänden weiter – verdiente 5 Sterne dafür.

  21. Cover des Buches Der Hexenturm (ISBN: 9783442472482)
    Deana Zinßmeister

    Der Hexenturm

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Salima
    Da ich " Das Hexenmal" schon vor längerer Zeit gelesen habe war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil. Problemlos fand ich dank den Rückblenden die geschickt in die neue Geschichte eingeflochten wurde wieder zurecht. Die 5 Jungen Menschen gehen auf eine Reise ins Unbekannte. jeder auf der Flucht und geplagt von ängsten. Mann erfährt im zweiten Teil noch mehr von den Charakteren und ihrer Vergangenheit. 
    Der Epilog war mir etwas zu abgeschlossen mit der Geschichte, hätte mir da etwas mehr Spannung gewünscht auf den dritten Teil.
  22. Cover des Buches Schwanengrab (ISBN: 9783423715393)
    Petra Schwarz

    Schwanengrab

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Wieder mal ein Buch, das ich sehr genossen habe:
    Samantha zieht mit ihrem Vater aus Kalifornien zurück, nachdem ihre Mutter gestorben ist. Beide sind noch ziemlich traumatisiert, deshalb hat Samantha wenig Unterstützung von ihrem Vater.
    In der neuen Schule stößt sie auf deutliche Ablehnung: Sie sieht einer kürzlich umgekommenen Mitschülerin zum Verwechseln ähnlich. Und dann wird sie auch noch anderweitig angefeindet...
    Sehr schön erzählt, wie unsicher Sam ist und wie gern sie sich an jemand anlehnen würde. Im Grunde muß sie sich allem allein entgegenstellen, denn sie weiß noch immer nicht, wem sie trauen kann und wer sie verfolgt.
    Sehr schön zu lesen, spannend, ein bißchen geheimnisvoll und gefährlich, hat mir sehr gut gefallen!

  23. Cover des Buches Seraphim - Carpe Noctem (ISBN: 9783899681345)
    Sandra Baumgärtner

    Seraphim - Carpe Noctem

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Fire

     

  24. Cover des Buches Das Amulett des Trebeta: Oder wie Gott dem Schicksal ein Schnippchen schlug (ISBN: B01N5EQBMA)
    Marie Gräff

    Das Amulett des Trebeta: Oder wie Gott dem Schicksal ein Schnippchen schlug

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Mel4193
    Das Amulett des Trebeta ist das erste Werk der Autorin. Es geht um Helene, ein totes Mädchen das nicht tot sein will und eine Wette mit Gott eingeht. Um den freien Willen den Gott den Menschen gab und nun seine liebe Mühe mit hat die Auswirkungen anzusehen in die er nicht mehr eingreifen kann. Die Eifel 1817, Willy und seine Mutter nagen am Hungertuch wie viele zu der Zeit. Bei der Suche nach essbarem im Wald trifft er auf Helene. Sie ist ein Geist seit ihrem Tod und will sich damit nicht abfinden. Um ihr Leben wiederzuerlangen geht sie eine Wette mit Gott ein. Sie hat einen Plan den sie mit Willys Hilfe in Trier verwirklichen möchte. Zusammen begeben sie sich auf die Reise nach Trier, zu noch mehr Geistern, Nekromanten und düsteren Prophezeiungen. Die Ereignisse überschlagen sich in Trier und die Stadt ist dem Untergang geweiht. Meine Meinung: Das Buch hat mich gleich nach den ersten Seiten gefesselt, obwohl ich weniger der Fantasyliebhaber bin. Helene und Willy in ihrem jeweiligen Schlagabtausch haben mir das ein oder andere Lachen entlockt. Nichtsdestotrotz ist das Buch auch sehr spannend und verliert diese Spannung auch im Laufe der Geschichte nicht. Die ganzen Charaktere sind mit so viel Liebe beschrieben, dass sie einem bildlich vor dem Auge erscheinen. Spannend ist auch der teilweise auf historischem Hintergrund basierende Kern der Geschichte Triers. Und zu guter letzt noch ein Schmankerl, das niemand anderes als Gott selbst die Geschichte erzählt. Das Ende hat mich dann doch nochmal überrascht. Ein abgeschlossenes Ende an das man aber vielleicht ja doch noch anknüpfen könnte mit einem zweiten Teil. Insgesamt eine absolut erfrischende, lustige und spannende Geschichte. Dies wird nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein, denn ihr Schreibstil macht Lust auf mehr.

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