Bücher mit dem Tag "trinidad"

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38 Bücher

  1. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.392)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald


    Daddy sorgt dafür, dass Kathi guten Lesestoff bekommt. So mögen wir das, bester Papa. 

    .

    Daniel Kehlmann erzählt in diesem biographischen Roman die Lebensgeschichte zweier bedeutender Wissenschaftler: Alexander von Humboldt, dessen Name wahrscheinlich vielen bekannt ist: wissbegieriger und empirischer Naturforscher deluxe, der für seine Expeditionen quer über den Planeten gereist ist. Carl Friedrich Gauß, theoretischer Mathematiker, Astronom, blitzgescheit und Stubenhocker vom feinsten. 

    Der Schreibstil des Buches ist ansprechend, aber gewöhnungsbedürftig. Hier wird nichts beschönigt: mit trockenem Humor und einer guten Portion Zynismus beschreibt Daniel Kehlmann die beiden Persönlichkeiten und ihren Werdegang, was für viele Schmunzler zwischendurch sorgt. Jeder bekommt sein Fett weg. Im Gegensatz zu den positiven Eigenschaften der Herren Forscher werden deren negativen übertrieben dargestellt - was für einen gewissen Unterhaltungsfaktor sorgt. So ist Gauß ein engstirniger sturer Kauz und Humboldt ein prüder Naivling. Beschrieben wird ihr Weg zur Forschung, Ausbildung, wissenschaftlichen Errungenschaften sowie die distanzierte, aber doch freundschaftliche Beziehung der beiden. 

    Die Bedeutung des Titels hat sich mir erst gegen Ende hin erschlossen - Kathi mit Brett vor dem Kopf: da hätte ich auch früher draufkommen können. Die Welt wird natürlich nicht wortwörtlich vermessen, viel eher zeigt der Autor durch die Darstellung der Lebensgeschichten die beiden unterschiedlichen Herangehensweise um die Vorgänge der Natur zu verstehen. Der eine erkundet, erforscht, misst, notiert - der andere berechnet, kalkuliert, denkt. Beide kommen so jedoch zu ihrer Wahrheit. 

    Eine tolle Geschichte - doch trotz des positiv ungewöhnlichen Schreibstils und dem biographischen Ansatz konnte mich das Buch leider nicht gänzlich abholen.


  2. Cover des Buches Goldkind (ISBN: 9783455005981)
    Claire Adam

    Goldkind

     (34)
    Aktuelle Rezension von: ulrikerabe

    Die Karibikinsel Trinidad irgendwann in den 1980ern. Clyde Deyalsingh lebt dort mit seiner Frau Joy und den 13-jährigen  Zwillingssöhnen Peter und Paul in ärmlichen Verhältnissen. Seit die Familie Opfer eines Raubüberfalls wurde, ist es auch ein Leben in Angst. Dann ist eines Abends Paul verschwunden. Nach Tagen  ohne Lebenszeichen, melden sich Entführer und verlangen Lösegeld für Paul. Clyde muss eine Entscheidung treffen über das Leben seiner Söhne.

    Goldkind ist der erste Roman von Claire Adam.  Geboren und aufgewachsen auf Trinidad lebt und schreibt die Autorin heute in London. Für ihr Debüt wurde Claire Adam mit dem Desmond Elliot Prize 2019 ausgezeichnet.

    Es ist eine sehr traurige und verstörende Geschichte, die Claire Adam erzählt. Die Deyalsinghs ist eine Familie indischer Herkunft (die Nachfahren indischer Arbeiter machen etwa 40 % der Bevölkerung Trinidads aus). Peter und Paul sind Zwillinge, die unterschiedlicher nicht sein können. Peter ist schon von klein begnadet kluges Kind mit hervorragenden schulischen Leistungen. Paul der Zweitgeborene, hatte einen schwereren Start ins Leben. Aufgrund eines Sauerstoffmangels bei der Geburt wird er als zurückgeblieben abgestempelt, er ist hochsensitiv, hat Lernschwierigkeiten, zeigt meiner Meinung nach Symptome von Asperger Autismus. Während Peter brav und angepasst ist, fällt Paul auf, als Kind mit Schreianfällen, später mit wilder Mähne und schäbigem Aussehen, weshalb er den Spitznamen Tarzan davonträgt.

    Der Vater – Clyde – versucht, seine Familie gut zu versorgen, ist aber immer und immer wieder auf Geldzuwendungen von Joys Onkel angewiesen. Geld und Familie, das ist ein brisanter Nährboden für allerhand Konflikte. Es ist ein täglicher zermürbender Kampf ums Überleben. Denn das Trinidad, das hier geschildert wird ist fern ab vom Bacardi-Feeling einer Karibikinsel. Geringe Löhne, schlechte Infrastruktur, Korruption, Drogen, Gewalt – es ist eine immerwährend drehende Spirale der sozialen Ungerechtigkeit.

    „Es gibt zwei Sorten Männer auf der Welt, denkt Clyde, zwei Sorten Väter. Die eine Sorte arbeitet hart und bringt das ganze Geld mit nach Hause und gibt es der Frau für den Haushalt und die Kinder. Die andere Sorte tut das nicht. Und niemand hat Einfluss darauf, welche Sorte Vater er erwischt. So einfach ist das.“

    Am Abend von Pauls Verschwinden macht sich Clyde auf die Suche nach seinem Sohn, in den Busch, den Paul oft als Rückzugsgebiet wählt. Noch glaubt er an simplen Ungehorsam seines „schwierigen“ Kindes.

    „Schlangen, Frösche, Agutis, die ganzen nachtaktiven Viecher oder Geister oder was auch immer. La Diablesse und Papa Bois und wie sie alle heißen. Nicht, dass er an diesen Quatsch glauben würde. Aber auch er findet, dass sich die Menschen in einem Gebiet aufhalten sollten und die Geister in einem anderen.“

    Es sind keine mystischen Geister, die in diesem Buschwerk zu Hause sind, es ist das ganz reale und banal menschliche Böse. Und es beschwört ein moralisches Dilemma herbei. Um Pauls Leben zu retten, muss er in Kauf nehmen Peters Leben zu zerstören. Dazu schlägt er jede Hilfe und Unterstützung aus, die sich ihm bietet.

    „Paul, möchte er sagen. Was ist mit Paul?“

    Goldkind oder Tarzan? Noch lange nach dem Lesen lässt sich über diese Frage nachdenken.

  3. Cover des Buches JET (ISBN: 9783943408379)
    Russell Blake

    JET

     (35)
    Aktuelle Rezension von: mistellor
    Manchmal braucht man ein Buch, dass intelligenzmäßig nicht alzu viel fordert, dass man einfach runterlesen möchte.
    So hatte ich mir dieses Buch vorgestellt, und wurde sehr gut überrascht. Man kann es tatsächlich gut und schnell lesen, aber es hat auch Tiefe und man muss ja tatsächlich auch seinen Grips benutzen.


    Jet ist eine Mossad-Agentin, die ausgestiegen ist und nun versucht ein normales Leben zu leben.
    Aber die Vrgangenheit holt sie wieder ein und sie muss hart kämpfen um herauszubekommen, wer ein Interesse hat sie zu töten. Dabei erfährt der Leser viel über ihre Vergangenheit. Die ist hochinteressant, geht manchmal ans Herz, die vielen Toten und wie sie sterben, die natürlich in jedem Spionage-Action-Thriller vorkommen, zeigen echten Thriller-Charakter.


    Ich habe das Buch genossen und freue mich auf Teil 2. Dann gehe ich recherchieren, denn in Amerika sind 5 oder 6 Teile erschienen. Mal sehen, ob hier im good old Germany die Bücher herausgebracht hat 


    Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen, weil es ein Lesevergnügen mit einer tollen und starken Frauengestalt war.
  4. Cover des Buches Göttertrank (ISBN: 9783442372188)
    Andrea Schacht

    Göttertrank

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen

                


     Amara wächst als uneheliches Kind der Zuckerbäckerin Birte auf. Der exotische Kakao wird ihre Leidenschaft und auch wenn sie einige Schicksalsschläge hinnehmen muss, bleibt sie dem Kakao doch treu.

    Das Buch konnte mich fesseln, auch wenn hier immer wieder verschiedene Erzählstränge geschickt zusammengeführt wurden. Amara ist die Hauptprotagonistin, doch ihre Geschichte ist fest verwoben mit anderen Menschen, die immer wieder ihren Weg kreuzen. Die Autorin hat es geschafft, die Zeit der Industrialisierung wieder aufleben zu lassen und somit auch Standesdünkel und unmenschliche Arbeitsbedingungen. Die Geschichte rankt sich um Kakao und man erfährt ganz nebenbei einiges über die süße Köstlichkeit. Die Geschichte ist spannend erzählt, es gibt Intrigen, Gift und Eifersucht, aber auch schöne Momente. Ich habe mich in der Geschichte sehr wohl gefühlt und es wird sicher nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein.
  5. Cover des Buches Das Geheimnis der Muse (ISBN: 9783458364047)
    Jessie Burton

    Das Geheimnis der Muse

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    Ich hatte dieses Buch schon einmal angefangen zu lesen, dann aber abgebrochen, weil ich irgendwie nicht reingekommen bin. Allerdings gebe ich jedem Buch nach einer Weile noch einmal eine zweite Chance; in diesem Fall bin ich froh, dass ich es gewagt habe, da mir dieses Buch im Nachhinein eigentlich doch sehr gut gefallen hat.

    Einiges bleibt für mich allerdings unklar bzw. nicht wirklich ausgearbeitet, und ich denke, diese Punkte hätten mehr Aufmerksamkeit durch die Autorin verdient gehabt: Einmal war mir die Freundschaft zwischen Teresa und Olive nicht wirklich ausgegoren. Man versteht nicht so ganz die Gründe, warum Teresa so derart besessen von Olive ist. Ähnlich ist es mit der Beziehung zwischen Odelle und Quick: Warum ist Quick so auf Odelle fixiert, dass sie sie bereits nach relativ kurzer Zeit zu sich einlädt und sie ins Vertrauen schließt? Zuletzt hat sich mir auch nicht erschlossen, warum die Protagonistin Odelle unbedingt eine farbige Frau aus der Karikibin sein musste, da das Rassenthema so gut wie keine Rolle spielt. Im Prinzip hätte Odelle auch eine junge Frau aus England sein können.

    Trotz diesen kleinen Ungenauigkeiten erhält dieser Roman von mir eine klare Leseempfehlung!

  6. Cover des Buches Papillon (ISBN: 9783596212453)
    Henri Charrière

    Papillon

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Lynn11

    Auch wenn diese Geschichte im autobiographischen Schreibstil verfasst wurde, so mag ich doch sehr daran zweifeln, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Die Story ähnelt einem Abenteuerroman, in welchem sich die Szenerie einige male wiederholt. Für mein Empfinden etwas zu platt, zu künstlich und zu oberflächlich. Ja, als Klassiker sollte man das Buch einmal in seinem Leben gelesen haben. Gehört zu den Abenteuerromanen: Tarzan, Mobby Dick, Robinson Crusoe u.a.

  7. Cover des Buches Robinson Crusoe (ISBN: 9783150206300)
    Daniel Defoe

    Robinson Crusoe

     (564)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Inhalt: Der Kaufmann und Seefahrer Robinson Crusoe wird nach einem Schiffbruch als einziger Überlebender auf eine unbewohnte Insel verschlagen. Er schildert, wie er sein Leben auf der Insel meistert - vom Errichten seiner Hütte bis zu seinem Zusammentreffen mit einem Eingeborenen, den er Freitag nennt und zu seinem Diener erzieht. Doch wird er die Insel wieder verlassen können?

    Meinung: Defoes packender Weltklassiker habe ich bis jetzt noch nie gelesen gehabt, also wurde es mal Zeit. Ich finde, es ist wirklich ein zeitloses Beispiel dafür, dass sich selbst aussichtslos scheinende Situationen mit Mut und Einfallsreichtum meistern lassen. Was er sich alles einfallen lassen hat, als er gestrandet war und wie oft er umziehen musste. Fand ich wirklich klasse das Buch. Der Schreibstil ist auch sehr flüssig und dadurch kommt man sehr gut in die Geschichte hinein. Kann es euch also wirklich ans Herz legen. Immer noch ein klasse Buch.

  8. Cover des Buches Der Fluch des Sündenbuchs (ISBN: 9783548284651)
    Beate Maly

    Der Fluch des Sündenbuchs

     (53)
    Aktuelle Rezension von: lanzelot

    Welch eine dramatische Geschichte die uns auf der Suche nach El Dorado dem sagenumwogenen Goldschatz in die Neue Welt entführt.
    Jana und Conrad begeben sich auf die gefährliche Reise dorthin, da sie das Original einer Schatzkarte besitzen die sie zu dem berühmten Goldschatz führen soll. Eine abenteuerliche Reise für die Beiden, auf der Jana sogar in die Hand von Priraten gerät. Aber auch Richard Walton ein eigentlich übler Geselle, macht sich ebenfalls auf diese Reise, da er Besitzer einer Kopie der Schatzkarte ist, die ehemals sein Schwiegervater Sir Raleigh angefertigt hat.
    Aber auch die Kirche hat durch einen kurrupten Mönch, der sogar über Leichen geht ein großes Interesse an diesem Schatz.
    Die Fortsetzung des Südenbuchs ist der Autorin hervorragend gelungen. Sie hat einen guten und flüssigen Schreibstil und es ist alles enthalten was einen guten Roman ausmacht, Spannung, Abenteuer, Liebe, Mut und Intrigen. Das alles macht den Roman zu einem Must Have.

  9. Cover des Buches The Muse (ISBN: 9781447250944)
    Jessie Burton

    The Muse

     (4)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Aus Trinidad ist die junge Odelle Bastien nach London gekommen, um ihren Traum zu verwirklichen. Zunächst verwirklicht sie jedoch nur, als Verkäuferin in einem Schuhladen ihr Leben zu finanzieren. Erst im Jahr 1967 bekommt die sie Chance als Typistin in einer Galerie zu arbeiten. Ihre Chefin, die nur Quick genannt wird, scheint einen Narren an ihr gefressen zu haben. Sie unterstützt Odelles Traum, eine Schriftstellerin zu werden. Gerade zu dieser Zeit wird der Galerie ein Gemälde angeboten, dessen unklare Herkunft ein Geheimnis in sich birgt. Odelle taucht ein in die Geschichte der jungen Olive Schloss, die mit ihren Eltern kurz vor Beginn des spanischen Bürgerkrieges in Andalusien lebt.


    Frauen in der Kunst - wie unterschiedlich ist deren Rezeption in den 1930ern und in den 60ern. Auch Olive träumt davon, Künstlerin zu sein. Ihre genialen Gemälde verstauben jedoch auf dem Boden, weil sie ihrem Vater, ein Kunsthändler, nicht zutraut sie als weibliche Künstlerin anzuerkennen und zu vermarkten. Frauen sind eben keine Künstler. Wie anders ist es da als der junge Revolutionär und Maler Isaak Robles mit seiner Schwester Teresa bei den Schlosses auftaucht. Odelle hat da in den 60ern schon eher eine Chance als Künstlerin zu bestehen, wäre da nicht das kleine Hindernis, das sie als Farbige eben doch weniger angesehen ist. Doch Quick, die sich um so etwas nicht schert, ist ihr eine Inspiration und Hilfe.


    Man kann kaum alle Themen aufzählen, die in diesem Buch sanft aber konsequent angerissen werden, Liebe, Krieg, Tod, Kunst, Emanzipation, Toleranz, Intoleranz und so fort. Nachdem ein wenig mit Steinen gepflasterten Zugang zu Beginn des Buches, kann man sich kaum noch von der Geschichte lösen. Es ist die große Kunst der Autorin, die beiden Handlungsstränge so zu verbinden, dass man gebannt immer weiterlesen muss. Gleichzeitig beginnt man aber auch nachzudenken, über die Rolle der Frau, überhaupt und in der Welt der Kunst. Der Entwicklung der Kunst und der Künstlerin über die Jahre, welche Chancen das Leben bietet und der Krieg nimmt. Auch wenn einige Themen nur angerissen werden können, so entfaltet das Buch doch eine Tiefe, die man zunächst nicht erahnt. Vielleicht ist es nur die Geschichte eines Bildes und dennoch ist es so viel mehr.


    4,5 Sterne

  10. Cover des Buches Gefährliche Geheimnisse (ISBN: 9783960878292)
    Sabine Strick

    Gefährliche Geheimnisse

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Schlafmurmel

    Leider der letzte und dritte Band  Gefährliche Geheimnisse mit dem Privatdetektiv Dominique Demesy. Hier in diesem Band lebt er fast ausschließlich in Paris in seiner Heimatstatt und von dort aus startet er auch viele Abenteuer und neue Erlebnisse. Hier in Paris bekommt er auch endlich einen neuen Job bei seinen früheren Armee Kollegen, Michel Dalmont der jetzt sein Chef ist. Dominique ist und bleibt sich selbst treu und es kommt wie es kommen muss, er verfällt immer wieder in sein altes Verhaltensmuster und hat natürlich immer wieder eine schöne Frau im Arm. So kennt man Ihn, von den anderen Teilen her, erbraucht das einfach, aber es kommt doch noch ganz anders.

    Als sein Chef sich bei einem Job verletzt, muss Dominique für Ihn einspringen und die Bodyguard  Person ist niemand anders als die Meisterdiebin Giuliana Capriani, die ihn damals angeschossen hat und ihn tot sehen wollte. Sie ist mittlerweile mit dem Drogenboss Pedro Ibanz zusammen. Es kommt wie man es erwartet, die beiden kommen sich näher und als Pedro dahinterkommt sinnt er auf Rache und verfolgt und Jagd die beiden. 

    Um Hilfe wird Dominique dann noch von seiner Exfreundin Julie gebeten, bei dem Fall Giuliana, auch gut mithelfen kann den Fall zu lösen. Nicht zu vergessen ist seine Tochter Jennifer, sie ist ja mittlerweile auf der Polizeiakademie und hat einen neuen Freund Kilian, mit ihm reist sie nach Irland um dort nach Dominiques Vater zu suchen und gerät dort prompt in Schwierigkeiten. Aber es wendet sich dort alles zum guten, denn dort in Irland erlebt Dominique eine Familienzusammenführung, er findet dort seinen Vater wieder, den seine Tochter Jenni hergestellt hat.

    Der Roman war so spannend, mitfühlend, ich habe am Ende sogar ein paar Tränen vergießen müssen, als Dominique, seinen Vater gefunden hatte endlich weiß er wer seine leiblichen Eltern waren. Ich habe mit Dominique und Jenni mitgefühlt, mitgelitten, als ob ich wiedermal unsichtbar dabeigestanden habe. Als ich angefangen habe zu lesen, hat es mich regelrecht in das Buch gezogen und ich war hautnah dabei und habe alles miterlebt. Danke für die tolle Geschichte ich kann es wärmstens empfehlen.

     

  11. Cover des Buches Das Rätsel der Ankunft (ISBN: 9783548604176)
    V. S. Naipaul

    Das Rätsel der Ankunft

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  12. Cover des Buches Der mystische Masseur (ISBN: 9783404108305)
    V. S. Naipaul

    Der mystische Masseur

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches The Lonely Londoners (ISBN: 9780141188416)
    Samuel Selvon

    The Lonely Londoners

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Die Märchen der Weltliteratur: Märchen aus der Karibik (ISBN: B00363WVRS)
  15. Cover des Buches An der Biegung des großen Flusses (ISBN: 9783596190164)
    V. S. Naipaul

    An der Biegung des großen Flusses

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Annesia
    An sich erzählt das Buch eine wirklich interessante Geschichte über einen in Afrika lebenden Inder, der beschließt ins Landesinnere zu reisen. Dort eröffnet er einen kleines Kolonialladen.
    Die Erzählung handelt von Einsamkeit und Unzugehörigkeit des Menschen. Ich hab mich beim Lesen wirklich schwer getan. Mei, ich muss auch ehrlich sagen ich lese solche Art Bücher nicht oft und ich hätte mich vielleicht im Vorfeld mehr über die Thematik informieren sollen.
    Wem soetwas gefällt, kann ich es empfehlen.
  16. Cover des Buches The Mimic Men. Herr und Sklave, englische Ausgabe (ISBN: 9780330487108)
  17. Cover des Buches Herr und Sklave (ISBN: 9783548603162)
    V. S. Naipaul

    Herr und Sklave

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches A House for Mr Biswas (ISBN: 9780330487191)
    V. S. Naipaul

    A House for Mr Biswas

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Niederland (ISBN: 9783499252273)
    Joseph O'Neill

    Niederland

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Thaila
    New York nach dem 11. September: Der Niederländer Hans lebt mit seiner Familie im Hotel Chelsea, in das sie gezogen sind, als ihre Wohnung in Manhattan evakuiert wurde. Auch nach Ende der Evakueirung gelingt es ihnen nicht ihre Angst zu überwinden und in ihre Wohung zurück zu kehren Ebenso wenig gelingt es ihnen, ihr Leben als Paar und als Familie wieder aufzunehmen. Feine Risse in der Beziehung sind nach 9/11 breite Gräben. Es ist als hätten sie danach keine gemeinsame Sprache mehr, in der sie sich miteinander verständigen können. Seine zutiefst verängstigte Frau Rachel kehrt mit dem Sohn ins heimatliche London zurück und Hans bleibt alleine im Hotel Chelsea zurück. Er drifftet ziemlich orientierungslos dahin, bis er seine alte Liebe zum Cricket wiederentdeckt und bei einem Spiel Chuck Ramkisson kennenlernt. Chuck stammt aus Trinidad und ist eine schillernde Figur. Erträumt davon, Cricket in den USA populär zu machen und versucht Hans zu überreden als Investor einen Cricket-Stadions einzusteigen. Im Grunde bleibt Chuck für Hans ein Rätsel. Ist er ein Visionär, ein Verrückter, ein Gangster, ein Geschäftsmann? Aber er ist von seiner Energie und seiner Erzählgabe fasziniert. "Niederland[" von Joseph O'Neill hat mich schwer fasziniert. Von allen Romanen, die ich über den 11. September gelesen habe, konnte es mir am eindringlichsten die Atmosphäre der Stadt nach dem Angriff zeigen, ohne dass dies ein besonderer Fokus des Autors gewesen zu sein scheint. Der Autor bleibt ganz im Privaten, im Zwischenmenschlichen, beobachtet dabei sehr genau. Auch wenn ich die Geschichte von Hans und Rachel interessant zu lesen fand, besticht der Roman vor allem durch sein Arsenal an fast schon phantastischen Nebenfiguren. Da ist Chuck, aber auch ein türkischer Transexueller, den Hans gelegentlich im Hotel trifft, und der stets mit einem Engelskostüm herumläuft und ein einsamer, indischer Restaurantkritiker. Viele Szenen wirken, als stammen sie aus einem surealistischen Traum, sind aber - und das hat mir besonders gefallen - in der Realität verankert. Der Roman zeichent sich aus durch einen feinsinnigen, unaufdringlichen Humor, der Hans' grüblerische Neigungen ausbalanciert. Wirklich ein außergewöhnliches Buch. mit das beste was ich in letzter Zeit gelesen habe.
  20. Cover des Buches Abschied von Eldorado (ISBN: 9783546003131)
    V. S. Naipaul

    Abschied von Eldorado

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Sterne der Karibik (ISBN: 9783426213650)
    Beatrice Fabregas

    Sterne der Karibik

     (5)
    Aktuelle Rezension von: sweetpiglet
    Meine Meinung:
    Wie einige von euch vielleicht wissen bin ich ein riesiger Fan von Landschaftsromanen mit historischen Hintergrund. Ich liebe es in die Geschichte eines anderen Landes abzutauchen und dort anhand von Familiengeschichten eine Vergangenheitsreise zu machen. Um so entzückter war ich, als mich dieses schöne Buch erreicht hat. Nachdem ich bereits auf der Leipziger Buchmesse vom Cover begeistert war, hat es mich beim erneuten Entdecken wieder voll und ganz überzeugt, es lässt mich direkt abtauchen in die Schönheit der Karibik.

    Man muss sagen, dass dies theoretisch der zweite Band der Reihe ist, aber mir fiel es total leicht, in dieGeschichte hineinzukommen, denn Beatrice Fabregas schafft es wunderbar auf den ersten paar Seiten einen Rückblick zu liefern. Wir befinden uns in Trinidad des 19. Jahrhundert auf der Zuckerrohrplantage von Hermann, der dort mit seiner Frau Mafalda und seiner Schwester Titine lebt. Ebenfalls auf der Farm leben die Sklaven von Hermann, unter ihnen auch Fela, ein großer starker Sklave der Titine verzaubert hat und ihr nach Jahren wieder ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hat, jedoch ohne die Gunst ihres großen Bruders Hermann.

    Hermann ist ein schwieriger Charakter, der mir am Anfang nicht wirklich symphatisch vorkam, mit seinen leicht überzogenen Vorstellungen für das Familienleben in Bezug auf seine Schwester Titine. Dabei wirkt er oft bevormundeten und übereifrig, was nur dazu führt, dass es immer wieder zu Streit in der Familie kommt, wobei seine Frau Mafalda zwischen den Stühlen steht. Zum Glück, und ohne viel zu verraten, ist Hermann wie ein Phoenix der es zum Ende hin schafft, aus seiner eigenen Asche aufzuerstehen und aufzuleben.

    Seine Frau Mafalda hat es leider oft schwer, trotz der Liebe zwischen Ihnen wird sie einfach nicht schwanger, mus aber dabei zusehen wie die Frauen in ihrer Umgebung immer wieder glücklich mit ihren Kindern sind. Mafalda selbst ist unglaublich stark und familienbewusst, oft sorgt sie für Frieden in den Reihen und hält die Fäden zusammen die oft kurz vorm reißen sind.

    Titine war mir am symphatischsten von allen Protagonisten,sie wirkte immer offen fü ihre Gefühle und hatte oft die richtigen Gedanken, doch nicht immer die passenden Worte. Ihr gesamtes Auftreten wirkt dadurch aber noch autentischer und liebenswerter weil sie eben noch Fehler machen muss trotz ihrer positiven Einstellung gegenüber den Zuständen auf Kuba.

    Das Buch ist in drei Teile eingeteilt, wobei diese Zeitsprünge zwischen 2 und 12 Jahren innehaben. Diese Unterbrechungen fand ich gut gewählt, denn dadurch hatte die Geschichte Zeit sich selbst zu entwickeln ohne das wir als Leser gleich alles wissen, sondern selbst entdecken dürfen.

    Das Ende war dann nochmal etwas ganz besonderes, denn es blieb nicht nur spannend sondern auch warmherzig bis zur letzten Seite. Ich hoffe wirklich sehr, dass es eine Fortsetzung geben wird, denn ich möchte unbedingt wissen wie es weiter geht.


    Fazit:
    Ein wunderbarer Roman in den man sich leicht hineinfallen lassen kann und der bis zur letzten Seite spannend bleibt. Die Konstellation aus Familiengeschichte und historischem Hintergrund kam bei mir super an und wurde von der Autorin toll umgesetzt. Ein wahres Lesehighlight welches ohne Bedenken von mir weiterempfohlen wird.
  22. Cover des Buches Papilion (ISBN: B002Q0OS14)
    Henri Charriere

    Papilion

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Armillee
    Teilweise sehr bedrückend. Ich hatte den Film mal vor zwei Jahrzehnten gesehen. Was ich nicht wußte, dass die Geschichte von Henri Charriere / Papillon (s)eine Wahre ist. Dieser reale Hintergrund ließ mich das Buch mit vielen Pausen zwischendurch lesen, immer ein anderes Buch nebenher. 'Papi' erzählt mit flüssigen Worten, was ihm geschah. Ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt; war mit ihm traurig und habe mich für ihn gefreut. Und es ist schon erschreckend, wozu die menschliche Rasse fähig ist. Barbarisch und grausam lesen sich manche Kapitel, wo aus Strafgefangenen wieder anständige Menschen erzogen werden sollen. Bewundernswert finde ich seinen ungebrochenen Willen, aus allem als Mensch mit gesundem Geisteszustand hervorzugehen. Das war gewiss nicht einfach. Henri Charriere schrieb noch eine Fortsezung: Banco. Er verstarb bereits 1973 an Kehlkopfkrebs.
  23. Cover des Buches Die letzte Kolonie (ISBN: 9783546003926)
    V. S. Naipaul

    Die letzte Kolonie

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Lonely Planet Reiseführer Kuba (ISBN: 9783829745680)

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