Bücher mit dem Tag "tristan"
41 Bücher
- Sarah J. Maas
Crescent City – Wenn das Dunkel erwacht
(981)Aktuelle Rezension von: ChantiROhne zu Überlegen natürlich wieder ein Buch von Sarah J. Maas gekauft und ich wurde nicht enttäuscht. Eine ganz neue und ungewohnte Welt. Ich musste erstmal etwas reinkommen, aber es sind tolle Momente, mit etwas Romance, etwas Spice und guten abenteuerlichen Momenten. Ruhiger als Throne of Glass. Freue mich auf die anderen beiden Teile.
- Josephine Angelini
Everflame 1. Feuerprobe
(1.150)Aktuelle Rezension von: BooksarepassionLeider bin ich etwas enttäuscht und habe mir so viel mehr erhofft. Da ich die Göttlich Trilogie verschlungen habe, bin ich freudig an dieses Buch herangetreten und musste dann feststellen das es mich einfach nicht packt. Ich habe Ewigkeiten gebraucht um es zu Ende zu lesen. Habe zwischendrin noch andere gelesen. Die Story ist okay. Das Highschool-Girl das ein nicht ganz normales Leben führt aber eigentlich ersehnt und dann taucht er auf und alles wird noch komplizierter wenn gleich auch schöner. Für mich persönlich war es das nicht was ich gesucht habe aber die Geschichte ist nicht schlecht. Vielleicht bin ich mit zu vielen Erwartungen in die Geschichte gestartet. Wenn ihr auf das Buch stößt wegen der Göttlich Reihe, dann wartet bis ihr diese wieder aus euren Gedanken raus habt und lest erst dann dieses Buch. Wahrscheinlich klappt das besser :)
- Kerstin Gier
Wolkenschloss
(1.581)Aktuelle Rezension von: _lxrxnx_Wolkenschloss war für mich ein insgesamt sehr passendes Lesevergnügen für die Weihnachts- und Silvesterzeit. Kein Buch, das ich verschlungen habe, aber eines, das gut zur Stimmung dieser Tage gepasst hat. Ruhig, winterlich und eher zum Eintauchen als zum Mitfiebern.
Die Atmosphäre ist ganz klar die große Stärke des Romans. Das eingeschneite Luxushotel in den Schweizer Bergen, die Abgeschiedenheit, das Gefühl, dass draußen die Welt stillsteht, während drinnen Geschichten, Geheimnisse und kleine Spannungen entstehen. Das hat Kerstin Gier wirklich schön eingefangen. Beim Lesen hatte ich ständig Bilder im Kopf und genau das hat mich durch ruhigere Passagen getragen.
Auch die Figuren fand ich grundsätzlich gelungen beschrieben. Man bekommt schnell ein Gefühl dafür, wer wer ist und wie die Dynamiken untereinander funktionieren. Gleichzeitig greift die Autorin dabei oft recht deutlich in die Stereotypenkiste. Das macht es zwar leicht, sich zu orientieren, wirkt aber stellenweise auch etwas vorhersehbar. Fanny als Protagonistin mochte ich trotzdem gern. Sie ist eher beobachtend, zurückhaltend und angenehm unaufgeregt, was gut zur ruhigen Erzählweise passt.
Mein größter Kritikpunkt bleibt der Mittelteil des Buches. Der zog sich für mich deutlich und Spannung kam hier kaum auf. Viele Szenen fühlten sich ähnlich an, die Handlung trat auf der Stelle und ich hatte öfter das Gefühl, dass man hier hätte kürzen können, ohne der Geschichte zu schaden. Gerade da hat mir etwas mehr Tempo oder ein klarerer Fokus gefehlt.
Dafür passiert gegen Ende sehr viel auf einmal. Die letzten Seiten sind deutlich dichter erzählt und bringen mehrere Entwicklungen und Auflösungen mit sich. Das war zwar interessant, fühlte sich im Vergleich zum restlichen Buch aber fast ein wenig gehetzt an. Hier hätte ich mir insgesamt mehr Ausgewogenheit gewünscht, also weniger Länge in der Mitte und dafür mehr Raum für das Finale.
Unterm Strich ist Wolkenschloss für mich kein absolutes Highlight, aber ein stimmungsvolles, gemütliches Buch, das sich besonders gut für kalte Wintertage eignet. Wer große Spannung oder überraschende Wendungen sucht, wird hier eher nicht fündig. Wer aber Atmosphäre, ein winterliches Setting und eine ruhige Geschichte mag, dürfte gut unterhalten werden.
3,5/5
- Olivie Blake
The Atlas Six
(396)Aktuelle Rezension von: WauwuschelIn einer magischen Welt, in der Medäer und Nicht-Medäer koexistieren, werden sechs begabte Magier ausgewählt, die für ein Jahr in der geheimen alexandrinischen Gesellschaft studieren können. Doch am Ende bleiben nur fünf von ihnen übrig, die über Macht und Wissen der ganzen Welt verfügen können.
“Vielleicht wurden sie innerlich in kleine Stückchen zerlegt, dann jedes Moralsinns beraubt und anschließend aus weniger menschlichen Teilen wieder zusammengeflickt. Vielleicht verkümmerten seine früheren Wertvorstellungen, wie ein rudimentärer Schwanzfortsatz. Ein kleiner Knubbel am Ende einer philosophischen Wirbelsäule.” -Tristan, einer der Auserwählten
Es gibt wohl kaum ein Buch, das so stark gehyped wurde und trotzdem überall grottenschlechte Bewertungen vorzeigt, wie dieses hier. Hinzu kommt, dass die Bewertungen in den nächsten zwei Büchern der Reihe nur noch schlechter werden, weshalb ich gedacht habe, dass ich mir endlich ein eigenes Urteil bilden sollte. Und ich muss gestehen, so schlecht ist es nicht, wirklich gut aber auch nicht, sodass meine Meinung mit drei Sternen schlussendlich neutral ist. Das Cover ist schlicht, aber schön, doch die Zeichnungen der Charaktere in dem Buch waren total unnötig. Tatsächlich hat mir der Schreibstil ganz gut gefallen, er liest sich flüssig und ist teilweise zwar sehr ausschweifend, aber es passt zum Buch und vor allem passt es zu den Personen, denn wir bekommen die Sichtweisen von jedem der Auserwählten vorgelegt.
Gehen wir mal zusammen die größten Kritikpunkte durch und schauen, was dran ist. Das erste, was vielen missfällt, ist die unterentwickelte und unklare Welt bzw. Magiesystem. Nun hat mir das Worldbuilding recht gut gefallen, denn wir haben Medäer, die ganz vielschichtige Magie wirken können, wodurch die Story viel Handlungsspielraum bekommt. Wir sind zwar fast die ganze Zeit in der Bibliothek in London, aber auch die wurde interessant und schlüssig gestaltet. Es ist nicht komplex, doch ich kann verstehen, dass es manchen nicht gefällt, wie vage es bleibt und dass es keine genauen Regeln gibt. Manche Kandidaten müssen ihre wahre Magie sogar erst finden, was Zeit in Anspruch nimmt, aber im Großen und Ganzen ist der Aspekt noch das Beste im Buch. Die Geschichte zieht sich auch über ein Jahr, was zeitlich passt, sich aber wirklich ziehen kann.
Außerdem wird die schwache oder langweilige Handlung kritisiert, die keine echte Plotentwicklung zulässt und hier muss ich zustimmen. Wenn man ein Buch in die Hand nimmt, das mit Dark Academia wirbt, erwartet man viel Spannung und Kämpfe, bis eben einer stirbt wie versprochen. Stattdessen wird monatelang, über ewig viele Seiten hinweg nur gelernt und gelernt und das Gelernte angewendet. Die Kandidaten versuchen sich gegenseitig einzuschätzen und es gibt einige psychische unterschwellige Kämpfe, aber das wars und selbst das Finale kann man nicht als solches bezeichnen. Es stimmt, dass man wegen dem kleinen Cliffhanger weiterlesen möchte, aber es ist kein Muss und man könnte das Buch jederzeit pausieren und ein anderes Mal weiterlesen, was nicht der Sinn eines guten Buches ist. Denn eigentlich ist es ein Kampf um einen festen Platz in der alexandrinischen Gesellschaft, aber davon spürt man nichts.
Weiterhin wird große Kritik gegenüber den langweiligen und flachen Charakteren ausgesprochen und auch das kann ich verstehen. Manche Personen mag man, andere hasst man gefühlt aus Prinzip, doch zu keinem von ihnen konnte ich eine emotionale Verbindung herstellen und das war schade. Trotzdem hat es teilweise Spaß gemacht, ihnen zuzuschauen, wie sie die Geheimnisse des Universums entschlüsseln und die Gesellschaft sowie ihre Moral hinterfragen. Es kommt zu interessanten Szenen, die allein dafür sorgen, dass man das Buch nicht abbricht. Die Entwicklung der Personen ist zwar sehr langsam, aber man merkt Unterschiede gegen Ende des Buches, was hoffentlich den zweiten Teil des Buches interessanter macht. Auch haben wir keine Liebesgeschichte, was für mich ein Plus ist. Intime Szenen sind dabei, ja, aber nur sehr sporadisch, sodass sich auf die Handlung fokussiert wird, oder zumindest auf die, die vorhanden ist.
Libby und Nico sind die Physiomagier, die Materie verändern können und sehr mächtig sind. Sie ist die klischeehafte gute Person, die voller Selbstzweifel ist und er der charmante Junge. Zwischen ihnen hätte was passieren können, aber das ist nicht geschehen und besonders Nico hat seine eigenen Motive. Im ersten Abschnitt, als sie mit Wurmlöchern und der Zeit herumgespielt haben, war es noch ein wenig spannend, das hat sich aber mit der Zeit gelegt.
Tristan ist der einzige Medäer, der seine eigene Kraft nach und nach kennenlernt und auch wenn sie interessant ist und Potenzial hat, ist die Entwicklung sooo langsam, dass das Interesse schnell wieder vergeht. Reina ist die einzige Person, die man verstehen kann, denn sie hält sich aus dem Theater raus, ist schlau, macht ihr eigenes Ding und ist durch ihre ungefilterte Macht und Kampfkunst eine der Stärksten. Hier erhoffe ich mir in den Folgebänden am meisten.
Parisa, Telepahtin, und Callum, Empath, sind diejenigen, die ein wenig Fortschritt in die Story bringen und gefährlich manipulativ sind. Sie haben jeweils ihre eigene Agenda und haben keine Skrupel. Ihre psychische Macht ist berauschend, aber sie wird nicht so oft eingesetzt und richtig in Szene kommen sie nicht. Außerdem täuschen sie alles und jeden und spinnen ihre Intrigen, deren Ergebnisse den Leser bei Laune halten, aber sie auch wieder super viel Zeit brauchen.
Zum Schluss gehe ich noch auf den Kritikpunkt über die langweiligen Dialoge und die gezwungen zum Nachdenken anregenden Sätze ein, die mit der Zeit nerven. Man merkt, dass die Autorin viele Theorien über das Universum hat, wie beispielsweise das Raum-Zeit-Gefüge oder der Kampf der Fronten Wissen-ist-gefährlich-und-nicht-jeder-darf-es-beseitzen Vs. Wissen-muss-frei-zugänglich-für-jeden-sein, und sie gezwungen in dem Roman etabliert. Kein junger Erwachsener führt solch tiefsinnige Gespräche aus dem Nichts, was 70% der Dialoge unbrauchbar macht. Der Rest wiederum verspricht Spannung und der Hintergrund des Buches sowie die Motive der Machtpersonen kommen nach und nach ans Licht, was wiederum den zweiten Band gut vorbereitet.
Insgesamt muss sich jeder ein eigenes Bild über das Buch machen, denn es hat viele berechtigte Kritikpunkte, während die eigentliche Prämisse vielversprechend ist!
- Julia Dippel
IZARA - Stille Wasser
(768)Aktuelle Rezension von: Leni_Melia_EbertDas Buch hat keine Fehler meiner Meinung nach. Ich fand es schade das Aaron für ein paar Bücher nicht dabei war da er die Stimmung immer aufgelockert hat. Doch trotzdem war die Geschichte toll. Ich fand das Buch die ganze Zeit sehr mitreißend. Es sehr spannend als sie den Kampf gegen ihren Vater gewonnen hat obwohl sie nur ein halber Brachion war. Ich fand es auch toll das sie Lucian sein Herz geholt hat und es ihm geschenkt hat.
- Brittainy C. Cherry
Wie die Luft zum Atmen
(1.118)Aktuelle Rezension von: meine.lesemomenteSchreibstil wahnsinnig mitreißend und gefühlvoll. Wechselnde Ich-Perspektiven. Ich musste so oft weinen.
Nur ein Moment und dein Leben änders sich schlagartig und auf schmerzhafte Weise. Wie viel Verlust kann ein Mensch verkraften? Wie viel Zeit muss er trauern, eh er wieder lieben darf?
Liz und Tristan teilen ein ähnliches Schicksal und trauern um ihr verloren Liebsten. Sie verstehen sie dadurch auf einer Ebene, due andere Leute nicht nachvollziehen können und fühlen sich zu einander hingezogen.
Eine herzzerreißende Geschichte, die mir wirklich nah ging.
- Josephine Angelini
Everflame
(551)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraEigentlich wollte ich die Everflame-Trilogie von Josephine Angelini im Dezember abschließen, doch Weihnachtstrubel, Nebenjob und Jahreswechsel ließen nur wenig Zeit zum Lesen. Inzwischen sind die Winterferien vorbei, die Uni geht weiter und die nächste Klausurphase steht vor der Tür. Dennoch habe ich es geschafft, den zweiten Band der Jugendbuchreihe namens „Everflame – Tränenpfad“ aus dem Jahr 2015 zu beenden. Vielleicht ist dies die einzige Rezension, zu der ich diesen Monat kommen werde, denn aktuell lerne ich schon fleißig für zwei anstehende Klausuren. Für das Jahr 2022 habe ich mir vorgenommen, mindestens 22 Bücher zu lesen und zu rezensieren. Mal sehen, ob das gelingt
Die 17-jährige Lily Proctor hat es mit letzter Kraft geschafft, sich aus der magischen Parallelwelt zu retten, in der sie gefangen war. Gemeinsam mit ihrem Freund Rowan gelingt es ihr, zu ihrer Mutter nach Hause zurückzukehren, doch sie ist schwer verletzt. Der Scheiterhaufen hat ihr schmerzhafte Wunden zugefügt, die nur langsam und mit viel Pflege heilen. Zwar kümmert sich Rowan liebevoll um sie, allerdings kann Lily ihr plötzliches Verschwinden weder ihrem Vater, der Schule oder gar dem FBI erklären. Außerdem versucht Lillian aus der Hexenwelt immer wieder telepathisch mit ihr Kontakt aufzunehmen. Auch wenn Lily nicht in die gefährliche Welt zurückkehren möchte, weiß sie doch, dass Rowan dorthin gehört. Und so muss sie sich entscheiden zwischen der Liebe zu ihrer Familie und der zu Rowan.
„Lily trieb auf einem Floß auf Schmerz.“, ist rein rhetorisch gewiss nicht der stärkste erste Satz, macht aber deutlich klar, wo der Leser zuletzt stehen geblieben ist. Durch die Energie, die Lily als Hexe aus dem Scheiterhaufen ziehen konnte, war es ihr möglich in die moderne Welt zurückzukehren. Nun hat sie am ganzen Körper Brandverletzungen und ringt mit dem Tod. Die Metapher des Floßes aus Schmerz knallt einem aber direkt wieder die merkwürdige Bildhaftigkeit ins Gesicht, die ich bereits beim Vorgänger kritisiert hatte. Weiterhin erzählen sich abwechselnde personale Erzähler im Präteritum. Meist ist es Lily, manchmal aber auch ihre Schwester Juliet. Hinzu kommen die Passagen, in denen Lillian mit Lily telepathisch Erinnerungen teilt. Diese sind in der Ich-Perspektive im Präsens formuliert.
Auch hier gibt es einen Kritikpunkt, den ich bereits in der Rezension des Vorgängers erwähnt hatte: Angelini gelingt es nicht konsequent, die personale Erzählperspektive beizubehalten. Damit meine ich nicht die kurzen Passagen in Ich-Perspektive von Lillian, sondern die Wiedergabe von Gefühlen und Gedanken jener Figuren, die gerade nicht erzählen. Kurzes Beispiel aus Kapitel 3: „Simms wusste genau, dass man Lily etwas angetan hatte, und sie wollte den Schuldigen finden. Lily merkte, dass Simms eigentlich ein guter Mensch war, auch wenn sie sie nicht leiden konnte.“ Hier werden also erst die Gedanken von Agentin Simms und direkt im Folgesatz die von Lily wiedergegeben, obwohl das ganze Kapitel ansonsten ausschließlich Lily die personale Erzählerin ist. Vereinzelt gibt es im Buch leider immer wieder kleine Momente, in denen Perspektivbrüche entstehen, welche so vermeidbar gewesen wären. Stilistisch bewegt man sich also auch hier wieder auf dem Stolperpfad des ersten Bands.
Mit fast 450 Seiten und 15 Kapiteln ist „Everflame -Tränenpfad“ also etwas kürzer als der Vorgänger, hat aber genauso viele Kapitel. Eine der wichtigsten Figuren, die Lily in der Hexenwelt kennengelernt hat, ist der Außenländer Rowan Fall. Außenländer sind in der Hexenwelt jene, die außerhalb der 13 großen ummauerten Städte an der Ostküste Nordamerikas leben. Dazu gehören sowohl die indigenen Einwohner, als auch Aussätzige. Rowan ist ein schlanker, aber muskulöser junger Mann mit leicht rötlich gebräunter Haut, wie es bei den amerikanischen Ureinwohnern typisch ist. Er hat sehr markante Gesichtszüge und ein kantiges Kinn. In der Hexenwelt war er der Hexenhelfer von Lillian und obendrein ihr Geliebter. Als Lillian jedoch seinen Vater hängen ließ, trennte er sich von ihr. Inzwischen ist er in Lily verliebt, Lillians Doppelgängerin aus der modernen Welt. Für Lily eine äußerst merkwürdige Situation, denn nun ist die Exfreundin ihres Freundes sie selbst, nur eben aus einer Parallelwelt. Lilys Vater heißt übrigens James. Also kommen mit Lily und James beide Vornamen von Harry Potters Eltern vor. Zufall? Wohl kaum, zumal Lily auch in ihrer optischen Beschreibung Ähnlichkeiten mit Lily Potter hat, aber das nur ganz nebenbei.
Zurück zu Rowan. Ich mochte ihn, auch wenn er als männlicher Protagonist einige Stereotype aufweist. Der junge, athletische Mann, der sowohl zärtlich als auch kalt sein kann. Der mysteriöse, faszinierende und reiche Typ, dem viele Frauen verfallen sind, der aber nur Augen für die Protagonistin hat. Weicher Kern mit harter Schale, welche er sich durch seine tragische Vergangenheit angeeignet hat. Man kennt es, und trotzdem hat Rowan zumindest noch ausreichend Individualität, um nicht wirklich auf die Nerven zu gehen.
Als Rowan Lillian verlassen hatte, musste er auch seinen Wunschstein zerstören, um nicht länger unter ihrem Zauber zu stehen. In der Hexenwelt besitzt jeder Mensch einen Wunschstein, der meist in einer Kette um den Hals getragen wird. Bei Menschen mit magischen Talenten verstärkt der Wunschstein diese Wirkung. Gleichzeitig ist der Wunschstein etwas sehr Intimes. Je nach magischer Fähigkeit, kann das Berühren eines fremden Wunschsteins ein starkes Kribbeln auslösen, bis hin zu den Hexen, die den Träger dauerhaft gefügig machen und ihn steuern können wie eine Marionette. Außerdem haben Träger eines Wunschsteins ein fotografisches Gedächtnis, und können sich alles merken, was sie jemals gelesen oder erlebt haben. Das Prägen auf einen Wunschstein, aber auch das Zerstören des eigenen Wunschsteines, ist für den Träger extrem schmerzhaft. Bei der Zerstörung gehen zudem viele Erinnerungen und Gelerntes verloren. Besonders begabte Hexen können auf mehr als nur einen Wunschstein prägen, so ist Lily sogar in Besitz von drei unterschiedlich großen Wunschsteinen. Das Konzept der Wunschsteine ist bloß ein Aspekt der von Angelini kreierten Fantasywelt, welcher mir aber besonders gut gefallen hat. Auch das Prinzip von Parallelwelten, von denen eine der modernen Welt ähnelt, während die andere magische Elemente beinhaltet, ist nichts Neues, allerdings gut umgesetzt. Eine Frage, die ich mich schon im ersten Band gefragt habe, ist: Warum gibt es von vielen Figuren Doppelgänger in der Parallelwelt, zum Beispiel Lillian, Samantha, Juliet oder Tristan, aber Rowan existiert nur in der Hexenwelt?
Bei „Everflame – Tränenpfad“ hatte ich leider Probleme in einen Lesefluss zu kommen. In der ersten Hälfte passiert eigentlich einiges, dennoch liegt der Fokus des Plots weiterhin auf der Hexenwelt, in der sich Lily und Rowan nun nicht mehr befinden. Der am Ende der ersten Bandes abgerissene rote Faden hängt also förmlich in der Luft. Ab der Hälfte wird dieser Faden dann aber mit einem ordentlichen Ruck wiederaufgegriffen, und der Spannungsbogen erhöht sich deutlich.
Während des Lesens habe ich mir immer wieder die Frage gestellt: Ist die Everflame-Reihe nun tatsächlich besser als die Göttlich-Trilogie? Meine bisherige Meinung dazu ist: ja! Die Everflame-Trilogie ist deutlich düsterer, brutaler und auch reifer. Manche Szenen sind so grausam, dass sie, wären sie verfilmt worden, vermutlich als nicht jugendfrei eingestuft wären. Die Themen sind ernster, so werden beispielsweise sexueller Missbrauch, Armut, soziale Ungerechtigkeit, Wissenschaftsfeindlichkeit, Radioaktivität oder Rassismus behandelt. Gerade das Zitat „‚Wir müssen anfangen, wissenschaftlich zu denken, und dürfen uns nicht von diesem Aberglauben anstecken lassen‘“, hat heute wahrscheinlich mehr Aktualität als je zuvor. Auch Sexualität spielt eine wichtigere Rolle, sie wird allerdings in einer einfühlsamen und für ein Jugendbuch gut umgesetzten Weise geschildert. Am Rande wird auch die Homosexualität thematisiert. Hatte ich bei der Göttlich-Trilogie unter anderem kritisiert, dass sie zu banal und einfallslos ist, gibt es hier eine spürbare Verbesserung.
Das Ende hat dann noch einmal einige Plottwists, Action und einen Cliffhanger, sodass ich nun auf jeden Fall den letzten Band „Everflame – Verräterliebe“ lesen möchte.
„Everflame – Tränenpfad“ von Josephine Angelini hat vergleichbare Stärken und Schwächen wie der erste Band der Trilogie. Das Worldbuilding ist solide, die zweite Hälfte brilliert mit überraschenden Wendungen und Figurtoden. Die gesamte Reihe kommt ernsthafter und erwachsener daher als die Göttlich-Trilogie. Dennoch bleibt es stilistisch eher schwach. Es gibt viele komische Metaphern und Vergleiche sowie einige Perspektivbrüche, die wiederholt nur einzelne Sätze betreffen. Auch die retardierende erste Hälfte macht es nicht leicht, in den Lesefluss zu kommen. Vor allem im direkten Vergleich macht der zweite Band der Everflame-Trilogie mehr her, als der zweite der Göttlich-Reihe. Deswegen bekommt dieses Fantasy-Jugendbuch aus dem Jahr 2015 drei von fünf Federn. Trotz aller Kritik möchte ich erfahren, wie die Geschichte von Lily endet.
- Julia Dippel
IZARA - Sturmluft
(652)Aktuelle Rezension von: Leni_Melia_EbertAm Anfang musste ich erst mal verstehen das Lucian garnicht wieder aufgetaucht ist doch ich fand es sehr traurig das er „verzaubert“ wurde und sie angegriffen hat. Doch dann hat sich ja alles ins gute gewendet. An dem Buch habe ich nichts auszusetzen. Es war am Ende nur total traurig das sie gestorben ist!! Wer hätte den damit gerechnet?
- Marah Woolf
House of Eternity (Luxusausgabe einer aufwühlenden RomantasySaga in dystopischem Setting)
(228)Aktuelle Rezension von: HollabeereAverie Aslandis ist die Tochter des höchsten Offiziers von Akynthos, einem der 13 Türme auf Eternity. Sie wurde als Sammlerin geboren, doch sie wünscht sich nichts sehnlicher, als eine Jägerin zu sein. Dafür trainiert sie auch sehr hart und lässt sich von ihren Mitbewerbern schikanieren. Aufgabe der Jäger ist es, mit ihren Pegasoi bei Sturm hinauszufliegen und gerissene Zeitenbänder zu flicken.
Doch eines Tages verkündet ihr Vater, dass ihr Exfreund Atticus Maverick zurück nach Eternity kehrt und sie sogar unterrichten wird. Ihre Aufgabe soll es sein, sich selbst in Gefahr zu bringen, denn ihr Vater vermutet, dass Atticus einer der letzten Springer ist und Averie nach Infinity bringen kann. Doch Averie muss sich parallel auch auf ihre Sammlerabschlussprüfung vorbereiten, da wird ihr ausgerechnet der junge und selbstlose Tristan zugeordnet, den sie bereits bei einer ihrer U-Bahnfahrten in die Stadt Nea zum ernten der Zeit von Menschen kennenlernte. Sie verbringt immer mehr Zeit mit Tristan und seinen Freunden, die ihr ans Herz wachsen.
Doch der Druck auf Averie wird zu groß: ihre Sammlerprüfung ist in Gefahr, weil Tristan seine Lebenszeit verdient, ihre Jägerprüfung wird boykottiert vo Aions Sohn Minas, sie verliert die Gunst ihrer Mitschüler, da sie sie als Zarins Mörderin sehen und dann bringt sie auch noch Infinity in Gefahr, weil sie den falschen Menschen vertraut.
Ausgerechnet weil Averies Leben am Ende ein Scherbenhaufen ist, bleibt die Geschichte so spannend und man freut sich auf den nächsten Teil. Schon der erste Teil überzeugt mit einer spannenden Geschichte, viel Action, aber auch Zärtlichkeit. Es gibt so viel wieder geradezubiegen, zu büßen und zu verantworten. Ich bin sehr gespannt, wie Averie sich ihrem Schicksal stellen wird. Der Schreibstil ist angenehm, die Stimmung eher düster, denn es steht nichts anderes als Eternitys Weiterbestehen auf dem Spiel.
- Nisha J. Tuli
Trial of the Sun Queen
(525)Aktuelle Rezension von: KarinGorsatt“Trial of the Sun Queen: Die Artefakte von Ouranos” von Nisha J. Tuli ist der erste Band einer neuen Fantasy-Reihe.
Im ersten Band wird die Protagonistin aus ihrem Gefängnis in den Sonnenhof entführt. Dort tritt sie in verschiedenen tödlichen Spielen gegen ihre Konkurrentinnen im Kampf um das Herz des bezaubernden Sonnenkönigs an.
Die Geschichte wird in abwechselnden Perspektiven erzählt. Man trifft auf den Sonnenkönig, Fae und sonstige Fantasy-Wesen.
Der Beginn des Buches war für mich persönlich schwierig. Sobald man aber tiefer in die Geschichte eintaucht, packt sie einen und ich freue mich bereits auf Band 2!
- Anna Savas
Hold Me – New England School of Ballet
(368)Aktuelle Rezension von: grit_readsAnna Savas hat mich mit "Hold Me" mal wieder komplett überzeugt. Ihr Schreibstil ist so unglaublich feinfühlig, dass man die Zerbrechlichkeit der Charaktere in jedem Wort spüren kann. Es gelingt ihr einfach meisterhaft, eine Atmosphäre zu kreieren, die einen tief berührt und bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt. 🥹✨
Zoe und Jase haben sich von Anfang an in mein Herz geschlichen. Die Darstellung ihrer gebrochenen Seelen war so authentisch, dass ihr Schmerz für mich fast greifbar wurde. Man taucht völlig in ihre Welt ein und erlebt jede Emotion so intensiv mit, als wäre es die eigene. ❤️🩹😭
Besonders verzaubert haben mich die kleinen „Wahrheiten“ auf den Zetteln zu Beginn der Kapitel. Diese kurzen Botschaften verleihen der Verbindung zwischen Zoe und Jase eine ganz besondere Tiefe und haben für mich die gesamte Stimmung perfekt abgerundet. ✨😍
Auch das Setting rund um das Ballett fand ich wunderschön gewählt 🩰✨ – es bildet den idealen Rahmen für diese gefühlvolle und bewegende Geschichte zwischen Disziplin und tiefen Gefühlen.
Ein absolutes Herzensbuch, das noch lange in mir nachhallen wird! 💖
- Petra Hülsmann
Wenn's einfach wär, würd's jeder machen
(420)Aktuelle Rezension von: Kaesekuchen„Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen“ erzählt die Geschichte von Annika, einer engagierten Deutschlehrerin, die plötzlich aus ihrer Komfortzone gerissen wird und an eine Problemschule versetzt wird. Was zunächst wie ein Albtraum wirkt, entwickelt sich zu einer turbulenten, aber auch herzerwärmenden Reise voller Humor, Chaos und ein bisschen Romantik.
Besonders gefallen hat mir der lockere, witzige Ton des Buches. Die Mischung aus „Fack ju Göhte“-Charme und „Glee“-Vibes sorgt für viele unterhaltsame Momente, gerade wenn Annika mit ihrer wenig talentierten Musical-AG kämpft. Die romantischen Szenen sind gefühlvoll geschrieben und laden zum Mitfiebern ein. Auch wenn die Schule voller Klischees steckt, bleibt die Geschichte sympathisch und berührt immer wieder mit kleinen, ehrlichen Momenten. Als Lehrkraft erkennt man sich in manchen Situationen wieder und kann über die Überzeichnung schmunzeln. Auch der Schreibstil und allgemein die Figuren konnten mich sehr überzeugen. Gerade die Figuren sind alle so echt und verschroben gezeichnet, dass man sie einfach nur liebhaben muss. Sogar das Liebesdreieck, was irgendwann aufgebaut wird, war aushaltbar, obwohl ich das sonst eigentlich gar nicht mag.
Weniger überzeugt hat mich der Einstieg: Die ersten hundert Seiten ziehen sich etwas, da passiert einfach zu wenig. Sobald die Handlung aber Fahrt aufnimmt, fiebert man richtig mit und möchte wissen, wie Annika sich schlägt.
Fazit:
Ein schönes, unterhaltsames Buch, das besonders Fans von „Fack ju Göhte“ und „Glee“ gefallen dürfte. Trotz kleiner Längen zu Beginn eine klare Empfehlung. - Rhiannon Thomas
Liebe brennt ewig
(132)Aktuelle Rezension von: RoksanaIn einem Königreich vor langer Zeit wurde eine wunderschöne Prinzessin namens Aurora geboren. Das Königspaar lud alle wichtigen Persönlichkeiten zu einem Ball zu Ehren der jungen Prinzessin ein. Doch eine wichtige Person, die Hexe Celestine haben sie nicht eingeladen, denn Celestine wurde von allen gefürchtet ... Wutentbrannt über die Verschmähung belegte Celestine Aurora mit einem Fluch...sie soll sich noch vor ihrem 18. Geburtstag mit einer Spindel in den Finger stechen und anschließend in einen langen, magischen Schlaf verfallen. Doch sie könne von einem Kuss der wahren Liebe wiederauferweckt werden. Oder etwa nicht?
100 Jahre später erwacht Aurora als Prinz Rodric sie wachküsst. Sie ist verwirrt, erschrocken und zugleich total verängstigt und versteht nicht wie sie 100 Jahre geschlafen haben sollte, während ihre Eltern schon lange gestorben sind. Die Prinzessin leidet ganz eindeutig unter dem Posttraumatischen Belastungssyndrom ihr wird aber keine Zeit gegeben sich an ihr neues Schicksal zu gewöhnen. Sie soll Prinz Rodric heiraten, ihre wahre Liebe und ihrem Volk somit Wohlstand bringen...doch warum liebt sie Rodric nicht? Warum hängt ihr Herz an Prinz Finnegan aus Vanhelm? Wie kann Aurora Liebe und das Wohl ihres Volkes unter einen Hut bringen, und will sie das überhaupt? Zudem entdeckt sie magische Kräfte in ihrem Inneren, die mit den majestätischen Drachen aus Vanhelm in Verbindung zu stehen scheinen. Das alles verkompliziert die Sache nur noch mehr...
Die Geschichte von Aurora, Rodric und Finnegan finde ich wirklich interessant. Was ich allerdings absolut nicht nachvollziehen konnte, war die Geschichte um Tristan, den Rebellen, der meiner Meinung nach nur als Lückenfüller galt und nicht wirklich wichtig für die Geschichte an sich war. Aurora nervt nach einer Weile wirklich, weil sie von allem keine Ahnung zu haben scheint. Nicht Mal ihre eigenen Gefühle möchte sie sich eingestehen. Bis zu einem gewissen Punkt ist das alles ja nachvollziehbar aber sie möchte den König stürzen und auf alle Fragen antwortet sie stets mit "Ich weiß es nicht / Ich weiß nicht". Die Protagonistin habe ich nicht gemocht. Aber Rodric und Finnegan scheinen ganz tolle Charaktere zu sein. Distel, die Sängerin wurde meiner Meinung nach zu wenig vorgestellt. Sie ist zwar interessant aber schal und gar nicht tiefgründig.
Aufgrund der mangelnden Tiefgründigkeit der Charaktere, aber aufgrund des guten Schreibstils bekommt das Buch gerade noch so 4 Sterne (eher 3,5)🌟🌟🌟,🌟
- Josephine Angelini
Everflame 3. Verräterliebe
(343)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraMit „Everflame – Verräterliebe“ endet die sogenannte Everflame-Trilogie von Josephine Angelini. Obwohl der dritte Band bereits 2016 erschien, ist er in Deutschland bislang das aktuellste Werk der US-amerikanischen Autorin, die mit ihrer Familie und drei Katzen in Los Angeles lebt. Der 2020 in den USA erschienene Jugendthriller „What she found in the woods“, scheint es wohl nicht mehr auf den deutschen Buchmarkt zu schaffen. Auch in Zukunft wird es wohl keine deutschen Neuerscheinungen der Autorin mehr geben. Wer von Angelini und der Everflame-Reihe aber nicht genug bekommen kann, kann sich die Novelle über Rowan, dem männlichen Protagonisten, als E-Book kaufen.
Die 17-jährige Lily Proctor und ihre Verbündeten konnten nur knapp den Angriff des sogenannten Schwarms überleben. Sie sind von den Bienenwirkern allerdings an die Westküste des Landes verschleppt worden, in eine Stadt namens Bower City. Lily hat kaum Zeit den Tod ihres Kindheitsfreundes Tristan zu verarbeiten, denn die augenscheinlich harmonische Stadt scheint düstere Geheimnisse zu hegen. Die Hexe Grace Bendingtree, die die Bürgermeisterin ist, stellt die Gruppe vor zwei Optionen: entweder sie werden Mitbürger von Bower City oder sie verlassen die Stadt für immer. Doch eine Rückkehr in den Osten nach Salem werden die regierenden Bienenwirker nicht erlauben.
„Lily Proctor schlief nicht.“, ist der erste, zugegeben eher nichtssagende Satz des ersten Kapitels. Der Leser wird dort abgeholt, wo er zuletzt stehen geblieben ist, nämlich mit Lily vor den Toren von Bower City. Es gibt also keinen Zeitsprung zwischen den Bänden. Mit fast 450 Seiten und 15 Kapiteln plus Epilog ist „Everflame – Verräterliebe“ genauso lang wie der zweite Band. Erneut wird aus der personalen Erzählperspektive im Präteritum berichtet, dabei ist meist Lily die Erzählerin, teilweise aber auch Carrick oder Toshi, ein neuer Charakter. Leider gibt es hier wieder das Problem, das die Erzählperspektive ungeschickt gebrochen wird und einzelne Sätze Gedanken oder Gefühle von Figuren wiedergeben, die in diesem Abschnitt nicht die Erzähler sind. Weitere Beschreibungen oder Zitate spare ich mir aber, da ich mich über Angelinis Hang zu Perspektivbrüchen schon zur Genüge ausgelassen habe.
Ebenfalls bemängelt wurde ihr Schreibstil und die merkwürdigen Vergleiche, die sie verwendet. Auch das bessert sich hier nicht. Beispielsweise bezeichnet Lily Rowan in Kapitel 4 als „eine dunkle Flamme, die zwischen den anderen brennt.“, wobei sich Flamme und dunkel eher ausschließt. Lily meint das wohl als Kompliment. Welchen Sinn hat jedoch eine Flamme, die kein Licht spendet? Sollte dies der klägliche Versuch eines Oxymorons sein, ist er eindeutig gescheitert. Ein anderes Beispiel wäre ein Satz aus Kapitel 11: „die schweren Körper schwangen in einem ungeheuren Tempo zwischen den aufgestützten Fingerknöcheln hindurch.“ Dieser Satz ist so ambig formuliert, dass er auf Anhieb kaum korrekt zu verstehen ist. Für ihren Schreibstil wird Angelini bei mir wohl keinen Blumentopf mehr gewinnen.
In der Parallelwelt der Hexenwelt lernt Lily ihr anderes Ich kennen: Lillian. Sie ähneln sich aufs Haar, doch bei ihren Persönlichkeiten sieht das etwas anders aus. Lillian ist als Tochter von Samantha in der Hexenwelt geboren und aufgewachsen. Schon mit 13 Jahren wird sie zur herrschenden Hexe von Salem gekrönt, da sie extrem mächtig ist. War sie anfangs noch eine gute Regentin, schlägt dies schon nach wenigen Jahren ins Gegenteil um. Mithilfe ihrer magischen Fähigkeiten erfährt sie von Parallelwelten, die aufgrund von Atombomben unbewohnbar sind, weshalb die Menschheit dort ausgestorben ist. Um dies in der Hexenwelt zu verhindern, schreckt Lillian nicht davor zurück Wissenschaftler, Lehrer und Ärzte zu verfolgen und hinzurichten, um die Entwicklung oder Einsetzung einer Atombombe zu verhindern. Zwar zeigt Lillian Lily ihre Erinnerungen, um ihrer Doppelgängerin klarzumachen, warum sie Forscher exekutieren lässt, doch das rechtfertigt nicht ihre irrationale Angst vor Atomenergie und die Willkür, mit der sie Exekutionen erlässt. Lillian ist ein machthungriger und jähzorniger Charakter, bei der zu Beginn von „Everflame – Verräterliebe“ zwar noch nicht feststeht, ob sie einfach nur verrückt geworden oder so bösartig und manipulativ ist, wie Rowan Lily stets gewarnt hat. Eine Sympathieträgerin ist sie definitiv nicht. Umso weniger lässt sich nachvollziehen, warum Lily Lillian immer mehr in ihre Gedanken lässt und sich so entschieden auf ihre Seite stellt, auch wenn die Angst vor Atombomben an sich erst einmal verständlich ist. So büßt auch Lily einige Sympathiepunkte ein, denn der Charakterwandel, den sie im Verlauf der Reihe durchlebt, macht sie nicht gerade liebenswürdiger. Sie ist deutlich gereizter und aggressiver. Außerdem genießt sie ihre Macht als Hexe zu sehr, und muss sich zum Beispiel immer wieder zügeln, ihre Anhänger nicht einzunehmen und wie willenlose Marionetten zu steuern.
Allgemein wird das Thema der Atomenergie, das in der gesamten Trilogie eine große Rolle spielt, zu einseitig beleuchtet. Es werden immer wieder die negativen Aspekte benannt: Schäden durch Atombomben, Nuklearkatastrophen und gesundheitliche Schäden durch Radioaktivität. Natürlich sind das ernstzunehmende Probleme, aber diese Argumente sind bekannt und wirken veraltet. Andere wichtige Themen wie der Klimawandel werden von Angelini völlig ignoriert, genauso wie die Pro-Argumente für Kernenergie, vor allem unter Berücksichtigung neuer Methoden wie Flüssigsalzreaktoren. Mit dem Klimawandel hätte Angelini ein aktuelleres und bedrohlicheres Thema als Atombomben verwenden können, welche mit dem Kalten Krieg den Klimax der Relevanz erreicht hatten.
Neben den Wunschsteinen sind auch die Wirker ein wichtiges Motiv im Urban Fantasy-Universum. Wirker sind tierähnliche Monster, die zu verschiedenen Zwecken gezüchtet und gezähmt werden. Sie dienen beispielsweise dazu Häuser zu bewachen oder schwere Transporte auszuüben. Es gibt aber auch wilde Wirker, die außerhalb der Stadtmauern leben. Sie sind stark, aggressiv und gefährlich. Ihr Fleisch ist giftig, sodass es sich nicht als Nahrung eignet. Dabei können sie ganz unterschiedlich groß sein und aussehen, meist sind es jedoch Hybride unterschiedlicher Tiere. Im Vorgänger erfährt Lily, dass Wirker in ihren Körpern Wunschsteine haben. Der Zweifel wird immer größer, dass es sich bei ihnen nur um wild gewordene Bestien handelt. Möglicherweise haben Wirker ein Bewusstsein oder sie wurden von jemandem mit magischen Fähigkeiten erschaffen. Wirkte das Konzept der Wirker anfangs eher einfallslos, könnten sie durch Lilys Entdeckung nun doch von größerer Wichtigkeit sein. Vor allem die Bienenwirker, die Bower City regieren, werfen ein völlig neues Licht auf diese Wesen. Sie erlauben es den Bewohnern der Stadt in Luxus und Überfluss zu leben, solange sie die Stadt sauber und sich selbst emotional im Zaum halten. Doch damit hat gerade die impulsive Lily ihre Probleme, denn schon Streitgespräche und Disharmonien können die Bienenwirker mit ihrem tödlichen Gift bestrafen.
Wenn man damit beginnt, den dritten Teil einer Trilogie zu lesen, ist das sozusagen der Anfang vom Ende. Umso mutiger ist es, noch einmal einen neuen Handlungsort zu eröffnen mit neuen Gesetzen, Regeln und Figuren. War ich anfangs skeptisch, konnte ich der Idee von Bower City und dem, was sich dahinter verbarg, schnell etwas abgewinnen. Ohne zu spoilern kann man sagen, dass das, was Lily und ihr Zirkel dort erfahren, essenziell für einen runden Abschluss des Plots ist. Die Geschichte erhält noch einen spannenden Twist und eine stark dystopische Atmosphäre. Zum ersten Mal gab es keine nennenswerten Längen.
Das Ende bietet ein spannendes Finale. Die Geschichte wirkt gut abgeschlossen, wenn auch etwas runter gebrochen und schnell abgehandelt. Im Vergleich zum letzten Band ihrer anderen Trilogie, ist „Everflame – Verräterliebe“ um Längen besser. Es ist irgendwo schade, dass die bessere Fantasy-Reihe von Angelini diejenige ist, die weniger erfolgreich war.
„Everflame – Verräterliebe“ ist ein würdiger Abschluss der Urban Fantasy-Reihe, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht. Dennoch ist der letzte Band der Trilogie aus verschiedenen Gründen kein Highlight. Die regelmäßigen Perspektivbrüche, der unrunde Stil und die einseitige Kritik an Atomkraft beweisen, dass das Jugendbuch von Josephine Angelini Schwächen hat. Hinzu kommt ein Ende, das zu abrupt ist und Fragen offen lässt. Trotz allem ist die Everflame-Trilogie insgesamt gut und lesenswerter als die Göttlich-Trilogie der Autorin. Deshalb gebe ich dem dritten Band der Everflame-Reihe drei von fünf Federn. Somit habe ich alle Bücher der Autorin gelesen, die bislang auf Deutsch erschienen sind, weshalb ich vorerst keine weiteren Bücher von ihr lesen werde.
- Kristina Moninger
The First to Fall
(171)Aktuelle Rezension von: Claudias-BuecherregalAuf einem Alpenchalet treffen Jakob und Aurora aufeinander. Jakobs Mutter gehört dieses Resort und sein sportlicher und gleichzeitig beruflicher Traum ist gerade geplatzt, weshalb er nun im Familienunternehmen Fuß zu fassen versucht. Aurora liebt ihre Unabhängigkeit und das Reisen. Als ihre Schwester jedoch in der Nähe des Chalets tödlich verunglückt, begibt sie sich dorthin und will die Wahrheit herausfinden, denn sie glaubt nicht, dass es sich dabei um einen Unfall gehandelt hat. Als Jakob und Aurora aufeinandertreffen, fliegen die Fetzen, aber bald auch erste Funken. Doch keiner der zwei ahnt, dass ein Geheimnis zwischen ihnen steht, das ihre wackelige Verbindung zerstören wird.
Die „Breaking Waves“-Reihe der deutschsprachigen Autorin hat mich nur mittelmäßig unterhalten. Da mich der Klappentext zum Auftakt der „Red Summer“-Dilogie jedoch sehr neugierig gemacht hat, wollte ich noch einen Versuch wagen und dieser hat sich gelohnt.
Ich mochte sowohl Auroras als auch Jakobs Antrieb und ihre Grumpy x Sunshine – Lovestory, sowie das schöne Setting in den Bergen. Obwohl es natürlich emotionale Verwicklungen gibt, finde ich, dass die Autorin nicht so viel gekünsteltes Drama eingebaut hat, wie es aktuell in vielen NA-Romane der Fall ist. Das hat mir sehr gefallen, genauso wie das Ende, was dafür sorgt, dass man sofort den zweiten Band lesen will – nein sogar muss!
Fazit: Der Auftakt der New-Adult-Suspense-Dilogie hat definitiv Spaß gemacht und ich freue mich darauf mit dem zweiten Band zu beginnen.
- Anna Benning
To Tempt a God
(231)Aktuelle Rezension von: Jennifer-Gneiting▪
Zitat:
Ich konnte es nicht aussprechen. Nicht einmal denken. Aber ich hasste es, so verdammt hilflos zu sein. Noch nie war ich darauf angewiesen gewesen, von irgendwem gerettet zu werden. Nach dem Tod meiner Eltern hatte ich mein Leben selbst in die Hand genommen. Und jetzt? In dieser Welt konnte ein Mensch wie ich nicht bestehen. Es war einfach nicht möglich. Egal, ob ich mit einer Waffe umgehen konnte. Egal, ob ich im Nahkampf geschult war. All die Lektionen, die Julien mir beigebracht hatte… selbst Zaks Tricks, all das war in Gegenwart der Götter vollkommen wertlos.
To Tempt a God entführt in eine düstere, moderne Fantasywelt, in der Götter über Menschen herrschen und Macht, Licht und Leben streng nach Ebenen verteilt sind. Die Geschichte verbindet Romantasy mit dystopischen Elementen und stellt dabei große Fragen nach Freiheit, Moral und dem Preis von Rebellion.
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Schreibstil:
Der Schreibstil ist insgesamt gut und sehr flüssig. Anna Benning passt Tempo und Tonfall gelungen an die jeweilige Situation an: Action-Szenen sind schnell und mitreißend, ruhige oder emotionale Momente bekommen den Raum, den sie brauchen, und politische bzw. erklärende Passagen bleiben sachlich und verständlich.
Sprachlich ist das Buch solide und angenehm zu lesen, ohne jedoch stilistisch herausragend oder überwältigend zu sein.
4/5 ⭐
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Charaktere:
Aurora ist eine starke, schlagfertige Protagonistin, die trotz ihrer Fähigkeiten menschlich bleibt: Sie ist mutig, loyal und entschlossen, aber auch überfordert, verletzlich und trifft Entscheidungen, die nicht immer nachvollziehbar sind. Gerade diese Mischung macht sie glaubwürdig, auch wenn einige ihrer unüberlegten Handlungen frustrieren.
Besonders positiv hervorzuheben sind Colden, Zak und Brynn. Das Konzept ihrer tiefen, langjährigen Freundschaft ist überzeugend und emotional greifbar. Ihre Dynamik verleiht der Geschichte Wärme und Tiefe und bildet einen starken Kontrast zur Grausamkeit des göttlichen Systems.
Nebenfiguren wie Tristan oder Farric sind bewusst problematisch angelegt und sorgen für moralische Reibung, auch wenn sie teilweise schwer auszuhalten sind.
4/5 ⭐
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Geschichte:
Die Geschichte überzeugt durch ihr interessantes Worldbuilding: Silver City wirkt wie eine gnadenlose Kastengesellschaft, in der gesellschaftlicher Status buchstäblich von der Höhe abhängt. Die Mischung aus moderner Welt, dystopischem Setting und Göttermythologie ist spannend und atmosphärisch.
Stärken liegen klar in den politischen Intrigen, den Machtkämpfen zwischen Göttern und Menschen sowie den großen Plot-Twists rund um Luxon, das Zepter und Auroras wahre Rolle. Der finale Kampf bringt noch einmal dringend benötigte Action und eskaliert die Handlung wirkungsvoll.
Schwächen zeigen sich vor allem im Romance-Anteil: Die Liebesgeschichte entwickelt sich für mein Empfinden zu schnell und rückt stellenweise stärker in den Fokus als die eigentliche Handlung. Auch einige Entscheidungen Auroras sowie ihre schnelle kampftechnische Entwicklung wirken konstruiert.
4/5 ⭐
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Fazit:
To Tempt a God ist eine spannende Fantasy-Dystopie mit starken Ideen, moralischen Grauzonen und einem durchdachten Machtgefüge. Trotz Schwächen im Romance-Tempo und bei einzelnen Charakterentscheidungen überzeugt das Buch durch sein Worldbuilding, seine Konflikte und emotionale Wucht.
4/5 ⭐
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- Lilly Lucas
This could be forever
(157)Aktuelle Rezension von: Seitentraeumer17Es tut mir fast schon leid, zu sagen, dass ich das Buch innerhalb eines Tages gelesen habe, weil ich weiß, wie viel Stunden, Tage, Wochen, Monate Arbeit und Schweiß hinter einem Buch stecken. Gleichzeitig: Es ist einfach zu gut, als dass man es aus der Hand legen kann.
Ich kann gar nicht richtig glauben, dass das Buch „nur“ 330 Seiten cirka hat - die Geschichte dahinter hat sich nach viel mehr angefühlt und die Seiten waren ziemlich ziemlich schnell gelesen.
Aber alles auf Anfang: als Leser:in begleitet man Millie, die nach ihrem Regiestudium dringend einen Job sucht. Und dann kommt die Chance, als der ursprünglich geplante Regisseur für die Doku über Griffin „Chip“ Chipman ausfällt. Direkt zu Beginn kommt Spannung auf, denn Millie befindet sich nun in einem Konflikt: Da ist die Chance, endlich was aus ihrem Studium zu machen und Fuß zu fassen in der Branche… aber auf der anderen Seite soll die Doku über ihre erste große Liebe gedreht werden. Ein weiteres Problem, denn Chip ist mit ihrem Bruder Keiko befreundet gewesen, der allerdings bei einem Surfunglück gestorben ist. Millie ergriff daraufhin die Flucht und verließ Hawaii. Vier Jahre Stille und viel Schmerz stehen zwischen Griffin und ihr. Millie wurde in den vorherigen Bänden erwähnt, aber immer eher transparent gehalten. Jetzt lernt man sie richtig kennen. Und mögen! Millie ist super sympathisch und ehrlich, vor allem was ihre Fehler und Gefühle angeht. Sie ist echt, und das finde ich so klasse, weil man sich mit ihr identifizieren kann. Dass Lilly Lucas Charakterschöpfung beherrscht wissen wir alle, aber mit Millie hat sie sich finde ich nochmal selbst übertroffen. Griffin kommt auch nicht zu kurz, obwohl er (vermutlich auch weil das Buch ausschließlich aus Millies Perspektive geschrieben ist) ein bisschen blasser bleibt. Apropos Sichtwechsel: Braucht das Buch nicht. Es hat sehr gut gepasst, dass man nur Millies Perspektive erfährt. Für ihre Angst um Griffin, ausgelöst durch das Trauma durch den Tod ihres Bruders wurde ihre Angst "verständlich" und nicht nur leer und dramatisierend dargestellt.
Ein flüssiger, wortmalerischer und angenehmer Schreibstil gepaart mit einem wirklich wirklich genialen spannenden Plot haben das Buch für mich zu einem Fünf-Sterne-Plus-Buch werden lassen. Die Geschichte zwischen Griffin und Millie kommt ohne viel Drama aus, was vermutlich auch an den Twists und Turns liegt, die das Buch spannend machen ohne dass es viel Streit oder „Er hat mich betrogen“ geben muss. Versteht man das?
Ich bin mir gerade unsicher, ob es einen vierten Teil gibt - wenn ja, dann freue ich mich sehr auf den vierten Teil. Und wenn nein: dann war das Buch das beste der Reihe. - Jana Hoch
Royal Horses (2). Kronentraum
(75)Aktuelle Rezension von: AdujaKronentraum ist der zweite Band der Royal Horses Reihe von Jana Hoch. Wie auch im ersten Teil sorgt der Schreibstil der Autorin dafür, dass wir emotional in die Geschichte gezogen werden. Greta und Edward sind wieder in eine Reihe von Schwierigkeiten verwickelt. Dazu gehören vor allem Edwards Pflichten als Mitglied der royalen Familie und das Interesse der Öffentlichkeit.
Die Spannungen innerhalb und mit der Familie nehmen auch einen deutlich größeren Stellenwert ein als im ersten Band. Dabei kommen aber auch die Pferde nicht zu kurz. Beide Themen sorgen für eine spannende Geschichte.
Die Gestaltung ist wieder so wunderschön wie beim ersten Band. Insgesamt kann der zweite Band gut an den ersten anschließen.
- Lilly Lucas
This could be home
(272)Aktuelle Rezension von: anna_schwppsKann man machen… das ist leider das ehrlichste, was ich zu diesem Buch sagen kann 😕
Wie schon im bei Band 1 gäbe es von mir volle Punkte für das Setting, die Atmosphäre und den Schreibstil. Nur leider reicht das nicht.
Tristan und Laurie bleiben leider völlig farblos und bedienen nur ihre Klischees: Er grumpy, sie Sonnenschein. Dabei ist mir bis heute völlig schleierhaft warum Laurie Rettungsschwimmerin werden will. Ja, das Thema ist absolut cool, aber ihr Motiv ist nicht greifbar. Ein anderer Background hätte ihr da einfach gut getan. Aber ich weiß auch weiterhin nicht, ob Laurie und Tristan freunde haben, Hobby’s, etwas das sie mögen…
Die Geschichte dümpelt recht offensichtlich vor sich hin. Auch der third act break up war absehbar, wirkte dazu aber leider total gestellt. Kimi fand ich so cool, ich hab kurz überlegt ob ich die Seiten wechsel.
Was ich immer sehr schade finde ist, wir doll die Charajtere aus den Vorbänden verblassen. Ob ich da nun Lou aus Hawaii Oder Lena aus Green Valley sitzen habe, würde ich nicht merken.
Btw: Tower-Kuschel-Szene fand ich schon etwas creepy
Alles in Allen aber trotzdem 3 sterne und zwar aus den oben genannten gründen:
1. Setting
2. atmosphäre
3. Lässt sich dank tollem Schrribstil gut und schnell lesen - Nicole Gozdek
Die Magie der Namen
(323)Aktuelle Rezension von: aliciaswonderworldBesonders cool an dem Buch fand ich das Konzept, das uns in eine einzigartige Welt entführt. Der Schreibstil und die Handlung haben mir auch sehr gut gefallen.
Leider habe ich nie so richtig mit den Charakteren connecten können und war deshalb nicht so emotional in der Geschichte dabei. Auch von dem Ende war ich kein wirklicher Fan, aber dennoch hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen und ich bin froh, es gelesen zu haben.
--> 3,4/5 Sterne
- Lena Kiefer
Knights – Ein gefährliches Vermächtnis
(263)Aktuelle Rezension von: marenwltIch hatte ehrlicherweise keine immense Erwartung, aber ich wurde mehr als positiv überrascht. Die Thematik interessiert mich sowieso, aber wie die einzelnen Protagonist*innen und auch deren Vorfahren in der Geschichte miteinander verflochten sind war großartig! Es war vom ersten Moment an spannend. Die Erzählweise für mich absolut mitreißend und die ganze Welt großartig dargestellt. Ein überraschendes Highlight, von dem ich jedes Wort genossen habe!
- Jana Hoch
Royal Horses (1). Kronenherz
(144)Aktuelle Rezension von: Ezmia130Wie auch schon die letzte Reihe die ich von Jana Hoch gelesen habe (The Ruby Circle) fand ich es sehr emotional. Ich weis nicht wie, aber diese Autorin schafft es irgendwie mich total an ein Buch zu fesseln. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen!
Und ich habe die überraschende Wendung am Ende echt überhaupt nicht kommen sehen. (Ich finde es sehr gut wenn es nicht so vorhersehbar ist!)
Greta ist eine sehr autentische Protagonistin.
Edward hat mich manchmal echt wütend gemacht, aber im großen und ganzen mag ich ihn auch.
Sehr empfehlenswert auch für nicht Pferdefans wie mich.
- Emily Bold
Stolen 1: Verwoben in Liebe
(313)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneDie Autorin ist mir bereits seit einiger Zeit bekannt, und ich war begeistert, die Gelegenheit zu erhalten, ihr Buch zu lesen, da der Klappentext überaus ansprechend ist. Die Geschichte folgt Abby, deren Fehler aus der Vergangenheit sie zur Darkenhall-Schule für schwierige Jugendliche in London führen. Dort trifft sie auf Tristan und seinen geheimnisvollen Bruder Bastian, zwei außergewöhnliche Schüler, die Abby in eine bedrohliche Situation bringen.
Das Cover des Buches hat mich stark beeindruckt; die Farbgestaltung und der gesamte Look sind ein wahres Erlebnis für das Auge. In meinen Augen stellt "Stolen" eine klassische Romantasy-Geschichte dar, die mit einer verletzlichen, aber gleichzeitig starken Heldin, einem Internat als Setting, unerklärlichen Ereignissen und den beiden anziehendsten Jungen der Schule aufwartet, die sich für das neue Mädchen interessieren.
Ein entscheidender Moment in der Handlung ist ein Diebstahl, der alles durcheinanderbringt und ein tiefes Geheimnis ans Licht bringt. Die düsteren Schatten scheinen die Charaktere an jeder Ecke zu verfolgen und verheißen nichts Gutes. Insbesondere die Tremblays, die nach dunklen Geheimnissen streben, und die fragile Liebe zwischen den Protagonisten fügen dieser Geschichte eine spannende Dimension hinzu.
Die Charaktere wurden mir von Anfang an sympathisch, insbesondere Abby, die durch ihre Einzigartigkeit hervorsticht. Tristan erschien mir jedoch ein wenig zu charmant, was verwirrend war, da Abby sich letztlich in Bastian verlieben soll. Diese Verwirrung könnte bei den Lesern Fragen aufwerfen, da die Dynamik zwischen den Charakteren komplex ist.
Die Handlung selbst war sehr fesselnd, mit bemerkenswerter Tiefe und Weitläufigkeit im Denken der Autorin. Allerdings trat Bastian mir etwas zu spät in die Geschichte, was schade ist, da er einer der Hauptprotagonisten ist. Trotz dieser kleinen Kritikpunkte bleibt die Grundidee des Buches äußerst großartig und vielversprechend.
- Olivie Blake
The Atlas Paradox
(117)Aktuelle Rezension von: wiechmann8052Eigentlich sollten Gideon,Nico, Libby, Reina, Tristan und Parissa nach einem Jahr Ausbildung alles in der Bibliothek nutzen dürfen, jetzt gibt es aber noch neue Auflagen und Aufgaben- Eigentlich ein spannender Gedanke denn das ungeheure Potential der Bibliothek von Alexandria is so groß dafür sollte man schon vorher etwas leisten.
Nur leider waren diese Anforderungen mehr wissentschaftlicher Art, trocken und ohne Esprit dargestellt. Zeitweise konnte ich dem mänaderden Ausführungne nicht folgen.
Der Schreibstil ist ausufernd geworden, die Beschreibungen wiederholen sich teilweise, fast ist das Gefühl entstanden es schreibt nicht mehr die Person die das erste Buch geschrieben hat.
Ich hatte mich auf diese Fortsetzung sehr gefreut aber der 1. Band war um Längen besser.
Ich denke für mich ist die alexandrinische Bibliothek weiterhin ein Geheimnis das ich nicht mehr lösen möchte. Denn die Gefahr das der dritte Band ebenfalls eine Enttäuschung wird ist mir zu groß.























