Bücher mit dem Tag "trittbrettfahrer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "trittbrettfahrer" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Hochsaison (ISBN: 9783596512423)
    Jörg Maurer

    Hochsaison

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Schattenfrau

    In Band 2 haben wir ein Ereignis, indem 2 Täter(gruppen) gefasst werde wollen und ein sportliches Event, welches im Mittelpunkt steht. Es sind teilweise sehr kuriose Ereignisse, die skuril und amüsant erzählt werden. Besonders witzig finde ich die Bäckerei die immer passende Brötchen zum Verbrechen parat hat zum Verkauf. Ich möchte nicht zuviel spoilern und neugierig auf Band 2 machen. Die Kleinbürgerlichkeit wird sehr gut dargestellt und die Maßnahmen mit denen sich auf die Suche nach der vergifteten Weißwurst begeben wird sind wieder sehr unkoventionell. Beeindruckend finde ich, wie der Autor eine Figur sterben lässt. Es passiert teilweise recht plötzlich und abrupt und doch elegant.

    Ich freue mich auf Teil 3 Niedertracht.

  2. Cover des Buches Die Akte Zodiac 1 (ISBN: 9783955308186)
    Linus Geschke

    Die Akte Zodiac 1

     (69)
    Aktuelle Rezension von: ech

    Mit diesem E-Book legt der Autor Linus Geschke den ersten Band einer auf vier Bände angelegten Thriller-Reihe vor, in der er den wahren Fall des Zodiac-Killers, der in den Jahren 1968 und 1969 mehrere Morde in den USA verübt hat, mit einem aktuellen Fall verknüpft, in dem ein Nachahmungstäter rund um Köln unterwegs ist.

    Die vier Bänden bauen aufeinander auf und liefern auch erst in der Gesamtheit die komplette Geschichte. Daher sollten sie unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Da hier jeweils die Kenntnis der jeweiligen Vorgängerbände vorausgesetzt wird, ist ein Quereinstieg auch nur sehr schwer möglich.

    Der brutale Mord an einem Liebespaar ruft Eva Lendt und ihren Partner Oliver Lamprecht vom Kölner Kriminalkommissariat auf den Plan. Die Ermittlungen gestalten sich aber ziemlich schwierig, da der Täter kaum brauchbare Spuren zurückgelassen hat. Erst als sich der freiberuflich tätige Fallanalytiker Marco Brock in die Ermittlungen einschaltet und auf Parallelen zum Fall des Zodiac-Killers hinweist, kommt Bewegung in den Fall. Doch zunächst müssen sich die ungleichen Ermittler erst einmal zusammenraufen.

    Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und liefert am Ende eine verblüffende Auflösung, die aber dennoch ziemlich schlüssig rüberkommt und keine wesentlichen Fragen offenlässt. Kurze Abschnitte und ständige Perspektivwechsel sorgen für ein hohes Erzähltempo, die geschickt gesetzten Cliffhanger animieren zudem ständig zum Weiterlesen. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Sehr gelungen sind auch die immer wieder eingestreuten Rückblenden auf die Taten des echten Zodiac-Killers, die sich eng an die tatsächlichen Abläufe halten. 

    Auch wenn diese Reihe nicht ganz an die Klasse der Born-Trilogie des Autoren heranreicht, bietet sie doch spannende Thriller-Unterhaltung mit einem gewissen True-Crime-Touch.

  3. Cover des Buches Die Akte Zodiac 2 (ISBN: 9783955308193)
    Linus Geschke

    Die Akte Zodiac 2

     (49)
    Aktuelle Rezension von: KeksTrommel

    Ein Nachahmer Zodiacs treibt sein Unwesen. 

    Die Parallelen des Zodiacs sind klar erkennbar, die Fälle an und für sich werden auch gut erzählt, für welche, die ihn nicht kennen. 

    Nun an und für sich könnte es ein gutes Buch ergeben. Ich finde es aber unschön, wenn ein Buch in mehrere Teile gerissen wird, um eine Reihe daraus zu machen, wenn die Einzelteile dann weit weniger als 300 Seiten nur noch lang ist. Das ist für mich sinnfrei und ich hätte mir ehe von dem Buch erhofft. 

  4. Cover des Buches Kühn hat zu tun (ISBN: 9783499266829)
    Jan Weiler

    Kühn hat zu tun

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    Jan Weiler wurde am 8. Oktober 1967 in Düsseldorf geboren. Er besuchte die Deutsche Journalistenschule in München und arbeitete ab 1994 beim SZ-Magazin, zunächst als redaktuer, später als Chefredakteur.
    2003 schrieb er ein Buch über die Lebensgeschichte seines italienischen Schwiegervaters. Mit "Maria, ihm schmeckt's nicht" wurde er deutschlandweit bekannt und ist seither als Vorleser seiner Werke in verschiedenen Städtetouren zu sehen. Außederdem schreibt er Kolumnen für die Zeitschrift "stern" und die "Welt am Sonntag".
    Jan Weiler lebt mit seiner Familie in der Nähe des Starnberger Sees.
    (Quelle: Wikipedia)

    Inhalt (Lovelybooks).
    Ehemann, Vater, Freund, Polizist, Nachbar – und umfassend überfordert. 
    Martin Kühn ist 44, verheiratet und hat zwei Kinder. Er wohnt auf der Weberhöhe, einer Neubausiedlung nahe München. Früher stand dort eine Munitionsfabrik, aber was es damit auf sich hatte, weiß Kühn nicht so genau. Es gibt ohnehin viel, was er nicht weiß: Zum Beispiel, warum von seinem Gehalt als Polizist ein verschwindend geringer Betrag zum Leben bleibt. Ob er sich ohne Scham ein Rendezvous mit seiner rothaarigen Nachbarin vorstellen darf. Warum er jeden Mörder zum Sprechen bewegen kann, aber sein Sohn nicht mal zwei Sätze mit ihm wechselt. Welches Geheimnis er vor sich selber verbirgt. Und vor allem, warum sein Kopf immer so voll ist. 
    Da wird ein alter Mann erstochen aufgefunden, gleich hinter Kühns Garten in der Böschung. Und plötzlich hat Kühn sehr viel zu tun.

    Ich habe vor einiger Zeit Jan Weilers Buch "Im Reich der Pubertiere" gelesen. Der humorvolle Schreibstil hat mir gut gefallen und deshalb habe ich einen Krimi in ähnlichem Stil erwartet. Leider wurde ich in dieser Hinsicht enttäuscht, im Gegenteil, ich fand es sogar ziemlich deprimierend. Ein Kommissar in einer Lebenskrise ist ja per se nichts Schlechtes, aber mir war es streckenweise zu arg. Seinen Humor empfand ich als Sarkasmus. 
    Die Krimihandlung trat ein wenig in den Hintergrund, war aber auch ziemlich konstruiert und abgedreht. Auch das Mordmotiv war mir zu weit hergeholt. 

    Fazit: Das Buch konnte mich nicht überzeugen, zu deprimierend. Ich fand es sehr enttäuschend.

  5. Cover des Buches Das Lied der Sirenen (ISBN: 9783426502471)
    Val McDermid

    Das Lied der Sirenen

     (239)
    Aktuelle Rezension von: xdemon_hunterx

    Gestern Nacht habe ich „Das Lied der Sirenen“ von Val McDermid beendet. Ich hätte nie erwartet, dass das Buch noch so gut wird, nachdem die ersten 70 Seiten total langweilig waren und ich die Seiten gelesen habe und das Gefühl hatte, das Gelesene sofort wieder zu vergessen.



    Klappentext:


    Vier Männer werden tot aufgefunden. Offenbar wurden sie vor ihrer Ermordung grausam gefoltert und verstümmelt. Der Psychologe Tony Hill wird von der Polizei um Hilfe bei der Lösung des Falles gebeten. Und sieht sich plötzlich einer Situation gegenüber, mit der er nicht gerechnet hat: Er könnte das nächste Opfer sein!



    Meine Meinung:


    Der Klappentext verrät so gut wie gar nichts, was ich an sich nicht schlimm finde.

    Zu Beginn konnte mich das Buch überhaupt nicht mitreißen. Dr. Tony Hill ist forensischer Psychologe und hält zu Beginn einen Vortrag in einer Universität. Dann folgen bestimmte Passagen, die mir einfach nicht im Gedächtnis geblieben sind und das Buch hat für mich erst angefangen gut zu werden, als Tony Hill als Unterstützung zu einem Mordfall in Bradfield hinzugezogen wird, um ein Täterprofil zu entwicklen.


    Es geht um vermeintliche Morde in der Schwulenszene, jedoch sind die Opfer meist nicht dort bekannt, sondern werden vom Mörder nur dort abgelegt.


    Man springt immer von der Sicht der Ermittler zur Sicht des Mörders und diese kurzen Passagen des Mörders sind wirklich heftig. Heftig im Sinne von brutal, sexistisch und wirklich abartig. Ist also definitiv nichts für schwache Nerven und ich musste bei einer Szene auch wirklich ne Pause machen, da sich durch die detaillierte Beschreibung Bilder in meinem Kopf geformt haben und die waren echt nicht schön.


    Die „Überschriften“ der Passagen, die aus der Sicht des Mörders geschrieben sind haben immer Überschriften mit Dateinamen und Diskettenbeschriftung, da man schnell rausbekommt, dass der Mörder seine Opfer während der mittelalterlichen Folter filmt. Hier erkennt man auch, dass das Buch von 1995 ist, wer benutzt heute nämlich noch Disketten?

    Tony's Partnerin ist die Ermittlerin Carol Jordan, die zusammen mit ihrem Bruder Michael und ihrem Kater lebt. Schnell merkt man, dass sich eine gewisse Beziehung zwischen den beiden aufbaut und immer mal ein kleiner Flirt von beiden Seiten kommt, doch Tony ist zunehmend unsicher, da er die Dienste von Angelica in Kauf nimmt und regelmäßig Telefonsex mit ihr hat. Das spielt im weiteren Verlauf noch eine große Rolle.


    Die Zeitungsartikel, die bei der „Bradfield Evening Sentinel Times“ , geschrieben von Penny Burgess, erscheinen, spielen auch eine wichtige Rolle, da diese mit internen Informationen der Polizei versehen sind und der Mörder diese auch verfolgt bzw. stark auf deren Inhalt reagiert.


    Nach dem Fund der vierten Leiche, welche übrigens ein Polizist aus Bradfield ist, gibt es schon einen Verdächtigen, der auch festgenommen wird. Ob er der Täter ist? Es ist die einzige, vermeintliche Spur der Polizei, denn diese tappt zunehmend im Dunkeln.


    Der Schreibstil ist meiner Meinung nach gut, man merkt aber auch, dass die Autorin eng mit der Polizei zusammen gearbeitet hat, denn man erfährt viele Informationen und Details zu den Fällen. Außerdem kann man auch das Täterprofil lesen, was Dr. Tony Hill geschrieben hat, was mir sehr gut gefallen hat, da dieses sehr ausführlich war und ich das so in noch keinem Thriller gelesen hab.



    Mein Fazit:

    Ein ziemlich brutaler und perfider Thriller, der nach seiner Anfangsschwäche überzeugen konnte. Der Twist am Ende hat mich nochmal komplett umgehauen, weil ich das nun wirklich nicht erwartet habe.

    Die Foltermethoden des Mörders sind am Mittelalter orientiert und es kommen Instrumente wie der Judas-Stuhl zum Einsatz, der einfach nur grausam ist.

    Ich mag die Entwicklung der verschiedenen Charakteren und die sich eventuell anbahnende Beziehung zwischen Tony Hill und Carol Jordan. Nach beenden dieses Buches kann ich nun also sagen, dass ich mich auf den nächsten Teil schon freue!

  6. Cover des Buches Blutroter Sonntag (ISBN: 9783328103356)
    Nicci French

    Blutroter Sonntag

     (56)
    Aktuelle Rezension von: vipfoto

    Laut Wikipedia diagnostizieren und behandeln Psychotherapeuten psychische Krankheiten im Allgemeinen nach wissenschaftlichen Methoden. Grins J, aber was hat das mit meinem neuesten Thriller zu tun?  Das verrate ich euch gern, denn in „Blutroter Sonntag“ von Nicci French, geht es um die Psychologin Frieda Klein, die auch als Ermittlerin tätig ist. Allein das Cover ist meines Erachtens ein echter Eye-Catcher. Der broschierte Thriller hat es in sich und fängt auch schon blutrünstig mit einer Leiche an. Die Protagonistin Frieda Klein wird unfreiwillig von den Ereignissen heimgesucht und geradezu überrollt. Die Ereignisse überschlagen sich und Seite um Seite wird es spannender. Der Schreibstil des Autoren-Duos ist ungewöhnlich und etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach und nach lese ich mich ein und lasse ich mich auf die Geschichte ein. Die Charaktere sind gut beschrieben und sehr detailreich. Ich bin fasziniert und schockiert zugleich von den menschlichen Abgründen, die sich vor mir, beim Lesen, auftun. Ein Sog aus fein gesponnenem Psycho, Crime und einem gutem Gespür für kleine Puzzlestücke, die erst später einen Sinn ergeben, zeichnen meine „Ermittlerin“ aus. Besonders gut gefällt mir dabei, das die Geschichte in London spielt, da ich diesen Ort und seine Menschen dort besonders gerne mag. Und ich als Leser/in den Eindruck bekomme, mich auf einigen Streifzügen und ausgedehnten Fußtouren dort gedanklich sofort hinbegeben kann und es dadurch für mich glaubhaft wirkt. Wenn ich mich bei meinen Besuchen vor Ort, allerdings eher nicht in heruntergekommenen und abgelegen Vierteln aufgehalten habe. Der Thriller baut sich nach und nach auf. Ich empfehle daher mit Band 1 zu starten, um die Geschichte um Frieda richtig genießen zu können. Man kann es aber auch gut alleine lesen, dann muss man sich allerdings einige Dinge gedanklich selber zusammenstricken. Und dazu habe ich meist keine Lust und mag daher Hintergrundinformationen bei Fortsetzungen. Grins, auch die Psychologie der Wochentage, ist meines Erachtens vortrefflich gewählt. 

    Ich stelle es mir jedenfalls so vor... Montags und Mittwochs fällt die Stimmung bei den meisten Menschen in den Keller. Am Wochenende steigt sie dann schlagartig wieder. Ob es wirklich so ist, wie ich mir das selbst zusammencrime/reime? Jedenfalls Blauer Montag, Eisiger Dienstag, Schwarzer Mittwoch, Dunkler Donnerstag, Mörderischer Freitag, Böser Samstag, das hat doch etwas! Und der Bestseller um Frieda ebenfalls ;-), vielleicht habt ihr nun ebenfalls Lust, euch auf das Psychospiel einzulassen.... Lest mal!

    Inhalt:

    In dem gemütlichen Heim von Psychoanalytikerin Frieda Klein wird die Leiche eines Privatdetektivs gefunden ... War Friedas Erzfeind und obskurer Beschützer Dean Reeve der Mörder? Dann überschlagen sich die Ereignisse: Jemand trachtet Frieda nach dem Leben, doch zuvor versucht er sie einzuschüchtern. Ihre Nichte Chloe, Freund Jack, der schwer krebskranke Reuben und Josefs kleiner Sohn – sie alle werden Opfer von Anschlägen. Die Polizei tappt im Dunkeln, aber Frieda ist bald klar, dass die Verbrechen nicht Reeves Handschrift tragen. Doch wer ist der Unbekannte, der ihm nacheifert? 


    Ein atemloser Thriller, in dem Frieda sich von ihrer verwundbaren Seite zeigt – denn es sind alle bedroht, die sie liebt ...


    Die Autorin /Der Autor :

    Hinter dem Namen Nicci French verbirgt sich das Ehepaar Nicci Gerrard und Sean French. Seit langem sorgen sie mit ihren höchst erfolgreichen Psychothrillern international für Furore. Sie leben Süden Englands.


    Weitere Bücher:

    Der achte Tag: Thriller - Frieda Klein: das fesselnde Finale (Psychologin…

    Böser Samstag: Thriller - Ein neuer Fall für Frieda Klein Bd 6

    Mörderischer Freitag: Thriller - Frieda Kleins härtester Fall Bd. 5

    Dunkler Donnerstag: Thriller - Der neue Fall für Frieda Klein Bd.4…

    Schwarzer Mittwoch: Thriller - Ein neuer Fall für Frieda Klein Bd.3…

    Eisiger Dienstag: Thriller - Ein neuer Fall für Frieda Klein Bd.2 (Psychologin…

    Blauer Montag: Thriller - Ein Fall für Frieda Klein Bd.1 (Psychologin Frieda…


    Fazit: 4 Sterne**** Der broschierte Thriller hat 448 packende Seiten und ist im C. Bertelsmann Verlag erschienen. 





























  7. Cover des Buches Mit jedem Schlag der Stunde (ISBN: 9783404157938)
    David Baldacci

    Mit jedem Schlag der Stunde

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Christine_Perrey

    In einer Kleinstadt treib sich ein Serienkiller herum, der andere Serienkiller nach ahmt. Die Story ist teilweise in die Länge gezogen, aber es hat auch überraschende Momente und ich hatte überhaupt keine Idee wer der Killer sein könnte und das fand ich super, weil man die ganze Zeit am rätseln ist. Es lohnt sich es zu lesen. 

  8. Cover des Buches Fliehe weit und schnell (ISBN: 9783800092963)
    Fred Vargas

    Fliehe weit und schnell

     (196)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP
    Der bretonische Seemann Joss Le Guern ist ein „Ausrufer“ in Paris Montparnasse. Für 5 Francs verliest er Nachrichten, welche man ihm in eine Urne steckt. Eines Tages gibt es zu den üblichen „Zu verschenken-“, „Suche-“ und sonstigen Angeboten eine merkwürdige Mitteilung über Getier, welches zur Erde zurückkehren und der Menschheit Schrecken bringen würde. Da diese Nachrichten übermäßig gut bezahlt werden, verliest Joss diese.

    Mit Beginn dieser Nachrichten erscheint an verschiedenen Pariser Wohnungstüren die Zahl 4 – jedoch seitenverkehrt. Immer mehr Vieren tauchen auf, und eines Tages liegt hinter einer nicht markierten Tür ein Toter. Dieser hat schwarze Flecken und Flohbisse. Haben diese Vorgänge etwas mit den Nachrichten zu tun, die Joss verliest? Für die Medien ist das alles ein gefundenes Fressen – die Pest ist wieder zurück in Paris.

    Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg weiß es jedoch besser. Nicht die Pest, sondern ein Mörder treibt in Paris sein Unwesen und tarnt sich als „schwarzen Tod“. Es ist ein rätselhafter Fall, denn die Opfer haben scheinbar nichts miteinander zu tun.

    Gemeinsam mit seinem Team macht sich Adamsberg auf die Suche nach Täter und Motiv. Eine spannende, wendungsreiche Geschichte beginnt. Der Kommissar bekommt dabei auch Unterstützung von den Mitgliedern einer aus anderen Romanen bekannten Wohngemeinschaft. Marc Vandoosler, Historiker und Mittelalterfachmann, hilft mit seinem Wissen über die Pest bei der Lösung des Falles und räumt auch mit Missverständnissen auf.

    Fred Vargas hat die Figuren gut dargestellt und einen straffen Spannungsbogen gehalten. Bis zum Ende bleibt offen, was die Wahrheit hinter all den Verbrechen ist. Natürlich hat auch diesmal Adamsberg wieder seine Marotten und Eigenheiten, welche ihn in die ein oder andere Situation bringen. Der Roman ist Teil einer ganzen Reihe um Adamsberg, kann jedoch ohne Vorkenntnisse gelesen werden, da der Fall abgeschlossen ist. Krimi-Freunden und solchen, die es noch werden wollen, kann dieses Buch empfohlen werden.

    Weitere Rezensionen unter www.nicole-plath.de
  9. Cover des Buches Nordfeuer (ISBN: 9783839212448)
    Sandra Dünschede

    Nordfeuer

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Leylascrap
    Sandra Dünschede weiß einfach, wie sie Spannung im ganzen Buch aufrecht hält und vor allem falsche Fährten für die Leser zu legen. Das gefällt mir sehr. 
    Im Nordfeuer sind wir einen Feuerteufel auf der Spur, biss plötzlich ein Mord passiert im Zusammenhang mit einem Brand. Doch ist der Brandstifter, den sie die ganze Zeit suchten oder spielt hier noch jemand eine Rolle? 
    KOmmisar Thramsen hat es mal wieder nicht einfach und auch privat muss er einiges einstecken. Da merkt man auf jeden Fall wieder, wie wichtig Freunde sind und Haie und Co. sind da nicht weit.

  10. Cover des Buches Tödliche Fortsetzung (ISBN: 9783894253981)
    Marc-Oliver Bischoff

    Tödliche Fortsetzung

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977
    Klappentext:
    Martin Kanthers beste Jahre, in denen er ein gefeierter, aber auch umstrittener Bestsellerautor war, liegen lange zurück. Umstritten deshalb, weil die in seinem Thriller Drachentöter beschriebenen Morde an Prostituierten bis ins Detail den Taten eines realen Serienmörders glichen. Kanther galt sogar als Hauptverdächtiger, wurde jedoch aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Der wahre Mörder konnte nie gefasst werden. Inzwischen bestimmen Einsamkeit und Ödnis Kanthers Leben, bis er eine ungewöhnliche Anfrage erhält. Ein Fan seines Thrillers bittet ihn per E-Mail, sein Manuskript gegenzulesen. Als Kanther den Text bekommt, staunt er nicht schlecht: Er hält die Fortsetzung des Drachentöters in den Händen. Aber nicht nur der Roman hat eine Fortsetzung: eine Prostituierte wird tot aufgefunden. Beginnt auch eine neue Mordserie? Polizeipsychologin Nora Winter und ihre Kollegen von der Frankfurter Kripo stehen schon bald wieder vor Kanthers Tür …
    „Tödliche Fortsetzung“ ist das Krimi-Debüt von Marc-Oliver Bischoff. Der Autor hat in seinem ersten Kriminalroman ein Szenario gewählt, dessen Grundidee aber nicht wirklich neu und für mich deshalb nicht wirklich überraschend war. Ich hatte daher auch etwas Mühe, mich in die Story hineinzulesen und zu -versetzen. Ist man dann aber mitten drin im Geschehen, kommt dann auch die Spannung.. Marc-Oliver Bischoff hat einen wunderschönen Schreibstil, flüssig und detailliert und unheimlich atmosphärisch. Meines Erachtens lebt das Buch auch durch seine vielschichtigen Charaktere, die der Autor authentisch und menschlich gezeichnet hat. Ich war hin- und hergerissen, ob ich Martin Kanther nun bemitleiden oder verabscheuen soll. Auch Nora Winter ist eine Frau mit Ecken und Kanten, mir war sie stellenweise zu explosiv und unüberlegt. Wechselnde Schauplätze und Sichtweisen gestalten die Geschichte abwechslungsreich, das Ende war schlüssig und gut herausgearbeitet.

    Alles in allem ist „Tödliche Fortsetzung“ ein solider und spannender Krimi der mich gut unterhalten hat. Es lohnt sich aber auf alle Fälle, den Autor Marc-Oliver Bischoff im Blick zu behalten. Denn „Tödliche Fortsetzung“ ist der Beginn einer Krimireihe mit Schauplatz in Frankfurt und die Nachfolgebände „Die Voliere“ und „Golanhöhen“ sind absolut lesenswert! Der Autor konnte sich in diesen Werken auch noch deutlich steigern und mich mit seiner Schreibweise begeistern.
  11. Cover des Buches Die drei ??? und der Automarder (drei Fragezeichen) (ISBN: 9783440141830)
    William Arden

    Die drei ??? und der Automarder (drei Fragezeichen)

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Quicknik
    Ich muss leider sagen, dass mich dieses Buch enttäuscht hat. Es kommt kaum Spannung auf und die Story ist auch nicht sonderlich gut
  12. Cover des Buches Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire (ISBN: B00O838BYW)
    David Gray

    Sherlock Holmes - Das Grab der Molly Maguire

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Inhaltsangabe

    Zufällig stößt der Autor David Gray in London auf ein geheimes Dossier, das Originalaufzeichnungen Doktor Watsons enthält. Der Doktor hat darin drei Abenteuer seines berühmten Freundes Sherlock Holmes geschildert, die bisher nie veröffentlicht wurden. In diesem Band finden Sie den zweiten dieser drei Fälle: Das Grab der Molly Maguire
    Ganz London ist in Aufregung als man ausgerechnet in Miller’s Court, demselben Ort, an dem der berüchtigte Serienmörder Jack the Ripper einst sein letztes Opfer tötete, wieder die furchtbar zugerichtete Leiche einer jungen Frau findet. Doch Inspektor Lestrade ruft Sherlock Holmes zu Hilfe. Er bezweifelt, dass man es bei der Toten mit einem neuen Opfer des nie gefassten Jack the Rippers zu tun hat und stellt seine eigenen Thesen auf ….

    Meine Meinung

    Der zweite Band der Sherlock Holmes Reihe hat mir richtig gut gefallen. Der Schreibstil passt super in die Zeit und man fühlt sich sofort in die nebligen Gassen Londons zurückversetzt. Es wirkt nicht überzogen und lässt sich schön flüssig lesen.

    Dieses Mal treibt ein grausamer Mord den berühmten Detektiv Sherlock Holmes und seinen ewigen Gefährten Dr. Watson in den Hinterhof von Millers Court - dem Schauplatz des Verbrechens, wo vor 2 1/2 Jahren das letzte Opfer von Jack the Ripper gefunden wurde. Aus der Sicht von Watson verfolgt man die zielgerichteten Nachforschungen von Holmes, mit all seiner zur Schau gestellten Überlegenheit, die er wo er nur kann gerne demonstriert. Viele kleine Merkmale, die man mit Holmes verbindet, lassen den Charakter sehr lebendig und echt wirken; wie auch die Gedanken von Watson, dessen Freundschaft kein leichtes Los ist.
    Sherlock Holmes und Dr. Watson müssen in diesem Fall ein hohes Risiko eingehen, dass nicht ohne Folgen bleiben wird. Auch haben sie mit der Abneigung des Chiefinspektors Abberline zu kämpfen, der Holmes um jeden Preis von dem Fall fernhalten will.
    Die beiden stehen wieder sehr im Mittelpunkt, wodurch die anderen Figuren eher am Rand bleiben. Ich hätte mir hier ein paar kleine Hinweise mehr gewünscht, um auch selbst etwas besser mitraten zu können und auf die Hintergründe des Verbrechens zu kommen. Spuren gibt es natürlich genug, die die beiden verfolgen - ich selber fand es gar nicht so leicht, den ganzen Hinweisen und Verwicklungen zu folgen.

    Viele verworrene Fäden, die es zu entwirren gilt, eine gelungene Verbindung zu Band 1 mit den Hinweisen auf "Ragnarök", die sicher im letzten Teil aufgeklärt werden und sehr brutale Details zum Verbrechen geben ein sehr stimmiges Bild zu diesem düsteren Kriminalfall. David Gray hält sich hier nicht viel mit unnützen Einzelheiten auf, sondern komprimiert die Handlung auf die wichtigen Fakten und Situationen, was die Spannung gut vorantreibt. Die Aufklärung im letzten Viertel hat sich allerdings ein bisschen hingezogen und war mit einem sehr bizarrem Szenario verknüpft, was mich ein bisschen irritiert hat. Auf mich hat es etwas übertrieben gewirkt, auch wenn es die schaurige Atmosphäre unterstrichen hat.

    Das Ende lässt auf eine spannende Fortsetzung hoffen und auch die Anekdote des Autors, wie er an das Dokument aus den Geheimarchiven kam, nimmt eine überraschende Wendung.

    Fazit

    Ein spannender zweiter Teil der Trilogie, der mit einem typischen Sherlock Holmes Stil viel Unterhaltung bietet. Gegen Ende hat es sich etwas gezogen, aber es gibt auch vielversprechende Hinweise auf den letzten Band!

    © Aleshanee
    Weltenwanderer


    Sherlock Holmes

    1 - Der Geist des Architekten
    2 - Das Grab der Molly Maguire
    3 - ...?
  13. Cover des Buches Frischfleisch (ISBN: 9783981240740)
    J.P. Conrad

    Frischfleisch

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Betsy
    Jessie ist jung, attraktiv und gerade in ihr erstes, eigenes Apartment im Londoner Stadtteil Ealing gezogen. Ausgerechnet dort treibt seit kurzem ein sadistischer Frauenmörder sein Unwesen. Er vergewaltigt und erdrosselt seine weiblichen Opfer mit äußerster Brutalität. Aber Jessie versucht, nicht daran zu denken. Auch nicht daran, dass sie genau in das Beuteschema des Ealing Stranglers zu fallen scheint. Das zumindest behauptet ihr Nachbar Mister Forsythe. Aber warum weiß dieser unheimlich wirkende Mann überhaupt so viel über die Methoden des gesuchten Killers? Ist er vielleicht am Ende selbst die Bestie? Und was ist eigentlich mit Jessies Vormieter passiert?

    Ein wirklich spannendes Buch, das mich zwar am Schluss nicht großartig überrascht hat, aber trotzdem sehr gut geschrieben ist. Zu Beginn lernt man mit dem Einzug von Jessie gleich ihre Nachbarn in dem Haus kennen und bekommt einen kleinen Einblick in die Leute, welche im weiteren Verlauf der Geschichte alle nicht ganz so sind wie sie auf den ersten Blick erscheinen. Die Nachbarn und auch deren Freunde/Familie haben Verbindungen zueinander dessen Kreis sich am Ende des Buches schließt. Nach dem 1. Drittel des Buches und einem weiteren Mord, wird der Fokus dann auch auf die ermittelnden Beamten im Fall des Ealing Stanglers gerichtet, die zuvor noch nicht aktiv in der Geschichte zum Einsatz kamen. Auch der leitende Ermittler Rufus Martini hat Verbindungen zu diesem Apartmentkomplex, welche ihn auch persönlich stark in die Geschichte einbinden. Danach geht es Knall auf Fall weiter. Angefangen von weiteren Morden und persönlichen Nachrichten an Rufus Martini über den verschwundenen Vormieter von Jessies Wohnung und einem Trittbrettfahrer des Ealing Stanglers ist alles dabei.

    Das Buch hat mich insofern überrascht, dass Personen sterben, von denen ich mir nie erwartet hätte, dass sie dem Täter zum Opfer fallen. Da hatte man schon einen Einblick in die Figur gefunden und dann Peng! wieder eine weniger. Die Leichen summieren sich und das war mir dann fast schon etwas zuviel, aber es hat mich gleichzeitig auch neugierig gemacht, wer denn noch aller sein Leben lassen muss in dieser Geschichte. So wurde es zumindest nicht langweilig, auch wenn es zeitweise trotzdem zum Verzweifeln war.

    Fazit: Alles in allem eine spannende Geschichte, die den Leser einen Blick auf die "lieben" Nachbarn werfen lässt, wobei im Laufe der Handlung klar wird, dass jeder von ihnen Geheimnisse hat und der ein oder andere auch einige Leichen im Keller ;)

  14. Cover des Buches Bevor der Morgen graut (ISBN: 9783838700793)
    Viktor Arnar Ingólfsson

    Bevor der Morgen graut

     (29)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Mein erster Krimi aus Island, bei dem ein Vogeljäger es ausnahmsweise mal nicht auf Graugänse abgesehen hat sondern sein Ziel klar vor Kimme und Korn. Der Jäger "erlegt" noch zwei weitere Menschen und die Polizei steht vor einem großen Rätsel.

    Wer und warum macht jemand Jagd auf die Jäger?

    Diese Islandkrimis sind wunderbar spannend, gewagt und mit wirklich ausgezeichneten Charakteren bestückt! Ich will definitiv mehr davon!
  15. Cover des Buches 7 Sterne Tod - in Dubai City of Luxury (Dubai Krimi, Band 2) (ISBN: 9781791733889)
    Gaby Barton

    7 Sterne Tod - in Dubai City of Luxury (Dubai Krimi, Band 2)

     (10)
    Aktuelle Rezension von: EmiliAna
    "Hochmut kommt vor dem Fall" - diese alte Weisheit nimmt er wörtlich, der Mann, der am Ende des sehr ungewöhnlichen Krimis von Gaby Barton vermeintlich vier Morde auf dem Gewissen hat und dessen habhaft zu werden sich die Berliner Privatdetektivin Hekate Schmidt mit einer geradezu verbissenen Entschlossenheit vorgenommen hat! Ausgerechnet in Dubai mordet er, dem als für Touristen so sicher geltenden Urlaubsparadies der Superlative, wo alles eine Nummer größer, gewaltiger, teurer - ja, auch größenwahnsinniger ist als an irgendeinem anderen Ort unsres Planeten. Und ausnahmslos deutsche Staatsbürger sind seine Opfer, Urlauber, Touristen drei von ihnen, während das erste Opfer durch einen spektakulären Sturz vom Wahrzeichen Dubais, dem Burj Khalifa, zu Tode gekommen ist und dem man beharrlich einen Selbstmord unterschieben möchte.
    Dass dem nicht so ist, findet die Protagonistin, die den Namen der griechischen Göttin Hekate trägt, sehr bald heraus, nachdem sie zum zweiten Mal in Dubai gelandet ist, um dort einen Fall zu übernehmen, eigentlich gegen ihren Willen, denn nach Dubai wollte sie nicht mehr zurück und ohnehin ist sie von ihrer langen Depression, durch die sie ein Jahr lang völlig aus der Bahn geworfen wurde, noch lange nicht genesen. Doch da ihr Bekannter David sie bat, nach dem verschwundenen Sohn eines ehemaligen Militärkameraden zu suchen undsie gar von der reichen Mutter des jungen Mannes persönlich engagiert wird, nimmt sie den Auftrag an und gerät rasch mitten in das rätselhafte Geschehen, aus dem sich zunächst niemand einen Reim zu machen weiß und bei dem sogar die effektive Dubaier Polizei im Dunkeln tappt - was sie mit dem reichlich verwirrten und leicht überforderten Leser gemein hat!
    Auch nachdem der vermutliche Mörder, der sich "Advokat" nennt, mehrere Briefe, in denen er sich in kryptischen Andeutungen über seine Motive ergeht, an ein, man kann es nicht anders nennen, Schmier- und Sensationsblatt in Dubai sendet, für das der Journalist Ben, nicht unbedingt eine Perle seines Berufsstandes, verantwortlich zeichnet, ist Kate erst einmal nicht unbedingt klüger. Doch langsam zu alter und ziemlich brillianter Form zurückfindend, die man als Leser, der den ersten Krimi aus der Dubai-Reihe der Autorin nicht kennt, nicht ahnen konnte, deckt die Ermittlerin allmählich nicht nur einige mehr als zweifelhafte Machenschaften auf, die sich dubiose Firmen und deren skrupellose Vertreter in Dubai ungestraft erlauben, sondern bringt auch Stück für Stück Licht ins zähe Dunkel - wobei sie allerdings, unvorstellbar unvorsichtig für so eine clevere Frau, höchstselbst ins Visier eines fanatischen Mörders gerät und nur um Haaresbreite mit viel Glück, einer ganzen Schutzengelhorde und ihrer enormen mentalen Stärke, dem eigenen Überlebenswillen und der strikten Weigerung aufzugeben dem sicheren Tod bei einem grandiosen Showdown in der erbarmungslosen und mörderischen Wüste - gewiss der allerbesten Szene des Romans - entgeht!

    Und besagte Wüstenszene, die so grausam und doch gleichzeitig so voller Schönheit und Poesie ist, ist so großartig und authentisch geschrieben, dass man als Leser kaum mit Hekates Überleben rechnen kann, obwohl man weiß, dass die Autorin noch weitere Dubai-Krimis zu schreiben gedenkt, mit der Hauptfigur, um deren Leben man bangt, im Mittelpunkt!
    Sie leitet dazu noch über zu einem Schluss, der überrascht, für den man aber auch dankbar ist, widersteht er doch der Versuchung, ihn in einem "Ende gut, alles gut" versanden zu lassen, das dem temporeichen, in oft abgehackter, karger, gar nicht eingängiger Sprache geschriebenen Roman, der die Ereignisse in schneller Bildfolge vor den Augen des Lesers vorbeiziehen lässt, geschadet hätte. Der Roman beantwortet zwar sehr wohl die Fragen, die sich während der Lektüre aufgestaut haben, lässt aber ansonsten alles offen. Das Ende kann man vielmehr als ein resigniertes Abfinden mit den vielen, und im Roman zuhauf zu lesenden, unschönen Realitäten, in denen sich widerwärtige Kreaturen tummeln, bezeichnen.
    Dennoch erlebt man hier eine nicht alltägliche und, wie man den Eindruck bekommt, vom Leben gebeutelte Detektivin, deren Stärke, Zähigkeit und Scharfsinn imponieren, die die Menschen kennt und sie durchschaut, sich keinen Illusionen hingibt und sich ganz sicherlich nichts vormachen lässt. Ist sie zu Anfang ganz und gar nicht einzuschätzen, gewinnt sie immer mehr an Format und ist ohne Zweifel der Faktor, der den Kriminalroman trägt, was ihn von mittelmäßig interessant und ansprechend zu einem hervorragenden Vertreter seines Genres macht!
    Und Dubai, das die imposante als auch beunruhigende Kulisse darstellt? Nun, es erschlägt mitunter mit all seinem protzigen Reichtum, seinem Möglichmachen des Unmöglichen, mit seiner Pracht, die sich formiert aus futuristischen Gebäuden, die einem "Immer höher, immer weiter" eine ganz neue Dimension geben, perfekter Organisation - und einem Hauch von Tausendundeinernacht, der den Leser dann anweht, wenn der Schauplatz sich in das alte, das ursprüngliche Dubai verlagert, was, so stellt man, vielleicht zu seinem Bedauern fest, nur ein einziges Mal geschieht - und wovon man sich in den Folgebänden gerne mehr wünschen würde!

  16. Cover des Buches Tödliches Serum (Jessica-Wolf-Krimi 2) (ISBN: B07CS7WYNF)
    Katrin Rodeit

    Tödliches Serum (Jessica-Wolf-Krimi 2)

     (14)
    Aktuelle Rezension von: dru07

    Kriminalhauptkommissarin Jessica Wolf und ihr Team bekommen Zuwachs. Doch Jessica kommt mit der Unpünktlichkeit der „neuen“ nicht zu Recht und ist anfangs recht „harsch“ ihr gegenüber. Jetzt müssen sie zusammen an einem Strang ziehen und den Tot eines beliebten Kinderarztes aufklären. War es Mord? Denn auch die Katze des Kinderarztes lag tot in der Küche. Kurz darauf wird eine Erzieherin auf heimtückische Art in ihrer Küche erschossen. Hängen beide Fälle zusammen? Als dann auch noch ein Erpresserschreiben eingeht, wird Ulm in Angst und Schrecken versetzt, denn wer ist der Nächste?

     

    Auch dieses Buch von Katrin Rodeit hat mir wieder gut gefallen. Es war wieder gut und flüssig geschrieben. Die Spannung hat auch nicht gefehlt. Ich habe lange überlegt, wer denn der Täter ist und warum diese Personen sterben mussten. Habe mit den einzelnen Opfern mitgefiebert ob sie es schaffen ihrem Täter noch zu entkommen. Ich Fand es lustig, wie sie die neue ausgetrickst haben um pünktlich zu kommen damit Jessica ihr endlich eine Chance gibt. Sehr toll fand ich auch, wie sich das Verhältnis zu ihrem Sohn gebessert hat. So kleine einschnitte in das Privatleben der Ermittler finde ich gut und erklärt auch öfters ihr Verhalten am Arbeitsplatz. Freu mich schon auf den nächsten Fall von Jessica und bin ganz gespannt wie es mit ihrem Sohn weitergehen wird. 4 von 5*.

  17. Cover des Buches Verrohung (ISBN: 9783839215104)
    Herbert Beckmann

    Verrohung

     (2)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707
    Im Cinema-Kino am Potzdamer Platz mitten in einer Vorstellung in Kino 7 steht plötzlich eine junge Frau in Flammen. Ihr junger Begleiter wird bei dem anschließenden Tumult schwer verletzt. Der russische Einwanderer Pjotr Wassiljewisch Kossygin wird an einer Bushaltestelle vor den einfahrenden Bus gestoßen. Bei einer Demonstration gegen Waffenexporte stirbt eine junge Ärztin nach einer Stichwunde im Rücken. Profiler Dr. Eli Mattay von der Task-Force Phänomenzentrierte Kriminalitätsbekämpfung in der Limonenstraße in Berlin-Dahlem macht sich zusammen mit seiner Kollegin Sandra Barth, Kriminalsoziologin, und KHK Anja Kersten auf die Suche nach dem Serienmörder.

    Das dunkle düstere Cover bekommt durch die eingeschaltete Ampelanlage eine Anziehung, der ich mich nicht entziehen konnte. Mattay, der so ganz andere Polizist mit der sprichwörtlichen Berliner Schnauze, erzählt die Geschichte um die verschiedenen Fälle in der Ich-Form. Sätze wie: Sein Name war Nichtwisser, er hatte seinen Doktor in Achselzucken gemacht. Sein I-Phone Schlauerle nennt er liebevoll Schlauerle.
    Kurze Kapitel und sehr bildhafte Darstellungen zusammengefügt mit einer sehr guten Story machen das Lesen zu einem Genuss. Authentisch gezeichnete Protagonisten mit ihren großen und kleinen Schwächen und Stärken haben mein Kopfkino am Laufen gehalten. Ein Spannungsbogen, der von Beginn an leicht ansteigt und mich bis zum Schluss mitfiebern lässt, verursacht mir hier und da Gänsehaut.

    Ich habe einen spannenden Krimi, der in Berlin spielt, gelesen, den ich gerne weiter empfehle.
  18. Cover des Buches Der Stümper (ISBN: 9783257606324)
    Patricia Highsmith

    Der Stümper

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Anne1984
    "Der Stümper" ist der 3. Roman von Patricia Highsmith. Walter ist mit der neurotischen Clara verheiratet, die ihm ständig des Fremdgehens beschludigt. Als dieser sich dann von Clara trennen möchte, droht Clara mit Selbstmord. Angestachelt von einem Zeitungsartikel plant Walter dann, Clara notfalls zu töten. Als Clara dann tatsächlich stirbt wird dies zunächst als Selbstmord gewertet. Doch ein hartnäckige Ermittler will nicht wirklich daran glauben. Spannend bis zur letzten Seite und phasenweise nicht vorhersehbar lohnt das Lesen auf jeden Fall.
  19. Cover des Buches Das dritte Opfer (ISBN: 9783453873780)
    Fredrik Skagen

    Das dritte Opfer

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Death Note 03 (ISBN: 9783842018907)
    Takeshi Obata

    Death Note 03

     (144)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Handlung:

    L ist Light dicht auf den Fersen, doch selbst unter Beobachtung gelingt es Light weiterhin das Death Note zu benutzen. L beschliesst nun selber in Erscheinung zu treten und gibt sich vor Light erkennen. Doch als mysteriöse Videobänder von Kira auftauchen, kommt es zu einer, für alle Beteiligten, schicksalhaften Wendung. Denn, wie es scheint, gibt es einen Trittbrettfahrer.

    Meinung:

    Auch dieser Band hält einiges an Spannung bereit und bietet mehrere überraschende Wendungen. Diese Wendungen bleiben unvorhersehbar und überraschen immer wieder aufs Neue. Besonders gegen Schluss und mit dem Auftauchen der Videobänder, spitzt sich die Handlung deutlich zu. 

    Die Geschichte ist vermehrt mit inneren Monologen seitens Light und L gespickt. Diese Monologe sind zwar durchaus spannend, weil man erkennt wie ähnlich sich die beiden sind und das sie sich ebenbürtige Kontrahenten sind aber es war dann doch etwas zu viel am Anfang. 

    Zudem zeigt sich wieder wie gewieft Light ist und was er sich alles einfallen lässt, um das Death Note weiterhin nutzen zu können. Doch, selbst ohne Death Note, gelingt es ihm die Menschen zu manipulieren und selbst Todesgott Ryuk für seine Zwecke zu nutzen.  

    Wie bereits im ersten Band erwähnt, sind die Zeichnungen nach wie vor genial.

    Ein tolles Extra sind nach wie vor die Anleitungen des Death Notes mit Deutscher Übersetzung.

  21. Cover des Buches Das Auge (ISBN: 9783404116188)
    John Katzenbach

    Das Auge

     (342)
    Aktuelle Rezension von: Tapsi0709
    Ich bin ja eigentlich ein großer Fan von John Katzenbach, aber dieses Buch konnte mich leider nicht so richtig begeistern. Es ist zwar in gewisser Weise schon spannend geschrieben, aber leide stellenweise auch sehr langatmig. 
    Ansonsten lässt es sich flüssig lesen und ist auch gut verständlich.
    Innerhalb der Kapitel finde ich es etwas sprunghaft, das hätte man besser unterteilen können.
    Dieses Buch ist wirklich nur was für Fans des Autors.
  22. Cover des Buches Niemals aufgeben! (ISBN: 9783842910058)
    Peter Hahne

    Niemals aufgeben!

     (1)
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