Bücher mit dem Tag "troja"
38 Bücher
- Josephine Angelini
Fates & Furies 1. Starcrossed
(4.650)Aktuelle Rezension von: Gwen21Göttlich verdammt hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Die Geschichte ist spannend, gut geschrieben und die Mischung aus Mythologie, Action und Romantik hat mir richtig gut gefallen. Das Buch baut die Handlung so auf, dass man immer weiterlesen möchte. Das Ende macht neugierig auf die Fortsetzung – ich kann es kaum erwarten, den zweiten Teil zu lesen.
- Josephine Angelini
Fates & Furies 2. Torn
(3.122)Aktuelle Rezension von: CarlyCookieMeiner Meinung nach eine sehr gute Fortsetzung. Alle Elemente die mir am Herzen liegen waren vorhanden. Es gab immer wieder witzige Situationen, es gab sehr traurige, spannende, überraschende, familiäre und freundschaftliche Situationen. Situationen in denen alles einfach nur verrückt, unfassbar und auch mal ungerecht war.
Also mir hat es gut gefallen und ich freue mich den nächsten Band.
- Josephine Angelini
Fates & Furies 3. Unleashed
(2.788)Aktuelle Rezension von: CarlyCookieDer letzte Band dieser Reihe hat mir nicht so gefallen. Es gibt zu viele Stellen die sich unnötig ziehen und dann wiederum wird das Ende in gefühlt 2 Zeilen gequetscht und lässt auch noch Tausende von Fragen offen. Es gab allgemein einige Dinge die mir persönlich nicht gefallen haben, gewisse Charakter Entwicklungen usw. Ich habe aber schon um Welten schlechtere Bücher gelesen und eventuell lese ich die Reihe in ein paar Jahren auch noch Mal. Damit möchte ich nicht sagen das mir das Buch nicht gefallen hat. Es ist okay und lohnt sich trotzdem als Abschluss der Reihe gelesen zu werden.
Ich würde mir wünschen dass die Autorin ein kurzes Büchlein nochmal raus bringen und alle offenen Fragen klären würde. Wird zwar niemals passieren aber man darf ja träumen.
Was mir allerdings SEHR gut gefallen hat ist das am Ende des Buches ein detaillierter Glossar vorhanden ist. Ich habe schon viele Bücher gelesen und ich würde mir wünschen dass jedes Fantasy-Buch so einen hätte (oder überhaupt einen). Allein nur dafür verdient das Buch einen Stern mehr
- Madeline Miller
The Song of Achilles: Madeline Miller
(161)Aktuelle Rezension von: HoneyBeeDieses Buch hat mich sehr berührt. Madeline Millers poetischer Schreibstil ist absolut grandios, fließt wunderbar und macht das Lesen zu einem echten Genuss. Die emotionale Wucht der Geschichte nimmt einen richtig mit.
Ein deutlicher Kritikpunkt war für mich allerdings die Darstellung von Patroklos. Er wirkte auf mich leider oft zu schwächlich und charakterlos. Anstatt eine starke, eigenständige Figur zu sein, blieb er mir zu blass und passiv.
Trotz dieser Schwäche in der Charakterzeichnung ist das Buch durch seine sprachliche Schönheit und die emotionale Tiefe absolut lesenswert.
- Madeline Miller
Das Lied des Achill
(471)Aktuelle Rezension von: PantoffeltierDie Autorin erzählt die Geschichte des Halbgottes Achill aus der Perspektive seines Gefährten Patroklos. Der strahlend schöne Achill entscheidet sich dafür ein großer Kriegsheld zu sein – jedoch zum Preis, in der Schlacht zu sterben. Seine eigentlich ehrenhaften Ansichten werden in der Kriegsrealität auf eine harte Probe gestellt.
Madeline Miller interpretiert die Geschichte aus der Illias neu. Der Fokus liegt sehr stark auf der Liebesgeschichte zwischen den beiden Männern, die in einem Krieg, in dem Menschen von Göttern gelenkt werden, keine Chance hat. Dieser Fokus wurde mit der Zeit etwas eintönig; ich hätte mir weitere Perspektiven auf die Geschehnisse gewünscht. Die vielen verschiedenen Menschen und Götter tauchen oft nur kurz auf und verschwinden dann wieder. Gerade die Nebencharaktere werden kaum charakterisiert und sich vielleicht darauf verlassen, dass man die Namen und Hintergründe schon aus seiner Allgemeinbildung kennt.
Auslöser des Krieges ist natürlich der nicht näher spezifizierte Raub von Helena, die im Kriegsverlauf aber nicht mehr erwähnt wird. Frauen sind eben die Auslöser von Streitigkeiten und müssen sich im Krieg notgedrungen vor allem mit der Rolle als Sklavinnen abfinden. In Wirklichkeit geht es in diesem Krieg vor allem um gekränkte männliche Ehre und beleidigte Götter und Göttinnen. Selbst strategische Kriegsüberlegungen werden kaum ausgeführt. Dadurch wird die Botschaft aber auch klar: Dieser Krieg war eine endlose Gewaltspirale aus Rache, der Tod und das Leiden größtenteils sinnlos.
Alles in allem habe ich das Buch gern gelesen. Es ist aber eher intellektuell ansprechend als emotional. Weder Achill noch Patroklos wurden mir besonders sympathisch, aber ich habe die Handlung doch mit Interesse verfolgt und mein Wissen über griechische Mythologie mal wieder aufgefrischt. - Homer
Ilias
(108)Aktuelle Rezension von: NeuniDie Ilias von Homer ist der erste Höhepunkt europäischer Dichtung. Die 15.693 Versen in 24 Gesängen sind von archaische Kraft und Schönheit (auch in den beiden guten deutschen Übersetzungen von Voß und Schadewaldt). Der vielschichtige Mythos des trojanischen Krieges spiegelt die Psyche des antiken Menschen und in mancher Hinsicht des Menschen überhaupt.
- Gisbert Haefs
Troja
(21)Aktuelle Rezension von: Linda19_7Das Buch konnte mich in den ersten 50 Seiten nicht von sich überzeugen. Der Schreibstil war mir zu ausführlich, die Namensgebung verwirrend und auch die Handlungssprünge waren für mich nur schwer Nachvollziehbar. Alles in allem hatte ich einfach das Gefühl nicht voran zu kommen.
Daher habe ich mich ab Seite 50 entschieden das Buch nicht zu beenden.
- Johann Wolfgang von Goethe
Iphigenie auf Tauris
(422)Aktuelle Rezension von: Malte_HermannNicht ein Kampf eröffnet dieses Drama, sondern eine Sehnsucht nach Heimat. Als ich Johann Wolfgang von Goethes „Iphigenie auf Tauris“ lese, begegne ich einer Frau, die fern ihrer Herkunft lebt und dennoch ihre Würde bewahrt. Iphigenie dient als Priesterin der Göttin Diana auf Tauris, nachdem sie einst vor der Opferung gerettet wurde. Obwohl König Thoas sie achtet, bleibt sie innerlich eine Fremde. Diese stille Einsamkeit begleitet mich durch das gesamte Werk. ( Mehr: https://love-books-review.com/de/iphigenie-auf-tauris-johann-wolfgang-von-goethe/ )
Die Handlung gewinnt an Spannung, als zwei Griechen auf der Insel gefangen genommen werden. Es sind Orest und sein treuer Freund Pylades. Erst allmählich erkennt Iphigenie, dass Orest ihr eigener Bruder ist. Die Wiederbegegnung berührt mich besonders, weil sie nicht von großen Gesten lebt, sondern von vorsichtigem Vertrauen und tiefem Mitgefühl. Zugleich lastet auf Orest die Schuld des Muttermordes, die ihn bis an den Rand des Wahnsinns geführt hat.
Pylades schlägt eine List vor, um gemeinsam zu fliehen. Iphigenie entscheidet sich jedoch gegen Täuschung. Stattdessen spricht sie offen mit Thoas und vertraut auf die Kraft der Wahrheit. Gerade dieser Moment beeindruckt mich am stärksten. Goethe zeigt, dass Ehrlichkeit und Menschlichkeit stärker sein können als Gewalt oder Intrigen. Der Konflikt wird nicht durch ein Schwert gelöst, sondern durch ein Gespräch.
Die Sprache wirkt klar, harmonisch und zugleich von großer innerer Spannung getragen. Jeder Dialog scheint sorgfältig abgewogen und lässt den Figuren Raum, ihre Gedanken und Zweifel auszusprechen. Beim Lesen empfinde ich Ruhe, aber auch große Bewunderung für Iphigenies moralische Standhaftigkeit.
Für mich ist „Iphigenie auf Tauris“ weit mehr als ein klassisches Drama. Das Werk erzählt von Versöhnung, Verantwortung und der Hoffnung, dass Menschlichkeit selbst tief verwurzelte Feindschaft überwinden kann. Ich schließe das Buch mit dem Gefühl, dass wahre Größe nicht im Sieg über andere liegt, sondern in der Bereitschaft, dem eigenen Gewissen treu zu bleiben.
- P.C. Cast
Göttin des Sieges
(100)Aktuelle Rezension von: secretworldofbooksIm 6.Teil der Mythica Reihe, "Göttin des Sieges ', von P. C. Cast spielt die Handlung über den trojanischen Krieg und Achilles. Die Göttinnen Hera, Athene und Venus versuchen Achilles zu stoppen und nehmen dazu Kat und Jacky zu Hilfe. Diese sind in der realen Welt verstorben und müssen sich nun in den griechischen Mythos zurecht finden. Dies kommt an so mancher Stelle im Buch recht witzig rüber und brachte mich zum Lachen.
- Jennifer Saint
Elektra, die hell Leuchtende
(140)Aktuelle Rezension von: Booklover190
Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Man erlebt die Geschehnisse rund um den trojanischen Krieg aus der Sicht von drei Frauen:
Klytaimnestra, die Schwester von Helena und Ehefrau von Agamemnon, die mit erlebt wie ihre Schwester nach Troja gebracht wird und ihr Mann als Anführer einer Armee der Griechen nach Troja segelt.
Kassandra, eine Trojanische Prinzessin die von Apollo verflucht ist, die Zukunft zusehen ohne die Möglichkeit jemanden davon zu erzählen, weil niemand ihr glaubt.
Elektra, die jüngste Tochter von Klytaimnestra und Agamemnon, deren größter Wunsch es ist, dass ihr Vater siegreich zurückkehrt.
Das ganze Buch ist durch weg spannend und die Sicht wechselt von Kapitel zu Kapitel zu einer der drei Frauen. So erfährt man die Geschichte aus sowohl griechischer als auch trojanischer Sicht und hat auf die selben Charaktere unterschiedliche Sichten, da die drei Frauen teilweise sehr unterschiedliche zu ihnen stehen.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und gerade die drei Hauptfiguren sind besonders gut geschrieben. Die drei haben alle ganz individuell Geschichten, die sich teilweise überschneiden. Die Autorin schafft es dabei sehr gut, dass man mit jeder der drei Figuren mit fühlen und mit leiden kann, auch wenn sie teilweise sehr unterschiedliche oder auch gegensätzliche Wünsche haben.
Allgemein gelangt man durch diese Buch noch ein mal einen anderen Blickwinkel auf den trojanischen Krieg, da die gängigen Erzählung meist aus der Sicht von männlichen Personen, wie Achilles, Hektor oder Paris, erzählt werden. So hingegen kriegt man auch einen Eindruck wie das Leben für diejenigen war, die nicht direkt am Kampf beteiligt waren, die aber dennoch eine wichtige Rolle gespielt haben.
Ebenfalls positiv finde ich, das man für das Buch nicht zwingend Vorwissen über den trojanischen Krieg benötigt, da alles sehr gut beschrieben wird und auch die Verhältnisse von den unterschiedlichen Charakteren schnell deutlich werden.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, da man sich gut in die verschieden Settings hineinversetzten konnte.
Alles in allem kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Gerade für Menschen die ein ähnliches Buch wie "The Song of Achilles" suchen oder sich allgemein für den trojanischen Krieg oder die griechische Mythologie interessieren.
- Irene Vallejo
Elyssa, Königin von Karthago
(52)Aktuelle Rezension von: hill_houseBearbeitungen von antiken Stoffen aus weiblicher Perspektive sind gerade schwer "in". Irene Vallejos Buch reiht sich hier ein, indem sie die Aeneas-Geschichte neu erzählt. Aus verschiedenen Perspektiven, ganz speziell aus weiblicher Sicht. Nicht sehr modern, weder in der Interpretation, noch im Wortstil. Aber auf jeden Fall fesselnd anregend.
Das Buch lässt sich schnell lesen und mir hat es gefallen, die bekannte Geschichte aus anderen Perspektiven kennen zu lernen. Es ist interessant zu sehen, wie viele verschiedene Akteure eine Geschichte hat und wie eingeschränkt wir diese normalerweise präsentiert bekommen (nur auf den Helden zugeschnitten). Durch die unterschiedlichen Perspektiven im Buch, beginnt man auch über die Geschichte anders nachzudenken.
"Elyssa" ist gute Unterhaltung und bietet interessante Anregungen und Aspekte, trotzdem ist es für mich kein großes Lese-Highlight. Dafür bleibt zu wenig von der Geschichte hängen. Aber nicht jedes Buch muss mich anschließend noch wochenlang beschäftigen. Für Geschichts-Fans auf jeden Fall ganz interessant zu lesen.
- Marah Woolf
Fluch der Aphrodite
(110)Aktuelle Rezension von: HollabeereWir begleiten Apoll und Aphrodite, die einander zu hassen scheinen. Apoll sucht Zuflucht bei den Menschen, seinen Freunden, die er aus dem Camp kennt, und seinem nun menschlichen Cousin Cayden. Er bat Zeus, dass er Aphrodite mitnehmen darf, denn sein Ziel ist es, ihren Liebesfluch endlich zu lösen. Dessen Ursprung liegt in Apolls unmöglichem Verhalten gegenüber Frauen im Krieg der Griechen gegen die Trojaner. Während Apoll die Liebe klein redet, liegt Aphrodite so viel an ihr - und auch an Apoll. Doch die beiden kommen einfach nicht auf einen grünen Zweig. Selbst in der Gegenwart bringen sich die beiden gegenseitig auf die Palme und auch in Gefahr. Denn ein alter Feind sieht den Moment der Rache gekommen und es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Zum Schluss kann nur die Liebe Apoll und Aphrodite retten.
Dieses Buch ist eine Nebengeschichte zu Marah Woolfs Angelussaga und spielt sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit thematisch in der griechischen Mythologie. Die Geschichte ist ein wildes Auf und Ab der Gefühle zwischen den beiden Protagonisten. Die Autorin ist tief in den Trojanischen Krieg eingestiegen und hat eine fundierte Basis für Aphrodites Fluch gefunden. Nervig ist leider, dass die beiden sich permanent fehlinterpretieren, aneinander vorbei statt miteinander reden und gefühlt minütlich schmollen. Das frustriert sehr beim Lesen und lässt schnell die Lust am Weiterlesen schwinden. Dennoch war der Schreibstil angenehm locker und leicht. Die vielen Namen in der Vergangenheit waren etwas schwerer verdaulich und die Kriegshandlungen weniger gut nachvollziehbar, dem gegenüber stand dann die völlig auf Aphrodites und Apolls Gefühle bezogene Gegenwart.
- Terry Pratchett
Die Farben der Magie • Eric
(261)Aktuelle Rezension von: saphira13Die vierte Rincewind-Geschichte.
Das Buch ist tatsächlich nicht sehr lang. 150 Seiten... Doch auf ihnen verbirgt sich Pratchett-Humor vom feinsten.
Klappentext:
Eric ist der jüngste Dämonologe der Scheibenwelt. Er beschwört nicht nur Tod und Teufel, sondern auch Rincewind, den unfähigsten Zauberer der Galaxis. Und dafür stehen ihm drei handelsübliche Wünsche frei: ewiges Leben, Macht und die schönste Frau der Weltgeschichte. Eric, Rincewind und die bissigste Truhe der Galaxis geraten in ein turbulentes Abenteuer, bis alles schiefgeht und Eric nur noch eines will– zurück »zu Mama«…
Meine Meinung:
Als erstes zur Handlung: Rincewind der im "Zauberhut" in die Kerkerdimensionen geratene Zauberer wird ausversehen von dem 13-Jährigen Dämonenbeschwörrer: "Eric", beschworen.
Die Reise die sie auf sich nehmen um Erics Wünsche (Ewiges Leben, Macht und die schönste Frau der Weltgeschichte), in Erfüllung ergehen zu lassen, geht durch Raum und Zeit. Sie ist sehr skurril und irre witzig.
So machen sie den Dämonenkönig Astfgl (Wetten der Name schafft es in die Top 10 der unbeliebtesten Namen aller Zeiten!) auf sich aufmerksam.
Ja, an der Handlung gibt es nichts auszusetzen.
Die Character sind wieder witzig.
Der wohlbekannte Rincewind ist Sarkastisch und kann so gut weglaufen wie eh und je. Ich mag ihn.
Truhe ist wütend - klar. Nach den tiefen Gefühlen im Zauberhut, ist sie wieder die alte, und folgt Rincewind auf jeden Schritt.
Eric hat es auch in sich. Er weiß ziemlich viel und schaut, dass es auch jeder weiß. Aber ab einen gewissen Zeitpunkt an will er allerdings nur nach Hause - zur Mama. Leichter gesagt als getan.
Der Stil ist man von allen anderen Scheibenweltbüchern gewohnt. Auch wieder witzige Fußnoten gibt es wieder.
Ich spreche hier mit (ach ja, vielleicht sollte man die vorherigen 3 Rincewind-Bücher gelesen haben) eine glasklare Leseempfehlung aus.
PS: Man könnte jetzt noch einiges erzählen. Zum Beispiel wie es Truhe schafft zu einem Gott zu werden. Oder über einen gewissen vorfahren von Rincewind. ODER über einen Papagei: Wie hieß der noch mal? Dingsbums?
- Nora Bendzko
Die Götter müssen sterben
(96)Aktuelle Rezension von: BeiterSonjaDas Buch ist eine moderne Neuerzählung der Geschichten über die Amazonen. Es ist sehr düster und blutig geschrieben.
Was mir gefallen hat:
Die Idee hinter der Geschichte ist spannend. Es geht um starke Frauen, die gegen die grausamen Götter kämpfen. Die Stimmung im Buch ist sehr ernst und dunkel, was mal etwas anderes ist als die typischen glücklichen Sagen.
Was mir nicht so gefallen hat:
Leider war die Geschichte für mich zwischendurch sehr schwierig zu lesen. Das Erzähltempo war oft langsam und ich konnte keine richtige Verbindung zu den Hauptfiguren aufbauen. Manche Stellen waren mir auch ein bisschen zu kompliziert geschrieben, sodass ich nicht immer genau wusste, was gerade passiert.
Fazit:
Ein interessantes Buch für Leute, die sehr düstere Fantasy und griechische Mythen mögen. Für mich war es aber leider nur Mittelmaß, da mir die Spannung und die Sympathie für die Charaktere gefehlt haben.
- Anke Dietrich
Ramses - Geliebt von Amun -: Sechster Teil des Romans aus dem alten Ägypten über Ramses II.
(7)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerCover / Artwork / Aufbau des Romans
Auch der finale sechste Teil der Reihe um Ramses II. passt optisch gut in die Reihe und ich wünschte, ich würde die Reihe nicht als Ebook, sondern als Taschen- oder gebundenes Buch gelesen haben, denn dann könnte ich die Reihe im Regal bewundern.
Die Schreibe der Autorin ist gewohnt flüssig, so dass ich sehr gut durch das Buch durchkam. Da auch die meisten Charaktere aus den voran gegangenen Teilen bekannt waren und man somit alte Bekannte traf, fühlte sich das Buch nicht wie ein sechster Teil an, sondern die Reihe schließt sich wie ein einzelner Roman.
Inhalt
Ohne spoilern zu wollen beschreibt dieser Teil die letzten Regierungsjahre des Pharao Ramses II. Im Zentrum dieses Teils steht in meinen Augen vor allem die Wahrung der Sicherheit - sowohl nach innen als auch nach außen. Die Grenzen zum Königreich Hatti müssen gesichert und die Freundschaft ausgebaut werden, jedoch ist es Ramses auch wichtig, seine Familie, seine Nachfolge und sein Ansehen innerhalb seines Königreiches zu schützen. An seiner Seite steht seine Familie und gerade diese starken Familienbande ist es, die ihm bei seiner Regentschaft am meisten unterstützt.
Fazit
Was mir am finalen Teil am besten gefiel ist Ramses selbst. Man spürt noch immer immer den Feuer des jungen Ramses in ihm, dennoch hat er seine Kinder, allen voran Bintanat und Chaemwaset, dazu erzogen, ihm ehrliche Ratschläge zu geben. Dies wird vor allem im letzten Drittel des Romans deutlich und hat mir sehr imponiert. Der einzige Wehmutstropfen für mich war, dass der Roman gerade in diesem letzten Drittel auch sehr schnell zu Ende ging. Natürlich war die Geschichte zu Ende erzählt, warum sie also künstlich in die Länge ziehen, doch irgendwie war ich am Ende wirklich ein wenig traurig.
Alles in allem habe ich die komplette Reihe jedoch sehr genossen und ich werde die Charaktere vermissen. - Natalie Haynes
A Thousand Ships
(7)Aktuelle Rezension von: GingerteabooksEs ist unglaublich gut geschrieben. Sehr emotional und fesselnd aber unglaublich niederschmetternd. Jedes Kapitel dreht sich darum, wie eine Frau Leid erfährt. Mord, Entführungen, Verleumdung, Betrogen werden, Vergewaltigungen, Manipulation, Versklavung. Das Buch ist nichts für schwache Gemüter und daher eine riesige Triggerwarnung!!!!
- Wolfgang Hohlbein
Die Kinder von Troja
(29)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Ich finde diese Geschichte eher mittelmäßig. Die Handlung ist ziemlich düster und meiner Meinung nach lassen sich die Charaktere zu stark vom egozentrischen Willen der Götter beeinflussen.
Andererseits bin ich jedoch auch recht erstaunt, wie stark der Wille der Kinder ist, sich los zu eisen. Hinzu kommt, dass ich Cassyras Humor recht erfrischend finde. Er sorgt bei so viel Kriegsstimmung wenigstens für ein wenig Ablenkung.
Ein wenig spannend ist diese abgewandelte Trojasage gemacht, jedoch gehört sie nicht zu meinen Lieblingsbüchern, da ich Kriegsbücher nicht besonders gerne mag.
- Auguste Lechner
Ilias
(22)Aktuelle Rezension von: Linda19_7Da ich die berühmte „Ilias“ auch einmal lesen wollte, habe ich mich an diese Ausgabe gewagt und wurde doch ziemlich enttäuscht.
Der trojanische Prinz Paris raubt den Achaiern die schöne Helena. Daraus entsteht ein Krieg der Jahrzehntelang dauern soll und bei dem auch die Götter ihre Finger nicht aus dem Spiel lassen können.
Der Schreibstil ist altertümlich aber doch einigermaßen angenehm zu lesen. Trotzdem benötigt man ziemlich viel Konzentration um am Ball zu bleiben. Auch die vielen Namen die in kurzer Zeit in den Raum geworfen werden, machen es einem nicht gerade einfach den Überblick zu behalten. Da die erste Hälfte hauptsächlich auf dem Schlachtfeld gespielt hat und dies leider einfach nicht so mein Fall ist, habe ich mich anfangs echt durch gequält. Erst die letzen 60 Seiten haben meine Leselust geweckt, da dort endlich auch etwas andere Handlung stattgefunden hat. Das Ende fand ich für den Sagenumwobenen Achilleus enttäuschend kurz gegriffen. Da hätte ich mir mehr als einen Satz erwartet.
- Auguste Lechner
Die Abenteuer des Odysseus
(34)Aktuelle Rezension von: AMCLiestNachdem ich gerade im Kino die Odyssee von Chris Nolan gesehen habe, die mich sehr begeistert hat, musste ich mir endlich wieder Auguste Lechner mit ihrem Odysseus zu Gemüte führen. Sie hat mich jahrelang mit ihren wundervollen Büchern geprägt und mein Interesse an den griechischen Götter- und Heldensagen geweckt.
Den Inhalt möchte ich nicht unbedingt wieder geben, da ich ihn als bekannt voraussetze. Der Schreibstil von Auguste Lechner ist noch immer wunderschön und einprägsam, manchmal etwas altertümlich, aber passend zu Odyssee. Am besten ist natürlich der Schluss, der mit viel Gefühl und dem Auftreten von Pallas Athene besonders würdig ist.
Sehr empfehlenswert !
- Marion Zimmer Bradley
Die Feuer von Troia
(313)Aktuelle Rezension von: ReisefreundinIch habe als Teenager diesen Roman in einem Rutsch verschlungen. Auslöser war ein Buch über Griechische Götter, welches ich 1992 in einem Griechenland-Urlaub erworben hatte und welches eine sehr gute Grundlage darstellte. Gefallen hat mir, dass bei Zimmer Bradley Odysseus & Co. nicht als makellose, pfiffige Helden (Odysseus, Achilles) dargestellt werden, wie es bei Homer oder in alten Filmen oft der Fall ist, sondern als Männer, die mit allen Mitteln einen Krieg gewinnen wollen und dafür auch vor Kindermord (Astyanax) und Leichenschändung (Penthesilea, Hektor) nicht zurückschrecken. Leider unterstreicht der Roman auch am Beispiel von Cassandra und auch Andromache die Macht- und Hilflosigkeit von Frauen in solchen Kriegen.
- Gregor Sander
Troja, später Nachmittag
(5)Aktuelle Rezension von: Tine13Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch, gelesen von Max von Pufendorf u. Maria Hartmann
Das Buch beginnt mit Heinrich Schliemanns frühen Jugenderinnerungen. Sein Vater, Pastor im beschaulichen mecklenburgischen Ort Ankershagen, ist leider ein jähzorniger Trunkenbold, der seine Frau und Kinder drangsaliert. Heinrichs Trost ist schon sehr früh seine beste Freundin, Minna, die Tochter des Gutsverwalters, sie wird seine Jugendliebe, die er später heiraten möchte. Nachdem die Mutter nach der Geburt des neunten Kindes stirbt, wird der Vater schon bald samt seiner Dienstmagd von den Dorfbewohnern vertrieben. Heinrich und sein Bruder Ludwig beginnen ziemlich jung eine Ausbildung bei einem Kaufmann. Die beiden Brüder schmieden auch ehrgeizige Pläne, um ihr Glück zu finden.
Der Roman mit dem Titel „Troja, später Nachmittag“ von Autor Gregor Sander, wurde hier sehr eindrucksvoll und unterhaltsam vertont. Die Stimmen der Sprecher dabei sind großartig, egal ob Dialekt oder auch um besondere Stimmungen wiederzugeben. Heinrich Schliemann kommt nämlich ganz schön rum. Es geht für ihn rund um den Globus von Amsterdam aus ins ferne Russland, später nach Amerika und natürlich Griechenland. Es gibt kaum eine Ecke der Welt, die der mittlerweile erfolgreiche Kaufmann nicht bereist. Nur was Liebesangelegenheiten anbelangt, damit hat der Glücksritter leider so seinen Kummer.
Der sprachgewandte Heinrich führt ein interessantes, sehr ambitioniertes Leben. Er wirkt oft wie getrieben, will immer mehr erreichen, niemals ist es genug. Man ist wirklich beeindruckt von seiner Energie. Inwieweit diese erzählte Lebensgeschichte an die Wahrheit heranreicht, ist mir nicht bekannt. Da aber auch Heinrich zeitweise sehr gerne flunkert oder Geschichten erfindet, um sich im besten Licht zu präsentieren ;), gefällt mir das hier Gebotene recht gut. Sein Leben war sicherlich ein großes Abenteuer und ist wahrlich bewundernswert! Die erzählerische Entwicklung fließt manchmal zwar gemächlich, mit vielen Zitaten und lyrischen Momenten dahin, doch Heinrichs Elan wird dabei spürbar. Die vielen überraschenden Begegnungen und Erlebnisse trösten über Längen hinweg oder wechseln sich mit faszinierenden Momenten ab.
Mein Fazit:
Heinrichs Lebenserzählung hatte zwar die ein oder andere Länge, nachdem ich mich aber noch nie mit seiner Person beschäftigt habe, fand ich sie dennoch fesselnd und interessant anzuhören.
- Stephen Fry
Troy: Our Greatest Story Retold (Stephen Fry’s Greek Myths, Band 3)
(2)Noch keine Rezension vorhanden - Emily Hauser
Die Frauen von Troja - Tochter des Sturms
(40)Aktuelle Rezension von: Laura_MIn Emily Hausers "Die Frauen von Troja - Tochter des Sturms" verfolgen wir Brises Prinzessin von Pedasos und Chryseis, Tochter des Hohepriesters von Troja. Beide Frauen kämpfen sich durch die Irrungen und Wirrungen des Krieges.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ließ sich flüssig lesen, war toll geschrieben. Die Charaktere waren interessant und schön ausgearbeitet. Mir wurde in diesem Buch - einer Geschichte, die bis lang immer nur von den Heldentaten der Männer (Hektor, Achilles, Paris, ..) berichtete - erstmals so richtig klar wie wenig Frauen geschätzt wurden. In diesem Buch haben die beiden weiblichen Protagonistinnen eine große Rolle gespielt, auch wenn sie eher abseits der Kämpfe ihre Ränke geschmiedet haben.
Das Einzige mit dem ich nichts anfangen konnte, war der Titel "Tochter des Sturms". Ich konnte mir nicht erklären, wie er hergeleitet wurde. Was mich aber vollends irritiert hat, was die Tatsache, dass das Buch als historischer Roman deklariert wurde. In diesem Roman finden sich ganze Abschnitte in denen Götter sich unterhalten. Meiner Ansicht nach nicht sehr historisch. Die Ilias auf der die Geschichte beruht, wird ja eher in die Kategorie "Sage" eingeordnet.
Fazit: Schöne Geschichte über den Trojanischen Krieg aus der Sicht zweier Frauen abseits der großen Kämpfe.























