Bücher mit dem Tag "trolle"
119 Bücher
- J. R. R. Tolkien
Der Herr der Ringe - Anhänge und Register
(7.812)Aktuelle Rezension von: maaresiWer nur die Filme kennt wird sich gewaltig wundern und noch so viel mehr erleben.
Anfangs ist es gar nicht so einfach in das Buch reinzukommen, da es eine lange Einleitung und Vorrede hat und einiges über die alten Zeiten berichtet wird. Zudem ist der Sprachstil ungewöhnlich, fast als wäre er einer alten Erzählung entnommen. Jedoch mit Geduld beginnt die Reise und sie fasziniert direkt und läd ein dabeizubleiben bzw. das Buch immer wieder von neuem zur Hand zu nehmen.
Das Buch beinhaltet die Geschichte des Sturzer des Herrn der Ringe und die Wiederkehr des Königs. Fast so, als würde das Buch tatsächlich die Geschichte aus den Augen des Kleinen Volkes gesehen erzählt werden und die Memoiren von Frodo enthalten.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es noch umfangreicher als die Filme ist und ich es spannend fand, immer wieder von neuen Erlebnissen zu lesen. Der Schreibstil ist nach der anfänglichen Gewöhnungsphase sehr angenehm zu lesen und ist qualitativ gut geschrieben. Die Charaktere und Orte wachsen einem ans Herz, so dass diese lange Geschichte trotzdem zu kurz erscheint.
Ich würde das Buch allen Fantasyliebhabern empfehlen, da das eines der Werke ist, die denke ich dieses Genre sehr stark geprägt haben. - Fast wie ein Klassiker, den man gelesen haben muss. Aber auch, wer sich gerne mit Sprache beschäftigt kann hier einiges mitnehmen.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)
(19.560)Aktuelle Rezension von: tina_feuersteinIch habe Harry Potter schon vor vielen Jahren als Kind von meiner Mama vorgelesen bekommen – und jetzt lese ich ihn meinen eigenen Kindern vor. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, diese Geschichte weiterzugeben. Für mich trifft hier meine eigene Erinnerung auf die Begeisterung meiner Kinder - und mir selbst. Meine Kinder fiebern mit, lachen und staunen – genau wie ich damals.
Es ist einfach eine unglaublich detailreiche und spannende Welt, in die wir jedes Mal gemeinsam eintauchen. - J. R. R. Tolkien
Der kleine Hobbit
(4.765)Aktuelle Rezension von: Vaniii23Ich bin ja sowieso ein totaler Herr der Ringe und Hobbit Fan, aber dieses Buch ist für mich einfach jedes Mal wieder wie nach Hause kommen. Es ist zwar viel süßer und irgendwie „gemütlicher“ geschrieben als die großen Filme oder die Trilogie, aber genau das macht es so perfekt. Bilbo ist einfach der Beste. Wie er da aus seinem Sessel stolpert und plötzlich mit den Zwergen in dieses riesige Abenteuer schlittert, ist einfach Kult.
Ich hab das Buch echt weggesuchtet und war am Ende richtig traurig, als Bilbo wieder zurück in seinem Hobbithaus war. Man will eigentlich gar nicht, dass die Reise aufhört. Für mich ist es das ultimative Wohlfühlbuch und als Fan gehört es sowieso dazu.
- Walter Moers
Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär
(2.267)Aktuelle Rezension von: butterflyintheskyich bin mit dem kleinem blaubär aufgewachsen (war für mich immer das highlight beim sandmann lol) und bin schon sooo oft in der bibliothek an dem buch vorbeigelaufen. habe es jetzt endlich mitgenommen und schon beim durchblättern dachte ich mir dass das gut wird. ich mag die illustrationen sehr! man merkt auch dass der autor richtig viel spass an dem buch hatte weil manche der stories so verrückt und an den haaren herbei gezogen sind dass man nur den kopf schütteln kann (im guten sinn). ich muss aber leider auch sage dass ich es bis atlantis geschafft habe OHNE gelangweilt zu sein, als dann die lügengeschichten und wettbewerbe anfingen, bin ich etwa abgedrift. nichtsdestotrotz hatte ich viel spass :)
- Julie Kagawa
Plötzlich Fee - Sommernacht
(2.451)Aktuelle Rezension von: SeitenkinoBesonders begeistert hat mich die Figur Puck, der mit seinem Humor und seiner Loyalität sofort mein Herz erobert hat. Er bringt Leichtigkeit in gefährliche Situationen und zeigt gleichzeitig eine tiefe Verbundenheit zu Meghan. Auch Ash ist faszinierend gezeichnet, kühl und kontrolliert, aber mit spürbarer innerer Zerrissenheit. Die Spannung zwischen Puck und Ash verleiht der Handlung eine zusätzliche emotionale Ebene. Ihre komplizierte Verbindung wirkt durchdacht und alles andere als oberflächlich. Meghan wächst im Verlauf der Handlungen über sich hinaus. Ihre Gefühle sind nachvollziehbar und authentisch dargestellt. Besonders die ersten zarten Momente zwischen ihr und Ash lassen einen unweigerlich mitfiebern. Die Welt von Nimmernie ist detailreich beschrieben und wirkt lebendig. Für mich ist dieser Auftakt ein atmosphärisch dichter und emotional packender Beginn einer außergewöhnlichen Reihe.
- Bernhard Hennen
Die Elfen
(1.048)Aktuelle Rezension von: LeseEule28Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Aber gleich eine Warnung: Es ist sehr lang, wenn auch nicht langatmig. Ich gestehe aber, dass es mich nicht so sehr in seinen Bann gezogen hat. Die Hauptpersonen und ihre Motive haben mich nicht so mitgenommen bzw. angesprochen und daher war der Zug zum Weiterlesen nicht so groß, wie ich es von anderen Büchern kenne. Daher ein Stern Abzug.
Trotzdem ist es ein solide geschriebenes, schön zu lesendes Buch.
- Tad Williams
Der Drachenbeinthron
(521)Aktuelle Rezension von: Karina213Der Drachenbeinthron ist ein herausragender Einstieg in die klassische High Fantasy und zugleich ein Werk, das die Gattung subtil weiterentwickelt. Der Roman gehört zur „Memory, Sorrow, and Thorn“-Reihe innerhalb der größeren Osten-Ard-Saga und bildet dort den ersten, bewusst langsam aufgebauten Grundstein eines weitreichenden epischen Erzählbogens.
Was den Roman besonders auszeichnet, ist seine konsequente Orientierung an der Tradition großer Fantasy-Epen, während er gleichzeitig bereits Elemente modernerer Erzählweisen vorwegnimmt. Die Rezeption fällt entsprechend konstant positiv aus: Der Roman gilt als moderner Klassiker der High Fantasy, mit besonderer Stärke im Worldbuilding, in der atmosphärischen Dichte und in der Figurenentwicklung, auch wenn das langsame Erzähltempo häufig als Herausforderung beschrieben wird.
Im Zentrum steht Simon, dessen Entwicklung vom Küchenjungen zum Protagonisten einer größeren historischen und mythischen Konfliktlinie nicht heroisch idealisiert, sondern psychologisch nachvollziehbar gestaltet ist. Gerade hier zeigt sich die Stärke des Romans: Simon ist kein funktionaler Auserwählter, sondern eine Figur mit echter innerer Unreife, Impulsivität und Identitätsunsicherheit. Seine Entwicklung lässt sich als klassische Coming-of-Age-Struktur lesen, die stark an Prozesse der Individuation erinnert – Reifung entsteht hier nicht durch Bestimmung, sondern durch Verlust, Erfahrung und Bruch mit der kindlichen Welt.
Narrativ arbeitet das Buch mit klassischen Fantasy-Tropen – dem „lowborn hero“, der Prophezeiung, der Quest-Struktur und dem Kampf gegen eine uralte, mythische Bedrohung. Diese Elemente werden jedoch nicht bloß reproduziert, sondern in ein sehr bewusstes Spannungsfeld gesetzt: zwischen Alltagsrealismus im höfischen Leben und einer zunehmend mythischen, fast archaischen Welt darunter. Dadurch entsteht eine besondere erzählerische Dynamik, in der sich politische Intrige, persönliche Entwicklung und kosmische Bedrohung langsam ineinander verschieben.
Psychologisch ist der Roman bemerkenswert dicht: Trauer, Machtverlust und kollektive Unsicherheit durchziehen die Handlung ebenso wie individuelle Angst vor dem Unbekannten. Besonders stark ist die Darstellung von Erinnerung als identitätsstiftendem und zugleich belastendem Prinzip – Geschichte ist hier nie neutral, sondern prägt Wahrnehmung, Macht und Selbstbild.
Aus feministischer Perspektive ist das Werk ambivalent zu lesen. Es bleibt klar in einem klassischen, männlich dominierten Fantasy-Modell verankert, in dem Machtstrukturen und Hauptperspektiven überwiegend männlich codiert sind. Gleichzeitig zeigen Figuren wie Miriamele bereits eine deutliche Bewegung innerhalb dieser Strukturen: Sie widersetzt sich Kontrolle, entwickelt eigene Handlungsmacht und bricht zumindest teilweise mit traditionellen Rollenmustern. Der Roman ist damit kein explizit feministischer Text, aber auch kein eindimensional konservatives Werk – vielmehr ein Übergangstext innerhalb der Fantasy-Entwicklung.
Von Der Herr der Ringe übernimmt das Werk vor allem die Grundstruktur der epischen Quest-Fantasy: eine kleine, zunächst unbedeutende Figur wird in einen größeren Konflikt hineingezogen, der weit über ihre persönliche Welt hinausgeht. Ähnlich wie bei Frodo steht auch bei Simon das Motiv der unfreiwilligen Berufung im Zentrum. Zudem finden sich klare Parallelen in der Anlage der Welt als „Secondary World“ mit tiefen historischen Schichten, alten Völkern und einer mythisch aufgeladenen Vergangenheit. Figuren wie Binabik erinnern in ihrer Mentor-Funktion und moralischen Klarheit stark an archetypische Tolkien-Figuren wie Gandalf, auch wenn sie weniger überhöht und stärker erdverbunden wirken.
Gleichzeitig weist der Roman deutliche Vorläufer dessen auf, was später in Game of Thrones populär wurde. Besonders die politische Struktur von Osten Ard mit seinen Machtkämpfen am Hof, Intrigen, religiösem Einfluss und fragiler Thronfolge erinnert an die komplexen Herrschaftsverhältnisse von Westeros. Figuren wie Prinz Josua oder Elias tragen bereits Züge moralischer Ambivalenz und politischer Verstrickung, die man später auch bei Charakteren wie Stannis Baratheon oder Robb Stark wiederfindet. Auch die Grundidee eines „zurückkehrenden uralten Königs“ bzw. einer mythischen Bedrohung unter der Oberfläche der politischen Ordnung hat strukturelle Parallelen zu den White Walkern und der Wiederkehr vergessener Geschichte in George R. R. Martins Welt.
In gewisser Weise steht Der Drachenbeinthron damit genau zwischen diesen beiden Polen: Es bewahrt die mythische Klarheit und archetypische Struktur von Der Herr der Ringe, während es gleichzeitig bereits die moralische Grauzone, politische Komplexität und Figurenambivalenz vorwegnimmt, die Game of Thrones später ins Zentrum der modernen Fantasy rücken sollte.
Fazit: Insgesamt ist Der Drachenbeinthron ein außergewöhnlich stark konstruierter, atmosphärisch dichter und thematisch vielschichtiger Roman, der bewusst langsam erzählt wird, um eine komplexe Welt und tiefgreifende Figurenentwicklung aufzubauen. Seine Stärke liegt in der Verbindung klassischer epischer Fantasy mit einer psychologisch ernsthaften Charakterzeichnung und einem spürbaren Interesse an Erinnerung, Macht und Identität.
Ein Werk, das nicht durch schnelle Effekte überzeugt, sondern durch Tiefe, Konsequenz und langfristige erzählerische Wirkung – und genau deshalb seinen Status als moderner Klassiker verdient.
- Rebecca F. Kuang
Yellowface
(604)Aktuelle Rezension von: Books_of_sanJune ist wirklich die unsympatischste Protagonistin, aus deren Sicht ich jemals ein Buch gelesen habe. Aber tatsächlich liegt genau darin der Reiz des Buches. Ich kann mich nicht erinnern je so viele Gefühle gegenüber einer Hauptfigur gehabt oder so viele Denkanstöße in nur einem Buch erlebt zu haben.
Es kommen so viele Themen zusammen, denen wir täglich im realen Leben begegnen und man hinterfragt sich und das eigene soziale Umfeld immer wieder auch selbst. Reagieren wir immer richtig oder lässt man sich doch manchmal unbewusst in eine Richtung lenken? Gerade was soziale Medien und den Druck, den diese auslösen, angeht, ist dieses Buch ein Mahnmal. Aber auch das Erkennen von Depressionen, Unsicherheiten und Angststörungen von Mitmenschen und wie damit umgegangen wird, wird hier thematisiert. Und dann sind da natürlich die offensichtlichsten Themen des Buches: Rassismus, ob nun verdeckt oder ganz offen ausgelebt, sowie Cancel Culture. Aktueller kann ein Buch kaum sein.
Yellowface ist keine Geschichte, die einen zufriedenen Leser zurücklassen will. Tatsächlich muss ich sagen, dass ich die Geschichte schrecklich und genau deshalb unfassbar gut fand. Alles in allem nicht einfach nur empfehlenswert, sondern fast schon ein Muss dieses Buch in der heutigen Zeit zu lesen.
- Chris Colfer
Land of Stories: Das magische Land – Die Suche nach dem Wunschzauber
(269)Aktuelle Rezension von: MandthebooksRezension: (kann Spoiler enthalten)
Wenn man ein Fantasybuch für jüngere Leser sucht, um mal in das Genre zu starten, dann ist "Land of Stories" sicher perfekt!
Ich fand die Geschichte ganz süß. Ich mochte die beiden Geschwister und fand den Märchenaspekt ziemlich cool. Die Märchen werden ein wenig adaptiert und verändert und zusammengesetzt, das macht es auch für einen Erwachsenen ziemlich interessant. Besonders gefiel mir, dass auch Bösewichte wie die Böse Königin eine Hintergrundgeschichte bekamen und so auch mehr Tiefe.
Dieser Band war recht abgeschlossen, ich bin aber gespannt, was dann in den folgenden Bänden noch kommt.
5 Sterne
- Bernhard Hennen
Elfenwinter
(505)Aktuelle Rezension von: PMelittaMAlle 28 Jahre treffen sich die Elfenfürsten zum Fest der Lichter, wo sie die Königswürde Emerelles erneut bestätigen. Dieses Mal gab es im Vorfeld mehrere Attentate auf Emerelle, was ihren Schwertmeister Ollowain in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Und tatsächlich gibt es während der Feierlichkeiten einen erneuten Anschlag, und gleich darauf einen Angriff auf die Stadt.
Alfadas lebt glücklich mit seiner Familie im Fjordland, doch dann erhält er Besuch aus der Albenmark ...
Die Trolle wurden vor Jahrhunderten von Emerelle aus der Albenmark verbannt, doch nun sehen sie eine Möglichkeit, sich ihre Heimat zurückzuerobern. Orgrim ist ein junger Rudelführer mit Ambitionen, dem aber der Trollkönig viele Steine in den Weg legt.
Die drei Protagonisten dieses zweiten Elfen-Bandes könnten unterschiedlicher nicht sein. Der Elfe Ollowain lebt sein Leben für Emerelle, der Mensch Alfadas, Sohn Mandreds, des Protagonisten des ersten Bandes, kennt die Albenmark gut, denn er hat einen Teil seines Lebens dort verbracht, möchte aber eigentlich nur für seine Familie da sein, während der Troll Orgrim wie alle Trolle Elfen hasst und Menschen isst, aber dennoch besonders ist. Ich mochte sie alle Drei auf ihre Weise gern. Man lernt sie sehr gut kennen, und da abwechselnd aus ihren Perspektiven erzählt wird, kam ich auch allen Drei näher und konnte gut mit ihnen mitfühlen.
Daneben gibt es eine ganze Reihe anderer Charaktere, nicht nur Elfen, Menschen und Trolle, auch andere Wesen, wie z. B. Kentauren. Auch unter ihnen gibt es viele, die man näher kennenlernt und für die man positive oder negative Gefühle entwickelt. Im Anhang gibt es ein Personenregister, tatsächlich muss man sich aber nicht jeden Charakter, auf den man trifft, merken, wer wichtig ist, erkennt man schnell daran, wie oft jemand auftaucht bzw. erwähnt wird.
Erzählt wird wieder sehr fesselnd und anschaulich, für mich war auch dieser Band ein Pageturner, die vielen Seiten flogen nur so dahin. Da ich nicht nur diesen und den Vorgängerband kennen, sondern auch bereits zwei Bände der Schattenelfen, hat mir gut gefallen, bekannte Namen aus diesen wieder zu treffen. Mir gefällt gut, wie alles miteinanderverbunden ist, und ich freue mich schon auf weitere Bände dieses Universums.
Neben dem Personenregister findet sich im Anhang außerdem ein Glossar und eine Auflistung der Schauplätze, eine Karte findet sich bereits zu Beginn des Romans.
Ich mag diese Welt nach wie vor sehr und freue mich immer ein Buch daraus zu lesen. So hat mir auch „Elfenwinter“ wieder sehr gut gefallen, mich gefesselt und mir unterhaltsame Lesestunden beschert. - Bernhard Hennen
Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte
(181)Aktuelle Rezension von: ReadingDragonDie Reihe liegt schon länger auf dem SUB und nun frage ich mich warum habe ich mich so lange gescheit.
Den Typisch Hennen ist es für mich großartig.
Interessante Welt die mit Römisch/Italienischem Flair daher kommt. Waffen sind Schwerter, Pfeil und Bogen, Krieger die mit Waffen kämpfen oder mit dem Glauben und liebe die grausam sein kein.
Interessante Charaktere die sich teils weiter entwickeln, Antagonisten die man so richtig….. finden kann und eine Fantastische Macht die sich auch gegen einen Wenden kann.
Ich habe sehr viel Freude gehabt und danke Herr Hennen für wieder einen Moment des Schocks. Als hätte ich das nicht schon mit Elfenwinter durch gemacht, also Danke.
Ich empfehle Teil 1
Die Chroniken von Azuhr - Der Verfluchte-
Jedem FantasyFan der Detailreiche Storys und Verluste liebt.
- Eoin Colfer
Artemis Fowl
(831)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeArtemis Fowl (junior) ist 12 Jahre jung und über-überdurchschnittlich intelligent. Sein Vater hat mit reichlich illegalen Methoden einen beachtlichen Reichtum angehäuft, ist jedoch seit einem Jahr verschwunden. Um den finanziellen Status zu erhalten, hat sich Artemis einen besonderen Plan ausgedacht: Er will die Wesen der Unterwelt erpressen: Feen, Elfen, Zwerge, Trolle, Kobolde, Zentauren… es gibt sie nämlich wirklich; fernab der menschlichen Zivilisation unter der Erde lebend.
Die Idee der Geschichte ist hervorragend: ein jugendliches Verbrechergenie gegen Fabelwesen. Auch wie die verschiedenen Welten miteinander verknüpft werden, hat mir sehr gut gefallen. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird die Handlung aufgebaut, bis sie schließlich zusammengeführt werden.
Obwohl das Buch inhaltlich sehr abwechslungsreich, die Figuren toll dargestellt und die Spannung gut aufgebaut ist, kann es mich nicht voll überzeugen. Irgendetwas fehlt, aber ich kann nicht benennen, was es ist.
Fazit: kurzweilig und spannend mit skurrilen Figuren.
- Jennifer Estep
Das dunkle Herz der Magie
(654)Aktuelle Rezension von: Eva_RuppDer zweite Band war wirklich wieder richtig gut konnte super einsteigen vor allen Dingen, weil auch der erste Band noch mal kurz wiederholt wurde und dadurch hat es sich einfach leicht und flüssig lesen lassen.
Ich finde, wir haben hier wirklich viele charakterliche Entwicklung. Auch die Beziehung zwischen Devin und Leila wird immer intensiver, und man merkt richtig, dass die beiden mehr für einander empfinden.
Besonders spannend fand ich, dass wir hier im Mittelpunkt ein Turnier hatten, indem es wirklich auch um etwas ging. Das bedeutet, man hatte einfach gesehen, wie die einzelnen Leute hier ihre Magie gewirkt haben.
Um das ganze Turnier herum hatten wir dann noch mysteriöse Mordfälle und man ist quasi mit Leila auf die Suche nach den oder dem Mörder gegangen. Dadurch hatte man immer ein bisschen was zu rätseln, was ich sehr schön fand.
Auch das World Building war wieder super gelungen und ich finde wir haben hier einige Dinge erlebt, die ich so nicht erwartet habe. Verbindungen Beziehungen zwischen Menander, die ich so nie vermutet hätte und allgemein hat mich das ganze Buch sehr überrascht.
- Bernhard Hennen
Drachenelfen - Die letzten Eiskrieger
(62)Aktuelle Rezension von: WanderdracheEtwas zäh
Der Roman hat Einiges Interessantes zu bieten, für mich schwächelte er stellenweise aber auch etwas.
Schreibstil:
Wie gehabt.
4,5 Sterne
Charaktere:
Wie in den vorherigen Bänden. Interessant fand ich den Wandel von Bidayn. Das wurde in den bisherigen Büchern gut vorbereitet und ist durchaus realistisch.
4,5 Sterne
Handlung und Struktur:
Es gab interessante Aspekte. Allerdings muss ich sagen, dass mich weder Nabor, Barnaba und Kolja, die hier eine gemeinsame Mission haben noch die Kriegshandlung sonderlich interessiert haben. Tatsächlich fand ich Bidayn, auch wenn sie nicht umfangreich vorkam, am interessantesten. Gerade durch die vielen Kriegskapitel, in die auch die Zwerge verstrickt werden, war es für mich stellenweise etwas zäh zu lesen.
4 Sterne
Tiefgang:
Auch hier wieder wie gehabt. Wie sich die Figurenbeziehungen verändern und auch die Loyalitäten wechseln ist interessant. Ebenso die gesponnenen Intrigen.
3,5 Sterne
Worldbuilding:
Auch das ist weiterhin interessant. Hier gibt es nun auch Eis und Schnee als Schauplatz, was es abwechslungsreich macht. Insgesamt haben mir die vorhergehenden Settings besser gefallen, aber das fällt nicht wirklich ins Gewicht.
5 Sterne
Der vierte Band ist gut zu lesen, durch das Kriegsgeschehen aber etwas langwierig.
Gesamtwertung: 4,3 Sterne, macht gerundet 4 Sterne
- Mara Lang
Almost a Fairy Tale - Verwunschen
(130)Aktuelle Rezension von: AuroraEverlyZum Inhalt:
Die Märche, die wir nur aus Büchern und Geschichten kennen sind Realität, Magische, Hexerei und Fabelwesen existieren und das alles in einer hochmodernen Welt. Natalie, eine junge Magische, wächst in ebendieser Welt auf, wo man sich Drachen im Zoo ansehen kann und bei der Tischlein-Deck-Dich-Fastfoodkette essen gehen kann. Allerdings herrschen strenge Regeln in dieser Gesellschaft, damit die Magie nicht zur Gefahr für die Menschen wird und viele Magische werden von dem Menschen diskriminiert und in Klassen aufgeteilt. Natalie selbst hat seit kurzem Kontakt mit dem attraktiven Prinz Killian, in den sie über beide Ohren verknallt ist. Doch plötzlich findet sich Natalie in einer gefährlichen Situation wieder, in der sie sich gezwungen sieht, ihre Magie verbotenerweise einzusetzen. Und in dem ganzen Chaos taucht zu allem Übel auch noch eine machthungrige Hexe auf, die Natalie für ihre Zwecke nutzen möchte. Es ist nur der Beginn eines gefährlichen Abenteuers, eines Wettlaufs gegen die Hexe, die scheinbar nicht zu stoppen ist...
Meine Meinung:
Zu Beginn war ich richtig begeistert von dem Buch. Ich liebe die Welt, in die die Autorin den Leser hier entführt, auch wenn es ein bisschen viel auf einmal ist. Vor allem für jemanden, der Märchen über alles liebt, ist diese Welt so unfassbar bunt, aufregend und lustig, es gibt jede Menge zu entdecken und es werden immer wieder kleinere und größere Referenzen auf bekannte Märchen eingebaut, was ich wirklich total schön finde. Die Geschichten, die wir als Märchen kennen, gehören zur Geschichte dieser Welt und so findet man sich beispielsweise schnell im Sternthalerpark wieder oder läuft durch die Dornröschenpassage. Dieses Konzept finde ich sehr gut, gerade weil so unterschiedliche Welten aufeinandertreffen.
Leider ist dieses Buch der Auftakt für einen blutigen Krieg, bei dem wirklich vieles dieser Welt zerstört wird. Außerdem ist natürlich nicht alles so rosarot, wie es sein könnte, denn die Magische Bevölkerung wird unterdrückt und zum Teil ungerecht behandelt. Man bekommt also auch die negativen Aspekte dieser Welt vor Augen geführt.
Natalie habe ich als sehr angenehmen Hauptcharakter empfunden. Sie ist eine ziemlich starke, junge Frau, die im Laufe der Geschichte nicht nur an ihre Grenzen stößt, sondern auch über sich hinauswächst und viel über sich selbst lernt. Durch diverse Ereignisse ist sie allerdings auch gezwungen, sehr schnell erwachsen zu werden und jede Menge Verantwortung zu übernehmen.
Auch Kilian ist ein toller Charakter, er ist ebenfalls sehr jung und steht ein bisschen zwischen seiner Familie, den königlichen Pflichten und seinem Job, seiner aufkeimenden Beziehung zu Natalie.
Das Buch ist aus verschiedenen Kapitel beschrieben, die von Kapitel zu Kapitel wechseln, wodurch mal als Leser die Gefühle und Gedanken verschiedener Personen kennenlernen darf und entsprechend viel über die Welt erfährt. An manchen Stellen wird durch diese Perspektivwechsel auch zusätzliche Spannung erzeugt und es kann ab und zu für Verwirrung sorgen.
Mit fortschreiten der Geschichte, werden die Handlungen zunehmend brutaler und düsterer. Der Kampf scheint gar nicht mehr zu enden und egal was Natalie und Kilian machen, die machthungrige Hexe Raikun scheint immer einen Schritt vorraus zu sein. Für Spannung ist definitiv gesorgt.
Meine Meinung:
Ich lese am liebsten Romancen, daher ist es schade, wie sehr die Liebesgeschichte hier in den Hintergrund rückt. Außerdem empfinde ich die Geschichte zum Teil als sehr brutal. Je länger man liest, desto frustrierend wird es meiner Meinung nach auch, was ich sehr schade fand. Alles in Allem habe ich den ersten Band dennoch sehr schnell gelesen und konnte kaum erwarten, die Geschichte weiterzulesen.
- Astrid Lindgren
Ronja Räubertochter
(1.172)Aktuelle Rezension von: Adele24Das Buch ist ein schönes Buch, was sich gut eignet für Kinder im alter von 9 Jahren. Es gibt manchmal ein paar gruselige Stellen. Deswegen würde ich es ab der 4 Klasse entfehlen.
Es war spannend. Ich habe das Buch in der 4 Klasse gelesen, da wir ein Theaterstück gespielt haben. es hat spaß gemacht die Redewendung der Räuber laut vorzulesen. es ist ein schönes Buch mit nervenkitzelnden stellen:)
- A. Lee Martinez
Monsterkontrolle
(49)Aktuelle Rezension von: MorianNur jagen und gejagt werden ist dann doch etwas wenig. Warum das Ganze erschließt sich nicht wirklich. Eine interessante Figur ist durchaus enthalten: Ein Origami-Mann aus einer 6. Dimension, die erwähnt, aber nicht näher erläutert wird.
Schätze, das Buch wurde als Übung geschrieben. Übung im Ausdenken von abstrußen Fanstasygestalten.
- Christoph Hardebusch
Die Trolle
(142)Aktuelle Rezension von: AlyriaPositiv:
- ein bildreicher und flüssiger Schreibstil, der auch Emotionen anspricht
- spannender Plot mit vielen Höhepunkten, auch wenn einige vorhersehbar sind, da hier eine klassische Rebellengeschichte erzählt wird
- die Trolle schließt man schnell ins Herz, auch wenn wegen den wenigen Auftritten leider nur 2 davon wirklich im Gedächtnis bleiben
- interessanter Weltenaufbau mit eigener Geschichte, Religionen, Völkern, Traditionen etc.
Negativ:
- ein etwas irreführender Titel, da die Trolle im Buch nur Nebencharaktere sind, während sich der Hauptkonflikt nahezu nur um Menschen dreht. Auch die 4 Hauptprotagonisten, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, sind Menschen.
- am Anfang etwas langatmig; es braucht ein paar Kapitel, bis man in der Geschichte angekommen ist
- Protagonisten haben kaum Tiefe. Zwar sind sie charakterlich eindeutig gezeichnet, allerdings wenig einfallsreich, noch dazu ist bei ihnen keine Entwicklung zu beobachten
- Leider viele Rettungen in letzter Sekunde und mehrere glückliche Zufälle; Protagonisten als klassische Heldenfiguren
Fazit: 3, 5 Sterne, da der gute Schreibstil in meinen Augen noch so manches rettet und das Buch schon einige Jahre auf dem Buckel hat
- Markus Heitz
Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse
(117)Aktuelle Rezension von: myselectedstoriesVorabexemplar – Vielen Dank, dass ich dieses Buch lesen durfte.
📖 Handlung
Als in Hohenburg plötzlich seltsame Dinge passieren, wollen Irida und ihre Freunde der Sache auf den Grund gehen. Ein geheimnisvoller Schlüssel, verschwundene Menschen, mysteriöse Wesen und eine verborgene Anderswelt sorgen für eine richtig spannende Ausgangslage. Vor allem am Anfang fand ich die Geschichte atmosphärisch und geheimnisvoll, zwischendurch hat sie sich für mich aber etwas verloren und wirkte teilweise wie ein sehr langer Auftakt für die eigentliche Geschichte.📖 Charaktere
Irida und die Furchtlosen mochte ich grundsätzlich gerne. Besonders schön fand ich, dass keiner perfekt ist und jede Figur ihre eigenen Unsicherheiten oder Besonderheiten hat. Trotzdem hätte ich mir bei einigen Charakteren mehr Tiefe gewünscht, weil sie teilweise etwas blass geblieben sind.📖 Worldbuilding & Atmosphäre
Die Mischung aus Legenden, Höhlen, magischen Wesen und dieser geheimnisvollen Stimmung rund um Hohenburg hat mir richtig gut gefallen ✨ Gerade die Idee mit der Anderswelt und den verborgenen Wesen fand ich spannend. Gleichzeitig war vieles aber lange ziemlich unklar und manche Zusammenhänge wurden erst sehr spät oder gar nicht erklärt. Dadurch war ich stellenweise etwas verwirrt.📖 Schreibstil
Der Schreibstil liest sich flüssig und angenehm, besonders für jüngere Fantasyfans. Durch die vielen Perspektiven kam ich allerdings manchmal durcheinander und hatte das Gefühl, dass der rote Faden zwischendurch etwas verloren geht. Gegen Ende wurde es dafür deutlich spannender und packender.📖 Fazit
„Irida und die Stadt der Geheimnisse“ hat viele spannende Ideen und eine richtig tolle mystische Atmosphäre 🐇✨ Leider blieben für mich zu viele Fragen offen und manche Entwicklungen wirkten eher wie Vorbereitung auf die nächsten Bände. Trotzdem macht die Welt neugierig und ich kann mir gut vorstellen, dass besonders jüngere Leser viel Spaß mit der Geschichte haben werden.Ich habe ein Vorabexemplar von „Irida und die Stadt der Geheimnisse“ von Markus Heitz über Netgalley.de erhalten, im Austausch für eine ehrliche Rezension.
- Matt Haig
Ein Junge namens Weihnacht
(160)Aktuelle Rezension von: mabuerele„...Tatsache ist, Nikolas hatte ein hartes Leben. Aber er machte das Beste daraus…“
Nikolas ist der Sohn eines Holzfällers in Finnland. Seine Mutter ist vor ein paar Jahren tödlich verunglückt. Das Geld ist meist knapp.
Der Autor hat eine märchenhafte Geschichte geschrieben. Er erzählt, wie aus Nikolas der Weihnachtsmann wurde. Das Buch ist meiner Meinung nach aber nicht als Kinderbuch geeignet. Dafür sind einige Stellen zu brutal.
Eines Tages macht sich der Vater mit anderen Männern auf den Weg in den Norden. Sie wollen beweisen, dass es das Wichteldorf wirklich gibt. Auf Nikolas soll seine Tante Carlotta aufpassen.
„...Du kannst nicht hier drinnen wohnen, wenn ich da bin, sonst siehst du mich womöglich noch in Unterhose! Außerdem hab ich´s im Rücken.Ich brauche zwei Matratzen…“
Kurzerhand schickt sie ihren Neffen zum Schlafen vor die Tür. Zusammen mit der Maus Miika, die von einem Stück Käse träumt, begibt sich Nikolas auf die Suche nach seinem Vater. Unterwegs treffen sie auf Blitz, ein Rentier. Der Weg nach Norden ist lang und beschwerlich. Und er wird Nikolas´ Leben für immer ändern.
Das Buch vermittelt einige Werte. Es geht darum, ob Güte und Freundlichkeit gegen Abgrenzung und Verachtung helfen können. Gleichzeitig wird gezeigt, dass der Mensch oft sowohl positive als auch negative Seiten hat. Natürlich gehört eine Prise Magie in die Geschcihte.
Gut gefallen mir die gegen Ende des Buches eingebundenen Seiten aus einer Wichtelzeitung. Sie spiegeln wichtige Ereignisse.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
- Jan Peter Andres
Schwertläufer
(28)Aktuelle Rezension von: KelticaSchwertläufer: Band I
Die Reise nach Arangion
Inhalt:
"Schwertläufer - Die Reise nach Arangion" ist der erste Band einer groß angelegten Fantasy-Quest. Die Geschichte spielt zu einer fiktiven Zeit in einer detailliert und liebevoll beschriebenen, eigenen Welt.
Von seinem Heimatort Lindhag in Fornland macht sich der junge Schwertläufer Robin auf die Suche nach zwei Artefakten: den Schlüsseln von Ormor. Mit ihrer Hilfe soll es möglich sein, die Macht der Sonnengöttin Tirith zu erneuern und damit den Vulkan Tarantuil zu besänftigen. Eine nahezu unlösbare Aufgabe. Denn nicht wenige haben etwas dagegen. Grausame Barbaren unter der Herrschaft eines herrschsüchtigen Magiers, unheimliche Kreaturen der Tiefe und letztendlich auch die Zwerge, denen ihre eigenen Interessen wichtiger als das Gemeinwohl sind. Doch Robin hat tatkräftige Unterstützer. Zum einen seinem schlauen Begleiter Boffo vom kleinen Volk der Elme. Und seine wehrhaften Freunde und Gefährten Bero, Lorin und Bert.
Abenteuer, Kampf, Magie und Spannung gibt es reichlich. Zudem eine geschickt eingewobene Lovestory. Aber diese Geschichte greift tiefer. Sie handelt auch von den Hoffnungen, Sehnsüchten, Sorgen und Ängsten einer eingeschworenen Gemeinschaft auf einer langen, gefahrvollen Reise. Und von den Bewohnern eines Landes, die durch eine Umweltkatastrophe, das Eindringen räuberischer Horden, Unterdrückung und Flucht auf eine harte Probe gestellt werden.
Doch glücklicherweise gibt es Refugien der Geborgenheit, der Idylle und der großen Gefühle. In der richtigen Dosierung, um die heimliche Sehnsucht nach einer besseren Welt nicht erlöschen zu lassen. Dazu einen ausführlichen Anhang und zwei detailreiche, handgezeichnete Karten. Kurz gesagt: die ideale Mischung für pures Lesevergnügen.
Das Cover:
Das Cover finde ich unglaublich schön, es fällt sofort auf und ist ein wahrer Hingucker. Mit viel Liebe zum Detail sind auch die Karten und der Anhang erstellt, da kann man richtig in die Welt von Arangion abtauchen!
Der Autor:
Nach Abschluss eines Ingenieurstudiums war Jan Peter Andres im gehobenen Management internationaler IT-Hersteller tätig. Zu Beginn des neuen Jahrtausends entdeckte er sein Faible fürs Schreiben. Zunächst veröffentlichte er Sachbücher, unter anderem zwei umfangreiche Monographien mit geschichtlichem Hintergrund. „Schwertläufer“ ist sein erster Roman. Der Autor hat zwei erwachsenen Kinder. Zusammen mit seiner Frau bewohnt und bewirtschaftet er einen Öko-Bauernhof im nördlichen Franken.
Fazit:
Immer noch fesselt mich das Abenteuer … fast rieche ich die Wälder und Blumen. Habe Flüsse und Seen vor meinem inneren Auge … fiebere, fürchte und freue mich mit den Protagonisten dieser Geschichte!
Die Charaktere können sich bei Peter Andres Erzählstil entfalten, die Geschichte hat Raum und ruhigere Abschnitte wechseln mit rasanteren Partien ab.
Für mich sind die Spannung - und Ruhephasen perfekt aufeinander abgestimmt. Man wächst mit den Protagonisten in die Geschichte hinein. Lernt ihre Welt kennen, weiß, um welche Ziele es geht und welche Pläne es zu verfolgen gibt.
Mit "Schwertläufer" ist dem Autor ein grandioser Fantasyroman gelungen der mich bestens unterhalten hat. Wer Bücher wie „Herr der Ringe“, den „Kleinen Hobbit“ oder „Das Geheimnis der großen Schwerter“ liebt, kommt an diesem Abenteuer nicht vorbei!
Eine klare Leseempfehlung von mir, dieses Buch ist mein zweites Lese-Highlight 2017 und bekommt einen Platz direkt bei meinen absoluten Lieblingsbüchern!
Die hier erschaffene Welt überzeugte mich und faszinierte mich völlig.
Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl. - Frank Rehfeld
Zwergenfluch
(46)Aktuelle Rezension von: P_GandalfSelten habe ich mich über einen Roman so geärgert, wie über diesen.
Wieder eines der vielen Machwerke, die nach dem Erfolg des Herrn der Ringe in die Buchläden kamen. Ähnlich wie bei Markus Heitz Zwergen Epos stehen die Kleinen im Mittelpunkt, doch Rehfeld gelingt es nicht ihnen einen eigenen, unverwechselbaren Charakter zu geben. Sie wirken beliebig, austauschbar. Das liegt vor allem an den zentralen Figuren Barlok, Warlon und Tharlia, die mich zu keinem Zeitpunkt angesprochen haben.
Die Geschichte selbst ist schnell erzählt. Die Zwerge wecken monströse Wesen, die tief, tief unter ihrer unterirdischen Zwergenstadt leben. An was erinnert mich das bloß.... Nur ist es hier kein Balrog sondern Dunkelelben, die großer Zahl Jahrtausende in den tiefen der Berge überlebt haben, nachdem sie als Verlieren im Krieg geben die - Überraschung - Elben dorthin verbannt wurden. Ich erwarte nicht, dass das Rätsel, wie ein Volk dort überleben und sich vermehren kann, komplett gelüftet wird - das ist nicht der Sinn der Fantasy - aber zumindest ein paar kleine Brocken wären nett. Aber hier sind die Dunkelelben einfach da. Viele. Sehr viele. Gute Schwertkämpfer - woher haben sie die Schwerter? - und mit extrem mächtiger Magie gesegnet.
Ein kleiner Trupp um den Krieger Warlon und die Priesterin Ailin werden ausgesandt, um die Elben zu suchen, die sich natürlich von der Welt zurückgezogen haben.
Fazit:
Sprachlich ist der Roman - freundlich ausgedrückt - schlicht gehalten. Wiederholungen, eindimensionale Handlungsweisen, eine Gesellschaftsstruktur der 1950er Jahre... ich könnte endlos weitermachen.
Wäre wenigstens der Ansatz einer neuen, innovativen Idee in diesem Roman vorhanden gewesen, aber selbst da Fehlanzeige.
Also Leute, lohnt sich nicht. In meinen Augen Zeitverschwendung.
- Thomas Finn
Dark Wood
(148)Aktuelle Rezension von: lucatrkisDie ersten Seiten waren ziemlich langweilig, die Show wurde erklärt und man merkte, dass der Autor die Charaktere vorstellen wollte, als dann aber der Parkour begann, begann es, spannender zu werden. Katja, Dagmar und Sören mochte ich direkt am meisten, die anderen drei Herren eher nicht (SPOILER), besonders, da Bernd unfaire Mittel benutzte. (SPOILER ENDE) Die Atmosphäre in Trollheimen war natürlich wundervoll, den mittleren Mittelteil liebte ich, dieser hätte fünf Sterne verdient. (SPOILER) Nachdem Gunnar von der Kreatur angefallen worden war, und langsam festgestellt wurde, dass das Filmteam weg war, begann dieser Abschnitt für mich. Ich fand es sehr spannend, wie alle in der Hütte waren, aber als sie sich dann zum Sanitäter aufmachten und in die Felsspalte kletterten, endete der Höhepunkt des Buches für mich. Die Szenen mit den Kreaturen waren mir zu sehr Fantasy, es war ja eine richtige Schlacht, zudem stand dann die Hütte nicht mehr. Dass Sören noch lebte, war mir direkt klar, aber dass er als tot dargestellt wurde, erinnerte mich sehr an Richard Laymons „Die Insel“, wie auch andere Punkte hier. Zwar befindet man sich nicht auf einer Insel, die Atmosphäre ist aber ähnlich. Der mittlere Mittelteil erinnerte mich sehr an das Gefühl beim Lesen von „Die Insel“, wenn es auch eigentlich zwei ziemlich verschiedene Bücher sind. Gegen Ende wurde es für mich noch einmal ein bisschen spannender, die Auflösung mit dem Schimmel machte es immerhin zu einem mehr oder weniger logischen Buch, aber es gab für mich zu viele Schlachten, das ist einfach nicht, was ich gern mag, und ich kenne es auch eigentlich eher von Fantasy-Büchern. Außerdem tauchten ständig kritische Einstellungen auf, zum Beispiel Transphobie, Sexismus und Fettfeindlichkeit und es ging auch sehr um militärische Dinge. Für mich war es einfach etwas langweilig, zu lesen, wie das komplette unterirdische Lager beschrieben wurde, das ist vielleicht eher etwas für Weltkrieg-Interessierte. (SPOILER ENDE) Den Autoren werde ich auf jeden Fall nicht vergessen, das Buch hatte eine tolle Atmosphäre sowie wirklich spannende Stellen. Noch eine kleine Anmerkung: Auf Seite hundertfünfundfünfzig steht „Sören hingegen hockte hilflos zwischen ihnen, und Katja konnten seinem verstörten Gesichtsausdruck entnehmen, dass er nicht glauben konnte, was Dagmar ihm gerade berichtet hatte“, hier ist also fälschlicherweise ein N beim Verb, das sich auf Katja bezieht. Außerdem ist mir, wenn ich mich nicht irre, ein Logikfehler aufgefallen, denn auf Seite hundertsiebenundneunzig reißt Dagmar ihren Umschlag auf, um ihr Interview freizuschalten, eigentlich hatten sich aber ja schon alle (außer Gunnar) darüber beklagt, dass diese geöffnet worden waren. Vielleicht habe ich aber auch etwas falsch in Erinnerung. Sonst fand ich keine Fehler, manchmal gab es nur sehr unschöne Wortwiederholungen (aber die gibt es bei Laymon ja auch), hier ein Beispiel: „Sie lag wenige Schritte von ihr entfernt; der Sanitäter hingegen blieb verschwunden. [Zeilenumbruch] Der Höhlenboden selbst hingegen glich einer Schutthalde, die auf Höhe der Tasche schräg abfiel.“ (Seite dreihundertelf)
- Christoph Hardebusch
Die Schlacht der Trolle
(73)Aktuelle Rezension von: HypokrasDas Buch:
Die Schlacht der Trolle – Christian Hardebusch – ISBN 3-453-53270-8
Zusammenfassung
Kurz: Den Trollen droht ein „Bürgerkrieg“ – Der neue Anführer der „guten“ sucht auf Anraten eines Kampfgefährten des alten Anführers Hilfe bei den Menschen.
Etwas länger: Druan, der „alte Anführer“ wird von Anda, einem Mitglied der Troll-Truppe aus dem ersten Buch, getötet weil dieser sich ihr nicht anschliessen will. Anda ist eine Verbindung mit dem „Geist des Landes“ eingegangen und dadurch mächtig und stark geworden. Allerdings auch düster und selbst für Trolle äusserst aggressiv. Kerr, der nur knapp dem Tod durch Anda entging fragt Pard – der grosse Trollkrieger aus dem ersten Band – um Rat. Dieser schlägt vor, Sten um Hilfe zu bitten.
Die Geschichte um Sten und die Trolle geht weiter. Man erfährt einiges über die Lebens- und Denkweise von Trollen und dass sie sich einem ähnlichen Motto verschrieben haben wie z.B. die Marines. Bei ihnen lautet es „Trolle töten niemals Trolle“. Als Anda dieses oberste Gebot missachtet und beginnt alle, die sich ihr nicht anschliessen wollen, zu töten, droht ein Bürgerkrieg auszubrechen.
Kerr, Druans „Schüler“, nimmt grosse Risiken und Strapazen auf sich um dies zu verhindern.























