Bücher mit dem Tag "trost"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "trost" gekennzeichnet haben.

269 Bücher

  1. Cover des Buches P.S. Ich liebe dich (ISBN: 9783492320818)
    Cecelia Ahern

    P.S. Ich liebe dich

     (8.774)
    Aktuelle Rezension von: Ruby_Fuchs

    Cecilia Ahern wählt einen lockeren, lustigen Schreibstil, der dennoch zum ernsten Thema passt. Das Buch handelt von Trauer, ja, vor allem aber zeigt es, wie lebenswert das Leben selbst in tragischen Momenten ist. Ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen., weil es so federleicht geschrieben ist. Der Film trifft die Qualität des Buches nicht mal annähernd.

  2. Cover des Buches Der kleine Prinz (ISBN: 9783150114636)
    Antoine de Saint-Exupéry

    Der kleine Prinz

     (7.967)
    Aktuelle Rezension von: Charlea

    "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry ist eins dieser kleinen Bücher, die mehr Lebensweisheiten in sich tragen, als manch dicker Wälzer. Fragen wie, was das Leben bedeutet, was die Besitzlosen von den Besitzenden unterscheidet sind nur zwei, die mir ad hoc einfallen. Der Autor schrieb das Buch 1943, also kurz vor seinem Tod. Für mich persönlich stand es es schon seit Jahren auf meiner kleinen To Do - Liste und nun, da ich es endlich einmal gelesen habe stelle ich fest, dass wenn man offen ist für diese Art der Literatur, man sicherlich eigene Schlüsse ziehen, Erkenntnisse daraus gewinnen kann, bei mir persönlich erscheint das gerade wohl nicht möglich zu sein, daher ist es zwar schön, ein weiteres Buch von meiner Liste streichen zu können, mehr aber auch nicht.


  3. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499269226)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

     (1.194)
    Aktuelle Rezension von: Reisebaeren

    Rabbit liegt im Hospiz und hat nur noch wenige Tage zu leben. Ihre Familie kämpft um ihr Leben, bis sie schließlich einsehen müssen, dass sie den nahen Tod akzeptieren müssen. Doch was wird mit Rabitts Tochter passieren, bei wem soll sie zukünftig wohnen? Und wird Rabbits große Liebe Jonny am anderen Ende auf sie warten?

    Das Buch beschreibt realistisch die Tage im Hospiz, die Sorgen, die Trauer, aber auch die schönen Momente, wenn alle zusammen noch einmal lachen dürfen. Die letzten Tage werden aus vielerlei Sichten beschrieben, natürlich Rabbit, der Strebenden, ihren Eltern, die verzweifelt um sie kämpfen, ihre Geschwister, die sich um ihre Tochter reißen, ihre Tochter selbst, die erste spät sich traut der Wahrheit ins Auge zu sehen, Rabbits bester Freundin, die Angst vor dem Alleinsein hat und im Rückblick auch Jonny, Rabbits große Liebe, der bereits früh verstorben ist. Vielleicht waren es ein wenig zu viele Protagonisten. Ihre Geschichten wurden teils recht knapp und für mich zu oberflächlich behandelt. 

    Die Geschichte war natürlich traurig, hat aber den Wert des Lebens deutlich gemacht. Ein durchaus lesenswertes Buch. 

  4. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783890296005)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.098)
    Aktuelle Rezension von: Avocado1

    Hape Kerkelings „Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg“ ist nicht nur ein Buch, sondern eine tiefgehende und humorvolle Reise, die Leser aller Altersgruppen und Lebensphasen anspricht. In der Jubiläumsausgabe bietet Kerkeling zudem ein Bonus-Kapitel, das die ohnehin schon reiche Erzählung um weitere wertvolle Einblicke bereichert.

    Einfühlsam und unterhaltsam: Hape Kerkeling nimmt uns mit auf seinen 800 Kilometer langen Weg durch Spanien, auf der Suche nach sich selbst und nach Antworten auf die großen Fragen des Lebens. Mit seinem einzigartigen Humor und seiner ehrlichen Offenheit beschreibt er die Höhen und Tiefen seiner Pilgerreise. Kerkelings Erzählweise ist dabei so lebendig und fesselnd, dass man das Gefühl hat, selbst ein Teil dieser außergewöhnlichen Reise zu sein.

    Authentische Erfahrungen: Das Buch sticht durch seine authentische Darstellung des Jakobswegs hervor. Kerkeling begegnet den Herausforderungen des Weges mit einer Mischung aus Humor und Tiefsinn, die ihn zu einem greifbaren und sympathischen Begleiter macht. Seine Begegnungen mit anderen Pilgern, die landschaftlichen Schönheiten und die spirituellen Momente werden so lebendig geschildert, dass sie den Leser zum Nachdenken und Schmunzeln gleichermaßen anregen.

    Inspirierend und ermutigend: Was dieses Buch besonders wertvoll macht, ist die Inspiration, die es vermittelt. Kerkelings Reise ist nicht nur eine physische Herausforderung, sondern auch eine spirituelle Entdeckungsreise, die Mut macht, eigene Wege zu gehen und sich selbst besser kennenzulernen. Seine Reflexionen über das Leben, die Einsamkeit und die Gemeinschaft bieten wertvolle Einsichten, die weit über den Jakobsweg hinausgehen.

    Zusätzliche Inhalte: Die Jubiläumsausgabe mit dem Bonus-Kapitel gibt den Lesern noch mehr Grund zur Freude. Neue Anekdoten und tiefere Einsichten erweitern die bereits reiche Erzählung und bieten zusätzlichen Lesegenuss.

    Fazit: „Ich bin dann mal weg“ ist ein Meisterwerk, das mit einer wunderbaren Balance aus Humor, Tiefgang und menschlicher Wärme begeistert. Hape Kerkeling schafft es, den Leser nicht nur zum Lachen zu bringen, sondern auch tief zu berühren und zu inspirieren. Ein absolutes Muss für jeden, der eine Reise der Selbstentdeckung erleben oder einfach nur eine herzerwärmende und humorvolle Geschichte genießen möchte. Fünf Sterne für ein unvergessliches Leseerlebnis!

  5. Cover des Buches Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (ISBN: 9783596033744)
    Rachel Joyce

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

     (1.367)
    Aktuelle Rezension von: rayless75

    "Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" von Rachel Joyce ist ein  bewegender und zugleich erhebender Roman, der die Geschichte von Harold Fry erzählt, einem kürzlich pensionierten Mann, der unerwartet auf eine außergewöhnliche Reise quer durch England geht. Nachdem er einen Brief von einer ehemaligen Kollegin, Queenie Hennessy, erhält, die im Sterben liegt, beschließt Harold, ihr einen Brief zu schreiben. Doch anstatt ihn in den Briefkasten zu werfen, wird er von einer plötzlichen Eingebung geleitet, den Brief persönlich zu überbringen - zu Fuß. Was als eine impulsiv angetretene Wanderung beginnt, entwickelt sich zu einer tiefgreifenden Selbstentdeckungsreise. Harold, der in seinem Leben vielen Dingen aus dem Weg gegangen ist, wird mit seinen eigenen Fehlern, Versäumnissen und unerfüllten Träumen konfrontiert. Die Begegnungen mit Fremden auf seinem Weg spiegeln die Vielschichtigkeit menschlicher Erfahrungen wider und zeigen, wie unvorhersehbar und veränderlich das Leben sein kann. Joyce gelingt es meisterhaft, Harolds innere Kämpfe und die Landschaften, durch die er wandert, mit einer poetischen und zugleich präzisen Sprache zu beschreiben. Die Erzählung ist durchzogen von einer zarten Melancholie, die jedoch nie in Hoffnungslosigkeit abdriftet. Stattdessen ist das Buch eine Ode an die Menschlichkeit, an die Bedeutung von Freundlichkeit und an die Möglichkeit der Vergebung und der persönlichen Erneuerung.Ein besonderer Aspekt des Romans ist die Art und Weise, wie die Beziehung zwischen Harold und seiner Frau Maureen dargestellt wird. Ihre allmähliche Annäherung, während Harold unterwegs ist, bietet einen tiefen Einblick in die Komplexität langjähriger Beziehungen und die Kraft der stillen Liebe. „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry" ist nicht nur eine Geschichte über eine physische Reise, sondern auch ein metaphorischer Blick auf die Reisen, die wir alle im Inneren antreten müssen. Es ist ein Buch, das lange nach dem Zuklappen nachhallt und dazu anregt, über die eigenen Lebenswege und die Beziehungen, die unser Leben formen, nachzudenken. Rachel Joyce hat einen wirklich inspirierenden Roman geschaffen, der Herz und Seele berührt. Ich fand ihn wunderbar und kann empfehle ihn gerne weiter.

  6. Cover des Buches Die Hütte (ISBN: 9783548069876)
    William Paul Young

    Die Hütte

     (618)
    Aktuelle Rezension von: KarenAydin

    Worum geht es? 

    Im Mittelpunkt steht Mackenzie Allen Philips, genannt „Mack“. Bei einem Camping-Ausflug mit seiner Frau Nan und seinen fünf Kindern, wird seine Tochter Missy von einem Serienkiller entführt und getötet. Dies hat vor der eigentlichen Handlung stattgefunden. Er hat dabei nicht nur seine Tochter, sondern auch seinen Glauben verloren. Wir begegnen Mack, wie er im Postkasten eine Einladung zu einem Wochenende in einer Hütte erhält. Unterzeichnet von Gott. Mack macht sich auf zur Hütte, denn mit diesem hat er eine Rechnung offen.  

     

    Kritik

    Der weitaus größte Teil des Buches besteht aus Dialogen zwischen Mack und Gott, der sich ihm in drei Personen zeigt, als Afroamerikanerin, die sich mit „Papa“ ansprechen lässt, als Asiatin namens Sarayu (Wind) und als hebräischer Handwerker. Sie verkörpern die Dreifaltigkeit. Das mag verwirrend sein, es wird jedoch erklärt, dass dies nur die Form ist, in der Gott sich speziell Mack zeigen möchte, damit dieser sein anthropomorphes Gottesbild eines strengen (und nicht wirklich guten) Mannes über Bord wirft. Besonders sympathisch fand ich sie am Anfang nicht, das hat sich aber im Laufe des Buchs verändert. Auf Romanebene habe ich so eine Beziehung zu Gott aufbauen können.

    Ein zentrales Thema (aufgrund von Macks Schicksal) ist die Theodizee-Frage. Wenn Gott gut ist und Macht hat, wie kann er dann das Böse zulassen?

    Das Buch ist ein sehr langes (und der Roman ist mir zu lang) Plädoyer für Liebe, Toleranz, Verständnis, Vertrauen und Vergebung. Der Autor distanziert sich von der offiziellen Theologie, indem betont wird, dass die theologischen Ausführungen und die Ausbildung von Religionen Gott von den Menschen entfremdet haben. Statt Denken sollte man eher Fühlen. Und überhaupt ist das Buch sehr kirchenkritisch. Letztlich ist es aber genau eben das, die protestantische Theologie runtergebrochen auf Kinder-Uni-Sprache. Das ist grundsätzlich ganz schön zu lesen und für jeden, der nicht so damit vertraut ist und viele Fragen zur Religion hat, sicher bereichernd (ich habe vor Urzeiten mal evangelische Religion studiert, für mich war das meiste nicht unbekannt).

    Interessant ist, dass der Roman in den USA zunächst im Selbstverlag erschienen ist, aber so gut ankam und durch Mundpropaganda so bekannt wurde, dass er zu einem New York Times Bestseller wurde (bis 2016 wurden 22 Millionen Exemplare verkauft) und schlussendlich ja auch sogar verfilmt.

    Es besteht also deutlicher Bedarf an einer Erklärung der Liebe Gottes auf einem verständlichen Level. Es wird aber – das hat mir ganz gut gefallen – nicht alles wegerklärt, sondern ein bisschen Mysterium bleibt. Die letzten Seiten, wenn man nach dem ganzen Gerede wieder ins Geschehen hineinkommt, waren recht bewegend.

    Es gibt aber durchaus Punkte, die mir persönlich ganz und gar nicht gefallen haben. Es geht primär um den Menschen, der nach wie vor als Krone der Schöpfung aufgefasst wird. Die Frage, warum es giftige Pflanzen gibt, wird so beantwortet, dass das Gift in geringen Dosen als Medizin zu gebrauchen ist. Dass Gift einfach für die Pflanze selbst nützlich ist, wird dabei nicht erwähnt. Wenn es um Gott geht, dann muss es schon um die gesamte Schöpfung gehen. Auch gibt es zu Frauen recht stereotype Ansichten.

    Insgesamt kann ich das Buch jedem empfehlen, der sich für diese Themen interessiert und sich mit religiösen Fragen jenseits von offizieller Theologie und Kirche auseinandersetzen möchte. Man muss allerdings bereit sein, sich auf diese Fragen einzulassen. Viel Handlung gibt es nicht.

     

     

  7. Cover des Buches Der Erdbeerpflücker (ISBN: 9783570308127)
    Monika Feth

    Der Erdbeerpflücker

     (1.850)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Jettes Welt wird durcheinander gewirbelt, als ihre Freundin tot aufgefunden wird. Sie ist traurig, wütend und zornig und auf ihrer Beerdigung schwört sie dem Täter öffentlich Rache. Ihre Mutter, eine gefeierte Bestsellerautorin, macht sich jetzt große Sorgen um ihre Tochter. Der ermittelnde Polizist, will sie auch zügeln und findet nebenbei immer mehr Gefallen an Jettes Mutter. Ihre beste Freundin Caro hat einen neuen Freund und kann Jette nicht immer bei den eigenen Ermittlungen helfen. Die Mädchen entdecken aber in Briefen und Tagebüchern eine ganz neue Seite ihrer Freundin und eine sehr seltsame Beziehung und irgendwie, scheint der Täter mitten unter ihnen zu sein. Monika Feth schreibt so genial spannend, aus verschiedenen Blickwinkeln, dass man ganz genau lesen muss. Es ist großartig, wie sich die Geschichte entfaltet und auch wenn es einige nicht so sehen, so ist der Spannungsbogen genial aufgebaut und es gibt, überraschende Wendungen.


  8. Cover des Buches Obsession (ISBN: 9783499016318)
    Simon Beckett

    Obsession

     (1.209)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Nach dem plötzlichen Tod von Bens Frau Sarah, bleibt er mit ihrem autistischen Sohn Jacob zurück. Doch nach kurzer Zeit, stellt er fest, dass Jacob nicht Sarahs leiblicher Sohn ist, sondern sie diesen gestohlen hat. Ben lässt es nicht in Ruhe, forscht nach und findet heraus, wer Jacobs wirklicher Vater ist. Die Behörden übergeben diesen John Cole. Ben wird ein Besucherrecht eingestanden, doch Cole möchte nichts davon wissen. Ben möchte nicht aufgeben und als er herausfindet, welch seltsamen Obsessionen Cole nachgeht, ist er äußerst besorgt um Jacob.

     

    Der Klappentext ist irreführend. Ben hat selbst nicht die Behörden informiert und damit Jacob abgegeben, sondern ist dies durch einen Privatdetektiv herausgekommen. Wer weiß, ob Ben jemals die Behörden informiert hätte, denn schließlich wollte er erst einmal herausfinden, wer Jacobs Vater wirklich ist und wenn er da schon erkannt hätte, dass der eine Schraube locker hat, hätte er wohl Jacob nie abgegeben.

    Zudem, bis es zu diesem Punkt überhaupt kam, hat es sich sehr lange gezogen. Ich dachte schon, dass kommt dann erst im letzten Drittel, da sich der Autor immer wieder in unnötigen Details verstrickt hat. Es wäre auch irgendwie schlauer gewesen, wenn man die Beziehung zwischen Ben und Jacob mehr ausgebaut hat. Für mich war es nicht immer ganz ersichtlich, ob es Ben wirklich um den Jungen ging oder er sich nur an diesen klammerte, damit er nicht den letzten Teil seiner Frau verlor.

     

    Es war auch irgendwie sehr seltsam, als Ben begann die Coles auszuspionieren. Er arbeitet ja als Fotograf und hat demensprechend gutes Equipment. Ich fand es ja zunächst nachvollziehbar, da der Sozialarbeiter sich so auf stur gestellt hat, dass er Beweise für Coles nicht gutes Verhalten gegenüber Jacob sammeln wollte. Da gab es eben verschiedene Indizien, die er sammeln konnte. Ob die am Ende ausreichten, damit das Jugendamt den Jungen wieder wegnahm, da dieser Fall doch eine große Schlagzeile war, ist dahingestellt. Aber als Ben plötzlich zum Spanner wurde… Ich dachte dann nur: „Okay, das ist also mit den Obsessionen u.a. gemeint.“ Irgendwie hatte ich dadurch diese unangenehme Erinnerung an „Voyeur“ von Simon Beckett, was mir ja nicht sonderlich gefallen hat. Es hat sich einfach sehr seltsam lesen lassen, weil dieser Spanneraspekt random kam und für mich auch keinen Zusammenhang zur eigentlichen Geschichte hatte.

     

    Dem Buch haperte es meiner Meinung immer wieder an Spannung. Das war am Anfang so, in der Mitte gab es solche Phasen und selbst beim Showdown fand ich den jetzt nicht wirklich mitreißend. Auch war er schon etwas haarsträubend, nicht komplett wie ich es schon in anderen seiner Bücher erlebt habe, aber auch nicht überzeugend. Aber besonders mit der Spannung habe ich gehadert. Immerhin soll es sich ja um einen Thriller handeln und da hat mir oft einfach der Thrill gefehlt.

    Vielleicht lag es auch an mir, da ich selbst die Stellen, als Ben seine Spannerfotos gemacht hat, nicht sonderlich spannend fand. Aber ich hatte einfach nicht das Gefühl, dass da so viel Gefahr war, dass er entdeckt wurde. Irgendwie hat es Beckett geschafft, die möglichen Gefahren wegzuschreiben.

     

    Die Figuren fand ich okay bis nichtssagend. Über Ben hat man natürlich viel erfahren, obwohl ich jetzt nicht sagen könnte, ob ich ihn un- oder –sympahtisch fand. So richtig gepackt hat er mich nicht. Jacob wäre vielleicht interessant gewesen, auch um mehr über Autismus zu lernen, aber dafür wurde das Thema zu wenig aufgegriffen. Sarah, Bens verstorbene Frau, empfinde ich im Nachhinein als schwierig. Zoe, Bens Gehilfin, war eigentlich ganz witzig. Keith, Bens bester Freund und dessen Nebenhandlung war irgendwie komplett unnötig. Irgendwie haben mir die Eltern von Coles ersten verstorbenen Frau und damit Jacobs Mutter sehr leidgetan. Irgendwie fand ich die von den Nebenfiguren noch am besten. Und der Rest eben sehr nichtssagend. Der Sozialarbeiter allein wirkte sehr klischeehaft.

     

    Fazit: Das Buch lässt mich fragend zurück. Ich fand es weder richtig gut, noch richtig schlecht. Die Idee des Buches fand ich eigentlich ganz interessant, genauso wie verschiedene angesprochene Themen, aber irgendwie ging es mir dann nicht zu tief genug. Mit den Figuren konnte ich keine wirkliche Bindung aufnehmen. Letzten Endes ist es eine Enttäuschung, da man ja weiß, dass es Simon Beckett besser kann. 2,5 Kompasse von mir.

  9. Cover des Buches Henning flieht vor dem Vergessen (ISBN: 9783938295748)
    Hilda Röder

    Henning flieht vor dem Vergessen

     (38)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Ein mitreißendes und hochemotionales Buch über das Leben und das Sterben: Henning ist 68, als er die Diagnose Alzheimer bekommt. Für ihn steht schnell fest, dass er sich nicht zu Tode pflegen lassen will und er erkundigt sich über Sterbehilfe (die in den Niederlanden in bestimmten Fällen erlaubt ist). Da auf einer wahren Begebenheit basierend, ist die Geschichte umso dramatischer: Henning erfährt als Jugendlicher die ganze Grausamkeit dieser Krankheit - sein Großvater leidet und stirbt daran. Doch das ist nicht alles, was das Leben an Schlimmem zu bieten hat, er verliert  noch einige liebe Menschen auf dramatische Weise. Das bringt ihn auch dazu, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Das Buch ist spannend und mit allerlei Erinnerungen gespickt, wird er den letzten Schritt gehen? Ein sehr nachdenklich machendes Buch und man stellt sich unweigerlich die Frage: Was wäre wenn? Nun da es in Deutschland keinerlei Möglichkeit gibt, begleitet aus dem Leben zu scheiden, wird das Thema Patientenverfügung auf einmal sehr wichtig und hochaktuell. Denn wer weiß schon, wann es soweit ist?
  10. Cover des Buches Das Lavendelzimmer (ISBN: 9783426654224)
    Nina George

    Das Lavendelzimmer

     (566)
    Aktuelle Rezension von: Fearstreetfan

    Ich fand das Lavendelzimmer von Nina George ein wirklich schönes Buch. Der Protagonist Jean Perdu zeigte uns mit seiner Literarische Apotheke, was Bücher mit uns machen und das wir für jede Stimmungslage das Passende Buch brauchen. Ich freu mich schon auf Südlichter und Das Bücherschiff des Monsieur Perdu. Eine Empfehlung von mir auf jeden Fall

  11. Cover des Buches Elfenkuss (ISBN: 9783570401125)
    Aprilynne Pike

    Elfenkuss

     (1.051)
    Aktuelle Rezension von: Janniversum

    Ich war auf einem Bücherflohmarkt und dieses Buch ist mir direkt (wegen der Schrift) aufgafallen (-; Da habe ich mir den Kalppentext durchgelesen und fand das Buch sehr ansprechend. Im nachhinein muss ich dsagen, dasss mir dieses Buch sehr gut gefallen hat! Ich mag die Charactere sehr und den Schreibstil. Die Idee ist ganz gut, doch man hätte ds b<uch ein bisschen besser umsetzen können. einige Szenen haben mir nicht besonders gut gefallen, weshalb ich auch zwischen 5 und 4 Sternen geschwankt habe. Dann haben aber, wie man sieht die fünf gewonnen. Auch das Liebesdreieck sit gut gelungen- auch wenn das Liebesdreick abgenutzt ist, dass hat mich aber nicht besonders gestört. Manchmal hab ich die Entscheidungen von Laurel nicht ganz verstanden. Ich bin schon gespannt auf dem zweiten Teil, denn das ist iene Rehe mit insgesamt vier. 

    EIne halb Emphelung 

    Viel Lesespaß bei diesem aber auch beu allen anderen bücher 

  12. Cover des Buches Geheimer Ort (ISBN: 9783596196142)
    Tana French

    Geheimer Ort

     (279)
    Aktuelle Rezension von: katha84

    Vor einem Jahr ist in St. Kilda ein Junge ums Leben gekommen. Erschlagen. Bis heute fehlt vom Täter jede Spur. Doch ganz plötzlich wird der Fall wieder aktuell, denn Holly vertraut Detective Stephen Moran eine Karte vom Geheimnisbrett ihrer Schule an. Auf dieser Karte, behauptet jemand, zu wissen, wer Chris ermordet hat. Moran und Conway übernehmen die Ermittlungen in dem Mädcheninternat und stoßen auf einen Haufen aus Geheimnissen, Lügen und falschen Verdächtigungen.


    Für mich war es das erste Buch von Tana French und ich bin sehr begeistert von ihrer Schreibweise. Sie schafft eine ganz außergewöhnliche Atmosphäre in dem Buch, was noch durch die zwei Handlungsstränge untermauert wird. Mir hat es wahnsinnig gut gefallen, die Zeit vor Chris Ermordung durch die Augen von Holly und ihren Freundinnen zu erleben um dann wieder ins "Jetzt" und zu Stephan zurückzukommen. So entfaltet sich die Geschichte wirklich nach und nach und es bleibt bis fast zum Schluss unklar, wer Chris umgebracht hat und warum. Was ich auch sehr mochte, war die Zusammenarbeit zwischen Conway und Moran und die manchmal ziemlich giftigen Wortwechsel. Das einzige, was ich schwierig fand, war der leichte "mystische" Touch mit den Lichtern und so. Meiner Meinung nach hätte das nicht sein müssen. Für mich hat sich der Sinn darin nicht erschlossen und es hat auch nicht wirklich was zur Handlung beigetragen. Außerdem hätte man das ganze vielleicht ein klein bisschen kürzen können. Trotzdem bleibt es ein wirklich toller Krimi und ich werde mir wohl mal die anderen Bücher von Tana French besorgen müssen.

  13. Cover des Buches Dienstags bei Morrie (ISBN: 9783442487226)
    Mitch Albom

    Dienstags bei Morrie

     (520)
    Aktuelle Rezension von: Lin_nyy

    Das Buch hat mich sehr berührt und bewegt. Ich konnte dabei mitfühlen und hatte das Gefühl, vollständig in das Buch eingesogen zu werden und Teil davon zu sein. In meinem Alltag denke ich total oft an das Buch weil es mich so bewegt hat und zum Nachdenken angeregt hat. Die Verbindung der beiden Protagonisten ist so schön und tiefgründig und die Erzählungen voller Weisheit. 

  14. Cover des Buches Der Verehrer (ISBN: 9783734107870)
    Charlotte Link

    Der Verehrer

     (691)
    Aktuelle Rezension von: PeytonS

    Die Rezension enthält Spoiler. 


    Generell ist das Buch schon spannend, ich habe gelesen, dass es vorhersehbar ist. Ja, aber ich dachte bis zum Ende, dass man ggf. auf eine falsche Fährte geführt wird, dem war aber leider nicht so. Es ist ca. 100 Seiten vor dem Ende Fakt, wer der Stalker ist. Insofern fehlt spätestens ab da die Spannung, es ist nur die Frage ob und wie Leona wieder frei kommt. Deswegen habe ich es beendet.

    Mich hat das Buch an mehreren Stellen nicht überzeugt. Zum einen fliegen ja ALLE Männer auf Leona, das war etwas nervig, und sie klammert extrem, als Wolfgang sie verlässt. Es ist so unangenehm zu lesen, wie es ihr in der Situation geht und man denkt sich: Wach mal auf. 

    Auch wie sie dem Jablonski hinterher trauert, als er sich nicht meldet und dann direkt wieder auf ihn fliegt, als er wieder aufkreuzt. Ich hätte den ja sowas von in den Wind geschossen. 

    Als dann zum Ende hin das Kind verschwindet.....Ne....Da dachte ich vorher schon: Wenn die Mutter einfach tanzen geht, wer passt auf? Tja niemand. Und der 5 jährige ist dann kurz nach Mitternacht weg. Was macht er so lange noch dort? Das hat mich auch geärgert.  

    Elisabeths Ansprache in dem Haus (was kaum beschrieben wird) ist auch einfach nur merkwürdig. Und dann endet das Buch einfach so. Leider ist es irgendwie nicht mehr zeitgemäß, und zu unrund. 

  15. Cover des Buches Das schwarze Buch der Gier (ISBN: 9783885091028)
    Beile Ratut

    Das schwarze Buch der Gier

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Jacqueline___

    Ein Buch welches man nicht einfach mal so nebenbei lesen kann.  Eine interessante und ansruchsvolle Geschichte, voller Gefühle. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, nicht jedermanns Sache. Was mich sehr gestört hat, waren die vielen Wiederholungen. 

  16. Cover des Buches Mein fast perfektes Leben (ISBN: 9783426512197)
    Jonathan Tropper

    Mein fast perfektes Leben

     (347)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Doug Parker hat die Liebe seines Lebens gefunden. Das Glück ist perfekt und die Beziehung läuft gro?artig. Nach der Hochzeit wird alles noch schöner, aber dann schlägt das Schicksal unerbittlich zu. Hailey stirbt bei einem Flugzeugabsturz. Doug verliert die Kontrolle über sich und sein Leben und vergräbt sich in seinem Haus. Niemand lässt er an sich ran und will ohne seine geliebte Frau nicht weiter leben. Russ ist der pubertierende Sohn Haileys aus erster Ehe und er bringt durch seine Drogensucht Doug wieder zurück ins Leben. Seine Familie unterstützt ihn und sein Stiefsohn fordert ebenfalls seine ganze Aufmerksamkeit und so kehrt langsam wieder etwas Normalität in Dougs Leben ein. Fängt stark an, aber lässt zunehmend nach. Seiten langes Gerede von zwei verlorenen Männern und zu viel Schmerz, der irgendwann nicht mehr nachvollziehbar ist.

  17. Cover des Buches Manchmal sucht sich das Leben harte Wege. SPIEGEL-BESTSELLER. Wahre Geschichten, die berühren und Zuversicht geben. Von der Suche nach neuem Lebensmut: Wie Sie eine Lebenskrise meistern und Schicksalsschläge überwinden (ISBN: 9783990602393)
    Katharina Afflerbach

    Manchmal sucht sich das Leben harte Wege. SPIEGEL-BESTSELLER. Wahre Geschichten, die berühren und Zuversicht geben. Von der Suche nach neuem Lebensmut: Wie Sie eine Lebenskrise meistern und Schicksalsschläge überwinden

     (24)
    Aktuelle Rezension von: A_N_N_4

    Dieses Buch ist eine Zusammentragung mehrerer schwerer Schicksalsschläge. Es geht um Tod, Trauer und Verlust, aber auch für die Überlebenden darum, sich wieder aus der Dunkelheit hervorzukämpfen. Die Menschen in diesem Buch teilen sehr intim ihr Gedanken, Gefühle in ihren schlimmsten Zeiten im Leben und egal wie sehr man sich auch abgrenzen möchte, die persönlichen Geschichten gehen einem sehr nahe. Es ist gleichzeitig Leid und Heilung. Ein Aushalten von Schmerz. Es zeigt, dass man nicht allein ist.
     Ich habe großen Respekt vor den Leuten, die den Mut hatten, ihre Geschichte mit der Autorin (und damit auch mit der Öffentlichkeit) zu teilen.

    Die Geschichten sind sehr mitreißend, empathisch und tief emotional erzählt, sodass sie an vielen Stellen Gefühle hervorrufen, die schwer auszuhalten sind, denen man sich aber trotzdem stellen sollte. Die Autorin hat es geschafft, diese Schicksale, ein kleines bisschen Hoffnung und etwas Unbegreifliches wie den Tod mit viel Fingerspitzengefühl und ohne Distanz in Worte zu fassen. Sie zeigt einen neuen Blick auf das Leben, macht klar, dass der Tod allgegenwärtig ist, und doch völlig normal ist, ihn zu verdrängen zu versuchen.
     Es gibt einen perfekten verbindenden Abschluss: Eine kleine Zusammenfassung der verschiedenen Bewältigungsstrategien, wie die verschiedenen Personen mit Trauer umgegangen sind. Dazu noch Hilfestellungen, wie man auf Trauernde zugehen sollte. Das hat mir viel der Hilflosigkeit genommen, damit umzugehen und in solchen Situationen Menschen die Hand zu reichen. Man kann nie nachfühlen, aber immer mitfühlen.

    Ich habe das Buch in einer für mich schwierigen Zeit gelesen. Deshalb waren diese Trauer und der Schmerz an manchen Tagen wirklich schwer auszuhalten. Das war auch der Grund, weshalb ich für dieses doch recht dünne Buch wirklich sehr lange gebraucht habe. Der unglaublich gefühlvolle Schreibstil und die berührenden Schicksale dieser tollen Menschen gehen einem sehr nahe. Auch wenn es immer einen Hoffnungsschimmer gibt, sollte man kein ‚Happy End‘ erwarten. Dieses Buch ist Schmerz. Dieses Buch ist Lebenserfahrung. Dieses Buch ist Hoffnung. Dieses Buch ist Trauer, Wut und Verzweiflung. Dieses Buch ist unglaublich lebensnah und menschlich.
     Auch wenn es mir so wehgetan hat… oder gerade genau deshalb, kann ich nur 5 Sterne vergeben.

  18. Cover des Buches A single night (ISBN: 9783734108556)
    Ivy Andrews

    A single night

     (186)
    Aktuelle Rezension von: literaturkonfetti

    Es geht um die modebegeisterte Libby, die den sympathischen Jungdesigner Jasper bei einer Modenschau auf der Fashionweek kennen lernt und eine unvergessliche Nacht miteinander haben. Aber eben nur eine!
    Eineinhalb Jahre später geht Libby in Plymouth zum studieren und trifft ihn dort wieder. Es knistert heftig zwischen den beiden. Finden sie den Weg zueinander oder steht ihnen die Karriere von Jasper und dessen Kollege im Weg?

    Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Ich fand es total spannend mal in die Welt des Modedesign hinein zu schnuppern. Es hat für mich komplett neue Aspekte gezeigt, zum Beispiel, dass es ganz schön teuer sein kann, wenn man so viele verschiedene Projekte machen muss. Gan besonders sympathisch fand ich an dem Buch auch die WG ín der Libby lebt. Die vier Mädchen sind so lieb zueinander. Man hat direkt das Gefühl, dass man bei denen am liebsten einziehen will. Auch die Liebesgeschichte wischen Jasper und Libby hat mir sehr gut gefallen. Ich fand die beiden haben gut zusammen gepasst. Ich fand es persönlich nur ein bisschen anstrengend, wie sich Ian immer mehr da hinein gesteigert hat, dass er Libby nicht mag und sie ihrer Karriere schadet.

    Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig. Man kann der Geschichte gut folgen und man ist gespannt, wie es mit den Mitbewohnern von Libby weiter geht.
    Das Buch hat mir gut gefallen, aber nicht hundertprozentig von den Socken gehauen.

  19. Cover des Buches Sieben Minuten nach Mitternacht - Filmausgabe (ISBN: 9783570403471)
    Patrick Ness

    Sieben Minuten nach Mitternacht - Filmausgabe

     (820)
    Aktuelle Rezension von: Schnick

    "Ich wünschte, ich hätte hundert Jahre", sagte sie ganz leise. "Hundert Jahre nur für dich."

    Momentan lese ich so viele ungelesene Bücher wie möglich aus meinem Fundus, damit ich die gelesenen in den Müll werfen kann, um meinem Mann und meinem Sohn nicht zu viel Ballast zu hinterlassen. Dieser Roman wird nicht im Müll landen. Aber - meine Fresse - hat er mich fertig gemacht. Das hätte es schon vor einigen Jahren, als ich ihn gekauft habe, aber in meiner jetzigen Situation hat mich die Geschichte noch mehr mitgenommen. 

    Allein das Zitat oben spricht mir so sehr aus Seele, dass es mich fassungslos macht; so sehr, dass ich während der Lektüre der Passage Angst hatte, dass mein Herz nur aufgrund der Emotionen (aka des Heulkrampfs) dermaßen stark pumpt, dass ich in dem Moment das Zeitliche segne.

    Der Roman hat mich von Anfang bis Ende gepackt und berührt und mitgenommen. Ich weiß nicht, wie oft ich Pausen einlegen musste, weil ich weinen muss. Die Geschichte ist herzzerreißend, und sie wird ohne Pathos herzzerreißend erzählt.

    Phantastisch sind auch die Illustrationen von Jim Kay, die genial passend sind.

    Absolut empfehlenswert.

  20. Cover des Buches Die Brüder Löwenherz (ISBN: 9783960521273)
    Astrid Lindgren

    Die Brüder Löwenherz

     (635)
    Aktuelle Rezension von: marieke3110

    Mit 10 Jahren habe ich dieses Buch zum ersten mal gelesen, mit 13 nichmal und jetzt mit 19 zum dritten mal. 

    Astrid Lingren hat mit diesem Buch einfach ein super sensibles Thema in eine Abenteuergeschichte verpackt, was ich mit dem Alter immer mehr verstehe. 

    Mir hat das Buch schon immer gefallen und es hat in mir immer Hoffnung geweckt, denn man muss nicht von Anfang an der wunderschöne muutige Jonathan Löwenherz sein, man kann sich auch zu einem kräftigen, mutigen Karl Löwenherz entwickeln.

  21. Cover des Buches Wie Fuchs und Hase Ostern feiern (ISBN: 9783748517337)
    Ilona Cornelia

    Wie Fuchs und Hase Ostern feiern

     (26)
    Aktuelle Rezension von: kinderbuchschatz

    In drei Wochen ist schon Ostern und vielleicht seid ihr ja noch auf der Suche nach einer schönen Ostergeschichte, dann hab ich hier einen kleinen #kinderbuchtipp für euch: „Wie Fuchs und Hase Ostern feiern“ von Ilona Cornelia, erschienen im epubli-Verlag.

    Inhalt: Kurz bevor es Frühling wird ist der kleine Hase Heini immer öfter traurig. Dies ist auch seinem Freund, dem Fuchs Frank, aufgefallen. Als Heini endlich mit der Sprache rausrückt, ist beiden klar, dass sie alles versuchen werden, damit die Kinder sich an Ostern über bunte Eier freuen. Doch was ist jetzt eigentlich genau die Aufgabe des Osterhasen? Wo bekommen die Freunde die Eier her und wie sollen sie es nur schaffen alle rechtzeitig zu verteilen? Und was ist eigentlich das Schönste an Ostern?

    Fazit: Eine süße Geschichte über den Wert von Ostern und die Kraft der Freundschaft. Die ungewöhnliche Verbindung zwischen Fuchs und Hase ist etwas Besonderes und ihre lustigen Neckereien zwischendurch lassen die Geschichte sehr lebendig wirken. Dies unterstreichen auch die süßen, bunten Illustrationen. Eine Kapitelunterteilung wäre für kleinere Kinder vielleicht noch ganz schön gewesen. Dennoch ein tolles kleines Osterbüchlein, das sich auch gut im Osternest machen würde.

  22. Cover des Buches Der Schattendoktor (ISBN: 9783865069306)
    Adrian Plass

    Der Schattendoktor

     (12)
    Aktuelle Rezension von: LEXI
    „Für meinen lieben Jack…“ – so beginnt der letzte Brief der 90jährigen Alice Merton, den sie ihrem über alles geliebten Enkelsohn Jack hinterlassen hatte. Alice war das Licht in Jacks Leben, sie war freundlich, großzügig und scharfsinnig. Lediglich wenn es um das Thema „Glaube“ ging, gab es für Jack und Alice keine gemeinsame Gesprächsbasis – und so wurden diesbezügliche Unterhaltungen tunlichst vermieden. In ihrem Schreiben an Jack erwähnte Alice Dinge, die Jack nicht geahnt hatte und wies zudem auf eine prägende Begegnung mit einem älteren Mann namens „Doc“ hin, der ihr Leben veränderte. Jack kann der Versuchung nicht widerstehen und nimmt anhand der dem Brief beiliegenden Visitenkarte tatsächlich Kontakt mit dem mysteriösen Schattendoktor auf.

    Bereits der Einstieg in dieses Buch gestaltete sich für mich etwas holprig. Die handelnden Personen dieses Buches sowie die Protagonisten Jack und Doc empfand ich als wenig authentisch, beide Charaktere blieben mir bis zur letzten Seite fremd. Die in Briefform und kursiver Schrift dargestellten Inhalte wirkten auf mich verschwommen, an manchen Stellen sogar ein wenig befremdlich. Zudem brachte ich dem mir bislang unbekannten Schreibstil dieses Autors wenig Sympathie entgegen. Bildhafte Beschreibungen wie beispielsweise „der Schattendoktor verzog seine Miene zu einer Art Faust“ oder die Aussage „wie eine Art wohlwollender Matador schien der Schattendoktor die Kunst zu beherrschen, jeden Angriff mit einem eleganten Wedeln seines verbalen Umhangs ins Leere laufen zu lassen“ entsprachen nicht meinem Lesegeschmack, ich persönlich empfand sie eher als eigenartig. Entgegen der anderslautenden Behauptung im Klappentext kann ich die Aussage, dass dieses Buch viel Humor enthält, nicht bestätigen. Der Glaube, das Gebet und die Existenz des Teufels werden in diesem Buch thematisiert, wobei ich einige Argumentationen des Schattendoktors gegen das Gebet ebenfalls nicht nachvollziehen kann.

    „Ich bin gesegnet und belastet mit der Aufgabe, Menschen zu helfen, mit den Schatten fertigzuwerden, die ihnen das Leben vergällen. Wie das genau vor sich geht, kann ich im Moment einfach nicht analysieren und erklären. Aber ich kann Ihnen versichern, dass es geschieht – nicht immer, aber oft.“

    Nach dieser Aussage des Schattendoktors hätte ich mir zumindest einen in die Tiefe gehenden und erhellenden Einblick in seine Arbeit erhofft, diese Hoffnung wurde jedoch für mich persönlich bis zur letzten Seite nicht erfüllt.

    „Der Schattendoktor“ war mein erstes Buch von Adrian Plass und ich musste nach dieser Lektüre bedauernd feststellen, dass der Schreibstil dieses Autors meinen Lesegeschmack nicht trifft.

    „Jack hatte das dringende Bedürfnis, sich zu vergewissern, ob er verstanden hatte, was sich in der stillen Aue des Wirbelsturms der Worte des Schattendoktors verbarg.“

    Ob Jack dies gelungen ist, darf der interessierte Leser dieses Buches selber feststellen. Mir ist es jedenfalls nicht gelungen. Schade.

  23. Cover des Buches SMS für dich (ISBN: 9783499290206)
    Sofie Cramer

    SMS für dich

     (328)
    Aktuelle Rezension von: Rainbow98

    Das Buch hat mir gut gefallen. 

    Auch wenn ich kein Fan des Schreibstils in der dritten Person bin, muss ich sagen, dassmes mir doch leicht fiel das Buch schnell zu lesen und mich in die Geschichte einzuführen.

    Eine süße und angenehme Liebesgeschichte, worin sich ein Paar durch Zufall oder doch Schicksal gefunden hat.

    Es war mal etwas anderes und ich kann es jedem empfehlen, der mal eine kurze Auszeit von dicken Wälzern haben möchte.

    Auf den Film dazu bin ich gespannt. 😊

  24. Cover des Buches Himmel und Hölle (ISBN: 9783104026541)
    Alice Munro

    Himmel und Hölle

     (99)
    Aktuelle Rezension von: rumble-bee
    Ich habe schon viel von Alice Munro gelesen. Immer - oder zumindest oft - geht es um ungewöhnliche Frauen und ihre Schicksale, um die Bedeutung von lebensverändernden Ereignissen, um die Verstrickungen innerhalb von Familie und Freundeskreis. Dieses Buch habe ich jedoch, aus welchem Grund auch immer, als "besonders" empfunden. Besonders düster in den Untertönen, besonders weitreichend in den Konsequenzen, die man gedanklich ziehen kann.

    Ungewöhnlich oft geht es in diesen neun Geschichten zum Beispiel um den Tod und das Lebensende. In "Trost" sucht zum Beispiel eine Frau nach dem Tod ihres schwer kranken Mannes verzweifelt nach einem Abschiedsbrief - und entdeckt dabei Unglaubliches. Vielleicht hat sie ihren eigenen Mann kaum wirklich gekannt...? In "Was in Erinnerung bleibt" begegnen sich ein Mann und eine Frau auf einer Beerdigung. Was nicht ohne Folgen bleibt.  In "Eine schwimmende Brücke" macht eine schwer krebskranke Frau eine charmante Spritztour mit einem jungen Mann. Und in "Der Bär klettert über den Berg" schließlich sieht sich ein alternder Universitätsdozent mit der schwierigen Situation konfrontiert, seine an Alzheimer erkrankte Frau in ein Heim geben zu müssen.

    Gerade letztere Geschichte hatte mich dazu bewogen, dieses Buch zu lesen. Denn sie ist vor einigen Jahren grandios verfilmt worden, mit Julie Christie in der Rolle der an Alzheimer erkrankten Frau. "An ihrer Seite" heißt der Film, soweit ich mich erinnere. Mich hat beeindruckt zu sehen, dass die Kurzgeschichte eigentlich mit einem Minimum an Worten und Szenen mindestens ebenso viel ausgedrückt hat wie der ganze Film! Das kann eine Alice Munro! Sie zieht einige Pinselstriche, porträtiert ihre Figuren gekonnt, und schon entstehen ganze Landschaften und Schicksale vor dem inneren Auge des Lesers. Auch die moralische Problematik fand ich hervorragend getroffen. Ist ein Mensch, der sich nicht mehr an mich erinnert, für mich überhaupt noch derselbe...? Ich hatte einen dicken Kloß im Hals.

    Ja, ich fand es diesmal nicht ganz leicht zu lesen, dieses Buch. Man musste schon nach jeder Geschichte pausieren. Manchmal auch mittendrin. Aber der Titel der Sammlung - zumindest der deutschen Fassung - ist ausgesprochen gelungen. (Das englische Buch wurde hingegen einfach nach der ersten Geschichte benannt. Nicht immer sind veränderte deutsche Buchtitel ein Fehler!) Denn wer definiert schon Himmel und Hölle? Immer ist auch ein Körnchen des einen im anderen enthalten. Das verdeutlicht diese Sammlung auf zutiefst berührende Weise.

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