Bücher mit dem Tag "trost"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "trost" gekennzeichnet haben.

248 Bücher

  1. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499269226)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

     (1.165)
    Aktuelle Rezension von: breathingfailure

    Das Buch hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht und manchmal auch beides gleichzeitig. Ein herzzerreißendes Buch !


    Die Geschichte handelt von Mia (Rabbit) Hayes, die ihre zweite Krebserkrankung erleidet und diese leider nicht übersteht. Ihre letzten Tage im Hospiz mit ihrer Familie und ihren Freunden werden in diesem Buch gezeigt. 


    Ich habe mich sofort in ihre komplette Familie verliebt, vor allem in ihre gläubige irische Mutter. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund aber ist eine eine liebevolle Mutter, die für ihre Kinder alles tun würde. Ich kann gar nicht mehr über das Buch sagen ohne zu Spoilern, ausser dass man es unbedingt lesen sollte und es einfach eine schöne Geschichte über Familie und Krankheit ist.

  2. Cover des Buches Das Lavendelzimmer (ISBN: 9783426509777)
    Nina George

    Das Lavendelzimmer

     (520)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Der Lavendelgarten von Nina George lag jetzt schon etwas länger auf meinem SuB und ich hatte mich eigentlich auf das Buch gefreut. Hätte ich es mal auf dem SuB gelassen. Denn außer ein wirklich schönes Cover und einen interessanten Klapptext hat dieses Buch nichts. Gut es hat noch eine tolle Grundidee aber die Umsetzung ist schlecht. Ich habe mich extrem durch die Geschichte gequält.

    Perdu betreibt eine „Literarische Apotheke“. Auf seinem Schiff betreibt er eine Bücherei und für jeden hat er das richtige Buch und weiß genau wem er welches Buch verkaufen kann und wem nicht. Doch sein eigenes Leben hat vor 20 Jahren aufgehört, als seine Geliebte Manon ihn verließ. Durch Zufall findet Perdus Nachbarin einen alten ungeöffneten Brief von Manon. Nachdem Perdu diesen liest begibt er sich auf die Reise seines Lebens. Nämlich zurück in dieses.

    Die Grundidee fand ich gar nicht so schlecht. Aber die Autorin hat für mich einen schwierigen Schreibstil. Er ist teilweise sehr blumig und poetisch. Bei diesem Genre erwartete ich aber eher was leichtes und doch auch bewegendes. Doch mich konnte dieses Buch nicht bewegen und leicht war es auch nicht. Anfangs ging es noch gut. Ich war teilweise gut in die Geschichte gekommen und hatte mich auf den Fortgang gefreut. Als die Reise von Perdu beginnt springt die Autorin aber oft in den Szenen, diese sind oft unglaubwürdig, langatmig und total konstruiert. Ich wusste oft nicht was sie von mir will, ob das gerade wirklich passiert oder Perdu träumt.

    Auch die Charaktere waren mir alle zu eintönig, flach und nichtssagend. Sie wirkten starr und leblos. Im Gegensatz zu den Beschreibungen der „Buch Apotheke“ und der Landschaft. Diese werden sehr plastisch und schön beschrieben. Die konnte ich mir gut vorstellen.

    Für mich persönlich ist auch der Titel des Buches etwas ungünstig gewählt. Da hätte es viele Möglichkeiten gegeben die besser gewesen wären.

    Für mich war dieses Buch leider nichts. Eigentlich schade da es wirklich Potenzial gehabt hat um ei  tolles Buch zu werden.

  3. Cover des Buches Der Erdbeerpflücker (ISBN: 9783570308127)
    Monika Feth

    Der Erdbeerpflücker

     (1.804)
    Aktuelle Rezension von: JennysWorldofBooks

    „Der Erdbeerpflücker“ von Monika Feth, 352 Seiten, Jugendthriller. Aus der Erdbeerpflücker-Reihe. 🍓 

    ⭐️Klappentext:


    Als ihre Freundin ermordet wird, schwört Jette öffentlich Rache – und macht den Mörder damit auf sich aufmerksam. Er nähert sich Jette als Freund, und sie verliebt sich in ihn, ohne zu ahnen, mit wem sie es in Wahrheit zu tun hat. 


    ⭐️Meinung:


    Zu Allererst muss ich sagen, dass das Cover erstmal nicht auf einen Thriller schließen lässt. Mit dem Wissen irritierte mich anfangs auch der Titel des Buches. Ich habe ihn als Metapher interpretiert, aber tatsächlich ist hier der Name auch Programm 😅

    Das Buch wird abwechselnd aus der Perspektive von Jette und aus der Erzählform der anderen Charaktere geschrieben. Jeder Einzelne davon wurde mit viel Liebe zum Detail beschrieben. Alle hatten ihre ganz eigenen Probleme oder Erlebnisse in der Vergangenheit, die sie beschäftigten und zu den Menschen gemacht haben, die sie jetzt sind. 

    Der Täter selbst lebt in seiner eigenen Welt aus Liebe, Unsicherheit, Gewalt und voller Gedanken. 

    Da für den Leser von Anfang an klar ist, wer der Mörder ist, fehlte mir dadurch der Nervenkitzel und die dadurch entstehenden, überraschenden Wendungen.

    Die Story war somit vorhersehbar, aber trotzdem interessant zu lesen, da durch den Perspektivenwechsel für mich keine Langeweile aufkam.


    Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Ich konnte mich mühelos sowohl in das Schöne, als auch in die dunklen Abgründe, hineinversetzen. Flüssig, detailreich und voller Authentizität.


    Es hat mir im Ganzen sehr gut gefallen, auch wenn die Story für mich nicht überraschend war.


  4. Cover des Buches Elfenkuss (ISBN: 9783570401125)
    Aprilynne Pike

    Elfenkuss

     (1.042)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Laurel ist anders als die anderen. Wie anders wird ihr nur nach und nach bewusst.
    Laurel geht ganz neu in die Schule. Sie ist umgezogen und wurde bisher zu Hause unterrichtet. In der Schule findet sie in David und Chelsea neue Freunde. David geht mit ihr durch dick und dünn. Als ihr Vater plötzlich erkrankt steht er ihr unterstützend zur Seite.
    Warum hat sie so einen Drang nach ihrem alten Zuhause und wie kann sie verhindern, dass es verkauft wird? Kann der Junge aus dem Wald, Tamani, ihr dabei helfen?

    Elfenkuss hat ein wunderschönes Cover, das mich gleich angesprochen hat. Es wirkt mit dem Flügel, oder Blatt vor dem Gesicht schon elfisch.
    Die Geschichte geht gleich interessant los. Laurel scheint ein nettes Mädchen zu sein und braucht ein bisschen Unterstützung , um auf andere Menschen zu zu gehen. Da kommt David gerade recht. Er sagt was er denkt und nimmt sie gleich unter ihre Fittiche. Auch Chelsea ist erschreckend ehrlich, so dass Laurel gleich weis wo sie mit ihr dran ist.
    Als Laurel entdeckt das sie anders ist als andere steht ihr David unterstützend zur Seite. Es ist schön jemanden zu haben, mit dem man sich austauschen kann. Ich finde David sehr offen und herzlich .Ein Freund wie ihn sich so manche Mutter für ihre Tochter wünschen würde.
    Spannend wird es als der Vater von Laurel plötzlich erkankt und man nicht weiß ob er je wieder gesund wird. Das reißt eine Familie von heute auf morgen ziemlich runter, und wenn dann wie in den USA üblich nicht alle gesetzlich krankenversichert, sondern jeder privat versichert ist, kann solch ein längerer Krankenhausaufenthalt schon riesige Löcher in eine Familienkasse reißen.
    Da ist es gut, wenn man noch etwas hat was man veräußern kann, um diese Löcher zu flicken.
    Aber was wenn das nicht veräußert werden darf?
    Davon weiß nun ja aber nur Laurel näheres und die hat ganz schön zu kämpfen um alles zu retten.
    Wie gut das es da auch noch den Jungen aus dem Wald gibt. Tamani. Wie steht er zu Laurel? Kann er sich gegenüber David behaupten? Laurel steht zwischen den zwei Jungs und ist eigentlich von beiden auf ihre eigene Art und Weise angetan.
    Wie wird sie sich letztendlich entscheiden? Und was für Abenteuer muss sie noch bestehen?
    Alles in allem ein sehr gelungener Jugendfantasyroman, der auch mich als Erwachsene noch begeistern konnte.Ich bin schon gespannt wie es im nächsten Teil "Elfenliebe" weiter geht.

    Ich kann ihn für Leser, die sich ein wenig Träumereien um Elfen und ein Elfenland hingeben können, aber auch einen Kampf um das Bestehen des Reiches ertragen, auf jeden Fall wärmstens empfehlen.


  5. Cover des Buches Sieben Minuten nach Mitternacht (ISBN: 9783442485345)
    Patrick Ness

    Sieben Minuten nach Mitternacht

     (807)
    Aktuelle Rezension von: rebell

    Inhaltsangabe: Das Monster erscheint sieben Minuten nach Mitternacht. Aber das jagt Conor keine Angst ein. Was er eigentlich fürchtet, ist jener monströse Albtraum, der ihn jede Nacht quält, seit seine Mutter so schwer krank ist. Das wilde und weise Monster aber wird Conor in seinen Albtraum begleiten und ihm das Gefährlichste überhaupt abverlangen: die ganze Wahrheit hinter seinem Schmerz!


    Cover: Da ich die Filmausgabe besitze mit dem Plakatfoto als Cover, kann ich nicht viel dazu sagen. Es zeigt eine Szene aus dem Buch/Film wieder und passt an sich auch sehr gut. Mehr der Titel ist es der einen in den Bann zieht.


    Sichtweise/Erzählstil: Conor's (Lebens-)Geschichte erleben wir als Leser von Außen. Trotzdem geht die Geschichte einem Emotional sehr nahe und lässt einen nicht los.


    Spannung/Story: Die Geschichte geht direkt los. Wir lernen Conor, die Krankheit seiner Mutter und das Monster während der ersten Kapiteln kennen. Auch wenn es nie ausgesprochen wird, ahnt man bereits woran Conor's Mutter leidet und weiß aufgrunddessen auch wie dieses Buch ausgehen wird. Trotzdem gibt einem dieses Buch so viel und gleichzeitig fragt man sich immer wieder "Warum?" ...

    Auf diesen wenigen Seiten werden Verlust, Trauer, aber auch Hoffnung zu einer Achterbahnfahrt. Immre wieder hat man den Drang Conor am liebsten zu Umarmen und zeitgleich teilt man seinen Schmerz und weiß genau was er durchmacht. Ich selbst konnte seine innere Zerrissenheit selbst nachempfinden, da ich es selbst schon mehrfach erlebt habe.

    Patrick Ness hat es einfach unglaublich gut geschafft durch den Schreibstil und die Szenerie Emotionen in einem wachzurufen, die man gerne verdrängt.
    Am Ende des Buches habe ich nur noch geweint und auch jetzt lässt es mich im nachhinnein immer noch nicht los. Aber dennoch gibt es einem das Gefühl nicht alleine zu sein mit seiner Trauer und das man es schafft, diese zu überwinden.


    Fazit: Emotional tiefgehend und eine Thematik, die jeden beschäftigt.

  6. Cover des Buches Bäume reisen nachts (ISBN: 9783458360193)
    Aude Le Corff

    Bäume reisen nachts

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Inhalt:

    Es beginnt mit einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem achtzigjährigen pensionierten Französischlehrer Anatole und dem achtjährigen Mädchen Manon, das Anatoles Aufmerksamkeit erregte, indem sie voller Kummer tagein tagaus lesend unter einer Birke saß und mit Katzen und Ameisen sprach. Der Grund für Manons Kummer ist, dass sie und ihr Vater von Manons Mutter Anaïs verlassen wurden, ohne dass die beiden den Grund kannten, geschweige denn wussten, was aus Anaïs geworden ist. Manons Vater Pierre, ebenfalls in Kummer versunken, ist nicht mehr in der Lage, Manon Halt zu geben. Abgerundet wird das Gespann durch Manons Tante Sophie, die Manon ebensowenig erreichen kann. Nach dem ersten Hinweis über den Verbleib der Mutter, machen sich die Vier auf den Weg, um sie zu suchen und zurückzuholen.


    Meine Meinung:

    Manon und Anatole wirken bezaubernd. Es ist eine der zwischenmenschlichen Beziehungen, die voller Magie stecken. Die beiden haben sich nicht gesucht, aber gebraucht! Der Prozess, in dem Manon sich Anatole ggü. öffnet, ist wunderbar zu beobachten. Ich habe das Buch verschlungen. Es war schön, zu sehen, wie sich eine tiefe Freundschaft entwickelte und Manon dadurch Hoffnung und Positivität zurückgegeben wurden. Ebenso spannend war es, zu verfolgen, wie sich die drei Erwachsenen näher kamen und ihre Beziehungen, die es ohne Manon wahrscheinlich nicht gegeben hätte, zueinander aufgebaut haben. 

    Das Cover mag ich sehr gerne. Insbesondere, weil die Blätter leicht strukturiert sind. Leider nur auf dem Frontdeckel, nicht auf dem Rückdeckel. Aber immerhin! Ich mag diese liebevollen Details. 

    Der Schreibstil ist flüssig, die Autorin wechselt stetig zwischen direkter und indirekter Rede, was abwechslungsreich zu lesen war. Auch die Zitate literarischer Größen sind passend gewählt und keinesfalls überladen. Dadurch bekommt der Inhalt leichte Poesie, was diese zauberhafte Freundschaft abrundet. 

    Mir gefällt der Klappentext überhaupt nicht, weil es inhaltlich nicht ganz stimmt. Der Plan wird (genau genommen) nicht von Anatole und Manon geschmiedet. Was mir zudem nicht gefällt, ist das Ende. Je näher ich dem Ende kam, desto mehr bekam ich den Gedanken, enttäuscht zu werden. Dem war schlussendlich auch so. Das, was Manon und ihre Familie aushalten musste, über Monate hinweg, mit all den schlechten Gefühlen, wie Sorge, Trauer, Wut, Verzweiflung usw. kann einfach nicht so aufhören, wie es aufhörte. Das Ende war für mich nicht authentisch genug. 

    Dennoch es ist ein sehr gutes Buch, dass ich gerne weiterempfehle.


  7. Cover des Buches Die Hütte (ISBN: 9783548284033)
    William Paul Young

    Die Hütte

     (598)
    Aktuelle Rezension von: readingsarah

    Die Hütte beschreibt den Weg eines Mannes zu Gott, allerdings ist es auch für unreligiöse Leser sehr empfehlenswert, da es gute Denkanstöße gibt und Halt in einer Zeit in der vieles haltlos ist.


    Mack ist ein Mann mittleren Alters. Er ist verheiratet, hat einen Job und 4 Kinder. Alles wirkt wie ein normales Leben, allerdings leidet Mack an der „großen Traurigkeit“, was sich mit einer Depression gleich setzen lässt. Ausgelöst wurde diese durch den tragischen Verlust seiner jüngsten Tochter Missy. Diese wurde bei einem Campingausflug entführt und ermordet.

    Drei Kahre danach erhält Mack einen mysteriösen Brief von Gott, der ihn an den Ort des Geschehens einlädt. Getrieben von Neugier und Wut entschließt sich Mack der Einladung zu folgen. Die Erlebnisse dieses Wochenendes mit Gott lassen ihn allerlei hinterfragen. Er vergibt, lässt Gefühle zu und söhnt sich letztendlich mit Gott aus, was dazu führt, dass all seine Beziehungen an Tiefe gewinnen und er den Verlust seiner Tochter verarbeiten und die Depression besiegen kann.


    Das Buch ist wunderbar geschrieben. Man fühlt direkt mit dem Protagonisten. Vor allem die Szenen, wo Missy entführt wird, sind mir als Mutter sehr ans Herz gegangen. Beim Lesen hinterfragt man auch seine eigenen Beziehungen und lernt so einige Dinge über sich selbst.


    Mich hat vor allem der religiöse Aspekt lange abgeschreckt das Buch zu lesen, aber ich bin froh es dennoch getan zu haben. Man benötigt nicht unbedingt einen Bezug zu Gott um viel Gutes aus dem Buch zu ziehen.

  8. Cover des Buches Ein fauler Gott (ISBN: 9783518425879)
    Stephan Lohse

    Ein fauler Gott

     (93)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Jonas ist tot. Mami und Ben sind sehr traurig. Der Elfjährige glaubt, „Gott selbst ist faul in seiner Allmacht, und es bereitet ihm Freunde, den Brüdern die Brüder zu stehlen und den Müttern ihre Kinder. Er ist unersättlich. Es gibt im Himmel immer mehr Tote als Lebende auf der Erde.“ (Seite 8)


    Der deutsche Schauspieler und Theaterregisseur Stefan Lohse ist 1964 in Hamburg geboren und veröffentlichte mit „Ein fauler Gott“ 2017 seinen ersten, mit guten Kritiken überhäuften, Roman.

    Darin nähert er sich dem Schmerz von Mutter und Bruder an und zeigt, wie sich das Leben durch den Tod verändert. Doch der Alltag fordert weiterhin seinen Tribut. Ben findet neue Freunde, die ihm beim Weiterleben helfen, was schließlich auch seiner Mutter zugute kommt. 

    Dieser Entwicklungsroman spielt zu einer Zeit, als es noch Fotoapparate mit Blitzwürfeln gab und sich Jungs zu Weihnachten noch Plattenspieler wünschten. Und Reisen in die Ostzone gab es auch noch. Dieser Rückblick hat mir persönlich sehr gefallen, da er mich in meine eigene Jugend zurückgeführt hat.

    Das Buch ist zwar oft traurig, es enthält jedoch auch zahlreiche Stellen, die zum Schmunzeln und Lachen einladen. Noch nie war ich den Gedanken eines Jungen so nah wie in diesem Buch. Was mich beim Lesen allerdings etwas überforderte, waren die Erinnerungen der Mutter an die eigene Kindheit während der Nazizeit. Sie passten in meinen Augen nicht so recht zum sonstigen Buch, weshalb ich einen Stern von der Höchstpunktzahl abziehe.

  9. Cover des Buches Obsession (ISBN: 9783499248863)
    Simon Beckett

    Obsession

     (1.180)
    Aktuelle Rezension von: JasMin

    Klappentext übernommen:

    Als seine Frau plötzlich stirbt, ist Ben am Boden zerstört. Allein Sarahs autistischer Sohn Jacob spendet ihm Trost. Aber während er die Schränke der Toten ausräumt, macht Ben eine grausame Entdeckung: Jacob war gar nicht Sarahs Kind. Offenbar hat sie den Jungen entführt, als der noch ein Baby war. Fassungslos macht sich Ben auf die Suche nach Jacobs leiblichen Eltern – und gerät in einen Strudel tödlicher Obsessionen. 

    Ich habe das Buch auf Seite 246 von 414 Seiten abgebrochen.

    Der Klappentext hat mich durchaus angesprochen, leider wurde die Geschichte nach den ersten 50 Seiten überhaupt nicht mehr spannend und nahm, m.E., auch nicht mehr wirklich Fahrt auf. Ab diesem Punkt klärt sich, ob der Junge entführt wurde oder nicht. Später werden nur Lückenfüller genutzt um die Obsessionen von Ben dem Leser halbwegs anschaulich zu erklären. Leider hat mich das Buch dann überhaupt nicht mehr interessiert, da ich auch nicht das Gefühl hatte, einen Thriller zu lesen, sondern ein erweitertes Familiendrama.

    Der Schreibstil ist durchaus angenehm zu lesen - das war´s dann aber auch schon.

    Leider überhaupt nicht vergleichbar mit der David-Hunter-Reihe, die ich bisher verschlungen und auch als sehr gut empfunden habe.

    Ein Unterschied, wie Tag und Nacht - aber immerhin sieht man daran, dass auch ein Simon Beckett zunächst "üben" musste, um richtig gute Bücher schreiben zu können.

  10. Cover des Buches Der Sommer, in dem es zu schneien begann (ISBN: 9783492309110)
    Lucy Clarke

    Der Sommer, in dem es zu schneien begann

     (376)
    Aktuelle Rezension von: nord_zeilen

    Dies war mein erster Roman von Lucy Clarke und ich habe das Buch aufgrund des etwas außergewöhnlichen Covers gekauft. Zuerst dachte ich bei dem Titel, dass es sich um eine schöne Sommerlektüre für zwischendurch handelt. Doch mir wurde schnell klar: Diese ereignisreiche Geschichte verbirgt mehr Geheimnisse, tiefe Gefühle und eine starke Trauer.


    Bereits ganz zu Anfang der Geschichte verliert Eva ihren geliebten Ehemann Jackson bei einem tragischen Unfall. Direkt zu Beginn hatte ich die Frage im Kopf, ob es nicht doch mehr als ein Unfall war. Evas Gefühlswelt wird von der Autorin echt und wirklich authentisch beschrieben. Ich habe wirklich mit Eva zusammen gelitten und ihren Schmerz mitempfunden. Doch für Eva blieb es nicht bei diesem einen Schicksalsschlag. Sie erlebt das Grauen. Immer wenn ich dachte, es könnte schlimmer nicht werden, dann folgte das nächste Übel in Eva's Leben. Das Ende war nicht unbedingt überraschend und hat mich auch nicht umgehauen, aber es wendet sich alles zum Guten. Und ich liebe Happy Ends!


    Der Schreibstil ist klar, nicht zu romantisch oder zu verschnörkelt. Er bringt Gefühle auf den Punkt und lässt sich leicht lesen. Die Charaktere des Buches sind alle unterschiedlich und jeder trägt seine eigene Lasten. Wunderbar, wie sie sich fügen, miteinander reden und sich ergänzen. Das ist, was die Geschichte ausmacht. Ich bin ein großer Fan dieses Buches, muss jedoch Abstriche für die unendlich traurige Grundhaltung machen, die bis zur letzten Seite nicht endet. 

  11. Cover des Buches P.S. Ich liebe Dich (ISBN: 9783596297153)
    Cecelia Ahern

    P.S. Ich liebe Dich

     (8.774)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    3,5 Sterne

    "P. S. Ich liebe dich" von Cecelia Ahern wurde bereits vor Jahren erfolgreich verfilmt. Ich habe diesen Film gesehen und war nun gespannt auf die literarische Vorlage. Mit dieser hat der Film im Endeffekt nur sehr wenig gemein. Das Grundkonzept wurde übernommen und dann seine ganz eigene Version draus gemacht.

    Aber nun zum Buch: Eine trotz schwierigem Thema unterhaltsame Geschichte mit jeder Menge Charme und Humor. Realistisch ist das alles natürlich nicht unbedingt, aber das muss es bei diesem Genre auch gar nicht zwingend sein. Die Protagonistin war mir für ihre 30 Jahre oft zu naiv, kindisch und vor allem unselbstständig. Trotzdem mochte ich sie irgendwie.
    Mir war die Geschichte zwischendurch etwas zu lang, ansonsten konnte sie mich des öfteren positiv überraschen. Das Ende zum Beispiel fand ich wirklich gut gemacht. 
  12. Cover des Buches Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (ISBN: 9783596033744)
    Rachel Joyce

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

     (1.340)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:
    Der sehr schlicht lebende Harold Fry wird aus seinem routinierten Leben gerissen, als ihn ein Brief von seiner einstigen Kollegin Queenie Hennessy erreicht, in der ihm mitgeteilt wird, dass sie bald an Krebs sterben werde. Die Erkenntnis wächst schnell in dem pensionierten Mann: Queenie hatte damals eine schüchterne Zuneigung zu Harold, welche dieser aber nicht wahrgenommen hatte. Eine freundliche, briefliche Antwort scheint ihm angemessen. Als er sein Schreibwerk zum Briefkasten bringt, möchte Harold dies herauszögern, läuft zum nächsten Briefkasten und dann zum folgenden. Es wird im wahrsten Sinne ein Selbstläufer und schließlich ist der gewiss nicht gerade sportliche Harold zu Fuß auf dem Weg in das über neunhundert Kilometer entfernt liegende Berwick Upon Tyne. Was nahezu alle für verrückt empfinden, wächst allmählich zu einer Begeisterung - und das landesweit. Harold Fry will doch nur eines: dass Queenie lebt und auf ihn wartet...

    KOMMENTAR:
    Es ist schon interessant, dass in nicht gerade wenigen Büchern sich der zentrale Handlungsrahmen um die urtypischste Fortbewegung des Menschen dreht: dem Gehen und Laufen. Spontan fallen mir da Hape Kerkelings Pilgerreise 'Ich bin dann mal weg' als Erfahrungsbericht sowie Stephen Kings unter seinem Pseudonym geschriebenen Buch 'Todesmarsch', in der diese Fortbewegung ein tödliches Spiel darstellt, ein. Ich habe mir mal zwei Bücher herausgepickt, die ebenfalls ganz schön viel Laufen beinhalten. Faszinierenderweise geht es in dem Buch 'Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry' von Cornwall nach Schottland und in dem folgenden 'Am Ende aller Zeiten' genau in die andere Richtung. Diese Pilgerreise wurde von der englischen Autorin Rachel Joyce niedergeschrieben, die sich mit dem Roman erstmals nach jahrelanger Drehbucharbeit bei der BBC an einen solchen wagte - und das direkt mit großem Erfolg. Die Geschichte von Harold Fry ist eine einfühlsame Angelegenheit; denn unser Reisender macht sich viele Gedanken über das Leben, welches einst so aufregend und nun, in die Jahre gekommen, irgendwie nur noch routiniert langweilig erscheint. Dazu hört der ziemliche Antiheld, welcher erst Meile um Meile charismatischer erscheint, viele Erzählungen von Menschen, die ihm auf seinen Weg über die Grenze nach Schottland begegnen. An vielen Stellen vermag das Buch wirklich zum eigenen Grübeln über sein eigenes Leben anregen. Ebenso stichelt es an den negativen Eigenschaften der heutigen Zeit, in der etwas sehr schnell hype und ebenso schnell wieder nicht mehr gefragt ist - die Oberflächlichkeit sowie die Profitgeilheit sind hier gewissermaßen die raumfüllenden Themen. Obwohl einiges der Handlung schon einen logischen Fortgang hat, überraschen die Seiten von Joyce doch immer wieder mal und es gelingt ihr sogar ein Finale auf das Papier zu bringen, welches man so gewiss auch nicht gedacht hatte. 'Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry' ist ein schönes Buch, was es gerade in der heutigen hektischen Zeit schafft, den Leser etwas abzulenken und runter zu bringen - alleine das ist schon sehr viel wert. 

    8,0 Sterne

  13. Cover des Buches SMS für dich (ISBN: 9783499290206)
    Sofie Cramer

    SMS für dich

     (320)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707

    Nachdem ich vor einiger Zeit die herzergreifenden Liebeskomödie zum Buch von und mit Karoline Herfurth gesehen habe, fiel mir das Buch nun aus einem Bücherschrank fast vor die Füße. Natürlich habe ich es nun auch lesen müssen.

    Nach einem Streit verlasst Ben Runge seine Freundin Clara Sommerfeld, die er liebevoll „Lilime“ nennt – und kommt nicht mehr zurück. Unfall oder Suizid konnte nicht geklärt werden. Claras Leben ist ein Scherbenhaufen, bis sie eines Tages beginnt Textnachrichten an Bens alte Handynummer zu schicken. Ja, die ist noch bzw. wieder aktiv. Wie das kommt, dazu gibt es dann auch eine Erklärung im Buch.

    Jedenfalls führt diese Nummer zu Sven Lehmann in Hamburg, dessen Leben sich auch gerade an einem Scheidepunkt befindet. Die Nachrichten berühren ihn und er unternimmt einiges um „Lilime“ zu finden...

    Gleich zu Beginn: Das Buch konnte mich nicht ganz so stark berühren, wie es der Film getan hat. Die einzelnen Geschichten um Clara und Sven, die immer abwechselnd erzählt werden und sich in der Hauptsache um ihren Tagesablauf drehen, kommen nur langsam in Fahrt und ich habe immer gewartet, dass mal etwas Entscheidendes passiert. Dafür geht es am Schluss um so schneller.

    Mit Clara und auch mit Sven bin ich hier nicht richtig warm geworden. Ich finde sie zwar sympathisch, aber mein Herz haben sie nicht berührt.

    Der Schreibstil lässt sich leicht und angenehm lesen. Die Tage reihen sich ohne großes Kino aneinander. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und dabei natürlich die Bilder des Filmes im Kopf durchlaufen lassen.

    Ein interessantes Thema, das in meinen Augen sehr viel Potential ausgelassen hat.

  14. Cover des Buches Geheimer Ort (ISBN: 9783596196142)
    Tana French

    Geheimer Ort

     (267)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    An diesem Buch scheiden sich die Geister: Geht man von den Rezensionen aus, gibt es viele, die es für ein absolutes Meisterwerk halten und andere - wie ich - haben schließlich in der Hälfte aufgegeben.

    Zunächst einmal muss ich erwähnen, dass ich zwar alle vorangegangenen Romane von Tana French gelesen habe, aber den Hype und den Kult um ihre Bücher nicht ganz nachvollziehen kann. Ich halte sie keinesfalls für so "brillant" wie ihre Fans das tun. Für mich unterscheiden sich ihre Bücher vielleicht nur durch den Umfang von anderen, ansonsten kann sie Größen wie Mankell oder Larsson aber nicht das Wasser reichen. Vielleicht ist dies der Grund, warum ich von vornerein nüchterner an "Geheimer Ort" rangegangen bin.

    Für alle von Tana Frenches Büchern braucht man einen langen Atem, aber hierfür besonders, weil im Grunde nicht viel passiert und sich die Haupthandlung nur an einem einzigen Tag abspielt. Dennoch hat es French geschafft, 700 Seiten zu füllen. Dies gelang ihr, indem sie einzelne belanglose Ereignisse (z.B. den Diebstahl eines Schlüssels usw.) bis ins Unendliche auswälzt. Dies ermüdet den Leser ungemein.

    Ein weiteres Manko ist die fehlende Spannung. Jedes klassische Drama weist Höhe- und Wendepunkte auf. Das gibt es hier nicht. Die Handlung plätschert vor sich hin, Highlights oder gar Spannung sucht man vergeblich.

    Vor allem die Tatsache, dass die Geschichte in einer Schule spielt und eigentlich nur von den Belangen von jugendlichen Mädchen handelt, scheidet wohl die Geister. Als erwachsene Person kommt einem dies furchtbar trivial vor, zumal es French auch nicht gelungen ist, glaubhafte und eigenständige jugendliche Charaktere zu erschaffen. Ich bin Lehrer am Gymnasium und würde behaupten, dass ich sehr viele unterschiedliche Typen von Jugendlichen kenne. Kaum einer ist so hohl, oberflächlich und klischeehaft wie diese Mädchen. Man fühlt sich in eine amerikanische High-School-Serie versetzt, in der es - genauso wie in diesem Roman - ein Alphamädchen mit treuem Geschwader Freundinnen gibt. Auch die andere Mädchenclique des Romans unterscheidet sich nicht großartig davon. Hätte French glaubhaftere und interessante und vor allem "normalere" Jugendliche kreiiert, wäre der Roman vielleicht besser geworden.
    Auch die Jugendsprache wirkt aufgesetzt und unnatürlich und wird derart krass auch nur von wenigen Mädchen gesprochen, sicher nicht von allen, wie hier suggeriert.

    "Geheimer Ort" ist eigentlich ein Kammerspiel über eine Gruppe Jugendliche und deren Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Tod eines Mitschülers.

  15. Cover des Buches Todesfluch (ISBN: 9783453533059)
    J.R.Ward

    Todesfluch

     (750)
    Aktuelle Rezension von: ViktoriaScarlett

    Die Ereignisse in Band 10 waren gefühlsintensiv, aufwühlend und ziemlich heftig, was jedoch auch viel Spannung brachte. Mehr dazu erkläre ich dir spoilerfrei unten im Text.

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Der 10. Band der Black Dagger Reihe fesselte mich so sehr, dass ich ihn in ungefähr 5 Stunden verschlungen habe. Obwohl ich durch den ReRead noch grob wusste, was passieren wird, konnte ich das Lesen nicht unterbrechen. Mit jedem Kapitel stieg die Spannung mehr und mehr an. Auch die Gefühle nahmen an starker Intensität zu. 

    Zuerst waren es Wehmut, Schmerz und Trauer, wegen des Abschiedes. Es gab schöne Momente, Zweisamkeit und ein Eintauchen in zwei Vergangenheiten. Dabei würde Schreckliches bei V offenbart, das den heutigen Krieger aus ihm machte. V brachte Jane an einen Ort, an dem vollstes Vertrauen und Erotik der anderen Art eine Rolle spielte. Schließlich gingen zwei Leben getrennt weiter. Beide Seiten litten immens, obwohl die Eine sich nicht mehr erinnern konnte. Bald darauf kamen schöne Liebesgefühle auf, die mein Herz erfüllten. Erleichterung und Freude wurden stärker. Meine Bewunderung betraf Phury, der für diesen Verlauf eine entscheidende Rolle spielte. Ihm gebührt wahrlich viel, obwohl er es auch aus Eigennutz und Schmerz tat. Kurze Zeit später geschah ein kurzer Moment mit einem kleinen Ereignis das blanken Horror auslöste. Schock, Unglauben und Schmerz schlugen mit aller Kraft ein. Die Emotionen drohten Vishous um den Verstand zu bringen … oder taten sie es? Jedenfalls las ich ziemlich gebannt weiter und wäre beinahe von den Gefühlen übermannt worden. Mir standen sogar Tränen in den Augen. 

    Im Verlauf dessen kam es zu einer weiteren Wendung, die essentiell für die Handlung war. Niemals hätte ich geglaubt, dass SIE bereit ist, dieses ultimative Opfer zu bringen. Doch Liebe macht eben unglaublich viel möglich. Am Ende war ich glücklich und erleichtert, dass alles so ausging, wie es war. Wenn gleich es anders war, als erwartet. Parallel zu all dem ging es auch mit John weiter. Seine Wandlung und auch seine Vergangenheit spielten eine Rolle. Eine Auserwählte zweifelt an ihrem Können und findet kaum Trost. Zudem wurde der Blick auf die „andere Seite“, die Heimat der Auserwählten größer. Zum Schluss wird eine düstere Wahrheit aufgedeckt, die ihre Konsequenzen hat. Bei der Jungfrau der Schrift wurde ein Geheimnis offenbart, dass viel ändern könnte.

    Mein Fazit:
    Der 10. Band hat es emotional noch stärker in sich als sein Vorgänger. Weitere Vergangenheit von V wurde offenbart, Vertrauen gegeben und Liebe gestärkt. Dann kam der bittere Abschied, der beide Seiten schmerzte – bewusst und unbewusst. Bald darauf sorgte Phury für eine wichtige Wendung und Freude bei V. Doch die war nicht lange von Dauer, denn es geschah etwas, das uns beide erschütterte. Daraus resultierten extrem gefühlsgeladene Ereignisse und Folgen. Ich fieberte bis zur letzten Seite mit, erlebte Schmerz und Wut, aber auch Unglauben und Liebe. Vs letzte Tat erwärmte nicht nur mein Herz. Phurys und John Handlungsstränge gingen ebenso weiter. 

    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

    Das Buch stammt aus meinem eigenen Besitz (selbst gekauft) und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.

  16. Cover des Buches Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte (ISBN: 9783734847035)
    Crystal Chan

    Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte

     (64)
    Aktuelle Rezension von: leselurch

    *Worum geht's?*
    Geburtstage sind für Jewel kein Grund zur Freude. Denn an dem Tag, an dem sie vor nun 13 Jahren auf die Welt gekommen ist, ist ihr Bruder Bird gestorben. Und ihr Großvater hat ihn getötet: Bird, der eigentlich John hieß, ist von der Klippe gesprungen, weil er durch seinen Opa dachte, er könne fliegen. Seitdem hat Jewels Großvater kein Wort mehr gesprochen. Stumm fristet er sein Dasein in seinem Zimmer, in dem er sich völlig verschanzt. Als Jewel eines Tages einen Jungen namens John kennenlernt, der all ihre wirren Gedanken und Gefühle verstehen kann, ändert sich plötzlich alles. Jewels Großvater beginnt, sich seltsam zu verhalten, als wäre John ein böser Geist. Jewel erkennt ihn kaum wieder, aber hat sie ihren Großvater je wirklich gekannt? Noch ahnt Jewel nicht, welche Geheimnisse ihre Begegnung mit John aufdecken wird…

    *Meine Meinung:*
    Es gibt Bücher, die man liest und dann wieder vergisst. Dann gibt es Bücher, die man verschlingt und die man gerne wieder aus dem Regal zurückholt. Und dann gibt es Bücher wie „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“, die man nicht liest, sondern erlebt, und die etwas in einem hinterlassen, das einen noch lange durchs Leben begleitet. „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“ ist eine unglaubliche Geschichte über das Leben und seinen Wert, über die Bedeutung von Freundschaft und Familie, die Suche nach sich selbst und den unerträglichen Schmerz des Verlusts. 

    „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“ steckt voller Magie – sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne. Übersinnliches, wie etwa Geister, spielen durchaus eine entscheidende Rolle für Jewel und ihre Familie. Für wie glaubhaft man die Geister und die mysteriösen Ereignisse hält, muss jeder Leser für sich selbst entscheiden. Die Autorin hält sich dabei bewusst zurück! Die Magie, die Crytal Chan durch ihre eindringlichen und poetischen Worte über die Buchdeckel hinaus aufleben lässt, ist allerdings alles andere als bloß Betrachtungssache. 

    Jewel ist eine ganz besondere Protagonistin. Stark, mutig und fest entschlossen, später einmal Geologin zu werden, schleicht sich Jewel mit ihren tiefgründigen Gedanken direkt in das Herz eines jeden Lesers. Für ihr junges Alter wirren sich viel zu viele bunte Gedankenfäden in ihrem Kopf, die nicht nur sie selbst beschäftigen, sondern auch über die Seiten hinaus zum Nachdenken bewegen. Jewel ist eine Protagonistin, von der man noch viel lernen kann. Ein sanftes Mädchen mit großem Herzen, das sich die Welt auf ihre Weise erträglich macht.

    Neben Jewel gibt es in „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“ noch zahlreiche weitere Charaktere, die Crytal Chan nicht zu kurz kommen lässt. Eine ganz große Rolle spielt dabei vor allem John, Jewels neuer bester Freund. Er ist der schlauen Protagonistin mit seinen klugen Gedanken gar nicht mal so unähnlich und wickelt einem mit seiner frechen und eigensinnigen Art schnell um den Finger. Dass John – ausgerechnet ein Junge namens John! – genau dann auftaucht, wenn Jewel einen Freund braucht, lässt jeden seiner Schritte mysteriös erscheinen.

    Jewels eigenbrötlerische Familie dagegen betrachtet man zunächst sehr skeptisch. „Typisch Erwachsene“ fehlt ihnen der Zugang zu Jewels ganz eigener Sicht auf die Welt. Im Verlauf der Geschichte lernt man sie jedoch immer wieder neu kennen. Warum ist Jewels Vater so besessen von Duppy-Geistern, ihre Mutter so verschlossen? Und warum kann sich ihr Großvater nach all den Jahren noch immer nicht dazu überwinden, wieder zu sprechen? Jede Person in Chans Buch hat ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Beweggründe, die aus ihr viel mehr macht als eine fiktive Romanfigur.

    Die Freundschaft zwischen Jewel und John ist ebenso einzigartig und besonders wie die beiden jungen Charaktere selbst. So speziell und sonderbar sie sich kennenlernen, so entwickelt sich auch ihre Freundschaft. Auf authentische und berührende Art wachsen die beiden immer enger zusammen und entdecken die Welt auf ihre Weise. Selbst Erwachsene lernen durch Jewel und John, dass man sein Leben und die Dinge, auf die man stößt, ganz anders wahrnehmen kann, dass man wieder mehr in ihnen sehen kann. Im Verlauf der Geschichte wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt, die sowohl Jewel und John viel abverlangt als auch das Herz des Lesers anspricht.

    *Fazit:*
    In „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“ von Crystal Chan steckt so viel mehr, als man auf den ersten Blick vermuten könnte. Es ist eine Geschichte über Verluste, über den Schmerz und die Schwere, über das, was das plötzlich eingerissene Loch im Herzen mit Menschen machen kann. Es ist eine Geschichte über die Traurigkeit, aber auch über das Leben und die Kraft, weiterzumachen. Unbedingt lesen! Für „Bird und ich und der Sommer, in dem ich fliegen lernte“ vergebe ich 5 Lurche. 
  17. Cover des Buches Was bleibt, wenn wir sterben (ISBN: 9783257071764)
    Louise Brown

    Was bleibt, wenn wir sterben

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Buch ist auch zum verschenken geeignet. Find es gut geschrieben und kann es klar weiterempfehlen.

  18. Cover des Buches Die Worte der weißen Königin (ISBN: 9783841502704)
    Antonia Michaelis

    Die Worte der weißen Königin

     (168)
    Aktuelle Rezension von: WriteReadPassion

    Inhaltserzählung:

    Meine Geschichte beginnt in der Dunkelheit. Denn in der Dunkelheit traf ich die erste wirklich wichtige, wirklich mutige Entscheidung meines Lebens. Und meine eigene Geschichte zu beginnen, draußen im Licht.

    (Seite 7)


    Autorin:
    Antonia Michaelis wurde in Kiel geboren und verbrachte die ersten beiden Jahre ihres Lebens in einem kleinen Dorf an der Ostsee. Anschließend zog sie mit ihren Eltern nach Augsburg, wo sie zwar zur Schule ging, aber nie aufpasste, weil sie unter der Bank dicke Bücher verfassen musste. Heute lebt Antonia Michaelis in einem kleinen Dorf gegenüber der Insel Usedom. Sie arbeitet für mehrere Verlage und, dramaturgisch, für die Montessorischule Greifswald - und verbringt den Rest mit Tochter und Mann, zwei Katzen, einem Förderkind und 3000 Quadratmetern Brennesseln.


    Bewertung:
    Die Aufmachung ist sehr schön und passt hervorragend zur Geschichte. Witzig ist, dass das Cover unter dem Schutzumschlag ohne den Jungen bedruckt ist. Das Cover wie auch der Titel lassen einen annehmen, es ginge um eine Art Märchen. So ist es jedoch nicht, das hat mich etwas enttäuscht.

    Dennoch ist die Gesamtgeschichte schön erzählt. Der Prolog macht schon sehr neugierig auf das Leben des Jungen Lion. Die Autorin steigert chronologisch die Ereignisse im Leben von Lion, es wird immer dramatischer. Lion ist ein sehr fantasievoller und optimistischer Junge, dem eine weibliche Leitfigur fehlt und der unerschütterlich an Wunder glaubt. Ich war beeindruckt von seinem Glauben und würde mir das auch von mir wünschen. Er hat einige familiäre Probleme, die er mit der Flucht in seine Fantasie zu bekämpfen versucht. So verwandelt sein Vater sich in den schwarzen König, eine alte Dame in der Kirche in die weiße Königin und die Adler in seine neue Familie. 

    "Gut, dass es dunkel wird", sagte sie. "Man sieht sonst so viel. Man wird wütend. Ich bin den ganzen Tag wütend, weißt du. Nur wenn es dunkel wird, geht die Wut ein wenig zurück. Sie schmeckt auch bitter, wie die Angst."

    (Seite 86)

    Die Autorin erzählt die Geschichte im Ganzen zwar schön verständlich, aber oft viel zu vereinfacht. Angeblich ist das Buch für zehn bis dreizehnjährige. Da halte ich das Alleinelesen für nicht ganz unbedenklich, denn hier wird wenig hinterfragt. Lion lebt zum Teil im Wald ohne nichts, und das nahezu reibungslos. Hier fehlt etwas mehr Realität, sowie an vielen anderen Stellen. Ich hätte Sorge, dass mein Kind das für realistisch hält. Ich finde, hier muss man den Kindern einiges erklären. Das Buch bietet viel Gesprächsbedarf bei jungen Kindern und Jugendlichen. Als Erwachsene ist mir die Geschichte viel zu einfach erzählt. Ich habe hier den Eindruck von Friede, Freude, Eierkuchen gewonnen.

    "Aber das Schreien hilft, damit sich die Seele nicht entzündet. Schreien ist besser als ducken. Eines Tages lernst du es. Eines Tages lernst du die Wut."

    (Seite 87)


    Fazit:
    Schön, wenn auch vereinfacht und etwas weltfremd erzählt. Bei jungen Kindern ist eine Begleitung durch Erwachsene ratsam. Ansonsten liest sich das Buch sehr schnell und weckt auch immer wieder die Neugier, was als nächstes folgt. Wer hier aber ein Märchen erwartet, wird enttäuscht werden. Von mir gibt es dafür 3,5 Sterne.


  19. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.068)
    Aktuelle Rezension von: HubertM

    Wir, dass sind alle unsere Freunde  und die Familie haben es gern gelesen.

  20. Cover des Buches Für damals, für immer (ISBN: 9783404179022)
    Leesa Cross-Smith

    Für damals, für immer

     (59)
    Aktuelle Rezension von: xgranitx

    Wenn ich mir das Cover anschaue und den Titel lese, dann denke ich an eine romantische Geschichte die abwechselnd in der Vergangenheit und in der Gegenwart spielt.

    Weit gefehlt - fast alles spielt sich in der Vergangenheit ab. Eigentlich geht es fast nur um die Ereignisse aus der Vergangenheit - vor allem mit Evangelines erster großer Liebe und nicht um Dalton, der schon fast eine Nebenrolle hat. 

    Auch die vielen Perspektiven der Geschichte bringen nicht den gewünschten Schwung.

    Das Buch ist "nett" aber mehr auch nicht.


  21. Cover des Buches Den Himmel gibt's echt (ISBN: 9783775152785)
    Todd Burpo

    Den Himmel gibt's echt

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Eine Frage, die wohl jeden beschäftigt, ist was kommt nach dem Tod. Nur wenige, die eine Nahtoderfahrung hatten, können Eindrücke schildern, wie es ausschaut das Leben Danach. So auch der kleine Colton. Eine akute Blinddarmentzündung bringt den Vierjährigen an den Rand des Todes. Später als alles überstanden ist, beginnt er seltsame Bemerkungen zu machen. Er fragt nach der Gottesfurcht verstorbener, behauptet neben Jesus gesessen zu haben und das er seine kleine Schwester getroffen hat, von deren Existenz er gar nichts wissen dürfte. Behutsam versucht der Vater über die nächsten Jahre Colton auszuhorchen, wie es denn sei im Himmel. All dies hat der evangelische Pfarrer nach langen Bitten seiner Gemeinde zu Papier gebracht mit dem Titel: „Den Himmel gibt es echt.“

     

    Ich kann auch mich nicht von der Neugier freisprechen zu erfahren, was mich nach meinem Tod erwartet und da dieses Buch im Rahmen von Amazon Primereading kostenlos zur Verfügung stand, musste ich es einfach lesen. Ich fand die Geschichte der Familie Burpo spannend, aber vom Himmel war ich ehrlich gesagt enttäuscht. Der Himmel passt eins zu eins zur Bibel. Ich möchte gar nicht abstreiten, dass das was Colton erlebt hat, nicht seinen eigenen Wahrheitsgehalt hat, vielmehr weigere ich mich einfach anzunehmen, dass die biblische Geschichte vom Himmel den Menschen zugesandt wurde, wie ein Fax. Es handelt sich für mich um Erzählungen damaliger Ereignisse, die mündlich weitergegeben wurde, bis jemand sie zu Papier brachte. Der Junge berichtet von Schlachten zwischen Satan und Gott, Jesus der die Kinderlein zu sich kommen lässt und antike Kleidungsstücke, ähnlich einer Togaparty mit Schärpen in unterschiedlichen Farben, wahrscheinlich je nach Dienstgrad. Nein in diesen Himmel möchte ich nicht, würde es doch bedeuten, dass dieser nur Christen offen steht. Was ist mit all den anderen Religionen? Muslime, Hinduisten, Juden und Buddhisten? Ich glaube einfach nicht, dass die Christen die alleinige wahre Religion für sich gepachtet haben, vielmehr glaube ich dass das was Colton gesehen hat, sehr geprägt war von seinem familiären Umfeld. Es stellt sich nämlich die Frage hätte ein Kind, dass nicht aus einer streng gläubigen Pfarrersfamilie stammt, all dies auch so bewertet oder sähe der Himmel eines Moslems genauso aus? Außerdem betont mir der Vater zu oft, dass ein Kind solche Details nicht wissen könne. Nein das war einfach nicht mein Buch.

     

    Ein Buch das Christen helfen kann, die einen lieben Angehörigen vermissen, nur für mich als Atheist liefert diese Schilderung keine realistische Vorstellung vom Himmel, dazu passt das was Colton erzählt zu sehr auf Bibelzitate, die er wahrscheinlich sehr oft gehört hat, wenn sein Vater predigte.

  22. Cover des Buches Der Geschichtensammler (ISBN: 9783957340436)
    Thomas Franke

    Der Geschichtensammler

     (26)
    Aktuelle Rezension von: unclethom
    Ich muss gestehen, dass ich zuletzt um Bücher aus christlichen Verlagen eher einen Bogen gemacht habe. Auch bei diesem Buch war ich anfangs etwas skeptisch, jedoch schaffte es Thomas Franke mich schon sehr früh abzuholen. Nur sehr wenigen Autoren gelingt es, mich dazu zu animieren ein Buch in nur einem Tag durchzulesen, Thomas Franke ist dies gelungen.
    Durch seinen sehr schönen Schreibstil, aber auch durch die Geschichte an sich, entwickelte sich das Buch mehr und mehr zu einem „Wohlfühlbuch“.
    Sowohl die Figuren als auch die Schauplätze beschreibt der Autor so plastisch, dass es einem vorkommt man wäre dabei vor Ort.
    Die Story handelt von einem jungen Mann, der zu Kriegsende 1945 in sowjetische Gefangenschaft gerät und seine Flucht zurück in den Westen. Aber nicht nur die Geschichte seiner Flucht, sondern vor allem auch seine christlich angehauchten Geschichten, die der junge Mann sammelt und niederschreibt, sind es die mich von Anfang an fasziniert haben. Es sind Geschichten die einen zum Nachdenken inspirieren und auch Schrittweise dem Glauben näherbringen. Aber auf eine Art und Weise, die nicht aufdringlich wirkt, sondern die auch Skeptiker wie mich nachdenklich machen.
    Ich bin überzeugt, dass ich auch noch weitere Bücher des Autors lesen möchte, denn ich muss wissen ob er mich, auch in Bezug auf das christliche wieder so erreichen kann.
    Für „Der Geschichtensammler“ sind das von uns glasklare 5 Sterne.
  23. Cover des Buches Der Tanz unseres Lebens (ISBN: 9781542048514)
    Noa C. Walker

    Der Tanz unseres Lebens

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Lujoma

    Winter in den Schweizer Bergen, eine einsame Tänzerin auf dem See. Als sie plötzlich nach einem Sprung durch das Eis bricht und versinkt, glaubt sie, dass ihr Leben zu Ende sei. Doch Martin, eine junger Kinderarzt, zieht sie aus dem eiskalten Wasser und bringt sie ins Warme. Dort, bei Claire findet sie nicht nur eine Stelle zum Aufwärmen, sondern auch eine Aufgabe. So entschließt sich Florence, die eigentlich nur auf der Durchreise war, zu bleiben. Sie kümmert sich liebevoll um Zoé, Claire‘s Tochter mit Down-Syndrom, tanzt sich mit der Zeit aber auch in Martins Herz. Der ahnt noch nicht welches Geheimnis Florence ganz fest in sich verschlossen hat und seine Geduld wird auf eine harte Probe gestellt. Doch während die Monate vergehen, verändert sich ganz langsam so manches in dem kleinen Bergdorf…..


    Ich habe inzwischen fast alle Bücher von Noa C. Walker gelesen und bin immer wieder fasziniert von ihren Geschichten. „Der Tanz unseres Lebens“ erzählt eine leise Geschichte über plötzliche Einschnitte und verlorene Träume, Veränderung von Lebensplänen, aber auch neue Hoffnungen und die Kraft der Liebe. Ich habe beim Lesen gelacht und geweint… Florence ist Musicaldarstellerin und eine begabte Tänzerin, die nie stillsteht, die ihre tiefen Gefühle tanzen muss. Mit ihrer Lebendigkeit ist sie eine tolle Begleiterin für Zoé und eine große Hilfe für die alleinerziehende Claire. Auch Martin hat schon Schweres erlebt und deshalb einen krassem Kurswechsel vorgenommen. Als Kinderarzt in den Bergen hat er einen neuen und sehr guten Platz gefunden. Und dann ist da noch ein Einsiedler, der kaum mit jemand spricht, aber doch so viel zu sagen hat… Die Geschichte verwebt auf wunderbare Weise all diese Schicksale und lässt etwas Neues daraus erwachsen. Mehr möchte ich nicht verraten. Lest selbst!



  24. Cover des Buches Der Verehrer (ISBN: 9783734107870)
    Charlotte Link

    Der Verehrer

     (665)
    Aktuelle Rezension von: Kirschkompott

    Der Verehrer von Charlotte Link war für mich das erste Buch das ich von dieser Autorin gelesen habe. Das Buch vereint zwei Geschichten die in der Mitte des Buches zueinander finden. Ich empfand das Buch spannend und mit dem Schreibstil konnte ich mich auch anfreunden. Leider war die Geschichte mir insgesamt zu langatmig und enthielt meiner Meinung nach zu viele Ausschmückungen die man kürzer hätte beschreiben können. Ausserdem ist das Stalking das in dem Buch stattfindet ziemlich krass. Daher bewerte ich dieses Buch mit 3 Sternen.

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