Bücher mit dem Tag "trudi canavan"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "trudi canavan" gekennzeichnet haben.

25 Bücher

  1. Cover des Buches Die Rebellin (ISBN: 9783442243945)
    Trudi Canavan

    Die Rebellin

     (2.780)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    "Die Rebellin" ist der Auftakt der Reihe rund um Sonea, die plötzlich feststellen muss, das sie magische Fähigkeiten hat. Daraufhin versucht die verhasste Gilde der Magier sie zu unter ihre Fittische zu nehmen, doch das ist das Letzte was Sonea möchte. 

    Ich habe es dieses Jahr Rereadet und ich muss sagen ich mag Sonea und ihre Geschichte immer noch sehr gerne. Auch wenn der Mittelteil etwas zäh ist, sind die Charaktere immer noch toll und ich habe sie sehr gerne begleitet. 

    Absolute Leseempfehlung für alle Fantasyleser!

  2. Cover des Buches Die Novizin (ISBN: 9783442243952)
    Trudi Canavan

    Die Novizin

     (2.064)
    Aktuelle Rezension von: Felicitas_Brandt

    Wir Elyner finden, dass Worte schärfer schneiden als Schwerter. Und sie ruinieren die Möbel nicht.“

    Seite 426

     

    Inhalt:

     

    Sonea hat es geschafft, sie wurde in die Magiergilde aufgenommen und Rothen ist ihr Mentor. Doch ihre Mitschüler verachten Sonea für ihre Herkunft und bald entbricht eine regelrechte Hetzjagd gegen sie. Doch Sonea ist stark und ihre Kräfte sind größer als sie ahnt. Aber da ist auch immer noch das Geheimnis um Akkarin, das sie verfolgt und als sie ihm immer weiter auf die Spur kommt, verstrickt sie sich in düsteren Geheimnissen.

     

    Meinung:

     

    Ich liebe den Schreibstill von Trudi Canavan und besonders gut fand ich, dass es am Anfang eine Art Zusammenfassung gab, die in die Geschichte eingewoben war. So war das reinkommen in den zweiten Band super einfach. Ich liebe es, wenn Autoren das tun!

    Der zweite Band hat sehr viel Schwung dadurch, dass Sonea heftig gemobbt wird und es teilweise richtig gefährlich für sie wird. Die Perspektiven wechseln zwischen Sonea, Rothen, Lorlen und Dannyl, der als Botschafter entsandt wurde und der Vergangenheit von Akkarin auf der Spur ist, ohne zu wissen was genau er sucht. Soenea, Rothen und Lorlen sind in ihrem Wissen um Akkarin verbündet und gefangen zugleich, denn sie wissen, dass sie sich ihm nicht einfach entgegenstellen können.

     

    „Zeit für Euren Auftritt als Held, mein magiebegabter Freund.“

    Seite 259

     

    Der zweite Band hat mir noch ein ganzes Stück besser gefallen, als der erste. Er hat keine Längen, es passiert richtig viel und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Die Charkaterentwicklung gefällt mir auch richtig gut und das Sonea Schwächen hat und nicht einfach übermächtig krass ist. Ich bin sehr froh, dass noch viele Bände auf mich warten ^-^

     

    „Er kämpft nicht gegen mich. Er sorgt nur dafür, dass niemand vergisst, wo ich herkomme.“

    Seite 216

  3. Cover des Buches Die Meisterin (ISBN: 9783442243969)
    Trudi Canavan

    Die Meisterin

     (1.986)
    Aktuelle Rezension von: Felicitas_Brandt

    „Ich gratuliere dir, Sonea. Du bist jetzt eine schwarze Magierin.“

    Seite 208

     

    Inhalt:

     

    Sonea ist Akkarin auf die Fährte gekommen und um sie und Rothen zum Schweigen zu bringen, hat er sie als seine Novizin beansprucht. Immer wieder verschwindet er in seinen geheimen Gewölben und Sonea fürchtet um sich und ihre Lieben. Doch dann beschließt Akkarin sie ihn seine dunklen Geheimnisse einzuweihen und plötzlich verändert sich Soneas Welt erneut, als sie erkennt, dass es neben Akkarin eine noch viel größere Bedrohung gibt.

     

    Meinung:

     

    Cery is back! Soneas Freund aus ihrer Vergangenheit erhält in diesem Buch ebenfalls eine Perspektive, was ich richtig toll fand! Er arbeitet mit den Dieben zusammen und tut noch immer alles, um Sonea zu schützen. Soena hat nach ihrem spektakulären Sieg endlich Ruhe vor ihren Mitschülern. Ich fand es etwas schade, dass die so in den Hintergrund gerückt sind, aber es gab ja auch so genug Stoff zum Erzählen.

     

    Akkarin weiht Sonea in seine Geheimnisse ein und ich liebe seinen Charakter sehr und die Entwicklung, die hier alles annimmt. Vom totalen Bösewicht zu einem Typ den man irgendwie doch verstehen kann. Es hat mich ein bisschen an die Grisha Reihe erinnert und mir einfach super gut gefallen.!

     

     „Wenn es für die Suche nach Mördern im Auftrag der Magier keine Nachfrage mehr gibt, möchte ich gern im Geschäft bleiben – und am Leben.“

    Seite 278

     

    Sonea und Akarin widmen sich also dem Kampf gegen ihre Feinde und das alles hinter dem Rücken der Gilde. Aber besonders Rothen ist besorgt um Sonea und versucht ihr zu helfen – leider tut er aber genau das Gegenteil. In dem Buch ist so viel passiert, dass ich gar nicht genau weiß, was ich jetzt in der Rezension schreiben soll. Es war sehr groß alles, besonders im zweiten Teil, wo Sonea und Akarin von der Gilde verbannt werden und plötzlich mitten im Feindesgebiet auf sich gestellt sind. Es kommt zum Kampf um die Stadt, der super spektakulär war und ich liebe einfach den Touch den die Diebe in die Geschichte bringen.

     

    „Das ist wirklich eine hervorragende Idee. Ich werde sie dem König unterbreiten, wenn ich das nächste Mal bei Hofe bin.“

    „Du bist nie bei Hofe.“

    „Das ist richtig.“

    Seite 40

     

    Ich konnte das Buch nicht beiseite legen und bin so froh, dass mit der Sonea Reihe noch drei weitere Bücher auf mich warten ♥ Das Ende fand ich super traurig!! Neben der aktiven Handlung wird auch noch Akarins Vergangenheit erklärt, das fand ich super gut! Es ist viel Handlung parallel, man könnte ein bisschen ins Schleudern kommen, also nehmt euch Zeit für dieses Buch – es ist das wert! Trudi Canavan ist eine unglaublich gute Schriftstellerin, die hier wirklich eine magische Reihe erschaffen hat! ♥

     

    „Wenn er die Wahrheit gesagt hat, haben wir soeben unseren besten Verbündeten unserem Feinden in die Hände gespielt.“

    Seite 396

  4. Cover des Buches Sonea - Die Hüterin (ISBN: 9783570309940)
    Trudi Canavan

    Sonea - Die Hüterin

     (750)
    Aktuelle Rezension von: M-Valerius

    Nachdem ich die Gilde verschlungen und Magie durchgekaut hatte, freute ich mich auf ein Wiedersehen, mit Sonea und den anderen Charakteren von der Gilde.

    Leider musste ich schnell feststellen, dass diese Geschichte ok war, allerdings die Charaktere Lieblos erschienen.

    Dennoch habe ich es gelesen und ich musste feststellen, dass es das Beste der Soneareihe war.

  5. Cover des Buches Die Magie der tausend Welten - Die Begabte (ISBN: 9783734160738)
    Trudi Canavan

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte

     (250)
    Aktuelle Rezension von: Letanna

    Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten von vier Teilen. Der Verlag hat die Reihe am Anfang als Trilogie angekündigt und ich war doch sehr überrascht als ich feststellen musste, dass es noch einen 4. Teil geben wird. Glücklicherweise hatte ich die Reihe noch nicht angefangen, denn aus Erfahrung weiß ich, dass gerade Trudi Canavans Bücher sehr komplex sind und man bei der langen Wartezeit einfach alles vergessen hätte.

    Die Welt, in die uns die Autorin hier entführt, fand ich unglaublich faszinierend, aber auch sehr komplex. Ich muss gestehen, dass ich zuerst dachte, die Geschichte spielt in unserer Welt, was gar nicht der Fall ist. Erzählt wird die Handlung aus 2 Perspektiven. Da wäre auf der einen Seite der der Archäologe Tyen und auf der anderen Seite Rielle. Beide Charaktere leben in unterschiedlichen Welten und am Anfang haben ihre Leben wenig gemeinsam. Fast wirkt es so, als würde die Autorin zwei unterschiedliche Geschichten erzählen. 

    In der Welt von Rielle ist die Anwendung von Magie verboten. Sie selbst hat die Fähigkeit, Magie als Schwärze wahrzunehmen, verheimlicht diese Tatsache aber. Das wird ihr zum Verhängnis und auch die Tatsache, dass sie zur Magie verfügt wird. Tyen ist ein Archäologe und findet bei einer Ausgrabung ein magisches Buch, das mit ihm kommunizieren kann. Auch er gerät in Gefahr, denn auf einmal muss er sich verstecken, weil man ihm das Buch weg nehmen will. 

    Übrigens finde ich den Klappentext bezüglich Tyens Gefühle für das magische Buch, das übrigens weiblich ist und Pergama  heißt, sehr irreführend. Er ist nämlich weder verliebt noch ähnliches, aber er möchte Pergama gerne behalten, um hinter ihr Geheimnis zu kommen. 

    Ich habe den 2. Teil bereits hier liegen und freue mich schon sehr auf die Fortsetzung. Ich bin gespannt was mich erwarten wird. Von mir gibt es die volle Punktzahl. 

  6. Cover des Buches Sonea - Die Königin (ISBN: 9783734160172)
    Trudi Canavan

    Sonea - Die Königin

     (404)
    Aktuelle Rezension von: M-Valerius

    Das Ende... So erschien es mir auch.

    Die Geschichte wirkte etwas wackelig und etwas hastig. Fast so, als ob die Deadline immer näher gerückt wäre.

    Es ist kein Vergleich zu den anderen Teilen und daher auch nicht mein liebster Band.

  7. Cover des Buches Die Magie der tausend Welten - Der Wanderer (ISBN: 9783764531065)
    Trudi Canavan

    Die Magie der tausend Welten - Der Wanderer

     (119)
    Aktuelle Rezension von: The_Mentalist

    „Der Wanderer“ ist eine gute Fortsetzung der Trilogie „Die Macht der Tausend Welten“. Trudi Canavans Werk enttäuscht auch diesmal nicht.

    Rielle wird in ihrem neuen zu Hause von Valhan aufgesucht, der sie einlädt, in seiner Welt zu leben. Sie stimmt zu, aber es kommt zu Komplikationen und Rielle wir in einer anderen Welt von den Fahrenden aufgenommen, die mit ihr zwischen den Welten reisen und bei denen sie den jungen Baluka kennenlernt, der sich in sie verliebt. Aber auch bei ihnen wird sie nicht für immer bleiben…

    Tyen hat sich ein neues Leben in einer Akademie für Magie aufgebaut. Als aber bekannt wird, dass der Herrscher der Welten, der Raen, wiederaufgetaucht ist, wird diese geschlossen. Tyen trifft eine Vereinbarung mit dem Raen: Er soll dem Raen Informationen über die aufkeimende Rebellion liefern. Im Gegenzug will der Raen nach einem Weg suchen, Pergama wieder in einen Menschen zu verwandeln.

    Meiner Meinung nach zieht sich der Anfang des Buches etwa bis zur Mitte etwas. Besonders die Geschichte von Tyen hat ihre Längen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich mich in Tyen nicht so gut einfühlen kann, wie in Rielle, denn ich warte immer sehnsüchtig darauf, dass es mit ihr weitergeht. Insgesamt machen aber beide Geschichten Spaß zu lesen und rückblickend ist es faszinierend, wie sehr sich beide Charaktere entwickelt haben.

    Besonders gut finde ich, dass man Valhan aus mehreren verschiedenen Blickwinkeln kennenlernt. Man kann sich selbst ein Bild über ihn bilden, ihn aus vielen verschiedenen Perspektiven betrachten, um dann am Ende festzustellen, dass das Bild, das man von ihm hatte, vielleicht doch nicht das Richtige war. Zumindest ging es mir so. Aber ich finde es besonders in Büchern gut, wenn nicht alles schwarz-weiß ist.

    Kleine Anmerkung, für die es für die meisten von euch wahrscheinlich schon zu spät ist: Lest nicht den Rückentext, wenn ihr nicht seeeehr gespoilert werden wollt. Ich dachte nach einem Dreiviertel des Buches, dass ich es jetzt wagen könnte ihn zu lesen, aber das war eine sehr schlechte Idee…

    Bin gespannt auf den letzten Teil!

  8. Cover des Buches Magie (ISBN: 9783442375585)
    Trudi Canavan

    Magie

     (650)
    Aktuelle Rezension von: M-Valerius

    Nachdem ich die Gilde beendet hatte, erschien dieses Buch.

    Ich hatte mich auf eine neue Geschichte gefreut. Am Ende stellte sich heraus, dass es eher ein Geschichtsbuch war... Es hat zwar schon eine Handlung, aber die ist weder mitreißend, noch packend gewesen. Dennoch finde ich die Informationen, die dieses Buch preisgibt, sehr gut, um sowohl die Gilde, wie auch die Soneareihe besser zu verstehen.

  9. Cover des Buches Sonea - Die Heilerin (ISBN: 9783442267507)
    Trudi Canavan

    Sonea - Die Heilerin

     (556)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    Da es der zweite Teil einer Reihe ist möchte ich nicht zu viel verraten, da ich nicht spoilern möchte, aber um mehr über den Inhalt zu erfahren könnt ihr euch meinen Post über den ersten Teil ansehen.

    Ich möchte euch die Reihe nur sehr ans Herz legen wenn ihr Fantasy mögt. Ich liebe sie und ich hoffe ich komme bald dazu den dritten Teil zu lesen.

  10. Cover des Buches Magie (ISBN: 9783837100648)
    Trudi Canavan

    Magie

     (38)
    Aktuelle Rezension von: mangomops
    Inhalt: 
    Die junge Novizin Tessia verbindet als Erste erfolgreich das Wissen der Heiler mit ihren magischen Kräften. Schon bald erkennen auch die übrigen Magier aus dem Reich Kyralia, welch große Taten möglich sind, wenn man sein Wissen miteinander teilt. Und diese Erkenntnis kommt keine Sekunde zu früh, denn die grausamen Schwarzen Magier des Nachbarreichs überfallen Kyralia.

    Meine Meinung; 
    Leider hat mich das Hörbuch nicht ganz so überzeugt. Ich habe sehr lange gebraucht um mit den Namen klar zu kommen und in die Geschichte zu finden. Dennoch höre ich nun die anderen Teile von Trudi Canavan. Vielleicht können diese mit überzeugen. 
  11. Cover des Buches Die Magie der tausend Welten - Die Mächtige (ISBN: 9783734161490)
    Trudi Canavan

    Die Magie der tausend Welten - Die Mächtige

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Die_Buchdompteurin
    Ich liebe Trudi Canavan und habe eigentlich alle auch als Hörbuch und Buch daheim stehen. Daher habe ich mich sehr gefreut das ich den dritten Band hören durfte. 
    Meine Rezension kommt nun sehr spät. Der Grund ist, das ich einfach nicht mehr in die Geschichte reingekommen bin. 
    Auch jetzt und das obwohl ich die anderen gehört habe, habe ich es immer noch nicht zu Ende gehört. 

    Es liegt zum einen daran das es nicht ganz einfach war der Stimme zu folgen, was ich auch schon bei den ersten beiden Teilen hatte. 
    Mir viel es einfach sehr schwer mich dann auf die Geschichte zu konzentrieren. 

    An der Geschichte liegt es nicht, sie ist einfach toll, aber die Stimme hat mir einfach alles genommen. 
    Ich werde aber die Bücher alle mal hintereinander lesen und dann nochmal das Hörbuch hören. 
  12. Cover des Buches Das Zeitalter der Fünf - Götter (ISBN: 9783734161773)
    Trudi Canavan

    Das Zeitalter der Fünf - Götter

     (574)
    Aktuelle Rezension von: Kvothe_Sohn_des_Arliden
    Jetzt habe ich in einem Rutsch schon zu den Vorgängerbänden die Rezensionen geschrieben und endlich darf ich über diesen dritten Band reden:

    Die Charaktere:
    TEAM AURAYA
    Diese Frau hat Rückgrat, und teilweise hat sie so gute Aussagen, wo man die Faust in die Luft recken möchte und laut rufen "gibs ihnen" (das tat ich natürlich, weil ehrlich diese Frau ist großartig)
    Auraya unterscheidet von vielen anderen Charakteren, dass sie wagt, Kritik an jenen zu üben, welche sie immer verehrt hat. Aus der blinden Verehrung ist sie herausgewachsen und sie ist stark genug anzuerkennen, dass ihre Verehrung vielleicht nicht verdient wird und sie ist mutig genug, dies zu akzeptieren und zu handeln. 
    Es gibt einen Moment, wo Auraya schwach ist. Normalerweise mag ich so überstarke Figuren nicht, die quasi alles können, aber viel weniger mag ich es dann, wenn sie plötzlich schwach sind. Ich mochte es nicht, dass Auraya schwach ist, aber diesen Qualen, die man mit ihr erlebte, waren es wert, denn es kommt der Moment, wo sie erkennt, dass ihre Feinde ihr nichts nehmen können und sie ihre Stärke wiederfindet und ihnen in den Hintern (eigentlich wollte ich hier nicht Hintern schreiben, bitte gedanklich umändern) tritt.
    TEAM MIRAR
    Ich mag den Kerl, er ist so vernarrt in Auraya, was ihn wirklich liebenswert macht, er gibt sich Mühe alles richtig zu machen, ist aber trotz seiner Stärke manchmal wirklich hilflos. 
    TEAM EMERAHL
    Die Frau ist auch cool, anfangs mochte ich sie nicht wirklich (also in den anderen Bänden), aber sie ist mutig, stark und klug, und ist sich all dessen bewusst und lässt sich von äußeren Einflüssen nicht unterkriegen. Eine starke Frau. Tol 
    TEAM UNFUG
    Ich liebe dieses Vieh und finde es toll, dass er wichtig ist. 

    Bei Nekaun ist noch bemerkenswert: ich mochte ihn anfangs, ja das tat ich, ich viel wie die Charaktere auf seinen Charme herein. 

    Die Handlung:
    Ehrlich gesagt hatte ich schon vorher die Vermutung, dass nicht unbedingt "10" die Antwort sein muss, sondern vielleicht "5" und dafür eben beschissene Götter, aber zwischenzeitlich war ich immer wieder skeptisch, weil ich mir nicht vorstellen könnte, wie sich dies in die Handlung integrieren ließe... es geht.... und es geht gut! 

    Das Finale:
    ist göttlich! Es ist ungeheuer spannend. Es ist komplex. Es ist überraschend (vor allem Chaia). Es ist so zufriedenstellend (zwischenzeitlich wünschte ich mir ab und zu in das Buch greifen zu können und den Täter umbringen zu können (ja ich meine Nekaun) und es war eine solche Genugtun als der seine Strafe erhielt und auch, dass die Götter einen Tritt abbekommen. Herrlich!)

    Die Aussage:
    Diesem Buch kann man unterstellen, dass es was aussagen will und auch wenn es einfach unterhalten will, es löste einige Fragen bei mir aus, welche ich hier gerne teilen möchte:
    - ab wann ist Gehorsam gefährlich?
    - wann handle ich aus Überzeugungen heraus, ohne nocheinmal darüber nachzudenken?
    - wann bin ich so verblendet, dass ich nicht nach der Wahrheit suche?
    - würde ich mich trauen gegen Ungerechtigkeit vorzugehen?
    - würde ich das Risiko eingehen mich selbst zu verlieren, wenn es die einzige Möglichkeit ist?
    - brauchen Menschen einen Gott (Verweis auf den Epilog - den ich sehr feiere)

    Fazit:
    Ja!
    Ja! lesen
    Ja! lieben
    Ja! verehren
    Ja! nachdenken
    Ja! Unfug :-)

    Allen LeserInnen einen schönen Tag und nehmt euch Zeit für Unfug ;-)
  13. Cover des Buches Die Gilde der schwarzen Magier, Die Trilogie (ISBN: 9783837102635)
    Trudi Canavan

    Die Gilde der schwarzen Magier, Die Trilogie

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Buchmalerei
    Die Trilogie „Die Gilde der Schwarzen Magier“ von Trudi Canavan, erschien am 19. Oktober 2009 im cbj audio Verlag als gekürzt Lesung. Im Hörbuchformat umfasst die Box die 3 Teile „Die Gilde der Schwarzen Magier – Die Rebellin“ , „Die Gilde der Schwarzen Magier – Die Novizin“ sowie „Die Gilde der Schwarzen Magier – Die Meisterin“ und ist mit 1305 Minuten Hörspaß für Hörer ab 12 Jahren empfohlen worden. Zusätzlich zu der Trilogie gibt es eine Vorgeschichte sowie einen Nachfolger, welcher sich 20 Jahre nach den Ereignissen abspielt und wurden ebenfalls von der Autorin verfasst. Neben den Hörbuch ist die Trilogie auch als Taschenbuch erhältlich.

    Trudi Canavan kommt aus Australien und ist eine hauptberufliche Grafiker- und Designerin. 1999 fand ihr Debüt mit einer Fantasy-Kurzgeschichte statt. 2001 wurde der erste Band von „Die Gilde der Schwarzen Magier“ veröffentlicht.

    Die Hauptprotagonistin Sonea, ein normales aber gegenüber den Magiern schüchternes und unaufgeschlossenes Bettlermädchen, entwickelt ihre magischen Kräfte, als sie bei einer Säuberung einen Stein in Richtung der Magier aus der Gilde wirft. Dabei wurde aufgrund ihrer geballten Gefühle Ihr magisches Potenzial geweckt und ein magischer Schutzschild zerbrochen, weshalb Sonea einen der Magier verletzte.
    Ab dann beginnt seitens der sogenannten „Gilde“ die Suche nach Sonea.
    Aufgrund der allgemeinen Ansichten, welche Sonea gegenüber der Gilde trägt, versteckt sich Sonea innerhalb der Stadt Irmadin. Denn die Gilde wird durch Bewohnern aus dem Hüttenvierteln der Stadt mehr als verachtet, wenn nicht sogar gefürchtet.
    Was Sonea jedoch nicht ahnt ist, dass sie sich und die Stadt in Gefahr begibt, wenn sie nicht lernt Ihre eigenen Kräfte zu kontrollieren. Schlussendlich konnte Sonea von der Gilde gefunden werden und lernte Ihre Kräfte zumindest zu kontrollieren. Rothen, ein Magier, nahm Sonea erst einmal bei sich auf und lernte Ihr die notwendigsten Sachen. Ein festes Leben in der Gilde konnte Sonea sich dennoch nicht vorstellen, sodass Ihre Kräfte nach Erlangung der vollständigen Kontrolle blockiert werden sollten. Aber dazu kam es nicht.
    Durch eine Erpressung eines Mitgliedes der Gilde wurde Sonea gezwungen zu bleiben, da ihr Freund Ceryni sonst getötet werden sollte. Der Magier wollte nichts anderes, als der Gilde beweisen, dass man Bürger der Hüttenviertel nicht in die Gilde aufnehmen sollte. Aber durch den Einsatz von den beiden Magiern Dannyl und Rothen konnte Soneas Erpresser überführt werden.
    Aufgrund weiterer Ereignisse entschied sich Sonea dennoch in der Gilde zu bleiben und Rothen wurde als Ihr persönlicher Mentor bestimmt, welcher ihre Ausbildung begleiten wird. Und somit nimmt die spannende Trilogie ihren lauf!

    Im zweiten Teil startet Sonea ihre 5-Jährige Ausbildung als Magierin, wird von Ihren Mitschülern, alle aus höheren Häusern, jedoch nicht sehr geachtet und hat einen sehr schweren Einstieg. Dannyl spielt im zweiten Teil eine weitaus wichtigere Rolle. Sonea muss sich von Rothen als Mentor trennen, da der hohe Lord Akkarin ihr starkes magisches Potenzial entdeckt. Aufgrund der Geheimnisse, welche Sonea über den hohen Lord weiß, ist Sonea jedoch nicht sehr erfreut über diese Entscheidung.

    Durch die Geschehnisse im zweiten Teil hat es Sonea auch im dritten nicht viel leichter. Da Akkarin, der hohe Lord, ihr Mentor ist, muss sie sich nun mehr Schikanieren lassen. Ihren Mentor erzählt Sonea jedoch nichts davon, da sie keine Schwäche zeigen möchte. In diesen Teil erfährt Sonea viel mehr über die Schattenseite der Gilde dennoch bietet Sonea Akkarin ihre Hilfe an, den es besteht Gefahr für alle aus Imardin und dem Land Kyralia. Wird Sonea sich den nötigen Respekt gegenüber ihren Mitschülern erarbeiten und allen aus Kyralia helfen können? Und was ist mit den Geheimnissen, die sie erfährt? Finde es selbst heraus!

    Gesprochen wird das Hörbuch von Martina Rester. Es ist eine sehr sympathische Stimme, welche man sich über mehrere Stunden anhören kann. Sie spricht den Situationen angepasst und hebt die unterschiedlichen Rollen auch durch verschiedene Betonungen ab. Der Spannungsaufbau ist in der Trilogie durchweg vorhanden und es gibt immer etwas Neues, worauf man eine Antwort sucht. Die Spannung wurde im ersten Buch jedoch erst nach und nach gesteigert.

    Das Cover der Hörbuchbox ist mit drei Magierinnen gestaltet, auf den einzelnen CD Hüllen ist jeweils eine Magierin abgebildet. Die Roben und Symbole sind in der jeweiligen Farbe der Magie Klassen angelehnt, über welche man im Hörbuch auch mehr erfährt.

    In einigen Situationen wird man aufgrund der gekürzten Lesung leicht verwirrt, da die Szenen nicht direkt aneinander knüpfen. Stark merkt man es in der CD 6 des ersten Teils, als Ceryni gefunden wird. Es sind zuerst zwei Magier anwesend aufgrund der vorherigen Handlung weiß man, dass es sich bei einem um Dannyl handelt aus welchem die Szene gesprochen wird, es wird jedoch nicht erwähnt, dass es sich bei den zweiten um Rothen handelt. Dies muss man sich anhand der Dialoge der anderen Hörminuten Schlussfolgern. Die Situation der Erpressung wird durch Akkarin aufgedeckt, jedoch fand zwischen Rothen und Akkarin nie ein Austausch statt.

    Meine Meinung:
    Die Trilogie fand ich wirklich sehr schön, auch wenn es aufgrund der gekürzten Fassung ab und an bei mir zu Verwirrung gekommen ist, gerade, weil ich die Trilogie an sich nicht kannte. Die Handlung erschloss sich mir dennoch gut und durch die schöne Stimme der Leserin und die unterschiedliche Betonung machte es mir Spaß das Hörbuch zu hören. Die angegebene Altersempfehlung ist definitiv in Ordnung und ich kann die Trilogie auch ab 12 Jahren empfehlen.
    Die Trilogie ist ein muss für alle Fans von Magie, welche gerne in einer fremden Welten eintauchen. Ich habe mich schnell in die Lage von Sonea versetzen können und die Spannung blieb immer aufrecht.
    Da es die Teile auch als Taschenbuch gibt, kommen auch die nicht zu kurz, welche lieber gerne Lesen.
  14. Cover des Buches The Magicians' Guild (ISBN: 006057528X)
    Trudi Canavan

    The Magicians' Guild

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Der erste Band der „Black Magician Trilogy“, „The Magician’s Guild”, basiert auf einem Traum der Autorin Trudi Canavan. Nachdem sie mitten in der Nacht einen Bericht über die Olympiade in Barcelona sah, der behauptete, die Regierung habe Obdachlose umsiedeln lassen, träumte sie, sie sei Teil einer Gruppe, die aus einer Stadt vertrieben wurde. Die Übeltäter waren in ihrem Traum allerdings keine Regierungsbeamte, sondern Magier. Quizfrage: wann fanden die olympischen Sommerspiele in Barcelona statt? Ich recherchierte, dass die spanische Stadt 1992 Austragungsort war. „The Magician’s Guild“ wurde 2001 erstveröffentlicht. Da sieht man mal, wie viel Zeit von der ersten Idee bis zum fertigen Buch vergehen kann.

    Magie ist den oberen Schichten vorbehalten. Dies ist ein eisernes Gesetz in Imardin, Hauptstadt des Landes Kyralia. In der klaustrophobischen Enge der Slums gedeiht kein magisches Talent, dort sprießen Armut, Hunger und Kriminalität. Deshalb führt die Magier-Gilde einmal im Jahr auf Befehl des Königs eine Säuberung durch und jagt „Gesetzlose“ aus der Stadt. Die Säuberung ist ungerecht, brutal und herzlos. Wie viele andere Bewohner_innen der Slums demonstriert die junge Sonea gegen das unbarmherzige Vorrücken der Gilde. Sie lässt sich von der aufgepeitschten Stimmung tragen und als ihre Wut sie überwältigt, wirft sie einen Stein – und trifft. Wie ist das möglich? Nichts sollte die Schutzbarriere der Magier durchdringen können. Geschockt von ihrer eigenen Tat flüchtet Sonea. Mithilfe ihres Freundes Cery und den Dieben, einer kriminellen Untergrundorganisation, versteckt sie sich vor der Gilde, die fieberhaft nach ihr sucht. Doch ihre neuen, unkontrollierten Kräfte sind gefährlich. Schon bald kann Sonea nicht mehr garantieren, niemanden zu verletzen. Kann sie der Gilde entkommen, ohne ganz Imardin zu zerstören?

    „The Magician’s Guild“ erforderte von mir einige Geduld. Zeitweise war ich wirklich besorgt, dass es in diesem Trilogieauftakt ausschließlich um die Flucht der magisch begabten Protagonistin Sonea vor der Magier-Gilde geht. Dieser Part, der mehr als die Hälfte des Buches einnimmt, erschien mir ausschweifend und langgezogen, da ich sicher war, den Ausgang des Handlungsstrangs zu kennen. Ich hatte niemals Zweifel daran, dass die Magier Sonea am Ende kriegen. Deshalb wünschte ich mir, Trudi Canavan würde schneller zum Punkt kommen. Ich brauchte eine Weile, um die Vorteile dieses ausgedehnten Vorlaufs zu erkennen: Soneas Flucht ermöglichte es Canavan, die spezifischen sozialen, politischen und ökonomischen Strukturen Imardins ausführlich vorzustellen. Die Stadt ist tief gespalten; die Gesellschaft ist streng nach Klassen unterteilt, nicht nur baulich, sondern auch ideologisch. In den Slums herrscht starkes Misstrauen der Oberschicht gegenüber. Die Magier der Gilde werden aufgrund der jährlichen Säuberung argwöhnisch oder gar hasserfüllt betrachtet. Niemand kann sich die Dienste eines Heilers oder einer Heilerin leisten. Kinder niederer Klassen werden nicht auf magisches Talent getestet, weshalb ich davon ausgehe, dass Sonea nicht die einzige mit unentdeckten Kräften ist. Die Menschen fühlen sich abgelehnt und allein gelassen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sie sich selbst umeinander kümmern. Slumbewohner_innen wenden sich mit ihren Problemen an die Diebe, ein kriminelles Kollektiv mit einer losen, mafiaähnlichen Hierarchie. Sie vertrauen den Dieben mehr als den Wachen, dem König oder der Gilde. Folglich sorgen Kriminelle in den armen Bezirken Imardins für ein Mindestmaß an Ordnung und daher ist es für Sonea naheliegend, eher bei ihnen um Hilfe zu bitten, als sich der Gilde zu unterwerfen. Canavan erläutert das Verhältnis der Bevölkerung der Armutsviertel zur Gilde sehr gewissenhaft, sodass alle Ereignisse in „The Magician’s Guild“, speziell Soneas ablehnende Haltung den Magiern und ihre ihren eigenen Kräften gegenüber, nachvollziehbar und logisch wirken. Es dauerte, bis ich mit Sonea warm wurde, weil ich sie während ihrer Flucht unvernünftig fand. Ihre mangelnde Kontrolle über ihre Fähigkeiten ist jedoch vollkommen natürlich. Canavan entschied sich für ein gradliniges, klassisches Magiesystem, in dem Menschen mit angeborenem magischem Talent in der Gilde ausgebildet werden müssen und sich später auf einen von drei Pfaden spezialisieren können. Magie ist nicht nur in Kyralia bekannt, sondern auch in den angrenzenden Nationen. Es gefiel mir sehr, dass Canavan ihr Setting und die Gilde sofort in einen internationalen Kontext integriert und fand das schlichte, elegante Magiesystem für den ersten Band einer Trilogie bereits sehr gut ausgearbeitet. Die Gilde in Imardin ist ein interessanter Haufen exzentrischer Persönlichkeiten, wodurch interne Spannungen vorprogrammiert sind. Es überraschte mich demzufolge nicht, dass der mutmaßliche Hauptkonflikt der übergreifenden Geschichte ihren Reihen entspringt. Genie und Wahnsinn liegen sehr dicht beisammen.

    Ich freue mich auf die Fortsetzungen der „Black Magician Trilogy“. Obwohl ich „The Magician’s Guild“ inhaltlich etwas langatmig fand, schätze ich Trudi Canavans sorgfältigen Aufbau ihres Universums. Ich bin gespannt auf Soneas magische Ausbildung, die ich hoffentlich intensiv erleben darf und brenne darauf, zu erfahren, wie sie das sensible Gleichgewicht ihrer Welt zwischen Krone, Dieben und Gilde beeinflussen wird. Meiner Meinung nach wird ihre bloße Existenz die Machtverhältnisse verschieben, da sie als Bewohnerin der Slums eigentlich kein magisches Talent besitzen dürfte und die herrschende Elite somit zum Umdenken zwingt. Trotz dessen hoffe ich auch, dass Canavan zukünftig zügiger zur Sache kommt. Sollte die Handlung im nächsten Band Fahrt aufnehmen, steht einer durchweg positiven Leseerfahrung mit traditioneller High Fantasy nichts mehr im Wege. Ich bin optimistisch und halte schon mal zusätzliche Sterne parat.

  15. Cover des Buches The High Lord (ISBN: 9781904233688)
    Trudi Canavan

    The High Lord

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Wie viele Autor_innen entwickelte Trudi Canavan früh den Wunsch, Geschichten zu erzählen. Als sie in der Grundschule war, hätte sie allerdings beinahe den Mut verloren. Sie langweilte sich während der Geschichtsstunde der Schulbibliothekarin und beschwerte sich. Diese fragte, ob sie an ihrer Stelle erzählen wolle. Die kleine Trudi nutzte ihre Chance und spann eine Variante von „Die kleine Meerjungfrau“, an deren Ende der Prinz starb. Das gefiel ihrem jungen Publikum gar nicht und sie erfuhr erstmals, wie Fans reagieren, wenn man ihre Lieblingsfigur tötet. Heutzutage begeht Canavan solche Kardinalsfehler natürlich nicht mehr, doch das heißt nicht, dass das Finale ihrer „The Black Magician Trilogy“, „The High Lord“, ganz ohne Verluste auskäme.

    Gildenmeister Akkarin hat Sonea in der Hand. Sie hasst den mächtigen Magier, der offiziell als ihr Mentor auftritt und dessen dunkles Geheimnis schwer auf ihrem Gewissen lastet. Doch dann beginnt Akkarin, sein Protegé zu ermutigen, Bücher seiner privaten Bibliothek zu lesen. Verbotene Bücher, die ein völlig neues Licht auf die Geschichte der Magier-Gilde werfen. Sonea findet heraus, dass die Praktiken, die heute als schwarze Magie geächtet sind, einst offen gelehrt wurden – bis eine schreckliche Katastrophe die Gilde überzeugte, diese unter Strafe zu stellen. Akkarin eröffnet Sonea, dass die Mordfälle, die Imardin in Angst und Schrecken versetzen, die Spitze eines uralten Konflikts zwischen der Gilde und den verbannten Magier_innen Sachakas sind, die noch immer nach Rache dürsten. Er behauptet, er allein könne einen Angriff der sogenannten Ichari verhindern und bringt Sonea in eine verzwickte Lage. Entweder, sie vertraut Akkarin und riskiert, für düstere Absichten benutzt zu werden oder sie setzt die Zukunft der Gilde aufs Spiel, indem sie ihn verrät. Wie wird sie sich entscheiden?

    Manchmal erscheine ich in meinen Rezensionen vermutlich ziemlich streng. Ich kritisiere und mäkele herum, warte mit Verbesserungsvorschlägen auf und finde zielsicher Schwachstellen. Mir ist klar, dass ich dadurch vielleicht übertrieben anspruchsvoll wirke, als wäre kein Buch jemals gut genug. Tatsächlich ist das nicht wahr. Eigentlich möchte ich einfach nur zufrieden aus einer Lektüre rausgehen. Macht mich ein Buch glücklich, kann ich Mängel verzeihen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass Trudi Canavan das verstanden hat. „The High Lord“ ist nicht perfekt und etwas langatmig, aber ungemein befriedigend. Ich halte es für ein angenehm rundes Finale, das sowohl inhaltlich als auch emotional erneut mit vielen unerwarteten Wendungen überrascht und die meisten offenen Fragen klärt. Im letzten Band „The Novice“ habe ich mich darüber gewundert, dass die Grenze zu schwarzer Magie nicht eindeutig definiert zu sein scheint. „The High Lord“ räumt mit dieser vertretbaren Fehleinschätzung auf und konzentriert die Handlung auf den ältesten Konflikt der Welt: Gut gegen Böse. Wer allerdings glaubt, die Leser_innen bekämen es mit einer eindimensionalen Einteilung zu tun, irrt gewaltig. Obwohl die Rolle der Antagonisten unmissverständlich von den Ichari, den verbannten Magier_innen aus Sachaka, erfüllt wird, ist die Situation speziell für Sonea mit zahlreichen moralischen Stolpersteinen gespickt. Schwarze Magie ist in diesem Universum kein Teufelspakt, kein Direktflug in die Verdammnis. Es handelt sich lediglich um eine spezifische Praxis, die negatives Potential besitzt, per se allerdings nicht böse ist. Es ernüchterte mich, wie schmal das Spektrum schwarzer Magie daher ist, was auch das Repertoire der Ichari stark einschränkt. Sie stellen nur deshalb eine ernsthafte Bedrohung für die Gilde dar, weil sie skrupellos genug sind, diese Spielart als Waffe zu missbrauchen, während die Gilde an ihren selbst auferlegten Vorschriften scheitert. Ich mochte, dass Trudi Canavan die Gilde als fehlbare Institution charakterisiert, diese niemals glorifiziert und mir folglich erlaubte, ihre Methoden zu hinterfragen und mich mit Soneas Gewissenskonflikt zu identifizieren. Die Novizin muss entscheiden, ob der Schutz ihrer Lehreinrichtung und ihres Landes Kyralia eine drastische Regelübertretung rechtfertigt. Unterstützung erhält sie dabei von einem alten Bekannten: Cery. Ich freute mich sehr über das Wiedersehen mit dem jungen, gewitzten Gangster, der es in der Organisation der Diebe weit brachte und mir nun deutlich reifer erschien. Für mich fungierte er als willkommenes Gegengewicht zu Akkarin, an dessen distanzierter, kühler Art ich mir die Zähne ausbiss. Wenngleich mich die Offenbarung seiner Vergangenheit berührte, konnte ich keine Verbindung zu ihm aufbauen. Mir war Cery bedeutend lieber, außerdem kehrt Sonea seinetwegen noch einmal in die labyrinthischen Tunnel unter Imardin zurück – ein hübsches Detail, das harmonischen Einklang zwischen Beginn und Ende der „Black Magician Trilogy“ herstellt.

    Anlässlich meiner Lektüre der „Black Magician Trilogy“ erzählten mir viele Leser_innen, wie sehr sie diesen Dreiteiler lieben. Besonders die weibliche Fraktion teilte ihre Erinnerungen an schöne Lesestunden in jüngeren Jahren mit mir. Nachdem ich die Trilogie mit „The High Lord“ beendet habe, kann ich diese positiven Eindrücke mühelos nachvollziehen. Soneas Geschichte ist entschieden feminine High Fantasy, die sanfte Spannung erzeugt, jede Menge Herz besitzt und mit einer starken Protagonistin aufwartet, ohne langweilig oder weichgespült zu wirken. Mir gefiel Trudi Canavans milde Herangehensweise, die die Magie ihres Universums konkurrenzlos in den Mittelpunkt stellt, sehr gut. Ich fühlte mich in Kyralia und den angrenzenden Nationen äußerst wohl und freue mich darauf, mit der „Traitor Spy Trilogy“ in diese Welt zurückzukehren. Das Kapitel Sachaka ist noch nicht abgeschlossen und bietet tonnenweise Entwicklungspotential. Schließlich endet der Kampf für das Gute niemals.

  16. Cover des Buches Last of the Wilds: Age of Five Gods: Book Two (Age of the Five) (ISBN: B003E1M6RM)
    Trudi Canavan

    Last of the Wilds: Age of Five Gods: Book Two (Age of the Five)

     (20)
    Aktuelle Rezension von: JuliaO
    1: Pristess of the white 2: Last of the wilds 3: Voice of the Gods
  17. Cover des Buches Geheimnis der Götter - Feuer der Rebellion (ISBN: 9783960872436)
    Saskia Louis

    Geheimnis der Götter - Feuer der Rebellion

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Jana_Zimmermann

    Feuer der Rebellion“ von Saskia Louis ist ein Roman aus der Buchreihe „Geheimnis der Götter“. Es ist der dritte Band. Um in die Geschichte rund um Nym und Levi sowie Jeki einzusteigen, brauchte ich persönlich keine Vorkenntnisse aus den ersten beiden Bänden. Nym ist eine Soldatin der göttlichen Garde, genau wie ihr Verlobter Jeki. Doch Nym verbirgt scheinbar zwei Personen in sich, sie wurde im Geist von den Göttern manipuliert sodass ihr Erinnerungsvermögen darunter leidet. So hat sie auch Levi, einen Rebellen kennen-, und ich denke auch liebengelernt. Nym, Jeki und Levi stellen sich nun im Verlauf der Geschichte gegen die Götter. Wobei ich den aberwitzigen Streit zwischen Jeki und Levi sehr gern verfolge, führen sie sich doch manchmal wie zwei verliebte Hähne auf, die um Nym buhlen. Ihr seht also, „Feuer der Rebellion“ ist nicht nur ein Fantasyroman, sondern er beinhaltet auch Liebe und durchaus historische Züge. Ich mag die Romane von Saskia Louis sowieso sehr gern, kennengelernt habe ich den Schreibstil der Autorin durch ihre Baseball Love Buchreihe, die mit mich mit tiefgründigen Gefühlen sehr berührt hat. Leider habe ich an dem Roman „Feuer der Rebellion“ zu bemängeln, dass der Roman zum Ende hin nicht in sich abgeschlossen ist. Damit tue ich mich dann doch echt schwer, wenn ein Buchband kein in sich geschlossenes, ich nenne es mal Zwischenende hat.

  18. Cover des Buches Priestess of the White (ISBN: 9781841495156)
    Trudi Canavan

    Priestess of the White

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Affenbrotwald
    Handlung kommt einfach nicht in Gang. Langweilig.
  19. Cover des Buches Das Zeitalter der Fünf - Magier (ISBN: 9783734161766)
    Trudi Canavan

    Das Zeitalter der Fünf - Magier

     (621)
    Aktuelle Rezension von: Kvothe_Sohn_des_Arliden
    Meine Meinung wird immer besser:

    Die  Charaktere:
    werden immer besser und vielschichtiger, hier sind natürlich vor allem Auraya und Leiard zu nennen, wobei ich zweiteren auch sehr liebe und ich anfangs über dessen Charakterentwicklung nicht glücklich war, aber naja jetzt bin ich es doch! Und Auraya liebte ich bereits im ersten Band, aber im zweiten Band erhält sie Rückgrat, sie noch stärker zu hinterfragen und ist mutig genug für ihre Überzeugungen einzustehen. 

    Die Handlung:
    Die Handlung ist ganz anders als im ersten Band und ich wusste ehrlich gesagt nicht wohin es gehen würde, dieser Band ist - denke ich - schon als Bindeglied zwischen ersten und zweiten Band zu verstehen. 

    Die Sprache: 
    Wie im ersten Band ist die Sprache sehr gut und das Buch ist sehr unterhaltsam.

    Fazit:
    Dieses Buch ist auf ähnlichem Niveau wie der erste Band (sprich: sehr gut), und der dritte ist überragend. 
  20. Cover des Buches Die Rebellin (ISBN: 9783866045385)
    Trudi Canavan

    Die Rebellin

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks

    Cover: Das Buchcover finde ich etwas gelungener als diese Version. Es wirkt etwas altbacken, nicht so abgestimmt und daher finde ich, nicht so ansprechend.

    Sprecherin: Die Sprecherin hat eine angenehme Stimme, so dass ich ihr hier gerne zugehört habe und auch gerne wieder etwas von ihr anhören werde.

    Inhalt: "Jedes Jahr zieht die Gilde der schwarzen Magier durch Imardin, um Bettler und Straßenkinder aus der Stadt zu jagen. Wütend wirft Sonea, das Bettlermädchen, einen Stein – und verletzt dadurch ein Mitglied der Gilde. Was die Gilde schon lange befürchtet hat, ist eingetreten: Es gibt jemanden mit magischen Kräften – außerhalb ihrer Reihen. Sie muss gefunden werden. Um jeden Preis. Sonea läuft um ihr Leben."

    Meinung: Ich habe gut in die Geschichte hinein gefunden, auch wenn ich sagen muss, dass ich die ganze Geschichte über etwas Probleme hatte, die Namen und Charaktere zuzuordnen. Das finde ich generell bei Hörbüchern allerdings schwieriger als bei Büchern. Sonea ist ein mir recht sympathisches Mädchen. Über ihre Freunde erfährt man meiner Meinung nach recht wenig, so dass ich diesen einfach neutral gegenüber stand, da ich sie zu wenig kennen lernen durfte. Den Mann, der Sonea bei sich aufnimmt und dessen Schüler fand ich von Anfang an sympathisch und habe diese hier auch gerne begleitet. Generell fand ich die ganze Geschichte interessant, allerdings fand ich es dann doch wieder nicht so sehr spannend, als dass ich den nächsten Teil auch lesen/hören werde.

  21. Cover des Buches Die Novizin (ISBN: 9783866046887)
    Trudi Canavan

    Die Novizin

     (30)
    Aktuelle Rezension von: PrinzessinMurks
    Das Urteil, Sonea sei eine Art "Harriet Potter", kann ich mit diesem Buch nachvollziehen. Auch wenn die Story in einer mittelalterlich anmutenden Welt spielt, nehmen die Themen Lernen, Mitschüler, Magie beherrschen und Lehrer mögen/nicht mögen den wichtigsten Teil ein. Doch wurden bereits während der 1. CD jetzt die Kürzungen so auffällig und störend, dass ich mir auf dem Flohmarkt die Bücher besorgt habe und sozusagen das Erzählmedium wechselte. Was für ein Unterschied! Als hätte mann im Herrn der Ringe die Rohan-Handlung gestrichen... Ganze Handlungsstränge und Figuren fielen dem Rotstift zum Opfer. Dannyl, Cery, das Verhältnis zur Familie, was wurde aus Fergun... Nein, in diesem Hörbuch wurde die Geschichte fatal ihrer Seele beraubt. Eines ist nur ein Teil des ganzen. Auf der CD springt die Entwicklung springt, Bezüge laufen ins Nichts, Personen verschwinden oder bleiben unpassend blass. Verstümmelt, nicht gekürzt. Als Rekapitulation ist das Hörbuch vielleicht ganz nett, aber dem Buch wird es nur zu 50% gerecht. Schade um die gute Lesung, denn die Sprecherin macht ihre Aufgabe wieder wundervoll.
  22. Cover des Buches The Novice (ISBN: 9781905654116)
    Trudi Canavan

    The Novice

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Die Autorin Trudi Canavan stammt aus Australien. Ihr Heimatland ist die Fantasy betreffend etwas eigen. In einem Interview von 2011, als viele australische Schriftstellerinnen den Weltmarkt stürmten, beschrieb sie, dass in Australien eine klare Genderdiskrepanz in der Literatur zu beobachten ist: Frauen lesen und schreiben Fantasy, Männer lesen und schreiben Science-Fiction. Merkwürdig, denn in Europa und Nordamerika ist gerade die High Fantasy ja noch immer eher „Männersache“, wie man so schön sagt. Scheint, als müsste ich mich mal in Down Under umschauen, um weibliche High Fantasy meiner Bibliothek hinzuzufügen. Canavan gilt als Vorreiterin, ihre „The Black Magician Trilogy“ feierte global Erfolge. „The Novice“ ist der zweite Band, in den ich große Hoffnungen setzte.

    Sonea ist ein historisches Phänomen. Als erstes Kind der Slums wird sie in der Magier-Gilde von Imardin ausgebildet. Nachdem ihre beachtlichen Kräfte unkontrolliert aus ihr hervorbrachen, fiel es ihr schwer, ihr Misstrauen den Magier_innen gegenüber zu überwinden. Doch nun ist sie eine von ihnen, eine Novizin. Leider wird sie von ihren Mitschüler_innen, Sprösslingen der Adelshäuser, nicht mit offenen Armen empfangen. Jeden Tag lassen sie sie spüren, dass sie anders ist. Nur ihre Freundschaft mit ihrem Mentor Lord Rothen hilft ihr, die grausamen Streiche zu erdulden und sich auf ihr Ziel zu konzentrieren. Gemeinsam tragen sie die Bürde des Wissens um die finsteren Machenschaften des Gildenmeisters Akkarin. Auf Geheiß des Gildenverwalters Lorlen bewahren sie das Geheimnis. Ihre einzige Chance, Akkarin das Handwerk zu legen, ist Lord Dannyl, der als Botschafter nach Elyne berufen wurde und dort heimlich in der Vergangenheit des Gildenmeisters forscht, um herauszufinden, wie dieser von schwarzer Magie verführt wurde. Wird er ihnen die dringend benötigten Antworten liefern, bevor Akkarin die Gilde korrumpieren kann?

    „The Novice“ war ein famoser Spaß. Der zweite Band entpuppte sich für mich als absolute Wohlfühl-Lektüre, die mich hervorragend unterhielt und meine Hoffnungen, dass die Geschichte der „The Black Magician Trilogy“ nach der etwas langatmigen Etablierung des Universums in „The Magician’s Guild“ Fahrt aufnimmt, voll erfüllte. Ich habe das Buch wirklich genossen. Wie könnte ich auch nicht, schließlich verblüffte mich Trudi Canavan am laufenden Band. Ich wusste nie, wohin sich „The Novice“ entwickeln und was als nächstes geschehen würde. Es gelang ihr, ihre mitreißende Mischung aus Teenagerdrama, Mordermittlung, Geheimnissen und ganz viel Magie vollkommen unvorhersehbar zu gestalten, sodass ich von allen Wendungen ehrlich überrascht war. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert und dafür danke ich der Autorin von Herzen.
    Die Geschichte spielt hauptsächlich in Imardin, der Hauptstadt Kyralias, in der die Protagonistin Sonea nun eine Novizin der Magier-Gilde ist. Sie wusste vorher, dass sie es als Slumkind zwischen all den adligen Söhnen und Töchtern schwer haben würde, aber das Ausmaß der Ablehnung, das ihr entgegenschlägt, konnte niemand prophezeien. Ich litt aufrichtig mit ihr, da sie mir jetzt deutlich sympathischer war und sie nicht nur von ihren Mitschüler_innen drangsaliert wird, sondern auch die meisten ihrer Lehrer_innen an ihr zweifeln. Ich zürnte ihnen allen solidarisch, obwohl ich es ein bisschen schade fand, dass Soneas private Probleme ihre Ausbildung überdeckten. Ich hätte gern mehr ihres Unterrichts miterlebt, bin diesbezüglich aber wohl einfach „Harry Potter“-verwöhnt und fand auch ihr persönliches Drama sehr spannend, deshalb handelt es sich hier lediglich um einen kleinen Kritikpunkt.
    Parallel zu Soneas Perspektive in Imardin, die durch Lord Rothens und Verwalter Lorlens Blickwinkel ergänzt wird, begleiten die Leser_innen Lord Dannyl, der als Botschafter der Gilde durch die Nachbarländer reist und die dunklen Praktiken des Gildenmeisters Akkarin aufzudecken versucht. Sein diplomatischer Auftrag war ein cleverer Schachzug Canavans, der es ihr erlaubt, die an bekannte Kulturen des mediterranen Raums erinnernden Nationen rund um Kyralia vorzustellen. Einzig Sachaka bleibt ein Mysterium, was mir sofort verdächtig erschien. Die Vermutung, dass Akkarin dort mit schwarzer Magie in Kontakt kam, liegt nahe. Wie genau sich schwarze Magie in diesem Universum eigentlich definiert, behält Canavan weiterhin für sich. Niemand scheint zu wissen, welche Fähigkeiten damit verbunden sind – seltsam, denn sonst sind die magischen Grenzen in traditioneller High Fantasy meist sehr klar abgesteckt. Daher weiß auch niemand, was Akkarin plant. Persönlich bin ich ja ziemlich sicher, dass er nicht der skrupellose Schurke ist, für den gerade Sonea ihn hält. Ich glaube, er hat gute Gründe, schwarze Magie einzusetzen, selbst wenn ich mir noch nicht vorstellen kann, wie diese aussehen mögen. Ich werde mich wohl bis zum finalen Band „The High Lord“ gedulden müssen.

    Trudi Canavan erklärte, müsste sie ihre Bücher für jemanden beschreiben, der/die keine Erfahrung mit Fantasy hat, würde sie sie irgendwo zwischen „Harry Potter“ und „Herr der Ringe“ einordnen. Ich finde, auf „The Novice“ trifft diese Kategorisierung ausnehmend gut zu. Der zweite Band der „The Black Magician Trilogy“ ist klassische, nicht allzu anspruchsvolle High Fantasy, die moderne Schwerpunkte anspricht und somit einen greifbaren Realitätsbezug herstellt. Homophobie und Mobbing sind wiederkehrende Themen, die die Handlung jedoch nicht dominieren. Canavan findet die Balance zwischen einer altmodischen, magisch beeinflussten Gesellschaft und ihren zeitgemäßen, wirklichkeitsnahen sozialen Konflikten, was mich intellektuell ebenso wie emotional begeisterte. Ich fühlte mich mit dieser Fortsetzung pudelwohl und freue mich, dass sich mein Optimismus auszahlte. „The Black Magician Trilogy“ bietet offenbar doch genau den Lesespaß, den ich von Anfang an darin vermutete.

  23. Cover des Buches Die Magie der tausend Welten (ISBN: 9783837126679)
    Trudi Canavan

    Die Magie der tausend Welten

     (21)
    Aktuelle Rezension von: momkki

    Die Geschichte wird von Tyen und Rielle erzählt, den beiden Protagonisten. Zu Beginn taucht der Leser in die Welt von Tyen ein. Er studiert magische Archäologie an der Akademie und nimmt somit an vielen Expeditionen teil.

    Die zweite Geschichte dreht sich um Rielle. Rielle lebt in einer Welt, in der Magie nur den Priestern vorbehalten ist. Jeder der Magie ausübt wird ausgestoßen und schwer bestraft.

    Beide Handlungsstränge wechseln sich ab, bisher ist noch nicht zu erkennen, wann die beiden Charakter zusammen treffen. Insgesamt sind beide Welten sehr umfassend und grundlegend verschieden.

    Ich habe mich leider bisher weder mit Rielle noch mit Tyen so richtig identifizieren können…Ich fand manche Stücke etwas langatmig. Das hat mich dann immer wieder abschweifen lassen. Bisher kann „Die Begabte“ nicht annähernd mit den anderen Werken von Canavan mithalten....

    Die umfassende Rezension findet ihr auf: www.zeilenfuchs.com :-)

  24. Cover des Buches Das Zeitalter der Fünf - Priester (ISBN: 9783734161759)
    Trudi Canavan

    Das Zeitalter der Fünf - Priester

     (776)
    Aktuelle Rezension von: SternDerNacht

    Es geht hauptsächlich um Auraya, die eine der fünf Weißen wird. Das sind starke Magier. Und dann gibt es Krieg. Klingt eigentlich ganz interessant.

    Ungefähr das ist mir jetzt, sieben Monate nach dem ersten (und einzigen) Lesen im Gedächtnis geblieben. Da ich aber eine Art Lesetagebuch führe und mich noch ziemlich gut daran erinnern kann, was mich gestört hat und was ich gut fand, werde ich im Folgenden erklären, warum "Das Zeitalter der Fünf - Priester" von mir nur zwei Sterne bekommt.

    Der Spannungsbogen war für mich nur in Teilen da. Es hat eigentlich spannend angefangen und auch das Ende war nicht ohne, aber die 700 Seiten dazwischen haben sich unglaublich lange gezogen. Die Handlung dazwischen war einfach so zäh, dass ich ewig gebraucht habe, um das Buch zu lesen, und mich zwischenzeitlich echt dazu zwingen musste. 

    Ganz am Anfang, als Auraya noch jung war, mochte ich sie richtig. Ich konnte mich mit ihr identifizieren, habe mit ihr gefühlt und die Geschichte gerne gelesen. Nach dem Zeitsprung war ein Großteil dessen schon einmal weg. Trotzdem ist sie im Verlauf des Buches meine Lieblingsfigur gewesen. Die anderen Figuren werden auch alle gut charakterisiert, die Siyee haben mir gut gefallen und Leiards Konflikt war sehr interessant. Aber irgendwie hat das alles nicht gereicht, um mich wirklich zu überzeugen. 

    Wie bereits gesagt, fand ich das Konzept eigentlich toll. Aber die Umsetzung hat mir dann gar nicht gefallen. Der Schreibstil an sich war angenehm zu lesen, aber es war so langatmig, dass auch der Schreibstil nichts mehr retten konnte.

    Die Originalität war da, schätze ich, dafür hat es mir keinen Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

    Fazit: Nachdem ich "Die Gilde der schwarzen Magier" so geliebt habe, eine große Enttäuschung für mich. Es gibt einige wenige positive Elemente, aber alles in allem nicht überzeugend.

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