Bücher mit dem Tag "true crime"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "true crime" gekennzeichnet haben.

165 Bücher

  1. Cover des Buches Auris (ISBN: 9783426307182)
    Vincent Kliesch

    Auris

     (625)
    Aktuelle Rezension von: Ladybug

    „Auris“ ist der erste Band der „Auris-Reihe“ welcher aus der Feder Vincent Kliesch und einer Idee von Sebastian Fitzek stammt.

    Von Beginn an spannend wie man es auch schon von den Fitzek-Werken gewohnt ist, beginnt auch dieser Jula-Hegel-Thriller.

     

    Matthias Hegel ist ein Profiler, der ein unglaubliches Hörvermögen hat und so ziemlich jedes Geheimnis um eine Aufnahme bzw. Stimme aufklären kann. Doch so sehr seine Arbeit bei Ermittlungen benötigt wird umso mehr überrascht er mit einem Mordgeständnis!

    Neben Hegel gibt es noch die Hauptprotagonistin Jula Ansorge, Radiojournalistin, die einen Podcast führt und hier mit ihren Nachforschungen Justizirrtümer aufgedeckt, um unter anderem auch ihr selbst erlebtes Trauma zu verarbeiten. Durch ihre Recherchen in dem Fall „Hegel“ hat Jula große Zweifel an der Tat Hegels und versucht mit ihrem Knowhow und Ehrgeiz diesen Justizirrtum aufzuklären. Jedoch kämpft Jula so verbissen um die Wahrheit, dass sie immer tiefer in Verstrickungen und Gefahr gerät……

    Ich habe diesen Roman innerhalb eines Tages regelrecht verschlungen, da ich aufgrund des fesselnden Schreibstils das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Fasziniert verfolgte ich zum einen Hegels Fähigkeit seines Hörvermögens und zum zweiten die Verbissenheit von Ansorge. 

     

    Mein Fazit:

    Ein starker Beginn der „Auris-Reihe“ mit einem fesselnden Schreibstil, viel Spannung und unglaublich starken Protagonisten. Ich freue mich auf Band II. 5 Sterne. 

  2. Cover des Buches Zerschunden (ISBN: 9783426517895)
    Michael Tsokos

    Zerschunden

     (370)
    Aktuelle Rezension von: martina400

    „Ich habe gerade etwas Sonderbares entdeckt. Das müssen Sie sich unbedingt ansehen.“ S. 280

    Inhalt
    Fred Abel ist Rechtsmediziner. Eines Tages gerät ein alter Freund scheinbar unschuldig hinter Gittern. Ein Serientäter schlägt schnell und in verschiedenen europäischen Stätten zu. Die Opfer sind stets alte Damen, die er mit einem Schriftzug kennzeichnet. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, den Adels Freund hat eine Tochter, die im Sterben liegt und sich unbedingt noch von ihrem Vater verabschieden möchte.

    Cover:
    Das Cover ist unscheinbar und fällt nur durch den roten Titel auf. Die erhabene, zusammengenähte Haut ist gruselig und unterstreicht nochmal den Zusatz „True-Crime-Thriller“.

    Meine persönliche Meinung:
    Ich brauchte eine Zeit bis ich richtig ins Buch hinein kam. Es ist spannend und wahnsinnig aufregend zu verfolgen, doch musste ich durchgehend total konzentrieren und kam nicht richtig in den Lesefluss hinein. Es ist schon krass, was es ausmacht, wenn man weiß, dass es diesen Serienmörder wirklich gibt. Eigentlich hat mich die ganze Geschichte nach dem Lesen des Nachworts am meisten gegruselt. Die Geschichte bleibt immer fiktiv, egal wie brutal sie ist bis zu dem Zeitpunkt an dem der Autor schreibt, dass es echt ist. Da stellt sich mir jetzt noch die Gänsehaut auf. Es ist einfach nur unvorstellbar irre, wie Leute ticken können. Wie Psychopathen funktionieren und einfach so unter uns leben. Wie gesagt, als Geschichte oder Film schreckt man sich und die Sache hat sich, aber wenn man bedenkt, der am Tisch neben dir könnte schlimme psychische Probleme haben, wird einem nochmal zusätzlich schlecht. Das bringt diesen Thriller nochmal mehr Gänsehaut. Ich brauche noch ein wenig, bis ich den nächsten Teil zur Hand nehme, aber es war bestimmt nicht mein letzter Tsokos.

    Fazit:
    Ein spannender Thriller, der Konzentration erfordert und durch den True-Crime-Stempel von der fiktiven Geschichte zur Realität wird.

  3. Cover des Buches Der goldene Handschuh (ISBN: 9783498064365)
    Heinz Strunk

    Der goldene Handschuh

     (262)
    Aktuelle Rezension von: Celii_love_books

    In diesem Buch geht es um den sehr bekannten Serienmörder Fritz Honka gen. Fiete, der 4 Frauen vergewaltigt, missbraucht und getötet hat. 

    Ist ein sehr krasses und krankes Buch. Regt auf jeden Fall zum Nachdenken an. 

    Meine Altersempfehlung wäre ab 18 Jahren, weil es doch sehr detailliert geschrieben ist. 


  4. Cover des Buches Zersetzt (ISBN: 9783426518779)
    Michael Tsokos

    Zersetzt

     (179)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    Es werden 2 spannende Fälle bearbeitet die einen bis zum Schluss gefangen nehmen. 

    BKA-Rechtsmediziner Dr. Fred Abel arbeitet unter Hochdruck an einem großen Fall: Ein winziger Einstich in der Kniekehle eines Toten verrät ihm, dass einer der gefährlichsten Killer der letzten Zeit weiterhin sein Unwesen treibt. Doch bevor Abel ihn stoppen kann, wird er in heikler Mission in den osteuropäischen Pseudostaat Transnistrien geschickt. Dort soll er zwei Mordopfer identifizieren, die in Kalkfässern gelagert wurden und fast vollständig zersetzt sind. Plötzlich steht Abel im Fadenkreuz eines politischen Komplotts. Während einer mörderischen Verfolgungsjagd durch das transnistrische Grenzland muss er seine ganz besonderen Fähigkeiten einsetzen. Und gleichzeitig kämpft in Deutschland das jüngste Opfer des Psychokillers in einem Keller um sein Leben ...

  5. Cover des Buches Zerbrochen (ISBN: 9783426519707)
    Michael Tsokos

    Zerbrochen

     (124)
    Aktuelle Rezension von: _BooksLove_

    𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭 

    Nachdem Abel bei seinem letzten Fall beinahe gestorben wäre , freut er sich ,  nach Monaten endlich wieder seiner Arbeit in der Rechtsmedizin nachzugehen. Der Darkroom-Killer ist sein erster Fall für das BKA , der es anscheindend auf homosexuelle abgesehen hat. Allerdings kann Abel sich nicht auf den Fall konzentrieren , denn er hat vor kurzem erfahren das er Vater von zwei Kindern ist. Sie besuchen ihn in Berlin & es passiert Schreckliches .... . 

    𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠 

    Band 3 konnte mich wieder in seinen Bann ziehen ! Es fing langsam an , man lernt die Kinder von Abel kennen & die Geschichte dazu. Die Spannung stieg stetig , der Wechsel der Protagonisten gefiel mir gut & so wurde es auch nicht langweilig. Das einzige was mir nicht gefiel war leider das Ende 🙈 Es ging auf einmal so schnell & ich dachte nur " Ne oder ? Echt jetzt ? " Aber davon abgesehen war es ein tolles Buch mit einer spannenden Story & es bekommt von mir eine Leseempfehlung

  6. Cover des Buches Höllenjazz in New Orleans (ISBN: 9783492060868)
    Ray Celestin

    Höllenjazz in New Orleans

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Jethro

    „Höllenjazz in New Orleans“ beschreibt die Ereignisse um den (realen) Axeman-Mörder, der im Jahr 1919 mehrere vorwiegend italienischstämmige Händler brutal ermordet und sich dabei wie ein Phantom durch New Orleans bewegt. Die Jagd nach dem Axeman wird dabei aus drei Sichtweisen beschrieben. Zum einen ermittelt Detective Lieutnant Michael Thalbot unterstützt vom jungen Iren Kenny. Thalbot ist wenig beliebt bei seinen Kollegen, nachdem er vor einigen Jahren ihren Kollegen Luca D’Andrea wegen seiner Beziehungen zur Mafia in Gefängnis gebracht hat. Dieser Luca D’Andrea wurde nun gerade aus dem Gefängnis entlassen und soll im Auftrag der Mafia den Axeman suchen. Außerdem stößt die junge Ida Davis, die den undankbaren Job einer Sekretärin bei Pinkertons Detektivagentur hat, auf eine Spur des Axemans, die sie zusammen mit ihrem Freund Louis „Lewis“ Armstrong verfolgt. Alle stoßen am Ende auf den Axeman, jeder auf seine Weise …

    Was wie ein Krimi oder Thriller klingt, ist vielmehr ein Roman, denn Ray Celestin schafft es aufbauend auf der realen Mordserie des Axeman im Jahr 1919 ein faszinierendes Bild des frühen New Orleans und seiner vielfältigen Bewohner, Kreolen, Schwarze, Weiße, …  entstehen zu lassen. „In New Orleans ist alles anders …“, sagt der Bürgermeister, ein Satz, der heute noch genauso gilt wie damals. Auf jeder Seite spürt man die durch viel Detailwissen angereicherte Atmosphäre dieser besonderen Stadt. Das Vergnügungsviertel Storyville wurde geschlossen, das Gesetz zur Prohibition wurde erlassen und in der Stadt herrschen die Mafia und die Korruption. Dazwischen sind all die Menschen, die nach Abwechslung und Vergnügen suchen, die ihnen besonders der neu entstandene Jazz liefert. 

    Eigentlich gibt es im ganzen Roman keinen einzigen glücklichen oder zufriedenen Menschen, alle stehen an einem Scheidepunkt in ihrem Leben und die Richtung, die ihr Leben nehmen soll, ist unklar. Dennoch wirkt das Buch oftmals auch erstaunlich positiv. Besonders gut wurde die Figur des jungen Jazz-Trompeters (damals noch mit dem Kornett) Lewis Armstrong mit seinen schwierigen Lebensverhältnissen und seiner Liebe zur Musik, die für ihn aber auch oft harte Arbeit bedeutet, gelungen. Ein oft trauriges, melancholisches Bild, das aber auch immer wieder Hoffnung auf Veränderung mit sich bringt. 

    Fazit: Der Roman bietet ein spannendes mit vielen historischen Details angereichertes Bild einer faszinierenden Stadt. Sehr gut zu lesen, obwohl eine große Anzahl von Personen auftreten (wobei das vierseitige Personenverzeichnis gut hilft, die Übersicht zu behalten). Auch die zahlreichen historischen Begriffe (von den Po’Boy-Sandwiches bis zum French Market) werden am Ende des Buches in einem Glossar erklärt. 

    Dieser Auftakt lässt mich mit Sicherheit bald auch zu den weiteren Bänden greifen. Also dann: Auf zum Blues nach Chicago.   

  7. Cover des Buches Verbrechen (ISBN: 9783492272438)
    Ferdinand von Schirach

    Verbrechen

     (721)
    Aktuelle Rezension von: Wortsalat

    Der Autor besticht durch einen sehr geradlinigen und puristischen Schreibstil, was vermutlich auch seiner juristischen Ausbildung geschuldet ist. 

    Ferdinand von Schirach wirft zu Anfang die Frage nach der Schuld auf und impliziert, dass es nicht immer ein Einfaches ist, diese zu beantworten,- die Welt ist mehr als schwarz und weiß. Die Schuldfrage zieht sich durch die genauere Betrachtung der Motivlage und des Täterprofils wie ein roter Faden durch die Kurzgeschichten. Der Leser erlebt selbst den Zwiespalt, der auch das Rechtssystem bei seiner Durchsetzung vor Herausforderungen stellt. 

    Die Kurzgeschichten lassen in psychologische Abgründe blicken und mir persönlich viel es schwer, das Buch zur Seite zu legen. Schade, dass es so kurzweilig war. 



  8. Cover des Buches Mörderhotel (ISBN: 9783785725481)
    Wolfgang Hohlbein

    Mörderhotel

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Eggi1972

    Tja, da waren sie wieder meine Probleme. Ich habe nun etliche Jahre einen großen Bogen um Wolfgang Hohlbein gemacht, da er mir schon zu viele Romane im Jahr veröffentlicht hat. 

    Aber zur Buchmesse wurde er mir angeboten. Und was soll ich sagen?   Das schreibe ich euch zum Schluss.

    Ich habe also dieses Buch in die Hand genommen und musste dann feststellen, dass dieser Roman von Anfang an zu fesseln weiß! Herr Hohlbein schafft es direkt, einen in eine Zeit des Umbruches nach Chicago zu entführen. 

    Er beschreibt die Stadt Chicago um 1893. Mag es nun die Hochbahn sein, die in dieser Zeit auch für die Weltausstellung gebaut worden ist, oder auch die Armut der Stadt außerhalb der Weltausstellung, alles ist sehr plastisch dargestellt. Man kann an manchen Punkten den Dreck und die Armut der Stadt richtig fühlen und schmecken, was er aber nicht durch ellenlange Beschreibungen macht, sondern immer nur kurz aber genau anreißt.

    Es werden häufig Rückblenden eingebaut, die Mudgett in seiner Kindheit oder während des Studiums beschreiben. Man kann so auch den Menschen Herman Webster Mudgett besser kennenlernen und wann es mit seiner, ich nenne es mal „Passion“, angefangen hat. 

    Wenn der Tod eines Menschen beschrieben wird, bricht der Autor immer wieder kurz vor dem Ende ab, was meine Fantasie immer weiter befeuert hat und das was ich mir dann ausgemalt habe, war wirklich erschreckend und ging durch diesen Kniff mir persönlich einfach unter die Haut. 

    Auch unter die Haut gehen die Säurebäder, die immer wieder vorkommen, wo beschrieben wird wie sich alles langsam von den Knochen ablöst. Faktisch nüchtern, aber nichts für schwache Nerven.

    Der Anfang vom Ende ist in diesem Buch, wo Arlis ihre Schwester sucht und auf Holmes stößt.

    Alles was ich nun schreiben würde, würde auch die weitere Geschichte dieses Buches angreifen und ich würde verraten, wie es ausgeht. 

    Wolfgang Hohlbein hat mich mit diesem Buch absolut begeistert, die Mischung aus Horror, Thriller, Psychodrama und Geschichtsunterricht, kann einen einfach nur begeistern. Es hat immer wieder eine Mischung aus Tempo und kurzen Ruhephasen, wo man auch mal wieder das Buch aus der Hand nehmen kann. Und man feststellt, dass schon wieder ein paar Stunden vorbei sind, und man doch noch was Trinken oder essen wollte. 

     Alles in allem ist es ein Roman, den man lesen sollte, wenn man auf Horror oder Thriller steht, aber nicht unbedingt, wenn man selbst ein wenig zart besaitet ist und dann vielleicht Probleme mit dem Einschlafen bekommt, wenn einem mal wieder die Phantasie durchgeht, denn diese wird in bester Hitchcock-Manier angeregt.

    Schade ist es teilweise, dass sich Herr Hohlbein nicht komplett an die historischen Fakten gehalten hat, aber vielleicht ist es auch genau so richtig. Genau weiß ich es nicht und man sollte vielleicht einfach einmal die Mühe machen, über Herman Webster Mudgett oder H.H. Holms zu recherchieren. Ich wünsche euch auf alle Fälle viel Vergnügen beim Lesen des über 840 Seiten langen Romans. 

    Literaturlounge

  9. Cover des Buches Sadie (ISBN: 9783407812407)
    Courtney Summers

    Sadie

     (125)
    Aktuelle Rezension von: riaandherbooks

    Dieser Thriller für Jugendliche hat es in sich und das ganz ohne blutrünstiges Geschehen. Die Autorin hat hier ein Buch geschaffen, welches die Schattenseiten des Lebens aufzeigt. Die Geschichte spiel in keiner heilen Welt und es werden Themen wie Sucht, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit aufgergriffen. 

    Besonders gut hat mir der Aufbau und die Idee der Geschichte mit dem Podcast gefallen. Dadurch wurde die Geschichte für mich auf jeden Fall spannender gestaltet und mit jeder Seite wollte man mehr wissen und mehr herausfinden, was mit Sadie und ihrer Schwester passiert ist. Die Gestaltung der "Podcast-Kapitel" war auch sehr gut ausgearbeitet und es fühlte sich wirklich so an, als würde man gerade Kopfhörer in den Ohren haben und einen True-Crime-Podcast hören. 

    Die Hauptprotagonistin ist eine sehr harte und starke Persönlichkeit, die mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hat. Sadie gibt sich die Schuld an dem Verschwinden ihrer Schwester und allen sonstigen Problem in ihrem Leben. Sie kämpft mit Schuldgefühlen und extremen Lasten, die auf ihrer Schulter liegen. Sadie hat sich mit ihrer Art in mein Herz geschlichen. 

    Trotz des insgesamt gut bis sehr guten Buches muss ich ein Stern abziehen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gewöhnungsbedürftig. Anfangs bin ich wirklich sehr häufig über so manche Formulierung gestolpert und musste manche Sätze doppelt und dreifach lesen, wenn man an dem Buch dran bleibt legt sich dies aber und man gewöhnt sich an den Schreibstil der Autorin.

    Für mich ist dieses Buch eine besondere Empfehlung. Jugendliche werden hier mit wichtigen Themen konfrontiert und können für diese sensibilisiert werden.

  10. Cover des Buches EVIL (ISBN: 9783453677005)
    Jack Ketchum

    EVIL

     (861)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    Mein Schatz hat mir dieses Buch empfohlen und bevor ich damit gestartet bin, habe ich mir einige Rezension durchgelesen. Nicht nur einmal stand, dass die Welt dieses Buch nicht braucht und es einfach nur scheußlich ist. Diese Aussagen haben meine Neugierde aber einfach nur noch mehr entfacht. Doch um was geht es denn eigentlich in diesem Werk von Jack Ketchum?

    David genießt seine Kindheit mit seinen Freunden inmitten einer typisch amerikanischen Vorstadtidylle. Sie verbringen viel Zeit miteinander und vorallem bei seinem besten Freund fühlt er sich zuhause. Dort ziehen nach dem Tod ihre Eltern die Schwestern Meg und Susan ein, ihre Tante Ruth hat für die beiden das Sorgerecht bekommen. Doch die schillernde Fassade lockt, denn Ruth beginnt, die beiden Mädchen ganz nach ihren Methoden zu erziehen. Was anfangs noch als blöder Spaß scheint, wird schnell bestialisch. Denn nicht nur Ruth quält vor allem Meg, nein, auch ihre drei Söhne foltern das 16jährige Mädchen. Und wäre das nicht genug, steigen auch noch einige Jugendliche in bestialische Aktivitäten ein.

    Mein Eindruck vom Buch:

    Heftig! Einfach nur heftig! Jack Ketchum erzählt die Geschichte aus Sicht von David und er hat ein wahres Talent, sehr detailgetreu die Folterungen von Ruth und ihren Anhängern zu beschreiben. Mir stockte so oft der Atem, da ich kaum glauben konnte, dass diese Story wirklich auf eine wahre Begebenheit beruht. 1965 wurde in Indianapolis die 16jährige Sylvia Likens von ihrer Ziehmutter Gertrude Baniszewski und zwei ihrer Stiefgeschwister brutal zu Tode geopfert. Mit diesem Hintergrund berührt die Geschichte von Meg natürlich umso mehr. Es ist einfach unvorstellbar, wie grausam Menschen sein können. Aber nicht nur die Folterer haben mich schockiert. Nein, auch die Tatsache, dass in der ganzen Straße bekannt war, dass im Haus von Ruth etwas Schreckliches passiert und jeder einfach nur weggesehen hat. Unglaublich!! Somit wurden so viele Menschen Mittäter. Und auch die Brutalität der Jugendlichen ist unfassbar.

    Mein Fazit:

    Mit diesem Buch verliert man so ein bißchen den Glauben an das Gute im Menschen. Dennoch kann ich mich den Meinungen, dass dieses Buch „unnötig“ sei, definitiv nicht anschließen. Im Gegenteil, ich finde dieses Buch unheimlich wichtig! Es zeigt auf, dass man auch mal über seinen Tellerrand schauen und für das Gute kämpfen sollte. In Gedenken an Sylvia Likens.

  11. Cover des Buches Wolfswut (ISBN: 9783426521328)
    Andreas Gößling

    Wolfswut

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Jules113

    In der Garage ihres verstorbenes Vaters findet Lotte Soltau ein paar Fässer. Als sie diese öffnet, findet sie zerstückelte Frauen. Die Polizei beschreibt die Spuren, wie von einem reißenden Wolf. Solche Grausamkeit ist auch für die Polizei etwas Neues.
    Hierbei handelt es sich um einen True-Crime-Thriller. Über den Fall habe ich davor wenig gehört, deswegen bin ich ganz offen an das Buch gegangen.
    An sich bin ich ein großer Fan des Genres, wenn es gut umgesetzt ist. Der Autor hat einen sehr flüssigen Schreibstil und man kann das Buch gut lesen. In der Mitte hat das Buch doch einige Längen. Das Finale reißt das Ruder dann nochmal rum. Man hatte zwar Vermutungen, wer der Täter war, aber am Ende war man dann doch überrascht, inwieweit die Personen zusammenhängen.

  12. Cover des Buches Der Countdown-Killer - Nur du kannst ihn finden (ISBN: 9783651000902)
    Amy Suiter Clarke

    Der Countdown-Killer - Nur du kannst ihn finden

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Lovely_Lila

    * Spoilerfreie Rezension! *

     ~  Unterhaltsam, spannend, divers, feministisch – von mir gibt es für diesen gelungenen Thriller, den ich sehr gerne gelesen habe, auf jeden Fall eine Leseempfehlung! Wer Podcasts, Thriller oder Feminismus und Diversität in Geschichten liebt, kann mit diesem Buch definitiv nichts falsch machen. ~

     

    Inhalt
     

    Vor 20 Jahren erstellte er einen Countdown aus Leichen, jedes Opfer ein Jahr jünger als das andere. Doch dann brach die Mordserie überraschend ab – der Countdown-Killer konnte nie gefasst werden. In ihrem True-Crime-Podcast versucht Elle den Cold Case zu lösen- und plötzlich verschwindet jemand, der genau in SEIN Beuteschema passt. Ist ein Nachahmer unterwegs oder ist der Mörder von damals zurück, um sein Werk doch noch zu vollenden? 

     

    Übersicht

    Einzelband oder Reihe: Einzelband
    Erzählweise: Figuraler Erzähler
    Perspektive: hauptsächlich weibliche Perspektive, einzelne Kapitel aus männlicher Sicht
    Kapitellänge: kurz
    Tiere im Buch: - Im Buch werden keine Tiere verletzt, gequält oder getötet.
    Triggerwarnung: Tod von Menschen, Gewalt gegen Frauen, Erbrechen, Trauma
    Bechdel-Test (zwei Frauen mit Namen sprechen miteinander über etwas anderes als einen Mann): bestanden!
    Frauenfeindliche / gegenderte Beleidigungen: keine schlimmen; Weib, Zicke


    Warum dieses Buch?
     

    Seit ich „Sadie“ von Courtney Summers gelesen habe, liebe ich diese ungewöhnliche Podcast-Erzählweise in Büchern – deshalb führte an diesem Thriller für mich natürlich kein Weg vorbei.

     

    Meine Meinung

     

    Das hat mir gefallen…

     

    „Es gibt mehr als zweihunderttausend ungeklärte Morde in den USA.“ E-Book, Position 1644


     … der Schreibstil. Amy Suiter Clarke schreibt sehr flüssig und anschaulich, sodass sich das Buch unheimlich angenehm und schnell lesen lässt. Sowohl in spannungsgeladenen als auch in ruhigen Momenten weiß der Schreibstil zu überzeugen. (5 Lilien)

     

     

     

     

     

    … die Figuren. Die Charaktere sind bis in die Nebenfiguren liebevoll ausgearbeitet und wirken echt und dreidimensional. Besonders Elles Ehemann mochte ich sehr. (4 Lilien)

     

    … die Protagonistin. In einigen anderen Rezensionen habe ich gelesen, dass manche Elle als Hauptfigur nicht sympathisch fanden. Das kann ich nicht unterschreiben: Ich mochte sie sehr. Elle ist eine starke, empathische, feministische Frau, die für ihre Arbeit brennt (und sich gerne mal darin verliert), die aber auch Probleme hat, mit denen sie kämpft. Der Autorin gelingt es, Elles Gedankenwelt und Innenleben sehr intensiv zu beschreiben, wodurch es leicht ist, mit ihr mitzufühlen und mit ihr mitzufiebern. Elle ist genau der Typ von starker Protagonistin (mit Schwächen), den ich in Thrillern sehen möchte. (5 Lilien ♥)

     

    „Trauer kann wie ein chronischer Schmerz sein – was zunächst unerträglich erscheint, wird mit der Zeit zu einem Teil deiner selbst, bis du irgendwann vergessen hast, wie das Leben davor war.“ E-Book, Position 3801

     

    … der Plot und die Themen. Themen wie Trauma, (private) Ermittlungen, Podcast-Erstellung Obsession und Schuldgefühle werden mit für einen Thriller angemessener Tiefe behandelt. „Der Countdown-Killer“ erfindet das Rad nicht neu, aber er hat mich trotzdem von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten und ich habe das Buch sehr gern gelesen. (5 Lilien ♥)

     

    „Niemand denkt gern über sowas nach, Sandy, aber manchmal sind die, denen wir am meisten vertrauen, wenn es um unsere Kinder geht, genau die, die sie am meisten in Gefahr bringen. Wir sehen nicht, dass unsere Kinder Angst vor ihnen haben und dass sie auch Grund dazu haben.“ E-Book, Position 2135

     

    … die Podcast-Elemente. Seit ich vor einigen Jahren das Jugendbuch „Sadie“ von Courney Summers gelesen und abgöttisch geliebt habe (Leseempfehlung! ♥), bin ich ein Fan von Thrillern, die teilweise aus einem verschriftlichten Podcast bestehen. Auch Amy Suiter Clarke gelingt der Genre-Mix. Besonders cool: Alle Podcast-Folgen kann man sich gratis auf der Verlagsseite oder auf Spotify anhören – so macht das Buch gleich noch mehr Spaß! (5 Lilien ♥)

     

    … die Spannung und die Atmosphäre. Auch wenn das Buch nicht durchgehend atemlos spannend ist, kann ein gewisser Spannungsbogen doch von Anfang bis zum gelungenen Ende gehalten werden. Ich wollte jedenfalls immer wissen, wie es weitergeht und fand Elles gefährliche Recherchen sehr atmosphärisch beschrieben. (4 Lilien)

     

    … die Diversität und den Feminismus. Dieses Buch (und vor allem Elles Ehemann) ist wohl der Traum der meisten Feministinnen. Schon während des zweiten Kapitels hätte ich eine Liste mit feministischen Anforderungen neben dem Buch liegen haben können – ich hätte nach und nach fast alle abhaken können. Es wurde einfach immer besser! Ein sensibler, liebevoller Freund, der Elle gerne bekocht, eine asexuelle erfolgreiche alleinerziehende Anwältin, eine Protagonistin, die sich von niemandem reinreden lässt – für mich deshalb (trotz der Frauenmorde) ein richtig feministischer und diverser Thriller, für den es von mir ein großes Lob gibt! (5 Lilien ♥)

     

    Das lässt mich zwiegespalten zurück:

    Dass der Thriller manchmal vorhersehbar ist und dass mich nicht alle Wendungen überzeugt haben, fällt da nicht wirklich ins Gewicht. Eine Fortsetzung würde ich auf jeden Fall lesen. (3 Lilien) 


    Das hat mir nicht gefallen: 

    … die Perspektivwechsel. Nicht gebraucht hätte ich die Kapitel aus der Sicht des Mörders, der im letzten Drittel des Buches aus seiner Kindheit berichtet – ich finde, das hat eher Spannung rausgenommen als sie gesteigert und ihn weniger furchteinflößend wirken lassen. (2 Lilien)

     

    Mein Fazit

     

    Unterhaltsam, spannend, divers, feministisch – von mir gibt es für diesen gelungenen Thriller, den ich sehr gerne gelesen habe, auf jeden Fall eine Leseempfehlung! Wer Podcasts, Thriller oder Feminismus und Diversität in Geschichten liebt, kann mit diesem Buch definitiv nichts falsch machen.

     

    Bewertung

    Idee: 5 Lilien ♥
    Inhalt, Themen, Botschaft: 4 Lilien
    Umsetzung: 4 Lilien
    Worldbuilding: 4 Lilien
    Einstieg: 4 Lilien
    Ende: 4 Lilien
    Schreibstil: 5 Lilien ♥
    Protagonistin: 5 Lilien ♥
    Figuren: 4 Lilien
    Spannung: 4 Lilien
    Atmosphäre: 4 Lilien
    Emotionale Involviertheit: 5 Lilien ♥
    Feministischer Blickwinkel: 5 Lilien ♥
    Diversität: 5 Lilien ♥
    Einzigartigkeit / Chance, dass ich das Buch nie vergessen werde: niedrig


    Insgesamt:

    ❀❀❀❀ Lilien

    Dieses Buch bekommt von mir vier Lilien!

  13. Cover des Buches Zerrissen (ISBN: 9783426525494)
    Michael Tsokos

    Zerrissen

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Kleine8310

    Lesegrund: 

    Nachdem ich die ersten drei Bände der Reihe um Fred Abel gelesen habe, war ich neugierig was mich im vierten Teil erwarten würde. 

    Handlung: 

    In diesem Band bekommt es Dr. Fred Abel mit einem persönlicheren Fall zu tun. Er muss in einem besonders schweren Fall von Misshandlung aussagen und bei dem Opfer handelt es sich um die Nichte seiner Kollegin Sabine Yao. Dadurch ist das Verhältnis der beiden Rechtsmediziner äußerst angespannt. Währenddessen findet der Privatermittler Lars Moewig, ein alter Freund Abels, in einem Kickboxclub eine grausam zugerichtete Leiche und bittet Abel um Hilfe. Ihre Nachforschungen führen die beiden in die Welt der libanesischen Drogen-Clans …

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Michael Tsokos ist leicht und die Geschichte lässt sich einfach und problemlos lesen. 

    Charaktere: 

    Die Charaktere hat Herr Tsokos solide ausgearbeitet und es gibt sowohl interessante Haupt – als auch Nebencharaktere. Was ich mir ein bisschen deutlicher gewünscht hätte, war die Entwicklung der Protagonisten. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefgang erhofft. 

    Spannung: 

    Der Spannungsbogen der Geschichte ist auf einem eher niedrigen Niveau, welches in wenigen Passagen auf ein mittleres Maß ansteigt. Der Fall hat mich in Sachen Spannung leider nicht so gefesselt, wie ich es gerne gehabt hätte. 

    Emotionen: 

    Die Emotionen werden in diesem Thriller vorallem durch die Thematik rund um die Misshandlung des kleinen Mädchens rübergebracht. Das waren auf jeden Fall die Inhalte, die mich am meisten bewegt haben. Die anderen Anteile waren eher nicht emotional. 

    “Zerrissen” ist eine solide Fortsetzung der Reihe, die mich unterhalten, aber in Sachen Spannung nicht ganz überzeugt hat!

    Meine Bewertung: 3 von 5

  14. Cover des Buches Der blutrote Teppich (ISBN: 9783462051414)
    Christof Weigold

    Der blutrote Teppich

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Auch in seinem zweiten Auftrag schlittert Privatdetektiv Hardy Engel ohne eigenes Zutun erneut in einen Mordfall, in dem auch er als möglicher Tatverdächtiger gehandelt wird. Es bleibt ihm also gar nichts anderes übrig, als den wahren Täter zu finden, um damit seine eigene Unschuld beweisen zu können. 

    Wie in „Der Mann, der nicht mitspielt“ nutzt der Autor wieder eine wahre Begebenheit, hier den Mordfall William Desmond, um seinen fiktiven Ermittler in Aktion treten zu lassen. Im wahren Leben wurde dieser Fall nie vollständig aufgeklärt, so dass an diesem Punkt der Autor seine schriftstellerische Freiheit walten lassen konnte. Wie aus Sicht Hardy Engels/dem Autor der Mord aufgeklärt wird, wird an dieser Stelle jedoch nicht verraten. 

    Hardy Engel bekommt hilfreiche Unterstützung von Polly Brandeis. Gemeinsam kommen sie den kleinen und großen Skandalen auf die Spur. Sehr gekonnt lässt der Autor dabei reale Persönlichkeiten wie Charlie Chaplin, Carl Laemmle oder Cecil B. DeMille zu Wort kommen. Damit schlägt Weigold sehr elegant den Bogen zwischen Historischem und Fiktivem und gibt dem historischen Kriminalroman eine eigene interessante Note. Alle auftretenden Figuren sind sehr authentisch charakterisiert und für das notwendige Flair steht hier das Hollywood des Jahres 1922. Als LeserIn spürt man dann auch die intensive Recherchearbeit des Autors und die Liebe zum kleinsten Detail. Viele Informationen fand ich wirklich sehr interessant, aber durch die doch manchmal sehr ausführlichen Beschreibungen bekam der Krimi ab und an ein paar Längen und ging zu Lasten der Spannung. Aber aus meiner Sicht bekam der Autor bei all seiner Ausführlichkeit doch immer wieder die Kurve um mich am Buch zu halten.

    Fazit: Auch der zweite Fall für Hardy Engel konnte mich wieder super unterhalten. Nicht nur die Darstellung Hollywoods mit seinen Stars und Sternchen sowie Skandalen und Abgründen, auch die Lösung des Falles haben mir erneut gut gefallen. Es ist eine sehr gelungene Fortsetzung, die mich nun auch auf den dritten Fall neugierig macht. Wie schon Teil 1 kann ich auch diesen Kriminalroman aus der Feder von Christof Weigold absolut weiterempfehlen und vergebe volle 5 Sterne.

  15. Cover des Buches Die Elemente des Todes (ISBN: 9783426523131)
    Axel Petermann

    Die Elemente des Todes

     (78)
    Aktuelle Rezension von: mrsmeerlancholie

    Larsen Kiefer ahnt wer die Täter sein könnten, Daniel und Moritz, doch nachweisen kann er ihnen nichts. Daniel ist sehr selbstsicher, auch intelligent und er plant alles genau, wonach Moritz eher der Handlanger von Daniel zu sein scheint, anstatt sein langjähriger Freund. Die Verzweiflung von Larsen ist eindeutig in dem Buch zu spüren und man fiebert regelrecht mit. Er muss dennoch den Fall endlich klären, schließlich führen alle Zeichen zu einem weiteren Mord. Der dann auch geschieht und der Abschluss des Buches ist einfach genial und alles in allem sehr spannend aufgebaut. Zwischendurch reist man in dem Buch in die Vergangenheit, was einem hilft, Zusammenhänge zu verstehen.

    Der Schreibstil war sehr flüssig, das Buch konnte ich gar nicht aus der Hand lassen. Erschreckend ist aber auch, dass das ganze ein wahrer Fall ist. Alles in allem ein sehr gutes Buch!

  16. Cover des Buches Kaltblütig (ISBN: 9783036959030)
    Truman Capote

    Kaltblütig

     (312)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Gelockt hat mich hier, dass es um ein tatsächliches Ereignis geht und zwar genauer, um einen Familienmord. Ich hatte eher mit einem Thriller gerechnet und nicht mit einem nüchternen Sachbuch, aber ich denke, auch das kann man interessant gestalten. Leider ist das hier nicht geschehen. 

    Man merkt auch, dass der Autor viel Arbeit reingesteckt hat, aber auch hier wirkt sich das nicht positiv aus. Es ist eher so, dass man mehr oder weniger ungeordnet alle möglichen Informationen um die Ohren gehauen bekommt. Ich habe zwischenzeitlich auf die Zahnpasta- oder Make-Up-Marke gewartet.

    All das hat letztendlich dazu geführt, dass ich das Buch ungefähr nach der Hälfte abgebrochen habe, weil man in dem ganzen Informationsgewirr einfach untergeht und keine Beziehung zu irgendwem aufbaut. 

    Da war ich am Ende doch mit dem Wikipedia-Artikel bedient.  

  17. Cover des Buches Die Akte Zodiac 1 (ISBN: 9783955308186)
    Linus Geschke

    Die Akte Zodiac 1

     (69)
    Aktuelle Rezension von: ech

    Mit diesem E-Book legt der Autor Linus Geschke den ersten Band einer auf vier Bände angelegten Thriller-Reihe vor, in der er den wahren Fall des Zodiac-Killers, der in den Jahren 1968 und 1969 mehrere Morde in den USA verübt hat, mit einem aktuellen Fall verknüpft, in dem ein Nachahmungstäter rund um Köln unterwegs ist.

    Die vier Bänden bauen aufeinander auf und liefern auch erst in der Gesamtheit die komplette Geschichte. Daher sollten sie unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Da hier jeweils die Kenntnis der jeweiligen Vorgängerbände vorausgesetzt wird, ist ein Quereinstieg auch nur sehr schwer möglich.

    Der brutale Mord an einem Liebespaar ruft Eva Lendt und ihren Partner Oliver Lamprecht vom Kölner Kriminalkommissariat auf den Plan. Die Ermittlungen gestalten sich aber ziemlich schwierig, da der Täter kaum brauchbare Spuren zurückgelassen hat. Erst als sich der freiberuflich tätige Fallanalytiker Marco Brock in die Ermittlungen einschaltet und auf Parallelen zum Fall des Zodiac-Killers hinweist, kommt Bewegung in den Fall. Doch zunächst müssen sich die ungleichen Ermittler erst einmal zusammenraufen.

    Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und liefert am Ende eine verblüffende Auflösung, die aber dennoch ziemlich schlüssig rüberkommt und keine wesentlichen Fragen offenlässt. Kurze Abschnitte und ständige Perspektivwechsel sorgen für ein hohes Erzähltempo, die geschickt gesetzten Cliffhanger animieren zudem ständig zum Weiterlesen. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Sehr gelungen sind auch die immer wieder eingestreuten Rückblenden auf die Taten des echten Zodiac-Killers, die sich eng an die tatsächlichen Abläufe halten. 

    Auch wenn diese Reihe nicht ganz an die Klasse der Born-Trilogie des Autoren heranreicht, bietet sie doch spannende Thriller-Unterhaltung mit einem gewissen True-Crime-Touch.

  18. Cover des Buches Psychopathinnen (ISBN: 9783431039962)
    Lydia Benecke

    Psychopathinnen

     (74)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel

    Frauen gelten immer noch als wehrlos, sie leiden, dulden, verzeihen. Doch wenn die Psychopathie in ihrer Seele sich Bahn bricht, töten sie ebenso grausam wie Männer - und häufig eiskalt geplant. Lydia Benecke analysiert Fallgeschichten von Täterinnen vor dem Hintergrund neuester Forschungsergebnisse und zeigt, wie skrupellos Psychopathinnen sich Rollenklischees zunutze machen. So kommt es, dass Mörderinnen länger unentdeckt bleiben und Serientäterinnen jahrelang ihr Unwesen treiben können. Denn Frauen sind nicht nur raffinierter. Sie sind auch gewalttätiger, als man denkt.


    Endlich wieder ein Buch, dass mich vollkommen begeistern konnte. Ich habe es nicht mehr ais den Händen legen können. Ich war gefesselt, gefangen, schockiert und habe mir immer wieder gedacht "Das kann doch nicht sein". 

    Ich als großer True Crime Fan, habe dieses Buch verschlungen. Lydia Benecke beschreibt alles sehr verständlich und super spannend. Sie hat sich für sehr interessante Fälle entschieden. Ich habe direkt alle ihrer Bücher auf die Wunschliste geschrieben. Ich brauche unbedingt mehr von diesen Büchern. Es ist definitiv ein absolutes Jahreshighlight. Wenn nicht sogar das beste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe. 5/5Sterne

  19. Cover des Buches Der Mensch ist böse (ISBN: 9783833871320)
    Julian Hannes

    Der Mensch ist böse

     (102)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel

    Nervenkitzel pur! Julian Hannes lässt uns 13 wahre Kriminalgeschichten nacherleben. Die Mystery-Größe auf YouTube mit mehr als 2 Millionen Fans lehrt uns das Gruseln: alle Geschichten sind wahr, ungelöst und hochdramatisch. Neben der Faszination über das Verbrechen beschäftigt sich der YouTube-Star mit Fragen wie: Warum wird jemand zum Täter? Kann es mir auch passieren, dass ich zum Mörder werde? Julian Hannes alias Jarow beleuchtet in seinen Kriminalgeschichten all die verschiedenen Facetten der Handlung. Im Mittelpunkt steht nicht nur die grausame, schauderhafte Tat, sondern auch immer die darin verwickelten Menschen. Er möchte nicht nur Wissen, wie es zu den Kriminalfällen kam, sondern er interessiert sich auch für das Schicksal der Opfer und Angehörigen und warum jemand zum Täter wurde. Getreu seinem Motto: „Die Welt ist Böse, passt auf euch auf!“. 

    Ich lese sehr gerne True Crime Bücher und da hat mich dieses Buch sofort angesprochen. Das Buch spricht und behandelt 13 Fälle, die alle sehr unterschiedlich waren und unterschiedliche Themen und Schwerpunkte beinhielten. Es gab zwei Fälle, die mir bekannt waren und einer der sogar noch sehr frisch und aktuell ist. Die Fälle waren sehr gut recherchiert und gut wiedergegeben. Sie waren verständlich und nachvollziehbar. Das Buch konnte nicht ganz mithalten mit den Büchern, die ich gelesen habe, die von Profis geschrieben wurden. Das muss es aber auch nicht. Ich werde mir definitiv auch sein erstes Buch zulegen und lesen. Das Buch bekommt 4 Sterne.

  20. Cover des Buches Aus der Dunkelkammer des Bösen (ISBN: 9783785760468)
    Mark Benecke

    Aus der Dunkelkammer des Bösen

     (125)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Mark Benecke widmet sich den verschiedensten Mördern, Vergewaltigern, Nekrophilen und mehr und erläutert gemeinsam mit Lydia Benecke dabei Hintergründe, Lebensgeschichten und die Psyche der Täter.
    .
    Obwohl unglaublich viel Wissen in geballter Form vermittelt wird, sorgt der recht lockere und angenehme Schreibstil dafür, dass man sich nicht überfordert fühlt. Fachausdrücke werden vermieden oder ausführlich und verständlich erklärt, so dass auch Laien wie ich gut mitkommen. Die behandelten Themen sind teilweise durchaus brutal, aber trotzdem wirkt das Buch nicht reißerisch, sondern sehr sachlich. Das Zusammenspiel von Kriminalbiologie und forensischer Psychologie schafft es, über jeden einzelnen besprochenen Fall einen breitgefächerten und vor allem wertfreien Überblick zu verschaffen.

  21. Cover des Buches Auris (ISBN: B07Q44P2HF)
    Sebastian Fitzek

    Auris

     (44)
    Aktuelle Rezension von: ineszappen
    Sein Job: die Lüge zu hören
    Sein Vergehen: ein brutaler Mord 
    Sein Status: unschuldig? 
    Matthias Hegel, genannt "Auris" (=lat.: das Ohr),ist ein akustischer Profiler, .forensischer Phonetiker und der beste Audio-Profiler Deutschlands. Die Stimme eines Täters genügt ihm, um Herkunft, Aussehen und Psyche zu ermitteln und um Wahrheit von Lüge zu unterscheiden. Er ist imstande, nur anhand von Tönen, Geräuschen, Dialekten und Stimmfarben ein psychologisches und optisches Profil von Menschen zu erstellen. Dank ihm sitzen einige der gefährlichsten Straftäter im Gefängnis. Zahlreiche  Kriminelle konnten mit seiner Hilfe überführt werden. Erpresser, Geiselnehmer, Attentäter, von denen die Ermittler oftmals nur kurze Audiomitschnitte hatten. Hegel ist faszinierend, charismatisch, schwer durchschaubar. Doch nun sitzt der renommierte Professor wegen eines Mordes in Haft, den er selbst gestanden hat. Er sitzt in Einzelhaft.
    Vor einem Jahr hat er eine obdachlose Frau bestialisch ermordet. Die Beweislast war erdrückend. Hegel selbst hat die Tat gestanden und die Polizei zur Leiche geführt. Und dennoch glaubt die Öffentlichkeit an einen Justizirrtum. Wieso soll einer der klügsten Berater der Polizei einen so stümperhaften, scheinbar motivlosen Mord begangen haben? Wieso lehnt Hegel jede Verteidigung ab? Und weshalb verweigert er sich allen Interviews - selbst dem mit der jungen True-Crime-Bloggerin. Ansorge, die während ihrer Recherche auf Ungereimtheiten stößt, die seine Unschuld beweisen könnten? Die junge True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge hat ernste Zweifel an seiner Schuld und will einen Justizirrtum aufklären.
    Angetrieben durch einen traumatischen Vorfall in ihrer Vergangenheit, lässt Jula sich durch Hegels ablehnende Haltung nicht beirren und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an, die erst ihr engstes Umfeld und dann sie selbst zu dem Spielball des Wahnsinns werden lassen. Doch als sie zu tief in Hegels rätselhaftem Fall gräbt, bringt sie nicht nur sich selbst in Todesgefahr, sondern auch den Menschen, der ihr am wichtigsten ist...
    .



  22. Cover des Buches Gangsterblues (ISBN: 9783864930560)
    Joe Bausch

    Gangsterblues

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Dieses Buch hat sich für mich leider sehr in die Länge gezogen, trotz dem das es in verschiedene Kurzgeschichten aufgeteilt ist. Ich hatte mir hier realitätsgetreue Erzählungen erhofft, stattdessen erhielt ich größtenteils langweilige, uninteressante Berichte. Als Leser wusste ich hier nicht, welcher Teil Fiktion ist und welcher nicht, allgemein liest man hier ja keine wahren Geschichten wie ursprünglich angenommen, das hat mich wirklich sehr gestört. Die eine oder andere Erzählung war relativ unterhaltsam, der Schreibstil war in Ordnung, es fehlte aber überall die Spannung und das gewisse Etwas. Leider bat mich das Buch nicht gepackt, ich hatte mir hier etwas ganz anderes vorgestellt.

  23. Cover des Buches Wenn Kinder töten (ISBN: 9783426301869)
    Stephan Harbort

    Wenn Kinder töten

     (52)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel

    Ein sechsjähriger Junge findet bei seinem Onkel eine Pistole und erschießt damit zwei Stunden später seine Klassenkameradin. Das Motiv: Sie hat ihm zugeflüstert, dass sie ihn nicht mag.
    Die Polizei überführt einen 13-jährigen Jungen, der zwei gleichaltrige Jungen auf dem Gewissen hat. Er wird zum jüngsten Serienmörder Deutschlands.
    Ein zwölf Jahre altes Mädchen tötet, gemeinsam mit ihrem Freund, Vater, Mutter und Bruder, weil ihre Familie mit der Beziehung nicht einverstanden gewesen ist.

    Mein erstes Buch von Stephan Harbort und definitiv nicht mein letztes. Ich hatte hohe Erwartungen an dieses Buch und sie sind vollkommen erfüllt worden. Das Buch hat mich sofort angesprochen. Es war sehr spannend geschrieben. Die Fälle waren sehr interessant und informativ. Jeder Fall war in sich sehr erschreckend und unvorstellbar. Es war auch als Anfänger von True Crime Sachbüchern gut und verständlich zu lesen. Ich hatte absolut keine Schwierigkeiten. Es gibt nichts zu meckern. 5/5 Sternen. 

  24. Cover des Buches Die Welt ist böse! (ISBN: 9783960170105)
    Julian Hannes

    Die Welt ist böse!

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Also zu aller Erst, ich bin sowieso ein riesen Fan von Jarow, ich verfolge seine Geschichten auf Youtube regelmäßig und war bereits sehr gespannt auf sein Buch. Ich war gestern bei dem Fantreffen dabei und habe mir das Buch auch gleich vor Ort angeschaut und bei Amazon vorbestellt. Die Geschichten sind sehr spannend und regen einen an immer weiter zu lesen, was auch gute Bücher beabsichtigen sollten.

    Wahre Kriminalgeschichten faszinieren jeden, das kann man wohl ohne zu zögern behaupten. Den einen mehr, den anderen weniger, aber neugierig machen sie jeden.
     Der Autor hat hier ein paar sehr spannende Geschichten herausgepickt, sie aufgearbeitet, mit den darüber existierenden Vermutungen und Theorien verknüpft und mit seinem Fazit oder seiner eigenen Theorie verfeinert. Von den meisten der hier abgedruckten Verbrechen habe ich schon vorher etwas gelesen, aber nicht ganz so ausführlich oder ohne diese ganzen Vermutungen Drumherum, die im Internet oder in irgendwelchen Foren kursieren. Nichtsdestotrotz hat der Autor ein paar Dinge ausfindig machen können, die ich vorher nie in Verbindung mit den jeweiligen Ermittlungen oder Berichten gebracht hätte. Am besten fand ich immer, dass die persönliche Ansicht des Autors vertreten war und er seine Beweggründe für das Interesse an diesem Fall mit eingebracht hat.

    Er hat da wirklich spannende Fälle raus gesucht, die sehr gut ausgearbeitet und dann noch einmal seine Theorie dargestellt wie er diesen Fall sieht. Alles ist kurz aber dennoch ausführlich, aber sehr gut erzählt man kann es sich auch gut Bildlich vorstellen.

    13 verschiedene, ungelöste Kriminalfälle auf ca 240 Seiten zusammen gefasst. Ich habe es am selben Tag, wo das Buch angekommen ist, durchgelesen! Ich konnte einfach nicht aufhören, weil es einfach nicht langweilig wurde. Für mich war es sehr spannend und ich kann es jedem empfehlen, selbst wenn derjenige nicht wirklich ein Krimi-Fan ist. Es lohnt sich auf jeden Fall!

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