Bücher mit dem Tag "tschechien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tschechien" gekennzeichnet haben.

295 Bücher

  1. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783548285498)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

     (1.004)
    Aktuelle Rezension von: Ira086

    Die Grundidee ist wirklich gut. Ein Zirkus, der nachts aus dem Nichts auftaucht und irgendwie magisch ist. Celia und Marco (ich lasse mich hier gern eines Besseren belehren, aber ich fand die Namen etwas unpassend und ulkig für eine Geschichte, die im 19. Jahrhundert spielt 😅), die beide Magier sind, lernen sich kennen und verlieben sich ineinander, unwissend, dass sie seit frühester Kindheit durch einen Zauber miteinander verbunden sind und irgendwann, stellvertretend für ihre Väter,  in einem Kampf auf Leben und Tod gegeneinander antreten müssen. Die Bilder, die teilweise kreiert werden, sind wirklich hübsch, jedoch ist die Handlung ein einziges Chaos. Es gibt keinen roten Faden, viele Zeitsprünge und irgendwie hatte ich eigentlich praktisch keine Ahnung, was gerade passiert und worum es genau geht. Es ist Erin Morgensterns Erstlingswerk, wenn ich mich nicht irre. Ich glaube, würde sie es neu schreiben und ein bisschen mehr Struktur reinbringen, hätte es echt Potenzial.  

  2. Cover des Buches Daughter Of Smoke And Bone (ISBN: 9783596191987)
    Laini Taylor

    Daughter Of Smoke And Bone

     (1.321)
    Aktuelle Rezension von: Punix

    Kurz zum Inhalt:

    Karou, ein Mädchen mit blauen Haaren und einer Kette aus Wunschperlen. Ein Mädchen mit einem Geheimnis und einer großen Frage: Wer war sie wirklich? 

    Als sie sich verliebt, kommt sie der Antwort auf die Frage immer näher, verliert aber auch sehr viel mehr. 

    In einer Welt voller Magie, Wünschen und Hoffnungen versucht Karou ihren Platz zu finden. 

    Meine Meinung:

    Erstmal zum wunderschönen Setting, welches hauptsächlich in Prag stattfindet. Eine Stadt, die viel zu selten in Büchern vorkommt und die mich extrem fasziniert hat. Die Beschreibungen von Prag, aber auch von der magischen Welt waren lebhaft und luden förmlich zu einem Kopfkino ein. 

    Nun zur Story, denn die hatte es in sich, obwohl es anfangs etwas verwirrend war, hat sich zum Ende hin doch alles aufgelöst, auch wenn das Buch mit einem Knall und einem fiesen Cliffhanger endet. 

    Obwohl keine Zauber gesprochen werden und man hauptsächlich "zaubert", indem man sich was wünscht, haben die Chimären und die Engel so viel Magie in die Geschichte gebracht, dass das ganze Buch einfach unglaublich magisch wirkt. 

    Doch trotzdem konnte mich die Liebesgeschichte nicht wirklich überzeugen. Mir ging es zu schnell zwischen den beiden, wobei ich da eher an die gemeinsame Vergangenheit anspiele, als an der Liebe, die in Prag entstanden ist. 

    Am meisten hat mir Karous beste Freundin gefallen, ihre Unbekümmertheit und ihre Direktheit war erfrischend und gaben der düsteren Stimmung etwas mehr Pepp. 

    Fazit:

    Tolles Buch mit einem fiesen Cliffhanger. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt. 

  3. Cover des Buches Midnight Chronicles - Dunkelsplitter (ISBN: 9783736313484)
    Bianca Iosivoni

    Midnight Chronicles - Dunkelsplitter

     (246)
    Aktuelle Rezension von: _readingLou

    Der dritte Teil der Reihe handelt von Roxy, Shaw und Ella, die sich auf den Weg durch Europa machen um die Mission, die der Todesbote Kevin Roxy auferlegt hat, zu erfüllen. Ein Happy End scheint für Roxy unerreichbar, als Shaw erfährt, wer er wirklich ist – er muss eine folgenschwere Entscheidung treffen.

    Der Schreibstil fesselt mich immer wieder, die Hauptcharaktere sind sehr gut beschrieben und ich finde an der Reihe gut, dass man das Gefühl hat die Charaktere aus den vorherigen Büchern nicht zu vergessen. Das Ende dieses Buchs ist echt krass spannend und zwingt zum Weiterlesen, da es auch sehr offen gehalten ist wie es weiter gehen wird - seid jedoch gewarnt – ich war ab Kapitel 29 den Tränen echt nah! Die Story ist spannend, hat einige Plot-Twist – jedoch der ab Kapitel 23 hat mich echt fassungslos gemacht. Ich weiß gar nicht wie ich das Buch sonst noch in Worte fassen soll, es macht mich einfach Sprachlos und es werden harte 24 Tage, bis ich weiter lesen kann!

  4. Cover des Buches Midnight Chronicles - Seelenband (ISBN: 9783736313491)
    Bianca Iosivoni

    Midnight Chronicles - Seelenband

     (150)
    Aktuelle Rezension von: lesenyoga

    𝗥𝗲𝘇𝗲𝗻𝘀𝗶𝗼𝗻 𝘇𝘂 „𝗠𝗶𝗱𝗻𝗶𝗴𝗵𝘁 𝗖𝗵𝗿𝗼𝗻𝗶𝗰𝗹𝗲𝘀 𝟰. 𝗦𝗲𝗲𝗹𝗲𝗻𝗯𝗮𝗻𝗱“ | 𝗟𝗮𝘂𝗿𝗮 𝗞𝗻𝗲𝗶𝗱𝗹 & 𝗕𝗶𝗮𝗻𝗰𝗮 𝗜𝗼𝘀𝗶𝘃𝗼𝗻𝗶 | 𝗟𝗬𝗫 | 𝟯,𝟱 𝗦𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲


    ᴅᴀʀᴜᴍ ɢᴇʜᴛs…

    In diesem Band der Midnight Chronicles geht es um Ella und Wayne. Nachdem sie gemeinsam mit Roxy und Shaw nach Prag gereist ist, bleibt sie auch noch nach deren Abreise dort, um ihrer Arbeit als Soul Hunter nachzugehen. Plötzlich taucht dann auch Wayne in Prag auf, mit dem sie eine Vergangenheit hat, die sie nun nur noch an den Schmerz erinnern. Doch sie hat nun keine Wahl als mit ihm zusammenzuarbeiten.


    ᴍᴇɪɴᴇ ᴍᴇɪɴᴜɴɢ:

    Nach dem sehr spannenden Ende von Band 3 war ich auf den 4. Band wirklich gespannt. Zunächst habe ich etwas gebraucht, um in die Geschichte zu finden, da sie zeitlich nicht direkt nach dem Ende vor Band 3, sondern etwas davor ansetzt. Es gab auch viele Rückblenden, die mir gut gefallen haben und einige Dinge besser erklärt haben. Es war während des gesamten Buches immer wieder viel los und dadurch war es kurzweilig. Mir persönlich hat in den spannenden Szenen jedoch etwas gefehlt, sodass ich das Gefühl hatte, dass die Konflikte immer sehr schnell und einfach aufgelöst wurden. Ich hätte mich gefreut, wenn es einige Überraschungen oder plottwists gegeben hätte, die der Geschichte noch einmal das gewisse Extra verliehen hätte, das mir hier etwas gefehlt hat. Insgesamt war es jedoch eine ganz gute Geschichte und ich werde die Reihe definitiv weiter lesen.

  5. Cover des Buches Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (ISBN: 9783596510979)
    Milan Kundera

    Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

     (1.150)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Zeitlos, mitreißend und mit manchmal fast schmerzvollem Tiefgang hat mich dieses Werk schon beim ersten Mal lesen absolut in seinen Bann gezogen. Es ist eines dieser Bücher, die am besten nie enden sollten, und deren Charaktere sich für immer in dein Herz schleichen.

  6. Cover des Buches Bartimäus - (ISBN: 9783442370030)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus -

     (1.204)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Der Schreibstil des Buches ist genauso angenehm wie im ersten Band. Durch ihn hätte ich das Buch ewig weiterlesen können und auch die Charaktere sind toll. Es gibt zwar keine klassischen "Guten" Figuren, aber genau das macht hier den Reiz aus. Auch die Entwicklung der Personen wird im Laufe der Geschichte ziemlich gut beschrieben und sorgt für Spannung. Genauso wie die krimiartigen Elemente in der Geschichte. Einzig der etwas langezogene Anfang war nicht ganz so interessant, weil Bartimäus selbst kaum vorkam und der Rückblick einfach zu langegezogen war.
    Ansonsten aber dennoch ein Buch, das mir sehr viel Spaß gemacht hat.

  7. Cover des Buches Engelsgleich (ISBN: 9783548286396)
    Martin Krist

    Engelsgleich

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Cubi

    Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:

    Zum Cover muss glaube ich nicht viel gesagt werden. Die KalkbrennerReihe ist optisch so miteinander verschmolzen, dass hier ein klarer roter Faden und eine eigene Krist-Handschrift erkennbar ist. Der Schreibstil ist sehr hochwertig und gut flüssig lesbar. 


    Fazit:

    Meine Meinung zu diesem Werk? Einfach Grandios! Normalerweise reicht das hier vollkommen aus. Denn dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen. Die Story ist für mich, nach allen bisher gelesenen Büchern von Martin, am brutalsten, eckelhaftesten und grausamsten. Die Morde die hier beschrieben werden, sind teilweise wirklich unvorstellbar, jedoch ist die Art und Weise wie Martin in Form von Kalkbrenner darauf schaut für mich das krankhafte. Denn Kalkbrenner scheint auch hier nicht wirklich was zu schocken, so dass sich seine Beschreibungen wie das Horoskop der Morgenzeitung lesen. Wirklich genial gemacht. Dazu kommen die verschiedenen Handlungsstränge, die unterschiedlicher nicht sein können. Ich habe nicht nur einmal verzweifelt versucht zu rätseln, was eine verschwundene Pflegetochter mit einer Erschießung einer völlig fremden Person in einer Halle zu tun haben könnte. Aber alle Stränge führen am Ende zusammen und ließen mich sprachlos zurück. Hier können selbst Thrillerexperten raten was das Zeug hält. Ihr werdet sicher kläglich scheitern. Für mich ein hochkarätiger Martin Krist, der hier sein Können als Autor beweist. Wirklich gut rechachiert und in sauberer Arbeit zusammengefügt. Dies ist kein Werk, welches innerhalb 3 Monaten entstanden ist.


  8. Cover des Buches Melmoth (ISBN: 9783847906643)
    Sarah Perry

    Melmoth

     (111)
    Aktuelle Rezension von: lese_katz

    Das Buch ist mit einen wunderschönen Cover versehen, allerdings ist der Inhalt verdammt schwer zu lesen. (Meiner Meinung nach)

    Ich fand den Inhalt total Interessant, jedoch waren so ein paar Kleinigkeiten drinnen wo es etwas gedauert hat ehe ich alles verstanden hatte.

    Die Geschichte ist spannend und verwirrend zugleich.

  9. Cover des Buches Abschied in Prag (ISBN: 9783453359598)
    Alyson Richman

    Abschied in Prag

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Prag in den 1930-er Jahren. Zwischen dem Medizinstudenten Josef und Lenka, einer Freundin seiner Schwester, bahnt sich eine zarte Liebesgeschichte an. Als die Zeiten für die jüdische Bevölkerung zunehmend unsicherer werden, heiratet das junge Paar, und bereitet mit den Eltern die Auswanderung nach Amerika vor.

    Durch unglückliche Umstände wird Josef von seiner Frau getrennt, und Lenka nach Theresienstadt deportiert. Ein ganzes Leben lang glaubt jeder der beiden Ehepartner, dass der andere den Krieg nicht überlebt hätte, bis sie sich 60 Jahre später in New York zufällig wiedersehen.


    Mit diesem Roman hat die Autorin ein wunderbares Buch über eine große Liebe in einer schrecklichen Zeit vorgelegt. Josef und Lenka sind von Anfang an die Sympathieträger, deren Schicksal sicher niemanden unberührt lässt, doch auch Eltern und Freunde werden sehr authentisch dargestellt. Als Leser nimmt man regen Anteil an den Repressalien, die das Leben der Juden in Prag immer unerträglicher macht. Berührend schreibt Alyson Richman von großen Zukunftsplänen, enttäuschten Hoffnungen, unfassbaren Grausamkeiten, aber auch von Hilfsbereitschaft, Loyalität, Durchhaltevermögen und der Macht der Liebe.

    Der Aufbau des Romans mit wechselnder Erzählperspektive hat mir sehr gut gefallen. Gefühlvoll, und doch in einer sehr eindringlichen Sprache lässt die Autorin ihre Leser am Unvorstellbaren teilhaben. Viele Details künden von intensiver Recherche, interessant auch die Rolle, die die Kunst in Theresienstadt als Zeichen des Widerstandes spielte.

    Die Handlung erschien mir von Anfang bis Ende sehr durchdacht und war logisch zu jedem Zeitpunkt gut nachvollziehbar. Packend erzählt, habe ich mich vom Strom der Ereignisse mitreißen lassen, und war vom Schicksal der hervorragend dargestellten Figuren sehr bewegt. Gerne gebe ich für diesen berührenden Roman die volle Punktezahl.

  10. Cover des Buches Sechs Koffer (ISBN: 9783462050868)
    Maxim Biller

    Sechs Koffer

     (79)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    „Wäre ich geblieben, wäre ich geflohen, hätte ich selbst meine engsten Freunde und Verwandten verraten, wenn die Kommunisten mich erwischt hätten?“ Der Großvater der Familie wird 1960 auf dem Flughafen von Moskau verhaftet und wegen seiner verbotenen Devisengeschäfte hingerichtet. Kurz danach war einer seiner Söhne, Dima, ebenfalls verhaftet worden, weil er, in Prag lebend, nach Westberlin flüchten wollte. Seither stellt sich in der Familie durch die Jahre und Generationen die Frage, ob es da einen Zusammenhang gibt, war es Dima, der damals den Großvater verraten hatte?

  11. Cover des Buches Monster Geek (ISBN: 9783959912716)
    May Raven

    Monster Geek

     (80)
    Aktuelle Rezension von: BUCHimPULSe
    Erster Satz:
    Dieser verdammte Vampir versuchte doch tatsächlich, mir zu entwischen! (Seite 5)

    Meine Meinung:
    Rasant, actionreich und blutrünstig geht es gleich auf den ersten Seiten von „Die Gefahr in den Wäldern“ los. Im 1. Band ihrer Urban-Fantasy-Trilogie „Monster-Geek“ hat die österreichische Autorin May Raven eine faszinierende, in der Zukunft spielende Welt geschaffen, in der sie gekonnt Fantasy-, Romanik- und Sci-Fi-Elemente vereint. Neben genialen technischen Errungenschaften und fantasievollen, im Verborgenen lebenden übernatürlichen Wesen sorgen auch die Charaktere für magische und spannungsgeladene Momente sowie reichlich Augenblicke fürs Herz.

    Zwar ist die Idee einer Gilde, die äußerst gefährliche Fantasywesen wie Vampire, Werwölfe oder Geister jagt, nicht neu, jedoch hat die Autorin dem Ganzen ihren eigenen Stempel aufgedrückt, so dass ich mich nie gelangweilt habe und die Seiten nur so dahin flogen. Die Geschichte lebt dabei von einer Protagonistin ganz nach meinem Geschmack. Jessamine Diaz ist eine taffe, zynische und beschützende Gildenjägerin mit einer großen Klappe, die bis an ihre Grenzen geht und eine Gruppe einmaliger Persönlichkeiten um sich gescharrt hat. Dazu zählen Familienmitglieder, Freunde, Frettchen als Haustiere und sprechende Waffen mit ungewöhnlichen Namen, so dass auch eine Prise Humor nicht fehlt.

    Während eines gefährlichen Auftrages in Tschechien trifft Jess auf Matej, zwischen denen es gewaltig funkt und heiß hergeht. Matej blieb dabei für mich zunächst sehr geheimnisvoll und interessant, da der Roman aus Sicht der Protagonistin in der Ich-Perspektive geschildert wird. Erst nach und nach erfuhr ich mehr über ihn und in einer fesselnden Jagd nach einem bösartigen Monster durfte ich miterleben, wie er über sich hinauswachsen konnte.

    Abschließend bleibt zu sagen, dass nicht nur die sympathischen Charaktere und der rasante, mitreißende und leicht zynische Schreibstil mich begeistern konnten, sondern auch die ungewöhnlichen Ideen wie ein HandChip, das Smartphone der Zukunft, oder die detaillierten Beschreibungen, bei denen ich mir alles sehr gut bildlich vorstellen konnte. Zum Schluss hin wird ein lang gehütetes Geheimnis offenbart, so dass das Buch mit einem Cliffhanger endet.

    Fazit:
    „Die Gefahr in den Wäldern“ zeichnet sich durch eine gelungene Mischung aus Urban Fantasy, Romantik und Sci-Fi aus. Der actiongeladene Plot, der rasante, fesselnde Schreibstil und die interessanten Persönlichkeiten lassen dabei die Seiten nur so dahin fliegen.

    Infos zur Serie:
    1. Die Gefahr in den Wäldern
    2. Die Sehnsucht im Herzen
    3. ??? (fertig geschrieben, erscheint noch)
  12. Cover des Buches Der Kuss des Raben (ISBN: 9783401600093)
    Antje Babendererde

    Der Kuss des Raben

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Sensei_San

    Mir hat das Buch super gut gefallen, es ist unterhaltsam die Charaktere waren toll, es gab auch nicht unnötige Komplikationen wie sie es in vielen anderen Büchern gibt. Es ist abwechslungsreich, es wird Nicht ständig vom gleich’s Problem geschrieben. Das Ende ist super geschrieben worden, nicht zu schnell und nicht in die Länge gezogen, der Schreibstil im Allgemeinen war leicht und flüssig zu lesen. Das einzige kleine minus war, dass mir Mila manchmal zu naiv war, aber ansonsten super gemacht! 👍🏻

  13. Cover des Buches Herz aus Schatten (ISBN: 9783736318328)
    Laura Kneidl

    Herz aus Schatten

     (294)
    Aktuelle Rezension von: julias_buecherwelt_

    Kayla ist eine Bändigerin und ihre Aufgabe ist es, die Stadt Praha zu beschützen. Dafür zähmt sie einen Schattenwolf, der ihr bei der Aufgabe helfen soll. Dann geschieht das Unfassbare: Der Wolf verwandelt sich in einen jungen Mann. Er kann sich nicht an seine Vergangenheit erinnern und hat immer wieder mit seiner Dunkelheit zu kämpfen…

    Zuerst muss ich sagen, dass ich mich in das Cover verliebt habe, es passt perfekt zu der Story. Herz aus Schatten ist eine schöne und erfrischende Fantasygeschichte, die uns in die düstere und geheimnisvolle Welt von Kayla und Lilek führt

    Der Schreibstil von Laura Kneidl ist angenehm zu lesen. Die Tschechischen Begriffe, die ab und zu auftauchen, haben mich überhaupt nicht gestört – da hat sich es sich doch gelohnt Tschechisch zu lernen während des Studiums 😂 Die Beschreibungen der Welt und der Monster sind detailreich und lassen sie lebendig wirken. Die tollen Illustrationen verstärken den Effekt. Die Grundidee der Story hat mir gut gefallen, sie ist einzigartig und spannend 🥰

    Kayla und Lilek haben eine sehr innige Beziehung, die sie aber nicht unbedingt nach außen zeigen. Die Lovestory ist recht zurückhaltend. Da hätte ich mir vielleicht etwas mehr gewünscht. Trotzdem ergänzen sich die beiden perfekt und harmonieren gut miteinander 💖

    Was mir am meisten an dem Buch gefallen hat war, dass die Story super leicht war. Es gab kein unnötiges Drama und trotzdem ist die Geschichte spannend und voller Überraschungen.

  14. Cover des Buches BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (ISBN: 9783764507947)
    Marc Elsberg

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

     (1.487)
    Aktuelle Rezension von: Lese_Freiheit

    Europas Stromversorgung wird ad hoc lahm gelegt. Die Konsequenzen sind weitreichend und schwerwiegend. Ein Kontinent steht Kopf und bald die ganze Welt?!

    Marc Elsberg hat ein Was-wäre-wenn? - Szenario geschaffen, das einerseits zeigt, wie verwundbar und abhängig wir inzwischen von moderner Technologie und Energien sind, andererseits, welche Gefahren sie mit sich bringen.

    Unglaublich, dass er bei der Komplexität der parallel laufenden Handlungsstränge nicht selbst durcheinander gekommen ist.

    Es mutiert zu einer wahren Herausforderung, den zahlreichen Protagonisten an die vielen Orte (bei 14 habe ich aufgehört zu zählen), gedanklich folgen zu können.

    Irgendwann verlor sich hierbei auch die Spannung, das Ende kam abrupt und weit weniger spektakulär als erwartet.


    Die Thematik ist ohne Frage interessant und seitens des Autors offensichtlich gründlich recherchiert worden. 

    Die Realitätsnähe ist erschreckend, wenn man Katastrophen betrachtet, die sich nach dem Erscheinen dieses Titels ereignet haben.

    Trotz allem entwickelte sich der dicke Schinken spätestens ab dem letzten Drittel, zu einer nicht enden wollenden Qual für mich, so dass ich am liebsten abgebrochen hätte.

    Dem Buch, beziehungsweise der Handlung, hätten meiner Ansicht nach, 300 Seiten weniger deutlich besser getan. 


  15. Cover des Buches Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Name und der Sommer meines Lebens (ISBN: 9783734850349)
    Jen Malone

    Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Name und der Sommer meines Lebens

     (41)
    Aktuelle Rezension von: buecher_hinter_der_traumtuer

    Ich muss sagen, dass ~Acht Städte, sechs Senioren, ein falscher Name und der Sommer meines Lebens~ das Fernweh etwas gestillt hat. Es war als wäre ich bei der Reise durch Europa komplett dabei gewesen. Es ist humorvoll und ich habe mich in der verpeilten Protagonistin die ganze Zeit mich gesehen. Auch die sechs Rentner haben hier und da für einen Lacher gesorgt und sind mir beim Lesen total an Herz gewachsen. Und dann gibt es da noch Sam, der sympathischer nicht sein könnte.

    Alles in allem ist es für mein ein absolutes Herzensbuch, weil es humorvoll ist, schöne Kulissen und Erlebnisse beschreibt und einfach tolle Charaktere dabei sind. Ich wäre das Buch am liebsten direkt noch einmal von vorne angefangen. Also wenn ich ein Buch sucht, welches das Fernweh etwas mindert funktioniert das mit diesem Schmuckstück ganz wunderbar

  16. Cover des Buches Die schwarze Dame (ISBN: 9783442490967)
    Andreas Gruber

    Die schwarze Dame

     (128)
    Aktuelle Rezension von: MoMe

    „Die schwarze Dame“ erschien schon 2007 beim Festa Verlag und ist das Thriller Debüt von Andreas Gruber. 2018 zog das Buch in den Goldmann Verlag um und wurde dezent von Herrn Gruber überarbeitet. 2020 erhielt „Die Schwarze Dame“ ein neues Buchkleid, damit sie optisch besser zu den zwei weiteren Bänden der Reihe passt.
    Ich habe noch die erste Auflage von 2018 und muss sagen, dass mir das Cover wesentlich besser als das heutige gefällt. Die Idee mit der Karte von Prag Ende des 19. Jahrhunderts im Buchdeckel gefiel mir, wenn gleich sie eigentlich nutzlos ist (Anmerkung: In den Auflagen ab 2020 ist eine andere, größere Karte im Buch enthalten). Denn die Schrift ist so klein, dass ich die Ereignisse im Buch gar nicht auf der Karte nachvollziehen konnte. Aber das war auch gar nicht notwendig, denn was das Setting anging, leistete Andreas Gruber ganze Arbeit. Es fiel sehr leicht, mir alles bildlich vorzustellen und Prag erwachte vor meinem geistigen Auge zum Leben.

    Dafür kam ich jedoch gar nicht so gut in die Geschichte hinein. Es fühlte sich alles ziemlich langatmig an und ich konnte mir auch lange nicht vorstellen, wo die Spannung herkommen sollte. Alles wirkte so schrecklich nebulös, angefangen bei den Figuren bis hin zu den merkwürdigen Geschehnissen.
    Andreas Gruber schickt seinen Versicherungsdetektiv Peter Hogart nach Prag, um seine verschwundene Kollegin ausfindig zu machen, da nur sie weiß, wo die verschollenen Ölgemälde eines bekannten Malers sind.
    Doch dieser Fall gerät relativ schnell in die düstere Ecke des Buches, denn stattdessen schlittert Hogart in weitaus gefährlichere Ereignisse. Zwar verfolgt Hogart sein eigentliches Ziel weiter, aber es wirkte eher so, als würden wir ständig irgendwelche Abzweigungen nehmen, die mich immer weiter weg vom eigentlichen Auftrag führen. Hinzukam die sehr langen Kapitel, denen ich manchmal gar nicht so konzentriert bis zum Ende folgen konnte. Mir fehlte da ziemlich oft die packende Spannung.

    Manche Fährten, die Andreas Gruber auslegte, wirkten ziemlich offensichtlich, sodass ich sie in meine Spekulationen gar nicht erst mit einschloss. Anderen folgte ich nur zu gern und ließ mich dabei von meinem ersten Verdacht gekonnt ablenken. Dennoch benötigte für meinen Geschmack die Geschichte einfach zu viel Zeit, um sich zu einem spannungsgeladenen Handlungsbogen zu entwickeln. Dabei blieb auch die Ausarbeitung der Charaktere auf der Strecke, sodass ich zu niemanden eine richtige Bindung herstellen konnte. Am fatalsten war aber, dass ich die Figuren überhaupt nicht ihrem Alter entsprechend zuordnen konnte.
    Am intensivsten war das bei Ivona Markovic spürbar, die als Privatdetektivin mit Hogart gemeinsam an einem Serienmord ermittelt. Sie sollte ähnlich alt wie Hogart sein, also Anfang Vierzig. Sie kam mir aber viel zu oft wie eine gerade der Pubertät entwachsende junge Frau vor. Ihre Stimmungsschwankungen, die ich oftmals nicht logisch nachvollziehen konnte, begannen mich zu nerven.

    Dafür waren die Schauplätze sehr eindrucksvoll und Prag so stimmungsvoll zu den Ereignissen in Szene gesetzt, dass ich hier zumindest voll auf meine Kosten kam. Die Morde sind nicht sonderlich ausführlich ausgeschlachtet, ein gewisser Gruselfaktor aber bleibt.
    Dass „Die Schwarze Dame“ ein Erstlingswerk von Andreas Gruber ist, war definitiv spürbar. Umso mehr freut es mich zu wissen, dass sich der Autor so sehr weiterentwickelt hat, dass seine anderen Thriller um einiges besser und feiner ausgearbeitet sind als dieses Werk.
    Ein bisschen verstimmt war ich auch über einen Logikfehler, der sich da ganz ungeniert und trotz mehrfacher Überarbeitung des Werkes eingeschlichen hat.

    Insgesamt muss ich sagen, dass „Die Schwarze Dame“ ein bisschen wie eine Rohfassung wirkt und die Feinheiten auf der Strecke blieben. Dennoch konnten mich irgendwann die Entwicklungen und die Geschehnisse fesseln und Spannung wurde spürbar.
    Das Ende kam für mich wenig überraschend, auch wenn sich Andreas Gruber wirklich viel Mühe gab, einen packenden Plot Twist zu zaubern. Da ich aber schon recht früh eine Idee zur Auflösung hatte, konnte mich das Finale nicht zu hundert Prozent überzeugen.

    Fazit:
    „Die schwarze Dame“ ist als Erstlingswerk ein solider Thriller, der, nachdem sich endlich ein guter Spannungsbogen entwickelte hatte trotz blasser Figuren zu unterhalten weiß.

  17. Cover des Buches Die Mühle (ISBN: 9783570311929)
    Elisabeth Herrmann

    Die Mühle

     (154)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Die meisten Charaktere mochte ich leider nicht und die, die ich mochte, starben nach kurzer Zeit. Zudem handelten die Figuren für mich teilweise nicht nachvollziehbar. (SPOILER) Zum Beispiel reagierte der Chauffeur der Limousine auf ein Klopfen an der Scheibe nicht, woraufhin eine Person der Gruppe versuchte die Tür zu öffnen. Während dem Fahren! Dann standen sie vor einer Hängebrücke und die Limousine fuhr weg. Aber die Gruppe hatte nichts anderes zu tun als sich zu betrinken. Außerdem  vertraute Lana Johnny nicht mehr so ganz und verdächtigte ihn sogar, sie umbringen zu wollen, trotzdem verbarrikadierte sie sich mit ihm im Haus. (SPOILER ENDE) Da ich auch nicht alle Charaktere mochte, war es mir teilweise sogar egal, ob jemand jetzt nun starb oder nicht. (SPOILER) Zum Beispiel war Franziska kurz davor grauenhaft zu sterben. Eigentlich hätte das spannend sein können, doch es war mir egal ob sie starb. (SPOILER ENDE) Was man dem Buch aber lassen muss ist, dass es sehr spannend war und mit einigen Wendungen überzeugen konnte. Auch das Setting gefiel mir richtig gut, ich konnte mir die Landschaft sehr gut vorstellen. Das Ende gefiel mir nicht so gut, der „Epilog“, der ein Jahr später spielte, war ganz nett.

  18. Cover des Buches Schindlers Liste (ISBN: 9783570300046)
    Thomas Keneally

    Schindlers Liste

     (279)
    Aktuelle Rezension von: CarinaElena

    Es gibt schon so viele Rezensionen, da weiß ich gar nicht was ich noch neues schreiben soll was man noch nicht gelesen hat. Habe zuerst das Buch gelesen und dann den Film geschaut und beides hat mich so erschüttert. Finde es auch sehr schwer ein solches Werk zu kritisieren (egal ob positiv oder negativ), daher werde ich mich da kurz halten. Für mich sollte dieses Buch auch als Schullektüre eingeführt werden, sodass die Geschichte niemals in Vergessenheit gerät.

    Der Autor führte viele Gespräche mit Weggefährten und Fachleuten und vermeidet es, Lücken mit erfundenen Informationen zu füllen. Man lernt Oskar Schindler kennen, einen Mann den man so schnell nicht vergessen wird.

    Ich kann jedem, der sich für das Thema Holocaust interessiert, nur empfehlen, dieses Buch zu lesen. Auch der Film ist ein Meisterwerk für sich, aber das Buch sollte man dadurch nicht unbeachtet lassen. Wunderbar, ergreifend und  erschreckend mit jedem Wort, das auf den Seiten steht. Alleine dieses Buch sollte uns zeigen, dass so etwas nie wieder passieren darf! Und gleichzeitig zeigt es auch, wie wahr der hebräische Spruch ist, welcher einige Male im Buch Erwähnung findet:

    "Wer auch nur ein einziges Leben rettet, der rettet die ganze Welt."

  19. Cover des Buches 9 Tage wach (ISBN: 9783841906298)
    Eric Stehfest

    9 Tage wach

     (70)
    Aktuelle Rezension von: miss_loori

    „9 Tage wach“ beschreibt einen langen und sehr exzessiven Lebensabschnitt des jungen angehenden Schauspielers Eric Stehfest.

    Eric beginnt zu Beginn der Pubertät verschiedene Drogen auszuprobieren und bleibt bei Cristal-Meth hängen. Er nennt die Droge „Christin“, seine verloren geglaubte Schwester.

    Das Buch beschreibt schonungslos die vielen Rauschzustände und Eskapaden des Schauspielers und ist durchaus interessant, da es sich hier um eine wirklich erlebte Geschichte handelt.

    Jedoch ist der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig. 
    Ich hatte immer wieder Probleme in die Geschichte einzufinden und dran zu bleiben. Oft hatte ich nach 10 Seiten auch keine Lust mehr. 🤷🏻‍♀️

    Hier braucht man Ausdauer und Interesse an der Person um das Buch zu Ende lesen zu können.

    Ich persönlich kann zwar ein paar Dinge mitnehmen, bin aber froh das Buch beendet zu haben.

  20. Cover des Buches Das Barackenmädchen (ISBN: 9783752860283)
    Peter Mainka

    Das Barackenmädchen

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Funny1210

    In "Das Barackenmädchen" von Peter Mainka geht es um die 17 jährige Helene, die mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in Brünn lebt. Der Vater wurde leider inhaftiert. Helene und ihre Familie müssen aus ihrer Heimatstadt Brünn fliehen, da die Rote Armee immer näherrückt und sie damit immer gefährlicher leben. Nach Kriegsende kehrt Helene mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in ihre Heimatstadt zurück. Jedoch ist nichts mehr wie zuvor. Ihr Leben ist geprägt von Unterdrückung, Demütigung und Intrigen. Gerade Helene als junges Mädchen ist in dieser Situation vielen Gafahren ausgesetzt. Dennoch versucht sie alles um ihren Vater zu retten und ihre große Liebe zu Jan leben zu können. 

    Leider kann diese kurze Zusammenfassung nicht annähernd die Geschichte wiedergeben. SIe hat so viel mehr Inhalt. Von Anfang bis Ende fiebert man mit Helene mit. Besonders ergreifend ist hierbei die Vorstellung, dass das alles so stattgefunden haben könnte, da die Geschichte in die genauen historischen Hintergründe der damaligen Zeit eingebettet ist. Es ist grausam zu was Menschen fähig waren und sind. Da Helene so real dargestellt ist, kommt es einem vor als würde man direkt eine Zeitreise dorthin machen und das alles wirklich miterleben. Es ist schier erdrückend zu lesen, welche Kraft und welchen Mut das Mädchen aufbringen muss um ihr Schicksal zu ertragen. 

    Insgesamt war das ganze Buch für mich ein absoluter Lesegenuss. Es regte zum Nachdenken an und hatte noch eine lange Nachwirkung. Es ist wirklich eins meiner absoluten Lesehighlights und defintiv keines der Bücher, die man aus der Hand legt und sie sind aus dem Sinn.

  21. Cover des Buches Gesang der Fledermäuse (ISBN: 9783311150039)
    Olga Tokarczuk

    Gesang der Fledermäuse

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Ingrid_Menzel

    Olga Nawoja Tokarczuk, Jahrgang 1962,  ist eine polnische Schriftstellerin und Psychologin. 2019 erhielt sie rückwirkend den Nobelpreis für Literatur des Jahres 2018, der zuvor nicht vergeben worden war.

    Der vorliegende Roman ist sowohl ein Tierschützerroman als auch ein Ökokrimi, Zivilisationskritik, feministischer Thriller, Komödie, Fabel und philosophisch-politisches Essay. Für die Autorin ist das Zusammenspiel von Mensch und Natur ein äußerst wichtiger und eindringlicher Leitfaden, der sich durch ihr ganzes Werk zieht. 

    Das Leben findet statt in einem Dorf an der polisch-tschechischen Grenze auf dem Hochplateau des Glatzer Kessels. Die  Protagonistin des Romans, die eigensinnige Ich-Erzählerin und  alleinstehende ältere Englischlehrerin und Lebenskünstlerin Janina  Deszeijko  lebt allein in ihrem Haus in dieser Gegend. Viele Nachbarn hat sie nicht,   zieht sie doch eh die Gesellschaft von Tieren denen der Menschen vor und verachtet die Brutalität und Ignoranz ihrer Mitbürger gegenüber der Natur.. Ihre Lieblingsthemen sind die Astrologie ,  das große Sternenzelt und alle  Erscheinungsformen in der Natur und Tierwelt. Zusätzlich arbeitet sie an der Übersetzung von Gedichten des Dichters William Blake und kümmert sich   um die Ferienhäuser der Städter, wenn diese im Winter dem sturmumwehten Ort entfliehen. Sie verliebt sich in einen Käferforscher, der in ihr Leben einen hellen Sonnenschein fallen lässt. Im Dorf gilt sie als verschrobene und schrullige Alte und ist zur echten Außenseiterin geworden, die in ihrer eigenen Welt lebt. 

    Dann wird eines Tages der Tod ihres Nachbarn Bigfoot entdeckt, eines brutalen Jägers und Einzelgängers, der an einem Rehknochen erstickt ist.  Und es folgen noch weitere mysteriöse Todesfälle: alles Jäger, Männer, korrupte Gestalten, die in der Gegend bei der Jagd ihr barbarisches Unwesen treiben, und das nicht nur zu den ausgeschriebenen Jagdzeiten. Janina verfolgt vehement die Spuren dieser vermeintlichen Morde  und beginnt der Polizei zu  beweisen, dass es die Tiere sind, die sich an den verantwortlichen Menschen rächen wollen. Doch verfolgt sie dabei wirklich die richtige Spur?

     Auf  komische und gleichzeitig erschütternde Weise zeigt Tokarczuk gemeinsam mit ihrer hinreißenden Heldin, wie sehr es unserer Gesellschaft an Empathie und Respekt mangelt, ob unseren Mitmenschen als auch der Natur gegenüber, und offenbart in skurriler und abenteuerlicher Weise ihr Unverständnis daran, warum Menschen sich immer wieder über die Natur stellen, und lässt die Fugen dieser zerbrochenen Welt glasklar zum Ausdruck  kommen.

    Ein absolut empfehlenswertes Lesefutter!

    P.S. Im Jahre 2017 wurde der Roman von Agnieszka Holland unter dem Titel "Die Spur" verfilmt und feierte auf der Berlinale seine Premiere. Olga Tokarczuk gewann dort den Alfred-Bauer-Preis (Silberner Bär) als ein Spielfilm, der neue Perspektiven der Filmkunst eröffnet, und wurde 2018 für die Oscar-Verleihung nominiert. 

     




  22. Cover des Buches Blumenkinder (ISBN: 9783442714490)
    Meike Dannenberg

    Blumenkinder

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    Ich habe mich mit den ersten ca. 100-150 Seiten ziemlich schwer getan. Der Funke wollte zunächst nicht richtig überspringen. Vielleicht habe ich mich anfangs aber auch nur nicht richtig auf das Buch eingelassen. Auf jeden Fall wurde es dann aber immer besser.

    Die Geschichte nahm langsam Fahrt auf  und wurde spannender und spannender. Insbesondere die letzten 100 Seiten sind im Nu verflogen. Die Autorin hat einen wirklich packenden Schreibstil und versteht etwas davon, Spannung aufzubauen.

    Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und besonders zu Nora habe ich schnell Sympathie aufgebaut.

    Die Geschichte an sich ist sehr bewegend und das Ende geht dann nochmal in eine ganz andere Richtung, als man eigentlich erwartet. Eben so, wie es sein sollte.

    Einen Punkt fand ich allerdings etwas schade. Im Verlauf des Buches wird immer wieder kurz darauf eingegangen, dass Nora selbst ein Kind hat/hatte und es wird immer wieder angedeutet, dass mit ihrem Kind oder mit Nora selbst, etwas tragisches passiert ist. Allerdings wird nicht aufgelöst ist, was genau vorgefallen ist.

    Ansonsten ist “Blumenkinder” aber ein toller Krimi!

  23. Cover des Buches Die Mächte des Feuers (ISBN: 9783492281065)
    Markus Heitz

    Die Mächte des Feuers

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Yurelia

    »Die Mächte des Feuers« stand schon sehr lange auf meiner Leseliste. Seit meinem Praktikum 2006 bei den Bücherhallen möchte ich es lesen. Ich hatte das Buch damals in die Hände bekommen, weil ich es einarbeiten sollte. Seitdem hatte ich es auf meiner Wunschliste. Erst imaginär, dann seit 2010 auch digital.
    Seit Januar 2019 habe ich es in Besitz und nun endlich habe ich es durchgelesen und kann drüber schreiben, wie es mir gefallen hat.
    Spoileralarm: Es hat mir verdammt gut gefallen.

    Das Buch ist ein Hardcover mit Buchumschlag. Die Buchdeckel sind rot und mit schwarzen Silhouetten von fliegenden Drachen geschmückt.
    Der Buchumschlag ist in den Farben rot, schwarz und bläulich gehalten. Es ist ein Gargoyle drauf abgebildet, der irgendwo auf einem oder an einem Gebäude sitzt. Das Gebäude lässt sich jedoch nicht erkennen.
    Das Buch hat übrigens ein schwarzes Lesebändchen, worüber ich mich sehr gefreut habe
    Auf den Innenseiten der Buchdeckel befindet sich eine Weltkarte über die eine Silhouette eines Drachens liegt. Wie ein Schatten, der über der Welt liegt...
    Die Kapitel sind nummeriert. Am Anfang eines jeden Kapitels steht links eine graue Drachensilhouette. Sie markiert jeden Kapitelbeginn. Zusätzlich stehen Datum und Ort unter der Kapitelnummer. Darunter befindet sich ein Auszug aus einer Quelle über Drachen. Meist vom Officium.
    Die Kapitel sind teilweise recht lang, aber tatsächlich noch zusätzlich unterteilt. Diese Unterteilungen sind wieder mit einem Drachensymbol markiert, aber kleiner als das Symbol vom Kapitelanfang und zentriert.

    Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben. Im Zentrum steht Silena, die zu Beginn einen schweren Schicksalsschlag erfährt.
    Es gibt aber noch andere Erzählstränge, die sich am Ende dann alle zu einem einzigen verbinden.
    Mir gefällt sehr, dass es zum Beispiel auch Passagen aus der Sicht der Drachen gibt.
    Man wird in eine Geschichte katapultiert, die einem zu Beginn sehr mysteriös erscheint. Vieles ist unklar und kann man sich erst nach und nach erschließen.
    Die Charaktere wusste ich ziemlich lange nicht einzuschätzen. Länger als üblich. Ich wurde als Erstes mit Silena warm. Zadornov und Arsènie misstraute ich noch eine ganze Weile und Onslow Skelton noch viel länger. Das ist ungewöhnlich. Normalerweise kann ich Charaktere schneller einschätzen. So blieb es eine Weile mysteriöser.
    Schon auf den ersten Seiten des Prologes passiert so viel auf einmal, dass mir zwischendurch der Atem stockte! Hätte ich zwischendurch nicht an Leseunlust gelitten, hätte ich das Buch sicherlich weit schneller durchgelesen. Es ist wirklich äußerst spannend und wird natürlich immer spannender je näher man dem Ende kommt.
    Die Idee hinter dem Roman ist wirklich einzigartig. Ich habe bisher nichts Vergleichbares gelesen und das gefällt mir sehr.
    Irgendwann wurde mein Verdacht bestätigt, was ich schon sehr cool fand, da ich meine Idee ziemlich ungewöhnlich und kreativ fand. Dass sie am Ende hinkommen könnte, hätte ich nie erwartet.
    Der Showdown am Ende des Buches las sich irre fesselnd, wenngleich er mich auch gleich mehrmals schockierte. Dann geschah etwas, womit ich absolut nicht einverstanden war (Ich rief abends im Bett laut und empört: "Nein!") und durch die letzten Seiten musste ich mich dann quälen. Ich war sehr frustriert und zunächst mit dem fiesen Ende gar nicht einverstanden.
    Ich las aber weiter und wurde belohnt: Es gab noch einen genial verfassten Twist, der mich dann wieder begeistert auflachen ließ. 😂
    Die Geschichte ist tatsächlich in sich abgeschlossen. Im Nachwort weist der Autor jedoch auf die Möglichkeit eines Wiedersehens hin. Ich bin mir nicht sicher, ob eine Fortsetzung von Anfang an geplant war, aber einige Jahre galt »Die Mächte des Feuers« tatsächlich als Einzelband.

    Mein Fazit:
    Sehr spannende Fantasygeschichte, die so noch nicht dagewesen ist und mir besser gefallen hat als ich ahnte.

  24. Cover des Buches Nachts unter der steinernen Brücke (ISBN: 9783423140751)
    Leo Perutz

    Nachts unter der steinernen Brücke

     (44)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    Der Roman enthält viele Einzelepisoden, die sich letztendlich zu einem Gesamtbild fügen. Zwischendurch kann es etwas schwierig werden, den Überblick zu behalten. Denn die einzelnen Kapitel springen zeitlich hin und her. Trotzdem ist das Buch für mich unbedingt lesenswert.
    Die Haupthandlung spielt in Prag zu Zeiten des Kaisers Rudolf II. und beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Kaiser und den Prager Juden. Zunächst geht es um Geld, das dem Kaiser fehlt, da er einen kostspieligen Lebensstil hat. Es werden zum Beispiel Kunstschätze aus dem europäischen Ausland angeliefert und im Garten der Burg Raubtiere gehalten. Es geht aber auch um eine Liebesgeschichte, die auf magische Weise erblüht und den Kaiser seine Regierungsgeschäfte vergessen lässt. 

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