Bücher mit dem Tag "tsunami"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "tsunami" gekennzeichnet haben.

86 Bücher

  1. Cover des Buches Die fünfte Welle (ISBN: 9783442313341)
    Rick Yancey

    Die fünfte Welle

     (983)
    Aktuelle Rezension von: Finifee

    Ich habe wirklich meine Zeit gebraucht um in die 5. Welle reinzukommen. Die verkopfte Situation und die wirklich düstere, erdrückend schwere Stimmung direkt von der ersten Seite an hat mich ein bisschen abgeschreckt. Trotzdem hat mich Cassie als starke, ehrliche Person überzeugt.

    Auch die Abschnitte wo Cassie direkte Begegnungen mit Soldaten hatte waren für mich nicht immer ganz einleuchtend. Wer gut und wer böse war hat sich oft erst im Nachhinein geklärt. Deshalb war das Eintauchen in die Welt schwierig. Bei jedem Satz musste ich mich einzeln konzentrieren um auch ja alles zu verstehen und nix zu verpassen 

    Ab der Ersten Begegnung mit Evan Walker war ich dann aber voll dabei.  Die Geschichte änderte die Vibes Komplett. Auch wenn die Stimmung trotzdem düster blieb, spielte die Liebe zwischen Cassie und Evan eine große Rolle. Die Harmonische Vertrautheit der beiden war unglaublich heimelig und auch wenn Cassie eine kurze und äußerst nervige Trotzphase hatte, war es eine wirklich schöne Liebesgeschichte.

    Der Erzählerwechsel hat mich immer ein wenig verwirrt bis ich dann wusste um wen es sich handelte. Trotzdem war es Vielschichtiger als nur aus Cassies Sicht. Leichter wäre es allerdings gewesen wenn man direkt von Anfang an wüsste um wen es sich in diesem Abschnitt handelt.

    Das Ende hat mich dann komplett erschüttert, aber im guten. Ein wirklich überzeugendes Ende für ein spannenden Science-Fiction Thriller.

  2. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.355)
    Aktuelle Rezension von: Leonore324

    Trotz der Länge fand ich den Roman sehr spannend, vor allem die erste Hälfte habe ich regelrecht verschlungen! Danach wurde es an manchen Stellen zwar etwas repetitiv, aber ich habe das Lesen trotzdem noch genossen!

  3. Cover des Buches Die Welt, wie wir sie kannten (ISBN: 9783551312037)
    Susan Beth Pfeffer

    Die Welt, wie wir sie kannten

     (477)
    Aktuelle Rezension von: Haihappen_Uhaha

    Ich mag die schlichte Gestaltung der Cover sehr!

    *Handlung:* Ein Asteroid trifft den Mond und bringt diesen aus seiner Umlaufbahn, was sich auf das Leben auf der Erde gefährlich auswirkt. Gelingt es Miranda und ihrer Familie zu überleben?

    *Meinung:* Ich hab die Reihe schon sehr lange zuhause und hab mich sehr auf den Auftakt gefreut. Das erste Buch wird in Tagebuchform erzählt und dreht sich um das Überleben der 16-jähringen Miranda und iherer Familie.

    Leider merkt man, dass es aus der Sicht eines Teenagers erzählt wird. Alles wird sehr kindisch und oberflächlich erzählt. Man spürt die nackte Angst ums Überleben einfach nicht. Dafür macht sich der Teeanger ziemlich viele Gedanken um Blanglosigkeiten. Es hätte so spannend und düster sein können, doch hier wurde das Potenzial leider nicht ganz ausgeschöpft. Es war gegen Ende dann doch noch recht spannend und ich werde auf jeden Fall weiterlesen, aber umgehauen hat es mich nicht.

  4. Cover des Buches Soul Beach (Band 3) – Salziger Tod (ISBN: 9783785573884)
    Kate Harrison

    Soul Beach (Band 3) – Salziger Tod

     (209)
    Aktuelle Rezension von: Bookstar

    Ratet mal, wer eine alte Rezension von sich entdeckt hat? Ganz genau, ich. Denn dieses Buch hat mich damals mit sehr genauer Meinung zurückgelassen. 

    Kleine Spoilerwarnung (für die Lovestory, den Mörder verrate ich nicht)

    Aber erstmal zur Handlung: Alice steht kurz davor, den Mörder ihrer Schwester zu finden und damit Meggie aus dem Soul Beach zu befreien. Sie steht unter Zeitdruck: Über dem sonst so idyllische Strand ziehen dunkle Gewitterwolken auf und Meggies Mörder ist nun auch auf Alices Spur...

    Okay. Also das war WIRKLICH antiklimatisch. Nach drei Büchern hatte ich wirklich mit einer verblüffenderen Auflösung gerechnet, hier wusste man eigentlich schon am Anfang, wer Meggie getötet hat und auch der Grund hat nicht wirklich umgehauen. Auch hatte ich mir hier im finalen Band eine große Erklärung hinter dem Soul Beach und wie er funktioniert gewünscht, aber nein, Fehlanzeige!

    Auch die Lovestory hängt durch und ab hier, SPOILERWARNUNG! Alice verliert also Danny und ist da irgendwie null traurig drüber und ein paar Kapitel später ist sie ganz plötzlich Hals über Kopf in Lewis verknallt? Wow. Einfach nur wow. 

    Alles in allem bin ich ziemlich enttäuscht. Aber na ja. Sowas kommt vor. Leider.

  5. Cover des Buches Renegades - Gefährlicher Freund (ISBN: 9783453271784)
    Marissa Meyer

    Renegades - Gefährlicher Freund

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Elea_Eluander

    Renegades ist eine Geschichte über Superhelden und Anarchisten. Doch sind die Superhelden wirklich so toll und die Anarchisten wirklich solche Schurken ? Nova ist eine Anarchisten doch macht sie das zu einem Schurken ? 

    Für sie steht eines fest: Sie will Rache üben gegen die Renegades – den „Superhelden“. Doch zu ihnen gehört auch Adrian. 

    Die Renegades gegen die Anarchisten und Nova mittendrinn. 


    Anmerkung: Diese Rezension bezieht sich auf die gesamte Trilogie, da ich besonders hervorheben möchte, dass die Autorin den letzten Teil von eigener Hand übersetzten lassen und rausgebracht hat. 


    Mir hat das Lesen unfassbar Spaß gemacht. Die Autorin konnte mich jedes Mal von Neuem zum Staunen bringen. Es war nicht vorhersehbar und das gefiel mir sehr an der Geschichte.


    Marissa Meyer beweist mit dieser Geschichte aufs Neue, dass sie einen phänomenalen Ideenreichtum besitzt. Die Welt, die sie hier geschaffen hat, strotz nur so voll Abenteuer und tollen Charaktere. 

    Auch zeigt die Geschichte das vermeintlich gute Absichten einem zu sehr fragwürdigen und inhumanen Handlungen führen können. Es war erschreckend was die „Superhelden“ für den Frieden tun. Wieder wird hier eine ganz bedeutende Frage in den Raum gestellt: Heiligt der Zweck die Mittel ? 


    Nova war eine tolle Protagonistin und auch Adrian - bis auf ein Paar kleine Stellen.

    Auch die Nebencharaktere fand ich herzallerliebst. Ruby und Oskar und auch Callum. Einfach nur wunderbar ausgearbeitete Charaktere.

    Dass Marissa Meyer hier einige Superhelden ein Handicap verpasst hat, macht die Geschichte sehr sympathisch.

    Und wie cool ist bitte die Tatsache, dass der männliche Hauptprotagonist eine Brille trägt ?


    Ich persönlich fand Adrians Superkraft am Anfang nicht so toll, aber mit der Zeit wurde mir erst bewusst wie unfassbar genial sie ist ! 

    Allein schon die Superkräfte machen das Buch ansprechend. Aber auch die Geschichte hat es in sich. Superhelden gegen Anarchisten und Nova mitten drinnen. 


    Besonders hervorheben möchte ich, dass die Autorin hier den dritten Teil, der leider nicht von den Verlagen übersetzt worden ist – was ja generell ein zunehmendes Problem ist und für uns Leser echt nicht optimal -, selbst veröffentlicht hat ! Das finde ich sehr bemerkenswert und sollte unterstützt werden !


    Eine sehr actionreiche, spannungsgeladene Geschichte mit einigen Kampfszenen, die mir sehr gut gefallen hat. 

    Von mir eine klare Kaufempfehlung. Und einen großen Dank an Marissa Meyer, dass sie uns Lesern hier das grandiose Finale nicht vorenthalten hat !

  6. Cover des Buches Das Feuer der Erde (ISBN: 9783944824840)
    Leo Aldan

    Das Feuer der Erde

     (90)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Der Ökothriller mag einen interessanten Ansatz haben, der auch mich gelockt hat, doch die Umsetzung ist leider nur mangelhaft. Viel zuviele unwahrscheinlichen Actionszenen werden aneinander gereiht, und die Charaktere haben einen sehr bescheidenen Nährwert. Eine noch schlechtere Umsetzung als bei "The Day After Tomorrow", und das will etwas heißen. Zudem wird zu Beginn eine kurzfristige Lösung zur Rettung der Welt suggeriert - völlig an den Haaren herbeigezogen...

  7. Cover des Buches Monument 14 (1) (ISBN: 9783453411630)
    Emmy Laybourne

    Monument 14 (1)

     (167)
    Aktuelle Rezension von: EmiLilie

    Inhalt:
    Durch eine Naturkatastrophe und dessen Folgen landen 14 Jugendliche alle Altersklassen in einem Einkaufszentrum. Doch damit ist nicht genug, denn zudem entweicht ein Kampfgas einer nahen Chemiefabrik. So muss der schüchterne Dean über sich herauswachsen und muss schwierige Entscheidungen treffen.

    Cover:
    Das Cover scheint zunächst schlicht gestaltet, sodass der Titel in den giftgrünen Farben hervorsticht. Mir gefällt hierbei sehr gut, dass tatsächlich genau 14 Personen dort stehen und man den oder die ein oder andere sogar möglicherweise identifizieren kann. Mich wundert jedoch, dass alle relativ jugendlich aussehen, wo da doch auch kleine Kinder bei sind...

    Charaktere:
    Im Vordergrund steht Dean, der zu Beginn alles andere als ein Held ist. Doch nach und nach entwickelt er sich zu einem ordentlichen Charakter, der immer wieder beweist, wie fürsorglich er ist. Er ist dadurch sehr realitätsnah, was auch einige Gedanken gegenüber seinem Bruder offenbaren, die womöglich jedem Geschwisterkind in so einer Situation durch den Kopf gehen.
    Auf jeden anderen Charakter wird gut eingegangen, sodass es gerade durch deren Vielfalt nie langweilig wird, denn jeder und jede hat seine Eigenarten. Ich finde es super, dass man hier die unterschiedlichen Altersklassen mit reingemacht hat! Dadurch wird alles nochmal herausforderner.

    Handlung:
    Da ich persönlich Weltuntergangsbücher liebe, finde ich diese Reihe wirklich klasse! Es vereint mehrere Katastrophen in einem und macht es so unheimlich spannend und einzigartig! Dass so viel darauf eingegangen wird, wie sie die Kinder beschäftigen, finde ich nicht langweilig, sondern viel mehr wunderbar interessant! Denn bei dieser Bande weiß man wirklich nie, was passiert.....
    Dabei gibt es sowohl spannende als auch lustige oder gar traurige Momente, sodass von allem etwas dabei ist. Der Plot Twist ist meiner Meinung nach auch sehr gelungen und lässt sich aus einem überraschten und einem weinenden Auge sehen...
    Dennoch muss man gewahr sein, dass es an einigen Stellen nicht gerade zimperlich zu geht. Ein Kinderbuch ist es demnach nicht, aber der Weltuntergang ist eben kein Ponyhof.

    Fazit:
    Mir hat das Buch sehr zugesagt, sowohl bei den Charakteren als auch bei der Handlung. Man muss sich auf ein wenig Brutalität einstellen, d.h. inwiefern man damit klar kommt, muss jeder für sich entscheiden. Überhand nimmt dies dennoch nie.

  8. Cover des Buches Monument 14: Die Flucht (2) (ISBN: 9783453534551)
    Emmy Laybourne

    Monument 14: Die Flucht (2)

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Mybookdream

    Was mich sehr fasziniert sind die Reaktionen der einzelnen Blutgruppen, wie schlau die Kinder für ihr alter sind und was sie alles leisten um zu überleben.

    Das Buch ist auch nicht für schwache Nerven, es kommt Aggression, Wut und paar unsanft Momente, die einem leicht erschrecken könnten.

    Ich muss auch sagen, dass mir das erste Buch wie alles begann mehr gefallen hat als jetzt das zweite Buch, liegt vielleicht daran, dass ich im ersten Buch alles erst kennengelernt habe und im zweiten Buch sie aus Ihrem „kleinen“ Kaufhaus Versteck abhauen, dabei hat mir ihr Kaufhaus leben gefallen.

  9. Cover des Buches Das Tal - Die Entscheidung (ISBN: 9783401067285)
    Krystyna Kuhn

    Das Tal - Die Entscheidung

     (161)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Der eher etwas enttäuschende Abschlussband der Jugend-Thriller-Reihe »Das Tal«, in dem Julia, Robert, David, Rose, Debbie, Chris, Katie und Ben ihre Kräfte ein letztes Mal vereinen und versuchen, das Tal zu besänftigen und so die Welt zu retten. War der siebte Band noch so voller spannender Enthüllungen, hier gab es nur eine Wendung, die man leicht vorhersehen konnte, ansonsten hat sich der Plot leider ziemlich gezogen und auch wenn die Geschichte ein annehmbares Ende bekommen hat, war es leider nicht unbedingt der Hit. Zwar war ja von Anfang an irgendwie klar, dass man die übernatürlichen Aspekte des Tals nicht noch irgendwie groß erklären kann, aber die gesamte Auflösung ist leider etwas zu schwach geraten. Die Charaktere sind dabei wie immer ganz in Ordnung und der Schreibstil hat sich ganz okay gelesen und war an diesem Band wieder ganz aus der Erzählerperspektive verfasst, was ihm leider wieder etwas die zuvor gewonnene Leichtigkeit genommen hat. Insgesamt muss man leider sagen, dass Idee der Reihe schon gut war und es auch ein paar gute Momente gab, aber vieles hat sich einfach gezogen und war langweilig und für eine Auflösung, die halt höchstens als okay durchgeht, lohnt es sich nicht unbedingt, sich durch die acht Bände zu lesen.

  10. Cover des Buches Renegades - Geheimnisvoller Feind (ISBN: 9783453271791)
    Marissa Meyer

    Renegades - Geheimnisvoller Feind

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Letanna

    Nova hat sich als Spionin bei den Renegades eingeschlichen, denn sie gehört zu den Feinden der Renegades zu den Anarchisten. Aber ihre Gefühle für den Renegade Adrian lassen sie immer mehr an ihren Motiven zweifeln.

    Bei diesem Buch handelt es sich um den 2. Teil der Renegades-Reihe. Nachdem der Verlag die Reihe leider nicht weiter übersetzt hat, hat die Autorin Teil 3 letztes Jahr selbst veröffentlicht. Deshalb habe ich jetzt auch endlich die Reihe weiter gelesen.

    Die Handlung wird wieder abwechselnd aus der Sicht von Nova und Adrian erzählt. Beide sind Feinde, aber nicht nur das, Adrian hat auch ein anderes Geheimnis vor Nova. Die Autorin stellt Novas inneren Konflikt sehr gut da. Wer ist hier eigentlich und wer ist böse? Die Grenzen verwischen hier etwas, was ich sehr interessant fand.

    Ich persönlich mag Max ja besonders gerne. seine Fähigkeit ist auf jeden Fall sehr ungewöhnlich und auch sehr gefährlich. Der Plot um seine Fähigkeiten ist auf jeden Fall sehr spannend. Für meinen Geschmack könnte die Romanze ruhig etwas mehr im Mittelpunkt stehen, die  Autorin geht da doch recht sparsam mit romantischen Momenten um. 

    Das Ende ist natürlich sehr offen, ich werde auf jeden Fall auch den 3. Teil lesen Ich kann die Reihe jedem Fan von Superhelden-Romanen empfehlen. Von mir gibt es für den 2. Teil 4 von 5 Punkte. 

  11. Cover des Buches Die Früchte, die man erntet (ISBN: 9783805250894)
    Michael Hjorth

    Die Früchte, die man erntet

     (113)
    Aktuelle Rezension von: ATWOOD94

    Der neue Fall aus der Reihe um Sebastian Bergmann beginnt zunächst ganz ohne Sebastian. Seine Tochter Vanja leitet jetzt die Reichsmordkommission und sie befassen sich mit einer Reihe von Morden. Dieser Fall wird bereits nach etwas mehr als der Hälfte des Buches gelöst. Spannend bleibt das Buch trotzdem, denn es geht weiter in der Entwicklung der uns bekannten Figuren und es geschehen eine Reihe Dinge, die für mich unvorhersehbar waren, aber logisch erscheinen und die mir die Figuren noch einmal näher bringen. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band in der Reihe.

  12. Cover des Buches Under Water (ISBN: 9783423716864)
    Matt De la Peña

    Under Water

     (50)
    Aktuelle Rezension von: JaMoin2021

    Ich finde den Klappentext etwas irreführend da an glaubt es geht nur um Shy und Addie, die versuchen nach einem Schiffsunglück auf hoher See zu überleben. Doch das wirklich ums überleben kämpfen nimmt weniger als die Hälfte des Buches ein.

    Es geht um Shy der um seine Familie nach dem Tod seiner Großmutter finanziell unterstützten zu könne auf einem Kreuzfahrtschiff jobbt. Dort trifft er auf Carmen, die aus der gleichen Gegend stammt und mit ähnlichen Problemen zu dealen hat. Als Shy Zeuge eines Selbstmordes wird fangen die Fragen an, seltsame Typen tauchen auf und in seine Kajüte wird eingebrochen. Dann wird das Schiff von einem Tsunami getroffen und auf einmal steht überleben an erster Stelle. Doch auch sicher in einem Boot bleiben die Fragen. Wer waren die Typen? Warum wurde er verfolgt? Wer war der Selbstmörder und warum hat er Selbstmord begangen? Gesellschaft findet er in Addie, der einzigen Überlebenden die in seinem Boot sitzt.

    Ich hatte gedacht das es langweilig werden könnte nur zwei Personen in einem Boot doch meine Erwartungen wurden *zum Glück* nicht erfüllt. Mit hat das Buch sehr gut gefallen was auch an dem flüssigen Schreibstil lag. 

    Die Geschichte hatte mich sofort gefangen auch die Hintergrundstory der Protagonisten fand ich bewegend. Ich mochte die Charaktere und sie wurden langsam aufgebaut so das man nicht den Überblick. Ich fand es gut das es sich nicht nur um Shy und Addie dreht, denn auf einem Kreuzfahrtschiff kommen viele Menschen zusammen und jeder hat seine eigen Geschichte zu erzälen.

    Eine weitere Thematik die angesprochen wurde ist die Schere zwischen arm und reich doch für mich kam es etwas zu kurz.

    ~langsam begegnete ich dem Tod mit Gelassenheit~

    Dies empfindet Shy nachdem der Tsunami über dem Schiff zusammengebrochen ist und weitere Riesen Wellen hervorgerufen vom Nachbeben auf das Schiff zu rollen. Diese Abgebrühtheit zum Tod hin lässt auch der Autor langsam durchsickern indem er die Art und Wiese ändert wie er den Tod beschreibt. Generell hat Matt de la Pena eine sehr Bildliche Sprache.

    Das Buch ist eine Mischung aus Thriller und etwas Romantik, dahinter etwas viel größeres, etwas dazu erschaffen alles zu zerstören und regiert von reichen Menschen

    4,5 / 5 ⭐ 





  13. Cover des Buches Die Verlorenen von New York (ISBN: 9783551312884)
    Susan Beth Pfeffer

    Die Verlorenen von New York

     (194)
    Aktuelle Rezension von: NiWa
    Während Alex Pizza schneidet, bahnt sich das Ende der Welt, wie wir sie kennen, gerade an. Ein Asteroid hat den Mond aus der Umlaufbahn gefegt und damit fängt das Ende der Welt erst an.

    Bei „Die Verlorenen von New York“ handelt es sich um den zweiten Band der Überlebenden-Trilogie von Susan Beth Pfeffer. Während der erste Teil von der jugendlichen Miranda in Tagebuchform erzählt, nimmt sich dieser Band dem Schicksal von Alex in der Großstadt New York an.

    Den Untergang von New York erlebt man aus Alex Perspektive. Er ist ein Jugendlicher, der aus Puerto Rico stammt. Schon immer hat er sich durch Fleiß und Disziplin von Gleichaltrigen abgehoben, weil er unbedingt auf’s College will.

    Dem Ende der Welt schaut er gemeinsam mit seinen Schwestern entgegen. Bri und Julie haben Angst, dennoch hoffen sie, dass es ihre Eltern bald nachhause schaffen werden.

    Es folgt der Untergang von New York, wie man ihn sich vorstellen kann: unzuverlässige Stromversorgung, Lebensmittel sind rar und die Leichen bleiben auf den Straßen liegen. In dieser Situation versuchen sich die Geschwister durchzukämpfen und halten als Puerto Ricaner besonders am katholischen Glauben fest.

    Das Szenario vom untergehenden New York hat Susan Beth Pfeffer meiner Ansicht nach gekonnt umgesetzt. Genauso kann ich mir die Apokalypse vorstellen, wie sie schleichend mit Hunger und Krankheit durch die Straßen zieht.

    Wermutstropfen ist diese extrem religiöse Orientierung, die allerdings für die realistische Darstellung der Puerto Ricaner spricht. Ständig wird die Messe besucht, der Priester aufgesucht oder ein Ave Maria gebetet. Die Geschwister rufen Schutzheilige an, beten mehrmals täglich für ihr Wohlergehen und streiten sogar darüber, welcher Heilige wohl die beste Wahl als Adressat ihrer Gebete ist.

    Natürlich gehen sie auf katholische Schulen, streben teilweise ein Leben im Orden an und hoffen darauf, von der Mutter Gottes erhört zu werden, die sie von ihren Leiden erlösen wird.

    Dieser religiöse Aspekt ist mir zu viel geworden. Ein bisschen weniger Glaube und Religion hätten dem Buch gut getan. Dennoch ist es wohl authentisch dargestellt. Religiöse Menschen widmen sich gerade in einer solchen Zeit mit Inbrunst ihrem Glauben und setzen jede Hoffnung darauf, wenn es ansonsten nichts mehr zu hoffen gibt.

    Die Entwicklung der Geschwister hat mir sehr gut gefallen und mich sogar beeindruckt, weil aus zankenden Teenagern eine Familie mit Zusammenhalt geworden ist. Aus Liebe zum anderen verzichten sie oftmals auf eine eigene Chance, weil sie sich gegenseitig nicht in Stich lassen.

    Obwohl die religiösen Elemente überhand nehmen, mochte ich auch diesen Band gern, weil er ein gutes Bild von der Großstadt und der Mond-Apokalypse zeigt. Die Entwicklungen sind erneut realistisch dargestellt und lassen durch ihre brutale Realität ein beklemmendes Gefühl zurück, weil man es sich genauso vorstellen kann.

    Die letzten Überlebenden:
    1) Die Welt, wie wir sie kannten
    2) Die Verlorenen von New York
    3) Das Leben, das uns bleibt
  14. Cover des Buches Yours - Atemlose Liebe (ISBN: 9783956496196)
    Mimi Jean Pamfiloff

    Yours - Atemlose Liebe

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Anett_Gl
    Was für eine tolle Geschichte. Man kann sich richtig hineinversetzen in Taylor. Man möchte Bennett am liebsten selber in den Arsch treten. Es ist eine freche, sexy Geschichte, die aber auch ihre Tiefen hat. Ich finde es toll, dass Taylor sich absolut nicht die Butter vom Brot nehmen lässt, auch nicht, als ihr das Wasser bis zum Hals steht. Und auch wenn sie die Hilfe von Bennett absolut nicht annehmen will, muss sich sich am Ende geschlagen geben. Aber nachdem sie Bennetts Mutter kennen lernt, bereut sie diese Entscheidung nicht mehr. 
    Die Autorin hat hier eine wirklich lustige und freche Geschichte geschaffen. Zwar flucht Bennett wirklich viel, aber das macht ihn auch wieder Sexy. Er ist halt ein richtiger Bad-Boy, der sich am Ende auch eingestehen muss, dass er von Taylor mehr haben will. Gott sei Dank gibt es für dieses tolle Buch auch ein schönes Happy-End. Hier auf jeden Fall beide Daumen hoch. Ein toller Roman, für zwischendurch.

  15. Cover des Buches Die Telefonzelle am Ende der Welt (ISBN: 9783442758968)
    Laura Imai Messina

    Die Telefonzelle am Ende der Welt

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregal

    „Die Telefonzelle am Ende der Welt“ ist von einer wahren Geschichte inspiriert. Von Tokio aus ist es ein Tagesausflug zum Garten mit der Telefonzelle am Ende der Welt, das sogenannte Telefon des Windes. Jährlich reisen bzw. pilgern Menschen dahin um den Hörer abzuheben und dem Wind zu lauschen, sowie den Stimmen der Vergangenheit. Das Telefon wird benutzt um ein letztes Mal mit verstorbenen Angehörigen zu reden. Die Protagonistin Yui reist nach dem Tsunami 2011 dorthin. Sie hat bei der Naturkatastrophe ihre Mutter und Tochter verloren. In dem Garten trifft sie Takeshi, welcher seine Frau verloren hat. Beide versuchen ihre Traumata zu überwinden und weiterzuleben.


    Das Buch ist sehr emotional. Man erfährt als Leser*in einige verschiedene Schicksale und trifft viele Charaktere, welche alle versuchen mit dem Verlust klar zu kommen. Das Thema Trauern und der Umgang mit Verlust ist ein Schwerpunkt im Buch und mit Liebe zum Detail beschrieben. Schon alleine der unterschiedliche Umgang von Yui und Takeshi mit dem Telefon zeigt zwei der möglichen Formen des Umgangs mit Verlust.


    Nach jedem Kapitel der Geschichte folgt ein kurzes Kapitel, welches eine Besonderheit aufgreift. Beispielsweise was in die Frühstücksbox gepackt wird oder die Adresse einer Buchhandlung. Der Schreibstil ist fließend und ruhig. Jedoch besitzt das Buch nur wenig Bildsprache und bezieht sich mehr auf die emotionen Ebene. Der Spannungsbogen verläuft langsam, dies schadet jedoch der Geschichte nicht. 


    Insgesamt gebe ich dem Buch 4 von 5 Sterne. Eine ruhige Geschichte, die dem/der Leser*in die japanische Kultur nähe bringt und eine Bandbreite an Gefühlen auslöst. Vor allem solltet ihr in diesem Buch auch das Nachwort der Autorin lesen.

  16. Cover des Buches Sturm im Paradies (ISBN: 9783957340849)
    Elisabeth Büchle

    Sturm im Paradies

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Postbote
    1996 habe ich Hawaii besucht. Dort sagte man mir wenn die Sirenen heulen renne den Berg hinauf, aber nie Richtung Meer. Es könnte ein Tsunami sein. Ehrlich gesagt, bis zum Jahre 2004 kannte ich das Wort, Tsunami, nicht einmal. Ob ich einen Berg hinaufgerannt wäre? Vielleicht nicht.
    Hawaii hatte schon damals, ein Frühwarnsystem.

    Rebecca, Sanitäterin, 26 Jahre arbeitet im Team der Luftrettung. Ein Rettungseinsatz im Schwarzwald, soll Rebeccas Leben verändern. Ein reicher Amerikaner, erleidet auf einer Bergstrasse einen schweren Unfall. Das Team, samt Rebecca kann Marty, dem Amerikaner das Leben retten. Voller Dank, lädt der Millionär das ganze Rettungsteam, zu seiner Hochzeit nach Thailand, Khao Lak ein.
    Auch Martys Freund Lukas soll zur Hochzeit kommen. Zuvor lernt er schon Rebecca kennen. Lukas mag sie, doch sie hat eine Widerspenstige Art.
    Nach einigem zögern, sagt sie der Einladung nach Thailand zu. Unter der Atmoshphäre, Sonne Strand und Meer kommen sich Lukas und Rebecca romantisch näher.

    Bis hier her hat die Autorin einen eher leichten, romantischen Roman geschrieben, der auf bewährte Unterhaltung bassiert.
    Doch unter der Erde brodelte es. Die Indische Platte schob sich weiter unter die Eurasische Platte. Beben der Stärke3, nichts ungewöhnliches. Doch Massen an Gesteinen verhakten sich, machten Druck. Der Meeresboden stöhnte. Und es gab kein Frühwarnsystem. Und das Beben zittert. 8,5 gar fast 9 der Stärke, nie dagewesen, grausam. Die Natur siegt.


    Rebecca, Lukas und all die vielen Tausend Menschen, konnten der Welle nicht entfliehen. Eine Wucht, an Kraft und Sog holte sich das Meer, gnadenlos, alles was es zu holen gab.
    Nach der Romantik, des Romans hat mich das Buch sehr realistisch mit in die Katastrophe genommen. Ich konnte mir die Bilder aufrufen, die man oft genug im Fernsehen gesehen hat. Einmal, zweimal, gar dreimal kam die Welle. Erst der Sog rein dann der Sog wieder raus. Fr. Büchle hat die umherwirbelnden Menschen und Gegenstände, im Wasser bildlich beschrieben. Sie verletzten sich dabei, oft lebensgefährlich. Ich machte mir Gedanken, wer von der Protagonisten treffe ich wieder lebend, wer ist tot oder für immer vermisst?
    Nach der Flut ein ungemeines Miteinander, aber auch ein Durcheinander.
    Suchen, Finden, Helfen und Veränderung wird zum tiefgründigen Thema, in der Katastrophe und im Roman. Fesselnd und stark wie die Welle ist dies geschrieben.
    Doch, ein mitreisender Roman, der trotz der Katastrophe echt authentisch, realistisch unterhält. Die Vorzeichen des nahenden Bebens sind beschrieben. Doch es gab kein Frühwarnsystem. Leider hat dies Tausenden Menschen das Leben genommen.
    Aber es gab auch Lichtblicke.
    Ein Roman mit einem Hauch "Homage" an die Opfer und an die Überlebenden, des Sturmes im Paradies.
    5 Punkte
     
  17. Cover des Buches Mathilda (ISBN: 9783752873573)
    Oliver Pätzold

    Mathilda

     (38)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Ich habe schon andere Dystopien des Autor gelesen. Allerdings muss ich sagen, dass es mir von allen am Wenigsten gefällt. Die Grundidee verspricht schon mal Spannung. 

    Inhaltlich es es leider nur mäßig spannend. Schlimme Begegnungen bleiben aus und ich konnte deshalb nicht so gut mit fiebern. Auch fand ich die Figuren eher durchschnittlich gefallen. Zu anderen Charakteren habe als Leserin eine bessere Beziehung aufbauen können. Die beschriebene Kälte konnte ich aber gut nachempfinden. 

    Das Ende war ziemlich wie erwartet. Daher vergebe ich nur 3 Sterne für dieses Buch.

  18. Cover des Buches Hallo Japan (ISBN: 9783944296548)
    Lucinde Hutzenlaub

    Hallo Japan

     (32)
    Aktuelle Rezension von: amazingbookworld

    Meinung: Tschüss Deutschland und Hallo Japan! Für drei Jahre wanderten die Hutzenlaubs nach Tokio aus - einer Weltstadt in der es für die Familie sehr viel zu erleben gab.

    Lucinde Hutzenlaub, Mutter von vier Kindern, erzählt in Hallo Japan von dem Abenteuer ihres Lebens. Mit ihren plastischen Beschreibungen und ihrer witzigen Schreibweise schaffte sie es, mir Japan richtig "schmackhaft" zu machen.

    Ich war des öfteren schockiert aber auch belustigt, wie anders es in Japan doch ist. Klo-Schuhe im Restaurant, Tattooverbot in Schwimmbädern und merkwürdige Feiertage sind nur Beispiele aus den komischen Gewohnheiten der Japaner. Andererseits fand ich es toll, wie nett und zuvorkommend sie gegenüber Ausländern sind und generell, was für ein schönes Land Japan sein muss. Nach dem ich das Buch gelesen hatte, landete Japan direkt sehr weit oben auf meiner Dahin-muss-ich-reisen-Liste.

    Neben Fettnäpfchen, Missverständnissen und witzigen Situationen (ich sage nur: Lichtschalter!), beschreibt Lucinde Hutzenlaub aber auch die dunklen Seiten des Landes.
    Tsunamis und Erdbeben sind nicht ungewöhnlich in Japan; das musste die Familie hautnah miterleben. Am 11. März 2011 ereigneten sich das heftige Erdbeben und der Tsunami, die zu einem Supergau des Atomkraftwerks Fukushima führten. Sehr beängstigend und ernst beschreibt die Autorin diese Naturgewalt, die vielen Menschen das Leben kostete. Mich nahm dieses Kapitel in dem Buch sehr mit und brachte mich viel zu Nachdenken.

    Insgesamt bietet das Buch also die gesamte Bandbreite: Witzige Situationen, viel Insiderwissen, eine liebevoll geschriebene Familiengeschichte und Stoff zum Nachdenken. Ich kann euch Hallo Japan nur ans Herz legen, egal ob ihr mit dem Land vertraut seid, oder nicht!
  19. Cover des Buches Geschichte für einen Augenblick (ISBN: 9783100552204)
    Ruth Ozeki

    Geschichte für einen Augenblick

     (28)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze

    Die Schriftstellerin Ruth lebt mit ihrem Mann und dem Kater Pesto (eigentlich Schrödinger, aber das ist zu lang) auf einer einsamen kanadischen Pazifikinsel und hat dort mit Stromausfällen und neugierigen Nachbarn zu kämpfen. Ruths demente Mutter ist vor einiger Zeit gestoben und eigentlich will sie die letzten gemeinsamen Jahre schriftstellerisch aufarbeiten, doch der Stapel an Notizen lähmt sie und es will einfach kein gescheiter Text dabei herauskommen.

    Dann findet Ruth am Stand ein Päckchen mit einem Tagebuch, einer Uhr und Briefen in japanischer Sprache. Das Tagebuch gehörte der Teenagerin Naoko, die sich hier mit Witz aber auch großer Ernsthaftigkeit ihre Probleme von der Seele schreibt. Und die sind nicht gering: Sie spricht von Mobbing, einem selbstmordgefährdetem Vater, dem traumatischen Umzug von Amerika nach Tokio und einigen Dingen mehr. Ruth beginnt sich Sorgen zu machen: Lebt das Mädchen noch? Hat sie der Tsunami von 2011 getroffen? Oder hat sich jemand all das nur ausgedacht?

    Dieser Roman ist ein wahre Schatzkiste! Ozeki verbindet auf natürliche Weise die unterschiedlichsten Themen miteinander. Ich habe etwas über Zen-Buddhismus gelernt, über Physik und japanische Kultur. Über Umweltverschmutzung, Philosophie und Inselleben. Über Krähen, Kampfflieger in Zweiten Weltkrieg und Dienstmädchencafes. Ozeki erzählt furchtbar traurige Dinge, schafft es aber den Humor dabei nicht zu verlieren. 

    Dann ist Naoko einfach unheimlich sympathisch und schreibt im teenietypischen, manchmal ungewollt witzigem Stil. Ihr Tagebuch zu lesen ist eine wahre Freude – auch wenn es immer düsterer wird. Ruths Geschichte hat nicht ganz so viel Zugkraft, aber auch sie ist eine gelungene Figur, die man einfach ins Herz schließen muss. Auch wenn natürlich niemand ernsthaft Naokos Urgroßmutter Jiko den ersten Platz der beliebtesten Figuren streitig machen kann! Eine feministisch kommunistische Nonne unbekannten Alters, die nicht viel sagt, aber wenn dann mit wahren Weisheiten aufwartet.

    Auch die Form dieses Romans ist so bunt wie sein Inhalt. Es gibt einen Haufen (sinnvolle) Fußnoten, Briefe, Übersetzungen und verschiedene Anhänge. Ganz zu schweigen davon, dass sich die Autorin selbst an prominente Stelle in den Roman hineingeschrieben hat. Wer Spaß an diesen Spielereien hat, kommt hier voll auf seine Kosten! Mein einziger Kritikpunkt ist das Ende, das sich im Gegensatz zum Rest etwas zieht.

    „Geschichte für einen Augenblick“ ist ein wunderbarer Roman mit einer Fülle an interessanten Themen und einer spannenden wie abwechslungsreichen Story, der es schafft sich selbst nicht zu ernst zu nehmen. Traurig aber mit Humor. Ernst aber leichtgängig. Die vielen Seiten lesen sich locker weg und am Ende ist man traurig, dass man Ruth, Nao und Co. wieder verlassen muss. Also ein Schmöker, wie er sein soll!

  20. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783844511116)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (191)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

    Besucht mich auch unbedingt auf meiner Instagram Seite:

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    Mit „Der Schwarm“ von Frank Schätzing habe ich wirklich lange gebraucht. 3 Monate! 😱 Ich musste mich öfters sogar dazu zwingen das Hörbuch einzuschalten. Das soll aber nicht bedeuten, dass das Buch schlecht ist! Es ist sogar grandios! Wenn nicht…


    Es hätte ein perfektes Buch werden können. Wenn es nicht so langatmig wäre. Uns erwartet ein dicker Oschi: 1000 Seiten und 38 Std. Hörspielzeit (ich habe es als Hörbuch gehört)! 😮 Die Grundidee ist sehr spannend und auch gut umgesetzt. Außerdem regt das Buch zum Nachdenken an (vor allem das Ende) und weist interessante Gedankengänge auf.


    Die Charaktere sind nicht nur vielseitig, sondern auch sehr tiefgründig und sehr gut ausgearbeitet. Deren Eigenschaften werden im Laufe des Buches anhand ihrer Handlungen und dem Gesprochenen klar - und nicht weil der Autor diese aufzählen müsste. Sie sind aber nicht nur vielschichtig, sondern auch sehr authentisch.


    Leider werden die Handlungen ständig unterbrochen von Erklärungen zu, für mich meistens, uninteressante Themen (z.B. Meeresbiologe, Umwelt, technische Geräte). Zwar werden dadurch die Ereignisse sehr realistisch, aber es machte es auch sehr langatmig und lies sich fast wie ein Sachbuch. 

    Außerdem ist es sehr gut recherchiert. Der Autor hat sich sehr viel bei dem Buch gedacht - das merkt man schnell.


    Die Stimme des Sprechers war sehr angenehm und er hat die Stimmen wunderbar verstellt (selbst Frauen) ohne lächerlich zu wirken. Allerdings spricht er sehr ruhig und entspannt, sodass ich oft eingeschlafen bin 😅 


    Im Großem und Ganzen ein sehr gutes Buch mit einer wichtigen Message, aber für mich war es leider nichts, da es an Spannung fehlte. 200-300 Seiten weniger und Fokus auf die Ereignisse hätten dem Buch sehr gut getan.

    ▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️

  21. Cover des Buches Eine Insel (ISBN: 9783442474622)
    Terry Pratchett

    Eine Insel

     (108)
    Aktuelle Rezension von: PMelittaM

    Durch eine riesige Welle werden sämtliche Bewohner von Maus Heimatinsel getötet, Mau selbst überlebt nur, weil er sich auf einer anderen Insel aufhielt. Durch die selbe Welle wird das Schiff „Sweet Judy“ auf der Insel angespült, auch auf ihr gibt es nur eine Überlebende: Ermintrude Fanshaw, eine junge englische Adelige. Nach und nach landen Überlebende auf der Insel, alle müssen versuchen, mit der Katastrophe fertig zu werden und ihr Leben weiter zu leben.

    Ein ungewohnt ernster Roman Terry Pratchetts, dem selbst eine persönliche Katastrophe wiederfuhr, als bei ihm 2007 Alzheimer diagnostiziert wurde. „Eine Insel“ wurde im Original 2008 veröffentlicht, ich habe mich beim Lesen mehrmals gefragt, ob der Autor hier auch seine eigene Trauer verarbeitet.

    Vor allem Mau, der alles verloren hat, muss neben dem Überleben auch viel Trauerarbeit leisten. Der Roman nimmt das sehr ernst, bietet aber auch Hoffnung und macht Mut. Mau meistert sein Leben mit Einfallsreichtum, Nichtaufgeben, Mut, Verantwortungsbewusstsein (auch für andere), gleichzeitig stellt er auch manche überkommene Traditionen in Frage. Hier hat mich der Roman auch immer wieder an die Tiffany-Weh-Romane erinnert, die immer ernster wurden und vor allem auch zunehmend schwierigere Themen anpackten.

    Trotz all der ernsten Töne gibt es auch humorvolle Passagen, vor allem rund um Ermintrude, die sich nun Daphne nennt, denn dieser Name hat ihr schon immer besser gefallen und auf der Insel kennt niemand ihren richtigen Namen. Sie, die viktorianisch erzogen wurde, muss auf der Insel ihre ganze Erziehung in Frage stellen. Allerdings war sie schon immer sehr wissensdurstig, was in ihrer Kindheit von ihrem Vater unterstützt wurde, so dass es ihr letztlich nicht wirklich schwer fällt. Trotzdem gibt es zwischen ihr und Mau einige kulturelle Missverständnisse, die einen schmunzeln lassen.

    Viktorianische Erziehung? Spielt der Roman etwa in der realen Welt? Ein kurzer Blick auf die abgedruckte Weltkarte lässt das zunächst vermuten, ein zweiter dann nicht mehr: „Wiedervereinigte Staaten“? „Großer Südlicher Peleagischer Ozean“? „Hinter- und Vorderaustralien“? Ganz offensichtlich befinden wir uns in einem Paralleluniversum, das aber dem unseren sehr ähnlich ist, Vieles kommt einem sehr bekannt vor.

    Pratchett findet sich ausgesprochen gut in die Gefühlswelt seiner jungen Protagonisten ein, aus deren Perspektive der Roman fast durchgehend erzählt wird. Besonders gut gelungen sind ihm Maus Gefühle, als er nach Hause kommt und das Ausmaß der Katastrophe erkennt, sich aber (noch) nicht seiner Trauer hingeben kann, da er sich erst noch um die Toten kümmern muss.

    Das Buch ist äußerst liebevoll gestaltet, neben der schon erwähnten Weltkarte (die übrigens hinten auf dem Kopf steht, was erst durch die Lektüre des Romans verständlich wird …), und einer Karte der Insel, gibt es zu jedem Kapitel eine passende Illustration, und auch das Cover passt sehr gut zum Roman. Terry Pratchett liefert ein Nachwort und natürlich gibt es auch (wenn auch nicht ganz im üblichen Maß) seine typischen Fußnoten. Das letzte Kapitel blickt, von der Erzählung aus gesehen, in die Zukunft und beantwortet letzte offene Fragen.

    Ein sehr gelungener Roman für Jugendliche und Erwachsene, der zum Nachdenken anregt und Mut macht. Ich wünsche dem Roman viele Leser und empfehle ihn uneingeschränkt. Für Terry-Pratchett-Fans, die vorwiegend seine Scheibenwelt-Romane lesen, dürfte der Roman zunächst etwas ungewohnt sein, doch, wer dranbleibt, wird auch hier den Autor wiederfinden.

  22. Cover des Buches Dem Täter auf der Spur (ISBN: 9783404605620)
    Mark Benecke

    Dem Täter auf der Spur

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Krimikauz73
    Die erste Hälfte des Buches ist sehr interessant, auch die Fotos sind, wenn auch nicht immer schön anzusehen, so doch sehr aufschlussreich und sehr gut eingesetzt, d.h. sie illustrieren die Gedanken des Autors. Hier wird das Fach der Kriminalbiologie anhand von realen Fällen erklärt. Dafür kann man 5 Sterne vergeben. 
    Die zweite Hälfte dreht sich um genetische Fingerabdrücke und ist sehr wissenschaftlich geraten. Aber auch gerade deswegen ist es eher als schwach zu bewerten, denn einerseits wirkt die Fachdarstellung stark veraltet (und sie ist es wohl auch), andererseits ist es es eben auch eine Angelegenheit für Fachleute. Krimifans werden sich kaum an den Ausführungen und Diagrammen erfreuen.   
  23. Cover des Buches Der Mann, der kein Mörder war (ISBN: 9783499275340)
    Michael Hjorth

    Der Mann, der kein Mörder war

     (781)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Sebastian Bergmann ist ein absolutes Ekel. Seine Frauengeschichten sind per se nicht schlimm, aber die Art und Weise, wie er nicht nur mit ihnen, sondern auch mit allen Menschen in seiner Umgebung umgeht, geht mir richtig gegen den Strich. Oft schon wurde mir das Buch empfohlen und es ist durchaus auch spannend stellenweise, aber mit so einem Charakter möchte ich keine weitere Geschichte begehen.

    Ein Junge wird im schwedischen Västerås tot im Sumpf aufgefunden, ihm wurde das Herz herausgerissen. Die Polizei vor Ort holt sich Hilfe bei der schwedischen Reichspolizei. Kommissar Höglund ist bekannt und der beste seines Fachs, doch als er zufällig auf Sebastian trifft, einen alten Bekannten, will dieser unbedingt mithelfen. Obwohl Höglund skeptisch ist, da er Sebastian noch gut in Erinnerung hat, willigt er ein. Die Jagd gestaltet sich schwierig und es kommen noch ganz andere Dinge und Personen ins Visier von Sebastian Bergmann.

    Stellenweise war mir der Fall ein wenig zu langatmig, doch dann wieder sehr spannend. Das Buch liest sich gut, aber ich komme partout nicht an den Kriminalpsychologen heran. Die Krimigemeinschaft ist ja durchaus voll von gebrochenen Existenzen und unsympathischen und flegelhaften Ermittlern, aber Bergmann hat für mich das Fass zum Überlaufen gebracht. Das Ende hat mich doch überrascht und habe ich nicht so kommen sehen, aber das reicht für mich nicht aus, um diese Reihe weiter zu verfolgen. Schade, meine Erwartungen waren wieder einmal zu hoch.

  24. Cover des Buches Im Dreieck des Drachen (ISBN: 9783442378227)
    James Rollins

    Im Dreieck des Drachen

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Bluesky_13

    Hallo Leute, ich habe mal wieder ein super gutes Buch entdeckt und möchte Euch dieses nun kurz vorstellen.

    Zur Zeit hat mich echt die Lesewut gepackt und ich verschlinge ein Buch nach dem anderen.


    <><><>Inhalt<><><>

    Dieses Buch beginnt mit einer Sonnenfinsternis, die große Gefahren birgt. Es beginnt in drei verschiedenen Regionen , wo die Sonnenfinsternis beobachtet wird und wo die Katastrophen beginnen.


    In San Francisco, Kalifornien: Dort warnt eine Obdachlose eine andere Frau und sagt ihr, das heute alle Menschen sterben müssen. Sie hat einen kleinen Hund bei sich und sagt, das ihr das ihr Hündchen gesagt hat. Bei so etwas meint natürlich jeder, die arme Alte spinnt doch nur. Spinnt sie wirklich nur???

    In Aleuten, Alaska: Dort führt Jimmy mit seinem Hund, einem Mamaluten Namens Nanook, drei Engländer auf den Gipfel des Glacial Point. Von dort aus kann man die Sonnenfinsternis am besten sehen. Als die Finsternis begann, begann Nanook plötzlich zu knurren, so als würde er merken, was auf sie zukommt. Tiere haben dafür ja ein Gespür.

    Nagatna, Guam: Dort waren die Staatschef der Vereinigten Staaten und der Volksrepublik Chinas versammelten, sie diskutierten über Raketenabwehrsysteme und der Interkontinentalraketen. Sie wollten da einen Weg finden, das sie in Frieden leben konnten. Kurz vor der Finsternis machten sie aber eine Pause, um das Ereignis zu verfolgen.

    In all diesen drei Gebieten begann die Erde zu beben und durch die Sonnenfinsternis war alles zerstört worden.

    Als in Nagatna die Erde zu beben begann, evakuierte man den Präsidenten und flog in mit seiner Maschine aus. Sehr weit sollte er aber nicht kommen, mit seiner Air Force; sie stürzten ins Meer. Und da begannen dann die Nachforschungen und man entdeckte seltsame Dinge.


    Jack Kirkland, war während der Sonnenfinsternis unter Wasser und forschte mit seinem Tauchboot auf dem Meeresboden. Er bekam nichts von der Finsternis mit, aber das machte ihm auch nichts aus. Plötzlich bekam er einen Anruf von Admiral Mark Houston, der Jack und sein Team um Hilfe bat. Die „Deep Fathom“ war als Bergungsschiff registriert und deshalb konnte man auch auf sie zugreifen. Es wurde dem Team berichtet, das ein Flugzeugabsturz statt gefunden hat und man ihre Hilfe brauchte. Jack und sein Team fuhren dann dort hin, zumal der Admiral schon mal Jack´s Vorgesetzter war. In diesem Team sollte aber auch Daniel Spangler dabei sein, ein Erzfeind von Jack.


    Karen Grace und Miyuki Nakano waren Freundinnen und forschten beide an verschiedenen Dingen. Miyuki hatte in der Ryukyu-Universität in Okinava ein steriles Computerlabor und forschte dort mit ihren Computern.

    Karen, suchte den verschwunden Kontinent, von dem ihr Großvater immer berichtet hatte. Keiner wollte ihm glauben, das es ihn gab, Karen wollte dies nun beweißen. Durch die Sonnenfinsternis, waren bei den Inselketten von Ryuku die Pyramiden einer versunkenen Stadt erschienen. Man nannte sie auch die Drachen von Okinawa. Dorthin waren die zwei Frauen unterwegs. Als sie dort ankamen und in den Pyramiden herumliefen, waren sie nicht alleine. Auf sie wurde geschossen. Was war hier los? Hatte irgendjemand was zu verbergen oder steckten irgendwelche geheimen Mächte dahinter.


    Jack und sein Team waren mittlerweile an der Stelle angekommen, wo die Air Force abgestürzte war. Sie sollten durch die Bergung herausfinden, warum das Flugzeug abgestürzt war. Als Jack seinen ersten Tauchgang machte, entdeckte er eine merkwürdige Säule, die irgendwelche Kräfte hatte. Nichts funktionierte mehr, kein Kompass, kein Funk nichts. Hatte diese Säule etwas mit den ganzen Dingen zu tun?

    Die US-Regierung wollte eigentlich gar nicht so genau wissen, was passiert ist. Sie versuchten es den Japanern in die Schuhe zu schieben und das sollte Spangler und sein Team beweisen, egal wie.

    Mehr will ich Euch nun aber wirklich nicht verraten, denn Ihr wollt ja das Buch bestimmt auch noch mit Spannung lesen, oder?


    <><><>Zu den Personen<><><>

    JACK, war so sehr mit seiner Vergangenheit beschäftigt. Er konnte einfach nicht vergessen, das wegen seiner Unachtsamkeit Menschen sterben mussten, darunter auch seine Verlobte. Er hatte sich aus diesem Grund auch von der US-Navy losgesagt und hat sich mit einem Bergungsschiff selbstständig gemacht. Er hat sich irgendwie abgekapselt, wie er bestimmt Angst hatte, er könne wieder jemanden verlieren. Er lebte lieber sein Leben alleine, da musste er schon keine Emotionen zeigen. Er wurde zwar von Lisa aus seinem Team umgarnt, aber er lies sich nicht auf eine Beziehung ein. War er überhaupt jemals wieder fähig zu lieben?


    KAREN, sie ist auf der Suche nach dem verschwundenen Kontinent, von dem ihr Großvater immer berichtet hat. Sie weiß, das sie ihn finden wird und sie gibt die Hoffnung nicht auf. Das ist so ein Ziel und ein Traum von ihr, den Kontinent zu finden und damit allen zu beweisen, das ihr Großvater nicht verrückt war. Wird sie den Beweis liefern können?


    MIYUKI, sie ist die Freundin von Karen und lebt eigentlich nur in einer Welt voller Computer. Ihr bester Freund ist Gabriel, ein virtueller Freund, denn das ist ihr Laptop. Sie betreibt Forschungen über Computer, das die auch selbstständig arbeiten können, wenn man sie richtig füttert g. Ihr Gabriel tut schon viele Dinge, die kein anderer Computer kann. Sie spricht mit ihm, wie mit einem normalen Menschen. Sie lebt für ihre Computer und irgendwann wird ihr Gabriel vielleicht mal das Leben retten.


    DANIEL, ist der größte Feind von Jack. Er ist mittlerweile bei der CIA und soll der US-Regierung den Beweis liefern, das Japan das Flugzeug zum Absturz brachte. Das ist für Daniel alles kein Problem, denn er ist ein Skrupelloser, Brutaler Zeitgenosse. Er hat überhaupt kein Problem damit einem anderen Menschen weh zu tun oder ihn gar zu töten. Wird er es schaffen, was er sich zum Ziel gesetzt hat??


    RUZICKOV, bei ihm weiß man eigentlich nicht so recht, was er für eine Rolle spielt. Er ist der Redelsführer bei der Verschwörung gegen die Japaner. Er duldet keinen Widerspruch und auch keine unvorhergesehenen Schwierigkeiten. Die sind sofort alle zu beseitigen, er dirigiert alles vom Schreibtisch aus und gibt auch die Befehle zum Mord. Er ist total scharf darauf, einen Krieg mit Japan anzuzetteln und dann der Held zu sein.


    MWAHUS, ist ein Eingeborener, er soll die Ruinen bewachen und soll keine Menschen dort stöbern oder gar plündern lassen. So sagen es die Vorfahren und er lebt nach dieser Aussage. Als er dann aber auf die Karen und Jack trifft, erklärt er sich bereit, ihnen zu helfen. Werden sie mit seiner Hilfe das Geheimnis lüften können?


    Das sind so im großen und ganzen die wichtigsten Personen. Es sind noch viel mehr Personen da eingebunden, aber das würde zu keinen Ende führen 


    Eure Bluesky_13





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