Bücher mit dem Tag "tunnel"
48 Bücher
- Cassandra Clare
City of Ashes
(4.930)Aktuelle Rezension von: angies_bücherIch bin bei den Büchern ein kleines bisschen hin und her gerissen, weil ich sie einerseits toll und spannend finde, es mir aber teilweise zu dramatisch bzw unglaubwürdig ist. In diesem Band zum Beispiel was am Ende mit Simon Passiert (will hier nichts verraten). Trotzdem bin ich so neugierig, dass ich auch den nächsten Band sicher lesen werde :-)
- Sebastian Fitzek
Der Nachtwandler
(2.368)Aktuelle Rezension von: Olga_SorichEin spannendes Buch mit überraschendem Ende.
Die Geschichte fängt harmlos an. Es geht um Leon der Schlafwandelt. Als seine Freundin auf verschwindet werden seine Schlafstörungen immer schlimmer. Er hat Filmrisse und kann irgendwann nicht mehr unterscheiden ob er gerade wach ist, oder Schlafwandelt. Mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet, aber es ist ein typisches Fitzek Ende. Die Spannung steigert sich bis zum Ende und dann passieren viele Dinge auf einmal.
- Becky Chambers
Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten
(267)Aktuelle Rezension von: HannahsHobbyChaos“Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten” spielt auf dem Raumschiff Wayfarer und handelt von den Abenteuern, die seine diverse Crew in dem Standardjahr erleben, in dem sie sich auf die namensgebende Reise machen. Dabei liest sich das Buch nicht wie eine klassische Held:innenreise, bei der die Crewmitglieder zum Beispiel die Galaktische Union oder gar die Galaxis retten müssen. Nein, sie gehen einfach nur ihrem Job als Tunnler nach und haben den Auftrag ein Wurmloch bei besagtem kleinen Planeten zu bohren und ihn mit dem Rest der GU zu verbinden.
Diesen Auftrag holt Raumschiffkapitän Ashby nur an Bord, da er zuletzt die Verwaltungsangestellte Rosemary eingestellt hat, die seine bunt zusammengewürfelte Crew ergänzt. Neben insgesamt fünf Menschen Ashby, Rosemary, Jenks, Corbin und Kizzy, die alle an unterschiedlichen Orten im All geboren worden sind, ergänzen die Aandrisk Sissix (Pilotin), der Grum Dr. Koch (Arzt & Schiffskoch), die Schiffs-KI Lovey und das Sianatpaar Ohan (Navigator) die Crew.
Natürlich kommt es bei so einer durchmischten Crew zu einigen Reibungen, aber dabei kristallisiert sich die große Stärke der Crew heraus: ihr Zusammenhalt in brenzligen Situationen. Und von denen gibt es wirklich nicht zu knapp egal, ob zwischenmenschlich, wenn Rosemary der Crew von ihrer Vergangenheit erzählen muss oder in Krisensituationen, wie einem Überfall von intergalaktischen Piraten. Es fühlt sich an, als würde die Wayfarer-Crew mit jeder Hürde wachsen.
Ein weiterer Pluspunkt für die Story sind die gut ausgearbeiteten unterschiedlichen Lebensformen, die die Galaxis von Chambers bevölkern. Jede Spezies hat seine eigene Hintergrundgeschichte, sein eigenes Aussehen, seine eigenen Beziehungen untereinander. Allerdings sind es so viele unterschiedliche Spezies, dass ich mir zwischendurch ein Glossar gewünscht habe, aber das ist meckern auf sehr hohem Niveau.
Wer auf SciFi und den Trope “Found Family” steht, wird hier auf jeden Fall auf deren Kosten kommen - und obwohl sich “Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten” in sich abgeschlossen ist, spielen noch drei weitere Bände in Chambers Welt(en), und der zweite Band scheint nahtlos an einen der Handlungsstränge auf der Wayfarer anzuknüpfen.
- Lynette Noni
Prison Healer (Band 1) - Die Schattenheilerin
(250)Aktuelle Rezension von: JeccaIch habe den ersten Band von The Prison Healer gelesen und ehrlich gesagt hat mich das Buch komplett überrascht. Ich hatte nicht erwartet, dass es mich so packt.
Von Anfang an passiert einfach ständig etwas. Es gibt nicht diese typischen Längen, sondern mehrere Dinge laufen parallel, sodass man immer das Gefühl hat, dranbleiben zu müssen. Ich wollte wirklich nach jedem Kapitel wissen, wie es weitergeht.
Ein paar Entwicklungen konnte man sich schon ein bisschen denken, aber das hat mich überhaupt nicht gestört, weil die Umsetzung trotzdem spannend war. Und dann kam dieses Ende. Damit habe ich wirklich überhaupt nicht gerechnet. Das hat alles nochmal komplett auf den Kopf gestellt.
Ich finde auch die Hauptfigur richtig gut. Sie wirkt nicht übertrieben perfekt, sondern eher realistisch und stark auf eine ruhige Art. Genau das macht sie irgendwie greifbar.
Für mich war das ein absoluter Pageturner und ich kann den nächsten Band kaum erwarten. Wer auf Spannung, mehrere Handlungsstränge und überraschende Wendungen steht, sollte das Buch auf jeden Fall lesen.
- Jennifer L. Armentrout
Deadly Ever After
(322)Aktuelle Rezension von: MuLeFeZehn Jahre nachdem Sasha einem Serienkiller entkam, kehrt sie zurück und trifft auf Cole, jetzt FBI-Agent. Alte Gefühle lodern neu auf. Doch dann verschwinden erneut Frauen, und die gleichen Muster tauchen wieder auf. Sasha ist verletzlich und zugleich stark; man merkt ihr die Angst und den Überlebenswillen an. Cole ist beschützend, sympathisch und glaubwürdig. Die Spannung zieht sich durch viele Szenen, und der Wechsel zwischen Spannung und Gefühl ist gelungen. Der Stil liest sich gut und flüssig, man kommt schnell voran. Manche Wendungen wirken etwas vorhersehbar und gelegentlich hätte ich mir mehr Tiefgang bei Nebenfiguren gewünscht. Aber das Finale sorgt für Gänsehaut. Ein sehr empfehlenswerter Thriller mit Herz und Ecken.
- Douglas Preston
Attic
(294)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeAus einem Abwasserkanal werden zwei kopflose Leichen geborgen. Lieutenant D’Agosta soll die zwei Mordfälle klären und muss bald feststellen, dass eine grauenhafte Mordserie auf ihn und die ganze Stadt zukommt. Aufgrund einiger Details wird die Biologin Margo Green hinzugezogen, die die Leichen untersuchen soll und schon sehr bald kommen böse Erinnerungen und viele Fragen auf. Die Spuren führen in das weit verzweigte Tunnelsystem unter New York City und die Zeit drängt.
Dies ist die Fortsetzung zum ersten Band „Relic“ und die Handlung setzt etwa 18 Monate nach den vorherigen, furchtbaren Ereignissen ein. Geschickt werden die bekannten Protagonisten in ihrem „Leben danach“ wieder in die Geschichte integriert. Dies und viele Verweise auf die Vorkommnisse vor 18 Monaten macht es allerdings mehr als sinnvoll auch den ersten Teil gelesen zu haben, bevor man „Attic“ zur Hand nimmt. Die Geschichte wird logisch weitergeführt, baut schnell Spannung auf und ist geschickt konstruiert und umgesetzt. Beeindruckend und erschreckend sind die Beschreibungen der Stadt unter der Stadt, das Leben in den enormen Tunnelanlagen unter New York City. Die Autoren spielen mit allerlei Klischees und Vorurteilen der Gesellschaft und der Menschen im Allgemeinen und kritisieren so ganz nebenbei die Ignoranz und Oberflächlichkeiten , die wohl überall zu finden sind. Wie auch im Vorgänger wird an düsteren, schaurigen, teils ekelhaften und oft blutigen Szenen nicht gespart und trotzdem wird Alles nachvollziehbar logisch, wissenschaftlich erläutert und wirkt damit sehr plausibel, so weit dies in einer derartigen Fiktion möglich ist. Auch wenn der Leser im letzten Drittel des Buches die Auflösung schon ahnt, bleibt es durchweg so unterhaltsam und spannend, dass es dem Lesegenuß nicht schadet.
Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die nicht ohne Kenntnis des ersten Teiles gelesen werden sollte. Das Buch unterhält und fesselt und ist ein echter Page-Turner. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, war aber auch froh es hier im Dorfe mit Blick aus dem Fenster bei herrlichem Wetter zu lesen. In der U-Bahn oder in irgendeinem dunklen Gemäuer hätte es mich durchaus an einigen Stellen ernsthaft gruseln können.
- Tony Parsons
Wer Furcht sät
(165)Aktuelle Rezension von: beereadytoreadWas braucht es, damit aus Täter:innen Held:innen werden? Wann überlagert das Verlangen nach Vergeltung alles andere?
In „Wer Furcht sät“ muss sich Detective Max Wolfe einem Fall stellen, der auf viele Arten herausfordernd ist: Ein Kollektiv, der Club der Henker, jagt in London diejenigen, die dem Recht entkommen sind und führt sie der von ihnen als gerecht angesehenen Strafe zu: Tod durch Erhängen. Auf die Mithilfe der Öffentlichkeit kann sich Max nicht verlassen, denn durch die Vergangenheit der Opfer und der zuvor ausgebliebenen Gerechtigkeit erfährt der Club der Henker und dessen Lynchjustiz großen Zuspruch. Während ihn die Spurensuche durch längst vergessene Orte führt, muss er schließlich am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Unschuld und Schuld ist…
Max ist grundsätzlich ein recht typischer Ermittler: Gebeutelt vom Leben und mit einem Bein in der Vergangenheit. Daher fand ich den Versuch einen Anker im „Jetzt“ einzubauen (er ist alleinerziehender Vater) recht geschickt.
Thematisch war der Fall sehr spannend und auch die zwischenmenschlichen Konflikte kamen mir überwiegend authentisch vor – abgesehen von der kurzen Episode zum Anbandeln mit einer am Fall beteiligten Person, das war für mich höchst eigenartig zu lesen.
Dafür waren die historischen Exkurse zu z. B. unterirdischen Flüssen, stillgelegten Bahnhöfen und einem berüchtigten Henker ausgesprochen interessant. Diese Bezüge haben den Krimi für mich merklich aufgewertet und zur unheilvollen Atmosphäre beigetragen.
Einige Szenen waren zwar etwas wunderlich (z. B. die inneren Zerwürfnisse über die potentielle Kastration seines Hundes und dessen mögliche Gedanken hierzu), aber grundsätzlich habe ich „Wer Furcht sät“ als gelungene Zuglektüre empfunden.
(Das Buch ist der dritte Teil einer Reihe, was mir erst im Nachgang aufgefallen ist. Inzwischen habe ich den Auftakt ebenfalls gelesen: Man verpasst nichts.)
- Becky Chambers
The Long Way to a Small, Angry Planet
(44)Aktuelle Rezension von: PeacefulFantasyIch wusste nicht, dass ich Cozy Sci-Fi in meinem Leben brauchte, aber ja, ich brauche es. Und ich schäme mich etwas, dass dieses Buch drei oder vier Jahre auf meinem SuB lag und ich einen Buddyread brauchte, um es in die Hand zu nehmen.
"The Long Way to a small angry Planet" ist ein Paradebeispiel für den Trope Found Family. Rosemary stößt neu zur Crew des Tunneling-Schiffs Wayfarer hinzu, und während es eine übergreifende Handlung mit einem Tunneling-Auftrag gibt (das Anlegen von Sprungtoren/-pfaden im Weltraum, und dieser Auftrag am Ende des Buchs auch wichtig wird, ist es doch mehr eine Geschichte der verschiedenen Crewmitglieder, ihrer Beziehungen zueinander, ihrer Vergangenheiten, ihrer Träume und Wünsche und wie sie sich dabei gegenseitig unterstützen. Und das ist wunderbar wärmend, divers, witzig, tiefgründig und trotz Alienvölkern, Raumschiffen und fremden Welten sehr menschlich und lebensnah geschrieben.
Die anderen Bände der Wayfarer-Trilogie stehen jedenfalls fest auf meiner Leseliste - und ich werde dieses Mal nicht wieder drei oder vier Jahre mit dem Lesen warten. - Fredrik Persson Winter
Der Gräber
(132)Aktuelle Rezension von: ledamiabookDas Cover und der Titel ist mir sofort aufgefallen.
Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war für mich klar ich muss dieses Buch lesen. Die Handlung hat mich sofort gepackt. Jeder Kapitel beginnt mit einem Zitat geschrieben aus der Perspektive des Gräbers. „Du bildest dir ein, in deinem Haus sicher zu sein. Dass niemand an deiner abgeschlossenen Tür, deiner Alarmanlage vorbeikommt. Aber ich komme von unten, durch den Fussboden." Zitat S. 15. Ich fand den Schreibstil sehr angenehm, es ist flüssig und bildhaft geschrieben. Man spürt die düstere und beklemmende Atmosphäre. Der Autor versteht es mit Ängsten und Psyche des Lesers zu spielen. Ein Kritikpunkt und ein Stern Abzug gibt es für den Mittelteil. Hier trat die Lektorin Annika in den Vordergrund mit ihren privaten Problemen. Es hat für mein Geschmack zu viel Raum eingenommen, dadurch blieb die Spannung auf der Strecke. Nichtsdestotrotz hat mich die Story gepackt, ich mochte die unheimliche Atmosphäre, die die Handlung vermittelt hat. Meine Vermutung wie die Geschichte ausgeht, wurde bestätigt. Dennoch war es spannend und sehr gruselig. Am Ende wurden alle Fragen beantwortet. Ich werde Ausschau nach weiteren Bücher des Autors halten und freue mich auf sein nächstes Buch.
- Ronald Malfi
DECEMBER PARK
(91)Aktuelle Rezension von: JulybookishSehr gut hat mir die Figurenkonstellation gefallen. Angelo und seine Freunde haben mich von Anfang an begeistert und ich finde es toll wie dynamisch es in der Gruppe zugeht, auch wenn Angie und Peter sich etwas nähestehen als die anderen. Auch innerhalb von Angies Familie merkt man schnell beim Lesen, dass über der Familie ein dunkler Schatten schwebt. Besonders fasziniert hat mich hier die Beziehung zwischen Vater und Sohn, die sich im Verlauf der Handlung zunehmend ändert. Mit Adrians Ankunft in Harting Farms, den Sonderling ohnegleichen, beginnt dann erst richtig die Handlung. Die langen Kapitel stören dabei überhaupt nicht, da die ganze Zeit ein unterschwelliger Schauer von einem Besitz ergreift. Malfi ist ein hervorragender Schriftsteller und findet einen sehr guten Rhythmus, die Geschichte spannend, lebhaft und atmosphärisch zu erzählen. Ich finde es so gut geschrieben, denn man will einfach wissen, was als Nächstes passiert.Was ich an den Jungs toll finde, ist wie sie miteinander umgegangen sind, ihre Späße getrieben haben und immer füreinander da waren. Es sind ganz normale Jungs, die die Gegend unsicher machen, sich von der breiten Masse abgrenzen, ihre Erzfeinde haben und Abenteuer erleben wollen. Coming of Age bedeutet ja nicht immer zwingend Kinder, die Heranwachsen, denn das haben wir hier definitiv nicht mehr. Die Clique ist in dem Alter von 15/16 Jahren und man ist über diverse Sandkastenspielchen längst hinaus. Hier werden unter anderen Themen wie Sex, erste Liebe, Drogen, Alkohol und vor allem und ständig Zigaretten thematisiert. Es handelt sich also nicht mehr um kleine Jungenstreiche, sondern da sind auch handfester Vandalismus, Diebstahl und Rachephantasien mit dabei. Was ich aber nicht verwerflich finde, denn es hat Spaß gemacht Ihnen dabei zu folgen und mitzufiebern, wer erwischt wird. Da alles in den Anfängen der 90er Jahre spielt und das auch so bissl meine Jugendzeit war, habe ich viele Sachen mit einem Lächeln wieder erkannt und schmunzelnd in Erinnerungen geschwelgt.Da Angelos Vater Polizist ist bekommt er immer mehr zu spüren, wie sehr dieser Fall ihm zusetzt. Dieser versucht es zwar vor seinem Kind zu verbergen, doch die Stimmung zwischen beiden wird immer angespannter und dann kommen noch die pubertäre Lebensweise seines Sohnes und die Maßregelungen. Welche Ängste begleiten Jugendliche in dieser Zeit, welche Stärken und Schwächen und welche dunklen Schemen aus der Vergangenheit, sind nur wenige Fragen, die dabei ausführlich behandelt werden.Der Autor ist sehr ausführlich auf die Landschaft, Straßen, Wälder usw. eingegangen, so dass ich mir ein sehr gutes Bild von der Umgebung machen konnte. Ich fand es auch zu keiner Zeit störend oder zu viel, da es immer passte und die gruselige Stimmung des Ganzen noch unterstrichen hat. Fokus wird auch definitiv nicht auf die Suche nach dem Mörder gelegt, sondern mehr auf das Aufwachsen und die Abenteuer in dem Alter. Also wer einen reißerischen Thriller sucht, wird hier maximal entschleunigt, bekommt aber dennoch viel Spannung, getragen wird die Geschichte hiervon allerdings nicht.
- Bernhard Aichner
Schnee kommt
(21)Aktuelle Rezension von: CalipsoWer den Schreibstil mag kommt voll auf seine Kosten. Zwei Unfälle in den Bergen, einer vor dem Tunnel, der andere zwischen den Tunnel. Eingesperrt ohne Rettung über mehrere Stunden. Verschiedene Schicksale treffen aufeinander und versuchen mit der Situation klar zu kommen. Gut erzählte Geschichten mit überraschendem Ausgang.
- Matt James
DARK ISLAND
(7)Aktuelle Rezension von: RuquasDie Idee hinter dem Bucher ist super und die Geschichte fängt auch unglaublich stark an.
Bis sie es plötzlich nicht mehr ist.
Die Vorstellung von Mack war noch super, und dann fingen die Beschreibungen an. Während man dem Autor evtl noch das lange beschreiben von Mack hätte verzeihen können, wurde es irgendwann einfach zu viel des Guten. Dann ging dieses ganze geflirte Los und das der starke Typ nach 1.5 Tagen plötzlich was für die Protagonistin empfand.... ja. Nein.
Ganz zu schweigen davon, das die Protagonistin quasi in jedem vierten Satz Lobeshymnen von sich vom Zaun bricht, anfängt zu schwärmen oder innerhalb von 30 Seiten das gleiche Erlebnis doppelt beschreibt und beim zweiten Mal natürlich direkt Flashbacks kriegt die der große starke Kerl zu spüren kriegt....
Die Geschichte hätte noch so toll sein können, die Umsetzung war leider grauenhaft genug, das ich nach 30% abbrechen musste. Der Stern ist definitiv nur für die Idee und den echt starken Anfang.
- Isa Grimm
Klammroth
(88)Aktuelle Rezension von: beastybabeDas Buch habe ich vor über 10 Jahren bekommen und nach einem seeeeehr langen SUB-Aufenthalt war es jetzt endlich mal dran. Inzwischen habe ich noch erfahren, dass hinter dem Pseudonym "Isa Grimm" der bekannte Autor Kai Meyer steckt, aber auch ein Buch von ihm fristet noch sein Dasein auf dem Stapel. Zu viele Bücher und zu wenig Zeit - ihr kennt das! :)
Erwartet hatte ich ein mittelmäßig spannendes Jugendbuch, zumindest hatte ich es im Jugend-Regal einsortiert, aber ich würde es unter 16 Jahren nicht unbedingt empfehlen. Es gibt schon einige Szenen, die echt blutig und horrormäßig sind, dazu kommt noch der "Psychothrill".
Es geht in diesem Buch um die Geschichte von Anais, die nach vielen Jahren zurück in ihren Heimatort kommt. Dort ist vor Langem ein unglaublich schreckliches Unglück in einem kurzen Tunnel passiert, bei dem über 50 Kinder den Tod gefunden haben und etliche schwer verbrannt überlebten. Anais war eine der Überlebenden, hat aber nicht nur sichtbare Narben davongetragen. Auch in ihrer Psyche scheint einiges durcheinander geraten zu sein, was der Leser Stück für Stück erkennt.
Viele typische Horrorelemente kommen in diesem Buch vor: der stillgelegte Tunnel, Gespenstererscheinungen, alte Gemäuer, dunkle zugemauerte Keller, eine Klinik mit geheimen Räumen im Untergeschoß, nächtliche Anrufe und vieles mehr ... Wer auf Horrorgeschichten mit überraschenden Wendungen und vielen Überraschungen steht, der ist hier genau richtig.
Anais war für mich eine relativ sympathische Protagonistin, ich habe durchaus mit ihr mitgefiebert. Der Schreibstil ist prima, also absolut anschaulich und lebendig. Ich sah das Geschehen immer vor dem inneren Auge und konnte mir alles bestens vorstellen. Auch die Figuren wirkten recht glaubwürdig.
Als nächstes muss ich jetzt mal was Aufheiterndes lesen, denn dieses Buch hatte schon einen gewissen Nachhall und man möchte erst mal nicht allein raus im Dunkeln. :)
4,5 Sterne von mir! - Sandy Mitchell
Warhammer 40.000 - In eisiger Tiefe
(4)Aktuelle Rezension von: ZsadistaCommissar Ciaphas Cain wird mit seinen Leuten auf die Eiswelt Simia Orichalcae versetzt. Der dortigen Raffinerie steht ein Gefecht mit einer Horde Orks bevor.
Cain soll mit seinen Soldaten die Stellung dort halten und die Orks vernichtend schlagen.
Während sich seine Truppen mit Fähren erst einmal auf dem Planeten einfinden müssen, geht Cain noch einer anderen Sache nach. Es kommt ihm zu Ohren, dass einige Minenarbeiter spurlos verschwunden sind.
Mit ein paar seiner Männer/Frauen und dem Vorarbeiter begibt sich Cain in die Minen hinab. Es dauert nicht lange, bis sie auf weitere, nicht verzeichnete Tunnel stoßen.
Simia Orichalcae verbirgt mehr Geheimnisse, als Cain lieb ist.
„Warhammer 40K – In eisiger Tiefe“ ist der zweite Band der Ciaphas Cain Reihe aus der Feder des Autors Sandy Mitchell.
Auch wenn es bereits der zweite Teil einer Reihe ist, was ich zuerst nicht wusste, kann man das Buch super lesen, ohne groß etwas zu vermissen. Man kommt mit Cain und den restlichen Figuren und Ereignissen gut zurecht.
Ich finde, das Buch hat einen eigenen Schreibstil, der nicht so ganz zu den anderen Warhammer Büchern passen mag. Und ich liebe diesen Schreibstil. Ich hab noch nie so über ein Warhammer Buch gelacht, wie über dieses. Das absolut Beste für mich war, die Erwähnung der Novizinnen der Sororitas im Zusammenhang mit diesem Ballspiel.
Cain ist eigentlich überhaupt nicht der Held, als den er von allen gefeiert wird. Er ist eigentlich das komplette Gegenteil und benimmt sich trotzdem oder gerade deswegen offiziell so heldenhaft.
Natürlich gibt es hier auch massenhafte Leichen, verlorene Soldaten und die Schlacht am Ende. Es wird gekämpft, Köpfe fliegen, mächtige Gegner treten auf und es scheint alles verloren zu sein. Und trotzdem hab ich ständig gelacht.
Ich finde das Buch einfach großartig! Den ersten Teil habe ich bereits besorgt und ins Regal gestellt. Wenn weitere folgen, folgen sie auch in meinen Bestand.
Diesen Teil habe ich als ebook gelesen. Ich fand es mit den Fußnoten etwas schwierig und habe die Anhänge dann nicht gelesen. Sie fehlten mir aber auch nicht und man kann sie im Anschluss ans Buch auch noch sehr gut lesen.
Ich weiß nicht, ob Warhammer 40K und Humor jedem Warhammer Fan gefallen wird. Ich kann das Buch auf jeden Fall nur empfehlen. Fünf von fünf Sternen, mehr geht ja nicht.
- Maureen Johnson
Truly Devious: A Mystery
(28)Aktuelle Rezension von: BejeweledCatIch habe die ganze Trilogie gelesen und bin einfach begeistert. Der Schreibstil war umwerfend schön, die Charaktere einzigartig und toll beschrieben. Die zwei Zeitlinien, die zusammenlaufen, die Mysterien, die Auflösung - man versucht permanent, mitzurätseln. Ich will zum Inhalt gar nicht mehr sagen, da es am Besten ist, sich einfach positiv überraschen zu lassen. Für mich ein Anker der Perfektion dieses Jahr inmitten von vielen mittelmäßigen und vergessenswürdigen gelesenen Büchern.
- Papierverzierer Verlag
Steamtown - Die Fabrik
(43)Aktuelle Rezension von: AleshaneeAuf das Buch war ich richtig neugierig, weil ich schon die Fantasyreihe der Autorenbrüder T. S. Orgel über die Blausteinkriege kennen- und lieben gelernt habe. Der Ausflug ins Steampunk Genre war ein großer Anreiz, den in dem Bereich hab ich noch viel zu wenig gelesen.
Den Anfang empfand ich ehrlich gesagt etwas schleppend - aber vielleicht war ich auch zu ungeduldig. Die Vorstellung zwei der Protagonisten zog sich irgendwie, obwohl ich dann festgestellt hatte, dass es gar nicht so viele Seiten waren, aber es war auch nötig, um ihr Verhalten im Verlauf zu verstehen.
Die große Schrift im Buch ist super - dafür waren die Zeilenabstände sehr eng, das erste Mal, das mir sowas auffällt. Das war zuerst etwas anstrengend, aber ich hab mich sehr schnell dran gewöhnt.
So, jetzt hab ich ein bisschen gemeckert, aber ich fand das Buch wirklich toll! Als ich nach dem etwas plätschernden Einstieg in die Geschichte reingekommen bin, konnte ich gar nicht mehr aufhören! Die drei Hauptcharaktere sind in ihrer eigenwilligen Art so toll beschrieben und mir auch ans Herz gewachsen, auch wenn sie jetzt keine wirklichen Sympathieträger sind.
Agent Eric von Valen ist noch am "nettesten". Ein junger Agent des Ministeriums, der seinen ersten Mordfall zu klären hat. Natürlich ist er noch unerfahren und unsicher in seinem Tun, aber entschlossen, dem Täter auf die Spur zu kommen. Er gibt sich immer korrekt, aber er hat tief in seiner Erinnerung ein Geheimnis vergraben, das
Pater Siberius Grand - ein Mann der Kirche, aber ein gefallener Mann. Warum - darauf möchte ich hier nicht eingehen, das müsst ihr selbst herausfinden! Aber ich fand ihn einfach herrlich! Entgegen der Vorstellung eines "Gottesmannes" wirkt er vom Aussehen her eher wie ein Schläger und ist auch mit seinen knapp über 50 Jahren noch top in Form. Er sagt was er denkt und ist dabei auch mit seiner Wortwahl nicht zimperlich und handelt sich damit regelmäßig Ärger ein. Mit seinem Auftreten schafft er sich seinen "Platz" und seinen Respekt, hat aber auch eine vortreffliche sarkastische Ader.
Der dritte im Bunde, der den Mordfall aufklären soll ist der Forensiker Mister Ferret. Er kommt sehr unscheinbar und unauffällig daher, ist aber auch nicht auf den Mund gefallen und glänzt mit einem gleichgültigen, trockenen Humor, der im Zusammenspiel mit Siberius Grand äußerst amüsant ist! Mister Ferret hat einige verborgene Talente, die das Team aus einigen bösen Überraschungen retten wird.
Man merkt recht schnell, dass der Mord prekäre, politische Bedeutung hat und es hier einiges zu vertuschen gilt. Doch die drei lassen sich nicht unterkriegen und jeder auf seine Art
Der Schreibstil ist erfrischend locker, teilweise flapsig gerade in den Dialogen und beim wörtlichen Schlagabtausch, was die doch recht düstere Atmosphäre zu einem unterhaltsamen Schauspiel macht; aber dabei nicht den Ernst der Lage außer Acht lässt. Bei den Männern geht es nunmal in einem etwas raueren Ton zu und Handgreiflichkeiten und Brutalität sind öfters vonnöten. Denn es ist gefährlich im fiktiven Steamtown und der viktorianische Einschlag wird sehr schön mit den typischen Elementen aus dem Genre verbunden: Plasmalichter, Ikonographen, Aetheromanten und viele kleine Details - dazu Ausflüge in die von Unrat überschwemmte Kanalisation und das düstere Sanatorium.
Und! Die Geschichte kommt wunderbar ohne den unnötigen Zusatz einer Romanze aus!
Die Handlung entwickelt sich dabei mit einem guten Tempo und die Spannung wird auch immer wieder angetrieben. Die Zusammenhänge formen sich langsam zu einem Bild, lassen aber noch genug Spielraum zum Rätselraten - vor allem auch durch überraschende Wendungen.
Der Epilog hält dann auch noch einen bösen Zug bereit, wodurch sich noch Stoff für eine Fortsetzung ergeben würde. Ich würd mich jedenfalls darüber freuen!
Fazit: 4.5 Sterne gerne aufgerundet!
© Aleshanee
Weltenwanderer - Michael Schmidt
Zwielicht 1
(7)Aktuelle Rezension von: Alexa_KoserDas war mein zweiter Band von Zwielicht, den ich im Rahmen einer Leserunde lesen durfte. Auch hier sind wieder verschiedene Geschichten drin, ich bin der Meinung, daß da auch wieder für jeden etwas dabei ist. Es gab hier ein paar Geschichten, die mir nicht so gut gefallen haben, aber die sicherlich auch ihre Berechtigung haben. Das meiste fand ich aber gut und es ist immer schön, wenn man in der Mittagspause mal so eine Kurzgeschichte lesen kann. So muß man nicht jeden Tag wieder von vorne anfangen und sich in eine Story hineindenken.
Ich fand diese Sammlung auch wieder interessant und würde sie weiterempfehlen! - Douglas Preston
Attic, Gefahr aus der Tiefe
(36)Aktuelle Rezension von: BriggsWie im ersten Teil werde ich auch in Attic in eine Welt eingeladen, die ich mir nicht wirklich vorstellen kann.
Von allem ist ein bisschen viel: von der Seltsamkeit der Leichen, der Unübersichtlichkeit der Örtlichkeiten, der Unwahrscheinlichkeit der Geschehnisse. Nur von einem ist es eher zu wenig: von den Persönlichkeiten der Beteiligten.
Fazit: Gute Hörunterhaltung, aber für mich wenig faszinierend. - Wolfgang Hohlbein
Stirb langsam, Jetzt erst recht
(6)Aktuelle Rezension von: HoldenDie Story zu John McClanes (Bruce Willis) drittem Abenteuer, zum Inhalt brauch ich wohl nicht allzu viel zu sagen: Ein Kaufhaus an der 5th Avenue in New York fliegt in die Luft, und der anonyme Bombenleger besteht in seinen mysteriösen Anrufen darauf, mit McClane eine Art perverses Katz-und-Maus-Spiel quer durch die Stadt zu veranstalten. Bald stellt sich heraus, daß der Oberfiesling ein Ostdeutscher (!!!) ist. Der Film wird mit seiner Handlung brav wiedergegeben, mit Literatur hat das Ganze nichts zu tun, aber John McClane is halt ne coole Socke. - Kerstin Westerbeck
Joanna im freien Fall
(18)Aktuelle Rezension von: Chaosqueen97Titel: Ein Titel, der mich normalerweise nicht ansprechen würde. Aber letztendlich passt er zum Inhalt des Buches, nicht nur bildlich, sondern auch metaphorisch betrachtet.
Cover: An dem Cover würde ich im Buchladen wohl vorbeigehen ohne es näher zu betrachten. Gut, dass ich das Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen habe.
Handlung: Am Anfang dachte ich bei dem Buch handele es sich um einen Psychothriller. Das ist aber überhaupt nicht der Fall. Stattdessen geht es sehr viel um Charakterentwicklung und man hat an einigen Stellen die Möglichkeit viel und lange über Einiges nachzudenken. Auch einige unerwartete Wendungen sind im Buch enthalten. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn ich manchmal Schwierigkeiten hatte am Ball zu bleiben, da einige Stellen auch etwas in die Länge gezogen worden.
Charaktere: Die Hauptperson, bzw. die beiden Hauptpersonen im selben Körper haben mich neugierig gemacht. Auch die Freundin fand ich sehr interessant. Der Reporter blieb für mich leider etwas blass und aus den weiteren Charakteren wurde ich auch nicht immer schlau.
Offene Dinge: Die Autorin hätte auf den Verbleib des Reporters eingehen können. Und so ganz klar bin ich mir noch nicht darüber wie das mit dem Körpertausch passiert ist.
Fazit: Meiner Meinung nach ein sehr solides Buch mit interessanten Stellen, aber auch nicht unbedingt ein Meisterwerk.
- Grit Krüger
Tunnel
(15)Aktuelle Rezension von: buchstaeblichverliebt"Im Brummen des Patentenlifts ist die Weite schwer zu finden, auch wenn man die Augen schließt, drum pfeift Mascha, wenn sie ihn bedient." - S. 59
Schwierig.
Die Geschichte von Mascha und ihrer kleinen Tochter Tinka, bei denen das Geld am Ende des Monats oft nicht mal mehr für das Nötigste reicht war schon bewegend.
Das Mascha als Pflegekraft im Altenheim unterkommt und dort übergangsweise mit Tinka Unterschlupf findet, habe ich gern gelesen.
Die Geschichte des Tunnelbaus, die man vermutlich metaphorisch betrachten muss eher nicht.
Insgesamt gut lesbar aber schlussendlich nicht ganz mein Geschmack.
- Stephan Ludwig
Unter der Erde
(93)Aktuelle Rezension von: Alexa_KoserZum Buch: Der Schriftsteller Elias Haack bekommt von seinem Großvater, den er seit über dreißig Jahren nicht mehr gesehen hat, eine Einladung zum 90. Geburtstag. Also setzt er sich ins Auto und fährt nach Volkow, einem kleinen, wirklich sehr kleinen Dorf in der Lausitz. Doch als er ankommt, geht alles schief: Elias hat einen Autounfall und eine kleine Gehirnerschütterung, er sprengt die Geburtstagsfeier und am nächsten Tag ist sein Großvater tot. Während Elias wartet, dass sein Auto repariert wird, forscht er in seiner Vergangenheit. Und dann überschlagen sich die Ereignisse, das kann man sich so nicht ausdenken…
Meine Meinung: Zuerst kommt der Leser in dem kleinen Dorf Volkow an. Das Dorf besteht nur aus 10 Häusern. Die Stimmung ist trostlos und das spürt man auch. Denn der Tagebau rückt näher. In einem Jahr ist nur noch ein großes Loch, wo heute noch das Dorf ist. Warum bleiben die Bewohner bis zum Schluss? Die Dorfbewohner sind eine eingeschworene Gemeinschaft, hier kümmert sich jeder um den anderen. Leider etwas zu viel, wie Elias nach einiger Zeit feststellen muss. Die Nachbarn haben irgendetwas zu verbergen, dessen ist sich Elias sicher. Aber als er dem Geheimnis näher rückt, muss er feststellen, dass er seine komplette Meinung über die Bewohner revidieren muss. Er ist einem dunklen Geheimnis auf der Spur, welches schon lange schwärt in Volkow, doch es wird sehr gefährlich für ihn…
Ich fand das Buch wirklich sehr spannend, zumal der Autor es hier wirklich schafft, die trostlose, öde Stimmung, die das Dorf beherrscht, gut rüberzubringen! Die Anwohner sind einfach zu freundlich, das wäre mir auch komisch aufgestoßen…
Die Geschichte endet wirklich jäh und ziemlich brutal, trotzdem musste ich am Ende schmunzeln, denn es ist eindeutig die Handschrift von Stephan Ludwig!
Mein Fazit: Dieser Ausflug ins Nirwana hat mir große Freude bereitet! Nichts ist so, wie es scheint und die Story ist wirklich auch eine krasse Geschichte. Ich kann diesen Thriller wirklich empfehlen!
- Thomas Henseler
Tunnel 57
(4)Aktuelle Rezension von: sakuIm April 1964 entscheiden um die 30 Menschen, einen Tunnel unter der Mauer zu bauen, um ihre Verwandten und Freunde aus der DDR zu holen. Dieses Buch zeigt diese Geschichte dieses Tunnels bis zur Flucht von 57 Menschen im Oktober 1964.
Ich hatte das Buch bestellt und hatte dann eine kurze Enttäuschung, als ich es geöffnet habe, weil ich in der Beschreibung des Buches nicht verstanden hatte, dass die Graphic Novel "nur" um die 30 Seiten beinhalten würde. Aber nachdem ich es gelesen habe, ist es doch kein Problem. Die Geschichte ist sehr gut und sachlich dargestellt, man sieht die Schwierigkeiten beim Bau des Tunnels, man spürt die Angst der Menschen. Sehr interessant fand ich auch die kurze Bemerkung über das weitere Leben der Menschen, die daran teilgenommen haben, die Geschichte über die Entstehung des Comics und das Interview eines Paars über das, was sie erlebt hatten.
Ein sehr gutes Buch über die deutsche Geschichte, vor allem für Jugendliche. - Chris McGeorge
Der Tunnel - Nur einer kommt zurück
(107)Aktuelle Rezension von: Julia_x3Dieses Buch hat mich wirklich sehr gepackt. Der Umstand unter den Robin nach Marsden kommt ist ungewöhnlich. Am Ende ist seine größte Schwäche der Grund, wieso dieser Thriller ins Rollen geraten ist. Dabei scheint es allen im Dorf klar zu sein, was passiert ist und wer der Schuldige daran ist. Oder steckt da mehr dahinter?
Noch mehr faszinierte mich die Tatsache, als ich in der Danksagung laß, dass dieses Dorf mit diesem besagten Tunnel wirklich existiert. Nur der Fall drum herum hat der Autor schön ausgeschmückt.
Lange hat er es geschafft, dass ich im Dunkeln tappte. Mir war nicht klar, wie der Protagonist dieses Rätsel je lösen sollte.
Was dann alles passiert ist war zutiefst spannend, teilweise auch verstörend.
Mir hat in diesem Buch einfach wirklich alles super gefallen...von der Story bis zu den mitspielenden Protagonisten und auch die Schreibweise des Buches.
Es war ein flüssig zu lesender Thriller.
Schön war auch, das gegen Ende des Buches, die Geschehnisse die zu all dem geführt haben nochmal aufgegriffen wurden für den Leser. Das erklärte dann so einiges.























