Bücher mit dem Tag "tyrannei"
22 Bücher
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele
(17.933)Aktuelle Rezension von: Isika0510Selten lese ich die Bücher, wenn ich die Filme schon kenne. Ich war aber so gespannt darauf, wie gut das Buch umgesetzt wurde.
Und ich muss zugeben, ich war wirklich begeistert.
Ich konnte den ersten Band gar nicht aus der Hand legen, denn obwohl man die Geschichte schon kennt, hat man die ganze Zeit mitgefiebert.
Wirklich sehr spannend geschrieben, mit einem tollen Einblick auf Katniss und ihre Gedanken.
Man hatte natürlich die Bilder des Films zu den einzelnen Szenen im Kopf, aber das hat dem Buch meiner Meinung nach nicht geschadet.
Ich würde es jedem empfehlen, auch wenn man die Filme kennt, das Buch auf jeden Fall zu lesen !
- Sabaa Tahir
Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
(1.336)Aktuelle Rezension von: JulieFlamingo2025 habe ich Heir von Sabaa Tahir gelesen und dabei gemerkt, dass es eine Vorgeschichte aus derselben Welt gibt. Seitdem hat diese Reihe darauf gewartet, endlich von mir gelesen zu werden.
Der Einstieg in das Buch ist wirklich gelungen. Tahir schafft es, eine neue Welt spannend einzuführen, ohne dabei zu überfordern. Erzählt wird aus der Sicht von Laia und Elias, wobei die Kapitel überraschend, aber angenehm kurz sind. Dadurch wirkt der Erzählstil sehr dynamisch und die Geschichte bleibt durchgehend spannend.
Die beiden Protagonisten haben sehr eigene, starke Charaktere, und ich mochte sie beide unglaublich gern. Sie stehen gesellschaftlich an völlig unterschiedlichen Punkten, verfolgen ihre eigenen Ziele und müssen Wege gehen, die alles andere als einfach sind. Durch die Protagonisten, aber auch durch die gut ausgearbeiteten Nebenfiguren, wirkt die Geschichte besonders lebendig.
Ich hatte durchweg Spaß und kann es jedem Fantasy-Liebhaber empfehlen.
- Sarah A. Parker
When The Moon Hatched
(376)Aktuelle Rezension von: PampolinaDrachen? Liebe? Magie? Hallo?! Eigentlich alles, was ich brauche, um glücklich zu sein. Ich war bereit, dieses Buch zu meinem neuen Lebensinhalt zu machen. Stattdessen habe ich die ersten 10 % damit verbracht, mit zusammengekniffenen Augen auf Absätze zu starren, die sich anfühlen, als hätte eine KI einen schlechten Poetry Slam halluziniert.
Ich wollte wirklich nicht, dass dieses Buch als mein schnellster DNF in die Geschichte eingeht, aber tja- hier sind wir nun.
Die Autorin hat ganz offensichtlich die „Tahereh Mafi Schule für blumige Prosa“ besucht, dabei aber leider den Kurs „Sätze, die eine Bedeutung haben“ geschwänzt. Es ist, als hätte sich ein Wörterbuch direkt auf den Seiten übergeben. Ernsthaft, ich dachte kurzzeitig, ich hätte einen Schlaganfall oder mein Gehirn hätte spontan verlernt, wie man Sprache verarbeitet. Wenn du darauf stehst, aneinandergereihte Wörter zu lesen, die keinerlei Bedeutung haben, dann ist das hier dein „Roman Empire“.
When the Moon Hatched hätte alles sein können, was ich liebe. Aber wie sich herausstellt, ist der Mond nicht geschlüpft– er ist einfach nur ausgelaufen und hat den Plot mit einer Flut aus Geschwafel ertränkt, noch bevor die Geschichte überhaupt losgehen konnte.
Dieses Buch ist das literarische Äquivalent zu einer Person, die ununterbrochen redet, ohne auch nur ein einziges Mal etwas zu sagen. Schön anzusehen, aber hohl wie eine leere Drachenschale.
- C. E. Bernard
Palace of Glass - Die Wächterin
(654)Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchenPalace of Glass spielt in einer Welt, in welcher es manchen Personen möglich ist durch bloßen Hautkontakt Menschen zu lesen. Sie können Gedanken und Erinnerungen lesen und diese dann nach Belieben manipulieren. Magdalenen werden diese Personen genannt. Rea ist eine solche und damit gefürchtet und geächtet, sollte jemand herausfinden, dass sie diese Gabe besitzt. Umso schwierig wird es, als sie zur Leibwächterin des Prinzen auserkoren wird. Sie muss die Gabe verstecken, aber ohne diese wird sie den Prinzen vermutlich nur schwer beschützen können, oder?
In Raes Welt hinein zu finden ist gar nicht schwer. Anschaulich wird alles beschrieben und auch die Regeln der Welt sind klar. Nackte Haut ist verboten und wer einen Magdalene ist wird getötet. Ganz klar also, dass Rae versucht nicht aufzufallen, doch scheinbar ist ihre Gabe auch eine Sucht, da sie die Berührung von Haut benötigt. Zudem kämpft sie mit inneren Dämonen, der sich auch für Rae manifestieren kann. Zumindest glaube ich das, denn was es mit der dunklen Kreatur auf sich hat, die um ihre Beine streicht, bleibt bis zum Ende offen. Die Gedanken und Handlungen von Rae konnte ich relativ gut nachvollziehen, aber nicht alle gutheißen. Dennoch war sie mir Recht sympathisch und ist mir auch ganz klug erschienen.
Die weiteren Charaktere sind schubladenhaft. Man weiß meiner Meinung nach genau, wen man vor sich hat und auch, wenn es bezüglich zwei Personen scheinbar unklar sein soll, so hatte ich den Verdacht, von Anfang an, dass dort etwas im Busch ist. Leider kam daher nicht so viel Spannung bei mir auf. Durch die Story an sich, welche ich wirklich interessant fand, konnte dies jedoch ausgeglichen werden. Die Entwicklung war für mich großteils realistisch und hat mir daher auch gefallen.
Der Schreibstil ist angenehm und man kann flüssig durch die Seiten pflügen. Die Sprache ist dem Stand der jeweiligen Personen angemessen und birgt keine langweiligen Passagen.
Insgesamt hat mir das Buch ziemlich gut gefallen, weshalb ich es guten Gewissens empfehlen kann. Zu gerne würde ich auch erfahren, wie es mit Rae weitergeht, denn das Ende ist vielversprechend 🧤
- Sabaa Tahir
Elias & Laia - Eine Fackel im Dunkel der Nacht
(613)Aktuelle Rezension von: nymeriaSabaa Tahir ist halt einfach meine neue Lieblingsautorin. Erst Heir gelesen, dann mit Elias und Laia angefangen. Band 2 fand ich etwas schwächer, da man hier dolle merkt, dass wir eben darauf hinarbeiten, Darin jetzt endlich zu befreien. Dafür gibt es einen langen Weg zu bewältigen und viele Dinge vorzubereiten. Das ist alles spannend und ich fliege so durch die Seiten, aber letztlich ist es nur eine Hinführung zu Band 3 - ich glaube, hier geht es dann so richtig los.
Mehr will ich gar nicht sagen - tolle Serie. Bin begeistert!
- Beth O'Leary
Love to share – Liebe ist die halbe Miete
(735)Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooksDieses Buch lag viel zu lange auf meinem SuB. Die Idee fand ich cool, aber ich habe es trotzdem immer wieder vor mir hergeschoben. Jetzt bin ich so froh, dass ich es endlich gelesen habe!
Erzählt wird abwechselnd aus Leons und Tiffys Sicht und genau das hat die Geschichte für mich so besonders gemacht. Beide Figuren haben ihre eigenen Baustellen, ihre Emotionen sind so greifbar und ehrlich. Dieser Perspektivwechsel hat der Story enorm viel Tiefe gegeben.
Die Ausgangssituation ist super: Zwei Menschen teilen sich eine Wohnung sehen sich aber nie und kommunizieren nur über kleine Zettel. Tiffy ist frisch getrennt und kämpft noch mit dem Liebeskummer Leon ist anfangs noch in einer Beziehung das hat mich zuerst kurz zögern lassen. Ich dachte das fühlt sich vielleicht komisch an. Aber meine Zweifel waren komplett unbegründet. Es war richtig authentisch und hat mich emotional total abgeholt.
Besonders berührt hat mich Leons Job auf der Palliativstation. Die Nebenfiguren dort und Leons Bruder haben der Geschichte eine tolle Tiefe verliehen. Auch Tiffys Alltag und der Plot mit ihrem Ex habe ich so nicht erwartet das hat die Story nochmal spannender gemacht.
Am Anfang brauchte ich ein paar Seiten um richtig reinzukommen und es gab ein, zwei ruhigere Stellen die ich nicht unbedingt gebraucht hätte. Aber insgesamt bin ich nur so durch die Seiten geflogen.
Die kleinen Zettel die Gesten und das langsame Kennenlernen das war so schön erzählt und hat mich total gepackt. Die Story wird mit jeder Seite besser ernster und auch witziger. Die Nebenhandlungen vor allem rund um Leons Bruder haben mich echt berührt.
Fazit:
Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit viel Herz und berührenden Momenten. Charmant tiefgründig witzig und emotional ich bin so froh dass ich das Buch eine Chance gegeben habe.
4,5/5 - Sabaa Tahir
Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis
(215)Aktuelle Rezension von: JulieFlamingoTeil drei dieser wunderbaren Geschichte und weiterhin auf hohem Niveau.
Was Tahir hier für eine Welt erschaffen hat, lässt mich jedes Mal bewundern. Aber die Charaktere sind Einzigartig. Das beides zusammen macht diese Reihe zu etwas besonderem.
Wir begleiten weiterhin Elias, Laia und Helena. Diese drei könnten unterschiedlicher nicht sein, aber dennoch fiebert man mit jedem Charakter mit. Und dann ist da auch noch der Schattenbringer, zwar lesen wir hier nichts mehr aus seiner Sichtweise und dennoch ist er sehr präsent. Obwohl er Teil des Bösen ist, lässt auch er mich nicht kalt. Der Inbegriff des Bösem - Keris - auch ich durchschaue sie nicht, aber wenn ich jemanden in der Geschichte verabscheue, dann sie. Auch das hat die Autorin einfach meisterhaft beschrieben.
Minimal bemängeln muss ich leider, das ich es teilweise etwas als langatmig, aber irgendwie wieder auch nicht als langatmig empfunden hatte. Ich hab es nicht richtig zu fassen bekommen. Insbesondere die Geschichte um Elias war natürlich schmerzhaft, aber zu einem großen Teil hatte ich bei ihm das Gefühl er tritt auf der Stelle. Aber genau so sollte es wohl auch sein.
Ich glaube Band 4 wird grandios.
- Laini Taylor
Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte
(319)Aktuelle Rezension von: Jula007Strange the Dreamer hat mich so positiv überrascht, da ich es zu einem früheren Zeitpunkt schon mal angefangen, aber abgebrochen hatte.
Als ich es dann dieses Mal anfing, war ich sofort verzaubert von dem Worldbuilding. Ich wollte sofort mit Lazlo die sagenumwobene Stadt finden und konnte sehr mit ihm mitfühlen.
Aber nicht nur die Story hat mich überzeugt, auch die Schreibweise fand ich super poetisch und hat mich vollkommen gefesselt.
- Tina Dreher
Die Leopardin
(357)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteEs geht um die Britische Agentin Flick, die unter widrigen Umständen mit ihrem Team eine entscheidende deutsche Fernmeldezentrale in Frankreich zerstören soll. Doch dabei ist ihr der deutsche Dieter Franck immer scharf auf der Spur.
Es ist super spannend geschrieben und auch einfallsreich, über welche verschiedenen Methoden Verfolger abgehängt, Dinge verborgen und Ziele erreicht wurden. Natürlich wirkt es besonders an einigen Stellen unrealistisch, wie viel Glück im Spiel ist, doch das fällt nicht wirklich auf. Es ist vor allem aber auch interessant, wie viel Recherche dahinter steckt. Über die Technik die verbaut ist, die Waffen, die Flugzeuge und den ganzen Ablauf von solchen Missionen und alles. Es wirkt dadurch sehr realistisch und könnte genau so in der Realität passiert sein. Für mich sollte ein Buch über eine Spionin genau so sein.
- Michael Lüders
Wer den Wind sät
(45)Aktuelle Rezension von: HoldenMichael Lüders beschreibt, was die amerikanische Außenpolitik (häufig durch die CIA und unter Unterstützung bestimmter Think tanks und Journalisten) im Nahen Osten angerichtet hat. Und dem ja auch häufig folgend leider die Europäische Union und die deutsche Regierung. Oft hat man die ausgestreckte Hand zur Kompromissfindung ausgeschlagen, frühzeitig die Welt in "gut" und "böse" unterteilt und sich pragmatschen Lösungen verschlossen, oft auf kosten von Zehntausenden Menschenleben. Teilweise wurde eine erfolgreiche Friedensstiftung durch die USA untergraben, auch in Fällen wie der Hamas oder Irans, was daran liegt, daß die USA ein Interesse an dem dauerhaften Krieg haben, in dem wir uns gegenwärtig befinden, man einseitig auf wirtschaftliche Vorteile der US-Wirtschaft setzt (Big Oil und die Motivation zu George W. Bushs völkerrechtswidrigem Angriffskrieg gegen den Irak) oder indem man zu einseitig auf Israel im Nahen Osten schaut. Natürlich fragt man sich, was die gewählten deutschen Politiker zu dem Ganzen gesagt haben, man möchte Namen und konkrete Aussagen wissen, genauso wie das, was gewisse Medien geschrieben haben. Idles singen in "War" von den "stone-faced liars", Brody Dalle trug ein "The CIA"- T-Shirt auf der Bühne (natürlich als Kritik), beides mit Recht. Ein aufwühlendes Buch, zur Pflichtlektüre empfohlen.
- Thomas Willmann
Das finstere Tal
(178)Aktuelle Rezension von: FranGoldsmithDie Alpen, Ende des 19. Jahrhunderts, kurz vor Winterbeginn. Ein Fremder kommt in ein einsam gelegenes Hochtal. Er sei Maler und suche Quartier. Die Bewohner sind misstrauisch, lassen sich aber von seinem Gold überzeugen. Der erste Schnee schneidet das Tal von der Außenwelt ab. Das Leben im Dorf kommt zur Ruhe, man hat sich an den Fremden gewöhnt. Doch dann gibt es den ersten Toten, bald darauf einen zweiten. Eine dramatische Geschichte von Liebe und Hass, Schuld und Vergeltung nimmt ihren Lauf.
Ich liebe den Film dazu, und habe mich nun an das Buch gewagt. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich darauf einlässt wird man mit einem spannenden düsteren Western belohnt. Natürlich bleiben die Personen etwas blass, Hintergründe verborgen und das Ende ist auch nicht wirklich befriedigend aber ich habe das Buch trotzdem verschlungen und geliebt.
Vielleicht eher etwas für Liebhaber, aber von mir 5/5 Sterne.
- Jasmin Iser
Glacies: Königreich der Kälte
(81)Aktuelle Rezension von: mytreasures_booksDas Cover ist unglaublich gut an den Inhalt des Buches angepasst und verzaubert mit den Eiskristallen! 🥰❄️ Der Schreibstil von Jasmin Iser ist wunderschön, stellenweise schon fast poetisch. ☺️ Ich konnte mir, dank der bildhaften Beschreibung, die Handlungen super gut vorstellen und fieberte mit Kiana richtig mit! Aber auch die unterschiedlichen Erzählperspektiven ermöglichten es mir, die Gedanken und Handlungen der anderen zu verstehen bzw. zu erleben. Auch wenn man zu Beginn viele Charaktere kennenlernt, so konnte ich sie stets auseinander halten und dies nicht zuletzt durch die bildliche Beschreibung von Jasmin Iser 🤗 Durch etwaige Wendungen, bleibt die Geschichte auch durchweg spannend!
Es handelt sich hierbei um den Auftakt der Jahreszeiten-Tetralogie und dieser ist der Autorin definitiv gelungen!😍 - Laini Taylor
Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin
(120)Aktuelle Rezension von: TiraLiAls Weep neue Hoffnung schöpft, kommt eine neue Bedrohung auf die Stadt zu die noch verheerender ist als die vorherige. Die Götter haben Spuren hinterlassen die schreckliche Folgen mit sich ziehen.
Wird man diesen Schmerz je überwinden?
Hinweis: „Muse of Nightmares“ ist die Fortsetzung von „Strange the Dreamer“. Im Original sind es insgesamt nur 2 Bücher, in Deutschland wurden sie auf 4 Bände aufgeteilt. Das hat der Geschichte nicht gutgetan. Daher empfehle ich die Bücher direkt hintereinander zu lesen.
Meine Meinung:
Der Anfang des Buches ist überaus spannend und sehr mitreißend.
Man erfährt viel über vergangene Zeiten und erhält dabei überraschende Erkenntnisse. Endlich gibt es einen Hoffnungsschimmer an den man kaum noch zu glauben gewagt hatte. Doch noch bevor man den Plänen nachgehen kann, ist auch schon die nächste Bedrohung da. Hier stirbt die Hoffnung nicht zuletzt sondern immer und immer wieder. Es ist eine sehr anstrengende Geschichte die viele Emotionen auslöst.
Die Autorin spielt mit den Gefühlen der Leser und treibt es dabei bis auf die Spitze. Das war mir hier eindeutig zu heftig. Die Geschichte wird noch finsterer als bisher. Lange Zeit geht es nur um Verzweiflung und Zerstörung ohne auch nur einen kleinen Lichtblick.
Der neue Handlungsstrang erzählt eine düstere und traurige Geschichte, bringt aber auch interessante Figuren mit sich. Obwohl man tief in die Psyche einiger Figuren eintaucht, waren manche Handlungen für mich nicht nachvollziehbar. Dadurch dass so viel neue Charaktere dazu kommen, gehen bekannte Figuren, die man liebgewonnen hat, ein bisschen unter. Das fand ich gerade in Lazlos Fall sehr schade. Gut gefallen hat mir die Entwicklung von Thyon. Durch die neuen Freunde macht er eine unglaubliche Wandlung durch.
Die Handlungsstränge auseinanderzuhalten ist manchmal schwierig, da sie nicht speziell markiert sind und mitten im Kapitel wechseln. Das führt nicht gerade zu einem guten Lesefluss.
Ereignisse, Feststellungen und Erinnerungen werden dauernd wiederholt. Als könnte man sich das keine 5 Seiten merken. Auch Ortsbeschreibungen wiederholen sich nach wenigen Seiten. Alles wird extrem in die Länge gezogen. Es fiel mir immer schwerer weiterzulesen und ich war mehrmals kurz davor das Buch abzubrechen.
So sehr ich von Strange the Dreamer fasziniert war, so sehr verärgert mich Muse of Nightmares. Das träumerische und poetische geht hier völlig verloren. Dafür gibt es von allem anderen etwas zu viel.
Zum Schluss versucht die Autorin alles wieder gut zu machen. Leider hatte ich da schon keine Lust mehr zu lesen und war völlig unberührt von den Wundern die kamen. Trotzdem bin ich davon beeindruckt wie die Autorin es geschafft hat die Geschichte zu einem sinnvollen Ende zu führen. Damit hatte ich nicht mehr gerechnet. Der Weg dahin war allerdings sehr anstrengend und nervenaufreibend. Lesen sollte doch in erster Linie Spaß machen. Bei diesem Buch hatte ich nur sehr wenig davon.
Achtung: Die Buchreihe ist nur für unempfindliche Erwachsene geeignet. Es enthält Themen wie seelischer Missbrauch, Vergewaltigung, Krieg, grausame Tode, Gewalt gegenüber Kindern, Traumata usw. - Laini Taylor
Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe
(188)Aktuelle Rezension von: AyemiRose✨There was a man who loved the moon, but whenever he tried to embrace her, she broke into a thousand pieces and left him drenched, with empty arms.
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Mysterien - so hat Lazlo sich die Verborgene Stadt, über die er so viel gelesen hat, immer vorgestellt. Doch Weep hütet ein düsteres Geheimnis, dem Lazlo und seine Gefährten auf den Grund gehen sollen. Welche Rolle spielt dabei Sarai, das blauhäutige Mädchen, welches ihm immer wieder in seinen Träumen begegnet? Nacht für Nacht treffen sich die beiden, und Lazlo spürt, wie das Band zwischen ihnen immer stärker wird. Doch hat ihre Liebe eine Chance?
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Auch der zweiten Band dieser magischen Reihe war wieder etwas ganz besonderes und konnte mich von Anfang an in seinen Bann ziehen. Die magische, geheimnisvolle Stadt Weep konnte mich auch hier begeistern und ich habe mich völlig in der Magie dieser Welt verloren. Die Charaktere waren auch hier wieder sympathisch, nahbar und besonders. Einziger kleiner Kritikpunkt war das mich die Emotionen hier nicht ganz erreicht haben, dennoch war das Buch unglaublich gut und ich freue mich auf den nächsten Teil🫶🏻
- Sarah Schmidt
Seht, was ich getan habe
(65)Aktuelle Rezension von: beereadytoreadIn „Seht, was ich getan habe“ wendet sich Sarah Schmidt einem historischen Mordfall zu:
4. August 1892: Abby und Andrew Borden werden am helllichten Tag ermordet. Das Tatwerkzeug ist eine Axt – 19 bzw. 29 Hiebe sollen die Opfer getroffen haben. Zeug:innen gibt es keine, doch eine Verhaftung lässt nicht lange auf sich warten: Lizzie Borden, die jüngste Tochter, die ihren Vater tot aufgefunden hat, wird der Tat beschuldigt. Die Beweislage ist allerdings lückenhaft und widersprüchliche Aussagen möglicherweise auf Medikamente zurückzuführen. Ist es möglich, dass eine junge Frau ihre Stiefmutter und ihren Vater auf solch brutale Art tötet? Eine Frage, die bis heute ungeklärt bleibt.
So viel zur Historie. Der Roman ermöglicht einen ergänzend Blick hinter die Fassade der angesehenen Familie: Wie gut haben sich die Bewohner:innen des Hauses wirklich verstanden? Was hat sie bewegt, geärgert oder begeistert? Wie könnte der Tag der Tat sowie die davor und danach abgelaufen sein? Könnte Lizzie die Täterin sein?
Historischen Fakten verknüpft mit Fiktion. Ich muss sagen, dass diese Kombination für mich ziemlich verlockend klingt. Entsprechend neugierig war ich auf die Umsetzung der Geschichte. Ich hatte beim Auswählen des Buches allerdings erwartet, dass die Geschichte die Richtung eines historischen Krimis einschlägt, das Buch beleuchtet jedoch eher die Familiendynamik und zeigt innere Zerwürfnisse auf – verlorene und doch behütete Wünsche, beflügelnde und zerstörte Hoffnungen sowie ein Netz aus Abhängigkeit und Einsamkeit. Die Geschichte ist ruhig gehalten, die Sprache teilweise blumig und die Schilderung der Umgebung auch auf Sinneseindrücke wie Geruch und Geschmack ausgeweitet. Die eingestreuten Erlebnisse und Erinnerungen lenken die Sympathien durchaus in bestimmte Richtungen, haben Konfliktfelder aber auf verschiedene Arten unterstrichen. Meine Erwartungen waren insgesamt andere, schlecht gefallen hat es mir aber nicht!
Das „Lizzie Borden House“ ist in Fall River übrigens die Top 1 Aktivität bei Trip Advisor. Es sind nicht nur Touren durch das Haus buchbar, sondern auch Übernachtungen. Richtig gelesen, das Haus/Museum dient nach den Touren als Bed & Breakfast. So lässt sich z. B. dort schlafen, wo die Leiche von Abby gefunden wurde. Morgens erwartet einen dann ein Frühstück, das dem der Bordens am Tattag ähnelt. Verrückt oder?
- Caroline Corcoran
Die Nachbarin
(93)Aktuelle Rezension von: Diana_HorkyDie Autorin Caroline Corcorn erzählt eine Geschichte, die auch im Realen Leben bestimmt schon geschehen ist. Denn die Menschen heutzutage sind unberechenbar, egoistisch, und gönnen einem nicht die Freude am Leben. Weil sie selber versagen und in ihrem Leben sich nicht zurechtfinden. Weil sie einfach das haben wollen, was andere haben. Und genau das beschreibt diese Geschichte wozu Menschen heutzutage fähig sind. Der Neid, die Missgunst und keine normale Denkweise. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen .Dieses Buch sagt dir achtete auf deine Nachbarn, denn du weißt nie was das für Menschen sind egal wie freundlich sie sind. Ich war immer schon vorsichtig und vertraue nur mir. Aber zum Glück gibt es ja noch andere Menschen, die nichts böses im Sinn haben und einem gut tun.
- Nelson Mandela
Bekenntnisse
(10)Aktuelle Rezension von: MimabanoNELSON MANDELA ist für mich eine einzigartige Persönlichkeit gewesen.Man kann nur bewundern was er bewirkt hat.Er beeinflusst sogar nach seinem Tod im Jahr 2013 noch viele Leute.Das Buch hat mich leider nicht ganz so begeistert.Das liegt keinesfalls am Thema,sondern meiner Meinung nach an der ganzen Zusammenstellung des Buches.Zum Beispiel fimnde ich es zwar toll,dass Teile von Briefen oder Schriften im Original abgedruckt wurden.Nachteil für mich war : Ich hatte Mühe Mandela's Schrift zu entziffern.Und es waren eben nur Teile vom Ganzen und das war dann bei mehreren solcher Schriften,extrem mühsam für mich, weil alles nur angeschnitten wurde.Zitate waren auch vorhanden und sogar ein Vorwort von Barack Obama.Aber das ganze Buch zu lesen fand ich dann schon sehr anstrengend,weil alles so telegrammmässig dargestellt und erzählt war.Man müsste glaube ich das Buch fast wie ein Witzbuch lesen : Immer wieder hervornehmen und einzelne Erlebnisse oder Abschnitte lesen.Das Buch ist nämlich wirklich sehr detailliert aber auch spannend und sehr persönlich geschrieben,sodass man wirklich weiss,wie und was Mandela gedacht hat!Daher empfehle ich das Buch zwar ,aber man sollte es nicht am Stück lesen meiner Meinung nach...KLAPPENTEXT : 📖 Nelson Mandela,die Ikone der Freiheitsbewegung Südafrikas,öffnet zum ersten Mal sein privates Archiv : Er zeigt uns die Tagebücher,die ihm während den schwersten Stunden seines Lebens Trost spendeten,die erschütternden Briefe,die er in der Gefangenschaft an seine Frau Winnie und seine Kinder schrieb,und die Notizen,die er sich als erster demokratisch gewählter Präsident von Südafrika machte.In diesen bewegenden Zeugnissen wird der Mensch Mandela hinter dem grossen Staatsmann und Freiheitskämpfer sichtbar. - Salomé Joell
Zwillingssaga – Tochter der Lüfte
(28)Aktuelle Rezension von: Jessica_DianaMeinung
Im Klappentext wird man als Leser bereits auf eine düstere Story vorbereitet Tyrannei - Schmerz - Erniedrigung - Verachtung - Hoffnungslosigkeit.Diese angedeutete Brutalität des Prinzen ließ mich zum Teil innehalten,Gänsehaut verspüren oder meinen Puls schneller werden lassen. Es waren keineswegs detaillierte Beschreibungen, aber schon allein dieser Hauch in welche Richtung diese gehen könnte in Verbindung mit der eigenen Fantasie sorgte für zahlreiche Emotionen, welche man mit den Charakteren erleidet.
Es ist keine typische Prinzessinengeschichte, sondern das absolute Gegenteil der romantischen Vorlagen. Man bangt und hofft mit Maileen und ihren Leidensgenossinnen bis zum Ende. Während der Story wird man als Leser auf harte Proben gestellt, feiert mit ihr,als das Schicksal eine ergreifende Wendung einschlägt.
Fazit
Dieses Buch ist geprägt von Düsternis und Dunkelheit,von Angst und Hoffnung und sorgte bei mir für angsteinflössende Momente. Es glich an manchen stellen einem Horrorthriller, bei dem man hoffte, dass das gute Siegen würde. Es war überraschend und auch die Aspekte der Zwillinge waren ergreifend und faszinierend ausgearbeitet. 5 von 5 Sternen ❤ - Eve Pay
Schatten der Dunkelheit: Glaube
(37)Aktuelle Rezension von: PiratenLillyMeinung/ Fazit:
Schatten der Dunkelheit: Glaube ist ein sehr gelungener Reihenauftakt, der alles in sich verbindet – Glaube, Fantasy und schließlich Hoffnung.
Estelle gelangt an ihrem achtzehnten Geburtstag in eine Welt voll Magie und Geheimnissen und erfährt, dass sie ein Aurion sein soll. Das eintauchen mit Estelle in diese Neue Welt lässt uns Lesern die Handlung wie echt erleben, zudem benutzt die Autoren Eve Pay spezielle Wörter wie Aurion, die einen sofort mystischen Eindruck hinterlassen. Mit Laufe der Geschichte wird dem Leser immer deutlicher vor Augen geführt, welches Schicksal Estelle nun verfolgen muss und erlebt gemeinsam mit dem Katzenmensch Lior und dem geheimnisvollen Corvin ein spannendes Abenteuer, welches uns voll und ganz fesselt. Auch wurden die Nebencharaktere sowie die Welt sehr detailliert dargestellt, was den Leser ein ungetrübtes Sichtfeld ermöglicht. Jedoch bleiben Fragen offen, die hoffentlich im weiteren Teil geklärt werden und einen erneut in den Bann ziehen wird.
Schatten der Dunkelheit: Glaube ist ein absolutes Lesehighlight, denn Eve schafft mit Estelle eine kämpferische junge Frau, die durch ihre bestimmte Art und Weise einen von sich überzeugt. Zudem fesselt einen der spannende Schreibstil bis zur Beendung des Buches, wodurch man schon jetzt wissen möchte, wie es bei Estelle und dem Abenteuer weiter geht.
- Sarah Easter Collins
So ist das nie passiert
(79)Aktuelle Rezension von: MinijaneVon einem Tag auf den anderen verschwindet Laika aus ihrem Elternhaus. Man geht von einer Entführung aus, doch auch 20 Jahre später bleibt Willa’s Schwester verschwunden. Willa hat in all den Jahren nie die Hoffnung aufgegeben, ihre Schwester könnte noch leben. Bei einem Abendessen im Freundeskreis hat sie plötzlich das untrügliche Gefühl, bei der neuen Freundin einer der Gäste könnte es sich um Laika handeln. Ob sie das richtig erkannt hat, oder ob ihre Gefühle mit ihr durchgegangen sind, wird natürlich nicht verraten.
Der Roman, der aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und in dem wir nach und nach immer mehr über Willa‘s Familie und ihren Freundeskreis erfahren, entwickelt mit dem Fortschreiten der Geschichte einen immer größeren Sog und wird immer spannender.
Ich empfand starke Empathien für einzelne Charaktere und ebenso starke Antipathien gegen andere.
Es fiel mir zwar am Anfang etwas schwer in das Buch hineinzufinden aufgrund vieler Personen und immer wieder wechselnder Perspektiven, aber es hat sich wirklich gelohnt dranzubleiben. Die Autorin hat einen wirklich klug konstruierten Spannungsroman geschrieben, den ich gerne gelesen habe.
- Theresa Jeßberger
Töchter der Freiheit
(48)Aktuelle Rezension von: vicky_1990'Töchter der Freiheit' ist ein Jugendbuch der Autorin Theresa Jeßberger.
Das Cover sticht sofort ins Auge und hat mich begeistert! Aber spätestens als ich in der Buchbeschreibung den Satz 'Die größten Liebesgeschichten werden mit Blut geschrieben!' las, musste ich dieses Buch haben, denn nun war meine Neugierde geweckt. Die Geschichte umfasst einen Prolog und vielen nicht durchnummerierte Kapitel. Hingegen sind sie aber mit Titel versehen, das finde ich toll, denn so wird bereits zu Beginn eines jeden Kapitels mein persönliches Kopfkino angeregt.
Ich hatte mir hier eine spannende Fantasy-Geschichte erwartet, leider habe ich diese nicht bekommen. Die Inhaltsangabe vermittelt hier meiner Meinung nach etwas anderes. Ich suche nach wie vor den Fantasy-Anteil, dieser kam meiner Meinung nach viel zu kurz. Mit dem Schreibstil der Autorin hatte ich auch so meine Probleme, mir war das zu viel hin und her - mir kommt vor, die Autorin muss hier erst ihren Stil finden. Die Charaktere hingegen finde ich recht gut ausgearbeitet. Auch fand ich die erste Hälfte sehr spannend und interessant, danach verliert es sich meiner Meinung nach zu sehr und die Spannung ist weg.
Fazit: Ich bin nicht sicher, ob ich das Buch uneingeschränkt empfehlen kann. Prinzipiell fand ich die Idee dahin sehr gut, aber die Umsetzung hat mir persönlich nicht zu 100 Prozent gefallen. Vor allem Jugendliche werden sich in meinen Augen etwas schwer tun.
- Timothy Snyder
On Tyranny: Twenty Lessons from the Twentieth Century
(2)Aktuelle Rezension von: FlamingoEin sehr gutes kleines Büchlein über die Gefahren, denen die Demokratie ausgesetzt ist. Snyder zieht hauptsächlich Lehren aus der Geschichte Europas; hier hat mir ein bisschen der Blick auf der Teller der Welt gefehlt. Was ist mit Kambodscha, was ist mit Lateinamerika? Vielleicht ist sich der Autor aber bewusst, dass die US sich zu sehr eingemischt haben in diesen Welt-Regionen (oh the irony lol).... Wer weiß. Das Kapitel 19 zum Patriotismus macht mich etwas unkomfortable, aber das wird man wohl nie aus den Amis rauskriegen.
Sehr lesenswert. - 8
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