Bücher mit dem Tag "u-boot"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "u-boot" gekennzeichnet haben.

50 Bücher

  1. Cover des Buches G.A.S. (ISBN: 9783446258044)
    Matt Ruff

    G.A.S.

    (147)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die politische Landschaft hat sich durch ein paar verheerende Kriege gewaltig verändert. Es gibt (fast) keine dunkelhäutigen Menschen mehr auf der Welt. Eine sonderbare Pandemie hat (nur) sie dahingerafft. Die „Neger“, die die Straßen noch bevölkern und allerorts anzutreffen sind, sind Maschinen. Es handelt sich um Androiden, die menschlich aussehen und dem Menschen das Leben vereinfachen und versüßen, weil sie ihnen einen Großteil der Arbeit abnehmen. Androiden werden universell eingesetzt  (z.B. als Polizisten, Bauarbeiter, Hausbedienstete etc.). Produziert werden sie von einer Firma des Trillionärs Harry Gant, der sich Größerem verschrieben hat. Neben einer Vielzahl industrieller Unternehmungen strebt Harry Gant auch den Bau des höchsten Gebäudes der Welt, einem neuen „Turm zu Babel“, an. Mutationen haben in der Kanalisation für ein Eigenleben gesorgt. Gegen den so entstandenen gigantischen weißen Hai "Meisterbrau" steht das Zoologische Dezernat der Abwasserbehörde von New York City, das in der Kanalisation mit Booten Patrouille fährt, nahezu auf hoffnungslosem Posten. Und dann gibt es noch den (die Pandemie überlebten) grünäugigen dunkelhäutigen U-Boot-Kapitän Philo Dufresne, der mit seiner Crew und dem U-Boot „Yabba-Dabba-Doo“ Walfänger mit Sahnetorten bombardiert und Jagd auf Ökosünder, wie z.B. Schiffe von Harry Gants Flotte, macht. Eine etwas „verrückte“ Welt, in der jetzt auch noch einer der – eigentlich absolut harmlosen und friedfertigen – Gant'schen Androiden Harry Gants größten industriellen Widersacher, Amberson Teaneck, für immer „ausgeschaltet“ haben soll. Die Jagd nach dem Mörder beginnt und es entpuppt sich ein unheimliches Komplott, dessen Ziel es ist, die Menschheit  auszurotten... 

    G.A.S. hat mich von der ersten Minute an gefesselt und die nur so sprühende Phantasie MATT RUFFs hat mich sofort in ihren Bann gezogen. G.A.S lebt einerseits von dieser (augenzwinkernden) Zukunftsvision und andererseits von den verrückten und schrillen Charakteren, die dem Autor nur so aus seiner Feder „geflossen“ sein müssen. Gekrönt wird das Ganze dann noch von den vielen schrägen Einfällen RUFFs mit vielen Anspielungen und voller parodistischem Anstrich.

  2. Cover des Buches Der Zweite Weltkrieg (ISBN: 9783596161133)
    Sir Winston Churchill

    Der Zweite Weltkrieg

    (17)
    Aktuelle Rezension von: Tobias_Damaschke
    Dieses Buch verbindet zwei meiner absoluten Lieblingshobbys: Lesen und Geschichte.
    Der Zweite Weltkrieg ist der Urknall der modernen Weltordnung, der folgenschwerste Konflikt des 20. Jahrhunderts, dessen Folgen bis heute überall zu spüren sind. Es gibt wohl kaum ein geschichtliches Thema, das so oft in Filmen, dem Fernsehen oder Büchern verwendet wird. Doch kaum ein Werk reicht an das von dem Mann heran, der 1940 durch seine unerschütterliche Unbeugsamkeit vielleicht das zivilisierte Europa vor den Nazis rettete.

    Winston Churchill ist eine absolut faszinierende Persönlichkeit. Sicherlich kann man ewige Diskussionen über ihn führen, viele sehen ihn kritisch und dieser Text hier soll jetzt bestimmt nicht ins geschichtswissenschafftliche abdriften. Hier gehts nämlich um eine Fähigkeit dieses Briten, die man ihm nicht absprechen kann: Er konnte verdammt gut schreiben.

    Dieses Buch ist mehr als eine bloße Zusammenfassung des Krieges aus britischer Sicht. Teilweise liest es sich wie eine Autobiographie oder Churchills Memoiren. Es gibt tiefe Einblicke in das britische Regierungs- und Parteiensystem, Einzelschicksale werden eörtert, große Borgen gespannt und Details ans Licht gebracht, die zumindest mich beim ersten Mal Lesen sehr überraschen konnten. Zudem, bedingt durch den Autoren und die Zeit, aus der das Buch stammt, ist dies hier auch ein Zeugnis des Denkens eines Menschen aus der Zeit des Imperialismus. Sobald Churchill von der "britischen Rasse" spricht, sollte man nicht den Fehler machen, aus rein modernen Augen auf das Buch zu schauen - wie jeder Mensch war Churchill ein Kind seiner Zeit und da damals andere Ansichten vorgeherrscht hatten, sollte dieser Sprachgebrauch niemanden verwundern.

    Am Ende ist dieses Buch einfach nur hochinteressant und - obwohl man ja natürlich weiß, wie alles ausgeht - stellenweise sehr spannend. Ich lege dieses Buch jedem ans Herzen, der sich für die Geschichte des Zweiten Weltkriegs interessiert und auch mal einen Blick hinter die Kulissen der britischen/allierten Seite wagen will. es lohnt sich - den Nobelpreis für Literatur hat das Buch schließlich nicht aus purem Zufall gewonnen.
  3. Cover des Buches Edison (ISBN: 9783314104473)
    Torben Kuhlmann

    Edison

    (46)
    Aktuelle Rezension von: Tintenwelten

    Der Mäuserich Pete versucht mit der Hilfe seines Mäuseprofessors einen verschollenen Schatz zu bergen, der sich auf dem Meeresgrund befinden soll. Dabei tauchen sie nicht nur tief hinab, sondern machen auch eine erhellende Entdeckung. 

    Die pelzigen Protagonisten bringen einem auf absolut niedliche Art und Weise Themen der Wissenschaft näher. Wer hätte gedacht, dass sie so über sich hinauswachsen können und solchen Anteil an der Geschichte der Menschheit hatten? Es ist eine gelungene Mischung aus Fantasy, Science-Fiction, Abenteuergeschichte und wundervollem Bilderbuch. Für kleine und große Entdecker geeignet!

    🥰 

    Jede einzelne Seite wurde von ihm wunderschön und atmosphärisch illustriert und stellt damit ein wahres Kunstwerk dar, welches sich perfekt in die Geschichten einfügt. Und die Mäuse 🐭! Cuteness-Faktor pur 💖🥹 

  4. Cover des Buches Breakthrough (ISBN: 9783453318755)
    Michael Grumley

    Breakthrough

    (24)
    Aktuelle Rezension von: GAIA

    Wenn ein Antarktis-Wissenschaftler, der gerade nach einem massiven Erdbeben mit Eisschollenabbruch mit seinem Schneemobil fast in einen Abgrund gerauscht wäre, als Ausruf des Erstaunens "Ach du grüne Neune!" ruft, sollte man das Buch, indem dieser Mist steht, sofort abbrechen...

    ...Ich hab es nicht getan. Aber nach 160 Seiten konnte selbst die zwanghafte Eigenschaft ein Buch, was man einmal angefangen hat, auch zuende zu lesen, mich nicht mehr davon abhalten, diesen Stuss aus der Hand zu legen.

    Um nicht noch unnötig mehr Lebenszeit darauf zu verwenden hier kurz zur Warnung an alle potentiell Interessierten:

    - an den Haaren herbeigezogener Plot

    - mit holzschnittartigen Figuren, die jedes erdenkliche Action-Blockbuster-Klischee erfüllen (inkl. sexy Wissenschaftlerin, die den Ex-Navy-Seal gleich ins Herz schließt)

    - ein Text ohne sprachliches Niveau

    - eine Übersetzung mit haarsträubenden Formulierungen (verschiedene Figuren [Wissenschaftler*innen sowie Militärs] nutzen wiederholt dieselben altbackenen Floskeln des Erstaunens, Best-of: "Gütiger Himmel!", "Heiliger Bimbam!" und ja, auch "Ach du grüne Neune!")

    Für Tipps, wie man hier einem Buch jegliche Sterne aberkennen kann, bitte eine PN an mich. Ach ja, und ein großes "Sorry" an alle Bücher, die ich hier je mit nur zwei Sternen abgespeist habe. Sie waren Lichtjahre von diesem Schrott entfernt. ;)

  5. Cover des Buches Faro (ISBN: 9783847621034)
    Ole R. Börgdahl

    Faro

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Michael Stromm ist „Torpedo-Mixer“ auf dem U-810 als es von den Alliierten vor den Kanarischen Inseln versenkt wird. Zusammen mit dem schwer verletzten Kaleun gelingt es ihm, in Schlauchboot zu ergattern. Michael hat Glück, er überlebt und wird vom Leuchtturmwärter von Faro, Paulus, gefunden, während Sieber tot an Land gespült wird. Paulus versorgt gemeinsam mit Serina den Verletzten, beschafft ihm falsche Papiere und gibt ihn als schwedischen Neffen aus. Die Ruhe ist trügerisch, denn das neutrale Spanien leidet unter der Diktatur Francos, dessen seinerzeitige Machtübernahme von den Hitler unterstützt worden ist. Es kommt, wie es kommen muss: Zum einen verliebt sich Michael in Serina und zum anderen wird er verraten und liefert sich mit den deutschen Spionen einen gewaltigen Schusswechsel, dem er mit knapper Not entkommt. 

    Jahre später treffen sich Serina und Michael bei Paulus‘ Begräbnis wieder und beschließen, nach Argentinien zu reisen. Was dann folgt, ist eine wilde Hatz auf Leben und Tod durch Argentinien und Chile führt, denn Michael ist noch immer in Besitz jener Dokumente, die seinerzeit der Kaleun Sieber mit sich geführt hat.  

    Meine Meinung: 

    Dieser fesselnd erzählte historische Roman zeugt von akribischer Recherche des Autors. Hier kommen fasst alle Lesergruppen auf ihre Rechnung: die U-Boot-Fans, die das Leben und die Arbeit auf den Stahlkolossen faszinierend finden, jene die, die Gedanken eines einfachen Mechanikers zum NS-Regime kennenlernen wollen, jene, die auf rasante Verfolgungsjagden und Verschwörungstheorien nicht verzichten wollen und, ein bisschen Liebesgeschichte (aber nur andeutungsweise). Diese unterschiedlichen Gruppen unter einen Hut, zu bringen, ist eine große Kunst. 

    Der Arbeitsalltag auf einem U-Boot ist detailliert beschrieben. Man kann förmlich die Enge spüren und den Geruch von Diesel und Schmierfett sowie die ungewaschenen Körper der Mannschaft riechen.  

    Auch die Stimmung und die historischen Details aus dem Spanien von 1943 sind elegant in die Handlung verwoben. Obwohl einige vermuten oder sogar wissen, dass Michael Deutscher ist, dauert es recht lange, bis er verraten wird. 

    Die Zeitspanne zwischen dem Verrat und dem Wiedersehen ist mir - vor allem in Hinblick auf die sonstige detailreiche Schreibweise des Autors - ein wenig ins Hintertreffen geraten. Da hätte ich mir schon ein paar Informationen mehr erwartet. Sieben Jahre sind eine lange Zeit, in der sowohl Michael als auch Serina viel erlebt haben (müssen). 

    Den Entschluss, nach Argentinien zu fahren, um die nun endlich geöffneten Papiere von Kaleun Sieber zu überprüfen, finde ich grundsätzlich in Ordnung. Ich persönlich hätte schon viel früher die Dokumente angesehen. Interessant ist auch hier, die Einbettung in die politischen Gegebenheiten (Juan Peron ist Dikataor, Eva Perons Tod) und die vielen Auswanderer aus Deutschland. Das Netzwerk der NS-Zeit besteht nach wie vor und dass sich Michael und Serina darin verstricken, ist auch gut dargestellt. Lediglich die Verfolgungsjagden in Eis und Schnee empfinde ich ein wenig zu dick aufgetragen. Dass Südamerika ein Sammelbecken für Faschisten aller Art war, ist ja belegt und mir bekennt. Es ist eine Ironie des Schicksals, dass viele NS-Bonzen die selben Fluchtrouten benutzten, die zuvor die verfolgten Juden benutzt haben. 

    Sehr gut sind die Charaktere gelungen, vor allem Michael Stromm, dessen Wandlung vom Saulus zum Paulus nachvollziehbar ist. Der Torpedomechaniker ist ein Kind seiner Zeit, aufgewachsen mit der Indoktrination der NS-Propaganda erkennt er erst auf Maspalomas, beim Hören von BBC und die Ansprachen von Thomas Mann, dass im Deutschen Reich nicht alles so ist, wie es Goebbels & Co. darstellen. Oder der Leuchtturmwärter Paulus (Warum heißt der nicht Pablo?) und Serina, die beide nichts mit dem faschistischen Franco-Regime zu tun haben wollen - glaubhaft gezeichnet. Ich kann sie mir gut vorstellen, diese Serina, die mit ihrem Buick auf der Insel herumfährt (hier habe ich immer Sophia Loren im Kopf).  

    Die fehlenden Jahre zwischen Verrat und Wiedersehen sowie die, für mich James-Bond-artige Schnitzeljagd in Argentinien kosten den 5. Stern. 

    Fazit:

    Ein fesselnder historischer Krimi, der wie schon beschrieben, mehrere Zielgruppen anspricht. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

     

  6. Cover des Buches Chroniken der Weltensucher 2 - Der Palast des Poseidon (ISBN: 9783732000470)
    Thomas Thiemeyer

    Chroniken der Weltensucher 2 - Der Palast des Poseidon

    (131)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus

    Ein griechisches Frachtschiff kämpft sich durch die schwere See vor der Inselgruppe Santorin. Steuerbord leitet der Leuchtturm von Therasia den Kapitän sicher durch die tückische Meeresströmung zwischen den beiden Hauptinseln Thera und Therasia. Doch plötzlich blinkt das Leuchtfeuer nicht mehr rechts, sondern links vom Bug des Schiffes, dann wieder rechts, dann sind auf einmal zwei Lichter zu sehen. Als würden die feurigen Augen von Skylla, dem Ungeheuer, über das Meer blicken. Und dann erhebt sich ein riesiger Fangarm mit eisernen Klauen und umklammert das Schiff.
    Kurz darauf ist der Frachter verschwunden. Spurlos. Wie schon etliche Schiffe zuvor ....

    Meinung:

    Bei dem ersten Teil- den ich vor längerere Zeit mal gelesen habe, war ich total begeistert und wollte unbedingt die anderen Teile auch lesen.

    Nun bin ich dazu gekommen den zweiten Teil zu lesen und leider finde ich den nicht so gut wie den ersten. Natürlich ist es auch ebenteuerlich, aufregend und spannend, aber Teilweise fanf ich es auch schleppend und gar etwas langweilig. 

    die Charaktere sind die gleichen wie zuvon, nur kommen diesmal auch neue dazu. 

    die Geschichte hat viel Potenzial, aber irgendwie ging das verloren. Ab ca. dreiviertel wollte ich nur noch zum Ende kommen. Ich habe mich leider darin verloren und weiß gar nicht genau wieso eigentlich. Vielleicht ist der dritte Teil ja wieder besser, dem gege ich noch eine Chance--

  7. Cover des Buches Jagd auf Roter Oktober (ISBN: 9783453436718)
    Tom Clancy

    Jagd auf Roter Oktober

    (134)
    Aktuelle Rezension von: FranklinTummescheit

    Der sowjetische U-Boot-Kapitän Marko Ramius desertiert mit seinem hochmodernen Atom-U-Boot Roter Oktober in Richtung USA. Die sowjetische Marine setzt alles daran, das Schiff zu versenken, um zu verhindern, dass es in feindliche Hände fällt. Während die Amerikaner zunächst unsicher sind, ob Ramius überlaufen oder angreifen will, setzt der CIA-Analyst Jack Ryan alles daran, seinen wahren Plan zu beweisen. Es beginnt ein packendes Katz-und-Maus-Spiel unter Wasser, das mit einem nervenaufreibenden Finale endet. 

    Tom Clancys Debütroman Jagd auf Roter Oktober ist ein fesselnder Militärthriller, der den Leser tief in die Welt der U-Boot-Kriegsführung während des Kalten Krieges eintauchen lässt. Mit akribischer Detailtreue und packender Erzählweise erschafft Clancy ein realistisches Szenario, in dem strategische Entscheidungen und technisches Wissen über Leben und Tod entscheiden.

    Jack Ryan, der kluge CIA-Analyst, muss sich gegen politische Intrigen und die Unwägbarkeiten eines nuklearen Wettrüstens behaupten, während Ramius' Fluchtversuch zur tickenden Zeitbombe wird. Clancys Mischung aus militärischer Präzision, taktischem Geschick und spannungsgeladenem Erzählen macht den Roman zu einem Meisterwerk des Genres.

    Besonders beeindruckend ist Clancys Fähigkeit, komplexe technische Details so zu vermitteln, dass sie nicht abschrecken, sondern die Atmosphäre bereichern. Die düstere Bedrohung des Kalten Krieges, gepaart mit dem psychologischen Spiel zwischen Ost und West, hält die Spannung bis zur letzten Seite hoch.

    Ein Muss für Fans intelligenter Thriller und militärischer Spannungsliteratur!

  8. Cover des Buches Goliath (ISBN: 9783453430853)
    Steve Alten

    Goliath

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Interessante Geschichte zum Thema KI im modernen Seekrieg. Parallelen zum Thema "2001 Odyssee im Weltraum." Kriegsschiff mit selbstständiger künstlicher Intelligenz meutert gegen die Besatzung und hält anschließend die ganze Welt in Atem. Düsterer Zukunftsroman der nur allzu bald Realität werden könnte . . .
  9. Cover des Buches Enigma (ISBN: 9783641108304)
    Robert Harris

    Enigma

    (153)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    und die U-Boot-Flotte der Deutschen, der ist mit diesem Buch gut bedient. Bisweilen ein bisschen düster anmutend. Die Ereignisse sind schon sehr dunkel. Aber interessant geschrieben.

  10. Cover des Buches Das Boot (ISBN: 9783492956697)
    Lothar-Günther Buchheim

    Das Boot

    (121)
    Aktuelle Rezension von: Asterix62

    Das Boot“ hat mich nicht nur als Leser gefesselt – es hat mich regelrecht hineingezogen, bis ich das Gefühl hatte, selbst auf diesen engen Stahlwänden zu hocken, während über mir die tonnenschwere Last des Ozeans drückt. Ich erinnere mich daran, wie ich beim Lesen manchmal unbewusst den Atem anhielt, so intensiv beschreibt Buchheim das Leben im U‑Boot. Diese Enge, der metallische Geruch der Maschinen, das schwitzige Warten auf den nächsten Angriff – all das hat sich für mich erschreckend real angefühlt.

    Was mich besonders berührt hat, sind die kleinen, fast unscheinbaren Momente, die Buchheim so eindringlich schildert: ein kurzer Blick zwischen zwei Crewmitgliedern, der mehr sagt als Worte; das nervöse Lachen, das bei Anspannung fast hysterisch wirkt; diese kurzen Augenblicke der Stille, in denen man weiß, dass gerade alle denselben Gedanken haben – Nur nicht erwischt werden. Solche Details haben dafür gesorgt, dass ich jede Figur als echten Menschen wahrgenommen habe, mit Ängsten, Hoffnungen und einem durch den Krieg zerfurchten Innenleben.

    Emotional hat mich das Buch mehrfach überrascht. Gerade weil Buchheim kein Heldentum aufbaut, sondern die Crew in ihrer Verletzlichkeit zeigt, kamen mir viele Szenen wesentlich näher, als ich erwartet hatte. Ich spürte das Zittern nach einem Wasserbombenangriff fast körperlich, und ich war erleichtert, wenn sich das Boot endlich wieder sicher aus der Tiefe erhob – nur um im nächsten Kapitel erneut in Gefahr zu geraten. Es ist diese ständige Wellenbewegung aus Hoffnung und Erschöpfung, die mich während des Lesens dauerhaft begleitet hat.

    Besonders beeindruckt hat mich auch, wie stark das Buch eine antimilitaristische Haltung transportiert, ohne belehrend zu wirken. Die Männer an Bord sind keine Kriegshelden, sondern Geiseln eines Systems, in dem sie funktionieren müssen, egal wie sehr sie sich nach einem normalen Leben sehnen. Gerade diese Ehrlichkeit, dieses ungeschönte Bild, hat das Buch für mich so bewegend gemacht. Ich habe selten bei einem Kriegsroman so sehr mitgefühlt – und gleichzeitig so viel über die psychische Belastung dieser Zeit gelernt.

    Als ich das Buch ausgelesen habe, blieb eine Mischung aus Erschöpfung, Dankbarkeit und Nachdenklichkeit zurück. „Das Boot“ ist nicht nur eine Geschichte über den U‑Boot‑Krieg – es ist eine Geschichte über Menschen, die in Extremsituationen über sich hinauswachsen müssen, oft ohne es zu wollen. Für mich ist es eines der eindringlichsten Bücher, die ich in diesem Genre gelesen habe. Es hat mich emotional gefordert, aber auch bereichert – und es wirkt noch lange nach.


  11. Cover des Buches Die neuen Abenteuer des Phileas Fogg - Der Schatz von Atlantis (ISBN: 3945624622)
    Jules Verne

    Die neuen Abenteuer des Phileas Fogg - Der Schatz von Atlantis

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Nemo und Fogg haben das sagenhafte Atlantis gefunden. Während sie aber die Schätze der untergangenen Stadt erkunden bricht auf der Nautilus eine Meuterei aus. Haben es die Meuterer wirklich nur auf die Schätz abgesehen oder steckt mehr dahinter?

    Das Abenteuer geht weiter. Es ist ziemlich gemein, dass die Hörspiele gerne mit einem Cliffhanger enden, doch wenn man sie hintereinander weg hört, entrollt sich ein bunter Abenteuerteppich, der nicht nur das Gesamtwerk Jules Vernes völlig neu knüpft und Lust macht es wieder zu entdecken, sondern auch andere bekannte Abenteuerklassiker einbezieht. Der Hörer kann sich auf viele bekannte Charaktere in einem überraschenden, spannenden, neuen Kontext freuen.

    Nach langer Zeit mal wieder eine überzeugende, großartige Hörspielserie! Eine klare Empfehlung für alle, die Hörspiele lieben.

  12. Cover des Buches Rick Nautilus - Gefangen auf der Eiseninsel (ISBN: 9783737342353)
    Ulf Blanck

    Rick Nautilus - Gefangen auf der Eiseninsel

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Feuerherzchen84

    Diesmal beobachten Rick und seine Freunde wie plötzlich Boote in einem mysteriösen Nebel verschwinden. Mit der Nautilus gehen sie der Sache auf den Grund und geraten dabei in Gefahr. Auch der zweite Band der Reihe konnten meine Kinder begeistern und sie lauschten sehr interessiert. Die Kapitel hatten eine gute Länge und das gelesene konnte gut wieder gegeben werden. 

  13. Cover des Buches Der Agent, der aus den Wolken fiel (Boysie Oakes) (ISBN: 9783596314713)
    John Gardner

    Der Agent, der aus den Wolken fiel (Boysie Oakes)

    (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Colonel Mostyn von "Special Security" hat einen weiteren Auftrag für den "Liquidator" - Brian Ian Oakes: Der vermeintliche Superagent soll bei dem Testlauf der Atomrakete "Trepholite" an Bord des amerikanischen U-Bootes "USS Playboy" als britischer Beobachter zugegen sein. Davon haben auch die Soviets Wind bekommen und sehen die Gelegenheit gekommen, ihren besten Agenten Vladimir Solev zum Einsatz zu bringen. Solev wurde wegen seiner Ähnlichkeit zu Boysie Oakes nach chirurgischen Eingriffen und intensiven Studien zum Doppelgänger aufgebaut und soll in San Diego kurz vor dem Test die Beobachterrolle von Oakes übernehmen. Boysie, der ein ausgewachsener Feigling und Tollpatsch ist und nichts lieber hat, als allein gelassen zu werden, stolpert gezwungenermaßen erneut in ein haarsträubendes Abenteuer, wo ihm Kugeln um die Ohren fliegen, ihm russische Killer nach dem Leben trachten und er sich mit eifersüchtigen Frauen herumschlagen muss...

    Der britische Spionage/Thriller-Autor John Gardner (1926-2007) verabscheute die Bond-Romane von Ian Fleming und erfand 1964 während des weltweiten Bond-Wahns die Figur Boysie Oakes. Boysie ist das genaue Gegenteil des Agenten 007: ein Feigling, der durch seine Tollpatschigkeit dem späteren Leiter der britischen "Special Security" das Leben rettet und so zum "Liquidator" wird. Der Erstling mit diesem Titel wurde sofort ein Riesenerfolg und hier liegt nun der zweite Roman der sieben Bücher umfassenden Reihe vor. Gardner punktet wieder mit der liebenswürdigen Figur, die mit seinen unbeabsichtigten Aktionen die Welt durchaus an den Rand einer Katastrophe bringen kann. Der Schreibstil ist leicht und amüsant und die auftauchenden Figuren interessant. Die Geschichte mit dem Doppelgänger aus dem gegnerischen Lager allerdings ist nicht besonders originell und so fällt dieser Roman hinter den Erstling (auch hier von mir rezensiert) zurück. Im Großen und Ganzen aber eine kurzweilige Angelegenheit, die den Agenten/Spionagewahnsinn der 1960er auch 60 Jahre später noch zu vermitteln weiß. Die Oakes-Reihe ist für den Bond-Leser eine nette Ergänzung und für den Freund des Genres generell eine unterhaltsame Abwechslung.


  14. Cover des Buches Die Kakerlakenbande – Ratzfatz zum Schatz (ISBN: 9783737341578)
    Christian Tielmann

    Die Kakerlakenbande – Ratzfatz zum Schatz

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt: 

    Kakerlak Karate und seine Freunde Kopflaus Liane und Floh Sprungbein gehen mit einem Spielzeug-U-Boot auf Tauchgang. Wie es dazu kam?

    Die Menschen haben eine Pfeife, um ihren Hund Rex gehorchen zu lassen. Dieses Ding würde sich auch für die drei Winzlinge als nützlich erweisen, da der Vierbeiner ihnen keinen Krümel gönnt.

    Zu dumm, dass Rex die Pfeife im Aquarium versenkt und die Goldfische beauftragt, diese wie einen Schatz zu bewachen. Vor allem, wenn drei Piraten auftauchen, um ihn zu stehlen.

    Schnell steht für die Kakerlakenbande fest:

    Für die Operation "Hundepfeife" müssen sie ins kühle Nass!


    Altersempfehlung: 

    ab 5 Jahre zum Vorlesen

    etwa ab 2. Klasse zum Selberlesen

    Das Buch ist bei Antolin gelistet.


    Illustrationen: 

    Auf jeder Doppelseite findet sich eine halb- bis ganzseitige farbenfrohe Illustration, um die Handlung aufzugreifen oder zusammenzufassen.

    Den Zeichenstil von Nikolai Renger, insbesondere die "kantige" Gestaltung der Charaktere mögen wir sehr. In Farbe kommen die herrlich lustige Mimik, die außergewöhnliche Perspektive und die vielen kleinen Details in den Zeichnungen sogar noch besser zur Geltung.

    Am besten gefallen haben uns die Unterwasser-Szenen.


    Mein Eindruck:

    Dies ist das dritte (und leider auch letzte) Abenteuer der quirligen und pfiffigen Bande. Alle Bücher können unabhängig voneinander und ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

    Der Schreibstil ist altersgerecht, bildhaft und führt mitreißend durch das Abenteuer. Unterteilt in sieben kurze Kapitel eignet es sich dank großer Fibelschrift und Flattersatz zum Selberlesen etwa ab der 2. Klasse. Zudem ist die Handlung einfach gehalten, um Erstleser nicht zu überfordern.

    Die drei cleveren, mutigen und herrlich schrägen Protagonisten sind sofort sympathisch: eine erfrischend chaotische und einfallsreiche Truppe.

    Sie verbindet aber nicht nur die Liebe zu köstlichem Krümeln, sondern auch eine wunderbare Freundschaft.

    Bei den leicht begriffsstutzigen Goldfischen Dennis, Bruno und Blödi, brauchen die drei Freunde allerdings starke Nerven. Auch "König" Rex hat die Weisheit anscheinend nicht mit Löffeln gefressen.

    Aber die drei Freunde geben so schnell nicht auf. Wenn der erste Plan fehlschlägt, muss halt ein neuer her.

    "Heute ist unsere Nacht! Die Nacht der Kleinen. Denn gemeinsam sind wir die Größten!" (vgl. S. 47)

    Herrlich schräge und witzige Dialoge ziehen sich durch das ganze Abenteuer und daher geben wir auch für den dritten Band von Herzen gerne eine Leseempfehlung: für Jungen wie Mädchen, zum Selbstlesen oder Vorlesen!


    Fazit:

    Das dritte witzige und herrlich schräge Abenteuer der cleveren Kakerlakenbande besticht abermals durch irrwitzige Dialoge, außergewöhnliche wie sympathische Charakteren und viele farbenfrohe Illustrationen.

    Ein (Vor-)Lesevergnügen für Jungen und Mädchen!


    ... 

    Rezensiertes Buch "Die Kakerlakenbande - Ratzfatz zum Schatz" aus dem Jahr 2019

  15. Cover des Buches Der Wolf im Atlantik. Deutschlands erfolgreichster U-Boot-Kommandant Otto Kretschmer (ISBN: 9783893506958)
  16. Cover des Buches Operation Jerusalem (ISBN: 9783961360529)
    Jörg H. Trauboth

    Operation Jerusalem

    (13)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...Wir schaffen Fakten. Wir ziehen unsere Sache durch, notfalls allein. Jetzt oder nie...“


    Unter dem neuen Präsident George F. Summerhill hat sich die Politik der USA grundlegend gewandelt. Eigentlich wollte der nie Präsident werden, aber nach dem Tode seines Vorgängers hat er sich der Aufgabe gestellt. Amerika baut seine Schulden ab, strebt eine offene Handelspolitik an und spielt nicht mehr den Weltpolizisten. Das gefällt nicht jedem, sowohl im Inland als auch im Ausland.

    Israel will endlich Tatsachen schaffen. Das Land soll in den früheren Grenzen wieder hergestellt werden. Die Palästinenser sollen auf die Sinai-Halbinsel umgesiedelt werden.

    Für die iranischen Revolutionsgarden dagegen ist Israel Feind Nummer 1. Er gehört endlich ausradiert. Allerdings wollen der iranischer Staatspräsident und Religionsführer keinen Krieg.

    Damit sind internationale Spannungen vorprogrammiert.

    In der Familie des Präsidenten der USA gibt es ebenfalls Probleme. Das betrifft beide erwachsenen Kinder. Deshalb spendet ihn der Präsident eine Schiffsreise, um sich in Ruhe mit ihren Ehepartnern aussprechen zu können. Er ahnt nicht, dass er wenig später um das Leben seiner Kinder und Enkel bangen wird.

    Der Autor hat einen extrem fesselnden und politisch brisanten Thriller geschrieben. Wieder spielt der ehemalige Elitesoldat Marc Anderson eine entscheidende Rolle. Gut finde ich, das die staatstragenden Personen aller Seiten mit den realen Persönlichkeiten nichts zu tun haben. Dadurch bleibt die Geschichte fiktiv. Hinzu kommt, dass die politische Großwetterlage nicht 1:1 übernommen wurde.

    Der Schriftstil lässt sich nicht nur angenehm lesen, er unterstützt außerdem die rasante Handlung. Das geschieht unter anderen durch schnell wechselte Handlungsorte.

    Das Eingangszitat könnte sowohl von israelischer, als auch von iranischer Seite stammen. Natürlich werde ich nicht verraten, wer der Sprecher war.

    Sehr gut gefallen mir die Analysen des Präsidenten bezüglich seines Landes. Das klingt so:


    „...Es geht uns wirtschaftlich so gut wie nie, aber unser multikulturelles Land ist gespalten. Ich meine nicht politisch, sondern in den Köpfen...“


    Als Betreuerin der Gäste arbeitet auf dem Schiff Karina Marie. Sie spielte im Vorgängerband eine wesentliche Rolle und ist nun mit Marc verheiratet. Marc macht sich mit seinem Team auf den Weg zum Schiff. Dabei werden die Teammitglieder sehr gut vorgestellt. Als Leser erfahre ich, was ihre Stärken sind und wie sie ins Team kamen. Einer spricht ab und an Berliner Dialekt. Dadurch wird die angespannte Handlung geschickt aufgelockert. Auch sonst herrscht eine angenehme Atmosphäre unter den Kampfschwimmern, die kurze humorvolle Dialoge einschließt.

    Ausführlich werde ich über das Vorgehen des Trupps informiert. Damit meine ich nicht nur, dass ich erfahre, was sie warum tun, sondern dass auch die technologischen und logistischen Hintergründe kurz, aber verständlich beschrieben werden. Ein besonderes Thema möchte ich kurz zitieren:


    „...Ich sage euch, Haie hören ausgezeichnet, empfangen und spüren die kleinsten Druckunterschiede und orten elektrische Felder ihrer potentiellen Beute. Haie können bestimmte Gerüche zehntausend Mal besser als Menschen wahrnehmen, auch euren Angstschweiß...“


    Die Geschichte ist immer wieder für Überraschungen gut. Kaum glaubt man, die Akteure einschätzen zu können, zeigen sie eine völlig unerwartete Seite. Menschliche Schwächen wie Bestechlichkeit, Aufarbeitung von erlittenen psychischen Verletzungen, gefühlte Missachtung oder der Wunsch nach höheren Aufgaben, aber auch ganz profane Dinge wie Eifersucht und Rache sorgen für manch Eskalation. Politik wird von Menschen gemacht, und die sind verführbar oder erpressbar. Genau das sorgt für den extrem hohen Spannungsbogen. Natürlich gibt es auch positive Eigenschaften wie Vergebungsbereitschaft und Reue, die Einfluss auf das Geschehen haben.

    Sehr gut herausgearbeitet werden die Emotionen der Protagonisten. Dabei wird insbesondere gezeigt, wie unterschiedlich Menschen mit Angst umgehen.

    Mehrere zur Handlung passende Karten ein ausführliches Personenverzeichnis und Anmerkungen runden das Buch ab.

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es greift wichtige politische Themen auf und setzt sie geschickt in einer spannenden fiktiven Handlung um.

  17. Cover des Buches Tod an der Förde (ISBN: B007XE9ZVQ)
    Hannes Nygaard

    Tod an der Förde

    (18)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Lüder Lüders, Band 1: Als ein argentinischer Marineoffizier in Kiel ermordet wird, liegt der Fall klar bei der Kieler Kripo. Logisch. Nein, scheinbar nicht, da sich Berlin eingeschaltet hat und den Kielern den Fall entzieht. Staatsanwalt Kremer und Kriminalrat Lüders vom polizeilichen Staatsschutz ermitteln dennoch weiter – mit brutalen Folgen! Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen namens Politik, Wirtschaftslobby und internationalem Waffenhandel…

    Erster Eindruck: Ein düsteres Cover mit einem U-Boot – sieht man auch nicht alle Tage.

    Lüder Lüders – diesen Namen muss man sich doch mal so auf der Zunge zergehen lassen, oder? Unser Hauptdarsteller erklärt dann auch schon bald, wie er zu diesem speziellen Namen gekommen ist. Nun aber zum Fall:
    Man sollte doch annehmen dürfen, dass die Hierarchien bei der Polizei bzw. den unterschiedlichen Bundesministerien klar geregelt sind. Daher überrascht es doch sehr, als sich Berlin einschaltet und den Kielern den Fall wegnimmt. Dabei scheint der Fall doch lokal auf Kiel begrenzt. Was wissen „die Oberen“ mehr, dass sie gleich die grossen Geschütze auffahren? Kremer und Lüders ermitteln trotzdem, müssen aber feststellen, dass andere Stellen sehr gut über ihr Vorgehen und auch ihr Privatleben Bescheid wissen. Wer torpediert die Ermittlungen? Wer ist der Maulwurf?
    Es gibt brutale Momente, zu denen ich gar nicht viel schreiben kann, da ich nicht unnötig spoilern will. Die Beschreibung der Situationen war (leider) sehr gut, so dass einem die ganze Tragödie sehr nahe kam. Je länger das Buch dauerte, desto verworrener wurde die Geschichte. Und es gab auch weitere Opfer zu beklagen…

    Dies war mein erstes Buch des Autors, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Es liess sich flüssig lesen, aber durch die vielen Protagonisten und deren unterschiedlicher Polizeigrade bzw. deren Ministerienangehörigkeit war es auch sehr komplex. Wer gehört zu wem? Wer hat eigentlich wem etwas zu sagen? Der Untertitel „Hinterm Deich Krimi“ hat mir etwas anderes suggeriert als die Geschichte dann war: Ich habe erwartet, dass es eher harmlos, vielleicht sogar launig zugeht, aber dann ging es doch sehr deutlich zur Sache. Von mir gibt es für den Reihenstart 4 Sterne.

  18. Cover des Buches Leuchtturmnächte (ISBN: 9783959674324)
    Debbie Macomber

    Leuchtturmnächte

    (45)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt:


    Cecilia und Ian trauern unterschiedlich um ihre Tochter und dadurch entstehen für die beiden unüberbrückbare Probleme, doch Richterin Olivia sieht das anders. Sie möchte das die beiden der Liebe noch eine Chance geben.

    Erster Satz:

    Cecilia Randell hatte von Leuten gehört, die sich dafür entscheiden würden, ihr Leben noch einmal genau gleich zu leben, wenn sie einen Wunsch frei hätten.

    Die Meinung von meiner Mama:

    Als das Buch bei uns ankam war mir klar, dass ich es lesen werde und ich würde wie immer auch von diesem Buch nicht enttäuscht. 

    Das Cover des Buches finde ich strahlt etwas sehr beruhigendes aus und man möchte sich am liebsten in das Bett legen und dort weiter lesen.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und er ist auch so fesselnd, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte, da man unbedingt wissen wollte wie es weiter geht.

    Im Buch lernen wie als erstes Cecilia kennen und wie sie um ihre kleine Tochter trauert, da sie nicht weiß wie sie mit ihrer Trauer umgehen soll, geschweige den wie sie sie verarbeiten soll, fängt sie an die Schuld bei der Marine und bei ihrem Mann zu suchen, der nicht da war als sie ihn gebraucht hat.

    Auf der einen Seite kann ich die Reaktion von Cecilia sehr gut nachvollziehen und auf der einen Seite kann ihr Mann nichts dafür wenn er nicht einfach zurück kann.

    Die Richterin Olivia finde ich wirklich klasse, auch das sie nicht einfach blind einer Scheidung zustimmt. Sie beweist damit sehr viel Feingefühl und sie war mir auch auf Anhieb sehr sympathisch. 

    Ich fand es auch schon zu lesen wie Cecilia und Ian sich in dem Buch weiter entwickelt und kann auch an dem Ende wirklich nicht meckern.

    Alles in einem hat mir das Buch wirklich sehr gut fallen und ich denke das ich auch gerne wieder eine Buch von Debbie Macomber lesen werde.


  19. Cover des Buches Superman Comic Superband # 6 - Superman und Batman - Ehapa Verlag 1976 (Ehapa Verlag, Superman, Superband) (ISBN: B008VHZ4LO)

    Superman Comic Superband # 6 - Superman und Batman - Ehapa Verlag 1976 (Ehapa Verlag, Superman, Superband)

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Nach einem Bergrutsch an einer Favela (wahrscheinlich) in Brasilien bricht ein seltsames Riesenwesen aus dem Boden, das Goldbarren und Diamanten für die verarmten Bewohner zurückläßt. Das Gold wird aber seit Jahrzehnten vermmißt und war an Bord eines U-Boots, das genauso lange vermißt wird. Das Superteam (Supi und Batman) werden beauftragt, den Rest des Geldes zu finden, und herauszufinden, wobei es sich bei dem Ungetüm handelt. gegen Ende findet man heraus, daß es die verwandelte Carlotta Esteban ist (Carlotta ruf mich an!), reiche Gutsbesitzertochter und Knastausbrecherin mit dem Graf-Monte-Christo-Trick. "Favela" würde bdeuten, daß die Geschichte in Brasilien spielen soll, "caramba" und "gaucho" sprächen eher für Argentinien.
  20. Cover des Buches Der goldene Schwarm (ISBN: 9783813505344)
    Nick Harkaway

    Der goldene Schwarm

    (21)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint
    Joseph Joshua Spork - "Joe Spork" oder "Crazy Joe" - ist ein mittelloser Londoner Uhrmacher, der ein stilles und stressfreies Leben führt und sich keineswegs bemüßigt fühlt, in die Fußstapfen seines berüchtigten kriminellen Vaters Mathew "Tommy Gun" Spork zu treten.
    Er lebt in einem feuchten Gebäude in einem unbekannten Teil von London und handelt nebenbei auch mit Antiquitäten und Raritäten. Sein bester Freund William "Billy" Friend, dessen Geschäftspraktiken keineswegs astrein sind, vermittelt Joe immer mal wieder diese oder jene Spezialität... wie eines Tages auch im Auftrage einer älteren Dame ein einem Buch ähnelndes Uhrwerk...
    Joe setzt dank seiner handwerklichen Fähigkeiten nicht nur das Uhrwerk wieder in Gang, sondern auch eine Weltuntergangsmaschine, an der nicht nur die Regierungen der Welt, sondern auch sinistre Kultisten und ein asiatischer Diktator ein brennendes Interesse haben.

    Nicholas Cornwell aka Nick Harkaway ist einer der Söhne des berühmten Schriftstellers John le Carré und liefert mit seinem zweiten Roman eine grandiose fantastische Mischung von Spionageroman, Abenteuergeschichte und Gangsterkomödie ab. In seinen Zeitsprüngen zwischen dem durch Joe Spork ausgelösten Chaos im London der heutigen Tage und den Jugendtagen der mysteriösen alten Dame in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mischen sich furiose Steampunk-Elemente und spannende Geschehnisse unter Wasser und in einem asiatischen Zwergstaat.

    Die Geschichte erzählt straff und abwechslungsreich, wie zwei grundverschiedene Leben aufgrund einer - in den 1950er Jahren einem Bienenkorb ähneld gebauten - wieder in Gang gesetzten Maschine aufeinander prallen: Der gesetzestreue und sein gemütliches Leben schätzende Joe Spork trifft nach der brutalen Ermordung seines besten Freundes Billy auf die sich langweilende  über 90jährige Edith "Edie" Banister... die Billy mit der Reparatur des Uhrwerks beauftragt hatte und die in jungen Jahren eine Meisterspionin und Spezialagentin war.
    Damals in den Nachkriegsjahren hatte der asiatische Diktator Shem Shem Tsien die Französin Esther Francoise "Frankie" Fossoyeur mit dem Bau einer Weltuntergangsmaschine beauftragt... und die Regierung Ihrer Majestät Edie Banister mit der Vernichtung derselben.
    Die Arbeit der beiden Frauen bringt sie zusammen und zarte Liebesbande entstehen, deren familiäre Verwicklungen bis ins Heute wirken und in einem explosiven Finale ihre Auflösung finden.

    Ein stimmiger Roman aus einem Guß voller liebenwürdiger und auch schräger Charaktere erzählt von dem Wettlauf mit der Zeit: Denn die aktivierte Bienenkorbmaschine sendet mechanische Bienen in die Welt hinaus, die als Vollendung ihrer Programmierung nicht nur das Ende unserer Welt, sondern auch eine Neujustierung des Universums einleiten sollen...
    Eine klare Leseempfehlung für Freunde des Britisch-Schrägen sowie des Steampunk!
  21. Cover des Buches Defcon One (ISBN: 9783426430255)
  22. Cover des Buches Rick Nautilus - SOS aus der Tiefe (ISBN: 9783737342346)
    Ulf Blanck

    Rick Nautilus - SOS aus der Tiefe

    (67)
    Aktuelle Rezension von: Feuerherzchen84

    Ein Schiff, das zum Uboot werden kann und drei Kinder schlittern in ein wildes Abenteuer. Rick Nautilus der Kapitän der Nautilus und seine Freunde Emilio und Ava, eine Ozeanerin finden eine Flaschenpost und gehen dem Hilferuf auf die Spur. Ein spannendes Abenteuer beginnt. Die drei sind auf einmal in mitten der Riesenkraken. Können sie sich wieder befreien? Ein toller Schreibstil der keine Langweile aufkommen lässt, dazu sind die Kapitel nicht allzu lang. Immer mal wieder gibt es schwarz-weiß Bilder, was die Vorstellungskraft verbessert. Dieses Buch eignet sich zum Vorlesen und selber lesen und begeister Jungen und Mädchen gleichermaßen. 

  23. Cover des Buches Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee (ISBN: 9783791373898)
    Annika Siems

    Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee

    (30)
    Aktuelle Rezension von: toms

    „Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee“ entführt direkt in eine sonst unzugängliche Welt. Die Autorinnen lassen einen hautnah dabei sein, wenn im Dunkel Szenen entstehen, die keine Kamera einfangen könnte – etwa wenn ein Tiefseefisch mit seiner „Taschenlampe“ Beute verfolgt.

    Auch komplexere Themen wie Photosynthese oder Biolumineszenz werden klar erklärt. Die Illustrationen sind atmosphärisch und detailreich, perfekt abgestimmt auf den Text. So entsteht eine dichte, lebendige Atmosphäre. Ein wirklich gelungenes Buch.

  24. Cover des Buches Valentins Geheimnis (ISBN: 9783741238833)
    S. Geiger

    Valentins Geheimnis

    (4)
    Aktuelle Rezension von: SteffiR30

    Inhalt:
    Ein groß angelegter Waffenschmuggel in Bremen stürzt den Assistenzarzt Frank Meinert in Nachforschungen, die ihn bis tief in die Geschichte seiner Familie zurückwerfen. Dass er selbst der Hauptverdächtige in einem Doppelmord im Krankenhaus Bremen-Mitte ist, scheint für ihn dabei zweitrangig zu sein. Er will die Wahrheit ans Tageslicht bringen. Es beginnt eine spannende Jagd auf die eigentlichen Drahtzieher und eine harte Bewährungsprobe für Beziehungsfragen. »Valentins Geheimnis« ist ein spannender Krimi mit Bezug zur Nazi-Zeit.

    Meine Meinung:
    Valentins Geheimnis ist ein spannender Bremen Krimi, der den Leser schnell fesselt. Die  Protagonisten sind gut beschrieben und realistisch dargestellt. Man kommt schnell in die Geschichte rein und fiebert mit Frank mit. Die Spannung ist von Anfang an vorhanden und der Leser wird förmlich mitgerissen. Zwischendurch erhält man viele Informationen zum Bunker Valentin und erfährt einiges über seine Geschichte. Dies regt auch zu eigenen Nachforschungen an. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, so kann man förmlich über die Seiten fliegen. Es gab einige überraschende Wendungen und man wurde oft hinters Licht geführt.

    Fazit: Ein spannender und informativer Bremen Krimi, der mir viel Lesespaß bereitet hat und dafür 4 Sterne erhält.

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