Bücher mit dem Tag "u-boot"

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182 Bücher

  1. Cover des Buches Sturz der Titanen (ISBN: 9783404166602)
    Ken Follett

    Sturz der Titanen

     (1.223)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Teil I einer Trilogie (Jahrhundert-Saga: Sturz der Titanen-Winter der Welt-Kinder der Freiheit)

    „Die Herrscher Europas haben etwas Schlimmes und Dummes getan, das zehn Millionen Menschen das Leben gekostet hat.“ (S. 899)

    Drei Länder. Drei Familien. Ein Jahrhundert. In seiner Jahrhunderttrilogie nimmt uns Ken Follett mit in ein bewegendes Jahrhundert europäischer Geschichte.

    Inhalt

    Der Auftakt STURZ DER TITANEN beginnt in den Zehner Jahren des 20. Jahrhunderts. In England spüren die Bergleute die Auswirkungen der Industrialisierung körperlich – nie ausbleibende Unfälle, mangelnde Sicherheitsvorkehrungen und ein selbstgefälliger Adel, der die rechtelosen Bürger ausbeutet. Ausbeutung durch die privilegierten Fürsten spürt auch das russische Volk -nachdem 1905 ein Bürgeraufstand blutig niedergemetzelt wurde, brodelt es gefährlich im Zarenreich. Im deutschen Kaiserreich herrscht ein arrogantes Machtstreben nach einem „Platz an der Sonne“ -eine Vereinbarung mit dem Nachbarreich Österreich-Ungarn bringt die Schwarzpulverfässer in Stellung, ein Funke aus Sarajevo entzündet sie. Der Machthunger nach der Vorherrschaft in Europa unter den Obersten der Staaten entfacht einen verlustreichen Krieg und Revolutionen in Politik und Gesellschaft folgen.

    Tipp: lest nicht den Klappentext! Ich bin froh, dass ich ohne viel Vorwissen in die Geschichte eingestiegen bin.

    Schreibstil

    Downton Abbey trifft auf einen Politthriller. Ken Follett, der Stephen King des historischen Romans, erzählt authentisch und so charakterstark wie ein Lew Tolstoi. Seine unterschiedlich angelegten Figuren haben Tiefe, Ausstrahlungskraft und Gefühl. Die Charakterentwicklungen sind authentisch und machen Spaß zu Lesen. Die verwobenen Liebesgeschichten lockern den ernsten Hintergrund auf, aber wirken ab und an etwas zu seicht, schmachtend, groschenromanhaftig. Es hält sich aber noch in annehmbaren Rahmen.

    Protagonisten

    Der Einstieg gelingt leicht. Billy Williams, ein Junge aus dem englischen Volk, erlebt seinen ersten Arbeitstag untertage. Der Leser bekommt ein Gefühl für die miserablen Arbeitsbedingungen und mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen in der Industrialisierung und erlebt im Laufe der Geschichte wie sich eine Arbeiterbewegung etabliert. Billys Schwester, Ethel arbeitet im Gutshaus der adeligen Familie Fitzherbert, was bei mir ein Gefühl von Downton Abbey aufkommen ließ. Das Familienoberhaupt Earl Fitz engagiert sich im britischen Oberhaus, dem House of Lords. Seine Schwester Maud ist Frauenrechtlerin, abwertend: Suffragette. Politische Spannungen sind da vorprogrammiert.

    Durch sein politisches Engagement unterhält Fitz Beziehungen zu Diplomaten und Attachés u.a. aus Deutschland, Österreich und Amerika. Die Männer treffen sich in England, bauen Bekanntschaften, sogar Freundschaften auf. Der Deutsche Sozialdemokrat Walter von Ulrich, der immer wieder gegen seinen konservativen Vater ankämpfen muss, verliebt sich in Fitz Schwester Maud. Walters österreichischer Cousin Robert unterstützt die beiden. Der Amerikaner Gus ist auch noch mit von der Partie, wird aber erst spät in der Handlung interessant.

    Durch seine Ehe mit der Russin Bea unterhält Fitz auch Beziehungen zum Zarenreich, in dem zwei junge Brüder durch das zaristische Regime zu Waisen wurden. Grigori musste schon früh lernen für sich und seinen jüngeren Bruder Lew aufzukommen. Während er unerbittlich für seinen großen Traum -nach Amerika zu emigrieren- schuftet, lebt Lew von einem Tag auf den nächsten und bringt sich in folgenreiche Schwierigkeiten.

    Nach und nach verschachteln sich die einzelnen Handlungsstränge der Protagonisten. Es ist ein Fest, diese Verbindungen nachzuverfolgen, noch dazu, weil auch historische Persönlichkeiten gekonnt einbezogen werden. So kann sich der Lesende über die Auftritte von Woodrow Wilson, König George V., David Lloyd George, Kaiser Wilhelm II, Trotzki und Lenin „freuen“.

    Contra: Gerne hätte ich auch noch eine französische Perspektive gelesen…aber wahrscheinlich hätte das doch den Rahmen gesprengt. Das Buch hat immerhin schon 1020 Seiten…nicht unbedingt ein Buch, dass man überallhin mitnimmt.

    Fazit

    STURZ DER TITANEN von Ken Follett ist ein opulentes Familiendrama rund um den ersten Weltkrieg (Zeit der Handlung: ca. 1911-1923)  mit differenzierten Charakterzeichnungen à la Tolstoi. Follett schreibt polithistorisch fundiert, spannend & gefühlvoll! Politische Spannungen wie in einem Politthriller, Geschlechter- und Standeskonflikte und tragische Liebesgeschichten sind vor dem historischen Setting authentisch verwebt. Dieser Roman ist eine Mahnung zum Frieden und ein Ruf nach Völkerverständigung ganz in der Tradition der Antikriegsromane, jeder sollte es lesen!

    Tipp: Der Roman wird auch grandios vertont von Philipp Schepmann (Lübbe Audio, ca. 37 Std).

     

    STURZ DER TITANEN. Die Jahrhundertsaga. | Ken Follett| aus dem Englischen von Dietmar Schmidt und Rainer Schumacher| Illustrationen von Tina Dreher| Bastei Lübbe Hardcover| 2010| 1020 Seiten| 28,00€ (erhältlich nur noch die Taschenbuchausgabe für 15,00€)

  2. Cover des Buches Salz für die See (ISBN: 9783551560230)
    Ruta Sepetys

    Salz für die See

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Chianti Classico
    Januar 1945, die letzten Kriegstage brechen an, als sich die Wege von vier Jugendlichen mit völlig unterschiedlichen Wurzeln und Hintergründen kreuzen.
    Gemeinsam machen sie sich auf nach Westen auf der Flucht vor der Roten Armee.

    "Salz für die See" ist ein Einzelband von Ruta Sepetys, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Joana Vilkas, Florian Beck, Emilia Sto żek und Alfred Frick erzählt wird.

    Florian ist Preuße, der auf einer geheimen Mission unterwegs ist. Er ist schweigsam und gebildet, zeigt aber auch eine Lässigkeit, die man in den letzten Kriegstagen selten sieht. Er will nach Westen, um dort nach seiner Schwester Anni zu suchen.
    Joana ist einundzwanzig und hat ihr Heimatland Litauen vor vier Jahren verlassen. Sie hat Glück, dass sie deutsche Vorfahren hat, denn so darf sie legal nach Deutschland reisen. Sie ist eine hingebungsvolle Krankenschwester, der das Wohl ihrer Mitmenschen sehr am Herzen liegt.
    Die fünfzehn Jahre alte Polin Emilia wird von Florian aus einer schlimmen Situation gerettet und ist ihm danach völlig ergeben, eine Verbindung, die ich sehr spannend fand! Wie sie alle, musste auch Emilia in Kriegszeiten Schreckliches erleiden und doch hat die ihren Mut nicht verloren. Sie ist eine richtige Kämpferin!
    Alfred ist siebzehn Jahre alt und Matrose in Gotenhafen. In Gedanken schreibt er heldenhafte Briefe an seine Jugendliebe Hannelore, doch die Realität ist eine ganz andere. 
    Während ich Florian, Joana und Emilia sehr mochte, kam ich mit Alfreds Art überhaupt nicht klar. Er ist sehr egoistisch und fanatisch, dem Reich und Hitler absolut zugetan. Er ist kein Sympathieträger, aber auch seine Sicht hat einen interessanten Einblick in die Geschehnisse gegeben!

    Die vier Protagonisten haben mir insgesamt richtig gut gefallen! Sie stehen auf unterschiedlichen Seiten und haben völlig verschiedene Wurzeln und doch kreuzen sich ihre Wege und sie helfen sich gegenseitig. Besonders ihre Geschichten fand ich sehr spannend, denn der Krieg hat sie nicht verschont und ihre Familien auseinandergerissen. 
    Es gibt auch eine zarte Liebesgeschichte, die sich nicht in den Fokus gedrängt hat und die mit sehr gut gefallen hat! Ein kleines Licht in diesen dunklen Tagen!

    Dank der kurzen Kapitel, die oft nur ein bis zwei Seiten lang waren, ließ sich das Buch sehr gut lesen! Allerdings fand ich es anfangs doch etwas schwierig eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen, da die Perspektive zu schnell und zu oft gewechselt hat. 

    So gut sich das Buch auch lesen ließ, die Handlug war keine leichte Kost. 
    Die letzten Kriegstage im Jahr 1945 zeigen Menschen, die alles verloren und nur noch wenig Hoffnung haben. Eine Hoffnung ist, dass sie mit einem Schiff über die Ostsee nach Deutschland fliehen können, doch für viele Menschen endet diese Hoffnung im eiskalten Meer. Ruta Septeys beschönigt nichts, sondern zeigt sehr realistisch, wie schlimm die Situation der Menschen damals war.
    Ich war vom Zweiten Weltkrieg schon immer fasziniert und habe viele Fakten förmlich inhaliert. Vom Untergang der Wilhelm Gustloff hatte ich trotzdem noch nie etwas gehört. Dabei ist es eine der größten Katastrophen der Seefahrt, von der bis heute nur wenige wissen! Allein das zeigt schon, wie wichtig "Salz für die See" ist. Man muss sich erinnern, um zu verhindern, dass solche Gräueltaten noch einmal passieren!
    Ruta Sepetys mischt gut recherchierte Fakten mit vielfältigen Charakteren und lässt auch noch andere sehr spannende historische Tatsachen einfließen, eine sehr gelungene Mischung! 

    Fazit:
    "Salz für die See" von Ruta Sepetys ist ein sehr wichtiges Buch, das über den Untergang der Wilhelm Gustloff erzählt.
    Mir haben die vielfältigen Charaktere mit ihren völlig unterschiedlichen Wurzeln richtig gut gefallen, auch wenn ich Schwierigkeiten hatte, eine richtige Bindung zu ihnen aufzubauen, was auch an den sehr kurzen Kapiteln lag.
    Ruta Sepetys hat für ihren Roman sehr gut recherchiert und erzählt eine spannende Geschichte, die mich wirklich mitreißen konnte!
    Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter!
  3. Cover des Buches Der Glanz von Südseemuscheln (ISBN: 9783453418196)
    Regina Gärtner

    Der Glanz von Südseemuscheln

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    Samoa, 1914: Mathilde Hinrichs wartet auf eine letzte Maschine, um mit ihrem Bruder Fritz endlich die Konservenfabrik für Ananas in Betrieb zu nehmen, die sie auf ihrer Plantage anbauen. Doch der Erste Weltkrieg kommt ihren Plänen zuvor. Mit der neuseeländischen Besatzung verliert die Insel nicht nur den Status als deutsches Hoheitsgebiet, auch die deutsche Bevölkerung verliert nach und nach ihren Besitz und ihre Rechte. Mathilde kämpft aber weiterhin für die Erfüllung ihres Traums.


    Mathildes Cousine Alma ist mit ihrem Mann Joshua nach Sydney gezogen, wo er als Kapitän meist auf See ist. Daher bekommt er zunächst gar nicht mit, dass mit dem Kriegsausbruch eine extrem antideutsche Stimmung in Australien herrscht, die Alma und den Sohn Max vor Schwierigkeiten stellt. Als Joshua schließlich während einer Tour als verschollen gilt, muss Alma ebenfalls mit ungeahnten Widrigkeiten kämpfen.


    Es ist schon mehrere Jahre her, dass ich das Vorgängerbuch „Unter dem Südseemond“ gelesen habe, und ich hatte etwas Sorge, nicht mehr zu den Charakteren und in die Handlung zurückzufinden. Doch Alma und Joshua sind mir in Erinnerung geblieben und die Sorge war unbegründet. Mathilde war ebenfalls ein sehr spannender und interessanter Charakter. Sie ist sehr unabhängig und unternehmerisch, das hat mir imponiert. Überhaupt sind die Frauen hier die Starken. Die Männer sind mit Ausnahme Scott Turners, beinahe ständig unterwegs oder interniert, so dass die Hauptlast der Versorgung bei den Frauen liegt. Das empfand ich als sehr authentisch.


    Man merkt, dass Regina Gärtner wieder sehr gut recherchiert hat, um die Atmosphäre während des Ersten Weltkriegs, sowohl in Australien als auch auf Samoa, einzufangen. Dies ist ihr hervorragend gelungen. In der Schule haben wir damals eher die Auswirkungen als die Details des Ersten Weltkriegs behandelt, daher war es mir zum Beispiel neu, dass deutsche Kriegsschiffe bis in den Indischen Ozean hinein in Kampfhandlungen verwickelt waren. Die Besetzung Samoas durch neuseeländische Soldaten bis hin zum Gewissenskonflikt bei Mathilde, als sie für Turner arbeitet und sich dann in ihn verliebt, sind authentisch und fesselnd dargestellt. 

    Im Gegensatz dazu war Almas Teil oft geradezu gemächlich erzählt. Bei beiden Frauen wünschte ich mir an einem Punkt, dass die Handlung nun den nächsten Schritt tut, sonst wäre es über kurz oder lang zu eintönig. Zum Glück geschah dieser Schritt dann auch kurz darauf.


    In einem Punkt war mir der glückliche Zufall dann etwas zuviel, nämlich als es um den Jungen Patrick und seine Herkunft ging. Daher vergebe ich „nur“ vier Sterne. Das obligatorische Happy End kommt aber sehr stimmig daher, wie ich es von einem Historischen Roman mit Liebesgeschichte erwarte. Insgesamt empfand ich sowohl „Unter dem Südseemond“ als auch „Der Glanz von Südseemuscheln“ als sehr stimmig und atmosphärisch erzählt. Dabei habe ich außerdem noch viel über das Leben in der ehemaligen deutschen Kolonie Samoa gelernt, einen literarischen Schauplatz, den ich bis dato noch nie „besucht“ habe.

    Ich kann die beiden Romane um Alma und Mathilde allen empfehlen!

  4. Cover des Buches Meteor (ISBN: 9783404175048)
    Dan Brown

    Meteor

     (1.767)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Eines vorweg: Ich bin kein Fan von Brown-Büchern, da ich zwei Bücher mit dem Protagonisten Robert Langdon gelesen habe, von Browns ausschweifendem Schreibstil genervt war und das Gefühl hatte, nun alle Bücher von Brown zu kennen. Daher habe ich beschlossen, keine Bücher mehr von dem Autor zu lesen. Bei Meteor habe ich eine Ausnahme gemacht, da ich gerne Bücher lese, die in der Arktis spielen und Wissenschaftsthriller gerne mag. Das Buch hat mir viel besser gefallen als die Langdon-Geschichten, denn dieser ist in diesem Buch zum Glück nicht dabei gewesen.

    Die Geschichte dreht sich hier nicht voranging um die Wissenschaft, wie ich erwartet habe, sondern fast ausschließlich um Politik. Es wird abwechselnd aus den Perspektiven der verschiedenen Akteure wie dem Präsidenten, seinem Konkurrenten im Wahlkampf und Rachel erzählt. Hauptsächlich befindet sich der Leser in Rachels Perspektive. Leider bleiben die Charaktere bis auf sie sehr blass. Zu Beginn reist die sympathische Rachel in die Arktis, um den sensationellen Fund erfolgreich zu präsentieren. Nach und nach kommen Hinweise auf, dass wohl nicht alles so sein könnte, wie es scheint. Es gibt Intrigen, unfairen Wahlkampf und harte Politik. 

    Browns Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und nicht immer ganz zu verstehen. Er schreibt sehr kompliziert und hochgestochen. In normalen Situationsbeschreibungen kommen auch Wörter vor, die man bzw. ich zumindest noch nie gehört habe und mir auch nichts darunter vorstellen kann. Teilweise hatte ich den Verdacht, der Übersetzer hätte sie erfunden. Aber nein, das ist wohl beabsichtigt. Statt einfach „kehlig“ zu verwenden, schreibt er „guttural“ und „nachgerade“ statt „allmählich“.

    Ein Thriller ist Meteor für mich nicht. Zwar kommt mal ein wenig Spannung auf, aber halten kann sie sich nicht. Richtig spannend wird es erst gegen Ende.

    Fazit:

    Insgesamt habe ich Rachel gerne begleitet. Allerdings dreht es sich hier eher um Politik als Wissenschaft und richtig spannend wird es erst zum Schluss.

  5. Cover des Buches Seegrund (ISBN: 9783492303026)
    Volker Klüpfel und Michael Kobr

    Seegrund

     (455)
    Aktuelle Rezension von: Kurzgefasst

    Ein Fall, der immer wieder überraschende Wendungen nimmt. 

    Wer für den Mord verantwortlich ist, wird gegen Ende rasch klar, das Überführen gestaltet sich trotzdem sehr schwierig, was den Leser bei der Stange hält. 


    Auch im Privatleben Kluftingers gibt es wieder einiges zu schmunzeln, besonders, als er eine Sache entdeckt, in der er tatsächlich endlich besser ist, als sein Rivale Langhammer...


    Richtig gut!

  6. Cover des Buches Mordkap (ISBN: 9783863270261)
    Rainer Doh

    Mordkap

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Rainer Doh ist ein Krimi gelungen, der unblutig, aber rasant, und äußerst spannend daherkommt. Schon allein die Beschreibungen der unmenschlichen und doch durchaus aufregenden Landschaft sowie die extremen Wetterunbilden unterstreichen zusätzlich die fesselnde Handlung. Nach den Vorkommnissen an Bord wird Arne Jacobsen mit den ersten Ermittlungen betraut. Arne ist ein eher unauffälliger aber sehr menschlich agierender Ermittlertyp. Er hat nicht die leiseste Ahnung was vor sich geht, ist aber gewieft genug sich nicht hintanstellen zu lassen, als plötzlich die Geheimdienste ihre Arbeit aufnehmen. Ähnlich wie Arne geht es dem Leser auch. Viele gelieferte Spuren verlaufen in Sackgassen, so dass ein „mitermitteln“ alles andere als leicht ist. Nach vielen Wendungen und falschen Fährten präsentiert der Autor eine Auflösung, die ich so nicht erwartet hätte. Durch die Vielzahl auftretender Personen ist die Geschichte von Anfang an auf einem hochspannenden Level. Ich hatte zwar zunächst Probleme die Handelnden alle richtig einzuordnen, aber das verlief sich im weiteren Verlauf dann schnell. Die einzelnen Charaktere sind gut beschrieben. Allen voran natürlich Arne. Kurz gesagt ist der vorliegende Krimi sehr unterhaltsam  und spannend, und bekommt von mir volle 5 Sterne.

  7. Cover des Buches Rick Nautilus - SOS aus der Tiefe (ISBN: 9783737342346)
    Ulf Blanck

    Rick Nautilus - SOS aus der Tiefe

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Eimermacher_Blumenthal

    Rick Nautilus ist der Hauptprotagonist dieses Romans mit beeindruckender Fantasie von Ulf Blanck, den man bereits als Autor der Drei Fragezeichen kennt. Mit der Ozeanerin Ava und dem Piratenjungen Emilio erlebt er ein aufregendes Abenteuer. Bereits das bunt gestaltete Cover des Buchs bietet einen Vorgeschmack auf den Inhalt.

    Insbesondere aufgrund seines Vorwissens über die Nautius durch „20.000 Meilen unter dem Meer“ war Junior direkt begeistert. Sein Lieblingscharakter ist der Piratenjunge Emilio. Er fand die Geschichte aufregend, manchmal etwas unrealistisch, aber durchaus spannend. Die schönen und genau richtig dosierten Illustrationen haben die Lektüre perfekt ergänzt. Große Schrift und angenehme Kapitellänge machten es ihm leicht, dieses Buch zügig selber zu lesen.

    Juniors Fazit lautet: 4,5 Sterne 

  8. Cover des Buches Judastöchter (ISBN: 9783426505892)
    Markus Heitz

    Judastöchter

     (253)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1
    Ich schreibe grundsätzlich nichts zum Inhalt, bzw. versuche es.

    Der letzte und meiner Meinung nach beste Teil der Reihe. Endlich kam der Spannungsaufbau auch bei mir an, da hatte ich bei den Vorgängern so meine Probleme...
    Schreibstil wie immer flüssig und gut zu Lesen. Diesmal sogar eine kleine Liebesgeschichte nebenbei, welche nur ein halbes Happy End hat. Sehr gut Umgesetzt! Meiner Meinung nach muss nicht alles immer Perfekt für alle Beteiligten enden, dass ist auf dauer auch langweilig.
    Aber es gibt Hoffnung, dass es doch irgendwann mal weitergeht. Zumindest könnte man bei diesem Ende damit rechnen.
    Alles in allem sehr Empfehlendswert. 4,5 Sterne von mir.
  9. Cover des Buches Breakthrough (ISBN: 9783453318755)
    Michael Grumley

    Breakthrough

     (23)
    Aktuelle Rezension von: GAIA

    Wenn ein Antarktis-Wissenschaftler, der gerade nach einem massiven Erdbeben mit Eisschollenabbruch mit seinem Schneemobil fast in einen Abgrund gerauscht wäre, als Ausruf des Erstaunens "Ach du grüne Neune!" ruft, sollte man das Buch, indem dieser Mist steht, sofort abbrechen...

    ...Ich hab es nicht getan. Aber nach 160 Seiten konnte selbst die zwanghafte Eigenschaft ein Buch, was man einmal angefangen hat, auch zuende zu lesen, mich nicht mehr davon abhalten, diesen Stuss aus der Hand zu legen.

    Um nicht noch unnötig mehr Lebenszeit darauf zu verwenden hier kurz zur Warnung an alle potentiell Interessierten:

    - an den Haaren herbeigezogener Plot

    - mit holzschnittartigen Figuren, die jedes erdenkliche Action-Blockbuster-Klischee erfüllen (inkl. sexy Wissenschaftlerin, die den Ex-Navy-Seal gleich ins Herz schließt)

    - ein Text ohne sprachliches Niveau

    - eine Übersetzung mit haarsträubenden Formulierungen (verschiedene Figuren [Wissenschaftler*innen sowie Militärs] nutzen wiederholt dieselben altbackenen Floskeln des Erstaunens, Best-of: "Gütiger Himmel!", "Heiliger Bimbam!" und ja, auch "Ach du grüne Neune!")

    Für Tipps, wie man hier einem Buch jegliche Sterne aberkennen kann, bitte eine PN an mich. Ach ja, und ein großes "Sorry" an alle Bücher, die ich hier je mit nur zwei Sternen abgespeist habe. Sie waren Lichtjahre von diesem Schrott entfernt. ;)

  10. Cover des Buches Das Leuchten (ISBN: 9783473400690)
    Kat Falls

    Das Leuchten

     (80)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Der Jugendbuch Roman „das Leuchten“ wurde von der amerikanischen Schriftstellerin Kat Falls geschrieben. Es handelt sich dabei um eine Geschichte, welche in der Zukunft der Menschheit spielt und in jener manche Menschen auf dem Meeresboden leben müssen, weil es auf dem Land nicht genug Platz gibt. Es wird nicht nur das Leben dort anschaulich beschrieben, sondern es gibt auch einige Sachen, welche die Geschichte spannend machen. Auf Deutsch ist das Buch am 08.06.2011 im Ravensburg Buchverlag (https://ravensbuch.de/junior/das-leuchten) erschienen und umfasst 319 Seiten. Das Buch ist in der ersten Person Singular aus der Sicht von Ty, eines der Meeresbewohner, geschrieben.

    Als der Meeresspiegel stieg, versanken ganze Städte unter Wasser. Plötzlich gab es nicht mehr genug Land für all die Menschen. Glücklicherweise ist es jedoch Wissenschaftler gelungen die Unterwasserwelt für Menschen bewohnbar zu machen. Ty lebt hier auf der Farm seiner Eltern und sein größter Traum ist es eines Tages ebenfalls eine Farm auf dem Meeresboden zu besitzen. Auf dem Land will er nicht leben, denn es gefällt ihm im Meer und außerdem gefällt es ihm nicht, dass die Leute auf dem Festland denken, dass die Kinder, welche unten geboren werden, dunkle Gaben haben. Genug Plätze würde es geben, aber wie es nun einmal ist, mischt sich die Politik ein und kann Träume zerstören. Als ob dies nicht schon schlimm genug wäre, greift eine Gang von entflohenen Sträflingen Versorgungsschiffe an.  

    Es hat mir sehr gefallen, dass ich gleich einen Draht zu Ty hatte, denn dies hilft mir sehr beim Lesen. Er ist ein sehr interessanter Charakter mit einigen Geheimnissen und zudem sehr mutig. Klasse, fand ich, dass man mit ihm jemanden gefunden hat, welcher auf dem Meeresboden geboren wurde, aber zugleich die Welt oben ein wenig kennt. Zudem gibt es da noch das Mädchen Gemma, in seinem Alter, welche von oben stammt und durch deren Augen, konnte man die Welt auf dem Meeresboden sich noch besser vorstellen. Auch die Nebencharaktere sind der Autorin sehr gut gelungen. Vor allem fand ich die Überraschungen einfach klasse, denn dadurch lernt man meiner Meinung nach das der erste Blick täuschen kann.

    Das Buch lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen, denn die Schriftstellerin besitzt einen sehr guten Schreibstil und vor allem lernt man gleich im Anfang die Welt auf dem Meeresgrund kennen und erlebt gleich am Anfang eine spannende Szene, welche einen in die Geschichte hineinzieht. Insgesamt fand ich es sehr gelungen wie sie das Leben dort unten beschrieben hat, wobei es mich sehr gefreut hat, dass es nicht zu technisch wurde, sondern man es sich leicht gut und bildhaft vorstellen konnte und wie sie durch die Geschichte Spannung reinbrachte. Auch die überraschenden Wendungen, mit denen ich meistens nicht gerechnet habe, haben noch mal Pfeffer in die Geschichte gebracht. Ein wenig wurde auch dargestellt wie die Politik den Siedlern zu schaffen machte und auch Geheimnisse von dieser wurden aufgedeckt. Es ist alles in allem ein spannendes Jugendbuch, welches an einem ungewöhnlichen Ort spielt und ich hätte dem Buch liebend gern fünf Sterne gegeben. Allerdings mag ich es nicht, wenn Fragen offenbleiben und da mir das Ende zudem viel zu schnell und abgehackt war, damit meine ich den Epilog, muss ich dem Buch leider einen Stern abziehen.

    Ich empfehle das Buch gerne weiter. Es lohnt sich vor allem für Leser des Jugendbuchgenres, welches gerne einen spannenden Roman in der Zukunft, aber ohne Raumschiffe, lesen wollen.

  11. Cover des Buches Enigma (ISBN: 9783453184831)
    Robert Harris

    Enigma

     (141)
    Aktuelle Rezension von: Luthien_Tinuviel
    Mit "Enigma" begibt sich der studierte Historiker und Bestsellerautor Robert Harris einmal mehr in die Zeit des Zweiten Weltkriegs.

    Inhalt:
    Ort der Handlung ist Bletchley Park im Jahr 1942: Die Briten arbeiten fieberhaft an der Entschlüsselung der Enigma-Codes, vor allem des U-Boot-Codes Shark. Einer der führenden Wissenschaftler, die mit Shark betraut ist, ist Tom Jericho. Ihm ist es bereits einmal gelungen, Shark zu knacken, kurz darauf hatte er einen Zusammenbruch und musste Bletchley Park aus gesundheitlichen Gründen verlassen. Grund des Zusammenbruchs: Die Liebe zu einer Frau. Doch als er zurückkehrt verschwindet diese plötzlich vom Erdboden und bald stellt sich die Frage. Warum? Ist ihr etwas zugestoßen? Ist sie eine Spionin?
    Und neben all dem droht ein verheerend großer Angriff der deutschen U-Boot-Flotte, der nur verhindert werden kann, wenn es Toms Team rechtzeitig gelingt, Shark erneut zu knacken. Die Uhr tickt...

    Meine Meinung:
    Die Welt der Kryptographie ist komplex und ungemein kompliziert. Auch nachdem ich dieses Werk und einige Hintergrundinfos gelesen habe, kann ich nur ansatzweise behaupten, etwas von Toms Arbeit verstanden zu haben. Doch auch ohne dieses Verständnis ist der Roman spannend und überraschend bis zur letzten Seite. Harris' Erzählstil hat mich einmal mehr überzeugt, auch wenn ich den Einstieg wie hier in Retrospektive so von ihm nicht so kenne.

    Die Charaktere werden zwar nicht detailliert beschrieben (mit Ausnahme von Tom), dennoch kann  man sich ein gutes Bild von ihnen und ihren Charakterzügen machen. Das Genie Tom war mir zwar hin und wieder etwas zu schnell mit seinen Handlungen und Gedankengängen, aber doch auf seine verschrobene Art sehr sympathisch.

    Fazit:
    "Enigma" war ein spannendes Lesevergnügen. Auch wenn ich den fachlichen Themen teilweise nicht so ganz folgen konnte und auch Toms Handeln mir nicht immer ganz schlüssig war, hat mich das Werk dennoch durch seine Spannung und seine Charaktere überzeugt.

  12. Cover des Buches Leuchtturmnächte (ISBN: 9783959674324)
    Debbie Macomber

    Leuchtturmnächte

     (38)
    Aktuelle Rezension von: sabrinchen

    Leuchtturmnächte ist der Auftakt der Cedar Cove Reihe einer fiktiven, kleinen Küstenstadt in der Nähe von Seattle.
    Ein ansehnliches, einladenes Buchcover, ein ansprechender Klappentext und die guten Erfahrungen mit der Autorin haben mich zu diesem Buch greifen lassen.
    Der gewohnt, leicht zu lesende, gut verständliche Schreibstil wird mit einem angenehm herzerwärmenden, unterhaltsamen Erzählstil unterstrichen.
    Mich erwartete eine gefühlvolle Geschichte um sympathische, zahlreiche Protagonisten die sich mir in verschiedenen Erzählsträngen vorgestellt haben.
    Die vielfältigen Charaktere habe ich schnell in mein Herz geschlossen wobei mich persönlich hier die Handlung über Cecilia und Ian am meisten interessiert und gefesselt hat.
    Der gemütliche Kleinstadtcharme, die Hilfsbereitschaft der Bewohner, der Familienzusammenhalt untereinander trotz diverser Probleme wird toll transportiert, es ist interessant konstruiert und die ca. 4 verschiedenen Stränge hängen irgendwie untereinander zusammen.
    Die Geschichte macht Lust auf mehr da Tragik, Dramatik mit Hoffnung, Liebe und Verständnis einher gehen und das zusammen eine tolle Kombation ergibt.
    Auch ein paar Cliffhanger und Überraschungen lassen das Interesse an dem Weitergang der Reihe aufleben und bindet so den Leser an die Gemeinschaft von Cedar Cove. :)
    Ich vergebe 4 romantische Sterne und werde weiterhin Bücher dieser Autorin lesen und auch diese Reihe weiterverfolgen.


  13. Cover des Buches Dämon (ISBN: 9783838721316)
    Matthew Delaney

    Dämon

     (277)
    Aktuelle Rezension von: PeWa
    Als Meeresforscher ein im Zweiten Weltkrieg gesunkenes Schiff entdecken und bergen, können sie nicht ahnen, welche Gefahren sie damit heraufbeschwören. Denn in dem Wrack befindet sich ein Wesen, das nur ein Ziel kennt: zu töten. Mit der Überführung des Schiffes nach Boston beginnt für die Bewohner der Stadt eine Phase des Schreckens. Bizarre Morde, verstümmelte Leichen und kryptische Zeichen halten die Polizei in Atem, und alles scheint auf eine Verbindung zwischen den Gewalttaten und dem Wrack hinzudeuten. Bei ihren Ermittlungen stoßen die Kriminalbeamten auf ein Geheimnis, das weit in die Vergangenheit zurückreicht.
    Soviel zum Backcover des Romans, über den ich eher durch Zufall gestolpert und der allgemein als "Thriller" bezeichnet wird. Erschienen unter dem Originalnamen "Jinn" läßt der Titel eigentlich viel Interpretationsspielraum zu, zumal Parallelen zu früheren Werken des Autors nicht gezogen werden können, da "Dämon" das Erstlingswerk von Matthew Delaney ist. Düstere Vorzeichen für den geneigten Leser? Wohl eher nicht, denn - um Teile meiner Beurteilung vorwegzunehmen - Delaney überrascht mit gut recherchiertem Hintergrundwissen, geschichtlichen Begebenheiten- und Zusammenhängen bis hin zu der lebhaft dargestellten Szenerie im heutigen Boston in New England, das einmal mehr für ein alptraumhaftes Szenario herhalten muß.
    Zurückgehend in die Wirren des zweiten Weltkrieges, in denen ein amerikanischer Platoon auf einer Insel im Südpazifik im Kampf gegen die Japaner einen viel schlimmeren Feind entdeckt, wird der Leser regelrecht in die Geschichte eingesogen - kaum glaubt man, diesen Teil "überstanden" und langsam Sympathie für den beschriebenen Protagonisten entwickelt zu haben, schlägt der Autor eine Brücke in die Neuzeit - eine Tiefsee-Expedition - und verknüpft so auf bizarre Art die Vergangenheit mit der unheilvollen Gegenwart, die Wegbereiter für eine Zukunft ist, die vor Blut, Gewalt und Grauen auf den 764 Seiten kaum in Worte zu fassen ist.
    Sicherlich könnte ich an dieser Stelle noch genauer auf die einzelnen Personen, um die sich diese Erzählung handelt, eingehen, doch dann würde ich sicherlich dem Erzählstrang des Autors vorgreifen und die Integrität, die sich von der ersten bis zur letzten Seite als roter Faden durch dieses Buch spinnt, zerstören! Es sei nur soviel gesagt : Wer dieses Buch, in dem sowohl amerikanische Kriegsgeschichte als auch orientalische Dämonologie als Paradethemen aufzuwarten haben, gelesen hat, wird in Zukunft dem Dunkeln andere Aspekte abgewinnen und vielleicht hier und dort erwarten, auf ein gelbes Augenpaar zu stoßen! Es ist schwer, dieses Werk inhaltlich in einer Kurzform darzulegen, da man erstens nicht vorgreifen möchte und zweitens in Gefahr gerät, auf jede Einzelheit, ja jedes sinnvolle Fragment von "Dämon" einzugehen, was den Rahmen einer Renzension um ein Vielfaches sprengen würde.
    Abschließend sei einfach nur gesagt, das dem Newcomer Matthew Delaney ein Meisterwerk gelungen ist, dessen Spannung und Atmosphäre ich in diesem Genre lange nicht mehr erlebt habe - auch in Bezug auf die Gefühle, die sich beim Leser nach Vollendung dieser Lektüre manifestieren! Einzig und allein das Cover, welches das berühmte "Biohazard"-Symbol zeigt, läßt eigentlich ein eher biologisch angehauchtes Thema vermuten, was letztendlich aber völlig irreleitend ist! Dennoch : Mr. Delaney, wir erwarten mehr von Ihnen - mehr Literatur im Stil von "Dämon" ... und wir hoffen, das Sie die Literaturszene in Zukunft weiterhin bereichern werden!
  14. Cover des Buches Water Rising - Flucht in die Tiefe (ISBN: 9783743208575)
    London Shah

    Water Rising - Flucht in die Tiefe

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Skyline-Of-Books

    Mal ein völlig neuer Weltentwurf, der mich total begeistern konnte!

     

    Klappentext

    „Die Welt nach der Katastrophe

     

    Wie ist es, Regen, Schnee oder Sonne auf dem Gesicht zu spüren? Und wie sehen wechselnde Jahreszeiten aus und fühlen sich verschiedene Temperaturen an?

    Das alles ist der 16-jährigen Leyla völlig fremd, denn seit einer verheerenden Naturkatastrophe steht die Welt komplett unter Wasser. Leyla kennt nur das Leben im versunkenen London – bis ihr Vater festgenommen wird. Zum ersten Mal verlässt sie zusammen mit dem verschlossenen Ari ihre Heimat, um ihren Vater zu befreien. Doch die britische Regierung stellt sich ihnen in den Weg. Mit allen Mitteln will sie verhindern, dass Leyla eine dunkle Verschwörung aufdeckt.“

     

    Gestaltung

    Ich bin unglaublich verliebt in das Cover, denn ich finde es sehr kreativ und perfekt zur Geschichte passend. Mir gefällt, dass man mit dem Big Ben eins der Wahrzeichen Londons sieht und dass dieses auch zentral auf dem Cover zu erkennen ist. Über die Stadt ist eine Schicht Wasser gelegt, in welchem nicht nur Luftbläschen, sondern auch Quallen und ein Wal schwimmen. Der Titel wurde schön eingefügt in die Szene, wobei ich es toll finde, dass das „Water“ sich auch aufzulösen scheint. Umrahmt wird alles von Felsen und dunklem Lila mit helleren, violetten Reflexen.

     

    Meine Meinung

    Der Klappentext von „Water Rising – Flucht in die Tiefe“ klang atemberaubend gut, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Es geht darum, dass die Welt nach einer schlimmen Naturkatastrophe komplett im Wasser versunken ist. In dieser Welt wuchs Leyla im versunkenen London auf, sodass sie zum Beispiel nicht weiß, wie sich Regen oder Sonne anfühlen. Als ihr Vater festgenommen wird, macht sich Leyla zusammen mit Ari auf, um ihren Vater zu befreien. Dabei kommt sie einer Verschwörung auf die Schliche, wodurch Leyla ins Visier der Regierung gerät…

     

    Der Weltentwurf von „Water Rising – Flucht in die Tiefe“ ist meiner Meinung nach mehr als gelungen. Durch eine Naturkatastrophe ist kein Leben an der Oberfläche mehr möglich, weswegen die Menschen im Wasser leben. Das war für mich mal eine komplett neues Erlebnis, eine Geschichte zu lesen, in welcher die Menschen nicht über, sondern unter Wasser leben. Diese faszinierende Idee geht aber noch weiter, denn sie ist nicht nur einnehmend und total erfrischend, sondern sie thematisiert auch den Klimawandel und seine Folgen. Dadurch geht das Buch ein wenig in den Bereich der Dystopien über, was mir sehr gefallen hat.

     

    Sowieso fand ich die Unterwasserwelt total faszinierend und anziehend, gleichzeitig aber auch unheimlich und bedrohlich. Das Leben unter Wasser ist voller Gefahren, die nicht nur von den Meereswesen ausgehen, sondern auch von den Menschen selber. Zudem bewies die Autorin große Kreativität und Einfallsreichtum, da sie auch futuristische Wesen erschaffen hat, die in dieser düsteren Welt leben und die für Spannung sorgen. Die Mischung ist unglaublich gut gelungen. Außerdem wirkte diese dystopische Welt trotz dessen, das sie so unglaublich und unwirtlich erscheint, ungemein real. Dies lag daran, dass die Autorin auch politische Verstrickungen und ernste Themen eingebaut hat, die sich in vielen Gesellschaften finden lassen.

     

    Neben dem Setting mochte ich aber auch die Handlung sehr gerne, da nach einer ruhigen Einführungsphase, in welcher ich Zeit hatte, mich in der neuen Weltordnung einzufinden, die Handlung durch die Festnahme des Vaters Fahrt aufnimmt. Dies führt dazu, dass sie London und damit die Sicherheit der Stadt verlässt. Ab diesem Zeitpunkt prickelte die Handlung für mich geradezu vor Spannung und tollen Momenten, denn es gab einige Gefahren, aber auch Geheimnisse zu lösen. Gerade letztere sorgten bei mir für große Neugierde, da es hier interessante Informationen und Rätselspaß gab. Das Buch endet mit einem Cliffhanger, welcher mich nun hoffen lässt, dass die Fortsetzung schnellstmöglich auch hierzulande erscheint.

     

    Die Figuren mochte ich gerne, vor allem Leyla. Das Buch folgt bezüglich ihrer Entwicklung dem für Dsytopien typischen Muster (Hauptfigur verlässt Heimat, erkennt Missstände/Machenschaften der Regierung und wächst über sich hinaus). Ich hätte hier zwar auch gerne etwas von dem fantastischen Ideenreichtum der Autorin gesehen, konnte mit diesem Element als Mittel zum Zweck aber leben, immerhin wurde Leyla so eine mutige, starke Frau, die sich ihre eigene Meinung bildet. Und dies mochte ich an der Protagonistin sehr.

     

    Fazit

    Welch ein spektakulärer Auftakt! Ich mochte „Water Rising – Flucht in die Tiefe“ unglaublich gerne. Der Weltentwurf sprühte vor Kreativität, neuen Einfällen und faszinierenden Möglichkeiten. Gleichzeitig ist er düster, voller Gefahren und mit ernsten Themen verknüpft. Aber nicht nur das Setting konnte mich völlig begeistern, auch die Handlung gefiel mir sehr. Die Protagonistin begibt sich auf ein gefährliches Abenteuer und enthüllt Geheimnisse, die überraschen. Dabei endet das Buch in einem Cliffhanger, der dafür sorgt, dass ich schon jetzt die Fortsetzung herbeisehne!

    5 von 5 Sternen!

     

    Reihen-Infos

    1. Water Rising – Flucht in die Tiefe

    2. Journey tot he Heart of the Abyss (erscheint am 26. Oktober 2021 auf Englisch)

  15. Cover des Buches Rick Nautilus - Gefangen auf der Eiseninsel (ISBN: 9783737342353)
    Ulf Blanck

    Rick Nautilus - Gefangen auf der Eiseninsel

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Ninja_Turtles

    Rick Nautilus II - Gefangen auf der Eiseninsel

    Ulf Blanck



    °°°°°°°°°°°°°°°

    DIe Heimat 

    des Abenteuers

    ist die Fremde.

    °°°°°°°°°°°°°°°



    Vom Leuchtturm ihrer Lieblingsinsel aus machen Rick, Ava und Emilio eine unglaubliche Entdeckung: Ein riesiger Frachter, der eben noch auf dem Ozean trieb, verschwindet urplötzlich! Hat ihn der Nebel verschluckt? Daran glauben die drei Freunde nicht. Es muss mehr dahinter stecken. Aber was? Mit ihrer Nautilus steuern sie hinaus aufs offene Meer, um dem Rätsel auf den Grund zu gehen!

    Mit ihrem phantastischen U-Boot sind Rick und seine Freunde, die Ozeanerin Ava und der Piratensohn Emilio, den unglaublichsten Geheimnissen der Ozeane auf der Spur. 



    Meinung meines Sohnes:

    Manche Stellen waren so aufregend, dass ich gezittert habe vor Angst.

    Das Abenteuer war cool.


    Meine Meinung:

    Auch das zweite Abenteuer konnte mich verzaubern! Die drei Freunde sind mittlerweile ein eingespieltes Team und begeben sich in ein neues, großes Abenteuer. Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm und einfach gehalten.

    Gefangen auf der Eiseninsel - das ist auf jeden Fall ein Abenteuer.

    Ich musste bei einigen Szenen echt lächeln, denn auf die Idee muss man erst mal kommen. Auch die Illustrationen passen wieder ins Gesamtkonzept.


    Fazit:

    Auch der zweite Teil ist sehr spannend und aufregend geschrieben. Eine unbeschwerte Welt und ein grandioses Abenteuer!

  16. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783844511116)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3
    Wow! Diese Geschichte ist so spannend, dass ich sie fast in einem Rutsch durchgehört habe. Bei der Hörfassung stimmt einfach alles: die Sprecher, die Musik, die Geräusche.
  17. Cover des Buches Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee (ISBN: 9783791373898)
    Annika Siems

    Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee

     (27)
    Aktuelle Rezension von: ParentsForFuture_Leipzig

    Mir hat das Buch supergut gefallen, weil man damit merkt, wie wichtig Klimaschutz für das Meer und die Natur ist. Die Tierarten, die alle dort drin verzeichnet sind, sind alles Tierarten, wo man sagt: „Die will ich behalten!“ Das Versauern der Meere durch den Klimawandel und das Plastik, das ins Meer kommt, ist blöd und das müssen wir stoppen.

    8jähriger Rezensent (Fridays for Future Leipzig)

    Video-Rezension verlinkt

  18. Cover des Buches Im Krebsgang (ISBN: 9783423252898)
    Günter Grass

    Im Krebsgang

     (202)
    Aktuelle Rezension von: Farbwirbel

    Günther Grass' Novelle 'Im Krebsgang' lag schon Jahre auf meinem SuB und nun habe ich es endlich geschafft, sie zu lesen.

    Inhaltlich war ich tatsächlich überrascht, denn ich dachte, dass es ein historienbezogenes Werk ist und wusste nicht, dass er auch hochgradig aktuell ist.

    In der Novelle geht es um Paul Pokriefke, der selbst als Journalist arbeitet und dem Leser einen Schweinsgalopp durch Vergangenheit und Gegenwart eröffnet.

    Zu Beginn geht es um Gustloff, Frankfurter und Marinesko, drei historische Personen, die im Zusammehang mit dem NS-Regime stehen. Dabei sei kurz erklärt, dass Gustloff als Nazi von Frankfurter, einem Juden, erschossen wurde. Später, als Hitler die KDF-Fahrten eingeführt hatte, wurde eines der Schiffe Gustloff genannt. Wie es der Zufall so will, ist eben jene Gustloff das Boot, mit dem Mutter Pokriefke später mit ihrem Sohn Paul im Bauch vor den Russen flüchtet. An dem Abend, als die Gustloff abgeschossen wird, wird Paul geboren und Mutter Pokriefke erzählt diese Geschichte ein ums andere Mal ihrem Sohn und später auch ihrem Enkel Konrad.

    Wie sich im Lauf der Geschichte herausstellt, ist Konrad sehr vereinamt von dieser Geschichte und entwickelt sich Stück für Stück zu einem Neonazi. Sein Vater beobachtet im Web diese Entwicklung, denn Konny schreibt auf einer Website darüber, doch wirklich einzugreifen wagt er nicht, hat er doch nicht wirklich Kontakt zu ihm.

    Die Geschehnisse spitzen sich zu und die Geschichte wird wiederholt. Am Ende kann man tatsächlich die letzte Phrase der Novelle als Kern dieser erkennen:

    Das hört nicht auf. Nie hört das auf. - S. 216

    Grass fragt in seiner Novelle nach der Idiotie, die Menschen inne haben, die nationalsozialistisches Gedankengut in sich tragen. Vor allem aber trägt er hier einen Sachverhalt vor, der gar nicht so oft thematisiert wird: Intelligtente Menschen und wie diese so denken können und auch, was die Geschichte der Familie in einem jungen Menschen machen kann, wie sie sich weiterträgt. Das war hochinteressant.

    […] Wolfgang Stremplin, der sich online David genannt hatte, einen, wie er sagte, „Nachweis arischer Herkunft“ vorlegte und sich dabei ironisch gab. Den Kommentar zu dem, was er ohnehin wußte, lieferte mein Sohn aus ruhiger Gewißheit: „Das ändert nichts am Sachverhalt. Allein ich mußte entscheiden, ob die mir als David bekannte Person als Jude sprach und handelte.“ - S. 182

    Auf der anderen Seite habe ich das Werk nur schleppend fertig bekommen. Gerade der Einstieg mit all den historischen Persönlichkeiten und dem fast abgehackten Schreibstil war für mich nur schwer anzunehmen. Das Buch wurde zum Schluss hin immer interessanter und dennoch blieb der erste Eindruck für mich sehr präsent. Da ist der Titel dann aber wieder sehr genial gewählt. Im Krebsgang. Genau so wird die Geschichte nämlich erzählt.

    Den Ich-Erzähler Paul mochte ich sehr gern. Gefangen in dem Rahmen seines Lebens und mit einer großen Schippe Ironie erzählt er daraus.

    Schluß mit Gernegroß! Wer sich mit funfunddreißig und beginnendem Haarausfall noch ein Kind andrehen läßt, ist nicht zu retten. Was heißt hier Liebe! Die gibt’s allenfalls wieder ab siebzig, wenn ohnehin nichts mehr läuft. - S. 42

    Seine Mutter war für mich so etwas wie das Ebenbild der Nachkriegsgeneration, die danach in der DDR lebte. Irgendwie politsch verwildert im Kopf, wenn man das so sagen kann.

    Da ich vom Schreibstil und dem Aufbau der Geschichte nicht zu 100 % überzeugt bin, ich aber mit der Aussage d'accord gehe, bin ich mal wieder im Sternekonflikt. Ich vergebe drei Sterne und würde gerne noch einen imaginären, halben Sternd dazugeben.

  19. Cover des Buches Die Nadel (ISBN: 9783898970983)
    Ken Follett

    Die Nadel

     (591)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Zum einen natürlich aus der Sicht des Spions Henry Faber, bekannt als „Die Nadel“. Sehr schön erfährt man hier, wie das Leben eines Spiones ist. Henry Faber spielt immer eine Rolle, um nicht aufzufliegen. Dabei geht er sehr überlegt vor und ist sehr vorsichtig, weshalb er besser ist als andere deutsche Spione in England. Wird er entdeckt oder besteht auch nur der Verdacht, tötet er die betreffenden Personen.
    Zum anderen gibt es auch die Sicht der zwei Agenten Godliman und Bloggs, die deutsche Spione in England aufdecken wollen. Sie kommen auf Henrys Spur und versuchen ihn zu fassen, bevor er die wichtige Information über die Täuschung der Engländer an Hitler weitergeben kann.
     Zudem gibt es zu Beginn ein paar Kapitel aus Sicht einer Frau, Lucy, die aber erst später wieder eine Rolle spielen wird, und gegen Ende des Buches einige Kapitel, die Besprechungen Hitlers mit einigen Generälen erzählen, was für mich nicht hätte sein müssen. Ich fand es schwer, diese zu lesen.

    Zu diesem Buch kann man nicht viel sagen, nur, dass es wahnsinnig spannend ist. Und das durchgehend. Man taucht zunächst in Henrys Welt mit seinen aufgebauten Identitäten ein. Als er das Täuschungsmanöver der Briten entdeckt, beginnt seine gefährliche Reise nach Deutschland. Diese ist an sich schon sehr spannend und es wird noch nervenaufreibender, weil man die beiden englischen Agenten dabei begleitet, wie sie Faber fangen wollen und den Stand ihrer Ermittlungen und Vermutungen erfährt. Am Ende des Buches steigt die Spannung noch weiter an, als es zum großen Schowdown kommt.

    Fazit

    Ein unglaublich spannender Thriller über den Spion „Die Nadel“ zur Zeit des zweiten Weltkrieges. 

  20. Cover des Buches Pepe S. Fuchs - Hexenjäger (ISBN: 9783899692273)
    Steffen Schulze

    Pepe S. Fuchs - Hexenjäger

     (9)
    Aktuelle Rezension von: labelloprincess

    Das Cover gefällt mir persönlich nicht wirklich. Aber man erkennt Dinge, die im Buch eine Rolle spielen. Der Widererkennungswert der Reihe ist durch die untere Hälfte des Covers gegeben. 

    Der Schreibstil des Autors war für mich sehr gewöhnungsbedürftig. So kam ich am Anfang nur eher langsam voran und musste mich beim Lesen sehr konzentrieren. Ab der Hälfte wurde das aber besser und das Lesen wurde für mich flüssiger.

    Zu Beginn war ich doch etwas verwirrt. Wie alles zusammenhängen sollte, wusste ich überhaupt nicht. Als sich das nach und nach zusammenfügte, kam ich mit der Geschichte auch besser klar. Zu den Personen im Buch konnte ich leider keinen wirklichen Draht finden. Vielleicht ist es besser, wenn man die Bücher der Serien der Reihe nach liest. 

    Viele Handlungen erschienen mir doch sehr weit hergeholt und etwas unrealistisch. Dennoch war das Buch (ab der Hälfte) spannend und ich habe wieder mit mehr Freude weitergelesen. Es gab ganz schön viel Action und ich war richtig ans Buch gefesselt.

    Für mich war es ein schwächerer Start, aber das Buch wurde zum Ende hin immer interessanter. Insgesamt vergebe ich für das Buch 4 von 5 Sterne.

  21. Cover des Buches Geheimcode Makaze (ISBN: 9783442371518)
    Clive Cussler

    Geheimcode Makaze

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Elfenstern

    Zwei japanische U-Boote mit einer todbringenden Viruswaffe an Bord werden 1944 vor der Küste der USA versenkt. Jahrzehntelang sind sie verschollen. Da entdeckt ein koreanischer Industriemogul ihre Spur und entwickelt einen perfiden Plan, mit dem Ziel der Wiedervereinigung von Nord- und Südkorea. Nur drei Menschen können ihn noch aufhalten und den Rest der Welt vor den vernichtenden Konsequenzen bewahren. Eine Meeresbiologin, ein Marineingenieur – und der Vater der beiden: Dirk Pitt, der Chef der NUMA, der National Underwater and Marine Agency.


    Ein spannender Thriller, der allerdings noch wesentlich spannender sein könnte, wenn der Klappentext des Buches nicht so viel verraten würde. Dadurch wird bereits zu Anfang sehr viel verschenkt. Ohne den Klappentext wüsste man nämlich nicht, an was die Wissenschaftler zu Anfang des Buches so plötzlich sterben und man wüsste auch nicht, wer hinter dem geheimnisvollen Schiff steckt, das sich ohne Nationalitätskennung in amerikanischen Gewässern herumtreibt und sofort das Feuer auf den Forschungshubschrauber der NUMA eröffnet und diesen abschießt. Trotz allem ein tolles Buch, bei dem man von Anfang an mit den Hauptcharakteren mitfiebert. Diese sind sehr sympathisch dargestellt und man steht sofort auf ihrer Seite. Aber auch die Bösen kommen nicht zu kurz. Auch ihre Handlungen und Gedanken werden dem Leser nicht vorenthalten. Man erlebt, zu was für teuflischen Taten Menschen fähig sind, denen durch Verblendung und Propaganda das letzte bisschen Hirn zermatscht wurde.

  22. Cover des Buches Cryptonomicon (ISBN: 9783442455126)
    Neal Stephenson

    Cryptonomicon

     (100)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Komplizierte Schreibweise und abstrakte Gedankenergüsse des Autors haben mich nach etwa 70 Seiten aufgeben lassen.

  23. Cover des Buches Illuminatus!. Bd.1 (ISBN: 9783499222719)
    Robert Shea

    Illuminatus!. Bd.1

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Von vielen als Kultbuch gehandelt, hat es mich gar nicht überzeugt. Die Story wirkt auf den Leser, als hätte er zu viel Aufputschmittel genommen. Es wird hin und her gesprungen, zwischen verschiedenen Personen, verschiedenen Zeitabschnitten und verschiedenen Erzählperspektiven. Man kommt sich als Leser vor wie in einem Rausch. Dazu kommt, wenn man sich darauf einlässt, dass die Story nur langsam ins Rollen kommt. Es wird schwer dranzubleiben. Von den versprochenen Illuminaten und Verschwörungen, taucht zunächst kaum etwas auf.
  24. Cover des Buches Unterdruck (ISBN: 9783442384181)
    Clive Cussler

    Unterdruck

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Malibu
    Für den Vater ist es immer schön, wenn der Sohn seine Serie fortsetzt - so setzt auch Dirk Cussler die erfolgreiche Serie rund um Dirk Pitt fort. Mittlerweile sind es 22 Bände rund um diesen Mann, um die Meereswelt und die U-Boote.

    Das schnellste U-Boot, die "Sea Arrow", wurde im Geheimen entwickelt. Nun ist das Schlüsselelement des Prototypen verschwunden und der Entwickler tot. Zur selben Zeit verschwinden mehrere Schiffe auf dem Meer, welche nicht mehr wieder gefunden werden. Wenn doch, dann befinden sich an Bord verbrannte Leichen. Was ist hier geschehen? Nur Dirk Pitt, der Direktor der NUMA ist in der Lage, die Zusammenhänge aufzudecken. Sollte er versagen, bedeutet das das Ende der Welt.

    Gleich vorneweg muss ich sagen, dass ich keinerlei Buch des Autoren Clive Cussler kenne und mitten in einer Reihe angefangen habe zu lesen. Ich denke, das tut der Serie aber keinen Abbruch und behindert den Lesefluss auch nicht. Man lernt hier den Protagonisten auch direkt kennen und muss meiner Meinung nach keine Vorkenntnisse zum Roman haben.

    Es ist ein Abenteuerthriller - und so wird auch der Protagonist und seine Freunde von einem Abenteuer ins nächste geworfen. Das erstaunliche daran ist, wie er jedes Mal die Situation aufs Neue meistert und immer als Held hervorgeht. Scheinbar geht Dirk Pitt nichts daneben, er schafft es immer, die Situation so zu meistern, als würde ihm kein Fehler unterkommen. Die Charaktere rund um ihn und auch er selbst sind sehr detailgetreu gezeichnet und es macht Spaß deren Konversationen zu verfolgen - dennoch ist es unwahrscheinlich, dass einem die Glückssträhne so derartig begleitet.

    Die Spannung nimmt in diesem Roman keinesfalls ab und auch der Schreibstil ist so gehalten, dass man ohne zu Stoppen weiterlesen kann. Die Sprache und die Ideen des Autors lassen den Leser schnell vorankommen und einige spannende Stunden verbringen.

    Ich persönlich muss leider sagen, dass ich mit der Materie an sich, den U-Booten etc., nicht viel anfangen kann und so herausgefunden habe, dass Bücher mit diesen Themen nicht gut in mein Lesegenre passen. So spannend das Buch auch ist, für mich war es manchmal etwas anstrengend weiterzulesen, da ich mich nicht gut hineinfinden konnte in die Materie.  Für Fans des Genres sowie der gesamten Reihe ist dieses Buch aber sicherlich ein Muss - so kann ich dieses gewissenlos weiterempfehlen, selbst wenn es mich persönlich nicht direkt vom Hocker gehauen hat! Mit dem Schreibstil und der aufgebauten Spannung konnte aber auch ich mich sehr gut anfreunden und lese gerne mehr von diesem Autor - wenn es um ein anderes Thema geht!

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