Bücher mit dem Tag "ubahn"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ubahn" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches Ein Wispern unter Baker Street (ISBN: 9783423214483)
    Ben Aaronovitch

    Ein Wispern unter Baker Street

    (608)
    Aktuelle Rezension von: Julybookish

    Also naja, das war mehr oder weniger ein Schuss in den Ofen. Barbara und ich haben uns wieder hinten den nächsten Band geklemmt und so tolle Sachen erwartet. Von wunderbare Bakerstreat Vibes, monumentale Magierkämpfe und atemberaubende Spannung war jedoch wenig auszumachen. Was wir bekommen haben, war eher ein flaches Lüftchen mit etwas Ermittlungsarbeit...😮‍💨

    Aber von vorn!

    Durch den zweiten Band wissen wir von dem gesichtslosen neuen Gegenspieler und statt hier weiter zu ermitteln und anzuknüpfen werden wir in einen komplett anderen Fall hineingeworfen. Peter wird wieder von Stefanopolus zum Tatort zitiert und vorerst wird nichts Übernatürliches festgestellt, aber Peter wäre nicht er, wenn er nicht noch tiefer graben würde. Diverse Gänge im Untergrund, viele Verhöre und Befragungen später kristallisiert sich eine funkelnde Spur heraus, der wir aber nicht folgen. Wie der Autor nicht müde wird zu sagen, ist echte Polizeiermittlung nicht wie im Film. Also wieder 5 Gänge zurückgeschalten und recherchiert. Auch werden wieder so viele Fäden miteinander verknüpft, dass man den Überblick verliert, was wirklich wichtig ist.
    Der Fall mit seinem Grundgedanken war zwar auch spannend und gut verschachtelt, aber zog sich doch sehr. Das Problem ist halt, das sich Peter Grant sehr gut ablenken lässt und zu leicht den Fokus verliert. Auch der Schreibstil ist seinem Charakter angepasst und deshalb erörtert der Autor lieber Nebensächlichkeiten, anstatt auf den Punkt zu kommen... 🙄Auch Lesley ist jetzt mit dabei und übt fleißiger als es Peter in 3 Bänden getan hat. Sie bringt einen schönen Schwug in das Ganze und fördert hoffentlich Peters Geist.
    Aber was wieder richtig gut war, ist der Humor. Dieser trockene englische Humor hat mich oft laut Auflachen lassen, da dieser spontane Slapstick einfach zu gut ist. Eine Szene ist grandios beschrieben und kommentiert worden, die ich so schnell nicht aus meinem Kopf bekomme. Ich sag nur Krankenhaus-Kittel auf der Straße... 🤣
    Ich denke mal, wir geben nicht auf und werden die Reihe weiterlesen, da ja irgendwann auch mal ein Ergebnis zum Gesichtslosen kommen muss. Zumindest war es kurz eingebunden, wenn auch nicht präsent. Es bleibt immer ein Gefühl eines offenen Endes zurück und man möchte sich wirklich mit Peter entwickeln und ihn zu einem guten Polizisten machen, aber das dauert wahrscheinlich noch viele, viele Bände. Was ist zu Beispiel mit dem witzigen Typen aus dem Prolog? Wird der dann in Band 5 erlöst? Ich werde berichten! 😉


  2. Cover des Buches Die Stadt der besonderen Kinder (ISBN: 9783426517185)
    Ransom Riggs

    Die Stadt der besonderen Kinder

    (607)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Auch wenn mich die Bücher schon wirklich sehr lange reizten, fand ich erst durch das erneute Anschauen des Filmes meinen Weg in diese Welt. Band 1 überraschte bereits, da es doch einige Abweichungen zum Film gab, die mir sogar besser gefielen. Nun ging es den 2. Band, welcher mich ehrlich gesagt nicht weniger überraschte und weiter in die Welt zog.


    Wer wie ich, anfangs nur den Film geschaut hat, dachte das schnell alles gut wird. Doch weit gefehlt, denn die Kinder rund um Miss Peregrine sind noch lange nicht am Ziel, zumal ihre Beschützerin sich nicht mehr zurückverwandeln kann. Die größte Aufgabe war daher eine andere Ymbryne zu finden, welche ihr helfen könnte. Doch dies war in der aktuellen Lage nicht sehr leicht, denn natürlich waren noch immer Hollows hinter ihnen her und so gut wie alle Ymbrynes wurden bereits gefangen.


    Wer die Charaktere nicht mehr alle kannte, fand vorne die Bilder und markantesten Eigenschaften der Einzelnen. Allgemein fand ich es toll, dass der Autor mit Bildern arbeitete, denn stellenweise sorgten diese dafür das eine Szene noch intensiver wurde. Hierzu sei gesagt, dass es sich gänzlich um echte Bilder handelte, welche jedoch hin und wieder bearbeitet wurden.


    Die Geschichte begann da, wo der Vorgänger aufhörte und ermöglichte somit einen nahtlosen Übergang. Hatte der erste Band jedoch noch etwas Freundliches, musste man hier damit Leben, dass die Kinder durchweg auf der Flucht waren. Dies soll jedoch nicht heißen, dass sie nicht positives erlebten, im Gegenteil, denn während ihrer Reise trafen sie interessante Charaktere, die ihnen oft auch halfen.


    Auch wenn die Kinder diesmal viele Ängste durchleben mussten, zeigte sich, dass sie dadurch ihre Fähigkeiten erst so richtig zu schätzen wussten. Besonders Jacobs, noch recht unerforschte, Fähigkeiten fand im Verlauf des Bandes immer weiter ihren Weg an die Oberfläche und dürften gerade zum Ende hin, einige überraschen. Doch auch die anderen Charaktere machen Veränderungen durch. Dies jedoch eher charakterlich, als in Bezug auf ihre Fähigkeiten. Besonders Millard und Enoch stachen hier für mich heraus, wobei Enoch etwas mehr ins Negative abrutschte. Millard dagegen zeigte wie vielfältig es sein kann, unsichtbar zu sein. Allgemein dürfte Hoffnung das passende Wort sein um den Band zu beschreiben.


    Und wenn wir schon beim Schreiben sind, möchte ich gleich anmerken, dass sich der Band genauso gut lesen ließ wie sein Vorgänger. Da es diesmal kein Filmmaterial gab, labte sich meine Fantasie an den Beschreibungen und den im Buch befindenden Bildern. Das reichte aus um eine abenteuerliche Welt zu erstellen, welche gerade durch die Wechsel in andere Zeitschleifen auch immer wieder Abwechslung bot und interessante Einblicke in die Geschichte gab. Zwar endete dieser Band, wie sein Vorgänger, auch mit einem offenen Ende, aber da hier so spannende Dinge passierten, freue ich mich schon darauf, den nächsten Teil zu lesen.


    Fazit:


    Dieser Band bot neben reichlich abwechslungsreichen Erlebnissen, viel Spannung, aber eben auch emotionale Momente. Mir wuchsen mit jeder Seite die Kinder von Miss Peregrine mehr ans Herz, auch wenn ihre Charaktere einen manchmal zur Weißglut bringen konnten. Ich persönlich freue mich schon auf den nächsten Band, denn natürlich möchte ich wissen, was nun noch alles auf sie zukommt.

  3. Cover des Buches Endstation U-Bahnhof Kottbusser Tor (ISBN: 9783748181460)
    Alper Soytürk

    Endstation U-Bahnhof Kottbusser Tor

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Sophia_J

    Bevor ich zur Bewertung komme, muss hier jedenfalls eine Triggerwarnung ausgesprochen werden: In dem Buch geht es um Suizid und selbst verletzendes Verhalten. Menschen die mit diesen Themen  selbst zu kämpfen haben oder auch sonst nichts darüber lesen mögen sollten dieses Buch lieber nicht lesen!

    Die Geschichte, insbesondere das Ende des Buches, hat mich wirklich sehr berührt. Es war erschreckend so direkt mit diesen sehr schwierigen Themen konfrontiert zu werden und an manchen Tagen war mir die Thematik einfach zu schwer. Nichtsdestotrotz finde ich es sehr wichtig, dass es auch Bücher über diese Themen gibt. 

    Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, das Buch lässt sich die meiste Zeit sehr flüssig lesen. Das einzige was ich am Aufbau der Geschichte etwas bemängeln würde sind die kurzen Kapitel mit den Einblendungen von Personen die sonst in der Geschichte kaum oder auch garnicht vorkommen. Der Sinn dieser Einblendungen hat sich mir bis zum Ende hin nicht ganz erschlossen. 

    Ich finde es schön, dass ich ein Buch lesen durfte, dass sich mit dem Leben von Migranten in Berlin beschäftigt und durfte viel daraus lernen. Die Identitätskrise in der sich viele Menschen, die in Deutschland oder auch in anderen Ländern leben, befinden war mir zwar irgendwie bewusst jedoch war mir die Tiefe neu.

    Ich bin lange Zeit leider mit keinem der Charaktere richtig warm geworden.
    Ich hätte mir gewünscht, dass Ferhat die Entwicklung die er am Ende des Buches durchlebt zumindest in Teilen schon früher durchlebt hätte. Er war mir lange Zeit zu starr auf seinen Positionen fixiert und wurde dadurch für mich eher unsympathisch. Das hat sich zum Ende hin fast ganz aufgelöst. Ich hätte mich aber gefreut, wenn dies früher passiert wäre.
    Wie Frauen in den Augen von Ferhat angesehen werden finde ich leider sehr schwierig und hat mich zeitweise auch sehr gestört. Diesbezüglich gab es für mich auch zu wenig einen Wandel. Da für mich sein Frauenbild bis zum Ende hin gleich geblieben ist bzw. es gab für mich diesbezüglich leider keinen erkennbare Entwicklung. 

    Alles in allem hat mir die Geschichte jedoch sehr gut gefallen. Ich würde das Buch auch weiterempfehlen. Ich finde es sehr wichtig, dass ein Buch eine Message hat und das hat dieses Buch aufjedenfall . Ich konnte viel neues bei der Lektüre lernen. 

    Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

  4. Cover des Buches Metro – Die Trilogie (ISBN: 9783453320628)
    Dmitry Glukhovsky

    Metro – Die Trilogie

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Dmitry Glukhovsky hat mich auf eine ganz eigene Art gefesselt – trotz einiger kleiner Hürden. Ich muss gestehen, dass ich anfangs richtig Schwierigkeiten mit den russischen Namen hatte (besonders mit den Stationsnamen); es war manchmal echt verwirrend und ich bin ein paar mal ins Grübeln geraten. Zwar liegt ein detaillierter Plan der Metro bei, doch gerade zu Beginn war es schwer, sich in diesem unterirdischen Labyrinth zurechtzufinden. Dennoch überwiegt der fesselnde Inhalt, und ich konnte mich kaum losreißen.

    Das Buch hat eine unglaubliche Portion Action und lässt einen regelrecht in die düstere Welt der Metro eintauchen. Die geheimnisvollen Protagonisten zogen mich mit ihrer undurchsichtigen Art in ihren Bann, und der bildhafte Schreibstil des Autors – so lebendig und detailliert – erweckte diese gefährliche, trostlose Welt zum Leben.

    FunFakt: Das Buch hat das Lesen zu einer echten Herausforderung gemacht, da es ein richtiger Brocken mit über 1600 Seiten und 2,2 kg ist. 😮‍💨

  5. Cover des Buches Zwei Herzen unter acht Millionen (ISBN: 9783328107590)
    Kate Spencer

    Zwei Herzen unter acht Millionen

    (126)
    Aktuelle Rezension von: Lesebegeisterte

    Fran wird nach vier Jahren plötzlich gekündigt. Als wäre der Tag nicht schon schlimm genug, klemmt sie sich in der U-Bahn ihr Kleid ein und es reißt komplett auf. Ein extrem fescher Typ leiht ihr sein Sakko, damit Fran nicht halb nackt in der U-Bahn-Station stehen muss. 

    Wie es in Zeiten von sozialen Medien halt so ist, wird das ganze Geschehen als schnulzige Liebesgeschichte dargestellt und geht online durch die Decke. Die Story ist in aller Munde und Fran die Protagonistin. Doch wer war der fesche Retter? In einer Stadt mit acht Millionen Einwohnern ist es eher unwahrscheinlich, dass sich die beiden noch einmal sehen….

    Doch indem die Story online so abgeht, klopf plötzlich das Fernsehen bei Fran und Hayes gleichzeitig an. In einer Talkshow treffen beide wieder aufeinander. Die Anziehung ist von beiden Seiten sehr stark, aber reicht dies für eine Beziehung?

    Die Story spielt in New York und durch die detailgetreue Beschreibung, kann man sich alles recht gut vorstellen.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig, nur in der Mitte des Romans war es für einen Geschmack ein bisserl langatmig, doch wenn man dies überwunden hat, wird man mit einer tollen, kitschigen Love-Story belohnt.

  6. Cover des Buches Alleine bist du nie (ISBN: 9783404174706)
    Clare Mackintosh

    Alleine bist du nie

    (101)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    der Autorin, aber auch das fand ich sehr gut.

    Es beginnt mit ganz alltäglichem, eher langweiligen Leben. Die Protagonistin Zoe, geschieden, zusammen mit einem neuen Partner und Ihren zwei erwachsenen Kindern, fährt wie jeden Tag mit der U-Bahn zu ihrer etwas öden Arbeit. Eines Tages entdeckt sie ihr Foto in einer Zeitungsannonce, daneben eine unbekannte Telefonnummer, die dann auch ins „Nichts“ führt. Eine Verwechslung? Zoe fühlt sich beobachtet und wird zunehmend verunsicherter, zumal sie bei der Polizei nicht so richtig ernst genommen wird.

    Soweit so gut. Es ist ein eher ruhiger Thriller, der seine Wirkung auch erst nach und nach entwickelt. Sehr gut gezeichnet nicht nur Zoe und Ihre Familie, sondern auch Kelly Swift, die in Ihrem Job bei der Polizei nicht so richtig weiterkommt. Wo sie nun wann gearbeitet hat, ist etwas verwirrend für mich gewesen, braucht es aber auch nicht zum weiteren Verständnis.  Es werden immer mehr Spezialeinheiten in London eingerichtet, aber sie wird nie berücksichtigt; gilt sie doch als zu großes Risiko. Warum? Auch das müsst Ihr selber lesen…. 😊

    Kursiv geschrieben erfährt der Leser auch einiges vom Täter, der so seine Gedanken und Motive/e nach und nach erzählt. „Ich sehe Dich, aber Du siehst mich nicht. Alleine bist Du nie…..“ Hinweise auf „wer ist das nun“ gibt es allerdings nicht.

    Ich fand das sehr gut gemacht – ein bisschen sehr langsam am Anfang, dann aber zunehmend spannend und es braucht für mich auch keine blutrünstigen Killer, viel Gewalt oder Blut.

    Auch finde ich das Ende folgerichtig zusammengeführt, auch wenn ich lange selber nicht wusste, was ich denn nun wem glauben soll. Der Hammer ist allerdings der Epilog – das hat mich doch sehr, sehr überrascht.

     

     

     

  7. Cover des Buches Wer Furcht sät (ISBN: 9783404176656)
    Tony Parsons

    Wer Furcht sät

    (164)
    Aktuelle Rezension von: beereadytoread

    Was braucht es, damit aus Täter:innen Held:innen werden? Wann überlagert das Verlangen nach Vergeltung alles andere?

    In „Wer Furcht sät“ muss sich Detective Max Wolfe einem Fall stellen, der auf viele Arten herausfordernd ist: Ein Kollektiv, der Club der Henker, jagt in London diejenigen, die dem Recht entkommen sind und führt sie der von ihnen als gerecht angesehenen Strafe zu: Tod durch Erhängen. Auf die Mithilfe der Öffentlichkeit kann sich Max nicht verlassen, denn durch die Vergangenheit der Opfer und der zuvor ausgebliebenen Gerechtigkeit erfährt der Club der Henker und dessen Lynchjustiz großen Zuspruch. Während ihn die Spurensuche durch längst vergessene Orte führt, muss er schließlich am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Unschuld und Schuld ist…

    Max ist grundsätzlich ein recht typischer Ermittler: Gebeutelt vom Leben und mit einem Bein in der Vergangenheit. Daher fand ich den Versuch einen Anker im „Jetzt“ einzubauen (er ist alleinerziehender Vater) recht geschickt. 

    Thematisch war der Fall sehr spannend und auch die zwischenmenschlichen Konflikte kamen mir überwiegend authentisch vor – abgesehen von der kurzen Episode zum Anbandeln mit einer am Fall beteiligten Person, das war für mich höchst eigenartig zu lesen.

    Dafür waren die historischen Exkurse zu z. B. unterirdischen Flüssen, stillgelegten Bahnhöfen und einem berüchtigten Henker ausgesprochen interessant. Diese Bezüge haben den Krimi für mich merklich aufgewertet und zur unheilvollen Atmosphäre beigetragen. 

    Einige Szenen waren zwar etwas wunderlich (z. B. die inneren Zerwürfnisse über die potentielle Kastration seines Hundes und dessen mögliche Gedanken hierzu), aber grundsätzlich habe ich „Wer Furcht sät“ als gelungene Zuglektüre empfunden. 

    (Das Buch ist der dritte Teil einer Reihe, was mir erst im Nachgang aufgefallen ist. Inzwischen habe ich den Auftakt ebenfalls gelesen: Man verpasst nichts.) 

  8. Cover des Buches Dein Lächeln um halb acht (ISBN: 9783426525432)
    Laura Jane Williams

    Dein Lächeln um halb acht

    (62)
    Aktuelle Rezension von: luckytimmi

    Nadja und Daniel fahren täglich mit der gleichen Bahn zur Arbeit, zumindest wenn Nadja es pünktlich schafft! Er verguckt sich in sie, traut sich aber nicht sie anzusprechen, sondern setzt eine Such-Annonce in die Zeitung. Sie laufen sich öfter über den Weg, ohne es zu wissen. Und als Daniel endlich ein Date mit ihr hat, versetzt er sie…

    Ich hatte anfangs Startschwierigkeiten mit dem Buch, irgendwann hatte es mich aber. Es ist eine Geschichte fürs Herz - wenn auch vorhersehbar - und erinnert schon ein bisschen an den Film „Email für dich“, der im Buch auch erwähnt wird. 


  9. Cover des Buches Cows (ISBN: 9783103973426)
    Dawn O'Porter

    Cows

    (28)
    Aktuelle Rezension von: Hanna_Moon

    Cows ist ein Roman von Dawn O'Porter der drei unterschiedliche Frauen mit ihren Problemen begleitet, die von der Gesellschaft verurteilt werden oder schlichtweg nicht wahrgenommen werden.

    Tara, 42, alleinerziehende Mutter, schlägt sich täglich im Beruf mit Männern herum, die von ihr nicht allzu viel halten und versucht zeitgleich ihrer Tochter ein starkes Vorbild in Sachen Frauenbild zu sein, auch wenn sie von anderen Müttern für ihre feministischen Ansichten und ihren Status als alleinerziehende oft verurteilt wird. Ihr Ruf wird nach einem Fehltritt komplett zerstört und trotzdem versucht sie irgendwie weiterzumachen.

    Cam, 36, Bloggerin und gewollt kinder- und beziehungslos schreibt in ihrem Blog unbequem über Feminismus, die Probleme von kinderlosen Frauen und deren Stellung in der Gesellschaft. Im wirklichen Leben hat sie es selbst schwer in sozialen Situationen und vor allem mit ihrer Famile, die ihren Lebensstil so überhaupt nicht aktzeptieren möchte. 

    Stella, 23, arbeitet als persönliche Assistentin, um sich mit einem anderen Leben als ihrem eigenen zu verstecken. Mutter und Zwillingsschwester, in deren Schatten sie stehts stand, hat sie sehr früh verloren und auch bei ihr steht die Gefahr eines kurzen Lebens im Raum. Weshalb sie sich nichts sehnlicher wünscht als Mutter zu werden. Diesen Plan scheint ihr Partner jedoch nicht auf dieselbe Art und Weise zu teilen wie sie, weshalb sie in ihrer Verzweiflung ihrem Leben mehr Sinn zu verleihen bald nicht mehr hunderprozentig auf der moralisch richtigen, aber doch nachvollzoehbaren Seite steht.


    Fazit: Vielleicht ist Cows nicht der perfekte Feminismus wie er sein sollte, aber perfekt ist auch keine der drei Hauptcharaktere, und das muss auch nicht immer sein. Aber dafür ist Cows wütend, ehrlich, komisch und auch manchmal unkorrekt. Es zeigt Frauen, die sich nicht dem klassischen Bild der Gesellschaft uunterordnen und ihre Probleme damit, es zeigt wie Frauen sich gegenseitig verletzen und am Wachstum hindern, wie sie sich selbst im Weg stehen und andere beneiden oder meinen anderen ihr Glückk aufdrängen zu wollen. Das ist durchaus manchmal etwas hart und irgendwie auch sehr traurig, entspricht aber manchmal doch der Realität. Auch Cam wird es im Laufe des Buches klarer, dass ihr Weg nicht immer der einzig richtige Weg ist, Tara, die sich immer von anderen verurteilt fühlt, stellt fest, dass sie andere ebenso schnell in Schubladen gesteckt hat. Und Stelle findet irgendwie endlich zu sich selbst, nachdem sie immer nur der ungeliebte Schatten ihrer Schwester war. Ja der Roman steckt manchmal voller Klischees, und diese müssen nicht immer zutreffen und doch tun sie es manchmal doch und dann stört es überhaupt nicht, dass Cows mit eben diesen spielt. Da alle Kapitel aus der Ich Perspektive geschrieben sind und die Frauen aus ihrer Sicht, die Dinge beschreiben, finde ich es nicht schlimm, dass einige Figuren im Buch vermeintlich flach dargestellt werden. Jedoch muss man auch beachten, dass das Erzähl-Ich nur die Facetten eines Menschen beurteilen kann, die er auch entschieden hat zu teilen und so lernt man besonders die männlichen Charakter erst mit der Zeit kennen. Für mich wirken sie nicht wie flach erzählte Figuren, sondern eben nur wie Menschen, die man eben noch nicht ausreichend gut kennengelernt hat, aber solche gibt es auch in jedem Leben.

    Ich fand Cows unterhaltsam, es hat nachdenklich, traurig und wütend gemacht. Vorallem wenn man bedenkt was das Internet einem alles antun kann. So muss jeder selbst entscheiden, ob er gern mit dem Strom schwimmt oder dagegen und wer sagt denn, dass wenn alle gegen den Strom schwimmen, es nicht wieder einen Fisch gibt der sich seinen ganz eigenen Weg sucht.

  10. Cover des Buches Die genial gefährliche Unsterblichkeitsschokolade (ISBN: 9783596812493)
    Kate Saunders

    Die genial gefährliche Unsterblichkeitsschokolade

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Buch punktet für mich mit Witz, unglaublich netten, sympatischen Charakteren und einer total coolen Katze! 
    Ich habe die Geschichte sehr gerne gelesen und empfand sie als
    kurzweilige und unterhaltsame Lektüre.
  11. Cover des Buches DER SCREENER - Teil 1 (ISBN: 9789463679848)
    Yves Patak

    DER SCREENER - Teil 1

    (43)
    Aktuelle Rezension von: Shelli

    Voodoo-Zauber und Mystik vom Feinsten!
    Zwischendurch war das Buch doch sehr "überzogen", allerdings eben genau dadurch ein Mystics Thriller. 

    Der Anfang ist sehr gut konzipiert, der Tauchunfall gruselig dargestellt und man ist erleichtert, dass die Hauptfigur nicht ums Leben kam. Die Spannung wird vom Autor so aufgebaut, dass man es kaum weglegen kann, da man einfach wissen musste wie genau es weiter geht. Da konnte ich das Buch dann wieder kaum aus der Hand legen.

    Für mich allerdings ein großes Manko, dass das Ende offen gelassen wird, man fühlt sich sehr unbefriedigt und aus diesem Grund für mich auch nur 4 Sterne. Auch wenn ich das Buch wirklich weiter empfehlen kann, da es mal ein Thema ist welches auch noch nicht "ausgelutscht" ist.

  12. Cover des Buches Eigentlich nur dich (ISBN: 9783945362396)
    Kristina Moninger

    Eigentlich nur dich

    (53)
    Aktuelle Rezension von: Nadine_Fe

    Die Geschichte von Mona und Milan hat mich sehr berührt. Mona hatte schon immer Bindungsängste und nach einem schrecklichen Erlebnis leidet sie an furchtbaren Panikattacken. Es gibt nur einen Menschen, der es schafft, sie zur Ruhe zu bringen: Milan. Doch auch er hat sein Päckchen zu tragen und es gibt so vieles, was zwischen dem Glück der beiden steht. Ich habe mit Mona mitgefiebert, mit ihr gelitten, ihren Schmerz gespürt und ihre Ängste durchlebt. Auch was Milan passiert ist, tat mir unfassbar leid, und ich hätte ihn am liebsten manchmal geschüttelt, damit er endlich aufwacht und die Reißleine zieht.

    Wie auch in ihren anderen Büchern hat die Autorin in jede einzelne Zeile sehr viel Liebe und Gefühl gesteckt. Die Geschichte ist ein echter Page-Turner und ich konnte sie kaum aus der Hand legen. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung!


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