Bücher mit dem Tag "überlebenskampf"
127 Bücher
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele
(17.957)Aktuelle Rezension von: Quilla3Endlich habe ich es geschafft, diese Reihe zu beginnen! Bislang kannte ich nur den ersten Film, habe den aber bestimmt zwei oder drei Mal gesehen, so dass mir das Meiste noch recht präsent war.
Ich habe es richtig genossen, die Hintergründe genauer zu erfahren und vor allem in Katniss' Gedanken - und Gefühlswelt abzutauchen. Während der Spiele stellt sie viele Überlegungen an, von denen man im Film nichts mitbekommt. Ich finde, dass die Autorin diese sehr gut und angemessen schildert, ohne dass es, wie so oft in Büchern, in repetitive innere Monologe abdriftet.
Generell finde ich Katniss als Protagonistin großartig. Sie ist nicht übertrieben badass, aber trotzdem sehr tough und gleichzeitig werden auch ihre Ängste, Ambivalenzen und Zweifel spürbar. Das hat sie für mich greifbar und authentisch gemacht.
Insgesamt hat mir der Schreibstil richtig gut gefallen und auch wenn ich langsam gestartet bin und das Buch immer gut weglegen konnte, so hat es mich am dritten Tag dann dermaßen gepackt, dass ich es noch bis in die Nacht hinein zu Ende gelesen habe.
Ich freue mich jetzt richtig darauf, direkt den nächsten Band zu starten und alle hintereinander weg lesen zu können! Große Empfehlung an alle, die Dystopien lieben!
- John Green
Das Schicksal ist ein mieser Verräter
(12.823)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrIch wünschte mir, ich hätte das Buch gelesen, bevor ich den Film gesehen hatte... Damit entging mir der "plott twist" komplett.
Dem Buch konnte ich leider nicht viel abgewinnen. Es war mir zeitweise zu philosophisch und ich bezweifle, dass 2 krebskranke Teenager sich wirklich so tiefgründig mit philosophischen Fragen und Metaphern beschäftigen.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)
(11.511)Aktuelle Rezension von: Nadine21Im vierten Jahr verändert sich einiges für Harry. Es gibt immer neue Anzeichen, dass Voldemort zurückkehren wird. Als es zum Wettkampf um den Feuerkelch kommt, gerät Harrys Name in den Kelch. Doch warum hat jemand einen Zettel mit seinem Namen in den Kelch geworfen? Wird Harry die Aufgabe meistern? Und wer ist dabei Freund und wer ist Feind? Auf wen kann er sich wirklich verlassen?
Es ist immer wieder spannend sich mit der Welt von Harry Potter zu beschäftigen. Band 4 ist dabei für mich einer der besten, da in ihm so viele Weichen gestellt werden. Außerdem hat der Band mit dem Kampf um den Feuerkelch noch ein wenig mit dem gewohnten Schulleben zu tun.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Denn die Bücher erklären so viel mehr als die Filme.
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 2. Gefährliche Liebe
(9.062)Aktuelle Rezension von: Emmas_BookhouseDie Tribute von Panem 2 - Gefährliche Liebe
Hier geht es direkt weiter, wo Band 1 endete. Katniss muss ihre Liebe zu Peeta weiter spielen.
Es fing vielversprechend an, doch mittlerweile finde ich, es zieht sich unendlich. Ich habe noch 200 Seiten vor mir und hoffe, es passiert jetzt bald was.
Band 1 fand ich schon nicht so herausragend wie viele andere, aber Band 2 ist bis jetzt sehr langweilig.
So nun bin ich durch und so richtig spannend waren für mich die letzten Seiten, sowie haben wir hier einen miesen Cliffhanger.
Es ist schade, denn ich höre nur Gutes über die Bücher und trotzdem gefallen sie mir eher durchschnittlich.
Ich gebe hier 3,5 von 5 Sternen und vielleicht überzeugt mich ja Band 3.
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn
(8.348)Aktuelle Rezension von: Quilla3Was für ein ergreifendes Finale dieser großartigen Reihe! Ich kann gar nicht so viel über dieses Buch schreiben, ohne zu spoilern.
Mir hat es weiterhin sehr gut gefallen, zwischendurch ging es mir ein bisschen zu sehr Schlag auf Schlag (manchmal dachte ich: 'Ernsthaft, das jetzt auch noch?!'), aber zum Ende hin wurde es wirklich sehr ergreifend und emotional, so dass bei mir auch Tränen geflossen sein sind.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich mir für manche Verluste und Schicksale etwas mehr Raum zur Verarbeitung und zum Trauern im Buch gewünscht hätte, da diese teilweise sehr schnell abgehandelt wurden. Da kam ich als Leserin emotional nicht so ganz mit.
Am Ende habe ich mich ein bisschen zerstört gefühlt und werde bestimmt einen emotionalen Kater haben. Aber das war es definitiv wert!
Ich finde auch die Botschaft der Reihe hochaktuell. Sie regt definitiv zum Nachdenken an und das liebe ich! Große Empfehlung!
- Ursula Poznanski
Erebos (Limited Edition)
(3.818)Aktuelle Rezension von: MrsHetfieldIch finde, bei dieser Autorin Ursula Poznanski kann man nicht viel falsch machen, deshalb habe ich diesen Roman gleich in einem Rutsch gelesen und wie erwartet, gefällt er mir mega gut! Spannend von vorne bis hinten und trotz der fiktiven Einschlüsse in der Geschichte ist er so aktuell wie nie, in Zeiten, in denen die Menschen sich mehr mit ihren technischen Spielereien als mit dem realen Leben und ihrer Umgebung befassen. Absolut spannend, sehr gut geschrieben und sehr empfehlenswert!
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange
(1.105)Aktuelle Rezension von: stillesprache_lauteworteDie Tribute von Panem, einer meiner Lieblingsreihe und zum ersten Mal habe ich das Lied von Vogel und Schlange gelesen. Dort wird die Geschichte von Snow erzählt, wie sich das entwickelt hat und alles.
Ich fand schön, wie vieles eingebaut wurde. Die Handlung war schön. Muss aber sagen, dass vieles in die Länge gezogen wurde und Snow fand ich als Figur nicht so toll. Dennoch, in diesem Fall war das auch nicht das Ziel von der Autorin, weil Snow ja eben nicht so toll ist. Ich habe es dennoch meistens gerne gelesen. Denke aber, würde ich Snow nicht kennen und wäre dies mein erster Buch, hätte ich wahrscheinlich abgebrochen. Im Vergleich zu den Film war das Buch für mich klarer, ich hab vieles mehr verstanden.
- Andrzej Sapkowski
Der letzte Wunsch
(860)Aktuelle Rezension von: hackenoh„Der letzte Wunsch“ ist kein klassischer Roman, sondern eine Sammlung miteinander verbundener Kurzgeschichten. Gerade das macht den Einstieg in die Witcher Welt so besonders. Stück für Stück lernt man Geralt von Riva kennen und bekommt einen Eindruck davon, wie diese Welt funktioniert.
Düsterer Ton und moralische Grauzonen
Was mir besonders gefallen hat, ist der Ton der Geschichten. Die Welt ist rau, oft brutal und selten eindeutig. Entscheidungen sind selten klar richtig oder falsch. Genau diese moralischen Grauzonen machen die Geschichten so interessant und unterscheiden sie deutlich von vielen anderen Fantasybüchern.
Märchen neu erzählt
Viele Geschichten greifen bekannte Märchen auf und drehen sie in eine deutlich düstere Richtung. Dadurch entstehen sehr originelle Episoden, die gleichzeitig vertraut und völlig neu wirken.
Fazit
„Der letzte Wunsch“ ist ein faszinierender Einstieg in die Witcher Reihe. Die Geschichten sind atmosphärisch, klug geschrieben und zeigen sofort, warum diese Welt so viele Leser begeistert. Ein sehr starker Beginn einer der bekanntesten modernen Fantasyreihen.
- Jay Kristoff
Nevernight - Die Prüfung
(725)Aktuelle Rezension von: Klaus_MIch habe selten ein Buch gelesen, das mich durch seine bloße Wortgewalt so gefesselt hat. Kristoff schreibt nicht einfach nur eine Geschichte – er zelebriert sie mit einer cineastischen, bildgewaltigen Sprache. Wer düstere Storys, Auftragskiller-Akademien und einen außergewöhnlichen Erzähler sucht, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Ein absolutes Jahreshighlight!
- Delia Owens
Der Gesang der Flusskrebse
(1.478)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrEine sehr ruhige Geschichte mit wundervollen und bildlichen Beschreibungen der Natur.
Kya tritt als starke und eigenwillige Hauptprotagonistin auf. Ihre Naturverbundenheit und Intelligenz haben mir sehr gut gefallen. Wirklich ein tolles Buch. Bloß die Zeitsprünge haben mich an manchen Stellen im Lesefluss gestört.
- Rick Yancey
Die fünfte Welle
(1.008)Aktuelle Rezension von: FritziSDie fünfte Welle zeigt eine Welt nach der Alien-Invasion. Cassie hat fast alles verloren und macht sich auf, ihren kleinen Bruder zu finden. Dabei begegnet sie Evan, der ihr hilft, dem sie aber nicht sofort vertrauen kann. Parallel verfolgt man Ben, der im Militärlager zum Kämpfer wird.
Cassie ist eine starke Heldin, verletzlich, zynisch, aber immer kämpferisch. Evan bleibt geheimnisvoll und sorgt für Misstrauen, was die Spannung hochhält. Ben bringt eine andere Sichtweise ein und zeigt, wie Jugendliche in einer zerstörten Welt ums Überleben kämpfen.
Der Schreibstil ist flott und voller Action, einige Passagen wirken jedoch etwas zu lang, besonders im Mittelteil. Die Liebesgeschichte kommt für meinen Geschmack zu schnell, ohne dass sie richtig aufgebaut ist.
Das Ende bietet Dramatik, Überraschungen und macht neugierig auf die Fortsetzung. Für mich ein sehr guter Auftakt mit kleinen Schwächen
- Ursula Poznanski
Eleria (Band 1) - Die Verratenen
(1.371)Aktuelle Rezension von: Jana06Ich bin direkt seit der ersten Seite in diesem Buch angekommen. Ich mag Geschichten auf fernen Zeiten und diese spielt in einer ungewissen Zukunft. Die Art, wie die Autorin die Charaktere und die Umgebung beschreibt, lässt einen schnell in die Szene einsteigen und ich konnte das Buch bald nicht mehr weglegen. Spannend bis zur letzten Seiten mit einem für mich eher überraschenden Ende.
Einfach nur toll und wunderbar zum Abschalten und Gedanken schweifen lassen.
Ich freue mich schon auf den zweiten Teil!! 🤗
- Amie Kaufman
These Broken Stars. Lilac und Tarver (Band 1)
(879)Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky2.5 stars.
i put this book onto my wish list around 10 years ago. back then i was really into YA / sci-fi and couldn’t wait to read it (i’ve also known amy kaufman from other books / series) so when i finally got it, i started it immediately. it’s super fast paced and interesting: a rich girl and a „rags-to-riches“ army major are stranded on an empty planet. but is it really empty? however, while it as a fn read i also realized that YA is just too young for me these days. couldn’t really connect with the characters (there were only two major ones so the story is limited to begin with) and overall the story was very far fetched at times. will not continue with the rest of the series.
- Andy Weir
Der Marsianer
(897)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteWir begleiten Mark Watney, wie er durch einen Unfall allein aufm Mars zurück gelassen wird und sich jedwedem Hindernis stellt um zurück zur Erde zu kommen.
Es ist erstaunlich wie einfallsreich die Hindernisse angegangen werden, wie er trotz allem stets einen guten Spruch auf den Lippen behält und nicht mit Sarkasmus geizt aber stets nie den Mut aufgibt.
Aber das beste ist die Umsetzung der teilweise hochkomplexen Systeme. Das Buch schafft es das aufs einfachste und leichteste runterzubrechen bzw eicht verständlich zu erklären.
Es ist zu Recht verfilmt worden und zu Recht ein Bestseller. Einfach nur eine Empfehlung wert.
- Rainer Wekwerth
Das Labyrinth erwacht
(757)Aktuelle Rezension von: MarieWeSieben Jugendliche erwachen ohne Erinnerung in einer fremden, gefährlichen Welt. Sie haben 72 Stunden Zeit, sechs Tore zu finden, doch eines fehlt. Der Plot ist mutig angelegt, der Wettlauf ums Überleben konsequent spannungsvoll. Der Stil liest sich überwiegend flüssig, mit klaren Bildern und wechselnden Perspektiven, was das Tempo gut trägt.
Die Protagonisten sind divers und mit kleinen Ecken und Kanten angelegt, manche mehr, manche weniger glaubhaft, man fasst sie ins Herz, wenn auch nicht jeder. Die Idee mit den Welten als Prüfungen ist reizvoll, doch manche Logiklücken, das schnelle Verhältnis zwischen Figuren und zu beliebte Klischees trüben das Vergnügen ein wenig.
In Summe: ein gelungener Einstieg, der neugierig macht
- Justin Cronin
Die Zwölf
(590)Aktuelle Rezension von: koechlMir hat bereits der "Der Übergang" unglaublich gut gefallen und Teil zwei der Passage-Trilogie steht dem in nichts nach. Ich finde sogar, dass es in diesem Teil rasanter voran ging. Es gab trotz der über 800 Seiten kaum Längen und ich hatte immer den Drang ständig weiterlesen zu wollen.
Sehr toll fand ich das Personen, die im ersten Teil nur kurz angerissen wurden in diesem Teil wichtige Rollen in der Haupthandlung hatten und so die ganze Geschichte noch epischer macht. Es ist wie ein großes Ganzen, das sich langsam immer weiter zusammenflechtet. Ich bin schon total gespannt welche Zusammenhänge sich dann noch im dritten Teil ergeben.
Und natürlich hab ich mich total gefreut wieder auf alte Bekannte zu treffen :)
Ich bin total froh, dass ich jetzt endlich Dank eines tollen Buddy-Reads zu diesem Buch gegriffen habe. Das gemeinsame Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht und macht das Buch nochmal mehr zu etwas ganz Besonderem für mich - Stephen King
Todesmarsch (Film)
(858)Aktuelle Rezension von: Karandi
Ich glaube, das Buch wurde sogar auf Amazon Prime verfilmt. Ich muss dazu sagen, es war eine Dystopische Geschichte, die sicherlich zum Teil etwas spannend gewesen ist und vielleicht mit unter auch rührselig aber ansonsten keine großen Überraschungen parat hatte. Da darf man sich aber nicht beschweren, weil das eigentlich Klar wird sobald man sich den Klappentext durchliest und weiß wovon dieses Buch handelt. Man fragt sich eher wer ist der nächste und wird der Hauptprotagonist es bis ans Ziel schaffen
. Es war okay, aber auch da hätte ich nichts verpasst, wenn ich das Buch nicht gelesen hätte. Manche Genre liegen einem einfach nicht und ich denke, Stephen King bedient da einfach eins, was für mich nicht von Interesse ist aber jedem das seine. Stephen Kings Erfolg gibt ihm recht. Von daher gehöre ich wahrscheinlich damit zu einer Randgruppe und das ist gut so.
- David Safier
28 Tage lang
(576)Aktuelle Rezension von: yana271943, Mira lebt im Warschauer Ghetto und schmuggelt Lebensmittel in das Ghetto, um sich, ihre Mutter und ihre jüngere Schwester Hannah durchzubringen. Ihr Bruder ist bei der verhassten Judenpolizei und ihre Mutter vegetiert seit dem Tod des Vaters vor sich hin. Die ganze Verantwortung der Familie liegt auf den zarten Schultern von der 16 jährigen Mira. Trotz der desolaten Lage wächst eine zarte Liebe zwischen Mira und Daniel, einem Waisenkind.
Es sind die letzten Tage des Warschauer Ghettos, da die Deutschen die Räumung und letztendlich die Tötung der Ghettobewohner beschlossen haben. Mira schließt sich dem Widerstand an, die von dem charismatischen Amos angeführt wird. 28 Tage lang haben die Juden- trotz bescheidenen Mitteln- Widerstand gegen die Nazis geleistet. Die Totgeweihten haben gezeigt, dass sie nicht kampflos ihrem Schicksal fügen werden.
Von David Safier haben ich lustige Bücher wie "mieses Karma" oder " Jesus liebt mich" gelesen- allesamt sehr lustig und amüsant.
Ich hatte Zweifel, ob David Safier so ein sensibles Thema wie Judenverfolgung und Warschauer Ghetto ohne Klamauk handhaben kann.
Und hat Safier mich überzeugen können? Und ob!!
Die beengten und chaotischen Verhältnisse im Warschauer Ghetto wurden sehr gut dargestellt, die starke Figur Mira mit ihrer hoffnungslosem Schicksal war beeindruckend.
Viele zeitgenössischen Figuren wie Janusz Korczak und deren Schicksale wurden dargelegt. Die Szene, wo eine Frau Mira wortlos ihr eigenes Baby in die Hand drückt, hat mir das Herz gebrochen.
Ich bin angenehm überrascht, wie David Safier sensibel und ernst dieses Thema angegangen ist.
Fazit: Unbedingt lesen!
- Sable Sorensen
Dire Bound
(283)Aktuelle Rezension von: MelBooks📔Worum es geht: Meryn versucht sich, ihre Schwester und ihre Mutter in einer ärmlichen Stadt überwasser zu halten und nimmt dafür an Kämpfen teil. Soweit alles in Ordnung, bis ihre kleine Schwester von den Vampiren des verfeindeten Königreiches entführt wird. Sich kurzerhand dem Militär verpflichtend, um an der Front möglichst ihre Schwester zu retten, gerät sie allerdings in eine Bindungs-Auswahl um sich nach einem harten Aufstiegs-Kampf an einen Schattenwolf zu binden. Eine Aktion bei der nur wenige überleben und noch weniger das Ende der damit einhergehenden Ausbildung erreichen.
💭 Was ich denke: Anfangs war ich noch begeistert, sowohl von der starken Protagonistin als auch von ihrer Beziehung zu ihrem supportive Boyfriend und allem, was bis zur Verpflichtung passierte.
Am meisten hat mich nach dem Aufstieg zu den Wölfen im Endeffekt dann Meryn genervt. Ihre Art, ihre Meinung und ihren Willen durchzusetzen und auf keine Ratschläge zu hören, Nachforschungen anzustellen oder den Kopf aus ihrem Hintern zu nehmen, war einfach nur anstrengend. Ihr ständiges "du sagst/ erklärst/ verrätst mir nichts, dann schließe ich dich eben aus" und egoistisches Gehabe innerhalb einer Gemeinschaft in der man stirbt, wenn man sich nicht einfügt, ging mir regelmäßig auf die Nerven.
Dass viele Plots während des Lesens schon teilweise offensichtlich wurden, und es zu einer klassischen "sie ist die Auserwählte" Geschichte wurde, hat die Story für mich jetzt auch nicht so besonders gemacht.
Nachdem der "dunkelhaarige psycho Gebundene" like Xaden seinen ersten Auftritt hatte, war auch recht klar, welche Rolle er einnehmen wird. Dazu kommt, dass ich die Spice Szenen irgendwann auch einfach nur noch überblättert hab 😅
🎭Fazit: Ich hab auf den Grund des Hypes gewartet, es durchgezogen und wurde enttäuscht. Ich finds wirklich nicht vergleichbar mit Fourth Wing und würde jedem eher dazu raten, diese Reihe zu beginnen.
Von mir gibt's 4/10 ⭐ da man es immerhin gut lesen konnte.
- Ernest Hemingway
Der alte Mann und das Meer
(1.088)Aktuelle Rezension von: Karandi
Ich habe ehrlich gesagt meine kleinen Probleme mit Ernest Hemingway. Die Geschichte an sich ist zwar schön gedacht und eignet sich sicherlich auch gut als eine Art „Gutenachtgeschichte“, vielleicht sogar für Menschen mit Kindern.
Für meinen Teil muss ich aber sagen: Ich bereue es nicht, das Buch gelesen zu haben, allerdings hat es mir auch keinen so großen Mehrwert gegeben, dass ich sagen würde, man müsse es unbedingt gelesen haben.
Es war mein zweites Buch von Hemingway. Das erste war Wem die Stunde schlägt, und das hat mir insgesamt etwas besser gefallen. Trotzdem muss ich im Großen und Ganzen sagen: Hemingway ist einfach nicht mein Autor – auch wenn das natürlich reine Geschmackssache ist.
Viele Menschen schwören zum Beispiel auf Franz Kafka, und auch da muss ich zugeben, dass er mich nicht wirklich abholt. Was ich ihm jedoch anrechne, sind die tiefgehenden Botschaften, die er vermittelt – deshalb ordne ich ihm persönlich einen höheren Stellenwert zu.
Hemingway hingegen ist für mich ohne Frage eine interessante Persönlichkeit, aber kein Autor, den ich als „muss man unbedingt gelesen haben“ einstufen würde.
Aber wie gesagt: Das ist nur mein persönlicher Geschmack.
- Rick Yancey
Das unendliche Meer
(458)Aktuelle Rezension von: FritziSDas unendliche Meer setzt direkt nach der fünften Welle an. Cassie, Ben und die anderen haben sich in einem verlassenen Hotel verschanzt, doch die Gefahr ist nie weit. Ringer gerät in Gefangenschaft und muss in einem Lager herausfinden, wem sie vertrauen kann. Geheimnisse um die Others werden vertieft und neue Opfer sind unvermeidlich.
Cassie bleibt eine Kämpferin, gezeichnet von Verlust, aber entschlossen weiterzugehen. Ringer rückt stärker in den Mittelpunkt, ihre Stärke und Zweifel machen sie zu einer spannenden Figur. Evan kehrt zurück, verletzt und mit vielen Geheimnissen, die neue Fragen aufwerfen.
Der Schreibstil ist temporeich, die Kapitel sind kurz und wechseln zwischen den Figuren. Das hält Spannung, wirkt aber manchmal überladen. Gerade im Mittelteil gibt es Szenen, die sich ziehen. Trotzdem gibt es genug Momente voller Emotion, die die Handlung tragen.
Das Ende ist hart, emotional und voller offener Fragen. Es macht Lust auf den dritten Band, ohne wirklich abzuschließen. Für mich ein solider zweiter Teil mit Schwächen, aber auch vielen starken Szenen.
- William Golding
Herr der Fliegen
(914)Aktuelle Rezension von: Hilda_JannsenNach einem Flugzeugabsturz findet sich eine Gruppe von Jungen, zwölfjährig und jünger, auf einer Insel wieder, kein Erwachsener hat den Absturz überlebt. Sehr schnell vergeht der Spaß am Abenteuer, noch schneller ergibt sich die Notwendigkeit, einen Anführer zu wählen und Bündnisse zu schmieden. Die neue Ordnung hat nicht lange Bestand, als sich die Freude an der reinen Macht durchsetzt. Es gibt Tote.
Der Romanklassiker legt den Finger in die Wunde jeder guten Gesellschaftsordnung, die nur so stark sein kann wie ihre Mitglieder, die integer und zahlreich genug sind, sich von der Freude an der Macht nicht verführen zu lassen. Und diese Stärke ist nicht angeboren, sondern muss erlernt werden, am besten in einer Umgebung mit guten Vorbildern.
Eindrucksvoll finde ich, dass selbst die Guten in der Geschichte nicht hundertprozentig gut (Ralph und Piggy) oder zu schwach (Simon, Sam und Eric) sind, was der Realität näherkommt, als wenn es einen echten Helden gegeben hätte. Der Verfall der Ordnung tritt nahezu sofort ein und ist auch nicht aufzuhalten, aber genau das kann man von Kindern (die weder unschuldig noch rein sind) letztlich auch nicht erwarten.
- Dmitry Glukhovsky
Metro 2035
(97)Aktuelle Rezension von: Sam_FoxtrottMit Metro 2035 schließt Dmitry Glukhovsky seine düstere Trilogie ab – und er tut es mit Wucht. Nach dem eher nachdenklichen, langsamen Metro 2034 trifft der dritte Band den Leser mit voller Kraft: Verrat, politische Intrigen, düstere Enthüllungen und die schonungslose Wahrheit über die Welt der Metro stehen im Vordergrund. Wieder begleitet man Artjom, den Helden aus Metro 2033, der inzwischen älter, härter und von der Hoffnung getrieben ist, dass es außerhalb der Metro vielleicht doch noch Überlebende gibt. Seine Suche nach Wahrheit führt ihn durch ein Labyrinth aus Lügen, Manipulationen und Machtspielen – und konfrontiert ihn schließlich mit Erkenntnissen, die alles verändern.
Besonders gelungen ist, wie der Roman den Kontrast zum Vorgänger nutzt: Nach dem ruhigen, fast allegorischen Metro 2034 wirkt 2035 wie ein Schlag in die Magengrube. Plötzlich ist die Handlung wieder atemlos, dicht und voller dramatischer Wendungen. Das stetige Misstrauen, die ständige Frage, wem man noch trauen kann, machen das Lesen beklemmend spannend. Verrat ist ein zentrales Motiv, und die bitteren Enthüllungen, die Artjom auf seiner Reise erfährt, haben mich oft innehalten lassen.
Artjom ist diesmal noch greifbarer und menschlicher: weniger der jugendliche Träumer, mehr der gezeichnete Überlebende, der dennoch nicht bereit ist, seine Hoffnung aufzugeben. Nebenfiguren schwanken zwischen Loyalität und Berechnung, wodurch die moralische Grauzone der Metro-Welt stärker als je zuvor zum Vorschein kommt. Viele Charaktere wirken schroff oder zwiespältig, was perfekt zum Thema passt: In einer Welt, die auf Lügen aufgebaut ist, ist kaum jemand frei von Schuld.
Das Buch, welches man hier in den Händen hält, ist nicht nur eine Fortsetzung, sondern auch eine Abrechnung. Es ist Glukhovskys politischstes und gesellschaftskritischstes Werk der Reihe – eine Mahnung über Manipulation, Machtmissbrauch und die Gefahr, sich mit Illusionen zufrieden zu geben, statt die unbequeme Wahrheit zu suchen.
Empfehlen würde ich Metro 2035 allen, die die ersten beiden Bände gelesen haben – und vor allem jenen, die nach dem etwas ruhigeren 2034 eine kraftvolle Rückkehr zur Spannung und Düsternis des Auftakts erwarten. Es ist kein leichter, aber ein intensiver Abschluss, der lange nachhallt.
- James Frey
Endgame
(234)Aktuelle Rezension von: Freedom4meDas Buch ist recht ähnlich zum ersten Teil.
Das fand ich zwischenzeitig ein wenig ermüdend, da es eben einfach genau so weitergeht: Die Kapitel beleuchten die einzelnen Spieler:innen, die Endgame spielen, es gibt Rätsel, Kämpfe,... Natürlich gibt es aber auch ein paar neue Entwicklungen und sogar Charaktere. Trotzdem hatte ich nicht immer das Bedürfnis weiterzulesen. Es war irgendwie weniger spannend und hat mich nicht so gepackt wie Band 1.
Was neu war: Zwischen den Kapiteln sind verschiedene Medien eingeblendet: E-Mails, Nachrichtenreporte, alte Legenden,...Das Ende hat mir dafür richtig gut gefallen. Am Ende werden die Stränge wirklich schön miteinander verbunden und der Showdown war auch spannend.
Was mich seit Teil 1 schon stört: Jegliche Angaben wurden nicht umgeändert. Gewichtangaben sind zum Teil in Pfund, Höhe in Fuß und und und. Dadurch kann ich mir einige Sachen manchmal nicht richtig vorstellen. Hier wurde meiner Meinung nach nicht gut genug übersetzt und man hätte das in die entsprechenden deutschen Einheiten übertragen sollen. Aber das ist ja eher eine Kleinigkeit.
Fazit: Teilweise etwas zäh, da eben nicht wie in Teil eins alles neu und spannend ist, sondern man das Konzept und die Charaktere schon kennt und es eben einfach genau so weiter geht. Trotzdem gibt es ein paar neue Entwicklungen und das gut geschriebene Ende macht die Längen in der Mitte für mich wieder wett. Ich werde den nächsten Teil auf jeden Fall lesen.
Endgame 2: Die Hoffnung bekommt von mir 4,0 / 5 Sterne.























