Bücher mit dem Tag "übersetzung"
37 Bücher
- Ben Aaronovitch
Die Flüsse von London
(1.935)Aktuelle Rezension von: Juliane_PeterDer Typ (Peter) ist einfach ein ganz normaler Polizist. Kein Schicksal, keine Prophezeiung. Und dann steht er nachts am Tatort und nimmt die Aussage von einem Geist auf, als wäre das das Normalste der Welt.
Magie ist hier nichts Schönes oder Glitzerndes. Das ist Arbeit. Lernen. Fehler machen. Kopfschmerzen bekommen. Wenn du Mist baust, musst du mit den Konsequenzen leben .
Und London ist nicht nur Kulisse, sondern fühlt sich wie eine eigene Figur an. Vor allem die Flussgötter – die Themse als politische Macht fand ich überraschend cool. Das ist Mythologie, aber komplett in den Alltag eingebaut.
Plötzlich geht es nicht mehr nur um „oh, Magie ist ja spannend“, sondern darum, was das alles anrichtet. Der Bösewicht ist auch nicht einfach nur böse, sondern eher ein Warnschild: So endet es, wenn Magie ohne Kontrolle benutzt wird.
Der Stil ist trocken, sehr britisch, teilweise fast nüchtern – das muss man mögen.
London ist viel älter, viel gefährlicher – und Magie ist da. Sie wird nur offiziell ignoriert.
- Rebecca F. Kuang
Babel
(455)Aktuelle Rezension von: DHarwardtRebecca Kuang hat hier ein aus meiner Sicht sehr beeindruckendes Buch geschrieben. Die Handlung spielt im phantastisch umgedeuteten akademischen Setting von Oxford, die ProtagonistInnen erleben den akademischen Alltag zwischen Faszination und Frust, Freundschaften und Prüfungsstress in einer magischen Schule. Im Gegensatz zu Hogwarts in Harry Potter ist Babel aber der realen Welt nicht entrückt und in einem seltsamen Paralleluniversum angesiedelt, sondern in jeder Hinsicht mit der realen Welt und ihrer düsteren Geschichte verknüpft. Der Schreibstil ist detailverliebt, intellektuell, symbolisch und ausschmückend und dabei dennoch flüssig, die Liebe zur Sprache im gesamten Buch sichtbar. Ein Buch, dass nicht nur die ProtagonistInnen, sondern auch mich sehr zum Nachdenken gebracht hat mit einer sich fulminant entfaltenden Geschichte. Großartig!
- Robert Galbraith
Der Ruf des Kuckucks
(755)Aktuelle Rezension von: MarigoldIch lese sehr gerne Krimis, besonders wenn sie in England spielen, und die London-Atmosphäre in „Der Ruf des Kuckucks“ hat mich sofort begeistert. Das Ermittlerduo Cormoran Strike und Robin ist großartig und ihre Zusammenarbeit macht die Geschichte lebendig und unterhaltsam. Strike als vielschichtiger Kriegsveteran und Robin mit ihrer sympathischen und cleveren Art ergänzen sich hervorragend.
Trotz der gelungenen Figurenzeichnung verliert sich die Handlung an vielen Stellen in zu vielen Details, und der Spannungsbogen wirkt stellenweise flach. Das Finale und die Auflösung waren für mich nicht ganz schlüssig, sodass der Auftakt nicht vollständig überzeugen konnte. Der Schreibstil ist jedoch flüssig und lässt sich gut lesen, was das Buch angenehm unterhaltsam macht.
Ich bin neugierig auf die weiteren Bände der Reihe und werde sie auf jeden Fall weiterlesen. Auch wenn „Der Ruf des Kuckucks“ mich nicht vollkommen überzeugt hat, freue ich mich darauf, mehr von Strike und Robin zu verfolgen und in die spannenden Ermittlungen einzutauchen.
- Rebecca F. Kuang
Babel (English Edition)
(49)Aktuelle Rezension von: GingerteabooksDieses Buch ist eine wirklich sehr gute Kolonialismuskritik. Das Buch hat wunderbare Charaktere, besonders die vier Protagonist*innen. Die Geschichte ist unglaublich stark aber auch emotional und ich finde jeder, der (besonders weiße Menschen) sollte dieses Buch mal lesen. Trotzdem ist die erste Hälfte etwas anstrengend und zäh, da es dort viel um Sprachgeschichte und Wortursprünge geht und es länger Passagen gibt, die starken Fachbuch-Charakter haben.
- Anne Bishop
Dunkelheit
(183)Aktuelle Rezension von: Moelli116Der Aufbau ist eigentlich typisch für Fantasy-Geschichten: Es geht um ein junges Mädel, was insgeheim eine große Macht besitzt und damit in unterschiedlich schwierige Situationen gerät. Dennoch ist es nicht langweilig der Geschichte zu folgen.
Ich hatte anfangs ein paar Schwierigkeiten herauszufinden, welcher der Charaktere gut oder böse in der Geschichte sind. Insbesondere der Höllenfürst persönlich wird regelmäßig als sehr liebenswürdig dargestellt. Das ist zwar vielleicht manchmal etwas widersprüchlich, aber so kann man sich noch selbst ein Bild über die Charaktere machen.
Spannendes Ende, sodass man gleich mit dem nächsten Teil weiter machen möchte.
- Ava Reed
Witches of Deadly Sins
(97)Aktuelle Rezension von: Whale_in_the_CloudsSasha hat vor Jahren ihr Elternhaus verlassen, in dem Wissen, dass sie niemals zurückkehren wird, doch genau dort ist sie jetzt wieder. Denn ihre Großmutter ist sehr krank und Sasha möchte sie noch einmal sehen. Was sie jedoch vorfindet sind viele Geheimnisse und eine sehr kaputte Familie, die sie unter Druck setzt, um die Suche nach der Büchse der Pandora zu unterstützen.
Das Buch ist fast vollständig aus der Sicht von Sasha erzählt, es gibt nur kurze Kapitel aus der Perspektive des Male-Main-Prota. Diese ergänzen die Story gut, nehmen ihr für mein Empfinden aber auch fast ein bisschen Spannung, die der Story insgesamt noch gutgetan hätte.
An mehreren Stellen musste ich wirklich den Kopf über die Grausamkeit einiger Familienmitglieder von Sasha schütteln, doch genau solche Situationen gehören zur Athmosphäre der Story wirklich dazu.
Die Geschichte selbst mit ihrer teils unfreiwilligen Suche nach Antworten und der Büchse der Pandorra hat einige Wendungen, die ich sehr spannend fand und die mir gut gefallen haben. Dazu der wundervolle Schreibstil und das Buch macht richtig Spaß zu lesen.
Es gibt auch eine Lovestory, die mir ebenfalls gut gefallen hat. Allerdings gibt es ein paar Situationen, die ich nicht so ganz einordnen konnte, wo Dinge betont wurden, die ich eher unnötig fand, daher einen Stern abzug für diese Geschichte.
Das Ende hat einen wirklich fiesen Cliffhanger, daher kann ich es kaum erwarten, endlich Band 2 lesen zu können. Von mir eine Empfehlung für jeden Fan von Hexen-Geschichten in der realen Welt.
- Jonathan L. Howard
Ein Fall für Johannes Cabal - Totenbeschwörer
(36)Aktuelle Rezension von: WortmagieDie „Johannes Cabal“ – Reihe begann ich 2013. Obwohl ich den Auftakt „Seelenfänger“ mochte und bereits zwei Folgebände besaß, hielt ich mich mit dem Weiterlesen zurück, weil ich warten wollte, bis sie weiter fortgeschritten ist. Der vierte Band erschien 2014 in Englisch, also wollte ich ausharren, bis dieser übersetzt wäre. Ich wartete und wartete. Im Juli 2016 war meine Geduld am Ende. Ich fragte die Twitter-Community um Rat, ob eine Übersetzung nach zwei Jahren noch wahrscheinlich sei. Meine liebe Blogger-Kollegin Elizzy wandte sich für mich an den Autor Jonathan L. Howard, der dann auch prompt antwortete, dass er leider keinen deutschen Vertrag über den vierten und fünften Band habe. Unerhört. Er riet mir, Mundpropaganda für die Reihe zu betreiben, denn stiegen die Verkaufszahlen, würde Goldmann seinen Vertrag eventuell ausweiten. Deal. Einen Monat später nahm ich mir den zweiten Band „Totenbeschwörer“ vor und erfülle nun hiermit meinen Part, euch von dem Buch zu erzählen.
Nekromanten haben es schwer. Von der Welt gehasst und verfolgt, kann ein Nekromant nicht einmal ohne Komplikationen ein Buch ausleihen. Gut, Johannes Cabal wollte das Buch nachts ausleihen, als die Bibliothek verlassen war. Er hatte auch nicht vor, es jemals zurückzugeben oder Ausleihgebühren zu zahlen. Aber das ist noch lange kein Grund, ihn ins Gefängnis zu werfen und zu exekutieren, oder? Während Cabal in seiner Todeszelle über diese Ungerechtigkeit nachgrübelt, erhält er überraschenden Besuch. Ein hoher Staatsmann verspricht, ihn zu begnadigen, wäre er bereit, seine Fähigkeiten einzusetzen, um den unerwartet und gänzlich unpassend verstorbenen Kaiser des Reiches vorübergehend wiederzubeleben. Cabal erkennt die Gunst der Stunde und lässt sich auf die Vereinbarung ein. Doch damit fangen seine Probleme erst an…
Ich verstehe, warum die Verkaufszahlen der „Johannes Cabal“ – Reihe nicht ausreichten, um einen weiterführenden Vertrag zwischen Goldmann und Jonathan L. Howard zu rechtfertigen. Die Bücher um den zwielichtigen Geisterbeschwörer Cabal sind sehr speziell. Sie liegen weit abseits vom Mainstream und werden daher wohl niemals die weltweiten Bestsellerlisten stürmen. Sie verkörpern eine besondere Art von Humor und folgen einem Erzählstil, der ein wenig nostalgisch an den Film Noir der 1940er und 1950er erinnert. Jonathan L. Howard schreibt nüchtern und altmodisch, er lässt die Skurrilität seiner Geschichten für sich sprechen, statt atemlos dem nächsten Actionkick nachzujagen. Das bedeutet nicht, dass seine Bücher nicht spannend wären, doch das Erzähltempo ist wesentlich gemäßigter, als man es heutzutage aus der modernen Literatur gewohnt ist. In „Totenbeschwörer“ treten diese Eigenheiten meiner Meinung nach noch deutlicher zu Tage als in „Seelenfänger“, weil es sich bei diesem zweiten Band um einen Kriminalroman in der Tradition von Agatha Christies „Miss Marple“ handelt. Mich überraschte diese Herangehensweise, da ich mir den Protagonisten Johannes Cabal vor der Lektüre niemals als Detektiv hätte vorstellen können. Natürlich ist er hinsichtlich seiner Fähigkeiten geradezu prädestiniert für diese Rolle, denn er liebt es, seinen analytischen Verstand für die Lösung kniffeliger Rätsel einzusetzen, aber ich hätte nicht erwartet, dass ihn die Aufklärung eines Kriminalfalls interessiert. Dass er in die Ermittlung involviert wird, ist ein gewaltiger Zufall – dass er sich dieser annimmt, ist seinem Ehrgeiz sowie seiner Eitelkeit zuzuschreiben. Ich bezweifle, dass ich der verwinkelten Logik des Falls allein auf die Schliche gekommen wäre, obwohl die Auswahl der Verdächtigen eingeschränkt ist, was wiederum daran liegt, dass das Setting räumlich eng begrenzt ist. Der Großteil der Handlung spielt in einem Luftschiff; denkt ihr nun an das Bild eines Zeppelins, liegt ihr allerdings daneben. Die „Prinzessin Hortense“ gleicht eher einem fliegenden Flugzeugträger, was ich dank erstaunlich detaillierter Illustrationen behaupten kann. Die Funktionsweise des Prachtstücks erschloss sich mir nicht völlig, die libellenähnlichen Entomopter verstand ich besser, doch ich wusste die leichte Steampunk-Atmosphäre, die Howard durch ihren Einsatz beschwört, sehr zu schätzen. Dieses Flair passt einfach zu Cabal, dem charmanten Schurken, pardon, Nekromanten. Es ist schwer zu sagen, was genau Cabal charmant erscheinen lässt, denn sympathisch ist er nicht. Er ist Egoist und Misanthrop, andere Menschen sind ihm bestenfalls lästig. Er neigt zu drastischen, endgültigen Entscheidungen und behandelt Gewalt als ein selbstverständliches, notwendiges Mittel zum Zweck. Trotz dessen beobachte ich ihn unheimlich gern. Gerade aufgrund seiner verkümmerten sozialen Kompetenzen bereiten mir seine Interaktionen mit dem Rest der Menschheit einen Heidenspaß, weil dadurch der unnachahmliche, trockene, makabre Witz entsteht, der Howard und Cabal so eigen ist.
„Totenbeschwörer“ ist ein Krimi, der von allem etwas hat. Er ist ein bisschen Steampunk, ein bisschen Urban Fantasy und ein bisschen politischer Thriller. Jonathan L. Howard jongliert diese wilde Mischung spielend und lässt seinen Protagonisten Johannes Cabal durch diverse Reifen springen, ohne ihm jemals die Würde zu rauben. Cabal bleibt Cabal und bestreitet die Herausforderungen des Autors authentisch auf seine eigene skurrile, grenzwertige Art und Weise. Ich mag Howards speziellen Schreibstil, obwohl er hin und wieder umständlich ist und ich liebe die Courage, mit der er dem Mainstream trotzt. Der zweite Band der „Johannes Cabal“ – Reihe ist, wie bereits der Vorgänger, altmodische Literatur und genau aus diesem Grund herrlich erfrischend. Ich hätte nicht gezögert, dieses Buch mit vier Sternen zu belohnen, wäre es für meinen Geschmack nicht etwas arg krimilastig. Ich mag nun mal keine Krimis – nicht einmal Johannes Cabal, der vermutlich faszinierendste Geisterbeschwörer der Welt, vermag das zu ändern.
- G. A. Aiken
Honey Badgers
(45)Aktuelle Rezension von: globi4711Für mich gibt es nur wenige Bücher, die ich immer wieder lese! Zu viele tolle Geschichten warten noch darauf entdeckt zu werden! Die Bücher von G.A. Aiken sind für mich jedoch Highlights, die ich immer wieder geniesse! Ja, sie sind "etwas" gewalttätig und strotzen vor genialem Wahnsinn! Aber ich konnte noch keines ihrer Bücher lesen, ohne laut zu lachen und mich in ihre "irren" Protas zu verlieben! Die "Honey Badgers" Reihe ist das beste Beispiel dafür! Von Teil 1 bis Teil 3 einfach ein riesiges Vergnügen!
Ach ja, wer noch nichts von G. A. Aiken gelesen hat, sollte vielleicht mit ihren früheren Reihen beginnen (ebenfalls ein Hochgenuss!). Denn einige Figuren, die in der "Badgers-Reihe" vorkommen, kennt man schon aus den anderen Reihen. Somit geht ohne "Vorwissen" einiges an Witz und Wahnsinn verloren und das wäre echt schade! Hmm, ich bin richtig neidisch auf diejenigen, die die Bücher der Autorin noch nicht kennen und denen das Vergnügen noch bevorsteht... ;-) - Tijan
Crew (Wolf Crew 1)
(94)Aktuelle Rezension von: Nika488Packend, düster und emotional – ein fesselnder Reihenauftakt!
Mit „Crew“ startet Tijan eine Geschichte, die rau, ungeschönt und voller Intensität ist. Die Protagonistin Bren ist keine typische Heldin – sie ist hart, gezeichnet von ihrer Vergangenheit und bereit, für ihre Crew alles zu tun . Ihre Welt ist von Gewalt, Loyalität und ungeschriebenen Regeln geprägt, und Tijan schafft es, diesen düsteren Mikrokosmos authentisch und greifbar darzustellen.
Besonders die Dynamik zwischen Bren und den Jungs der Wolf Crew ist faszinierend. Die enge Verbindung, die rohe Intensität und das unausgesprochene Vertrauen zwischen ihnen machen den Reiz der Geschichte aus. Und dann gibt es da noch die Regel , die besagt, dass Liebe innerhalb der Crew tabu ist – doch natürlich läuft nicht alles nach Plan …
Die Handlung ist von Anfang an spannend, emotional aufgeladen und teilweise schonungslos brutal . Tijan schreibt mitreißend, direkt und mit viel Gefühl , wodurch man sofort in Brens Gedankenwelt eintaucht.
Fazit: „Crew“ ist ein dunkler, emotionaler und süchtig machender Roman , der vor allem durch seine starke, unkonventionelle Protagonistin und die düstere Atmosphäre besticht. Wer intensive Dark-Romance mit rohen Emotionen und einer Prize Rebellion liebt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Ein fesselnder Start – und Lust auf mehr!
- Gilbert Morris
Das Schwert der Wahrheit
(17)Aktuelle Rezension von: BuchbloggerinIch möchte euch heute einen historischen Roman vorstellen, der sehr empfehlenswert ist! Mir war nicht klar, dass mich Das Schwert der Wahrheit von Gilbert Morris so sehr umhauen würde, denn ich muss zugeben, es hat etwas gedauert, bis die Geschichte mich für sich eingenommen hat. Die zweite Hälfte hatte es dann aber wirklich in sich.
Autor: Gilbert Morris, Verlag: SCM Hänssler, Seitenzahl: 458, Ausgabe: gebunden, erschienen am: 16.05.2019, Neupreis: 19,99 €, Originaltitel: The Sword of Truth
Der erste Band der Wakefield-Saga! England im 16. Jahrhundert. Durch tragische Umstände lernt Myles, unehelicher Sohn einer Magd, seinen adeligen Vater kennen: Sir Robert Wakefield. Plötzlich findet Myles sich im schillernden Hofleben voller verwirrender Liebesaffären und Machtkämpfe wieder. Als er in die Auseinandersetzungen um William Tyndale gerät, der die Bibel ins Englische übersetzt, muss er sich entscheiden zwischen der Frau, die er liebt, und dem Glauben, dem er seinen Lebenssinn verdankt.
Wie bereits erwähnt, verlief die erste Hälfte des Romans eher unspektakulär. Es war nicht langweilig, aber die Erzählweise war ruhig und im Vergleich zum späteren Verlauf der Handlung war es einfach noch nicht so „spannend“. Nach und nach lernt man all die Charaktere kennen, und auch wenn es viele waren, hat der Autor es geschafft, diese so in die Handlung einzubinden, dass es mir nicht schwer fiel, die Personen zuzuordnen und mir zu merken, wer wer war.
Ich habe bisher noch keinen Roman gelesen, in dem einem die Historie (hier: die Geschichte Englands) nebenbei, aber doch interessant und prägnant nahegebracht wird wie in Das Schwert der Wahrheit. Mir sind viel mehr Einzelheiten über die Zeit des Heinrich VIII. in Erinnerung geblieben, als früher im Geschichtsunterricht zu Schulzeiten. Nachdem ich den Roman beendet hatte, habe ich mir den Wikipediaeintrag zu Heinricht VIII. durchgelesen und musste feststellen, dass der Roman sehr nah an der Wahrheit steht (außer was die fiktiven Personen angeht :)).
Wer also auf „spielerische“ Weise etwas Geschichte lernen möchte, sollte dieses Buch unbedingt lesen.Doch nicht nur, dass man vieles daraus lernen konnte, hat mir gefallen. Der Autor hat kein Blatt vor den Mund genommen, wenn es darum ging, unschöne, teils schreckliche Szenen zu beschreiben. Es werden Folterungen, Stierkämpfe (aber auch Kämpfe unter anderen Tieren) beschrieben usw., Szenen, die wirklich unter die Haut gehen. Und wenn dann noch reale Schauplätze erwähnt werden, z. B. der Tower of London, fühlt man sich beim Lesen schon ganz anders – oder?
Das, was ich besonders spannend fand, war, dass in diesem Roman eine sehr berühmte Persönlichkeit auftaucht: William Tyndale. Er hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Bibel zu übersetzen, und er war der erste, der für die mehrere Länder umfassende Verbreitung der Bibel gesorgt hat. In diesem Roman war Myles, der Protagonist, Teil dieser geheimen und sehr gefährlichen Aktion. Einige Jahre hatte er mit Tyndale zusammengearbeitet und die Bibeln aus Deutschland nach England geschmuggelt. Wenn man bedenkt, dass jeder heutzutage (jedenfalls bei uns in Europa) so viele Bibeln haben kann, wie er nur möchte, ist es wirklich krass, was früher alles dafür getan wurde, dass man eine Bibel zumindest einmal in der Hand halten konnte.
Ihr seht also, dieser Roman ist spannend und informativ. Ich wünsche mir, dass jeder dieses Buch lesen würde, denn darin erfährt man nicht einfach nur viel über die Geschichte Englands, sondern auch einen Teil der christlichen Geschichte. Und Morris hat es geschafft, dies auf eine so spannende Art zu erzählen, dass man das Buch irgendwann nicht mehr weglegen möchte. Eigentlich ist es ein 5-Sterne-Buch, doch ich vergebe 4 von 5 Sterne, denn ich gehe davon aus, dass die folgenden Bände mindestens genau so gut sind (hoffentlich)!
Also: eine mega Leseempfehlung!! - Kae Tempest
Worauf du dich verlassen kannst
(21)Aktuelle Rezension von: berlinerkatzeFür mich hat sich die erste Hälfte des Buches unfassbar gezogen und bis zuletzt mochte ich den Erzählstil nicht. Für mich waren Dialoge und Sprache zu gewollt poetisch. Entgegen meiner Erwartung wurde es in der zweiten Hälfte aber inhaltlich spannender und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Das Ende war mir zu offen
- Ella Fields
Suddenly Forbidden (Gray Springs University 1)
(203)Aktuelle Rezension von: Nikola10Daisy und Quinn verstehen sich ohne Worte, ergänzen einander seit Kindertagen und kommen seit dem auch nicht mehr voneinander los. Umso mehr schmerzt es beide als ein Ereignis alles verändert.
Doch Daisy gibt nicht auf! Sie hofft darauf, ihn wie versprochen am College anzutreffen, denn einfach so loslassen kann sie ihn nicht. Aber wie sieht es bei Quinn aus?Dies ist mein erstes Werk der Autorin und wird definitiv nicht mein letztes sein!!
Daisy ist eine wahre Froh- und Künstlernatur, vielleicht auch etwas naiv. Man kann sie wahrlich als niedlich beschreiben, einzig ihr gebrochenes Herz macht ihr sehr zu schaffen, sodass gerade diese Euphorie nicht immer spürbar ist. Das ist jedoch kein Problem, denn egal wie sie sich gerade fühlte, ich konnte mich absolut in sie hineinversetzen, sowohl ihre Angst, Trauer, als auch Hoffnung zu jeder Zeit nachvollziehen. Ihre Naivität würde ich genauso wenig kritisieren, da sie dadurch eigentlich nur noch liebenswerter wird und das Bild, das ich mir von einem Gänseblümchen (Daisy) gemacht habe, sehr genau umschreibt.
Auch Quinn und andere Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen, was mich umso gespannter auf die (bisher) anderen beiden Bände zurücklässt.
Quinn ist nämlich Footballspieler, dabei aber in keinster Weise arrogant, sondern versprüht ganz ohne diesen Punkt seinen Charme. Er ist eher gefühlvoll, umsichtig und auch sehr ähnlich. Bei ihm konnte ich Daisys Gefühle ebenfalls nachvollziehen.
Toby und Pippa sorgten immer einmal wieder für Abwechslung, haben jedoch trotzdem auch Probleme, die nicht heruntergespielt werden, was das Buch auch sehr authentisch macht. Nichtsdestotrotz wird man vieles erst in Band zwei erfahren, der dann vordergründig von den beiden handelt.Die Handlung ist für mich rund. Es gibt Höhen und Tiefen, Witziges und Dramatisches und über allem steht die Frage, wie Daisy und Quinn nur miteinander umgehen sollen, wenn sie sich nacheinander sehnen, aber nicht zusammen sein können. Vorhersehbar fand ich die Geschichte auch nicht. Vielleicht wurde so manches Klischee bedient, klar, doch es gab auch sehr viel prägnantes, das mich wahrscheinlich auch dazu verleiten wird, das Buch irgendwann erneut zu lesen. <3
Und nicht zu vergessen: Der Schreibstil ist einfach nur bemerkenswert, obwohl es eine Übersetzung ist, ist trotzdem für mich nichts bemängelbar. Ein malerischer und sogleich unglaublich direkter Schreibstil, der die Emotionen auf den Leser überträgt. So ist auch der Schluss sehr zufriedenstellend, obwohl man natürlich nicht genug von den Figuren bekommen konnte.
Ich hege dabei jedoch die leichte Hoffnung, dass die beiden auch in Band zwei und vielleicht sogar Band drei kurze Auftritte haben werden. ;)Und so lande ich am Ende vollkommen unerwartet bei 5 / 5 Sternen, sehr froh, dieses Buch gelesen zu haben und mit einer für euch möglicherweise ansprechenden Bewertung.:)
Falls ihr mir nicht glaubt, lest es trotzdem. ;) - Katy Evans
Tycoon - Dein Herz so nah: Tycoon-Reihe 1
(2)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerInhalt:
Bryn benötigt dringend Geld, um sich Selbstständig zu machen. Aaric Christos ist ihre einzige Hoffnung ihren großen Traum zu erfüllen. Doch die beide verbindet eine Vergangenheit, sie haben sich an der High-School kennengelernt und seit 15 Jahren nicht mehr gesehen. Da kochen die Gefühle hoch und das berufliche wird auf einmal sehr privat…
Meinung:
Das Hörbuch konnte mich nicht überzeugen. Die Sprecherin hat mir ganz gut gefallen, aber sie konnte die durchweg langweilige Geschichte nicht retten. Es ist alles so vorhersehbar und es kommt keinerlei Spannung auf. Es hat sich auch vieles wiederholt, was mich genervt hat. Mit den Charakteren konnte ich mich auch nicht anfreunden, sie sind so klischeebehaftet. Da gab es wenig Überraschendes. Die Geschichte verläuft so wie man es erwartet. Mehr will ich dazu nicht sagen. Ich werde die Reihe sicherlich nicht weiterverfolgen.
Fazit:
Eine fade, vorhersehbare Story. Keine Weiterempfehlung!
©_Sahara_
- Kristin Cashore
Seasparrow (Graceling Realm)
(3)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoBitterblue und ihre Weggefährten sind nach den Erlebnissen in Winterkeep auf dem Rückweg nach Monsea. Mit dabei haben sie die einzige Kopie der Anleitung für die Zlfium-Waffe, die nicht nur die Welt der sieben Königreichen verändern könnte.
Hava ist die Spionin der Königin und ihre Halbschwester, was jedoch kaum jemand weiß. An ihr ist es, die Anleitung zu übersetzen, doch bevor das Schiff in Monsea ankommt, geschieht ein Unglück, das das Leben aller Passagiere der Monsea gefährdet.
"Seasparrow" von Kristin Cashore ist der fünfte Band der Graceling Reihe, der aus der Ich-Perspektive der einundzwanzig Jahre alten Hava erzählt wird.
Die ersten drei Bände der Reihe habe ich absolut geliebt, dann kam mit "Winterkeep" nach Jahren eine Fortsetzung, die meinen hohen Ansprüchen leider nicht gerecht geworden ist.
Meine Erwartungen an "Seasparrow" waren deshalb schon nicht mehr allzu hoch, aber der fünfte Band konnte mich positiv überraschen!
Die Geschichte wird nur aus Havas Perspektive erzählt, was mir besonders im Vergleich zum vierten Band deutlich besser gefallen hat!
Hava haben wir schon im dritten Band als Bitterblues Halbschwester kennengelernt und ist dank ihrer Gabe, die Wahrnehmung von Personen zu verändern, um sich selbst zu tarnen, zu einer Spionin der Königin geworden.
Hava ist am Hof von König Leck aufgewachsen, während ihre Mutter versucht hat, ihre Existenz vor Leck zu verheimlichen. Sie hatte keine schöne Kindheit und viele Erlebnisse beeinflussen sie bis heute.
Hava ist neugierig und wissbegierig, auf der Monsea versucht sie beispielsweise so viel wie möglich über die Schifffahrt herauszufinden und probiert sich aus. Manchmal fand ich sie aber auch sehr unreif, besonders wenn sie ihre Launen an Bitterblue und Giddon ausgelassen hat. Insgesamt hat sie mir aber richtig gut gefallen, auch weil sie Verantwortung übernimmt und ein großes Herz hat.
Den Einstieg fand ich persönlich sehr zäh, auch weil der Klappentext schon viel vorwegnimmt und es sehr lange braucht, bis man den Stand des Klappentextes erreicht hat.
Aber je mehr ich gelesen habe, desto weniger konnte ich das Buch aus der Hand legen, denn die Geschichte konnte mich immer stärker mitreißen und ich habe es wieder sehr genossen, die Welt der sieben Königreiche und der umliegenden Länder besser kennenzulernen und neue Aspekte zu entdecken. Am Ende der Geschichte hätte ich vielleicht noch einen etwas größeren Knall erwartet, aber auch so hat mir der Handlungsverlauf gut gefallen!
Ein wenig enttäuscht bin ich aber immer noch von Giddons Entwicklung zu einem sehr weinerlichen Mann, der Bitterblue komplett in den Mittelpunkt stellt. So habe ich ihn leider nicht in Erinnerung, was ich schade finde!
Dafür fand ich es umso schöner, dass wir mit Katsa und Bo, Fire und Brigan und Raffin und Bann viele altbekannte Charaktere wiedersehen durften und mit Annet, Linny, Jacky und den anderen Crewmitgliedern der Monsea viele neue interessante Charaktere kennenlernen durften, die mir sehr gut gefallen haben!
Auch in diesem Band spielen die blauen Füchse aus Winterkeep eine wichtige Rolle und ich mochte die quirligen Wesen wieder richtig gerne!
Fazit:
"Seasparrow" von Kristin Cashore hat mir deutlich besser gefallen, als ich erwartet habe und konnte mich positiv überraschen!
Ich mochte Hava bis auf ein paar Kleinigkeiten richtig gerne und nachdem ich den Einstieg sehr zäh fand, konnte mich die Geschichte mit jeder Seite mehr fesseln, sodass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen!
Ich mochte diesen fünften Band richtig gerne, fand ihn deutlich stärker als den vierten Band und vergebe starke vier Kleeblätter! - Emma Mills
Jane & Miss Tennyson
(128)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIch liebe diesen Roman.
Er wartet auf mit verschiedenen tollen Settings: Highschool Alltag, - Abschlussball, -Party,-Football, Unibesichtigung,...
Einer Heldin, die sich selbst in allem für durchschnittlich hält, und doch um so besonderer ist.
Ganz vielen Gefühlsverwirrungen aller "Stolz und Vorurteil" und einem großartigem Happy End.
Der Schutzumschlag des Buches ist schon wunderschön und ohne ist das Buch sogar noch viel schöner.
- Emanuele Coccia
Das Zuhause
(54)Aktuelle Rezension von: LesenundLesenlassenwie viel ein Zuhause über die eigenen Persönlichkeit verrät, davon berichtet dieses Buch. Und auch davon, wie viel des eigenen Zuhauses einen selbst unterbewusst prägt.
Insgesamt fand ich das Buch toll zu lesen, weil man sich über das eigene Zuhause diese Fragen bisher selten gestelllt hat. Und doch ist es etwas so Intimes und Privates. Wie der Autor auch den Bogen zum Politischen im Wohnen schlägt, fand ich klug umrissen.
So küchenpsychologisch und -philosophisch das Thema aber klingt, so komplex verarbeitet Coccia die einzelnen Stränge aber und als Leserin fiel es mir doch zunehmend schwerer, der stellenweise pihlosophisch-wissenschaftlichen Sprache zu folgen. Allerdings ist es auch gut möglich, die komplizierteren Kapitel zu überspringen, ohne einen Sinnzusammenhang zu verlieren.
Alles in allem ein super Sachbuch, um mal wieder neue Perspektiven zu gewinnen und das Alltagsleben zu überdenken. - G. A. Aiken
Honey Badgers
(35)Aktuelle Rezension von: PunixDer zweite Teil der Honey Badgers Reihe konnte mich diesmal nicht wirklich abholen. Obwohl ich den Schreibstil von G.A. Aiken liebe und ich ihre teils verrückten Ideen feier, konnte mich der Plot und die Liebesgeschichte diesmal nicht wirklich überzeugen.
Es blieb überraschend anständig, die erotischen Szenen waren sehr schnell abgearbeitet und kamen so gut wie gar nicht vor. Um ehrlich zu sein, hätten diese Szenen auch gar nicht vorkommen müssen, denn sie haben der Story einfach überhaupt nicht weitergeholfen und haben auch die Beziehung zwischen Stevie und Shen unglaubwürdig gemacht.
Und die Story war - wie soll ich es nennen? - verrückt, unglaubwürdig und leider etwas zu viel von allem.
Besonders am Ende hätte es ruhig für alle Beteiligten etwas schwieriger sein können, etwas emotionaler.
Fazit:
Für mich leider das schlechteste Buch von G.A. Aiken, aber es hat trotzdem Spaß gemacht es zu lesen, weil der Schreibstil mir so sehr gefällt.
- Katy Evans
Mogul - Wenn du mich berührst
(42)Aktuelle Rezension von: SabrysbluntbooksSara verbringt eine unvergessliche Nacht mit einem Fremden und geht ohne seinen Namen zu kennen, das einzige was ihr bleibt ist diese erlebte Nacht die sie nicht mehr aus dem Kopf kriegt... Als eines Tages dieser besagte Mann wieder vor ihr steht, können beide nicht anders als wieder übereinander herzufallen... bis aus einer lockeren Geschichte mehr wird, jedoch hat der gutaussehende Fremde noch Angelegenheiten seiner Vergangenheit zu klären bevor dieser sich auf etwas neues einlassen kann...
puah war das eine langweilige Geschichte... bis auf die Sexytime (die die Autorin irgendwie fragwürdig beschreibt) geschieht gefühlt nix... Mein zweiter Versuch mit der Autorin und ich weiss nicht recht ob ich noch was von ihr lesen werde... Mir gefallen zwar die Protagonisten und Voraussetzungen sowie Ideen die sie erzeugt, was fehlt ist dann genügend Pep um daraus was zu machen... Die Art und weise wie dann die Geschichte voranschreitet war mir persönlich zu langweilig, dazu lahm das die Szenen die im ersten Band passierten nochmals erklärt wurden und es somit zu langweiligen Wiederholungen kam. Das Buch hat viel Sexytime, in den Szenen spürt man zwar das Knistern zwischen den Protagonisten, jedoch wird das durch Wörter wie " mein Unterleib" und "seine 23cm" zerstört... (hätte nur noch die Zentimeter gefehlt...)
Ich glaube ich kann mit der Schreibweise der Autorin nicht wirklich was anfangen...
Kann ich leider nicht weiterempfehlen, da gibt es deutlich besseres, was vom Inhalt mehr hergibt...
PONS Verbtabellen Plus Latein
(1)Aktuelle Rezension von: sydneysider47Ich will Euch heute ein Latein-Buch vorstellen, das Verbtabellen enthält. Es ist für mich total nützlich, wenn ich mit Schülern lateinische Texte übersetze – und auch der Preis ist gut.PONS Verbtabellen plus Latein
Für wen ist dieses Buch geeignet?
Es ist geeignet für Schüler aller Schulklassen.
Weiterhin ist es geeignet für Studenten (z.B. Studenten, die die Prüfung zum Kleinen Latinum ablegen müssen, um ihr Studium fortsetzen zu können) und alle, die die Konjugationen (konjugieren = beugen von Verben, also Verben in die einzelnen Personen und Zeiten setzen) lernen und wiederholen wollen. Schüler, Studenten und Erwachsene, die regelmäßige und unregelmäßige Verben wiederholen wollen.
Und für alle, die lateinische Texte übersetzen und auf ein Verb stoßen, bei dem sie nicht wissen, welche Bedeutung es hat. Es gibt im Lateinischen einige Verben, die man miteinander verwechseln kann – z.B. kenne ich Schüler, die schon videre, vivere und vincere miteinander verwechselt haben.
Verwendet man dieses Buch als „Verben-Detektiv“, gelingt es schnell, herauszufinden, um welches Verb es sich in einem Satz handelt. Dazu aber später in einem Bespiel.
Wie ist das Buch aufgebaut/gestaltet?
Zuerst gibt es eine Gebrauchsanweisung darüber, wie man das Buch verwendet.
Dann werden grammatische Begriffe erklärt – z.B. was ist ein Infinitiv? Was ist ein Passiv?Das System der lateinischen Verbformen wird erklärt – also z.B. welche Konjugationen gibt es im Lateinischen? Was sind Deponentien?Was sind Komposita und welche Verben haben Komposita?
Anschließend gibt es Konjugationstabellen zu je einem Verb jeder Konjugation – und zu Deponentien (Deponentien sind Verben, die fast nur in passiven Formen erscheinen, aber aktive Bedeutung haben) derselben Konjugation.
So wird zum Beispiel das regelmäßige Verb „amare“ (= lieben) der a-Konjugation in alle Personen und Zeiten gesetzt (konjugiert) und danach ein Deponens der a-Konjugation, nämlich das Verb „hortari“ = mahnen ermahnen.
Auch einige unregelmäßige Verben werden konjugiert – zum Beispiel die Verben esse, posse und velle.
Ein weiterer Teil des Buches befasst sich dann mit den Stammformen wichtiger Verben. Zum Beispiel: wie lautet der Präsens-Stamm des Verbs „amare“ und wie sein Perfekt-Stamm? Dieser Teil mit den Stammformen ist auch nach Verben mit einem v-Perfekt, Verben mit einem s-Perfekt usw. geordnet.
Jedes Verb in diesem Stammformenteil ist nummeriert – und das ist wichtig für mich, wenn ich das Buch als „Verbendetektiv“ verwenden will. Dazu aber später.
Übungen und Karteikarten, die zum Üben motivieren sollen, sowie eine alphabetische Verbliste schließen das Buch ab. Hier ist jedes Verb mit einer Zahl gekennzeichnet. Schlägt man dann die Zahl des Verbs unter den „Stammformen wichtiger Verben“ nach, kann man die Bedeutung des Verbs finden, sowie dessen erste Person Singular Präsens Aktiv sowie die erste Person Singular Perfekt Aktiv und das Partizip Perfekt Passiv (PPP).
Welchen Eindruck macht das Buch?
Die Schrift ist schwarz, augenfreundlich.
Besonderheiten werden in blauen Buchstaben hervorgehoben.
Weitere Vorteile: dieses Buch ist strapazierfähig! Ich hatte schon ein Verbtabellenbuch eines anderen Verlags – aber nach kurzem Gebrauch lösten sich bei dem Buch Seiten – und bald hatte ich ein „Kartenspiel“ und kein Buch mehr.
Das ist mir bei dem Buch „PONS Verbtabellen PLUS Latein“ noch nicht passiert. Ich verwende dieses Buch seit mehreren Jahren, und dieses Buch ist immer noch vollständig, es hat sich keine einzige Seite bisher daraus gelöst.
Meine Erfahrungen mit dem Buch:
Mit diesem Buch kann man Konjugationen lernen und wiederholen. Also zum Beispiel: wie heißt die erste Person Singular Indikativ Imperfekt Aktiv des Verbs „laudare“ – loben?
Da „laudare“ regelmäßig ist, finde ich hinten in der alphabetischen Verbliste den Hinweis, dass ich hier die Konjugationstabelle der a-Konjugation aufschlagen soll – und das, was da am Beispiel des Wortes „amare“ gezeigt wird, auf „laudare“ übertragen soll. So heißt also „laudabam“ ich lobte – und das ist die erste Person Singular Indikativ Imperfekt Aktiv von „laudare“.
Suche ich ein unregelmäßiges Verb, geht auch das recht schnell – wenn ich wenigstens eine Ahnung von lateinischen Verben habe und viele der Verbformen mal gelernt habe, diese also noch unterbewusst irgendwo in meinem Gedächtnis gespeichert sind.
Ein Nachhilfeschüler hatte in einem Übersetzungstext vor kurzem das Wort „vivitis“ zu übersetzen. Er wusste nicht sicher, um welches Verb es sich hier genau handelte.
War es videre = sehen?
War es vivere = leben?
War es vincere = siegen?
Ich wusste die richtige Lösung und versuche ihm, meine „Theorie“ anhand der Verbtabellen Latein von PONS zu beweisen.
Wir suchten nach den in Frage kommenden Verben in dem Buch „PONS Verbtabellen Latein“ und fanden folgendes:
(Verb Nummer) 173: videre – video – vidi – visum (e-Konjugation) – sehen
(Verb Nummer) 383: vivere – vivo – vixi – victurus (konsonantische Konjugation) – leben
(Verb Nummer) 517: vincere – vinco – vici – victum – (konsonantische Konjugation) – siegen, besiegen
Wenn ich alle drei Verben im Präsens durchkonjugiere, komme ich drauf, dass „vivitis“ – ihr lebt – heißt und vom Verb „vivere“ kommt.
Ein weiteres Beispiel:
Ich finde in einem Lateintext das Verb „coepit“.
Um mit dem „Verbendetektiv“ aufspüren zu können, woher diese Verbform kommt, braucht man ein gutes Gedächtnis bzw. eine gute Erinnerung über die Verbformen, die man mal pauken musste!
Mir schwante noch, dass das Verb „incipere“ etwas damit zu tun haben könnte. Als ich das Verb Nummer 501 im Kapitel „Stammformen wichtiger Verben“ nachschlug, wurde meine Annahme bestätigt:
Das Perfekt Aktiv im Indikativ des Verbs „incipere“(anfangen, beginnen) wird tatsächlich coepi, coepisti, coepit, coepimus, coepistis und coeperunt konjugiert (das kann ich ableiten, wenn ich die Form der ersten Person Indikativ Perfekt Aktiv sehe – also coepi – und die weiteren Endungen der Perfektformen weiß) – also heißt „coepit“: er hat angefangen (und auch: sie hat angefangen – und auch: es hat angefangen).
Das Buch "Verbtabellen PLUS Latein" von PONS ist für mich also – wenn ich mit Schülern Latein lerne – unverzichtbar.
Meine Gesamtbewertung für die „PONS Verbtabellen PLUS Latein“ : 5 Sterne
- Peter A. Schmitt
Handbuch Technisches Übersetzen
(2)Aktuelle Rezension von: Denis_DanchenkoA Tech Translator specialising in Automotive and Electrical Engineering here. Even after 15 years in the trenches, this book keeps making me feel I've got a world to learn. It's been extremely instrumental to my sustained success in the challenging field of technical translation. Attaching a picture of the dog-eared copy that sits on my desk for quick reference.
- Amanda Gorman
The Hill We Climb – Den Hügel hinauf: Zweisprachige Ausgabe
(50)Aktuelle Rezension von: GruenenteBei der Amtseinführung von Joe Biden, dem 46. Präsidenten der USA Januar 2021, bekam Amanda Gorman die Möglichkeit zu sprechen. Sie trug einen Text vor, der in diesem Buch abgedruckt ist. Damit wurde sie die jüngste Inaugurationsdichterin in der bisherigen Geschichte der USA. The hill we climb ist ein Text, der Trump regelrecht ins Gesicht schlägt.
Ein lyrischer Text voller Hoffnung und Zuversicht, auch für Menschen, die in den vereinigten Staaten von Amerika unter Rassismus und Unterdrückung leiden. Der Text macht aber auch unmissverständlich klar, dass noch viel zu tun ist, der Hügel noch nicht ganz erklommen wurde.Sehr gut gefiel mir, dass Übersetzung und Originaltext auf zwei Seiten direkt gegenüber gestellt wurden. So konnte ich Struktur und Inhalt des Textes besser erfassen.
Das Gedicht hatte ich in ein paar Minuten gelesen. Dann las ich es erneut. Dann nur die deutsche Übersetzung, dann wieder nur die Originalfassung.
Bei jedem Lesen kamen andere Aspekte für mich in der Vordergrund, entdeckte ich neue Ausdrücke und Zusammenhänge.
Es war schön, sich mal wieder so ausführlich mit Lyrik auseinanderzusetzen. Das habe ich seit meiner Schulzeit nicht gemacht.
Ein starkes Stück Text, ein Stück Zeitgeschichte. Wie der Text wohl in diesem Jahr ausgefallen wäre? Es ist so viel passiert seitdem.
- Aubrey Rhodes
Das Geheimnis der Bienenvilla
(14)Aktuelle Rezension von: KartoffelschafDies ist eines der Bücher, für die ich gefühlt eine Ewigkeit gebraucht habe, um sie zu beenden. Es war eine ziemliche Quälerei.
So schön das Cover ist, so flach ist der Inhalt. Die Autorin erzählt hier quasi 2 Geschichten, die auch irgendwie zu unterschiedlichen Genres zu gehören scheinen und die so gar nicht miteinander zu vereinen sind. Der eine Teil verspricht zumindest anfänglich spannend zu werden - schwächelt dann aber auch recht schnell. Die Liebesgeschichte, die mehr als uninteressant ist und die sehr erzwungen wirkt, reißt es dann auch eher rein als raus.
Das Cover ist wunderschön und auch die Geschichte hat an sich wirklich Potenzial, aber die Umsetzung ist grauenhaft. In meinen Augen hat die Autorin einfach zu viel auf einmal gewollt. Einige Fäden verlaufen dann auch seltsam ins Leere und das Ende konnte mich leider ebenfalls nicht wirklich zufrieden stellen.
Ich bin recht enttäuscht und würde das Buch nicht weiter empfehlen. Hier muss ich das Lesen im Nachhinein leider als eine ziemliche Zeitverschwendung bewerten.
- Whitney G.
Lies of Love
(26)Aktuelle Rezension von: Blubb0butterflyAndrew
New York ist nichts weiter als eine beschissene Einöde, eine Müllhalde, auf der Versager gezwungen sind, all ihre geplatzten Träume abzuladen und sie weit hinter sich zu lassen. Die blinkenden Lichter, die noch vor Jahren hell strahlten, haben ihren Glanz verloren, und dieses Gefühl des Neuanfangs, das eins in der Luft lag – dieses Gefühl der Hoffnung ist längst verflogen.
Alle Menschen, die ich einst für Freunde hielt, sind jetzt Feinde, und der Begriff „Vertrauen“ ist aus meinem Wortschatz gestrichen. Dank der Presse sind mein Name und mein Ruf besudelt, und nachdem ich heute Morgen die Schlagzeile der New York Times gelesen habe, steht mein Entschluss fest – die heutige Nacht wird die letzte sein, die ich je in dieser Stadt verbringe.
Eckdaten
eBook
Roman
LXY digital Verlag
299 Seiten
Übersetzung: Antje Althans
2019
ISBN: 978-3-7363-1086-5
Cover
Es ist nicht schlecht. Es wirkt auf jeden Fall geheimnisvoll und es besteht ein Zusammenhang mit dem Titel.
Inhalt
Wenn Andrew Hamilton eines hasst, dann sind es Lügner. Seit er vor sechs Jahren auf schreckliche und herzzerreißende Art hintergangen wurde, traut er erfolgreiche Anwalt niemandem mehr. Er hat keine Familie, keine Freunde. Und bei Frauen verfolgt er die eiserne Regel: ein Abendessen, eine gemeinsame Nacht, keine Wiederholung. Die einzige Person, die ihm etwas bedeutet, ist Alyssa, eine Anwältin, die er vor einigen Monaten in einem Jura-Online-Forum kennengelernt hat und der er Ratschläge für ihre Fälle gibt. Zwischen den beiden hat sich so etwas wie Freundschaft entwickelt – auch wenn sie sich noch nie gesehen haben. Doch dann taucht Alyssa in seiner Firma auf – mit anderem Namen und als Praktikantin! Und von einem Moment auf den anderen ändert sich alles…
Autorin
Whitney G. ist Ende zwanzig und durch und durch eine Optimistin. Sie liebt es, zu reisen, und sie kann ohne Tee und guten Kaffee nicht leben. Sie ist die Autorin mehrerer New-York-Times- und USA-Today-Bestseller. Wenn sie nicht mit ihren Lesern auf Facebook chattet, trifft man sie höchstwahrscheinlich auf ihrer Homepage oder auf Instagram an.
Meinung
Ich habe bereits ein Werk der Autorin gelesen und war eigentlich ziemlich begeistert davon. Ich bin daher gespannt, wie ich das hier finden werde. 😊 Der Klappentext klingt doch schon mal vielversprechend.
Wie schon der Klappentext andeutet, wurde unser Protagonist hinterrücks hintergangen, weshalb er kein Vertrauen in seine Mitmenschen hegt. Von dieser schlimmen Erfahrung trägt er unsagbare Schmerzen davon und die Erinnerungen suchen ihn in seinen Albträumen heim. Frauen benutzt er nur für Sex. Er führt ein einsames Leben, aber die Vergangenheit hat ihn zu diesem Menschen geformt. Das ändert sich etwas, als er in einem Online-Forum für Anwälte Alyssa begegnet. Obwohl sich die beiden noch nie persönlich getroffen haben, entspinnt sich eine zarte Freundschaft zwischen ihnen. Ein riesiger Schritt für ihn.
Doch eines Tages ändert sich das alles. „Alyssa“ heißt eigentlich völlig anders und ist nur eine Jura-Studentin, die nun als Praktikantin in seiner Kanzlei anfangen soll. Er ist am Boden zerstört. Hat er sich doch geschworen, nie wieder jemanden in sein Leben zu lassen und siehe da, er hatte Recht! Doch was steckt hinter ihrer Geschichte?
Auch er scheint etwas vor allen zu verbergen und es wird erst nach und nach gelüftet. Und was dabei herauskommt erklärt alles – sein Verhalten, sein Leben, eben seine ganze Existenz.
Die Geschichte ist ein einziges Hin und Her, was ich mitunter ziemlich anstrengend fand. Sie ist interessant, keine Frage, aber auf Dauer zu anstrengend, weil die Protagonisten erst einen Schritt vorwärts gehen und dann wieder zwei Schritte zurück. Und dieses Herumgetänzel geht gefühlt ewig! An einigen Stellen hätte ich die Protagonistin auch am liebsten erwürgt, weil sie sich zum Teil einfach viel zu viel gefallen ließ! Aber wir beide haben die Geschichte unbeschadet überlebt, was ein Fortschritt ist. 😉
♥♥♥ von ♥♥♥♥♥ - Nicole Jacquelyn
Craving Trix
(24)Aktuelle Rezension von: Buch_VersumSchon die ersten Zeilen sind mitreißend, zeigen wie Trix sein könnte, wie energisch, eifersüchtig und doch voller Liebe sie zu Cam ist.
Dieser nimmt sie mit ihren jungen Jahren nicht Ernst, bricht ihr somit ihr zerbrechliches Herz und weiß gar nicht was er mit den unbedachten Worten, der Zurückweisung anrichtet.
Nach dem Prolog wird man in spätere Zeit geschleudert, wird weiterhin teil von Trix und Cams Leben, was einen nicht nur von berauschenden Emotionen als auch einer Leidenschaft, die unerträglich auszuweichen ist, gepackt sondern auch von einem spannungsgeladenen als auch
gefährlichen Verlauf einnimmt.
Besonders Trix schließt man sofort ins Herz, sieht sie als so eine starke Persönlichkeit, zeigt und doch ihre Schwäche preisgibt, wie überfordert sie ist, wie schnell sie sich mit der Entwicklung ihrer Beziehung und wie wundervoll sie mit ihrer Situation umgeht. Wie erstaunlich sie mit jeder Zurückweisung umgeht, aber auch ihre Schwächen preisgibt und nicht immer den richtigen Weg eingeht.
Im Bezug auf Cam war sie vom ersten Moment an verloren, schon immer war er ihr Schwarm und war für sie da, gab ihr Halt, beschützend und zärtlichen im Umgang, jedoch stößt man einen nicht allzu oft weg, bis irgendwann das Herz nicht mehr will. Cam ist loyal, stark, verbissen, natürlich beschützend und fürsorglich.
Trix und Cam sind eine wundervolle Kombination, ihre Dynamik der hitzige Umgang miteinander sind erstaunlich und haben mich in einen Leserausch versetzt.
Ich war vollkommen in dem Werk gefangen und habe packend mit den Protagonisten verfolgt wie sie sich in ein Gefühlschaos stürzen, wie sie erwachsen werden und hoffentlich am Ende zueinander finden.
Das Buch hat mich in den Erlangen der Entwicklung, der schrecklichen Leids und der Entstehung von etwas wunderbaren, was einem ängstlich und verwundbar macht aber auch stärker und mutiger in dem Geschehen verwickelt.
Ich war mitten drin, habe spekuliert und konnte es nicht fassen, was die Persönlichkeiten durchleben mussten. Ihr Schmerz und ihre Emotionen waren greifbar und habe mich in die Handlung verstrickt, so dass ich es in einem Rutsch verschlungen habe.
Herausstechend auch die Impulsivität guter als auch schlechteren Emotionen, ihre Weiterentwicklung als auch die beschützende Art für den anderen.
Ich kann euch das Buch nur ans Herz legen und bin vollkommen begeistert, bleibe berührt und nervenaufreibend sowie von dem Ausgang vollkommen zufrieden zurück.
Als Sahnehäubchen bekommt man übrigens eine Vielfalt von Charakteren die einen neugierig auf ihre eigene Geschichte machen. Die Loyalität, ihr Rückhalt und Liebe ist erstaunlich. Ich freue mich sehr bald ihre eigene Geschichte zu erfahren und warte sehnsüchtig mehr aus der Feder der Autorin zu lesen.
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an den Verlag. Trotz der Bereitstellung hat dies in keiner Weise meine ehrliche Meinung zum Buch beeinträchtigt.
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