Bücher mit dem Tag "überwachung"
187 Bücher
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 3: Opal. Schattenglanz
(3.126)Aktuelle Rezension von: asomeOpal von Jennifer L. Armentrout ist der dritte Band der Reihe, und endlich stehen Katy und Daemon zu ihren Gefühlen. Das ewige Hin und Her sowie die passiv‑aggressiven Spielchen zwischen den beiden gehören erfreulicherweise der Vergangenheit an. Der Schreibstil bleibt angenehm flüssig, sodass sich das Buch leicht lesen lässt – auch wenn die Handlung zwischendrin etwas langatmig wirkt und man manchmal schneller zum Punkt hätte kommen können.
Was mich allerdings gestört hat, war Katys ständiges Gejammer und die Eifersuchtsausbrüche auf beiden Seiten. Ebenso fand ich es schade, dass Dee das Gespräch mit Katy meidet – natürlich ist sie verletzt und trauert, aber irgendwann sollte man Dinge klären.
Vielleicht nervten mich diese Passagen auch deshalb besonders, weil ich nicht ganz zur eigentlichen Zielgruppe gehöre. Insgesamt war Opal ein solides Buch, für mich jedoch bisher das schwächste der Reihe. Ich hoffe, Band 4 kann mich wieder stärker fesseln. - George Orwell
1984
(4.300)Aktuelle Rezension von: buch_leselustHier frage ich mich tatsächlich, warum ich dieses Buch erst jetzt gelesen habe. Es ist erschreckend aktuell, obwohl es 1946 geschrieben wurde !!
Die bedrückende und kontrollierende Gesellschaft wird so realistisch dargestellt, dass es mir zwischendurch auch etwas Angst gemacht hat. Es waren zwischendurch auch so viele gesellschaftliche Idee und auch Logiken beschrieben, die in sich Sinn gemacht haben und das System erklärt haben, dass ich kurz überlegen musste, ob es real ist oder Fiktion. Wow, einfach wow.
Hatte auch wirklich nicht im Kopf, dass es da eine Frau in Buch gibt und werde jetzt auch das Bich Julia 1984 lesen um diese Sicht noch etwas näher zu beleuchten.
Der innere Kampf um die eigenen Gedanken war wirklich beeindruckend geschrieben.
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer
(4.010)Aktuelle Rezension von: asomeOnyx – Schattenschimmer, der zweite Band der Obsidian-Reihe, war für mich ein echter Pageturner. Ich habe das Buch in nur einem Tag förmlich durchgesuchtet, denn der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man mühelos dranbleibt.
Katy ist eine typische Teenagerin – was ihr Verhalten manchmal etwas anstrengend machte. An einigen Stellen war sie mir schlicht zu kindisch, was wohl auch daran liegt, dass ich mit meinen 44 Jahren einfach nicht mehr ganz zur Zielgruppe gehöre. Trotzdem hat mir die Geschichte insgesamt gut gefallen, besonders zum Ende hin wird es richtig spannend.
Wie schon Band eins ist Onyx für mich kein absolutes Highlight, aber ein unterhaltsamer, gut geschriebener Jugendroman, der Lust auf die restlichen Teile der Reihe macht.
- Ally Condie
Cassia & Ky - Die Auswahl
(4.537)Aktuelle Rezension von: KayuriCassia bekommt ihren Lebenspartner vermittelt. Als sie sich den Chip ansieht passiert etwas ungewöhnliches, ein zweites Gesicht taucht auf. Was ist da schief gelaufen in dieser eigentlich perfekt durchgeplanten Welt?
Das Buch zeichnet erstmal langsam ein Bild von dieser dystopischen Welt. Leider bleibt das Buch überlange Strecken auch langsam und manches fühlte sich gezogen an. Dennoch hatte ich Spaß an diesem Buch, vor allem das Ende schürt eine Erwartung auf Spannung.
- Lauren Oliver
Delirium - Amor Deliria Nervosa
(2.173)Aktuelle Rezension von: Thess12345Inhalt:
In Delirium begleiten wir die siebzehnjährige Lena kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Ein Datum, das in ihrer Welt alles verändert, denn dann soll sie gegen die Amor Deliria Nervosa geheilt werden. Liebe gilt in dieser Gesellschaft als gefährliche Krankheit, die Leid, Chaos und Tod verursacht und deshalb vollständig ausgelöscht werden muss.
Schon früh im Leben werden Jugendliche getestet und erhalten eine Punktzahl, die ihren gesellschaftlichen Wert bestimmt. Diese entscheidet darüber, welchen Lebensstandard sie später haben und welcher Partner ihnen zugewiesen wird. Das System verspricht Sicherheit und Ordnung, lässt jedoch keinen Raum für Individualität oder echte Gefühle. Je näher der Tag ihrer Heilung rückt, desto mehr beginnt Lena, an allem zu zweifeln, was sie ihr Leben lang für richtig gehalten hat.
Eigene Meinung:
Die Grundidee des Romans hat mich von Anfang an begeistert. Eine Welt, in der Liebe als Krankheit angesehen wird, ist gleichermaßen erschreckend wie faszinierend. Besonders das Punktesystem fand ich beklemmend, da es zeigt, wie sehr Menschen nach Zahlen bewertet und in vorgegebene Lebensbahnen gedrängt werden können. Diese Vorstellung hat mich beim Lesen immer wieder nachdenklich gemacht.
Der Einstieg in die Geschichte ist ruhig und sehr atmosphärisch. Lauren Oliver nimmt sich viel Zeit, um die Regeln dieser Welt und Lenas Gedanken greifbar zu machen. Das hat mir grundsätzlich gut gefallen, allerdings empfand ich den Mittelteil stellenweise als etwas langatmig. In diesen Passagen hatte ich das Gefühl, dass die Handlung kaum voranschreitet und meine Lesemotivation zeitweise nachgelassen hat.
Lena war für mich eine glaubwürdige Protagonistin. Gerade weil sie anfangs nicht rebellisch ist, sondern das System akzeptiert und ihm vertraut, konnte ich ihre Ängste und inneren Konflikte gut nachvollziehen. Ihre Entwicklung vollzieht sich leise und schrittweise, was sie sehr menschlich wirken lässt.
Zum Ende hin nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf. Die Spannung steigt, emotionale Momente treffen ins Herz und der Cliffhanger hat mich völlig überrascht. Das Finale hat vieles wettgemacht und mich mit einem starken Bedürfnis zurückgelassen, sofort weiterlesen zu wollen.
Fazit:
Delirium überzeugt mit einer außergewöhnlichen dystopischen Idee, einem eindrucksvollen World-Building und einer Protagonistin, deren Entwicklung glaubwürdig erzählt wird. Auch wenn das Buch im Mittelteil Längen hat, macht das intensive und emotionale Ende diesen Eindruck größtenteils wieder wett.
Das Buch hat mich darüber nachdenken lassen, wie selbstverständlich wir Gefühle wie Liebe betrachten und wie grausam eine Welt wäre, in der sie kontrolliert oder verboten sind. Empfehlen würde ich Delirium vor allem Leserinnen und Lesern, die Dystopien mit emotionalem Schwerpunkt mögen und kein Problem mit ruhigeren Passagen haben.
- Sebastian Fitzek
Das Joshua-Profil
(1.438)Aktuelle Rezension von: Alina35Das Joshua‑Profil ist ein rasanter Thriller, der von der ersten Seite an fesselt. Die Idee eines Systems, das zukünftige Straftaten vorhersagt, ist packend umgesetzt, und die Handlung bleibt durchweg spannend. Einige Wendungen wirken etwas konstruiert, insgesamt ist die Geschichte aber klug aufgebaut und hält die Spannung bis zum Schluss.
- Teri Terry
Gelöscht
(1.516)Aktuelle Rezension von: femicolon_buchblog„Gelöscht“ habe ich vor ca. 10 Jahren bereits gelesen und wollte es jetzt noch einmal lesen, nach dem Motto „Was it good, or was I just 13?“ 😀
Die Geschichte geht direkt spannend und mit einer beklemmenden Stimmung los. Die Enge des britischen Überwachungsstaates ist förmlich spürbar und mit dem flotten Schreibstil der Autorin ließ sich das Buch in kürzester Zeit lesen.
Kyla war eine tolle Protagonistin, sympathisch und sehr mutig, aber gleichzeitig auch erst 16 Jahre alt. Genauso wie die meisten anderen Figuren ist sie ein Teenager, weshalb man von ihr nicht erwarten kann (und sollte) sich wie eine Mitte Zwanzigjährige zu verhalten. Die Liebesgeschichte war ganz süß und auch altersgemäß (Ist leider nicht selbstverständlich in manchen Büchern). Hier und da war es mir etwas zu viel Geschmachte, aber insgesamt hielt es sich in Grenzen.
Die Idee des „Slating“ als Bestrafungs- und Präventionsmaßnahme fand ich sehr spannend und ist mir so bisher auch noch in keiner Geschichte begegnet. Jugendliche unter 16, die (angeblich) kriminell aufgefallen sind, werden einer Operation unterzogen, die ihr Gedächtnis löscht. Danach werden sie mit neuem Namen und ohne Erinnerung in eine neue Familie geschickt und so „reintegriert“.
Das dystopische Worldbuilding fand ich sehr spannend, hätte mir jedoch noch mehr Details und Hintergründe gewünscht. Eben weil ich es so interessant fand. Zwar wurde klar, dass der Brexit als Ausgangspunkt für die Entwicklung des Überwachungstaates gedient hat, aber ich hätte mir noch mehr Einblicke in die Strukturen gewünscht.
Was mir etwas sauer aufgestoßen ist, war die Erwähnung einer Autimus-Unit, die früher bestanden haben soll, „bevor die Krankheit geheilt wurde“. Diese Formulierung empfand ich als etwas schwierig, da es sich bei Autismus um komplexe neuronale Entwicklungsstörungen handelt und eben nicht um eine heilbare Krankheit. Mir ist klar, dass die Autorin „erfolgreiche“ Eingriffe am Gehirn im Zuge der Slating-Experimente meinte, aber das hätte man einfach anders formulieren bzw. erklären können, um Falschinformation zu vermeiden.
Der Verlauf der Geschichte war sehr rasant. Stück für Stück entfaltet sich Kylas Vergangenheit wie ein Puzzle. Generell empfand ich den Plot als sehr dicht, ohne große Längen. Der Fokus liegt auf dem dystopischen Teil und weniger auf der Romantik, was mich bei neueren Dystopien häufig stört. Das Ende war ein spannender Cliffhanger und ich freue mich auf den zweiten Band. - Cecelia Ahern
Flawed – Wie perfekt willst du sein?
(1.199)Aktuelle Rezension von: Books_of_sanMir hat der erste Teil dieser Dystopie sehr gefallen und ich freue mich auf Band zwei. Das System, welches hier geschildert wurde, ist gut durchdacht und die ganzen politischen Intrigen machen es umso spannender und unvorhersehbarer. Man hat jeden wegen irgendetwas im Verdacht und fragt sich welche Überraschung nun als nächstes folgt. Absolute Leseempfehlung!
- Ally Condie
Cassia & Ky – Die Ankunft
(1.570)Aktuelle Rezension von: Zarina📖 Inhaltsangabe:
Cassia und Ky haben den Weg zur Erhebung gefunden, einer Bewegung, die das unterdrückende System stürzen will. Doch der gemeinsame Kampf fordert Opfer: Die beiden werden getrennt, Cassia kehrt in die Hauptstadt zurück, Ky wird Pilot. Währenddessen trifft Cassia auf Xander, dessen Rolle komplexer ist als erwartet. Als eine tödliche Seuche das Land bedroht, muss Cassia sich entscheiden, zwischen Vergangenheit, Wahrheit, Vertrauen und Zukunft. Ihr Mut könnte über das Schicksal aller entscheiden.📚 Meine Meinung:
Ein würdiger Abschluss der Trilogie! Besonders spannend fand ich die moralischen Fragen, die sich durchziehen: Vertrauen, Verantwortung und Verlust. Cassia wird in diesem Band noch stärker, reflektierter, nicht mehr nur verliebt, sondern bereit, für mehr zu kämpfen. Auch Xander erhält endlich mehr Tiefe. Die Dreiecksbeziehung steht nicht mehr so stark im Fokus, was dem politischen und gesellschaftlichen Teil mehr Raum gibt. Man spürt den Wandel, der über allem liegt, sowohl in der Welt als auch in den Figuren.✅ Fazit:
Ein gelungener Abschluss, der die Geschichte konsequent weiterführt. Weniger Liebesdrama, mehr Weltveränderung *** spannend, emotional und befriedigend. Wer die ersten zwei Bände mochte, sollte diesen auf keinen Fall verpassen. - Ursula Poznanski
Eleria (Band 1) - Die Verratenen
(1.369)Aktuelle Rezension von: Jana06Ich bin direkt seit der ersten Seite in diesem Buch angekommen. Ich mag Geschichten auf fernen Zeiten und diese spielt in einer ungewissen Zukunft. Die Art, wie die Autorin die Charaktere und die Umgebung beschreibt, lässt einen schnell in die Szene einsteigen und ich konnte das Buch bald nicht mehr weglegen. Spannend bis zur letzten Seiten mit einem für mich eher überraschenden Ende.
Einfach nur toll und wunderbar zum Abschalten und Gedanken schweifen lassen.
Ich freue mich schon auf den zweiten Teil!! 🤗
- Amie Kaufman
Illuminae
(576)Aktuelle Rezension von: LeseEule28Ich wusste nicht genau, was mich mit den Illuminae-Akten erwartet und habe bewusst vorher nicht viel darüber gelesen, um mich nicht zu spoilern. Auch in meiner Rezension möchte ich nichts spoilern.
Zunächst ein großes Lob an die Autoren, aber auch an die Übersetzer und den Verlag, so ein Projekt anzugehen, denn es ist mehr als ein Buch. Der gestalterische Aufwand war mit Sicherheit immens, aber meiner Meinung nach war er es auf jeden Fall wert. So erlebt man das Buch in einer Eindringlichkeit, die ich so noch nicht kannte.
Die Protagonisten sind noch Teenager, könnten praktisch meine Enkel sein, und ich gehöre somit sicher nicht zur anvisierten Altersgruppe. Trotzdem war ich unheimlich gefesselt und kann das Buch jedem empfehlen, der sich mal auf ein ganz anderes Buchabenteuer einlassen möchte. Die Serie gehört sicher zu meinen Lese-Highlights!
Wenn man 6 Sterne vergeben könnte, würde ich die sicher vergeben.
- Marc-Uwe Kling
QualityLand (QualityLand 1)
(892)Aktuelle Rezension von: MeinbuecherregalQualityland von Marc-Uwe Kling aus dem #ullsteinverlag
🛜
Gelesen und geliebt.
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Nun bin ich wohl offiziell ein Marc-Uwe Kling Fan 😅
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Dies Ideen, diese mögliche Zukunft, die Fallstricke, die Entwicklungen… Ich mochte alles an diesem Zukunftsroman.
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Um manche Dinge habe ich mir noch nie Gedanken gemacht und wie großartig, wenn das ein Buch schafft!
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Diskussionsmaterial in einer unterhaltsamen Geschichte verpackt.
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Absurd, witzig aber auch erschreckend im Bereich des möglichen.
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Ich vergebe 5 Sterne und einen #lesetipp
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- Marc Elsberg
ZERO - Sie wissen, was du tust
(632)Aktuelle Rezension von: _jamii_London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones kann man sich nicht verstecken …
Der Schreibstil ist interessant und packend ab der ersten Seite. Im Verlauf der Geschichte werden mehrere Charaktere begleitet, man muss etwas bei der Sache sein, um jeweils die Hintergründe und Beziehungen untereinander präsent zu haben. Dafür erfährt man aber viel über die Motive der jeweiligen Personen.
Häppchenweise erfährt man mehr über die wahren Motive von Freemee, wenige Fragen werden beantwortet, viele neue tauchen auf. Die Spannung hält sich über das ganze Buch.
Das Thema ist hochaktuell und nicht weniger beängstigend. Dass Grosskonzerne unsere Daten munter sammeln, verwerten und verkaufen ist ja bekannt. Auch dass sie uns entsprechend manipulieren (können). Hier dann zu lesen, was alles daraus resultieren kann, ist erschreckend.
Zero agiert als Organisation im Hintergrund, welche die Menschen auf die Wichtigkeit ihrer Privatsphäre aufmerksam machen will.
Äusserst realitätsnah, erschreckend und spannend!
- Dave Eggers
Der Circle
(837)Aktuelle Rezension von: HenriLMatosThe Circle ist die präziseste literarische Auseinandersetzung mit dem Silicon-Valley-Utopismus, der Überzeugung, dass vollständige Transparenz die Welt verbessert. Mae Holland gibt ihre Privatsphäre nicht unter Zwang auf; sie tut es aus Überzeugung, weil das System sie gelehrt hat, dass Sichtbarkeit eine Tugend ist. Was Eggers zeigt: Die erschreckendste Dystopie ist die, die sich als Fortschritt verkleidet. Erschreckend aktuell.
- Dave Eggers
The Circle
(296)Aktuelle Rezension von: mcfly0In The Circle entwirft Dave Eggers ein fesselndes Bild einer Welt, in der ein mächtiger Tech-Konzern mit sozialer Transparenz, Kontrolle und ständiger Vernetzung das Leben seiner Mitarbeitenden dominiert. Protagonistin Mae Holland taucht zunehmend in eine Welt ein, die die persönliche Freiheit für Likes und Anerkennung aufgibt. Eggers zeigt eindrucksvoll, wie soziale Medien und Überwachung verschmelzen könnten – eine beunruhigende Dystopie, die heutige Entwicklungen aufgreift.
- Isabel Abedi
Isola
(1.646)Aktuelle Rezension von: BiblioJess(Ich hab die alte Ausgabe gelesen)
12 Jugendliche auf einer einsamen Insel. Vor Ort sollen sie Darstellende eines Filmprojekts sein, vollkommen auf sich allein gestellt, ohne Skript. Doch ein vorgegebenes Spiel, das zunächst harmlos wirkt, nimmt schon bald unerwartete Wendungen, die alle in Gefahr bringen.
Ich war sehr neugierig auf »Isola«, nachdem ich als Jugendliche ein anderes Buch der Autorin geliebt habe. Aber ich weiß auch nicht. Die Idee an sich ist wirklich cool und definitiv nicht uninteressant umgesetzt! Ich mochte zum Beispiel die atmosphärischen Beschreibungen der Autorin sehr, sie schafft eine gute Stimmung.Aber die Handlung war doch weniger spektakulär als erwartet und die "Liebesgeschichte" sehr seltsam und aus dem Nichts (aber ich bin vielleicht einfach zu alt). Dazu ist aber das Buch auch echt schlecht gealtert (es ist von 2007). Die unfassbar klischee- und schablonenhaften Charaktere ohne Tiefe sind das eine. Aber die teils diskriminierenden und rassistsichen Begriffe und Umschreibungen nochmal was ganz anderes. Letzters soll in den neusten Auflagen wohl geändert worden sein , aber auch erst 2023.
War insgesamt einfach nichts, schade.
- Ursula Poznanski
Elanus
(633)Aktuelle Rezension von: MinijaneMit Jona hat sich die Autorin nicht gerade den sympathischsten Protagonisten einfallen lassen, aber das war ganz sicher ihre Absicht. Der 17jährige ist hochbegabt und kommt zumindest am Anfang reichlich überheblich rüber, als er gleich am ersten Tag meint dem Professor im Vorlesungssaal demonstrieren zu müssen, wie schlau er ist. Nicht ohne Grund haben seine Eltern darauf bestanden, dass er bei einer Familie unterkommt und erst mit 18 in ein Studentenwohnheim umziehen darf. Seine Sozialkompetenz ist deutlich ausbaufähig.
Auf Zurückweisung reagiert Jona dann auch erwartungsgemäß beleidigt und lässt sich zu einem kindischen Streich hinreißen, der ordentlich nach hinten losgeht. Als genau der Professor bei dessen Vorlesung er gestört hat am nächsten Tag tot ist, hat er ein schlechtes Gewissen und will herausfinden, was passiert ist, denn irgendetwas stimmt mit dieser Uni nicht und mit seiner Gastfamilie auch nicht.
Seine selbstgebaute Drohne Elanus ist ihm bei seiner Recherche eine große Hilfe. Man kann allerdings auch Mädchen damit hinterher spionieren und hat dann plötzlich ein zusätzliches Problem.
Gerade die Verbindung von technischen Neuheiten und spannender Geschichte finde ich immer wieder klasse bei der Autorin.
Auch dieses Jugendbuch war wieder sehr nett und unterhaltsam, so wie ich es von Ursula Poznanski gewohnt bin. Ich hatte eine gut Zeit mit dem Buch, und es war für zwischendurch genau das Richtige.
- T. C. Boyle
Die Terranauten
(350)Aktuelle Rezension von: wortknaeuelEine kleine Gruppe junger Wissenschaftler wetteifert Mitte der 90er Jahre um einen von acht begehrten Plätzen in einem ökologischen Experiment. Für zwei Jahre sollen sie unter einer riesigen Glaskuppel leben und sich völlig autark in den verschiedenen künstlich geschaffenen Biotopen – vom kleinen Regenwald bis zum Mini-Ozean – selbst versorgen. Nichts geht rein, nichts darf raus! Die Geschichte beginnt mit der Bekanntgabe der Auserwählten, vier Männer und vier Frauen, die sich jeweils auf einem Spezialgebiet gegen ihre Mitbewerber durchgesetzt haben und nun in die "Ecosphere 2" einziehen dürfen. Zurück bleiben die Verlierer mit der Hoffnung, in zwei Jahren zum Nachfolger-Team aufrücken zu können. Draußen bleiben natürlich auch Freunde, Liebhaber und die Planer, Manager und Sponsoren des Experiments. In den zwei Jahren erleben wir aus Sicht von Dawn und Ramsay innerhalb, sowie Linda außerhalb der Kuppel, wie sich aus dem ökologischen Experiment ein Beziehungskuddelmuddel entwickelt.
T.C. Boyle kann gut erzählen, da ist dieser Roman keine Ausnahme. Er beruht übrigens auf einer wahren Begebenheit, denn so ein Experiment hat es ungefähr zu jender Zeit tatsächlich gegeben. Allerdings habe ich mich von Klappentext und Buchcover täuschen lassen. Zu dem Zeitpunkt, als ich mir das Ebook kaufte, hatte ich noch nie etwas von Boyle gelesen und einen spannenden dystopischen (oder utopischen) SciFi-Romans erwartet. Stattdessen dreht sich alles um Neid, Eitelkeit und Eifersüchteleien zwischen den Wissenschaftlern, um Wer-mit-wem sowie am Rande auch um den Einfluss von Geld und Medien. Wenn man Boyle kennt, hätte man sich denken können, dass es vorwiegend um die sozialen, zwischenmenschlichen Aspekte in diesem Szenario gehen wird.
Die Handlung ist zwar durchaus unterhaltsam und auf satirische Weise komisch, aber insgesamt wenig spannend. Auch die Charaktere empfand ich als flach und uninteressant. Eher ein schwacher Boyle.
- Juli Zeh
Corpus Delicti: erweiterte Ausgabe
(592)Aktuelle Rezension von: Hubertus_FeldmannWenn ein Buch in den Canon „zu lesender Bücher“ an Schulen Eingang gefunden hat, so ist davon auszugehen, dass es nicht nur um ein diskursiv zu bewältigendes Thema geht, sondern zugleich den Anspruch eines pädagogischen Mehrwertes (man könnte es im klassischen Sinne auch als Literatur bezeichnen) beinhaltet. Insofern gäbe es an dieser Stelle wenig oder aber, im Sinne einer Textanalyse, sehr viel zu sagen. Im ersten Fall scheint alles gesagt bzw. geschrieben zu sein, im zweiten Fall wurden und werden vermutlich bereits Doktorarbeiten über diesen Themenkreis vergeben. Insofern bleibt eigentlich nur noch der Hinweis eines beeindruckten Lesers: lesen – denken – sich Notizen machen.
Denn ohne Notizen, ohne An- und Unterstreichungen wird man diesem Buch nicht gerecht, oder, anders ausgedrückt, wird einem die Vielfalt möglicher Implikationen verborgen bleiben. Aber auch ohne diesen Anspruch kann man dieses Buch lesen, dann bleibt es allerdings blutleer auf der Strecke und spätestens am Ende wird man sich fragen: Was soll das denn jetzt? Wer also nur prickelnde Unterhaltung sucht, wird hier möglicherweise enttäuscht. Das heißt im Umkehrschluss allerdings nicht, dass es den nicht gäbe.
Wie auch immer, es ist ein Buch, das viele Themen berührt, das Fragen provoziert und bei den Antworten eine beeindruckende Vorstellungswelt entstehen lässt. Es geht um das Menschsein in (vielleicht gar nicht so) ferner Zukunft, in denen dieses einem einzigen Thema untergeordnet ist: der Gesunderhaltung – und zwar um jeden Preis. Die sich daraus ergebenden politischen und gesellschaftlichen Verwerfungen werden hier in Aufbau und Thematik mit eindrucksvollen Bildern wiedergegeben. Kurz gesprungen geht es sowohl um die Dialektik eines solchen Lebens, der Unterscheidung zwischen: passt oder passt nicht, gut oder schlecht/böse, als auch um ein Dazwischen, einem Schwanken, das solcherart mit der Metapher der auf einem Zaun sitzenden Hexe herausragend symbolisiert wird:
„‘Weißt du, was eine Hexe ist, Mia [ihr wird der „Prozess“ gewacht]?‘
Überrascht hebt die Angesprochene den Kopf und muss sich anstrengen, um ihre Konzentration auf den neuen Begriff zu richten.
‚Eine Hexe, mit Buckel und Besen? Die im Backofen oder auf dem Scheiterhaufen endet?‘
‚Das Wort kommt von Hagazussa. Die Hexe ist ein Heckengeist. Ein Wesen, das auf Zäunen lebt. Der Besen war ursprünglich eine gegabelte Zaunstange.‘
‚Was hat das mit mir zu tun?‘
‚Zäune und Hecken sind Grenzen, Mia. Die Zaunreiterin befindet sich zwischen Zivilisation und Wildnis. Zwischen Diesseits und Jenseits, Leben und Tod, Körper und Geist. Zwischen Ja und Nein, Glaube und Atheismus. Sie weiß nicht, zu welcher Seite sie gehört. Ihr Reich ist das Dazwischen.‘“
Nach der Lektüre des Buches war ich froh wieder im Hier und Jetzt angekommen zu sein, in einem Leben, welches von Widersprüchen durchzogen ist, und es solcherart zu einer Entdeckungsreise macht – auch mit all dem immunologisch bedenklichen Schmutz, der einer umfassenden Gesundheit, wie sie hier dogmatisch gelebt wird, hin und wieder ein Bein stellt.
(2.5.2023)
- Ursula Poznanski
Erebos 2 (Limited Edition)
(541)Aktuelle Rezension von: Helena_KawaiiErebos 2 ist genauso spannend und fesselnd wie der erste Teil, mit einem sehr packenden Schreibstil. Auch dieses Mal hat mich die Geschichte sofort mitgerissen und ich habe es schnell durchgelesen. Ich fand schön, dass neben den altbekannten Charakteren auch neue hinzugefügt wurden. Dazu ist die Geschichte mit der Zeit gegangen und das Spiel wirkt moderner.
Von mir eine klare Leseempfehlung!
Bewertung: 5 von 5 Sternen
- Andreas Eschbach
NSA - Nationales Sicherheits-Amt
(367)Aktuelle Rezension von: BuecherhexeNSA - Andreas Eschbach
Andreas Eschbachs Roman NSA basiert auf einer ebenso faszinierenden wie beunruhigenden Grundidee: Was wäre geschehen, wenn dem nationalsozialistischen Deutschland bereits die technischen Möglichkeiten des digitalen Zeitalters zur Verfügung gestanden hätten? Konkret entwirft Eschbach eine Welt, in der Computer, soziale Netzwerke und allgegenwärtige elektronische Überwachung schon während des Dritten Reiches existieren. Diese Prämisse macht NSA zunächst zu einem äußerst spannenden und beklemmenden Werk der Alternative History.
Besonders zu Beginn überzeugt der Roman durch seine konsequente Ausarbeitung des Szenarios. Eschbach gelingt es eindrucksvoll, die Mechanismen moderner digitaler Überwachung mit den totalitären Strukturen des NS-Staates zu verknüpfen. Die Vorstellung, dass Gestapo und SS nicht mehr mühsam Akten durchsuchen müssten, sondern per Mausklick auf umfassende Datensätze zugreifen könnten, entfaltet eine enorme Wirkung. Gerade weil viele der geschilderten Technologien heutigen Lesern vertraut sind, wirkt die dargestellte Dystopie erschreckend plausibel.
Auch die Figurenzeichnung ist zunächst gelungen. Die Protagonistin Helene Bodenkamp, eine talentierte Programmiererin, steht exemplarisch für Menschen, die sich in autoritären Systemen arrangieren, ohne deren Konsequenzen vollständig zu überblicken. Ihre Entwicklung verdeutlicht, wie technische Expertise und politische Verantwortung miteinander verknüpft sind – oder eben nicht. Eschbach stellt damit wichtige Fragen nach der moralischen Verantwortung von Informatikern und Technikern, die auch für die Gegenwart hochaktuell bleiben.
Dennoch weist der Roman gerade aus Sicht der Alternative History für mich erhebliche Schwächen auf. Zwar ist die Ausgangsidee originell, doch erscheint die technische Entwicklung häufig zu wenig historisch eingebettet. Die digitale Revolution wird nahezu vollständig in die 1930er- und 1940er-Jahre transplantiert, ohne dass die tiefgreifenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Voraussetzungen ausreichend berücksichtigt werden. Dadurch entsteht stellenweise der Eindruck, dass weniger eine alternative historische Entwicklung beschrieben wird als vielmehr die heutige Gegenwart mit NS-Symbolik überzogen wird. Das eigentliche Potenzial alternativer Geschichtsschreibung – nämlich nachvollziehbar zu zeigen, wie sich historische Prozesse unter veränderten Bedingungen entwickeln könnten – wird nur teilweise ausgeschöpft.
Hinzu kommt, dass der Roman im letzten Drittel zunehmend an Plausibilität verliert. Während die Handlung anfangs noch von ihrer beklemmenden Realitätsnähe lebt, steigert sich die Geschichte gegen Ende immer stärker in spektakuläre und teilweise abstrus wirkende Wendungen. Die Ereignisse überschlagen sich, Zufälle häufen sich, und einige Entwicklungen erscheinen eher konstruiert als organisch aus dem zuvor etablierten Szenario hervorgegangen. Dadurch büßt die Geschichte einen Teil jener Glaubwürdigkeit ein, die ihre größte Stärke ausmacht.
Daher mein Fazit: trotz des anfänglichen spannenden Buchs, habe ich die letzten Seiten möglichst schnell hinter mich gebracht - 3 Sterne
- JP Delaney
The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
(386)Aktuelle Rezension von: Gin_ahab das buch im urlaub gelesen und es war schon fesselnd und eine interessante idee. auch die abwechslung zwischen der vorherigen und der jetzigen frau und auch, dass beide charaktere eine gewisse tiefe besitzen. jedoch war es teilweise ein wenig zu lang, und ohne die gänsefüßchen bei den rückblicken war mein lesefluss ein wenig unterbrochen.
die idee, eines hauses mit system, minimalismus und alles war jedoch interessant und ich denk auch nach dem beenden das buches teilweise darüber nach- natürlichen nur bis zu einem gewissen grad, aber was brauchen wir eigentlich wirklich? was ist unverzichtbar?
naja, ob ich das buch empfehlen würde, weiß ich dennoch nicht. Da gibt es doch spannendere Bücher, mit einem angenehmeren Lesefluss und Schreibstil. Schlecht war es jedoch auch nicht, deshalb 3 Sterne.
- Christelle Dabos
Die Spiegelreisende 4 - Im Sturm der Echos
(332)Aktuelle Rezension von: AnimantCrumbInhalt
Im vierten Band der Reihe steht Ophelia vor der endgültigen Enthüllung der Geheimnisse um die zersplitterten Archen und ihre Familiengeister. Während die Welt zunehmend ins Chaos stürzt, reist sie durch verschiedene Archen, um die Wahrheit über deren Ursprung und die rätselhafte Macht hinter allem aufzudecken.
Gemeinsam mit Thorn gerät sie in ein Netz aus Intrigen, Identitätsfragen und existenziellen Entscheidungen. Nach und nach fügen sich die Puzzleteile zusammen – und alles steuert auf ein folgenschweres, weltveränderndes Finale zu.
Meinung
Der Abschlussband der Spiegelreisenden-Reihe ist erzählerisch ein wahres Meisterwerk. Die Handlung ist wunderbar ausgeführt – dicht, klug konstruiert und voller Details, die zeigen, wie sorgfältig diese Welt über vier Bände hinweg aufgebaut wurde. Jede Enthüllung fühlt sich verdient an, jede Wendung fügt sich stimmig in das große Ganze ein.
Besonders beeindruckend ist, wie die Autorin die komplexen Themen – Identität, Erinnerung, Macht und Verantwortung – nicht nur andeutet, sondern konsequent zu Ende denkt. Man fiebert mit Ophelia mit, leidet mit ihr, zweifelt mit ihr. Ihre Entwicklung wirkt glaubwürdig und tiefgreifend, und auch Thorn erhält bewegende, intensive Momente.
Die Atmosphäre ist dabei durchgehend spannungsgeladen. Bis zu den letzten Seiten bleibt unklar, wie sich die Ereignisse auflösen werden. Gerade diese Ungewissheit macht den Reiz des Buches aus – man kann es kaum aus der Hand legen.
Und doch hat mich das Ende sprachlos zurückgelassen. Nicht, weil es schlecht wäre – im Gegenteil, es ist mutig, ungewöhnlich und konsequent gedacht. Aber es wirkte auf mich unvollständig. Nach all den offenen Fragen, nach der epischen Reise und den emotionalen Höhen und Tiefen hätte ich mir einen klareren, greifbareren Abschluss gewünscht. Stattdessen bleibt vieles bewusst offen, fast fragmentarisch – wie ein Echo, das nicht ganz verklingt.
Vielleicht liegt genau darin die Stärke des Romans: Er traut sich, nicht alles auszusprechen. Und doch bleibt bei mir ein Gefühl von Wehmut zurück, als hätte ich eine Tür geöffnet, hinter der sich noch ein letzter Raum verbirgt, den ich nicht betreten durfte.
Trotz dieses ambivalenten Gefühls ist „Im Sturm der Echos“ ein würdiger Abschluss einer außergewöhnlichen Fantasy-Reihe – anspruchsvoll, atmosphärisch und emotional tiefgehend. Eine Geschichte, die noch lange nachhallt.
- Daniel Suarez
DAEMON
(311)Aktuelle Rezension von: StephanvaDieses Buch weiß wirklich zu überzeugen. Auch wenn es inhaltlich schon etwas in die Jahre gekommen ist, ist die Idee dahinter sehr spannend. In der Fortsetzung "Darknet" wird die packende Geschichte zu Ende erzählt.
Daniel Suarez zeichnet eindrücklich ein Bild von einer sich verändernden Gesellschaft, wenn der Einsatz von virtueller Realität die "reale" Welt unterläuft. Geschickt erzählt er, wie verschiedene technische Innovationen ganze Gruppen verändern können. Dabei zeigen die verschiedenen Charaktere sowohl die hellen als auch dunklen Seiten der Menschen, die eine solche Veränderung mit sich bringt.
Deamon und Darknet sind eine absolute Leseempfehlung!























