Bücher mit dem Tag "uhren"
25 Bücher
- Michael Ende
Momo
(2.407)Aktuelle Rezension von: vjohann„Momo“ hat mich von der ersten Seite an verzaubert. Michael Ende schafft es, mit einer Mischung aus Poesie, Wärme und Tiefgang zu erzählen, wie wertvoll echte Zeit und Aufmerksamkeit sind. Momo, dieses kleine Mädchen, das den Menschen einfach zuhört und ihnen Momente voller Nähe schenkt, hat mich tief berührt – sie zeigt, dass Liebe und Freundlichkeit selbst die dunkelsten Mächte besiegen können.
Beim Lesen habe ich oft innegehalten, weil ich gespürt habe, wie kostbar die kleinen Augenblicke im Leben sind. Die grauen Herren wirken zwar erschreckend, doch Momos Mut, ihr Herz und ihre Fähigkeit zuzuhören strahlen eine unglaubliche Wärme aus. Ich habe gelacht, gestaunt und manchmal sogar Tränen der Rührung vergossen – weil dieses Buch auf sanfte Weise daran erinnert, dass das, was wir einander schenken, am wertvollsten ist: unsere Zeit, unser Herz, unsere Aufmerksamkeit.
„Momo“ ist für mich mehr als ein Märchen – es ist eine Liebeserklärung an die kleinen Momente, die uns im Leben wirklich tragen, und ein Buch, das ich jederzeit wieder aufs Herz legen würde.
- Natasha Pulley
Der Uhrmacher in der Filigree Street
(194)Aktuelle Rezension von: Nathaly_SchusterIch habe das Buch Anfang diesen Jahres als Buch Blind Date bei Thalia erworben und hatte nun endlich Lust es von meinem SuB zu befreien.
Mir ist der Einstieg sehr leicht gefallen und es war direkt sehr aufregend und immer sehr spannend gestaltet. Die Kapitel waren mir leider ein wenig zu lang da es für mich persönlich auf Dauer dann immer sehr viel input war.
Leider habe ich zwischendurch den Faden verloren aber auch hier bin ich wieder gut rein gekommen und fande vorallem durch Personen wie Morei und vorallem Katsu die Geschichte sehr lebhaft und interessant.
Die ganze Storyline war spannend. Es hätte für mich an manchen Stellen ein Stück weniger umfangreich sein können aber alles in allem war es eine spannende und mal wirklich anders interessante Geschichte
Für mich persönlich eine 3,5 von 5 🌟
- Mathias Malzieu
Die Mechanik des Herzens
(443)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderIm Jahre 1874 in Edinburgh wird ein Kind geboren. Es ist die kälteste Nacht des Jahres und nicht alle werden sie überleben. Jack kommt auf die Welt, aber sein Herz schlägt nicht. Die Hebamme, Dr.Madeleine, hat aber eine Idee. Sie holt eine alte Kuckucksuhr und setzt sie Jack ein. Es dauert nicht lange und sein Herz beginnt zu schlagen. Bei der Ärztin wachsen noch weitere Kinder auf und für jeden Fall hat sie eine ausgefallene Idee. Jacks Herz schlägt manchmal ganz laut und wild und als er endlich einen Ausflug in die Stadt wagen darf, da überschlägt es sich fast. Er entdeckt ein wunderschönes Mädchen, sie singt sich quasi sofort in sein Herz. Dr. Madelein warnt ihn aber vor der Liebe, denn sie könnte mit seiner Uhr böses anstellen und ihn sein Leben kosten. Als sich dann auch vieles anderes verändert, wagt Jack die Suche nach seiner einzigen Liebe. Man muss sich auf diese wunderbare Geschichte einlassen und taucht ein in eine faszinierende, märchenhafte Welt. Wie bei "Edward mit den Scherenhänden" im Film von Tim Burton trifft man einen Jungen, der anders ist und doch lieben will. Skurril, märchenhaft, romantisch, spannend, anders. Toll!
- Christoph Ransmayr
Cox
(107)Aktuelle Rezension von: LeserstimmeDieses Buch hatte sehr große Wirkung auf mich. Ich erwartete ein historisches Buch, wurde aber teils eines Besseren belehrt.
Allister Cox (im historischen James Cox) wird als Uhrmacher und Maschinenbauer mit seinem Helfer in die Verbotene Stadt Bejing eingeladen. Der Kaiser Quianlong erwartet von ihm den Bau einer Uhr, die die Unendlichkeit messen kann. Kiang, ihr ständiger Begleiter und Bediensteter warnt Cox, diese Uhr jemals zu bauen, könne eine solche Uhr doch den Herrscher der Zeit, den Gottkaiser beleidigen und die Maßlosigkeit eine solche zu bauen, die Todesstrafe fordern. Quianlong, der sich selbst "Herrscher der Zeit" nennt, lebt maßlos, zügellos, hat über 300 Konkubinen und etliche Ehefrauen. Ihn anzusehen und den Blick des Kaisers gar zu erwidern, würde die Todesstrafe bedeuten. Strenge Regeln herrschen am Hofe des Kaisers und niemand, der dort verweilt und dient, hat gar einen Freund. Jeder misstraut jedem, der kleinste Fehler könnte dem Kaiser mitgeteilt werden, um sich selbst hochzudienen. Je unsinniger diese Regeln zu sein scheinen, desto mehr Nachdruck und Kraft wird ihnen gegeben. Wer hier eine historisch belegte Geschichte erwartet, liegt falsch. Der Uhrmacher hieß mit Vornamen James und hat niemals den Kaiser getroffen. Beleuchtet wird hier eine Zeit, in der es noch abgeschnittene Nasen als Kennzeichnung eines Verbrechens gab und sich jeder dem Willen des Kaisers zu fügen hatte. Die Sprache ist meiner Meinung nach etwas konstruiert, erfordert aufmerksames Lesen, passt aber sehr gut zum Buch. Quianlong ist 1711 geboren, mit 24 Jahren an die Macht gekommen und blieb offiziell bis 1796 Kaiser. Ransmayr geht es hier eher um die Beleuchtung der Gestalt des Kaisers und die Auswirkungen seiner Strenge auf die Fremden und den Hof, als um historische Fakten. Sehr empfehlenswert, wird aber sicher eher von Männern gelesen. Mir hat das Buch trotzdem sehr gefallen, da es außergewöhnlich ist und ich mich freue dann so etwas zu finden.
- Julia Adrian
Die Dreizehnte Fee - Entschlafen
(418)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessinDie Dreizehnte Fee – Entschlafen ist für mich der stärkste Band der Reihe und ein sehr gelungenes Finale. Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen fühlt sich dieser Abschluss deutlich runder, intensiver und atmosphärischer an. Von Beginn an war ich komplett in der Geschichte gefangen.
Nach der Trennung vom Jäger steht die Dreizehnte Fee erneut vor einer unmöglichen Aufgabe: Sie versucht, ihre Kräfte zurückzuerlangen – selbst wenn das bedeutet, einen schrecklichen Preis zu zahlen. Diese innere Zerrissenheit zieht sich kraftvoll durch den gesamten Roman und verleiht der Handlung eine große emotionale Tiefe.
Besonders gelungen fand ich, dass viele offene Fragen und Geheimnisse endlich aufgelöst werden. Man lernt die Namen und Hintergründe der Schwestern kennen, und mit dem Feenreich sowie der Bedrohung durch den Feenrich erhält die Geschichte eine klare, greifbare Gefahr. Die Konflikte sind spannungsvoll aufgebaut, die Kämpfe intensiv und gut choreografiert.
Der Stil bleibt poetisch und düster, aber deutlich fokussierter als in den vorherigen Bänden. Anfang und Ende sind sehr atmosphärisch gestaltet und verleihen dem Roman eine fast kreisförmige Struktur. Besonders das Ende hat mir gut gefallen: Es fühlt sich abgeschlossen an, ohne die Welt „abzuschließen“. Vielmehr bleibt das Gefühl, dass das Leben und die Magie nach der letzten Seite weitergehen.
Auch die eingebauten Prophezeiungen fügen sich stimmig ein und verstärken den Eindruck von Schicksal und Konsequenz, ohne aufgesetzt zu wirken.
Fazit:
Entschlafen ist ein starkes, emotionales Finale, das die Reihe auf einem hohen Niveau abschließt. Düster, intensiv und märchenhaft ein Abschluss, der sich lohnt und der der Geschichte gerecht wird. - Arne Dahl
Sieben minus eins
(261)Aktuelle Rezension von: priyatoxin83Mit dem Wissen, dass es sich um eine Reihe handelt, begann ich diesen Krimi ohne je einen schwedischen Krimi gelesen zu haben. Arne Dahl hat es wirklich sehr fesselnd geschrieben und es blieb stetig interessant. Die ganzen "Überraschungen" fand ich gut gelungen. Tatsächlich gefiel mir auch die Beschreibungen der Landschaft etc. sehr gut und ich konnte es mir bildlich vorstellen (wer schon mal in Schweden war, der weiß, was ich meine). Einige Handlungen der Protagonisten waren für mich manchmal etwas fraglich und ich muss sagen, dass ich mut Blom weniger warm werde als mit Berger. Es wurde einiges unklar gelassen (trotz dass es in der Handlung vermehrt erwähnt wurde und man den Eindruck bekam, es sei wichtig), es gab ja irgendwie auch ein offenes Ende, so dass man lieber gleich Band 2 da haben sollte...denn man will auf jeden Fall weiterlesen.
- Alexander Kopainski
Uhrwerk der Unsterblichen
(118)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaIch muss sagen, dass ich Alexander Kopainski als Coverdesigner wirklich großartig finde, doch als Autor konnte er mich mit seinem Debütroman nicht so richtig begeistern. Dennoch war er zumindest so gut, dass ich ihn bis zum Ende gelesen habe.
Am Anfang noch fand ich die Geschichte schon sehr verlockend, vor allem, da sie in Paris spielt und sich rund um Unsterbliche dreht, die eben mal keine Engel, Dämonen, Vampire oder sonstige Fantasiegestalten sind, mit denen man sonst so zu tun hat. Vielmehr hat der Autor hier komplett neue Wesen geschaffen, die ich durchaus kreativ und gelungen fand. Auch ansonsten fand ich die Geschichte eigentlich von der Idee her ziemlich interessant, doch die Umsetzung hatte teilweise ihre Tücken. So wurde die Handlung, die größtenteils im Jetzt spielt, zum Teil aber auch 1877, recht oft extrem in die Länge gezogen, der Autor hat sich immer wieder in Beschreibungen verloren und hier und da fühlte sich die Story für mich etwas zu skurril an. Auch das Ende konnte mich nicht zu einhundert Prozent überzeugen, wirkte auf mich, als sollte die Geschichte einfach nur so schnell wie möglich beendet werden.
Dafür mochte ich die Charaktere in diesem Buch ganz gern. Sowohl Avery (ein ziemlich ungewöhnlicher Name für einen männlichen Charakter) als auch Giulia fand ich wirklich sympathisch. Gerade Giulia mit ihrem frechen, aufgeschlossenen Charakter ist mir durchaus ans Herz gewachsen. Alle anderen Charaktere fand ich auch soweit in Ordnung, recht gut geschrieben und teilweise schwer zu durchschauen, was allerdings nicht immer von Vorteil war.
Alles in allem war dieses Buch okay, aber durchaus ausbaufähig. Der Schreibstil war ganz gut lesbar, aber zu überladen und ausführlich. Die Geschichte konnte mich zwar irgendwie in ihren Bann ziehen, war durchaus interessant und kreativ. Doch leider konnte sie mich nicht durchweg an sich halten. Die Protagonisten fand ich super geschrieben, die anderen Charaktere waren ebenfalls ganz in Ordnung. Der Hit war dieser Roman aber nicht.
- Brian Selznick
Die Entdeckung des Hugo Cabret
(187)Aktuelle Rezension von: halo123Ich wusste zunächst nicht was ich von dem Buch halten sollte, aber nachdem ich angefangen habe konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Das Buch ist eine Mischung aus Text, Foto und Zeichnungen und diese Mischung machen es einzigartig. Nach einem Textabschnitt folgen mehrere Seiten mit Zeichnungen die stark an einen animierten Film erinnern. Beim durchblättern hatte ich dann immer das Gefühl als würde ich einen Film anschauen. Die Geschichte selbst ist spannend. Sie birgt so viele Geheimnisse und immer wenn eine Frage aufgeklärt wird, entsteht eine neue. Daher war sie auch so packend. Wären die Zeichnungen nicht da, würde ein Teil der Essenz der Geschichte verloren gehen.
Auch wenn es sich hierbei um ein Kinderbuch handelt, hatte ich als Erwachsene doch meinen Spaß dran. Ich finde es ist eines dieser Bücher die für mehrere Generationen geschrieben wurde.
- Maja Köllinger
Madness - Das Land der tickenden Herzen
(153)Aktuelle Rezension von: minnysbookworldMadness von Maja Köllinger hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die Geschichte beginnt in London, wo die Protagonistin Alice einem weißen Kaninchen mit Taschenuhr folgt und plötzlich in einer völlig anderen Welt landet: einem Steampunk Wunderland. Dort trifft sie auf geheimnisvolle Figuren wie Grinser und Elric, der kalt und emotionslos wirkt, und muss sich in einer Welt behaupten, die ebenso faszinierend wie gefährlich ist.
Besonders gelungen finde ich die Atmosphäre und das Worldbuilding. Die Mischung aus Märchenadaption und Steampunk ist originell und bildgewaltig. Auch die Charaktere sind vielschichtig und sorgen dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte.
Natürlich gibt es auch kleine Kritikpunkte: In Kapitel 14 wiederholen sich vier Sätze wortwörtlich, was den Lesefluss kurz stört, und stellenweise wirkt die Handlung etwas zu schnell vorangetrieben - man hätte sich manchmal mehr Raum für Emotionen gewünscht.
Trotzdem bleibt die Geschichte spannend und intensiv bis zur letzten Seite!
- Claudia Dahinden
Die Uhrmacherin – Im Sturm der Zeit
(46)Aktuelle Rezension von: Ursula_Rutschi_ProbstDie Geschichte von Sarah, Tochter aus gut katholischem Haus in Luzern, die sich nach dem Tod ihres Verlobten als Hauslehrerin ins Uhrmacherdorf Grenchen flüchtet. Verschiedene historische Ereignisse überschneiden sich und werden mit Sarahs persönlicher Geschichte verknüpft. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr
- Heidi Knoblich
Xaver im Uhrenland
(50)Aktuelle Rezension von: dieanneEs ist eine historische Geschichte über Xaver, der als Uhrmacherlehrling fern von zu Hause ist.
Das Buch ist sehr schön illustriert und man kann gut mit Kindern über die Geschichte, die Lebensumstände von früher und die Uhrmacherei ins Gespräch kommen.
- Michael Ende
Momo - Das Hörspiel
(81)Aktuelle Rezension von: meisterlampeInhalt siehe Klappentext.
Ich hatte seinerzeit von meinen Großeltern Michaels Ende „Momo“ zum 13. Geburtstag bekommen, als schöne gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag und dieser typischen Schriftfarbe, die nicht schwarz oder grau, sondern eher braun ist. Als dann, ebenfalls schon Jahrzehnte her, der Film erschien, hatte ich auch diesen angeschaut und danach geriet das Buch mit der Zeit im Regal in Vergessenheit. Diese Woche habe ich also „Momo“ als Hörbuch gehört, welches in 6:19 Stunden von Rufus Beck gelesen wird. Ich höre bevorzugt in 1,25-facher Geschwindigkeit, drunter ist es einfach zu langsam (egal, wieviel Zeit man hat).
Die Geschichte macht nachdenklich, so düster und dunkel sie ist und das liegt nicht nur an den grauen Herren. Trotzdem übt sie eine Faszination auf den Hörer aus, dass man einfach weiter hören muss.
Nebenher habe ich im Buch mitgeblättert, schon wegen der der Zeichnungen, die man sich unbedingt anschauen sollte. Michael Ende hat hier eine ganz besondere Zeit-Geschichte geschaffen, die für Kinder und Erwachsene gleichermaßen geeignet ist. Ich hatte gute Unterhaltung und vergebe für „Momo“ 4-4,5 Sterne.
- Fabienne Siegmund
Alissa im Drunterland
(48)Aktuelle Rezension von: Emmas_BookhouseAlissa im Drunterland - Fabienne Siegmund
Verlag: Papierverzierer Verlag
Taschenbuch: 7,99 €
Ebook: 1,99 €
ISBN: 9783959623414
Erscheinungsdatum: 6. Juli 2017
Genre: Fantasy
Seiten: 76
Inhalt:
Alissa träumt ihr Leben lang von einer mysteriösen Wendeltreppe, die ihr oft sogar am Tag erscheint, wenn sie nur kurz blinzelt. Sie hat sie auch in ihrem Skizzenbuch verewigt und so oft hineingezeichnet, dass sie glaubt, jedes Detail zu kennen.
Eines Tages erscheint ihr ein mysteriöser Mann in der Spiegelung der Straßenbahn. Und genauso verwunderlich taucht vor ihr ein Laden auf, der einem Uhrmacher gehört. Ehe sich Alissa versieht, landet sie hinter dem Uhrengeschäft auf ebenjener Treppe, die sie seit Jahren kennt. Sie führt hinab nach Drunterland, in eine magische Welt, die so viel mit der Wirklichkeit zu tun hat, dass auf Alissas Entscheidungen schwere Auswirkungen folgen könnten. Schlimmer als jeder Schmetterlingsflügelschlag.
Mein Fazit:
Zum Cover:
Das Cover ist wirklich richtig schön, weshalb es für mich ein Grund war, dieses Buch lesen zu wollen. Gerade die Farben finde ich hier schön gewählt, da wir uns im Drunterland befinden, passt es super. Auch die Uhren sind sehr schön und spielen eine große Rolle.
Zum Buch:
Wir alle kennen Alice im Wunderland, aber kaum einer kennt Alissa im Drunterland, ich finde das sollte geändert werden. Die Geschichte ist ganz zauberhaft erzählt und trotzdem richtig spannend. Alissa folgt ihrer Vision und das wird ihr größtes Abenteuer.
Der Schreibstil ist gut und man ist hier in dieser kleinen und leider zu kurzen Geschichte gefangen. Man liest sie in einem Rutsch durch, was bei 76 Seiten auch nicht wirklich schwer ist.
Alissa wird schön dargestellt, aber auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen, leider kommt der Ausbau der Charaktere hier ein wenig zu kurz. Wir bekommen hie kaum Hintergrundinformationen, was ich ein wenig schade fand. Ich hätte gern mehr darüber gelesen.
Die bildliche Darstellung ist auch sehr schön, so kann man sich gut hineinversetzen in die Geschichte und fiebert mit Alissa mit. Das Drunterland wurde sehr gut beschrieben und man fühlte sich direkt vor Ort versetzt. Mir gefiel das ganz gut.
Mehr bleibt mir hier leider aufgrund der Länge der Geschichte nicht zu sagen, nur so viel, für eine kleine Geschichte zwischendurch, ist sie perfekt geeignet.
Ich gebe hie 4 von 5 Sternen und bedanke mich beim Papierverzierer Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit. - John Bellairs
Das Haus der geheimnisvollen Uhren
(33)Aktuelle Rezension von: AuroraMIch kenne den Film nicht, aber ich bin mir irgendwie sicher, dass er besser ist als das Buch. Die Story an sich ist gut und hat eine menge Potenzial, aber ich war nicht unbedingt ein Fan von der Ausführung. Das Buch kann man definitiv weiter empfehlen, aber für mich ist es wie gesagt nichts was ich noch einmal lesen würde.
- John Bellairs
Das Geheimnis der Zauberuhr
(16)Aktuelle Rezension von: pamNLewis verliert seine Eltern und zieht daraufhin zu seinem Onkel nach New Zebeedee. Sein Leben dort ist recht sonderbar. Sein Onkel und die Nachbarin Mrs. Zimmermann sind Magier und im Haus hört man rund um die Uhr eine Uhr ticken. Um einen "Freund" zu beeindrucken erweckt er eine Tote wieder zum Leben und setzt damit eine Gefahr frei.
Die Charaktere dieses Buches gefallen mir richtig gut.
Onkel Jonathan, der in diesem komischen Haus wohnt und Nachts durch sein Haus wandert um nach der versteckten Uhr zu suchen.
Mrs Zimmermann, die Apfelsaft/Pfannkuchen-Parties in ihrem Haus veranstaltet und mehr oder weniger zum Inventar von Jonathan's Haus gehört.
und natürlich Lewis, der sich plötzlich in diesem magischen Umfeld wieder findet.
Als junges Mädchen habe ich dieses Buch geliebt, jetzt mit 22 hat es immer noch Spaß gemacht es zu lesen...aber...ich war nicht so überzeigt wie vor 10 Jahren.
Ich mag die Story super gerne und bin deshalb enttäuscht wie kurz alles abgehackt ist. Ich möchte mehr über die Charaktere erfahren und in ihre Welt eintauchen. Jedoch muss natürlich beachtet werden, dass dies ein Kinderbuch ist.
Es gibt noch zwei oder drei weiter Bücher aus dieser Reihe und vll erfahre ich doch noch mehr über diese drei komischen, aber echt interessanten Charaktere. - Amy Andrews
Playing the Game
(31)Aktuelle Rezension von: SironiKeilwerthAls ich das Buch angefangen habe dachte ich mir. Oh man ich will kein Buch über eine Lehrerin lesen, aber ich habe Em davor so ins Herz geschlossen das ich dem Buch eine Chance geben wollte. und ich wurde nicht enttäuscht. die geschichte der Beiden ist so süß, auch wenn sie sich beide echt schwer tun zu vertrauen schaffen sie es letztendlich doch.
- Torben Kuhlmann
Einstein
(124)Aktuelle Rezension von: vronika22Bei der Frankfurter Buchmesse wurde ich beim Stand des Nord-Süd-Verlags auf die Reihe „Mäuseabenteuer“ aufmerksam. In dieser Reihe ist der Band „Einstein: die fantastische Reise einer Maus durch Raum und Zeit“ erschienen.
Wow wie unglaublich schön gemacht! Ich kann es gar nicht glauben, dass mir diese Reihe bisher entgangen ist! Es handelt sich bereits um den 4. Band der Mäuseabenteuer von Torben Kuhlmann. Er hat die Bücher nicht nur verfasst, sondern auch absolut zauberhaften Illustrationen selbst beigesteuert.
Die Maus hat das große Käsefest in Bern verpasst. Sie ist nämlich einen Tag zu spät gekommen. Darum befasst sie sich mit dem Thema „Zeit“ und man darf sie auf einer Zeitreise begleiten.
Die Altersempfehlung ist ab 6 Jahren, also für Grundschulkinder. Man erfährt viel Wissen über die Zeit, über Albert Einstein und etliches andere. Das Buch ist nicht nur lehrreich, sondern in gleichem Maße auch unterhaltsam geschrieben. Die Abenteuer der Maus sind wirklich ganz wunderbar zu lesen und stecken voller Wissen, Magie und Charme.
Das Buch ist sowohl zum Vorlesen, als auch zum Selberlesen geeignet. Es vermittelt auf unterhaltsame Weise und sehr kindgerecht Wissen. Die Illustrationen sind wunderschön und es gibt unglaublich viel auf ihnen zu entdecken.
Im Anhang erfährt man dann noch ein wenig Wissen über Albert Einstein, die Relativitätstheorie und alles was dazu gehört. Dies ist dann eher für größere Kinder geeignet.
Ein wunderschön gemachtes Buch und für mich ein absolutes Highlight! Ich vergebe eine ganz große Empfehlung!
- Thomas Erle
Der geheime Wert der Zeit
(5)Aktuelle Rezension von: PhyssieFriedrich Karmann ist Uhrensammler und wohlhabend. Also macht er sich auf den Weg, um die älteste Uhr des Schwarzwalds zu finden. Doch so einfach, wie er es sich vorgestellt hat, ist es nicht – die Uhr ist nicht verkäuflich. Statt Geld zu verlangen, stellt ihm ihr Besitzer, ein sturer alter Bauer, drei Aufgaben. Diese zwingen Karmann dazu, über sein bisheriges Leben und seine Prioritäten nachzudenken.
Thomas Erle verwebt in seinem Roman "Der geheime Wert der Zeit" philosophische Themen mit einem märchenhaften Erzählstil. Die Geschichte erinnert an klassische Entwicklungsromane, in denen die Hauptfigur durch äußere Herausforderungen innere Wandlung erfährt.
Erle beschreibt die Landschaft auf mystische Weise und hüllt die Geschichte in einen erzählerischen Nebel, der eine geheimnisvolle Atmosphäre schafft. Eine perfekte Kulisse für einen ruhigen, poetischen Roman, die gleichzeitig dazu einlädt, über die eigenen Werte, den Umgang mit Zeit und den Sinn des Lebens nachzudenken.
Wer gerne Geschichten mit philosophischem Tiefgang und märchenhafter Stimmung liest, wird an diesem Buch viel Freude haben - Valentina Cebeni
Die Blütenmädchen
(1)Aktuelle Rezension von: niknakInhalt:
(Klappentext)
Mit gebrochenem Herzen kehrt Daphne in ihr Heimatdorf in der Toskana zurück und sucht Trost auf dem Landgut ihrer Großeltern, das von weitläufigen Blumenwiesen umgeben ist. Sie fasst den Plan, die alte Werkstatt ihres Großvaters wieder zu eröffnen, um Trödel und Antiquitäten für eine neue Verwendung herzurichten. Schon bald ist ihre Kreativität im Dorf gefragt. Zum Glück bekommt sie Unterstützung von dem jungen Handwerker Milan. Als Dafne eine alte Uhr in die Hände bekommt, die derjenigen Milans zum Verwechseln ähnlich sieht, ahnt sie, dass er nicht zufällig in ihr Dorf gekommen ist …
Mein Kommentar:
Dieses Hörbuch stammt von der Autorin Valentina Cebeni und wurde von Sabine Kabst gelesen.
Bisher kannte ich die Sprecherin noch nicht, aber sie hat eine feine und angenehme Stimme, der man gerne zuhört. Man kann sich einfach fallen lassen und die Geschichte genießen. Leider schafft sie es meiner Meinung nach nicht immer die Emotionen richtig rüber zu bringen und so kommen die Emotionen etwas zu kurz. Dennoch konnte man sich beim Zuhören sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen. Durch die Beschreibungen hatte man ein klares Bild vor Augen und konnte sich alles sehr gut vorstellen. Die Gegenstände, die Daphne in ihrer Arbeit benutzt und denen sie durch ihre Arbeit ein neues Aussehen gibt, waren sehr schön und detailliert beschrieben und man konnte förmlich das neue Leben in ihnen spüren. Man freute sich über die Dinge, die Daphne aus ihnen herauslas und was ihre früheren Besitzer damit in Verbindung brachten. Es war sehr schön zu erfahren, was sie aus all den alten Dingen machte.
Daphne selbst wurde als starke Frau dargestellt, die ihren Weg geht trotz aller Schwierigkeiten, die sich ihr in den Weg legen. Dennoch braucht auch sie oftmals Hilfe und Unterstützung von Freunden und vor allem ihrer Großmutter Clelia. Clelia wirkt zuerst etwas verschlossen, aber als man dann mit der Zeit ihr Geheimnis erfährt, wird sie einem immer sympathischer und ich habe sie richtig ins Herz geschlossen. Es ist sehr berührend zu erfahren, was den Frauen in ihrer Familie für Schicksale beschert wurden. Dennoch gaben sie nie auf und versuchten das Beste daraus zu machen. Das fand ich sehr beeindruckend.
Daphne selbst hat auch ein schweres Schicksal und als sie dann Milan kennenlernt und sich in ihn verliebt, hat man als Leser das Gefühl, dass endlich auch sie das Glück gefunden hat. Aber die beiden haben so viele Probleme miteinander, dass ich sie manchmal gerne geschüttelt hätte, um sie zur Vernunft zu bringen. Milan wirkt sehr verschlossen und ich brauchte relativ lange, bis ich mit ihm warm wurde. Das liegt sicher auch daran, dass die Geschichte eher aus Daphnes Sicht erzählt wird und man so nicht viel von ihm persönlich erfährt. Aber je mehr ich von ihm erfuhr, umso mehr mochte ich ihn dann auch und zum Schluss habe ich auch ihn richtig ins Herz geschlossen.
Es ist eine Geschichte mit sehr vielen Höhen und Tiefen, die den Hörer auf eine richtige Achterbahnfahrt der Gefühle schickt. Bis zum Schluss wusste ich nicht genau, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde. Da gab es die Erzählungen aus der Gegenwart und andererseits aber auch die Geschichten, welche von Daphnes Vorfahren berichten und wie es ihnen mit der Liebe erging. Diese wurde sehr gut in Einklang gebracht, da Daphne immer wieder Visionen hatte und so vergangene Dinge sehen konnte. Das fand ich sehr schön beschrieben.
Mein Fazit:
Eine wirklich gelungene Geschichte, die eine Liebesgeschichte aus der Vergangenheit perfekt mit der Gegenwart kombiniert. Dabei wird der Hörer auf eine emotionale Reise mitgenommen, bei der man nie genau weiß, wie sie enden wird.
Ganz liebe Grüße,
Niknak - Ann-Merit Blum
Meister der Zeit - Romantischer Steampunk
(12)Aktuelle Rezension von: Julia_Kathrin_MatosHandlung und Sprache entführen in das Jahr 1862, angereichert um magische Uhren. Hierbei soll die viktorianische Zeit, wie sie in gehobenen gesellschaftlichen Kreisen erlebt wurde, nachempfunden werden. Die Autorin schafft hierzu eine leichtfüßige, romantische Stimmung.
Lehren und philosophische Elemente zu Uhren und Zeit, Naturelementen und Mathematik sind gut in diese Stimmung eingebettet.
Protagonisten:
Leona, etwa 20, Einzelkind, aus wohlhabenden Familienverhältnissen, die sich als frisch Verheiratete in einer neuen Rolle bewegt. Sie ist ausgestaltet mit einem wissbegierigen, neugierigen und störrischen Wesen, womit sie nicht das Musterbeispiel einer edlen Dame der damaligen Zeit wiederspiegelt. Alexander, Leonas Ehemann, steif agierender Mathematiker, den das ungewöhnliche Verhalten seiner Frau überfordert. Leutnant Sebastian Teck, charmant und forsch, geboren 1703, was sich in äußerer Erscheinung, Verhalten und Sprache äußert. Sein Leben und sein junges Alter wurden mithilfe einer magischen Taschenuhr bewahrt, welche grundsätzlich durch den Zeitmeister Michaelis kontrolliert wird, sich jedoch nun in der Gewalt von Leona befindet. Es gibt wenige weitere relevante Nebenfiguren, denen nicht viel, aber die nötige Tiefe verliehen wird: Leonas und Alexanders Eltern, Cousine Amalie, Meister Fabrizius, Josef, Meister Michaelis. Auch diese Nebenfiguren konnte ich mir lebhaft vorstellen, diese wirken nicht übermäßig überzeichnet, es kommt ausreichend zum Ausdruck, dass jede Figur das Produkt ihrer Umwelt ist und Beweggründe für ihr Handeln hat.
Wer hier Historisches, ernstgemeinte Blicke auf Politik und Gesellschaft erhofft, wird enttäuscht - ich persönlich hatte das aber auch nicht erwartet.
Es gibt aus meiner Sicht keine Längen, ich habe den Roman schnell und mit Freude gelesen. Besonders mochte ich die erfrischenden Interaktionen zwischen Leona und Sebastian, die zum Schmunzeln anregen. Obwohl Spannung und Humor vorhanden sind, hätte ich mir gewünscht, dass Ann-Merit Blum die Handlung noch tiefgründiger, aufregender und unerwarteter gestaltet hätte.
Dass eine Meisteruhr als Notfallinstrument in einem kleinen Kosmos betrachtet wird, obgleich sie als Lebensbewahrer und Jungbrunnen für große Bevölkerungsgruppen sowohl Glück als auch Zerstörung bringen kann, darauf will ich gar nicht hinaus, weil dies das von Ann-Merit Blum anvisierte Bild sprengen und auch im Kontrast zur gewählten Grundstimmung stehen würde.
Unter objektiver Betrachtung, d. h. die leichtfüßige romantisch-verklärte Stimmung ausklammernd, hat mich vielmehr Folgendes gestört:
Auf der einen Seite stellt Leona kluge Fragen zu naturwissenschaftlichen, technischen und philosophischen Themen, aber auf der anderen Seite lässt sie sich naiv in riskante Szenarien hineinkatapultieren, bei denen sie ihr Leben riskiert, ohne Beweggründe frisch kennengelernter Personen zu analysieren. Auch findet in Bezug auf das Arbeiten am Glück in ihrer Ehe und ihren emotionalen Zwiespalt zwischen zwei Männern wenig Reflektion statt. Dieser Sinnbruch wiegt umso schwerer, da sie den einen seit Kindertagen als fürsorglichen und lieben Mann kennt und geheiratet hat und der andere sich im Haus von Leonas Schwiegereltern einnistet, fordernd auftritt ohne viel anzubieten und wenig über seinen Charakter und seine Motivation preisgibt. Das bietet Projektionsfläche für Kritik. In beiden Fällen hätte ich mir ein paar zusätzliche Buchseiten gewünscht, um Leonas Entscheidungen besser zu verstehen. Dies hätte auch das gewünschte Bild einer starken, für ihre Zeit emanzipierten Frau, die eben nicht auf jeden offensichtlichen Schachzug und jede Charmeoffensive einsteigt, untermauert (vgl. z. B. Jane Austen).
Was das Ende angeht, so hatte ich bereits lange davor eine Ahnung, was geschehen würde.
Eine etwas komplexere Welt, mehr Irreführungen und Wendungen hätten mir gefallen.
Großes Kompliment für den Titel, das Cover, den Klappentext und den Beginn des Buches - Alles passt gut zusammen und hat bei mir den gewünschten Anziehungseffekt ausgelöst. Ich möchte lediglich anregen, im Klappentext den letzten Satz abzumildern, da dieser zu sehr spoilert und bei mir zum Erraten des Endes beigetragen hat.
Ich habe die Bitte, den Roman nochmal durchzukorrigieren. Normalerweise meckere ich darüber bei unabhängigen Autoren nicht, aber hier sind Rechtschreibfehler usw. sehr zahlreich. Zum Ende fehlen Zeilenumbrüche bei Szenenwechseln. Dies stört den Lesefluss und das Abtauchen in die Geschichte doch sehr.
Insgesamt keine tiefschürfende hohe Literatur, aber mit ein paar positiven Lehren und philosophischen Ansätzen, leicht zu lesen, eingängig, kurzweilig und unterhaltend. Gut geeignet nach einem anstrengenden Arbeitstag, an dem man nicht mehr so viel nachdenken möchte. Ich habe mir auch Band 2 gekauft und freue mich auf Abschlussband 3.
Literaturempfehlung für solche, die romantischen Steampunk eingebettet in eine epische Fantasysaga mögen und vor komplexen Rätseln und bildgewaltiger Sprache nicht zurückschrecken: Das Lied von Anevay & Robert: Fantasy (The Empires of Stones, Band 1). - Anastasia Braun
Voll relativ! Der Tag, an dem die Zeit verschwand
(20)Aktuelle Rezension von: BuchzwergerlInhalt des Buches:
In Schnellbach sind von einem auf den anderen Tag plötzlich alle Uhren verschwunden. Einfach weg! Aber nicht nur das, auch die Erwachsenen verhalten sich überaus merkwürdig. Die Eltern von Max stecken stinkende Pantoffeln in die Brodose, Lehrer tanzen ums Lagerfeuer, Parkwächter reiten auf ihrem Besen und kleben Einhornsticker auf ihre Autos. Zum Glück sind die Freunde Max, Elli und Basti so normal wie immer. Deswegen wollen sie dem plötzlichen Verschwinden aller Uhren auf den Grund gehen. Da treffen sie auf Albert Einstock, der als einziger Erwachsener total normal zu sein scheint…
Gedanken zum Buch:
Dieses Buch ist so skurill und schräg, dass ich nicht nur einmal laut lachen musste. Eltern, die sich wie hirnlose Zombis benehmen und Kinder, die die Welt retten. Klingt doch klasse, oder? Ist es auch. Es macht Spaß, die Geschichte zu lesen. Und ein wenig „Zurück-in-die-Zukunft-Feeling“ ist auch dabei! 🥰
Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, sich in der Früh nicht beeilen zu müssen? Eine Welt ohne Uhren klingt verlockend, aber scheinbar muss man genauestens aufpassen, was man sich wünscht. Es könnte gewaltig nach hinten los gehen, wie diese Geschichte zeigt.
Anastasia Brauns Geschichte werden zudem von tollen und amüsanten Illustrationen begleitet, die das Buch gleich noch mehr aufpeppen und einem ad hoc ein Schmunzeln entlocken
Fazit: eine schräg-skurille und lustige Geschichte, die einfach nur Spaß macht und zudem zum Nachdenken anregt.
- Terry Pratchett
Der Zeitdieb
(24)Aktuelle Rezension von: Hellena92Eine bösartige Macht bündelt sich gegen die scheibenwelt. Böse Mächte wollen das Ruder endlich übernehmen und wie kann das besser gehen, als durch die Übernahme der Zeit. Und so wird dem besten Uhrmacher aufgetragen eine Uhr zu bauen, die die Zeit einfängt, genauer als jede andere Uhr und aus einzigartigem Material, das dich fast wie Ingwer anhört. Doch wo böses ist, da versammelt sich auch das gute und so nehmen der Mönch Luze und sein Lehrling die Reise zum Uhrmacher auf. Und auch Suzan und der Tod sind wieder von der Partie. Mein Fazit: Ich liebe die scheibenwelt Romane und noch lieber mag ich die Hörbücher. Hier fehlt einfach gar nichts. Es ist magisch, irrwitzig, philosophisch und spannend bis zum Schluss. Der Autor hat solch einen einzigartigen Stil, einfach fabelhaft:) Sehr zu empfehlen auch für Einsteiger! - Simon Garfield
Zeitfieber
(10)Aktuelle Rezension von: TalathielWir sind besessen von der Zeit, davon, sie zu messen, zu kontrollieren, zu verkaufen, sie unvergänglich und sinnerfüllt zu machen. Wie sind wir derart unter das Diktat der Zeit geraten und was lässt sich dagegenhalten?
Die Geschichten dieses Buches führen auf die Spuren unserer Zeitbesessenheit. Ein Engländer kehrt aus Kalkutta heim, weigert sich aber, seine Uhr auf die heimische Zeitzone umzustellen. Beethovens symphonische Wünsche werden übergangen. Ein Augenblick im Krieg wird auf alle Zeit festgehalten. Der Fahrplan kommt mit der Dampflok. Eine Frau entwirft eine Uhr mit Zehnstundenzifferblatt und erfindet den Kalender neu. Ein britischer Uhrmacher wetteifert mit der uhrengewaltigen Schweiz. Und Prinz Charles unternimmt den Versuch, die Zeit in einem Ort stillstehen zu lassen.
Simon Garfield nimmt uns in seinem neuen Buch mit auf eine höchst unterhaltsame Zeitreise. (Klappentext)
Zeit ist relativ, „Zeitfieber“ von Simon Garfield ist relativ – relativ interessant, relativ langweilig, relativ voll an Informationen. Nun mag man sich wundern, warum sollte man denn seine Zeit in ein 380 Seiten starkes Buch investieren? Eine gute Antwort auf diese Frage habe ich nicht. Denn als „höchst unterhaltsam“ habe ich diese Zeitreise nicht empfunden und während zumindest zweidrittel des Buches noch eine halbwegs erkennbarer roter Faden erkennbar ist, verliert sich der Autor am Ende in Geschichten, deren thematische Zusammengehörigkeit eher mit der Lupe suchen musste.
Auf keinen Fall aber will ich leugnen, dass es so einige faszinierende Fakten zu erfahren gab, wie z. B. dass es anfangs in den USA eine Vielzahl an verschiedenen Zeitzonen gab, bis man schließlich die Zeit vereinheitlicht hat, wobei die Erfindung des Fahrplans eine wesentliche Rolle spielte, oder warum ein Popsong drei Minuten dauern sollte und eine ganze Menge mehr an Informationen. Aber es gab auch immer wieder Stellen, die mehrere Seiten lang waren, die ich einfach nur gähnend langweilig fand.
Vielleicht lag es auch daran, dass ich etwas gänzlich anderes erwartet habe, etwas amüsanteres, und vielleicht auch mehr Wissen darüber, wie sich die Zeitmessung entwickelt hat. Stattdessen bekam ich eher ein Buch, mit verschiedenen Geschichten der Vergangenheit, die irgendwie mit Zeit zu tun haben, oder damit zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
Zu diesem Buch möchte ich diesmal weder eine Empfehlung aussprechen, noch davon abraten. Die vielen Informationen in diesem Buch sind nämlich durchaus gut recherchiert und im Grunde ist „Zeitfieber“ voll von faszinierendem Wissen. Vielleicht braucht man für ein Buch über Zeit auch einfach genügend Zeit, um es in kleinen Portionen zu genießen. - Nick Harkaway
Der goldene Schwarm
(21)Aktuelle Rezension von: TheSaintJoseph Joshua Spork - "Joe Spork" oder "Crazy Joe" - ist ein mittelloser Londoner Uhrmacher, der ein stilles und stressfreies Leben führt und sich keineswegs bemüßigt fühlt, in die Fußstapfen seines berüchtigten kriminellen Vaters Mathew "Tommy Gun" Spork zu treten.Er lebt in einem feuchten Gebäude in einem unbekannten Teil von London und handelt nebenbei auch mit Antiquitäten und Raritäten. Sein bester Freund William "Billy" Friend, dessen Geschäftspraktiken keineswegs astrein sind, vermittelt Joe immer mal wieder diese oder jene Spezialität... wie eines Tages auch im Auftrage einer älteren Dame ein einem Buch ähnelndes Uhrwerk...Joe setzt dank seiner handwerklichen Fähigkeiten nicht nur das Uhrwerk wieder in Gang, sondern auch eine Weltuntergangsmaschine, an der nicht nur die Regierungen der Welt, sondern auch sinistre Kultisten und ein asiatischer Diktator ein brennendes Interesse haben.
Nicholas Cornwell aka Nick Harkaway ist einer der Söhne des berühmten Schriftstellers John le Carré und liefert mit seinem zweiten Roman eine grandiose fantastische Mischung von Spionageroman, Abenteuergeschichte und Gangsterkomödie ab. In seinen Zeitsprüngen zwischen dem durch Joe Spork ausgelösten Chaos im London der heutigen Tage und den Jugendtagen der mysteriösen alten Dame in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mischen sich furiose Steampunk-Elemente und spannende Geschehnisse unter Wasser und in einem asiatischen Zwergstaat.
Die Geschichte erzählt straff und abwechslungsreich, wie zwei grundverschiedene Leben aufgrund einer - in den 1950er Jahren einem Bienenkorb ähneld gebauten - wieder in Gang gesetzten Maschine aufeinander prallen: Der gesetzestreue und sein gemütliches Leben schätzende Joe Spork trifft nach der brutalen Ermordung seines besten Freundes Billy auf die sich langweilende über 90jährige Edith "Edie" Banister... die Billy mit der Reparatur des Uhrwerks beauftragt hatte und die in jungen Jahren eine Meisterspionin und Spezialagentin war.Damals in den Nachkriegsjahren hatte der asiatische Diktator Shem Shem Tsien die Französin Esther Francoise "Frankie" Fossoyeur mit dem Bau einer Weltuntergangsmaschine beauftragt... und die Regierung Ihrer Majestät Edie Banister mit der Vernichtung derselben.Die Arbeit der beiden Frauen bringt sie zusammen und zarte Liebesbande entstehen, deren familiäre Verwicklungen bis ins Heute wirken und in einem explosiven Finale ihre Auflösung finden.
Ein stimmiger Roman aus einem Guß voller liebenwürdiger und auch schräger Charaktere erzählt von dem Wettlauf mit der Zeit: Denn die aktivierte Bienenkorbmaschine sendet mechanische Bienen in die Welt hinaus, die als Vollendung ihrer Programmierung nicht nur das Ende unserer Welt, sondern auch eine Neujustierung des Universums einleiten sollen...
Eine klare Leseempfehlung für Freunde des Britisch-Schrägen sowie des Steampunk!























