Bücher mit dem Tag "uhren"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "uhren" gekennzeichnet haben.

51 Bücher

  1. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Entschlafen (ISBN: 9783959911337)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Entschlafen

     (399)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Die Geschichte geht düster und spannend weiter. Endlich erfahren wir die Wahrheit um die dreizehnte Fee. Mit ihrem detailreichen und erfrischend leichten Schreib- und Erzählstil bringt die Autorin hier ihre märchenhafte Geschichte zu einem soliden Abschluss. Leider kann Band 3 wie schon Band 2 auch nicht mit dem ersten Band mithalten, aber alle offenen Fragen und Geheimnisse werden beantwortet bzw. kommen ans Tageslicht. Auch hier konnte mich allerdings das Ende wieder angenehm überraschen, denn so hatte ich es mir nicht vorgestellt. 

    Alles in allem ein würdiger Abschluss dieser unterhaltsamen und märchenhafte Fantasy-Trilogie.

  2. Cover des Buches Madness - Das Land der tickenden Herzen (ISBN: 9783959911153)
    Maja Köllinger

    Madness - Das Land der tickenden Herzen

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Julyie

     „Die Stille war das Schlimmste an dem Ganzen, denn ich hatte das Gefühl, dass ich nicht einmal mehr meine eigenen Gedanken hören konnte.“             

    Eckdaten

    Verlag: Drachenmond Verlag (zur Verlagsseite)

    Erscheinungsdatum: 12.10.2017

    Preis: Taschenbuch 14,90€, eBook 4,99€

    Seitenzahl: ca.312

    ISBN: 978-3959911153

    Genre: Fantasy, Romantasy          


    Cover/Gestaltung

    Wow! Das war wohl mein erster Gedanke bei dem Cover. Überraschend ist die ausgefallene, fantastische Gestaltung bei Drachenmond nicht. Denn die Cover sind so gut wie alle wunderschön gestaltet. In meinem Alice-im-Wunderland-Fieber sprach mich der Titel als erstes an. Das musste ich einfach haben! Es ist detailliert und auffallend, passt zur Story und sticht einfach ins Auge! Auch die innere Gestaltung a la Drachenmond hat mich wieder positiv begeistert. Schönes Cover, tolle Buchgestaltung.

                                       

    Klappentext

    „Ich hätte wissen müssen, dass es keine gute Idee war, dem Kaninchen quer durch London zu folgen.
    Doch wer hätte denn ahnen können, dass dieses seltsame flauschig weiße Ding mit der Taschenuhr mich hierher bringen würde? Ich meine, wo bin ich hier überhaupt?
    Die Bäume bestehen aus Kupfer und ihre Blätter wiegen schwer wie Blei. Überall schwirren Käfer mit Flügeln aus Glas umher und am Firmament drehen sich gigantische Zahnräder, als würden sie allein diese Welt in Bewegung halten. Und dann … ist da noch Elric. Ein Junge, aus dem ich einfach nicht schlau werde und der so herz- und emotionslos scheint. Doch ich bin entschlossen, sein Geheimnis zu lüften, um zu erfahren, was der Grund für seine Gefühlskälte ist.
    Oh, und falls ich es noch nicht erwähnt habe: Ich bin übrigens Alice. Und wie es scheint, bin ich im Wunderland gelandet… kennst du vielleicht den Weg hinaus?“

                                       

    Meine Meinung

    Juhu! Noch eine Alice-im-Wunderland-Story! Im Moment kann ich im Fantasy-Bereich gar nicht genug davon bekommen.

    Ich denke, für Märchen-Neuerzählungs-Fans ist dieses Buch ein Must-Have, aber allerdings für welche die die Kernelemente nicht so reizend finden, vielleicht eher auch nichts. Man braucht für diese Geschichte Fantasie! Denn die Geschichte ist durch und durch unglaublich kreativ und komplex beschrieben, detailreich und einfach fantastisch. Für verrückte Köpfe eine echte Wohltat, man kommt aus den Vorstellungen gar nicht mehr raus.

    Ich bin ziemlich gut und schnell in die Story reingekommen und der Schreibstil sorgte dafür, dass mich die Geschichte jederzeit fesselnd konnte. Es ist angenehm geschrieben, aber auch einfach extrem viel Input für den Kopf. Nicht, dass man das Gefühl bekommt: Ich weiß gar nicht mehr wo oben und unten ist, aber es ist einfach Komplex! Das liegt aber auch daran, dass wir hier vom Wunderland reden und nichts so ist, wie es in der stinknormalen Welt eigentlich ist. Die Informationen die man bekommt sind logisch für die Hauptstory und wichtig für das Verständnis.

     


    „Dieser Augenblick hatte sich wie pure Magie angefühlt. In einer Welt, die von Technik und Mechanik beherrscht wurde, in der jeder Zinken eines Zahnrads einwandfrei zu dem anderen passt, hatte ich es nicht für möglich gehalten, so etwas wie Zauberei und Wundern zu begegen.

    Die Charaktere waren alle sehr feinfühlig ausgearbeitet und ich empfand die Persönlichkeiten als sehr sympathisch beschrieben. Sie haben alle ihre Ecken und Kanten, aber man schließt sie ins Leserherz und freut sich aufs Weiterlesen. Zwar konnte ich nicht immer alle Handlungentscheidungen vor allem von Alice nachvollziehen, aber es störte mich jetzt auch nicht weiter. Langweilig wäre vielleicht auch gewesen, wenn sie eine perfekte Heldenrolle gehabt hätte. Man darf in dieser Geschichte einfach nicht vergessen wer oder was sie ist: Ein Teenie!

    Und da auch die Romantik nach und nach mehr dringt, kann so manch einer ja schon mal den Kopf verlieren … vor allem im Wunderland!

    Mein Favorit war tatsächlich der Hutmacher. Schön verrückt, aber eigentlich auch ein normaler Kerl. Die Handlungsstränge zwischen den beiden entwickelten sich meiner Meinung nach eigentlich ganz gut, allerdings fehlte mir ein bisschen die Tiefe. Generell hätten der Geschichte ein paar Seiten mehr gut getan. Manche Handlungen kamen mir hier und da zu „rasch“ vor. Vor allem die Liebesgeschichte war realistisch gesehen, nicht so ganz nachvollziehbar für mich, weil der Zeitraum einfach zu engmaschig war.

    Im ganzen aber eine sehr kreative, schöne Geschichte, die viel mehr Potenzial gehabt hätte, bzw. woraus man auch einen guten Mehrteiler machen hätte können.

    Wer hier allerdings eine kunterbunte Wunderland Story erwartet ist falsch, es ist etwas düsterer, trauriger und Steampunk!

  3. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202558)
    Michael Ende

    Momo

     (2.252)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    "Wirklich zuhören können nur ganz wenige Menschen. Und so wie Momo sich aufs Zuhören verstand, war es ganz und gar einmalig." - Michael Ende, "Momo"


    Eines Tages taucht in den Ruinen eines alten Amphitheaters ein kleines Mädchen namens Momo auf. Schnell schließt sie Freundschaft mit den Menschen in ihrer Umgebung, sie suchen sie oft auf und bringen ihr Essen oder Alltagsgegenstände vorbei - und Momo hört ihnen zu. Doch nach einer Weile scheint sich etwas zu verändern. Die Menschen kommen immer seltener zu Momo, sie haben immer weniger Zeit und hetzen nur noch durch den Tag. Eine Begegnung mit unheimlichen grauen Herren liefert Momo die Lösung für das Rätsel der verlorenen Zeit - stellt sie aber gleichzeitig vor die knifflige Aufgabe, wie sie den Menschen die Zeit zurückbringen könnte...


    Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich als Kind abends die Serie "Momo" auf Kika geschaut habe. Ich mochte die Geschichte um dieses kleine Mädchen sehr - und weiß noch, dass ich die grauen Herren sehr zum Fürchten fand. Als Erwachsene habe ich nun endlich auch das Buch von Michael Ende gelesen und es hat mich sehr verzaubert 🐢


    "Momo" ist wohl eigentlich ein Buch für Kinder oder Jugendliche. Daher liest es sich auch sehr einfach und man fliegt nur so durch die Seiten. Zwischen den Zeilen verstecken sich aber immer wieder kleine Botschaften zum Leben, zur Zeit, zum Tod und zur Freundschaft, die für mein Empfinden gerade für erwachsene Menschen sehr bereichernd sind. Die Figuren im Buch - allen voran Momo, Kassiopeia und Beppo Straßenkehrer - haben sich in mein Herz geschlichen und ich habe es genossen, mit ihnen durch dieses schöne Märchen zu wandeln.


    Michael Endes Buch eigenet sich also wirklich für Menschen in jeden Alters - die Lesenden werden in eine fiktive Stadt entführt und in eine fantastische Erzählung hineingesogen, die voller Metaphern steckt und viel Spannendes und Überraschendes bereithält. Ein wirklich lesenswerter Klassiker!


    Anmerken möchte ich noch, dass in "Momo" Zeichnungen des Autors mit eingebunden sind, was das Leseerlebnis noch schöner macht. Achtet also unbedingt darauf, das Buch in einer Ausgabe mit den Zeichnungen zu lesen 📖

  4. Cover des Buches Die Mechanik des Herzens (ISBN: 9783442747801)
    Mathias Malzieu

    Die Mechanik des Herzens

     (434)
    Aktuelle Rezension von: Heidelperle

    Was soll ich sagen. Dieses Buch lässt gemischte Gefühle zurück. Im guten Sinn, denn schlecht fand ich es nicht. Aber es war skurril. Anders. Definitiv keine Mainstream-Romantik. Der Klappentext hat schon ganz recht, wenn er behauptet, dass dieses Buch dem Stil von Tim Burton nahe kommt.

    Wir begleiten Jack durch sein Leben mit einer Kuckucksuhr als Prothese für sein krankes Herz. Diese Prothese macht ihm so manches Mal Ärger, aber allem voran darf er sich auf keinen Fall verlieben, denn diesen Schmerz würde die Prothese nicht aushalten. Aber wie man es kennt, verliebt er sich natürlich trotzdem. Und zwar in eine kleine Sängerin, die überall gegen stößt.

    Der Schreibstil des Buches ist einer Erzählung ähnlich, ich hatte trotz der gewählten Ich-Perspektive einen gewissen Abstand zu den Figuren. So manches Mal kochten doch mehr Gefühle hoch, aber alles in allem beschreibt Malzieu eher, als dass er zeigt. Dieser Stil wird von vielen bei dem Buch bemängelt, ich fand ihn hier jedoch überhaupt nicht störend. Viel mehr hat er dafür gesorgt, dass ich nur so durch die Seiten fliege. Die eindringlichen und besonderen Beschreibungen, die der Autor verwendet, sind einzigartig wie Schneeflocken und so manches Mal auch etwas verwunderlich. Aber gerade diese ungewöhnlichen Beschreibungen sind das, was den Charme dieses Buches ausmacht, meiner Meinung nach. Sie malen Bilder in den Kopf, die nicht nur flüchtige Vögelchen sind, die schnell wieder davonfliegen sondern bleiben. Ich glaube, an dieses Buch werde ich mich ewig erinnern.

    Die Figuren hatten allesamt ihre Ecken und Kanten. Zwar war ich ihnen aufgrund des Erzählstils nicht so nah, dennoch hatten sie Tiefe und ich konnte sie meistens nachvollziehen, in ihren Handlungen und ihrem Denken.
    Jack ist ein ungeduldiger Junge, der keine Ahnung von der Liebe hat und sie trotz der Gefahr für sein Herz nicht aufgeben möchte.
    Miss Acacia, die kleine Sängerin, ist ein aufstrebender Stern am Flamencohimmel und so zierlich und zart wie ein kleines Vögelchen, was nicht zuletzt an Malzieus grandiosem Stil zu erzählen liegt.
    Jack findet ein paar Freunde, macht sich ein paar Feinde. An einer bestimmten Stelle war ich dann auch der Meinung, dass dieses Buch nicht unbedingt für Kinder geeignet ist, wer es kennt, weiß, welche Stelle ich meine. Wer es nicht kennt, wird wohl selbst herausfinden müssen, welche Stelle das ist.

    Beeindruckt hat mich vor allem das Ende. Achtung Spoiler: Wir haben hier kein Happy End. Das ist wahrscheinlich das, was mir am meisten an dem Buch gefallen hat, auch wenn es sehr traurig war. Doch ich habe ein faible für Bücher ohne glückliche Enden, weil sie so rar gesäht sind.

    Ich weiß nicht, ob ich dieses Buch noch einmal lesen würde, aber es hat mich definitiv beeindruckt und wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Außerdem möchte ich mehr von diesem Autor lesen. Wenn seine anderen Bücher genauso gut sind wie dieses, kann ich mich auf was freuen.

  5. Cover des Buches Sieben minus eins (ISBN: 9783492311816)
    Arne Dahl

    Sieben minus eins

     (244)
    Aktuelle Rezension von: Sir_Gerry_63

    Für mich war es die erste Begegnung mit diesem schwedischen Autor, daher war ich sehr auf diese neue Reihe um den Kriminalkommissar Sam Berger und Molly Blom gespannt. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Story beginnt gleich sehr packend und nervenzerreißend mit einem großen Polizeieinsatz an einer einsamen Hütte, in der äußerst gefährliche Täter mit dem minderjährigen weiblichen Opfer vermutet werden. Das Tempo ist gleich rasant und es geht in die vollen. Bei den weiteren intensiven, aber erfolglosen Ermittlungen wird endlich eine Verdächtige gefunden und ausgiebig und intensiv verhört. Es scheint nur  noch eine Frage der Zeit zu sein, bis die verdächtige Zeugin aussagt und der Täter geschnappt wird. Doch dann lässt  uns Arne Dahl durch eine überraschende Wendung innehalten und staunen. Denn es scheint nunmehr alles völlig anders zu sein. Wie es dann weiter geht, ist einfach unglaublich gut geschrieben. Die weitere Entwicklung bleibt spannend, auch wenn dann doch recht schnell klar ist, wer für die Entführungen und Morde verantwortlich ist. Es gibt zahlreiche Rückblenden in die jugendliche Vergangenheit von Berger und auch einer weiteren Person. Mehr möchte ich ohne zu spoilern nicht verraten. Nach und nach hellen sich Ungereimtheiten und meine Fragezeichen in meinem Kopf auf. Viele kurze Kapitel und ein toller Schreibstil machen das Lesen wahrlich zu einem Vergnügen.

    Eine sehr spannende Story, die ich jedem nur allzu gerne empfehlen kann. Das Buch gibt zwar vor, ein Kriminalroman zu sein, könnte aber auch ohne weiteres als Thriller durchgehen.

    Ich bin sehr begeistert und gebe dem Buch volle 5 Sterne.


  6. Cover des Buches Einstein (ISBN: 9783314105296)
    Torben Kuhlmann

    Einstein

     (119)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Was wäre, wenn Mäuse die größten wissenschaftlichen Erkenntnisse erlangt hätte? Diese Frage beantwortet uns Torben Kuhlmann bereits zum vierten Mal und das Grundkonzept bleibt dabei faszinierend. Kleine können ganz großes erreichen! Diesmal erkunden wir mit der vierten Maus erkunden die Geheimnisse der Zeit. Kuhlmanns Bücher leben von der Stärke seiner Illustrationen, die Realismus und Phantasie auf so wundervolle Weise vereinen.

    Die Maus hat das Berner Käsefest verpasst, gibt es vielleicht doch noch eine Chance es nicht zu verpassen? Die Begegnung mit einem alten Mäuseuhrmacher lässt sie über Einstein recherchieren und plötzlich ist da die Idee, wie eine Zeitreise funktionieren könnte. Nur landet sie nicht einige Wochen zuvor beim Käsefest, sondern 1905 bei Einstein.

    Kuhlmann verküpft gelungen die verschiedenen Zeitebenen und die Kausalitäten über die Zeitebenen hinweg gehen für mich richtig gut auf. Sehr charmant fanden wir, wie die Maus mit Einstein in Kontakt tritt und wie er ihr auf die Schliche kommt.

    Allerdings fehlte mir die Begründung, warum die Maus das Käsefest verpasst, besonders da dies den Anstoß für die ganze Geschichte gibt, die auch noch die Bedeutung von Kausalitäten in den Fokus nimmt. Und Einsteins Rolle und seine Theorien hätten noch mehr in den (kindgerechten) Blick genommen werden können. Schade auch, dass die „lebhafte Diskission über die Rolle von Einsteins erster Ehefrau Mileva“ leider nur als ein Satz im Sachteil am Ende des Buches vorkommt. Milevas Rolle hätte doch auch in der Geschichte reflektiert werden können. Da fällt dann nochmal besonders auf, dass Kuhlmann in seiner Reihe nun schon den vierten männlichen, weißen Wissenschaftler vorstellt. Da würde ich mir beim nächsten Band mal endlich etwas Diversität wünschen.

    Fazit:

    Obwohl das Konzept der Mäusewissenschaft weiter aufgeht und wir viel Spaß beim Lesen hatten, vergeben wir diesmal 4 von 5 Sternen (schwankend zwischen 4 und 4,5) und wünschen uns fürs nächste Mal einen Band ohne weißen Mann.

  7. Cover des Buches Die Uhrmacherin – Im Sturm der Zeit (ISBN: 9783328105633)
    Claudia Dahinden

    Die Uhrmacherin – Im Sturm der Zeit

     (27)
    Aktuelle Rezension von: ejtnaj

    Sarah wünscht sich nichts mehr als einen Neunanfang. Deshalb nimmt sie 1873 kurzerhand eine Stelle als Hauslehrerin im Uhrendorf Grenchen an.

    Kaum ist sie dort angekommen überschlagen sich die Ereignisse, denn ein Dienstmädchen kommt zu Tode und Sarah ist sich Sicher es war kein Unfall.

    Bei ihrer Recherche kommt Sarah auch Paul dem ältesten Sohn des Hauses näher und durch ihn lernt sie die Kunst des Uhrmachens kennen. Nun hat Sarah nur einen Wunsch eine Ausbildung als Uhrmacherin machen zu dürfen.


    Historische Romane lese ich sehr gerne und da ich einen kleinen Uhrentick habe hatte mich der Titel des Buches sofort angesprochen.

    Obwohl ich vom den Todesfall gelesen habe, hatte ich mir nicht dabei gedacht und war doch überrascht als ich beim Lesen festgestellt habe das es sich hier eher im einen historischen Kriminalroman handelt.

    Der Einstieg ins Buch ist mir nicht ganz leicht gefallen, da ich mich erst richtig in die Geschichte einfinden und auch die Figuren kennenlernen musste aber dann kam ich wirklich sehr gut voran.

    Den Erzählstil den die Autorin gewählt hat war obwohl er angenehm zu lesen war manchmal doch etwas anstrengend war manchmal einfach an manchen „ Ausdrücken“ lag die man so in Deutschland nicht oder nicht mehr kennt.

    Der Roman war auf zwei Handlungsstränge aufgebaut, zu einen auf den von Sarah und dann den von Gideon über ihn werde ich hier nichts schreiben, man muss den Roman schon lesen.

    Sarah wagt einen Neuanfang in Grenchen und recht schnell muss sie feststellen, dass es für sie oftmals ein Spagat zwischen ihrem Elternhaus und der neuen Heimat ist wo sie nicht weiß wie sie sich entscheiden soll.

    In Paul findet Sarah jemand mit dem sie reden und durch den sie die Leidenschaft für das Uhrmacherhandwerk entdeckt.

    Das was aber in Grenchen passiert weckt ihren kriminalistischen Spürsinn und sie kann es nicht lassen in der Sache mit zu mischen.

    Dem Handlungsverlauf konnte ich wirklich sehr gut folgen und auch die Entscheidungen die getroffen wurden konnte ich immer nachvollziehen.

    Auch der Spannungsbogen war bis zum Schluss gespannt so wurde es nie langweilig oder langatmig beim Lesen.

    Gut, manches war mir vielleicht etwas zu ausführlich erzählt aber das ist ja auch immer Ansichtssache.

    Die Figuren des Romans konnte ich mir alle anhand der sehr genauen Beschreibungen während des Lesens vorstellen.

    Sarah fand ich zwar von Anfang an sympathisch, doch manchmal ging sie mir mit ihrer Art es allen recht machen zu wollen doch etwas auf die Nerven.

    Ich muss gestehen weder weiß ich genau wo Grenchen liegt noch habe ich jemals davon gehört, doch da der Ort gut beschrieben war und mit ihm die Handlungsorte konnte ich mir alles gut vor dem inneren Auge entstehen lassen.

    Alles in allem habe ich mit dem Roman schöne Lesestunden verbracht und ich bin jetzt schon gespannt was im 2. Teil passieren wird.

    Für das Buch vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

  8. Cover des Buches Alissa im Drunterland (ISBN: 9783959623414)
    Fabienne Siegmund

    Alissa im Drunterland

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Emmas_Bookhouse
    Alissa im Drunterland - Fabienne Siegmund
    Verlag: Papierverzierer Verlag
    Taschenbuch: 7,99 €
    Ebook: 1,99 €
    ISBN: 9783959623414
    Erscheinungsdatum: 6. Juli 2017
    Genre: Fantasy
    Seiten: 76
    Inhalt:
    Alissa träumt ihr Leben lang von einer mysteriösen Wendeltreppe, die ihr oft sogar am Tag erscheint, wenn sie nur kurz blinzelt. Sie hat sie auch in ihrem Skizzenbuch verewigt und so oft hineingezeichnet, dass sie glaubt, jedes Detail zu kennen.
    Eines Tages erscheint ihr ein mysteriöser Mann in der Spiegelung der Straßenbahn. Und genauso verwunderlich taucht vor ihr ein Laden auf, der einem Uhrmacher gehört. Ehe sich Alissa versieht, landet sie hinter dem Uhrengeschäft auf ebenjener Treppe, die sie seit Jahren kennt. Sie führt hinab nach Drunterland, in eine magische Welt, die so viel mit der Wirklichkeit zu tun hat, dass auf Alissas Entscheidungen schwere Auswirkungen folgen könnten. Schlimmer als jeder Schmetterlingsflügelschlag.
    Mein Fazit:
    Zum Cover:
    Das Cover ist wirklich richtig schön, weshalb es für mich ein Grund war, dieses Buch lesen zu wollen. Gerade die Farben finde ich hier schön gewählt, da wir uns im Drunterland befinden, passt es super. Auch die Uhren sind sehr schön und spielen eine große Rolle.
    Zum Buch:
    Wir alle kennen Alice im Wunderland, aber kaum einer kennt Alissa im Drunterland, ich finde das sollte geändert werden. Die Geschichte ist ganz zauberhaft erzählt und trotzdem richtig spannend. Alissa folgt ihrer Vision und das wird ihr größtes Abenteuer.
    Der Schreibstil ist gut und man ist hier in dieser kleinen und leider zu kurzen Geschichte gefangen. Man liest sie in einem Rutsch durch, was bei 76 Seiten auch nicht wirklich schwer ist.
    Alissa wird schön dargestellt, aber auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen, leider kommt der Ausbau der Charaktere hier ein wenig zu kurz. Wir bekommen hie kaum Hintergrundinformationen, was ich ein wenig schade fand. Ich hätte gern mehr darüber gelesen.
    Die bildliche Darstellung ist auch sehr schön, so kann man sich gut hineinversetzen in die Geschichte und fiebert mit Alissa mit. Das Drunterland wurde sehr gut beschrieben und man fühlte sich direkt vor Ort versetzt. Mir gefiel das ganz gut.
    Mehr bleibt mir hier leider aufgrund der Länge der Geschichte nicht zu sagen, nur so viel, für eine kleine Geschichte zwischendurch, ist sie perfekt geeignet.
    Ich gebe hie 4 von 5 Sternen und bedanke mich beim Papierverzierer Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.
  9. Cover des Buches Elf Minuten (ISBN: 9783257261318)
    Paulo Coelho

    Elf Minuten

     (1.089)
    Aktuelle Rezension von: Catastrophia

    "Elf Minuten" war mein erstes Buch von Paulo Coelho und dementsprechend hoch waren meine Erwartungen, ist er doch DER zeitgenössische brasilianische Autor. Leider muss ich bei diesem Buch sagen, dass ich den Hype nicht wirklich nachvollziehen kann.

    Da meine Ausgabe selbst auf dem Klappentext kaum Inhaltsangaben macht, halte ich diese an dieser Stelle knapp - auch, weil ich gerade durch diesen komplett unwissenden Sprung ins Buch zu Beginn positiv davon überrascht wurde, dass eine Geschichte mit einer Protagonistin aufgebaut wurde, dere Innenleben komplex ist und die sehr genau weiß, was sie will. 

    Leider wurde das Buch jedoch spätestens ab der zweiten Hälfte sehr vorhersehbar, platt und spirituell-esoterisch. So fand teilweise eine sehr deutliche Abwertung bestimmter Sexualitäten oder Vorstellungen von Sexualität statt, um letztlich in ein "Sex ist nur mit Liebe wirklich schön, Liebe ist die Antwort auf alles und für Liebe sollte man alles über den Haufen werden" und eine sehr kitschige Liebesgeschichte à la "Pretty Woman" zu münden. Gerahmt wurde das ganze in spirituelle, beinah übersinnliche Zustandsbeschreibungen beim Orgasmus, Framings in Richtung "Aura" und "Licht" besonders hervorstechender Personen und konnte mich dadurch nicht wirklich erreichen. Auch was die Darstellung von Erotik angeht, habe ich schon Besseres gelesen - gerade, weil mich hier bestimmte Beschreibungen von "härterem" Sex gestört haben (wenn etwa ernsthaft bei einem ersten sexuellen Zusammentreffen mit BDSM-Elementen massiv viel Alkohol getrunken wird) und diese Form der Sexualität später dann auch deutlich als "das machen halt alle Leute mit Schuldgefühlen, aber es wird sie in ein Loch ziehen, aus dem sie nicht mehr herauskommen" abgewertet wurde.

    Zwar fand ich die teilweise beinah emanzipatorische Auseinandersetzung mit weiblicher Lust und dem Problem, dass diese in heterosexuellen Beziehungen sehr häufig zu kurz kommt, gelungen. Das allein konnte mich aber leider nicht bei Laune halten und ich fand es schade, wie ein an sich sehr komplexer Wandlungsprozess der Protagonistin letztlich im typischen Schmalztopf endete. Zugutehalten muss man dem Autor aber wohl, dass das Buch laut dem Nachwort auf einer realen Vorlage beruht, es also tatsächlich sein kann, dass diese Vorlage einfach schon sehr kitschig war.

    Ich werde vermutlich noch etwas anderes von Coelho lesen, um herauszufinden, ob ich bloß mit diesem konkreten Buch meine Probleme hatte oder generell nicht viel mit ihm anfangen kann,

  10. Cover des Buches Das Haus der geheimnisvollen Uhren (ISBN: 9783453271937)
    John Bellairs

    Das Haus der geheimnisvollen Uhren

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Alex_2110

    Das Buch handelt von einem kleinen Jungen namens Lewis, welcher nach dem Tod seiner Eltern zu seinem Onkel Jonathan zieht. In dessen Haus gibt es eine magische Uhr, welcher ein böser Zauberer vor längerer Zeit dort versteckt hat. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird nun immer mehr Magie gewirkt.

    Erst ab ca. der Hälfte des Buches beginnt der eigentlich spannende Teil des Buches, wo die Frau des oben genannten bösen Zaubers von Lewis auferweckt wird und nun bis zum Ende des Buches besiegt werden muss. Es ist nicht nur ziemlich unrealistisch, dass Lewis ohne vorherige Erfahrung bereits einen derart schweren Zauber wirken kann, dieser Teil der Geschichte wirkt jedoch zeitgleich noch so stark komprimiert, dass die eigentliche Spannung komplett verloren geht.
    Am Schreibstil habe ich nichts auszusetzen, fand ihn jedoch nicht besonders auffällig.

    Das Cover ist sehr schön gestaltet und verspricht viel, ebenso wie die Idee hinter der Geschichte durchaus ansprechend ist, aber die Geschichte dahinter ist leider nicht sehr nachvollziehbar und in dem spannenden Teil viel zu stark komprimiert worden.

  11. Cover des Buches Xaver im Uhrenland (ISBN: 9783842520639)
    Heidi Knoblich

    Xaver im Uhrenland

     (30)
    Aktuelle Rezension von: TheAngelCharly

    In dem Kinderbuch 》Xaver im Uhrenland - Weihnachten bei den Schwarzwaldengländern《 von Heidi Knoblich geht es darum, dass es Xavers großer Traum ist ein Schwarzwälder Uhrenmacher in London zu werden. Sein Onkel Johann nimmt ihn mit in die fremde Stadt und ermöglicht ihm die Lehre. Xaver hilft schon bei kleinen Reparaturen, zieht mit seinem Onkel von Dorf zu Dorf und verkauft Uhren. Auch wenn das Wetter oft schlecht ist und die Stiefel zu eng sind, steht Xaver oft am kalten Londoner Hafen, wo die Segelschiffe aus der ganzen Welt ausgeladen werden und wartet auf Post von Zuhause. Eines Tages auf einer verschneiten Straße trifft Xaver auf Victoria, welche wie die Königin auf dem Bild in Onkel Johanns Werkstatt heißt, die den Schwarzwald nur aus den Erzählungen ihres Großvaters kennt. Victorias Großvater verkauft und repariert an der großen Londoner Brücke in seinem Laden teure Uhren. Auch Xaver genießt die Geschichten des Großvaters über den Schwarzwald, den Duft der Tannenzweige und von Linzer Torte. Doch einer der Gesellen scheint dies nicht zu gefallen.

    Das Buch besitzt 48 Seiten, einen festen Einband und ist beim Silberburg Verlag erschienen.

    Das Cover ist wunderschön illustriert und passt perfekt zur Handlung. Es zeigt Xaver beim Uhrenreparieren in Onkel Johanns Werkstatt mit dem Queen Victoria Gemälde an der Wand. Für mich ist dieses Cover ein Eyecatcher und passt einfach gut in die Zeit der Queen Victoria.

    Der Schreibstil ist gut zu lesen, authentisch, flüssig, fesselnd, informativ, spannend, gefühlvoll und bildhaft.

    Das Kinderbuch hat mich mit auf seine Reise genommen und ich konnte es nur schwer aus den Händen legen. Sowohl die Idee als auch die Umsetzung des Buches gefallen mir sehr gut. Die Illustrationen, welche von Martina Mair gestaltet wurden, sind schön illustriert und man kann viel auf ihnen entdecken. Ich habe die Illustrationen bestaunt!

    In diesem Buch gibt es viele unterschiedliche Charaktere, welche sich ergänzen und diese Story formen.

    Xaver ist ein Hirtenjunge im Schwarzwald, welcher den großen Traum besitzt ein erfolgreicher Uhrenmacher in London zu werden. Als Vorbild dient ihm sein Onkel Johann. Xaver ist fleißig, freundlich, zielstrebig und weiß, was er möchte. Er nimmt Herausforderungen an und gibt nicht so schnell auf, auch wenn er scheitert. 

    Onkel Johann nimmt seinen Neffen Xaver in die Uhrenmacherlehre mit nach London und bietet Xaver so die Möglichkeit seinen Traum zu erfüllen. Er ist geduldig und sieht Xavers Talent. Trotzdem wird Xavers Lehre an eine Vereinbarung geknüpft. 

    Auch die Nebencharaktere wie Victoria und ihr Großvater spielen eine zentrale Rolle in dieser Story. 

    Dieses Buch vermittelt Kindern die Message, dass man alles erreichen kann, wenn man nur möchte, sein Ziel nicht aus den Augen verliert und alles dafür gibt. Es wird ab 6 Jahren empfohlen. 

    An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass man das Buch, auch wenn es in der Geschichte um Weihnachten geht, kein typisches Weihnachtsbuch ist und man jederzeit hineinschmökern kann. 

    Ebenfalls hat mir das Setting rund um London gut gefallen und der historische Hintergrund rund um Queen Victoria. Hier erfährt der Leser, dass die Engländer erst durch Prinz Albert die Tradition von Weihnachten näher gebracht bekommen haben. 

    Aus diesen Gründen lautet mein Fazit; Ich bin nicht nur von den traumhaften Illustrationen begeistert, sondern auch von der Gesamtgeschichte. Besonders gut haben mir die Messages wie Mut, Durchsetzungskraft und Zusammenhalt imponiert. Von dieser Geschichte können Kinder eine Menge lernen und sich mit Xaver identifizieren, sodass sie ihren Träumen folgen und ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren. Ein mehr als gelungenes Kinderbuch, welches nicht nur die kleinen Leser bestaunen werden. Auch große Leser werden in Xavers Welt entführt und können noch etwas für sich mitnehmen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

  12. Cover des Buches Cox (ISBN: 9783596522064)
    Christoph Ransmayr

    Cox

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Neling
    Kurzmeinung:  Dieses Buch muss man langsam lesen, denn der Schreibstil ist sehr anspruchsvoll, für mich aber wunderschön poetisch.

    Inhalt: 

    Alistair Cox wird zum Kaiser von China bestellt und soll dem eine wunderschöne Uhr bauen, die die Unendlichkeit der Zeit misst.

    Meine Meinung: 
    Über dieses Buch gibt es schon so viele sehr lesenswerte Rezensionen, dass eine  weitere von mir vergebliche Liebesmüh wäre. Darum nur kurz: Ich habe dieses Buch, welches von einem grausamen Despotenkaiser und einem unwahrscheinlich begabten Uhrmacher erzählt, gern gelesen. Mir gefiel vor allem die sehr gehobene poetische Sprache, die vielen Schachtelsätze, so dass ich mich ganz in die Geschichte verlor. Wer es kurz und knapp mag, ist bei diesem Buch allerdings falsch. Und man muss sich Zeit zum Lesen nehmen, sich konzentrieren. Leichte Unterhaltung zum Nebenbei lesen ist das nicht. 
    Von mir sehr gute 4 Sterne und eine Empfehlung für Leser, die die gehobene Sprache mögen! 
  13. Cover des Buches Zeitfieber (ISBN: 9783806234435)
    Simon Garfield

    Zeitfieber

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Talathiel
    Wir sind besessen von der Zeit, davon, sie zu messen, zu kontrollieren, zu verkaufen, sie unvergänglich und sinnerfüllt zu machen. Wie sind wir derart unter das Diktat der Zeit geraten und was lässt sich dagegenhalten?
    Die Geschichten dieses Buches führen auf die Spuren unserer Zeitbesessenheit. Ein Engländer kehrt aus Kalkutta heim, weigert sich aber, seine Uhr auf die heimische Zeitzone umzustellen. Beethovens symphonische Wünsche werden übergangen. Ein Augenblick im Krieg wird auf alle Zeit festgehalten. Der Fahrplan kommt mit der Dampflok. Eine Frau entwirft eine Uhr mit Zehnstundenzifferblatt und erfindet den Kalender neu. Ein britischer Uhrmacher wetteifert mit der uhrengewaltigen Schweiz. Und Prinz Charles unternimmt den Versuch, die Zeit in einem Ort stillstehen zu lassen.
    Simon Garfield nimmt uns in seinem neuen Buch mit auf eine höchst unterhaltsame Zeitreise. (Klappentext)


    Zeit ist relativ, „Zeitfieber“ von Simon Garfield ist relativ – relativ interessant, relativ langweilig, relativ voll an Informationen. Nun mag man sich wundern, warum sollte man denn seine Zeit in ein 380 Seiten starkes Buch investieren? Eine gute Antwort auf diese Frage habe ich nicht. Denn als „höchst unterhaltsam“ habe ich diese Zeitreise nicht empfunden und während zumindest zweidrittel des Buches noch eine halbwegs erkennbarer roter Faden erkennbar ist, verliert sich der Autor am Ende in Geschichten, deren thematische Zusammengehörigkeit eher mit der Lupe suchen musste.
    Auf keinen Fall aber will ich leugnen, dass es so einige faszinierende Fakten zu erfahren gab, wie z. B. dass es anfangs in den USA eine Vielzahl an verschiedenen Zeitzonen gab, bis man schließlich die Zeit vereinheitlicht hat, wobei die Erfindung des Fahrplans eine wesentliche Rolle spielte, oder warum ein Popsong drei Minuten dauern sollte und eine ganze Menge mehr an Informationen. Aber es gab auch immer wieder Stellen, die mehrere Seiten lang waren, die ich einfach nur gähnend langweilig fand.
    Vielleicht lag es auch daran, dass ich etwas gänzlich anderes erwartet habe, etwas amüsanteres, und vielleicht auch mehr Wissen darüber, wie sich die Zeitmessung entwickelt hat. Stattdessen bekam ich eher ein Buch, mit verschiedenen Geschichten der Vergangenheit, die irgendwie mit Zeit zu tun haben, oder damit zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

    Zu diesem Buch möchte ich diesmal weder eine Empfehlung aussprechen, noch davon abraten. Die vielen Informationen in diesem Buch sind nämlich durchaus gut recherchiert und im Grunde ist „Zeitfieber“ voll von faszinierendem Wissen. Vielleicht braucht man für ein Buch über Zeit auch einfach genügend Zeit, um es in kleinen Portionen zu genießen.
  14. Cover des Buches Tod an der Leine (ISBN: 9783492257718)
    Susanne Mischke

    Tod an der Leine

     (51)
    Aktuelle Rezension von: verruecktnachbuechern
    "Tod an der Leine>" ist der zweite Hannoverkrimi von Susanne Mischke. 
    Der Leser trifft auf schon bekannt Charaktere, dass macht das Lesen sehr angenehm. Man lernt die Charaktere besser kennen und sie bekommen so mehr Tiefe und werden realistischer. Die Ermittler hatte ich im ersten Buch schon in mein Herz geschlossen und so freute ich mich im zweiten Buch über die bekannten Gesichter. 

    Der Mord rückt während es Buches etwas in den Hintergrund. 
    Es bleibt das Buch über ein realistischer Mord. 
    Man erfährt viel über das Privatleben der Ermittler. 

    Was mir persönlich gefleht hat war die Spannung. 
    Mischke schreibt flüssig und ist leicht zu verstehen. Als Hannoveranerin fand ich es klasse, dass dieser Roman in Hannover spielt. Die meisten Ort kenne ich sehr gut und so hatte ich die Schauplätze immer vor Augen. 

    Ein sehr schöner, realistischer Roman mit lebendigen Charakteren. 
  15. Cover des Buches Playing the Game (ISBN: 9783732561797)
    Amy Andrews

    Playing the Game

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Books-like-Soulmate

    „Playing the Game (Hot Sidney Rugby Players 3)“ von Amy Andrews

    Preis TB: nicht verfügbar

    Preis eBook: € 4,99 (Stand 11.08.2021)

    Seitenanzahl: 265 Seiten lt. Verlagsangabe

    ISBN: 978-3-7325-6179-7

    Erscheint am: 29.04.2019 im beHeartbeats by Bastei Lübbe

    ====================

    Klappentext:


    Er gewinnt immer – doch gewinnt er auch ihr Herz?


    Nach einer langen Reihe katastrophaler Männergeschichten hat High-School-Lehrerin Em Newman endgültig genug. So schnell wird sie sich von keinem Typen mehr schöne Augen machen lassen, schwört sie sich. Egal, wie heiß er auch sein mag. Die Freunde des attraktiven und erfolgreichen Rugby-Spielers Lincoln Quinn wetten, dass es Lincoln nicht gelingen wird, Ems harte Schale zu knacken. Weil Lincoln Herausforderungen liebt, nimmt er die Wette an – und geht in die Charme-Offensive. Doch was als Spiel beginnt, fühlt sich plötzlich ganz schön ernst an …

    ====================

    Mein Fazit:

    Vorweg sei gesagt, dass es sich bei jeder Rezension um meine persönliche Meinung handelt. Das Cover ähnelt den anderen dieser Buchreihe. Ich mochte die vorherigen Teile sehr gern und war daher sehr gespannt auf diesen Band. Leider muss ich direkt sagen, dass mich dieses Buch nicht so sehr überzeugen konnte wie die vorherigen. Ich habe mich diesmal mit dem Schreibstil etwas schwer getan. Ich kann gar nicht genau benennen was mich daran so gestört hat. Es war für mich nicht flüssig und ich hatte das Gefühl einfach nicht voranzukommen. Vielleicht lag es auf einfach daran dass es die Erzähler-Perspektive war. Harper und Em sind beste Freundinnen. Erstere hatte ihre eigene Geschichte im zweiten Band. Lincoln mochte ich eigentlich ganz gern. Er hat seine Prinzipien denen er auch treu bleibt. En war mir zwar sympathisch aber irgendwie fiel es mir sehr schwer mich in sie einzufühlen. Warum Em so ein Geheimnis um ihren Namen macht war für mich absolut nicht nachvollziehbar. Die Story rund um die Wette war für mein Empfinden seitens Em viel zu schnell abgehakt. Zum Ende gab es für mich unnötiges Drama was die Story meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte. Es geht in diesem Buch zwar heiß her, aber mich konnte die Story einfach nicht packen. Auch einen Epilog habe ich vermisst. Für mein persönliches Empfinden war das Buch leider nur Mittelmaß. Ich kann beim besten Willen nicht mehr als 3 Kleeblättchen vergeben.

    3 von 5  🍀 🍀 🍀


  16. Cover des Buches Die Entdeckung des Hugo Cabret (ISBN: 9783570221181)
    Brian Selznick

    Die Entdeckung des Hugo Cabret

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Memories_of_Books

    Klappentext:

    Eine mitreißende Geschichte von Geheimnissen, großen Träumen, Freundschaften und besonderen Talenten.Hugo Cabret, seines Zeichens Waisenjunge, Dieb und Wächter der Uhren, lebt verborgen in den Gemäuern des Pariser Bahnhofs. Niemand weiß von ihm, dem Jungen, der alles im Blick behält und sich doch allen Blicken entzieht. Bis ein kühnes Mädchen und ihr bärbeißiger Großvater auf ihn aufmerksam werden. Schlagartig ist in Gefahr, was Hugo so sorgsam hütet: seine geheime Existenz – und damit die rätselhafte Zeichnung, das liebevoll aufbewahrte Notizbuch und der mechanische Mann. Jene Dinge, die den Weg zu seinem wohl gehüteten faszinierenden Geheimnis weisen …

    Inhalt:

    Der Waisenjunge Hugo Cabret, lebt verborgen in den Gemäuern des Parisers Bahnhofs. Sein Vater ist vor seinem tot Uhrmacher gewesen, und seit dem tot seinen Vaters arbeite Hugo heimlich und unentdeckt im Bahnhof, und sorgt dafür das die Uhren dort niemals zum stillstand kommen.Hugo findet eines Tages in dem Museum in dem seit Vater gearbeitet hatte, einen Automaten, einen Automaten in Form eines menschlichen Torsos, dieser eine Feder in seiner Hand hielt, nun dachte Hugo das dieser Automat eine Nachricht für ihn von seinem Vater bereithält, und für Hugo war klar ihn reparieren zu müssen. Hugo machte sich nun im Bahnhof auf die suche nach verschieden Teilen ( Zahnrädern, federn, usw.) , und er wird bei einen Spielzeugmacher im Bahnhof fündig,da er kein Geld hat, beschloss er sich die Sachen heimlich in seine Taschen zu stecken, aber dabei wurde er erwischt. Wie die kleine spannende und sehr schöne Geschichte weiter geht, müsst ihr nun selbst lesen.

    Meine Meinung:

    Es ist ein sehr visuelles Buch, es besteht aus sehr vielen wunderschönen Illustrationen, die perfekt zu der Handlung passen, und sie teilweise auch weiter erzählen. Der Text ist sehr einfach gehalten und man schafft es sehr leicht das Buch in nur einem Schwung durchzulesen. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt noch nie so ein besonderes Buch in den Händen gehabt, es ist einfach komplett anders aufgebaut wie andere.

    Fazit:

    Das Buch ist für alle die, die Paris in den 30 Jahren mögen, die sich für eine sehr schöne kleine historische Geschichte interessieren, und einfach in eine kleine andere Welt eintauchen möchten.

  17. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783867422468)
    Michael Ende

    Momo

     (45)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: Eine sehr besondere Geschichte. Ein Mädchen und eine Schildkröte bringen den Menschen ihre gestohlene Zeit wieder. 

    Und doch geht es um so viel mehr als das.

    Eindruck: Natürlich kannte ich die Geschichte von Momo. Hier und da habe ich etwas davon aufgeschnappt und als Kind habe ich manchmal eine Zeichentrickserie über Momo angeschaut. Doch die WAHRE Geschichte, wie Michael Ende sie erzählt, kannte ich nicht. Eine Freundin brachte mich darauf, mir doch mal die Zeit für dieses Buch zu nehmen. Und es war jede Sekunde wert!

    Es hatte keinen besonderen Grund, dass ich das Hörbuch auswählte, doch es war die absolut richtige Entscheidung. Der Sprecher Gert Heidenreich erzählt die Geschichte mit einer unglaublichen Ruhe und trotzdem habe ich die Spannung, die Verzweiflung, die Freude und die Liebe der Geschichte deutlich gespürt. Normalerweise beschäftige ich mich immer nebenher, wenn ich ein Hörbuch höre, doch diesmal habe ich immer wieder inne gehalten und einfach nur zugehört. Die Stimme des Sprechers hat einen unglaublich angenehmen, beruhigenden Klang. Ich könnte ihm tagelang zuhören. 

    Die Charaktere: Momo ist ein kleines Mädchen mit einem wilden Haarschopf, das eine viel zu große Männerjacke und einen Flickenrock trägt. Sie läuft meistens Barfuß. Sie besitzt nichts außer ihrer Kleidung am Leib und Zeit. Sehr viel Zeit. Sie ist eine unglaublich gute Zuhörerin und hilft damit ihren Freunden immer wieder in schwierigen Situationen.

    Beppo "Straßenkehrer" ist einer ihrer besten Freunde. Er ist ein alter, krummer man, der sich seeehr viel Zeit zum Nachdenken nimmt. Auf eine Antwort von ihm wartet man gelegentlich ein paar Stunden. Er hat ein gutes Herz und liebt Momo sehr.

    Auch Girolamo (Gigi) "Fremdenführer" gehört zu Momos engsten Freunden. Er ist ein junger Mann, der ständig redet und gut gelaunt wirkt. Er arbeitet in vielen wechselnden Berufen (Fremdenführer, Liebesbriefträger, Nachtwächter etc.) und liebt es Geschichten zu erzählen. Wenn Momo zuhört, gelingen ihm seine Erzählungen besonders gut. 

    Meister (Sekundus Minutius) Hora ist der Hüter der Zeit. Er ist dafür zuständig, den Menschen ihre zur Verfügung stehende Zeit zuzuteilen. Mit seiner Allsichtbrille kann er jedes Geschehen beobachten. Er hilft Momo gegen die Zeitdiebe vorzugehen. Meister Hora hat eine Schildkröte namens Kassiopeia, die exakt eine halbe Stunde in die Zukunft sehen kann.

    Die grauen Herren tragen alle eine Glatze, graue Anzüge, graue Aktenkoffer, graue Hüte und rauchen graue Zigarren. Sie sind Zeitdiebe, denn sie bringen die Menschen dazu, Zeit zu sparen, die die grauen Herren dann für sich selbst verwenden. Dadurch machen sie die Menschen krank und unglücklich.

    Meine persönlichen Helden der Geschichte sind Gigi "Fremdenführer" und Kassiopeia. :) Jeder sollte die Geschichte von Momo lesen oder hören. Am besten immer mal wieder. Denn der Roman erschien zwar 1973, doch nie war er aktueller und wichtiger, als in der heutigen immer schnelllebigeren Welt. 

    Ich bin absolut verliebt in die Geschichte und lege sie JEDEM ans Herz, denn sie ist so viel mehr als ein Kinderbuch!! <3

  18. Cover des Buches Voll relativ! Der Tag, an dem die Zeit verschwand (ISBN: 9783961770762)
    Anastasia Braun

    Voll relativ! Der Tag, an dem die Zeit verschwand

     (18)
    Aktuelle Rezension von: LETTERHERO

    Ich habe das Buch unseren Kindern vor gelesen und sie waren begeistert (ich auch)! Das Buch hat einen sehr unterhaltsamen Schreibstil und eine schöne sinvolle Message zum Thema Zeit!  Die Illustrationen die das Abenteuer der Kinder grafisch darstellen sind ebenfalls sehr gelungen! 

    Wir können das Buch nur weiterempfehlen!!! 

  19. Cover des Buches Der verbotene Schlüssel (ISBN: 9783570401392)
    Ralf Isau

    Der verbotene Schlüssel

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 512 Seiten

    Verlag: cbj (15. November 2010)

    ISBN-13: 978-3570138342

    empfohlenes Alter: ab ca. 12 Jahren


    Sehr fantasievoll, aber zu langatmig


    Inhalt:

    Ein vierzehnjähriges Mädchen, Waise und nun auch noch Erbin eines seltsamen Uhrwerks. Theo, ein 2000 Jahre alter Junge, der in der leblosen Welt Mekanis eingesperrt war. Dazu ein Bösewicht, der Herrscher über die Zeit und viele andere …


    Meine Meinung:

    Die Kurzbeschreibung hörte sich so richtig klasse an. Daher griff ich gerne zu diesem Buch. Doch leider konnte es mich nicht so wirklich packen. Die Passagen, die in der Gegenwart bzw. in unserer Welt spielen, fand ich toll. Sie waren sehr spannend erzählt und nur hier spielt Sophia eine Rolle. Diese Protagonistin mochte ich sehr, auch wenn sie für eine Vierzehnjährige doch sehr erwachsene Sachen macht, wie zum Beispiel allein in der Weltgeschichte herumreisen, Hotelzimmer buchen usw. Sie ist tough und clever und weiß sich durchzusetzen. 


    Theo ist auch eine tolle Figur, doch erzählt er meistens, was in den letzten 2000 Jahren so passiert ist. Das ist oft recht langatmig und vermochte mich nicht zu fesseln. Hier musste ich mich immer wieder zum Weiterlesen zwingen. 


    Dass die Geschichte aber sehr fantasievoll und auch philosophisch ist, kann man auf jeden Fall sagen.


    ★★★☆☆


  20. Cover des Buches Den Mond aus den Angeln heben (ISBN: 9783551582485)
    Gregory Hughes

    Den Mond aus den Angeln heben

     (40)
    Aktuelle Rezension von: vivreavecdeslivres

    Wenn ihr nun den Klappentext gelesen habt, stimmt ihr mir bestimmt zu, wenn ich sage, dass dieses Buch einfach wunderschön klingt und einem schon nur vom Zuhören warm ums Herz wird. Vor einigen Jahren, vier vielleicht, habe ich dieses Buch bereits einmal gelesen. Diesen Herbst habe ich es gerereadert, eines der wenigen Bücher, die ich jemals ein zweites Mal gelesen habe. All die Jahre ist mir diese Geschichte als ein Lieblingsbuch in Erinnerung geblieben und auch jetzt ist es noch eines der schönsten und glücklichsten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich habe mich in Gregory Hughes Schreibstil verliebt, er beschreibt alles aus Sicht von Bob, ein Kind, das mehr durchschaut, als man denken könnte. Ich habe mich mit den Charakteren des Buches angefreundet und sie in mein Herz geschlossen. Auf der Reise nach New York haben Bob und die Ratte ein Ziel: Sie möchten ihren verschollenen Onkel Jerome de Bilier suchen, damit er sie gemeinsam aufnimmt und sie nicht getrennt an Pflegeeltern gebracht werden. Noch bevor sie in der Grossstadt ankommen, gewinnen sie einen ersten Freund, Joey. Der muss allerdings die Stadt für ein Paar Tage verlassen und die Ratte und Bob sind vorerst auf sich allein gestellt. Ziemlich schnell treffen sie auf Tommy, einen Gauner und schliessen sich ihm an. Sie erleben einiges und alles scheint irgendwie am Schnürchen zu laufen. Sie treffen auch auf Ice, den geliebten Retter der Ratte - und das nicht nur einmal. Um eine reale Geschichte zu sein, kommen natürlich zu viele Zufälle zusammen. Das kann einem schaurig aufregen, aber mir hat es nichts ausgemacht - nur gegen Schluss war es mir dann etwas zu viel des Guten. Zweimal wurden sie in einer der grössten Zeitungen New Yorks abgedruckt, weil sie in irgendwelche Konflikte verwickelt waren. So weit so gut, aber auf den letzten fünfzig Seiten wurde dann doch etwas übertrieben, ich möchte nicht spoilern, aber es kam zu Schüssen und Befreiungen mit unglaublichen Erfolgen, die niemals möglich scheinen. 
    Doch für mich machte spätestens das wirkliche Ende alles wieder wett. Marie Claire, die Ratte, hat mich so berührt. Die Geschichte scheint so geglückt und dennoch so traurig. Das Gefühl, das mir das Buch gegeben hat, ist unvergleichlich. Kinder. Die Unvoreingenommenheit, die Spontanität, die Gelassenheit. Die Liebe zwischen dem Geschwisterpaar, die Freundschaft, die Freiheit. Ich bin sprachlos, es hat mich so glücklich gemacht dieses Buch zu lesen. Auf seine simple Art ist das Buch hoch philosophisch und wirklich lesenswert. Ich hoffe, ihr findet es noch irgendwo, zwischenzeitlich wurde dieses Buch meines Wissens nämlich nicht ausgelegt. Ein grosser Fehler, wie ich finde. https://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2018/02/den-mond-aus-den-angeln-heben.html
  21. Cover des Buches Der Herr der Unruhe (ISBN: 9783404155620)
    Ralf Isau

    Der Herr der Unruhe

     (67)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Weises, spannendes, nachdenkliches Buch, angesiedelt in den "unruhen" ,Wirren des zweiten Weltkrieges. Der Walzenbändiger sucht seine Bestimmung und findet seine Liebe und seinen Frieden. Ralf Isau versteht es hier sehr gut geschichtliches und fantastisches miteinander zu verbinden und mit Weisheit zu füllen. Tolles Buch!
  22. Cover des Buches Das Haus am Himmelsrand (ISBN: 9783492502245)
    Bettina Storks

    Das Haus am Himmelsrand

     (78)
    Aktuelle Rezension von: san_allegra

    das Buch war ganz nett, ich bin mit dem Schreibstil gut klargekommen und es gab wenige Längen. 

    Inhaltlich hat mich das Buch leider nicht vom Hocker gerissen, mir persönlich waren zu wenig historische Fakten verarbeitet. 

    Außerdem bin ich mit Lizzy nicht warm geworden, sie war mir einfach zu realitätsfremd und lebt, wie ihr Bruder ihr auch vorwirft, in ihrer eigenen Welt.

  23. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783791500171)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

     (1.166)
    Aktuelle Rezension von: Janosh

    Der Zufall wollte es, dass mir vor nicht langer Zeit ein Uralt-Exemplar des als Klassiker hochgerühmten, von „The Guardian“ 2007 in die Liste der 1000 Bücher, die jeder gelesen haben muss, aufgenommenen Werkes von Lewis Carroll, „Alice's Adventures in Wonderland“ in die Hände fiel. Eine wohlmeinende Verwandte teilte in längst vergangenen Zeiten „The Guardian's“ Meinung und pries das Werk in so übertrieben hohen Tönen an, dass mir das bereits in jungen Jahren suspekt war und ich stets nur halbherzige Versuche gemacht hatte, mich mit der Geschichte, die offensichtlich die halbe Welt in Entzücken versetzt, anzufreunden. Tatsächlich gelang es mir wohl auch, mich durchzuquälen, vielleicht auch habe ich kurz vor Schluss verwirrt und verängstigt aufgegeben, von Träumen geplagt, in denen mich die Cheshire-Katze drohend angrinste, die Herzogin mir auf den Leib rückte, der verrückte Hutmacher mir scheußliche Angst einflößte, getoppt nur von der unheimlichen Herzkönigin, die auch meinen Kopf abgeschlagen haben wollte.

    Nein, die Geschichte um das möglicherweise bekannteste Mädchen der Weltliteratur drang ganz und gar nicht zu mir durch, ich fand sie schon immer albtraumhaft bedrohlich, und so ist es mir bis vor kurzem auch gelungen, mich sämtlichen Wunderland-Adaptionen zu entziehen, die mutmaßlich bekannter sind als die Romanvorlage selbst, die, seien wir realistisch, nicht lesbar ist für das Zielalter von sieben Jahren.

    1865 wurde das Buch erstveröffentlicht und der Autor Lewis Carroll, der mit bürgerlichem Namen Charles Lutwidge Dodgson hieß und ein recht eigenartiger Zeitgenosse gewesen sein muss, ein Gewächs Oxfords, Mathematiktutor, Diakon und ein – so sagt man – begabter Photograph, soll darin bekannte Zeitgenossen karikiert und die britische Gesellschaft seiner Epoche sarkastisch persifliert haben. Mag wohl sein – doch welches Kind, damals genauso wenig wie heute, versteht das schon? Überhaupt – welches Kind versteht Sarkasmus? Wer versteht den ganzen Unsinn, den Dodgson/Carroll seine Protagonistin erleben lässt in einem im Eiltempo erfolgenden Gang durch das sogenannte Wunderland, in dem sich Wesen tummeln, die ungehobelt, schlecht gelaunt, frech und schikanös und in höchstem Maße surreal sind, die Unverständliches daherreden, das jeder Logik entbehrt?

    Vergeblich habe ich auch heute, als längst Erwachsene, nach einer Handlung gesucht – und nach einem Sinn hinter dem Unsinn, der vielfach sogar zu oft zitierten geflügelten Worten geworden ist. Sinn in der Sinnlosigkeit? Ich sah damals keinen, was sich auch heute nicht geändert hat. Carroll würde mit der Logik spielen, liest man in Kritiken und lobt dieses absurde Geplänkel, das angeblich Mathematiker und Kinder gleichermaßen faszinierend finden, über den grünen Klee. Und obendrein – diese unsympathische Mädchen, das entweder schrumpft oder unmäßig wächst, weil es ständig irgendwelche undefinierbaren Substanzen trinkt oder isst, mag ich heute genauso wenig wie einst!

    Seit damals auch hält sich das Gerücht, dass Carroll beim Schreiben seiner Alice-Abenteuer, wozu er während einer langen Bootsfahrt auf der Themse inspiriert wurde, auf der er den drei Töchtern eines Vorgesetzten Geschichten erzählte, halluzinogene Drogen genommen hat, was ihn im Übrigen auch bei der Popkultur populär machte. Das würde vieles erklären...

    Kurz und gut – ich kann wenig anfangen mit diesem zur Weltliteratur gehörenden Klassiker – wer eigentlich entscheidet darüber, ob ein Werk weltliteraturwürdig ist? - , der, wie man immer wieder lesen kann, mit seinen Figuren und seiner Metaphorik unverändert großen kulturellen Einfluss hat. Auf wen, bitte? Und worin macht sich dieser Einfluss denn bemerkbar? Eines der hervorragenden Werke des literarischen Nonsens? Mag sein, auch das – und wenn dem so ist, kann man Alice doch zumindestens denjenigen empfehlen, die einen ausgeprägten, einen geradezu überdimensionalen Sinn für den Unsinn haben!

  24. Cover des Buches Der Zeitdieb (ISBN: 9783898304191)
    Terry Pratchett

    Der Zeitdieb

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    Eine bösartige Macht bündelt sich gegen die scheibenwelt. Böse Mächte wollen das Ruder endlich übernehmen und wie kann das besser gehen, als durch die Übernahme der Zeit. Und so wird dem besten Uhrmacher aufgetragen eine Uhr zu bauen, die die Zeit einfängt, genauer als jede andere Uhr und aus einzigartigem Material, das dich fast wie Ingwer anhört. Doch wo böses ist, da versammelt sich auch das gute und so nehmen der Mönch Luze und sein Lehrling die Reise zum Uhrmacher auf. Und auch Suzan und der Tod sind wieder von der Partie. Mein Fazit: Ich liebe die scheibenwelt Romane und noch lieber mag ich die Hörbücher. Hier fehlt einfach gar nichts. Es ist magisch, irrwitzig, philosophisch und spannend bis zum Schluss. Der Autor hat solch einen einzigartigen Stil, einfach fabelhaft:) Sehr zu empfehlen auch für Einsteiger!

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