Bücher mit dem Tag "uhtred"

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14 Bücher

  1. Cover des Buches Das letzte Königreich (ISBN: 9783499254710)
    Bernard Cornwell

    Das letzte Königreich

     (537)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Wir schreiben das Jahr 866. Uhtred ist eigentlich Osbert, der jüngere Sohn von Graf Uhtred. Als sein älterer Bruder Uhtred im Kampf fällt, ist Osbert auf einmal der Erbe. Und da immer ein Uhtred auf dem Grafenthron sass, wir er kurzerhand umgetauft und heisst nun Uhtred.

    Uhtred ist gerade zehn Jahre alt, als dänische Wikinger in England einfallen und grosse Teile des Landes besetzen. Uhtreds Vater wird dabei getötet und sein Onkel Alfrik übernimmt dem Stammsitz der Familie.

    Uhtred gerät in Gefangenschaft und wird Ziehsohn des dänischen Fürsten Ragnar. Von nun an wächst er als Däne auf und übernimmt derern Traditionen und deren Glauben. Doch sein Ziel ist es, eines Tages die väterliche Burg zurückzuerobern, die ihm sein Onkel gestohlen hat.

    Im neunten Jahrhundert ist England noch ein geteiltes Land. Es besteht aus den vier Königreichen Northumbrien, Ostanglia, Mercia und Wessex. Den Dänen gelingt es, drei dieser Königreiche zu erobern. Nur noch Wessex und König Alfred wiedersteht dem Ansturm. Doch wie lange noch.

    Das letzte Königreich ist der Auftakt einer Reihe um Uhtred und die Eroberungsgelüste der Dänen. Doch vor allem geht es um König Alfred, der von einem vereinten England träumt. Dies will er mit Gottes Hilfe erreichen. Doch benötigt er dazu auch fähige Männer. Krieger, wie Uhtred beispielsweise.

    Bernard Cornwell gilt als unangefochtener König des historischen Abenteuerromans englischer Prägung. Seine Erzählungen sind hervorragend recherchiert und mit der nötigen Prise Fiktion spannend erzählt


  2. Cover des Buches Der Heidenfürst (ISBN: 9783499268465)
    Bernard Cornwell

    Der Heidenfürst

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Der Heidenfürst" ist der siebte Band der Uthred-Saga von Bernard Cornwell. Es ist die Zeit zu Beginn des 10. Jahrhunderts, König Alfred ist tot und sein Sohn Edward folgte ihm auf den Thron von Wessex. Durch Jähzorn und Unbeherrschtheit bringt sich Uthred wieder einmal selbst um alles. Mehr durch ein Missgeschick tötet er einen Priester und wird verbannt. Mit seinen letzten treuen Kameraden zieht er Richtung Bebbanburg, seiner verlorenen Heimat. Nichts treibt ihn mehr an, als sein Geburtsrecht einzufordern und die Burg von seinem Onkel zurückzuerobern. Doch er erzielt nur einen Teilerfolg mit dessen Tod, aber das eigentliche Ziel bleibt verwehrt. Und es gilt einen anderen großen Kampf zu schlagen. Denn der dänische Jarl Cnut streckt seine Arme nach Mercien und Wessex aus. Uhtred verfolgt eine List um dessen Pläne zu durchkreuzen und sich Zeit zu verschaffen, bis Edwards Truppen eintreffen. Es mündet letztendlich in die Schlacht bei Tettenhall im Jahr 910. Cornwell lässt zum siebten Mal seinen Helden auf den Leser los. Uhtred wird langsam älter, ist weiterhin unerbittlich stur, aber doch teilweise immer nachdenklicher. Wie wird es mit ihm enden? Immer wieder treiben ihn Gedanken über sein Schicksal oder das seiner Söhne um. Er geht gefährliche Risiken ein, bleibt teilweise nur mit Glück am Leben. Als Leser kennt man Uhtred als unbeugsamen Kämpfer mit seinem Schwert Schlangenhauch, doch diese verletzliche Seite an ihm hat mir gut gefallen. Cornwell beschreibt seine Umtriebigkeit, aber auch seine Werte für die er einsteht und seinen Platz zwischen den Dänen und den Angeln. Wie gewohnt sind die Kämpfe und Schlachten blutig und hart beschrieben, daher nichts für zartbesaitete Leser. Intrigen, Betrug, List und Tücke ergänzen diesen Band und machen ihn in Summe für mich wieder zu einer fesselnden und sehr spannenden Lektüre. Man hält immer wieder mal kurz die Luft an wenn es heißt: Schildwall und dann die Äxte und Schwerter durch Kettenhemde dringen. Für mich weiterhin eine der besten Saga dieser Zeit, die ich sehr gerne weiterverfolge.

  3. Cover des Buches Der weiße Reiter (ISBN: 9783499242830)
    Bernard Cornwell

    Der weiße Reiter

     (338)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Noch immer versuchen die Dänen Ende des neunten Jahrhunderts das letzte Königreich einzunehmen, Doch Alfred gelingt es mit Uhltreds Unterstützung, die Wikinger aus Wessex zu vertreiben.

    Die Geschichte des jungen Uhltred geht weiter. Noch immer ist er König Alfred verpflichtet. Wessex scheint verloren. Doch inmitten eines unzugänglichen Sumpfgebietes organisiert König Alfred den Widerstand. Mit Gottes Hilfe will er das Land zurückerobern. Uhtred vertraut da mehr der Kraft seines kampferprobten Schwertes. Eine letzte alles entscheidende Schlacht soll es richten. 

    Genauso spannend erzählt wie der erste Band. Die Protagonisten überzeugen.

  4. Cover des Buches Der leere Thron (ISBN: 9783499270543)
    Bernard Cornwell

    Der leere Thron

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Der leere Thron" ist der achte Band der Uhtred-Saga von Bernard Cornwell. Wir schreiben das Jahr a.D. 911. Uhtred ist immer noch schwer gezeichnet durch die Verletzung mit dem Schwert "Eisrache" aus dem Zweikampf gegen den Dänen Cnut. Æthelred, der Herrscher von Mercien, liegt im Sterben und die ersten greifen nach dessen Thron. Uhtred will dies verhindern und Æthelflæd als wahre Herrscherin über Mercien unterstützen. Doch seine Kampfeskraft reicht nicht aus, es gilt also listig vorzugehen um das Ziel zu erreichen. Einmal mehr gilt es an allen Fronten zu bestehen und dabei selbst zu alter Stärke zurückzukehren. Unterstützt wird er dabei von seinen treuen Begleitern und seinem Sohn, der mittlerweile ebenfalls zu einem starken Krieger herangewachsen ist. Bernard Cornwell beschreibt in diesem Band zum einen teils historische Szenen, die man als wichtige Elemente für die Entstehung des späteren Englands bezeichnen kann, aber er rückt auch diesmal Uhtreds Familie in den Vordergrund. Sein Sohn und seine Tochter nehmen entscheidende Rollen ein. Der junge Uhtred (nach dem Vater benannt) schlägt gleich im Prolog eigene Schlachten und ist ein treuer Begleiter seines in die Jahre gekommenen Vaters. Auch die Tochter Stiorra, ein Ebenbild ihrer Mutter Gisela, erhält diesmal viel Raum in der Geschichte. Generell stehen in diesem Band mehr die Frauen mit ihrem Handeln im Mittelpunkt, ob als Herrscherin, Feindin und Heilerin oder "Friedenskuh". Cornwell hat dies geschickt eingebunden und bleibt seiner Linie trotzdem treu. Einzig die wundersame Heilung Uhtreds empfand ich ein wenig zu fantasylastig für einen historischen Roman. Doch letztendlich schmälert es die Spannung dieses Buches nicht. Wem List und Tücke der weltlichen und kirchlichen Vertreter, blutige Kämpfe am Schildwall gegen Verräter und Nordmänner, sowie die Geschehnisse in Wessex und Mercien zu Beginn des zehnten Jahrhunderts gefallen, der wird auch diesen Band der Saga gerne lesen. Zum besseren Verständnis sollte man aber mindestens den Vorgängerband gelesen haben, da doch vieles ein wenig mit den Ereignissen aus "Der Heidenfürst" zusammenhängt.

  5. Cover des Buches Die Herren des Nordens (ISBN: 9783499245381)
    Bernard Cornwell

    Die Herren des Nordens

     (318)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Wesex ist gerettet und Friede herrscht. So kehrt Uhltred in seine Heimat Northumbrien zurück und tritt in den Dienst König Guthreds. So lernt er Gisela kennen und verliebt sich in sie, was ihrem Bruder König Guthred nicht gefällt. Um seine Macht zu festigen, erscheint dem König seine Schwester als Friedenskuh geeignet. Ihr Ehe sollte ihm einen mächtigen Verbündeten bringen. Uhltred war dies nicht. Sein Onkel hingegen schon. 

    Graf Alfrik fordert jedoch nicht nur Giselas Hand. Vielmehr möchte er den Kopf seines Neffen, da Uhltred nach wie vor Anspruch auf sein Erbe erhebt.

    Neue Charaktere tauchen auf. Die Handlung überzeugt. Es bleibt spannend.

  6. Cover des Buches Schwertgesang (ISBN: 9783499248023)
    Bernard Cornwell

    Schwertgesang

     (230)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Ultred ist zurück. 

    König Alfred beauftragt ihn damit, Ludene (das heutige London) von den Dänen zu befreien. Natürlich gelingt ihm dies, und noch einiges mehr. Die Christen können ihre Stellung in England ausbauen, während die heidnischen Wikinger an Boden verlieren.

    Doch noch lange, ist England nicht vereint.

    Die Handlung ist gut erzählt, Bernard Cornwells Sprache leicht verständlich.

    Wer historische Romane rund um die Wikinger liebt, ist hier genau richtig.

  7. Cover des Buches Die dunklen Krieger (ISBN: 9783499272189)
    Bernard Cornwell

    Die dunklen Krieger

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Die dunklen Krieger" ist der neunte Band der Uthred-Saga von Bernard Cornwell. Mercien wird von Norden her bedroht. Ragnall Ivarson will in das Land einfallen und die Herrschaft an sich reißen. Dabei hat er sich die Unterstützung der Iren gesichert. Doch seine Anführerschaft ist nur auf Furcht gebaut, er braucht Erfolge um sich die Gefolgschaft weiterhin zu sichern. Und damit muss er an Uthred vorbei, der die Landesgrenze Merciens im Norden sichert. Und er hat einen weiteren Gegner, seinen eigenen ihm verhassten Bruder Sigtryggr, der mit Uhtreds Tocher Stiorra vermählt ist. Es beginnt ein Kampf um die Vorherrschaft im Norden Merciens und um die Krone von Northumbrien. Bernard Cornwell schickt seinen Helden Uhtred von Bebbanburg erneut in den Kampf um blutige Schlachten zu führen. Fast könnte man meinen, dass dies nur eine Wiederholung von Altbekanntem ist. Doch ich bin der Meinung dieser Band ist ein weiterer konsequenter Baustein in der Entstehungsgeschichte Englands, die der Autor mit dieser Reihe erzählt. Obwohl, wie Cornwell selbst im Nachwort schreibt, diesmal vieles reine Fiktion ist, zeigt dieser Band auf, wie umkämpft damals die Vorherrschaft  im Land war und wie hart man sich gegen das Eindringen der Nordmänner erwehren musste. Diese waren selbst ebenfalls unter Zugzwang, denn auch ihr Dasein an der irischen Ostküste war unter starkem Druck durch irische Könige. Und so mussten sich diese zwangsläufig neue Gebiete erobern. Bernard Cornwell rückt in diesem Band auch Uhtreds Familie mehr in den Mittelpunkt, sie nehmen diesmal wesentlich mehr Raum ein als sein Zusammenwirken mit Æthelflæd, der Herrscherin von Mercien. Auch erkennt man wo Uhtreds Weg zwangsläufig hinführt - in den Norden, besessen von seinem Geburtsrecht in Bebbanburg. "Die dunklen Krieger" ist für mich ein Band, der diesmal zwar wenig Historie vermittelt, aber trotzdem ein spannender Roman ist. Geprägt von Taktik und Schlachtgeschehen, dem Verabschieden einiger Charaktere hinterlässt er für mich als Fan dieser Reihe Neugier wie es weitergeht.

  8. Cover des Buches Das brennende Land (ISBN: 9783499254147)
    Bernard Cornwell

    Das brennende Land

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Und wieder muss Uthred kämpfen. Erneut eringt er für Wessex einen Sieg. Doch dann bricht er Alfred die Treue. Er kehrt nach Northumbrien, seine Heimat zurück. Ein kurzer Ausflug nach Friesland, der ihm grosse Reichtüner bringen soll erweisst sich als Reinfall. So beschliesst er, sich den Normannen anzuschliessen und gegen Wesex zu ziehen. Da erinneri ihn Alfreds Tochter AEthelflaed an sein Versprechen, dass er ihr einst gegeben hat. Statt mit den Normanen, kämpft er erneut gegen sie - für Mercien  - für AEthelflaed.

    Die Geschichte beginnt dort, wo der letze Band aufgehört hat. Uthred scheint ziellos zu sein. Genauso wie die Handlung. Erst als AEthelflaed in Erscheinung tritt, nimmt die Geschichte Fahrt auf.


  9. Cover des Buches Der Flammenträger (ISBN: 9783499291104)
    Bernard Cornwell

    Der Flammenträger

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Der Flammenträger" ist der zehnte Band der Uhtred-Saga von Bernard Cornwell. Uhtred will seinem großen Ziel endlich näher kommen, er will seine Heimat Bebbanburg zurückerobern. Doch vorerst kommt ihm König Constantin von Schottland in die Quere, der es ebenfalls auf die Burg abgesehen hat. Als er auch noch seinem Schwiegersohn nach Northumbrien zur Hilfe eilen muss, sieht er seine Felle wieder davonschwimmen. Erneut gilt es listenreich vorzugehen um letztendlich seinem Schwiegersohn ein weiteres Jahr Frieden mit Wessex und Mercien zu garantieren. Doch Uhtred hat sein großes Ziel nicht aus den Augen verloren und es beginnt ein Wettlauf Richtung Bebbanburg. Wenn Uhtred diesen verliert, dann ist die Burg für ihn verloren. Den der mächtige Æthelhelm will Uhtreds Wege durchkreuzen. Ein Gegner, der noch gefährlicher ist als die schottischen Belagerer vor der Burg. Bernard Cornwell gibt in seinem Nachwort offen zu, das dieser zehnte Band hauptsächlich der Fiktion entsprungen ist und nur wenige historische Details enthält. Dies schmälert diesen Band aber keineswegs. Es ist ein klassischer Band dieser Reihe. Sehr viel blutiges Schlachtgetümmel, Listen und Fallen, teils neue Feinde. Und so dient diese spannende Fiktion doch mit durchdachten Übergängen die Entstehungsgeschichte Englands weiterzuführen. Gleichzeitig kommt der alternde Uhtred seinem langen Ziel der Rückkehr nach Bebbanburg immer näher. Ich mag diese Reihe sehr und kann auch diesen Band nur empfehlen. Nichts für zarte Seelen, aber für mich spannende gute Lektüre.

  10. Cover des Buches Der sterbende König (ISBN: 9783499259036)
    Bernard Cornwell

    Der sterbende König

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Es ist bereits der sechste Band um Uthred und die Geschichte Englands.

    König Alfred liegt im Sterben.  Zum Zeitpunkt seines Todes war er der bedeutendste Anführer unter den Sachsen, seinen Traum von der Vereinigung sämtlicher sächsischer Gebiete konnte er jedoch nicht verwirklichen. Doch sein Sohn, seine Tochter und sein Enkel führten diesen Traum weiter.

    Alfreds Sohn Edward folgt dem König auf den Thron nach. Gegen seinen Willen schwört Uthred ihm die Treue und erfüllt so den letzten Wunsch des sterbenden Königs. 

    Nach Alfreds Tod bekommen die Dänen neuen Aufwind und fallen erneut in Wessex ein. Aethelwold, König Alfreds Neffe erhebt nach dem Tod des Herrschers Ansprüche auf die Krone Wessex. Er ist der Meinung, dass ihm der Herrscherthron zusteht, hat ihm Alfred den Thron doch vor Jahren gestohlen.

    Und erneut kommt es zu einer Schlacht, in der es um alles geht. 

    In gewohnter Manier führt uns Bernard Cornwell in vergangene Zeiten. Historisch korrekt und doch frei erfunden, berichtet er sprachgewandt von der Zeit um 900, als die Dänen über große Teile Englands herrschten.

    Wer sich für Schlachtszenen interessiert, sollte Cornwells Bücher unbedingt lesen. Der Autor schreibt die besten Schlachtszenen, ohne in unnötige Details zu fallen. Unnötige Blutszenen bleiben einem erspart, ohne dass die Grausamkeit verloren geht.

  11. Cover des Buches Wolfskrieg (ISBN: 9783499276521)
    Bernard Cornwell

    Wolfskrieg

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Paetzoldania

    Obwohl es mich geärgert hat, dass ich das Buch nur in der Neuauflage erhalten habe und es daher visuell nicht zu den vorherigen Teilen passt (*augenverdreh*) gibt es Inhaltlich nichts zu beanstanden. Im Gegenteil. Cornwell schafft es einfach unfassbar gut den Leser in die Geschichte hineinzuziehen, obwohl Uhtred ja nun wirklich ein im wahrsten Sinne des Wortes alter Bekannter ist. Man schlägt die Seiten auf und es ist als würde einen der gute alte Freund aus Kindheitstagen begrüßen und einen zu einem neuen Abenteuer abholen.
    Uhtred ist mittlerweile mit seinem engsten Vertrautem und Freund Finan ein Krieger aus einer nahezu vergangenen Generation. Aber sein Alter hat ihm Erfahrung und dadurch Tücke geschenkt. Obwohl sein Kampfgeist immer noch vorhanden ist, macht der Körper nicht mehr das, was Uhtred gern von ihm hätte ;) das macht er durch Bauchgefühl und Erfahrung wett.

    Cornwell hat dieses Buch selbst einem verstorbenen Freund gewidmet. Ich finde das merkt man extrem. Die Freundschaft von Uhtred und Finan bekommt eine sensible Note (natürlich nicht zu viele, sind ja harte Jungs - Logo) und das macht die Geschichte irgendwie noch spannender, denn man merkt, dass sich so langsam das Ende der langen Geschichte am Horizont zeigt.

    Wer bisher gern die Geschichte von Uhtred gelesen hat, wird sich auch an diesem Buch erfreuen.

  12. Cover des Buches Das Königsschwert (ISBN: 9783499003325)
    Bernard Cornwell

    Das Königsschwert

     (12)
    Aktuelle Rezension von: andre-neumann

    Nächstes Buch der bekannten Uthred-Reihe. Und wieder konnte ich es kaum aus der Hand legen, bevor ich es zu Ende gelesen hatte. Wie kein anderer mir bekannter Autor schafft es Bernard Cornwell, Schlachten zu schildern. Die Abenteuer und Kämpfe Uthreds gehen weiter, anschaulich und spannend beschreiben wie immer. Nebenbei lernt der Leser auch noch viel über die Geschichte Englands. Klare Leseempfehlung!

  13. Cover des Buches The Last Kingdom (ISBN: 0060887184)
    Bernard Cornwell

    The Last Kingdom

     (14)
    Aktuelle Rezension von: BirgitConstant

    Ein späterer Band der Uhtred-Reihe ließ mich zu diesem Buch greifen, mit dem die ganze Uhtred-Saga beginnt.

    Der junge Uhtred, der erst nach dem Tod seines älteren Bruders diesen Namen erhält, ist 10 Jahre alt, als er in die Hände der Wikinger fällt und von ihnen aufgezogen wird. Damit beginnt eine Geschichte, in der Uhtred immer wieder hin- und hergerissen ist zwischen seinen sächsischen Wurzeln und seiner dänischen Erziehung. Er dient beiden Seiten zu verschiedenen Zeiten seines Lebens, doch sein eigentlicher Antrieb ist nicht die Treue zu einem Herrn, sondern die Rache an seinem Onkel, der die Burg Bebbanburgh unrechtmäßig in seine Hände gebracht hat, obwohl Uhtred ihr rechtmäßiger Besitzer ist.

    Der geschichtliche Hintergrund des Buches ist ein wahnsinnig spannendes und dramatisches Kapitel der englischen Geschichte, denn die Wikinger haben zu dem Zeitpunkt einen Großteil Englands besetzt und stehen kurz davor, auch noch das letzte verbleibende englische Königreich Wessex von der Landkarte verschwinden zu lassen. Doch der junge König Alfred, später Alfred der Große, schafft es, dem dänischen Vordringen Einhalt zu gebieten.

    Weniger spannend fand ich allerdings Uhtreds Erzählung, die mir manchmal zu leidenschaftslos und gleichgültig ist, fast als würde Uhtred im Rückblick auf seine Jugendjahre eine teilnahmslose Auflistung von Ereignissen aneinanderreihen. Das ist schade, denn in dem späteren Roman, den ich aus der Reihe gelesen habe, ist Uhtred ein wunderbar schnoddriger und zielgerichteter Krieger, der macht, was er für richtig hält und sich durchzusetzen weiß.

    Auch auf dem Motto des Buches – und der ganzen Reihe –, wyrd biþ ful aræd, über dessen genaue Bedeutung sich die Experten bis heute trefflich streiten, wird meines Erachtens zu oft herumgeritten.

    Insgesamt wird mich das Buch jedoch nicht davon abhalten, die Reihe weiterzulesen, da die Hintergrundgeschichte der Entstehung Englands einfach zu interessant ist, um nicht weiter darüber zu lesen.

  14. Cover des Buches Death of Kings (ISBN: 9780061969652)
    Bernard Cornwell

    Death of Kings

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