Bücher mit dem Tag "uk"

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281 Bücher

  1. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783150207680)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

    (4.090)
    Aktuelle Rezension von: Karandi


    Ich habe mit einer Buchfreundin beschlossen, Stolz und Vorurteil im Buddy Read zu lesen, wofür ich sehr dankbar bin. So konnte ich das Buch zu Ende lesen und kann nun von mir behaupten, einen Jane-Austen-Roman gelesen zu haben.


    Ich muss das so betonen, weil ich es alleine wahrscheinlich abgebrochen hätte – nicht, weil er schlecht geschrieben ist. Im Gegenteil: Ich denke, er trifft genau den Nerv von Fans dieses Genres. Nicht ohne Grund ist dieses Buch eines ihrer berühmtesten, sondern genau aus dem Grund, dass es einfach nicht mein bevorzugtes Thema ist.


    Ich hatte es zwar schon länger auf meinem SuB, weil ich gerne Klassiker lese, aber ich hätte es wahrscheinlich nicht zu Ende geführt.


    Trotz alledem kann ich mich nur positiv über das Buch äußern. Auch wenn ich nur drei Sterne vergeben habe, würde ich sagen, dass das in etwa dem entspricht, was jemand aus diesem Genre vielleicht mit 4–5 Sternen bewerten würde.


    Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, und man bekommt schnell einen Überblick über die Situationen. Ich finde auch, dass in den 61 Kapiteln unglaublich viel passiert – eine klassische Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen, die am Ende ihr Happy End findet.


    Ich denke, was manche noch erfreuen wird: Wir erleben hier nicht nur eine Heiratsgeschichte, sondern gleich mehrere. Es geht um eine Familie oder besser gesagt um eine Mutter, die sich unter großen gesellschaftlichen Druck gesetzt fühlt, weil ihre Töchter noch nicht verheiratet sind, und die sehr darauf bedacht ist, dass diese „unter die Haube“ kommen.


    Meiner Meinung nach spiegelt dieses Buch auch sehr schön wider, was passiert, wenn man sich zum Sklaven der Meinung anderer macht und ihr Urteil fürchtet, anstatt auf sich selbst zu hören.


    Für Fans von Romantik, die sich entwickelt und erkämpft werden muss, ist Stolz und Vorurteil ein absolutes Muss. Es ist ein Klassiker, der diesen Ruf auch verdient.

  2. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499012426)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

    (11.901)
    Aktuelle Rezension von: JS__Vespera

    Ich habe Ein ganzes halbes Jahr damals noch vor der Verfilmung gelesen und war ab der ersten Seite absolut gefesselt. Was Jojo Moyes hier geschaffen hat, trifft einen mitten ins Herz. Ich habe selten bei einem Buch so unfassbar viel geweint und gleichzeitig so gelacht.

    Die Dynamik zwischen Lou und Will ist so authentisch, nahbar und mit einer enormen emotionalen Tiefe geschrieben. Das Buch geht noch so viel tiefer als der Film, greift die schweren, leisen Zwischentöne perfekt auf und bringt einen wirklich zum Nachdenken. Ein absolutes Herzensbuch, das man nie wieder vergisst und das in jedes Buchregal gehört. Volle 5 von 5 Sternen!

  3. Cover des Buches Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1) (ISBN: 9783551322814)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Stein der Weisen (Harry Potter 1)

    (19.573)
    Aktuelle Rezension von: Welpemax

    „Harry Potter und der Stein der Weisen“ ist ein wunderbarer Einstieg in die magische Welt von Hogwarts. J. K. Rowling schafft es, eine spannende, fantasievolle und zugleich sehr zugängliche Geschichte zu erzählen, die sofort Lust auf mehr macht. Besonders stark sind die Hauptfiguren: Harry wirkt sympathisch und neugierig, Ron bringt viel Humor und Herz in die Geschichte, und Hermine überzeugt mit Klugheit und Entschlossenheit. Auch Dumbledore sorgt mit seiner ruhigen, geheimnisvollen Art für eine besondere Atmosphäre, während Snape von Anfang an Spannung und Rätselhaftigkeit in die Handlung bringt.

    Die Welt ist liebevoll aufgebaut, die Figuren sind gut unterscheidbar, und das Abenteuer entwickelt schnell seinen eigenen Zauber. Ein Stern Abzug, weil manche Passagen noch etwas kindlich und geradlinig wirken — was für den Auftakt aber völlig passend ist. Insgesamt ein sehr gelungener, magischer Roman mit großem Charme.

  4. Cover des Buches 1984 (ISBN: 9783328111368)
    George Orwell

    1984

    (4.328)
    Aktuelle Rezension von: Karandi


    Ich muss sagen, 1984 hat mich wirklich umgehauen. Anfangs habe ich das Buch allerdings missverstanden, weil ich den ersten Teil als recht langweilig empfand. Ich konnte mich in die Hauptfigur Winston Smith überhaupt nicht hineinversetzen. Er wirkte auf mich eher distanziert und schwer greifbar, sodass ich keine Bindung zu ihm aufbauen konnte.


    Der Fehler lag aber nicht an der Erzählweise, sondern bei mir. Ab dem zweiten Teil begann ich, das Buch besser zu verstehen, und im dritten Teil wurde mir dann endgültig klar, warum es einen beinahe makellosen Ruf hat – daher auch meine Bewertung von fünf Sternen.


    Im ersten Teil lernen wir die Partei kennen: ein System mit einer völlig eigenen Denkweise, eine Diktatur mit monotoner, strikt vorgegebener Lebensweise. Selbst die Sprache wird kontrolliert – durch „Neusprech“, das gezielt Wörter aus dem Wortschatz entfernt, um das Denken zu beeinflussen und kritische Gedanken unmöglich zu machen. Diese Idee wirkt deshalb so eindringlich, weil sie nicht rein fiktiv erscheint. Formen von Kontrolle, Propaganda und gelenktem Denken gab es schon lange vor unserer Zeit. Betrachtet man etwa das Römische Reich, das vor rund zweitausend Jahren seine Blütezeit erlebte, oder das Achämenidenreich, das bereits etwa 550 v. Chr. entstand, sowie das noch ältere Altes Ägypten, dessen Geschichte über drei Jahrtausende zurückreicht, erkennt man, dass Machtstrukturen und der Einfluss auf Denken und Gesellschaft keine neuen Phänomene sind.


    Im zweiten Teil kommt die menschliche Komponente hinzu: Winston verliebt sich in Julia. Die Beziehung ist verboten, und beide erkennen, wie sehr sie das vorgeschriebene Leben hassen. Sie lehnen sich innerlich gegen die Partei auf und träumen davon, Teil einer „Bruderschaft“ zu werden – eines möglichen Widerstands, von dem niemand sicher weiß, ob es ihn überhaupt gibt. Wir erleben hier andere Werte, den Drang nach Freiheit, nach Selbstbestimmung und danach, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen. Gleichzeitig zeigt der Roman aber auch, wie viel Kraft es einem Menschen geben kann, nicht mehr allein zu sein, sondern zu zweit, und was Liebe bewirken kann, aber auch, wie blind sie machen kann. Der Übergang vom nüchternen ersten Teil zur emotionalen Tiefe im zweiten ist ein äußerst geschickter erzählerischer Schachzug.


    Auch O’Brien tritt hier stärker in Erscheinung und ist für mich einer der gefährlichsten Charaktere des Buches. Ohne zu viel vorwegzunehmen, lässt sich sagen, dass er eine Position vertritt, die die Ideologie der Partei in ihrer reinsten und zugleich erschreckendsten Form widerspiegelt.


    Im dritten Teil erleben wir schließlich kein Happy End, sondern eine schonungslose Konsequenz. Winston und Julia werden gefangen genommen und „umerzogen“, und diese Umerziehung funktioniert. Winston wird gebrochen. Er wird zu dem Menschen, den die Partei aus ihm machen will, bis er am Ende sogar den Big Brother liebt.


    Für mich ist dieses Buch ein absolutes Meisterwerk, das zeitlos ist und unabhängig von der Epoche, auf die man blickt, immer eine beklemmende Aktualität besitzt.


    Zum Abschluss noch mein Lieblingszitat aus dem Buch:


    „Man errichtet keine Diktatur, um eine Revolution zu verhindern. Man macht die Revolution, um die Diktatur zu errichten. Das Ziel von Verfolgung ist Verfolgung. Das Ziel von Folter ist Folter. Das Ziel von Macht ist Macht.“

  5. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4) (ISBN: 9783551322845)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)

    (11.511)
    Aktuelle Rezension von: Nadine21

    Im vierten Jahr verändert sich einiges für Harry. Es gibt immer neue Anzeichen, dass Voldemort zurückkehren wird. Als es zum Wettkampf um den Feuerkelch kommt, gerät Harrys Name in den Kelch. Doch warum hat jemand einen Zettel mit seinem Namen in den Kelch geworfen? Wird Harry die Aufgabe meistern? Und wer ist dabei Freund und wer ist Feind? Auf wen kann er sich wirklich verlassen?

    Es ist immer wieder spannend sich mit der Welt von Harry Potter zu beschäftigen. Band 4 ist dabei für mich einer der besten, da in ihm so viele Weichen gestellt werden. Außerdem hat der Band mit dem Kampf um den Feuerkelch noch ein wenig mit dem gewohnten Schulleben zu tun. 

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. Denn die Bücher erklären so viel mehr als die Filme. 

  6. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2) (ISBN: 9783551322821)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)

    (11.571)
    Aktuelle Rezension von: andreasb

    Dies ist der zweite Band der berühmten Buchreihe um den jungen Zauberer Harry, der unter den Muggeln (Nichtzauberern) lebt, doch bis auf wenige Wochen im Jahr in Hogwarts, dem Internat für Zauberlehrlinge lebt. Auch zu diesem möchte ich nach wiederholtem Lesen nun eine Rezension verfassen. Aber Achtung - Spoiler-Alarm!

    Im ersten Jahr trat Harry bereits seinem schlimmsten Feind Voldemort - in ungewöhnlicher Form - gegenüber. Dessen Bestrebungen, an (ewiges) Leben zu gelangen, konnte Harry mit seinen Freunden in letzter Sekunde vereiteln. Nun beginnt Harrys zweites Schuljahr und auch dieses wird von schaurigen Ereignissen überschattet.

    Harry erfährt, dass er als "Parselmund" mit Schlangen sprechen kann. Außerdem werden immer mehr Schüler von einem namenlosen Monster versteinert, nachdem Harry eine seltsame Stimme in den Wänden der Schule wahrnimmt.

    Auch dieses Mal kann Harry nur mit der Hilfe seiner Freunde, einer gehörigen Portion Mut und einer Menge Glück das Rätsel um das Monster lüften, seine heimliche Verehrerin Ginny retten und Lord Voldemort ein weiteres Mal von seiner Rückkehr ins Leben abhalten.

    All dies klingt ein bisschen so, als hätte man Band 1 konzeptionell nochmal aufgebrüht und mit einer anderen Rahmenhandlung versehen, aber: Die Figuren entwickeln sich in diesem Band wieder ein Stück weiter und wir lernen mehr über die Hintergründe von Harrys rätselhafter Begegnung mit dem gefährlichsten schwarzen Magier aller Zeiten kennen.

    So lernen Harry und Ron, was für eine unersetzliche Stütze ihre Freundin Hermine für die beiden im Kampf gegen das Böse ist. Gleichzeitig beweisen sie unglaublichen Mut angesichts ihrer größten Ängste, eines ganzen Kraters voller Riesenspinnen und eines bodenlosen Loches mit einem Basilisken darin.

    Völlig neu ist auch, dass die beiden insgesamt mindestens zweimal versuchen, Lehrer in ihre Entdeckungen einzuweihen und bei ihnen Hilfe und Rat zu ersuchen. Auch, wenn sie am Ende doch wieder alleine dastehen und - auf den letzten Metern - Harry sogar wieder völlig auf sich alleine gestellt ohne seinen besten Freund Ron dasteht.

    Harry selbst setzt sich nicht nur mit gruseligen Stimmen und schaurigen Monstern im Schloß Hogwarts auseinander - Sondern auch mit existenziellen Fragen zu seiner eigenen Person. Er stellt sich quälende Fragen, die ihm keine Ruhe mehr lassen:

    Wer bin ich?
    Wie bin ich?
    Was werde ich?
    Gehöre ich nicht doch nach Slytherin?

    Die Einstellung seines Mentors Professor Dumbledore zu diesen Fragen haben mich etwas zwiespältig zurückgelassen:

    Viel mehr als unsere Fähigkeiten sind es unsere Entscheidungen, Harry, die zeigen, wer wir wirklich sind.

    Nun ja. Ich weiß wohl, dass in der heutigen Zeit viele Menschen recht allergisch auf den Begriff des Talents reagieren. Denn alles, was ein Talent ist, kann ja nicht mit Mühe und Anstrengung erarbeitet worden sein. Und in unserer modernen Welt wollen wir doch jederzeit alles und jeder sein können, das wir sein wollen - oder?

    Ich denke hingegen, wir kommen mit gewissen Talenten - oder hier: Fähigkeiten - auf die Welt. Und wenn wir nun "in unseren Talenten" leben, kommen wir in unsere Kraft, können große Dinge bewegen - und über uns selbst hinauswachsen. Und wir selbst sein. Das ist aus meiner Sicht kein Widerspruch dazu, dass man Zeit und Kraft in seine Arbeit, seine Hobbies und seine Beschäftigungen investiert. Man investiert diese dann nur eben in die richtigen Dinge.

    Aber zurück zu Harry und Dumbledore.

    Ich denke, dass mein Bild von Talenten/Fähigkeiten versus Entscheidungen gar nicht soweit von der im Buch betonten "Philosophie" abweicht. Denn im Buch geht es eben gerade nicht um die Talente, die ureigens zu Harry gehören und, die ihn als Mensch ausmachen, wie seine Persönlichkeitsmerkmale. Sondern es geht um Talente, die ihm von außen "aufgedrückt" wurden:

    Und wenn ich mich nicht irre, hat [Voldemort] in jener Nacht, als er dir die Narbe verpasst hat, einige seiner eigenen Kräfte auf dich übertragen ... nicht dass er das beabsichtigt hätte, da bin ich mir sicher ...

    Und Harrys Entscheidung, die ihn - mit Dumbledores Worten - viel mehr auszeichnet, als "Voldemorts Talente" in Harry, ist letzten Endes eine Entscheidung, diese fremden Eigenschaften von Voldemort abzulehnen. Seite an Seite mit seinen Freunden zu stehen, mutig zu sein und sich dem Bösen entgegenzustellen. Und zwar - und hier schließt sich der Kreis - mit Hilfe seiner ureigenen Persönlichkeitseigenschaften und Talente, bspw.:

    • Harry ist mutig
      • Er lässt sich von Kindesbeinen an, aufgewachsen in einer feindseligen Umgebung, nicht von seinen Verwandten unterkriegen
      • Genauso wenig von Lehrern, die ihn ungerecht behandeln
    • Er ist ein Naturtalent im Besenfliegen
    • Er ist für andere Menschen ein Vorbild und Symbol der Hoffnung

    Und jemand mit solchen Eigenschaften gehört nach Gryffindor!

    Äußerst bemerkenswert finde ich noch folgenden Satz von Harry aus seinem Gespräch mit Dumbledore:

    "Voldemort hat etwas von sich selbst auf mich übertragen?" sagte Harry wie vom Donner gerührt.

    Ja, so sieht es aus. Er hat "etwas von sich selbst" auf Harry übertragen. Was für eine treffende Formulierung, wie wir erst viele hundert Seiten später in der Buchreihe erfahren werden...

    Wenn ich aus diesem Harry Potter-Band eine Lehre ziehen sollte, wäre es vermutlich:

    Erkenne dich selbst und sei so, wie du bist - Egal, was andere versuchen, aus dir zu machen!

    Danke für diesen grandiosen zweiten Band - Der mir, bei diesem etwas aufmerksameren Re-Read doch noch etwas mehr unter die Haut gegangen ist. Neben dieser grandiosen Botschaft, die mir persönlich das Buch vermittelt, ist es im Grunde genommen schon ein ziemlich gruseliges Buch. Ein namenloses Monster, das Schüler, Mrs. Norris und sogar den fast kopflosen Nick versteinert? Eine Schülerin, die in die Kammer des Schreckens verschleppt wird? Chat-GPT in einem Tagebuch? Riesenspinnen und ein Basilisken in einem endlos tiefen Loch unter der Schule? Brrrrr.

  7. Cover des Buches Emily Brontë, Sturmhöhe. Vollständige Ausgabe des englischen Klassikers. Schmuckausgabe mit Goldprägung (ISBN: 9783730612835)
    Emily Brontë

    Emily Brontë, Sturmhöhe. Vollständige Ausgabe des englischen Klassikers. Schmuckausgabe mit Goldprägung

    (2.075)
    Aktuelle Rezension von: Bellita

    Ich muss sagen, dass ich anfangs etwas Respekt vor dem Klassiker hatte, aber die Geschichte rund um Catherine und Heathcliff konnte mich dann doch richtig abholen. Die Beziehung zwischen den beiden ist so intensiv, kompliziert und teilweise auch ziemlich zerstörerisch, dass ich beim Lesen wirklich ständig wissen wollte, wie es weitergeht. 🫶🏼

    Besonders die düstere Atmosphäre und die Landschaft rund um die Sturmhöhe haben mir richtig gut gefallen. Gleichzeitig fand ich es spannend, wie vielschichtig die Charaktere sind und dass man nicht einfach sagen kann, wer hier „gut“ oder „böse“ ist. 🌫️📖

    Auch der neue Kinofilm mit Margot Robbie und Jacob Elordi hat mich nochmal ganz anders auf die Geschichte schauen lassen. Ich fand es richtig schön, die Handlung nach dem Lesen nochmal visuell zu erleben, auch wenn der Film einige Dinge deutlich freier interpretiert als die Vorlage. (ndr.de⁠)

    Insgesamt hat mich das Buch wirklich positiv überrascht und ich kann jetzt definitiv verstehen, warum diese Geschichte schon so lange als Klassiker gilt. Eine intensive, tragische und irgendwie wunderschöne Geschichte, die definitiv im Kopf bleibt.✨🩷


  8. Cover des Buches Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter 5) (ISBN: 9783551322852)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter 5)

    (9.988)
    Aktuelle Rezension von: Vivien_ts

    Voldemort ist zurückgekehrt, doch nur wenige glauben Harry und währenddessen werden ihm noch so einige Sachen verheimlicht.
    Dieses Buch hat sich schon sehr gezogen und einige Dinge sind sehr vorhersehbar. Ich finde es trotzdem sehr erstaunlich, wie J.K Rowling es schafft, diese Welt zu erschaffen, durch die man wirklich für kurze Zeit aus der Realität ausbrechen kann, auch wenn mir manche Kreaturen nach wie vor als sehr fragwürdig erscheinen. 

    In der ersten Hälfte des Buches ist so gut wie nichts passiert und man hätte es locker um 500 Seiten kürzen können. Den dritten Stern hat dieses Buch auch nur von mir bekommen, weil ich die letzten 100 Seiten als sehr emotional empfunden habe.
    Für die letzten Bücher dieser Reihe erwarte ich jetzt nochmal richtige Spannung. 

  9. Cover des Buches Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Harry Potter 7) (ISBN: 9783551322876)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Harry Potter 7)

    (9.861)
    Aktuelle Rezension von: LiJen

    Die Heiligtümer des Todes

    Drei magische Gegenstände die am Ende über Sieg oder Niederlage entscheiden werden. 

    Ein Jahr auf der Flucht mit seinen Freunden. Spannungen und Freude. 

    Das lösen des Rätsels und Suchen der Gegenstände. 

    Wie werden Sie richtig angewendet. 

    Die entscheidende Schlacht. 

    Wer wird fallen und wer stehen. 

    Werden es alle überleben. 


    Spannung pur. Muss man gelesen haben


  10. Cover des Buches Ein ganz neues Leben (ISBN: 9783499012860)
    Jojo Moyes

    Ein ganz neues Leben

    (1.955)
    Aktuelle Rezension von: Lunacat

    .

    "Ich suchte umsonst nach den richtigen Worten. Wie sollte ich diesem Mädchen erklären, was Will und ich einander bedeutet hatten? Oder das Gefühl, dass mich kein Mensch auf der Welt jemals so gut verstanden hatte wie er und mir nie wieder jemand begegnen würde, bei dem es so war. Wie sollte sie verstehen, dass ihn zu verlieren war, als hätte mir jemand ein Loch durch den Körper geschossen; eine schmerzvolle, ständige Erinnerung, eine Leere, die ich niemals würde ausfüllen können?"

    .

    Auch wenn dieses Buch enorm tiefgründig war und herzzerreißend und gefühlvoll und extrem deeeeeep und real, war es leider teilweise schon oft....langweilig. 🙈

    Es war extrem laaaang und.....lang. 

    Die Handlung war nicht langweilig-langweilig, aber es hat sich einfach gezogen.

    Stellenweise kam große Spannung auf, vor allem am Anfang, aber letzten Endes hat damit meine Leseflaute angefangen, die jetzt schon einen Monat geht! 🙈

    Der Schreibstil war schön, deep, literary, gefühlvoll und einfach gut.

    Mit Band 1 hat es kaum mehr viel zu tun, aber es ist ein schöner, deeper Zusatz.

    Tiefgründig war es halt extrem! Es hat auch extrem viele Gefühle in mir ausgelöst, von rasender, extremer Wut, abstoßendem Ekel und tiefer Trauer. Die Gefühle kamen an.

    Außerdem beinhaltet es extrem wichtige Lebensweisheiten und Lebenssichtweisen und Denkanstöße. 

    Lou war sympathisch und verständlich, Lily hat mich so oft so zur Weißglut gebracht, aber das muss man auch erst mal schaffen!

    Endlich habe ich eine Reihe weitergelesen. Ich merke, Literary Fiction mag ich extrem gern, aber ich brauche darin mehr Action! 🙈

    .

    Fazit:

    Lebensweisheiten und tiefgründige Gefühle etwas langweilig verpackt...🙈🥺


  11. Cover des Buches Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten: Neuüberarbeitung und Aktualisierung der Übersetzung von Wolfgang Krege (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung) (ISBN: B0B5LY67PJ)
    J. R. R. Tolkien

    Der Herr der Ringe. Bd. 1 - Die Gefährten: Neuüberarbeitung und Aktualisierung der Übersetzung von Wolfgang Krege (Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung)

    (1.312)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Der Herr der Ringe ist nicht nur durch die Filme (welche ich noch gucken muss) mehr als berühmt. Durch Zufall bin ich auf diese Bücher im Sammelschuber gestoßen und bereue es nicht. Nach dem Hobbit bin ich jetzt in die Trilogie gestartet und obwohl Reisegeschichten oft langweilig und zäh werden, hatte ich es bei diesem Buch gar nicht. Es ist super bildlich geschrieben und man kann sich förmlich die Regionen und Gebiete vorstellen, durch die unsere Gefährten auf ihrem beschwerlichen Weg kommen. Aber vor allem hat mir auch gefallen wie abwechslungsreich die Welt aufgebaut ist. Aber vor allem mochte ich es, die Reise auf der Karte zu verfolgen, welche hinten eingeklebt ist (ich habe sie versehentlich rausgelöst und konnte sie beim lesen betrachten ohne umblättern). 

    Unsere Gruppe könnte nicht unterschiedlicher sein, ob charakterlich als auch äußerlich. Und dies spiegelt sich dann auch in ihren Rollen innerhalb der Gruppe wieder. Trotzdem hält die Gruppe bis zuletzt zusammen, bis es um die wegweisende Entscheidung ging. 

    Trotz allem gab es gute, ruhige und schöne Momente, wo man sie Seele baumeln lassen konnte und wie unsere Gefährten Rast einlegen konnte, aber auch Momente, wo man mit ihnen kämpfte, sich durch bergiges Gelände las oder den einen oder anderen Verfolger abschütteln musste. 

    Das kleinste Manko, was man haben könnte ist der Schreibstil und die Sprache. Denn dadurch das es verschiedene Völker sind und dadurch verschiedene Bezeichnungen für die selben Orte gibt, kann das manchmal verwirren. Doch das ändert nichts daran, dass man der Story und den Geschehnissen mehr als gut folgen kann. 

    Was bleibt mir noch zu sagen außer, auf in den zweiten Teil...

  12. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Harry Potter 3) (ISBN: 9783551322838)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban (Harry Potter 3)

    (11.069)
    Aktuelle Rezension von: Sunny92_

    „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ ist mein absolutes Lieblingsbuch aus der Reihe und bekommt von mir ganz klar 5/5 Sterne. Ich bin mit Harry, Ron und Hermine aufgewachsen und habe vor über 25 Jahren mit den Harry-Potter-Büchern das Lesen gelernt. Die Welt von Hogwarts begleitet mich bis heute und hat für mich einen ganz besonderen Stellenwert. Es ist nicht nur die Geschichte selbst, die dieses Buch so besonders macht, sondern auch all die Erinnerungen und Gefühle, die ich damit verbinde.

    Im Mittelpunkt des Buches steht Harrys drittes Schuljahr in Hogwarts, das mit vielen neuen Geheimnissen, Gefahren und überraschenden Wendungen verbunden ist. Dabei fühlt sich dieser Band anders an als seine Vorgänger. „Der Gefangene von Askaban“ ist der erste Teil der Reihe, der deutlich erwachsener und geheimnisvoller wirkt. Die düstere Atmosphäre, die Bedrohung durch die Dementoren und die schmerzhaften Erinnerungen an Harrys Vergangenheit und die seiner Eltern verleihen der Geschichte eine besondere Tiefe. 

    Besonders gefallen hat mir, dass die Handlung nicht nur eine spannende Fortsetzung der bisherigen Abenteuer ist, sondern auch emotional deutlich mehr Gewicht bekommt. Neue Figuren wie Sirius Black und Remus Lupin bringen wichtige Aspekte in Harrys Geschichte ein und lassen die magische Welt noch größer und facettenreicher wirken. Die Frage nach Vertrauen, Vergangenheit und Zugehörigkeit gehört für mich zu den berührendsten Aspekten des Buches.

    Besonders die Geschichte rund um Hermine hat mich begeistert. Sie war clever aufgebaut, voller Spannung und hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Die Art, wie sich scheinbar kleine Details der Handlung plötzlich zu einem großen Ganzen verbinden, gehört für mich zu den stärksten Momenten der gesamten Reihe. Ich war völlig geflasht und habe es geliebt, diese Geschichte zu entdecken.

    Die Entwicklung der Charaktere hat mir in diesem Band besonders gut gefallen. Harry, Ron und Hermine wachsen weiter zusammen und zeigen, wie wichtig Freundschaft, Mut und Zusammenhalt sind. Ihre gemeinsame Reise fühlt sich unglaublich vertraut an, und genau diese Verbindung macht Hogwarts für mich zu einem Ort, an den man immer wieder gerne zurückkehrt.

    Auch Hogwarts selbst entwickelt sich in diesem Band weiter und wirkt noch lebendiger als zuvor. Mit Hogsmeade, geheimnisvollen Gängen und neuen magischen Orten wird die Welt größer und vielseitiger. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, diese Orte zu entdecken und noch tiefer in die magische Welt einzutauchen.

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ schafft für mich den perfekten Übergang zwischen der kindlichen Magie der ersten beiden Bücher und den später ernsteren Themen der Reihe. Der Zauber von Hogwarts bleibt erhalten, gleichzeitig bekommt die Geschichte mehr Tiefe und beschäftigt sich mit schwierigeren Themen wie Verlust, Angst, Vergangenheit und Verantwortung.

    Für mich ist der dritte Band nicht nur ein großartiges Fantasybuch, sondern auch ein Stück Kindheit. Es ist eine Geschichte, die mich geprägt hat und die ich immer wieder gerne lesen werde. Das Buch bleibt für mich mein absoluter Liebling der Reihe.

  13. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

    (7.430)
    Aktuelle Rezension von: Simply_Another_Bookaholic

    Mit "Die Chemie des Todes" startet Simon Beckets David-Hunter-Reihe und für mich ist es ein Thriller, bei dem die Atmosphäre fast genauso wichtig ist wie der eigentliche Fall.

    David Hunter hat sich eigentlich aus seinem früheren Leben zurückgezogen. Doch als in einem abgelegenen englischen Dorf eine Leiche gefunden wird, wird seine Expertise als forensischer Anthropologe gebraucht. Während Hunter versucht, die Spuren des Todes zu lesen, wächst gleichzeitig das Misstrauen innerhalb der Dorfgemeinschaft angestachelt durch den örtlichen Pfarrer. Denn hier scheint jeder etwas zu verbergen.

    Mein großes Highlight sind die forensischen Details. Die Beschreibungen der Verwesungsprozesse und Untersuchungen, machen den Fall gerade dadurch unglaublich greifbar. Beckett schafft es, wissenschaftliche Aspekte spannend in die Handlung einzubauen, ohne dass es wie ein Lehrbuch wirkt.

    Dazu kommt diese unangenehm düstere Atmosphäre: das abgelegene Dorf, die Moore, die feuchte Landschaft und dieses ständige Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmt. Die Spannung entsteht dabei weniger durch permanente Action, sondern vielmehr durch ein langsam wachsendes Unbehagen.

    Auch David Hunter selbst hat mir als Hauptfigur gut gefallen. Seine eigene Vergangenheit gibt der Geschichte eine zusätzliche emotionale Ebene und macht ihn mehr als nur zum Beobachter des Falls.

    Besonders spannend fand ich außerdem das Misstrauen innerhalb der Dorfgemeinschaft. Jeder könnte etwas wissen, jeder könnte etwas verschweigen und genau dadurch beginnt man irgendwann selbst, jedem zu misstrauen. Außerdem hat am Ende keine meiner Theorien gestimmt, was bei mir automatisch Thriller Pluspunkte gibt. 

  14. Cover des Buches Emma (ISBN: 9783150207673)
    Jane Austen

    Emma

    (1.030)
    Aktuelle Rezension von: Jordanbaker

    Jane Austens Emma ist ein Roman voller Eleganz, feinem Witz und psychologischem Gespür. Ich gebe 4 Sterne, weil mich die Geschichte insgesamt sehr gut unterhalten hat, ich aber nicht durchgehend begeistert war.

    Im Mittelpunkt steht Emma Woodhouse – jung, wohlhabend und überzeugt, eine begnadete Heiratsvermittlerin zu sein. Was sie dabei übersieht, sind ihre eigenen Gefühle und die der Menschen um sie herum. Austen zeichnet Emma mit viel Ironie, aber auch Sympathie: Sie ist weder perfekt noch böse, sondern einfach menschlich in ihrer Selbstüberschätzung. Die Entwicklung dieser Figur ist großartig beobachtet und macht den Reiz des Buches aus.

    Der Schreibstil ist – wie bei Austen gewohnt – brillant: die Dialoge sprühen vor feiner Gesellschaftskritik, die Nebenfiguren sind liebevoll überzeichnet, und die romantischen Verwicklungen sind mit viel Fingerspitzengefühl inszeniert.

    Den einen Stern ziehe ich ab, weil die Handlung in der Mitte etwas zu sehr tritt und einige Nebenstränge für meinen Geschmack zu ausführlich geraten. Auch Emma selbst war mir stellenweise etwas zu sehr in ihrer privilegierten Welt gefangen, sodass mir die kritische Distanz fehlte.

    Dennoch: Ein wunderbarer Klassiker für alle, die intelligente Unterhaltung mit Tiefgang schätzen – und sich nicht scheuen, sich auf eine etwas langsamere Erzählweise einzulassen.


  15. Cover des Buches Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter) (ISBN: 9783551559180)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Deutsche Bühnenfassung) (Harry Potter)

    (2.098)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Harry Potter kann es kaum glauben, jetzt ist er schon 37 Jahre und sein zweiter Sohn Albus kommt endlich nach Hogwarts. Albus jedoch ist nicht so begeistert, auf die Schule zu kommen. Und dann kommt er auch noch zum Haus Slytherin. Wenigstens einen Freund findet er in Scorpius Malfoy. Die Jahre gehen ins Land und das Verhältnis zwischen Harry und Albus bessert sich nicht und auch sein Stand in Hogwarts hat noch Luft nach oben. Da erhält Harry Potter eine besorgniserregende Nachricht. Er muss das sofort mit Hermine besprechen, die ihre Stellung als Zauberministerin bestens ausfüllt.


    Im achten Band aus dem Harry Potter Universum kann man den großen Zauberer nochmal neu kennenlernen. Er ist erwachsen geworden, verheiratet mit Ginny, Familienvater. Trotzdem ist er noch Harry Potter, ein Teamplayer, manchmal sogar etwas unsicher. Gerade mit seinem Sohn Albus hat er Probleme. Der Junge sollte sich doch auf seine Zeit in Hogwarts freuen. Und dann landet er ausgerechnet in Haus Slytherin gemeinsam mit Scorpius Malfoy. Harry macht sich Sorgen und kann sich seinem Sohn doch nicht öffnen. Was für ein Abenteuer Albus und Scorpius im vierten Jahr zu bestehen haben, ist schon sehr aufwühlend.


    Gerne wollte man mehr von Harry Potter erfahren, aber wie soll das gehen, wenn die Schule abgeschlossen und die große Schlacht geschlagen ist. Mit dieser zeitlichen Lücke von fast zwanzig Jahren in Harrys Leben war wohl nicht zu rechnen. Dennoch fügt sich dieser Band, der einen Theatertext darstellt, sehr gut in die Reihe ein. Denn es gibt noch was zu erzählen. Harry ist wahrscheinlich genauso älter geworden wie seine Fans. Dazu die Vater-Sohn-Problematik, in die sich einige  Leser sicher gut einfühlen können. Auch wie Albus auf eine Art durch seine Freundschaft mit Scorpius wächst und auch zu seinem Freund steht, gibt ein sehr schönes Beispiel, was Freundschaft bewirken kann. Durch die Darstellung als Theaterstück, das auch tatsächlich in Hamburg noch gespielt wird, wirkt der Text sehr lebendig und man bleibt immer gefesselt. 

  16. Cover des Buches Harry Potter und der Halbblutprinz (Harry Potter 6) (ISBN: 9783551322869)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Halbblutprinz (Harry Potter 6)

    (9.693)
    Aktuelle Rezension von: Marco_Lesratte

    Harry Potter und der Halbblutprinz ist mein Lieblingsteil :)

    Mit dem sechsten Band schlägt J.K. Rowling einen spürbar düsteren und reiferen Ton an. Die Zeiten von kindlichen Magie-Abenteuern sind endgültig vorbei – der Schatten Lord Voldemorts liegt wie ein dunkler Schleier über der gesamten Zauberwelt, und selbst die einst sicheren Mauern von Hogwarts bieten keinen absoluten Schutz mehr.

  17. Cover des Buches Kalte Asche (ISBN: 9783942656863)
    Simon Beckett

    Kalte Asche

    (3.524)
    Aktuelle Rezension von: Katja_Wolke

    Der Schauplatz passte so hervorragend zur Geschichte und ich hatte lange viele Vermutungen, aber keinen konkreten Verdacht. Entsprechend gut haben mir der Spannungsbogen und der Verlauf gefallen.
    Das letzte Drittel hat mich wirklich überrascht - Allen voran das letzte Kapitel...
    Insgesamt ein toller Thriller, bei dem der forensische Anthropologe David Hunter mich als Protagonist sehr überzeugt und für mich die Fälle so besonders macht.

  18. Cover des Buches Jane Eyre (ISBN: 9783966375146)
    Charlotte Brontë

    Jane Eyre

    (1.420)
    Aktuelle Rezension von: Wolf-Macbeth

    Ich habe den Roman nach ungefähr einem Drittel abgebrochen.

    Der erste Teil – von Janes Kindheit bis zu ihrem Abschied aus Lowood – gehört für mich zum Besten, was ich bisher gelesen habe. Er hat mich tief berührt und zum Nachdenken gebracht. Im Mittelpunkt steht für mich nicht die Handlung selbst, sondern das, was Charlotte Brontë über den Menschen sichtbar macht: Wer darf sprechen? Wer hat überhaupt eine Stimme? Was bedeuten Macht und Ohnmacht, Würde und Demütigung, Gerechtigkeit und Heuchelei, Mitgefühl und Freundschaft? Genau darin lag für mich die große Stärke des Romans.

    Der Bruch kommt für mich mit Janes Ankunft in Thornfield Hall als Gouvernante. Ab diesem Punkt verliert der Roman seinen literarischen Reiz. Die Handlung wirkt auf mich zunehmend vorhersehbar, klischeehaft, konventionell und formelhaft. Das vertraute Muster des älteren, wohlhabenden Aristokraten und der jungen, unerfahrenen Gouvernante bestimmt für mich die Geschichte immer stärker. Hinzu kommen weitere Figuren und Konstellationen, die ich als stereotype Rollen dieser romantischen Erzähltradition empfunden habe.

    Ich werfe Charlotte Brontë selbstverständlich nicht vor, dass spätere Romane und Hollywoodfilme ähnliche Geschichten erzählt haben. Mein Eindruck ist vielmehr, dass dieses romantische Erzählmuster bereits hier weitgehend konventionell angelegt ist und bis heute immer wieder aufgegriffen wurde. Für mich fehlte ab Thornfield die gedankliche Tiefe und Eigenständigkeit, die den ersten Teil so außergewöhnlich gemacht hatten.

    Vielleicht habe ich den Roman zu früh abgebrochen. Das kann ich nicht ausschließen. Doch nach etwa einem Drittel konnte ich mich für die weitere Entwicklung der Geschichte einfach nicht mehr interessieren.

    Selten hat mich ein Roman so gespalten zurückgelassen: Zunächst las ich etwas vom Besten, das ich bisher gelesen habe. Danach folgte für mich einer der enttäuschendsten Leseeindrücke überhaupt.

  19. Cover des Buches Leichenblässe (ISBN: 9783499268298)
    Simon Beckett

    Leichenblässe

    (2.630)
    Aktuelle Rezension von: Ela0806

    Also mich begeistert die reihe weiterhin. ja...es war etwas ruhiger im Band 3. Aber mal ehrlich...wie kommt man auf solche Storys.

    Ich liebe es so sehr und bleibe bei meinen 5 Sternen. Ich sehe es sogar schon kommen, das ich alle mit 5 Sternen versehen werde.

    Diese unfassbar ruhige Art von David Hunter.... wirklich...ich lieb es!

  20. Cover des Buches Schöne neue Welt (ISBN: 9783957285782)
    Aldous Huxley

    Schöne neue Welt

    (1.218)
    Aktuelle Rezension von: HenriLMatos

    Brave New World ist erschreckender als 1984, weil niemand zwingt. Die Menschen wählen ihre eigene Konditionierung, weil sie sich dabei gut fühlen. Huxley beschreibt eine Gesellschaft, in der Identität von Geburt an zugewiesen wird und niemand protestiert, weil der Protest selbst weggezüchtet wurde. Die Frage, die das Buch stellt und nie beantwortet: Was ist Freiheit wert, wenn man gelernt hat, sie nicht zu vermissen?

  21. Cover des Buches Das Lächeln der Fortuna (ISBN: 9783404189120)
    Rebecca Gablé

    Das Lächeln der Fortuna

    (1.432)
    Aktuelle Rezension von: Reisefreundin

    "Das Lächeln der Fortuna" ist Gablés erster Roman um die Familie Waringham, wenn auch zeitlich die Bücher "Teufelskrone" und "Drachenbanner" früher angesiedelt sind und m. E. daher zuerst gelesen werden sollten.

    Gablé nimmt sich viel Zeit für die einzelnen Charaktere. Die Hauptfigur - Robin of Waringham - ist uneingeschränkt  positiv dargestellt und wird über das ganze Buch hinweg eng durch Höhen und Tiefen begleitet. Ich war mit dem guten Ende für den Pferdenarren Robin mehr als zufrieden. 

  22. Cover des Buches Abbitte (ISBN: 9783257261844)
    Ian McEwan

    Abbitte

    (923)
    Aktuelle Rezension von: Glenn_Harrow

    McEwan zeigt wie ein einziger Moment – eine Lüge, eine Fehlinterpretation, ein Kind das zu viel gesehen hat – ein ganzes Leben neu schreibt. „Abbitte" ist ein Roman über Schuld die sich nicht auflösen lässt, und über Literatur als letzten Versuch, eine Wahrheit herzustellen die man selbst zerstört hat. Sein genauestes Buch.

  23. Cover des Buches Totenfang (ISBN: 9783499275319)
    Simon Beckett

    Totenfang

    (784)
    Aktuelle Rezension von: wandablue

    David Hunter ist eigentlich nicht mehr im Geschäft. Er arbeitet als forensischer Anthropologe. Angestellt ist er bei der Uni, aber er arbeitet meistens mit der Kriminalpolizei zusammen. Dort ist er aber in einem seiner letzten Fälle in Ungnade gefallen. Er dümpelt also so vor sich hin und fürchtet sogar um seine Anstellung bei der Uni, als er eben doch wieder in einen Fall hineinschlittert. 

    Er wird so halb und halb hinzugezogen als man die Überreste einer Leiche in der Themsemündung, den Estuary, findet. Er macht sich auf zu der Obduktion, aber als er mit dem Auto die Senke eines Damms überqueren muss, der gerade dabei ist überflutet zu werden, bleibt er stecken. Missmutig schleppt ihn Andrew Trask mit seinem Landrover ab, der des Weges kommt und der in der Nähe wohnt. Schon ist Hunter mittendrin, denn Trask ist ein Verdächtiger und Betroffener. 

    Der Kommentar und das Leseerlebnis:
    Es stellt sich heraus, dass der Roman der letzte Band einer Reihe mit dem Forensiker David Hunter ist, Vorbände - Die Chemie des Todes, Kalte Asche, Leichenblässe, Verwesung – was sein makabres Ende erklären dürfte. 

    Es ist meine erste literarische Begegnung mit dem Autor und somit mit David Hunter. Sowohl David Hunter wie auch Simon Beckett sagen mir zu. Der Stil des Romans ist eloquent, flüssig, für einen Kriminalromanschreiber ungewöhnlich. Ich bin angetan. Der Held ist genug heldisch, aber auch genug deprimiert und normal, dass man ihm als Icherzähler gerne zuhört. Und das Setting rund um die Themsemündung, die Backwaters, eine verlassene Gegend, ist auch gut. Sehr gut sogar. Und Simon Beckett verfügt über Fachwissen in der Forensik, was dem Roman zugute kommt! 

    Was nicht gut ist, ist, dass dann doch nach der Hälfte vielleicht, für meinen Geschmack viel zu viele Leichen auftauchen. Die Übersichtlichkeit und auch das Erzählende des Romans geht flöten, das Setting tritt in den Hintergrund, dabei ist das Setting das eigentlich Spannende! Dann wirds auch noch stereotyp. Die Frau, die dem Mann hinterherläuft, der Kerl, der gerne eine Frau wäre, ein Verrückter, auf den der Verdacht fällt, ein einflussnehmender Verdächtige, ein loyaler Chauffeur, ein magenkranker Inspektor (wenigstens raucht er keine Pfeife), eine missmutige Leitende Ermittlerin. Und eine Liebelei. Schade. So viele Fäden, die mal hier und mal dorthin laufen, brauchts nicht für einen soliden Krimi. Die Auflösung ist auch ziemlich – na ja, komplex, um es freundlich zu sagen. Jedoch ist es die Einfachheit, die einen Roman zum Kunstwerk macht. Beinahe würde ich sagen können, und am Ende sind alle tot - aber ganz so ist es dann doch nicht. 

     Fazit: Bis zur Hälfte wirklich gut, viel Hintergrund und Atmosphäre, zu erst einmal nettes Personal, zum Beispiel ein Hund, gute Erzähltechnik, aber dann wirds ein wenig verwickelt, es gibt zu viele Leichen, zu viele Täter und das brauchts nicht. 

    Kategorie: Kriminalroman
    Verlag rororo 2016

  24. Cover des Buches A Long Way Down (ISBN: 9783426615362)
    Nick Hornby

    A Long Way Down

    (2.428)
    Aktuelle Rezension von: ArtVandaley

    Zynisch, böse und manchmal hart an der Grenze - genauso aber wirklich witzig, sehr gut lesbar, durch den regelmäßigen Wechsel der Perspektive zwischen den vier Hauptfiguren toll geschrieben und sehr aufmerksam mit zahlreichen Alltagsbeobachtungen und Lebensweisheiten garniert. Die gelungenen musikalischen Referenzen sind ein weiterer Pluspunkt. Kurzum: ein herrlicher Spaß!

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