Bücher mit dem Tag "ukraine"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ukraine" gekennzeichnet haben.

210 Bücher

  1. Cover des Buches Amokspiel (ISBN: 9783945386378)
    Sebastian Fitzek

    Amokspiel

     (2.138)
    Aktuelle Rezension von: LaNasBuchclub

    Mit Amokspiel hat Bestseller Autor Sebastian Fitzek wieder einen sehr fesselnden Thriller geschrieben, der mich mit seinem Facettenreichtum und immer neuen, überraschenden Wendungen sofort abholen konnte. 

    Wir begleiten die rennomierte Kriminalpsychologin Ira Samin. Ira hat eigentlich einen festen Plan, wie ihr Tag ablaufen soll. Nach einer letzten, erfrischenden Cola Light Lemon, würde sie sich in ihre Wohnung zurückziehen und nach sorgfältiger Vorbereitung Selbstmord begehen. Aber sie kommt nicht mal an ihr Erfrischungsgetränk, ehe sie unerwartet als Verhandlungsführerin für eine heikle Geiselnahme angefordert wird. In einem großen Berliner Radiosender hält ein Mann mehrere Geiseln in seiner Gewalt und droht damit, stündlich eine von ihnen zu erschießen. Um die Sache interessanter zu machen, hat er das beliebte Radio-Spiel "Cash-Call" in eine tödliche Variante verwandelt. Wer auch immer in Berin von nun an sein Telefon geht und mit der falschen Parole antwortet, könnte möglicherweise für den Tod einer Geisel sorgen. Es beginnt ein Wettrennen gegen die Zeit, das sich scheinbar nur lösen lässt, wenn der Geiselnehmer aufgibt. Seine einzige Bedingung dafür: Er will seine Verlobte sehen. Aber es gibt ein großes Problem für Ira und ihr Kollegen: Die Verlobte lebt nicht mehr.

    Die Geschichte spielt sich in einem rasanten Tempo ab und immer neue Erkenntnisse und Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung stets auf einem hohen Level bleibt. Toll waren für mich wieder auch die Zusammenhänge, die sich erst vollständig gegen Ende des Buches offenbart haben. Gepaart mit einer meisterhaften Wendung, wie nur Fitzek sie beherrscht, kam am Schluss, wo man schon nicht mehr damit rechnen würde, eine Überraschung aus heiterem Himmel.
    Auch die Charaktere waren wieder gut durchdacht. Wir erleben die Geschichte überwiegend aus einer Wechselnden Perpektive zwischen Ira Samin und dem Geiselnehmer Jan May. 

    Während Ira auf ihre Weise zwar Komplex aber noch am ehesten durchschaubar war, konnte besonders Jan May's Figur mich in vielerlei Hinsicht überraschen. Nach und nach seine Geschichte durchblicken zu können hat mich sehr an die Geschichte gebunden, sodass ich es bisweilen schwer hatte, beim Lesen auch einmal Pausen einzulegen. Trotzdem finde ich es erwähnenswert, wie Interessant es war, aus Iras Sicht das Geschehen zu verfolgen. Gerade in der Anfangsphase, wo ja oft über Sympathien zu den Charakteren entschieden wird, hat Ira eher etwas Abschreckendes und so ganz ist es mir bis zum Ende auch nicht gelungen, sie lieb zu gewinnen. Verständnis, definitiv aber eben keine Sympathie. Üblicherweise stört es mich eher, wenn ich insbesondere zu der Hauptfigur keine wirkliche Bindung aufbauen kann. Das war bei Amokspiel klar nicht der Fall.

    Zum Schreibstil kann ich nicht viel mehr sagen, als dass er absolut mitreißend war. Typisch Fitzek eben.
    Für meinen Geschmack kamen die Worte "abgewrackte Alkoholikerin" und "Cola Light Lemon" eine Spur zu häufig vor, aber das nur als kleine persönliche Randbemerkung. 

    Was soll ich noch sagen. Mich hat die Geschichte ab Sekunde 1 an mitgenommen. Intelligent konstruiert, mit raffinierten Figuren und einer interessanten Ausgangssituation ist Amokspiel ein tolles Buch für begeisterte Thriller-Leser und solche die es werden wollen. Von mir auf jeden fall eine Leseempfehlung.


  2. Cover des Buches Extrem laut und unglaublich nah (ISBN: 9783596169221)
    Jonathan Safran Foer

    Extrem laut und unglaublich nah

     (1.229)
    Aktuelle Rezension von: Booklovemadame

    Die Geschichte des kleinen Oskars auf der Suche nach Antworten hat mich sehr mitgenommen. Ich musste immer wieder innehalten und nachdenken. Nichts zum eben mal durchlesen. Sehr bewegend und emotional.

  3. Cover des Buches Als das Leben unsere Träume fand (ISBN: 9783404176007)
    Luca Di Fulvio

    Als das Leben unsere Träume fand

     (108)
    Aktuelle Rezension von: ND1214

    Ich wollte man was anderes lesen und hab dieses Buch in die Finger bekommen. Angesprochen hat mich das es hier um 3 unterschiedliche Charakteren handelt die auf dem Weg in eine neue Welt sind. Das Buch geht sehr schnell in einen hohen Spannungsbogen und fesselt einen sofort. Ich muss zugeben das das Buch nicht für jeden geeignet ist das es Handlungen in dem Buch gibt die einen sehr berühren und sehr nahe gehen. Ich habe mich aber in dieses Buch verliebt, obwohl ich sonst nicht in diesem Genre lese. 

  4. Cover des Buches Mirror (ISBN: 9783746632346)
    Karl Olsberg

    Mirror

     (117)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Der Autor versucht auf die Gefahren der totalen Vernetzung und deren Folgen hinzuweisen. Allerdings mit harmlosen Stereotypen, Naivlingen und Deppen. Die Erfinder der Mirrors spalten sich in gut und weniger gut und lösen das Problem mit dem Aus-Knopf. So simpel wie in diesem Buch beschrieben ist es aber nicht. In dieser Geschichte fehlt es dermaßen an Tiefe, dass ich zum Teil glaubte, sie soll Teenies, Teen gebliebene und junge naive Erwachsene ansprechen. Schreibstil ist gut, die Protagonisten oberflächlich und der Schluss typisch enttäuschend, wie alle Geschichten, die keine befreidigende Lösungen anbieten können.
    Wie auch immer - ganz nett am Strand, danach ab ins Tauschregal!

  5. Cover des Buches Die Wolke (ISBN: 9783473580149)
    Gudrun Pausewang

    Die Wolke

     (916)
    Aktuelle Rezension von: Frank2

    Ich kennen Eltern, die ihren Kindern die Lektüre dieses Buches untersagen. Nachdem ich mich im Zuge des Deutschunterrichts meiner Tochter mit dem Buch beschäftigt und es gelesen habe, muss ich zugeben, dass die besagten Eltern aus meiner Sicht gute Gründe dafür haben.

    Ich will diese Auffassung begründen.

    Das Buch ist Fiktion, und darf deshalb auch fiktionale, sprich spekulative Inhalte haben. Die Autorin setzt diese fiktive Handlung aber bewusst in einen 100% realen Rahmen. Der Reaktor, die Orte und der Zeitrahmen sind Realität. Damit wird ein Umfeld geschaffen, dass die Handlung sehr plastisch macht und denkbar erscheinen lässt.

    Das ist sie mitnichten. Dafür gibt es 2 wesentliche Gründe:


    1. Das Bild der technischen Katastrophe ist haarsträubend überspitzt, die Darstellung der unmittelbaren Folgen ebenfalls (auf Spätfolgen wird im Buch nicht weiter eingegangen).


    Die Autorin benennt einen Reaktorunfall, der schlimmer sei als der 1986 in Tschernobyl. Sie bleibt aber jedwede Erklärung schuldig, wie ein solcher Unfall einhergehen könnte. Es ist auch schwer vorstellbar, was folgenschwerer sein soll, als, dass der Reaktor eines Kernkraftwerks samt aller ihn umgebenden Hüllen gesprengt wird und der Inhalt des Reaktors in die Umwelt freigesetzt wird – so geschehen in Tschernobyl. Falls man eine thermonukleare Kettenreaktion wie bei einer Kernwaffe in Betracht zieht, so sei gesagt, dass die physikalischen Voraussetzungen dafür in einem Kernkraftwerk nicht gegeben sind, und auch nicht durch die Umstände eines wie auch immer gearteten Unglücksfalls entstehen können.

    Dennoch beschreibt die Autorin unmittelbare Folgen, die ihrer Fernwirkung z.T. weit über die des Atombombenabwurfs über Hiroshima hinaus gehen. So wird z.B. der Protagonistin Janna-Berta eine schwere Strahlen-Krankheit attestiert (Erbrechen und Haarausfall – Strahlenbelastung 2-4 Gy), die sie in 87 km Entfernung zum Unglücksort erlitten haben soll. Das ist vollkommen unrealistisch. In Tschernobyl erlitten nur Menschen diese Schwere der Strahlenkrankheit, die für Aufräumarbeiten unmittelbar am verunglückten Reaktor eingesetzt waren. In Hiroschima war der Radius um den Mittelpunkt der Bombenexplosion, innerhalb dessen man dieser Belastung durch Primär-Strahlung ausgesetzt war, 1 - 2 km. Die Autoren verortet solche Erkrankungen bis 100 km Luftlinie vom Kernkraftwerk entfernt. Auch wenn man den radioaktiven Fallout als Ursache in Betracht zieht, sei darauf hingewiesen, dass es in Hiroshima nur innerhalb des inneren Stadtgebietes, und in Tschernobyl nirgends außerhalb des Kraftwerks selbst zu derartigen Belastungen durch den Fallout kam.

    Nach der Autorin waren ferner die Menschen in der sogenannten Todeszone so verstrahlt, dass sie eine Gefahr für andere Menschen darstellten, weshalb sie den Unglücksort nicht verlassen durften. Eine solche Verstrahlung ist nicht möglich. Eine Strahlungsdosis, die die Elemente im Körper eines Menschen derart aktiviert, dass er selbst zur Strahlungsquelle wird, wäre tausendfach tödlich, und wird weder bei einem Kernwaffeneinsatz, geschweige denn bei einem Reaktorunglück freigesetzt. Die Radioaktivität, die bei einem Reaktorunglück freigesetzt wird, speist sich nahezu ausschließlich aus radioaktiven Nukleiden der Brennstäbe, die an Stäuben durch die Luft transportiert werden, dem Fallout. Dieser haftet oberflächlich an, und kann abgewaschen werden. Damit wären die betroffenen Menschen, unabhängig von der Strahlungsdosis, die sie erlitten haben, selbst „strahlungsfrei“.

    Weiter: In der 10 km entfernten Stadt Schweinfurt hätte keiner überlebt – das ist ebenfalls eine Folgewirkung, die nicht einmal die Hiroshima-Bombe im entferntesten hätte bewerkstelligen können.

    Insgesamt sind alle Beschreibungen der Folgen des Unglücks entweder hoffnungslos übertrieben oder frei erfunden, so gut wie immer aber sachlich falsch.


    2. Der Staat und seine Organe werden durchgehend als korrupt, unfähig oder lächerlich abqualifiziert, die Bevölkerung als weitgehend asozial.


    Die Autorin benennt als Schuldigen an der Katastrophe den Staat und seine korrupte Bürokratie. Dabei bleibt sie jedwede Erklärung schuldig, welches korrupte Verhalten genau zur Katastrophe geführt haben soll. Die Vorwürfe sind immer diffus – sowohl inhaltlich als auch in ihrer Zielrichtung. Dabei werden dem Leser diese Vorwürfe in einem Dauer-Stakkato präsentiert, das eher kindisch als dramatisch wirkt.

    Den Behörden und den ausführenden Kräften wird ferner so weitreichende Unfähigkeit im Umgang mit dem Unglück unterstellt, dass den Beamten der Befehl erteilt wird, die Menschen, die die „Todeszone“ verlassen wollen, zum Schutz der anderen zu erschießen. Abgesehen davon, dass aus o.g. Gründen, vereinfacht gesprochen, eine gründliche Dusche genügt hätte, um diese Menschen zu dekontaminieren und damit die Gefahr für andere zu beseitigen, ist ein solcher Befehl in einem Rechtsstaat wie dem unseren auch in Katastrophenfällen nicht möglich.

    In jeder Situation im Buch, in der Kräfte der Polizei oder des Staatsschutzes auftauchen, werden diese als vollkommen unfähig dargestellt und damit Gewalt gegen diese Kräfte legitimiert.

    Vom Autofahrer, der den kleinen Bruder der Protagonistin überfährt und ungerührt Fahrerflucht begeht bis zu der alten Frau, die Janna-Berta mit Hinweis auf ihre mögliche Verstrahlung ein Glas Wasser verweigert, begegnen dem Leser eine ganze Reihe von egoistischen und kaltherzigen Mitbürgern, die den Eindruck erwecken, die ganze Gesellschaft hätte sich im Angesicht der Katastrophe weitgehend entsolidarisiert. Wer Berichte aus Katastrophengebieten oder auch aus den Weltkriegen kennt, weiß, dass im Allgemeinen das Gegenteil der Fall ist: Extremsituationen führen bei den meisten Beteiligten zur Solidarisierung. Ausnahmen gibt es immer, aber warum die Autorin der deutschen Gesellschaft asoziales Verhalten in einem solchen Ausmaß unterstellt, bleibt unklar. Tendenziell werden zudem die eher hilfsbereiten Mitmenschen in der Gruppe der Kernkraftgegner verortet, die Egoisten (Großeltern - bleiben im Urlaub, während die Familie in höchster Not ist) in die Gruppe der Kernkraftbefürworter. Ebenfalls ein ärgerlicher, billiger, tendenziöser „Kunstgriff“.


    Fazit


    Beim Lesen des Buches wird man das Gefühl nicht los, die Autorin versucht eher, dem Leser Ihre politische Meinung zu oktroyieren, als eine aufrüttelnde Geschichte zu erzählen. Dafür konstruiert sie ein in fast jeder Hinsicht völlig überzogenes Katastrophenszenario in eine reale Umgebung. Sie bleibt dem Leser jede Erklärung für das Unglück und die seltsame Entsolidarisierung der Mitmenschen schuldig. Sie teilt die Menschen in inakzeptabler Weise entlang ihrer jeweiligen Positionierung zum Thema Kernkraft in gut und böse ein. Sie nimmt sich nicht die Zeit, die Charaktere der Hauptprotagonisten zu entwickeln, sondern wirft sie direkt ins Geschehen, was dazu führt, dass der Leser zu den Figuren im Buch kaum eine Beziehung aufbauen kann. Sie schimpft in einer fast grotesken Frequenz auf Politik und Staat, ohne auch nur einmal konkrete Verfehlungen im Zusammenhang mit der Katastrophe näher zu beleuchten.

    Es heißt in vielen Rezensionen, dass das Buch den Zeitgeist widerspiegelt. Das ist nach meiner Meinung viel zu allgemein gesprochen. Es mag der Zeitgeist aus Sicht bestimmter Gruppen sein, sicher aber nicht die Empfindungslage der gesamten Gesellschaft.

    Insgesamt bleibt der Eindruck, dass dieses Buch für Heranwachsende ungeeignet ist. Es polemisiert, polarisiert und zeichnet das Bild einer kaputten Gesellschaft, wie wir sie Deutschland zum Glück nicht haben. Es ist durchzogen von Misstrauen gegen Staat und Mitmenschen. Wäre es eine klassische Dystopie in einer fiktionalen Gesellschaft mit fiktionalem super-gefährlichen Mega-Industriekomplex, in dem es zur Katastrophe kommt – geschenkt, aber hier geht es ganz klar darum, eine politische Botschaft zu transportieren, indem diese völlig unrealistische Katastrophe in das reale Deutschland an reale Orte gesetzt wird.

    Ich bin der Meinung, dass Heranwachsende, die gerade beginnen, sich mit politischen Themen auseinanderzusetzen, und damit noch kaum in der Lage sind, einen neutralen Standpunkt einzunehmen, ein solches Buch nicht lesen sollten. Es ist ein Paradebeispiel für einen unsachlichen, meinungsdiktatorischen Diskurs.


  6. Cover des Buches Die Seele des Bösen - Finstere Erinnerung (ISBN: 9781512195002)
    Dania Dicken

    Die Seele des Bösen - Finstere Erinnerung

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Dekanda

    Dania Dicken wählt einen brutalen Einstieg in ihre zwanzigteilige Thrillerserie um Sadie Scott. Im ersten Teil steht Sadies Vergangenheit im Fokus. Sie ist es, die sie antreibt und gleichzeitig in vielen Bereichen ihres Lebens hemmt. Unter all ihren persönlichen Ballast und einer aufflammende Liebe muss die junge Frau mit FBI-Ausbildung einen Serienmörder fassen.

    Die titelgebende Protagonisten durchdringt das gesamte Buch und lässt den aufzuklärenden Fall oft nebenher laufen. Ein interessantes Konzept für eine Thrillerreihe, was mir persönlich gut gefallen hat. Den zweiten Teil habe ich mir schon bestellt.

    Der Schreibstil ist größtenteils flüssig. Leider greift die Autorin manchmal auf einen zusammenfassenden Satz nach einer Szene zurück, der den sehr eindringlichen beschreibenden Einduck negiert. Schade eigentlich, da die Bilder auch ohne das genug Kraft besitzen würden.
    Die erzählerische Perspektive lässt sich nicht genau abgrenzen. Eigentlich wirkt sie wie eine personalisierte Perspektive, springt dann aber doch selten innerhalb eines Abschnittes ins omnipräsente.
    Meistens wird Sadie in einer sehr detaillierten Ablaufform beschrieben und authentisch dargestellt. Die Szenen, die aus der Perpektive der Opfer und der Täter geschrieben sind, schockieren in ihrer Brutalität und Tiefe.

    Die Charaktere mit denen Sadie täglich zu tun hat sind im Grunde alle nett, lieb und professionell. Die für Spannung sorgenden Konflikte sah ich eher in Sadie selbst, die mit sich und ihren Dämonen kämpft. Matt ist ein Mann, der fast schon zu freundlich und verständnisvoll ist. Im weiteren Verlauf der Reihe bin ich gespannt, ob er noch weitere Facetten (und Ecken) von sich offenbart.


    Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, ist die unaufgeregte Art die Ermittlungen darzustellen. Die Autorin lässt keinen Zweifel daran, dass Polizeiarbeit ein eher langweiliges Beweissichten ist und es sich um einen Job handelt, nach dem die Protagonisten nach Hause gehen und ihr eigenes Leben führen.

    Kritik habe ich leider an den oft sich wiederholenden Informationen. Denn Sadie bespricht ihre Erlebnisse erst mit ihrer Familie, dann mit ihrer Freundin, dann mit Matt und dann mit Kollegen. Oft sah ich nicht, dass in den Dialogen neue charakter- oder storygebende Informationen auftauchten. Hin und wieder sorgt dies für Längen.


    Fazit: 

    Ein interessanter Reihenauftakt, der mich neugierig auf den zweiten Teil gemacht hat. 4 von 5 Sternchen.



  7. Cover des Buches Kind 44 (ISBN: 9783442481859)
    Tom Rob Smith

    Kind 44

     (746)
    Aktuelle Rezension von: Nimmie_Aimee

    In der Sowjetunion unter der Macht von Stalin gibt es offiziell keine Verbrechen. Und die Verbrechen die Begangen werden, werden als Unfall deklariert. So auch in Moskau 1953 als der Sohn von dem besten Freund des Geheimdienstoffiziers Leo Demidow tot aufgefunden wird. Der Obduktionsbericht ist deutlich, es kann kein Unfall gewesen sein. Nach und nach tauchen weitere Morde auf, die nicht als solche Ausgewiesen werden und Leo beginnt zu ermitteln. Damit stellt er sich aber dem Regime entgegen und gerät so selbst in Gefahr.

    Ein super tolles Buch! Ein packender Thriller, der einen nicht loslässt. Es lässt sich sehr gut lesen, sodass man richtig in die Geschichte eintauchen kann. Die Geschichte ist grausam und brutal über die Ermordung von Kindern. Die Zeit in der Sowjetunion wird gut und glaubhaft dargestellt. Man kann sich gut vorstellen wie es dort wohl tatsächlich gewesen ist.

    Eine absolute Leseempfehlung!

    Es gibt auch einen Film dazu, den ich nach dem Buch gesehen habe. Mir hat er gut gefallen, tolle Schauspieler (Tom Hardy, Noomi Rapace, Gary Oldman) und das schreckliche Verbrechen wird gut umgesetzt. Man sollte das Buch aber vorher gelesen haben, da sonst einige Sachen die wichtig sind nicht deutlich genug rüberkommen. Der Film allein ist also etwas schwer verständlich. Aber in Kombination mit dem Buch ist er gut.

    Kind 44 ist der erste Teil (meines Wissens) einer Trilogie. Die anderen Bände habe ich noch nicht gelesen, freue mich aber schon drauf, denn ich bin gespannt wie es weitergeht. Man kann das Buch aber auch gut alleinstehend lesen.

  8. Cover des Buches Atemschaukel (ISBN: 9783596512034)
    Herta Müller

    Atemschaukel

     (261)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Eindringlich, wortgewaltig und unprätentiös schildert Herta Müller die Geschichte eines Rumäniendeutschen und dessen Schicksal in einem russischen Gefangenenlager nach dem zweiten Weltkrieg. Die Erzählung lehnt sich an die eigenen Erfahrungen von Oskar Pastior, einem Lyriker und Übersetzter aus Siebenbürgen.


    Der Alltag in den Arbeitslagern ist von Mangel, Entbehrung und Grausamkeit durchsetzt. Trotzdem findet die Autorin eine Sprache, die weder anklagend noch schuldzuweisend ist, sondern sachlich und mit grosser Intensität das Los und die ganze Hoffnungslosigkeit dieser Menschen beschreibt. Dieses verdaut man als Leser nur stückweise und die unmenschlichen Zustände lassen einem sprachlos zurück.


    Eine beklemmende Lektüre einer grossen Schriftstellerin. Herta Müller wurde 2009 der Literaturnobelpreis verliehen.

  9. Cover des Buches Jägerin und Sammlerin (ISBN: 9783351037987)
    Lana Lux

    Jägerin und Sammlerin

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Dajobama

    Jägerin und Sammlerin – Lana Lux

    Schonungslos und ehrlich beschäftigt sich dieser Roman mit gleich zwei großen Themen: Essstörungen und toxische Mutter-Tochter-Beziehungen.

    Im ersten Teil lernt der Leser die junge Alisa kennen. Naja eigentlich wird er bereits auf den allerersten Seiten mit einer kotzenden, sich selbst hassenden Protagonistin konfrontiert. Das ist wirklich hart, denn Alisa ist komplett in einem zerstörerischen Kreislauf aus Essattacken und Erbrechen gefangen, der ihren gesamten Alltag bestimmt. Eine Thematik, mit der ich mich bisher noch kaum auseinandergesetzt habe. Lana Lux beschreibt diese Krankheit (Bulimie) sehr offen und direkt. Ab der ersten Szene ist man gefesselt, möchte Alisa schütteln, sie davon abhalten, ihren Körper weiterhin derart zu misshandeln. Erst in einer entsprechenden Klinik kann sie erste Erfolge erzielen und beginnen, sich zu öffnen.

    Im weiteren Verlauf verändert sich die Gewichtung der Handlung. Nach und nach offenbaren sich die familiären Hintergründe Alisas, und so schlimm das ist, die Gründe für ihre Essstörung. Bereits in der einfachen Schilderung der Kindheit erkennt der Leser das Ausmaß des kindlichen Leidens. Die Mutter, Tanya, selbst aus schwierigsten Verhältnissen, schafft es leider nicht, der Tochter ein Mindestmaß an Liebe und Respekt entgegenzubringen. Von Anfang an scheint das Kind eine Enttäuschung zu sein, ist ständiger Kritik ausgesetzt.

    Lana Lux hat eine äußerst eingängige, fesselnde Erzählweise. Mühelos gleitet der Leser in ihre Geschichte, leidet mit ihren Protagonisten. Sehr stark kam für mich in diesem Roman die überwältigende lebenslange Verbindung zwischen Müttern und Töchtern heraus. Das ist nun etwas, was den meisten von uns bekannt vorkommen dürfte. Anhand von Alisa und Tanya zeichnet die Autorin zwei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und die sich gegenseitig einfach nicht guttun. Doch seine Herkunft kann man nicht verleugnen, die Kindheit prägt ein Leben lang. Das ist ein sehr tiefgehendes Thema, das mich hier sehr berührt hat.

    Einfach toll erzählt – 5 Sterne!

  10. Cover des Buches Das Kindermädchen (ISBN: 9783442475452)
    Elisabeth Herrmann

    Das Kindermädchen

     (162)
    Aktuelle Rezension von: July2503
    Elisabeth Herrmann gehört zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen, daher ist auch dieses Buch einfach eine Pflicht. :-)

    Der Kriminalroman " Das Kindermädchen" handelt von dem Anwalt Joachim Vernau, der kurz davor steht in die reiche und anerkannte Familie von Zernikow einzuheiraten. Dabei ahnt er jedoch nicht, dass dies alles nur Fassade ist. Seine angehende Verlobte eine Senatorin und Politikerin wie sie im Buche steht, strebt nach Macht und Anerkennung. Als plötzlich eines Tages eine alte ukrainische Frau auftaucht, und behauptet die Familie hätte im 2. Weltkrieg eine Zwangsarbeiterin beschäftigt, wird sie kurzerhand hinausgeworfen. Wenig später wird diese Frau aus einem tot aus einem Berliner Gewässer gefischt. Ein Unfall? Ein Mord? Joachim Vernau beginnt die Geschichte aufzuarbeiten und tritt dabei einigen Leuten zu nahe. Als eine weitere junge Frau auftaucht, und diese plötzlich ebenfalls einen merkwürdigen Unfall hat, nehmen die Geschehnisse ihren Lauf, und Joachim muss feststellen, dass seine Beziehung nicht das ist, wofür er sie gehalten hat. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, und mit Hilfe seiner Freunde ermittelt Joachim Vernau in einem großen Fall von Kunstraub, schrecklichen Familiengeheimnissen und gerät dabei ins Visier des Mörders...

    Der Schreibstil von Elisabeth Herrmann ist - wie immer - sehr gut zu lesen, leicht zu verfolgen und zu verstehen. Die Spannung baut sich langsam auf, bleibt stetig vorhanden und gipfelt in einem Ende, welches der Leser so nicht erwartet hätte. Die zeitgeschichtliche Entwicklung und das Hintergrundwissen hat micht dabei besonders fasziniert. Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen!
  11. Cover des Buches The Goldfinch (ISBN: 9780349139630)
    Donna Tartt

    The Goldfinch

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Sophilius

    Wo fange ich nur an? 

    Dieses Buch hat mir wahrhaftig den Boden unter den Füßen genommen. Aber ich denke, eine Geschichte, die beinahe 800 Seiten knackt, MUSS intensiv Und emotional desaströs sein. 

    Die Lebensgeschichte Theodore Decker`s ist - gelinde gesagt - zutiefst dramatisch. Terroranschlag, Vollwaise, Drogen, Alkohol, Angstzustände und eine Liebe, die so niemals geschehen wird...kann ein Mensch mehr verkraften? Lange habe ich dem Bild „Der Distelfink“ nicht wirklich die Aufmerksamkeit geschenkt, die nötig gewesen wäre, wie sich nun zu Ende der Geschichte herausgestellt hat. Die Tagebucheinträge und die wahnsinnigen Verläufe von Theos Leben hier in einigen Zeilen zu skizzieren, würde dem Buch nicht gerecht werden. Manche Bücher lassen einen derart erschüttert und sprachlos zurück, dass die Worte zunächst nicht gefunden werden möchten, um darüber zu sprechen. Dieses Buch von Donna Tartt ist eines dieser Bücher...und doch kann ich jedem, der jemals auf diese Geschichte stoßen wird, nur ans Herz legen, diese zu lesen, die es wirklich jede Seite, sei es auch noch so detailliert beschrieben, wert ist gelesen zu werden. Eine Geschichte, die wahrhaft davon lebt, dass sie wirklich jede Kleinigkeit über Seiten lang verwebt, mit den zufälligsten Begebenheiten (so scheint es nunmal zunächst), die sich als wahrhaft schicksalhaft erweisen und nebenbei meine Liebe für Kunstgeschichte wieder neu entfacht hat.

    Ich werde noch lange über dieses Buch nachdenken, welches mich mit jeder Faser meines Körpers auf das höchste gefordert hat. Wer Lust hat auf leichte Kost, ist hier fehl am Platz, wird jedoch mit einer der unglaublichsten Geschichten belohnt, wenn er/sie sich darauf einlässt. Einzig und alleine sollte sich der/die Leser*in im Voraus überlegen, ob er/sie das Buch auf englisch oder deutsch lesen möchte. Ich für meinen Teil habe das Buch im Original gelesen und möchte nun zu guter Letzt jedem auf dem Weg geben, der eventuell auch mit dieser Ausgabe liebäugelt, dass das sprachliche Level sehr hoch ist und man stellenweise sehr gefordert ist und eventuell manche Passagen mehrmals lesen muss, um zu verstehen, um was es sich nun handelt. (Ich habe einen 7.5 IELTS was Englisch C1 entspricht {als kleiner Anhaltspunkt})

    Und nun zu guter Letzt ein Zitat, welches wie ich finde, ein wenig dem gesamten Buch entspricht: 

    “You see one painting. I see another, the art book puts it at another remove still, the lady buying the greeting card at the museum gift shop sees something else entire, and thats not even to mention the people separated from us by time - four hundred years before us, four hundred years after we`re gone - it`ll never strike anybody the same way and the great majority of people it`ll never strike in any deep way at all but - a really great painting is fluid enough to work its way into the mind and heart through all kinds of different angles, in ways that are unique and very particular. Yours, yours. I was painted for you.” 


  12. Cover des Buches Blutadler (ISBN: 9783404157464)
    Craig Russell

    Blutadler

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Brutale Serienmorde lösen in Hamburg Entsetzen aus. Selbst für den ermittelnden Kommissar und seine Kollegen sind die Tatorte schockierend, denn die Brutalität der Morde ist kaum zu übertreffen. Alles sieht nach einem alten Wikingerritus aus, dem Blutadler. Die Ermittlungen werden zum Spiel gegen die Zeit, denn die Morde gehen weiter. Und auch die Verstrickung von Bundesnachrichtendienst und Mafia machen die Arbeit nicht einfacher.

    Der Schreibstil des Autors ist ausgesprochen lebendig und mitreißend, aber durch seine bildhafte Darstellungsweise auch für den Leser nicht ganz Ohne. Die Handlung und die Figuren sind gut ausgearbeitet und nachvollziehbar, auch wenn die politischen Verstrickungen immer größere Ausmaße annahmen. 

    Mein Fazit: Für meinen Geschmack driftet ein sonst spannender Thriller zu sehr in die politischen Wirren ab und nicht alles bleibt glaubhaft, obwohl die reine Polizeiarbeit recht gut recherchiert wird. Schade um einen sonst guten Thriller der gute Spannung hält. Wer sich daran nicht stört, dürfte hier seine Freude haben.

  13. Cover des Buches Sie kam aus Mariupol (ISBN: 9783499290657)
    Natascha Wodin

    Sie kam aus Mariupol

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Mogul

    In diesem Buch rekonstruiert die Autorin das Leben ihrer Mutter, die sich 1956 das Leben nimmt. Es ist die erschütternde Geschichte einer Frau, die in den Wirren der russischen Revolution im ukrainischen Mariupol 1920 als zweites Kind einer ehemals wohlhabenden, aber unterdessen enteigneten Familie zur Welt kommt. Die totale Verarmung und Entwurzelung der Familie ist bereits im vollen Gang. Gewalt, Krieg und Hunger gehören von Anfang an zum Alltag des kleinen Mädchens. In dieser Welt gibt es keine Sicherheit und Geborgenheit. Über all die Jahre bis  zur der deutschen Besatzung der Ukraine und dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs gibt es für die junge Frau nur wenige Momente der Ruhe und Sicherheit. Mit der Besatzung folgt der Naziapparat auf die Gefahr der stalinistischen Diktatur. Die Deportation nach Deutschland in die Arbeitslager beginnt. Der schreckliche Alltag der als Untermenschen behandelten Ukrainer in den Lagern und Fabriken wird an Hand des Beispiels dieser Frau geschildert. Das Ende des Krieges und die Geburt der ersten Tochter - der Autorin - verbessern die Lebenssituation nur geringfügig. Während das sogenannte deutsche Wirtschaftswunder langsam Fahrt aufnimmt, zerbricht die Frau und Familie vollends an ihrem Schicksal als Kriegsflüchtlinge.

    Soweit eine kurze Zusammenfassung des Buches, welches ein wirklich zutiefst verstörendes Schicksal einer völlig unschuldigen Frau in den Wirren des 20. Jahrhunderts rekonstruiert. Es ist wichtig, dass gegen das Vergessen angeschrieben, gerade auch wenn man sich die aktuellen Flüchtlingsströme ins Gedächtnis ruft. Das alleine macht noch kein gutes Buch aus, aber wie diese Geschichte erzählt und einem die Menschen hinter den Schicksalen näher gebracht werden umso mehr. Natascha Wodin gibt dem Schrecken ein Gesicht, indem sie sich langsam an das Leben ihrer Mutter herantastet. Es handelt sich nicht um einen klassischer Roman, sondern - vor allem in den ersten Teilen des Buches - um die Beschreibung der dokumentarische Rekonstruktion eines vergessenen Lebens, welches exemplarisch für viele Menschen in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts stehen kann. Als Leser wird man langsam an diese Frau in ihrer Zeit herangeführt. Und ohne dass man es richtig merkt, wird aus dem Dokumentarischen ein sehr emotional aufgeladener Roman, der einen fesselt und nicht mehr loslässt. Ziemlich schonungslos wird dem Leser auf eine sehr geschickte und gelungene Art eine Geschichte näher gebracht, die man so gar nicht erzählen kann, weil sie so schrecklich und abstossend ist. Ich finde es wichtig, dass es solche Bücher gibt, die die Geschichte hinter den kalten Fakten dieser Zeit auf eine zugängliche Art aufarbeiten ohne zu beschönigen. Dieses Buch macht genau das. Ein ausserordentliches Schriftstück. Sicher keine leichte Kost, aber sehr lesenswert. Fazit: LESEN!

  14. Cover des Buches Eine Geschichte von Liebe und Finsternis (ISBN: 9783518467268)
    Amos Oz

    Eine Geschichte von Liebe und Finsternis

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Jari
    Eigentlich hatte ich nie vor, dieses Buch zu lesen. Schlussendlich tat ich es trotzdem und zwar für die Weltreise-Challenge. Also liess ich mich von Amos Oz durch Jerusalem und seine Geschichte führen. Es war kein Flop, obwohl ich mich doch etwas durch das Buch quälen musste, und das ist schon mal nicht schlecht.

    Grundsätzlich bin ich nun froh, sagen zu können, dass ich ein Buch von Amos Oz gelesen habe. Dazu auch noch sein wohl bekanntestes. Am meisten gefielen mir die einzelnen Passagen, in denen es um die Literatur und Amos' intellektuelle Familie ging. Also vor allem der Anfang hat es mir doch sehr angetan.

    Doch schlussendlich hat sich das Buch für mich zu sehr verzweigt, aber damit hatte ich schon gerechnet. Vielleicht war meine Lektüre somit eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, wobei ich wie schon gesagt, vom Anfang sehr begeistert war. Aber mit der Zeit liess meine Faszination merklich nach und ich blieb eigentlich nur wegen ein bisschen Faktenwissen und der Challenge dabei.

    Sprachlich bewegt sich Oz auf einem Niveau, das seinem Ruf gerecht wird. Ein präziser Schriftsteller, sehr begabt, ein Talent, welches aus seinem familiären Umfeld gewachsen ist. Wer in eine solch akademische Familie hineingeboren wird, dem liegt das Spielen mit den Worten wahrscheinlich im Blut. Dennoch war es ermutigend zu erfahren, dass auch jemand wie ein Amos Oz Mühe hatte. Deshalb war es auch wieder das Ende, das mich nach längerer Durststrecke wieder mitnahm.

    Ich bin froh, dass ich das Buch durch habe. Trotz meines Mühsals war die Lektüre nicht vergebens. Viele schöne Textzeilen warten darauf, niedergeschrieben zu werden. Ausserdem habe ich einiges über die Geschichte Jerusalems und Israels lernen können. Kein Buch ist vergebens und dieses schon gar nicht.

    Bücher wie "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" tun gut, auch wenn man sich durch sie durchkämpft. Auch dann, wenn man die Handlungen der Figuren nicht versteht. Nicht versteht, wie sie oft nicht zufrieden sein können, wenn sie doch ein Leben leben, das ich auch gerne hätte. Aber jeder kämpft mit seinen Geistern, auch das lehrt uns Oz. Manchmal sind sie auch zu stark, dies zeigt das prägende Erlebnis des Todes der Mutter, das an unterschiedlichen Stellen thematisiert wird.

    Ein eindrückliches Buch mit starkem Charakter. Ein Buch, das sich nicht so leicht unterkriegen lässt, trotz aller Unwirtlichkeiten. Deshalb prädestiniert wie kein zweites, um Israel zu repräsentieren.
  15. Cover des Buches Die Wohlgesinnten (ISBN: 9783833306280)
    Jonathan Littell

    Die Wohlgesinnten

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Guccini

    Einfach ekelhaft das Buch. Dann lieber Frankls „ ... trotzdem Ja zum Leben sagen“.Jedes weitere Wort ist hier Verschwendung.

  16. Cover des Buches Vielleicht Esther (ISBN: 9783518465967)
    Katja Petrowskaja

    Vielleicht Esther

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Katja Petrowskaja, 1970 in Kiew geboren, studierte Literaturwissenschaft in Tartu (Estland) und promovierte in Moskau. Seit 1999 lebt sie in Berlin und arbeitet als Journalistin für russische und deutsche Print- Netzmedien. Seit 2011 ist sie Kolumnistin bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Für ihre Erzählung Vielleicht Esther erhielt sie den Ingeborg-Bachmann-Preis 2013.  

    Zu Recht hat die Autorin dieses Buches den Preis erhalten.  

    Eine ungewöhnliche Familienrecherche hat Katja Petrowskaja hier aufgenommen und niedergeschrieben. Es ist keine Generationserzählung wie wir sie kennen. Hier werden die gefundenen Menschen oder die Spuren, die sich noch finden ließen erwähnt. Das Wenige, was es zu finden gab bei der Ukrainisch jüdischen Familie muss lebendig werden. Die Menschen dürfen nicht ausgelöscht bleiben. Die Autorin möchte sie noch einmal zum Leben erwecken. Sie waren mal die Vorfahren aus der die heutige Generation entstammt.  

    Die Sprache, die Katja Petrowskaja gewählt hat ist mitreißend und spannend. Sie hat den Blick für die kleinen Fügungen, sie sieht die Zusammenhänge aus dem Großen und erzählt diese zeitweise auch in  Prosasprache. Es ist mitunter auch bedrückend, wenn man sich das Ghetto in Kiew vorstellt.

    Vielleicht hieß die Großmutter ihres Vaters Esther oder auch nicht oder auch ähnlich, er weiß es nicht mehr. Seine Erinnerung ist eine andere. Babuschka hat er sie nur genannt. Sie musste zurück bleiben in Kiew, sie hätte die Flucht nicht mehr überlebt. Aber wie war ihr Ende. Sie konnte doch nicht mehr laufen?

    Auch hätte die Autorin nicht geahnt, was sie finden würde auf ihrer Reise nach Kiew, Berlin, Wien und Moskau. Es gab da einen Großonkel Judas Stern, der hatte ein Attentat 1932 auf einen deutschen Botschafter verübt. Seine Biografie sollte in der Familie nicht erwähnt werden, weil die Angst zu groß war mit ihm in Verbindung gebracht zu werden. Oder Simon, der ein Waisenhaus für jüdische taubstumme Kinder eröffnete und sich um sie kümmerte. Beklommen macht einen so manches Schicksal, aber auch bewundernswert,

    Die Autorin hat einige Gefangenenlager besucht, wo Familienmitglieder gewesen sind. Sie wandelte gedanklich den Menschen nach ohne Anklage an die Täter. Die unfassbare Zahl der Menschen bildlich zu erfassen schier unmöglich, außer man bedient sich einer bereits gesehenen Gruppe und lässt sie gedanklich wieder davon fließen. Ein beeindruckendes und nachhaltiges Buch.

  17. Cover des Buches Kukolka (ISBN: 9783746635392)
    Lana Lux

    Kukolka

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Dearestbooks

    Diesen Roman habe ich in knapp 3 Tagen weggeatmet. (Triggerwarnung: es kommt sexuelle Gewalt, wie Vergewaltigung, und Gewalt Szenen  vor sowie auch antiziganismus.)

    Samira lebt in der Ukraine und rennt weg aus dem Heim, in dem sie lebt seit dem sie sich erinnern kann. Hier beginnt ihre gefühlt unendliche Reise die sich in 3 Teile teilt im Buch. Ihr größter Traum: endlich nach Deutschland zu fahren zu Marina! 

    Dieser Traum wird überschattet von der schrecklichen Leidensgeschichte dieses kleinen Mädchens und aus ihrer Perspektive erzählt nimmt es einen noch mehr mit. 

    Der Leser ist dabei, wie samira allmählich erwachsen wird und die Welt irgendwie zu begreifen scheint und irgendwie sich ihre eigene Realität schafft aufgrund ihrer traumatischen Erlebnisse. Während man selbst zusammen zuckt, was dem Mädchen alles passiert und mit welch einer Naivität alles geschildert wird, versucht Samira mit ihren Barbies zu spielen aber auch sich wie eine Erwachsene zu benehmen. So merkt man schnell dass hier ein naives Kind spricht, welches keine Kindheit hatte und einfach erwachsen sein musste mit 7.


    Auch viele Stationen von Samiras leben haben mich an die Ukraine zurück erinnert, wie die alten Lieder einer bestimmten Sängerin oder einfach die Mentalität die sie später mit der der Deutschen vergleicht. Ich bin damals 1999 auch aus der Ukraine nach Deutschland gekommen, natürlich in einem ganz anderen Kontext, behütet und in Begleitung meiner Familie. 

    Ich war sehr emotional berührt und habe ständig mit gefiebert beim lesen, dass es doch noch ein Happy End geben muss für so einen starken Charakter!

  18. Cover des Buches Graue Bienen (ISBN: 9783257070828)
    Andrej Kurkow

    Graue Bienen

     (12)
    Aktuelle Rezension von: wildergemuesegarten

    Der Roman ist tiefgründig und ruhig, aber nicht leise. Das Buch verleiht den Menschen eine Stimme, die in dem fast vergessenen, aber immer noch schwelenden Konflikt in der Ostukraine leben. Menschen, die zwischen die Fronten geraten. Menschen, die nur ihr Leben leben wollen. Menschen, die der Willkür der Behörden ausgesetzt sind. Menschen, die Angst haben.

    Kurkows Sprache ist flüssig und gut zu lesen, dennoch zeichnet er gekonnt atmosphärische Bilder. Gut gefallen mir auch seine kleinen "Schlenker", die Handlung geht nicht immer einen geraden Weg, ganz so wie im wirklichen Leben.

  19. Cover des Buches Baba Dunjas letzte Liebe (ISBN: 9783462054729)
    Alina Bronsky

    Baba Dunjas letzte Liebe

     (274)
    Aktuelle Rezension von: DHO

    Baba Dunja kehrt als alte Frau in ihr seit 30 Jahren verstrahltes Dorf zurück um, zusammen mit einigen anderen Alten, dort ihren Lebensabend zu verbringen. Lebensnotwendigkeiten und auch die in Deutschland lebende Tochter und deren Tochter, ihre nie gesehene Enkelin, beschäftigen Baba Dunja täglich. Eine Spontantat und ihre Folgen verändern noch einmal ihr Leben. Doch am Ende findet sie sich wieder in ihrer Heimat ein.

    Alina Bronsky erweckt die wenigen handelnden Figuren zu Leben. Schnell kann man die Gedankenwelt der Ich-Erzählerin erfassen und nachvollziehen. Das liest sich flüssig, unsentimental und trotzdem melancholisch, gelegentlich heiter. Eine Geschichte über Selbstbestimmung, Heimat und über eine gehörige Portion "Trotzdem".

    Lesenswert und erzählenswert.

  20. Cover des Buches Winterpferde (ISBN: 9783499217746)
    Philip Kerr

    Winterpferde

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Christiane_Vini

    Eine fesselnde Geschichte. Tolles Buch das gut geschrieben ist. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall. 

  21. Cover des Buches Die Kronzeugin (ISBN: 9783939362197)
    Stefan Bouxsein

    Die Kronzeugin

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Stups

    Drogen, Waffen, Sex

     

    Tim und Steffen waren beide bei der Mordkommission Frankfurt, haben aber vor kurzen ihre Jobs gewechselt. Tim ist beim LKA gelandet und Steffen ist Vollzeitpapa und Teilzeitdetektiv. Sein erster Auftrag hat es aber in sich. Er soll einen entführten Jungen ausfindig machen. Was alle Beteiligten noch nicht ahnen, es werden die Mordkommission, LKA und Detektei sich in die Quere kommen bzw. es wird nur mit einer Zusammenarbeit funktionieren.

     

    Hier wird alles aufgefahren, was man mit der Mafia verbindet. Prostitution, Menschenhandel, Waffendeals, Drogen, Geldwäsche, Sex … Viele einzelnen Puzzleteil müssen gefunden werden, um das Ganze zu verstehen. Alle drei Ermittlungseinheiten werden auf Trapp gehalten und die Spannung steigt von Seite zu Seite.

     

    Für Tim und Steffen ist dies der 8. Fall und wieder sind mir beide sehr sympathisch. Die Harmonie und Zusammenarbeit funktionierten auch jetzt noch, obwohl sie nicht mehr beide bei der Mordkommission sind. Sie vertrauen sich blind und kennen sich sehr gut. Die Freundschaft und auch ihr Privatleben, leider nur hauptsächlich von Steffen, kommen sehr realistisch durch und der Humor von beiden machen das Buch zu einem Leckerbissen.

     

    Der neue leitende Kommissar der Mordkommission ist für mich schwer einzuschätzen. Er hat unheimlich viel Ahnung von der Mafia und sehr gute Kontakte, andererseits ist er distanziert und unwirsch. Hat ein Vergangenheitstrauma zu bewältigen und sein Privatleben ist somit nicht ganz einfach.

     

    Fazit: Ein spannender Leckerbissen!

     

    Reihenfolge um Siebels und Till:

     

    1.      Das falsche Paradies

    2.      Die verlorene Vergangenheit

    3.      Die böse Begierde

    4.      4. Die kalte Braut

    5.      5. Das tödliche Spiel

    6.      Die vergessene Schuld

    7.      Die tödlichen Gedanken

    8.      Die Kronzeugin

    9.      Projekt Galilei

  22. Cover des Buches Roadtrip mit Emma (ISBN: 9783426790304)
    Christina Klein

    Roadtrip mit Emma

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    Christina Klein und ihr Freund Paul möchten Christinas Großmutter besuchen. Die wohnt allerdings in Sibirien und der Weg wird nicht etwa mit dem Flugzeug, sondern mit einem umgebauten Mercedes-Camper zurückgelegt. Dieser Camper wurde von seinen Besitzern Emma genannt und ist tatsächlich älter als seine Reisenden: als Oldtimer hat Emma bereits mehr als 30 Jahre auf dem Buckel…

    Der Reisebericht, den Christina Klein geschrieben hat, gibt die Erfahrungen dieses abenteuerlichen Trips wieder, der zunächst durch Südosteuropa, dann über Moldawien und das Schwarze Meer nach Georgien und Kasachstan führt, bis schließlich nach ca. 10.000 km das heimatliche Dorf erreicht ist.

    Zwischendurch gibt es jede Menge Erlebnisse, viele davon hängen mit der etwas zickigen Emma zusammen und den schlechten Straßen, die einem Oldtimer zu schaffen machen. Einen anderen Schwerpunkt bilden das Essen und der Alkohol-Konsum während der Reise. Über politische Systeme, kulturelle Höhepunkte oder die wirtschaftliche Situation der bereisten Länder erfährt man in diesem Buch kaum etwas, dafür mal mehr oder weniger über die Stimmung der Reisenden. Der Rückweg aus Sibirien führt schließlich über Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan zum Kaspischen Meer mit einem längeren Abstecher in den Iran. Hier endet etwas abrupt die Reiseerzählung. Der Karte in der Umschlagklappe ist zu entnehmen, dass der Trip über die Türkei und Griechenland bis nach Österreich fortgesetzt wird, zu lesen ist davon aber nichts mehr. Der Bildteil in der Mitte des Buches ergänzt den Text immerhin auf hilfreiche Weise.

    Das Buch liest sich in einem flotten Tempo. Durch die doch ziemlich andere Lebenseinstellung der Autorin ist bei mir der Funke aber nicht übergesprungen. Die Ungenauigkeiten des Verlags (40.000 km waren es schlichtweg nicht bis nach Sibirien und die Karten bezeichnen die Orte mit anderen Namen als die Autorin, um nur einige ärgerliche Auffälligkeiten zu nennen), kommen hinzu.

    So kann ich nur mit 3 Sternen bewerten.

    Für Leser, die selbst gerne Roadtrips unternehmen, kann das Buch bei der Planung eines Sibirien-Trips hilfreich sein.

  23. Cover des Buches Die letzten Zeugen (ISBN: 9783518466971)
    Swetlana Alexijewitsch

    Die letzten Zeugen

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Die in der Ukraine geborene und lange in Weißrussland lebende Autorin hat in den Jahren 1978-2004 Interviews mit Menschen geführt, die beim Einmarsch der deutschen Wehrmacht ab 1941 kleine Kinder waren. 

    So unterschiedlich wie die Kinder damals waren, so unterschiedlich sind ihre Erinnerungen an den Krieg. Allen ist jedoch gemeinsam, dass mit dem Erleben des Grauens ihre Kindheit ein jähes Ende genommen hat. 

    Swetlana Alexijewitsch hat diesen nunmehr erwachsenen Kindern zugehört und hat ihnen eine Stimme gegeben. Sehr einfühlsam und wie eine Chronistin hat sie die schrecklichen Erinnerungen puristisch niedergeschrieben, um sie für die Nachwelt zu erhalten.  

    Manche können sich nur mehr vage an einen Geruch oder eine Farbe erinnern. Manchen haben sich die grauenvollen Erlebnisse tief in ihre Seele gebrannt.  

    Die Autorin hat die, oft kindlich anmutenden Aussagen genau zitiert. Damit kann der Leser einen kleinen Einblick in die zerstörten Kinderseelen nehmen, denn kaum ein Kind ist unbeschadet davongekommen. 

    Viele der Interviewten mussten miterleben, wie Väter und Mütter direkt vor ihren Augen ermordet wurden, wie Väter sich verabschiedeten um niemals wiederzukehren. Der eine oder andere spricht von Aufnahme in Partisanengruppen oder vom Verstecken eines jüdischen Kindes.  

    Schreibstil: 

    Swetlana Alexiejewitschs Sprache und Stil sind einfühlsam und präzise. Dieses Buch ist eine gelungene, vielschichtige Komposition von vielen Zeitzeugengesprächen. Jeder Zeitzeuge wird mit Namen, dem damaligen Alter und dem aktuellen Beruf vorgestellt. Sie erhalten eine der Erinnerung angemessene Überschrift.  

    Wir lesen sehr häufig von Überlebenden des Holocaust als „Zeitzeugen“. Doch diese russischen Kinder sind ebenfalls Zeitzeugen. Zeugen des Größenwahns eines Diktators.  

    Fazit: 

    Dieses Buch zu lesen, bedeutet schwere Kost. Dennoch sehr empfehlenswert. Gerne gebe ich dafür 5 Sterne.


  24. Cover des Buches Die Annäherung (ISBN: 9783630874708)
    Anna Mitgutsch

    Die Annäherung

     (13)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Manchmal nimmt das Buhlen um die Liebe der Eltern kein Ende. So wie bei der 70jährigen Frieda, deren Mutter schon starb als sie elf war. Als Jugendliche wurde sie von Berta, der zweiten Frau ihres Vaters, aus Eifersucht vertrieben.
    Wenige Jahre vor seinem 100. Geburtstag erleidet Theo einen Schlaganfall. Frieda würde sich nun gern mehr um ihren Vater kümmern, doch Berta weiß es weiterhin zu verhindern. Als sie selbst an ihre Grenzen stößt, wird eine Pflegerin aus der Ukraine angeheuert. Die schenkt Theo neue Lebensfreude. Und wieder kommt Bertas Eifersucht zum Tragen, so dass Ludmilla in ihre Heimat zurückkehrt. Nachdem Theo seine Tochter bittet, sie zurückzuholen, bietet sich für Frieda endlich die Gelegenheit, sich mit der Vergangenheit ihres Vaters im Krieg auseinanderzusetzen. Schließlich hat sie ihn schon als Jugendliche verdächtigt, im Krieg Verbrechen begangen zu haben, deren er sich sich nicht bewusst ist.

    „Erinnerungen sind wie Gefühle, wir haben keine Herrschaft über sie, kaum einen Einfluss.“ (Seite 101)

    Das Buch wird von Erinnerungen getragen, an den Krieg, an Verletzungen nicht gelebter Liebe, an Sprachlosigkeit und fehlendes Vertrauen. Es erzählt von der Rückschau am Ende des Lebens, von Trauer um verpasste Gelegenheiten und der Angst vor dem Ende. Dabei denkt sich die Autorin ganz tief in ihre Figuren hinein. Sie schreibt ausführlich, ohne langatmig zu werden – trotz einiger Wiederholungen. Dabei passt sich der Erzählstil dem Alter der Protagonisten an.

    „Erinnerungen verändern sich, sie verändern sich langsam, ohne unser Zutun, weil wir uns verändern. Dann weiß man nicht mehr, welche die richtige ist und wie es wirklich war, aber vielleicht stimmen sie alle.“ (Seite 246)


    Die 1948 geborene Österreicherin Anna Mitgutsch wusste bereits in der Volksschule, dass sie Schriftstellerin werden wollte. An der Universität Salzburg studierte sie Anglistik und Germanistik. In der Hippie-Bewegung lotete sie ihre Grenzen aus und bereiste die halbe Welt. Für ihre Werke erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen.

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