Bücher mit dem Tag "umgang mit dem tod"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "umgang mit dem tod" gekennzeichnet haben.

128 Bücher

  1. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499269226)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

     (1.142)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Mia "Rabbit" Hayes wird von ihrer Mutter in ein Hospiz gebracht. Der Krebs kam mehrfach zurück, doch dieses Mal hat er die Knochen befallen. Für Rabbit gibt es keine Chance mehr, sie wird sterben. 

    In diesem Buch begleiten wir Rabbit Hayes auf ihren letzten Tage. Sie hat eine tolle Familie: eine kämpfende Mutter Molly, einen sehr liebenswerten Vater Jack, einen tollen großen Bruder Davey, eine einfühlsame Schwester Grace mit ihrem Mann Lenny, und deren Kinder Stephen, Bernard, Ryan und Jeffery. Außerdem noch eine ganz bezaubernde und sehr starke Tochter Juliet. 

    Die Familie begeleitet sie die letzten Tage an ihrem Bett im Hospiz und kämpfen und hoffen, dass es doch noch eine Chance gibt, dass Rabbit überlebt. Was wird aus Juliet wenn Rabbit nicht mehr da ist?

    Das Buch hat mich nach anfänglichen "langatmigen Seiten" dann doch noch gepackt. Die Familie kämpft für Rabbit und kümmert sich liebevoll um Rabbit's Tochter Juliet. Das Buch springt immer wieder in die Jungendzeit von Rabbit zurück und ihre große Liebe Johnny, so lernen wir Rabbit genauer kennen und lieben.

    Das Buch ist sehr bewegend und man fühlt und leidet mit der Familie richtig mit.

  2. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783446240094)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

     (12.589)
    Aktuelle Rezension von: tediousKimi

    Mein erstes Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe wurde John Greens „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“. Ich persönlich habe das Buch aus Neugierde und wegen dem Hype um die gesamte Geschichte gekauft und wollte mich selbst überzeugen. 

    Dabei kann ich sagen, dass ich absolut unvoreingenommen und ohne Kenntnisse über die Geschichte angefangen habe das Buch zu lesen, da ich mich selbst nicht Spoilern wollte.

    Das Buch hat mich nicht enttäuscht. Greens Schreibstil passt zur Protagonistin und führt sehr zügig zum Ziel. Die Freundschaft zwischen den einzelnen Personen wird gut beleuchtet und insbesondere bei tragischen Ereignissen kommt man gar nicht drum herum, mitzufühlen. Auch die gewisse Kälte, die Hazel mitbringt, ist durchaus berechtigt.

    Insgesamt würde ich das Buch jedem empfehlen, der nach einer gut durchdachten und ernsthafteren Geschichte sucht.

  3. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499266720)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

     (11.611)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina1988

    Super zum lesen, unglaublich tolle Geschichte 

  4. Cover des Buches Eine wie Alaska (ISBN: 9783446246676)
    John Green

    Eine wie Alaska

     (2.439)
    Aktuelle Rezension von: Buechersmartiii

    <<''Und was ist das für ein Labyrinth?'', fragte ich. Ihr Mund war so nah, dass ich ihren warmen Atem in der Abendluft spürte, als sie sagte: ''Das ist das Rätsel, verstehst du? Ist es das Labyrinth des Lebens oder des Todes? Wem will er entkommen - der Welt oder ihrem Ende?'' Ich wartete, dass sie fortfuhr, aber nach einer Weile begriff ich, dass sie von mir eine Antwort wollte.>> 

    <<“Das große VIELLEICHT war über uns, und wir waren unbesiegbar. Der Plan hatte Schwächen, wir aber nicht.“ >>


    Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich sofort in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich?


    Miles ein zynischer, manchmal sehr peinlicher Typ, ansonsten ist er aber eher normal. Wenn man ihn - wie in diesem Buch - näher kennenlernt merkt man doch, dass er nicht langweilig ist, sondern ein witziger, aber doch unsicherer Junge. Als er im Internat ankommt, kriegt er sofort von seinem Zimmermitbewohner den wirklich sehr ironischen Spitznamen Pummel verpasst, den er ist einfach eine Bohnenstange, ein Spargeltarzan, ein Strich in der Landschaft, kurz gesagt; ein Lauch.

    Alaska ist selbst ein Rätsel. Sie ist so gut wie undurchschaubar, obwohl Miles versucht, dahinter zu kommen. Man weiß nie, was sie als nächstes ausheckt. Sie ist launisch, - mal total bissig, dann wieder wie eine anhängliche Kuschelkatze -; will auf keinen Fall Angst zeigen; mal ist sie komplett aufgekratzt, dann führt sie wieder tiefgründige Gespräche. Sie ist eine richtige Drama- und Streichequeen. Sie verändert Leben!!!

    Der Freundeskreis von Miles erstreckt sich von Alaska, über seinen Mitbewohner Chip alias 'der Colonel', über Takumi bis hin zu Lara. Eine verrückte, aber liebenswerte Truppe.

    Der Colonel ist ein sehr sarkastischer, intelligenter und kreativer Junge, der viel Wut in sich trägt, es aber schafft, diese nicht immer raushängen zu lassen. Er ist der Inbegriff einer Rampensau, lässt sich keinen Streich entgehen und hat immer eine Antwort parat - ob zynisch oder aus tiefstem Herzen.

    Takumi ist ein vertrauensvoller Junge, der etwas zurückhaltender ist als der Colonel (das ist aber auch nicht schwer), dennoch ist auch er bei Streichen ganz vorne mit dabei.

    Lara ist ein liebes Mädchen mit süßem rumänischem Akzent. Man muss sie einfach lieb haben, obwohl sie ein wenig im Schatten von Alaska steht und man sie manchmal kaum wahrnimmt.

    Was mir an der Schule gut gefiel, war die Gemeinschaft. Zwar hassen sich so einige untereinander, doch alle halten sich an den schülereigenen Schulcodex namens Loyalität.

    Die beiden sehr philosophischen Kernfragen dieses Buches sind die Suche nach dem großen Vielleicht und das Labyrinth. Dazu macht sich jeder automatisch eigene Gedanken und ich denke, dass damit der Hype um das Buch gut zu verstehen ist.

    Ein echt tolles Buch, welches ich auf jeden Fall an jeden weiterempfehlen kann. Zum Nachdenken, Philosophieren, Lachen und Weinen.

    Zwar war ich nicht so ergriffen wie bei anderen John Green-Büchern, aber die Story ist schön und witzig, peinlich und ironisch, hoffnungsvoll und traurig...

  5. Cover des Buches Ein ganz neues Leben (ISBN: 9783499291395)
    Jojo Moyes

    Ein ganz neues Leben

     (1.783)
    Aktuelle Rezension von: Vivien_Neudek

    Es ist schön, wieder in das Leben von Lousia Clark einzutauchen!


    Sehrs chönes Buch, schön geschrieben!

  6. Cover des Buches Bevor ich sterbe (ISBN: 9783570306741)
    Jenny Downham

    Bevor ich sterbe

     (1.887)
    Aktuelle Rezension von: buecherflower

    Hier geht es um die 16-Jährige Tessa die an Krebs erkrankt ist und sterben wird. Sie hat eine Bucketlist erstellt, die sie noch vor ihrem Tod „abarbeiten“ möchte. Auf ihrer Liste stehen Drogen, verbotene Sachen machen, etc. Und plötzlich trifft sie auf Adam und kann auch abhaken, dass sie sich noch verlieben wollte. 

    Tessa hat einen supersüßen Vater, der ihr alle Wünsche versucht zu erfüllen und sie nur beschützen möchte.

    Zum Ende hin wurde es auf jeden Fall ziemlich emotional.

  7. Cover des Buches Morgen kommt ein neuer Himmel (ISBN: 9783810513304)
    Lori Nelson Spielman

    Morgen kommt ein neuer Himmel

     (2.480)
    Aktuelle Rezension von: Marengo

    „Treib dich auch weiter zu Dingen an, die dir Angst machen, mein Schatz.“


    Nachdem Bretts Mutter verstorben ist hinterlässt sie ihr Briefe, statt ihr Erbe direkt zu Vermachen. Das Ziel, dass ihre Mutter damit verfolgt ist, dass Brett ihr Träume verfolgen soll, die sie als Teenager hatte. Doch Brett denkt, dass sie bereits glücklich ist, denn sie hat einen Freund, eine Wohnung und einen guten Job. Im Laufe der Zeit merkt sie aber, dass sie sich scheinbar doch geirrt hat...

    Der Schreibstil von Lori Nelson Spielman hat mir wirklich gut gefallen. Er war sehr leicht und flüssig zu lesen und es wurde auch nie langweilig.
    Inhaltlich war die Grundidee von „Morgen kommt ein neuer Himmel“ echt toll. Leider hat es für mich ab und an der Umsetzung gehapert. Die Liste mit den Träumen, die Brett von ihrer Mutter zurückbekommt, muss Brett innerhalb eines Jahres erfüllen. Für mich waren einige der Dinge bei, die man normalerweise nicht unbedingt in einem Jahr schaffen kann.
    Außerdem fand ich die Abhandlung der Punkte etwas schnell. Immer, wenn Brett einen Punkt erfüllt hatte, wurde dieser in der Geschichte kaum noch erwähnt. Hier hätte ich mir gewünscht, dass diese auch im weiteren Verlauf der Handlung vorkommen, denn es waren Träume von Brett, die sie sich erfüllt hat.
    Auch zum Ende hin hätte ich mir ein bisschen mehr Inhalt gewünscht. Es kam zwar zu einem Happy End, aber es endetet sehr abrupt und mir fehlt da irgendwie etwas.

    Brett selber war mir sehr sympathisch. Allerdings hatte sie zwischendurch eine Art an sich, die sie wesentlich jünger wirken lassen hat.

    Fazit: Das Lesen hat mir viel Spaß gemacht und trotz meiner doch recht starken Kritik hat mir die Geschichte irgendwie gefallen. Die Massage, die sich in diesem Buch befindet einfach gelungen. 

  8. Cover des Buches Weil ich Layken liebe (ISBN: 9783423715621)
    Colleen Hoover

    Weil ich Layken liebe

     (3.720)
    Aktuelle Rezension von: UnendlicheGeschichte

    Meine Meinung

    „Weil ich Layken liebe“ ist der Debütroman von Colleen Hoover, den sie zunächst nur als eBook herausgebracht hat, bevor er dann weltweit zum Bestseller wurde.

    Das Cover ist schlicht und geschmackvoll gestaltet. Es setzt den Grundstein für den einheitlichen Stil der Colleen Hoover Bücher, der diese in jedem Bücherregal unverwechselbar macht. Der große Tintenklecks passt gut zu den in der Geschichte vorkommenden Poetry Slam Texten.

    Die Geschichte wird ausschließlich aus Sicht der Protagonistin Layken erzählt. Schon während des Lesens habe ich mich auf den zweiten Band gefreut, da die Fortsetzung aus der Perspektive von Will erfolgt.  

    Die 18-jährige Layken muss innerhalb kürzester Zeit viele schlimme Schicksalsschläge hinnehmen. Unmittelbar nach dem Umzug von Texas nach Michigan verliebt sie sich in ihren scharmanten Nachbarn Will. Doch aufgrund einer überraschenden Wendung, die ich so nicht erwartet hatte, darf ihre Liebe nicht sein und Laykens gerade ein bisschen zusammengeflicktes Herz zerbricht wieder in tausend Teile. Zumal sie Will aus verschiedenen Gründen ganz und gar nicht aus dem Weg gehen kann.

    Will ist einfach toll. Ebenso verantwortungsbewusst wie liebevoll kümmert er sich nach dem Unfalltod seiner Eltern um seinen kleinen Bruder. Der Grund dafür, dass die Beziehung der beiden Protagonisten nicht sein darf, macht ihn nur noch anziehender. Und als wäre all das nicht genug, hat Will auch noch eine Leidenschaft für Poesie, ganz besonders für Poetry Slams, bei denen er selbst regelmäßig auftritt.

    Die Slam Texte der Figuren sind ein interessantes Erzählmittel, da sie durch diese ihre tiefsten Gefühle offenbaren und auf indirekte Weise miteinander kommunizieren.

    Die unterschiedlichsten Nebencharaktere wie Laykens aufgeweckter kleiner Bruder Kel oder ihre flippige neue Freundin Eddie sind sehr bereichernd. Ich mochte sehr, wie jeder einzelne von ihnen auf seine Weise dem Schicksal die Stirn geboten hat.

    Colleen Hoovers Schreibstil ist schon in ihrem Debütroman einzigartig. So viel Gefühl auf so authentische Art und Weise liest man selten.

    Die Autorin vermittelt, dass wir dem Schicksal nicht hilflos ausgeliefert sind. Viel mehr ist es entscheidend, was wir aus dem machen, was das Leben uns bringt. Auch wenn ich die Tapferkeit und den Lebensmut der Charaktere teils unfassbar fand, eine Botschaft, die ich sehr mochte.

    Mein Fazit

    Insgesamt ein wunderschönes Debüt mit viel Lebensweisheit! Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es mit Layken und Will weitergeht!

  9. Cover des Buches Amy on the summer road (ISBN: 9783570401323)
    Morgan Matson

    Amy on the summer road

     (583)
    Aktuelle Rezension von: Schokoladenteddy

    Dieses Buch habe ich vor einigen Jahren gelesen, damals hat es mir gut gefallen. Deshalb habe ich es diesen Sommer nochmals gelesen – und war auch beim zweiten Mal nicht enttäuscht. Bei diesem Roman handelt es sich um eine sommerlich leichte Lektüre für junge und ältere Leser*innen, die Lust auf einen aussergewöhnlichen Roadtrip quer durch die USA haben.


    Darum geht's in »Amy on the Summer Road«:

    »Seit dem Tod ihres Vaters hat sich Amy völlig zurückgezogen. Als ob nicht schon alles schlimm genug wäre, beschliesst ihre Mutter von Kalifornien an die Ostküste zu ziehen, und Amy soll nachkommen… im Auto mit einem wildfremden Jungen! Amy ist verzweifelt. Doch dann steht Roger vor ihr – total süss und irgendwie sympathisch. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und sind sich einig: Amys Mom hat sich für den Trip die langweiligste aller Strecken ausgesucht! Kurzerhand begeben sie sich auf eine eigene, wilde Reise kreuz und quer durch Amerika…»

    Original-Klappentext


    Meine Meinung:

    Morgan Matson schreibt tolle Jugendromane, aber »Amy on the Summer Road« war vermutlich das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe. Ihr Schreibstil ist flüssig und gut verständlich und enthält praktisch keine Wörter im Jugendslang, was mich aber nicht gestört hat. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und werden durch Abbildungen von Postkarten, Playlists, Quittungen und Fotos aufgelockert. So erhält man als Leser*in einen lebendigen Eindruck von den Stationen, die Roger und Amy auf ihrem Roadtrip begegnen.

    Die Geschichte ist aus Amys Sicht geschrieben. Sie ist eine sympathische, offene und humorvolle junge Frau. Nach dem Tod ihres Vaters macht die Familie eine schlimme Zeit durch, in der die Familienmitglieder sich voneinander entfernen. Deswegen fühlt sich Amy ziemlich alleine, was auch auf ihre Stimmung zu Beginn des Romans schlägt. Im Verlaufe der Geschichte taut sie jedoch zunehmend auf, setzt sich mit dem Verlust auseinander und macht dadurch eine bewundernswerte Entwicklung durch.

    Roger ist ein liebenswerter Kerl, der es schnell schafft, Amys Sympathie für sich zu gewinnen. Anfangs zögern die beiden noch ein wenig, Persönliches auszutauschen, weshalb Roger über eine längere Zeit etwas geheimnisvoll auf mich wirkte. Schliesslich erfahren wir mehr über seine eigenen Beweggründe für diesen Roadtrip, über die ich nicht zu viel verraten möchte. Ich fand es jedoch toll, dass auch Roger sich weiterentwickelt, wenn auch nicht im selben Mass wie Amy. Die anderen Figuren bleiben eher am Rand der Geschichte. Weil einige von ihnen sehr sympathisch waren, hätte ich mir noch längere oder mehrere Auftritte gewünscht. Da Amy und Roger jedoch weiterfahren müssen, ist auch klar, weshalb die Figuren jeweils wieder abtauchen.

    Themen der Geschichte sind natürlich das Reisen, aber auch Freundschaft, Familie, Erwachsenwerden, Trauerverarbeitung, Loslassen, Humor, Liebe und das Entdecken der eigenen Persönlichkeit. Diese Vielfalt fand ich sehr beeindruckend für einen Jugendroman, da sich viele Bücher aus diesem Genre leider auf weniger Themen beschränken.

    Mein persönliches Highlight in diesem Buch war der Roadtrip selbst. Auf ihrer Reise von Westen nach Osten durchqueren Amy und Roger zahlreiche Bundesstaaten der USA, von denen wir einige besser kennenlernen. Die Beschreibungen der Landschaften, aber auch der Aktivitäten oder Restaurant- und Hotelbesuche fand ich unglaublich spannend und weckten den Wunsch in mir, selbst einen Roadtrip zu planen. Der Roman wirkt so, als ob die Autorin selbst die gleiche Reise absolviert und teilweise eigene Fotos eingeflochten hat – das finde ich richtig toll!


    Fazit:

    »Amy on the Summer Road« ist ein leichter Sommerroman über einen abenteuerlichen Roadtrip durch die USA. Dank vielfältigen Themen, sympathischen Protagonisten und der lebhaft beschriebenen Landschaftsbeschreibungen ist das Buch bestens geeignet für heisse (und auch kalte) Tage sowie für jüngere und ältere Leser*innen. Deshalb bekommt dieser Roman vier von fünf Sternen von mir.

  10. Cover des Buches Die Achse meiner Welt (ISBN: 9783426515396)
    Dani Atkins

    Die Achse meiner Welt

     (922)
    Aktuelle Rezension von: MilaIlbach

    Zur Story
    Eigentlich einer der schönsten und gleichzeitig traurigsten Abende in einem jungen Leben: Eine Gruppe von Freunden trifft sich zum Schulabschluss und kommt noch ein letztes Mal zusammen, bevor sich die Wege womöglich trennen. Es soll ein schöner Abend sein. Doch Rachels Glück wird zerstört, als ein Auto in das Restaurant rast, in dem sie und ihre Freunde sitzen. Rachel schafft es nicht den Gefahrenbereich zu verlassen und wird durch ihren besten Freund gerettet, der dafür mit seinem Leben bezahlt.

    Die Charaktere
    Die Figuren sind ziemlich klischeebeladen. Der perfekte Ex, mit dem perfekten Körper und perfekten Lächeln und reichen Eltern. Die bildschöne Rivalin. Die allerbeste beste beste Freundin. Und natürlich der beste Freund, der schon immer in die Protagonistin verliebt war. Das klingt jetzt alles sehr negativ und sicher waren die Charaktere nichts besonderes, aber für die Geschichte waren nicht ausgefallene Charaktere notwendig...

    Zum Inhalt (spoiler)
    Rachel und auch der Leser weiß irgendwann nicht mehr, was real ist und was nicht. Gewisse Hinweise, wie der Duft ihres Vaters in ihrem Zimmer, lassen zwar vermuten, dass Rachel alles nur träumt, dennoch hat mich das Ende ergriffen. Nicht etwa, weil es eine so fantastische Geschichte oder ein so unfassbarer Plottwist war, sondern weil das Zentrum der Geschichte einfach nicht die Liebesgeschichte, die Frage nach der eigenen Identität, Freundschaft oder Verrat war. Rachel liegt letztlich im Koma und wird nur noch von Maschinen am Leben erhalten. Ihr echtes Leben, das seit dem Tod ihres besten Freundes mehr Albtraum als lebenswert war, wird in ihrem Tod nochmal zurechtgebogen. Sie erhält die Chance in Frieden zu sterben in dem Glauben, dass der Albtraum nie stattgefunden hat. Diesen Gedanken fand ich tröstlich, so seltsam es klingt. Noch einmal die Menschen sehen, die wir verloren haben, bevor auch wir gehen...

    Fazit
    Atkins hat weder mit ihren Charakteren, noch mit ihrer Sprach das Rad neu erfunden. Dennoch war es eine schöne, wenn auch traurige Erzählung.

  11. Cover des Buches Das Lavendelzimmer (ISBN: 9783426509777)
    Nina George

    Das Lavendelzimmer

     (506)
    Aktuelle Rezension von: SandyMercier

    So lange schon wollte ich dieses Buch lesen und wie so oft kam es dann genau zur richtigen Zeit. Die Autorin hat eine wunderschöne poetische Sprache. Sie spielt mit den Wörtern und vor allem schafft sie es, in mir binnen Sekunden die verschiedensten Gefühle heraufzubeschwören. Von Sehnsucht über Fernweh über glücklich sein bis heftiger Liebeskummer. Die ganze Bandbreite war dabei. Und die Geschichte ist auch sooooo schön. Ich mein, Bücher, die heilsam sind als Medizin zu verschreiben. Was für eine großartige Idee. Klare Leseempfehlung.

  12. Cover des Buches Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte (ISBN: 9783785578674)
    Jessica Park

    Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte

     (529)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Inhalt:

    Julie kann es nicht fassen: Statt die ersten Tage am College zu genießen, beaufsichtigt sie plötzlich eine 13-Jährige, die keinen Schritt ohne die lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn unternimmt. Zugegeben, ihres sehr gut aussehenden Bruders Finn. Der befindet sich zwar gerade auf Weltreise, schreibt aber E-Mails, die Julies Knie butterweich werden lassen. Doch wieso zögert er seine Rückkehr immer weiter hinaus? Weshalb stört sich niemand an seinem platt gedrückten Doppelgänger? Und verliebt Julie sich tatsächlich gerade in eine Pappfigur?


    Meine Meinung:

    Jahrelang stand dieses Buch auf meiner Wunschliste bis ich es dann mal auf einem Flohmarkt ergattern konnte.... und dann lag es nochmal ein Jahr auf dem SUB. So richtig viel verpasst habe ich dabei aber um ehrlich zu sein auch nicht.

    Das Buch mit dem sperrigen Titel "Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte" ist irgendwie eine sehr typische Jugendbuchgeschichte, die aber - ähnlich zum Titel - mit einem sperrigen Schreibstil daher kommt. Die Dialoge sind manchmal recht unangenehm zu lesen, irgendwie anstrengend und nicht sehr jugendlich. Man hat nicht das Gefühl, dass sich da junge Teens unterhalten. Man kommt aber in den Stil ganz gut rein und gewöhnt sich irgendwie an das etwas gestelzte Gehabe der Jugendlichen :) 

    Die Geschichte an sich ist sehr naiv, sehr süß, aber auch unglaublich vorhersehbar. Ich wusste nach ungefähr 100 Seiten was eigentlich los ist und was das große Geheimnis ist. Der Leser soll immer wieder in die Irre geführt werden und grübeln, was so bei mir natürlich nie einsetzen konnte, weil ich eh schon wusste was Sache ist. Auch der Überraschungsmoment fehlte bei mir komplett. Das Ende war für mich abzusehen und einfach nicht sonderlich gelungen. 

    Ich glaube, die Autorin hatte hier eine süße Idee, die gerade junge Mädchen sehr anspricht. Ich glaube, dass es mir als 13-jähriges Mädchen (oder vielleicht etwas älter) extrem gut gefallen hätte. 


    Fazit:

    Für mich ein absolutes Teenie-Buch, welches mir als 13-Jährige extrem gut gefallen hätte, als Anfang 30-Jährige aber doch zu süß, zu naiv und vorallem zu vorhersehbar erscheint. Ich gebe solide 3 Sterne!


  13. Cover des Buches Weil ich Will liebe (ISBN: 9783423216425)
    Colleen Hoover

    Weil ich Will liebe

     (2.160)
    Aktuelle Rezension von: liviaa

    Es ist ein würdiger Nachfolger, jedoch hat mir der erste Teil besser gefallen. Das Buch hat sich an manchen Stellen etwas gezogen, aber es ist CH vollkommen gelungen, aus Wills Perspektive zu schreiben.

    Ich habe den ersten Teil auf englisch gelesen (Slammed). Es mag bestimmt daran liegen, dass ich diesen sprchlich besser fand als "Weil ich Will liebe".

    Das Buch ist kein Muss, jedoch eine schöne Fortsetzung von Will und Laykens Geschichte.

  14. Cover des Buches Tanz auf Glas (ISBN: 9783426512814)
    Ka Hancock

    Tanz auf Glas

     (417)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Auf der Party zu ihrem 21. Geburtstag lernten sie sich kennen, Lucy Houston und Mickey Chandler. Es war Liebe auf den ersten Blick - aber es dauert noch beinahe ein Jahr bis sie sich wieder begegnen und dann auch bald heiraten. Ob das die richtige Entscheidung war? Lucy hat von ihrer Familie ein erhöhtes Krebsrisiko vererbt bekommen und Mickey ist manisch-depressiv und leidet unter gelegentlichen Schüben. Doch wider Erwarten geht alles gut, sie lieben sich noch immer und führen eine glückliche Ehe, bis nach vielen Jahren das Schicksal erbarmungslos zuschlägt … 

    Lt. Angaben des Droemer-Knaur-Verlags ist die US-amerikanische Autorin Ka Hancock in Utah geboren und arbeitete als Krankenschwester, wobei sie sich auf den Bereich der Psychiatrie spezialisiert hatte. Sie hat vier erwachsene Kinder und lebt heute mit ihrem Mann in Salt Lake City. „Tanz auf Glas“, erschienen 2012, ist ihr Debütroman. 

    Die Autorin lässt überwiegend Lucy zu Wort kommen, während man Mickeys geheime Gedanken in dazwischen eingefügten Tagebucheinträgen und zum Ende des Buches erfährt. Das Geschehen erlebt der Leser in der Gegenwart, in einem zweiten Erzählstrang berichten die Protagonisten auch in der Vergangenheit über ihr gemeinsames Leben. Eine gewisse Spannung entsteht hauptsächlich dadurch, dass man beim Lesen bereits ahnt, dass die Geschichte keinen guten Ausgang nehmen kann. Einen breiten Raum nimmt Mickeys psychische Erkrankung ein, deren Symptome und Verläufe genau und langatmig beschrieben sind und sich oft wiederholen, während Lucys Befinden meist nur nebenbei erwähnt wird.  

    Für romantische Naturen mag es sicherlich eine berührende und bewegende Geschichte sein, mir jedoch war es zu viel Drama, zu viele Schicksalsschläge, zu viele Tränen, zu viel perfekte Liebe und zu viel Verzeihen und Vergeben, um der Realität wirklich gerecht zu werden. Möglicherweise habe ich es auch zur falschen Zeit gelesen. 

    Fazit: Eine Geschichte voller Widersprüche, von Liebe und Leid, von Hoffnung und Verzweiflung, von Leben und Tod – leider sehr langatmig geschildert. 

  15. Cover des Buches Die Wolke (ISBN: 9783473580149)
    Gudrun Pausewang

    Die Wolke

     (911)
    Aktuelle Rezension von: Marcsbuecherecke

    Mittlerweile  sind gefühlte Jahrzehnte an mir vorbeigezogen, seit dem ich das Buch  "Die Wolke" damals in der Schule Leben musste. Die Idee, ein solcher  GAU, wie er sich 1986 in Tschernobyl abgespielt hat, könnte sich auch in  Deutschland ereignen, hat mich als Schüler verägstigt aber auch für das  Thema interessieren lassen. Viele weitere Bücher über das Thema  "Radioaktivität", "Atomkraft" etc hatte ich damals gelesen, Kurz: Dieses  Buch hatte richtige Auswirkungen auf mein damaliges Leben. 

    Als  ich dann dieses Buch vor einigen Wochen in einem Bücherschrank gefunden  hatte, entstand in meinem Kopf die Idee es unbedingt mal wieder lesen  zu wollen. 

    Was soll ich sagen? Für mich hat dieses Buch alles, was ein Klassiker braucht, um als solcher betitelt zu werden. 

    Es  hat trotz seiner 30!! Jahre, die dieses Werk schon "auf dem Buckel" hat  nichts an seiner Aktualität verloren (abgesehen vielleicht von den Namen der Protagonisten). 

    Pausewangs Schreibstil ist für mich die perfekt Mischung zwischen jugendlich und dennoch auch "erwachsenengeeignet". 

    Die  Charaktere sind zwar nicht gerade vielschichtig angelegt, was für mich  in diesem Zusammenhang allerdings vertretbar ist, steht in meinen Augen  1.) Die Aufklärung über das Thema SuperGau im Vordergrund und 2.) ist es  nunmal ein Jugendbuch aus den 1980er Jahren. 

    Auch heute hat es die Geschichte um Janna-Berta wieder geschafft mich von Anfang an "abzuholen" und in ihren Bann zu ziehen. 

     

    Fazit:

     

    Unverändert!  Dieses Buch sollte Pflichtlektüre an den Schulen werden, damit wir eben  hinter nicht mehr sagen können, wir hätten vonnichts gewusst. 

  16. Cover des Buches P.S. Ich liebe Dich (ISBN: 9783596297153)
    Cecelia Ahern

    P.S. Ich liebe Dich

     (8.753)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina1988

    Wunderbar geschrieben und sehr berührend 

  17. Cover des Buches Schattentraum - Hinter der Finsternis (ISBN: 9781502841513)
    Mona Kasten

    Schattentraum - Hinter der Finsternis

     (499)
    Aktuelle Rezension von: dieyeni
    Eigentlich fand ich das Buch ganz gut. Flüssiger Schreibstil, gut zu lesen. Nur die Gedanken und Empfindungen der Charaktere war mir oft nicht ausformuliert genug, sodass ich manche Reaktionen und Entwicklungen etwas oberflächlich fand und nicht so gut nachempfinden konnte. Obwohl die beiden Hauptprotagonisten keine häufigen und intensiven Gespräche geführt haben, bindet sich Emma schnell an Gabriel und spricht sogar von Liebe. Das hätte ich gern gefühlt statt nur gelesen.
    Also insgesamt nicht so intensiv wie einige andere Bücher, aber trotzdem ganz schön.
  18. Cover des Buches Der Club der Traumtänzer (ISBN: 9783832162634)
    Andreas Izquierdo

    Der Club der Traumtänzer

     (224)
    Aktuelle Rezension von: leserattebremen
     Gabor Schöning ist äußerst erfolgreicher Unternehmensberater, sieht gut aus und arbeitet fleißig auf eine Partnerschaft in seinem Unternehmen hin. Doch alles ändert sich, als er einen Verkehrsunfall hat. Um keine unangenehmen Folgen zu riskieren, geht er mit dem Unfallopfer, einer Schulleiterin einen Deal ein: Sie zeigt ihn nicht an und dafür muss er eine Tanz-AG an der Schule leiten. Nur langsam merkt Gabor, worauf er sich da eigentlich eingelassen hat – und dass Kinder sich nicht so leicht organisieren und umstrukturieren lassen wie Unternehmen.
    Andreas Izquierdo beschreibt mit seinem Protagonisten Gabor das Klischee eines erfolgreichen Geschäftsmannes, der oberflächlich durchs Leben geht, ohne sich auf tiefere Bindungen einzulassen. Doch trotz dieser vielleicht etwas flachen Schablone, die er für den Charakter verwendet, entwickelt er daraus eine Hauptfigur, die einen als Leser berührt, mal wütend macht und mal zum Lachen bringt. Gabor ist selbst überrascht davon, wie sehr das Leben der Schüler ihn einnimmt und so verkämpft er sich ein ums andere Mal für sie, um damit vieles nur schlimmer statt besser zu machen. Ganz langsam lernt er, dass wahre Freundschaft und Verlässlichkeit den jungen Menschen mehr geben als blinder Aktionismus. Es ist berührend, wie Gabor und sein Schüler sich aufeinander zu bewegen und gegenseitig ihr Leben verändern.
    Mit „Der Club der Traumtänzer“ hat Andreas Izquierdo eine wunderschöne bewegende Geschichte geschrieben, die einem beim Lesen einfach ans Herz geht. Die Ehrlichkeit und Offenheit des Tanzclubs fasziniert von der ersten bis zur letzten Seite, bis einem der Schluss dann wirklich den Kopf zurecht rückt, denn was im Leben zählt wissen die Schüler am Ende genauso gut wie ihr Tanzlehrer: Freundschaft. Ein sehr schönes und berührendes Buch, aber Achtung: bitte die Taschentücher nicht zu weit weglegen, die Kids erobern ohne Umschweife das Herz der Leser.  
  19. Cover des Buches Meridian - Dunkle Umarmung (ISBN: 9783426283011)
    Amber Kizer

    Meridian - Dunkle Umarmung

     (482)
    Aktuelle Rezension von: FeFu

    Berührend, Magisch, Ungewöhnlich.
    Das sind die ersten drei Worte des Klappentextes und ich kann sie wirklich nur bestätigen!

    Der Prolog ist super. Nicht zu lang, nicht zu kurz und gibt einem genau die richtigen Informationen für einen guten Einstieg ins Buch. Man fällt nicht plötzlich in ein Geschehen in dem man sich erst zurecht finden muss. Nein, man versteht sofort was da passiert. Zumindest soweit, wie es bis dahin nötig ist.
    Der Lesefluß ist super! Ja gar fast schon perfekt. Es gibt keine Stolperer, weder im Satzbau, noch in der Wortwahl.

    Die Geschichte ist sehr spannend. Etwas über das man sich schon mal Gedanken gemacht hat. Dies ist eine sehr schöne Möglichkeit an die man gerne glauben möchte.

    Das Ende macht Mut und man möchte sogar auf einen zweiten Band hoffen. 😃

  20. Cover des Buches The Fault in Our Stars (ISBN: 9780141355078)
    John Green

    The Fault in Our Stars

     (811)
    Aktuelle Rezension von: Thea_

    Dieses Buch hat mich so sehr berührt! Die Geschichte von Hazel und Augustus ist zwar kurz, aber dafür voll von Gefühlen. Es ist so schön zu lesen wie aus der Freundschaft der beiden doch noch Liebe wird. Durch die Krankheiten der beiden erleben sie in so kurzer Zeit so viele Höhen und Tiefen wie andere in einem ganzen Leben. 

    John Green hat mit diesem Buch eine wahnsinnig schöne und zugleich traurige Geschichte hervorgebracht. Ich konnte die Tränen am Ende nicht mehr zurückhalten und nachdem ich es zuendezuende gelesen habe, musste ich das alles erstmalhabe sacken lassen. 

    Absolute Leseempfehlung!

  21. Cover des Buches Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (ISBN: 9783596033744)
    Rachel Joyce

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

     (1.320)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Harold bekommt einen Brief einer früheren Arbeitskollegin, zu der er seit 20 Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Sie liegt im Sterben und verabschiedet sich von ihm. Harold schreibt ihr zurück, doch statt den Brief in den Briefkasten zu werfen, läuft er weiter, 87 Tage lang. Um Queenie zu retten, die im Hospiz auf ihn wartet.. 

    Eine schöne, leichte Geschichte denkt man. Doch das ist es bei Rachel Joyce nie! Die Geschichte von Harolds und Maureens Ehe und von Queenies und Harolds Freundschaft ist vielseitiger als man zunächst annimmt. Tiefsinnig und bedeutsam. Nach und nach offenbaren sich die Zusammenhänge und man erfährt, was vor 20 Jahren tatsächlich passiert ist. 

    Es ist ein wirklich wunderbares Buch, und wie gesagt bin ich überrascht von seiner Tiefe und begeistert davon, wie die Autorin jeden einzelnen Charakter gezeichnet hat. 

    Ich bin selbst mehrmals gepilgert und habe ähnliches erlebt wie Harold. Auch das fand ich beim Lesen schön. Vieles kam mir vertraut vor und die bildhafte Sprache ließen mich tatsächlich mich Harold noch einmal mitgehen. Ich habe auch eine Zeit lang in der Palliativpflege gearbeitet, auch dieser Teil war sehr gelungen. Ich habe ich das eine oder andere Tränchen verdrückt, denn es kam einfach nah "an mich ran" und das spricht sehr für das Buch und Rachel Joyce im Besonderen. 

  22. Cover des Buches Love Letters to the Dead (ISBN: 9781250062963)
    Ava Dellaira

    Love Letters to the Dead

     (1.144)
    Aktuelle Rezension von: michelles-book-world

    Zu Beginn des Buches wird man sofort in die Geschichte rein geschmissen und mit all den Gefühlen eines Teenagers, der einen geliebten Menschen verloren hat, konfrontiert. Es geht sofort unter die Haut. Sie ist aber nicht nur am Trauern, sondern hat sich auch mit Einsamkeit, mit Selbstzweifel, jeden gefallen wollen und Schuldgefühle zu plagen. Dennoch ist sie an anderen Stellen verdammt weise und nicht auf den Kopf gefallen. Generell ist das Buch mit weisen Sichten auf die Welt bespickt. Wir begleiten Laurel und ihre Freunde beim Erwachsenen werden, und begleiten sie und ihre Familie bei dem Umgang mit Trauer und Schuld.

    Es ist eine Liebeserklärung an Musik, an Freundschaft und eine wundervolle Geschichte darüber, wie man weitermacht, wenn man am Boden ist, wenn Schuld und Verlust einen niederreißen und unter Wasser drücken.

    Mich hat die Geschichte sehr berührt, die Thematik des Buches ist zwar traurig, aber wunderschön und feinfühlig umgesetzt. Den Schreibstil finde ich toll, weil er sehr gefühlvoll ist und gut zur Geschichte passt. Die Erzählform ist interessant und ungewöhnlich, weil das gesamte Buch eine Sammlung von Briefen an verstorbene Persönlichkeiten darstellt und auch deren Lebensgeschichten in Laurels Geschichte eingebaut werden. Die Adressaten wirken sorgfältig ausgewählt, denn jede Person, an die Laurel schreibt, hat in irgendeiner Form Laurels oder Mays Leben beeinflusst, beispielsweise durch ihre Musik oder Gedichte. Manche dieser Persönlichkeiten, wie z.B. Janis Joplin und Elizabeth Bishop, kannte ich bis dahin noch gar nicht, was ich interessant fand. Obwohl das Buch keinen typischen Spannungsbogen besitzt, ist es bis zum Ende spannend, da beispielsweise lange unklar bleibt, was genau mit May passiert ist und die Ereignisse nicht vorhersehbar waren.

    Unsere Protagonistin Laurel ist recht Jung, ich glaube sie war 16 oder so. Das merkt man auch, da sie Natürlich noch einen ganz anderen Blick auf die dinge hat und noch sehr viel Lernen muss. Sie hat für ihr Alter schon sehr viel erlebt, daher benimmt sie sich auch oft Komisch und nicht so ganz nachvollziehbar. Dennoch denke ich das jeder sich so mit 16 verhalten würde wenn er das mitgemacht hat. Laurel macht in diesem Buch eine ganz, ganz große Wandlung durch. Sie entwickelt sich unheimlich und Reift. Sie Lernt sehr viel über sich selber aber auch über das Leben an sich. Es war toll sie auf ihrem Weg begleiten zu können. Laurel wird auf ihrem Weg von ihren Freunden Hannah, Natalie und Sky begleitet. Die unheimlich toll waren. Sie haben ihr Oft geholfen ohne es überhaupt zu wissen. Sie waren für Laurel in ihrer tiefsten Stunde da und wussten es nicht mal. So muss Freundschaft sein. Manchmal hilft man auch wenn man es gar nicht beabsichtigt hat. Vor allem Reifen die drei da selber dran und bekommen es kaum mit. Sie werden alle erwachsener und werden sich ihrer Probleme nach und nach bewusst. Das war schon ein Bunter Haufen. Es war echt super gemacht.

  23. Cover des Buches Wer braucht schon Liebe? (ISBN: 9783570307922)
    Denise Deegan

    Wer braucht schon Liebe?

     (85)
    Aktuelle Rezension von: lovebooks0401
    Eine tolle fesselnde Geschichte über schlechte Familienverhältnisse, Verluste durch einen Tod und Liebe
  24. Cover des Buches Bäume reisen nachts (ISBN: 9783458360193)
    Aude Corff

    Bäume reisen nachts

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Inhalt:

    Es beginnt mit einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen dem achtzigjährigen pensionierten Französischlehrer Anatole und dem achtjährigen Mädchen Manon, das Anatoles Aufmerksamkeit erregte, indem sie voller Kummer tagein tagaus lesend unter einer Birke saß und mit Katzen und Ameisen sprach. Der Grund für Manons Kummer ist, dass sie und ihr Vater von Manons Mutter Anaïs verlassen wurden, ohne dass die beiden den Grund kannten, geschweige denn wussten, was aus Anaïs geworden ist. Manons Vater Pierre, ebenfalls in Kummer versunken, ist nicht mehr in der Lage, Manon Halt zu geben. Abgerundet wird das Gespann durch Manons Tante Sophie, die Manon ebensowenig erreichen kann. Nach dem ersten Hinweis über den Verbleib der Mutter, machen sich die Vier auf den Weg, um sie zu suchen und zurückzuholen.


    Meine Meinung:

    Manon und Anatole wirken bezaubernd. Es ist eine der zwischenmenschlichen Beziehungen, die voller Magie stecken. Die beiden haben sich nicht gesucht, aber gebraucht! Der Prozess, in dem Manon sich Anatole ggü. öffnet, ist wunderbar zu beobachten. Ich habe das Buch verschlungen. Es war schön, zu sehen, wie sich eine tiefe Freundschaft entwickelte und Manon dadurch Hoffnung und Positivität zurückgegeben wurden. Ebenso spannend war es, zu verfolgen, wie sich die drei Erwachsenen näher kamen und ihre Beziehungen, die es ohne Manon wahrscheinlich nicht gegeben hätte, zueinander aufgebaut haben. 

    Das Cover mag ich sehr gerne. Insbesondere, weil die Blätter leicht strukturiert sind. Leider nur auf dem Frontdeckel, nicht auf dem Rückdeckel. Aber immerhin! Ich mag diese liebevollen Details. 

    Der Schreibstil ist flüssig, die Autorin wechselt stetig zwischen direkter und indirekter Rede, was abwechslungsreich zu lesen war. Auch die Zitate literarischer Größen sind passend gewählt und keinesfalls überladen. Dadurch bekommt der Inhalt leichte Poesie, was diese zauberhafte Freundschaft abrundet. 

    Mir gefällt der Klappentext überhaupt nicht, weil es inhaltlich nicht ganz stimmt. Der Plan wird (genau genommen) nicht von Anatole und Manon geschmiedet. Was mir zudem nicht gefällt, ist das Ende. Je näher ich dem Ende kam, desto mehr bekam ich den Gedanken, enttäuscht zu werden. Dem war schlussendlich auch so. Das, was Manon und ihre Familie aushalten musste, über Monate hinweg, mit all den schlechten Gefühlen, wie Sorge, Trauer, Wut, Verzweiflung usw. kann einfach nicht so aufhören, wie es aufhörte. Das Ende war für mich nicht authentisch genug. 

    Dennoch es ist ein sehr gutes Buch, dass ich gerne weiterempfehle.


Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks