Bücher mit dem Tag "umweltkatastrophe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "umweltkatastrophe" gekennzeichnet haben.

58 Bücher

  1. Cover des Buches Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1) (ISBN: 9783785575468)
    Ursula Poznanski

    Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1)

     (1.284)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Eine Gruppe von Studierenden in einer nicht näher datierten Zukunft auf der Flucht vor dem System, das sie schützen sollte.

    Die Autorin versteht es eine Welt zu zeichnen und zu beschreiben, deren Bilder sofort im Kopf entstehen. Anfangs war es für mich sehr ungewohnt die Situation der Menschen nachzuvollziehen. Auch die seltsamen Namen und deren Bedeutungen waren neu. Doch sehr schnell fand ich mich mitten im Geschehen.

    Die Geschichte liest sich wunderbar flüssig und extrem spannend.

    Was mich persönlich stört, ist die offene Frage, nach dem Jahr, in dem die Handlung spielt.

  2. Cover des Buches Dry (ISBN: 9783737356381)
    Neal Shusterman

    Dry

     (492)
    Aktuelle Rezension von: FaithParker

    Ich werde es [das Wasser] nicht nehmen. Denn auch wenn ich gesehen habe, wie heute alle um mich herum ihre Menschlichkeit verloren haben, habe ich meine in diesem Moment endlich gefunden.“ — Jacqui, Dry, S. 36


    WORUM GEHT‘S?

    Alyssa und ihr Bruder Garret müssen den Tap-Out in Kalifornien hautnah miterleben. Die Wassernot trifft die Bevölkerung zwar nicht völlig unerwartet, vorbereitet ist jedoch keiner — das wird auch schnell den beiden Geschwistern klar. Mithilfe ihres schrägen Nachbarns Kelton, der in ihrem Alter ist und einige Tricks auf Lager hat, müssen sie in diesem Sommer tatsächlich um vieles kämpfen. Um ihr Wasser, ihr Menschlichkeit und ihr Leben.


    MEINUNG?

    Der Roman startet rasant und lässt schon in den ersten Seiten viele unerwartete Wendungen erahnen. Die Thematik der Wasserknappheit wird dabei jedoch keinesfalls überspitzt dargestellt, im Gegenteil: Authentische Details lassen diese Katastrophe erschreckend real wirken, denn sie wird präzise ausgearbeitet. 

     Was mir mitunter am meisten gefallen hat, ist die Darstellung der Charaktere. In erster Linie stehen die Geschwister Alyssa und Garret im Fokus, da vorerst aus ihrer Perspektive berichtet wird. Alyssa bildet den gutherzigen Kontrast zu ihrem pragmatischen Nachbarsjungen Kelton, der bereits auf den ersten Seiten auf die kleine Gruppe trifft. Er erschien mir vorerst wie ein etwas irrer Junge, der stark von sich selbst überzeugt ist, diese Charaktereigenschaften lösen sich im Verlauf der Geschichte jedoch mehr und mehr auf, so dass seine eigentlichen Motive nachvollziehbar erläutert werden. Ebenfalls Alyssas Meinung über ihn verändert sich beinahe subtil während der Handlung, so dass eine Charakterentwicklung deutlich wird.
    Der Gruppe schließen sich später noch zwei weitere Personen an, an denen ich ebenfalls nichts zu bemängeln habe, da ihre Handlungen kontinuierlich logisch sind und ihre Gedankengänge Sinn ergeben.

    Das Verständnis gegenüber den Motiven dieser Personen ist auch dadurch entstanden, dass in dem Buch abwechselnd aus jeder Perspektive geschrieben wird. Für mich war das eine tolle Möglichkeit, mich in den Protagonistinnen und Protagonisten zurechtzufinden! Die kleinen Details des Sprachschatzes, der je nach Perspektive variiert, verleihen den Charakteren dazu noch das gewisse Etwas, was mich letztendlich absolut überzeugt hat.

    In dem Buch wird durchaus mit Cliffhangern gearbeitet, die einen Plottwist nach dem anderen ausschmücken. Für mich war die Handlung das I-Tüpfelchen neben den tollen Charakteren, da ich bis zum Ende eifrig mitgefiebert habe. Insbesondere die letzten 100 Seiten habe ich förmlich verschlungen, und obwohl ich es nicht erwartet hätte, musste ich auf den letzten Seiten doch ein paar Tränen verdrücken, da mich die fließende, gut geschriebene Handlung berührt hat.


    FAZIT:

    Ich für meinen Teil konnte viel aus dem Buch mitnehmen — zum einen werde ich das Privileg, Wasser zu haben, viel mehr schätzen, zum anderen hat dieser Thriller mir die Klimakrise noch ein wenig nahbarer gemacht, da solche Sitiationen in der realen Welt nicht kategorisch auszuschließen sind.
    Ich empfehle das Buch all jenen, die Lust auf einen brillanten, fesselnden, authentischen Thriller haben, der immer mal wieder versteckte Weisheiten enthält.

    Von mit bekommt das Buch deshalb fünf ☄️, und das sehr verdient!

  3. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.370)
    Aktuelle Rezension von: FreieFreya

    schöner klarer direkter appell an die menschen am ende. man braucht bisschen durchhaltevermögen. aber wenn man zwischendurch auf das hörbuch umsteigt ist es perfekt. sehr unheimlich und packend.

  4. Cover des Buches Als die Träume in den Himmel stiegen (ISBN: 9783596299706)
    Laura McVeigh

    Als die Träume in den Himmel stiegen

     (83)
    Aktuelle Rezension von: leniks

    Das Buch habe ich im Rahmen einer Wanderbuchrunde gelesen. Der Titel und auch der Klappentext haben mich dazu bewogen es zu lesen. Samar und ihre Familie müssen aus ihrem sicheren Haus in Kabul fliehen, Dies erzählt sie anders als von mir erwartet. Ich bin mir immer noch nicht sicher ob die Familie nun .... Toll fand ich die Fahrt mit der Transibierischen Eisenbahn. Der Schreibstil war gut, jedoch habe ich manches zweimal lesen müssen im den Sinn zu verstehen. Ich bin jedenfalls froh so etwas nicht erlebt zu haben, denn solche Geschichten gibt es sicherlich auch in echt. Das Buch umfasst 352 Seiten mit 36 Kapiteln untergliedert in 6 Teile. Die Unterteilung in die Teile habe ich nicht nachvollziehen können. Von mir bekommt das Buch drei gute Sterne.


  5. Cover des Buches Die Mauer (ISBN: 9783608963915)
    John Lanchester

    Die Mauer

     (160)
    Aktuelle Rezension von: maibe_schreibt

    Durch eine Mauer schützt sich Großbritannien vor den Klimaflüchtlingen aus dem überschwemmten Rest der Welt. Auf einem Abschnitt der Mauer beginnt Joseph seinen Dienst. Geplagt von Kälte, Angst und Einsamkeit will er seine Pflicht erfülle, denn Versagen wird mit dem Tod bestraft.

    Nachdem ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, habe ich das Buch verschlungen. Das Thema ist aktuell und die Umsetzung sehr interessant. Durch die Beschreibungen hatte ich teilweise das Gefühl selbst in der Dunkelheit alleine auf der Mauer zu sitzen. 


    xoxo Maibe.Schreibt

  6. Cover des Buches Vom Ende an (ISBN: 9783406705076)
    Megan Hunter

    Vom Ende an

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    In den Nachrichten wird vor Naturkatastrophen gewarnt. Ihr Ort wird sehr bald von Überschwemmungen betroffen sein. Das Gebiet soll großflächig evakuiert werden. Und mitten in diesem Chaos kriegt sie ihr Kind. Nun muss sie als frisch gebackene Mutter mit Mann und Säugling flüchten. Eine poetisch erzählte Geschichte über das Mutter-Werden, Flucht und Sicherheit.

    Nachdem ich „Die Harpyie“ von der Autorin mit Begeisterung gelesen hatte, wollte ich unbedingt mehr von ihr lesen. Dieses Buch hat mich direkt angesprochen.

    Eine frisch gebackene Mutter, die sich mit Mann und Säugling durch eine oder vielmehr durch mehrere Katastrophen kämpfen muss.

    In diesen wenigen Zeilen auf den wenigen Seiten steckt so viel Inhalt. Ich weiß gar nicht, wie die Autorin das macht. Es steckt so viel zwischen den Zeilen. Es ist das, was nicht gesagt wird, aber auch, wie es gesagt wird. Megan Hunter ist eine Künstlerin mit Worten. Ich wollte keines davon verpassen. Sie braucht nicht viel, um trotzdem deutliche und lebendige Bilder hervorzurufen.

    Es liegt eine Schwere auf diesem Buch, transportiert nur durch die Gedanken der Protagonistin. Wir sind nie wirklich Teil des Geschehens, nur Teil ihrer Gedanken. Man lernt sonst niemanden näher kennen. Man bekommt nicht mal Namen. Nur Buchstaben. Am Anfang etwas befremdlich, aber man gewöhnt sich dran und es passt zum Gesamtbild.

    Die Autorin erzählt erschreckende, traurige oder schockierende Dinge mit einer Nüchternheit, die dem Ganzen den Schrecken nicht nehmen, im Gegenteil.

    Trotz der emotionalen Distanz im Schreibstil, konnte ich sogar ein bisschen mitfiebern. Ich habe mir für die Protagonistin ein happy end gewünscht. Wie auch immer das aussehen kann...

    Begleitet wird ihre Geschichte von einer Erzählung, die nebenherläuft. Es scheint dieselbe Geschichte zu sein, nur irgendwie auf einer Metaebene. Ganz dahinter bin ich aber nicht gekommen.

    Es ist eine schöne kurze Geschichte, die vorallem mit ihrem außergewöhnlichen Schreibstil begeistert. Ich mochte das Buch sehr gerne.

  7. Cover des Buches Das Feuer der Erde (ISBN: 9783944824840)
    Leo Aldan

    Das Feuer der Erde

     (90)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Der Ökothriller mag einen interessanten Ansatz haben, der auch mich gelockt hat, doch die Umsetzung ist leider nur mangelhaft. Viel zuviele unwahrscheinlichen Actionszenen werden aneinander gereiht, und die Charaktere haben einen sehr bescheidenen Nährwert. Eine noch schlechtere Umsetzung als bei "The Day After Tomorrow", und das will etwas heißen. Zudem wird zu Beginn eine kurzfristige Lösung zur Rettung der Welt suggeriert - völlig an den Haaren herbeigezogen...

  8. Cover des Buches Sternenschimmer (ISBN: 9783522502788)
    Kim Winter

    Sternenschimmer

     (415)
    Aktuelle Rezension von: Ruby-Celtic

    Ein Buch, dass mich in meinen jüngeren Jahren bestimmt unglaublich begeistert hätte. Noch jetzt hat es mir durchaus Freude bereitet in die Geschichte einzutauchen, diese zu genießen und die Idee und die Umsetzung zu verfolgen.

    Erzählt wird die Geschichte aus Sichtweise von Mia, welche ein schönes und ruhiges Leben lebt. Sie hat ihre Mutter, ihre Freunde und ein geregeltes Leben. Ihr Charakter ist sehr wandelbar, was auch mit an ihrem Alter liegt. Mit 17 Jahren ist sie noch sehr jung, hat noch Flausen im Kopf, möchte die Welt retten und übersieht dass das manchmal mehr Arbeit ist als man glaubt ;)

    Iason ist ihr Gegenpart und schon wesentlich weiter und erfahrener, was leider auch an seiner Vergangenheit liegt und daran was er und seine Schwester durchmachen mussten. Er ist sorgsam, vorsichtig und wägt immer wieder ab wie er vorzugehen hat. Ein Kopfdenker, welcher nur nach und nach auch sein Herz mit einbindet.

    Insgesamt ist die Story nicht ganz neu, hat aber dennoch interessante und neue Richtungen. Dennoch hat mir persönlich etwas mehr Information zum Planeten Loduun gefehlt, aber es kann natürlich gut sein, dass dies im zweiten Band höhere Priorität hat.

    Die Umsetzung der Geschichte ist einfach, aber dennoch gefühlvoll und mitreisend aufgebaut. Gerade für die jüngeren Leser ein perfektes Buch um sich wiederzuerkennen und sich fallen lassen zu können. Mir waren manche Situationen etwas zu irritierend und vorhersehbar, aber ich denke dass das eher am Alter und den schon gelesenen Büchern liegt.

    Im Großen und Ganzen ein tolles Buch, welches zum Träumen verleitet und dafür sorgt dass man sich fallen lassen kann.

    Mein Gesamtfazit:

    Mit „Sternenschimmer“ hat Kim Winter einen schönen, gefühlvollen und jugendlichen Auftaktband geschaffen, der verzaubert und ans Herz geht. Die Charaktere sind insgesamt ganz schön gezeichnet, auch wenn sie mir manches Mal zu sprunghaft erschienen wobei dies wieder zum Alter gepasst hat. Ich denke, dass diese Reihe vor allem für junge Leser genau das richtige ist.

  9. Cover des Buches Das Leben, das uns bleibt (ISBN: 9783551582751)
    Susan Beth Pfeffer

    Das Leben, das uns bleibt

     (130)
    Aktuelle Rezension von: truempi

    Ich habe die anderen zwei Bücher sehr gemocht und empfehle sie noch regelmäßig weiter. Ich finde sie sind unterschätzt. Leider hat mir das letzte Buch nicht mehr so gut gefallen. Ich finde die Charaktere sehr sprunghaft mit nicht wirklich erklärbaren Entscheidungen.  Obwohl es nur 200 Seiten sind passiert nicht wirklich viel im Buch. Mir hätten die Enden von den beiden Büchern davor so besser gefallen.


  10. Cover des Buches Storm – Die Auserwählte (ISBN: 9783737351560)
    Virginia Bergin

    Storm – Die Auserwählte

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 446 Seiten

    Verlag: FISCHER KJB (22. März 2016)

    ISBN-13: 978-3737351560

    empfohlenes Alter: ab 14 Jahren

    Originaltitel: The Storm

    Übersetzung: Sabine Reinhardus

    Preis: 17,00 €

    auch als E-Book erhältlich


    Spannender Abschluss der Dilogie


    Inhalt:

    Ruby ist weiterhin auf der Suche nach ihrem Vater und ihrem Bruder, als ihre Freundin Saskia zu ihr stößt, die aus dem Army-Camp geflohen ist. Als Saskia verletzt wird, muss Ruby sie genau dorthin zurückbringen, um die Verletzung versorgen zu lassen. Doch dabei gerät Ruby selbst in Gefahr, denn sie birgt ein Geheimnis …


    Meine Meinung:

    „Storm. Die Auserwählte“ ist die Fortsetzung von „Rain. Das tödliche Element“. Den ersten Teil sollte man zumindest in Grundzügen kennen, um hier der Handlung folgen zu können. Das Weltuntergangsszenario durch den todbringenden Regen geht hier nahtlos weiter.


    Virginia Bergin schreibt mit lockerer Feder, denn eigentlich ist dies so eine Art Tagebuch bzw. Erlebnisbericht der fünfzehnjährigen Ruby. Die Sprache ist entsprechend einfach und schnodderig. Für mich hat das in diesem Zusammenhang aber gut gepasst. 


    Es gibt einige sehr spannende Szenen, aber auch brutale, die nicht unbedingt für jeden jugendlichen Leser geeignet sind (Amputation). Das Verhältnis von Action und Romantik (ja, auch die spielt in dieser apokalyptischen Welt in England eine Rolle) hält sich gut die Waage. Manchmal musste ich in der Handlung ein wenig den roten Faden suchen, der sich ab und zu versteckte. Manchmal fand ich die Handlung auch nicht ganz schlüssig, zum Beispiel, dass die Leute ihre Kinder trotz der Gefahr unbeaufsichtigt lassen. Aber das sind nur Kleinigkeiten, die mich nicht groß störten.


    Fazit:

    Dieses Buch weist wie schon der erste Band einige Schwächen auf, konnte mich aber trotzdem über die ganze Länge gut unterhalten. 


    Die Dilogie:

    1. Rain. Das tödliche Element

    2. Storm. Die Auserwählte


    ★★★★☆


  11. Cover des Buches Alterra: Die Gemeinschaft der Drei (ISBN: 9783426513064)
    Maxime Chattam

    Alterra: Die Gemeinschaft der Drei

     (440)
    Aktuelle Rezension von: buecher_liebe21
    Die Gestaltung des Buches ist wunderschön. Das Cover spiegelt den Inhalt der Geschichte wieder und ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Genauso wie das Innere des Buches. Es hat eine wunderschöne Aufmachung. Jedes Kapitel ist mit Verschnörkelungen verziert. Die Geschichte ist in drei größere Kapitel aufgeteilt, welche auch sehr schön gestaltet wurden.

    Die Geschichte ist von Anfang an interessant und wird nach und nach immer spannender, sodass man es irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Auch empfand ich manche Stellen als gruselig, bei denen ich mir wirklich überlegt habe, ob ich weiterlesen soll oder nicht.
    Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm, das Buch lässt sich dadurch unglaublich schnell lesen.
    Obwohl unser Hauptprotagonist Matt 14 Jahre alt ist, ist die Schreibweise nicht kindlich gehalten, sondern eher wie in einem normalen Jugendbuch.

    Wie eben schon erwähnt ist Matt Carter der Hauptprotagonist in der Geschichte. Er ist mir sehr sympathisch und ein wirklich angenehmer und wie ich finde für sein Alter sehr reifer Charakter. Er entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter und wird immer mutiger.
    Tobias, Matt's bester Freund ist ebenfalls ein sehr angenehmer Charakter. Er hält sich manchmal etwas mehr im Hintergrund und ist öfters etwas ängstlicher als seine Freunde, trägt aber sein Herz am rechten Fleck.
    Ambre, die dritte im Bunde, ist ein sehr schlaues und kluges Mädchen. Auch sie mochte ich sehr und konnte mich mit ihr das ein oder andere Mal auch identifizieren.

    Insgesamt enthielt die Geschichte einige Protagonisten, wobei die einen eine etwas größere und die anderen eine etwas kleinere Rolle gespielt haben. Nach kurzer Zeit kann man alle Protagonisten recht gut untereinander unterscheiden, da sie gut ausgearbeitet worden sind und jeder charakterlich natürlich anders ist.

    Da in der Geschichte der Klimawandel, woraufhin alles weitere passiert, was in der Geschichte erzählt wird, behandelt wird, ist diese auch heute noch sehr aktuell, wenn auch nicht ganz real.

    In der Geschichte entstehen viele Rätsel und Ungereimtheiten, die nicht sofort alle aufgeklärt werden. Nur nach und nach erfährt man mehr. Trotzdem bleiben am Ende Unklarheiten offen, was mich doch etwas störte. Die Geschichte endet mit einem kleinen Cliffhanger und ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.
  12. Cover des Buches Die Königin der Schatten (ISBN: 9783453319417)
    Erika Johansen

    Die Königin der Schatten

     (352)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    "Die Königin der Schatten" von Erika Johansen ist der erste Teil einer  Trilogie. Es geht um ein junges Mädchen, das lernen muss, eine Königin zu werden, und die in einem  Kampf gut gegen böse- gegen eine finstere Zauberin kämpfen muss.  Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet  und die kaum auszuhaltendeSpannung machen dieses Buch zu einem totalen Highlight. 

    Kann nur jedem der Fantasy liebt dieses Buch empfehlen

  13. Cover des Buches Pompeji (ISBN: 9783453406957)
    Robert Harris

    Pompeji

     (329)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Im Jahr 79 n. Chr., kurz nach Beginn der Herrschaft des Imperators Titus kommt in Pompeji, der damals reichsten Stadt des römischen Reiches, der junge Wasserbaumeister Attilius einer Verschwörung auf die Spur. Sein Auftrag, seinen verschwundenen Vorgänger zu ersetzen und die Aqua Augusta, einen Aquädukt, zu reparieren, wird durch den nahenden Vulkanausbruch überschattet. Vier Tage begleiten die Leser den jungen Aquarius auf seinen nicht ungefährlichen Wegen.


    Robert Harris (*1957) ist ein britischer Journalist, Sachbuchautor und Schriftsteller. Dieses Buch erschien 2003 zum ersten Mal in Originalsprache. Ein Jahr später kam die deutsche Übersetzung von Christel Wiemken auf den Markt und stand fünf Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste.
     Angeblich hatte Harris ursprünglich einen Roman über die USA geplant. Doch nachdem er in einer Zeitung die neuesten Erkenntnisse zum Untergang Pompejis gelesen hatte, war er sich des Potentials für eine spannende Geschichte über die erste Supermacht der Geschichte bewusst. „Rom fühlte sich so unverwundbar wie die USA vor dem 11. September“ soll er geäußert haben.


    Dank der überlieferten Aufzeichnungen von Gaius Plinius Secundus war es dem Autor möglich, den Vulkanausbruch detailliert zu beschreiben. Auch die Geschichte rundherum ist gründlich recherchiert, so dass man als Leser einen guten Eindruck vom Leben in Pompeji vor knapp 2000 Jahren erhält. Allerdings wird seit 2018, als in den Überresten einer antiken Baustelle der Stadt Pompeji ein Graffito gefunden wurde, das Datum des Vesuv-Ausbruchs vom 24. August auf den 24. Oktober 79 n.Chr. verschoben.


    Ich habe das Buch mit Interesse gelesen und empfehle es Lesern, die mehr über das Leben und die Baukunst der Römer erfahren wollen.

  14. Cover des Buches Die Verlorenen von New York (ISBN: 9783551312884)
    Susan Beth Pfeffer

    Die Verlorenen von New York

     (194)
    Aktuelle Rezension von: NiWa
    Während Alex Pizza schneidet, bahnt sich das Ende der Welt, wie wir sie kennen, gerade an. Ein Asteroid hat den Mond aus der Umlaufbahn gefegt und damit fängt das Ende der Welt erst an.

    Bei „Die Verlorenen von New York“ handelt es sich um den zweiten Band der Überlebenden-Trilogie von Susan Beth Pfeffer. Während der erste Teil von der jugendlichen Miranda in Tagebuchform erzählt, nimmt sich dieser Band dem Schicksal von Alex in der Großstadt New York an.

    Den Untergang von New York erlebt man aus Alex Perspektive. Er ist ein Jugendlicher, der aus Puerto Rico stammt. Schon immer hat er sich durch Fleiß und Disziplin von Gleichaltrigen abgehoben, weil er unbedingt auf’s College will.

    Dem Ende der Welt schaut er gemeinsam mit seinen Schwestern entgegen. Bri und Julie haben Angst, dennoch hoffen sie, dass es ihre Eltern bald nachhause schaffen werden.

    Es folgt der Untergang von New York, wie man ihn sich vorstellen kann: unzuverlässige Stromversorgung, Lebensmittel sind rar und die Leichen bleiben auf den Straßen liegen. In dieser Situation versuchen sich die Geschwister durchzukämpfen und halten als Puerto Ricaner besonders am katholischen Glauben fest.

    Das Szenario vom untergehenden New York hat Susan Beth Pfeffer meiner Ansicht nach gekonnt umgesetzt. Genauso kann ich mir die Apokalypse vorstellen, wie sie schleichend mit Hunger und Krankheit durch die Straßen zieht.

    Wermutstropfen ist diese extrem religiöse Orientierung, die allerdings für die realistische Darstellung der Puerto Ricaner spricht. Ständig wird die Messe besucht, der Priester aufgesucht oder ein Ave Maria gebetet. Die Geschwister rufen Schutzheilige an, beten mehrmals täglich für ihr Wohlergehen und streiten sogar darüber, welcher Heilige wohl die beste Wahl als Adressat ihrer Gebete ist.

    Natürlich gehen sie auf katholische Schulen, streben teilweise ein Leben im Orden an und hoffen darauf, von der Mutter Gottes erhört zu werden, die sie von ihren Leiden erlösen wird.

    Dieser religiöse Aspekt ist mir zu viel geworden. Ein bisschen weniger Glaube und Religion hätten dem Buch gut getan. Dennoch ist es wohl authentisch dargestellt. Religiöse Menschen widmen sich gerade in einer solchen Zeit mit Inbrunst ihrem Glauben und setzen jede Hoffnung darauf, wenn es ansonsten nichts mehr zu hoffen gibt.

    Die Entwicklung der Geschwister hat mir sehr gut gefallen und mich sogar beeindruckt, weil aus zankenden Teenagern eine Familie mit Zusammenhalt geworden ist. Aus Liebe zum anderen verzichten sie oftmals auf eine eigene Chance, weil sie sich gegenseitig nicht in Stich lassen.

    Obwohl die religiösen Elemente überhand nehmen, mochte ich auch diesen Band gern, weil er ein gutes Bild von der Großstadt und der Mond-Apokalypse zeigt. Die Entwicklungen sind erneut realistisch dargestellt und lassen durch ihre brutale Realität ein beklemmendes Gefühl zurück, weil man es sich genauso vorstellen kann.

    Die letzten Überlebenden:
    1) Die Welt, wie wir sie kannten
    2) Die Verlorenen von New York
    3) Das Leben, das uns bleibt
  15. Cover des Buches To Keep You Safe (ISBN: 9783947357093)
    Judit Müller

    To Keep You Safe

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Velaris_Stars

    Eine Dystopie ohne viel Action und Drama. Mehr ein Kampf übers überleben. Passt sehr gut momentan. Aber auch so, ein Buch dass man lesen sollte. Da es auf jeden Fall aufregend und spannend ist.
    hat echt Spaß gemacht über Hope und so zu lesen.
    Schreibstil ist großartig. Wirklich. Die Autorin hat’s drauf.
    allerdings hat mich die Beziehung zwischen zwei Charakteren nicht überzeugt. Sie kam schon rüber und so, aber die wäre nicht so nötig gewesen.

    Ansonsten bin ich gespannt was die Autorin noch schreibt.

    Leseempfehlung!

  16. Cover des Buches American War (ISBN: 9783596299447)
    Omar El Akkad

    American War

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Wir schreiben das Jahr 2075. Die Welt hat sich verändert: der Klimawandel hat Florida untergehen lassen und die Grenzen verschoben. Eine Seuche hat das Gebiet von South Carolina unbewohnbar gemacht und Mexico hat südliche Teile der USA annektiert. Gleichzeitig kämpft mal wieder der Süden gegen den Norden: der Zweite Amerikanische Bürgerkrieg ist im vollem Gange. In diesem Szenario lernen wir die junge Sara Chestnut, auch Sarat genannt, und ihre Familie kennen. Schon früh verlieren sie ihren Vater und müssen in ein Flüchtlingscamp umziehen. Als dort bei einem Anschlag viele Flüchtlinge umkommen, beginnt Sarat sich zu radikalisieren und für die Sache des Südens zu kämpfen.

    Omar El Akkad Szenario hat einen interessanten und spannenden Hintergrund und klingt nach einem Epos sondergleichen. Zwar fiktiv, doch mit vielen aktuellen Themen, schien El Akkad ein Buch zu schreiben, das ich schon länger lesen wollte. Schließlich scheint er viele relevante Themen anzusprechen: Die Folgen eines sich verändernden Klimas, die Zerrissenheit vieler Länder, der arabische Frühling (der hier zu einem Zusammenschluss aller Länder Nordafrikas führt - ein durchaus spannender Aspekt), Pandemie-bedingte Sperrzonen und und und.

    Doch leider enttäuscht das Buch auf mehreren Ebenen. Die spannenden politischen Umwälzungen bleiben eine Randnotiz und man erhält außer der Sichtweise Sarats einfach keinen Einblick in das Geschehen.  Und damit greift das Buch nicht richtig. Es bleibt seltsam abstrakt und auf eine Mikroebene fixiert, die nur das Leben von Sarat und ihrer Familie ins Visier nimmt. Das kann man machen, wenn man einen guten Charakter strickt - man denke an Katniss Everdeen oder Atwoods "Snowman" - die ebenfalls als Hauptfiguren fungieren und wo das super funktioniert. Sarat bleibt abstrakt, man bekommt keinen Einblick in ihre Gedankenwelt, folgt ihr immer von außen, ohne das man ihre Motivation oder Denkweise besser greifen könnte. Gleichzeitig ist da ihre Familie: Bruder Simon, Schwester Dana und ihre Mutter - die als Randfiguren fungieren und noch abstrakter bleiben als Sarat. Und damit  kam ich einfach nicht in die Geschichte. Da halfen auch die eingebauten Zwischenpassagen nicht, die einzelne Aspekte des Konflikts beleuchteten. Zu dröge, zu oberflächlich - die interessanten Aspekte nicht ausgeführt und mit einer Hauptfigur, die das Buch nicht trägt.  El Akkads Buch hätte ein Epos werden können, aber nicht in dieser Art der Ausführung.

    Kurzum: Ein spannendes Szenario schlecht umgesetzt. Buch abgebrochen: 290 von 442 Seiten gelesen. 

  17. Cover des Buches Die Straße (ISBN: 9783499246005)
    Cormac McCarthy

    Die Straße

     (664)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Warum tut man sich das an, solch ein Buch zu lesen? Natürlich zum einen, weil es mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnet und in unterschiedlichen Medien positiv rezensiert wurde und zum anderen, wenn man ein Liebhaber dystopischer Literatur ist.

    Mr. McCarthy mutet seinen Lesern nicht nur ein postapokalyptisches Szenario zu, er zeichnet eine Welt, die dem Ende bereits so nahe ist, dass selbst die Hoffnung gestorben zu sein scheint. In dieser düster, düsteren Welt aus Asche und Müll hausen Kannibalen, die sogar ihr eigenes Neugeborenes fressen. Kann noch Schrecklicheres dargestellt werden? Nein!

    Aber aus den Dialogen von Vater und Sohn, die sich in dieser bitterkalten bleigrauen Welt gen Süden schleppen, erfährt der Leser, dass es neben den Bösen auch die Guten geben muss.

    In karger Sprache schildert der Autor den leidvollen Weg. Der Vater ist in seiner Aufgabe verhaftet, das Leben seines Sohnes unter allen Umständen zu schützen und dabei doch noch zu den Guten zu gehören. Denn dieser Wunsch, der vom Jungen ausgeht, ein wenig Menschlichkeit zu bewahren und anderen gegenüber zu zeigen, das ist das einzige flackernde Licht in dieser untergegangenen Welt. Die Hoffnung ist doch noch nicht tot!

    Die bleigraue Trostlosigkeit wird in sparsamer Handlung beschrieben. Wenige dann aber wirklich schockierende Ereignissen sind eingeschaltet.

    Es ist ein Buch, welches die Post-Postapokalypse so konsequent darstellt, wie keines vor ihm. Es schildert eine Welt, in der niemand sein möchte und aus der niemand abtreten will.

    Not for the faint-hearted!  

    Eine vollständige Inhaltsangabe findet sich in Wikipedia.

  18. Cover des Buches Ein Jahr voller Wunder (ISBN: 9783442745562)
    Karen Thompson Walker

    Ein Jahr voller Wunder

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Es war ein schöner sonniger Herbstmorgen im Süden Kaliforniens als die Medien die Nachricht verbreiteten, dass sich die Rotation der Erde verlangsamen würde. Die 12jährige Julia und ihre Eltern saßen am Frühstückstisch, als sie davon erfuhren. Zunächst machte man sich keine Sorgen, waren es doch nur 56 Minuten, die der Tag nun länger war. Doch die Zeit dehnte sich täglich mehr, und bald zeigten sich die ersten schrecklichen Auswirkungen. Tage wurden zur Nacht und Nächte zu Tagen, Vögel fielen vom Himmel, Wale strandeten, Wasser wurde knapp, die Vegetation verdorrte und unter den Menschen breitete sich Hektik und Schlaflosigkeit aus. Während all dieser Wirren geht Julias Vater plötzlich eigene Wege – und Julia wird langsam erwachsen und erlebt ihre erste Liebe. Doch wie lange wird es dauern, wird bald alles ausgelöscht sein?  …


    Die US-amerikanische Schriftstellerin Karen Thompson Walker wurde im kalifornischen San Diego geboren. Sie studierte Englisch und Kreatives Schreiben an der University of California, arbeitete danach als Journalistin für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften und später als Lektorin in einem Verlag. 2012 erschien ihr Debütroman „The Age of Miracles“, der großes Aufsehen erregte und für den Sie mit dem „Bomb Best Fiction Preis“ ausgezeichnet wurde. Die deutsche Übersetzung erschien 2013 beim btb-Verlag unter dem Titel „Ein Jahr voller Wunder“. Die Autorin ist verheiratet und lebt heute mit ihrem Ehemann in Brooklyn/New York. 


    Sehr realistisch und äußerst packend lässt die Autorin die junge Julia erzählen. Ihre Sorgen und Probleme stehen im Mittelpunkt der Geschichte, während die Welt langsam aber sicher auf eine Katastrophe zusteuert. Durch diese alltäglichen Erlebnisse, die ganz gewöhnlichen Ereignisse im Leben einer Heranwachsenden, wird das Grauen das auf die Menschheit zukommt umso deutlicher. Man fragt sich unwillkürlich, ob die Verlangsamung der Rotation und die dadurch stetig zunehmende UV-Strahlung der Sonne der Beginn des Weltuntergangs ist. Ich muss gestehen, dass ich während des Lesens öfters mal aus dem Fenster gesehen und den Stand der Sonne mit der tatsächlichen Uhrzeit verglichen habe – und dankbar bin, dass bis heute noch alles noch seine Richtigkeit hat. 


    Fazit: Ein Endzeitszenario das sich schleichend entwickelt – sehr realistisch und von beklemmender Spannung. 

  19. Cover des Buches Alterra: Im Reich der Königin (ISBN: 9783426513071)
    Maxime Chattam

    Alterra: Im Reich der Königin

     (257)
    Aktuelle Rezension von: buecher_liebe21
    Auch dieser Band hat eine wunderschöne detailreiche und zum Inhalt passende Covergestaltung. Diese Bücher verschönern jedes Bücherregal.

    Die Geschichte nimmt nahezu einen nahtlosen Übergang von Teil 1 zu Teil 2 der Alterra-Trilogie/Reihe. Der Schreibstil ist auch in diesem Band sehr angenehm und einfach zu lesen, wobei mir kleine Rechtschreibfehler aufgefallen sind.
    Durch den sehr angenehmen Schreibstil, aber auch durch die interessante und auch recht spannende Geschichte, lässt sich das Buch wieder sehr einfach und schnell lesen.

    Die Protagonisten Matt, Tobias und Ambre entwickeln sich im Laufe der Geschichte immer weiter und verhalten sich schon recht erwachsen. Durch den Lauf der Geschichte müssen die Protagonisten einige Entscheidungen treffen und Taten folge leisten, die nicht immer sehr harmlos sind und die Protagonisten somit auch prägen.

    Es werden ein paar Fragen im Laufe der Geschichte aufgeklärt, doch genauso kommen auch wieder neue Fragen auf, die nicht beantwortet werden.

    Mich stört ein wenig das Verhalten der Erwachsenen, die nicht wie die Zyniks sind. Dieses Verhalten passt meiner Meinung nach überhaupt nicht zur Geschichte.
    Genauso stören mich die zwar wenigen, aber dennoch auftretenden Logikfehler, die ich erkennen konnte, sich aber nicht aufklären lassen.

    Auch dieser Band endet wieder mit einem kleinen Cliffhanger, sodass ich gerne sofort den nächsten Band lesen möchte.

    Die Geschichte ist auch hier wieder in drei große und in viele kleinere Kapitel aufgeteilt, von denen jedes eine zum Teil detailreiche, aber v.a. schöne Aufmachung aufweist.
  20. Cover des Buches Das Flugverhalten der Schmetterlinge (ISBN: 9783570102152)
    Barbara Kingsolver

    Das Flugverhalten der Schmetterlinge

     (14)
    Aktuelle Rezension von: zukunftskind
    Schöne, einnehmende Geschichte, aber etwas zu wortreich. Sonst geht einem das Schicksal der Familie so richtig unter die Haut. Man lernt selbst dabei einiges, so z.B. den neuen "Nachhaltigkeitsaspekt" des Reich-Arm-Konfliktes. Auch der Zusammenstoss zwischen Wissenschaft und Gutbürgerlichkeit ist sehr anschaulich und fast schon schmerzvoll klar.
  21. Cover des Buches New York 2140 (ISBN: 9783453319004)
    Kim Stanley Robinson

    New York 2140

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Arkron

    What a beautiful cover art - drowned Lower Manhattan, in the background Upper Manhattan with super-skyscrapers and balloons, skybridges all over.
    KSR structures this novel similarly to his Mars trilogy: A handful of POVs plus one stream-of-consciousness POV ("the citizen"). POVs come from different parts of society but live together in the Met.
    One of the POVs, trader Franklin, would give a villain in other novels. But here, he is hilarious. I guess, that people who don't like to read about shorts and longs will need to read a different book. But this is yummy: he invented a financial index, linked it to Roman law of intertidal being public land. He knew that it will be a bubble, invented the index, hedged against it. Now, the bubble is going to pop. But how does he know about Margaret Hammilton - is that KSR's own voice? Speaking of economy and trading, KSR failed to build a correct projection, they just feel exactly the same as business is done today. Only, that it won't in my opinion for two reasons: first, there is A.I., and second there are blockchains (distributed ledgers) with smart contracts - a Chicago or Shanghai based stock exchange simply won't exist anymore in over a hundred years. These two technologies will completely disrupt our economy as known today, and KSR didn't do anything to get it into his setting. In a novel so heavily focusing on economics (besides of being a great CliFi), this should have been done better than just presenting a kind of contemporary economic thriller with a Venetian background.
    There is another POV called "the citizen" which probably many readers won't like at all, because it is simply info-dumping. KSR gets snarky and lets the POV get metafictitious: "know that any more expository rants, any more info dumps ... will be printed in red ink to warn you to skip them (not)". A third POV are really two hackers who infodump by hallucinating dialogues on literary like Waiting for Godot or the Ilias. This is another field where KSR didn't get his projections correct, because there simply won't exist a single programming language which will exist in the known form for the next 120 years. But I liked his neologisms, like intergender "amphibiguity", or "delanyden".

    The other POVs where really great. Most of all, New York as the main protagonist with the Met tower as a focus.
    So, setting (Venetian New York) lovely, future projection unrealistic in parts, plot too thin, halve of the POVs really nice.
    KSR did one thing absolutely great - the CliFi in New York - while neglecting other essential novelization elements.

    I recommend this book to readers who can ignore these shortcomings.

  22. Cover des Buches Das Inferno (ISBN: 9783453675827)
    Richard Laymon

    Das Inferno

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Meeehlie
    Los Angeles wird von einem Erdbeben erschüttert. Danach beginnt das Grauen!

    Viele Menschen werden infolge des Erbbebens getötet und auch viele Häuser zerstört - daraufhin werden die größten Spinner und Psychopaten tätig.

    Wir begleiten mehrere Gruppen, welche zu ihren Familien zurückkehren möchten und erleben dabei jede Menge bizarre und gestörte Sachen.

    Nur um mal ein kurzes Beispiel zu geben: Ein völlig verstörte und aggressive Katze geht auf mehrere Menschen los und versucht diese wirklich zu töten!! Dann auch noch Menschen, welche sich unter den Autos verstecken und nach Leute, welche vorbeigehen, auf diese losgehen, auf diese mit Messern einhacken und noch mehr... Gruselig!

    Ich muss sagen, es war eine sehr bizarre Geschichte, welche man hier liest, doch wenn man darüber hinwegsieht, ist es ein typischer Richard Laymon. Ein grausig, gruseliger und spannender Teil!

    Es ist nicht für jeden etwas, doch wer auf solch unglaubwürdige - What the f*** - Geschichten steht, sollte diesen Band unbedingt lesen.
  23. Cover des Buches Alterra: Der Herr des Nebels (ISBN: 9783426512722)
    Maxime Chattam

    Alterra: Der Herr des Nebels

     (66)
    Aktuelle Rezension von: -Bitterblue-
    Band 1 bis 3 der Alterra-Reihe fand ich sehr gut. Um so mehr freute ich mich auf eine Fortsetzung.
    "Der Herr des Nebels" kann durchaus mit den anderen Teilen inhaltlich mithalten. Er ist spannend und fesselnd.
    Im Mittelpunkt stehen nicht nur Matt, Ambre und Tobias, sondern auch zwei Schwestern, die einem Geheimnis auf der Spur sind.

    Das Buch könnte der Start einer tollen Geschichte werden, leider wurde die Reihe aber nicht weiter übersetzt.
    Deshalb verpasst man wenig, wenn man nach Band 3 die Reihe beendet. So fühle ich mich als Leser etwas unbefriedigt.
  24. Cover des Buches Alterra: Der Krieg der Kinder (ISBN: 9783426513088)
    Maxime Chattam

    Alterra: Der Krieg der Kinder

     (182)
    Aktuelle Rezension von: buecher_liebe21
    Auch dieser Band ist, wie die anderen Teile, mit Liebe zum Detail gestaltet worden. Ein wunderschönes Buchcover, das einen kleinen Einblick in die Geschichte gibt.

    Der Schreibstil ist nach wie vor angenehm und einfach zu lesen. Leider sind mir hin und wieder ein paar Rechtschreibfehler und falsch übersetzte Wörter aufgefallen. Aber das trübte zum Glück nur wenig mein Lesevergnügen.

    Die Hauptcharaktere Matt, Ambre und Tobias entwickeln sich im Laufe der Geschichte immer weiter, sie werden reifer und passen sich den Gegebenheiten an, aber trotzdem bleiben sie immerzu die Hauptprotagonisten, die ich so gerne mag und die wie Freunde für mich geworden sind.

    Im Laufe der Geschichte passieren einige Dinge, mit denen ich nicht gerechnet habe und Wendungen, an die ich niemals gedacht hätte. Umso spannender wurde die Geschichte aber dadurch. Die Geschichte ist die ganze Zeit über interessant und spannend, doch kurz nach der Hälfte des Buches konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Es war so spannend, die Seiten flogen nur so dahin und ich wollte immer weiter und weiter lesen. Ich kam gar nicht mehr von dem Buch los, so spannend war es!

    Das Ende der Geschichte, der "Trilogie" hat mich zufriedenstellend zurückgelassen. Es war nicht zu offen, aber sozusagen auch nicht zu geschlossen. Und das, worauf das Ende hingedeutet hat, hat mir zugesagt.

    Da einige, nicht unbedingt harmlose, Gewaltszenen in der Geschichte beschrieben sind, würde ich das Buch nicht unbedingt jüngeren Lesern weiterempfehlen. Allen anderen, die gerne Fantasy lesen, kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen.

    Alles in allem hat mir dieser Band am besten gefallen. Er war so spannend. Aber die ganze "Trilogie" hat mir sehr gut gefallen und ich würde sie weiterempfehlen. Ich bin nun ein bisschen traurig, dass alles vorbei ist.

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