Bücher mit dem Tag "umweltverschmutzung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "umweltverschmutzung" gekennzeichnet haben.

115 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.334)
    Aktuelle Rezension von: tamarabreitenbach

    Sehr spannend und spektakulär fantasievoll. Obwohl doch schon ein paar Jahre alt immer noch sehr lesenswert. 

  2. Cover des Buches Leopardenblut (ISBN: 9783802581526)
    Nalini Singh

    Leopardenblut

     (1.114)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Nicht schlecht, defintiv nicht schlecht. Da ich solche Bücher generell mag, kam es bei mir auch ganz gut an und ich habe nichts anderes erwartet.

    Das Buch ist nicht auf der humorvollen, leichten Seite, wie zum Beispiel die „Dark Ones“-Reihe von Katie MacAlister angelegt, sondern eher leicht düster (wenn man es so nennen kann), wie die „Black Dagger“-Reihe von J.R. Ward. Ich mag die humorvollen Geschichten jedoch generell etwas lieber, was nicht heisst, das ich solche Geschichten nicht auch sehr gerne mag.

    Was mich überrascht hat, sind die Medialen. Ich erwartete die typische normale Frau, die einen heissen und mysteriösen Typen kennenlernt und erst dann erfährt, dass dieser Typ nicht ein Mensch ist (oder zumindest nicht ganz). Die Medialen und die Gestaltwandler kennen sich jedoch und sind allesamt Teil der menschlichen Gesellschaft, auch wenn sie in ihren eigenen Netzwerken auch eigene Regeln haben. Als Sascha also Lucas kennenlernt, weiss sie schon vorher was er ist und macht auch kein grosses Ding daraus.

    Die Medialen selbst sind eine wahnsinnig interessante Gruppe. Ich hätte diesen Teil der Geschichte gar nicht erwartet und würde am liebsten gerne mehr über sie lesen, denn es ist wirklich interessant, wie sie dargestellt werden. Jedoch würden sie wohl keinen so guten Roman in dieser Art abgeben, denn, wie es auch im Buch so schön verglichen wird: „Sex mit einer Medialen ist wie Geschlechtsverkehr mit einem Betonklotz.“ :P

    Was mir jedoch gefehlt hat, war die Verwandlungen der Gestaltwandler. Der tierische Instinkt ist einfach mehr ein Teil von ihnen und sie verwandeln sich glaube ich so gut wie nie in ein vollständiges Tier (oder vielleicht doch und ich habe einfach die Stelle überlesen, was auch gerne mal sein kann).

    Zum Teil auch Gott sei Dank, denn Gestaltwandler an sich sind ja interessante Charaktere, aber wenn sie sich beim Sex verwandelt hätten, hätte es mir wohl nicht so gut gefallen. Das ist so wohl auch besser. :P

    Der Teil mit dem Mord war ganz okay, auch wenn so etwas mehr ins krimihafte fällt, was weniger meins ist und ich diese Stellen normalerweise nicht ganz so genau lese. Vielleicht habe ich dadurch etwas grossartiges verpasst, aber mir hat die Geschichte auch so sehr gut gefallen.

    Im Gesamten also ein ziemlich interessanter erster Teil. Solche Bücher sind sich ja immer recht ähnlich und da ich sie allgemein mag, kommen sie bei mir auch gut an. Im Vergleich zu einigen anderen ähnlichen Büchern, konnte dieses Buch aber nicht die Spitze erreichen. Irgendetwas kleines fehlte einfach noch, auch wenn ich nicht weiss, was es wäre (vermutlich das Lockere an der Geschichte). Ich werde die Reihe aber, falls ich weitere Teile finden sollte, defintiv weiterlesen. Deshalb gibt von mir vier von fünf Sternen.

    (Die Rezension ist schon um einiges älter (2019), wurde nun aber von meinem Amino Leserunde für diese Seite noch übernommen (und dafür noch leicht angepasst), damit ich sie mit mehr Leuten teilen kann. Weitere ältere Rezensionen werde ich ebenfalls noch teilen). :)

  3. Cover des Buches Aus schwarzem Wasser (ISBN: 9783423230193)
    Anne Freytag

    Aus schwarzem Wasser

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Fidelity

    Inhalt Klappentext:

    Ungebremst rast Dr. Patricia Kohlbeck mit ihrem Dienstwagen in die Spree. Mit dabei: ihre Tochter Maja. "Du kannst niemandem trauen, sie stecken alle mit drin", ist das Letzte, was die Innenministerin sagt, kurz bevor sie ertrinkt. Auch Maja stirbt - wacht jedoch wenige  Stunden später unversehrt in einem Leichensack im Krankenhaus wieder auf ...

    Fazit: 

    Das Cover finde ich passend. Es gibt verschiedene Perspektiven und Zeitebenen - hat mir super gefallen! Gleich zu Beginn mehren sich die Fragen: Wie konnte sich Maja aus dem Dienstwagen mit Panzerglasfenstern befreien, während ihre Mutter ertrank? Maja war etwa 20 Minuten unter Wasser und wurde für tot erklärt - da geht es doch nicht mit rechten Dingen zu, oder?

    Und o ja, sie stecken tatsächlich alle mit drin! Die Sexszenen waren für mich gut dosiert, passten zu den Charakteren. Ich habe mich prächtig unterhalten bei diesem Fantasy-Thriller, bei mir kam keine Sekunde Langweile auf. Und ja, es erinnert mich ein wenig an den Great Reset 2021! Kaufempfehlung! 

  4. Cover des Buches Alea Aquarius - Das Geheimnis der Ozeane (ISBN: 9783789147494)
    Tanya Stewner

    Alea Aquarius - Das Geheimnis der Ozeane

     (122)
    Aktuelle Rezension von: BuecherMaus

    Diesmal geht es mit Spannung und liebevollen Momenten weiter nach Island, um hoffentlich Aleas Vater zu finden.

    Direkt am Anfang, kommt schon ein heftiges Unwetter auf und die ganze Alpha Cru arbeitet wie immer perfekt miteinander, um das Gewitter zu ,,besiegen". Doch auf einmal entdeckten sie seltsame Wesen, die die Crusis auf besondere Art schützen konnten. Sobald das Unwetter vorbeigezogen war, machten sie sich auf den Weg nach Reykjavík, um dort noch ein wenig Geld zu verdienen, da der Rest des letzten Auftrittes schon verbraucht war. Dort angekommen, bauten sie alles auf und starten sofort ihre Vorführung. Diese lief so gut, dass sie Sammy sogar noch einen oder auch zwei Herzenswünsche erfüllen konnten. Doch jetzt kam es  zu dem eigentlichen Grund, warum sie hier her gekommen waren: Aleas Vater! 

    Werden sie ihn finden?

    Wiedereinmal fand ich dieses Buch total spannend und einfach magisch!

    Dieses Buch ist eindeutig dicker als die anderen beiden Bände. Doch dies merkt man gar nicht, wenn man sich so richtig ,,fest gelesen" hat.

    Wiedereinmal ein super tolles Buch und auch auf jeden Fall ein tolles Geschenk!

  5. Cover des Buches Awakening (ISBN: 9783401604923)
    Jennifer Alice Jager

    Awakening

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Anaba

    Die Reihe habe ich schon lange auf meiner Wunschliste und bin endlich dazu gekommen den ersten Band zu lesen.

    Der Einstieg war leicht und schnell fand ich die Geschichte spannend. Man folgt im Wechsel Addy, Younes, Liam und Ayumi, als immer mehr Naturkatastrophen über diese hereinbrechen. Wobei Addy und Liam den Hauptteil der Erzählung haben. Da die vier auf unterschiedlichen Kontinenten verteilt sind, hat jeder einen völlig eigenen Handlungsstrang. Ich bin bereits jetzt neugierig, wie sich die Wege von ihnen kreuzen. Die verschiedenen Eindrücke aus den jeweiligen Perspektiven waren spannend dargestellt. 

    Die Autorin verknüpft hoch aktuelle Themen mit fantasievollen Ideen. Schnell hat mich die Spannung gepackt und ich wollte die Hintergründe zu den Geschehnissen erfahren. 

    Sehr gelungen fand ich die rebellierende Natur und die Darstellung der Ohnmacht gegenüber Autoritäten. 

    Romantisch wird es kaum, doch gibt es Potential, dass sich da etwas über die Folgebände entwickelt. 

    Ich bin sehr gespannt wie es mit den Vieren weiter geht und freue mich auf den nächsten Teil der Reihe. Da alle Teile bereits erschienen sind, geht es direkt weiter mit "Rising".

  6. Cover des Buches Gun Love (ISBN: 9783518428320)
    Jennifer Clement

    Gun Love

     (88)
    Aktuelle Rezension von: hapedah

    Pearl kennt nur das Leben im Auto ihrer Mutter, die als Teenager von zuhause weg gelaufen ist. Der Wagen steht seit vierzehn Jahren auf dem Besucherparkplatz eines Trailerparks zwischen zwei Autobahnen und einer Müllkippe und obwohl ihr Alltag von Armut geprägt ist, schafft Margot für sich und ihre Tochter eine sanfte, verträumte Atmosphäre in dem alten Ford Mercury. Diese Idylle wird erst getrübt, als Eli Redmond mit seinen Waffen auftaucht, in den sich Margot Hals über Kopf verliebt. 

    "Gun Love" von Jennifer Clement hat mich bis zur letzten Seite hin gefesselt und hallt immer noch in mir nach. Die Autorin zeigt ihr Heimatland von einer düsteren Seite, Schusswaffen sind allgegenwärtig und schon der Beginn des Buches lässt ahnen, dass es kein gutes Ende nehmen kann. Dennoch gelingt es der Autorin durch ihren wunderbar poetischen Schreibstil immer wieder, glückliche Momente voller Liebe und Zuversicht in die Geschichte einzuflechten, die doch eigentlich vom harten Leben zwischen Abgasgestank und Umweltverschmutzung, geprägt von Armut und Waffengewalt, handelt. 

    Ihre Protagonistin Pearl, aus deren Sicht der Roman geschrieben ist, berichtet stellenweise beinahe distanziert aus ihrem Leben, aber gerade diese Erzählweise, die nur ab und an Gefühle erahnen lässt, hat mich beim Lesen sehr fasziniert. Oft sind es kleine alltäglich Begebenheiten, die mir gezeigt haben, was Pearl in den jeweiligen Situationen empfindet. Es scheint, als ob sie ihre Erinnerungen formuliert, wie sie ihr gerade durch den Kopf schießen, was es mir in den ersten Abschnitten etwas schwerer gemacht hat, dem chronologischen Ablauf zu folgen. 

    Jennifer Clements Buch ist keine leichte Kost, doch wie eine tödliche Waffe, die in zarter Spitze eingepackt ist, wird das Grauen, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint, von positiven, ja beinahe träumerischen Episoden eingefasst, so dass ich das Leseerlebnis trotz des ernsten Themas als hoffnungsvoll formuliert empfunden habe. Letztendlich hat mich der Roman nachdenklich zurück gelassen und wird sicher noch einige Zeit in mir nachwirken. Deshalb gebe ich für diese Geschichte eine unbedingte Leseempfehlung.

    Fazit: Jennifer Clements Roman handelt von Armut, Waffengewalt und Liebe, in wunderbar blumigen Worten schildert die Autorin neben dem harten Leben im Trailerpark auch Alltagsmomente voller Träume und Zuversicht. Ihr Buch hat mich gefesselt, fasziniert und am Ende sehr nachdenklich zurück gelassen, ich empfehle es gern weiter.


  7. Cover des Buches Die Karte meiner Träume (ISBN: 9783596184446)
    Reif Larsen

    Die Karte meiner Träume

     (281)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Die Karte meiner Träume von Reif Larsen aus dem Fischer Verlag

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    🗺 Inhalt

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    T.S. Ist noch kein Teenager aber ein begeisterter Kartenzeichner.

    Das Talent erkennen auch andere und er soll eine Auszeichnung bekommen. In diesem Buch geht es um T.S., seine Familie und seine Reise zur Preisverleihung

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    🗺 Was hat mir gefallen?

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    Das Buch handelt von T.S. ... seinen Erlebnissen, seinem Leben und seinen Empfindungen. Das ist teilweise entspannt zu lesen... einlullend...

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    🗺 Was hat mir nicht gefallen?

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    Leider war das nicht mein Buch... und ich kann die begeisterten Stimmen nicht teilen. Ein großer Grund wird der sein, dass dieses Genre nicht mein bevorzugtes Thema ist. Aus dem Grund fließt das nicht in meine Beurteilung mit ein.

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    Was mir aber auch nicht gefiel, ist das sperrige Format von diesem Taschenbuch... es ist größer als normal und dadurch ziemlich unhandlich.

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    Die Zeichnungen in dem Buch fand ich beim Durchblättern richtig schön... beim Lesen leider nicht. Denn jede Zeichnung ist mit mehr oder weniger viel Text versehen. Als ob man die ganze Zeit ein Buch mit Fußnoten und Querverweisen liest. Man wird immer wieder unterbrochen.

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    🗺 Fazit

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    Irgendwie hat mich das Buch an eine Mischung aus „My Girl“ und „der alte Mann und das Meer“ erinnert. Wer gerne Geschichten von Kindern liest, die geistig ihrer Zeit voraus sind und eine Vorliebe für Roadtrips hat... ist hier bestimmt gut aufgehoben. Bei mir war es eher der Ehrgeiz, der mich zum Weiterlesen motiviert hat.


  8. Cover des Buches Creature - Gefahr aus der Tiefe (ISBN: 9783473401505)
    Morton Rhue

    Creature - Gefahr aus der Tiefe

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92

    Ismael weiß, dass er von der Erde verschwinden muss. Die Natur ist komplett zerstört, durch die dicke Smogwolke dringt schon lange kein Sonnenlicht mehr und die Luft reicht kaum zum Atmen. Als ihm ein Job auf dem fernen Planeten Cretacea angeboten wird, ergreift er die Chance und heuert dort auf einem Walfangschiff an. Doch seine Arbeit ist viel riskanter als gedacht. Denn sein Schiff macht Jagd auf das gefährlichste Lebewesen des Planeten: eine riesige blutrünstige Kreatur, die in den Tiefen des Meeres lauert. Für Ismael und den Rest der Besatzung geht es ums nackte Überleben …

    Mein Fazit:

    Mir fehlte ernsthaft die Spannung. Ja, es war spannend, bzw. die Spannung wirkte sehr künstlich und konnte mich nicht abholen, Die Charaktere waren mir zu blass, der Sprecher ganz ok, aber alles in allem, war es nicht meins.

    Moby Dick ist spannender, Dystopie ist auch immer spannend, aber die Kombi der beiden unter diesem Titel ist leider nicht wirklich gelungen. Schade

  9. Cover des Buches Noah (ISBN: 9783404178780)
    Sebastian Fitzek

    Noah

     (1.969)
    Aktuelle Rezension von: SkadiV

    Noah weiß nichts über sich selbst. Er ist sich nicht mal sicher, ob er überhaupt Noah heißt. Nachdem er angeschossen wurde, hat er sein Gedächtnis verloren. Der obdachlose Oscar sammelt ihn auf, pflegt ihn gesund und steht ihm auch zur Seite, als Noahs Erinnerungen allmählich zurückkehren und klar wird: sein Leben ist in Gefahr.

    Vorweg sei gesagt: für mich war es „der erste Fitzek“  - insofern kann ich keinen Vergleich zu anderen Werken des Autos ziehen. Aber ich bin mir sicher, dass es nicht der letzte Thriller von Sebastian Fitzek war, den ich lese.

    Seit vergangenem Jahr hat das 2013 erschienene Buch eine schockierende Aktualität gewonnen. Pandemie, Masken, Ausgangssperren, es gibt zahlreiche Parallelen zur heutigen Zeit. Das macht manche Szenen schwer zu lesen – auch wenn die einfühlsam beschriebenen menschlichen Tragödien wohl zu jeder Zeit schwer zu verdauen sind.

    Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus drei Perspektiven, deren Handlungsstränge eng miteinander verwoben sind. Eine vierte Perspektive ist unabhängig davon und verdeutlich zwar die Probleme der Überbevölkerung, die eines der tragenden Themen des Buches ist, trägt allerdings nicht viel zur Handlung selbst bei. Persönlich bin ich etwas zwiegespalten, was ich davon halten soll, weil sich die betreffenden Kapitel etwas „überflüssig“ anfühlen, gleichzeitig  machen sie auf ein sehr reales Problem aufmerksam. Fest steht für mich allerdings: man hätte sie reduzieren können, wodurch die Handlung gestrafft worden wäre. Allerdings ist der Rest des Buches definitiv nicht zu langatmig. Die ganze Wahrheit um „Noah“ und seine Vergangenheit wird so langsam entfaltet, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann, die actionreichen Szenen dazwischen sorgen dafür, dass allerdings auch keine Langeweile aufkommt, bis das nächste Puzzlestück enthüllt wird.

    Stilistisch ist es nah an der Perfektion und da es mein erster Fitzek-Thriller war, kann ich nicht beurteilen, ob das bei ihm generell der Fall ist, aber: die Beschreibungen waren mir stellenweise zu wenig. Alles wird nur so grob beschrieben, dass man als Leser zwar eine ungefähre Vorstellung der Szenerie hat, aber der berühmtberüchtigte Film im Kopf nicht so recht zu laufen kommt.

    Die Thematik sorgt dafür, dass die Geschichte auch eine politische Dimension hat. Allerdings wird diese eher auf gesellschaftlicher Ebene ausgetragen. Wie bereits erwähnt: vieles daran stimmt einen nachdenklich. Weniger über die aktuelle Zeit, als unser Konsumverhalten im Allgemeinen. Etwas, das ich bei einem Thriller bislang kaum erlebt habe und das genau meinen Geschmack getroffen hat.

    Alles in allem ist „Noah“ ein sehr guter Thriller, auch wenn ich persönlich noch etwas Luft nach oben gesehen hätte, sodass ich ihn nicht als perfekt bezeichnen kann.

  10. Cover des Buches Ein gutes Omen (ISBN: 9783492281669)
    Terry Pratchett

    Ein gutes Omen

     (259)
    Aktuelle Rezension von: HappyKatY

    Lustig geschrieben, leicht zu lesen und die „Freundschaft“ zwischen Crowley und Erziraphael ist einfach der Hammer!

  11. Cover des Buches Alterra: Die Gemeinschaft der Drei (ISBN: 9783426513064)
    Maxime Chattam

    Alterra: Die Gemeinschaft der Drei

     (440)
    Aktuelle Rezension von: buecher_liebe21
    Die Gestaltung des Buches ist wunderschön. Das Cover spiegelt den Inhalt der Geschichte wieder und ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Genauso wie das Innere des Buches. Es hat eine wunderschöne Aufmachung. Jedes Kapitel ist mit Verschnörkelungen verziert. Die Geschichte ist in drei größere Kapitel aufgeteilt, welche auch sehr schön gestaltet wurden.

    Die Geschichte ist von Anfang an interessant und wird nach und nach immer spannender, sodass man es irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Auch empfand ich manche Stellen als gruselig, bei denen ich mir wirklich überlegt habe, ob ich weiterlesen soll oder nicht.
    Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm, das Buch lässt sich dadurch unglaublich schnell lesen.
    Obwohl unser Hauptprotagonist Matt 14 Jahre alt ist, ist die Schreibweise nicht kindlich gehalten, sondern eher wie in einem normalen Jugendbuch.

    Wie eben schon erwähnt ist Matt Carter der Hauptprotagonist in der Geschichte. Er ist mir sehr sympathisch und ein wirklich angenehmer und wie ich finde für sein Alter sehr reifer Charakter. Er entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter und wird immer mutiger.
    Tobias, Matt's bester Freund ist ebenfalls ein sehr angenehmer Charakter. Er hält sich manchmal etwas mehr im Hintergrund und ist öfters etwas ängstlicher als seine Freunde, trägt aber sein Herz am rechten Fleck.
    Ambre, die dritte im Bunde, ist ein sehr schlaues und kluges Mädchen. Auch sie mochte ich sehr und konnte mich mit ihr das ein oder andere Mal auch identifizieren.

    Insgesamt enthielt die Geschichte einige Protagonisten, wobei die einen eine etwas größere und die anderen eine etwas kleinere Rolle gespielt haben. Nach kurzer Zeit kann man alle Protagonisten recht gut untereinander unterscheiden, da sie gut ausgearbeitet worden sind und jeder charakterlich natürlich anders ist.

    Da in der Geschichte der Klimawandel, woraufhin alles weitere passiert, was in der Geschichte erzählt wird, behandelt wird, ist diese auch heute noch sehr aktuell, wenn auch nicht ganz real.

    In der Geschichte entstehen viele Rätsel und Ungereimtheiten, die nicht sofort alle aufgeklärt werden. Nur nach und nach erfährt man mehr. Trotzdem bleiben am Ende Unklarheiten offen, was mich doch etwas störte. Die Geschichte endet mit einem kleinen Cliffhanger und ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.
  12. Cover des Buches Bonfire – Sie gehörte nie dazu (ISBN: 9783453292130)
    Krysten Ritter

    Bonfire – Sie gehörte nie dazu

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_glaubt
    Ich habe den "Thriller" mit jemand anderes zusammen gelesen, was auch gut so war, denn sonst hätte ich ihn vielleicht abgebrochen. So bin ich aber dran geblieben, weil wir uns nach der Lektüre ausgetauscht haben. Wir waren uns einig darin, dass die Unterhaltung bestenfalls mittelmäßig und die Auflösung am Schluss total übereilt war. Zwischendurch gab es so einige Längen und ich habe mich während dem lesen gefragt, wann die Autorin die Geschichte denn noch auflösen will, weil es sich immer mehr gezogen hat. Der Schluss wurde dann auf ein paar wenigen Seiten herunter gerattert. Sehr schade, denn hier wurde massenhaft Potenzial verschenkt.

    Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und man kam so gut über die Seiten, dass man stellenweise vergessen hat, dass man ein Buch liest. Das ersetzt aber leider keine gute Handlung.

    Die Protagonistin Abby war eine sehr angenehme Person, ich habe sie gerne bei der Aufklärung der Geschichte begleitet. Die Freunde, die ihr früher arg zugesetzt haben, trifft sie teilweise wieder und ich konnte gut verstehen, dass ihr nicht so wirklich wohl dabei war. Was die Mädchen früher abgezogen haben und was aus ihnen geworden ist war auch echt gruselig. Trotzdem mochte ich gar nicht, dass Abby mehr und mehr dem Alkohol verfällt, das hat für mich die Sympathie für die Figur auch ein bisschen kaputt gemacht.

    Die Geschichte fing eigentlich interessant und spannend an, aber irgendwann verfiel Abby in ihre Verschwörungstheorien und es wurde langweilig und zog sich. Das Lesegefühl war für mich höchstens einem spannendem Roman entsprechend, auf jeden Fall keinem Thriller.

    Ich kann das Buch daher nur empfehlen, wenn man einen Spannungsroman lesen möchte. Wenn man eine fesselnde Geschichte voller Thrill lesen will, ist man hier leider falsch. Das hat schon seinen Grund dass das Buch trotz der fast dreißig Rezensionen keine einzige 5*-Bewertung bekommen hat.
  13. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.239)
    Aktuelle Rezension von: Seitenwelt
    Es ist definitiv eines von Stephen Kings Monumentalwerken. Aber seien wir ehrlich, wäre es wirklich noch so gut, wenn es nur halb so lang wäre? Es ist gerade der für Stephen King übliche langsame, aber stetige Aufbau der Spannung, der dieses Buch ausmacht. Treibt er es damit auf die Spitze? Ja. Natürlich. Aber was soll ich sagen, er kann es eben. Das ist seine große Stärke und das merkt man in dem Buch ganz deutlich.
    Aber beginnen wir am Anfang. In diesem Buch geht es - ganz kurz gesagt - um eine Gruppe Kinder, die eine unbekannte Macht jagen, die Menschen umbringt, und die als Erwachsene zurückkehren, um ihre Taten zu vollenden. Und doch geht es um so viel mehr.
    Wir haben hier eine Gruppe Kinder, die sich mit Morden konfrontiert sehen. Allein das ist schon eine höchst sonderbare Konstellation, zumal diese Kinder nichts besonderes an sich haben. Sie sind einfach nur ganz normale Kinder. Wir lernen diese Kinder auf den vielen Seiten dieses Buches sehr gut kennen, ihre Sorgen, ihre Gedanken, ihre Freuden, aber vor allem ihre Ängste. Hier kommt nun auch schon das erste leider: Leider liegt der Fokus so stark auf den Kindern, dass die meisten andern Figuren eher blass bleiben. Sie verschwimmen im Hintergrund und viele Personen, die für die Kinder wichtig sein sollten, werden sogar nur erwähnt. Die Kinder werden in ihrer eigenen kleinen, kindlichen Blase dargestellt, und nur diese gemeinsame Welt wird gezeigt. Nun ja, andernfalls wäre das Buch vermutlich noch deutlich länger geworden. Und zwar unterscheiden sich die Kinder in ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten sehr stark, der Fokus liegt aber ganz klar auf Bill. Die anderen Kinder haben ihre Momente, aber Bill ist die treibende Kraft, derjenige, der wirklich aktiv wird, derjenige, der alles vorantreibt und die Gruppe zusammenhält. Er ist allerdings auch derjenige aus der Gruppe, den Es am stärksten beeinflusst hat. Schnell wird für die Kinder klar, dass es nicht nur um Rache geht, sondern auch um ihr eigenes Überleben.
    Trotz seiner Länge verliert das Buch nie seine Spannung. Es ist keines der Bücher, von denen man sich nicht losreißen kann, die einen nachts nicht mehr schlafen lassen. Aber diese ständige, leichte Steigerung der Spannung hält einen die ganze Zeit bei der Stange. Was mich stellenweise völlig aus dem Lesefluss gerissen hat, waren die Perspektivwechsel mitten in der Szene, denen ich nicht immer ganz leicht folgen konnte. Aber auch das ist man von Stephen King ja gewöhnt.
    Die Auflösung und der Hintergrund der ganzen Geschichte waren höchst seltsam, Stephen King typisch eben. Obwohl ich mir an der Stelle tatsächlich noch etwas Erklärung gewünscht hätte, warum das denn alles so war und was es damit auf sich hatte. Aber das bleibt nun meiner Fantasie und Interpretation überlassen.
    Wie bereits erwähnt ging es in dem Buch um den Kampf gegen ein unbekanntes mörderisches Monster. Aber es geht um so viel mehr - und das wird sogar in einem Dialog im Buch aufgegriffen. Es geht um Freundschaften, Pflichtgefühl und um Kindheitsängste, und wie sie uns bis ins Erwachsenenalter hinein begleiten können, vielleicht sogar für den Rest unseres Lebens. Letzteres hat mich ganz besonders fasziniert. Wir wissen zwar als Erwachsene, dass es da kein Monster im Schrank oder unter dem Bett gibt (oder was auch immer einem als Kind Angst gemacht hat), aber wenn man dann in eine Situation kommt, in der man daran erinnert wird und in der es wieder so real erscheint… ist die Angst dann wirklich weg? Sind wir dann wirklich die rational denkenden Erwachsenen? Oder kommt das Kinder in uns wieder hervor, wenn wir an usnere Kindheit erinnert werden, und mit ihm all die Ängste? Sind diese Ängste als Erwachsene nicht sogar schlimmer, weil sie nicht in unser gefestigtes Weltbild passen, aber dennoch so echt erscheinen, es aber vernünftigerweise gar nicht sein können? Diese Themen ziehen sich durch das ganze Buch. Es sind Ängste, die jeder einzelne von uns verstehen und nachvollziehen kann. Und gerade das macht dieses Buch so mächtig. Es ist keine abstrakte Angst, die hier geschaffen wird, sondern eine verdammt reale, die in uns schlummert, und die man weckt.

  14. Cover des Buches Mengele Zoo (ISBN: 9783982052205)
    Gert Nygårdshaug

    Mengele Zoo

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Pongokater

    Im Wikipedia-Eintrag zum Roman heißt es:"Obwohl der Roman die Welt durch die Augen eines der meist gesuchten Terroristen beschreibt, fällt es dem Leser leicht Minos (= Oberterrorist) Standpunkt einzunehmen." Das klingt ganz harmlos, steht aber in einem Buch, in dem Erzähler und Hauptfigur meinen, dass es doch ganz schön wäre, 200 Millionen "nutzlose" Gringos umzubringen. Einige dutzend Seiten später wird sogar gesagt, das es schön wäre, die Menschheit auf zwei Milliarden Menschen zu reduzieren. 

    Das Buch des Norwegers Nygardshaug beginnt recht poetisch bei einer Familie im südamerikanischen Regenwald, deren Existenz durch landgierige Firmen vernichtet wird. Der Sohn der Familie, Mino, entgeht der Vernichtung. Zunächst verübt er Rache an Einzelnen, aber dann lässt ihn der Autor eine Terrorgruppe gründen, die Mino unter dem wohl nicht zufälligen Decknamen "Carlos" führt. Die zweite Hälfte des Buches schildert dann wie in einer Sportreportage (jeder Mord wird bejubelt wie ein Tor), wie die Gruppe auf raffinierte Weise beginnt, die Macht- und Wirtschaftseliten der westlichen Welt zu töten, mal Dutzende, mal Hunderte, mehr geht (siehe oben) "leider" nicht. All das geschieht im Namen des Regenwaldes, ja der Natur, der Erde. Deshalb erscheint dem Erzähler und der Hauptfigur auch alles Tun der Ökoterooristen gerechtfertigt. 

    Warum in Norwegen 400.000 Exemplare dieses blutrünstigen Gesinnungsschmökers verkauft wurden, erschließt sich mir nicht. Passend wäre ein nachträglicher Stalin-Preis für besonders dumpfe und hasserfüllte Propaganda.

  15. Cover des Buches Gehen, um zu bleiben (ISBN: 9783442176724)
    Anika Landsteiner

    Gehen, um zu bleiben

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zugegeben, der Titel hat mich gelockt und da ich viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es schließlich gelesen und das sehr gerne. Mit einem wundervollen Schreibstil wird ein Reisebericht geschildert, Länder erkundet und Erfahrungen geteilt.

    Es handelt vom Mut loszugehen und das kam in den einzelnen Kapiteln wirklich sehr schön rüber.

    Einzig beim “Ankommen” hat mir ein wenig Spiritualität gefehlt, den der Titel verspricht. Die Autorin selbst weist im Buch darauf hin, dass es ein Reisebericht ist und er als solcher gelesen werden soll. Schade eigentlich, da ich noch mehr in ihm gesehen hätte.

    Das Buch ist trotzdem absolut empfehlenswert und wirklich gut geschrieben!

  16. Cover des Buches Deadwater - Das Logbuch (ISBN: 9783791500492)
    Tobias Rafael Junge

    Deadwater - Das Logbuch

     (31)
    Aktuelle Rezension von: -Coco-

    Klappentext: Logbuch-Eintrag: Schulschiff verschollen Mysteriöser Erpresser! Ein Schulschiff voller Jugendlicher mitten auf dem Indischen Ozean. Nacht für Nacht verschwinden die Erwachsenen und ein grausamer Erpresser zwingt die Schüler zu terroristischen Aufgaben. Und tatsächlich: bald taucht die erste Leiche auf, eine der Lehrerinnen.

    Meinung: Deadwater – Das Logbuch, wird durch Einträgen der verschiedensten Leute mit Koordinaten, kleinen Skizzen, Notizen usw. erzählt. Durch die Einträge der verschiedenen Personen, kann es anfangs etwas Verwirrenden sein bis man den Durchblick hat und die einzelnen Geschichten/Einträge den richtigen Charakter zuschreiben kann. Trotzdem ist die Geschichet um Chris und seiner Crew spannend und einmal irgendwie anders. Außerdem befinden sich am Rand der Einträge immer ein paar Notizen der anderen Crewmitglieder (Was sie dazu denken oder lustig-unnötige Kommentare). Manchmal befinden sich auch ein paar hübsche Skizzen und Zeichnungen im Buch, wie beispielsweise am Anfang wo sich eine Skizze des Schiffes mit Beschriftung (damit man sich auch auskennt) befindet, aber auch ein Gruppenbild der ganzen Mannschaft gibt es zu sehen. Der Schreibstil des Autors ist ganz nett und die Geschichte wird gut dargestellt, manchmal etwas verwirrend aber man kennt sich schlussendlich immer aus. Es ist sehr spannend nach und nach herauszufinden was mit den Lehrern passiert ist und warum das alles passiert etc.… Ich kann nur sagen, es steckt mehr dahinter als man anfangs vermutet. Schlussendlich denkt man über einige Dinge, die in dem Buch angeschnitten werden nach.

    Fazit: Ein wirklich schön aufgemachtes Buch, wo man erkennen kann, dass sich wer über das Layout etc.  Gedanken gemacht hat. Es macht Spaß das Buch zu lesen, da es durch diese einzigartige Aufmachung anders ist. Die Geschichte um Chris und seine Freunde ist spannend und erschreckend, wenn man genauer darüber nachdenkt.  

  17. Cover des Buches Stille Wasser (ISBN: 9783257069884)
    Donna Leon

    Stille Wasser

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Mary2

    Der sechsundzwanzigste Brunetti-Roman nimmt die Leser mit in die venezianische Lagune.

    Kurz vor dem Burnout stehend wird Brunetti krankgeschrieben und zieht sich in das Haus eines Verwandten auf der stillen Insel Sant‘ Erasmo zurück. Lesen, rudern, zur Ruhe kommen soll sein Tagesablauf werden. Mit dem ansässigen Davide Casati, einst ein Ruderfreund von Brunettis Vater, begibt sich der Commissario auf ausgedehnte Bootstouren durch die Lagune. Auch der Leser entschleunigt bei den Betrachtungen zum meditativen Rudersport, der Bienenzucht und den Gezeiten in der Lagune.

     

    Schließlich gibt es doch wieder Arbeit für Guido Brunetti: Casati und sein Boot sind nach einem Unwetter verschwunden. Bei der anschließenden Suchaktion wird der Vermisste tot aufgefunden: Unfall, Suizid oder Mord?

    Brunetti taucht tief in die Vergangenheit ein und recherchiert bei allen Personen aus Casatis Umfeld – behutsam, aber hartnäckig.

    Dabei kommen traurige und tragische Wahrheiten zutage. Ein lange zurückliegender Arbeitsunfall sowie die damaligen Kollegen werden zum Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Am Ende sind zwar nicht alle Fragen gelöst, aber Brunetti hat seine Arbeit getan und kann wieder in den Alltag zurückkehren.

     

    Ein Roman ganz im Stile von Donna Leon. Der vertraute Leser wird sich sofort einfinden können und sich auf den langsamen Rhythmus des Buches einstellen.

    Jedoch taugt „Stille Wasser“ nicht zum Einstieg in die Brunetti-Reihe. Freude werden nur diejenigen haben, die Brunetti schon gut kennen. Mir hat dieser Fall wieder einmal gut gefallen, ich vergebe die volle Punktzahl und freue mich auf die Fortsetzung.

  18. Cover des Buches Rising (ISBN: 9783401604930)
    Jennifer Alice Jager

    Rising

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Anaba

    Der erste Teil dieser Serie konnte mich bereits fesseln, die Fortsetzung sogar noch mehr. 

    Da ich keine große Lücke zwischen den Bänden hatte war der Einstieg sehr leicht und ich habe mich über das Wiedersehen mit den einzelnen Charakteren sehr gefreut. Man folgt weiterhin im Wechsel Addy, Younes, Liam und Ayumi. Keinem der Charaktere wird es leicht gemacht und sie müssen sich alle nervenaufreibenden Situationen stellen. Ich kann kaum festlegen mit wem ich mehr gelitten habe. Der Autorin gelingt es hervorragend jeden Protagonisten einen  unterschiedliche Umgang mit den Naturgeistern zu geben. Ein Highlight war für mich die differenzierte Betrachtung einzelner Themen, losgelöst vom typischen "gut und böse" Denken, Hier wird breit gefächert und viele entgegengesetzte Ansichten werden aufgenommen. Es bauen sich langsam Gefühle zwischen einzelnen Charakteren auf, doch alles ist sehr verhalten, so dass die Geschichte weiterhin ohne Romantik auskommt - diese habe ich auch nicht vermisst. 

    Die einzelnen Handlungsgänge sind alle spannend und die Geschichte steigert sich zu einem Finale mit fiesem  Cliffhänger. Zum Glück sind alle Teile der Reihe bereits erschienen und ich kann direkt weiterlesen in "Collapse".  

  19. Cover des Buches Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch (ISBN: 9783522185202)
    Michael Ende

    Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch

     (918)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    1989 schrieb Michael Ende die Umkehrwünsche des bösen Duos aus Zauberer und Hexe nieder, sie sollten sich laut ihrem Plan ins Gegenteil verkehren. 

    Zeitlos, erschreckend aktuell, vor allem die beiden letzten Wünsche. Ein großartiges Buch! 

    "Punsch aller Pünsche, erfüll meine Wünsche: 

    Zehntausend sterbende Bäume im Wald sollen wieder treiben, 

    und die, die noch gesund sind, jung oder alt, sollen's auch bleiben.

    ... 

    Die Elbe, die Weser, die Donau, der Rhein und alle Gewässer

    sollen sauber und fischreich wie früher sein, oder noch besser.

    ... 

    Wer Brunnen vergiftet um Dreck zu verkaufen zum eigenen Nutz, 

    soll nie wieder Wein und Champagner saufen, nur den eigenen Schmutz. 

    ... 

    Wer mit Robbenfellen und Elfenbein und dem Fleisch von den letzten Walen

    Geschäfte macht, gehe jämmerlich ein, denn niemand mehr soll dafür zahlen. 

    ... 

    Keine einzige Tierart, ob nützlich oder nicht, soll mehr ausgerottet werden. 

    Sie soll leben, wie es ihrer Natur entspricht, im Meer, in der Luft und auf Erden. 

    ... 

    Und die Jahreszeiten, die warmen und die kalten, durch Smog und Gase gestört, 

    sollen wieder die alte Ordnung erhalten, so wie sich's gehört. 

    ... 

    Wer Zwietracht schürt zwischen Völkern und Rassen, um Krieg zu entfachen, 

    und mit Waffen handelt, zwecks klimpernder Kassen, soll pleite machen. 

    ... 

    Der Reichtum, mit dem man hierzulande prahlt, und den man verdient zu genießen glaubt, 

    sei nicht mit der Not andrer Völker bezahlt, die man durch Zinsen um alles beraubt. 

    ... 

    Verkauft soll nur werden, was gut ist und echt und menschlicher Arbeit entstammt. 

    Doch niemals das Leben, Gewissen und Recht und niemals Würde und Amt. 

    ... 

    Keine neuen Seuchen sollen entstehen, nicht natürlich, noch künstlich gemacht. 

    Und die alten sollen verschwinden, vergehen, und zwar über Nacht. 

    ... 

    Und den Kindern sei Hoffnung und Freude gestiftet, Vertrauen in die künftige Welt. 

    An Leib und Seele seien sie unvergiftet, ihr Wohl gelte mehr als Geld."


    Eine tolle Geschichte schon für Grundschulkinder zum Vorlesen, für ältere zum selber lesen und für Erwachsene natürlich auch! 

  20. Cover des Buches Amanda und das Herz aus Schrott (ISBN: 9783734847295)
    Ruth Rahlff

    Amanda und das Herz aus Schrott

     (26)
    Aktuelle Rezension von: bluesjj

    Kinderbücher, die sowohl Jung als auch Alt begeistern, sind selten. Mit „Amanda und das Herz aus Schrott“ ist Ruth Rahlff aber so ein Buch gelungen. Die Geschichte steckt voller Magie, Fantasie, Kreativität und Herz, spricht aber auch wichtige Themen wie Freundschaft, Mobbing, Geschwisterstreitigkeiten, Zeitmangel der Eltern, Umweltverschmutzung usw. an – und das nicht belehrend, sondern geschickt in der Story eingebaut. Wir haben Amanda mit ihrer mutigen, abenteuerlustigen und kreativen Art gleich in unser Herz geschlossen und bis zur letzten Seite mitgefiebert. Etwas Abzug bekommt das Buch nur, weil es vereinzelt etwas vorhersagbar ist und das Ende nicht nur ein paar Fragen offen ließ, sondern dann doch etwas zu skurril war.

    4,5 von 5 Sternen und eine herzliche Leseempfehlung.

  21. Cover des Buches Libellensommer (ISBN: 9783401509105)
    Antje Babendererde

    Libellensommer

     (654)
    Aktuelle Rezension von: nia__xe

    Die Story ist einfach schön. Egal ob man sich die bildhafte Beschreibung der Landschaft oder der Entwicklungsprozess der Protagonistin Jodie näher anschaut. 

    Jodie ist am Anfang eine unselbständige Jugendliche, doch im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich immer weiter und sie kommt dem Indianer Jay auch immer näher.

    Als Teenager habe ich das Buch von meiner Mutter geschenkt bekommen und habe es mir als junger Erwachsener erneut durchgelesen.

  22. Cover des Buches Endstation Venedig (ISBN: 9783257231724)
    Donna Leon

    Endstation Venedig

     (297)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    In Commissario Brunettis zweitem Fall beginnt alles mit einem harmlosen Raubüberfall eines Amerikaners. Brunetti will der allgemeine Meinung aber nicht glauben und macht sich auf die Suche nach dem wahren Grund der Ermordung. Er stößt auf Intrigen, italienisch-amerikanische Beziehungen und Bauernopfer. Das zweite Buch fande ich nicht ganz so gut wie das Debüt von Donna Leonm trotzdem ist es ein guter Krimi, der den Leser in das wunderschöne Venedig entführt. Lange empfande ich den zweiten Fall im Buch als nebensächlich und uninteressant bis es am Ende des Buches mit dem Hauptfall verknüpft worden ist. Fazit für mich ist, dass jeder mit seinem Tun etwas bewirken kann, auch wenn die Möglichkeiten noch so klein sind.

  23. Cover des Buches Anklage (ISBN: 9783453438422)
    John Grisham

    Anklage

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Yolande
    John R. Grisham wurde am 8. Februar 1955 in Jonesboro, Arkansas geboren. Als Kind wollte er Baseballprofi werden. Als er feststellte, dass seine Fähigkeiten dazu nicht ausreichen würden, begann er ein Jurastudium und arbeitete nach erfolgreichem Abschluss als Anwalt. 
    1990 begann er damit, Romane zu schreiben. Inzwischen hat er schon über 25 Romane veröffentlicht, von denen eine Vielzahl auch verfilmt wurde. Seine Bücher sind Bestseller und werden weltweit verkauft.


    Inhalt (Klappentext): 
    Als New Yorker Anwältin hat es Samantha Kofer binnen wenigen Jahren zu Erfolg gebracht. Mit der Finanzkrise ändert sich alles. Samantha wird gefeuert. Doch für ein Jahr Pro-Bono-Engagement bekommt sie ihren Job zurück. Samantha geht nach Brady, Virginia, ein 2000-Seelen-Ort, der sie vor große Herausforderungen stellt. Denn anders als ihre New Yorker Klienten, denen es um Macht und Geld ging, kämpfen die Einwohner Bradys um ihr Leben. Ein Kampf, den Samantha bald zu ihrem eigenen macht und der sie das Leben kosten könnte.


    Ich habe schon einige Romane von John Grisham gelesen und habe leider feststellen müssen, dass die jüngeren Bücher bei weitem nicht mehr an seine ersten Werke heranreichen. Romane wie "Die Firma", "Die Akte" oder auch "Der Regenmacher" habe ich damals regelrecht verschlungen, weil sie so spannend waren. Das ist bei diesem Buch leider nicht so. Der Anfang ist noch ganz vielversprechend, aber dann rutscht die Story immer mehr ab. Irgendwann ist das Thema "kleine gute Anwaltskanzlei gegen die bösen großen Konzerne" einfach abgelutscht. Wenn man die Bücher von Grisham liest, könnte man meinen, dass die großen Firmen in den USA ausnahmslos von Verbrechern geleitet werden, die buchstäblich über Leichen gehen und vor nichts zurückschrecken, um Profite zu machen. 
    Hinzu kommt, dass die Hauptprotagonistin Samantha mir nicht sonderlich sympathisch war. Zu jammerig, zu unverbindlich, man erfährt ständig nur, dass sie das, was sie gerade tut, eigentlich gar nicht machen will. Der Schluss war dann auch wieder ziemlich unspektakulär.
    Ich denke, ich werde jetzt erst einmal einige Zeit ins Land gehen lassen, bis ich mich wieder an einen Grisham wage. 



  24. Cover des Buches Der Insektensammler (ISBN: 9783570068250)
    Jeffery Deaver

    Der Insektensammler

     (254)
    Aktuelle Rezension von: NataschaWahl81
    Ein Buch, welches ich auf einem Flohmarkt erstanden hatte und auch hier, mir der Schriftsteller mal wieder gänzlich unbekannt gewesen war und das, wo der ehemalige Rechtsanwalt laut Wikipedia zu einem der besten Autoren von psychologisch-intelligenten Thrillern gehört. 

    Die Verfilmung seines Romanes: Der Knochenjäger allerdings, kannte ich! :D 

    "The empty Chair" oder auch "Der Insektensammler" (Beide Titel passen sehr gut, wobei ich den im  Original noch einen Tick cleverer finde), ist das 3. Werk einer 14 - bändigen Reihe.  

    Das Buch geht sofort spannend los, und zwar mit dieser Art von Spannung, wo es einem selbst gruselt und vor Nervenkitzel kalt den Rücken hinunterläuft. 

    Da der Roman im Jahre 2000 herauskam, läuft die Ermittlungsarbeit noch ein wenig altmodischer als heute  ab und auch der Schreibstil ist ein anderer, jedoch würde ich sagen typisch "amerikanisch!"

    Zwischendurch nerven die ganzen technischen Begriffe und das Palaver über irgendwelche Gesteins- und Sandproben, aber was die für Deaver typischen Überraschungen und Wendungen angeht, ja ... da hat Wikipedia nicht übertrieben! Immer wenn man denkt "Ende gut, alles gut!", kommt die nächste Falltür und mischt die Karten der Charaktere neu. Nichtsdestotrotz war es mir gerade zum Ende hin ein Quäntchen "too much." 

    Die Lektüre ist in der vergangenen Erzählerperspektive aus der Sicht der beiden Protagonisten und der des Opfers geschrieben worden. 

    Irgendwie seltsam fand ich die Liebesgeschichte der beiden Hauptakteure, die ich denen zu keinem Zeitpunkt abgenommen habe, aber vielleicht fehlt mir auch einfach das Vorwissen der vorherigen zwei Romane?! 

    Alles in allem ein Pageturner, den ich guten Gewissens empfehlen kann! 

     

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