Bücher mit dem Tag "umweltzerstörung"

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99 Bücher

  1. Cover des Buches Die Geschichte der Bienen (ISBN: 9783442756841)
    Maja Lunde

    Die Geschichte der Bienen

     (915)
    Aktuelle Rezension von: Sarah_Rey

    An sich ist die Geschichte gut. Die drei Zeitebenen und wie diese schließlich miteinander verknüpft sind, haben mir sehr zugesagt. Aber für mich hatte das Buch auch ein paar Schwachstellen. Ich verstehe die Kritik, dass es sich zieht, fand ich persönlich jetzt nicht, aber da nichts sehr aufregendes passiert, kommt es einem eventuell so vor. Mich hat eher gestört, dass ich einige Handlungen der Personen nicht nachvollziehen konnte. Außerdem hätte mich interessiert wie es dazu kam, dass die Welt in der Zukunft so dargestellt wird, wie es Maja Lunde getan hat. 

    Manche Stellen fand ich aber sehr interessant, oder sogar bewegend. Alles in allem gar nicht so schlecht, lies sich auch super schnell und angenehm lesen.

  2. Cover des Buches Cryptos (ISBN: 9783743200500)
    Ursula Poznanski

    Cryptos

     (285)
    Aktuelle Rezension von: Hexenlady70

    Leseeindruck zu Cryptos von Ursula Poznanski 


    Ich bin mitlerweile bekennender Ursula Poznanski Fan aber dieses Buch hat es tatsächlich geschafft noch einen drauf zu setzen. Mal abgesehen von dem immer zuverlässig, tollen schreibstil hat mich die Geschichte so sehr gepackt das ich kaum aufhören wollte zu lesen. 

    Was ist Cryptos? 

    Ich sage mal auf jeden Fall eine Dystopie mit Fantasy Elementen und  ganz wichtig und hoch aktuell ein Klima Buch. 


    Es geht in diesem Buch um die nicht aufhaltbare Klimaerwärmung und die Folgen die sich Jahrhunderte später daraus ergeben haben. Welches Leben ist noch wie möglich. 

    Hier kommt das faszinierende an diesem Buch ins Spiel. Es gibt Welten Designer die neue virtuelle Welten erschaffen in dem man nicht real ist aber alles real erlebt wärend der Körper in einer Kapsel liegt und schläft. Leider braut sich in der realen Welt ordentlich was zusammen was ausgeschaltet werden muss.  Ich sage nur mega spannend und unglaublich einfallsreich die Geschichte. Ich werde nicht mehr erzählen und gebe das Buch als ultimativen Lesetipp, für alle die Dystopien und Fantasy mögen, weiter.

    Ein Jugendbuch das wie ich es finde in sich hat.

    Volle 5 von 5 Sternen bekommt es auf jeden Fall.

  3. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.350)
    Aktuelle Rezension von: wortkunstzauberei

    Frank Schätzing hat mit diesem Buch ein schockierendes Meisterwerk erschaffen. Auf fast 900 Seiten beschreibt er den Rachezug der Natur gegen den Menschen und öffnet Augen. 

    In dem Buch lernt man unter anderem die zwei Wissenschaftler Sigur Johanson und Leon Anawak kennen, die beide wirklich sehr starke Persönlichkeiten sind. Allgemein hatte ich das Gefühl, dass Schätzing unfassbar tolle Charakter erschaffen hat. Kein einziger wirkte platt. Zu jedem gab es, und wenn auch nur grob angeschnitten, eine Geschichte und das hat mir wirklich sehr gut gefallen. 

    Das Buch nimmt auch relativ schnell an Fahrt auf. Dank Würmer, die Methan freisetzen und ganze Erdplatten zum Einsturz bringen, Wale, die plötzlich zu Killermaschinen werden und Menschen angreifen, explodierenden Hummern, Tsunamis und einer Krabbenplage fiebert man regelrecht auf jeder Seite mit. Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt und jeder Teil wurde Stück für Stück spannender. 


    Ich persönlich habe selbst noch nie ein Buch in diese Richtung gelesen und um ehrlich zu sein, hat dieses Buch wirklich viele Richtungen. Von Endzeit Roman, bis Thriller, bis Science Fiction ist alles enthalten und diese bunte Mischung erschafft ein wirklich tolles Lesegefühl. 

    Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der Lust auf Spannung hat, denn die ist in diesem Buch reichlich vorhanden. 

    Ein wahres Meisterwerk, welches wie bereits erwähnt, Augen öffnet und die Message klar macht, dass man lieber im Einklang mit der Natur leben sollte, als gegen sie vorzugehen. 


    Hier noch ein Zitat aus dem Buch, welches wirklich tief geht:


    „Hat sich der Mensch je gefragt, wie es sich auf das Leben seiner Nachkommen auswirkt, wenn er ihnen einen verarmten Planeten hinterlässt? Wer wollte die Bedeutung einer Tierart für den menschlichen Geist wirklich bewerten? Wir sehnen uns nach Wäldern, Korallenriffen und fischreichen Meeren, nach sauberer Luft und reinen Gewässern. Doch weiterhin schädigen wir die Erde. Mit der Vielfalt der Lebensformen zerstören wir eine Komplexität, die wir nicht verstehen, und schon gar nicht können wie sie neu erschaffen.“

  4. Cover des Buches Aquamarin (ISBN: 9783401600222)
    Andreas Eschbach

    Aquamarin

     (291)
    Aktuelle Rezension von: Sarah04

    Saha dachte jahrelang das sie wegen Verletzungen nicht in schwimmen kann. Doch es kommt raus das sie sogar im Wasser atmen kann. Es gibt nämlich Wassermenschen und ihr Vater war auch einer. Die ganze Geschichte ist eine super Idee und auch richtig gut umgesetzt. Den Schreibstill empfinde ich als gut und einfach zu lesen. Ich werde hundertprozentig den nächste Teil lesen.

  5. Cover des Buches Aus schwarzem Wasser (ISBN: 9783423230193)
    Anne Freytag

    Aus schwarzem Wasser

     (203)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: Die junge Maja muss nach einem Autounfall, bei dem das Auto in der Spree versank, mitansehen, wie ihre Mutter im Wasser stirbt. Auch sie wird für tot erklärt, wacht aber kurze Zeit später in einem Leichensack in der Pathologie wieder auf. Was passiert hier? Auf der Suche nach Antworten begibt sich Maja auf einen Weg, der Unfassbares zum Vorschein bringt… Die Spurensuche ist gefährlich und sie weiß nicht, wem sie trauen kann…

    Meine Meinung: Dieses Buch hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen! Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen und das Buch ist sehr gut in einzelne Teile, auch verschiedene Zeiten, zerlegt. Aber man weiß immer genau, mit wem man wann unterwegs ist. Die Geschichte ist spannend von Beginn an und man will als Leser immer mehr erfahren! Es ist schwer, über die Geschichte zu erzählen, ohne zu spoilern. Ich sage nur so viel: es könnte genauso Realität sein und man kommt schon ins Grübeln über das Menschsein und unser Handeln hier auf Erden. Denn die Umweltverschmutzung, die hier auch kurz aufgegriffen wird, ist ja leider bittere Realität.

    Die Charaktere sind sehr interessant gezeichnet und es ist spannend, sie auf ihrem Weg, der fast zwanzig Jahre umfasst, zu begleiten. Das Ende hat mich fast zum Weinen gebracht, aber es nimmt eine für mich gute Wendung!

    Mein Fazit: Ich wurde mit dem Thriller sehr gut unterhalten und ich möchte auf jeden Fall mehr von der Autorin lesen, denn ich mag den klar strukturierten Schreibstil sehr gerne! Die Story ist ein wenig phantastisch, aber ich mag so etwas und finde es toll, wenn das auch in Thrillern verarbeitet wird! Von mir gibt es daher volle Punktzahl und eine Leseempfehlung!

  6. Cover des Buches Die Geschichte des Wassers (ISBN: 9783442718313)
    Maja Lunde

    Die Geschichte des Wassers

     (327)
    Aktuelle Rezension von: Skip

    Die Autorin hat mich sanft in die wunderschöne Natur Norwegens entführt. Sehr bildhaft und anmutig erzählt sie eine tragische Geschichte in einer Landschaft aus grünen Bergen, imposanten Fjörden und spektakulären Wasserfällen im Jahr 2017.  Zwischendurch wird der Leser in einer Dystopie im Jahr 2041 geführt, in der im südlichen Europa Klimaflüchtlinge auf dem Weg nach Norden sind. Die beiden Handlungsstränge werden spät, aber absehbar miteinander verwoben. Das Thema ist hochaktuell und wichtig.

    Die Szenen im Flüchtlingslager sind für mich aber zu langatmig und zu detailverliebt, ohne wichtige Elemente für die Handlung zu liefern. 

    Eine der zentralsten Szenen, in der David seine halbe Familie auf der Flucht verliert, ist für mich überhaupt nicht plausibel. Dies reißt für mich einen Großteil der angestrebten Dramatik in die Bedeutungslosigkeit. 

  7. Cover des Buches Wir waren hier (ISBN: 9783473401390)
    Nana Rademacher

    Wir waren hier

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Liesi_We

    Also ich kann mich wirklich nur schwer durchringen, dem Buch vier Sterne zu geben. Eigentlich hätte es 5 Sterne verdient. Da ich normalerweise nicht viele Dystopien lese, fand ich diese eigentlich sehr gut - vor allem als Jugendbuch. Zu Beginn wird in Blog Einträgen geschrieben, was ich als lockeren Einstieg empfunden habe und man so viel über Annas Heimat und Familie erfährt. Jedoch habe ich erstmal nicht gewusst, in welcher Zeit das Geschehen spielt. Das kam dann mit der Zeit so raus. Den zweiten Teil fand ich dann wirklich flüssig zu lesen, die Spannung baute sich auf, Ben kam ins Spiel und somit auch ein bisschen Romantik. Diesen Teil fand ich auch am besten. Dort hat man viel mitgefiebert und hinterfragt. Anna ist oft auf Menschen getroffen, die ihr geholfen haben was auch nicht als selbstverständlich anzusehen ist und konnte sich deshalb durchschlagen. Der dritte Teil hat mich jedoch verzweifeln lassen. Das Ende ist relativ gut, das mit ihrer Luki habe ich nicht ganz verstanden und auch das mit Ben missfiel mir etwas. Aber was mich völlig zerstört hat war der letzt Blogeintrag am Ende.... Ich habe ungefähr drei Mal vor und zuruckgeblättert, um das Datum zu überprüfen und frage mich: War der zweite Teil dann nur ein Traum??? 

    Alles in allem ist es ein gutes Buch, es beschreibt eine Thematik, wie es bei uns in zwanzig Jahren aussehen kann, welchen Lebensumständen die Menschen zu dieser Zeit ausgesetzt werden und wie glücklich man selbst sein kann, dass man warmes fließendes Wasser hst, genug zu Essen, Familie und einen sicheren Schlafplatz. 

  8. Cover des Buches Gott bewahre (ISBN: 9783453675971)
    John Niven

    Gott bewahre

     (350)
    Aktuelle Rezension von: Aus-Liebe-zum-Lesen

    Dieses Buch hätte ich mir selbst nie gekauft. Umso besser, dass ich es von meinem Schwager geschenkt bekommen habe, denn ich hätte definitiv was verpasst.

    Jesus soll seinen Vater, Gott, für eine kurze Zeit vertreten und richtet dabei völliges Chaos an und die Welt stürzt durch Kriege und schwindende Moral in den heutigen, desolaten Zustand. Gott ist entsetzt und schickt Jesus erneut auf die Erde, um den Schaden zu beheben und die Menschen wieder von christlichen Grundgedanken zu überzeugen.

    Doch diese Mission wird erwartungsgemäß nicht ganz einfach. Als kiffender Indie-Musiker nimmt Jesus an einer Casting Show teil und reist infolgedessen mehr oder minder erfolglos quer durch die USA und schart Freunde um sich, die eher nicht dem Durchschnittsbürger entsprechen.

    Die Geschichte ist skurril, aber nicht unschlüssig. Bei all dem Humor und Klamauk, steckt eine bissige Gesellschaftskritik in dem Text, die niemanden ausspart. Es geht nicht nur um die Kirche, die Gläubigkeit, Castingshows und die Medienlandschaft, nein die ganze moderne Gesellschaft wird schonungslos auf die Schippe genommen.

    Der Roman ist tiefgründig. In einem Moment muss man herzhaft lachen, im nächsten bleibt einem das Lachen im Halse stecken, weil die Kritik den Nagel so wunderbar auf den Kopf trifft. Eine kurzweilige Lektüre, die trotz aller Skurrilitäten für jeden Leser geeignet ist.

  9. Cover des Buches Der perfekte Kreis (ISBN: 9783832181581)
    Benjamin Myers

    Der perfekte Kreis

     (88)
    Aktuelle Rezension von: SharonBaker

    Redbone und Calvert haben auch für den Sommer 1989 große Pläne, denn sie wollen weitere Kornkreise machen und diesmal den perfekten. Eine ihrer wichtigsten Regel ist, dieses im Geheimen zu tun und so brodelt die Gerüchteküche vor sich hin, vom Jungenstreich bis Außerirdische ist alles drin. Allerdings ist es den beiden Freunden egal, nur das jetzt jederzeit jemand auftauchen könnte, beeinträchtigt ihre Arbeit. So verstoßen sie nicht nur gegen Regeln, Verordnungen und Gesetze, sondern müssen höllisch aufpassen und schnell agieren. Ihr Traum ist es, den schönsten und perfekten Kreis zu schaffen und damit ihre Freiheit zu erlangen. Wird es den beiden Freunden gelingen? Werden sie doch noch erwischt? Und welche Überraschungen hat dieser Sommer für sie parat?


    Benjamin Myers hat mich letztes Jahr mit seinem Roman „Offene See“ begeistert, seine poetischen Sätze, seine bildlichen Landschaftsbeschreibungen und diese kluge, ruhige Erzählweise hatten es mir so angetan. Ein ganz besonderes Buch und ein richtiger Schatz zu einer komischen Zeit. Nun kommt sein nächstes Buch und meine Vorfreude war ziemlich groß, auch wenn ich die Worte vom Verlag im Kopf widerhallen höre, das es ja ganz anders ist. War mir egal, denn der Genuss von schönen Worten ist einfach zu reizvoll. Ob ich auf meine Kosten gekommen bin, erzähle ich euch nun.

    Calvert und Redbone sind Freunde, aber auch beide Suchende nach einem Platz in der Welt. Obwohl sie sich schon lange kennen, wissen sie nicht alles übereinander, so kennt Calvert den Vornamen seines Freundes nicht wirklich, aber das ist auch für beide nicht wichtig, die Chemie passt und ihre Verbundenheit stimmt. Für beide ist die Erschaffung von Kornkreisen auch eine kleine Therapie. Calvert muss die Schrecken von seiner Militärzeit verarbeiten und kann vieles nicht mehr ertragen. Während Redbone, die Revolution gegen den Staat anzetteln möchte. So wird in der Heimlichkeit geplant, in der Nacht ausgeführt und alle Pläne danach vernichtet. Sie sind ein Team, sie sind die Besten und sie haben beide ihre Gründe für ihre Kornkreise. Aber was sie beide unbedingt schaffen wollen, ist Schönheit und den perfekten Kreis, der alles überragt und worauf sie beide mit stolz blicken können.

    Benjamin Myers hat seine Geschichte diesmal so unterteilt, dass jedes Kapitel für einen Kornkreis steht. So fangen wir mit dem ersten Projekt des Sommers 1989 an und lernen beide Protagonisten kennen, schweifen in jedem Kapitel auch in die Vergangenheit und bauen eine Bindung auf. Außerdem ist es überaus interessant, wie sich mit zunehmendem Sommer und das Interesse der Medien die beiden Erschaffer immer wieder in brenzlige Situationen führt und manchmal muss man einfach beim Lesen kichern. Und ganz klar steht im Vordergrund Benjamin Myers großartige Landschaftsbeschreibung. Hier hört man das Gras flüstern, die Ähren im Wind tanzen und wie das Korn aus den Hülsen platzt. Es ist ein Genuss für die Seele und eine Schönheit an Worten, die einen packt und glücklich macht. Ich bin gern mit diesem ungewöhnlichen Team losgezogen, durch die Felder gestreift und habe mich vor Hasen erschreckt. Dazu dann noch die poetischen Sätze des Autors und man ist gefangen in der Schönheit der Sprache. Was mir aber auch gefallen hat, ist der kritische Blick, der hier ganz toll mit eingewoben wurde und schon 1989 auf den Klimawandel aufmerksam macht.

    Ja, die Geschichte ist anders und ist vielleicht auch nicht so humorvoll, aber sie entschleunigt einen genauso schön wie sein Debüt und ich mag Bücher, die mir bewusst die Schönheit der Sätze zeigen, die mich innehalten lassen und manches noch einmal lesen lassen, weil es einfach so herrlich wahr und einmalig ist. Hier geht es um Freundschaft, Kraft und Freiheit, das zu tun, was man möchte und doch nicht immer kann. Dazu diese Poesie, die Klugheit der Worte, ein bisschen Melancholie und Natur satt. Herrlich zu lesen und ein Genuss für die Sinne.

    Der perfekte Kreis ist für mich wieder sehr gelungen, denn Natur, Freundschaft und die Schönheit der Worte haben hier Platz gefunden und einen aufs Neue bestens unterhalten. Genuss, Zauber und famose Natur. 

  10. Cover des Buches Alterra: Die Gemeinschaft der Drei (ISBN: 9783426513064)
    Maxime Chattam

    Alterra: Die Gemeinschaft der Drei

     (440)
    Aktuelle Rezension von: buecher_liebe21
    Die Gestaltung des Buches ist wunderschön. Das Cover spiegelt den Inhalt der Geschichte wieder und ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Genauso wie das Innere des Buches. Es hat eine wunderschöne Aufmachung. Jedes Kapitel ist mit Verschnörkelungen verziert. Die Geschichte ist in drei größere Kapitel aufgeteilt, welche auch sehr schön gestaltet wurden.

    Die Geschichte ist von Anfang an interessant und wird nach und nach immer spannender, sodass man es irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Auch empfand ich manche Stellen als gruselig, bei denen ich mir wirklich überlegt habe, ob ich weiterlesen soll oder nicht.
    Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm, das Buch lässt sich dadurch unglaublich schnell lesen.
    Obwohl unser Hauptprotagonist Matt 14 Jahre alt ist, ist die Schreibweise nicht kindlich gehalten, sondern eher wie in einem normalen Jugendbuch.

    Wie eben schon erwähnt ist Matt Carter der Hauptprotagonist in der Geschichte. Er ist mir sehr sympathisch und ein wirklich angenehmer und wie ich finde für sein Alter sehr reifer Charakter. Er entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter und wird immer mutiger.
    Tobias, Matt's bester Freund ist ebenfalls ein sehr angenehmer Charakter. Er hält sich manchmal etwas mehr im Hintergrund und ist öfters etwas ängstlicher als seine Freunde, trägt aber sein Herz am rechten Fleck.
    Ambre, die dritte im Bunde, ist ein sehr schlaues und kluges Mädchen. Auch sie mochte ich sehr und konnte mich mit ihr das ein oder andere Mal auch identifizieren.

    Insgesamt enthielt die Geschichte einige Protagonisten, wobei die einen eine etwas größere und die anderen eine etwas kleinere Rolle gespielt haben. Nach kurzer Zeit kann man alle Protagonisten recht gut untereinander unterscheiden, da sie gut ausgearbeitet worden sind und jeder charakterlich natürlich anders ist.

    Da in der Geschichte der Klimawandel, woraufhin alles weitere passiert, was in der Geschichte erzählt wird, behandelt wird, ist diese auch heute noch sehr aktuell, wenn auch nicht ganz real.

    In der Geschichte entstehen viele Rätsel und Ungereimtheiten, die nicht sofort alle aufgeklärt werden. Nur nach und nach erfährt man mehr. Trotzdem bleiben am Ende Unklarheiten offen, was mich doch etwas störte. Die Geschichte endet mit einem kleinen Cliffhanger und ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.
  11. Cover des Buches Das Eis (ISBN: 9783608503524)
    Laline Paull

    Das Eis

     (87)
    Aktuelle Rezension von: tine1211

    Das Eis von Laline Paull

    Als ein Schiff mit Luxustouristen die Antarktis entlangschippert und dabei in geschützte Gebiete vordringt, auf der Suche nach einem ultimativen Foto, „kalbt“ ein Gletscher. Ein riesiger Eisbrocken bricht ab und gleitet ins Meer und legt dabei eine Leiche frei. Hierbei handelt es sich um Tom Harding, einen bekannten Umweltaktivisten.

    Harding kam ein paar Jahre zuvor bei einer Expedition ums Leben und galt seither als vermisst. Seinem Freund, Sean Cawson, überlebte diese Expedition und ist mittlerweile Eigentümer der Midgard Lodge auf Spitzbergen. Ein Traum, den er gemeinsam mit Tom verwirklichen wollte. Während Tom die Verbindung zwischen Umweltschutz und Geschäft ein Anliegen war, ging es Sean nur um Geld. Doch er nutzte Tom gerne als Aushängeschild.

    Nach dem Fund von Toms Leiche werden die Ermittlungen zum Tod von Hardings Tod aufgenommen und Sean rückt in den Fokus der Ermittlungen. War die gemeinsame Eröffnung der Lodge vielleicht doch von zu gegensätzlichen Interessen?

     

    Mit diesem Roman schuf Laline Paull einen Ökothriller, der sich mit den aktuellen Themen in der Arktis beschäftigt. Die Kombination aus Thriller und ökologischen Idealen machen dieses Werk besonders.

    Zu Beginn kam ich nicht leicht in die Geschichte, da mir der Lesefluss einfach etwas diffus war, dies änderte sich aber recht schnell, sodass ich dem Faden folgen konnte.

    Obwohl das Buch einen stetigen roten Faden hatte und ich die Thematik grundsätzlich interessant fand, konnte mich das Buch leider nicht ganz überzeugen. Daher von mir drei von fünf Sternen.

    448 Seiten

    ISBN 978-3608503524

    Erschienen beim Tropen Verlag im März 2018

     

     

     

  12. Cover des Buches Die Reinsten (ISBN: 9783946503903)
    Thore D. Hansen

    Die Reinsten

     (77)
    Aktuelle Rezension von: MatthiasBreimann

    Nach unzähligen Kriegen, Katastrophen und einem Klimawandel ist die Welt und die menschliche Zivilisation nicht mehr dass, was sie einmal war. Nur noch vereinzelt gibt es Orte auf der Welt wo Menschen leben. Doch ein Ort ist ein ganz besonderer. Der Ort namens “Paradies“. Hier leben Menschen die die Katastrophen überlebt haben und auserkoren wurden, die Zivilisation und die Welt wieder herzustellen.

    Angeführt wird der gesamte Komplex allerdings nicht von einem Menschen, sondern von der künstlichen Intelligenz “Askit“. Doch nicht alle Überlebenden dürfen sich hier niederlassen. Denn Askit teilt die Menschen in Gruppen. In “Angepasste“, “Degradierte“ und in die “Reinsten“. Dabei werden die Bewohner immer Prüfungen unterzogen.

    Denn Reinste dürfen und können nur Menschen werden, die sich den strengen Prüfungen bravourös stellen, aber auch eben so leben wie Askit es durch seine Intelligenz errechnet hat. Eve gehört schon länger zu den Bewohnern von Paradies und steht kurz vor der Prüfung zur absolut Reinsten. Sie hegte noch nie Zweifel an der Existenz und der Vorgehensweise von Askit, bis ihr einige Dinge unterkommen. Doch auch diese lassen sie noch immer nicht zweifeln. Bis eines Tages viele Reinste ohne ersichtlichen Grund zu Degradierten und hinausgeschmissen werden aus Paradies, darunter auch später sie selbst……

    So ist sie mit allen Degradierten auf der Flucht vor Askit. Schließlich gelangen sie an einem Ort wo andere Menschen leben. Diese Orte werden Kolonien genannt und sind auf der gesamten Welt zu finden. Jene Menschen, die von der KI als “unbrauchbar“, feindselig usw. behandelt und angesehen wurden, oder die freiwillig nie nach Paradies gegangen sind.

    Diese Menschen, öffnen Eve die Augen!

    Dies ist nur eine kurze Zusammenfassung eines gelungenen Werkes, dass so erschreckend und fesselnd ist, da es dem Leser eine mögliche Zukunft aufzeigt, wie sie wirklich sein könnte.

    Der Autor setzt sich ganz klar mit dem Thema einer Übernahme und einer Diktatur der KI auseinander und geht sogar so weit, dass die KI ihre letzten Kontrolleure ausspielt und nun eigenständig arbeitet und “denkt“ und schlussendlich durch eiskalten Algorithmus zu dem Schluss kommt, dass es sogar besser wäre, den Schöpfer sprich Mensch, ganz zu vernichten um den Planeten zu retten.

    Auch mischt der Autor auf viele verschiedene Horrorszenarien, Theorien und gelangt so zu einer möglichen Realität, wie sie kein Mensch erleben möchte aber schon oft auch durch Menschenhand selbst hervorgebracht wurde.

    So eben die verschiedenen Gruppen von Menschen. Die “Kolonisten“ oder “Unwerten“, die freiwillig oder unfreiwillig sich selbst überlassen werden in einer postapokalyptischen Welt. Dann die “Angepassten“ sprich nichts anderes als eben geduldet und die Reinsten, die alle Befehle blind und ohne zu hinterfragen der KI gehorchen.

    Dazu kommt eine Tatsache dass eben die Reinsten einen Chip im Gehirn implantiert haben, der alle Körperfunktionen überwacht, regelt und “richtig stellt“. So lässt dieser Chip, nur Gedanken aufkommen, die mit der KI übereinstimmen, Gefühle und Emotionen werden komplett abgeschaltet. So dass auch aus Menschen, Maschinen werden. Doch glauben eben gerade diese Reinsten blind daran, dies sei die Heilung für die Welt und Menschheit und dies mache eine Individualität und die Freiheit aus.

    Auch die Tatsache, dass nur noch alles mit kaltem Verstand berechnet und entschieden wird lässt der Autor klar durchscheinen. In einer Situation wo ein Mann sein Bewusstsein verliert aufgrund einer Krankheit und die KI gar keine Hilfe mehr schickt, da berechnet wurde, dass es sinnlos sei Ressourcen zu vergeuden, da er ohnehin stirbt bevor Hilfe eintrift.

    Aber auch bei der Protagonistin Eve und ihrer Mutter selbst kommt es zu einem Vorfall. Als Askit entscheidet, dass eine lebenswichtige Operation sinnlos sei, da sie nur eine Angepasste ist.

    Dies alles, so zeigt sich immer wieder im Buch, ist aber mehr Science als Fiktion. Denn dies alles wird mit Technologien aufgezeigt, die bereits existieren oder in Planung sind.

    So wie Nanobots, die in unsere Blutbahn umherirren und so keine Krankheiten mehr zulassen bzw. bekämpfen. Aber eben nur für die Reinsten, im Falle des Romans.

    Auch, so muss man erwähnen, ist die Grundidee zwar schon oft Teil von Romanen und Büchern, doch wird vieles daraus gemischt und eine fast reale Zukunftsvision präsentieret. Aber auch die Geschichte an sich, ist eine neue und andere.

    Ein Werk, dass zwar ein altbekanntes Terrain als Spektrum nimmt, aber damit eine selbstständige Geschichte mit raelen Horrorszenarien für die Zukunft und vielen philosophischen und menschlichen Fragen für den Leser bereit hält.

  13. Cover des Buches Mengele Zoo (ISBN: 9783982052205)
    Gert Nygårdshaug

    Mengele Zoo

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Pongokater

    Im Wikipedia-Eintrag zum Roman heißt es:"Obwohl der Roman die Welt durch die Augen eines der meist gesuchten Terroristen beschreibt, fällt es dem Leser leicht Minos (= Oberterrorist) Standpunkt einzunehmen." Das klingt ganz harmlos, steht aber in einem Buch, in dem Erzähler und Hauptfigur meinen, dass es doch ganz schön wäre, 200 Millionen "nutzlose" Gringos umzubringen. Einige dutzend Seiten später wird sogar gesagt, das es schön wäre, die Menschheit auf zwei Milliarden Menschen zu reduzieren. 

    Das Buch des Norwegers Nygardshaug beginnt recht poetisch bei einer Familie im südamerikanischen Regenwald, deren Existenz durch landgierige Firmen vernichtet wird. Der Sohn der Familie, Mino, entgeht der Vernichtung. Zunächst verübt er Rache an Einzelnen, aber dann lässt ihn der Autor eine Terrorgruppe gründen, die Mino unter dem wohl nicht zufälligen Decknamen "Carlos" führt. Die zweite Hälfte des Buches schildert dann wie in einer Sportreportage (jeder Mord wird bejubelt wie ein Tor), wie die Gruppe auf raffinierte Weise beginnt, die Macht- und Wirtschaftseliten der westlichen Welt zu töten, mal Dutzende, mal Hunderte, mehr geht (siehe oben) "leider" nicht. All das geschieht im Namen des Regenwaldes, ja der Natur, der Erde. Deshalb erscheint dem Erzähler und der Hauptfigur auch alles Tun der Ökoterooristen gerechtfertigt. 

    Warum in Norwegen 400.000 Exemplare dieses blutrünstigen Gesinnungsschmökers verkauft wurden, erschließt sich mir nicht. Passend wäre ein nachträglicher Stalin-Preis für besonders dumpfe und hasserfüllte Propaganda.

  14. Cover des Buches Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden (ISBN: 9783453596450)
    Kevin Emerson

    Die Vertriebenen - Flucht aus Camp Eden

     (53)
    Aktuelle Rezension von: mvlvssv
    Ich war irgendwie nicht so ganz bei der Sache beim Lesen des Buches. Es war interessant und man hat sich schon drinnen wiedergefunden, aber so ganz mit Herz war ich nicht dabei. Den zweiten Teil habe ich aber trotzdem gelesen und der war wirklich toll. Also lesen!!!
  15. Cover des Buches Gier (ISBN: 9783492303101)
    Arne Dahl

    Gier

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    „Gier“ von Arne Dahl bildet den Auftakt einer neuen Thriller-Reihe rund um die Ermittlertruppe Opcop, einer frisch einberufenen und eigentlich noch streng geheimen operativen Einheit der europäischen Polizeibehörde Europol.

    Das Arne Dahl auf seine „A-Team“ Reihe aufsetzt und einen Teil der Protagonisten übernimmt, war mir nicht bekannt – es ist mein erster Roman von diesem Autor – ich sehe es aber nicht als großen Nachteil. Die Vielzahl der Charaktere, 13 direkte Ermittler, dazu die Teams in den Ländern, ihre Partner und die vielen Protagonisten in den einzelnen Handlungssträngen erfordern ein hohes Maß an Aufmerksamkeit um hier nicht den Faden zu verlieren.

    Zur Story, im Umfeld des G20 Gipfels in London kommen zwei Menschen auf ungewöhnliche und unterschiedliche Art zu Tode, zunächst stirbt ein junger Chinese bei einem seltsamen Unfall auf der Protokollstrecke - direkt in Armen eines Opcop Beamten, kurze Zeit später wird eine Frauenleiche, die wie ein Kunstwerk drapiert ist, in einem nahen Waldstück entdeckt. Gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Todesfällen? Die neue Einheit nimmt verdeckt die Ermittlungen auf und fördert Stück für Stück ein kriminelles Netzwerk zu Tage, das in seiner verschachtelten Komplexität schwer zu überblicken ist. Die Ermittler arbeiten in Teams an verschiedenen Orten und an unterschiedlichen Untersuchungsansätzen, welche nach und nach das Bild eines ungeheuerlichen, hochbrisanten Finanz- und Politikskandals ans Licht bringen und dabei geraten die Beamten auch selbst in Gefahr – einerseits durch Kompetenzgerangel wichtige Information vorenthalten zu bekommen und andererseits ins Visier mächtiger Gegner zu geraten.

    Dem Leser wird einiges abgefordert, „Gier“ ist kein Buch für zwischendurch, es ist anspruchsvoll, man muss sich konzentrieren um in die Handlung in Gänze zu erfassen, man sollte ein wenig Allgemeinwissen zur Finanzkrise haben und man darf kein „Friede, Freude, Eierkuchen Happy End“ erwarten.

    Dafür bekommt man einen beeindruckenden politischen Thriller mit dem Versprechen weiterer Teile.

  16. Cover des Buches Aderunita: Das Seelenband (ISBN: 9783740776022)
    Ela Bellcut

    Aderunita: Das Seelenband

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Frl_von_Falken

    Für eine Leserunde bei LovelyBooks habe ich ein eRezensionsexemplar erhalten, für das ich mich ganz herzlich bedanke.

    Das Urban-Fantasy Abenteuer von Ela Bellcut und Auftakt einer Dilogie „Aderunita - Das Seelenband“ ist eine wirklich süße Geschichte.

    Elas Schreibstil empfand ich als leicht und er lässt sich sehr flüssig lesen. 

    Mit Natura haben wir eine weibliche Prota, mit einem sehr besonderen Namen. Typisch für einen Teenager, hat sie ein eher angespanntes Verhältnis zu Ihrem Vater, teilt jedoch die Leidenschaft für Fotografie mit ihm. 

    Doch dann trifft sie auf Charlie und plötzlich ist alles anders, als sie es in den letzten 18 Jahren kennen gelernt hat. 

    Im Großen und ganzen ist Aderunita ein tolles Buch, allerdings war es mir an ein paar Stellen etwas zu abstrakt und konnte mich nicht vollständig mitreißen. 

    Das Ende war nicht so meins, weswegen ich Band 2 nicht lesen werde. 

    Jedoch denke ich, dass jeder Fan von Feen hier wirklich viel Freude mit haben wird.

  17. Cover des Buches Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch (ISBN: 9783522185202)
    Michael Ende

    Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch

     (926)
    Aktuelle Rezension von: Steffen90

    Der Kater Maurizio ( in Wirklichkeit Moritz) und der Rabe Jakob müssen die Welt vor dunklen Mächten retten. Ihre Besitzer, der böse Zauberer Beelzebub Irrwitzer und seine Hexen Tante Tyrannja Vamperl, haben ein Problem. Sie müssen bis Mitternacht ihr Jahres soll an bösen Taten noch erfüllen und ihnen bleiben nur noch wenige Stunden. Sie schmieden den Plan einen Trank zu brauen, welche gute Wünsche in das böse umkehrt.Da Maurizio und Jakob vom Hohen Rat der Tiere geschickt wurden um die zwei Magier zu beobachten, greifen diese zu dieser List, damit niemand glaub das sie böse sind. Wie es den zwei Helden dieser Geschichte es gelingt die bösen Mächte aufzuhalten und welche Abenteuer sie dabei erleben, könnt ihr im Buch der Satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch nachlesen.


    Ich finde es ein sehr schönes Kinderbuch von Michael Ende, welches ich nur jeden empfehlen kann zu lesen. Die Charaktere sehr schön und umfangreich beschrieben. Durch die Illustrationen bekommt sie auch feste Gestalten, was es Kindern oft leichter macht sie in ihrer Phantasie sich vorzustellen.Dennoch bleibt einem genug Freiraum um eigene Einflüsse einfließen zu lassen. Durch die gute Beschreibung kann man sich in die einzelnen Figuren hineinversetzten und mit ihnen mitfühlen. Das Cover zeit einen Topf in dem der Punsch gebraut wurde. Der Topf steht auf dem Kopf und der Wunschpunsch fliest aus dem Topf. Ein für mich sehr ansprechendes Buchcover, welches auch Kinder begeistert. Alles in allem kann ich das Buch nur weiter Empfehlen und es darf meiner Meinung nach in keinem Kinderbuchregal fehlen. Ein schönes Buch für Jung und Alt die zusammen gegen das Böse kämpfen möchten. 

  18. Cover des Buches American War (ISBN: 9783596299447)
    Omar El Akkad

    American War

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Wir schreiben das Jahr 2075. Die Welt hat sich verändert: der Klimawandel hat Florida untergehen lassen und die Grenzen verschoben. Eine Seuche hat das Gebiet von South Carolina unbewohnbar gemacht und Mexico hat südliche Teile der USA annektiert. Gleichzeitig kämpft mal wieder der Süden gegen den Norden: der Zweite Amerikanische Bürgerkrieg ist im vollem Gange. In diesem Szenario lernen wir die junge Sara Chestnut, auch Sarat genannt, und ihre Familie kennen. Schon früh verlieren sie ihren Vater und müssen in ein Flüchtlingscamp umziehen. Als dort bei einem Anschlag viele Flüchtlinge umkommen, beginnt Sarat sich zu radikalisieren und für die Sache des Südens zu kämpfen.

    Omar El Akkad Szenario hat einen interessanten und spannenden Hintergrund und klingt nach einem Epos sondergleichen. Zwar fiktiv, doch mit vielen aktuellen Themen, schien El Akkad ein Buch zu schreiben, das ich schon länger lesen wollte. Schließlich scheint er viele relevante Themen anzusprechen: Die Folgen eines sich verändernden Klimas, die Zerrissenheit vieler Länder, der arabische Frühling (der hier zu einem Zusammenschluss aller Länder Nordafrikas führt - ein durchaus spannender Aspekt), Pandemie-bedingte Sperrzonen und und und.

    Doch leider enttäuscht das Buch auf mehreren Ebenen. Die spannenden politischen Umwälzungen bleiben eine Randnotiz und man erhält außer der Sichtweise Sarats einfach keinen Einblick in das Geschehen.  Und damit greift das Buch nicht richtig. Es bleibt seltsam abstrakt und auf eine Mikroebene fixiert, die nur das Leben von Sarat und ihrer Familie ins Visier nimmt. Das kann man machen, wenn man einen guten Charakter strickt - man denke an Katniss Everdeen oder Atwoods "Snowman" - die ebenfalls als Hauptfiguren fungieren und wo das super funktioniert. Sarat bleibt abstrakt, man bekommt keinen Einblick in ihre Gedankenwelt, folgt ihr immer von außen, ohne das man ihre Motivation oder Denkweise besser greifen könnte. Gleichzeitig ist da ihre Familie: Bruder Simon, Schwester Dana und ihre Mutter - die als Randfiguren fungieren und noch abstrakter bleiben als Sarat. Und damit  kam ich einfach nicht in die Geschichte. Da halfen auch die eingebauten Zwischenpassagen nicht, die einzelne Aspekte des Konflikts beleuchteten. Zu dröge, zu oberflächlich - die interessanten Aspekte nicht ausgeführt und mit einer Hauptfigur, die das Buch nicht trägt.  El Akkads Buch hätte ein Epos werden können, aber nicht in dieser Art der Ausführung.

    Kurzum: Ein spannendes Szenario schlecht umgesetzt. Buch abgebrochen: 290 von 442 Seiten gelesen. 

  19. Cover des Buches Malé (ISBN: 9783103972214)
    Roman Ehrlich

    Malé

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Erzaehlwas_Sascha

    Um was geht es?

    Die Malediven sind durch die klimatischen Veränderungen in ihrer Existenz bedroht und so nicht mehr der Sehnsuchtsort der Touristen. Stattdessen haben sich Aussiedler auf der Insel angesiedelt. Abenteurer, Künstler und auch Utopisten finden sich in einer Inselgesellschaft zusammen, die sowohl von Ausgrenzungen und dem Verschwinden von Menschen geprägt ist, als auch Räume für neue Verständnisse von Zusammenleben bietet.


    Roman Ehrlich verweigert sich einer stringenten Handlung. Die Erzählweise ist distanziert. Die Figuren kommen direkt zu Wort kommen, aber die Erzählstimme ordnet die Aussagen nicht ein. Auf diese Weise liefert das Buch wunderbar zu lesende Passagen, Anspielungen und Situationsbeobachtungen. Die Figuren blenden die unabdingbaren Auswirkungen der Klimakrise aus, sie organisieren sich stattdessen in einem System weg von utopischen Sehnsüchten.

    Roman Ehrlich stand mit Malé auf der Longlist des Deutschen Buchpreises im vergangenen Jahr und dies aus meiner Sicht vor allem wegen seiner sprachlichen Bildintensität. Erzählt wird von einer Aussteigergesellschaft auf den Malediven. Dabei wird ein dystopischer Bezug zum Klimawandel hergestellt, aber ungewohnt verarbeitet. Obwohl von den klimatischen Veränderung in der Existenz bedroht wird der Ort zur Scheinzukunft der dort lebenden Figuren. Anstatt Kima zum Thema zu machen verweigert sich der Roman einer kompakten Handlung. Stattdessen werden Sprache und Beobachtungen ausgestellt, die mich an einigen Stellen nachdenklich zurücklassen. Eine Lektüre für Sprachbegeisterte.

  20. Cover des Buches Ruf der Tiefe (ISBN: 9783407743367)
    Katja Brandis

    Ruf der Tiefe

     (149)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch Ruf der Tiefe von Katja Brandis & Hans - Peter Ziemek, geht es um Leon, welcher zur Elite der Flüssigkeitstaucher gehört. Er soll mit dem Krakenweibchen Lucy nach Manganfeldern in Hawaii suchen, was er auch macht. Zum Glück entdeckt er auch eins, aber als er und Lucy dort sind, sagt ihm Lucy rot, was so viel wie Alarm bedeutet. Kurz danach bemerkt er, das Tiere flüchten und auf dem Meeresboden überall Fischleichen liegen und daraufhin bekommt er immer weniger Luft, genauso wie Lucy, zum Glück schafft Leon es aber noch über Funk Hilfe zu rufen und beide werden gerettet. Gleichzeitig geht es noch um Carima und ihre Mutter, welche viel Geld besitzt und sie wollen in einem Unterwasserhotel übernachten, wohin auch Leon gebracht wird, welcher aus der Sant Diego School of the Sea kommt. Was hat es mit den Fischleichen auf sich und den Seebeben, sowie den vielen Algen an der Wasseroberfläche ?


    Meine Meinung:

    Ich fand die Geschichte spannend geschrieben und flüssig zu lesen/ hören. Der Schreibstil war einfach zu lesen und auch der Sprecher hat die Geschichte gut vorgelesen. Das Thema mit dem Meer und wie eine Firma versucht, Stoffe am Meeresgrund ab zu bauen, hat mir gut gefallen. Leon hat mir als Protagonist gut gefallen und hat so gehandelt, das ich es gut nachvollziehen konnte. Er hat eine Wandlung in der Geschichte durchgemacht, die ihn aber auch gleichzeitig gezeigt hat, das er sich mehr über sein Arbeitgeber informieren sollte. Auch Carima, die zweite Protagonistin hat mir gut gefallen, sie hat sich im Laufe der Geschichte leicht verändert und hat Leon am Ende sehr geholfen, obwohl sie nicht viel über ihn wusste. 


    Fazit:

    Eine Geschichte, die hauptsächlich im Meer spielt mit Tauchern und einer tollen Story mit einer Krake darin, die eine große Rolle spielt. Ich kann die Geschichte nur empfehlen, eine Abenteuergeschichte für Jugendliche.

  21. Cover des Buches Apocalypsia (ISBN: 9783000532337)
    Andreas Izquierdo

    Apocalypsia

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Insider2199

    Wenn Gott im Sterben liegt und die Engel um ihr Überleben kämpfen...

    Der 1968 in Euskirchen, Nordrhein-Westfalen geborene Autor sammelte nach dem Abitur erste Erfahrungen bei Zeitungen und Rundfunk und gewann einen Preis für Nachwuchsjournalisten, bevor er 1995 seinen ersten Kriminalroman veröffentlichte. Nach „Romeo und Romy“ ist dies mein zweites Buch von ihm.

    Inhalt (Klappentext): Es heißt, sobald ein Kind zur Welt kommt, legt ihm ein Engel seinen Finger auf den Mund: so vergisst es augenblicklich alle göttlichen Geheimnisse. Nur die kleine Furche zwischen Nase und Mund bleibt als Spur zurück. Die Engel sind in Aufruhr, denn Gott liegt im Sterben, und mit ihm die gesamte Schöpfung. Die Erkenntnis über seine Vergänglichkeit: ein Schock. Das Versprechen ewigen Lebens: eine Lüge. Das Heer der Engel spaltet sich. Wer die Freiheit will, folgt Luzifer, dem mächtigsten unter ihnen. Sein Plan ist so schlicht wie verführerisch: Sind erst die missratenen Menschen vernichtet und er auf dem Thron, ist der Urzustand allen Seins wiederhergestellt. Die kleine Schar derer, die entschlossen die alte Ordnung verteidigt, ist ganz auf sich allein gestellt. Intrigen, Verrat und Mord führen schließlich in die Katastrophe.

    Meine Meinung: Die Idee des Buches und die dahinterliegende Botschaft gefiel mir sehr gut, obwohl mir diese Prämisse eine Spur zu oft wiederholt wurde, aber da kann man getrost ein Auge zudrücken. Die Fantasy-Welt der Engel – der junge Engel und Held Nathanael, der durch seinen Mentor Iax zum Mann und Kämpfer wird, um sich gegen Luzifer in den Kampf zu begeben – hat mir überaus gut gefallen, da geht es auf sehr eindringliche Weise um den Kampf von Gut und Böse. Jedoch kam mir dabei die Welt der Menschen etwas zu kurz, Esther, die dortige Heldin, hätte meines Erachtens mehr Einfluss am Geschehen erhalten sollen, da ja immer betont wurde wie sich die beiden Welten gegenseitig bedingten und das Schicksal voneinander abhing.

    Ein weiterer Kritikpunkt für mich war das Ende, das mir für meinen Geschmack leider ein wenig zu sehr von Kampf dominiert und überschattet war. Im Film mag so etwas durch die Bilder einfach besser wirken, aber wenn man das lesen muss, dann wird es finde ich schnell etwas langweilig. Und gerade in der Welt der Engel hätte ich schon erwartet, dass nicht alles über den Kampf allein entschieden wird, sondern mehr magische Elemente integriert sind.

    Fazit: Eine beeindruckende Fantasy-Welt, in der Engel und Menschen ums Überleben kämpfen, allerdings hätte ich mir ein größeres Gleichgewicht der Welten gewünscht und am Ende weniger Kampf, dafür aber mehr Magie. Dafür ziehe ich einen halben Stern ab und spreche eine Leseempfehlung aus.

  22. Cover des Buches Unten am Fluss - 'Watership Down' (ISBN: 9783548290157)
    Richard Adams

    Unten am Fluss - 'Watership Down'

     (261)
    Aktuelle Rezension von: A_Kaiden

    Inhalt: Dunkle Visionen suchen den seherisch begabten Hasen Fiver heim - die große Kaninchenkolonie wird zerstört werden. Hazel, sein Bruder und bester Freund, rät zur Flucht. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einem Ort, an dem sie ungestört leben können. Die Reise ist gefährlich und voller Hindernisse: Raubvögel und wilde Hunde, reißende Flüsse, ein despotischer Kaninchengeneral, Intrigen und Treuebruch - Die berühmte Sage vom langen Weg in die Freiheit.

    Ich kannte die Geschichte bereits aus Kindheitstagen - damals konnte ich mich an dem Film nicht sattsehen. Nun habe ich tatsächlich das Buch in einem Bücherschrank gefunden und musste es unbedingt mitnehmen. Das Buch begeistert mich noch mehr als der Film. Es wird mehr auf die Charaktere der Hasen eingegangen, man versteht das Handeln und Denken besser, und es wird viel auf das Naturell der Hasen eingegangen. Ganz große Klasse finde ich auch das Glossar am Ende der Kaninchensprache.

    Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut verständlich. Man sieht die Bilder und Abenteuer der Kaninchen direkt vor sich. Das Buch unterscheidet sich nur minimal, aber in schönen Details vom Film, was es umso besser macht. Wer den Film mag wird das Buch lieben. 



  23. Cover des Buches Schiff oder Schornstein (ISBN: 9783218011549)
    Andrea Stift-Laube

    Schiff oder Schornstein

     (19)
    Aktuelle Rezension von: EmiliAna
    Das Cover eines Buches ist sicher eines der Kriterien, nach denen man ein Buch - auch - aussucht. Ist es nichtssagend, übersieht man es gerne; ist es aber ein Blickfang, wie das Buch, um das es hier geht, verleitet es zum Geöffnetwerden, zum Hineinlesen, am Ende vielleicht auch dazu, es zu kaufen.
    Ja, das Cover mit der schwarzen Katze, die einen da direkt anschaut, spricht an - und es gibt auch einen Hinweis auf die Geschichte, wenn man sich dann den Klappentext durchliest.
    Um ein Kunstprojekt soll es da gehen, um "ein Statement gegen die Massentierhaltung und Fleischkonsum", das da zwei junge Leute machen, die scheinbar einen Online-Versand für Katzenfleisch gründen.
    Ja, das kann man wohl lesen in diesem Roman - Hauptthema jedoch ist es nicht! Hauptsächlich geht es hier um die Umweltaktivistin Franziska, die verschwunden ist und deren Verbleib unbekannt bleibt. Zurück bleiben ihre Schwester Ila und ein gewisser Konstantin, Franziskas Mitstreiter oder treffender Mitläufer und heimlicher Verehrer.
    Durch beider Sichtweisen wird zum einen die Geschichte der beiden Schwestern aufgerollt, zum anderen das Verschwinden Franziskas verarbeitet in einem Wust von Informationen, mit denen der recht unbedarft wirkende Konstantin über sie, ihre Aktivitäten und seine eigene Rolle dabei in naiv-blauäugigen Sätzen den Leser speist.
    Die Handlung spielt sich ab vor der weiten Kulisse von Klimawandel, Umweltzerstörung, gnaden- und rücksichtsloser Verschwendung der Ressourcen, ungebremst weiter wachsender Bevölkerung, krassester Tierquälerei, von Massentierhaltung bis hin zum Töten und Verspeisen von nahezu allem, was da kreucht und fleucht, und einer scheinbar unsensiblen Menschheit, die all dem tatenlos zusieht oder gar ihr Übriges dazu beiträgt, um dem blauen Planeten endgültig den Garaus zu machen.
    Ila und Franziska haben sich rückhaltlos der Rettung und Bewahrung der Umwelt und ihrer Geschöpfe verschrieben, wobei vor allem Franziska mit äußerster Konsequenz und völlig kompromisslos handelt - was letztlich auch zu ihrem Verschwinden führen wird...
    Man muss sie bewundern, diese Unerschrockene, die zu dem kleinen Häuflein der Aufrechten gehört, die ihre Überzeugungen tatsächlich leben, anstatt sie wie ein Banner vor sich herzutragen und bei passender Gelegenheit sinken zu lassen.
    Mögen sie auch gegen Windmühlenflügel kämpfen, mögen sie schier verzweifeln an der Ignoranz der Gesellschaft - sie verzagen dennoch nicht und kämpfen weiter!
    Auf der anderen Seite stehen diejenigen, die sich passiv verhalten oder die gar ihre hehren Ideale verraten, wenn jener Faktor ins Spiel kommt, von dem man sagt, dass er die Welt regiert: Geld nämlich!
    Einen Vertreter letzterer Gruppe finden wir auch wieder in diesem Buch! Um Konstantin handelt es sich, wie man vielleicht schon ahnen konnte; er konnte letztendlich den Verlockungen des Geldes nicht widerstehen und - sehr realistisch, denn Typen wie ihn gibt es zuhauf - und zieht das "gute Leben", das also, das seine Gier befriedigt, dem anständigen und aufrichtigen vor...

    "Schiff oder Schornstein" ist, obwohl der Klappentext anderer Meinung ist, ein ernster Roman, in dem das Lachen nicht einmal bis zur Kehle vordringt, um darin stecken zu bleiben. Er macht traurig und wütend und verzagt zugleich. Man fühlt sich ohnmächtig angesichts des Zugrunderichtens der Erde und seiner unschuldigen Kreaturen, wofür immer wieder erschreckende Beispiele herhalten müssen.
    Gleichzeitig erkennt man, dass man allein mit dem - wenn auch unbändigen - Willen, die Welt zu retten, nicht weiterkommt.
    Angesichts des Scheiterns oder des Umkippens und Aufgebens so vieler mutigen Kämpfer wird langsam klar, dass der sinnvollste Weg, den Wahnwitz, dem sich die Gesellschaft hingegeben hat, zu stoppen der der kleinen Schritte ist, nämlich das Realistische, das Machbare zu tun anstatt das Unrealistische, das von Beginn an zum Scheitern verurteilt ist, zu versuchen.
    Doch frage ich mich am Ende des Romans etwas unsicher, ob es das ist, was die Autorin dem Leser mitteilen wollte, oder ob es ihr nicht vielmehr um Aufklärung, um die Bloßlegung himmelschreiender Missstände geht. Oder vielleicht um etwas ganz anderes?
    So bleibe ich in der Tat einigermaßen ratlos und auch ein wenig unbefriedigt zurück...
  24. Cover des Buches Das Flüstern der Bäume (ISBN: 9783328107842)
    Michael Christie

    Das Flüstern der Bäume

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    In diesem Buch dient der Baum als allgemeines Symbol für die Verflechtung verschiedenster Familienstrukturen. Die innere Aufmachung mit Abbild eines offenen Baumstammes und dessen gekennzeichnete Jahresringe hat mich direkt angesprochen. Durch die unterschiedlichen Zeitebenen und Handlungsstränge baut sich ein gutes Grundgerüst der Geschichte auf, welches den Spannungsbogen durchweg gut hält. Das Buch beginnt mit der eigentlichen Story die in der Zukunft spielt, erzählt dann rückwirkend Stück für Stück die Vergangenheit und kehrt schließlich Schritt für Schritt wieder zurück zur Zukunft. Selten habe ich gesehen, dass eine Geschichte in der Form so gut umgesetzt wurde. Der Autor versteht es zudem, interessante Charaktere zu erschaffen, die alle auf Ihre Art speziell und andersartig waren. Jeder Abschnitt ist von einem einzelnen Protagonisten geprägt, was dem Ganzen etwas Geheimnisvolles verleiht. Eine Einteilung in Gut und Böse ist kaum möglich. Der poetische Schreibstil ist gut gewählt, um den Lesefluss aufrecht zu erhalten, erfordert es allerdings aufgrund der verschiedenen Generationen ein wenig Konzentration. Nach und nach ergeben sich dann aber immer mehr Zusammenhänge und man versteht so langsam, wie vieles aus der Vergangenheit mit der Zukunft zusammenhängt. Meiner Meinung nach muss sich dieses Buch erst entfalten können, damit man wirklich Gefallen daran findet. Der Autor hält einem hier vor allem gut vor Augen, was das selbstzerstörerische Handeln der Menschen bewirken kann, was einen wiederum zum Nachdenken anregt. Das Thema Bäume und Wald war hier sehr präsent und wurde passend in die Geschichte mit eingefügt. Ich hatte förmlich das Gefühl, das Rauschen der Wälder hören zu können und durch diese hindurch zu spazieren. Dieses vielgestaltige Buch ist eine so ganz anders erzählte und äußerst interessant aufgebaute Familiensaga. Es geht darum, was das Wort Familie denn ausmacht und wie es denn eigentlich zu definieren ist.. Mir hat die Geschichte viele schöne, aber auch tragische und spannende Lesestunden bereitet, sodass ich das Buch nur uneingeschränkt weiterempfehlen kann. 

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