Bücher mit dem Tag "unabhängigkeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "unabhängigkeit" gekennzeichnet haben.

433 Bücher

  1. Cover des Buches After forever (ISBN: 9783453418837)
    Anna Todd

    After forever

     (2.231)
    Aktuelle Rezension von: vib_very_important_books

    Ich bin stinkwütend & noch wütender, weil ich diesem verdammten Buch nicht weniger Sterne geben kann! Denn ja, es hat mich zum weinen gebracht - mehrmals! -, ja es hatte Suchtfaktor - scheiße ja, ich konnte es nicht aus der Hand legen -, ja es hat mich zum schmunzeln & lachen gebracht - selbst der Humor war manchmal durchgeblitzt, jepp - & ich musste daran denken, wenn ich nicht gelesen habe - mehr als gesund ist -

     Und dennoch: Ich. Bin. Wütend!!

    Das Buch war von der Handlung her eine absolute Katastrophe. Das Thema, das den Anfang dominierte wurde NIE MEHR angesprochen! Was wurde aus gewissen Personen? Wie sind gewisse Beziehungen zwischen gewissen Personen? Ja, keine Ahnung!! Angeknackst waren alle am Anfang ohnehin schon & als man dann dachte "Hey! Schlimmer geht's nicht mehr, richtig?🥰" dachte sich Anna Todd - "Oh yeah, das kann ich sicherlich noch mehr ruinieren!".

    Ich bin kein Mensch, der grundsätzlich Bücher ruinieren oder schlecht reden will, sondern sehr gerne sachlich bleibt & seine Punkte anspricht. Aber verdammter Mist, hier KANN man nur emotional werden & dabei weiß ich ja nicht einmal selbst, was genau ich von diesem Buch halten soll! 

    Das ist der größte Punkt von allen, denn enttäuscht hat es mich auf so, so vielen verschiedenen Ebenen & gleichzeitig war es aber auch auf eine gewisse Art & Weise gut... 

    ...Und dennoch machten Charaktere eine Wandlung durch, die ich wohl niemals würde gut finden können. Genau wie das komplette Ende des Bandes, der Reihe, von allem einfach...

    Ich liebe Band 1 - 3 & sie werden immer Highlights für mich bleiben & ich tue einfach so als wäre Hardin noch irgendwie der, den man in diesen Bänden kennenlernt... 

    Aber Band 4? Ich kann auf gar keinen Fall eine Empfehlung aussprechen, aber von ihm abraten kann ich erst Recht nicht. Man könnte sagen, dass ich keine Ahnung habe, was dieses Buch angeht & damit hat man Recht.

    "Man kann über ein Buch nicht urteilen, wenn man es nicht bis zum Ende gelesen hat." ~ Hardin Scott. Oh ja, Hardin. Wie Recht du doch hast...

  2. Cover des Buches Ferne Ufer (ISBN: 9783426518236)
    Diana Gabaldon

    Ferne Ufer

     (1.096)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Die Geschichte dieses Bands kannte ich zwar schon durch die Serie, aber dennoch hat es mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, mir diese noch einmal anzuhören, denn ich bin nicht nur ein riesiger Fan der Geschichte, sie hat auch dieses gewisse Flair, welches ich einfach mag.


    Mit ihrem großartigen, bildlichen und atmosphärischen Schreibstil hat es die Autorin sofort wieder geschafft, mich in die Handlung hereinzuziehen und ich hatte alles wieder direkt vor meinem inneren Auge, konnte mir sowohl die Charaktere, als auch das Setting und die Geschehnisse richtig gut vorstellen. Und Birgitta Assheuer ist dafür einfach die perfekte Sprecherin, denn die bringt nicht nur die zur Geschichte passende Stimme mit, sondern hat ebenfalls eine großartige Betonung. Da ist es mir dann auch egal, dass sie manche Namen anders ausspricht, als ich es kenne.


    Die Handlung hat mir ebenfalls wieder sehr gut gefallen, auch wenn es dieses Mal von den Highlands weg ging und ich sie schon ein bisschen vermisst habe. So spielt dieser Band der Reihe an vielen ganz verschiedenen Orten, wie unter anderem Boston, Edinburgh und der Karibik. Ebenfalls gibt es Rückblicke auf die Geschehnisse der letzten zwanzig Jahre, einmal im 20. Jahrhundert und einmal im 18. Jahrhundert. Erst ab etwa der Hälfte des Romans kommen Jamie und Claire dann endlich wieder zusammen und das war für mich das Schönste am ganzen Buch. Ich finde die Chemie zwischen den beiden einfach großartig, auch wenn sie inzwischen in die Jahre gekommen sind. Das merkt man aber kaum, denn ihre Beziehung ist und bleibt romantisch und dennoch realistisch, soweit das im Rahmen dieser Geschichte möglich ist. Und auch an prickelnden Szenen hat die Autorin nicht gespart. Außerdem mochte ich den abenteuerlichen Charakter dieses Bands, gerade die Szenen auf See und die rasanten Wendungen haben mir sehr gefallen. Das Einzige, was mich aber tatsächlich gestört hat war, dass ständig geflucht wurde. Irgendwann ging mir das gehörig auf die Nerven. Genauso hat sich gerade der Anfang des Buches, wenn er auch wichtig für die Geschichte war, ein bisschen gezogen.


    Was die Charaktere angeht, so empfinde ich für diese schlichtweg große Liebe. Sowohl die beiden Protagonisten, als auch alle Nebenfiguren, egal wie wichtig oder unwichtig sie für die Geschichte sind, sind einfach grandios und lebendig geschrieben und ich will keinen davon missen. Claire ist eine starke Frau, die weiß, was sie will und was nicht und die sich nichts vorschreiben lässt und Jamie ist ein richtiger Mann, manchmal ein bisschen BadBoy, manchmal ein bisschen Romantiker, aber immer der sture Highlander mit dem guten Herzen. Schön fand ich zudem das Wiedersehen mit Fergus und auch das Auftreten von zum Beispiel Mr. Willoughby, Young Ian und Marsali war sehr erfrischend.


    Für mich ist diese Reihe, ob als Buch oder Serie, absolute Liebe, egal ob es hier und da etwas zu meckern gibt oder nicht. Und ich kann nur sagen, dass es sich sogar lohnt, die Geschichten als Hörbuch zu hören, weil es wahnsinnigen Spaß macht, Birgitta Assheuer zuzuhören. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf den nächsten Band, den ich sicher auch bald lesen beziehungsweise hören werde.


  3. Cover des Buches Der Ruf der Trommel (ISBN: 9783426518267)
    Diana Gabaldon

    Der Ruf der Trommel

     (871)
    Aktuelle Rezension von: lauri2001

    Nachdem Claire und Jamie in der "neuen Welt" angekommen sind, versuchen sie dort so gut es geht Fuß zu fassen. Dabei stoßen sie natürlich auf einige Probleme. Auch Brianna und Roger versuchen mit der neuen Situation umzugehen. Doch bei ihrer Recherche von der sie einfach nicht ablassen können, finden sie etwas raus, was sie auf eine gefährliche Mission bringt...

    Auch der vierte Band der Reihe konnte mich überzeugen. Die vielen Seiten schrecken zwar zunächst etwas ab, aber durch den leichten, flüssigen Schreibstil kommt man schnell durch. Wir kennen Claire, Jamie, Roger und Brianna jetzt schon sehr gut und es ist beim lesen, als würde man sich mit alten Freunden treffen. Es kommen auch wieder alte Bekannte vor, sowie zahlreiche neue, spannende Figuren. Ich finde es jedes Mal wieder interessant, wie das Leben damals so war und wie gut Claire und Jamie jedes mal mit den vielen Problemen zurechtkommen. Es wird nie langweilig mit den beiden, obwohl manche Stellen recht langatmig sind, aber das gehört irgendwie schon fast dazu. Ich bin gespannt auf die anderen Teile :)

  4. Cover des Buches Maybe Now (ISBN: 9783423740500)
    Colleen Hoover

    Maybe Now

     (147)
    Aktuelle Rezension von: ni_ne_ll

    Colleen Hoover hat mit diesem Buch die Geschichte um Sydney, Ridge und Maggie aus Maybe Someday weitererzählt. Ich bin gut in das Buch gestartet, es konnte mich jedoch nicht ganz so fesseln, wie andere Bücher der Autorin. Deshalb habe ich das Buch erst später wieder zur Hand genommen. Ich fand Maggies Story sehr interessant, wobei ich anmerken muss, dass ihre Story schon fast etwas zu kurz kam. Es ging auch viel um die Geschichte von  Sydney und Ridge und wie es mit den beiden weitergeht. Für mich wäre es einfach interessanter gewesen, wenn Maggies Geschichte im Vordergrund gestanden hätte. Das Buch war etwas kitschig, was ich von Colleen Hoover vorher nicht wirklich gewohnt war. Der Schreibstil war natürlich wieder absolut toll. Die Autorin kann einfach Schreiben. Und das in einer so leichten Art, dass es schon wieder schwer erscheint. Ich liebe es einfach ! Das Buch war insgesamt schön und es ist toll einen Abschluss um die Geschichte aller Protagonisten zu haben. Trotzdem definitiv ein schwächeres Buch der Autorin. 

  5. Cover des Buches Das flammende Kreuz (ISBN: 9783426518229)
    Diana Gabaldon

    Das flammende Kreuz

     (666)
    Aktuelle Rezension von: Living_the_nerdgirls_dream


    Kurzbeschreibung

    North Carolina 1770. Jamie und Claire Fraser haben in den britischen Kolonien Nordamerikas Fuß gefasst, doch die Ruhe und der Frieden auf ihrem Anwesen Fraser’s Ridge sind trügerisch. Denn unter den immer zahlreicher einwandernden Siedlern gärt es, immer unwilliger nehmen die Einwohner der Kolonien die Bevormundung durch die britische Zentralregierung hin. Als es zu ersten Aufständen kommt, muss auch Jamie sich entscheiden, auf wessen Seite er stehen will. Und für Claire ist die Situation noch schlimmer: Sie weiß, dass die Unabhängigkeitskriege ihre und Jamies Liebe auf die härteste Probe seit Langem stellen werden.

    .

    Auf 1360 Seiten erzählt Diana Gabaldon gewohnt detailliert, wie es mit Jamie, Claire und ihrer Familie weitergeht. Ich hab es als Hörbuch gehört, was eine ganz schöne Herausforderung war, da es 69 Stunden und 47 Minuten gedauert hat. Dem entsprechend hab ich etwas länger dafür gebraucht 😂

    Ich liebe Diana's Schreibstil so sehr, dass auch das unnötigste Detail ansprechend beschrieben ist (Z. B. Eine 10 minütige Beschreibung darüber, wie Claire das Bein einer Ziege schient) . Sie schafft es nicht nur spannende Szenen ansprechend zu gestalten, auch Einblicke in Jamies und Claires Alltag, wie zum Beispiel bei der Arbeit auf dem Feld sind angenehm und nicht langweilig beschrieben. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich Schottland sehr vermisse. Gerade im ersten Band wurde die Stimmung dort so gut eingefangen, dass ich mich sofort in das Land verliebt hätte, wenn ich ihm nicht sowieso schon total verfallen wäre 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿

    .

    5/5⭐


  6. Cover des Buches Eine allgemeine Theorie des Vergessens (ISBN: 9783406713408)
    José Eduardo Agualusa

    Eine allgemeine Theorie des Vergessens

     (79)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    „Gott wiegt die Seelen auf einer Goldwaage ab. Auf der einen Seite die Seelen, auf der anderen alle Tränen derjenigen, die um sie weinen. Weint niemand, geht die Seele hinab in die Hölle. Wenn genügend und ausreichend aufrichtige Tränen da sind. Kommt sie in den Himmel. Daran glaubte Ludo fest. Oder wollte zumindest daran glauben.“

    Inhalt

    Das Buch beginnt mit dem Tod von Ludovica Fernandes Mano, die tatsächlich 85 Jahre alt geworden ist und im Oktober 2010 in einer Klinik in Luanda gestorben ist. Doch zuvor führte sie ein äußerst ungewöhnliches Leben, überschattet von den politischen Unruhen in Angola. Als eines Tages ein Einbrecher vor Ludos Wohnung steht, die sie sich mit ihrer Schwester und dem Schwager teilt, sieht sie sich gezwungen, den jungen Mann zu erschießen. Seine Leiche nimmt sie mit in das geräumige Appartement und vergräbt sie auf der Dachterrasse. Doch mit der Schuld kann sie nicht gut leben, sie beschließt sich selbst einzumauern und von dem zu leben, was ihren Weg kreuzt. Und in der Zwischenzeit geht das Leben einfach weiter, das Land wird nach wie vor von politischen Unruhen gebeutelt, die Täter und Opfer sind zahlreich und Korruption gibt es in allen Bereichen. Als nach 30 Jahren ein kleiner Junge namens Sabolo zu Ludo in ihr selbstgewähltes Gefängnis klettert, beschließt sie sich dem Schicksal anzuvertrauen und gibt ihre Einsamkeit auf …

    Meinung

    Der angolanische Autor José Eduardo Agualusa stand mit diesem Roman auf der Shortlist des International Man Booker Prize 2016 und erhielt für sein literarisches Werk bereits einige Auszeichnungen. Und Erzählen kann er wirklich, denn so abstrakt und ungewöhnlich, wie diese Geschichte anmutet, so selbstverständlich fügt sie sich doch in die Gedankenwelt des Lesers ein, was sicherlich auf die Qualität der Erzählung im sprachlichen wie empathischen Bereich schließen lässt. So tragisch und grotesk Ludos Entscheidung auch anmutet, sich selbst einzumauern, so logisch wirkt sie dennoch.

     Mein allergrößter Kritikpunkt an diesem Roman ist einerseits sein scheinbar willkürlicher Aufbau, andererseits seine unübersichtliche Entwicklung und letztlich das Fehlen einer greifbaren, aussagekräftigen Handlung. Möglicherweise mag das an meiner Unkenntnis über die politische Situation in Angola zur damaligen Zeit liegen, denn ich konnte den Text nur schwer interpretieren. Es werden eine Vielzahl an Nebenprotagonisten eingeführt, deren jeweilige Motivation ausführlich geschildert wird, die aber immer genau dann verschwinden, wenn ich ihr Wirken im Gesamtkontext einordnen konnte. Wenige Seiten später tauchen sie erneut auf, nur aus einer vollkommen anderen Perspektive, die meine bisherigen Annahmen sogleich zunichte machte. Tatsächlich ist es dieses unendliche Auf und Ab, was mir die Lesefreude genommen hat. 

    Sehr gelungen empfand ich hingegen die inneren Dialoge, die Ludo mit sich selbst führt, ihr Unvermögen der Situation zu entkommen, ihr schwindendes Augenlicht und die Angst vor vollkommener Erblindung aber auch ihr Einfallsreichtum in Sachen Lebensmittelerwerb – all das habe ich gerne und mit viel Neugier gelesen, nur sind das leider nur Bruchteile dieses ohnehin dünnen Buches. 

    Fazit

    Es werden leider nur 2 Lesesterne für diesen Roman, der auf mich wie eine Art Experiment wirkt. Er lenkt das Augenmerk auf die Politik, schwenkt dann hin zu Menschen, die dem System entfliehen und anderen, die sich ihm unterordnen, damit verschmelzen oder es aus den Angeln heben wollen. Sie alle teilen sich ein kleines Fleckchen Erde, und ihre Lebenswege berühren einander, jedoch ist schwer nachvollziehbar, wer hier profitiert und wer mit dem Leben bezahlt. Dadurch das der Text immer nur kurze Episoden aus Sicht diverser Figuren bietet, bleibt für mich der Sinn des Buches im Verborgenen. Vielleicht kann man damit mehr anfangen, wenn man die Hintergründe kennt und bestenfalls den ein oder anderen Namen. Mich hat die Geschichte zunächst verwirrt, später nur kurz unterhalten und letztlich gelangweilt. Also eher verschwendete Lesezeit. Allerdings findet man hier wunderbare Sätze, über die ich gerne nachdenke, wie z.B. „Es gibt Leute, die regelrecht Angst haben vor dem Vergessenwerden. Bei ihm war es umgekehrt: Er litt unter der schrecklichen Vorstellung, dass man ihn niemals vergessen würde.“ 

  7. Cover des Buches Die Tochter des Malers (ISBN: 9783746631820)
    Gloria Goldreich

    Die Tochter des Malers

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Diiana

    Der Roman aus der Bücherserie "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe" handelt von dem Leben der Familie Chagall. Der berühmte Maler Marc Chagall, seine Frau Bella und seine Tochter Ida leben, nach der Flucht aus Russland, in einem sehr ansehnlichen Haus in Paris. Sehr behütet wächst Ida in diesem Haus auf. Als sie den Studenten Michel kennenlernt, verschlechtert sich die einst innige Beziehung zu ihrem Vater. Dann wird Frankreich von den Deutschen besetzt und der Familie droht Gefahr. Sie fliehen in die Vereinigten Staaten und bauen sich dort ein neues Leben auf, das jedoch viel Veränderung und viele Probleme mit sich zieht. 

    Ich habe schon ein paar Bücher aus dieser Reihe gelesen und war ziemlich begeistert. Deshalb war ich sehr interessiert an diesem Buch, vorallem weil ich mit Marc Chagall zunächst nicht viel anfangen konnte. Das Buch hat ganz gut angefangen, als in der Familie noch alles ziemlich friedlich war. Doch mit der Zeit wurde es teilweise sehr langweilig und langatmig. Sätze waren zu detailliert, denn viele Informationen waren unwichtig. Vieles hat sich wiederholt, weshalb wenig spannendes hinzukam. Die Person Marc Chagall war teilweise sehr nervig, aber auch Ida und andere Figuren waren oft unsympathisch. 

    Deshalb hat mich dieser Roman leider nicht überzeugt.

  8. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.290)
    Aktuelle Rezension von: juliakerscher

    In Vergebung wird die Geschichte, die im zweiten Teil begonnen hat, fortgesetzt. Der erste Teil ist ziemlich langsam, was aber nicht schlecht sein muss. Es kommt ganz darauf an, was der Leser bevorzugt. Für meinen Geschmack war es manchmal ein bisschen langatmig, aber nicht so sehr, dass es mich groß gestört hätte. 

    Ein toller Abschluss der Trilogie! 


  9. Cover des Buches Zusammen ist man weniger allein (ISBN: 9783570197134)
    Anna Gavalda

    Zusammen ist man weniger allein

     (3.318)
    Aktuelle Rezension von: Zahn-Fee

    Ein interessantes Buch mit besonderen Protagonisten, welche sich im Zusammenleben mit all ihren verschiedenen Charakteren und  Eigenarten doch irgendwie ergänzen. Herzerwärmend, wie diese Menschen schliesslich den Weg aus ihrer Einsamkeit finden. Ausserdem eine Hommage an Paris, diese Stadt kann ich mir nun recht gut vorstellen, obwohl ich noch nie dort war. Eine schöne Lektüre, ich habe mich keine Sekunde gelangweilt.


  10. Cover des Buches Vampirherz (ISBN: 9783453532922)
    J.R.Ward

    Vampirherz

     (796)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Nachdem Butch im Teil davor von Lessern gefangen genommen und gefoltert wurde, verändert er sich immer mehr. Keiner weiß was mit ihm los ist, was auch seine Beziehung zu Marissa beeinflusst.
    Genau wie alle 7 Teile davor hat mir der 8. auch wieder gut gefallen.
    Butchs Geschichte war sehr spannend und was da im Laufe alles raus gekommen ist, hat mich echt gefesselt. Allerdings hat mich Marissas Entwicklung richtig begeistert. Wie sie von der unterwürfigen Aristrokratin zur selbstbewussten modernen Frau wurde war beeindruckend.

  11. Cover des Buches Geheimer Ort (ISBN: 9783596196142)
    Tana French

    Geheimer Ort

     (265)
    Aktuelle Rezension von: Sophihanna

    Ich habe "Geheimer Ort" von Tana French gelesen und saß plötzlich im stickigen Schlafzimmer von Holly, Becca, Julia und Selena. Die vier besuchen das private Internat St. Kilda, irgendwo in Irland. Seit Jahren sind die vier beste Freundinnen, umgeben von einem magischen Schimmer der Freundschaft. Ihr Treffpunkt ist eine versteckte, mit Zypressen bewachsene Lichtung auf dem idyllischen Schulgelände.

    Doch leider bin ich nicht hier, um in ihre Gruppe aufgenommen zu werden, sondern um einen Mord aufzuklären. Vor einem Jahr starb Chris Harper vom benachbarten Jungen-Internat auf dem Gelände von St. Kilda. Noch immer ist unklar, wer ihn ermordete, aber jetzt gibt es eine heiße neue Spur.

    Ich begleite die Detektive Moran und Conway auf ihrer Spurensuche im Internat. Gemeinsam wühlen wir uns durch Intrigen, Drama und Freundschaften, die über allen weltlichen Gesetzen stehen.

    Die Geschichte nähert sich der Tatnacht aus zwei Perspektiven. Die Detectives sclüsseln die Details des Falls durch Befragungen und Recherche in der Gegenwart auf, während Tana French mich als Leserin auch von der Vergangenheit her an die Mornacht heranführt. Ich durchlebe die Monate vor dem Mord im Internat und werde dabei stets penibel darüber informiert, wie lange Chris noch zu leben hat.

    Die Geschichte ist spannend erzählt und gerade die Polizeaiarbeit aus Perspektive des Polizisten Moran hat mir gut gefallen. Tana Frenchs Schreibstil wird auf dem Umschlag als besonders literarisch bepriesen. Tatsächlich hat die Erzählweise etwas leichtes, leises und elfenhaftes. Der Text scheint über der Handlung zu schweben. Gemeint sind wohl aber eher die ausschweifenden Beschreibungen der Szenerie, die ich mit fortscheritender Handlung immer häufiger überflogen habe.

    Schließlich erwartete mich das Highlight eines jeden Krimis, die Auflösung! Ich hatte bereits nach 50 der über 600 Seiten einen Verdacht und hoffte inständig, dass die Geschichte noch irgendeine unvorhersehbare Wendung nimmt, aber was soll ich sagen, er hat sich bestätigt. Spannend war es trotzdem und die Charaktere sind mir im Laufe des Buches so sehr ans Herz gewachsen, dass ich gerne noch einen weiteren Kilda-Krimi lesen würde.

    Eine klare Leseempfehlung für Krimifreunde, die Polizeiarbeit mit leicht mystischem Hanni-und-Nanni-Gefühl suchen.

  12. Cover des Buches Suddenly Forbidden (ISBN: 9783958184596)
    Ella Fields

    Suddenly Forbidden

     (190)
    Aktuelle Rezension von: Traumwelt-Buch

    Das Buch "Suddenly Forbidden" von Ella Fields ist der Einstieg in die Gray Springs University Trilogie.

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    Wie würde es dir gehen, wenn du nach Jahren deine erste und einzige Liebe wiedersieht und er ohne dich weitergelebt hat?
    Daisy hat ihr Versprechen gehalten und ist an das College ganz in der Nähe ihrer Heimat gekommen. Quinn und sie hatten sich das versprochen. Aber er hatte ohne sie weitergemacht. Und seine neue Freundin ist ausgerechnet ihre ehemalige beste Freundin.
    Für Daisy geriet das Leben in wanken und auch Quinn kann seinen Augen kaum trauen. 

    MEINE MEINUNG:
    Wer jetzt denkt, dass dies eine völlig normale Collegegeschichte ist, liegt falsch.
    Daisy und Quinn sind zwei sehr sympathische Protagonisten mit dem Herzen am rechten Fleck. Quinn hat mich mit seiner Art direkt in den Bann gezogen. Auch die Nebencharaktere passten alle wunderbar in die Geschichte. Sogar Lex konnte man doch irgendwie verstehen.
    Ich habe dennoch das ganze Buch über mit Quinn und Daisy gefiebert. Mein Herz zerbrach ein paar Mal und wurde dann am Ende wieder zusammen gesetzt. Hach, Herzschmerz vorprogrammiert. 

    Mir gefiel die abwechselnde Erzählweise von Quinn und Daisy sehr gut, auch dass die Handlung teilweise in die Kindheit beider springt. 

    Einzig der Schreibstil war einfach nicht ganz so meins. Das Buch ließ sich nicht ganz so flüssig lesen und mich störte vermehrt, dass anstelle "Ja" immer ein "Yeah" verwendet wurde. Dieses passte in der deutschen Übersetzung einfach nicht.

    FAZIT: Ich kann das Buch nur empfehlen, da die Geschichte einfach mal etwas anderes ist. Es gibt keinen Bad Boy oder einen neuen Mann, der Daisy Quinn vergessen lässt. Wenn zwei Herzen zusammen gehören, dann soll es so sein.  

  13. Cover des Buches Ein Hauch von Schnee und Asche (ISBN: 9783426518243)
    Diana Gabaldon

    Ein Hauch von Schnee und Asche

     (556)
    Aktuelle Rezension von: Ewynn
    Outlander - Ein Hauch von Schnee und Asche
    (Band 6 der Outlander-Saga)
    von Diana Gabaldon

    Ich bin begeistert. Begeistert, berührt, und ein wenig wehmütig... das Ende hat es in sich, soviel möchte ich bereits verraten. 

    Habe ich nicht vor einiger Zeit eine Rezension über einen Band der Outlander-Saga geschrieben, in dem ich sagte, bei 1000 Seiten kann nicht alles perfekt sein? Diesen Band schließe ich ironischerweise mit dem Gefühl: das Buch war perfekt

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    Ein Hauch von Schnee und Asche hat mich nichts vermissen lassen. Von allem war etwas dabei - Familie, Liebe, Erotik, Verlust, Gefahr... das Leben mit allen Widrigkeiten, Alltag. 
    Ein Hauch (oder mehr) von allem, was ein gutes Buch braucht.

    Ein Hauch von Schnee und Asche spielt zu 90% in Fraser's Ridge, der Heimat von Claire und Jamie in den Kolonien Amerikas, zu den Zeiten des Unabhängigkeitskrieges im Jahre 1775/1776. Neben Claire und Jamie spielen in diesem Band Brianna, Roger und Jemmy eine sehr große Rolle. Jamie steht politisch zwischen den Stühlen, Claire gibt indes ihr medizinisches Wissen weiter; und nicht nur einmal kämpft die Familie um ihr Leben. Ein besonders einschlägiges Ereignis ziemlich zu Anfang des Buches, ist der Überfall der Browns auf Claire. Ein (grausames, schreckliches) Ereignis, das mich stark an Feuer und Stein erinnert hat... an die Anfänge der Liebe, und an andere Entführungen und Gefahrensituationen. Großartig geschrieben. 

    Doch es bleibt nicht bei diesem einen Vorfall... im Verlauf des Buches geht es um viele Feindseligkeiten in und um Fraser's Ridge, um Krankheiten, Tod, Krieg und sogar einen Mord, der sehr viel Unglück nach sich zieht. Der Überfall auf Claire (der nicht die einzige Entführung bleiben wird) ist eines der Ereignisse, das die Zahl der Feinde ansteigen lässt... Im Laufe des Buches wurde ich immer stärker an den 21. Januar 1776 erinnert, an dem Claire und Jamie angeblich in ihrem Haus verbrennen sollten (laut einem Zeitungsartikel, den Brianna aus ihrer Zeit mitgebracht hat), und was ist wahrscheinlicher, als das einer ihrer zahlreichen Feinde das Haus anzündet? Eine spannende Frage, die am Ende gelöst wird - und mich bis dahin um Claire und Jamies Leben bangen lässt, und um Briannas Zukunft rätseln... Das ist nur einer der vielen Inhalte, die das Ende brisant und berührend machen; besonders Brianna steht in den letzten Kapiteln im Mittelpunkt. Ich möchte nicht verraten, wohin es Briannas Familie verschlägt, aber ich befürchte, dass es in Band 7 kein Wiedersehen gibt. Fast könnte man meinen, das die Saga hier ihr Ende gefunden hat (wenn ich es nicht besser wüsste), denn wirklich alle offenen Fragen klären sich. Es gibt keine losen Fäden.

    Ein Hauch von Schnee und Asche hält auch viele freudige und lustige Ereignisse bereit. Zum Beispiel die Brautwerbung um Lizzie und Malva haben mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht. 

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    Endlich mal wieder ein Buch, dass ich ohne Zögern mit 5 Sternen bewerten kann; wieder einmal feiere ich Diana Gabaldons Talent. Der Schreibstil ist wie gewohnt fantastisch, und ich bewundere insbesondere ihre Art Gefühle zu transportieren und Charaktere, und ihre Entwicklung, individuell darzustellen. 

    Nach Feuer und Stein bewerte ich Ein Hauch von Schnee und Asche als das beste der Outlander-Saga. Ich bin zwiespältig gespannt auf Band 7, das bereits im Regal bereit steht, denn Briannas Familie ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich frage mich, inwiefern sie zukünftig eine Rolle spielen wird. Ein Outlander-Buch ohne Brianna und ihren Sohn Jemmy kann ich mir nicht mehr vorstellen. 
    Gibt es wieder einen Neuanfang? Ich bin bereits gespannt.

    5/5 Sterne



  14. Cover des Buches Bis wir eins sind (ISBN: 9783956498237)
    Jodi Ellen Malpas

    Bis wir eins sind

     (104)
    Aktuelle Rezension von: Lisaliest_

    Ich bin noch immer überrascht, wenn ich daran denke, wie sehr mich das Buch von der ersten Seite an gefesselt hat. Eigentlich sollte das Buch nur eine Zwischenlösung sein und ich habe mich nicht besonders darauf gefreut, doch dagegen hat es sich ganz erfolgreich gewehrt.

    Die Autorin schafft es mit ihrem außergewöhnlichem Schreibstil den Leser an die Geschichte zu binden, ohne dass er es merkt. Mir ist es oft passiert, dass ich mich nur kurz hingesetzt hatte und plötzlich 50 Seiten gelesen hatte.  Genau so etwas wünsche ich mir von einem richtig guten Buch.

    Die Protagonistin ist eine starke, selbstständige Frau. Mir gefällt ihre Denkweise und ihre Art und Weise mit Problemen umzugehen. Aber vor allem finde ich es schön, wie sie zuerst kein bisschen an die Liebe geglaubt hat, nur um dann vollkommen von ihr erfüllt zu werden. Zudem hat sie so viel gegeben, so viel verloren und steht immer noch auf. In der Hinsicht ist sie ein wahres Vorbild.

    Die Geschichte selbst ist etwas fragwürdig. Das Geheimnis des Protagonisten ist keines, das ihm viele Herzen schenken wird. Doch die Autorin hat es geschafft die Balance zwischen Realität und Fiktion zu finden. Am Ende herrscht zwar ein bisschen viel Drama, was ich nicht besonders mochte, doch alles in allem ist es eine sehr schöne Geschichte. Sie schenkt Hoffnung darauf, dass es die wahre Liebe wirklich gibt und sie ihren Weg findet. Egal, wie viele Steine einem in den Weg gelegt werden.

    Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der an die Liebe glauben möchte. Allerdings ist das Buch nicht unbedingt zum Träumen geeignet, da man immer wieder hart in der Realität ankommt.

  15. Cover des Buches Und Nietzsche weinte (ISBN: 9783492243285)
    Irvin D. Yalom

    Und Nietzsche weinte

     (396)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    „Und Nietzsche weinte“ ist ein erstaunlicher Roman des amerikanischen Psychoanalytikers Irvin Yalom, in dem die wechselseitige Behandlung Friedrich Nietzsches und Josef Breuers zentrales Handlungselement ist. Warum erstaunlich? Weil es Yalom gelingt, in ausholenden, lebendigen und tiefgründigen Dialogen zu erzählen, ohne das gesprochen Wort öfter als nötig zu verlassen, um etwa die Umgebung zu beschreiben. Auf diese Weise liefern die Personen scheinbar von sich aus alle Informationen, die sie ausmachen - notfalls ergänzt durch einen inneren Monolog. Selbstredend kann Yalom nicht „den ganzen Nietzsche“ referieren oder „die komplette Geburt der Psychoanalyse“ - sollte er auch besser nicht -, aber dennoch lernt man beides gut kennen. Dabei fühlt man sich keineswegs schulmeisterlich belästigt, sondern stets auf lehrreiche und humorvolle Weise unterhalten. Das Erstaunlichste aber war für mich: Nitzsche und Breuer haben sich wahrscheinlich nie getroffen. Der Roman ist von vorn bis hinten das, was ein Roman sein sollte: gelungene Fiktion. Chapeau!

  16. Cover des Buches Farm der Tiere (ISBN: 9783257057140)
    George Orwell

    Farm der Tiere

     (737)
    Aktuelle Rezension von: Krauti1998

    Schön geschriebenes Märchen, das viel Parallelen zur damaligen Sowjetunion aufweist.

  17. Cover des Buches Jane Eyre (ISBN: 9783458364252)
    Charlotte Brontë

    Jane Eyre

     (1.539)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Ohne Frage ist dieses Buch ein Klassiker. Eine schöne Geschichte vom Waisenmädchen Jane, das eine schwere Kindheit und Jugend hinter sich bringt und sich eigentlich nur eins wünscht - geliebt zu werden. Es geht um Sehnsucht und Selbstverwirklichung der jungen Frau im 19. Jahrhundert.

    In dem knapp 180 Jahre alten Buch passiert auf 600 Seiten an sich nicht viel und das wenige möchte ich zukünftigen Lesern nicht vorweg nehmen. Wirklich spannend zu lesen ist das Buch erst etwa ab der Hälfte.

    Ich muss zugeben, es hat mich nicht von den Socken gehauen. Die Sprache ist poetisch, anrührend, bildhaft ausgeschmückt, aber leider ohne besondere Raffinesse, wenn auch die Gedanken und gesellschaftliche Normen, die junge Frauen in dieser Zeit umgetrieben haben, gut zur Sprache gebracht werden. Die Form des Tagebuchs, die direkte Ansprache des Lesers fand ich dafür jedoch unpassend, denn die Darstellungen wären viel zu detailliert, Wort für Wort die Dialoge und die Umgebung bis ins Kleinste beschrieben. Es erschien mir nicht ganz rund. 

    Und dann diese Männer.

    In dem ganzen Buch kommen fast ausschließlich anstrengende, wenn nicht sogar verhaltensauffällige männliche Figuren vor. Und zwar nicht auf die Weise, dass ich dachte "das ist ja höchst interessant" sondern eher "du liebes Lieschen, tut das denn Not, sich so aufzuplustern?" Schmalztriefend, pathetisch, theatralisch... Das hat mir fast den Humor und Wortwitz der männlichen Hauptperson verleidet, die eigentlich echt toll ist! Ursprüngliche Dialoge, die in einen seitenlangen Monolog des Gegenüber ausarten, da hab ich teilweise augenrollend weitergeblättert. 

    Die absolute Stärke des Romans und das schriftstellerische Können von Charlotte Bronte liegt meiner Ansicht nach in den Zeichnungen der Charaktere, Aussehen, Wesenszüge und wie Janes Bezug und Gefühl zu ihnen ist. Die Hauptfigur Jane ist eine der stärksten und eindrucksvollsten Frauenfiguren, die mir zwischen zwei Buchdeckeln bislang begegnet sind, sie strahlt eine unglaubliche Präsenz aus.

    Alles in allem kein schlechtes Buch, aber auch kein Highlight. 

  18. Cover des Buches British Knight (ISBN: 9783736309692)
    Louise Bay

    British Knight

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Marrojeanne

    Aus der Royals-Reihe von Louise Bay war "British Knight" glaube ich so der dritte oder vierte Band, den ich gelesen hatte.
    Irgendwie hatte es sich nur eine ganze Weile gezogen, dass ich ihn beendet habe.
    Grundsätzlich war die Geschichte von Violet und Alexander auch unterhaltsam, so ein bisschen Kabbeln hier, so ein bisschen sexuelle Spannung da, aber irgendwie hatte ich ab der Hälfte eine kleine Durststrecke, bevor ich es zu Ende gelesen habe.
    Zwischenzeitlich hab ich auch noch versucht mit dem Hörbuch weiter vorran zu kommen, aber irgendwie war da die Erzählweise der Sprecherin nicht so meins. Also dann doch lieber selber lesen.

    Violet braucht einen Tapetenwechsel nachdem sie New York nicht mehr wirklich weiter kommt. Besonders als die Nachricht sie erreicht, dass ihr Ex-Freund mit seiner Firma an die Börse geht, die sie auch eigentlich mit aufgebaut hat, und dann sie auch noch betrogen hat. Also landet sie in London bei einer Anwaltskanzlei wo sie Alexander an die Seite gestellt wird, sein Chaos auf Vordermann zu bringen. Nur lässt der sich der sehr fokussierte Anwalt nicht so leicht auf Veränderungen ein.
    Dennoch schafft sie es irgendwie seine Mauern langsam zu umwinden um ihn das Leben wieder näher zu bringen und seine Sichtweisen so etwas zu verändern.

    Bekannte Charaktere aus den vorhergehenden Büchern tauchen auf und mischen sich so ein wenig in die Beziehung von Violet und Alexander ein.
    In gewohnter Manier konnte ich lachen, mit fiebern.
    Ich hätte eigentlich fast gedacht, dass Alexander auch noch irgendwie juristisch gegen Violets Exfreund vorgeht, weil ihr ja auch irgendwie noch was von der früheren Firma zugestanden hätte. So als große Geste, das er ihr die Firma wieder bringt.

    Im Vergleich zu früheren Büchern von ihr, hat mich die Story aber leider doch nicht so ganz gepackt (was wahrscheinlich erklärt, warum ich so lange für das Buch gebraucht habe).
    Dennoch hab ich den Auflug nach London genossen, da auch einige interessante Sehenswürdigkeiten erwähnt wurden, die es sich lohnenn bei einem nächsten Besuch sich anzuschauen.

  19. Cover des Buches Frühstück bei Tiffany (ISBN: 9783036959344)
    Truman Capote

    Frühstück bei Tiffany

     (624)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Ich bin ein großer Audrey-Hepburn-Fan und kenne natürlich den Film "Frühstück bei Tiffany" und liebe ihn. Als ich nun das Buch las, habe ich nicht die Erwartung gehabt, dass sich vieles gleicht. 

    Zu meiner großen Freude wird Holly Golightly im Buch sehr ähnlich der Figur beschrieben, wie sie im Film dargestellt wird, vielleicht sogar etwas weniger liebenswert könnte man sagen. Ein sehr egozentrischer Mensch ist sie, nutzt Vor allem Männer zu ihrem Vorteil, heuchelt kein Interesse, wenn sie etwas langweilt. Und doch ist da auch die zarte, verletzliche Seite, die im Buch schön umrissen wird und, wer sie eigentlich ist, ihre Vergangenheit. 

    Das Buch ist teils amüsant erzählt, teils lässt es aber auch Tragik durchscheinend, teils macht Holly einen unschuldigen und naiven Eindruck, dann wieder hält man sie für durchtrieben und selbstsüchtig. 

    Truman Capote schreibt mit schöner Sprache, die einem letztendlich keine andere Wahl lässt, als zu hoffen, dass Holly Golightly ihren Platz, wo sie hingehört, gefunden hat. 

  20. Cover des Buches Heimkehren (ISBN: 9783832164607)
    Yaa Gyasi

    Heimkehren

     (140)
    Aktuelle Rezension von: wort_bildung

    Yaa Gyasis Debütroman „Heimkehren“ handelt von der Geschichte der Schwestern Effia und Esi, die durch tragische Umstände getrennt voneinander aufwachsen und deren Leben unterschiedlichere Wege kaum einschlagen könnten. Beginnend im 18. Jahrhundert an der ghanaischen Goldküste skizziert es die vom Schicksal gezeichneten Lebenswege der beiden Schwestern und ihrer nachfolgenden Generationen. Wie Feuer und Wasser, zwei Elemente die sich der Natur nach abstoßen, entwickeln sich auch aus den zwei Wegen Erzählstränge, die sich fortlaufend immer weiter voneinander distanzieren. Auf diese Weise entsteht ein erzählerisches, essayistisches Geflecht, das sich über Generationen, Jahrhunderte und über zwei Kontinente erstreckt.

    Es geht um die Geschichte der Kolonialisierung, Rassentrennung und Sklaverei, um Entmachtung und die gewaltvoll eingeführte weiße Vorherrschaft. Um Entwurzelung, kulturelle Identität und Trauma. Daneben werden viele weitere Themen eingeflochten, die sich aus der Zeit und dem jeweiligen Kontext der Protagonist:innen ergeben. Bei alldem geht es jedoch vor allem um eines: Um Hautfarben, die Unterscheidung zwischen Schwarz und Weiß.

    „Heimkehren“ wird viel gelobt - zurecht. Obwohl es keinen wirklichen Spannungsbogen gibt, habe ich mich auf keiner der 410 Seiten gelangweilt. Die Sprache, derer Gyasi sich bedient, ist schonungslos, wuchtig, intensiv. Trotzdem bildhaft, poetisch, fragil. Es haut tief in die Kerben und doch kratzt es irgendwie auch nur an der Oberfläche eines (für mich) kaum zu begreifenden Komplexes. Eine Wucht, die mich erschüttert und nicht nur einmal sehr nachdenklich gestimmt hat. Ich bin dankbar für dieses Buch und freue mich wie verrückt auf seinen Nachfolger.

  21. Cover des Buches Emilia Galotti (ISBN: 9783518188446)
    Gotthold Ephraim Lessing

    Emilia Galotti

     (875)
    Aktuelle Rezension von: Bionoema

    Lessing gilt als einer der Autoren der Aufklärung im 18. Jahrhundert. Eines seiner bekanntesten Werke und z.T. Mitglied des schulischen Lesekanons ist das Drama Emilia Galotti. Ich mag seinen Schreibstiel sehr gerne, auch die Themen, die er anprangert. Leider ist das Einfühlungsvermögen und die Empathie gegenüber der Figuren recht eingeschränkt, das unsere heutige Gesellschaft über diesen Punkt in der Beziehungsebene seit langem herausgewachsen ist; woran Herr Lessing vielleicht nicht ganz unschuldig ist. Daher war es für mich nicht wirklich unterhaltsam, bereichernd oder nachhallend. Dennoch ein Stück Literaturgeschichte, dass uns mal wieder vor Augen führt, wie weit wir innerhalb der letzten 250 Jahren vorangeschritten sind!

  22. Cover des Buches Fast ein Date (ISBN: 9781477825365)
    Catherine Bybee

    Fast ein Date

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Yenny

    Der Auftakt zu Catherine Bybee's Not-Quite-Serie ist für mich eine klare Leseempfehlung. Es ist eine leicht prickelnde Liebesgeschichte, die mit viel Romantik und Humor erzählt wird. Die Charaktere sind sehr sympathisch und es ist so schön, dass die Familie den beiden den Rücken stärkt. Die Story war für mich so herzerwärmend, dass ich schon sehr gespannt auf die anderen Bücher der Reihe bin.

  23. Cover des Buches Hunde von Riga (ISBN: 9783423212137)
    Henning Mankell

    Hunde von Riga

     (676)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    Henning Mankell hat hier meinen liebsten Band der Wallander Reihe geschaffen.

    In "Die Hunde von Riga" geht es um ein kleines Boot, dass an die schwedische Küste geschwemmt wird. Die beiden toten Männer legen eine Spur bis nach Riga. So dass Kurt Wallander kurzerhand dort hin reist, um den Fall aufzuklären. Als er die wunderschöne Ermittlerin Liepas kennen. Gemeinsam versuchen sie den Fall zu lösen.


    Ich liebe dieses Buch. Es ist wahnsinnig spannend und man kann nicht aufhören zu lesen!
  24. Cover des Buches Fegefeuer (ISBN: 9783442742127)
    Sofi Oksanen

    Fegefeuer

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Mein erstes Buch von Sofi Oksanen, meine erste Finnin. Eine heftige Geschichte, die ich leider auch ein wenig genau so erwartet habe: Stalinismus, Missbrauch, Propaganda, Parteizugehörigkeit, Verrat. Der Familie Pekk bleibt nichts erspart.

    Aliide Truu lebt in einem alten Bauernhaus mitten in der Provinz von Estland. Sie hat ein schweres Leben hinter sich, von dem sie stark gezeichnet ist. Eines Tages taucht ein Mädchen vor ihrer Tür auf. Obwohl Aliide skeptisch ist und stets das Schlimmste befürchtet, nimmt sie das Bündel von Mensch mit in ihr Haus.

    Das Bündel Mensch entpuppt sich als eine junge, russische Frau namens Zara, die auf Grund scheinheiliger Versprechungen in den Westen geflohen ist und dort ein leider sehr übliches Schicksal erleiden musste: Sie gerät in die Prostitution. Die beiden Frauen haben Schwierigkeiten miteinander zu kommunizieren, dabei verbindet sie eine recht ähnliche Leidensgeschichte. Während Zara sich also bei Aliide versteckt, versucht sie gleichzeitig herauszufinden, ob es sich bei Aliide tatsächlich um die Schwester ihrer Großmutter handelt.

    Ein Buch, bei dem mich das Gefühl beschleicht bestimmte Nationalitäten schreiben stets über bestimmte Themen. Gab es tatsächlich nichts anderes als politisch auf der richtigen Seite zu stehen? Macht? Unterdrückung? Folter und Missbrauch? Es scheint wohl so.

    Die Geschichte beider Frauen erscheint mir so typisch. Warum trifft es immer die Gleichen? Warum setzen sich diese Leiden in der gesamten Familie fort? Ist es wie ein Teufelskreis, dem man einfach nicht entfliehen kann?

    Eindringlich beschrieben bleibt man doch betroffen zurück und ich kann wirklich nicht sagen, ob es am Ende ein gutes Buch war.

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