Bücher mit dem Tag "unabhängigkeit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "unabhängigkeit" gekennzeichnet haben.

437 Bücher

  1. Cover des Buches After forever (ISBN: 9783453418837)
    Anna Todd

    After forever

     (2.319)
    Aktuelle Rezension von: Nellylovelybooks

    Ich habe die Reihe damals schon gelesen und auch beim weiteren Mal, finde ich sie einfach grandios. Viele sagen zwar es ist zu lang, zu viel oder zu anstrengend. Aber das gehört einfach dazu. Das macht die Reihe aus. Um diesen ganzen Prozess was Hardin und Tessa erleben, darum geht es. Und ich finde es gut so wie es ist und werde die Reihe immer lieben. Meine erste New Adult Reihe damals. Liebe sie noch heute.♥️

  2. Cover des Buches Ferne Ufer (ISBN: 9783426518236)
    Diana Gabaldon

    Ferne Ufer

     (1.118)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Claire kehrt in diesem Teil nach Schottland ins 18. Jahrhundert zurück um den totgeglaubten Jamie zu suchen. 

    Dies ist der dritte Teil der Reihe und ich würde hier empfehlen die richtige Reihenfolge einzuhalten,  da der inhaltlich der Bücher aufeinander aufbaut und weitergeführt wird. Ohne Vorwissen verpasst man da als Leser viel. 

    Dieses Abenteuer führt weg von Europa und mitten hinein in die Seefahrt des 18. Jahrhundert.  Wie war es damals für die Besatzung, welche Krankheiten sind auf See aufgebrochen,  wie war das Leben auf den Inseln rund um Jamaika? 

    Das Buch ist recht abenteuerlich und natürlich wieder sehr gefühlvoll geschrieben,  es hat mich aber nicht ganz so mitreißen können wie die ersten Teile und hatte hier und da auch mal Längen.  

  3. Cover des Buches Der Ruf der Trommel (ISBN: 9783426518267)
    Diana Gabaldon

    Der Ruf der Trommel

     (890)
    Aktuelle Rezension von: geBUCHt

    Im 4. Band der Outlander-Reihe bauen sich Claire und Jamie ein neues Zuhause in Amerika auf. Um Land in Anspruch nehmen zu können, musste Jamie Bedingungen zustimmen, welche zukünftig Ärger versprechen. Der Aufbau der Ortschaft Fraser's Ridge beginnt. In der Zeit verfolgt der Leser auch das Schicksal von Brianna und Rodger. Denn die junge Frau hat zunehmend das Bedürfnis zu erfahren, wer sie eigentlich ist. Was sie mit ihrem echten Vater verbindet und die Sehnsucht nach ihren Wurzeln zu suchen, wird immer größer.

    Dieser Band unterscheidet sich von den Vorgängern. Der Fokus liegt nicht mehr allein auf Claire und Jamie, sondern auch auf deren Tochter. Dieser neue Erzählstrang gibt der Reihe einen neuen Reiz, verleiht ihr eine ebenso mitreißende und spannende, neue Liebesgeschichte. Dabei bleibt die Autorin sich treu und beschreibt weiterhin alles sehr detailliert, naturlieb und überzeugend. Und was ich am besten finde, es bleibt unvorhersehbar.

    In der ersten Hälfte des Buches ging es noch viel um Claire und Jamie. Und da die beiden in den ersten 3 Büchern so viele Hürden und Streitigkeiten überwinden mussten, hat meine schiere Begeisterung leider kurze Zeit langsam abgenommen, weil bestimmte Szenen oder Konzepte sich wiederholten oder ähnlich abliefen. Bei der Hälfte wurde die Geschichte rund um Brianna und Roger intensiver aufgenommen und ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Es kam frischer Wind rein. Neue Aspekte wurden aufgenommen, allein schon deswegen, weil man das ursprüngliche Paar Claire und Jamie, nunmehr aus einer anderen Perspektive gesehen hat. Nämlich als Eltern. Vor allem war es interessant zu sehen, was für Charaktereigenschaften Brianna von ihren Eltern geerbt hat. Wie gut diese beschrieben worden sind.

    Es waren lustige Momente vorhanden, insbesondere dann, wenn Jamie „altmodische“ Ansichten äußerte, doch der Leser nur zu gut wusste, dass die sture, freiheitsliebende Brianna damit überhaupt nicht einverstanden wäre.

    Mit Roger haben wir einen neuen Helden näher kennengelernt. Anders als Jamie, aber nicht weniger mutig und liebenswert. Ich habe genauso mitgefiebert mit seinem Handlungsstrang, wie schon damals bei Claire und Jamie.

    Indianer haben eine große Rolle in dieser Fortsetzung gespielt. Von ihnen lief eine schaurige, raue Atmosphäre aus. Man lernte neue Bräuche und Verhaltensweisen kennen. Besonders Jamies Neffe Ian trat in Zusammenhang mit den „Wilden“ ins Spiel. Es passierten skurrile und gefährliche Begebenheiten. Auch hier hat Diana Gabaldon es geschafft einen neuen Schauplatz zum Leben zu erwecken. Ich staune immer wieder, wie vielfältig sie schreiben kann. Nachdem wir im 2. Band glaubwürdig am französischen Hof waren, sind wir hier ebenso glaubwürdig mitten in der Wildnis bei Indianern.

    Ich freue mich auf den 5. Band! Und wenn es jemanden gibt, der zwischenzeitlich auch einen Abschnitt nicht mehr ganz so fesselnd findet, dann bleibt dran. Es lohnt sich.   

  4. Cover des Buches Das flammende Kreuz (ISBN: 9783426518229)
    Diana Gabaldon

    Das flammende Kreuz

     (673)
    Aktuelle Rezension von: Andrealovesbooks

    Ich verstehe wirklich nicht, warum Diana Gabaldon diese wunderbare Geschichte durch so viel unnötige und langweilige Detailbeschreibungen und Handlungen zerstört. Auch nerven die ganzen Nebencharaktere die immer wieder plötzlich auftauchen und sich nicht einordnen lassen. Das erste Mal, dass ich bei einem Buch mehrere Seiten komplett übersprungen habe (z.B. handelten  mehrere Seiten von der Rettung einer Ziege) und trotzdem ging es mir viel zu zäh voran und der Lesespaß wurde sehr getrübt. Wirklich schade, das Buch hätte ebenso wie seine Vorgänger ohne diese ganzen unnötigen Längen so viel Potenzial. Keiner der Bände konnte noch annähernd mit Band 1 mithalten. 

  5. Cover des Buches Eine allgemeine Theorie des Vergessens (ISBN: 9783406713408)
    José Eduardo Agualusa

    Eine allgemeine Theorie des Vergessens

     (81)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    „Gott wiegt die Seelen auf einer Goldwaage ab. Auf der einen Seite die Seelen, auf der anderen alle Tränen derjenigen, die um sie weinen. Weint niemand, geht die Seele hinab in die Hölle. Wenn genügend und ausreichend aufrichtige Tränen da sind. Kommt sie in den Himmel. Daran glaubte Ludo fest. Oder wollte zumindest daran glauben.“

    Inhalt

    Das Buch beginnt mit dem Tod von Ludovica Fernandes Mano, die tatsächlich 85 Jahre alt geworden ist und im Oktober 2010 in einer Klinik in Luanda gestorben ist. Doch zuvor führte sie ein äußerst ungewöhnliches Leben, überschattet von den politischen Unruhen in Angola. Als eines Tages ein Einbrecher vor Ludos Wohnung steht, die sie sich mit ihrer Schwester und dem Schwager teilt, sieht sie sich gezwungen, den jungen Mann zu erschießen. Seine Leiche nimmt sie mit in das geräumige Appartement und vergräbt sie auf der Dachterrasse. Doch mit der Schuld kann sie nicht gut leben, sie beschließt sich selbst einzumauern und von dem zu leben, was ihren Weg kreuzt. Und in der Zwischenzeit geht das Leben einfach weiter, das Land wird nach wie vor von politischen Unruhen gebeutelt, die Täter und Opfer sind zahlreich und Korruption gibt es in allen Bereichen. Als nach 30 Jahren ein kleiner Junge namens Sabolo zu Ludo in ihr selbstgewähltes Gefängnis klettert, beschließt sie sich dem Schicksal anzuvertrauen und gibt ihre Einsamkeit auf …

    Meinung

    Der angolanische Autor José Eduardo Agualusa stand mit diesem Roman auf der Shortlist des International Man Booker Prize 2016 und erhielt für sein literarisches Werk bereits einige Auszeichnungen. Und Erzählen kann er wirklich, denn so abstrakt und ungewöhnlich, wie diese Geschichte anmutet, so selbstverständlich fügt sie sich doch in die Gedankenwelt des Lesers ein, was sicherlich auf die Qualität der Erzählung im sprachlichen wie empathischen Bereich schließen lässt. So tragisch und grotesk Ludos Entscheidung auch anmutet, sich selbst einzumauern, so logisch wirkt sie dennoch.

     Mein allergrößter Kritikpunkt an diesem Roman ist einerseits sein scheinbar willkürlicher Aufbau, andererseits seine unübersichtliche Entwicklung und letztlich das Fehlen einer greifbaren, aussagekräftigen Handlung. Möglicherweise mag das an meiner Unkenntnis über die politische Situation in Angola zur damaligen Zeit liegen, denn ich konnte den Text nur schwer interpretieren. Es werden eine Vielzahl an Nebenprotagonisten eingeführt, deren jeweilige Motivation ausführlich geschildert wird, die aber immer genau dann verschwinden, wenn ich ihr Wirken im Gesamtkontext einordnen konnte. Wenige Seiten später tauchen sie erneut auf, nur aus einer vollkommen anderen Perspektive, die meine bisherigen Annahmen sogleich zunichte machte. Tatsächlich ist es dieses unendliche Auf und Ab, was mir die Lesefreude genommen hat. 

    Sehr gelungen empfand ich hingegen die inneren Dialoge, die Ludo mit sich selbst führt, ihr Unvermögen der Situation zu entkommen, ihr schwindendes Augenlicht und die Angst vor vollkommener Erblindung aber auch ihr Einfallsreichtum in Sachen Lebensmittelerwerb – all das habe ich gerne und mit viel Neugier gelesen, nur sind das leider nur Bruchteile dieses ohnehin dünnen Buches. 

    Fazit

    Es werden leider nur 2 Lesesterne für diesen Roman, der auf mich wie eine Art Experiment wirkt. Er lenkt das Augenmerk auf die Politik, schwenkt dann hin zu Menschen, die dem System entfliehen und anderen, die sich ihm unterordnen, damit verschmelzen oder es aus den Angeln heben wollen. Sie alle teilen sich ein kleines Fleckchen Erde, und ihre Lebenswege berühren einander, jedoch ist schwer nachvollziehbar, wer hier profitiert und wer mit dem Leben bezahlt. Dadurch das der Text immer nur kurze Episoden aus Sicht diverser Figuren bietet, bleibt für mich der Sinn des Buches im Verborgenen. Vielleicht kann man damit mehr anfangen, wenn man die Hintergründe kennt und bestenfalls den ein oder anderen Namen. Mich hat die Geschichte zunächst verwirrt, später nur kurz unterhalten und letztlich gelangweilt. Also eher verschwendete Lesezeit. Allerdings findet man hier wunderbare Sätze, über die ich gerne nachdenke, wie z.B. „Es gibt Leute, die regelrecht Angst haben vor dem Vergessenwerden. Bei ihm war es umgekehrt: Er litt unter der schrecklichen Vorstellung, dass man ihn niemals vergessen würde.“ 

  6. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.313)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Knapp die erste Hälfte lang hatte ich echt Leseflaute, und mehrmals den Gedanken das Buch abzubrechen und die Zusammenfassung irgendwo zu lesen. Dann hat mich aber doch noch der Ehrgeiz gepackt und ich hab die knappen 500 Seiten in einem Rutsch gelesen.

    Der Anfang ist echt zäh und irgendwie fast schon langweilig. Dann kommt dank einer Sidestory etwas Fahrt auf. Und so überbrücken wir auch alles ganz gut, bis es endlich zum Prozess kommt. Und dieser Prozess bringt so richtig Genugtuung mit sich. Es wird abgerechnet und zwar so richtig! 

    Alle drei Bücher zeigen ja mehrfach auf, dass sehr schnell mal Macht missbraucht wird, dadurch sehr häufig ungerecht gehandelt wird und dies meist auch noch ohne Konsequenzen. Das frustrierte mich regelrecht so, dass ich das Buch beseite legen und tief durchatmen musste. Deshalb ist diese Abrechnung so befriendigend gewesen. 

    Es ist ein guter Abschluss, wo wirklich alle Enden abgeschlossen werden.

  7. Cover des Buches Die Tochter des Malers (ISBN: 9783746631820)
    Gloria Goldreich

    Die Tochter des Malers

     (66)
    Aktuelle Rezension von: MarinaH

    Persönliche Meinung:

    Das Buch spricht mich weder vom Cover, weder vom Klappentext besonders an. Ida Chagall ist ein unsympathischer Charakter, der durchs ganze Leben, nie wirklich frei von ihrem Vater wird. Ihr Vater, der berühmte Marc Chagall, hat sie vollkommen in seiner Gewalt und man merkt die Abhängigkeit zwischen den beiden.
    Der Schreibstil der Autorin spricht mich gar nicht an, es sind zu viele Füller, zu wenig Handlung.
    Ihre Beschreibungen sind zu detailliert, nach nur wenigen Seiten, bekommt man genug davon. Selbst beim mehreren Seiten überspringen, kommt man gut mit der Handlung zurecht da einfach nichts passiert.

    Fazit

    Ein langweiliges Buch, welches sich nicht zu lesen lohnt. Marc Chagall war ein Tyrann, der seinen Angehörigen das Leben zur Hölle gemacht hat. 

  8. Cover des Buches Geheimer Ort (ISBN: 9783596196142)
    Tana French

    Geheimer Ort

     (270)
    Aktuelle Rezension von: Llsa

    Storyline

    Die Story gefällt mir an sich sehr gut. Alleine die Tatsache, dass ein Junge in einem Mädcheninternat gefunden wird, verspricht Spannung und einige Geheimnisse. Dazu ein rätselhafter Mord. Spannung pur. 


    Handlung

    Das Buch verfolgt zwei Handlungsstränge. Einerseits die Ermittlungen in der Gegenwart, andererseits die Geschehnisse rund um die beiden Cliquen vor rund einem Jahr. Der zweite Handlungsstrang endet mit dem Anfang des ersten, das hat mir besonders gut gefallen. Das ganze wirkt vollständig, abgeschlossen und in sich Schlüssig.

    Der zweite Handlungsstrang setzt meiner Meinung nach nur etwas zu früh an und war am Anfang sehr langwierig. Wenn man noch nicht weiß, wo die Reise hingeht, waren diese Kapitel teilweise etwas zu langatmig.

    Die Ermittlungen bauen für mein Empfinden zu sehr auf Interpretationen und Vermutungen auf. An vielen Stellen wirken die Ermittlungserfolge deshalb wie reine Glückstreffer. Der ein oder andere eindeutige Beweis hätte dem Ganzen meiner Meinung nach gut getan. 


    Stil und Sprache

    Tana French nutzt eine sehr bildhafte Sprache mit vielen lyrischen Stilmitteln.

     

    Die Zipfel der Zypressen loderten in einem gefrorenen Feuer wie gewaltige Fackeln. Dinge bewegten sich im Schatten, umzingelten sie, und wenn es ihnen gelingt, einen haardünnen Blick auf sie zu erhaschen, haben sie die Form von Rehen und Wölfen, aber sie könnten irgendwas sein. Hoch in der schimmernden Luftsäule über der Lichtung kreisen Vögel mit Halbmondflügeln, ziehen lange Fäden aus wilden Schreien hinter sich her.“ (Seite 212)


    Durch die vielen bildhaften Elemente lassen sie die Situationen gut nachvollziehe und man kann sich direkt in die Situation hineinversetzen. Man sieht das alte Gemäuer des Internates vor sich, man spürt die Aufregung der Mädchen. An einigen Stellen war es mir persönlich etwas zu viel für einen Kriminalroman. 

    Die Dialoge sind sehr gut verfasst. Die Stimmen erwachen im Kopf zum Leben und man hört sie förmlich aus dem Buch sprechen. 


    Charaktere

    Die Charaktere der fünf Hauptdarstellerinnen sind gut herausgearbeitet, mir jedoch teilweise ein wenig zu klischeehaft. Auch die Sprache der Mädchen ist angepasst an das Alter, jedoch auch hier für mein Empfinden etwas zu übertrieben. 

    Die beiden Ermittler gefallen mir richtig gut. Stephen Moran eher sensibel und feinfühlig, seine Partnerin Antoinette Conway eher tough. Eine gute Kombination. Beide kommen aus ganz anderen Welten als die eines Eliteinternates und tun sich zunächst etwas schwer mit dessen Sitten und Gepflogenheiten.

    Cover

    Das Cover passt perfekt zur Storyline. Ein altes Herrenhaus, mitten im Nirgendwo. Schon das Cover strahlt etwas sehr geheimnisvolles, düsteres aus.

    Fazit

    Die Storyline hat mir richtig gut gefallen und auch das Cover passt super dazu. Jedoch hat für mich persönlich die Sprache nicht zum Genre und zum Inhalt gepasst. Die Schülerinnen des Internats waren mir zu klischeehaft und die Ermittlungen zu oft von glücklichen Zufällen und Vermutungen geprägt.

    Trotzdem finde ich das Buch lesenswert. Es hat auf jeden Spaß gemacht - ganz besonders, da man bis kurz vorm Schluss nicht wirklich weiß, wer es gewesen ist. 






  9. Cover des Buches Ein Hauch von Schnee und Asche (ISBN: 9783426518243)
    Diana Gabaldon

    Ein Hauch von Schnee und Asche

     (564)
    Aktuelle Rezension von: madamecurie

    Buchcover:Im sechsten Band ihrer legendären Highland-Saga „Outlander“ begeistert die Welt-Bestseller-Autorin Diana Gabaldon erneut mit einer spannenden Geschichte von leidenschaftlicher Liebe und dramatischem Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit. Claire, die englische Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert, und Jamie, der Freiheitskämpfer, Gabaldons außergewöhnliches Liebes-Paar, das auch in der TV-Verfilmung der „Outlander“-Saga Fans weltweit in seinen Bann zieht, muss in diesem sechsten Band fürchten, in den Vorwehen des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs alles zu verlieren: ihr Haus, ihre Zukunft, ihre Liebe.

    Im Jahr 1772 stehen die Vorzeichen in der Neuen Welt auf Krieg: Claire macht sich große Sorgen um ihren geliebten Ehemann: Zwar hat sie, die als Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert Wissen über die Zukunft besitzt, Jamie davor gewarnt, dass die amerikanischen Kolonien bald um ihre Unabhängigkeit kämpfen und diesen Krieg gewinnen werden, und Jamie hat sich um politische Neutralität bemüht. Doch nun bittet ihn der Gouverneur von North Carolina, das Hinterland für die britische Krone zu einen. Wird Jamie, wie schon in seiner schottischen Heimat, erneut auf der Seite der Verlierer stehen? Und was hat es mit jenem Zeitungsartikel aus der Zukunft auf sich, der von Claires und Jamies Tod bei einer Feuersbrunst berichtet?        

    Nach dem ich Outländer 2mal bei Netflix angeschaut habe ,hat es mich neugierig gemacht wie es weiter geht .Natürlich muss ich jetzt noch 2 Bücher lesen um zu wissen ,wie die Zeitreise mit Jamie und Clare , Brianna und Rocher mit den Kinder ausgeht.    

  10. Cover des Buches Suddenly Forbidden (Gray Springs University 1) (ISBN: 9783958184596)
    Ella Fields

    Suddenly Forbidden (Gray Springs University 1)

     (197)
    Aktuelle Rezension von: LadyIceTea

    Ich dachte, er würde für immer zu mir gehören, selbst als wir gezwungen waren uns zu trennen. Wir hätten einander festhalten sollen, aber es ist trotzdem passiert. 

    Schade, dass ich nicht ahnte, dass jemand anderes nur darauf wartete, meinen Platz einzunehmen. Sonst hätte ich niemals losgelassen. Zwei Jahre später sind wir genau dort, wo wir geplant hatten zu sein. Ich habe mein Versprechen gehalten. Er hat es einfach vergessen. 

    Er hat nicht nur jemand neuen gefunden, sondern diese Neue ist meine ehemalige beste Freundin. Und ich beginne das College mit gebrochenem Herzen.

    Wahrscheinlich sollte jetzt der Part kommen, in dem ich euch erzähle, wie ein anderer toller Typ auftaucht und die Scherben meines Lebens aufsammelt und wieder zusammensetzt. Einer, der mich wieder zum Lachen bringt. Aber das hier ist nicht diese Art von Geschichte.

    Mein Herz mag gebrochen sein. Aber es weigert sich, ihn nicht mehr zu lieben.

     

    „Suddenly Forbidden“ ist der erste Band der „Gray Springs University“-Reihe von Ella Fields. 

    Wir begleiten in diesem Band vor allem Daisy. Sie kann endlich auf die Uni gehen und hofft, dort ihre erste und einzige Liebe Quinn wiederzusehen. Daisy musste vor zwei Jahren wegziehen und ihre Liebe zerbrach. Doch während sie nie aufgehört hat zu lieben und zu hoffen, ist Quinn in einer Beziehung mit ihrer ehemaligen besten Freundin.

    Die Geschichte beginnt erst mal langsam. Wir lernen Daisy kennen, erfahren von ihrer künstlerischen Seite und ihren Gefühlen für Quinn. Zusammen mit ihr lernen wir auch ihre Mitbewohnerin Pippa kennen. Pippa bereichert die Geschichte wirklich sehr.

    Durch Rückblenden in die Vergangenheit erfahren wir als Leser, wie sich alles zwischen Daisy und Quinn entwickelt hat und wie sie an den Punkt in der Gegenwart gekommen sind.

    Quinns Sicht auf die Dinge erfahren wir erst, nachdem sie sich wiederbegegnen. Während Daisys Kapitel sich vor allem mit ihrem gebrochenen Herzen und dem Verlust beschäftigen, sind in Quinns Kapitel die Verwirrung und die Zerrissenheit wirklich spürbar.

    Der Autorin sind emotionale Figuren und unterschiedliche Sichtweisen gelungen, welche mich gut durch das Buch getragen haben. Ich wollte immer wissen wie es weitergeht.

    Leider war die Geschichte des Öfteren ziemlich vorhersehbar und grade das letzte Viertel war nicht wirklich überraschend. Das ist ein bisschen schade.

    Trotzdem hat mir das Buch so gut gefallen, dass ich die Fortsetzungen auch noch lesen will.

  11. Cover des Buches Fräulein vom Amt – Die Nachricht des Mörders (ISBN: 9783651001114)
    Charlotte Blum

    Fräulein vom Amt – Die Nachricht des Mörders

     (97)
    Aktuelle Rezension von: buechernarr

    Alma ist eine selbstbewusste Frau die ganz passen zu dem Zeitgeist der 20er Jahre mit dem neuerwachten Selbstbewusstsein der Frauen als „Fräulein vom Amt“ arbeitet und sich dadurch einige Freiheiten verdient. Als sie im Zuge dieser Tätigkeit zufällig ein Gespräch mitbekommt, das ihr höchst verdächtig scheint, sich aber niemand um ihre Einwände zu scheren scheint, beginnt sie selbst, Ermittlungen anzustellen.

    Der Charme dieses Buches besteht darin, dass es sich nicht komplett einem Genre zuordnen lässt: es ist sowohl historischer Roman wie auch Krimi und auch Fans von Liebesromanen kommen auf ihre Kosten. Dieser Mix ist mal mehr mal weniger gut gelungen: Die Beschreibung des Zeitgeistes und von Baden-Baden zu der Zeit konnten mich überzeugen, der Krimi leider weniger. Alma stellt weniger wirkliche Ermittlungen an, sondern stolpert von Zufall zu Zufall, vieles fällt ihr auch so einfach in den Schoß, dass das Ganze nicht wirklich glaubhaft ist. Der Fall wirkt an vielen Stellen arg konstruiert, genauso wie Almas Involvement darin: weder hat sich mir so richtig erschlossen, warum sie sich so darin verwickeln lässt, noch sind ihre Gedanken einem roten Faden gefolgt.

    Die Charaktere von sowohl Alma wie auch der der wenigen Nebencharaktere sind durchweg sympathisch, bleiben aber etwas blass. Oft sind sie sehr eindimensional dargestellt. Vielleicht kam daher auch mein Problem, ihre Motivation für die Ermittlungen so ganz zu verstehen. Auf jeden Fall hat es dafür gesorgt, dass ich den Fall zwar ganz gern nebenher gelesen habe, aber so richtig mitgefiebert habe ich leider zu keiner Zeit.

    Der Schreibstil ist flüssig (auch wenn das Buch von 2 Autorinnen geschrieben ist – Übergänge oder Brüche merkt man gar nicht!) und durchsetzt von Begriffen, die typisch für die damalige Zeit sind, was mir sehr gut gefallen hat. Die Atmosphäre, die die Autorinnen kreieren, die gründliche Recherche, die man beim Lesen an vielen Kleinigkeiten merkt und die Wahl eines besonderen, weil eher unbekannten Schauplatz waren die Aspekte, bei denen das Buch Pluspunkte bei mir sammeln konnte.

  12. Cover des Buches Bis wir eins sind (ISBN: 9783956498237)
    Jodi Ellen Malpas

    Bis wir eins sind

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Lisaliest_

    Ich bin noch immer überrascht, wenn ich daran denke, wie sehr mich das Buch von der ersten Seite an gefesselt hat. Eigentlich sollte das Buch nur eine Zwischenlösung sein und ich habe mich nicht besonders darauf gefreut, doch dagegen hat es sich ganz erfolgreich gewehrt.

    Die Autorin schafft es mit ihrem außergewöhnlichem Schreibstil den Leser an die Geschichte zu binden, ohne dass er es merkt. Mir ist es oft passiert, dass ich mich nur kurz hingesetzt hatte und plötzlich 50 Seiten gelesen hatte.  Genau so etwas wünsche ich mir von einem richtig guten Buch.

    Die Protagonistin ist eine starke, selbstständige Frau. Mir gefällt ihre Denkweise und ihre Art und Weise mit Problemen umzugehen. Aber vor allem finde ich es schön, wie sie zuerst kein bisschen an die Liebe geglaubt hat, nur um dann vollkommen von ihr erfüllt zu werden. Zudem hat sie so viel gegeben, so viel verloren und steht immer noch auf. In der Hinsicht ist sie ein wahres Vorbild.

    Die Geschichte selbst ist etwas fragwürdig. Das Geheimnis des Protagonisten ist keines, das ihm viele Herzen schenken wird. Doch die Autorin hat es geschafft die Balance zwischen Realität und Fiktion zu finden. Am Ende herrscht zwar ein bisschen viel Drama, was ich nicht besonders mochte, doch alles in allem ist es eine sehr schöne Geschichte. Sie schenkt Hoffnung darauf, dass es die wahre Liebe wirklich gibt und sie ihren Weg findet. Egal, wie viele Steine einem in den Weg gelegt werden.

    Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, der an die Liebe glauben möchte. Allerdings ist das Buch nicht unbedingt zum Träumen geeignet, da man immer wieder hart in der Realität ankommt.

  13. Cover des Buches Club der Töchter (ISBN: 9783462048735)
    Natasha Fennell

    Club der Töchter

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Binela

    Ich habe es schon vor fünf Jahren lesen dürfen, bevor es in den Handel kam. Es ist mir noch in Erinnerung und ich fand es sehr bewegend, weil man sich in diesen Mütter und Töchter Verhältnissen immer wieder findet. Man denkt über die eigene Beziehung zur Mutter nach und finden doch neu zu ihr oder erneuert das Band zur Mutter. 

  14. Cover des Buches Das Lied des Nordwinds (ISBN: 9783404176434)
    Christine Kabus

    Das Lied des Nordwinds

     (75)
    Aktuelle Rezension von: InaRom

    Stavanger, Norwegen 1905 – Liv

    Die achtzehnjährige Liv ist ein Mädchen aus ärmsten Verhältnissen und wird vom Pfarrer ihres Heimatortes als Dienstmagd zur Familie Treske vermittelt. Pfarrer Nylund ermahnt Liv noch einmal eindringlich, ihre Tochterpflicht zu erfüllen. Damit ist gemeint, dass Liv ihr schwer verdientes Geld wöchentlich an die Mutter, die noch für fünf weitere Kinder und einen kranken Mann Sorge trägt, abzuliefern hat. Livs erster Eindruck vom Lehrer Oddvar Treske ist erschütternd. Gerade als sie sich bei der Familie vorstellen will, versetzt Herr Treske seinem neunjährigen Sohn eine solche Ohrfeige, die den kleinen Elias ins Wanken bringt. Schon nach kurzer Zeit bemerkt Liv, dass der Junge auch von seiner Mutter keine Hilfe zu erwarten hat. Die ängstliche Frau zieht sich mit ihrem kleinen Töchterchen zurück und überlässt Elias der Brutalität und Kälte ihres Mannes. Liv kann dem Treiben ihres Arbeitgebers nach einer gewissen Zeit nicht mehr zuschauen und möchte dem kleinen Jungen, der sie so an ihren verstorbenen Bruder Goran erinnert, helfen. Sie schmiedet einen Plan … 

     

    Schlesien, 1905 – Karoline

    Karoline heiratet glückselig Moritz, den Sohn des Grafen von Blankenburg-Marwitz und lebt auf Schloss Katzbach. Schon bald nach der Eheschließung stellt sich heraus, dass die Grafenfamilie nur hinter dem Geld her war, das Karoline als Mitgift in die Ehe einbrachte. Moritz ist ein Tunichtgut, der keine Verantwortung übernehmen will und sich in der Weltgeschichte herumtreibt. Wie seine hartherzige Mutter scheint er von Karoline keine Notiz nehmen zu wollen. Die junge Gräfin ist allen nur lästig und wird dementsprechend schlecht behandelt. Als Moritz schwer krank wird, zittert die Grafenfamilie um ihren Besitz, denn ohne männlichen Erben würde das Schloss an einen entfernten Verwandten gehen. Karoline wird heimlich Zeugin eines Gesprächs, das ihr fast das Herz bricht, und beginnt zu handeln …

    Ich halte ein Buch mit einem wunderschönen Cover und einer wunderbaren Geschichte in Händen. Die Geschichte spiegelt im Jahre 1905 abwechselnd das Leben von Liv, einem armen Bauernmädchen und Karoline, einer Tochter aus gutem Hause, das durch die Heirat zur Gräfin avancierte. Der Schreibstil ist flüssig und so spannend, dass man am Ende eines Kapitels aufstöhnt, weil man unbedingt gleich wissen will, wie es mit den beiden jungen Frauen weitergeht. Besonders gefallen hat mir der Teil, wie sich Liv um den kleinen Elias kümmert. Immer unter dem Mantel der Angst, dass ihre Liebe, die sie dem kleinen Jungen entgegenbringt, durch eine Unachtsamkeit auffällt. Das hätte ja zur Folge, dass sie ihren Arbeitsplatz verliert und Elias es bei den Treskes noch schwerer gehabt hätte. Auch die Wandlung von Karoline zur starken Frau hat mich sehr beeindruckt. Auch in dieser Geschichte wird immer wieder die Unterdrückung der Frau zur damaligen Zeit angesprochen. Ein großes Lob gebührt der Autorin für ihre tolle Recherche zu den politischen Ereignissen und gut vorstellbaren Beschreibungen der jeweiligen Landschaften. Natürlich gibt es auch hier einen roten Faden, der sich langsam aber stetig und dem Leser sehr willkommen, am Ende der Geschichte zu einem Ganzen zusammenfügt. Das war für mich das erste Mal, dass sich die Fäden nicht nach Jahrzehnten, sondern im gleichen Jahr verbinden. Mir hat es große Freude bereitet, dieses Buch zu lesen. Einen halben Stern Abzug gebe ich nur, weil mir die wiederholten Handlungen, Vorlieben, Kriegsvorbereitungen diverser Kaiser und manche Landschaftsbeschreibungen zu langatmig waren. 4 ½ Sterne. 

  15. Cover des Buches Heimkehren (ISBN: 9783832164607)
    Yaa Gyasi

    Heimkehren

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Jin_ny

    Das Buch war einfach der Wahnsinn. Ich hatte bereits sehr viel von diesem Buch gehört und hatte schon sehr hohe Erwartungen. Die Geschichte geht über mehrere Generationen und verschiedene Länder, wobei die Schwestern Effia und Esi im Mittelpunkt stehen, die sich leider nie kennen lernen.
    Die Sprache ist einfach gehalten, aber trotzdem sehr überzeugend. Ich bin der Meinung, dass großartige Literatur nicht immer experimentell sein muss oder in einem Vokabular sein muss, was nur wenige nachvollziehen können. Wenn man wie die Autorin mit einfachen Worten so eindrucksvolle, schmerzende Bilder kreieren kann, ist das ebenfalls eine Meisterleistung. Es ist sehr schwer nachzuvollziehen wie man sich gegenüber gleichen Menschen so verhalten konnte. (Leider existiert Diskriminierung und Rassismus ja immer noch..) Jedenfalls springt die Autorin von Generation zu Generation, von Charakter zu Charakter, und webt dabei ein Epos, was erfolgreich die Geschichten von Menschen erzählt.
    Das Buch würde ich jedem empfehlen zu lesen! Ich kann gar nicht glauben, dass das der Debütroman von Yaa Gyasi ist.

    ** Dieses Buch wurde mir über NetGalley als E-Book zur Verfügung gestellt **

  16. Cover des Buches Jane Eyre (ISBN: 9783458364252)
    Charlotte Brontë

    Jane Eyre

     (1.570)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Jane Eyre wächst als Waise bei ihren Verwandten auf. Da sie von diesen verachtet wird, wird sie auf ein Internat geschickt. Als Erwachsene nimmt sie eine Stelle als Gouvernante auf Thornfield Hall an und trifft auf Edward Rochester. Die beiden verlieben sich in einander... 

    Auch wenn es ein Klassiker von 1800 ist, ist die Geschichte bezüglich des Schreibstils angenehm zu lesen, was vielleicht auch an der Übersetzung liegt. Das Buch beschreibt das gesamte Leben von Jane Eyre, welches tragisch und turbulent ist. Es ist zu keinem Zeitpunkt langweilig, jedoch zieht sich die Handlung oftmals in die Länge. Der Roman wird als fiktive Autobiographie von Charlotte Bronte betrachtet. 

  17. Cover des Buches Die Worte der weißen Königin (ISBN: 9783841502704)
    Antonia Michaelis

    Die Worte der weißen Königin

     (168)
    Aktuelle Rezension von: WriteReadPassion

    Inhaltserzählung:

    Meine Geschichte beginnt in der Dunkelheit. Denn in der Dunkelheit traf ich die erste wirklich wichtige, wirklich mutige Entscheidung meines Lebens. Und meine eigene Geschichte zu beginnen, draußen im Licht.

    (Seite 7)


    Autorin:
    Antonia Michaelis wurde in Kiel geboren und verbrachte die ersten beiden Jahre ihres Lebens in einem kleinen Dorf an der Ostsee. Anschließend zog sie mit ihren Eltern nach Augsburg, wo sie zwar zur Schule ging, aber nie aufpasste, weil sie unter der Bank dicke Bücher verfassen musste. Heute lebt Antonia Michaelis in einem kleinen Dorf gegenüber der Insel Usedom. Sie arbeitet für mehrere Verlage und, dramaturgisch, für die Montessorischule Greifswald - und verbringt den Rest mit Tochter und Mann, zwei Katzen, einem Förderkind und 3000 Quadratmetern Brennesseln.


    Bewertung:
    Die Aufmachung ist sehr schön und passt hervorragend zur Geschichte. Witzig ist, dass das Cover unter dem Schutzumschlag ohne den Jungen bedruckt ist. Das Cover wie auch der Titel lassen einen annehmen, es ginge um eine Art Märchen. So ist es jedoch nicht, das hat mich etwas enttäuscht.

    Dennoch ist die Gesamtgeschichte schön erzählt. Der Prolog macht schon sehr neugierig auf das Leben des Jungen Lion. Die Autorin steigert chronologisch die Ereignisse im Leben von Lion, es wird immer dramatischer. Lion ist ein sehr fantasievoller und optimistischer Junge, dem eine weibliche Leitfigur fehlt und der unerschütterlich an Wunder glaubt. Ich war beeindruckt von seinem Glauben und würde mir das auch von mir wünschen. Er hat einige familiäre Probleme, die er mit der Flucht in seine Fantasie zu bekämpfen versucht. So verwandelt sein Vater sich in den schwarzen König, eine alte Dame in der Kirche in die weiße Königin und die Adler in seine neue Familie. 

    "Gut, dass es dunkel wird", sagte sie. "Man sieht sonst so viel. Man wird wütend. Ich bin den ganzen Tag wütend, weißt du. Nur wenn es dunkel wird, geht die Wut ein wenig zurück. Sie schmeckt auch bitter, wie die Angst."

    (Seite 86)

    Die Autorin erzählt die Geschichte im Ganzen zwar schön verständlich, aber oft viel zu vereinfacht. Angeblich ist das Buch für zehn bis dreizehnjährige. Da halte ich das Alleinelesen für nicht ganz unbedenklich, denn hier wird wenig hinterfragt. Lion lebt zum Teil im Wald ohne nichts, und das nahezu reibungslos. Hier fehlt etwas mehr Realität, sowie an vielen anderen Stellen. Ich hätte Sorge, dass mein Kind das für realistisch hält. Ich finde, hier muss man den Kindern einiges erklären. Das Buch bietet viel Gesprächsbedarf bei jungen Kindern und Jugendlichen. Als Erwachsene ist mir die Geschichte viel zu einfach erzählt. Ich habe hier den Eindruck von Friede, Freude, Eierkuchen gewonnen.

    "Aber das Schreien hilft, damit sich die Seele nicht entzündet. Schreien ist besser als ducken. Eines Tages lernst du es. Eines Tages lernst du die Wut."

    (Seite 87)


    Fazit:
    Schön, wenn auch vereinfacht und etwas weltfremd erzählt. Bei jungen Kindern ist eine Begleitung durch Erwachsene ratsam. Ansonsten liest sich das Buch sehr schnell und weckt auch immer wieder die Neugier, was als nächstes folgt. Wer hier aber ein Märchen erwartet, wird enttäuscht werden. Von mir gibt es dafür 3,5 Sterne.


  18. Cover des Buches Last Haven – Tödliche Geheimnisse (ISBN: 9783492500098)
    Lisbeth Jarosch

    Last Haven – Tödliche Geheimnisse

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Sakle88
    Inhalt:
    Last Haven ist der einzige Ort auf der Welt der Sicherheit und Lebensqualität bietet. Was vor über 200 Jahren als Projekt zur Lösung der Überbevölkerung der Erde gegründet wurde scheint heute gewaltige Risse zu bekommen. Die 18-jährige Aida hat einen Arbeitsunfall mit weitreichenden Folgen. Da sie ihre Tätigkeit nicht mehr aufnehmen kann, muss sie sich nun prüfen lassen. Sie muss ihren Wert unter Beweis stellen. Zum Glück bekommt sie Hilfe von unerwarteter Seite, um dies hinzubekommen. Denn Last Haven ist gnadenlos, wenn du deinen Beitrag nicht leisten kannst.

    Meine Meinung:
    Auch wenn auf dem Cover "Dystopischer Roman" drauf steht, habe ich zuerst an einen Krimi denken müssen. Nichtsdestotrotz finde ich das Cover schön. Es passt sehr gut zum Inhalt.
    Der Schreibstil ist flüssig zu lesen.
    Wir lesen aus der Ich-Perspektive in der Aida uns mit in ihre Welt nimmt.

    Last Haven sowie seine Stärken und Schwächen werden gut beschrieben. Nein natürlich hat Last Haven keine offensichtlichen Schwächen. Denn diese darf es gar nicht geben. Alles was zu schwach, alt oder kank ist, ist es nicht wert zu leben.

    Die Charaktere haben mir nicht alle gefallen. Aber so muss das auch!
    Doch Aida fand ich ganz gut dargestellt. Denn das Leben in Last Haven scheint perfekt und jeder hat seinen Platz. Aber Aida ist alles andere als perfekt. Durch einen Arbeitsunfall verliert sie eben diesen Platz und muss in einem neuen Bereich irgendwie reinpassen. Ihre Entwicklung finde ich wirklich toll. Anfangs noch freundlich und hilfsbereit wird sie nach und nach zickiger. Auch eine gewisse Droge trägt seinen Teil dazu bei, aber ich finde das ganz interessant.

    Die Spannung konnte sich in meinen Augen sehr gut halten und nimmt zum Schluss noch mal ordentlich Fahrt auf.
    Auch eine Art Liebesgeschichte finden wir hier. Doch es ist nicht so wie man es normalerweise kennt. Dies hat mir sehr gut gefallen, denn für so typische Liebesgeschichte oder Romanzen bin ich nicht gerade zu begeistern.

    Das Thema Überbevölkerung finde ich sehr gut auch wenn die Ansätze, um dies in den Griff zu bekommen moralisch nicht vertretbar sind ;)
    Aber so ein Projekt wie Last Haven ist nicht so abwegig. Was wäre wenn wir alle unseren Platz haben und das einzige was gilt, ist diesen so füllen wie es nötig ist? Was wäre wenn wir dann plötzlich krank werden?

    Fazit:
    Mir hat der Auftakt der Last Haven Trilogie sehr gut gefallen. Ich wurde fortgerissen und sehr gut unterhalten, daher gebe ich fünf Sterne und eine klare Kauf- und Leseempfehlung.

    Vielen lieben  Dank an die Autorin Lisbeth Jarosch und an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar. 
    Dies hat keinen Einfluss auf meine ehrliche und persönliche Meinung!
  19. Cover des Buches British Knight (ISBN: 9783736309692)
    Louise Bay

    British Knight

     (84)
    Aktuelle Rezension von: seelenseiten

    Das Buch zeigt, dass ein Tapetenwechsel manchmal das ganze Leben verändern kann.


    Ich habe mit Begeisterung die Vorgänger gelesen und war immer begeistert.

    Wie auch hier.


    Während Alexs Leben aus Arbeit, Arbeit und noch mehr Arbeit besteht, lebt Violet von einem Tag auf den nächsten und möchte ihr Leben genießen.  "Carpe Diem" halt.

    Zwischen den beiden sprühen schnell die Funken und es entwickelt sich aus einem Katz- und Maus Spiel eine Arbeitsromanze, die schnell zu mehr wird.

    Während Alex sich anstrengt und anfängt für Violet sein Leben umzukrempeln, weiß Violet nicht so recht damit umzugehen.

    Stellenweise haben mich ihre Bindungsängste etwas genervt. Und gelegentlich neigt sie dazu überzureagieren.

    Beide sind so unterschiedlich, ergänzen sich aber perfekt.


    Auch in diesem Teil trifft man stellenweise auf die Charaktere aus den Vorgängern.


    Zum Ende hin hat es sich etwas gezogen, da hätte ich mir ein knackigeres Ende gewünscht. Das die Autorin schneller zum Punkt kommt.


  20. Cover des Buches Frühstück bei Tiffany (ISBN: 9783036959344)
    Truman Capote

    Frühstück bei Tiffany

     (632)
    Aktuelle Rezension von: senageske

    Ein kurzweiliger Klassiker, aber wirklich schön. 


  21. Cover des Buches Die Highlanderin (ISBN: 9783746638294)
    Eva Fellner

    Die Highlanderin

     (50)
    Aktuelle Rezension von: EllaVins

    Der Schreibstil ist interessant am Anfang, doch verliert schnell seinen Reiz. Durch das ewige hin und her von Zeit und Ort verliert es an Spannung. Es wirkt, als seien es einzelne Kurzgeschichten mit ihrer eigenen Spannung. Viele angesprochene oder besonders hervorgehobene Ereignisse, Merkmale oder Tatsachen werden nicht weiter thematisiert.

    Meine größte Kritik liegt hier in der Darstellung von Enja, der Protagonistin. Es wird gewollt auf die Stärke der Frau fokussiert, doch der Feminismus ist hier leider nur im ersten Moment sichtbar. Enja ist perfekt, in tatsächlich allem. Und genau damit entzieht sie sich jeglicher Realität. Ob es ihre Schönheit, ihr Verstand, ihre körperlichen Fähigkeiten oder ihre bloße Existenz ist. Jede Handlung wird durch sie perfektioniert, sie kann alles, und das natürlich besser als jeder andere Mensch im Buch. Feminismus wird hier dargestellt als: "Die perfekte Frau". Und damit reden wir leider nicht mehr von einem historischen Roman, sondern von einer göttergleichen fiktiven Geschichte. Ironischerweise wird dann eine Liebe eingeführt. Trotz Enjas Stärke, sich selbst gegen Könige für ihren Feminismus einzusetzen braucht es nur den Blick eines Mannes und sie ist verliebt.
    Naivität und Ironie, gleichzeitig eine unbrechbare Göttin und Heldin. Es ist schwer, Sympathie für sie zu gewinnen und es hat Mühe gekostet, überhaupt zu Ende zu lesen.

    Fazit: Eine weibliche Heldin in Zeiten des Mittelalters. Es hätte eine Unmenge an Potential gegeben, doch genutzt wurde es nicht. Wer eine Frau sucht, in die man sich hineinversetzen kann oder einen historischen Liebesroman erwartet, wird hier nicht glücklich.

  22. Cover des Buches Fast ein Date (ISBN: 9781477825365)
    Catherine Bybee

    Fast ein Date

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Yenny

    Der Auftakt zu Catherine Bybee's Not-Quite-Serie ist für mich eine klare Leseempfehlung. Es ist eine leicht prickelnde Liebesgeschichte, die mit viel Romantik und Humor erzählt wird. Die Charaktere sind sehr sympathisch und es ist so schön, dass die Familie den beiden den Rücken stärkt. Die Story war für mich so herzerwärmend, dass ich schon sehr gespannt auf die anderen Bücher der Reihe bin.

  23. Cover des Buches Je größer der Dachschaden, desto besser die Aussicht (ISBN: 9783492062237)
    Alexandra Potter

    Je größer der Dachschaden, desto besser die Aussicht

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Die Geschichte von Nell hat mich überzeugt. Sie war unterhaltsam, humorvoll und mit viel Gefühl erzählt.

  24. Cover des Buches Fifty Shades of Grey - Befreite Lust (ISBN: 9783442486892)
    E. L. James

    Fifty Shades of Grey - Befreite Lust

     (3.751)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Der letzte Teil der Reihe hat mich ehrlich gesagt nicht so sehr beeindruckt und war langatmig. Es gab auch wieder sehr viele Wiederholungen in dem Buch und die Sex-Szenen waren immer die gleichen wie immer, darum habe ich sie nur überflogen. Auch die Flitterwochen waren langweilig gewesen. Als Ana von ihrer Schwangerschaft erfährt und Christian davon erfährt, habe ich wirklich mit Ana gelitten. Was mich aber genervt hat war, die innere Göttin, ihr Unterbewusstsein.  Die Story war einfach zu langatmig, alles war Friede-Freude-Eierkuchen und nichts was einen wirklich über längeren Zeitraum hätte fesseln können. Auch das Ende war wie erwartet.

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