Bücher mit dem Tag "underground"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "underground" gekennzeichnet haben.

66 Bücher

  1. Cover des Buches Young World - Die Clans von New York (ISBN: 9783423761215)
    Chris Weitz

    Young World - Die Clans von New York

     (165)
    Aktuelle Rezension von: LenaSilbernagl

    Darum geht's:

    Eine faszinierende Welt ohne Erwachsene.

    Es gab ein Leben davor. Dann kam die Seuche. Übrig blieben nur die Teenager. Jetzt, ein Jahr danach, werden die Vorräte knapp und die Überlebenden organisieren sich in Clans. Jefferson, Führer wider Willen des Washington-Square-Clans, und Donna, in die er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos aufgebaut. Doch als Brainbox, das Genie ihres Clans, eine Spur entdeckt, die zur Heilung der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt jenseits ihres Rückzugsortes – Schießereien mit feindlichen Gangs, Flucht vor Sekten und Milizen, Überleben in den Gefahren der U-Bahn-Schächte inklusive. Denn trotz aller Aussichtslosigkeit glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit.


    Das Cover:

    passt gut zur Story und sieht auch noch gut aus.


    Das Buch:

    Das Buch spielt in einer nicht all zu fernen Zukunft. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive, abwechselnd von Jefferson und Donna. 

    Jeff ist der Boss des Clans geworden und hat mit allen möglichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Neben der Essensuche und den Kämpfen mit anderen Clans gibt es nämlich etwas, das die ganze Existenz der Clanmitglieder bedroht. Denn im Hintergrund dieser Geschichte steht ein gefährliches Virus, welches alle Erwachsenen getötet hat. 

    Dieser Hintergrund beschäftigt uns heute auch mehr als alles andere, denn auch wir werden von einem Virus bedroht. Dennoch scheint dieses Virus sehr spezifisch zu sein. 

    Jeff und Donna beschreiben die Hintergründe der Geschichte und auch die Umgebung. Ich fand es toll zu lesen, denn im Gegensatz zu anderen Dystopie ist diese etwas besonderes. Es gibt eigentlich nur noch Jugendliche auf der Welt, die versuchen zu überleben. 

    Dabei ist Jeff derjenige, der immer optimistisch ist und die Welt zum Besseren machen will. Donna scheint das genau Gegenteil von ihm zu sein und sieht alles etwas anders. 

    Im Lauf der Geschichte lernt man die verschiedenen Mitglieder des Clans kennen, aber auch andere Figuren. Denn Jeff und einige andere begeben sich auf die Suche nach einem Heilmittel. 

    Jeff ist dabei eine etwas eigensinnige Figur, die nicht nur gemischte Gefühle hat, sondern auch noch zwischen der Entscheidung steht, ob sie den dürftigen Hinweisen von Brainbox vertrauen können oder nicht. 

    Brainbox ist das Genie in dieser Sache. Er ist die Außenseiterfigur schlechthin und scheint über alles etwas zu wissen. 

    Das Buch war spannend und zeigte eine einzigartige Dystopie, deren Setting von einem Virus zerstört wurde. Ein Roadtrip ins Ungewisse beginnt. 

  2. Cover des Buches Real - Nur für dich (ISBN: 9783802593864)
    Katy Evans

    Real - Nur für dich

     (411)
    Aktuelle Rezension von: railantahelena

    Eine intensive Liebesgeschichte voller Leidenschaft, Sehnsucht und Verlangen: Die junge Physiotherapeutin Brooke wird von ihrer besten Freundin zu einem Boxkampf mitgenommen. Dort begegnet sie dem Boxer Remington Tate - und ist augenblicklich von ihm fasziniert. Doch Remy ist wie Feuer und Eis: mal unnahbar, unberechenbar, gefährlich, mal leidenschaftlich, fürsorglich, romantisch. Er überwältigt Brooke, stellt ihre Welt auf den Kopf. Sie will Remy, nur Remy, für immer. Doch der verbirgt ein dunkles Geheimnis - ein Geheimnis, das ihre Liebe zerstören könnte. "Wunderbar, gefühlvoll, mitreißend, stark - ganz einfach außerordentlich." (Sinfully Sexy Book Reviews)


    diese wunderbare Geschichte ist der hammer und hat mir richtig gut gefallen kann dieses Buch wirklich nur Empfehlen  

  3. Cover des Buches Mine - Ich gehöre dir (ISBN: 9783802593871)
    Katy Evans

    Mine - Ich gehöre dir

     (138)
    Aktuelle Rezension von: railantahelena

    diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen und dieses buch kann man nur Empfehlen  

    Inhalt:

    Ich verspreche es, Remy. Ich verspreche, mein Herz gehört dir, und ich ebenfalls. Ich werde für immer dir gehören." Die neue Saison beginnt und Boxer Remington Tate hat nur ein Ziel: sich endlich den verdienten Titel zu holen. Das Publikum liegt dem Star der Untergrundszene zu Füßen, doch für ihn zählt nur Brooke. All seine Liebe gehört ihr - Für Brooke scheint das Glück zum Greifen nah. Doch dann stellt die Vergangenheit ihre Liebe abermals auf eine harte Probe, und Brooke muss bald schmerzlich feststellen, wie gefährlich es ist, mit jeder Faser ihres Körpers und für immer Remy zu gehören 

  4. Cover des Buches Die Uralte Metropole - Lilith (ISBN: 9783453529113)
    Christoph Marzi

    Die Uralte Metropole - Lilith

     (401)
    Aktuelle Rezension von: BeeLu
    * Teil zwei einer Reihe*


    Der Auftakt 'Lycidas' der Reihe aus der Uralten Metropole hat mir schon außerordentlich gut gefallen, sodass ich den Nachfolgeband 'Lilith' nicht lange liegen lassen konnte! 
    Mein Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Charakteren (Ich möchte auch Dinsdale das Irrlicht haben!) war herzlich und es gesellen sich noch neue tolle Figuren dazu!
    Es ist einige Zeit seit den Geschehnissen vom letzten Weihnachtsfest vergangen und Emily und Aurora leben sich bei ihren neuen Pflegeeltern ein, sie besuchen eine "normale" Schule und versuchen, ein weitgehend normales Leben zu führen. Beide erhalten Unterricht von Wittgenstein und dem Elfen Micklewhite und gerade Emily baut ihre Trickster-Fähigkeiten aus. Doch die Vergangenheit ruht nicht und schnell wird klar, dass es in der Uralten Metropole Unruhen gibt, außerdem gilt es weiterhin, Kontakt zur kleinen Mara herzustellen.
    Jack the Ripper treibt sein Unwesen und auch andere Geschöpfe sind auf den Plan gerufen. Und was hat es mit der mysteriösen Lilith auf sich, um die sich alles zu drehen scheint?
    Wiedereinmal toll! Sofort hatte Marzi mich wieder abgeholt und in die Uralte Metropole eintauchen lassen. Ich liebe diese düstere, gruselige Welt! 
    Im Gegensatz zu 'Lycidas' geht es hier etwas geradliniger vor, es gibt weniger verwirrende Zeitsprünge, dafür ist es für meinen Geschmack stellenweise ein wenig langatmig gewesen. Aber wirklich nur ein wenig. Der schrullige Wittgenstein ist wieder Erzähler und ich liebe seine trockene Art, von den Geschehnissen zu berichten. Ein bisschen holprig wird es, wenn er als allwissender Erzähler von Gedanken und Gegebenheiten berichtet, die er so gar nicht oder nur schwer wissen kann (vielleicht wurde es ihm im Nachhinein auch einfach erzählt?) aber ich finde diese überheblich angehauchte Art ganz passend zu diesem Charakter. 
    Die Verbindung zwischen Emily und Aurora ist sehr eng und die Zuneigung und den Halt, den beide sich gegenseitig geben wird nahezu durch die Seiten greifbar.
    Marzi vermengt ägyptische Götter, griechische Sagen und Mythen gekonnt miteinander und lässt in der Jetztzeit zusätzlich noch den Flair vom viktorianischen London entstehen - und erzeugt trotzdem eine spannende und stimmige Welt!
    Der nächste Band wird definitiv nicht mehr lange ungelesen bei mir verweilen!

  5. Cover des Buches Gregor und die graue Prophezeiung (ISBN: 9783841503770)
    Suzanne Collins

    Gregor und die graue Prophezeiung

     (241)
    Aktuelle Rezension von: Ria17

    Eigentlich zählt Gregor - die graue Prophezeiung zu einer Kinder/Jugendbuchreihe.
    Ich habe diese Reihe schon mehrfach durchgelesen und jedes Mal aufs neue geliebt.

    In der Geschichte geht es um Gregor der durch einen Zufall in einer anderen Welt landet. Dort lernt er eine Menschsiedlung kennen, riesige Ratten, Fledermäuse und Kakerlaken und noch so einiges mehr.

    Die neue Welt ist liebevoll erschaffen mit bekannten und doch uns fremden Bewohnern. Gregor erlebt Abenteuer, muss für sich und seine neuen Freunde kämpfen und sich immer wieder in unbekannte Gefahren stürzen.

    Die Geschichte ist spannend erzählt, enthält viel schöne Seiten über Familie, Freundschaft und Charakteren die man einfach nur ins Herz schließen kann!
    Durch fiese Gegner und immer neuen Problemen, bleibt die Geschichte durchgehend spannend und fesselt mich auch noch mit meinen 25 Jahren.

    Die Buchreihe ist für jeden Fantasyfan ob jung oder alt einen Blick wert!

    Lasst euch in den Bann der Unterwelt ziehen!

  6. Cover des Buches Pretend (ISBN: 9781540784223)
    Penny L. Chapman

    Pretend

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Linni0111

    Über dieses bin ich bei KindofBook gestolpert und fand den Klappentext sofort sehr ansprechend.


    Als ich dann angefangen habe zu lesen, war ich auch schon drin in der Welt von Kieran und Farren. Kieran ist Hot 🔥 aber auch ein mega A….. ,zumindest eine gewisse Zeit lang.

    Farren ist sehr sympathisch, taff und eine absolute Kämpfernatur! Ich hätte sie so oft gerne in den Arm genommen, um ihr zu sagen, dass alles gut werden würde 🥺.


    Zwischendurch kam es dann vor, dass mir die Kinnlade runter klappte und ich einen bestimmten Abschnitt nochmals lesen musste 🙈.

    Und yuuuuup ich hatte richtig gelesen 😅.

    Hat mich dann durchaus etwas aus den Konzept gebracht 😂.

    Ich bin schon sehr gespannt wie es dann in Band 2 mit Ty weitergeht. Und wie mir Ty jemals sympathisch werden soll 😅.

    Eine große Freude hat mir die Autorin mit der Playlist gemacht 🖤. Ich liebe richtig guten Metall und die Playlist erfüllt das voll und ganz! 

    Wenn ich so darüber nachdenke, hatte ich noch nie in einem Buch eine Playlist in der welcher vorkam 🧐. 

  7. Cover des Buches Remy - Du allein (ISBN: 9783802596209)
    Katy Evans

    Remy - Du allein

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Sera2007

    Normalerweise beginne ich meine Rezensionen mit einer kleinen Zusammenfassung der Geschichte... Diesmal lasse ich das aber weg, da es sich bei dieser Geschichte um eine Zusammenfassung von zwei Büchern geht.

    Bei diesem Buch sollte man vorher Band 1 und Band 2 gelesen haben.

    Meine Meinung:

    Band 1 hat mir nicht so gefallen. Band 2 hat mich so sehr begeistert, dass ich es wirklich bisher als mein Highlight 2020 bezeichnen kann und schnell fest stand, dass ich auch die anderen Teile noch lesen muss.

    In Band 3 "Remy - du allein" wird die Geschichte zwischen Brooke und Remy aus Sicht von Remy erzählt. Das fande ich extrem toll. Man konnte wirklich alles nochmal aus Sicht von Remy erfahren. Die ersten beiden Teile sind ja nur aus Sicht von Brooke geschrieben. Deshalb ist es sehr wichtig bevor man dieses Buch liest, die anderen zwei Teile auch gelesen zu haben.

    Der Schreibstil von Katy Evans ist toll. Sie ist eine meiner Lieblingsautorinnen. Es ist modern und flüssig geschrieben. Die Sprache ist etwas derber und die Sexszenen wirklich ausgeprägt.

    Ich bin ein großer Fan der Charaktere. Ich habe mich wirklich von Anfang an von der Geschichte mitreisen lassen und ich liebe Remy. Irgendwie strahlt er so was beschützerisches und liebevolles aus. Er ist einer der Bookboyfriends an die ich mich lange erinnere. Das passiert wirklich nicht ganz so oft.

    Was ich etwas schade fand, dass auf dem Cover nicht der selbe Mann abgebildet wurde, wie auf Buch 1 und 2. Da hätte man meiner Meinung nach den selben Mann nehmen sollen. Das hätte das ganze noch etwas spezieller gemacht.

    Mein Fazit;

    Ich fand das Buch sehr gelungen. Am besten hat mir einfach gefallen, dass man mal die Sichtweise von Remy kennenlernt und ich muss sagen, ich habe mich dadurch nur noch mehr in ihn verliebt.
    Ich kann euch das Buch wirklich nur empfehlen. Ihr müsste aber wirklich vorher Band 1 und Band 2 lesen, sonst macht es keinen Sinn. Und lasst euch von Band 1 nicht abschrecken. Bei mir hätte Band 1 nämlich fast dafür gesorgt, dass ich die anderen Bücher nicht lese und im Nachhinein kann ich sagen, dass ich es bereut hätte.

  8. Cover des Buches Die Uralte Metropole - Lumen (ISBN: 9783453529120)
    Christoph Marzi

    Die Uralte Metropole - Lumen

     (341)
    Aktuelle Rezension von: Mizuiro
    Erst das Offensichtliche: Das Cover meiner Ausgabe von  Lumen passt schön in die Reihe und ist genauso hübsch wie das der ersten beiden Teile. Irgendwo habe ich es ja schon geschrieben,... Das Cover war ausschlaggebend dafür, dass ich den ersten Teil gekauft habe... Das kann schon einiges ausmachen...
    Die Figuren in  Lumen sind uns größtenteils schon aus  Lycidas und  Lilith bekannt. Emily ist jetzt  achtzehn und schon das mag ich an der Reihe sehr. Dass man als Leser mit den Figuren älter wird. So hängt man noch ein Stück mehr an ihnen. Leider ist man dann noch trauriger wenn man das Buch beendet hat...
    Auch sonst ist das Buch übrigens eine gelungene Fortsetzung seiner Vorgänger. Und ich meine sehr, sehr gelungen. Meistens finde ich es ja extrem schwierig Mehrteiler zu lesen. Da ist zwischen Teil X und Teil Y dann eine Menge Zeit vergangen und man kann sich nicht mehr gut erinnern und viele Autoren lassen einen diesbezüglich dann ja auch ziemlich im Regen stehen.Nicht so bei  Lumen! Immer wieder werden Bezüge zu den vorigen Bänden hergestellt, Personen bzw. Ereignisse ins Gedächtnis gerufen und Zusammenhänge erklärt. Und zwar in perfektem Ausmaß. Es ist nicht so, als würde man eine gesamte Zusammenfassung des bisher geschehenen auf 100 Seiten wiedervorgekaut bekommen, aber man wird eben auch nicht einfach so in die Handlung geworfen. Die Gedächtnisstützen sind unauffällig und unaufdringlich im Buch verteilt, sie helfen, aber stören nicht. Perfekt! 
    Der Schreibstil Marzis ist auch in Lumen ganz, ganz großartig wunderbar literarisch und schön passend. Unter anderen Umständen wäre mir der Stil vielleicht zu pathetisch vorgekommen, aber.. ich weiß auch nicht... Master Wittgenstein darf das. Tatsächlich glaube ich, dass es an dem mürrischen Erzähler selbst liegt, dass mich dieser Stil nicht stört. Große Worte und sich wiederholende Wendungen passen einfach zu ihm. Aber fragt nicht mich... 
    Dazu kommen wieder die altbekannten großartigen intertextuellen Verweise, die einem aus jeder Zeile entgegenhüpfen und die ich so liebe! Irgendwann werde ich die Bücher noch einmal lesen und allen Verweisen auf den Grund zu gehen versuchen... Eine schöne Aufgabe fürs hohe Alter.
    Was soll ich noch sagen... Ich bin einfach so richtig begeistert von diesem Buch. Perfekter Stil, perfekte Spannung und das Ende... DAS ENDE!!! Ich bin immer noch ganz fertig...Ich mache es einfach kurz: Ich gebe dem Buch fünf Punkte, was sogar mehr ist, als ich dem zweiten Teil gegeben habe. Auch wenn beide Teile gleichermaßen spannend und sich im Prinzip sehr ähnlich sind, hat mich  Lumen weniger verwirrt als  Lilith. Die Handlung war eine Spur besser nachzuvollziehen und  Lumen hätte in Wahrheit sowieso gleich zehn punkte verdient.
    Fairerweise möchte ich am Schluss noch anmerken, dass bestimmt nicht jeder die Uralte-Metropole-Reihe mögen wird. Der Schreibstil ist schon sehr eigen, weil ziemlich verschachtelt und die Handlungsstränge sind so verworren, das mag man... oder man mag es nicht. In jedem Fall ähneln sich die drei Teile sehr und ich wage zu behaupten: Wer  Lycidas nicht gemocht hat, dem werden auch  Lilith und  Lumen nicht gefallen. Alle anderen sollten  Lumen auf alle Fälle eine Chance geben!
  9. Cover des Buches Rogue - Wir gegen die Welt (ISBN: 9783802597527)
    Katy Evans

    Rogue - Wir gegen die Welt

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Lenchi
    Klappentext:
    Als Brooke Dumas' beste Freundin Melanie dem mysteriösen Greyson begegnet, spürt sie eine Nähe zu ihm wie noch zu keinem anderen Mann. Doch Greyson ist nicht, wer er zu sein scheint. Als Melanie seinem Geheimnis auf die Spur kommt, muss sie sich entscheiden: Soll sie auf ihren Verstand hören, der ihr sagt, dass sie sich von Greyson fernhalten soll, oder auf ihr Herz, das keinen anderen will außer ihn ...

    Cover: Wie immer spricht mich das Cover sehr an und ist passend zum Buch gestaltet!

    Fazit: Dies ist der vierte Band von Katy Evans in der Real Serie und dreht sich um Brooks beste Freundin Melanie. Inhaltlich verweise ich auf den Klappentext.
    Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben und ist stilsicher. Was mich aber stört, ist dass manche Dinge zu schnell abgehakt sind: Mir fällt auf, dass Melanie öfter darüber nachdenkt, warum sie sich Geld geborgt hat, aber der Grund wird nie gesagt. Auch hätte ich mir eine andere Reaktion von Greyson erwartet, als er den Aufenthaltsort seiner Mutter erfährt. Die Spannung im Buch baut sich gerade darauf auf und wird dann einfach abgehakt - da hat mir einiges gefehlt.

    Alles in allem solide vier Sterne von mir!
  10. Cover des Buches Lost Boy (ISBN: 9783841504470)
    Johannes Groschupf

    Lost Boy

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Sjard_Seliger

    Der -quasi- zweite Teil von Johannes Groschupfs "Lost-"-Reihe schließt mehr oder weniger an die Ereignisse aus dem ersten Teil ("Lost Places") an, es liegen lediglich knapp 2 Jahre dazwischen. Die meisten Charaktere aus dem vorherigen Teil - sowie einiger neuer - sind hier wieder dabei. Qualitativ ist er im Vergleich m.E. schwierig zu bewerten, da er (der Autor) sich an einigen Stellen verbessert, verschlechtert oder gar verändert hat. Insgesamt jedoch genauso stark & unterhaltsam wie Teil 1, da braucht man sich keine Sorgen machen ;) 

    Kurz zur Story: Lennart (bekannt aus Teil 1), mittlerweile 18 und kurz vorm Abitur, wacht eines frischen Sommermorgens auf einer Bank im Hamburger Hauptbahnhof auf, mitsamt heftigem Blackout, also nahezu keinen Erinnerungen mehr daran, was geschehen ist und wie er nach Hamburg gekommen ist. Er begibt sich vorsichtig auf die Suche nach Antworten & Hilfe, arbeitet dabei vorübergehend morgens am Fischmarkt, wo er das hübsche Hamburger Mädchen Jule kennenlernt. Mit ihrer Unterstützung erfährt er nach und nach die Hintergründe, und hört von dem schrecklichen Ereignis daheim in Berlin, welches seinen gesamten Freundeskreis schockiert und für immer verändert hat. Und wie er zusammen mit Jule nach Berlin zurückkehrt, wartet dort bereits der manisch-unberechenbare und impulsive Bulgur alias "DJ Evil", der mit Lennart noch eine Rechnung offen hat...

    Eigentlich filmreifer, extrem potenzial-trächtiger Stoff, will man meinen. Wurde auch beinahe so gut umgesetzt, wie er klingt... doch es gibt einen entscheidenden Haken: Groschupf will hier einen Jugend-Roman schreiben. Das bedeutet, er versimpelt und vereinfacht an vielen Stellen die Handlung, macht sie weniger komplex, einfacher zu lesen für Jugendliche. Das mag für diese bestimmte Zielgruppe gut sein, ABER: Für Erwachsene (so ~Ü25) ist dies ein Rückschritt und man muss sich darauf einstellen. Man könnte fast sagen, man hat den Eindruck, Johannes Groschupf beraube sich hier des Potenzials des Buches, zugunsten der Leseeigenschaften von Jugendlichen. Ich finde es fast ein bisschen schade, denn "Lost Boy" hätte vom Stoff her ein ebenso guter Thriller für Erwachsene werden können, komplexer und detaillierter. 

    Denn am Schreibstil hat und hatte es nie gelegen. Im Gegenteil: Geschickt verwebt der Autor lokale Dialekte, Sprichwörter und sprachliche Eigenheiten mit einem verständlichen, ausdrucksstarken und flüssig zu lesenden Sprachstil, der wunderbar zu unterhalten weiß und sehr angenehm zu lesen ist. Und man kann von Glück sagen, dass so gut wie kein nerviger Jugend-Ghetto-Slang verwendet wird. 

    Auch bei den Locations legt J. Groschupf eine Schippe drauf und gibt es diesmal sogar zwei große Städte als Kulisse, Berlin und Hamburg. Hier muss man den Autor absolut loben für seine bildgewaltige Sprache, die die Plätze und Straßen wirklich total authentisch und auch faktisch korrekt rüberbringt. Beide Städte haben zwei völlig unterschiedliche Flairs, und bei beiden gelingt es ihm, diese in Worten zu verpacken. Hut ab!   z.B. wird selbst auf kleine vermeintliche Nebensächlichkeiten wie den 29er Bus in Berlin oder die (übr. real existierende) 62er Fähre nach Hamburg-Finkenwerder geachtet, was die Geschichte einfach unglaublich greifbar macht.

    Die Charaktere, vor allem die neu hinzugekommenen, sind ebenfalls sehr authentisch gestaltet, wenn auch weniger detailreich, weil Nebenfiguren.  Die "Haupt-Akteure" sind in dieser Geschichte die Berliner. Umso interessanter die beiden (!) kleinen Lovestroies, die Lennart am Laufen hat bzw. in Hamburg ins Laufen bringt... der Junge muss noch viel im Umgang mit Frauen lernen, und da rollt man als Erwachsener schon manchmal mit den Augen, bei seinen typisch jugendlichen Reaktionen... oder man resümiert selbst, wie man einmal war. 

    Fazit: Auch die Fortsetzung der spannenden Berliner lost places-Geschichte aus Teil 1 kann durchaus überzeugen, wenn auch an anderen Stellen als vielleicht erwartet. Insgesamt äußerst kurzweilig angelegt, für Erwachsene eventuell zu kurzweilig, baut die Story langsam Spannung auf und weiß gut zu unterhalten, auch wenn sie eben wie ein typisches Jugendbuch geschrieben ist. Da geht manchmal etwas an Potenzial verloren, aber das ist nur schade, nicht schlimm. Zudem lässt sie ein nettes, offenes Ende, was zu Teil 3 einlädt... ich bin schon gespannt!

  11. Cover des Buches Attic (ISBN: 9783426553374)
    Douglas Preston

    Attic

     (272)
    Aktuelle Rezension von: Jeami

    Ich bin mir da nicht ganz so einig mit meiner Bewertung:

    In diesem Teil, wohl der Zweite (was ich nicht wusste) wird immer wieder auf Teil eins „Museum der Angst“ Bezug genommen, was echt nervt, wenn man das Buch nicht kennt (was bei mir der Fall war).

     

    Als alter Pendler hat mich das Thema Untergrund  - Zug- bzw. –S-Bahnverkehr interessiert.

     

    Teilweise ist die Geschichte echt spannend und richtig schön blutig (muss man mögen). Dann wieder, wenn es z.B. um die Wutbürger in New York ging - gähnend langweilig. Diese Passagen empfand ich als Pausenfüller, sie haben sich gezogen wie ein Kaugummi und wurden von mir gegen Mitte des Buches schlicht übersprungen.

     

    Tja und wenn man aufmerksam liest, kann man sich ab dem zweiten Drittel bereits denken wer verantwortlich für das ganze Desaster ist (ich sag jetzt nix!). Meine Vermutung hat sich am Ende bestätigt.

     

    Insgesamt war diese Geschichte nicht wirklich der Reißer. 

  12. Cover des Buches Tiefenwelt (ISBN: 9783959913430)
    Theresa Sperling

    Tiefenwelt

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Emmas_Bookhouse

     

    Tiefenwelt – Theresa Sperling

    Zwei Leben

    Verlag: Drachenmond

    Taschenbuch: 14,90 €

    eBook: 4,99 €

    ISBN: 978-3-95991-342-3

    Erscheinungsdatum: 25. März 2017

    Genre: Science-Fiction

    Seiten: 339

    Inhalt:

    Der 16-jährige Lenyo verlässt seine in Armut und Unterdrückung lebende Familie, um sich in einem geheimnisumwobenen Bunkerlabyrinth unter der Nordstadt mit den Rebellen auf den Kampf gegen das skrupellose Regime vorzubereiten. Doch Lenyo ahnt nichts von seiner schicksalhaften Gabe, von der wahren Identität der faszinierenden Tiefenwelterin Lielle und von dem tödlichen Virus, das seine Familie auszulöschen droht.

    Mein Fazit:

    Zum Cover:

    Mir gefällt das Cover sehr gut, passt gut zu der Geschichte. Zwei Leben, zwei Farben auf dem Cover. Die Tiefenwelt und die obere Welt. Wirklich schön.

    Zum Buch:

    Auch dies war mein erstes Buch dieser Autorin, im Moment lese ich viele Bücher von Autoren, von denen ich noch nie etwas gelesen habe.

    Hier wurde ich in eine Welt gerissen, die eigentlich so grausam ist, dass man dieses Leben nicht einmal seinen ärgsten Feind wünscht.

    Eine Familie, die auseinandergerissen wird und ums Überleben kämpft.

    Der Schreibstil ist gut, das Buch fängt ganz stark an, zur Mitte hin wird es ein wenig ruhiger und am Ende hin, nimmt es wieder richtig an Fahrt auf. Die Geschichte war auch mal wieder was anderes, mir gefiel sie gut. Die Geschichte hält einige Überraschungen für den Leser bereit.

    Dieses Buch lebt von seinen starken Charakteren, ob Lenyo oder sein Bruder, ob die Tiefenweltler oder die Nordstädter, alle kämpfen hier nur ums Überleben.

    Es gibt hier unheimlich viele Charaktere, so dass ich nicht auf alle eingehen werde. Ich fange mal bei Lenyo an, er versucht in die Tiefenwelt zu kommen, um dort ein besseres Leben zu finden, doch ist dort wirklich alles besser? Sein Bruder Nebo bleibt bei seinen Eltern, doch seine Mutter ist an Hashimoto erkrankt und so begibt er sich mit seinem Vater auf den Nachtmarkt, um Medikamente zu besorgen. Vater und Sohn werden getrennt und Nebo wird am schlussendlich noch geschnappt.

    Bei den Tiefenweltlern gibt es viele, aber alle verfolgen ein Ziel, sie wollen leben wie die Südstädter, alle sollten so leben können.

    Alle Charaktere sind gut dargestellt, aber es sind eben sehr viele, trotzdem war es nicht störend. Allerdings gehe sie nicht in die Tiefe.

    Die Länge der Kapitel ist angemessen, mal länger und kürzer. Erzählt wird die Geschichte in der dritten Person.

    Hier passieren viele Dinge zeitgleich, doch man kann sie gut auseinanderhalten, für mich war hier nichts verwirrend oder nicht verständlich. Eine spannende Geschichte, die so hoffentlich nie passieren wird. Eine Geschichte über Arm und Reich, über Vertrauen und Verrat, eine Geschichte die erzählt werden musste.

    Am Ende wurde ich doch sehr überrascht, ein Ende, mit dem ich so nie gerechnet hätte. Das hat die Geschichte noch einmal richtig aufgewertet.

    Ich konnte hier gut in die Geschichte eintauchen und sie erleben.

    Ich gebe hier 4 von 5 Sternen und freue mich auf die nächste Geschichte von Theresa Sperling.

  13. Cover des Buches Neverwhere (ISBN: 0060557818)
    Neil Gaiman

    Neverwhere

     (149)
    Aktuelle Rezension von: AngieP

    Unglaublich spannend und fesselnd, eine völlig kreative, neue Welt, die scheinbra versteckt neben unserer existiert. Tolle Charaktere und sehr schöner, intellektueller Humor. Das beste an Urban Fantasy!

  14. Cover des Buches Libri Mortis - Flüsternde Schatten (ISBN: 9783570400579)
    Peter Schwindt

    Libri Mortis - Flüsternde Schatten

     (193)
    Aktuelle Rezension von: _Sahara_

    Inhalt:

    Seit Rosalie ihren 16. Geburtstag gefeiert hat, geschehen merkwürdige Dinge mit ihr. Im Keller ihrer Schule hört sie Stimmen, wo eigentlich keine sein können. Auch zu Hause in ihrer Pariser Wohnung, wo sie mit ihrem Vater lebt, wird sie von Stimmen heimgesucht. Sie folgt diesen bis in den Keller des Hauses und findet dort versteckt einen Zugang zu den Katakomben von Paris. Neugierig begibt sie sich in den Untergrund, der sie so magisch anzieht. Zusammen mit ihrem Freund Ambrose stellt sie Nachforschungen an und findet heraus, dass der einst verschwundene ehemalige Hausmeister ihrer Schule dort wohlmöglich untergetaucht ist. Sie versucht zu erfahren was mit ihm geschehen ist und ob er dort zu finden ist.

    Meinung:

    Ich habe ganz gut in die Geschichte gefunden. Zunächst lernt man die 16-jährige Rosalie kennen, die mit ihrem Vater  zusammenlebt. Die Mutter liegt seit vielen Jahren im Koma. Da kann man sich schon denken, dass Rosalie kein einfaches Leben führt. Zu ihrer Großmutter hat sie ein sehr gutes Verhältnis, diese hat sie mit aufgezogen. Als Rosalie Veränderungen wahrnimmt, erfährt sie Dinge über ihre Mutter und merkt dass sie sich recht ähnlich sind. Rosalie ist recht abenteuerlustig und begibt sich dadurch in Gefahr. Sie ist mir ganz sympathisch, auch wenn ich manche Handlungen nicht nachvollziehen kann.

    Ich habe das ganze Buch über darauf gewartet zu erfahren, auf was die Geschichte hinausläuft. Leider wurde es mir nicht klar. Ich hatte erst einen Verdacht, aber der wurde weder bestätigt noch wiederlegt. Somit muss ich wohl die Reihe weiterverfolgen, um zu erfahren was hier das eigentliche Thema ist. Aber das Buch ist spannend und konnte mich soweit in seinen Bann ziehen, dass ich es kaum aus der Hand legen wollte. Vor allem aber das Setting finde ich toll und sehr faszinierend.

    Ich hoffe mir nächsten Teil werden alle Unklarheiten beseitigt und meine Fragen beantwortet.

    Fazit:

    Ein recht spannendes Buch mit einem tollen Setting, aber kleinen Schwächen.

    ©_Sahara_

  15. Cover des Buches Niemalsland (ISBN: 9783785753378)
    Neil Gaiman

    Niemalsland

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Mrs_Nanny_Ogg
    Richard führt ein recht erfolgreiches Leben als Broker in London, als er gerade mit seiner schönen Verlobten auf dem Weg zu einem wichtigen Abendessen ist und ihm ein blutendes Mädchen buchstäblich vor die Füße fällt. Trotz der Androhung, sie würde die Verlobung sofort auflösen, kümmert sich Richard um die Verwundete und bringt sie in seine Wohnung. 
    Ab diesem Zeitpunkt wird alles anders. Door, so nennt sich das seltsame Mädchen, erholt sich rasch, spricht mit Ratten und schickt den jungen Mann in seltsame Gegenden um Hilfe zu holen. Door lebt im Londoner Underground, dem sog. Unter-London, einer Parallelwelt, und wird von zwei fiesen, aber genial beschriebenen Assassinen verfolgt und bedroht, die auch schon ihre Familie getötet haben. 
    Als Richard am nächsten Tag zur Arbeit gehen will, scheint ihn niemand mehr zu (er-)kennen oder gar wahrnzunehmen. Seine Wohnung wird vermietet, seine Bankkarte funktioniert nicht mehr. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als Doors Hilfe zu suchen, die ihm die ganze Sache schließlich eingebrockt hat, als sie ihm die Parallelwelt gezeigt hat.
    Von nun an lässt Neil Gaiman wieder ein Feuerwerk seiner fantastischen Ideen zünden. Skurrile Ratten, kalte Samtfrauen, die wie Vampire, das Leben und die Wärme aussaugen, gruselige Frauen, die gefürchtete Bodyguards sind begleiten nun Richards und Doors Abenteuer. Mit Hilfe des ebenso seltsamen wie liebenswerten Marquis de Carabas versuchen sie das Rätsel um den Mord an ihrer Familie zu lösen.
    Das Hörbuch ist wieder einmal genial von Stefan Kaminski gelesen worden. Es ist erstaunlich, wie er so vielen Charakteren eine Stimme verleihen kann! Ich bin allein deswegen sehr begeistert. Mr. Courb und Mr. Vandermar waren meine (Anti-)Helden!

  16. Cover des Buches Revenge - Niemand außer dir (ISBN: 9783736303089)
    Katy Evans

    Revenge - Niemand außer dir

     (28)
    Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreams

    Um ihre Cousine mit ihrem Sohn zu unterstützen,

    wagt sich Reese in die Gefilde des Underground-Kämpfers Remy Tate.

    Zufällig lernt sie so, in einem Sportstudio, auch Maverick Cage kennen.

    Obwohl er es ebenfalls auf den Titel abgesehen hat,

    und Reese weiß, dass sie Remy unterstützen sollte,

    entsteht schon bald eine ungewöhnliche, aber verlässliche Freundschaft zwischen ihnen.

    Erstmalig fühlt sich Reese verstanden, geborgen und beschützt.

    Doch die Enthüllung Mavericks Herkunft,

    bringt ihre Welt neu entdeckter Gefühle gehörig ins Wanken ...


    „Revenge – Niemand außer dir“ ist der sechste und eigentlich abschließende Band der „Real“-Reihe von Katy Evans.


    Dieser lockte mich mit einem anziehenden Cover und einem Klappentext, der meine Neugierde weckte! Ich musste auch diesen Teil der Reihe unbedingt lesen.


    Der Schreibstil ist angenehm und leicht.

    Katy Evans erweckt erneut die Welt rund um den Underground-Kämpfer Remy, seiner Familie

    und ihren Freunde zum Leben.


    Im Mittelpunkt dieser Story stehen nun der geheimnisvolle Maverick und Reese, die Cousine von Brooke, im Mittelpunkt.

    Aus deren Perspektive erlebt man ihren Werdegang hautnah mit.


    „Revenge – Niemand außer dir“ vereint Ende und Neuanfang einer Ära.

    Neben Maverick und Reese spielen auch Remy und Brooke eine entscheidende Rolle.

    Relativ schnell konnte ich mich in die Geschichte einfinden.

    Erneut sorgt ein Kämpfer mit starkem Willen für ein fesselndes Leseerlebnis.


    Mavericks Identität stellt zudem ein Geheimnis dar,

    das man unbedingt lösen möchte!

    Zwar wirkt er mit seiner Willensstärke sehr furchteinflössend,

    doch besitzt er auch eine sehr besitzergreifende und sanfte Seite,

    der man einfach nicht widerstehen kann!


    Reese ist eine sehr liebe, junge Frau,

    auf dem Weg zu sich selbst.

    Obwohl sie schon so manche Herausforderung gemeistert hat,

    ist sie sehr zurückhaltend und zweifelt oftmals an sich selbst.


    Die Kombination des einsamen und unnachgiebigen Kämpfers

    und der eingeschüchterten und verunsicherten Frau hat mir gut gefallen,

    besonders im Zusammenhang mit den Hintergründen,

    die eine Liebe eigentlich unmöglich erscheinen lassen.


    Man fiebert mit den Protagonisten mit,

    fühlt sich in ihrer Welt daheim

    und erlebt bewegende und berauschende Moment.


    Auch, wenn inzwischen noch ein siebter Teil erschienen ist( („Racer“),

    ist die Geschichte von Maverick und Reese

    in Kombination mit dem Wiedersehen von Remy und Brooke

    ein toller Abschluss.


    Viele Gefühle prasseln auf den Leser ein.

    Familiäre Szenen des Glücks.

    Berührende Momente der Vergangenheit,

    inklusive der Verarbeitung unangenehmer, aber bedeutender Themen

    und natürlich der finale Kampf um einen Titel!


    Eine wundervoll fesselnde und fulminante Geschichte!

    Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

  17. Cover des Buches Naked Lunch (ISBN: 9783499256448)
    James Grauerholz

    Naked Lunch

     (85)
    Aktuelle Rezension von: jamal_tuschick
    Mütterlicherseits stammte er von Robert E. Lee ab, einem Guerillavirtuosen im konföderierten Generalsrang. William Seward Burroughs (1914 - 1997) fand in dieser verwandtschaftlichen Beziehung das Motiv für einen Avatar namens Bill Lee. Protagonisten mit Zügen des Autors begegnen allen Milieus mit Neugier und Hochmut. Vierzig Jahre nach meiner ersten Burroughs-Lektüre geht mir auf, in welchem Ausmaß sich dieser Schriftsteller selbst aristokratisiert hat, vielleicht mobilisiert von einer sagenhaften Herkunft. (Wie sehr er dem Süden verhaftet war.) Ich stelle mir Burroughs als einen lebenslang Alimentierten vor. Seine Leute waren vermögend, der von Gossen und ihren Typen auf allen Kontinenten faszinierte Spross hatte seinen Kumpanen immer einen Scheck voraus. Sein Habitus verband sich mit einer Förmlichkeit, die aus europäischen Vorstellungen von einer Privatgelehrtenexistenz gewonnen wurden. In den 1940er Jahren geriet er in Abhängigkeit. Dazu regte ihn Herbert Hunke an, der dem Beat und seiner Generation ein paar Präambeln der Verkehrsordnung diktierte. Burroughs Kaltblütigkeit im Verhältnis zur Sucht erscheint mir heute noch genauso großartig wie als Jugendlicher. Die Folgen blank vor Augen: setzte er sich den ersten Schuß. Das erzählt „Junkie“. In „Naked Lunch“ lebt Burroughs als Bill Lee nach den Junk-Gesetzen. Der Autor wähnt sich in einem Zustand äußerster Luzidität. Er erkennt, was die Welt im Innersten zusammen hält. Der amerikanische Alltagsanschein hält keiner Prüfung stand, in Burroughs´ Matrix löst sich das Raum-Zeit-Kontinuum auf. In diesem paranoiden Universum ist alles Lava aus Gier. Bekanntlich wollten nach Burroughs viele auf die andere Seite durchbrechen: Break On Through To the Other Side. Freeland heißt der Bezirk in „Naked Lunch“. Da trifft Alt-Ägyptisches auf humane und semi-humane Hybriden der Handlungsgegenwart in wabernden Prozessen und mit aztekischen Zimbelierungen. So lese ich heute das Buch. Einst diente es der Erweiterung meines Drogenhorizonts. Burroughs stieß als Feldforscher vor, er experimentierte und analysierte. Er schrieb sich mit Kapazitäten.

    Sein großer Groll galt amerikanischen Behörden: „Und ständig Cops: aalglatte Bundesstaatencops mit Collegebildung, einstudiert routinierte Sprüche, elektronische Augen mustern abwägend deinen Wagen ... knurrige Großstadtbullen, Sheriffs auf dem Land mit weicher Stimme und schwarzem drohendem Blick aus alten Augen von der Farbe eines verwaschenen grauen Flanellhemdes“.

    Kiffer und Säureköpfe lagen Burroughs nicht. Stumpf fand er den beatalarmierten Nachwuchs, der lärmend in Sonderzonen eindrang, die bis dahin gespenstisch stille Refugien genuiner Randgruppen gewesen waren. Die Abgesonderten der ersten Stunde, die Bestimmung folgt Burroughs‘ biografischer Warte, bewegten sich wie ferngesteuert auf geheimen Junkrouten, die New York mit New Orleans und Ciudad de México mit Tanger verbanden. Zumindest suggeriert das der Autor, nicht nur in „Naked Lunch“. Die Entstehungsgeschichte von „Naked Lunch“ ist ein Roman für sich, nachzulesen in der „ursprünglichen Fassung“, die bei Nagel & Kimche vor Jahren erschienen ist. In einem nachträglichen „Protokoll“ behauptete Burroughs, die neunjährige Entstehungsgeschichte seines eigenen Werks im Delirium verpasst zu haben: „Aber ich habe offenbar detaillierte Aufzeichnungen ... gemacht“. An einer anderen Stelle wird die Mystifikation entschleiert. „Wenn ich sage, ich könne mich nicht erinnern, wie ich „Naked Lunch“ geschrieben habe, ist das natürlich eine Übertreibung.“ Die Herausgeber James Grauerholz und Barry Miles weisen auf Verdienste von Allen Ginsberg und Jack Kerouac hin. Die Freunde überarbeiteten das Manuskript wieder und wieder, vermutlich rangen sie es Burroughs ab: „Seine finale Form erhielt es aber erst, als Maurice Girodias im Juni 1959 W.B. mitteilte, er brauche binnen zwei Wochen“ einen druckreifen Text. Der Verleger spekulierte auf den Skandal. Die vorliegende Ausgabe folgt der Edition, „nach der Olympia Press das Buch gesetzt“ hat.  

     

  18. Cover des Buches Das Liebesleben der Hyäne (ISBN: 9783423211062)
    Charles Bukowski

    Das Liebesleben der Hyäne

     (127)
    Aktuelle Rezension von: TerenceHorn
    Henry Chinaski hat Erfolg bei den Frauen. Es läuft, wenn man so will und die Damen lieben ihn. Mit viel Witz erzählt Charles Bukowski über den Wahnsinn der Beziehungen zwischen Mann und Frau und gerade wie er es erzählt mach ihn so besonders. Hart und unbarmherzig ehrlich, der Meister eben.
  19. Cover des Buches Lycidas (ISBN: 9783453320123)
    Christoph Marzi

    Lycidas

     (723)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Christoph Marzi hat hier einen tollen Roman im Bereich der Fantasy geschrieben. Litetatur aus Deutschland in einer Ausdrucksformen Sprache. Diese Welt liegt unter der Stadt. Wobei ich sagen muss, dass es ein Paar Ähnlichkeiten zu Neil Gaiman’s - Neverland. Mr. Fox und Mr. Wolf wirken sehr vertraut. Ich denke nicht, dass alles geklaut ist, sondern eher als Inspiration galt. Denn das Buch hat sehr viele eigene Ideen. Klasse Buch.

  20. Cover des Buches Fegefeuer der Eitelkeiten (ISBN: 9783499236747)
    Tom Wolfe

    Fegefeuer der Eitelkeiten

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Babscha
    Sherman McCoy ist leitender Rentenhändler bei einer Investmentfirma an der Wall Street. Wohnung in der Park Avenue, Ferienhaus in den Hamptons, geschätztes und gut vernetztes Mitglied der Upper East Side Manhattans, dekadent, narzisstisch, schicke Ehefrau und wohlgeratene Tochter. Ein echter Gunner also, ein selbsternannter Master of the Universe.  

    Bis er eines Abends seine junge Geliebte am Flughafen abholt, mit seinem Sportwagen die Ausfahrt verpasst und sich nach einer Odyssee durch New York zuletzt in den düsteren Straßen der Bronx festfährt. Hier kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem die beiden einen schwarzen Jugendlichen überfahren und lebensgefährlich verletzen. Die darauf folgende Fahrerflucht setzt sodann eine Maschinerie in Gang, deren einziges Ziel Shermans vollständige Vernichtung ist.

    Wolfe seziert in seinem bereits in der 80ern geschriebenen Debütroman scharfzüngig, absolut respektlos und mit genialem Verständnis menschlicher Unzulänglichkeiten und Charakterschwächen die Mechanismen und Gesetzmäßigkeiten des gesellschaftlichen Miteinanders aller Schichten, die diese amerikanische Großstadtmetropole am Laufen halten und legt dabei mal unterschwellig, mal plakativ, den Finger in jede denkbare Wunde amerikanischer Lebensrealität. Nicht nur seine Hauptfigur, auch ungezählte andere Protagonisten dieses Monumentalwerks werden dabei genüsslich und gekonnt so lange durch die Mangel gedreht, bis man sich als Leser nur noch schaudernd abwenden kann ob der geschilderten Abgründe aller Art. 

    Ein zeitloser, unbedingt lesenswerter Klassiker, eine offene und unverändert gültige Gesellschaftskritik. 

  21. Cover des Buches Neil Gaimans Niemalsland (ISBN: 9783741607707)
    Mike Carey

    Neil Gaimans Niemalsland

     (405)
    Aktuelle Rezension von: Nierla

    Tja, Neil Gaiman. Was soll man nur mit ihm machen? Seine Bücher sind im Allgemeinen leider wirklich nicht gut, Coraline war z.B. einer der seltenen Fälle, in denen die Verfilmung besser war als die Vorlage. In diesem Sinne ist auch dieses hier ein typischer Gaiman. Das Buch ist schlecht, nicht in dem Sinne, dass es schlecht lektoriert wäre oder Thesen vertritt, bei denen man nur den Kopf schütteln kann – nein, die Lektüre fühlt sich an, als esse man ein schon mal aufgewärmtes Mikrowellenessen oder sehe zum x-ten Mal die Wiederholung einer alten Fernsehserie. Nichts daran ist neu. Alles davon hat man schon einmal gelesen, und zwar besser. Die Geschichte plätschert nur so dahin, auch beim unvermeidlichen Showdown, und das Ende ist so vorhersehbar wie öde.

    _Ein_ Nutzen für dieses Buch fällt mir beim Schreiben allerdings ein: als Hilfe gegen Schlafstörungen.

  22. Cover des Buches Succubus Shadows - Die dunkle Seite der Versuchung (ISBN: 9783866081505)
    Richelle Mead

    Succubus Shadows - Die dunkle Seite der Versuchung

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Nora4

    Ich habe ein weiteres Buch von der Reihe nun durch und bisher gefallen mir alle ziemlich gut. Ich bin in dieser Hinsicht also auch schon gespannt auf den letzten Band und was dieser mit sich bringen wird und werde mit diesem wohl auch heute noch beginnen.


    Die Bücher höre ich, zugegebener Massen oftmals auch nur mit einem Ohr mit, dennoch spricht es natürlich dafür, dass ich der Story immerzu gut folgen kann, egal ob ich nun voll dabei war oder gerade die Hälfte verpasst habe, weil ich gerade am Kochen war und gefühlt alles zusammenkam. Es spricht für einen flüssigen Schreibstil, der hier vorgelesen wurde und das ist natürlich ein Plus.


    Die Reihe ist unter den Paranormalbüchern sowieso auf der eher lockeren Seite, zumindest für mich und deshalb natürlich auch eine Empfehlung für eher Zwischendurch.

    Auch dieses hier, hat mal wieder eine tolle Grundidee für die Storyline und ist für mich auch eines der besseren Bücher in der Reihe (obwohl keines wirklich schlecht ist). Ich mochte einfach das Konzept des scheinbar fremden Körpers. Das wurde meiner Meinung nach sehr gut dargestellt.


    Zusammengefasst ist dies wieder einmal ein besseres Buch der "Georgina Kincaid" Reihe. Ich mag die Reihe aber durchgehend und kann sie eigentlich nur empfehlen. Von mir gibt es für dieses Buch aber fünf Sterne.


  23. Cover des Buches Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht (ISBN: 9783570401026)
    Rachel Cohn

    Nick & Norah - Soundtrack einer Nacht

     (277)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Kurzrezension:


    Schreibstil: Musik und Liebe haben etwas gemeinsam: sie lassen sich nicht kurz ausdrücken. Mal malerisch, mal kurz, mal atemlos, mal ruhig mal melancholisch, mal traurig lassen die Autoren die beiden Protagonisten durch New Yorks Nachtleben in eine neue Liebe stolpern und machen uns sowohl ihre Liebe zueinander, zu New York und zur Musik spürbar.

    Charaktere: Nicht besonders tiefgründig. ABER: durch die ständigen Perspektivenwechsel von Norah und Nick ergibt sich ein spannendes Ping-Pong-Spiel an Gefühlen und wir bekommen einen authentischen und nachvollziehbaren Einblick in ihre unschuldige und doch so grenzenlose Welt

    Gefühle: Wir erleben mit den Protagonisten eine Nacht mit Millionen Möglichkeiten: durch die Gassen ziehen, sich auf leere Strassen hinlegen, fremde Leute nach ihrer großen Liebe fragen, den Taxifahrer vollquatschen, barfuß im Brunnen tanzen, in ein Hotel einbrechen, sich backstage in ein Putzkämmerchen verdrücken, bis zum Morgengrauen auf dem Bordstein sitzen und über die Welt philosophieren und für den Heimweg frische Brötchen beim Bäcker holen. Pure Freiheit, Liebe und Musik!

    Das Zitat:

    "Mein Herz schlägt schneller. Ich bin. Hier und jetzt. Ich bin. In der Zukunft. Ich umarme sie. Wir sind. Und wollen, fühlen, begehren, wissen, hoffen, alles wird eins. Wir sind die, die das Ding, das alle Musik nennen, mit dem Ding, das alle Zeit nennen, zusammenbringen. Wir sind das Ticken, wir sind das Pulsieren, wir sind die, die in diesem Augenblick alles vorantreiben. Es gibt nur uns in diesem Augenblick. Für eine Ewigkeit. Kein Publikum. Keine Instrumente. Nur unsere Körper, unsere Gedanken, unser Flüstern, unsere Blicke. Das ist die Musik, die größer ist als alles."


    Das Urteil:

    Ein kurzweiliges Abenteuer in den nächtlichen Straßen von New York: von Lieblingsliedern, Liebe auf den ersten Blick und dem Vertrauen, dass alles gut werden wird. Mitreißend, intensiv und inspirierend!

  24. Cover des Buches The Furthest Station (ISBN: 9781473222427)
    Ben Aaronovitch

    The Furthest Station

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    in der Ubahn Londons berichten die Reisenden von Begegnungen mit Geistern, die eine wichtige Nachricht haben, aber da die Reisenden die Begegnungen immer wieder schnell vergessen, weiß keiner, um welche Nachricht es sich handelt. Also heißt es für Peter Grant, Jaget Kumar und Abigail, Geister finden und die Nachricht entschlüsseln.


    Besonders gefallen hat mir, dass Jaget Kumar und Abigail Kamara, die ja beide ihr Debüt in Band 3, Whispers Underground, gegeben haben, wieder mit dabei sind. Es ist schön, dass die beiden hier etwas mehr Platz eingeräumt bekommen haben. Toby, der Geisterjägerhund, ist auch wieder mit von der Partie. Ehrlich, ich liebe Toby. Aber wie kann man Hunde auch nicht lieben, Geisterjäger hin oder her.



    Die Geschichte war amüsant wie immer, der Fall spannend – auch wenn ich mir mindestens das 4fache der Seitenanzahl gewünscht hätte, weil….Gründe.


    [Minispoilerhinweis, für diejenigen, die noch gar nichts gelesen haben ODER noch nicht Band 3 gelesen haben, den nächsten Absatz überspringen, falls Ihr nicht gespoilert werden wollt.]


    Nightingale gibt Abigail Lateinunterricht und ich denke, wenn ich mir das so ansehe, dass es sehr darauf hinauslaufen wird, dass sie der nächste Lehrling werden wird. Sicherlich gibts hier auch ein ausgelutschtes Trope im Fantasy-Bereich, dass junge Mädchen gern die Lehrlinge der Meister werden. Schön finde ich hier jedoch, dass Abigail (bis jetzt zumindest noch) weit davon entfernt zu sein scheint, die typischen weiblichen Charaktereigenschaften aufgezwungen zu bekommen (so wie Molly Carpenter in den Dresden Files, die halt besonders sensibel war und mit feinerer Magie arbeitete, als Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-Harry Dresden). Abigail ist Technik affin. Sehr sogar. Großes Plus meinerseits, denn Frauen unterstellt man ja gern, dass sie keine Ahnung von Technik haben. Ich selbst arbeite seit 17 Jahren in der IT und bin eine derartige Einstellung mächtig leid. Auch bekommt Abigail gute Noten, ist mit Begeisterung bei den Sprachen dabei und stellt Peter etwas in den Schatten. Ich bin sehr gespannt darauf, wie sich ihre Figur über die nächsten (noch hoffentlich zahlreichen) Bände entwickeln wird.


    Fazit:
    Tolles, sehr unterhaltsames Peter Grant Abenteuer für zwischendurch. Leider zu kurz und ergo zu schnell gelesen. Macht die Hibbelei auf den nächsten vollen Roman noch schwerer.

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