Bücher mit dem Tag "underground"
22 Bücher
- Mike Carey
Neil Gaimans Niemalsland
(423)Aktuelle Rezension von: CocuriRubyIch mag den Stil des Autors – er ist gut lesbar, aber er hat ein Händchen für Kulissen/Settings und Atmosphäre.
Hier haben wir die Kulisse Londons – zum einen das normale, uns bekannte London und eine magische Schatten-Variante (Parallelwelt).
Ich mag es sehr, wie diese Welten sich an den Rändern mischen – das ist wieder sehr kreativ gestaltet und bringt die für den Autor übliche dunkle Fantasy.
Es würde vermutlich noch mehr verfangen, wenn man in London leben würde bzw. die Orte, die eine Rolle spielen detailliert vor Augen hätte.
Es handelt sich schon um eine gewisse Abenteuer-Geschichte, fantasiereich und unterhaltsam. Aber es kam mir manchmal aber wie eine Abhandlung vor, es nahm mich nicht immer so ganz gefangen.
Die Figuren sind auch etwas schmal – sie erfüllen durchaus „Fantasy-Gefährten“-Rollen und haben interessante Eigenschaften, wie Dimensionssprünge oder Unsterblichkeit, etc.
Aber die jeweiligen Charaktere sind ausreichend, um ein Bild für die Figuren zu bekommen, aber sie wachsen einen nicht ans Herz oder werden sonderlich vertieft.
Interessanterweise fand ich die Bösewichte/Killer am unterhaltsamsten, die hatten das gewisse Flair.
Ist eine unterhaltsame Geschichte, kreativ und atmosphärisch – aber es ist nicht das beste Buch aus der Feder des Autors.
- Johannes Groschupf
Lost Boy
(37)Aktuelle Rezension von: Sjard_SeligerDer -quasi- zweite Teil von Johannes Groschupfs "Lost-"-Reihe schließt mehr oder weniger an die Ereignisse aus dem ersten Teil ("Lost Places") an, es liegen lediglich knapp 2 Jahre dazwischen. Die meisten Charaktere aus dem vorherigen Teil - sowie einiger neuer - sind hier wieder dabei. Qualitativ ist er im Vergleich m.E. schwierig zu bewerten, da er (der Autor) sich an einigen Stellen verbessert, verschlechtert oder gar verändert hat. Insgesamt jedoch genauso stark & unterhaltsam wie Teil 1, da braucht man sich keine Sorgen machen ;)
Kurz zur Story: Lennart (bekannt aus Teil 1), mittlerweile 18 und kurz vorm Abitur, wacht eines frischen Sommermorgens auf einer Bank im Hamburger Hauptbahnhof auf, mitsamt heftigem Blackout, also nahezu keinen Erinnerungen mehr daran, was geschehen ist und wie er nach Hamburg gekommen ist. Er begibt sich vorsichtig auf die Suche nach Antworten & Hilfe, arbeitet dabei vorübergehend morgens am Fischmarkt, wo er das hübsche Hamburger Mädchen Jule kennenlernt. Mit ihrer Unterstützung erfährt er nach und nach die Hintergründe, und hört von dem schrecklichen Ereignis daheim in Berlin, welches seinen gesamten Freundeskreis schockiert und für immer verändert hat. Und wie er zusammen mit Jule nach Berlin zurückkehrt, wartet dort bereits der manisch-unberechenbare und impulsive Bulgur alias "DJ Evil", der mit Lennart noch eine Rechnung offen hat...
Eigentlich filmreifer, extrem potenzial-trächtiger Stoff, will man meinen. Wurde auch beinahe so gut umgesetzt, wie er klingt... doch es gibt einen entscheidenden Haken: Groschupf will hier einen Jugend-Roman schreiben. Das bedeutet, er versimpelt und vereinfacht an vielen Stellen die Handlung, macht sie weniger komplex, einfacher zu lesen für Jugendliche. Das mag für diese bestimmte Zielgruppe gut sein, ABER: Für Erwachsene (so ~Ü25) ist dies ein Rückschritt und man muss sich darauf einstellen. Man könnte fast sagen, man hat den Eindruck, Johannes Groschupf beraube sich hier des Potenzials des Buches, zugunsten der Leseeigenschaften von Jugendlichen. Ich finde es fast ein bisschen schade, denn "Lost Boy" hätte vom Stoff her ein ebenso guter Thriller für Erwachsene werden können, komplexer und detaillierter.
Denn am Schreibstil hat und hatte es nie gelegen. Im Gegenteil: Geschickt verwebt der Autor lokale Dialekte, Sprichwörter und sprachliche Eigenheiten mit einem verständlichen, ausdrucksstarken und flüssig zu lesenden Sprachstil, der wunderbar zu unterhalten weiß und sehr angenehm zu lesen ist. Und man kann von Glück sagen, dass so gut wie kein nerviger Jugend-Ghetto-Slang verwendet wird.
Auch bei den Locations legt J. Groschupf eine Schippe drauf und gibt es diesmal sogar zwei große Städte als Kulisse, Berlin und Hamburg. Hier muss man den Autor absolut loben für seine bildgewaltige Sprache, die die Plätze und Straßen wirklich total authentisch und auch faktisch korrekt rüberbringt. Beide Städte haben zwei völlig unterschiedliche Flairs, und bei beiden gelingt es ihm, diese in Worten zu verpacken. Hut ab! z.B. wird selbst auf kleine vermeintliche Nebensächlichkeiten wie den 29er Bus in Berlin oder die (übr. real existierende) 62er Fähre nach Hamburg-Finkenwerder geachtet, was die Geschichte einfach unglaublich greifbar macht.
Die Charaktere, vor allem die neu hinzugekommenen, sind ebenfalls sehr authentisch gestaltet, wenn auch weniger detailreich, weil Nebenfiguren. Die "Haupt-Akteure" sind in dieser Geschichte die Berliner. Umso interessanter die beiden (!) kleinen Lovestroies, die Lennart am Laufen hat bzw. in Hamburg ins Laufen bringt... der Junge muss noch viel im Umgang mit Frauen lernen, und da rollt man als Erwachsener schon manchmal mit den Augen, bei seinen typisch jugendlichen Reaktionen... oder man resümiert selbst, wie man einmal war.
Fazit: Auch die Fortsetzung der spannenden Berliner lost places-Geschichte aus Teil 1 kann durchaus überzeugen, wenn auch an anderen Stellen als vielleicht erwartet. Insgesamt äußerst kurzweilig angelegt, für Erwachsene eventuell zu kurzweilig, baut die Story langsam Spannung auf und weiß gut zu unterhalten, auch wenn sie eben wie ein typisches Jugendbuch geschrieben ist. Da geht manchmal etwas an Potenzial verloren, aber das ist nur schade, nicht schlimm. Zudem lässt sie ein nettes, offenes Ende, was zu Teil 3 einlädt... ich bin schon gespannt!
- Ben Aaronovitch
Whispers Under Ground
(53)Aktuelle Rezension von: KeksisbabyEin amerikanischer Student wird ermordet in einem U-Bahntunnel aufgefunden. Ermordet wurde er mit einer Tonscherbe der Magie anhaftet. Das ist ein Job für das Sonderdezernat und somit für Peter Grant. Eine Spur führt ihn und seine Kollegin Leslie auf eine im Untergrund agierende Keramikmanufaktur, die unzerbrechliches – vielleicht auch magisches- Steingut herstellt. Bei ihrem Einsatz werden sie von einem ungewöhnlichen jungen Mann angegriffen. Wie sie später feststellen gehört dieser einer Gruppe an, die sich das stille Volk nennt und die seit mehr als einem Jahrhundert im Londoner Untergrund leben und arbeiten. Während Peter und Leslie Kontakt zu den ungewöhnlichen Individuen aufnehmen, setzt sich ein Puzzleteil ans andere und es gelingt ihnen den Fall um den getöteten Studenten zu lösen.
Zunächst hatte ich mich ja mit Peter Grant und den ganzen magischen Ermittlungen schwer getan, aber von Band 2 war ich dann restlos begeistert. „Ein Wispern unter der Baker Street“ traf nicht so ganz meinen Nerv. Der Schreibstil ist gewohnt leicht und gespickt mit ironischen Anmerkungen und dem ganz speziellen englischen Humor, so dass ich auch bei der Untergrundthematik am Ball blieb. Durch die vorhergehenden Bände habe ich eine Beziehung zu den Akteuren aufgebaut. Das hilft ungemein, wenn man den aktuellen Fall nicht so ganz spannend findet. Insbesondere Leslie ist mir ans Herz gewachsen und auch mit Peter werde ich so langsam warm. Denn ich muss gestehen so ganz mein Fall war er bisher nicht. Leslie lernt so langsam mit ihrer besonderen Situation umzugehen und setzt ihr entstelltes Gesicht manchmal sogar ein um einen entscheidenden Hinweis in ihren Ermittlungen zu erhalten. Die Haushälterin Molly würde ich aber vom Fleck weg engagieren, auch wenn sie schon sehr spezielle Züge an sich hat. Einzig konnte ich nicht mehr so ganz bei den Familienverhältnissen der viktorianischen Keramikhersteller folgen, aber das tut der Geschichte keinen Abbruch. Die Idee einer Volksgruppe, die autark und unentdeckt im Untergrund von London lebt, fand ich hingegen grandios. Ebenso dass sie offensichtlich weiter magisch entwickelt sind, als die „Oberflächen-Magier“ und sich auch dem Leben unter Tage physisch angepasst haben, rundet das Bild ab. Der Ideenreichtum in dieser Reihe ist wirklich bemerkenswert und noch unverbraucht.
Auch wenn U-Bahnschächte und Abwasserkanäle nicht so ganz meine Wohlfühlzone sind, war es dennoch ein spritziges Abenteuer der Zauberlehrlinge von London und ich freue mich schon in Band vier, weiterhin Jagd auf den gesichtslosen Magier zu machen.
- Penny L. Chapman
Pretend
(148)Aktuelle Rezension von: Ruby-CelticDieses Buch ist schon etwas länger auf meinem Kindle und ich war mir einfach nicht so sicher, ob es etwas für mich ist. Es wird als eher düster beschrieben und genau das ist es auch.
Man sollte sich bewusst sein, dass es in diesem Buch etwas brutaler vorgeht und die Charaktere eher die unkonventionellen Dinge mögen. Was ich persönlich nicht schlimm finde, aber man muss es einfach mögen oder mit zurecht kommen.
An sich fand ich die Geschichte ganz gut, allerdings war sie mir ab und an etwas zu viel. Wenn man das mal so im Kopf zergehen lässt, dann ist es wirklich fragwürdig wie Frauen und Männer in diesem Buch dargestellt werden. Die Männer sind die bösen, reichen Jungs die tun dürfen was sie wollen und die Frauen sind die schwächeren und vor allem demütigeren Personen die drauf stehen herumkommandiert zu werden. Ich fand diesen Teil tatsächlich etwas fragwürdig.
Farren hat eine wie ich finde grausame Hintergrundgeschichte, die bewegt und traurig macht. Trotz allem hat mich oftmals ihre Art etwas verwirrt, da sie auf der einen Seite sehr demütig ist und auf der anderen Seite doch die starke Persönlichkeit die kämpft. Ich konnte sie diesbezüglich nur sehr schwer einschätzen, da es willkürlich gewirkt hat.
Kieran ist ein Bad Boy, den man aber durchaus mögen kann. Sein Wesen hat etwas ruhiges und freundliches in sich, allerdings verbirgt er dies relativ gut. Ich empfand ihn oftmals als sehr sprunghaft und konnte ihn daher nur bedingt greifen.
Die Umsetzung der Geschichte ist sehr düster und ich als Leser wusste tatsächlich nicht so genau was ich davon jetzt mögen und nicht mögen soll. Mir waren manche Szenen einfach zu extrem, manche Charaktere zu beängstigend und die Entwicklung der Gefühle teilweise zu krass und schnell aufgebaut. Es hat sich nicht wirklich etwas entwickelt und auf einmal waren die Gefühle da.
Die Schreibweise allerdings ist mitreisend, sodass man relativ schnell durch das Buch getragen wir und genießen kann.
Mein Gesamtfazit:
Mit „Pretend“ von Penny L. Chapman hat einen düsteren, teilweise gefühlvollen und durchaus interessanten ersten Band ihrer Reihe geschaffen. Sie konnte mich mit den Charakteren leider nicht vollkommen überzeugen. Ich denke gerade wenn man eher die düsteren Liebesgeschichten mag sollte man auf alle Fälle mal einen Blick hineinwerfen ins Buch.
Von mir gibt es 3,5 Sterne. - Charles Bukowski
Faktotum
(136)Aktuelle Rezension von: NikoVoss»Faktotum« trifft für mich genau das, was Bukowski ausmacht: eine sehr einfache, teils sprunghafte Sprache, fast ohne Zierrat.
Es gibt wenig Umgebungsdetails und nur wenige Adjektive; Szenen springen, manchmal wirkt der Ablauf wie in Lücken erzählt. Das fehlt mir stellenweise an Tiefe – passt aber zugleich perfekt zur Figur und zum ständigen Alkoholnebel: kein klassischer Blackout, eher das Gefühl von Zeitlöchern.
Gerade dadurch entsteht eine Art Rohheit, die ich bei ihm schätze: 100 % ungeschönte Wahrheit aus dem eigenen Leben. Und dann dieser schwarze, selbstironische Humor, mit dem er sich und seine Misere ins Lächerliche zieht – an manchen Stellen musste ich wirklich laut lachen. Stilistisch reduziert, erzählerisch nicht immer geschlossen, aber in Haltung und Ehrlichkeit unverwechselbar.
Für mich solide 4 Sterne.
- Nadine Erdmann
London Underground
(17)Aktuelle Rezension von: echMit diesem Buch, dem ersten Band einer Trilogie, schlägt die Autorin Nadine Erdmann ein neues Kapitel in ihrer Totenbändiger-Saga auf, in der zwischen 2019 und 2022 insgesamt 24 Bände zunächst einzeln als E-Book erschienen sind und diese anschließend auch in einigen Sammelbänden zusammengefasst wurden. Die neue Trilogie ist nun 13 Jahre nach dem Ende dieser ersten Reihe angesiedelt.
Man kann das Buch grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse aus den bisherigen Bänden der Saga lesen und verstehen. Alle dafür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Ein Personenregister am Ende des Buches hilft zudem, die Erinnerungen wieder aufzufrischen und sich in den doch recht komplexen Familienstrukturen der Familie Hunt zurechtzufinden. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen und nachvollziehen zu können, empfiehlt es sich zudem schon, die erste Reihe bereits zu kennen.
13 Jahre sind vergangen, seit die Familie Hunt und ihre Mitstreiter den Machenschaften ihres Erzfeindes Cornelius Carlton ein Ende gesetzt und die Umsetzung seines perfiden Planes verhindert haben. Doch die Gefahr durch Geister und andere Kreaturen ist noch lange nicht gebannt. Zudem befindet sich London nun in einem weiteren Unheiligen Jahr, in dem diese Gefahr besonders groß ist. So sind Gabriel Hunt und seine Spuk Squad im Dauereinsatz, um die Sicherheit in der Stadt zu gewährleisten, Unterstützt wird er dabei von seinem Mann Matt und seinen Ghost Reapers. Leo und Toby, die Söhne von Gabriel und Matt, wissen zudem seit ein paar Jahren, dass sie, wie einst ihr Onkel Cam, einen Geminus in sich tragen und müssen nun mit diesem Wissen und seinen Konsequenzen umgehen. Und das fällt den beiden Teenagern nicht unbedingt leicht.
Nadine Erdmann gelingt es mit ihrem packenden Schreibstil mühelos an den Charme der alten Geschichten anzuknüpfen So hatte ich von Beginn an das Gefühl, meine letzte Begegnung mit den Hunts läge nicht knapp 4 Jahre, sondern erste wenige Tage zurück. Auch dieses Buch besticht durch eine atmosphärisch dichte Geschichte und ein hohes Erzähltempo. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, die größtenteils bereits aus der ersten Reihe bekannt sind und in der Zwischenzeit ein wenig älter und vielleicht auch etwas reifer geworden sind. Die Neuzugänge fügen sich zudem perfekt in das sehr gut aufeinander abgestimmte Ensemble ein und bereichern es sogar noch. So liefert auch dieses Buch die bewährte Mischung aus Spannung und innigen Momenten zwischen den Protagonisten, die reichlich Herzwärme verströmen.
Wer auf einen spannenden Genre-Mix aus Fantasy, Horror und Dystopie steht, wird hier bestens bedient und unterhalten. Die Messlatte für die weiteren Bände der Trilogie liegt gleich mächtig hoch.
- Ella Green
Obscure Secret
(4)Aktuelle Rezension von: Kati-BooksWolf, dessen richtiger Name Damian Remington ist, sieht sich nicht als guter Mensch. Doch was ist, wenn eine junge Mexikanerin hinter die Mauer seines Herzens gelangt? Was geschieht, wenn eine geschundene Seele in eine andere gepeinigte Seele blickt?
Valentina Juana Flores Garcia möchte Freiheit und die Chance auf ein besseres Leben, doch was, wenn sie stattdessen als Ware im Underground behandelt wird?
~
Das Cover verbreitet eine dunkle Spannung, die sich auch auf den ersten Seiten des Buches widerspiegelt. Das erste Viertel des Buches hat mich in eine packende Handlung gezogen, mit Nervenkitzel und Gänsehaut. Schade das dies nach und nach weniger wurde und inhaltliche Wiederholungen auftraten. Auch wurde die Handlung vorhersehbar, es wurden keine unerwarteten Wendungen eingeflochten, was sehr schade beim lesen war.
Für mich eine Story, die größeres Potenzial haben könnte.
- Theresa Sperling
Tiefenwelt
(23)Aktuelle Rezension von: Emmas_BookhouseTiefenwelt – Theresa Sperling
Zwei Leben
Verlag: Drachenmond
Taschenbuch: 14,90 €
eBook: 4,99 €
ISBN: 978-3-95991-342-3
Erscheinungsdatum: 25. März 2017
Genre: Science-Fiction
Seiten: 339
Inhalt:
Der 16-jährige Lenyo verlässt seine in Armut und Unterdrückung lebende Familie, um sich in einem geheimnisumwobenen Bunkerlabyrinth unter der Nordstadt mit den Rebellen auf den Kampf gegen das skrupellose Regime vorzubereiten. Doch Lenyo ahnt nichts von seiner schicksalhaften Gabe, von der wahren Identität der faszinierenden Tiefenwelterin Lielle und von dem tödlichen Virus, das seine Familie auszulöschen droht.
Mein Fazit:
Zum Cover:
Mir gefällt das Cover sehr gut, passt gut zu der Geschichte. Zwei Leben, zwei Farben auf dem Cover. Die Tiefenwelt und die obere Welt. Wirklich schön.
Zum Buch:
Auch dies war mein erstes Buch dieser Autorin, im Moment lese ich viele Bücher von Autoren, von denen ich noch nie etwas gelesen habe.
Hier wurde ich in eine Welt gerissen, die eigentlich so grausam ist, dass man dieses Leben nicht einmal seinen ärgsten Feind wünscht.
Eine Familie, die auseinandergerissen wird und ums Überleben kämpft.
Der Schreibstil ist gut, das Buch fängt ganz stark an, zur Mitte hin wird es ein wenig ruhiger und am Ende hin, nimmt es wieder richtig an Fahrt auf. Die Geschichte war auch mal wieder was anderes, mir gefiel sie gut. Die Geschichte hält einige Überraschungen für den Leser bereit.
Dieses Buch lebt von seinen starken Charakteren, ob Lenyo oder sein Bruder, ob die Tiefenweltler oder die Nordstädter, alle kämpfen hier nur ums Überleben.
Es gibt hier unheimlich viele Charaktere, so dass ich nicht auf alle eingehen werde. Ich fange mal bei Lenyo an, er versucht in die Tiefenwelt zu kommen, um dort ein besseres Leben zu finden, doch ist dort wirklich alles besser? Sein Bruder Nebo bleibt bei seinen Eltern, doch seine Mutter ist an Hashimoto erkrankt und so begibt er sich mit seinem Vater auf den Nachtmarkt, um Medikamente zu besorgen. Vater und Sohn werden getrennt und Nebo wird am schlussendlich noch geschnappt.
Bei den Tiefenweltlern gibt es viele, aber alle verfolgen ein Ziel, sie wollen leben wie die Südstädter, alle sollten so leben können.
Alle Charaktere sind gut dargestellt, aber es sind eben sehr viele, trotzdem war es nicht störend. Allerdings gehe sie nicht in die Tiefe.
Die Länge der Kapitel ist angemessen, mal länger und kürzer. Erzählt wird die Geschichte in der dritten Person.
Hier passieren viele Dinge zeitgleich, doch man kann sie gut auseinanderhalten, für mich war hier nichts verwirrend oder nicht verständlich. Eine spannende Geschichte, die so hoffentlich nie passieren wird. Eine Geschichte über Arm und Reich, über Vertrauen und Verrat, eine Geschichte die erzählt werden musste.
Am Ende wurde ich doch sehr überrascht, ein Ende, mit dem ich so nie gerechnet hätte. Das hat die Geschichte noch einmal richtig aufgewertet.
Ich konnte hier gut in die Geschichte eintauchen und sie erleben.
Ich gebe hier 4 von 5 Sternen und freue mich auf die nächste Geschichte von Theresa Sperling.
- Katy Evans
Remy - Du allein
(100)Aktuelle Rezension von: Sera2007Normalerweise beginne ich meine Rezensionen mit einer kleinen Zusammenfassung der Geschichte... Diesmal lasse ich das aber weg, da es sich bei dieser Geschichte um eine Zusammenfassung von zwei Büchern geht.
Bei diesem Buch sollte man vorher Band 1 und Band 2 gelesen haben.
Meine Meinung:
Band 1 hat mir nicht so gefallen. Band 2 hat mich so sehr begeistert, dass ich es wirklich bisher als mein Highlight 2020 bezeichnen kann und schnell fest stand, dass ich auch die anderen Teile noch lesen muss.
In Band 3 "Remy - du allein" wird die Geschichte zwischen Brooke und Remy aus Sicht von Remy erzählt. Das fande ich extrem toll. Man konnte wirklich alles nochmal aus Sicht von Remy erfahren. Die ersten beiden Teile sind ja nur aus Sicht von Brooke geschrieben. Deshalb ist es sehr wichtig bevor man dieses Buch liest, die anderen zwei Teile auch gelesen zu haben.
Der Schreibstil von Katy Evans ist toll. Sie ist eine meiner Lieblingsautorinnen. Es ist modern und flüssig geschrieben. Die Sprache ist etwas derber und die Sexszenen wirklich ausgeprägt.
Ich bin ein großer Fan der Charaktere. Ich habe mich wirklich von Anfang an von der Geschichte mitreisen lassen und ich liebe Remy. Irgendwie strahlt er so was beschützerisches und liebevolles aus. Er ist einer der Bookboyfriends an die ich mich lange erinnere. Das passiert wirklich nicht ganz so oft.
Was ich etwas schade fand, dass auf dem Cover nicht der selbe Mann abgebildet wurde, wie auf Buch 1 und 2. Da hätte man meiner Meinung nach den selben Mann nehmen sollen. Das hätte das ganze noch etwas spezieller gemacht.
Mein Fazit;
Ich fand das Buch sehr gelungen. Am besten hat mir einfach gefallen, dass man mal die Sichtweise von Remy kennenlernt und ich muss sagen, ich habe mich dadurch nur noch mehr in ihn verliebt.
Ich kann euch das Buch wirklich nur empfehlen. Ihr müsste aber wirklich vorher Band 1 und Band 2 lesen, sonst macht es keinen Sinn. Und lasst euch von Band 1 nicht abschrecken. Bei mir hätte Band 1 nämlich fast dafür gesorgt, dass ich die anderen Bücher nicht lese und im Nachhinein kann ich sagen, dass ich es bereut hätte. - Hannes Wesendonk
Der Typ mit den getönten Gläsern
(1)Aktuelle Rezension von: Trishen77Wie noch anti sein in Berlin, wie noch Shantys singen im Zeitalter der Dampfschifffahrt? Hannes Wesendonks Gedichte versuchen es, inkl. freiheraus und einem Namedroppring, das sich als Mic-Dropping inszeniert.
Thematisch reihen sich viele Texte ein in den wachsenden Chor der Postmoderne, in dem sie sich nicht als einzige bemühen, schief zu singen. Trotzdem gelingt es ihnen hier und dort mit einer Idee entwaffend hervorzustechen.
Genretreu balancieren sie ihre kritische Haltung auf dem schmalen Grat zwischen Selbstironie und Hintersinn (also zwischen verkopft und am Arsch (vorbei)). Manchmal geht die Pointe mit den Texten durch, manchmal gehen die Text als Pointe durch.
Alles in allem keine schlechte Lektüre, aber ich muss zugeben, dass ich die Gedichte in ihren wenigen ernst-ehrlichen Momenten und Lesarten am stärksten finde. Der Kontrast zum Rest verstärkt dieses Gefühl noch. Soll er vielleicht auch. - Gert Prokop
Wer stiehlt schon Unterschenkel?
(13)Aktuelle Rezension von: AndreásDie Bücher „Wer stiehlt schon Unterschenkel“ und „der Samenbankraub“ handeln von einem Sherlock Holmes der Upperclass in einer Zukunft, in der die USA eingekesselt/eingeschlossen von Krieg gezeichnet und sich innerlich als Polizeistaat und Erfüllungsgehilfen der „Big Bosse“ aufführt. Diese Zukunft trägt viele Cyberpunkansätze nicht nur in Sachen Technik, sondern auch was die Wertigkeit von Leben und Verhalten von Großkonzernen betrifft. Timothy Truckle ist ein Unikum der Welt in der er lebt, missgestaltet zwischen den Reichsten und Schönsten, seine bloße Existenz, eine Antithese der Umgebung. Er tut dies im Auftrag des UNDERGROUND, einer von DRAUSSEN gestützten Organisation. Trotz seiner Arbeit für den UNDERGROUND ist Truckle kein Kostverächter er genießt den Luxus, den unbegrenzten Zugriff auf Ware, Geld und Freiheit durch seine Stellung. In einigen Fällen lässt er sich mit Kunstwerken bezahlen, in einem anderen mit einem Rezept. Genüsslich zählt Prokop den Inhalt von Truckles Hausbar auf oder beschreibt minutiös das Kochen von Baked Beans oder das Backen eines Kuchens. Dies bringt uns den Helden menschlich näher denn trotz Untergrund: der Mensch isst! "Ich gelobe mein Leben für die Verwirklichung der zwölf Grundrechte eines jeden Menschen einzusetzen, für das Recht auf Leben, das Recht auf Tod, das Recht auf Identität, das Recht auf Nahrung, auf Bildung, auf Arbeit, für das Recht auf Gesundheitsschutz, auf Freizügigkeit, auf Gerechtigkeit, das Recht auf Kinder. Das gelobe ich. Do or die!" Eid des UNDERGROUND Das Buch ist mit Zitaten und Anspielungen voll, hineinlesen kann man auch viel. Sein Computer heißt Napoleon - ein kleiner Mann der Russland angriff. Großer Bruder - bekannt aus 1984 und auch als Synonym für Russland. Verfälschte Stadtpläne, Drachenfliegen ist verboten - auch in der DDR so geschehen Grundsätzlich stellt Prokop meiner Meinung nach beide Systeme in einem zusammen. Das Kapitalsystem als skrupellos ausnutzend, nur das Geld zählt und die abgekapselte totalitäre Kontrolle des ihm umgebenden Sozialismus als den Menschen entwertende Systeme. Alles Schlechte packt er in ein System und das DRAUSSEN ist sein Ideal, wo alles dieses Schlechte nicht vorkommt. Die Frage nach der Menschlichkeit in einem solchen Ideal klingt nur einmal leise an als er sich zögernd verabschieden muss, wird aber nicht wirklich beantwortet. Man könnte nun sagen das ist alles kalter Kaffee, unaktuell, überholt; ich denke nicht so. Diese Bücher können (müssen?) auch im aktuellen Kontext gelesen werden. Eine Leseempfehlung! Einen herausragenden Beitrag zu Prokops Schaffen findet ihr unter http://www.27-fingers.net/rgm/index.php?8:1:3:0:0 Verlinkung mit Genehmigung des Autors - S. L. Grey
Underground
(20)Aktuelle Rezension von: LenaSilbernaglDarum geht's:Ein tödliches Grippevirus grassiert in den USA. Während Chaos um sich greift, flieht eine Gruppe ganz unterschiedlicher Menschen in einen unterirdischen Luxusbunker – das Sanctum –, ihre eigene, sich selbst versorgende Welt. Doch schon bald befeuern Abschottung und Enge erste Spannungen unter den Bewohnern. Als der Erbauer des Bunkers tot aufgefunden wird, bricht Panik aus. Mit ihm ist der Code zum Öffnen der Türen verloren. Der Sauerstoff wird knapp. Die Wasservorräte schwinden. Der Kampf ums Überleben beginnt.
Das Buch:Das Buch beginnt sehr spannend. Die Idee hinter dem Buch fand ich ebenfalls spannend. Der Virus, der die Menschheit in die Knie zwingen sollte klang vielversprechend. Nach einer Dystopie, die lesenswert erschien. Auch die Sache mit der Flucht unter die Erde klang zunächst sehr spannend.Alles beginnt mit den verschiedenen Personen, die sich ins Sanctum begeben. Das Buch selbst beginnt mit einem Prolog, der äußerst spannend ist und den Leser im Unklaren lässt. Das macht alles noch viel spannender und man möchte nach diesem Prolog wissen, wie es weitergeht und wie die Sache aufgeklärt wird.Leider war dieser Prolog dennoch auch verwirrend. Denn im nächsten Kapitel ziehen die Personen erst ins Sanctum ein, während sich die Personen im Prolog schon im Sanctum befinden.Auch die vielen Personen waren am Anfang verwirrend. Wobei die Verwirrung hier gut ist, auch die Graphik vor dem Buch hat geholfen. Denn hier sieht man die Abbildung des Sanctums mit den Wohnungen und ihren jeweiligen Bewohnern.Die einzelnen Bewohner sind sehr unterschiedlich, dennoch kann man nicht von Individualität reden. Leider haben es die Autorinnen es nicht geschafft die Figuren glaubwürdig erscheinen zu lassen. Die Figuren wirken leider sehr stereotyp, gerade für dieses Setting und für dieses Buch.Das Buch ist in viele Kapitel unterteilt, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden. Dies finde ich an sich gut, auch dass verschiedene Personen des Sanctums zu Wort kommen anstatt immer nur einer. Das Problem dabei ist allerdings, dass einige Kapitel aus der Er- beziehungsweise Sie-Erzählperspektive geschrieben sind, während andere aus der Ich-Perspektive erzählt werden. Das fand ich sehr störend. Den Wechsel dieser beiden Perspektiven finde ich persönlich nicht gut gemacht, die Autorinnen hätten sich auf eine der beiden Perspektiven beschränken sollen.Auch der Virus hat mich gestört, denn leider kommt dieser nie aktiv zum Zug, obwohl ich das durchaus von diesem Buch erwartet hätte. Und auch, dass ich mehr Mitleid oder Mitgefühl mit den Figuren haben würde.Leider wurden die Figuren weder liebenswert noch bedauernswert. Sie bleiben immer in ihren Stereotypen, die sie scheinbar nicht verlassen können. Obwohl jede Figur ein Entwicklungspotenziell hätte, wird dies nicht genützt.Das Buch hat mich am Anfang noch sehr interessiert. Das Virus, das Sanctum und die dystopische Welt. All das hat mich sehr interessiert und ich hatte mich eigentlich auf die Welt und das Leben unter der Erde gefreut, doch leider musste ich feststellen, dass dem nicht so ist. Das Buch war leider eine komplette Enttäuschung für mich. Obwohl ich dachte, dass das Buch vielleicht doch noch besser würde, so hat mich das Ende noch mehr enttäuscht. Und obwohl ich schlechte Bücher normalerweise abbreche, so hat mich doch interessiert, wer der Mörder ist. Doch leider war auch die Beantwortung dieser Frage genauso unbefriedigend wie das gesamte Buch selbst und sein Personal. - Wolfgang Hohlbein
Stirb langsam, Jetzt erst recht
(6)Aktuelle Rezension von: HoldenDie Story zu John McClanes (Bruce Willis) drittem Abenteuer, zum Inhalt brauch ich wohl nicht allzu viel zu sagen: Ein Kaufhaus an der 5th Avenue in New York fliegt in die Luft, und der anonyme Bombenleger besteht in seinen mysteriösen Anrufen darauf, mit McClane eine Art perverses Katz-und-Maus-Spiel quer durch die Stadt zu veranstalten. Bald stellt sich heraus, daß der Oberfiesling ein Ostdeutscher (!!!) ist. Der Film wird mit seiner Handlung brav wiedergegeben, mit Literatur hat das Ganze nichts zu tun, aber John McClane is halt ne coole Socke. - Gert Prokop
Der Samenbankraub
(8)Aktuelle Rezension von: AndreásDie Bücher „Wer stiehlt schon Unterschenkel“ und „der Samenbankraub“ handeln von einem Sherlock Holmes der Upperclass in einer Zukunft, in der die USA eingekesselt/eingeschlossen von Krieg gezeichnet und sich innerlich als Polizeistaat und Erfüllungsgehilfen der „Big Bosse“ aufführt. Diese Zukunft trägt viele Cyberpunkansätze nicht nur in Sachen Technik, sondern auch was die Wertigkeit von Leben und Verhalten von Großkonzernen betrifft. Timothy Truckle ist ein Unikum der Welt in der er lebt, missgestaltet zwischen den Reichsten und Schönsten, seine bloße Existenz, eine Antithese der Umgebung. Er tut dies im Auftrag des UNDERGROUND, einer von DRAUSSEN gestützten Organisation. Trotz seiner Arbeit für den UNDERGROUND ist Truckle kein Kostverächter er genießt den Luxus, den unbegrenzten Zugriff auf Ware, Geld und Freiheit durch seine Stellung. In einigen Fällen lässt er sich mit Kunstwerken bezahlen, in einem anderen mit einem Rezept. Genüsslich zählt Prokop den Inhalt von Truckles Hausbar auf oder beschreibt minutiös das Kochen von Baked Beans oder das Backen eines Kuchens. Dies bringt uns den Helden menschlich näher denn trotz Untergrund: der Mensch isst! "Ich gelobe mein Leben für die Verwirklichung der zwölf Grundrechte eines jeden Menschen einzusetzen, für das Recht auf Leben, das Recht auf Tod, das Recht auf Identität, das Recht auf Nahrung, auf Bildung, auf Arbeit, für das Recht auf Gesundheitsschutz, auf Freizügigkeit, auf Gerechtigkeit, das Recht auf Kinder. Das gelobe ich. Do or die!" Eid des UNDERGROUND Das Buch ist mit Zitaten und Anspielungen voll, hineinlesen kann man auch viel. Sein Computer heißt Napoleon - ein kleiner Mann der Russland angriff. Großer Bruder - bekannt aus 1984 und auch als Synonym für Russland. Verfälschte Stadtpläne, Drachenfliegen ist verboten - auch in der DDR so geschehen Grundsätzlich stellt Prokop meiner Meinung nach beide Systeme in einem zusammen. Das Kapitalsystem als skrupellos ausnutzend, nur das Geld zählt und die abgekapselte totalitäre Kontrolle des ihm umgebenden Sozialismus als den Menschen entwertende Systeme. Alles Schlechte packt er in ein System und das DRAUSSEN ist sein Ideal, wo alles dieses Schlechte nicht vorkommt. Die Frage nach der Menschlichkeit in einem solchen Ideal klingt nur einmal leise an als er sich zögernd verabschieden muss, wird aber nicht wirklich beantwortet. Man könnte nun sagen das ist alles kalter Kaffee, unaktuell, überholt; ich denke nicht so. Diese Bücher können (müssen?) auch im aktuellen Kontext gelesen werden. Eine Leseempfehlung! Einen herausragenden Beitrag zu Prokops Schaffen findet ihr unter http://www.27-fingers.net/rgm/index.php?8:1:3:0:0 Verlinkung mit Genehmigung des Autors - Katy Evans
Revenge - Niemand außer dir
(28)Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreamsUm ihre Cousine mit ihrem Sohn zu unterstützen,
wagt sich Reese in die Gefilde des Underground-Kämpfers Remy Tate.
Zufällig lernt sie so, in einem Sportstudio, auch Maverick Cage kennen.
Obwohl er es ebenfalls auf den Titel abgesehen hat,
und Reese weiß, dass sie Remy unterstützen sollte,
entsteht schon bald eine ungewöhnliche, aber verlässliche Freundschaft zwischen ihnen.
Erstmalig fühlt sich Reese verstanden, geborgen und beschützt.
Doch die Enthüllung Mavericks Herkunft,
bringt ihre Welt neu entdeckter Gefühle gehörig ins Wanken ...
„Revenge – Niemand außer dir“ ist der sechste und eigentlich abschließende Band der „Real“-Reihe von Katy Evans.
Dieser lockte mich mit einem anziehenden Cover und einem Klappentext, der meine Neugierde weckte! Ich musste auch diesen Teil der Reihe unbedingt lesen.
Der Schreibstil ist angenehm und leicht.
Katy Evans erweckt erneut die Welt rund um den Underground-Kämpfer Remy, seiner Familie
und ihren Freunde zum Leben.
Im Mittelpunkt dieser Story stehen nun der geheimnisvolle Maverick und Reese, die Cousine von Brooke, im Mittelpunkt.
Aus deren Perspektive erlebt man ihren Werdegang hautnah mit.
„Revenge – Niemand außer dir“ vereint Ende und Neuanfang einer Ära.
Neben Maverick und Reese spielen auch Remy und Brooke eine entscheidende Rolle.
Relativ schnell konnte ich mich in die Geschichte einfinden.
Erneut sorgt ein Kämpfer mit starkem Willen für ein fesselndes Leseerlebnis.
Mavericks Identität stellt zudem ein Geheimnis dar,
das man unbedingt lösen möchte!
Zwar wirkt er mit seiner Willensstärke sehr furchteinflössend,
doch besitzt er auch eine sehr besitzergreifende und sanfte Seite,
der man einfach nicht widerstehen kann!
Reese ist eine sehr liebe, junge Frau,
auf dem Weg zu sich selbst.
Obwohl sie schon so manche Herausforderung gemeistert hat,
ist sie sehr zurückhaltend und zweifelt oftmals an sich selbst.
Die Kombination des einsamen und unnachgiebigen Kämpfers
und der eingeschüchterten und verunsicherten Frau hat mir gut gefallen,
besonders im Zusammenhang mit den Hintergründen,
die eine Liebe eigentlich unmöglich erscheinen lassen.
Man fiebert mit den Protagonisten mit,
fühlt sich in ihrer Welt daheim
und erlebt bewegende und berauschende Moment.
Auch, wenn inzwischen noch ein siebter Teil erschienen ist( („Racer“),
ist die Geschichte von Maverick und Reese
in Kombination mit dem Wiedersehen von Remy und Brooke
ein toller Abschluss.
Viele Gefühle prasseln auf den Leser ein.
Familiäre Szenen des Glücks.
Berührende Momente der Vergangenheit,
inklusive der Verarbeitung unangenehmer, aber bedeutender Themen
und natürlich der finale Kampf um einen Titel!
Eine wundervoll fesselnde und fulminante Geschichte!
Ich vergebe 5 von 5 Sterne.
- Ben Aaronovitch
The Furthest Station
(9)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzerin der Ubahn Londons berichten die Reisenden von Begegnungen mit Geistern, die eine wichtige Nachricht haben, aber da die Reisenden die Begegnungen immer wieder schnell vergessen, weiß keiner, um welche Nachricht es sich handelt. Also heißt es für Peter Grant, Jaget Kumar und Abigail, Geister finden und die Nachricht entschlüsseln.
Besonders gefallen hat mir, dass Jaget Kumar und Abigail Kamara, die ja beide ihr Debüt in Band 3, Whispers Underground, gegeben haben, wieder mit dabei sind. Es ist schön, dass die beiden hier etwas mehr Platz eingeräumt bekommen haben. Toby, der Geisterjägerhund, ist auch wieder mit von der Partie. Ehrlich, ich liebe Toby. Aber wie kann man Hunde auch nicht lieben, Geisterjäger hin oder her.
Die Geschichte war amüsant wie immer, der Fall spannend – auch wenn ich mir mindestens das 4fache der Seitenanzahl gewünscht hätte, weil….Gründe.
[Minispoilerhinweis, für diejenigen, die noch gar nichts gelesen haben ODER noch nicht Band 3 gelesen haben, den nächsten Absatz überspringen, falls Ihr nicht gespoilert werden wollt.]
Nightingale gibt Abigail Lateinunterricht und ich denke, wenn ich mir das so ansehe, dass es sehr darauf hinauslaufen wird, dass sie der nächste Lehrling werden wird. Sicherlich gibts hier auch ein ausgelutschtes Trope im Fantasy-Bereich, dass junge Mädchen gern die Lehrlinge der Meister werden. Schön finde ich hier jedoch, dass Abigail (bis jetzt zumindest noch) weit davon entfernt zu sein scheint, die typischen weiblichen Charaktereigenschaften aufgezwungen zu bekommen (so wie Molly Carpenter in den Dresden Files, die halt besonders sensibel war und mit feinerer Magie arbeitete, als Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-Harry Dresden). Abigail ist Technik affin. Sehr sogar. Großes Plus meinerseits, denn Frauen unterstellt man ja gern, dass sie keine Ahnung von Technik haben. Ich selbst arbeite seit 17 Jahren in der IT und bin eine derartige Einstellung mächtig leid. Auch bekommt Abigail gute Noten, ist mit Begeisterung bei den Sprachen dabei und stellt Peter etwas in den Schatten. Ich bin sehr gespannt darauf, wie sich ihre Figur über die nächsten (noch hoffentlich zahlreichen) Bände entwickeln wird.
Fazit:
Tolles, sehr unterhaltsames Peter Grant Abenteuer für zwischendurch. Leider zu kurz und ergo zu schnell gelesen. Macht die Hibbelei auf den nächsten vollen Roman noch schwerer. - Neil Gaiman
Niemalsland
(27)Aktuelle Rezension von: ConzilieEin ganz gewöhnlicher Mann wird in die Welt unter London gezogen. Dort erlebt er gefährlich Abenteuer und will fast bis zum Schluss nicht so recht an die Magie an diesem Ort glauben.
Es gibt viele interessante Charaktere mit interessanten Fähigkeiten, leider wird nichts davon richtig erklärt und vieles bleibt in der Schwebe. Somit bleiben auch die Charactere etwas flach.
Die Reise durch die Unterwelt ist trotdem Spannend, da ständig etwas neues passiert. Und es einige Zeit dauert, bis man weiß, wer gut und böse ist.
- Katy Evans
Rogue - Wir gegen die Welt
(63)Aktuelle Rezension von: LenchiKlappentext:
Als Brooke Dumas' beste Freundin Melanie dem mysteriösen Greyson begegnet, spürt sie eine Nähe zu ihm wie noch zu keinem anderen Mann. Doch Greyson ist nicht, wer er zu sein scheint. Als Melanie seinem Geheimnis auf die Spur kommt, muss sie sich entscheiden: Soll sie auf ihren Verstand hören, der ihr sagt, dass sie sich von Greyson fernhalten soll, oder auf ihr Herz, das keinen anderen will außer ihn ...
Cover: Wie immer spricht mich das Cover sehr an und ist passend zum Buch gestaltet!
Fazit: Dies ist der vierte Band von Katy Evans in der Real Serie und dreht sich um Brooks beste Freundin Melanie. Inhaltlich verweise ich auf den Klappentext.
Die Geschichte ist sehr flüssig geschrieben und ist stilsicher. Was mich aber stört, ist dass manche Dinge zu schnell abgehakt sind: Mir fällt auf, dass Melanie öfter darüber nachdenkt, warum sie sich Geld geborgt hat, aber der Grund wird nie gesagt. Auch hätte ich mir eine andere Reaktion von Greyson erwartet, als er den Aufenthaltsort seiner Mutter erfährt. Die Spannung im Buch baut sich gerade darauf auf und wird dann einfach abgehakt - da hat mir einiges gefehlt.
Alles in allem solide vier Sterne von mir! - Claudia Tan
Perfect Addiction
(66)Aktuelle Rezension von: SarahWants2ReadWorum geht es?: Jax und Sienna waren das perfekte Paar: Er der skrupellose gefürchtete Kämpfer und Favorit für den größten illegalen Kampf der Saison, sie seine Partnerin. Doch das war, bevor Jax sie mit ihrer eigenen Schwester betrog. Von einem Moment auf den anderen steht Sienna auf der Straße, ohne Freund, ohne Schwester, ohne Wohnung. Getrieben von Hass und Verzweiflung schmiedet sie einen Plan, um sich für die Demütigung und den Verrat zu rächen. Dafür geht sie einen Deal mit dem abweisenden Kayden ein, Jax’ größtem Rivalen im Ring. Während der gemeinsamen Trainingsstunden kommen Sienna und Kayden einander näher und keiner von ihnen kann die entstehenden Gefühle und die Leidenschaft verleugnen. Aber kann eine Beziehung unter diesen Umständen funktionieren? Und Siennas verzweifelter Wunsch nach Rache droht, alles zu zerstören...
Das Cover: Das Cover von Perfect Addiction ist sicherlich Geschmackssache. Für mich persönlich wirkt es nicht besonders ansprechend, auch wenn der Kontrast zwischen Schwarz und Blau durchaus gelungen ist. Der Schriftzug erscheint mir zu groß und plakativ, was der Gesamtästhetik etwas die Eleganz nimmt.
Der Schreibstil: Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Sienna erzählt, was den Leser direkt in ihre Gedanken- und Gefühlswelt eintauchen lässt. Die kurzen Kapitel – meist weniger als zehn Seiten – sorgen für ein angenehmes Lesetempo. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich, sodass man mühelos durch die Handlung getragen wird und die Lesezeit wie im Flug vergeht. Das Buch und der Film ähneln sich sehr, jedoch gibt es einige Unterschiede in der Handlung.
Die Hauptfiguren: Sienna ist eine starke und unabhängige Protagonistin, die als MMA-Kämpferin und Trainerin in einem Boxclub arbeitet. Nach dem schmerzhaften Verrat durch ihren Freund und ihre Schwester schwört sie auf Rache. Besonders gelungen ist, dass sie nicht nur von Rachegedanken getrieben wird, sondern auch ihre verletzliche Seite zeigt. Dadurch wirkt sie menschlicher und nahbarer – ein Aspekt, der im Film leider zu kurz kam. Ihre Beziehung zu Kayden entwickelt sich langsam, aber in einem glaubwürdigen Tempo. Beide tun sich gut, müssen jedoch ihre Vergangenheit aufarbeiten, bevor sie wirklich zueinanderfinden können.Kayden ist ein MMA-Kämpfer im Underground, der seinen Lebensunterhalt durch illegale Kämpfe bestreitet. Zu Beginn wirkt er verschlossen, grummelig und wenig gesprächig. Erst im Verlauf der Geschichte taut er langsam auf und zeigt Gefühle für Sienna. Dennoch bleibt der Verlust seiner Familie ein schwerer Schatten, den er nicht vollständig überwinden kann. Diese innere Zerrissenheit macht ihn zu einer komplexen Figur, die den Leser emotional berührt.
Endfazit: Das Buch "Perfect Addiction" hat mir deutlich besser gefallen als die Verfilmung. Die Charaktere wirken im Buch wesentlich menschlicher und weniger verkrampft, was die Geschichte authentischer macht. Der Schreibstil ist angenehm und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Allerdings ziehen sich die letzten fünfzig Seiten durch unnötige Zeitsprünge etwas in die Länge, was den Lesefluss kurzzeitig bremst.
Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sternen. - Aleks G.
Warriors of the Underground: Rebellion
(12)Aktuelle Rezension von: anra1993
Ich durfte das Debüt Warriors of the Underground der Autorin Aleks G. lesen. Leider muss ich direkt anmerken, dass ich hier sehr stark gemerkt habe, dass sie noch nicht viel Erfahrung hat. Ihr Schreibstil war nicht schlecht, aber viel zu ausschweifend und detailliert. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, dass sie eher ein Drehbuch geschrieben hat. Sie führt Handlungen sehr weit aus und beschreibt alles sehr detailliert. Das führt leider dazu, dass an vielen Stellen die Spannung verloren gegangen ist, denn die Handlungen wurden unnötig in die Länge gezogen.
Mit dem Einstieg in die Geschichte kam ich leider gar nicht zu recht. Ich lerne kurz die Protagonistin Rose kennen, die auf der Flucht ist. Wieso, das erfahre ich am Anfang nicht. Also ging ich davon aus, dass es im nächsten Kapitel geschieht. Aber Fehlanzeige. Viel mehr springt die Autorin weiter in die Vergangenheit von Rose und berichtet, weshalb Rose und ihre Familie verbannt wurden. Dies ist sicherlich der Hinweis darauf, wieso sie gejagt wird, aber ich denke, dass man das auch in wenigen Sätzen abhandeln hätte könnte. Denn die Autorin hat sich wirklich sehr intensiv damit auseinandergesetzt, verliert dabei die eigentliche Handlung aus den Augen. Das war für mich sehr Schade.
Mit Rose als Protagonistin wurde ich leider nicht warm. Sie war mir zu unsympathisch, zu blass, nicht authentisch genug. Sie hat mir ehrlich gesagt zu viel gejammert und mich mit ihrem Verhalten genervt. Leider wurde ich bis zum Ende nicht mit ihr warm. Während ich die Rezension schreibe, erinnere ich mich leider kaum an die anderen Charaktere. Es gab einige, die mal mehr, mal weniger wichtig waren.
Die Idee und die Handlung haben mir gut gefallen und passen typisch zur Dystopie. Das Setting, das die Autorin geschaffen hat, ist wirklich toll. Aber leider war die Umsetzung nicht meins. Es habert nicht nur an den Charakteren, sondern wie bereits oben benannt, ebenfalls an der Spannung. Diese war sehr sprunghaft, mal da, mal nicht da. Meiner Meinung nach, hätte sich die Autorin viel mehr auf eine Handlung fokussieren und die Beschreibungen etwas zurücknehmen sollen. So wäre sicherlich viel mehr Spannung entstanden.
Zum Ende hin wurde es noch Mal etwas besser. Es wurde spannender, die Charaktere kamen in Schwung und es ist endlich etwas passiert. Leider kann aber auch das Ende nicht alles mehr rausreißen und ich werde der Reihe nicht weiterverfolgen.
Mein Fazit
Mit ihrem Debüt ist der Autorin leider kein sonderlich gutes Buch gelungen. Der Schreibstil ist für mich zu detailliert und ausschweifend, die Protagonistin zu unsympathisch und die Spannung viel zu schwankend. Allerdings muss ich das Setting und die Idee hervorheben, welche mir beide gefallen haben.
- Graham Greene
The Third Man
(2)Aktuelle Rezension von: HoldenDie gekürzte und vereinfachte Fassung des legendären Nachkriegsthrillers, für mittlere Englischschüler empfehlenswert, macht Lust auf mehr in Form der deutschen umfangreicheren Übersetzung und des Films, ich hab schon wieder die Zithermusik im Ohr! Anton Karas rocks! - 8
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