Bücher mit dem Tag "unfälle"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "unfälle" gekennzeichnet haben.

115 Bücher

  1. Cover des Buches Verity (ISBN: 9783423230124)
    Colleen Hoover

    Verity

     (1.139)
    Aktuelle Rezension von: mein_lesestoff

    Dieses Buch hat mich unterhalten, gefesselt und schockiert. Die Story ist von Anfang bis Ende gut durchdacht und ich wurde als Leserin immer wieder aufs Neue überrascht. Dennoch muss ich leider sagen, dass ich viele Gedankengänge der Hauptprotagonistinnen einfach zu heftig fand und viele konnte ich einfach nicht nachvollziehen. Ich war oft an dem Punkt zu überlegen ob ich überhaupt noch weiter lese und habe einfach gemerkt das dieses Genre nichts für mich ist. Wer jedoch auf düstere Geschichten mit vielen Psychospielchen steht, der wird dieses Buch lieben. 

    Zum Inhalt: Lowens Leben läuft gerade nicht so pralle. Da kommt ihr das Angebot den Psychothriller einer bekannten Autorin weiterzuschreiben weil diese einen Unfall hatte gerade recht. Was ihr jedoch bei ihrer Recherche im Haus ihres Auftraggebers in die Hände fällt ist alles andere als lustig. Sie kann aber einfach die Finger nicht davon lassen und zieht sich so immer weiter in einen Strudel voller Geheimnisse,Lügen und Affären. 

  2. Cover des Buches Weil ich Layken liebe (ISBN: 9783423715621)
    Colleen Hoover

    Weil ich Layken liebe

     (3.770)
    Aktuelle Rezension von: Averysbooks

    Nach dem überraschenden Tod ihres Vaters, zieht Layken mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder nach Ypsilanti, wo sie auf ihren Nachbarn Will trifft. Will ist attraktiv, lieb und scheint sie anzuziehen wie ein Magnet. Die beiden teilen ein wundervolles Date und sind nach sehr kurzer Zeit wahnsinnig verliebt ineinander. Doch dann folgt das böse Erwachen und es scheint keine ZUkunft für ihre Liebe zu geben..Oder vielleicht doch?
    -



    Ich habe eine sehr starke emotionale Bindung zu Will und Layken, weswegen es ein sehr intesives Erlebnis war, das Buch zu rereaden und Lake, Will, Gavin und Eddie wieder gegenüberzustehen.



    Layken ist eine tiefe Fühlerin, hat trockenen Humor und ist einfach nur eine unheimliche liebe Seele.



    Will ist verantwortungsbewusst, clever, witzig, warmherzig, tief fühlend und dabei so sehr er selbst, Er hat keine Angst davor, dass die Leute ihn schräg von der Seite ansehen, das ist sehr beeindruckend.




    Die Story war ungalublich schmerzhaft. Ich habe jede Sekunde lang mit Lake gelitten, ich habe Will oft verflucht und das schmerzhafte Up and Down mit angehaltenem Atem verfolgt.



    Die Geschichte war unglaublich intensiv, traurig, aber auch unheimlich witzig.



    Manchmal habe ich so sehr lachen müssen, dass mein Buch weh tat.



    Ein ganz besonderer Aspekt ist außerdem Eddie.



    Eddie habe ich so sehr geliebt und vermisst, genau wie Kel und Caulder. Außerdem waren Poetryslams ein wichtiges Thema, was der Geschichte ein zentrales Thema gegeben und sie abgerundet hat.



    Die Geschichte war tiefgründig, hat mich Tränen gekostet und war wunderschön.



    Der Schreibstil war flüssig und ich kann mit Freude sagen, dass Will und Layken meine Leseflaute geheilt haben "Weil ich Layken liebe" erzählt von wahrer Liebe, davon, dass sie uns dann erwischt, wenn wir am wenigsten damit rechnen und dass egal, wie schwer das Leben manchmal ist, wir einfach nur lange genug durchhalten müssen, bis alles gut wird. Jeder bekommt am Ende das was er verdient.







    Rating; 5/5 Sterne
    -Xo Avery East <3



    • COVER

    • ERZÄHLSTIL

    • HANDLUNG

    • CHARAK
  3. Cover des Buches BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (ISBN: 9783442380299)
    Marc Elsberg

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

     (1.370)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald

    Blackout ist das zweite Buch, das ich von Marc Eisberg gelesen habe. Worum geht es? Vom einen Moment auf den anderen gehen in ganz Europa die Lichter aus. Der Strom ist weg, die Menschen sitzen mitten im Winter in ihren dunklen kalten Häusern, bald ohne Essen und Wasser, tagelang.  

    ·

    An diesem Moment - Tag 0 - starten wir in die Geschichte. Die Kapitel sind kurz, maximal 2 -7 Seiten. Zack zack gibt es gleich gefühlte 20 verschiedene Erzählstränge und einen Berg neuer Personen. Jo, man wird ganz schön hinein geworfen. Bis man sich mal halbwegs zurecht gefunden hat, dauert es schon mal 100 Seiten. Nochmal 200 Seiten später kann man dann der Handlung auch mit Vergnügen folgen, das Lese-Erlebnis bessert sich und von dem anfänglichen Schwarm an Figuren kristallisiert sich eine Handvoll Protagonisten heraus. 

    ·

    Und diese gefallen mir alle durchwegs. Einerseits weil man durch ihre verschiedenen Positionen (Regierung, Energiewirtschaft, Atomkraftwerk, Journalist,…) von vielen Blickwinkeln in die Story eintaucht und andrerseits, weil sie alle durchwegs rechts authentisch handeln. 

    ·

    Generell finde ich den Blick auf die Abgründe der Menschheit sehr spannend. Bei Kälte und Hunger ist dann irgendwann jeder nur mehr sich selbst der nächste - auch das in meinen Augen sehr.. authentisch. Erschreckend, aber ich stelle mir die Reaktion der breiten Masse auf eine Katastrophe dieser Art ähnlich vor, wie sie in dem Buch beschrieben ist. 

    ·

    Was sich für mich nicht ganz reimt: eine der Hauptfiguren, ein schnieker Italiener, ist ein Hacker. Und zufälligerweise der einzige weltweit (?) der der Lösung auf die Spur kommt.. und das auch noch in Rekordtempo? Natürlich, für eine flüssige Story geht das kaum anders. Aber trotzdem kommt mir das recht… abwegig vor. 

    ·

    Wovon ich abraten möchte, ist parallel einen Serienmarathon mit „Chernobyl“ durchzuziehen. Da bekommt man dann doch ein flaues Gefühl im Magen, wenn Fiktion und Realität miteinander verschwimmen.

  4. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.779)
    Aktuelle Rezension von: Lesemoni

    So schnell hatte ich noch nie ein Buch ausgelesen, ein absoluter Pageturner. Ich liebe diese witzige Sprache, Herrndorf kann es einfach.
    Man ist sofort in der Szene, muss sich nicht erst einfinden, mich hat das Buch sofort gepackt - auch in die Hauptfigur kann man sich sehr gut einfühlen und die Welt durch seine Augen sehen.

  5. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.172)
    Aktuelle Rezension von: Wepie

    Was passiert wenn eine Kleinstadt von der Außenwelt abgeschnitten ist und kein herkömmliches Gesetz mehr gilt? 

    Diese Grundidee hat mir gefallen und deshalb wollte ich das Buch auch lesen.

    Ich hab jetzt einen Monat gebraucht bis ich es gelesen habe. An manchen Stellen hat sich das Buch schnell weglesen lassen da die einzelnen Handlungen tolle Höhepunkte haben.   Bei anderen Stellen hab ich darüber nachgedacht ob ich es abbrechen soll. Der Roman hatte mir  einfach  zu viele Figuren die keine Handlungsträger sind. Aber sein  typischer plauderhafte Schreibstil von King hat mich weiterlesen lassen. Mir haben die Dialoge sehr gefallen.

    wer lange Romane mit vielen Figuren mag ist hier richtig.


  6. Cover des Buches Erbarmen (ISBN: 9783423212625)
    Jussi Adler-Olsen

    Erbarmen

     (4.084)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner

    ERBARMEN - der erste Teil der Reihe rund um Carl Mørck und das neu gegründete Sonderdezernat Q ist ein wirklich toller Reihenauftakt

     Bevor der eigentliche Fall so richtig ins Laufen kommt erfahren wir die Hintergründe warum das Sonderdezernat gegründet wird und Carl Mørck dieses als one man Show „übernimmt“ wobei ... so ganz stimmt das ja nicht ... ihm zur Seite steht Assad der sich vom Hausmeister zum heimlichen Assistenten von Carl entwickelt

     Assad ist auch meine Lieblingsfigur in diesem Thriller und ich bin schon sehr gespannt mehr über ihn und vor allem über seine Hintergründe zu erfahren - denn da gibt’s einiges was es aufzudecken gilt 🤩

     Die Szenen aus der Sicht von Merete gehen wirklich unter die Haut - sind bedrückend und gleichzeitig war ich fasziniert von der Stärke dieser Frau ...

     Einen kleinen Abzug gibt’s von mir für das Ende das für mich nicht so Mainstream hätte sein müssen - da hätte ich mir mehr Mut vom Autor gewünscht

  7. Cover des Buches Evermore - Die Unsterblichen (ISBN: 9783442473793)
    Alyson Noël

    Evermore - Die Unsterblichen

     (2.536)
    Aktuelle Rezension von: Feelina06

    Inhalt:

    Ever ist 16 Jahre alt, als sie ihre Familie bei einem Autounfall verliert. Seitdem hat sie sich von der Außenwelt zurück gezogen, denn seit dieser schrecklichen Tragödie kann sie die Gedanken anderer Menschen hören. Bis sie Damen begegnet. Bei ihm ist alles anders, bei ihm hört sie nichts. Er berührt etwas in ihr, das sie so noch nie gekannt hat. Wer ist er? Und was will er ausgerechnet von ihr?

    Meinung:

    Die Grundidee dieses Buches finde ich super. Weshalb ich mich auch wirklich in diese Geschichte vertieft habe und ich könnte mir vorstellen, dass Jugendliche ab 12 Jahren an diesem Buch ihre helle Freude haben werden. 

    Der Schreibstil ist leicht und locker gehalten und man kommt ziemlich zügig durch das geschriebene. Zudem werden viele Themen angesprochen, die in diesem Alter unheimlich wichtig sind, Verlustängste, die erste Liebe und Alkohol sind hier nur einige Beispiele. 

    Ever ist mit ihren 16 Jahren zwar schon ziemlich selbstständig, aber in vielen Momenten, der Geschichte, merkt man dann doch das sie halt noch sehr jung ist. Daher hat mich ihr Verhalten dann auch oft etwas genervt. Zudem war mir das hin und her zwischen Damen und ihr zum Teil etwas zu anstrengend. Es fiel mir schwer einen Zugang zu ihr zu bekommen. 

    Genau so ging es mir mit Damen. Hier haette ich mir gerne auch mal die Erzählung aus seiner Sicht gewünscht. Ich konnte mich leider so gar nicht in ihn hineinversetzten, mir fehlte schlicht und ergreifend der Zugang zu ihm. 

    Für mich war die Geschichte dann auch leider nicht spannend genug. Ich war durchaus neugierig, was denn nun wirklich hinter Damens mysteriösem Verhalten steckt und die Auflösung hat mich dann auch überrascht, aber so richtig Spannung kam dann leider erst kurz vor Ende auf und war dann auch viel zu schnell wieder vorbei.

    Jugendlich werden an dieser Geschichte bestimmt ihre helle Freude haben, aber ich habe leider etwas zu spät zu dieser Buchreihe gefunden.

     Für junge Fantasyfans aber durchaus ein tolles Leseerlebnis. 

    -Unbezahlte werbung-

  8. Cover des Buches Rachesommer (ISBN: 9783442473823)
    Andreas Gruber

    Rachesommer

     (431)
    Aktuelle Rezension von: Anndlich

    Mehrere ältere Herren sterben unter mysteriösen Umständen, die Rechtsanwältin Evelyn Meyers glaubt nicht an Zufälle und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

    Auf der Suche nach dem Täter trifft Evelyn auf den Kommissar Walter Pulaski. Pulaski ist auf der Suche nach Erklärungen für die vermeintlichen Selbstmorde von Jugendlichen aus einer psychiatrischen Anstalt.

    Evelyns und Pulaskis Suche nach der Wahrheit geht weit in die Vergangenheit zurück und bringt einiges Abscheuliches ans Tageslicht.

    Rachesommer ist der erste Teil der Reihe um das Team Evelyn Meyers und Walter Pulaski und bietet direkt einen guten Start. Wer auf der Suche nach blutigen Taten und ebenso blutigen Serienmördern ist, der wird bei diesem Teil nicht fündig und dennoch ist das Buch durchweg spannend!

    Der Schreibstil von Andreas Gruber nimmt einen von der ersten Seite an mit. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil der Spannungsbogen ständig gegeben war. Hat sich eine meiner Fragen geklärt, so kam direkt eine Neue.

    Das Hauptaugenmerk liegt vor allem auf die beiden Ermittler, die Kapitel bestehen aus einem Wechsel der Perspektiven von Meyers und Pulaski.  

    Evelyn Meyers ist eine junge  Anwältin, die in einer Anwaltskanzlei vor allem die großen Konzerne vertritt. Doch im Gegensatz zu ihrem Vorgesetzten Karger macht sie der Job nicht (mehr) glücklich. Die Differenzen zu Karger lassen Meyers sehr schnell sympathisch wirken, im Gegensatz zu anderen Anwälten interessiert sie sich noch für den „kleinen Mann“ und nicht nur für das große Geld. Es wird aber auch von Anfang an deutlich gemacht, dass Evelyn eine schreckliche Vergangenheit hat, welche durch den Fall noch mehr an Brisanz gewinnen wird.

    Walter Pulaski hingegen ist ein älterer Herr, der mit immer mehr Vorurteilen durchs Leben geht. Seine knorrige Art macht ihn auf der anderen Seite auch direkt wieder sehr charmant. Als alleinerziehender Vater und Asthmatiker ist er nicht mehr beim LKA, sondern nur noch im Innendienst. Bis zu den mysteriösen Fällen.

    Wenige Kapitel sind zudem aus der Sicht des Gejagten geschrieben; von denen ich mir ein paar Seiten mehr erwünscht hätte.

    Nein, viel Blut fließt hier nicht, aber wer sich in eine Geschichte reinversetzen kann und sich Dinge ausmalt, die nur angedeutet, aber nicht komplett ausgesprochen werden, bei dem könnte dieses Buch dennoch Übelkeit hervorrufen.

  9. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (ISBN: 9783551316608)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen

     (14.663)
    Aktuelle Rezension von: Patricia_17

    Manche Personen (wie Alice oder Jacob) haben das Buch auf jeden Fall besser gemacht. Sie sind noch die „menschlichsten“ und man konnte sie auch nachvollziehen. Mich stört nur, dass Bella so abhängig von Edward geworden ist, dass sie nicht einmal 3 Tage ohne einander auskommen können. Vor allem bei Jugendlichen sollte man die Beziehungen gesund halten. 

  10. Cover des Buches Erebos (Limited Edition) (ISBN: 9783743205314)
    Ursula Poznanski

    Erebos (Limited Edition)

     (3.536)
    Aktuelle Rezension von: Zeilenchaos

    Ich habe bereits im Vorfeld sehr viel Positives über Erebos gehört und es hat mich nicht enttäuscht. Das Buch ist durchgängig spannend und glänzt mit detaillierten Beschreibungen, sodass man sich alles sehr gut und realistisch vorstellen kann, vor allem das Spiel selbst, welches komplex und trotzdem nicht unübersichtlich ist.

    Mit Nick und allen weiteren Beteiligten enthält Erebos eine Fülle an interessanten und völlig unterschiedlichen Personen. Man kann sich in diese hineinversetzen, wird mitgerissen und fühlt richtig mit, denn es passiert immer wieder etwas, mit dem man nicht rechnet. Diese Situationen sind oft sehr geschickt gemacht (ich habe Vieles nicht erraten, wie ich es sonst oft tue) und teils auch etwas gruselig (perfekt für einen Jugendthriller). Auch eine gute Portion Humor begleitet sämtliche positive wie negative Geschehnisse.

    Was mir besonders gut an Erebos gefallen hat, ist das Thema an sich. Mich interessiert das Thema Computerspiele sehr und es ist zudem auch aktuell sehr präsent. Obwohl das Buch ja aus dem Jahr 2010 ist und Vieles damals noch nicht ganz so digital war wie heute, macht Erebos unterschwellig auf neue Gefahren im Internet und mit künstlicher Intelligenz aufmerksam (ich meine, vielleicht gibt es so etwas Richtung Erebos ja bald🤷🏼‍♀️) und kann so vor allem Jugendliche sensibilisieren.

    Deshalb bin ich äußerst gespannt darauf, wie Erebos 2, was ich mit Sicherheit in naher Zukunft lesen werde, in Zeiten der fortgeschrittenen Digitalisierung umgesetzt wurde.

    Eine klare Empfehlung: 5/5 ⭐️

  11. Cover des Buches Das Böse in deinen Augen (ISBN: 9783404176892)
    Jenny Blackhurst

    Das Böse in deinen Augen

     (164)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Kinderpsychologin Imogen Reid kehrt nach Jahren in ihre Heimatstadt zurück. Selbst eine dunkle Geschichte im Gepäck, lässt sie sich auf ihren ersten Fall um das Mädchen Ellie Atkinson ein. Seltsame Gerüchte gehen mit der Betreuung des Kindes einher, denen die Psychologin zuerst keinen Glauben schenkt. Oder ist etwas Wahres dran?

    „Das Böse in deinen Augen“ war mein erster Psychothriller von Autorin Jenny Blackhurst und ich bin äußerst positiv überrascht. Sachte Gruselatmosphäre, eine spannende Handlung und düstere Figuren fachen das Lesevergnügen an.

    Imogen Reid ist mit ihrem Mann in ihren Heimatort zurückgekehrt. Hinter ihr liegt eine ernüchternde Kindheit, die sie einst von ihrer Mutter weggetrieben hat. Nach einer schicksalhaften Wende und dem Tod der Mutter verlässt das Ehepaar London und wagt in Imogens alter Heimat einen Neuanfang.

    Schon allein das Geheimnis um Imogens beruflichem Fehltritt in London lädt den Thriller mit Spannung auf. Lange Zeit bleibt offen, was geschehen ist. Nur sanfte Anspielungen ihres Mannes lassen den Leser rätseln, was einem an der Protagonistin manchmal zweifeln lässt.

    Denn Imogen stürzt sich mit Haut und Haar auf ihren ersten Fall im neuen Job. Als eine Art Sozialarbeiterin nimmt sie sich der elfjährigen Ellie Atkinson an. Das Mädchen hat als Einzige einen Hausbrand überlebt, bei der ihre Familie um’s Leben kam. Seither brodelt die Gerüchteküche, dem Kind werden dunkle Fähigkeiten zugeschrieben, die im weiteren Verlauf der Handlung nicht ganz von der Hand zu weisen sind. Denn immer wenn Ellie wütend wird, kommt es zu schrecklichen Ereignissen. Besteht hier doch ein Zusammenhang?

    Imogen ist ein eigener Fall. Als Psychologin würde ich sie eher nicht zurate ziehen, weil ich sofort das Gefühl hatte, dass sie eher selbst professionelle Hilfe braucht. Sie ist von ihrer Vorgehensweise eingenommen, rückt von sämtlichen Regeln der Professionalität ab und hintergeht sogar ihren Ehemann. Allesamt Faktoren, die meinem Empfinden nach nicht für ein einnehmendes Wesen sprechen. Trotzdem ist sie dank der genannten Aspekte interessant, weil man sie nur schwer einschätzen kann.

    Der Thriller wird aus der Sicht von Imogen und Ellie erzählt, wobei beide Perspektiven geschickt mit der Wahrheit spielen. Selten gesteht sich ein Charakter den vollen Umfang seiner Handlungen ein, und auf diese Weise wird der Leser findig in die Irre geführt.

    Unterschwellig und gleichzeitig zentral ist die Frage, ob das kleine Mädchen eine Hexe oder zumindest mit dem bösen Blick versehen ist. Jenny Blackhurst hat diesen Pfad dunkel, drückend und verwirrend eingefädelt, sodass die Handlung von feinster Gruselatmosphäre durchzogen ist. Gerade dieser Aspekt hat mir besonders gut gefallen. Ich mag schauriges Ambiente, Gänsehaut und wenn das Übersinnliche auf den Alltag trifft. 

    Von der Spannungskurve her fand ich „Das Böse in deinen Augen“ gemäßigt, trotzdem im oberen Bereich. Der ruhige Stil lässt die bereits erwähnte Atmosphäre zu, durch mysteriöse Ereignisse verdichtet sich das gruselige Ambiente, was manchen Leser zu unspektakulär sein könnte.

    Zum Ende hält Jenny Blackhurst einige Überraschungen bereit und in bester Psychothriller-Manier dreht sie den Schluss einmal richtig schön um - was einen das Buch mit wohligen Schauer beenden lässt.

    „Das Böse in deinen Augen“ ist meiner Meinung nach eine Psychotriller-Empfehlung für Leser, die Schaueratmosphäre sowie Charaktere mit Ecken und Kanten mögen. Mir hat dieser Thriller recht angenehme Lesestunden beschert, und ich bin mir sicher, dass es nicht mein letztes Buch von der Autorin gewesen ist. 

  12. Cover des Buches Kalte Stille (ISBN: 9783453434035)
    Wulf Dorn

    Kalte Stille

     (353)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Der junge Psychiater Jan Forstner kehrt nach langer Zeit in seine Heimatstadt zurück, wo alte Geister auf ihn warten. Sein kleiner Bruder Sven wurde damals praktisch vor seinen Augen entführt und niemand weiss bis heute, was mit ihm geschehen ist. Dann verunglückte tödlich gleichzeitig sein Vater. Jan lässt die Vergangenheit nicht los: Was ist in dieser schrecklichen Nacht wirklich passiert?

    Das Buch ist der Auftakt einer Reihe rund um Jan Forstner. Ich fand es sehr spannend und realitätsnah, wie über seine Arbeit als Psychiater und generell psychische Erkranken und Therapien geschrieben wurde. Einzig die Rate an Selbstmorden, die in der Geschichte vorkommen, waren mir zu omnipräsent. Die Kombination von schwerem Kindheitstrauma und Geschehen in der Gegenwart gefiel mir gut.

    Was ich aber super fand, war der bildhafte Schreibstil des Autors. Er erschuf mit seinen Worten eine packende, winterliche Atmosphäre. Ich freue mich schon auf Band 2.

    Mein Fazit: Die Suizidvorkommen war mir zu hoch, aber ansonsten eine packende Geschichte im psychiatrischen Setting. 4 Sterne.

  13. Cover des Buches Teardrop (ISBN: 9783453317147)
    Lauren Kate

    Teardrop

     (385)
    Aktuelle Rezension von: Lena_Thierbach

    Klappentext: 

    Ein uraltes Medaillon, ein geheimnisvolles Buch und ein Brief, das ist alles, was der siebzehnjährigen Eureka Boudreaux noch von ihrer Mutter geblieben ist, nachdem diese bei einem schrecklichen Unfall ums Leben kam. Und die eindringliche Warnung 'Vergieße niemals eine einzige Träne!'. Was das alles zu bedeuten hat, erfährt Eureka erst, als sie dem ebenso attraktiven wie rätselhaften Ander begegnet, der mehr über Eurekas Vergangenheit zu wissen scheint als sie selbst.

    Der erste Band von Kate Laurens Dilogie konnte mich Anfangs nicht wirklich begeistern. Alles war sehr langatmig &‘ zäh, obwohl die Grundidee dahinter nicht mal schlecht war.

    Eureka und ihre Mutter hatten einen Autounfall, der ihre Mutter das Leben kostet. Ab diesem Moment findet Eureka sich in einem mürrischen Dasein &‘ verschiedenen Therapeuten wieder. Doch plötzlich begegnet sie Ander &‘ ab diesem Zeitpunkt wird das Buch plötzlich spannend. Ein Geschehnis jagt das nächste, man kommt gar nicht Luft holen. 


  14. Cover des Buches Dolores (ISBN: 9783453435766)
    Stephen King

    Dolores

     (617)
    Aktuelle Rezension von: Nati89

    Es ist ein Autor wo ich es blind lese oder anhören um nicht zu wissen um was es geht. Diesmal ist es an hörbuch was mir von RandomHouse Audio wie auch von bloggerportal als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt wurde dankeschön dafür. 


    Die geschichte hat mir wirklich gut gefallen, am anfang hatte ich meine schwierigkeit in die geschichte reinzukommen bzw. mitzu verfolgen, aber es wurde immer besser, die charaktere wie auch der Hintergrund wurde von der Sprecherin gut beschrieben wie gesagt ich kann nicht viel dazu sagen außer es hat mir super gut gefallen. Abrobo der Sprecherin was ich sagen muss ich war einbisschen überrascht das es von einer Sprecherin gesprochen wurde, da ich wie gesagt den Namen sehe muss ich es lesen oder anhören, aber es ist kein Beinbrich für mich, sie hat es trotzallem gut eingesprochen. 

    Ich kann es aufjedenfall weiter empfehlen. 

    Der gerne Stephen King liest wird auch dieses lieben!!!  

     nochmal an RandomHouse Audio Verlag wie auch an Bloggerportal für die Bereitstellung des Hörbuchs 

  15. Cover des Buches Unsichtbare Frauen (ISBN: 9783442718870)
    Caroline Criado-Perez

    Unsichtbare Frauen

     (63)
    Aktuelle Rezension von: lesepassion
    Ein unglaublich wichtiges Buch, das Erkenntnisse oder auch Nicht-Erkenntnise zur Hälfte der Weltbevölkerung systematisch aufarbeitet. Von der Klärung der Frage, wie Schneeräumen sexistisch sein kann über das Problem, dass der weibliche Körper in der Medizin oft nicht vorkommt hin zum Bauen von Unterkünften ohne Küchen in von Umweltkatastrophen getroffenen Regionen, gibt es eine wahre (Nicht-)Datenflut in diesem Buch nachzulesen.

    Ich nehme daraus viele Erkenntnisse mit. Vor allem drei Dinge sind mir aber hängen geblieben:

    1. Datenerhebungen zu Frauen gibt es oft nicht. Sie werden als "Abweichung von der Norm" eines männlichen Körpers bzw. Mannes gesehen.
    ODER
    Datenerhebungen zu Frauen werden mit der Ausrede, Frauen seien zu kompliziert, mit fadenscheinigen Begründungen abgelehnt.

    2. Diese Datenlücken werden noch verschlimmert, weil sich die öffentliche Hand oder oft auch Männergremien auf Daten stützen, die nur männliche Probanden befragt oder untersucht haben. Es werden also Daten als objektiv betrachtet, die Frauen nicht beachten. Mit diesen Daten werden anschließend Entscheidungen getroffen, die die Bedürfnisse von Frauen gar nicht beachten können, weil sie nicht einbezogen wurden, und strukturelle Ungleichheit noch verstärken.

    3. Wenn anscheinend nicht Frauen selbst für Daten zu ihrem Geschlecht sorgen, tut es keiner. Und dafür reicht schon ein Ansatz in Teilbereichen, der das Leben einzelner Frauen verbessert.

    Das Buch war insgesamt für mich eine harte Lektüre und ich habe dafür ziemlich lang gebraucht. Vor allem Kapitel II und III haben sich für mich sehr gezogen. Ich denke, das lag zum Teil daran, dass die Autorin auf einmal von ihrer Strategie abwich, Datenlücken aufzuzeigen, sondern in diesen Kapiteln vielmehr auf Daten hinwies, die aber keine Beachtung fanden. Sie wurden schlicht ignoriert.
    Einen Stern Abzug vergebe ich aus oben genannten Grund sowie auch ein bisschen mit Blick auf intersektionale Diskriminierung, die zwar manchmal anklingt, die ich mir aber im Buch öfters noch als Thema gewünscht hätte.

    Trotzdem: Absolute Leseempfehlung. Man kann dadurch nur klüger werden!
  16. Cover des Buches So was wie Liebe (ISBN: 9783499271793)
    Anna McPartlin

    So was wie Liebe

     (270)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Als erstes schauen wir in das Leben von Mary. Mary, die schon viele Schicksalsschläge erlebt hat und nur noch mit ihrem Hund Mr. Monkels zusammenlebt. Aber natürlich ist sie nicht allein, so hat sie Familie und viele Freunde. Nur die wahre Liebe hat sich noch nicht gefunden. Oder doch, hatte sie schon, vor sehr langer Zeit. Und dann zieht plötzlich ein Amerikaner im Haus neben ein, was ihr so gar nicht passt. 

    Sam hat auch schon vieles erlebt und kommt grade vom Entzug. Seine Großmutter treibt ihn nach Irland. Seine Nachbarin scheint erst mal sehr mürrisch zu sein, aber in erster Linie ist er ja hier, um neu anzufangen. Aber natürlich streifen sich ihre Wege immer öfters.


    Dass ich dieses Buch gelesen habe ist über 10 Jahre her. Beim lesen musste ich feststellen, dass ich mich nicht mehr wirklich an etwas erinnern konnte. Ich weiß aber, dass es mir damals gut gefallen hat. 

    Diesmal hat es mir gar nicht gefallen. Mir wurde viel zu viel die einzelnen Geschichten der Charakter erzählt, und das auch zu ausführlich. Die Geschichte blieb quasi stehen und es wurde Seitenlang von Mary, Sam, Marys Cousin und zwei ihrer Freunde erzählt. Zudem haben ausnahmslos alle schlimme Schicksalsschläge erlebt, was mir in der Summe einfach zu viel war. Dass es in meinen Augen so richtig los ging, ist auch erst auf der Hälfte des Buches passiert und das Ende war dann irgendwie auch ernüchternd.


    Als ich grad über die Hälfte war, fing die Geschichte ein bisschen an, an Fahrt zuzunehmen und ich dachte noch, es würde jetzt besser werden, aber danach flachte es wieder ab. 

  17. Cover des Buches Haus der Geister (ISBN: 9783492307994)
    John Boyne

    Haus der Geister

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    London 1867. Eliza Caine ist einundzwanzig Jahre alt, als ihr Vater stirbt. Sie fasst den Entschluss, ihre Stellung als Lehrerin einer Mädchenschule aufzugeben und geht nach Norfolk. In Gaudlin Hall wird sie Gouvernante der zwölfjährigen Isabella und des achtjährigen Eustace. Schon auf dem Bahnhof in Norwich hat sie eine merkwürdige Begegnung und als sie am Herrenhaus ankommt, sind dort nur die Kinder, kein Vater, keine Mutter. Und auf dem Grundstück lebt nur der missmutige Kutscher Heckling. Schon die erste Nacht ist unheimlich und Eliza bereut ihren Entschluss schon fast. Der Anwalt der Familie erzählt ihr schließlich die tragische Geschichte und Eliza ist sich sicher, dass sie doch nicht so allein sind auf Gaudlin Hall sind wie anfangs gedacht. Aber wer oder was will sie unbedingt von dort fortjagen? Und was ist mit den Gouvernanten vor ihr passiert?

     

    Ein wunderbar erzählter Roman, eine Schauergeschichte aus dem viktorianischen England, die mich von Anfang bis Ende gut unterhalten hat. Atmosphärisch und spannend. Ich war sofort in der Geschichte und konnte mich gut in die damalige Zeit hinein versetzen. Die Beschreibung des damaligen Londons sowie des eher ländlichen Norfolks ist lebendig und anschaulich, der Schreibstil und die Sprache angemessen. 

     

    Erzählt wird in der ersten Person aus Sicht von Eliza. Sie hält sich selbst nicht für sehr attraktiv und hat sich damit abgefunden, als unverheiratete Lehrerin ihr Leben zu leben. Der Schritt, nach Norfolk zu gehen, ist eigentlich untypisch für sie, aber nach dem Tod ihres Vaters wagt sie einen Neuanfang. Sie ist klug und gebildet und hat recht moderne Ansichten für eine Frau in der damaligen Zeit. Beschränkungen, die nur aufgrund ihres Geschlechts für sie gelten, kann sie oft nicht nachvollziehen. Gut gefallen hat mir auch die Diskussion in der Kirche mit dem Pfarrer über Gott und die Bibel. 

     

    "Haus der Geister" ist keine Horrorgeschichte, nicht, dass da jemand beim Lesen enttäuscht sein wird. Ich würde das Buch auch nicht als übermäßig gruselig bezeichnen. Aber es ist, wie schon geschrieben, fesselnd und atmosphärisch geschrieben. England, das viktorianische Zeitalter, Herrenhäuser, Nebel, Geister...was kann man mehr von einer Schauergeschichte erwarten? 

    Und gerade jetzt im Oktober, in der Zeit vor Halloween, passt sie perfekt.  

  18. Cover des Buches Pretty Little Liars - Unvergleichlich (ISBN: 9783570305652)
    Sara Shepard

    Pretty Little Liars - Unvergleichlich

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Mitzielotte
    Unvergleichlich, wie es der Titel beschreibt. Intrigen und Geheimnisse, die fesseln und einen den Tag über auch noch begleiten. Absolute Leseempfehlung für die komplette Serie.
    5 Sterne, absolut verdient.
  19. Cover des Buches Schön, schöner, tot (ISBN: 9783551316189)
    Roxanne St. Claire

    Schön, schöner, tot

     (125)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Am Anfang war ich noch ein bisschen skeptisch ob mir dieses Buch gefallen wird, aber nach ein paar Seiten fand ich mich voll in die Geschichte hinein. Die Protagonistin Kenzie war mir sehr sympathisch und das Buch war durchweg spannend. Am Ende dachte ich mehrmals, dass es jetzt vorbei wäre und jetzt nur noch der Schluss kommen würde, aber es wurde immer wieder spannend. Mit der Auflösung hab ich nicht gerechnet. Kann ich jedem Thriller-Fan empfehlen. Hoffentlich schreibt die Autorin noch so ein Buch, da es mir sehr gefallen hat. Aber die anderen Bücher der Autorin sind leider nicht so mein Fall.

  20. Cover des Buches Friedhof der Kuscheltiere (ISBN: 9783453504073)
    Stephen King

    Friedhof der Kuscheltiere

     (1.902)
    Aktuelle Rezension von: LadyBadWolf

    ♪ Allgemein ♪
    Der Großteil des Buches ist aus der Sicht des Hauptcharakters geschrieben - und auch wenn mich das irritiert hat, war ich dafür sehr dankbar, da ich so zumindest ihn halbwegs habe verstehen können. Hätte ich mehr Sichten anderer Charaktere gehabt, hätte das vielleicht auch zu viel von der Story weggenommen?
    Nichtsdestotrotz gefiel mir wie immer jede einzelne Sichtweise und besonders der Schreibstil.
    Die Charaktere werden unverfälscht dargestellt und wenngleich manch Gedanke schocken mag, so ist es genau das, was ich sehr mochte. Gerne neigen Autoren dazu, einen Charakter "gut" oder "böse" darzustellen, jedoch ohne das jeweils andere einzubringen. Anders King: seine Charaktere sind zwar primär gut oder böse, aber jeder hat auch viel von der anderen Seite, was die Charaktere einfach so lebendig wirken lässt. Und ja, ich wollte manchmal einem Charakter gegenübertreten und ihn anmeckern :D
    Dazu kommt, dass das Setting einfach wahnsinnig gut ist und die King-Melancholie fördert einfach die Wirkung ungemein.

    ♪ Story ♪
    Die Grundidee der Story ist wunderbar! Man lernt so viel über das Setting und die Charaktere. Man hat Momente, die einfach nur schockierend sind und man hat Wohlfühlmomente. Klingt so weit nach perfekten Fünf Sternen, richtig?
    Leider gab es Dinge, die mich sehr gestört haben. So war die Liebesbeziehung von Louis und seiner Frau einfach nur absolut komisch. Das grundsätzliche war wieder toll, aber die Intimität war einfach ein Schuss in den Ofen. Auch das Einbauen von intimen Szenen war in meinen Augen ein sanfter Schuss in den Ofen.
    Von der Intimität jedoch abgesehen, war die Beziehung sehr angenehm, wobei ich das Zusammenspiel mit den anderen Charakteren so viel schöner fand! Gerade Freundschaften kann King wunderbar beschreiben! Davon würde ich gerne mehr in dem ganzen Liebesgedöns spüren.
    Die gesamte Geschichte war super spannend. Selbst dann, wenn eigentlich kaum etwas passiert ist. Ich persönlich fand, dass nichts zu viel war - der Schluss jedoch viel zu kurz und konfus. Denn der konnte mich gar nicht überzeugen. Ja, mit viel gut reden kann man das alles erklären, aber ganz ehrlich? Ich hätte mir viel mehr Handlung und Authentizität gewünscht. Das ging einfach gänzlich flöten und lag nicht am Paranormalen (was ich übrigens liebe und die Momente, die zuvor paranormal waren, habe ich geliebt, weil sie halt auch Sinn ergaben!)

    Wenn man jedoch davon absieht, dass Schluss und Intimitäten nicht ganz stimmig waren, war es wieder ein wundervolles Buch, was einen gut in den Bann zog! Also mich zumindest :D

    ♪ Gesamt ♪
    Auch wenn mich manche Szenen störten, so habe ich dieses Buch wirklich sehr gemocht. Von mir gibt es eine glasklare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen! :D

  21. Cover des Buches Friedhofskind (ISBN: 9783954512867)
    Antonia Michaelis

    Friedhofskind

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Aislingeach

    ••• »Wir sind alle auf unsere eigene Art einsam.« 

    Antonia Michaelis ist seit vielen Jahren eine meiner absoluten Lieblingsautoren. Bisher hat mir noch kein Buch von ihr nicht gefallen. Ganz im Gegenteil - ein jedes ihrer Bücher ist besonders, ein jedes so unglaublich vielschichtig. 

    So auch „Friedhofskind“. 

    Wir treffen hier wieder Figuren, die so absolut typisch für Frau Michaelis sind und doch so einzigartig. Wir haben den Totengräber, der irgendwie für immer Kind geblieben ist und dessen Erinnerungen ihn selbst so an der Nase herum führen, dass er sich selbst nicht so recht sicher ist, ob er nun ein Mörder ist oder nicht.

    Wir haben eine junge Frau, die der Wahrheit auf den Grund gehen will und doch selbst so manches Geheimnis hütet.

    Und wir haben ein Dorf voller Menschen, die alle ihre eigene Geschichte haben und sich in ihrer Oberflächlichkeit und in ihrer Angst die Dinge zu hinterfragen doch ziemlich gleich sind. 

    Alles in allem haben wir hier Charaktere, die mehr oder weniger sympathisch sind, die ich als Leser stellenweisen liebe und dann wieder verabscheue. Von denen ich bis zum Schluss nicht wusste, wem zu trauen war und wem nicht. 

    Alles in allem bleibt mir nur zu sagen, dass Antonia Michaelis den Lesern  mit „Friedhofskind“ einmal wieder eine unglaublich spannende,  verworrene und vielschichtige Geschichte geschenkt hat. Mit Charakteren die noch lange Zeit im Gedächtnis bleiben werden.

    Absolute Leseempfehlung!

  22. Cover des Buches Der Skorpion (ISBN: 9783426503492)
    Lisa Jackson

    Der Skorpion

     (125)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo
    Im tiefsten Winter von Montana fesselt ein Psychopath Frauen nackt an einen Baum um sie erfrieren zu lassen. Er hinterlässt immer eine Nachricht mit den Initialen des Opfers und einem Stern. Nach und nach wird klar, dass durch die Initialen eine Botschaft entsteht, aber es fehlen einfach noch zu viele Buchstaben um die Botschaft zu verstehen. Detective Regan Pescoli und ihre Partnerin Selena Alvarez untersuchen den Fall. Als Pescoli spurlos verschwindet glaubt ihre Partnerin das sie in den Fängen des Killers ist…

    Der Skorpion stammt aus der Feder von Lisa Jackson.

    Leider konnte mich dieser Thriller nicht wirklich überzeugen, er hat spannende Momente, die brauchen aber lange um sich zu zeigen. Ermittlungsarbeit wird eigentlich nicht getätigt, sondern es wird immer nur berichtet sie hätten viel zu tun, aber leider fehlt jede Beschreibung was denn nun wirklich zu tun ist außer in Akten zu stöbern, wird nur an Tatorten rumgestanden. Auch sind beide Ermittlerinnen vom Leben gebeutelt und ein Großteil des Buches handelt von Pescolis Privatleben mit ihren Ex-Männern, Liebhabern und ihren Kindern. In dieser Bandbreite nimmt es mir leider jegliches Gefühl der Spannung und ist nur noch zäh zu lesen. Das angekündigte verschwinden von Pescoli findet erst auf den letzten Seiten statt und dann endet das Buch und für die Auflösung muss man dann den Nachfolger „Der Zorn des Skorpions“ lesen. Hätte ich den nächsten Teil nicht schon zu Hause würde ich ihn mir nicht mehr kaufen. Einzig die Nebenhandlung konnte mich größtenteils überzeugen, sie war spannend, nur die Auflösung empfand ich leider sehr unglaubhaft und zu konstruiert.

    Mein Fazit:
    Ein Thriller, der wenig Spannung für mich bereit hielt und sich vor allem um das Privatleben der Ermittler dreht. 
  23. Cover des Buches Rain Song (ISBN: 9783401504230)
    Antje Babendererde

    Rain Song

     (312)
    Aktuelle Rezension von: books_and_baking

    In dieses Buch ist man schnell und leicht rein gekommen, weil der Schreibstil sehr gut war. Ich mochte es sehr, dass die Geschichte aus der Perspektive von mehreren verschiedenen Personen geschrieben ist. Auch der Handlungsort hat mir mega gefallen, doch leider bin ich mit den Protagonisten nicht ganz warm geworden. Hanna, die eigentlich auf der Suche nach ihrem Verlobten war, hat sich für mich gefühlt nie so wirklich auf die Socken gemacht und somit ist für mich die Geschichte lange nur auf einer Stelle stehen geblieben. Doch zum Ende hin hat die Story doch noch an Fahrt aufgenommen und ich hätte nie mit diesem Ende gerechnet. Es war für mich eine sehr nette Geschichte für zwischendurch, die aber etwas mehr Spannung zwischendurch vertragen hätte.

  24. Cover des Buches Percy Jackson - Teil 3 (ISBN: 9783785744437)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Teil 3

     (119)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: Percy, Thalia und Annabeth sollen Grover helfen, zwei potenzielle Halbblute zu retten. Eigentlich eine ganz normale Mission, doch dann wird Annabeth verschleppt und die Göttin Artemis taucht mit ihrem Jagdgefolge auf. Eine neue Prophezeiung wurde ausgesprochen, ein neuer Feind ist aktiv geworden und droht einen Krieg auszulösen - und Percy ist wieder mal mittendrin. 

    Eindruck: Ich habe die Percy Jackson-Reihe vor vielen Jahren aus Zeitgründen unterbrochen und will sie jetzt endlich fertig lesen bzw. hören. Ich konnte trotz der langen Pause problemlos wieder in die Geschichte eintauchen. 

    Ich mag es, wie der Autor von Anfang bis Ende des Buches die Geschichte voran treibt und so keine unnötigen oder langatmigen Stellen entstehen. Die Hintergründe der griechischen Mythologie sind gut in die Geschichte eingeflochten und auf sehr kreative Weise in die heutige Zeit umgesetzt. Da geben sich Götter zur Tarnung schon mal als Obdachlose aus und ein Satyr wird zum Kaffee-Junkie. XD

    Der Sprecher Marius Claren schafft es, allen Charakteren eine passende Stimme zu verleihen. Selbst den Mädchen. (Ich bin immer etwas skeptisch, wenn männliche Sprecher weibliche Charaktere darstellen sollen und anders herum...) Er verleiht den humorvollen Szenen den treffenden Witz und bringt die Spannung in den gefährlichen Momenten gut herüber.  

    Für meinen Geschmack, war dieser Band etwas zu traurig, weil ein paar Charaktere "verloren gehen". Trotzdem werde ich die Reihe weiter verfolgen, denn am Ende dieses Bandes blieben einige sehr interessante Fragen unbeantwortet. Ich will wissen, wie es weiter geht.

    Ich empfehle diese Hörbuch-Reihe allen, die sich für Sagen, Helden, Götter und liebenswerte Charaktere interessieren. 

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