Bücher mit dem Tag "ungewöhnlich"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "ungewöhnlich" gekennzeichnet haben.

232 Bücher

  1. Cover des Buches Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4) (ISBN: 9783551354044)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)

     (11.125)
    Aktuelle Rezension von: Magic-books

    Also was soll ich dazu sagen. Ich werde jedes mal von diesen Büchern überrascht, weil jedes mal etwas so spannendes passiert mit dem man überhaupt nicht rechnet. Man kann sich so gut hineinfühlen in die ganzen Situationen auch als Harry Potter das mädchen aus dem Wasser rettete. Wenn man dieses Buch liest denkt man dass man auch in Hogwarts ist und das man ein Teil von der Harry Potter Geschichte ist. Jeder der die vorherigen Teile schon gelesen hat sollte dieses Buch dringend lesen denn dann könnt ihr euch noch mehr von diesem Buch inspirieren lassen.

    Liebe Grüße 

    Magic-books

  2. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (13.961)
    Aktuelle Rezension von: chrissi_reads

    Eins meiner absoluten Lieblingsbücher :)

  3. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.177)
    Aktuelle Rezension von: Sarah31

    Nach dem Tod seiner Frau und der gemeinsamen Tochter kehrt David Hunter dem illustren Dasein als berühmtester Gerichtsmediziner Englands den Rücken und wird Assistent eines Landarztes. Eines Tages finden zwei Jungen beim Spielen in dem beschaulichen Örtchen in Devonshire die Leiche einer Frau. Hunter gerät als Fremder im Dorf und Freund der toten Außenseiterin unter Tatverdacht. Als sich herausstellt, daß er ein Forensik-Experte ist, drängt ihn die Polizei zur Mithilfe. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, da bereits eine zweite Frau verschwunden ist.

  4. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783548285498)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

     (966)
    Aktuelle Rezension von: Astralelfe

    Celia und Marco haben eine unglaubliche Welt erschaffen. Der lebendige Zirkus, indem die Magie nicht Hokuspokus, sondern Realität wird. Sie wollen sich gegenseitig retten, doch nur gemeinsam schaffen sie es zu überleben. Die Regeln der Zauberer gelten nicht mehr für sie, sie haben ihre eigenen Pläne geschmiedet. Unsichtbar leben sie durch den Zirkus weiter.

  5. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.755)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Daniel ist 10 Jahre alt, als er von seinem Vater in eine geheime Bibliothek, den Friedhof der vergessenen Bücher, mitgenommen wird. Nach altem Brauch darf er sich ein Buch aussuchen, es adoptieren und dafür sorgen, dass es nie verschwindet und nie vergessen wird. Daniel entscheidet sich für „Der Schatten des Windes“ von Julián Carax, ein Buch, von dem er bisher noch nie etwas gehört hatte und dessen Autor ihm unbekannt ist. Ohne zu ahnen welche Lawine er los tritt, beginnt er Jahre später mit Nachforschungen über Julián Carax und seine Werke, die ein Unbekannter bereits größtenteils schon vernichtet hat. Dabei entdeckt er einige Parallelen zwischen sich und dem Autor des Buches. Dass er jedoch sein Leben und das seiner Freunde und Helfer riskiert, wird ihm erst sehr spät bewusst – zu spät?

    Der spanische Schriftsteller Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren und wuchs auch dort auf. Nach Schule und Studium zog er als Dreißigjähriger nach Los Angeles, wo er mit Schreiben begann und als Drehbuchautor und Korrespondent für spanische Zeitungen arbeitete. 2004 kehrte er in seine Heimatstadt zurück, wo auch alle seine Werke veröffentlicht wurden. Für seinen Erstlingsroman „Der Schatten des Windes“ erhielt er 2005 den Barry Award. Der Autor war verheiratet und hatte keine Kinder - er starb am 19. Juni 2020 nach längerer Krebserkrankung in Los Angeles. 

    Mit großer erzählerischer Kraft und Lust am Detail lässt Carlos Ruiz Zafón hier den Protagonisten Daniel das Leben von Julián Carax, dem geheimnisvollen Autor des Buches „Der Schatten des Windes“, nachverfolgen. Herausgekommen ist eine fesselnde Geschichte über Liebe und Leid, Verlust und Tod, in Spanien zur Zeit des Bürgerkrieges und in Barcelona während der Franco-Ära, die den Leser nachdenklich stimmt und zum Miträtseln einlädt. Aus vielen Bruchstücken und unterschiedlichen Handlungssträngen ergibt sich nach und nach ein zunächst unübersichtlicher Thriller, bis dann etwa in der Mitte des Buches die Zusammenhänge klarer werden. Durch geschickt eingefügte Wendungen und in die Irre führende Spuren bleibt das hohe Spannungsniveau jedoch bis zum Schluss erhalten.  

    Fazit: Eine abenteuerliche Geschichte über das Leben, das Lesen und die Liebe zu Büchern – sehr empfehlenswert!

  6. Cover des Buches Das Licht der letzten Tage (ISBN: 9783492060226)
    Emily St. John Mandel

    Das Licht der letzten Tage

     (371)
    Aktuelle Rezension von: Himmelfarb

    Emily St. John Mandel hat einen wunderbaren Roman geschrieben.“Das Licht der letzten Tage“ ist ein kleines Wunder, eine poetische Dystopie, die dem Leser auf berührende Weise die Einmaligkeit, Schönheit und Fragilität unseres Lebens und unserer Welt vor Augen führt.

    Mandel erzählt in ihrem, für einige Literaturpreise zurecht nominierten Roman, die Geschichte des Endes unserer bekannten Zivilisation aufgrund einer tödlichen Pandemie. Der Großteil der Weltbevölkerung fällt der „Georgischen Grippe“ zum Opfer, aber einige Menschen überleben und versuchen, zwischen Erinnerung an die alte Welt und Verzweiflung, ein neues Leben aufzubauen. Auf magische Art verknüpft Mandel das Leben ihrer Protagonisten und führt die verschiedenen Erzählstränge zu einem , humanistischen Epos zusammen. 

    Von mir kann ich behaupten, etwas Derartiges noch nie gelesen zu haben. Meist geht es in dystopischen Romanen um diktatorische Gesellschaften, wie in „Der Report der Magd“ oder „1984“, oder aber um ein Leben nach einer Katastrophe, welches von Zombies oder grauenhaften Mutationen heimgesucht wird, und dann gibt es die Bücher, in denen die Handlung ein einziger Abgesang auf das menschliche Leben ist, wie z. B. „Die Straße“ von Cormac McCarthy.

    Emily St. John Mandel lässt in ihrer Endzeit Hoffnung walten und Liebe, lässt die Erinnerung, an das, was wichtig im Leben ist, als Balsam in die Seelen ihrer Figuren einsickern. Dichtung kann heilen, Liebe und Freundschaft lässt den Menschen alles ertragen, und immer kann das Leben überraschen und glücklich machen. Für mich ist das große Literatur!

  7. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426510575)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.047)
    Aktuelle Rezension von: phoenixfire8

    Jacobs Großvater hat ihm häufig Geschichten über Kinder mit besonderen Fähigkeiten erzählt und über Monster geredet, gegen die er immer kämpfen musste. Jacob glaubt schon lange nicht mehr an diese Erzählungen. Doch dann wird sein Großvater auf unheimliche Art ermordet und Jacob wird aus der langweiligen Welt gerissen, der er immer entfliehen wollte.

    Jacob ist ein sturer, aber netter Junge, der nicht wirklich einen Zukunftsplan hat. Sein einziger Wunsch ist es, nicht das Erbe seiner Familie antreten zu müssen. Doch wie er diesem Schicksal entkommen soll, ist ihm auch nicht klar. Mir kam er am Anfang wie ein typischer pubertierender Junge vor, der in den Geheimnissen seines Großvaters seinen Weg findet. Nach und nach bildet sich sein Charakter und er findet Lebensziele.

    Die Kinder sind großartig, eben besonders. Ich bin fasziniert auf welche Fähigkeiten der Autor gekommen ist, da es eben genau nicht die "häufig benutzten" Fähigkeiten sind.

    Bei den Monstern wird auch nicht auf ein Klischee zurückgegriffen, sondern eine gänzlich neue Kreatur ins Leben gerufen, die ein wenig Horror mit in die Reihe bringt.

    Ich bin begeistert von den "Fotos", die "real" sind und für den Roman zum Teil überarbeitet wurden. Es muss lange gedauert haben, diese zusammenzubringen. Der Autor hat sich bei dem Buch sehr viel Mühe gegeben.

    Auch das Cover unterstreicht den "Horror"-Anteil. Es sieht gruselig und mystisch aus und lässt erahnen, wie viele Geheimnisse sich in diesen Seiten verbergen. 


    Leider wurde ich jedoch manchmal in meinem Lesefluss unterbrochen. Es gibt Schachtelsätze oder Ausdrucksweisen, bei denen ich den Satz mehrmals lesen muss, um ihn verstehen zu können. Es kann auch sein, dass es an der Übersetzung liegt, aber es stört den Lesefluss.


    Ich habe erst den Film gesehen und dann die Reihe angefangen. Ich war gespannt, inwiefern sie sich voneinander unterscheiden. Mich stören häufig größere Unterschiede zwischen Film und Buch (siehe "Rubinrot"). Aber hier war dies nicht der Fall. Natürlich gibt es Unterschiede, aber ein Liebhaber von dem Film oder der Reihe wird auch das andere mögen, da die Unterschiede nicht entscheidend sind.



    Alles in allem ist es ein sehr spannender Fantasy-Mysterie Roman mit ein wenig Horror und Romantik. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen und bewundere die Arbeit, die der Autor in dieses Werk investiert hat.

  8. Cover des Buches TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen? (ISBN: 9783328101628)
    Megan Miranda

    TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

     (291)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    Corinne verschwindet eines Abends spurlos. 10 Jahre später wird erneut eine junge Frau vermisst. Die Parallelen sind unübersehbar, da sie beide im Wald eines kleinen, verschlafenen Örtchens zuletzt gesehen wurden.

    Die Geschichte wird aus Nicolettes Sicht erzählt, jedoch auf verschiedenen Zeitebenen. Neu war, dass die Geschichte von hinten erzählt wurde und von Seite zu Seite näher an den Tag des Verschwindens der jungen Frau rückte.
    Leider machte es diese Erzählweise für mich teilweise so undurchsichtig, dass ich erst viele Seiten später bemerkte, was ich da eigentlich vor einer Stunde gelesen hatte. Die Puzzleteile waren alle da, jedoch für mich kaum zusammensetzbar.

    Die Charaktere wirkten alle ziemlich distanziert, sodass es mir nicht möglich war, zu einem von ihnen eine nähere Bindung aufzubauen. Jeder trug so viele Geheimnisse mit sich, die den Charakter nicht einfach nur geheimnisvoll, sondern unnahbar machten. Auch Nicolette blieb dadurch sehr blass und war nicht zu greifen. Einzig zu Nicolettes und Daniels Vater konnte ich Sympathie aufbauen, da er durch seine Demenz Emotionen in mir auslöste. Schade.

    Der Schreibstil an sich sehr flüssig und leicht verständlich, sodass man sich voll und ganz auf das Geschriebene konzentrieren kann. Leider waren die zeitlichen Zuordnungen auch dadurch nicht auffangbar.

    Die Spannung war nur minimal zu spüren und baute sich lediglich in den letzten 20–30 Seiten auf. Daher würde ich hier nicht von einem Thriller, sondern von einem Roman mit ein paar wenigen Spannungsmomenten sprechen.


  9. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783551557421)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (11.125)
    Aktuelle Rezension von: young_introvert_life

    Achtung : enthält Spoiler!!! Einfach direkt runter scrollen zu "Fazit", da ist alles Spoilerfrei :-) 


    Hogwarts ist der sicherste Ort den es gibt. Ich meine wer kennts nicht? Ein um sich schlagender Baum der einem vor Schulstart fast das Genick bricht? Oder aber auch die versteinernte Rießenschlange(Basilisk) die einen eben mal so zu einem hübschen Dekorationsartikel, einer Statue macht. Und mal ehrlich? Wir träumen doch alle davon mal als Häppchen für Rießenspinnen zu enden, oder nicht? Doch eine potentielle Gefahr kennen wir doch alle : der Lehrer, der einfach nichts auf die Reihe bekommt. 

    Aber Spaß beiseite, wie fand ich das Buch? 

    --------------------

    Fazit :

    In diesem Teil fiel es mir schon deutlich leichter mit dem Schreibstil zurecht zu kommen, ich hatte mich mittlerweile daran gewöhnt. 

    Alles in allem würde ich sagen war dieser Teil ein recht guter Übergang, zu dem, was noch alles kommen wird. 

    Wir lernen mehr über die Geschichte Hogwarts, die Gründer von Hogwarts, gehen tiefer in die Materie und das ganze verliert so ganz langsam seine kindliche Art, wird ein wenig düsterer. Es passiert definitiv mehr als in Band 1 Ich hatte das Buch in zwei Tagen durch,dennoch finde ich, hätte man das Buch auch um ein paar Seiten kürzen können, es gab ab und an minimale Längen, das fiel mir aber mehr im Nachhinein, als direkt beim Lesen auf. Alles in allem jedoch mochte ich wie das ganze aufgebaut wurde. 

  10. Cover des Buches Sixteen Moons - Eine unsterbliche Liebe (ISBN: 9783453529090)
    Kami Garcia

    Sixteen Moons - Eine unsterbliche Liebe

     (1.027)
    Aktuelle Rezension von: Rosalynn

    Wenn man den Film zuerst gesehen hat und ndanach wissen will wie es weitergeht, dann ist es weniger "langweilig" als es teilweise aufgefasst wird. Man muss an manchen Stellen sehr genau aufpassen, jedoch vergehen auch Seiten ohne wichtigen Inhalt. Es werden viele Dinge erklärt die in den späteren Büchern wichtig werden, was, wenn man diese nicht ließt, als unnötig erscheint. Es wird sich an manchen Stellen sehr auf Dinge konzentriert die für den Leser als unwichtiger scheinen als ein anderer Handlungsstrang. Manche Dinge werden nicht zu Ende erklärt, andere dafür zu ausführlich. Das Gleichgewicht ist nicht gut gefunden, jedoch, wenn die Geschichte einen einmal richtig packt, dann will man auch weiterlesen, so anstrengend es auch sein kann. Die weiteren Bände ziehen sich weniger und sind es wert gelesen zu werden.

  11. Cover des Buches Never Never (ISBN: 9783423740340)
    Colleen Hoover

    Never Never

     (341)
    Aktuelle Rezension von: Krizzy

    Never Never von Colleen Hoover und Tarryn Fisher

    Inhaltsangabe
    Charlie und Silas sind seit Kinderbeinen verliebt. Ein Streit entzweit ihre Familien und infolgedessen auch die beiden. Sie verlieren ihr Gedächtnis und das im Rhythmus von 48 Stunden. Wie kann der Fluch gebrochen werden. 

    Rezension
    Ich kam nur äußerst schwer in die Geschichte hinein. Ich wählte dieses Buch auf Grund einer Challenge und hätte es ohne diese vermutlich nie beendet.
    Charlie ist eine sehr oberflächliche Protagonistin, mit der ich lange nicht klar kam. Sie war mir von Anfang an unsympathisch.
    Silas hingegen hatte Charm und Einfühlungsvermögen. Eigenschaften, die ich sehr schätze. Daher war er bereits zu Beginn mein Liebling.
    Doch die Geschichte war langweilig und stumpf. Meine Motivation, das Buch zu beenden, war, endlich den Grund für die Amnesie zu erfahren. Und als es dann endlich soweit war, war ich mich mit Auflösung leider gar nicht begeistert. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, ich war enttäuscht.

    Cover 3
    Handlung 2
    Charaktere 2
    Ideenreichtum 1
    Erzählstil 2

    Leider entsprach das Buch nicht meinen Vorstellungen. Es bekommt von mir traurige 2 Sterne mit dem Hinweis, dass CoHo besser alleine schreibt.

  12. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (ISBN: 9783551557438)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban

     (10.671)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Krass, damit habe ich nicht gerechnet. Von den drei „Harry Potter“-Bänden, die ich bisher gelesen habe, war „Der Gefangene von Askaban“ tatsächlich der schwächste. Lag es an den zu hohen Erwartungen? Daran, dass es letzten Endes doch „nur“ ein Kinderbuch ist und mich unterfordert? Ich habe keine Ahnung.

    Fakt ist, ich musste mich ein bisschen durch den Band quälen. Ich erfreue mich noch immer an den sich ständig kabbelnden Ron und Hermine, an dem herrlich fiesen Severus Snape und an dem herzlichen Hagrid. Und ich fand auch viele der magischen Elemente, die Rowling eingebaut hat, wieder schön und passend.

    Man darf nicht vergessen, es sind immer noch Kinderbücher, da sollte man über den einen oder anderen Kritikpunkt großzügig hinwegsehen können. Trotzdem kam ich nicht richtig in die Handlung. Vielleicht nutzt sich das „Harry Potter“-Prinzip beim dritten Band kurz nacheinander auch ein bisschen ab. Und wie unlogisch sind diese Dementoren bitteschön?

    Ich mag Harry selbst immer noch nicht und wie sich alles, aber auch wirklich alles nur um ihn dreht. Ja klar, die Reihe heißt „Harry Potter“, aber er steht so dermaßen im Mittelpunkt, dass all die liebenswerten Charaktere ringsum manchmal nur Staffage sind.

    Und während die erste Hälfte des Buches noch relativ beschaulich ist, überschlagen sich die Ereignisse in der zweiten Hälfte, dass es mir schon etwas zu schnell ist. Gerade das große Finale war für mich persönlich auf einem sehr schmalen Grat zwischen genial und schwach. Genial wegen der Überraschungen und Wendungen – schwach, weil all das eben nicht besonders gut ausgearbeitet bzw. umgesetzt wurde.

  13. Cover des Buches Dark Village - Das Böse vergisst nie (ISBN: 9783649615781)
    Kjetil Johnsen

    Dark Village - Das Böse vergisst nie

     (544)
    Aktuelle Rezension von: Adora

    Ich habe das Buch jetzt schon zum zweiten Mal gelesen. Beim ersten Rutsch gab ich ihm 4 Sterne, jetzt bin ich auf zwei runter. Vielleicht bin ich jetzt einfach zu alt für die Geschichte oder etwas kritischer geworden.
    Das Cover hat mir bei diesem Buch sehr gefallen. Ich mag das etwas düstere mit dem Raben, was aber mit der gelben Farbe aufgelockert wird. Der schwarze Schnitt macht das Buch auch sehr interessant.
    Im Prolog hatte ich erstmal Probleme mit dem Schreibstil aber als die eigentliche Geschichte losging, ist es besser geworden und ich hab das Buch innerhalb weniger Stunden durchgelesen.
    Im ersten Band wurden erst einmal die Charaktere vorgestellt. Ich kann sie auch recht gut auseinanderhalten weil sie sich alle unterscheiden. Jedoch kann ich mich null mit ihren Gedanken und Gefühlen identifizieren. Für meinen Geschmack denken sie viel zu viel an Sex und alles darum herum. Ständig geht es um die Attribute der Frauen/Mädchen. Für mich rückt die ganze Story um die Tote etwas zu sehr in den Hintergrund. Zum Ende baut sich noch einmal Spannung auf und ein Cliffhänger lässt mich auch gleich zu Band zwei greifen. Mal sehen wie es weitergeht mit den vier Freundinnen, Nick und der neuen Lehrerin. Und vor allem womit erpresst sie zwei der Mädchen?

  14. Cover des Buches Harry Potter und der Orden des Phönix (ISBN: 9783551557452)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Orden des Phönix

     (9.616)
    Aktuelle Rezension von: Juno09

    Mir gefällt dieses Buch unter anderem weil:

    -Es sehr gut geschrieben ist.

    -Es spannend ist. 

    -Es so ein Buch ist das man nicht aus der Hand legen möchte

  15. Cover des Buches Harry Potter und der Halbblutprinz (ISBN: 9783551557469)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Halbblutprinz

     (9.364)
    Aktuelle Rezension von: Bibi1999

    Harrys sechstes Schuljahr in Hogwarts beginnt. Da Voldemort zurückgekehrt ist, erforscht Dumbledore gemeinsam mit Harry dessen Geschichte.

    Das Buch umfasst 639 Seiten und ist aus Harrys Sicht geschrieben. Es handelt sich um den sechsten Band der Reihe. Es ist empfehlenswert die vorherigen Teile zu kennen.

    Es war wieder schön, mit Harry nach Hogwarts zu reisen und in die Welt der Zauberer einzutauchen. Die Geschichte hat mir gut gefallen und konnte mir schöne Lesestunden bescheren. Obwohl ich die Geschichte bereits mehrmals gelesen habe, wird es nicht langweilig.

  16. Cover des Buches Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel (ISBN: 9783442378258)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 2 - Mord ist kein Kinderspiel

     (645)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Das Buch ist nicht so genial wie das erste, bietet trotzdem eine gut aufgelegte Minidetektivin und einen soliden Kriminalfall.

  17. Cover des Buches Zu nah (ISBN: 9783959671835)
    Olivia Kiernan

    Zu nah

     (198)
    Aktuelle Rezension von: leipzigermama

    Dieses Buch spaltet irgendwie die Thriller-Lesergemeinschaft. Die einen tauchen voll und ganz in die Story rund um Frankie ein. Die anderen fanden es langweilig und vermissten schmerzlich die versprochene Spannung. Es kommt also tatsächlich darauf an zu welcher Gattung Thriller-Leser man gehört.
    Ich selbst bin auch etwas zwiegespalten. Es fiel mir unglaublich schwer mit Frankie warm zu werden. Und ich fragte mich nicht nur ein Mal, warum sie mit diesem Fall nach ihrem traumatischen Erlebnis betraut wurde. Da es sich hier um den ersten Band der Reihe handelt gibt es natürlich eine Menge Rückblenden in Form von “Halluzinationen” durch Frankie sowie das zugehörige Gerichtsverfahren. Wie stark beide Fälle miteinander vernetzt sind wird erst nach und nach klar. Und ja, Frankie ist hier der Hauptfaktor, der alles verknüpft. Ok, nicht nur sie, aber spoilern mag ich nicht.
    Viele werden das Buch wahrscheinlich nach den ersten Kapiteln aus der Hand legen. Denn es ist zwar ein grundsolider Vertreter des Genres, aber er sticht nicht aus der Masse heraus. Die Spannung bleibt so manches Mal auf der Strecke und man erkennt die eine oder andere Wendung durch andere Genrevertreter wieder. Auch wenn es so einige Wendungen und Verdächtige hier in dem Buch gibt. Ich fand es auch überraschend, dass eine Mitarbeiterin, die sich von der Forensik hochgearbeitet hat, so wenig über die Möglichkeiten wusste, die diese bietet. Oder irre ich mich gerade wegen ihrer Laufbahn? Ihr merkt schon, so einen bleibenden Eindruck hat es sich nicht hinterlassen 🙁
    Es ist zwar ein interessantes Buch für zwischendurch, aber nichts was wirklich vom Hocker wirft.

  18. Cover des Buches Schwarz (ISBN: 9783453012134)
    Stephen King

    Schwarz

     (1.060)
    Aktuelle Rezension von: Amilyn

    Der Revolvermann, Roland Dechain, verfolgt den Mann in Schwarz durch die Wüste.

    Warum, weshalb, wieso? Wir wissen es nicht. Und wer ist eigentlich der Mann in Schwarz? Tja, keine Ahnung.

    Aber mal von vorne.

    Laut der Informationen im Buch über die Erstveröffentlichung wurden die einzelnen Kapitel offenbar als Kurzgeschichten in einem Magazin zwischen den Jahren 1978 und 1981 veröffentlicht. Und das merkt man. Wenn es denn auch so ist, dass Stephen King sie nicht nur zu verschiedenen Zeitpunkten erstmals herausgebracht, sondern auch geschrieben hat.

    Das erste Kapitel, in dem Roland aus einem nicht bekannten Grund diesen Mann in Schwarz verfolgt und im letzten Ort vor der Wüste zunächst Halt macht, ist unzugänglich formuliert, der Schreibstil nicht flüssig und schon gar nicht ähnlich zu dem seiner anderen Werke.

    Schon das zweite Kapitel liest sich wesentlich angenehmer, allerdings noch immer nicht typisch King. Und das wird auch nichts mehr. Denn das dritte Kapitel liest sich prompt, als hätte ein Schnulzromanautor versucht, poetisch zu werden, angesiedelt irgendwo zwischen zu vielen Ambitionen und, na ja, zu wenigen, übervoll mit Adjektiven. Das bis dato unfreiwillig komischste Kapitel, aber auch das, das ich flockig in einem Rutsch durchgelesen habe.

    Die letzten beiden Kapitel sind dann wieder eine Mischung aus Häh? und Hm. 

    Ein Übersetzungsmalheur ist dies jedenfalls nicht. Der Übersetzer, Joachim Körber, hat bereits mehrere Bücher von King ins Deutsche übertragen und es geschafft, sich schätzungsweise alle 80 Seiten neu zu orientieren.

    Schließlich und endlich erfährt man in fünf merkwürdig zusammengeschusterten Kapiteln im Grunde nichts mit ein paar Anekdoten aus Rolands Vergangenheit. Man erfährt nicht die Motivation des Protagonisten; nicht, wer oder was der Mann in Schwarz ist; nicht, warum beide auf dem Weg zum Dunklen Turm sind, geschweige denn, was der Dunkle Turm überhaupt ist bzw. wozu er irgendwo steht. 

    Und trotzdem hat es mich nicht derart abgeschreckt, dass ich keine Lust hätte, die Reihe weiterzulesen. Einerseits wegen der vielen Stimmen, dass  man den Auftakt irgendwie überstehen müsse, um zur "richtigen" Geschichte zu kommen, andererseits, weil es heißt, wenn man das große Ganze kenne, sei man gnädig mit Teil 1. Aber auch - irgendwie - weil es trotzdem irgendwas hatte.

    Fazit: Ziemlich mies, aber ich will wissen, was da los ist. Und vor allem: ob der Schreibstil nochmal was wird. Und wer, was, wann, wieso und weshalb. Hier gibt es von mir 2,5** mit der Hoffnung auf Besserung.

  19. Cover des Buches A Long Way Down (ISBN: 9783426615362)
    Nick Hornby

    A Long Way Down

     (2.394)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    Ich hatte von Anfang an Schwierigkeiten mich in das Buch hineinzufinden. Die Dialoge fand ich sehr langweilig und eintönig, die Charaktere haben mir ebenfalls nicht gefallen und waren sehr überzogen.
    Sehr schade!

  20. Cover des Buches Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (ISBN: 9783551557476)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

     (9.574)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Was für ein Ende! Nahtlos geht dieser Band von seinem Vorgänger "Harry Potter und der Halbblutprinz" weiter.

    Harry muss nun die Horkruxe finden und sie zerstören, was ohne die Hilfe von Dumbledore gelingen muss. Doch er hat seine Freunde Hermine und Ron an seiner Seite. Der Krieg liegt förmlich in der Luft und Lord Voldemort ist bereit, Harry zu töten. Todesser und Dementoren schwirren aus.

    Ziemlich schnell  habe ich dieses Buch durchgelesen und konnte es kaum aus der Hand legen. Auch wenn ich schon die Filme alle gesehen hatte, war es für mich dennoch spannend. Einige Informationen bekommt man im Buch besser zu fassen, als wenn man sie nur hört. Alle Handlungsstränge laufen hier zusammen. Jetzt weiß man erst so richtig, warum die Figuren an manchen Stellen so gehandelt haben und nicht anders. Neugierig bin ich auf Grindelwald (aber hier gibt es ja schon ein Buch, dass ich bald lesen werde)

    Der Schreibstil von J.K. Rowling ist der Altersgruppe gerecht. Lässt alles um sich herum vergessen. Meiner Meinung nach sollte man diese Reihe, wenn möglich, zügig nacheinander lesen. Auch wenn die ersten bei weitem nicht so spannend sind wie die letzten beiden. Aber es lohnt sich auf alle Fälle!

  21. Cover des Buches Untreue (ISBN: 9783257069082)
    Paulo Coelho

    Untreue

     (221)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Radi

    Dieser Roman hat mich wirklich gefordert. Erst einmal fängt er der leicht und für mich Coehlo untypisch an. Die Sprache weist keine Besonderheiten auch. Coehlos Gefühl für Sprache fehlt mir.

    Er schreibt die Erzählung aus Sicht einer Frau. Diese scheint in einer modernen Beziehung zu leben. Beide Partner gehen trotz Kinder Vollzeit arbeiten und respektieren sich gegenseitig. Ich halte es trotzdem für keine gute Idee, dass der Roman aus der Ich-Perspektive einer Frau geschrieben wird. Die Genderperperspektive geht Coehlo einfach ab. Teilweise sind nicht einmal die Begrifflichkeiten gegendert. Auch kann er sich nicht wirklich in die Gefühlswelt einer Frau eindenken. Den Großteil des Romans ist die Rollenverteilung zudem noch so, dass der Ehemann weise ist und die Frau einen Fehler nach dem anderen begeht. Das macht die zu Beginn scheinbar gleichberechtigte Rollenverteilung für mich zu einem pseudomodernen Rollenbild. Es wird klar, Coehlo hat nicht verstanden was Gleichberechtigung bedeutet.

    Dies und die Tatsache, dass die Erzählung viele negative Emotionen in mir ausgelöst hat, brachten mich oft kurz davor, den Roman abzubrechen. Ich war wütend, schockiert und angeekelt. Zwischendurch dachte ich, dieses Buch zerstört mein ganzes Bild von Coehlo, den ich als Autor eigentlich sehr mag. Wenn ich den Autor nicht gekannt hätte und dadurch weiß, dass er am Ende die Dinge oft in ein ganz anderes Licht rückt, hätte ich das Buch mit Sicherheit abgebrochen. Aber es gelingt ihm tatsächlich die Dinge noch in ein sinnhaftes Bild zu bringen. So hat mich überraschenderweise im Endeffekt die heftige Affektauslösung hauptsächlich überzeugt. Dieser Aspekt ist wirklich gelungen. Ob sich das Lesen dafür lohnt muss jede/r selbst entscheiden. Ich möchte davon abraten, wenn gewaltvolle Sexszene Lesende triggern. Wer hingegen Lust hat, auf eine krasse emotionale Achterbahnfahrt und über antiquierte Rollenbilder hinwegsehen kann, dem ist dieses Buch zu empfehlen.

  22. Cover des Buches Wir wollten nichts. Wir wollten alles (ISBN: 9783789139208)
    Sanne Munk Jensen

    Wir wollten nichts. Wir wollten alles

     (151)
    Aktuelle Rezension von: vivreavecdeslivres
    Manchmal beginnt man ein Buch skeptisch. Dann merkt man vielleicht, dass man gar nicht skeptisch sein soll, weil sich das Gelesene im Kopf reimt und zu schwammig-klaren Gedanken formt. Weil es einfach passt. Die Charaktere, der Schreibstil, die Geschichte. Die Gefühle.
    Wir wollten nichts.  Wir wollten alles. hatte mehr als das Übliche. Es hat mir nicht nur alles verliehen, damit ich  genau wusste, das ist ein gutes Buch. Es hat mich umgeworfen. Es tickt nicht wie normale Bücher. Es verblüfft und überrascht. Ich kann nicht genau sagen, weswegen.  Warum jetzt genau so, weswegen man sofort eine tiefe Verbundenheit zu Louise fühlt. 
    Man muss Liebe und Schmerz erfahren haben, um dieses Buch zu erleben. Ich will nicht behaupten, dass ich das habe, auch wenn ich wahnsinnig sensibel bin. Aber man muss einfach eine gewisse Reife haben, ein Verständnis, ein Gefühl für Mitmenschen und eine Offenheit für Neues.
    Von Anfang an weiss man, wie das Buch ausgeht. Es ist auf dem Cover. Und deswegen, verdammt, soll mir keiner kommen und sagen, 'ach, ja, das Buch hat mir nicht so gefallen. Ich konnte mir schon in der Hälfte denken, zu was es führt.' Das Cover erklärt schon alles. Und genau deswegen. Weil das Buch dieses stoische Schema Einleitung - Mittelteil mit Höhepunkt - [am besten überraschendes] Ende [mit einer krassen Wendung] aufbricht und macht, was es will.

    Ich will es mal vergleichen mit dieser Silberfolie, die manchmal irgendwo klebt. Man bewegt sich vor dieser Folie nach links, dann nach rechts. Versucht, herauszufinden, was das für eine Farbe ist. Jeder Mensch, jede Bewegung nimmt sie anders wahr. Und so ist es auch mit diesem Buch. Leute, die auf ein typisches Lesevergnügen stehen, finden Louise Handlungen unlogisch. Leute, die lieben und geliebt werden, verstehen Louise. Die, die nach etwas suchen, werden durch  dieses Buch vielleicht fündig. 
    Es ist so viel mehr, als das, wonach  es aussieht. Zwei Autorinnen zusammen haben etwas geschaffen, dass so viel erzählt, so oft aufgenommen und widergegeben werden soll, dass das Buch nur ein Highlight sein kann. Der Schreibstil ist verletzlich und stark zugleich, er ist einfach und äusserst komplex. Man muss zwischen  den Zeilen lesen und spüren, ganz viel fühlen. Und vielleicht hat man dann das Buch zum ersten Mal  gelesen und verstanden. Und dann, vielleicht in zwei Jahren, soll man es wieder lesen. Wiederfühlen. Wieder über den selben Stellen lächeln und das Buch in sein Herz lassen. Danke für dieses Leseerlebnis.
    http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2015/02/wir-wollten-nichts-wir-wollten-alles.html
  23. Cover des Buches Ein wirklich erstaunliches Ding (ISBN: 9783423790406)
    Hank Green

    Ein wirklich erstaunliches Ding

     (180)
    Aktuelle Rezension von: Lales-Buecherwelt

    Inhalt:
    Bis eben war April May einfach nur eine 23-jährige Grafikdesignerin, die in New York lebt, arbeitet und ihre Schulden abbezahlt. Nachdem sie eines Abends zufällig auf eine gigantische Skulptur in Form eines Roboters stößt und spontan ein Video von der Begegnung ins Netz stellt, wird sie über Nacht zur Berühmtheit. Doch nachdem klar wird, dass nicht nur in New York ein sogenannter "Carl", sondern weltweit zur gleichen Zeit, Carl-Skulpturen aufgetaucht sind, schafft es April kaum sich von einer Talkshow zur nächsten zu hangeln. Aber wie lange wird sie dem Druck der Öffentlichkeit standhalten können und was ist die wahre Mission der Carls?



    Meine Meinung:
    Es fällt uns Menschen so viel leichter, uns in eine Abneigung gegen etwas reinzusteigern, als uns darauf zu einigen, dass es okay sein kann, unterschiedlicher Meinung zu sein. - April May (S. 282)

    April hätte sich nie träumen lassen, dass sich an ihrem inzwischen eintönigen Leben - das sie trotzdem zufrieden stellte - etwas änderte. Jedenfalls nicht so bald. Doch als sie zufällig auf die monströse Statue eines Roboters, den sie "Carl" tauft, trifft und mit ihrem besten Freund ein Video davon ins Netz stellt, wird sie über Nacht zur Berühmtheit. Plötzlich kennt jeder ihren Namen, jede Talkshow will sie als Gast, jeder Follower will so viel wie möglich über sie erfahren. Schlaflosigkeit, Termindruck und Ruhm - ja vor allem der - bestimmen nun April´s Leben. Der Druck unter dem sie steht ist enorm, trotzdem genießt sie es im Rampenlicht zu stehen und nach und nach die Rätsel zu lösen, die sich um die "Carl´s" - die weltweit vertreten waren - auftun. Doch damit gibt sie sich nicht immer mehr selbst als Person auf, sondern riskiert auch ihr Leben...

    "Ein wirklich erstaunliches Ding" beschreibt die bahnbrechende und originelle Geschichte einer jungen Frau, die zufällig und blitzschnell zur Berühmtheit wird und sich ihr Leben nur noch über Ruhm, mehr Follower und natürlich den Carl, dreht.

    Gleich zu Beginn wird klar, welch präsente Rolle April May, Protagonistin des Buches, einnimmt. Sie spricht direkt zum Leser und erzählt ihm ihre Geschichte gewissermaßen. Zunächst etwas ungewohnt, hat man sich als Leser schnell an diese persönliche Anrede gewöhnt, da sie auch im Verlauf immer wieder direkt das Wort an ihn richtet - im Sinne von Warnungen, ironischen Kommentaren u.ä. Dabei gewinnt man nicht nur das Bild einer schlagfertigen, selbstbewussten und starken Figur, überdies wird deutlich, dass April direkt an die Menschen - wie z.B. ihre Leser - spricht.

    Der Beginn der Handlung erweist sich zunächst als relativ unspektakulär, dafür umso informativer, da der Leser hier von April´s alltäglichen Leben erfährt. Noch während dieser Phase, kommt der erste und völlig überraschende Wendepunkt - denn hier trifft April auf Carl und ihre Berühmtheit nimmt den Anfang. Schnell wird klar, wie geheimnisvoll und rätselhaft das Auftauchen der Carl´s ist und dass sie eine Mission haben. Doch um diese zu entschlüsseln, gilt es jede Menge Rätsel zu lösen, denen April sich selbstverständlich annimmt.

    Von nun an wird die Handlung immer spannender und entwickelt sich steil zu einer originellen Geschichte in Zeiten von Social Media und Globalisierung, die mich von da an gebannt hat. Überzeugend, voller Spannung und mit April´s Humor ist der Lesefluss sowohl unterhaltsam, als auch packend.

    Die Figuren, allen voran die Protagonistin April, entwickeln sich - im Fokus aller Aufmerksamkeit steht nun der Erfolg und die mit sich bringenden Folgen. Während einige Charaktere eher schwach und im Hintergrund bleiben, nehmen andere, darunter Maya und April selbst, immer mehr Farbe an. Vor allem ihre Konflikte betonen die "menschliche Schwäche", die bei großen Internet-Stars oftmals in den Hintergrund treten.

    Von der Idee der Geschichte selbst kann man halten was man will, jedoch ist nicht zu bestreiten, dass sie unübertroffen originell und einzigartig ist. Allein die Kombination aus aktuellen Themen und fantasievollen oder vielleicht auch Sci-Fi Elementen, sowie jede Menge versteckter Botschaften, macht das Buch zu etwas Besonderem für die heutige Gesellschaft, aus der sich jeder etwas mitnehmen kann.


    Fazit:
    Um ein gutes Buch zu schreiben braucht es nicht nur einen bekannten Namen, das hat Hank Green - Bruder des Bestseller-Autors John Green - bewiesen. Das erste Buch des Youtube-Stars hat Potenzial es den Werken seines Bruders nachzutun!

    Eine starke und humorvolle Protagonistin, die sich mit einem besonderen Rätsel und der heutigen Social Media Gesellschaft auseinandersetzen muss, gepaart mit einer starken Handlung,macht das Buch zu "ein[em] wirklich erstaunliche[n] Ding"!

  24. Cover des Buches Kafka am Strand (ISBN: 9783442740437)
    Haruki Murakami

    Kafka am Strand

     (1.059)
    Aktuelle Rezension von: Countofcount

    Für mich ist „Kafka am Strand“ sicherlich eines DER Bücher.

    Murakami breitet seine surreale und kafkaeske Welt so dicht und verwoben aus wie das allenfalls noch in „Die Aufziehvogel-Chroniken“ und „1Q84“ geschieht. 

    Mehrere Handlungsstänge, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben (und jeweils für sich schon „verrückt“ genug sind), werden kunstvoll verwoben.

    Wie immer bei Murakami kann man das Ganze entnervt nach wenigen Seiten (oder einigen Kapiteln) in die Ecke pfeffern, oder aber man lässt sich drauf ein und erlebt ein (wie ich finde) sehr sensibel gezeichnetes Werk. Natürlich sind sprechende Katzen (oder gar Kühlschränke mit Katzenköpfen), regnende Meeresbewohner oder UFO-ähnliche Geschehnisse nicht jedermanns Sache, ist aber letztlich auch egal, weil Murakami das in der Summe total kunstvoll kombiniert und atmosphärisch verwebt. 

    Und so ist -wie eigentlich so oft bei Murakami- das Thema „Einsamkeit“ / „Suche“ / „Sehnsucht nach Ankommen“ vorherrschend. 

    Für mich persönlich -wie gesagt- eines DER Bücher. Möglicherweise sogar DAS Buch.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks