Bücher mit dem Tag "unglückliche ehe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "unglückliche ehe" gekennzeichnet haben.

54 Bücher

  1. Cover des Buches Das italienische Mädchen (ISBN: 9783442480098)
    Lucinda Riley

    Das italienische Mädchen

     (441)
    Aktuelle Rezension von: xeni_590

    Rosanna und Roberto, zwei welche sich gefunden habe und eigentlich  für immer Lieben sollten. Aber ihre Liebe ist nicht gut. Sie ist zerstörerisch und nicht sehr passend.

     Wer auf Konfliktreiche Liebesgeschichten in der Welt von Italienischen Opern mag. Mag vielleicht auch diesen Roman, für alle andern ist es ein spannender Ausgleich zu z.b. einem Krimi oder einer andere Liebesgeschichte die gerade ausläuft. Am besten selber reinlesen und herausfinden ob sie euch anspricht.

    Achtung Spoiler:

    Meine Lieblingszitate:

    *der Übelkeit erregende Gestank aus der Kanalisation, jedoch auch der köstlicher Duft frisch gebackener Pizza aus Papás Küche.

    *"Heißt das, dass wir drei Tage getrennt sein werden?"

    *"Glaub mir, es wird. Liebe ist so etwas wie eine Sucht. Man muss sich davon lösen und sich nicht bestrafen, wenn man manchmal das Gefühl hat, dass man sich nie mehr davon erholt:"

    *Er ist ein hervorragender Schauspieler, erinnerte Rosanna sich.

  2. Cover des Buches Die Winterrose (ISBN: 9783492252812)
    Jennifer Donnelly

    Die Winterrose

     (484)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Die Buecher von Jennifer Donnelly sind wahre Pageturner. Der zweite Teil der Rosentrilogie hat mich mitgerissen, genau wie der erste. Spannung, Dramatik, Abenteuer und Gefuehl, alles dabei. Die Geschichte von India und Sid ist unglaublich dramatisch. Es passiert sehr viel Spannendes. Ich freue mich jetzt auf den dritten Band. 

  3. Cover des Buches Das Verhängnis (ISBN: 9783442473502)
    Joy Fielding

    Das Verhängnis

     (354)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Kirchbichler

    Leider hatte mir bei dem Buch etwas die Spannung gefehlt. Das Ende war aber eine große Überraschung.

    Es geht um drei Freunde, zwei davon sind Brüder. Sie hocken gern in einer Bar. Eines Tages kam eine Frau rein, und es ging die wette los, wer diese Frau bekommt. Die Kellnerin wo mit einem der drei Freunde zusammen ist, erzählt der Frau davon. Sie hat etwas mitgeholfen das ausgerechnet der so zu sagen loser den Gewinn macht. Das eigentliche Ziel die Frau ins Bett zu bekommen, blieb aus.

    Einer der drei Freunde musste feststellen, das seine Frau samt Kinder auf einmal weg war, weil er immer betrunken war, nicht viel Zeit für das Familienleben hatte. Sie hat die Scheidung eingereicht und ein Kontakt verbot erlassen.Genau dieser hat auch die Frau verfolgt um zu sehen wo diese wohnt..In einer nobel Gegend.

    Die Frau aus der Bar wurde von ihrem Mann der ein Arzt war schon mehrfach verprügelt, das haben dann auch die drei Freunde gesehen. Die Frau hat sich eher an Jeff Gewand, ihm die Liebe vorgespielt.

    Sie wollte ihren Mann verpassen,  das ging am besten wenn er tot sei.solte das wirklich passieren?

    Am Ende treffen sich Die Frau und Jeff im hotel,  die Kellnerin schickt den Ehemann in das hotel. Die zwei anderen Freunde kommen auch noch dazu. Es gab dann drei tote.

    Jetzt die große überraschung. Die Kellnerin und die Frau kannten sich von früher. Die zwei haben dann zusammen die Stadt verlassen.

    Ich fand es schön das man etwas von der Vergangenheit erfahren hatte, überwiegend über die drei Freunde und die Kellnerin.

    So richtig gepackt hatte mich das Buch nicht, ich habe bzw.schaffe es auch schlecht hier darüber zu schreiben. Vielleicht kann ich es mal nachholen. Zuviel will ich ja auch nicht verraten.

    Das Buch zu lesen würde ich ja sagen, aber kein zweites Mal für mich. Klar gibt's da draußen jemanden der das Buch mega fand, ich leider nicht so.


  4. Cover des Buches Mädchen für alles (ISBN: 9783492054997)
    Charlotte Roche

    Mädchen für alles

     (95)
    Aktuelle Rezension von: buecherqualle

    Der Schreibstil ist okay, jedoch ist die Geschichte mehr als nur gewöhnungsbedürftig. Wie erzählt wird, wie die Gedanken von Christine sind.. es ist ein sehr spezielles Buch was bei mir einfach keinen anklang fand. Es war langweilig, lang gezogen und nicht gerade toll. Das Buch zu beenden war leider ein krampf.

  5. Cover des Buches Rebecca (ISBN: 9783458361343)
    Daphne Maurier

    Rebecca

     (388)
    Aktuelle Rezension von: MademoiselleMeow

    Allein der Name Daphne Du Maurier hat mich schon angezogen, weil er so schön klingt und nachdem ich den Film „Meine Cousine Rachel“ gesehen hatte, wollte ich eigentlich auch das Buch dazu lesen. Da ist mir allerdings schon die nächste Verfilmung in die Quere gekommen, nämlich „Rebecca“ aus dem Jahr 2020. Ich mochte den Trailer sehr, denn rein optisch scheint der Film ansprechend zu sein und auch das was er über die Handlung verrät, konnte meine Neugier wecken. Dieses mal wollte ich aber zuerst das Buch lesen, in dem es um folgendes geht:


    An der Côte d’Azur begegnet eine junge Gesellschafterin den doppelt so alten Maxim de Winter. Dieser ist reich, kultiviert und angesehen. Er lebt in England auf dem herrschaftlichen Landsitz Manderley, das unsere Erzählerin schon seit ihrer Kindheit von Postkarten kennt und stets bewundert hat. Nach einigen gemeinsamen Ausflügen macht Maxim der Erzählerin vor ihrer Abreise einen Heiratsantrag, welchen sie annimmt. Nach den Flitterwochen kehren beide nach Manderley zurück, wo sich die Erzählerin mit der Allgegenwärtigkeit von Maxims erster Frau Rebecca konfrontiert sieht. Diese war ein Jahr zuvor unter mysteriösen Umständen ertrunken. Die Erzählerin findet heraus, dass Rebecca nicht nur sehr schön, sondern auch allseits beliebt, charmant und talentiert war. Die ohnehin schon schüchterne junge Frau verunsichern diese Informationen, zudem verhält sich ihr Ehemann oft unberechenbar, ist mal zuvorkommend und warmherzig, dann wieder verschlossen und gereizt. Rebeccas Vertraute und Haushälterin Mrs. Danvers begegnet ihr fortwährend mit Missfallen und so sehr sie das Anwesen Manderley und seine Umgebung liebt, so sehr ist sie sich der immer wieder der Anwesenheit Rebeccas Geist bewusst. Es wird ihr zunehmend klar, dass ein glückliches Leben im Schatten der Vorgängerin nicht möglich zu sein scheint.


    Zu erst einmal ist es ungewöhnlich, dass der Roman mit dem Ende beginnt. Wir erfahren, dass das Ehepaar de Winter nicht mehr auf Manderley lebt, ja dass dieses nicht mehr existiert. Dass sie die Dämonen der Vergangenheit immer wieder heimsuchen, aber ihr Glück in einem langweiligen Alltag fernab der Heimat gefunden haben. Erst ab Mitte des zweiten Kapitels beginnt der Anfang der Handlung. Auch ungewöhnlich ist es, dass die Erzählerin, unsere Hauptfigur, nie beim Namen genannt, sondern nur als Mrs. Winter bezeichnet wird. Das ist schon etwas ärgerlich, weil es laut Maxim ein sehr außergewöhnlicher Name ist, aber andererseits trägt das zur allgemeinem Mystik des Romans bei. Außergewöhnlich sind auch alle auftretenden Charaktere, jeder ist nach einem klaren Muster aufgebaut: Der reiche Witwer, die junge unsichere Ehefrau, die kaltherzige Haushälterin, der ewige Junggeselle, die sagenumwobene tote Ehefrau….fast schon karikativ, aber das macht auch seinen Reiz aus. Trotzdem geht einem besonders die Erzählerin irgendwann auf die Nerven. Ich bin ja selbst eine sehr introvertierte Person, aber all die einsilbigen Antworten die sie bei Konversationen gibt und diese übertriebene Unsicherheit, haben selbst mich ein bisschen auf die Palme gebracht. Sehr anstrengend zu lesen, auch die vielen inneren Monologe, obwohl diese sehr bildhaft und atmosphärisch geschrieben sind. So etwas mag ich, aber es wurde irgendwann einfach zu viel. Im Gegenzug gab es aber ein paar sehr starke Szenen, z.B. der Monolog von Mrs. Danvers in Rebeccas Zimmer, wo ich echt begeistert war. Ich konnte sie fast vor mir sehen und hören, das war richtig gut geschrieben! Trotz der recht langen, klein gedruckten Kapitel ist das Buch ein wahrer Pageturner, weil man so gespannt auf das Mysterium Rebecca ist. Ich hatte vorher schon vielfach gelesen, dass die Auflösung ganz und gar schockierend sei und hatte dementsprechend große Erwartungen. Ich würde zusammenfassen, dass es drei Enthüllungen gibt. Die erste über die Person Rebecca fand ich interessant und clever, hätte daraufhin aber gerne noch ein bisschen mehr über sie erfahren und warum sie so war. Die zweite über ihren Tod hatte ich schon in Betracht gezogen und kam daher nicht ganz so überraschend. Überraschend fand ich dann aber wieder den Twist der danach kam. Das war nochmal eine schöne Kehrtwende. Das Ende kam mir dann allerdings zu schnell, da war ich richtig enttäuscht. Man erwartet noch eine kleine Aufklärung, warum das was am Ende passiert, passiert ist und wer dafür verantwortlich war. Natürlich hat man eine Ahnung, aber ich mag es lieber, wenn es schwarz auf weiß da steht. Es hilft jedoch ein wenig, wenn man sich direkt im Anschluss die ersten beide Kapitel noch einmal durchliest. 

    Am meisten hat mir an dem Buch gefallen, dass es so spannend war. Und auch, dass es ungewöhnlich war. Es ist kein 0815 Roman, so was liest man nicht oft. Vermutlich mag das auch daran liegen, dass der Roman von 1938 ist, da hat man noch anders geschrieben und die Leser hatten andere Ansprüche. Da ich aber eher selten so alte Romane lese, war ich davon positiv überrascht. Drei Dinge haben mir nicht so gefallen. Die Erzählerin geht einen mit ihrer Art irgendwann einfach nur noch auf die Nerven, die offenen Fragen und das Ende, welches ich zu plötzlich fand. Für mich war es nicht ganz perfekt, aber ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen und bin froh das ich es gelesen habe. 

  6. Cover des Buches Eiskalter Plan (ISBN: 9783827194312)
    Astrid Korten

    Eiskalter Plan

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Gelinde
    Eiskalter Plan, Im Netz der Rache, von Astrid Korten

    Cover:
    Gruselig, macht neugierig.

    Inhalt:
    In einem Chatroom treffen vier Frauen aufeinander, alle sind mit ihrem Leben unzufrieden. Alma eine Verlagsleiterin, Sophie eine Assistenzärztin, Greta arbeitet bei der Polizei, Marie ein Anwältin.
    Dann treffen sie sich persönlich und die gemeinsame Wut wird immer größer, auf ihre eigenen Männer und auf Männer allgemein, die laut Statistik immer die Täter sind.
    Sie entwickeln Rache- und Mordgedanken.
    Plötzlich gibt es einen Toten! War es ein Versehen? War es Mord?
    Es bleibt nicht der einzige Tote.
    Doch was steckt hinter dem Ganzen?

    Meine Meinung:
    Eine unglaubliche Geschichte, absolut keine leichte Kost. Das Buch hat mich fasziniert und verwirrt.
    Die Frauen und ihre Gedanken, vor allem Alma, aus deren Sicht in „Ich-Perspektive“ erzählt wird, sind so zerrissen und vielschichtig, dass ich nicht immer verstand, was wollen sie denn jetzt.
    Es wird schonungslos berichtet, klar, es ist fiktiv und alles ist erlaubt.
    Es werden heikle Themen herausgepickt (Pädophile, häusliche Gewalt gegen Frauen, Ehrenmord), bei denen ich mich auch oft über die Rechtsprechung ärgere und die mein Blut zum Kochen bringen, aber Selbstjustiz, wie sie hier dann anklingt kann keine Lösung sein. Doch dies ist, wenn man das Buch zu Ende gelesen hat gar nicht das Thema.
    Sondern Rache, Wut, Manipulation!

    Während ich lese, kommen mir manche Handlungen doch recht naiv und unreal vor (im Ganzen gesehen ist das dann aber nebensächlich). Denn nichts ist so wie es auszusehen scheint und der Wind weht von einer ganz anderen Seite. Am Ende muss ich sagen: Hut ab.
    Mit der Schreibweise hab ich mich manchmal auch etwas schwer getan.
    Metaphern und hintergründig.
    Sätze wie: Vier achtbare Frauen saßen anständig zusammen, als spezifische chemische Formel bildeten sie eine gefährliche Mischung.

    Das Nachwort zeigt dann, welche Recherche hinter dem Buch steckt.
    Autorin:
    Astrid Korton, geb. 1962 im niederländischen Heerlen, lebt heute mit ihrer Familie in Essen. Ihre große Leidenschaft das Schreiben, hat sie 2004 zu ihrem Beruf gemacht.

    Mein Fazit:
    Ein unglaubliches Buch, das für mich schwer zu beurteilen ist, weil es beim Lesen so ganz andere Gefühle erweckt und erst aufs Ende zu zeigt, auf was und vor allem in welch ganz andere Richtung es hinausläuft.
    Von mir 4 Sterne.

  7. Cover des Buches Das Herz der Nacht (ISBN: 9783802584978)
    Ulrike Schweikert

    Das Herz der Nacht

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Wien im 19. Jahrhundert - Hier lebt Fürst Andras Bathory, ein Jahrhunderte alter Vampir. Um seine Geschichte soll es gehen, wie ich aus dem Klappentext entnahm. Aber eigentlich ging es mehr um ein Sittengemälde dieser Zeit. Ich habe den Eindruck, als hätte die Autorin einfach nur alle historischen Personen und Ereignisse im fraglichen Zeitraum aneinandergereiht und dann versucht, eine passende Geschichte darum herum zu stricken. Vorzugsweise mit einem Vampir, weil dies gerade in Mode war.

    Ein Zuviel an historischen Informationen um Politik, Kunst und Kultur machte mir das Lesen unerträglich, obwohl ich gern historische Romane lese. Kriminalfall und Vampir gerieten ins Hintertreffen, und zwar so sehr, dass mir lange, sehr lange nicht klar war, wohin das Ganze eigentlich führen sollte. Da dies die Vorgeschichte zu der Peter von Borgo Trilogie ist, welche ich noch lesen möchte, habe ich durchgehalten. Doch bis es endlich zu interessanten Kapiteln kam, verging  mehr als das halbe Buch. Als sich die Geschichte langsam auf den Vampir konzentrierte, war es für mich längst egal. Die Weitschweifigkeit der Belanglosigkeiten hat mein Interesse abgetötet und am Ende blieb mir nur ein Schulterzucken..Keiner der Charaktere konnte mein Interesse wecken. Selbst der Vampir blieb blass und wenig anziehend. Ich kann nur hoffen, dass die anschließende Trilogie nicht auf gleiche Weise geschrieben wurde...

    Fazit: Dieses Buch sorgt für reichlich Langeweile und schlechte Laune! Der Schreibstil ist allerdings professionell und flüssig, deshalb 2 Sterne (gefühlt 1 Stern)


  8. Cover des Buches Die Geschichte eines neuen Namens (ISBN: 9783518469521)
    Elena Ferrante

    Die Geschichte eines neuen Namens

     (326)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Der zweite Band dieser neapolitanischen Saga erzählt die spannende Freundschaftsgeschichte von Elena und Lila weiter. Es geht nun um die jungen Erwachsenenjahre der beiden Frauen. Die eine widmet sich mit ganzem Ehrgeiz ihrem Studium, die andere gleitet immer tiefer in familiäre Schwierigkeiten. Zeitweise verlieren sich die beiden aus den Augen und leben vollständig ihr eigenes Leben, doch bleiben sie verbunden unter anderem durch die Liebe zu demselben Mann.


    Man liest sich einfach und schnell in die Fortführung der Geschehnisse und auch dieser Band kann als Unterhaltungsliteratur auf gehobenem Niveau bezeichnet werden.

  9. Cover des Buches Eine Handvoll Worte (ISBN: 9783499266911)
    Jojo Moyes

    Eine Handvoll Worte

     (1.765)
    Aktuelle Rezension von: Mazeixx

    Die Thematik des Buches hat mir gut gefallen und bis zu letzt war die Spannung groß. Stellenweise hatte ich Schwierigkeiten weil Risse im Ablauf oder der Herleitung der Ereignisse entstanden sind. Oft musste ich mehrere Seiten zurückblättern. Schade aber das Durchhalten lohnt sich am Ende dann doch!

  10. Cover des Buches Wenn es plötzlich Liebe ist (ISBN: 9783442375462)
    Jessica Bird

    Wenn es plötzlich Liebe ist

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Neugierig1111
    Grace als Promi und John als knallharter Bodyguard ergeben zwar eine vorhersehbare Geschichte, sie ist aber sehr gut erzählt mit dem genau richtigen Mix aus Spannung und Liebe.
  11. Cover des Buches Riskante Nähe (ISBN: 9783802583728)
    Michelle Raven

    Riskante Nähe

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Feelina06

    Inhalt:

    Waffenexpertin Karen Lombard wird von einem Unbekannten vor eine einfahrende U-Bahn gestoßen, nicht der erste plötzliche Unfall, der ihr in den letzten Jahren zugestoßen ist. Hilfesuchend wendet sie sich an den einzigen Mann, dem sie vertrauen kann: Clint Hunter. Der ehemalige Captain einer Spezialeinheit der SEALs, hat ihr schon einmal das Leben gerettet und Karen hat ihn seitdem nicht vergessen können....

    Dieses Buch ist Teil einer Buchreihe. Diese sind aber abgeschlossene Geschichten, sodass es durchaus nichts macht, die vorigen Bände nicht zu kennen. 

    Ich bin schnell in die Geschichte reingekommen. Diese beginnt mit der vor vier Jahren zurückliegenden Entführung von Karen, bei sie und Clint sich kennen lernen. Die rasante Rettungsmission zieht den Leser förmlich in ihren Bann und die Spannung ist gleich zu Beginn schon sehr hoch.

    Zudem merkt man auch sofort die Anziehungskraft zwischen Clint und Karen, die hier schon gleich spürbar ist. Und selbst nach vier Jahren konnten beide den anderen nicht vergessen, obwohl beide getrennt ihr Leben weiter gelebt haben.

    Der Mix aus Thriller und Liebesgeschichte ist wunderbar umgesetzt worden, sodass man hier unterhaltungsmäßig voll auf seine Kosten kommt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und man kommt schnell durch das geschriebene.

    Ein prickelnder und spannender Thriller, der viel Gefühl und Nervenkitzel bietet und so für wunderbare Lesestunden sorgt. Perfekt also um abzuschalten und zu entspannen. 

  12. Cover des Buches Das Bücherzimmer (ISBN: 9783423195287)
    Rosemarie Marschner

    Das Bücherzimmer

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Marie Zweisam ist die Hauptperson in Rosemarie Marschners Buch: Das Bücherzimmer. Der Leser darf die Zeit mit ihr verbringen, als sie 14 ist, und in Linz als Dienstmädchen arbeitet, danach pflegt sie ihre kranke Mutter bis zu ihrem Tod und dann heiratet sie einen Bäcker, dank der vielen Arbeit und seiner Mutter kommt es zur Scheidung. Was davor und danach passiert, wird auch erzählt, das Ende eher kurz und knapp.



    Die Zeit als Dienstmädchen wird ziemlich ausführlich beschrieben. In dieser Zeit liest man auch, wie es ihr zuvor als „Bastard“ gegangen ist. Ihre Mutter hat ein Kind bekommen, obwohl sie nicht verheiratet war. Da sie „nur“ eine Bauerntochter war und ihr „Freund“ aus einem guten Linzer Hause, kam eine Hochzeit nicht in Frage. Marie wurde in ihrer Schulzeit immer gehänselt, aber sie war eine sehr gute Schülerin und ihr Lehrer hätte sie gerne studieren lassen. In dieser Zeit lernt man auch die Ohnesorgs kennen. Sehr sympathische Juden. Leider erfährt man nach ihrer „Flucht“ nichts mehr von ihnen. Ich hätte nun vermutet, dass Marie und der „Jude“ heiraten. Es wurde nur verraten, dass sie danach noch in Schanghai war, wohin die Ohnesorgs vermutlich flohen. Leider blieb dieser Teil der Geschichte dann völlig im Dunkeln, was ich sehr schade fand.



    Als Marie ihre Mutter pflegte hatte sie einen herzlichen und liebevollen Kontakt zu ihr. Vorher eher weniger, weil die Mutter wusste, dass Marie von zu Hause weggehen musste. Sie wollte nicht, dass Marie schlimmes Heimweh bekam.



    Der praktisch 3. Teil war, als sie den Bäckerjungen heiratete, den sie in Linz kennen gelernt hat. Sie musste sehr viel arbeiten, hatte kaum Freizeit, ihre Schwiegermama hat sie bis zum geht-nicht-mehr ausgenutzt. Und wenn man mich fragt, ihre Schwiegermutter hat sie von Anfang an gehasst. Erst wollte sie abkassieren (der Anbau und die Möbel), dann wurde Marie ausgenutzt (kaum Freizeit und ein viel zu großes Gebiet, wo sie die Waren ausfahren musste) und dann durfte Marie nicht kritisieren (Juden, Ohnesorgs) und als sie dann noch was gegen Hitlers Machenschaften sagte, dachte die Schwiegermutter voller Freude: Hah, jetzt werden wir sie los. Die Frau war in diesem Buch eindeutig der schwärzeste und böseste Part, fast schlimmer als Hitler, halt in „kleinem Rahmen“. Die Autorin hat zwar immer geschrieben, man wisse nicht, was genau die Schwiegerutter dachte und so. Aber ihr Handeln sagte doch alles.



    Es war eine „Schwarz-Weiß-Malerei“ in der Marie und ihre Mutter als „weiße Engel“ beschrieben wurden und nie böse waren und die perfekten Menschen. Dadurch kamen die „Bösen“ viel stärker heraus.



    Ich fand das Buch sehr authentisch und es deckte sich vieles mit meinem Schulwissen, vor allem die Geschichten aus der Hitler-Zeit, auch wenn alles mehr oder weniger „kurz angerissen“ war. Insgesamt fand ich den Werdegang oder besser gesagt die Art von „Biografie“ sehr unterhaltsam und insgesamt gefiel mir der Roman sehr gut. Schade fand ich nur, dass man als Leserin nicht noch ein Weilchen mit Marie verbringen durfte, als es das Leben wieder gut mit ihr meinte.



    Zwischendurch – während ihrer Bäckerinnenzeit – war das Buch dann zeitweise etwas langweilig, durch den Ausbruch von Marie und der „verleumderischen“ Schwiegermutter wurde es dann wieder spannender. Leider war dann das Buch auch schnell zu Ende, was ich sehr bedauert habe.



    Die Charaktere waren sehr gut beschrieben. Ich konnte mir die Figuren sehr gut vorstellen. Der Notar gefiel mir irgendwie sehr gut. Auch wenn er es nicht möchte, aber er fördert Marie und sie genießt die Zeit. Am Besten war dann die letzte – wirklich die allerletzte – Szene mit dem Notar. Und die Leseausweisszene fand ich auch wunderbar. Der Notar war teilweise unfreiwillig „komisch“ mit (wie hieß sie noch mal?) „Walburga“ oder so. Irgendwie fand ich die Szene witzig. Es passte wunderbar in das Buch.



    Der Schreibstil war auch sehr unterhaltsam und spannend. Insgesamt fand ich das Werk toll. Das Thema weniger und es gehört so überhaupt nicht in mein Beuteschema. Aber auch dieses Buch „sprach“ mich an und wollte unbedingt von mir gelesen werden und ich bereue dies keinesfalls.

    Das Cover gefiel mir sehr gut, genauso wie der Titel. Mein Cover ist die Frau von hinten, mit den hochgesteckten Haaren, als Dienstmädchen.



    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

    Diesem Buch würde ich 9 Sterne geben, wenn ich könnte. Einen Stern ziehe ich ab, weil es zwischendurch kurzzeitig ein bisschen langweilig wurde. Also bleibt es bei den 5 Sternen, die ich geben kann. Sonst war es sehr spannend und kurzweilig, die Charaktere waren so gut beschrieben, dass das Kopfkino ansprang. Ich finde das Buch – trotz des Themas und der Zeit in der es spielt – wunderbar und ich kann das Buch sehr empfehlen.


    • Cover des Buches SEAL Team 12 - Aus dem Dunkel (ISBN: 9783802584626)
      Marliss Melton

      SEAL Team 12 - Aus dem Dunkel

       (72)
      Aktuelle Rezension von: Asbeah

      SEAL Team 12, Band 1: Für mich ein unerwartet guter Romantik Thriller. Eigentlich ist Military Romance nicht direkt mein Lieblingsgenre. Deshalb hatte ich erstmal probeweise hinein gelesen, doch schon nach kurzer Zeit war ich so gefesselt, dass ich nicht mehr aufhören wollte.

      Der Protagonist Gabe hat nach einjähriger Gefangenschaft und Folter in Nordkorea sein Gedächtnis verloren. Wie es scheint, weiß bzw. wusste er jedoch etwas, dass seine Vorgesetzten in arge Bedrängnis führen könnte. Warum sonst sollte jemand versuchen, ihn zu töten?

      Die Handlung ist spannend und actionreich. Unter dem Einfluss  starker Medikamente versucht Gabe, sein Leben und gleichzeitig seine Ehe zu retten, die unter seinem Gedächtnisverlust ebenfalls leidet.

      Dieser Romantik Thriller ist mal etwas anderes, da sich hier das Liebespaar nicht erst findet, sondern schon verheiratet ist und in der Vergangenheit bereits einiges erlitten hat.

      Mein Fazit: spannend und gut geschrieben!

    • Cover des Buches Stoner (mp3-Ausgabe) (ISBN: 9783862314638)
      John Williams

      Stoner (mp3-Ausgabe)

       (31)
      Aktuelle Rezension von: MissRichardParker

      Eine sprachlich hervorragene Geschichte, grandios gesprochen, so dass ich mich mittendrin befand und es sich anfühlte, als ob ich einen Film anschaute.

      Die Geschichte ging mir nahe, hat mich traurig gemacht und mich mitfühlen lassen. Hier gibt es keine atemlose Spannung oder eine spezifische Handlung. Es geht einzig um das Leben eines Mannes, der seinen Weg geht und sein Glück sucht. Sehr rührend und berührend.

    • Cover des Buches Kennen wir uns nicht? (ISBN: B0036L630Q)
      Sophie Kinsella

      Kennen wir uns nicht?

       (714)
      Aktuelle Rezension von: LilyWinter

      Irgendwie passt für Lexi gar nichts mehr zusammen. Eigentlich hatte sie doch nie beruflichen Erfolg, war nie reich und wer ist bitte dieser Ehemann? Nach einem Unfall wacht Lexi in einem neuen Leben auf, einem beruflich erfolgreichen Leben mit Ehemann, alles erscheint ihr fremd bis auf diesen fremden Typen, der ihr bekannt vorkommt.

      Spannend und witzig und zugleich mit ernstem Hintergrund, wie alles von Sophie Kinsella!

    • Cover des Buches Wo immer du sein magst (ISBN: 9783426500941)
      Lisa Jewell

      Wo immer du sein magst

       (109)
      Aktuelle Rezension von: MelliSt13

      Joy und Vince treffen sich das erstmal in ihrer Jugendzeit auf einem Campingplatz,haben eine wundervolle unvergessliche Nacht miteinander und am nächsten Tag ist der Wohnwagen zusammen mit Joy von seinem Platz verschwunden, nur ein verregneter Zettel, der kaum noch zu lesen ist zeigt das sie da war.

      Von jetzt an beginnt eine ausführliche Odyssee des Lebens der beiden,immer mal wieder überschneiden sich die Lebensabschnitte der beiden,aber ohne das der andere etwas davon weiß.

      Es dauert fast 350 Seiten bis sich die beiden wieder treffen und ein Wort wechseln, doch bis man dahin kommt weiß man welche Farbe die Tapete auf der Gäste Toilette hat und wie tief traurig die beste Freundin ist...es wird nichts ausgelassen, so unwichtig es auch sein mag.

      Das Cover wieder sehr einladend verbirgt eine Liebesgeschichte die sich über mehrere Jahrzehnte zieht und um das Happy End zu errichen muß man viel unsinnigen Inhalt lesen.

      Dieses Buch ist kein Muss...

    • Cover des Buches Afrikanische Tragödie (ISBN: 9783596522347)
      Doris Lessing

      Afrikanische Tragödie

       (31)
      Aktuelle Rezension von: AnnBee

      Südafrika in den 1940ern/1950ern, ein Land, dass geprägt ist durch den Rassismus der Kolonialmächte und der weißen Siedler. Lessings Roman beginnt fast wie ein Krimi: ein schwarzer Angestellter (Moses) hat eine weiße Farmersfrau (Mary) ermordet. Dann spürt sie dem Leben auf der Farm nach, um diese Tat zu verstehen. Diese Spurensuche in Marys früherem Leben ist so bedrückend wie beeindruckend. Nach einer schönen Zeit als junge Frau in der Großstadt gibt Mary schließlich dem sozialen Druck zu heiraten nach und zieht zu Dick Turner auf seine Farm. Sie leben dort in großer Armut, Einsamkeit und Eintönigkeit. Nachdem Mary erkennt, dass es für sie keinen Ausweg aus diesem Leben gibt, verfällt sie zusehends in eine Depression. Gleichzeitig lässt sie all ihre Wut und Frustration an den schwarzen „Angestellten“ aus. Eine Stärke dieses Romans ist, dass Lessing keine allzu einfachen moralischen Urteile fällt, und dennoch mit höchster Eindringlichkeit den allgegenwärtigen Rassismus seziert. Teilweise ist das wirklich hart zu lesen, da dieser Rassismus so widerwärtig ist und gleichzeitig alles so hoffnungslos scheint. Dennoch, oder deswegen, ein sehr gutes und wichtiges Buch.

    • Cover des Buches Das fremde Mädchen (ISBN: 9783837126600)
      Katherine Webb

      Das fremde Mädchen

       (21)
      Aktuelle Rezension von: Tini2006

      Erst vor Kurzem habe ich Katherine Webb als Autorin entdeckt und war von Anfang an so begeistert, dass ich noch weitere Werke von ihr kaufte. "Das fremde Mädchen" ist nun das zweite, das ich mir zu Gemüte geführt habe. Mein Urteil vorweg: es ist gut, spannend, mit lebendigen Charakteren, erreicht aber nicht jenes, das ich zuerst gelesen habe, und in dem sich Frances in den Wirren des 2. Weltkrieges auf die Suche nach ihrem verschwundenen Pflegekind begibt. Warum? - Manches schien mir etwas herbei geholt und konstruiert, aber das ist natürlich auch Geschmackssache.

      "Das fremde Mädchen" beginnt mit einer Szene, die im Grunde völlig irrelevant für das weitere Geschehen im Buch ist, allerdings natürlich als großartiger, Spannung versprechender Einstieg dient: ein kleines Mädchen, ca. 7 Jahre alt, läuft nackt auf ein einsames Gehöft zu und wird dort aufgenommen und in Folge als Dienstmädchen ausgebildet. Niemand weiß, woher das Kind kommt, was es erlebt hat, wie dessen Name lautet - und so bleibt es bis zum Schluss. Denn wie schon in der Überschrift gesagt: manche Rätsel bleiben ungelöst. Allerdings istgenau dieser Einstieg auch dermaßen unnötig, dass es zum Himmel schreit. Denn Starling, wie das Kind von Alice, ihrer Gönnerin genannt wird, ist zwar eine wichtige Figur in diesem Buch, hätte aber nicht auf diese melodramatische Weise auftauchen müssen, die nur auf Effekthascherei aus ist für all jene, die dieses Buch in der Buchhandlung mal aufschlagen, die ersten Seiten überfliegen und gleich mit einer Spannungsbombe erschlagen werden (wolen?).

      Die Kurzversion ohne Melodramatik ist die: Starling wächst als eine Mischung aus Dienstbotin und kleine Schwester in der Obhut der jungen Alice heran und liebt sie heiß. Als Alice sich in Jonathan Allen verliebt, wird sie eifersüchtig, weil Alice plötzlich Geheimnisse vor ihr hat, und tut Dinge, die sie später bereut. Durch sie fliegt das verbotene Verhältnis auf. Und plötzlich verschwindet Alice von einem Tag auf den anderen. Aufgrnd einiger Vorfälle steht für Starling fest: Jonathan hat Alice ermordet. Fortan klammert sie sich an den Gedanken, ihn als Mörder zu entlarven und Alices Tod zu rächen.

      Einfach ist das nicht. Denn obwol sie nun sogar bei Jonathan und seiner Mutter eine Stelle als Dienstmädchen animmt, kann sie ihm das Verbrechen nicht nachweisen. Jonathan ist als geistig verwirrter, gebrochener Mann ais dem Krieg zurückgekehrt und verbringt seine Tage allein und depressiv in einem abgedunkelten Zimmer. Seine einzige Gesellschaft ist der Alkohol. Er hasst die ganze Welt, am meisten aber seine Mutter. Da taucht plötzlich Rachel auf, eine junge Frau, die Alice zum verwechseln ähnlich sieht. Rachel ist die Frau des Weinlieferanten, eines nicht gerade netten, dem Alkohol ebenfals sehr zugetanen Mannes, und in einer unglücklichen Ehe gefangen. Das Angebot, Jonathan vorzulesen und ihn damit aus seiner Lethargie und Depression zu reißen, nimmt sie nach einigem Zögern an. Durch Starling erfährt sie von dessen großer Liebe Alice und dem Verbrechen, das er angeblich begangen hat. Auch sie wird von der dramatischen Liebesgeschichte mit schrecklichem Ende in ihren Bann gezogen und versucht nun, gemeinsam mit Starling das Rätsel um Alices Verschwinden endgültig zu lösen. Doch je besser sie Jonathan kennen lernt, desto mehr Zweifel hat sie, ob Starlings Theorie stimmt. Jonathan liebte ihre Doppelgängerin von ganzem Herzen. Wieso solte er sie also ermorden?

      Wie auch im ersten Roman von Katherine Webb waren alle Charaktere sehr glaubwürdig und tiefgründig gezeichnet. Der Roman (Krimi...?) war mitreißend und spannend; Anna Thalbach las das Hörbuch vorzüglich. Wie schon anfangs erwähnt, gab es jedoch ein paar Punkte, die mir nicht ganz so gefielen wie im ersten Buch, das ich von Kaherine Webb gelesen habe. Dass der Eintieg unnötig melodramatisch war und für die weitere Handlung absolut keine Rolle spielt, ist einer davon. Ein weiterer ist das sehr konstruierte Liebesverhältnis zwischen Jonathan und Rachel, die anscheinend wirklich ein Talent hat, sich seltsame Männer auszusuchen. Nun war ja schon Mann Nummer 1, der Weinhändler, eine Niete. Mit Jonathan hat sie nun einen echt instabilen Typen an ihrer Seite, der sich lieber im dunklen Kämmerchen einschließt, als ich Problemen zu stellen. Denkbar schlecht weggekommen ist auch Jonathans Mutter, die im Grunde ja auch nur ein Opfer ihres eigenen Vaters war. Aus meiner Sicht ging die Autorin sehr grausam mit dieser Protagonistin um. Starling dagegen entwickelte sich vom süssem Kind zu einer eher gefühlsverrohten Frau. Das fad ich ein bisshen schade.

      Insgesamt war es ein gutes Buch und ich freue mich auf weitere Werke der Autorin.


    • Cover des Buches Die Täuschung (ISBN: 9783734110283)
      Charlotte Link

      Die Täuschung

       (511)
      Aktuelle Rezension von: Fa3ien

      Konnte das Buch nicht mehr weglegen. Viele Kurzgeschichten, welche anfangs zusammenlos wirken und am Schluss ein gemeinsames Ende haben. 

    • Cover des Buches Secret Desires - Ein heißes Abenteuer zu Dritt (ISBN: 9783945298893)
      Kathy Fox

      Secret Desires - Ein heißes Abenteuer zu Dritt

       (9)
      Aktuelle Rezension von: ruebenschein

      Handlung:

      Sonjas Leben wird von der Routine dominiert: der Sohn ist erwachsen und aus dem Haus, der Job nimmt viel Zeit und Kraft in Anspruch und der Ehemann scheint eher mit der Arbeit als mit Sonja verheiratet zu sein. So ist es dann auch kein Wunder, dass der Sex zwischen den beiden, wenn er denn mal stattfindet, eher eine schnelle Nummer mit dem Ziel vor Augen ist. 

      Sonja beginnt sich zu fragen, ob das wirklich schon alles gewesen ist, ob sie sich mit der jetztigen Situation abfinden soll, oder ob es da nicht noch mehr gibt...... lustvollen Sex, das Gefühl begehrt zu werden und das Gefühl von Herzklopfen und Erregung, wenn frau selbst jemanden begehrt. 

      In Mitten dieser Zweifel bietet ihr eine Begegnung mit Björn an ihrer Arbeitsstelle die Chance, all das probieren zu können, die sie jedoch zunächst ausschlägt. Doch der Gedanke und vor allen Dingen das Herzklopfen, das sie hat, wenn sie Björn sieht, lässt sie ihre Meinung schließlich ändern und sie erlebt ein heißes Abenteuer. Ein Vorschlag Björns jedoch könnte ihre Ehe komplett umkrempeln. 

      Meinung:

      Ich bin angenehm überrascht! In den meisten Erotik-Romanen werden die immer gleichen Stereotypen und Klischees bedient, doch hier ist das Setting erfrischend realistisch, auch wenn die Autorin nicht ganz ohne Klischees auskommt. Aber mal ehrlich, wer träumt schon von einer Affäre mit einem unattraktiven, ungepflegten Mann? Macht also Sinn, dass Björn in dieser Geschicht sehr attraktiv ist. Die Personen und ihre Lebensumstände sind realitätsnah beschrieben. Auch dass Sonja damit hadert, kann ich bestens nachvollziehen. Erst als es dann zur Affäre mit Björn und seinem darauf folgenden Vorschlag kommt, kommt Fiktion ins Spiel, aber dennoch in einem annehmbaren Rahmen.

      Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die erotischen Szenen sind ausführlich und explizit beschrieben, dabei aber außerordentlich appetitlich, wenn auch die Wortwahl aus meiner Sicht dann manchmal doch zu fantasievoll ist. 

      Letzten Endes ist es ein kurzer Erotikroman, der tut was er soll und keine Weltliteratur.

      Leseempfehlung:

      Ja, klar und besonders für Frauen über 30. Ladies, ihr habt es Euch verdient!

    • Cover des Buches Trügerischer Spiegel (ISBN: B003E8SPGQ)
      Sandra Brown

      Trügerischer Spiegel

       (83)
      Aktuelle Rezension von: Lindenblomster

      Avery ist Reporterin und überlebt schwer verletzt einen Flugzeugabsturz. Im Krankenhaus wird sie mit der Frau eines Senator Kandidaten verwechselt. Aufgrund ihrer schweren Verletzungen kann sie den Irrtum nicht klären. Da wird sie von einem Fremden auf ihr Mordkomplott erinnert. Da sie sich in den Kandidaten verliebt hat und auch seine Tochter ins Herz geschlossen hat, schweigt sie, wer sie in Wahrheit ist.

      Sandra Brown schreibt lebendig mit einem Gänsehaut Faktor. Die Verschwörung lässt Avery Angst vor der Wahrheit bekommen. Wie kann sie das Attentat verhindern ohne die Liebe zu verlieren?!

    • Cover des Buches Der Duft der Orchidee (ISBN: 9783596194537)
      Florencia Bonelli

      Der Duft der Orchidee

       (4)
      Aktuelle Rezension von: tsukitia16
      ~~~
      Titel: Der Duft der Orchidee
      Autorin: Florencia Bonelli
      Genre: Liebesroman, Frauenroman, Historischer Roman, hauchzarte Erotik
      Verlag: Fischer Taschenbuch
      Erschienen: April 2014
      Seitenanzahl: 512
      Spanische Originalausgabe: Marlene; erschienen 2003
      Spanischer Verlag: Plaza & Janés
      Übersetzung: Lisa Grüneisen
      ~~~

      Die junge und schöne Operndiva Micaela Urtiaga kehrt aus Paris in ihre Heimatstadt Buenos Aires zurück. Dort begegnet sie dem attraktiven, zwielichtigen Carlos Molina, Besitzer einer Tango-Bar im Hafenviertel, der in dunkle Machenschaften verstrickt ist. Gegen ihren Willen erliegt Micaela Carlos' betörendem Charme. Denn dieser führt sie ein in die geheimnisvolle Welt des Tango - eine Welt, vor der sie zurückschreckt und die sie doch mit unwiderstehlicher Kraft anzieht.

      Florencia Bonelli wurde 1971 im argentinischen Córdoba geboren. Seit 1997 widmet sie sich dem Schreiben. Sie ist Argentiniens erfolgreichste Autorin für Frauenromane. Mit dem "Dem Winde versprochen" hatte sie ihren internationalen Durchbruch. Die Autorin lebte in Italien, England und Belgien. 2004 kehrte sie gemeinsam mit ihrem Mann zurück nach Argentinien, seit 2003 lebt sie in der Schweiz.

      Meine Meinung:
      Mich hat damals vor allem die Tatsache interessiert, dass als Zweit-Titel: Ein Tango-Roman angegeben wurde. Ich konnte mir nicht besonders viel darunter vorstellen. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie man eine klassische Tanzart in einen Roman packen sollte. Cover und Titel hätten mich auf Anhieb nicht wirklich angesprochen. Übrigens habe ich mich lange Zeit gefragt, was der Titel mit den Inhalt des Buches zu tun haben sollte. Ziemlich spät erfährt man dann endlich warum. 
      Die Charaktere sind eine ziemlich bunte Mischung, Von arrogant bis zurückhaltend; herrisch bis liebenswert; gottesfürchtig bis atheistisch; romantisch bis lustig. Und ich muss sagen, ich möchte die Vielfältigkeit und Abwechslung unter den Charakteren. Natürlich war der ein oder andere dabei den ich nicht mochte, obwohl der/die zu den Guten gehörte. Die Hauptprotagonisten Micaela hat mir übrigens sehr gut gefallen. Natürlich ist sie eine Dame aus reichem Hause und benimmt sich dementsprechend, aber immer wieder bewies sie mir, dass sie nicht zu den versnobten Schnöseln gehört.
      Der Schreibstil ist dem eines anderen Jahrhunderts angepasst. Das ist natürlich Geschmackssache. Jedenfalls war das Buch angenehm zu lesen. Einige Begriffe haben mich manchmal etwas aus dem Konzept gebracht. Zum Beispiel Begriffe aus der Architektur. Und mit den ganzen Titeln der Tango Lieder konnte ich auch recht wenig anfangen. Aber ich hab dadurch angefangen mich für dieses Thema zu interessieren, da ich davon absolut keine Ahnung hatte. Das Buch ist zusätzlich lehrreich und entführt uns in eine (den meisten von uns) unbekannte Welt. Man lernt auch so einige Dinge dazu.
      Der Roman bietet uns interessante Einblicke in die Kunst des Singens, in den Tanz des Tangos, in die Welt Argentiniens und noch weiteren Länder und wir erleben den Alltag von Menschen im Jahre 1915. Also auch die Thematik hat es mir angetan. Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass das für manche zu viel und zu langatmig sein könnte. Aber zum Glück gibt es da ja noch Carlos, der frischen Wind in die Geschichte hineinbringt und Frauenherzen höher schlagen lässt. Es kam aber immer wieder zu kleinen Spannungstiefen. Ab und zu konnte man deutlich einen typischen Frauenroman herauslesen. Romantik mit ein bisschen Drama und natürlich sinnliche Erotik. Wer das nicht mag, der ist mit Duft der Orchidee an der falschen Adresse. 
      Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Ab und zu haben mich ein paar Charaktere und ihr Verhalten aufgeregt, aber ansonsten konnte ich mich mit den meisten arrangieren. Mein absolutes Lieblingsbuch wird es nicht werden, weil mit das gewisse Etwas noch gefehlt hat. Man muss aber auch sagen, dass ich kein typischer Frauenroman-Leser bin. 

      Ich beantworte gerne eure Fragen privat hier auf Lovelybooks :) 
      Bei den Weblinks handelt es sich größtenteils um spanische Webseiten. Ich konnte leider nichts Deutsches oder wenigstens Englisches finden.



    • Cover des Buches Geliebte Gracelin (ISBN: 9783548263526)
      Ann Moore

      Geliebte Gracelin

       (29)
      Aktuelle Rezension von: Monika Jary
      Eine Geschichte die den Leser von der ersten Seite an fesselt, hier leidet und liebt man mit der jungen Grace.........................Irland im Kampf gegen die Hungersnot, eine schöne Farmerstochter mit einem tyrannischen Ehemann und ein mutiger Rebell, der für die Freiheit des Landes kämpft. Ann Moore legt mit Geliebte Gracelin ein fesselndes historisches Liebesepos vor, einen herzergreifenden Roman mit einem ungeheuren Sog, den man nicht mehr aus der Hand legen mag. Zeit für große Gefühle: Beste Unterhaltung für lange Winterabende Ein epischer Roman voller Triumph und Tragödie, voller Hoffnung und Leidenschaft Irland in der Mitte des 19. Jahrhunderts: Ein Land voller Schönheit, das, von den Engländern besetzt, von einer fatalen Hungersnot und politischen Wirren heimgesucht wird. Inmitten dieser turbulenten Zeit wächst die schöne Farmerstochter Gracelin O'Malley auf. Um den Hof ihres Vaters vor der Zwangsräumung und ihre Familie vor dem Hungertod zu bewahren, beschließt sie, eine Ehe mit dem reichen verwitweten Lord Bram Donnelly einzugehen. Auf den ersten Blick eine gute Partie, doch schon bald lernt sie ungeahnt grausame Seiten an ihrem Mann kennen und erfährt zu ihrem Entsetzen von dem mysteriösen Tod seiner ersten beiden Frauen. Der Engländer Bram kann Gracelin ihre irische Herkunft und das eher bescheidene Elternhaus nicht verzeihen, doch erst als der Sohn der beiden, der von Bram dringend erwartete Familienerbe, kurz nach seiner Geburt stirbt, spitzt sich die Krise zwischen den ungeliebten Ehepartnern auf ungeheure Weise zu. Aber Gracelin lässt den Mut nicht sinken, und als sie eines Tages ihre Jugendliebe Morgan McDonagh wiedertrifft, den irischen Freiheitskämpfer, der im Untergrund gegen die englische Herrschaft angeht, nimmt ihr Leben eine unerwartete Wendung ...
    • Cover des Buches Hirngespenster (ISBN: B072C8KSWH)
      Ivonne Keller

      Hirngespenster

       (6)
      Aktuelle Rezension von: parden

      VERSTÖREND, SPANNEND, ANDERS!

      Als Silvie nach einem Unfall erwacht, ist die einst so lebenshungrige Frau gefangen in ihrem eigenen Körper. Ihre Schwester Anna, die seit Jahren kurz vor einem Zusammenbruch stand, scheint verschwunden. Und die Frau, die sie jetzt so liebevoll pflegt, hat Silvie über Jahre hinweg als Rivalin gesehen.


      Entgegen sonstiger Gepflogenheiten möchte ich diesmal nicht viel mehr zum Inhalt erzählen, denn es könnte tatsächlich ZU viel sein. Trotzdem muss ich ein paar Worte zum Buch loswerden, denn es ist schon eine besondere Geschichte, die mir hier begegnet ist.

      Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Perspektive dreier Frauen:

      • Silvie, eine fest im Leben stehende Frau, die so schnell nichts aus der Bahn zu werfen vermag, verheiratet mit Johannes, zwei kleine Kinder, erfolgreiche Journalistin.
      • Anna, Silvies Schwester, voller Ängste, unglücklich verheiratet und überfordert mit ihren drei Töchtern, oft nicht wissend, wie sie ihr Leben meistern soll.
      • Und schließlich Sabina, eine Amerikanerin, die der Liebe wegen nach Deutschland kam - letztlich einer unerfüllten Liebe wegen, denn Johannes hat eine andere geheiratet: Silvie.
      Das Leben der drei Frauen ist miteinander verkettet, und im Laufe der Geschichte lernt der Leser die drei Charaktere näher kennen, ihre Lebensgeschichte, die Geschehnisse vor und nach dem großen Unfall, nach dem nichts mehr so ist, wie es einmal war. Diese drei Frauen sind nicht zwangsläufig sympathisch, aber sie werden im Laufe des Geschehens zunehmend plastischer und glaubwürdiger.

      Die Handlungsstränge sind gekonnt und logisch miteinander verwoben, der Plot ist wahrlich ausgetüftelt, die kurzen Kapitel laden immer wieder zum Weiterhören ein.

      Dabei schwebt die ganze Zeit und von Anfang an ein Fragezeichen über dem Kopf des Hörers, ein anhaltendes 'Hääääää?', das sich wie ein Hintergrundrauschen festsetzt, den Hörer immer wieder innehalten lässt, sich jedoch nie wirklich manifestiert.

      Das beginnt schon mit dem Titel, der mich sofort stutzen - und neugierig werden - ließ. 'Hirngespenster'? Heißt das nicht 'Hirngespinste'? Doch ganz am Schluss stellt sich heraus: treffender hätte der Titel nicht gewählt werden können, ebenso wie das geheimnisvolle Cover.

      Von Anfang an kreist das Gedankenkarussell des Hörers, was da wohl geschehen sein könnte - und doch gelingt es Ivonne Keller immer wieder, einen zu überraschen und zum Umedenken zu zwingen. Und präsentiert schließlich ein Ende, bei dem plötzlich alles einen Sinn ergibt, die Fragezeichen verschwinden und der Hörer schließlich verblüfft und berührt zurückbleibt.

      Ein Frauenroman? Eher nicht, auch wenn ich glaube, dass Frauen sich vermutlich wohler fühlen werden mit dem Buch als Männer. Für mich ist das Buch eine gelungene und ungewöhliche Mischung aus Familienroman, Thriller und Drama und hat mir sehr unterhaltsame Hörstunden beschert.

      Vera Teltz liest die ungekürzte Hörbuchfassung (11 Stunden und 36 Minuten) so eindringlich, dass es lästig war, das Hören wegen Schlaf, Arbeit oder sonstigen unaufschiebbaren Erledigungen zu unterbrechen.

      In jedem Fall eine dringende Hörempfehlung an alle, die einmal Lust auf etwas anderes haben!


      © Parden

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